Sonntag, 23. Februar 2014
Die Drecksau und ein SeltsamerVersucherSonntag
fahfahrian, 20:40h
Hallo, ihr Lieben good hearts!
Sonntag. SVS! SeltsamerVersucherSonntag. Meine Frau hat den Blues. Hatte ihn eigentlich gestern schon. Ich kenne das aus schätzungsweise knapp 54 Jahren Erfahrung, denn ich war zu keiner Zeit wirklich gut drauf bevor jetzt, bevor „ES“ passierte. Was „ES“ ist? Die Erleuchtung, meine Erleuchtung natürlich. Immer das gleiche Thema, ich weiß schon… Ist halt so neu für mich. Tschüss und adieu, ihr Nichtinteressierten!
Ja, kann ich ihr jetzt, als Erleuchteter, helfen? Vielleicht besser als vorher? Ich bin mir nicht sicher. Mit meinem „Rollenverständnis“ als Erleuchteter komme ich noch so überhaupt nicht klar. Als einfaches Arschloch, Vollidiot oder schlicht und durchschnittlicher guter und schlechter Mensch war alles viel einfacher, so scheint es mir. Vielleicht scheint es auch nur so. Heute kann ich ihre Traurigkeit regelrecht spüren, sie – wie ich einfach annehme, ohne mich auf etwas anderes, als meine Gefühle, meine Intuition, besser gesagt, zu stützen – so, wie sie es fühlt; und das ist pure Scheiße! Ich hing so öfter drin und war eine wahre Plage für die Menschheit! Zum Glück ging ich nie viel aus und folterte „lediglich“ meine Frau mit meinen Launen und so weiter und so fort… Wie ich lässt sie nicht mit sich reden, antwortet einsilbig und hat dieses „angeschossenes Rehlein-Ding“ in ihren Augen, das sie innerlich kippt, wie sehr auch sie sich ihrer überwältigen Meere des Selbstmitleides zu erwehren sucht.. Kenne ich gut. Wie ging es mir dabei? Um der Wahrheit die Ehre zu geben, ich badete sehr und Extrems gerne in meinen Fluten des Selbstmitleides, veranstaltete in diesem Rahmen regelrechte Events, innerhalb derer ich von Kontinent zu Kontinent schwamm, um nur kurz anzuschlagen (und ja nicht etwas fröhlicher und heller werden) und schwamm dann weiter in meiner inneren und äußeren Düsternis weiter. So konnte ich wochen-, ich schätze sogar monatelang meinen Weltschmerz kultivieren und mit einer nach außen hin natürlich „wahrhaft anerkennenswerten Haltung“, geprägt von Höflichkeit, Fleiß und Entgegenkommen, und ohne Fehl und Makel meinen Pflichten nachkommen. Dies skizziert die bizarre Welt des Bullshits, die ich mir entwarf und die ich schließlich für lange Perioden als meine „reale“ Umwelt anzuerkennen bereit war. Selbstreferentiell ist viel zu wenig! Viel zu wenig, denn ich war ihr Meister!
Was tu ich jetzt? Sie sitzt da, unter ihrer Trockenhaube und surft sichtlich uninteressiert mit dem Notebook.
Ich sitze an meiner ungarischen Dinosauriercomputermaschine, die –nach sehr langem Rattern und Hin und Her und Rauf und Runter, nach 50, vielleicht 55 Minuten etwa, sich dazu entschied, doch ein Einsehen mit mir zu haben und mir zumindest die Textverarbeitung und damit das Plaudern mit euch zu ermöglichen.
Ja, es ist so, wie es Suzuki immer so treffend sagt: „Erleuchtung mach nicht unverwundbar und schon überhaupt nicht automatisch automatisch glücklich!“ Recht hat er. Scheiße auch. Ach ja, das Fluchen und die verdammte, beschissene Sprache… Sollte ich kurz erwähnen, nein, besser klären. Wie ihr wisst, bin ich Teilzeitbuddhist in Gleitzeit und heute gilt: „ The cook is off today!“, also keine Sprachregelungen, keine Gewaltfreiheit, keine rein gar keine verschissenen Kotzgrenzen, ok?
Nach dem das klar ist, können wir weiterreden.
