Montag, 30. Dezember 2013
es aej si - The Stoned Ape Company
„Stille in Harrolds?“

„Was?“

„Stille in Harrolds! So als Frage. Mit Fragezeichen, Pfeife!“

„Was?“

„So beginnt die Geschichte. Mit dieser Frage. Hör einfach zu, Cherry, ok?“

„Ok, Jerry!“

„Kannst anfangen, Jerry! Ist doch logisch, dass da jemand gefragt hat, ob es im Kaufhaus still ist!“

„Schau, Cherry, der Jerrie hat das verstanden...“

„Klar doch, Jerry. Leg los!“

„Aber Cherry muss das auch kapieren...“

„Hab ich doch! Hab ich doch! Könntest du jetzt bitte anfangen, Jerry?“

„Ok, dann noch mal vom Anfang. Also, ich lese jetzt vor. Zum letzten mal. Konzentriert euch!“

„Kaum zu glauben...“

„Wegen einem Wort macht der so ein Geschiss!“

„Schnauze, Cherry! Klappe halten, Jerrie! Jetzt geht es los!“

(Brummel)

(Grunz)

!!Die Geschichte in Ihrer vollen Länge ging in Rauch auf!!

„Na, was haltet ihr davon? Ist das eine Batanane?“

„Blöde Geschichte!“

„Langweilig! Langweilig und absehbar, wenn du mich fragst, Jerry!“

„Ist doch wahr. Das gibt wieder so ne Sex-Kiste, oder Jerry?“

„Was hast du gegen Sex, Cherry?“

„Nur weil ich ein Affe bin, heisst das noch lange nicht...“

„Ich bin auch ein Affe! Und ich Affe habe das geschrieben, diese affenscharfe Story! Für jeden, der nicht so krankhaft prüde ist, wie du, Cherry, ist das erstklassiger Stoff! 1st Quality! Eine Super-Batanane! Was sagst du, Jerrie?“

„Jetzt...“

„Ja, Qual – E – T ! Ausserirdischer Sado-Maso-Scheiss!“

„Sei mal still, Cherry und lass mich was sagen. Und du, Jerry, mach mal langsam. Erst mal sind wir alle Wix-Affen, also braucht sich wegen Sex keiner auf den Schlips getreten zu fühlen...“

„Das ist politisch nicht korrekt, Jerrie!“

„Und wenn er sonst nur Scheisse labert, da hat er recht, Mann!“

„Dürfte ich auch mal zu Ende reden, ihr hohen Herren?“

„Aber nicht so!“

„Wix-Affen wollen wir nicht mehr hören!“

„Ok-ok. Unsere Abstammung geht auf direkter Linie zu John, dem grossen Mastur-Makaken zurück. So weit korrekt, die Herren?“

„Schon besser!“

„Klingt doch gleich ganz anders als Wix-Affe!“

„Schön, dass ihr zufrieden seid. Kann mir jemand sagen, was von unserem Urvater John überliefert ist? Vielleicht du, Jerry?“

„127 Mal am Tag.“

„127 Mal was?“

„Gewixt.“

„Aha! Hast du das gehört, Cherry? Jerry sagte das W-Wort!“

„Na und? Das ist Geschichte. Wir sind heute weiter. Nicht mehr so wild, eben kultivierter, ruhiger...“

