Freitag, 21. September 2018
371. Echt jetzt? Das passt hervorragend, good hearts!


Mein Held und Dichterfürst Charles B. schrieb in einem seiner bedeutendsten Werken von „lustlosen Zügen und Gegenzügen“ und sprach damit allen, die einen ernst haftenden Dachschaden hatten, oder auch „nur“ sehr traurig waren, mitten aus dem Herzen! Besonders mir.

Was macht man dann so nach Erfüllung seines Lehrauftrages und frei von diesen lästigen Briefträger – Tätigkeiten jeden Tag? Und was tut man ohne regelmäßig zu bloggen, ohne auch nur regelmäßige Gedanken zu pflegen? Wie also fühlt sich die Ungebundenheit des Nichts an?
Sehr gut, will ich sagen; und ich meine es so. Augenblicklich muss ich gestehen, ich bin überwältigt von dem Gefühl der Freiheit und den sich daraus ergebenden Möglichkeiten!
Online seit 1742 Tagen. Innen und nach außen. Ich erfüllte meine Pflichten mit Herzblut und aller Liebe. Das liegt hinter mir und es wiegt schwer und es ist nicht einfach loszulassen und es ist noch viel schwieriger offen für Neues zu sein, wenngleich der Gedanke, alleine die Ahnung davon, was es heißt, „nicht produktiv zu sein zu müssen“ paradiesisch anmutet und Kräfte freisetzt. Ich nenne das jetzt einfach so „Kräfte“… Was ich konkret darunter verstehe ist, einen Augenblick zum durchatmen zu haben und sich der wunderbaren Realität, und damit meine ich jene, die Identitätsspuren übergreift, voll hingeben zu können.

An diese Stelle passt ein Bulgarischer Witz. Ober er witzig ist, das wird sich herausstellen.
Also: Ein reicher Bauer kommt in die große Stadt, um dort seinen Geschäften nachzugehen. Er wohnt natürlich im besten Haus der Stadt und hat ein Zimmer mit allen Schikanen. Als er im Bad ist und ein großes Geschäft auf der Toilette abwickelt, und fast schon fertig damit ist, da erschreckt er plötzlich, denn irgendetwas kommt aus der Schüssel und putzt seinen Arsch ab. Gründlich das Ganze, und es tut kein bisschen weh. Der wohlhabende Bauer ist beeindruckt. Er hat noch nie so etwas erlebt.
Zu Hause angekommen, macht er sich an die Umsetzung seines neugeborenen Wunsches, diesen Luxus, den er in der großen Stadt so genoss, auch hier zu haben, denn sein Arsch liebte es wirklich ganz besonders, von fremder Hand abgewischt zu werden.
Eines glücklichen Tages bekam er Besuch. Stolz zeigte er sein ganzes Haus, seine Weingärten und Ackerfelder und sein Vieh, sein ganzes Hab und Gut. Sein Besuch war beeindruckt.
Nur kam er einfach nicht zurück, nachdem er zur Toilette gegangen war. Das war merkwürdig. Unser Freund, der reiche Bauer, wollte ihm nicht nachlaufen, nicht in eine so intime Situation einbrechen, und so blieb er sitzen und trank zwei Gläser Wein. Er war am Ende des zweiten Glases, als sein Besucher endlich wieder auftauchte. Er sah schrecklich aus und war auch in keineswegs guter Laune. Laut schreiend fragte er den Bauern, warum sein Knecht ihn mit dem Kehrbesen das Gesicht abschuppte, als er nachsah, was da an seinem Arsch kratze, nach diesem unangenehm harten Kehrbesen…

Ha – ha – ha! Ich weiß schon. Nicht sehr lustig, oder? Darum geht es auch heute nicht. Nicht um die Komik, denn ob wir alt oder jung sind oder Wissende oder profan, oder die größten Knallköpfe überhaupt und dilettantische Arschlöcher dazu, ergeht es uns nicht genau wie dem Typ in dem bulgarischen Witz?
Ich kann dazu nur beisteuern, dass ich im Leben oft genug den verschissenen Kehrbesen mitten ins Gesicht bekam und ich vermute, dass es euch good hearts genauso erging.

Ich biete euch, obwohl ich nicht mehr lehre, eine Perspektive. Und die ist die, dass Ungeheures auf euch wartet, ungeheuer Gutes, Heißes und Erlebenswertes! Das ist kein Witz und keine leere Versprechung. Ihr wisst, ich mache so etwas nicht.

Also, denkt euch beizeiten euer Teil, wenn euch das nächste Mal das Gesicht mit Scheiße beschmiert wird, denkt an den reichen Bauern und seine astreinen Absichten; und gesteht ein, dass es auch einen solchen Gott geben muss!

Damit also Abflug ins Wochenende, good hearts!

Ok? Alles klar, good hearts? Dachte ich mir schon. Dann haut rein, aber sehr lässig!

Wir good hearts wissen alle, was für uns immer wieder zu tun ist, und falls wir es vergessen haben, lesen wir es hier

http://www.g-cook.com/aa_languages/todo_int/a_rule.html

einfach nochmals nach!

Und dann… tun wir es – tun es – tun es!

LOVE!
Cozy

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Donnerstag, 20. September 2018
367 – Im Untergeschoss tätowieren sie sich gegenseitig die PIN auf den Arsch. Immerhin. So hat man wenigstens etwas zu tun


Und nun das Neueste vom Tage. Ich, Inhaber des Glücks, ich darf das wahrnehmen und ich spüre die Wahrheit, die mich mit einem feuchten Lappen abwischt, als würde ich abgestaubt, als wäre ich ein Scheiß – Möbelstück, und die bedeutet, keineswegs besser als irgendeine Nutte zu sein, und schließlich und endlich: das ist uns gegeben – DAS - wofür ich grenzenlos dankbar bin - .

Ok? Alles klar, good hearts? Dachte ich mir schon. Dann haut rein, aber sehr lässig!

Wir good hearts wissen alle, was für uns immer wieder zu tun ist, und falls wir es vergessen haben, lesen wir es hier

http://www.g-cook.com/aa_languages/todo_int/a_rule.html

einfach nochmals nach!

Und dann… tun wir es – tun es – tun es!

LOVE!
Co

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Freitag, 14. September 2018
368 und 369… und die gerade noch hinnehmbar lauwarme Langeweile in diesem unermesslichen Raum zwischen zwei Schlägen eines Herzens. Endlos. Endlos.


368 und 369… und die gerade noch hinnehmbar lauwarme Langeweile in diesem unermesslichen Raum zwischen zwei Schlägen eines Herzens. Endlos. Endlos.

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