Ich sprach sie jetzt gerade wieder an und versuchte eine Klärung herbeizuführen, was jedoch wieder in eine Vergangenheitsschleife führte und deswegen Verbesserungen bräuchte, die gestern hätten eintreten müssen und so weiter und so fort. Blues eben. Ich fürchte, dass ich da nichts, oder so gut wie nichts tun kann… Schade! Müssen wir alle durch. Ok. Irgendwie kommen dann doch noch Daten, ich erinnere mich blass an ihr wütendes, entsetztes Gesicht als Reaktion darauf, dass ich sowas wie 300 Kalorien zu viel aß. Ja, daher könnte der Ärger rühren! Tut mir dann auch leid, aber der Hunger macht mich fertig! OK, ihr Neunmalklugen: Erleuchtung schützt vor Hunger nicht! Also weiter. 300 von den Dingern ist für einen Genießer wie mich eine kaum messbare Sache, weil einfach zu gering für die Skalen, die mein Hunger anzulegen bereit ist. Deswegen konnte ich das Geplappere auch nicht wirklich so ernst nehmen. Ach ja, that’s just the way it is… Ich weiß, dass sie weiß, dass es für den 25jährigen Kunstturner mit dem athletischen Körper und all den Illusionen, das weibliche Geschlecht und die Menschheit insgesamt betreffend, die sein Lächeln so süß und unschuldig machen, etwa viermal zu spät ist… Charles Bukowsky pflegte zu sagen und titelte einen seiner Gedichtbände, wenn ich mich richtig erinnere: „Nicht mit 50, Honey!“ Ach WOW, ich liebe sein Zeugs! Er zum Beispiel ist tot. Ich jetzt erleuchtet. Tote sprechen zu mir. Er nicht. Warum nicht? Vermutlich Murphys Law! Er könnte mir seine Gedichte diktieren und Geschichten erzählen, wie es nur er und eben nur er mit seinem besonderen Humor und dieser unter sehr viel Spott verborgenen Humanität, die jeden ins Herz schließt. Natürlich würde ich die Sachen nicht weitergeben. Niemand würde sie wollen. Nicht von jemand wie mir, der außerhalb der gesellschaftlich anerkannten Trampelpfade sein Glück suchte… und fand, zu allem „Elend“ auch noch! Ich würde sie nur gerne lesen, ihm zu hören und so…
Ich denke mir, der gute Charly B. hat Besseres zu tun, als sich mit mir auseinanderzusetzen. Früher, als Kaufmann, Programmierer, Vertriebler, Büroleiter, Banker und weiß-ich-noch-alles war ich ein richtiges Arschloch, ein angepasster und vorteilsorientierter elendiger Pisser, und ging meiner Umwelt schon sehr auf die Nerven, aber jetzt, wo ich „ED“ nicht besser, sondern überhaupt weiß, bin ich gewiss das, wofür man keinen Namen hat, weil es unerträglicher als unerträglich ist… Ja, das wird schon so sein. Außen halte ich meistens die Klappe, was meine direkte Umwelt vor einer Überdosis meiner Gedankenejakulate einigermaßen schützt, aber in mir…. OMG! O M G ! O M G ! Suzuki zum Beispiel, tut sich das nicht an! Er kommt und geht, wie es in seine Planung passt, benutzt mich einfach, liefert seine Hilfe für mich ab und Ende. OK, das stimmt nicht ganz, weil er in Wahrheit auch oft da ist, um ich zu trösten wenn z.B., was leider noch häufig passiert, die Brutalität der Umwelt und die Offenheit der Erleuchtung zusammen kommen, was Momente größter Schmerzen und noch größerer Traurigkeit bedeutet, oder mir Wege zu zeigen, endlich richtig zu verstehen, weil zu ERLEBEN, was in meiner Frau vorgeht. Aber bei dem allem ist der kleine Suzuki kein ständiger Gast. Das tut er sich dann doch nicht an!
Was war noch, was ist? Gibt es nicht etwas angehendes zu besprechen, an diesem wunderbaren und wunderschönen, in leuchtendes Sonnenlicht getauchten Tag? Also zunächst mal schlief ich ganz herrlich! Ich las mal wieder ein bisschen über Physik, was gerade im Quantenkontext ein sicherer Garant für ein sehr „softes“ entspannendes Einschlafen ist. Ich träumte sehr schön von ganz intensiven Farben, Farbfeldern, Flammen und all sowas, was mich nicht sehr anstrengte und so hübsch vorbeiplätscherte, währenddessen ich ein fast schon Ericksonsches „Tiefer und Tiefer“ erlebte.
Alles weitere war bluesgefärbt.
Es fand ein längerer Break statt; wir waren Radfahren und in der Videothek. Eigentlich wollten wir zu einer volkstümlichen Veranstaltung (es ging um Knallen mit Peitschen, also diese Geräusche zu machen, - mir kamen das Gedanken von schönen Sklavinnen, die man genüsslich peitscht, in den Sinn und sonst wohin, doch fürchte ich, dass wir augenblicklich so weit entfernt von Genusskultur und Lifestyle sind in unserer ländlichen Heimat, wie Schimpansen, die shakespearesche Dichtkunst produzieren sollen, ok, das Peitschen der Luft sollte heute stattfinden, aber von im Nachbardorf, doch als wir den überbelegten Parkplatz sahen, verging uns die Lust dazu. Außerdem kamen wir auf den Gedanken, dass Eintritt verlangt würde. So fuhren wir weiter, eine schöne Runde durch den tollen Sonnenschein und entschlossen uns, uns Kuchen zu leisten. Wir kauften 2 Stück Schokoladenkuchen bei Mac Donalds, die wir mich nach hause nahmen. Einen Film liehen wir aus, der „Drecksau“ hieß.