„Ja, wir lassen die Sachen langsam angehen. Cool, verstehst du, Jerrie, cool!“

„So cool, dass du jetzt schon wieder deinen Stecken schüttelst?“

„Würg die Gürk, wie der Türke sagt...“

„Das ist politisch nicht korrekt!“

„Cherry!“

„Jerry!“

„Jerrie!“

(uni sono) „Was?“



“ICH BIN DIE STIMME VON JOHN MASTURMAK, DEM KÖNIG DER BERGE, HERRN DER TÄLER, BEHERRSCHER DER ENDGÜLTIGEN BATANANE!“



„Und?“

„Macht der ein Fass auf!“

„Schön für dich, Alter!“



“ICH BIN DIE STIMME VON JOHN MASTURMAK, DEM KÖNIG DER BERGE, HERRN DER TÄLER, BEHERRSCHER DER ENDGÜLTIGEN BATANANE!“

„Du bist die, mit dem Sprung in der Platte, hä?“

„Du wiederholst dich!“

„Schön für dich, Alter!“



“ICH BIN DIE STIMME VON JOHN MASTURMAK, DEM KÖNIG DER BERGE, HERRN DER TÄLER, BEHERRSCHER DER ENDGÜLTIGEN BATANANE!“



„Och nööö!“

„Mach so was nicht!“

„Schön für dich, Alter!“



„BATANANE ENDGÜLTIGEN DER BEHERRSCHER TÄLER DER HERRN BERGE DER KÖNIG DEM MASTURMAK JOHN VON STIMME DIE ICH BIN!“



„Was will der göttliche Dröhner, Jerry?“

„Frag mich was leichteres, Cherry!“

„Schön für dich, Alter!“



(John SCHWEIGT – Er onaniert still, was die anderen nicht wissen.)



„Und was ist jetzt?“

„Der sagt nix mehr!“

„Haben wir den beleidigt?“



„Verdammt, mach was Uralt-Affe! Die Ruhe drückt mir die Ohren raus!“

„Wix-Affe! Wix-Affe! Wix-Affe!“

„Cherry!“

„Cherry!“

„’Tschuldigung, ich dachte nur, das hilft...“

„Spastiker!“

„Affenarsch!“

„Fotzenjodler!“

„Also das, das geht jetzt zu weit!“

„Ok, ich nehms zurück! Entschuldigung, Cherry.“

„Ist schon gut.“



(John KOMMT zu schnell und VERSCHWINDET vor lauter Schreck) Der Vakuum-Knall wirft alle auf den Arsch.



„Äh?“

„Um was geht’s jetzt?“

„Da war so n Affengott oder so was.“

„Echt jetzt? Affengott? Der war hier?“

„Nicht so richtig.., denk ich. Aber irgendwie doch...“

„Abgefahren.“

„Kannst du laut sagen.“

„Und können wir...“

„Oder ham wir noch was zum rauchen?“

„Hilft das gegen Affen?“

„Bestimmt nicht.“

„Ich dreh uns was.“

„Gute Idee.“

„Cool!“



„Da war doch was mit einem Buch?“

„Jetzt, wo du das sagst...“

„Da waren auch Affen...“

„Shit! Heilige Scheisse.., genau! Der Buchladen...“

„Verdammt...“

„Was haben wir da gesucht?“

„Bücher vermutlich?“

„Dumme Sau!“

„Haha! Ich weiss ehrlich nicht. Selbst wenn ich könnte. Pffffffffft! Ich müsste ganz bestimmt nicht. Versteht ihr?“

„Was? Gib den Joint rüber. Du hast echt genug.“

„Hahahahaha! Wenn ich..., pfffffffft, lesen müsste, dann könnte ich nicht, weil die Buchstaben gähnen und nicht stillhalten, verstehst du? Die machen den Mund auf und dann kommt dieser Nebel raus und das warme Wasser läuft über die Seiten.., dann schwupp-wupp, strecken sie sich aus und schwimmen weg wie Wasserschlangen, pfffffffft. Die gehen dann irgendwohin, die Buchstabenfäden, so nach oben links.., dann sind sie weg, hähähähähä!“

„Krieg dich wieder ein und gib uns auch was zu rauchen. Danke. Pfffffffft! Bow-wow-wow, das geht rein! Pfffffffft! Bow-wow-wow! Das glaub ich jetzt nicht, aber.., - Sajonara! Begrüssen machen glücklich in die himmlische Zeit! – sagt so ein kleiner gelber Typ in meinem Kopf. So ein Japaner... Nimm du das Zeug, Cherry. Das knallt!“

„Pfffffffffft, danke! Ohhhhh!“

„Alles klar?“

„There were seven Spanish Batananas,

at the altar of the sun…”

“Kenn ich, den Schmalz!”

“…they were prayin' for the apes,

in the valley of the gun.”

“Hahahaha! Schon wieder Affen! Hahahaha!“

“Nix mit Affen!

If they take me back to the bookstore,

they won't take me back a-live.”

