Sonntag, 2. September 2018
kein bisschen lieblos? Äpfel und Ziegen und Schwarze Fische, good hearts


... und schwarze Fische in schwarzem Wasser und der Montags - Frosch des Dalai Lama auf dem Weg nach Auschwitz

Manche Dinge geschehen immer wieder. Wir dürfen ihnen das nicht übel nehmen. Es ist ihre Natur, das zu tun. Also lautet die Essenz dieses Tages:

„Wir waren schwarze Fische
schwarze Fische in schwarzem Wasser
entschieden unentschieden
es zu tun;
verlegen lächelnd
vor dem Unausweichlichen.“
Und zieht euch rein, good hearts, woher sie kam:


Kennst du auch die Geschichte, in der sie Kinder hatten?“
„Der Frosch und der Skorpion? Kinder? - Nein, die kenne ich nicht.“
„Im Unterschied zu der Geschichte, in der der Frosch umkommt durch den Stich des Skorpions und der Skorpion zwangsläufig ertrinkt, ist meine etwas realistischer. Der Skorpion war tatsächlich niemals so dumm, wie man das die Leute meinen lassen möchte!
Er ließ sich natürlich erst einmal vom Frosch an das andere Ufer befördern.
Der Frosch aber war pervers!
Am anderen Ufer angekommen sagte er zu dem Skorpion, dass das jetzt nur der halbe Weg gewesen sei. Der Skorpion verstand nicht und fragte wieso.
„Mein Freund, dies hier ist nur eine kleine Insel. Und deine Chancen zu überleben, also denkbar schlecht. Viele Vögel leben hier und andere nette Tierchen, die ein solch exotisches Festmahl wie dich zu schätzen wissen.“ Da bat ihn der Skorpion, ihn weiter mitzunehmen, oder wenigstens zurück zu bringen.
„Einen kleinen Gefallen erbitte ich mir dafür“, sagte der Frosch und zeigte seinen gigantischen Penis; hellgrün, die Eichel rosa, mit schwarzen Punkten. „Du bist mir zu Willen, dann geht es weiter. Anderenfalls ist Endstation hier!“ Also ließ es der Skorpion geschehen und der Frosch hatte seinen Spaß. Nachdem er fertig und befriedigt war, sprang er unvermittelt ins Wasser. „Hey, hey Frosch!“, rief der Skorpion ihm nach, “Du hast den Vertrag gebrochen! Komm zurück und bringe mich an Land, bitte!“
Doch der Frosch drehte sich nicht einmal um und verschwand.
Die nächsten Tage und Nächte waren erfüllt von Angst und Schrecken für den Skorpion, glaubte er sich doch von Feinden umgeben und an diesen Ort gefesselt. Soweit er jedoch vorsichtig vordrang, es gab kein neues Ufer. Nicht einmal große Vögel, oder besondere Feinde anderer Art.
Der Skorpion erkannte, dass der Frosch ihn betrogen hatte. Und eines Tages, als er im Schatten eins Felsens ruhte, begann sein Arsch zu jucken, wie er es noch nie erlebt hatte. Der Skorpion sprang heraus, führte einen Veitstanz auf, hüpfte und sprang wild umher, so dass sogar eine vorbeifliegende Krähe ihren Appetit vergaß und erstaunt zusah.
Tausend kleine Frösche schossen aus dem Skorpion heraus. Dann war er leer. Er starb erstaunt.
Die tausend kleinen Frösche aber flohen in den nahen Wald und lebten in den Bäumen. Statt des Stachels umgab sie ihren ganzen Körper tödliches Gift. So hatten sie wenige Feinde und überlebten. Menschen aber mussten sie fürchten, denn sie bedienten sich des Giftes, um zu jagen.
Und wenn der Urwald nicht gerodet ist, dann Blasrohren sie noch heute.“
„Geil, Dalai! – Du hast mich überrascht! Und die Moral von der Geschichte’?“
„Lass dich besser besteigen nicht.“
„Was?“
„Eine Geschichte, mein Freund. Eine Geschichte. So oder anders zu verurteilen als Versuch der Erklärung, wahlweise auch präventiv einzusetzen gegen den Vorwurf des unterlassenen Entertainments!“
„Eine Geschichte von einem durchgeknallten, geilen Forsch, oder?“
„Unser heutiges Tagesmenü. Bis dann, Waschmann!“


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