Es gab Kaffee und Kuchen und den Film. Der Kuchen war noch besser, als ich ihn mir zuvor vorgestellt hatte. Monate schon wollte ich gerne mal einen, aber unsere Situation lässt solche Sonderausgaben nur äußerst selten zu, weswegen ich Verzicht übte. Heute war er jedenfalls über die Maßen gut, einfach hervorragend. Der Film zeigte eben das, was er titelte, einen Mann, der sich für eine charakterliche Drecksau hielt und demnach handelte, Schuldgefühle hegte wegen des von ihm mit verschuldeten Todes seines kleinen Bruder, verlassen von blonder Frau und nettem Kind. In der Folge spaltete er einen Teil seiner Persönlichkeit ab, erklärte diesen zu seiner blonden Frau und „erfreute“ die auch ohnedies mehr als genügend geplagte Welt mit sich selbst, seinem roten Vollbart, Strapse, High Heels, Perücke, Kleidung, Schminke und alledem… Nun ja, er beging im Verlauf des Films so ziemlich jede Gemeinheit, die er zu tun fähig war, zwang ein halbes Kind zu Fellatio, mobbte, beschimpfte, stahl, log und so weiter und so fort… Ein ÖDER Sünder für meinen Geschmack. Er hatte augenscheinlich keinen wirklichen Spaß daran, sondern ließ die Feedbackschleife bereits während des Vollzugs seiner Untaten laufen, was eine absolut idiotische Strategie ist für jeden, der seine Murmeln noch alle beisammen hat. Am Ende erhängte sich der Penner. Immerhin konsequent. Sollte froh sein, dass das Leben ihn nicht wirklich an seinem verweichlichten Feiglingsarsch zu fassen bekam, das Stück Scheiße!
Ich brachte die DVD zurück und sitze seit meiner Rückkehr hier.
Ja, was kann ich sagen? Letztens sagte ich sehr wütend zu meiner Frau, sie habe einen beschissenen Musikgeschmack. Daran musste ich heute bei der Fahrt zur Abgabe der DVD denken. Stimmt auch. Sie hat die Fähigkeit, sogar SCHLAGER oder die billigste Schundanimateursmusik, diese Los Aschlochos mit dem heiseren Solosänger zu genießen… Mir wird im Magen schlecht, kalt und mir stellen sich die Haare auf bei der Scheiße! Aber in Wahrheit habe ich den schlechtesten Musikgeschmack des Universums, da bin ich ziemlich sicher. Ich mag zum Beispiel augenblicklich Florence and the machine unglaublich, nein mehr als das, fahre regelrecht darauf ab,… ja-ja-ja, mein lieber Erleuchteter…, JA, ich mag Florence am liebsten, wenn der Pathos am größten ist! Da ich nicht dumm bin, ist die nächste Gleichung selbstverständlich klar: HEINO FLIPPERS ODER ANDERES (für mein Empfinden absolut Grauenhaftes) spielt nicht nur in der gleichen Gefühlsliga, sondern liegt nach den Verkaufszahlen weit-weit vorne! Ich bin eine absolute Minderheit mit einem bekloppten Musikgeschmack und einer – selbst nach meiner Erleuchtung – noch so gigantischen Profilneurose, dass ich meine Schnulzen verklären und die anderer verurteilen kann, ohne zu erröten! Fuck, ist das eine Scheiße!
Es geht mir auch nicht gut heute; nicht sehr gut, weil meine Zusatzkraftquellen ruhen, hauptsächlich, denke ich. Für die, also jene Wesen, mit denen ich kooperiere, unter anderem auch im Bereich des Energietausches, ist heute auch Ruhetag und ich möchte sie nicht stören. Also fühle ich mich, wie eine Jungfrau nach dem Besuch von Dracula und seiner gesamten Sippschaft, die selbstverständlich ihren Durst stillte…
Wieder Break. Abendessen. NoCarb und sehr lecker. Die letzten beiden Tage gab es wegen der unglaublichen Kohlrabipreise Pasta. 150g oder so. Aber CARBS! – Und Hackfleischsauce, die es heute zu Kohl gab, den man Gott-sei-Dank überhaupt nicht schmeckte.