“Buchladen.., genau.., gefährlich-gefährlich, das Ding! Hahahaha!“

“And seven spanish Batananas, took a-nother Batanana home.”

“Mach weiter!”

“Yo, den Refrain!”

„KOMMT GUT!“ (sogar John ist begeistert)

„There were seven Spanish Batananas,

at the altar of the sun,

they were prayin' for the apes,

in the valley of the gun.”

“Ich liebe die Scheisse!”

„Nur etwas sentimental.“

SCHLUCHZ!

“I gu magaggel maggel!”

“Jetzt wird’s spannend!”

„High Noon!“

„MAHLZEIT!“

“And seven spanish Batananas, took a-nother Batanana home.

There were seven Spanish Batananas!”

“Ape-Ape! – Hurra!”

“Ape-Ape! – Hurra!”

« APE-APE ! – HURRA ! »



“JERRY!”

“JERRIE!”

“CHERRY!”

(uni sono) “Was?”

“ICH BIN WEG!” (das Vakuum wirft alle auf den Arsch)



„Was ich noch erzählen wollte...“

„Schon wieder so eine Scheiss-Geschichte?“

„Nööö, die ist vom Abnehmen...“

„Gewichtsreduktion?“

„Die kenn ich schon!“

„Was für ein Hohn!“

„Leck doch mein Melanom!“

„Oben auf dem Kölner-Dom!“

„Chromosom!“

„Abombentom!“



„Verlierst du endlich dein Gewicht...“

„Geht dir auf ein Licht...“

„Bist nicht mehr länger ein Wicht...“

„Keine Angst vor Gicht...“



„Schnauze-Scchnauze-Schnauze! – Sonst gibt’s was auf die Plauze!“

„Ok.“

„Verpfeif dich doch!“



„Da war also dieser Mann.“

„Und der war fett?“

„Ist ja ganz was neues...“



„Klar war der fett. Ich meine, warum sonst sollte er abnehmen wollen?“

„Könnte was an der Waffel haben? So in Richtung geisteskrank.“

„Ja, könnte sein, dass er nicht ganz dicht ist. Aber DER war ok im Kopf. Nur fett. Sehr fett halt. Und da hat er sich überlegt...“

„Fette können denken?“

„Schnauze jetzt! Da hat er sich überlegt, wie er sich selbst verarschen kann, weil er sich ja sowieso verarscht mit dem Fett und so. Und...“

„Was?“

„Zum Fickscheissarschdreck?“

„So was auch. Lasst mich doch mal ausreden, dann versteht ihr das gleich. Als er abnehmen wollte, konnte er das nicht, weil er sich immer selbst verarschte. Da bekam er Hunger, unwiderstehliches Verlangen auf Süssigkeiten, fühlte sich elend, konnte seine Diät nicht einhalten, keinen Sport machen, nichts!“

„Aha!“

„Klar!“

„Sag ich doch! Nach der 253ten Diät etwa, oder 112tausendsten, ging ihm langsam ein Licht auf!“

„Und das Licht sagte?“

„Mit klarer Stimme sprach das Licht ganz oben, als wäre es an der Innenseite seiner Schädeldecke angeschraubt, dass er – wenn er weiss, dass er sich sowieso verarscht - , sich doch SO verarschen soll, dass er dabei Gewicht verliert.“

„Jetzt...“

„Genau!“



„Hu-hu-hu-hu!“ (Schluchz)

„Warum fängst du jetzt an zu weinen?“

„Weil, bu-hu-hu, der bestimmt trainiert, und das so schmerzhaft ist!“

„Was?“

„Ja! Ja-ja, bu-hu, ganz bestimmt verliebt er sich in eine Eisenstange, so eine sexy glänzende, verchromte, und dann will er ihr nahe sein und pfählt sich selbst...“

„Ganz langsam und grauenhaft...“

„Weil das zuerst niemand merkt...“

„Und das Eisen vom Arsch hoch wandert...“

„Bis er erstickt!“

„Ja, krepiert!“

„Seine letzten Worte...“

„TIEF GENUGKRRRRRGGGHHHH!“

(Kreisch/Lach – total Ape-mässig und dreistimmig)