Ach ja, ich vergaß DAS EREIGNIS zu erwähnen bei unserer Plauderei: Vater meiner Frau verstarb. Irgendwie erwartungsgemäß, er drehte schon eine ganze Zeit am Alzheimer-Rad, musste hospitalisiert, fixiert werden und die ganze Scheiße. Meine Frau wird mich erschlagen, wenn sie das liest! „DU ERZÄHLST JA ALLES!“, und so weiter und so fort. Unvermeidlich wie das Sein. Also. Mir tut es nicht leid um das Arschgesicht und ich denke, meiner Frau wird es ähnlich ergehen. Der Wichser war einer jener „speziellen Väter“, die dem Liebreiz ihrer kleinen Töchter „nicht widerstehen konnte“. Mehr brauche ich nicht zu sagen. Die Scheißrechnung bezahle ich und die anderen Männer, die diesem Stück Dreck in gewisser Weise „nachfolgten“. Wie auch immer. Jetzt bin erleuchtet und meine Wut fackelt in diesem speziellen Fall wirklich viel zu schnell ab, um lange darüber schreiben zu können. Manchmal vermisse ich fast die Raserei! Ja, wo waren wir? Ist heute viel zu sagen, Bock habe ich auch keinen mehr, also was soll‘s. Hauen wir die Scheiße raus und gut ist. Der Typ ist tot, das schleimige Stück Abschaum und – wie ich fürchte –geht es ihm jetzt viel besser als beim Verrotten im Heim, das er unverdient schnell hinter sich brachte, dieser elendige Bastard!
Heute Abend wird uns die Geschichte der Familie Wagner (Hitlers Lieblingsgedröhne, das sogar mir deutlich zu pathetisch ist) unterhalten, so hoffen wir. Ich müsste noch so einiges tun eigentlich, das ich seit Freitag vor mir herschob…. Ich wird es wohl weiter schieben… Apropos schieben. Ich kenne, das ist vielleicht zu viel gesagt, ich, ja, was? Da gibt es einen Koch, von dessen Kochkurs meine Frau ein Video aufzeichnete, das ich seither gerne und mit großer Freude schaue. Der Mann arbeitete sich genau so lange wie ich den Arsch ab, um wirklich weiter zu kommen. Meiner Beobachtung nach ist er denn och nicht erleuchtet. Kein Stück! Lange Zeit verwirrte mich das. Ich konnte es nicht nachvollziehen, wie seine Arbeit, die ich mit Sicherheit als disziplinierter, exakter und regelmäßiger als die meine einschätze, nicht das angestrebte Ergebnis der Erleuchtung erbrachte… Heute, ganz plötzlich, fiel es mir ein, als ich so über meine Frau nachdachte. Die beiden, der Koch und meine Frau sind sich meiner Empfindung und Beobachtung nach ziemlich ähnlich in der Hinsicht, dass sie ihre Erleuchtung vor sich herschieben, einfach weil sie Angst haben. Weil ihnen der verweichlichte rosa Arsch einfach auf Grundeis geht, wie man unter einfacheren Gemütern wie mir an Ruhe- und Gleitzeittagen zu sagen pflegt. Due haben Schiss! Und warum? Vor was scheißen die sich in die Hosen? – NA? Habt ihr schon eine Idee? – Ihre ach so wichtige PERSÖNLICHKEIT, ihre EINZIGARTIGKEIT und das Ganze Theater! Erkennt ihr die Zartheit und Erhabenheit und das Beschützens werte dieser bedrohten DingDongs? Lustig, nicht? Die gehen doch tatsächlich lieber der Welt und sich selbst und allem auf den Geist, statt sich ins „kalte Wasser“, dort wo es weitergeht, zu bewegen! Pfeifen! Looser! Na gut. Das war das. Ich kann mich ja wegen meiner vollzogenen Erleuchtung (für den Moment gesprochen ) leider nicht mehr sehr ereifern.. Ok. Andres Thema. Irgendwas sagen wollte ich noch. Damit es aus mir raus ist einfach. Moment.
Mir will es nicht einfallen. Möglicherweise kommt es beim Plaudern wieder. Wisst ihr, warum das Gros der Erleuchteten Garnichts zu tun scheint? Ich schon! Um ganz ehrlich zu sein, brachte mich Suzuki darauf natürlich. Ich bin kreativ, aber nicht so vieldimensional wie er. Ehrlich. Für heute gebe ich nur soviel preis, dass das nur so aussieht. In Wirklichkeit amüsieren die sich unvorstellbar! Und jetzt kommt das möglicherweise für euch Interessante. Suzuki und ich kamen darauf, einfach einiges der „Amüsiertechniken“ der Erleuchteten, solche also, die energetisch nicht bedenklich und für jeden auszuhalten sind, sozusagen zu extrahieren und in die coole Welt der vergnügungssüchtigen Wesen zu streuen! Coole Idee, oder? Der erste Feldversuch am gestrigen Abend lief leider-leider nicht so toll. Wir versuchten es mit einer winzigen feel-good-technik via Twitter und flogen nach kurzer Zeit raus, weil das Limit unserer Tweets erreicht war und Bullshit! – Und wir waren erst irgendwo knapp über der Hälfte der Datenmenge! Das scheint also kein geeigneter Weg zu sein. Wir werden alles bedenken und uns melden, sowieso.
Außerhalb dessen geht es Suzuki und mir hervorragend. Meine Literaturseite steht, dank Suzukis Cochaing und Hilfe; sie wird augenblicklich von meiner Frau redigiert. Wir gewähren hier Einblick in meine ersten beiden Werke: „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz!“ und „Lucifers Field I – All. Inc.“
Obwohl die Texte weitestgehend „entschärft“ wurden und somit „§allgemeinverträglich“ sein dürften, haben wir das Ganze augenblicklich noch geschützt auf einem Server liegen, wohin wir nur interessierten Lektoren, etc. Zugriff gewähren. Man weiß nie, wie schnell man für die falsche Meinung, oder auch nur seine Thesen vor dem Erschießungskommando steht! – Immerhin erzählen wir alles über Höhe der Verdienste von Bankern (den wirklichen, die nirgends auftauchen), Manipulationen mit Geld, die manche vielleicht „Geldwäsche“ nennen würden, Gewalt, Sex, Bestechung, Nazis, Lucifer, Gott und so weiter und so fort… Wir werden sehen, wohin das führt. Suzukis Homepage ist online (g-cook.com) und wird ständig ergänzt und erweitert. Und ich werde, wenn es die Zeit irgend erlaubt, ein neues Literaturprojekt, nämlich „error in persona“ zu beginnen, welches ich in enger Zusammenarbeit mit Suzuki realisiere. So sieht es aus! Eigentlich wollte ich heute nur kurz bloggen und seht euch den Berg an, der sich daraus entwickelte.
Nun mach ich den upload, sonst geht’s immer weiter.
In ein paar Stunden ist die Freigleitzeit als Teilzeitbuddhist um und ich sende euch (wieder) ungefiltert und ohne Unterlass meine bedingungslose Liebe, ihr good hearts! Ihr wisst, ihr seid die Größten! – Lasst euch nichts anderes verkaufen von den armseligen Geschäftemachern dieser Welt!
All the Best für… euch und alle-alle natürlich. Und du, genau du, - DU weißt ja: Du brauchst dich des Grades deiner Erleuchtung niemals zu schämen! – Zieh daher nie deinen Bauch ein! Und: Gewöhne dich an deine Großartigkeit und genieße sie ab sofort!
Diesen Befehl erteilst du dir am besten selbst. Und das immer wieder. Bis dann also!
Irgendwie bin ich (seltsamerweise heute AUCH schon wieder) genötigt zu sagen:
"Der Eure! Amigo Loco Corazon THE Fahfahrian cOZYpETE the first g-cook(.com) THE tRANSYLVANIAN oNION fArMERS bRAIN"
Sonntag. SVS! SeltsamerVersucherSonntag. Meine Frau hat den Blues. Hatte ihn eigentlich gestern schon. Ich kenne das aus schätzungsweise knapp 54 Jahren Erfahrung, denn ich war zu keiner Zeit wirklich gut drauf bevor jetzt, bevor „ES“ passierte. Was „ES“ ist? Die Erleuchtung, meine Erleuchtung natürlich. Immer das gleiche Thema, ich weiß schon… Ist halt so neu für mich. Tschüss und adieu, ihr Nichtinteressierten!
Ja, kann ich ihr jetzt, als Erleuchteter, helfen? Vielleicht besser als vorher? Ich bin mir nicht sicher. Mit meinem „Rollenverständnis“ als Erleuchteter komme ich noch so überhaupt nicht klar. Als einfaches Arschloch, Vollidiot oder schlicht und durchschnittlicher guter und schlechter Mensch war alles viel einfacher, so scheint es mir. Vielleicht scheint es auch nur so. Heute kann ich ihre Traurigkeit regelrecht spüren, sie – wie ich einfach annehme, ohne mich auf etwas anderes, als meine Gefühle, meine Intuition, besser gesagt, zu stützen – so, wie sie es fühlt; und das ist pure Scheiße! Ich hing so öfter drin und war eine wahre Plage für die Menschheit! Zum Glück ging ich nie viel aus und folterte „lediglich“ meine Frau mit meinen Launen und so weiter und so fort… Wie ich lässt sie nicht mit sich reden, antwortet einsilbig und hat dieses „angeschossenes Rehlein-Ding“ in ihren Augen, das sie innerlich kippt, wie sehr auch sie sich ihrer überwältigen Meere des Selbstmitleides zu erwehren sucht.. Kenne ich gut. Wie ging es mir dabei? Um der Wahrheit die Ehre zu geben, ich badete sehr und Extrems gerne in meinen Fluten des Selbstmitleides, veranstaltete in diesem Rahmen regelrechte Events, innerhalb derer ich von Kontinent zu Kontinent schwamm, um nur kurz anzuschlagen (und ja nicht etwas fröhlicher und heller werden) und schwamm dann weiter in meiner inneren und äußeren Düsternis weiter. So konnte ich wochen-, ich schätze sogar monatelang meinen Weltschmerz kultivieren und mit einer nach außen hin natürlich „wahrhaft anerkennenswerten Haltung“, geprägt von Höflichkeit, Fleiß und Entgegenkommen, und ohne Fehl und Makel meinen Pflichten nachkommen. Dies skizziert die bizarre Welt des Bullshits, die ich mir entwarf und die ich schließlich für lange Perioden als meine „reale“ Umwelt anzuerkennen bereit war. Selbstreferentiell ist viel zu wenig! Viel zu wenig, denn ich war ihr Meister!