„Ich piss mich an!“

„Ich wird nicht mehr!“

„HAHAHAHAHAHAHAHA! – Dann kommt der grosse Elektro-Schmecktro-Magneto-Superhero! – Und saugt die Scheisse aus dem Kopf!“

„Zwangsbelüftung für die Birne!“

„Bringt die Kühle an die Hirne!“



„Aber.., aber abgenommen hat er dann nicht! Oder doch?“

„Naja, so’n bisschen Flüssigkeit, ein paar Fetzen Hirn und etwas Schädeldecke...“

„Könnte schon sein.“



„Wollt ihr jetzt vielleicht endlich meine Scheiss-Geschichte hören?“

„Eigentlich ein.“

„Kommt mir nicht so wichtig vor.“

„Fehlt irgendwie der transzendentale Faktor, wenn du verstehst...“

„Verstehst du’s denn?“

„Nee, keine Ahnung.“

„Eben.“

„Also.“

„Dann können wir genauso gut noch ein paar Götter ärgern.“



„Ja-ja-ja! Bitte-bitte, lasst uns heute diesen Italiener holen! Der mit den Ess-Stäbchen in den Haaren. Numbio, Nudel, oder wie der heisst.“

„Meinst du, der leiht uns dann auch nur noch einmal sein Auto?“

„Hat der überhaupt eins?“

„Nicht mehr..“

„Nicht mehr, seit wir es geschrottet haben!“

„War das der, der seine Füsse um Entschuldigung gebeten hat?“

„Nachdem wir ihm drüber gefahren sind...“

„Mit seinem Auto!“

„So ganz richtig ist das auch nicht!“

„Doch!“

„Und wie!“

„Neee-nee, wir haben’s zurückgenommen!“

„Echt?“

„So cool sind wir?“

„Ja! Klar doch! Als wir mit dem Hinterreifen drüber waren, haben wir’s uns überlegt und sind drauf gekommen, dass das doch nicht so eine gute Idee ist...“

„Ja-ja, dann sind wir wieder rückwärts gefahren und haben uns entschuldigt!“

„Ganz genau! Und der Kerl hat nur noch mehr geschrieen und geschimpft, der undankbare Hund!“

„Dann, dann kam der Zorn des Gähn über ihn und streckte ihn hernieder...“

„Und mein Schraubenschlüssel!“

„GRÖSSE 48 ACHTKANT!“

„Das glaubst aUber!“

„StaUbsaUger!“

„HaUbschraUber!“

„Nur Ficken ist schöner!“

„Aber wieso die Füsse?“

„Frag mich!“

„Aber wieso?“

„Bist du Franzose?“

„Aber du kennst mich doch...“

„Weil du die Sätze mit –aber- beginnst!“

„Scheiss drauf!“

„Scheiss drauf 2! – Was sag’ ich.., 4, VIER mindestens!“

„Geh’n wir jetzt spielen oder nicht?“

„Mann, ich glaub, wir sind verflucht stoned.“

„So sollten wir nicht raus gehen.“

„Ausserdem ist Sommer! Da sehen die Leute besser. Ich mein’, überlegt doch mal, kein Schneesturm und so...“

„Da hat man klare Sicht.“

„Und siehst so ziemlich alles.“

„Sollte man sich schon überlegen...“

„Bevor man raus geht.“

„Zum Beispiel.“

„Die schauen dich an und sehen alles. Bist nackt bis auf die Knochen.“

„Meine armen Knochen...“

„Das geht die gar nichts an, die Säcke!“

„Unverschämtheit.“

„Also ich bleib da.“

„Die sollen ihre eigenen Knochen röntgen, die Penner!“

„Ich bleib zu Hause und dröhn mir nen Kaffe rein.“

„Oder nen Tee.“

„Mit Einlage?“

„Hat jemand noch Kaulquappen?“

„Die kleinen Opioide?“

„Opi war schon dumm.“

„Omi noch viel dummer.“

„Enkelchen ein Hummer.“

„Pffffft, mein Mund ist so trocken. Deiner auch?“

„Entsetzlich.“

„Müssen dringend was saufen!“

„Recht hast!“

„Recht, dass es kracht!“