Was tu ich jetzt? Sie sitzt da, unter ihrer Trockenhaube und surft sichtlich uninteressiert mit dem Notebook.
Ich sitze an meiner ungarischen Dinosauriercomputermaschine, die –nach sehr langem Rattern und Hin und Her und Rauf und Runter, nach 50, vielleicht 55 Minuten etwa, sich dazu entschied, doch ein Einsehen mit mir zu haben und mir zumindest die Textverarbeitung und damit das Plaudern mit euch zu ermöglichen.
Ja, es ist so, wie es Suzuki immer so treffend sagt: „Erleuchtung mach nicht unverwundbar und schon überhaupt nicht automatisch automatisch glücklich!“ Recht hat er. Scheiße auch. Ach ja, das Fluchen und die verdammte, beschissene Sprache… Sollte ich kurz erwähnen, nein, besser klären. Wie ihr wisst, bin ich Teilzeitbuddhist in Gleitzeit und heute gilt: „ The cook is off today!“, also keine Sprachregelungen, keine Gewaltfreiheit, keine rein gar keine verschissenen Kotzgrenzen, ok?
Nach dem das klar ist, können wir weiterreden.
Ich sprach sie jetzt gerade wieder an und versuchte eine Klärung herbeizuführen, was jedoch wieder in eine Vergangenheitsschleife führte und deswegen Verbesserungen bräuchte, die gestern hätten eintreten müssen und so weiter und so fort. Blues eben. Ich fürchte, dass ich da nichts, oder so gut wie nichts tun kann… Schade! Müssen wir alle durch. Ok. Irgendwie kommen dann doch noch Daten, ich erinnere mich blass an ihr wütendes, entsetztes Gesicht als Reaktion darauf, dass ich sowas wie 300 Kalorien zu viel aß. Ja, daher könnte der Ärger rühren! Tut mir dann auch leid, aber der Hunger macht mich fertig! OK, ihr Neunmalklugen: Erleuchtung schützt vor Hunger nicht! Also weiter. 300 von den Dingern ist für einen Genießer wie mich eine kaum messbare Sache, weil einfach zu gering für die Skalen, die mein Hunger anzulegen bereit ist. Deswegen konnte ich das Geplappere auch nicht wirklich so ernst nehmen. Ach ja, that’s just the way it is… Ich weiß, dass sie weiß, dass es für den 25jährigen Kunstturner mit dem athletischen Körper und all den Illusionen, das weibliche Geschlecht und die Menschheit insgesamt betreffend, die sein Lächeln so süß und unschuldig machen, etwa viermal zu spät ist… Charles Bukowsky pflegte zu sagen und titelte einen seiner Gedichtbände, wenn ich mich richtig erinnere: „Nicht mit 50, Honey!“ Ach WOW, ich liebe sein Zeugs! Er zum Beispiel ist tot. Ich jetzt erleuchtet. Tote sprechen zu mir. Er nicht. Warum nicht? Vermutlich Murphys Law! Er könnte mir seine Gedichte diktieren und Geschichten erzählen, wie es nur er und eben nur er mit seinem besonderen Humor und dieser unter sehr viel Spott verborgenen Humanität, die jeden ins Herz schließt. Natürlich würde ich die Sachen nicht weitergeben. Niemand würde sie wollen. Nicht von jemand wie mir, der außerhalb der gesellschaftlich anerkannten Trampelpfade sein Glück suchte… und fand, zu allem „Elend“ auch noch! Ich würde sie nur gerne lesen, ihm zu hören und so…
Ich denke mir, der gute Charly B. hat Besseres zu tun, als sich mit mir auseinanderzusetzen. Früher, als Kaufmann, Programmierer, Vertriebler, Büroleiter, Banker und weiß-ich-noch-alles war ich ein richtiges Arschloch, ein angepasster und vorteilsorientierter elendiger Pisser, und ging meiner Umwelt schon sehr auf die Nerven, aber jetzt, wo ich „ED“ nicht besser, sondern überhaupt weiß, bin ich gewiss das, wofür man keinen Namen hat, weil es unerträglicher als unerträglich ist… Ja, das wird schon so sein. Außen halte ich meistens die Klappe, was meine direkte Umwelt vor einer Überdosis meiner Gedankenejakulate einigermaßen schützt, aber in mir…. OMG! O M G ! O M G ! Suzuki zum Beispiel, tut sich das nicht an! Er kommt und geht, wie es in seine Planung passt, benutzt mich einfach, liefert seine Hilfe für mich ab und Ende. OK, das stimmt nicht ganz, weil er in Wahrheit auch oft da ist, um ich zu trösten wenn z.B., was leider noch häufig passiert, die Brutalität der Umwelt und die Offenheit der Erleuchtung zusammen kommen, was Momente größter Schmerzen und noch größerer Traurigkeit bedeutet, oder mir Wege zu zeigen, endlich richtig zu verstehen, weil zu ERLEBEN, was in meiner Frau vorgeht. Aber bei dem allem ist der kleine Suzuki kein ständiger Gast. Das tut er sich dann doch nicht an!
Was war noch, was ist? Gibt es nicht etwas angehendes zu besprechen, an diesem wunderbaren und wunderschönen, in leuchtendes Sonnenlicht getauchten Tag? Also zunächst mal schlief ich ganz herrlich! Ich las mal wieder ein bisschen über Physik, was gerade im Quantenkontext ein sicherer Garant für ein sehr „softes“ entspannendes Einschlafen ist. Ich träumte sehr schön von ganz intensiven Farben, Farbfeldern, Flammen und all sowas, was mich nicht sehr anstrengte und so hübsch vorbeiplätscherte, währenddessen ich ein fast schon Ericksonsches „Tiefer und Tiefer“ erlebte.
Alles weitere war bluesgefärbt.
Es fand ein längerer Break statt; wir waren Radfahren und in der Videothek. Eigentlich wollten wir zu einer volkstümlichen Veranstaltung (es ging um Knallen mit Peitschen, also diese Geräusche zu machen, - mir kamen das Gedanken von schönen Sklavinnen, die man genüsslich peitscht, in den Sinn und sonst wohin, doch fürchte ich, dass wir augenblicklich so weit entfernt von Genusskultur und Lifestyle sind in unserer ländlichen Heimat, wie Schimpansen, die shakespearesche Dichtkunst produzieren sollen, ok, das Peitschen der Luft sollte heute stattfinden, aber von im Nachbardorf, doch als wir den überbelegten Parkplatz sahen, verging uns die Lust dazu. Außerdem kamen wir auf den Gedanken, dass Eintritt verlangt würde. So fuhren wir weiter, eine schöne Runde durch den tollen Sonnenschein und entschlossen uns, uns Kuchen zu leisten. Wir kauften 2 Stück Schokoladenkuchen bei Mac Donalds, die wir mich nach hause nahmen. Einen Film liehen wir aus, der „Drecksau“ hieß.
Es gab Kaffee und Kuchen und den Film. Der Kuchen war noch besser, als ich ihn mir zuvor vorgestellt hatte. Monate schon wollte ich gerne mal einen, aber unsere Situation lässt solche Sonderausgaben nur äußerst selten zu, weswegen ich Verzicht übte. Heute war er jedenfalls über die Maßen gut, einfach hervorragend. Der Film zeigte eben das, was er titelte, einen Mann, der sich für eine charakterliche Drecksau hielt und demnach handelte, Schuldgefühle hegte wegen des von ihm mit verschuldeten Todes seines kleinen Bruder, verlassen von blonder Frau und nettem Kind. In der Folge spaltete er einen Teil seiner Persönlichkeit ab, erklärte diesen zu seiner blonden Frau und „erfreute“ die auch ohnedies mehr als genügend geplagte Welt mit sich selbst, seinem roten Vollbart, Strapse, High Heels, Perücke, Kleidung, Schminke und alledem… Nun ja, er beging im Verlauf des Films so ziemlich jede Gemeinheit, die er zu tun fähig war, zwang ein halbes Kind zu Fellatio, mobbte, beschimpfte, stahl, log und so weiter und so fort… Ein ÖDER Sünder für meinen Geschmack. Er hatte augenscheinlich keinen wirklichen Spaß daran, sondern ließ die Feedbackschleife bereits während des Vollzugs seiner Untaten laufen, was eine absolut idiotische Strategie ist für jeden, der seine Murmeln noch alle beisammen hat. Am Ende erhängte sich der Penner. Immerhin konsequent. Sollte froh sein, dass das Leben ihn nicht wirklich an seinem verweichlichten Feiglingsarsch zu fassen bekam, das Stück Scheiße!
Ich brachte die DVD zurück und sitze seit meiner Rückkehr hier.
Ja, was kann ich sagen? Letztens sagte ich sehr wütend zu meiner Frau, sie habe einen beschissenen Musikgeschmack. Daran musste ich heute bei der Fahrt zur Abgabe der DVD denken. Stimmt auch. Sie hat die Fähigkeit, sogar SCHLAGER oder die billigste Schundanimateursmusik, diese Los Aschlochos mit dem heiseren Solosänger zu genießen… Mir wird im Magen schlecht, kalt und mir stellen sich die Haare auf bei der Scheiße! Aber in Wahrheit habe ich den schlechtesten Musikgeschmack des Universums, da bin ich ziemlich sicher. Ich mag zum Beispiel augenblicklich Florence and the machine unglaublich, nein mehr als das, fahre regelrecht darauf ab,… ja-ja-ja, mein lieber Erleuchteter…, JA, ich mag Florence am liebsten, wenn der Pathos am größten ist! Da ich nicht dumm bin, ist die nächste Gleichung selbstverständlich klar: HEINO FLIPPERS ODER ANDERES (für mein Empfinden absolut Grauenhaftes) spielt nicht nur in der gleichen Gefühlsliga, sondern liegt nach den Verkaufszahlen weit-weit vorne! Ich bin eine absolute Minderheit mit einem bekloppten Musikgeschmack und einer – selbst nach meiner Erleuchtung – noch so gigantischen Profilneurose, dass ich meine Schnulzen verklären und die anderer verurteilen kann, ohne zu erröten! Fuck, ist das eine Scheiße!
Es geht mir auch nicht gut heute; nicht sehr gut, weil meine Zusatzkraftquellen ruhen, hauptsächlich, denke ich. Für die, also jene Wesen, mit denen ich kooperiere, unter anderem auch im Bereich des Energietausches, ist heute auch Ruhetag und ich möchte sie nicht stören. Also fühle ich mich, wie eine Jungfrau nach dem Besuch von Dracula und seiner gesamten Sippschaft, die selbstverständlich ihren Durst stillte…
Wieder Break. Abendessen. NoCarb und sehr lecker. Die letzten beiden Tage gab es wegen der unglaublichen Kohlrabipreise Pasta. 150g oder so. Aber CARBS! – Und Hackfleischsauce, die es heute zu Kohl gab, den man Gott-sei-Dank überhaupt nicht schmeckte.
Ach ja, ich vergaß DAS EREIGNIS zu erwähnen bei unserer Plauderei: Vater meiner Frau verstarb. Irgendwie erwartungsgemäß, er drehte schon eine ganze Zeit am Alzheimer-Rad, musste hospitalisiert, fixiert werden und die ganze Scheiße. Meine Frau wird mich erschlagen, wenn sie das liest! „DU ERZÄHLST JA ALLES!“, und so weiter und so fort. Unvermeidlich wie das Sein. Also. Mir tut es nicht leid um das Arschgesicht und ich denke, meiner Frau wird es ähnlich ergehen. Der Wichser war einer jener „speziellen Väter“, die dem Liebreiz ihrer kleinen Töchter „nicht widerstehen konnte“. Mehr brauche ich nicht zu sagen. Die Scheißrechnung bezahle ich und die anderen Männer, die diesem Stück Dreck in gewisser Weise „nachfolgten“. Wie auch immer. Jetzt bin erleuchtet und meine Wut fackelt in diesem speziellen Fall wirklich viel zu schnell ab, um lange darüber schreiben zu können. Manchmal vermisse ich fast die Raserei! Ja, wo waren wir? Ist heute viel zu sagen, Bock habe ich auch keinen mehr, also was soll‘s. Hauen wir die Scheiße raus und gut ist. Der Typ ist tot, das schleimige Stück Abschaum und – wie ich fürchte –geht es ihm jetzt viel besser als beim Verrotten im Heim, das er unverdient schnell hinter sich brachte, dieser elendige Bastard!
Heute Abend wird uns die Geschichte der Familie Wagner (Hitlers Lieblingsgedröhne, das sogar mir deutlich zu pathetisch ist) unterhalten, so hoffen wir. Ich müsste noch so einiges tun eigentlich, das ich seit Freitag vor mir herschob…. Ich wird es wohl weiter schieben… Apropos schieben. Ich kenne, das ist vielleicht zu viel gesagt, ich, ja, was? Da gibt es einen Koch, von dessen Kochkurs meine Frau ein Video aufzeichnete, das ich seither gerne und mit großer Freude schaue. Der Mann arbeitete sich genau so lange wie ich den Arsch ab, um wirklich weiter zu kommen. Meiner Beobachtung nach ist er denn och nicht erleuchtet. Kein Stück! Lange Zeit verwirrte mich das. Ich konnte es nicht nachvollziehen, wie seine Arbeit, die ich mit Sicherheit als disziplinierter, exakter und regelmäßiger als die meine einschätze, nicht das angestrebte Ergebnis der Erleuchtung erbrachte… Heute, ganz plötzlich, fiel es mir ein, als ich so über meine Frau nachdachte. Die beiden, der Koch und meine Frau sind sich meiner Empfindung und Beobachtung nach ziemlich ähnlich in der Hinsicht, dass sie ihre Erleuchtung vor sich herschieben, einfach weil sie Angst haben. Weil ihnen der verweichlichte rosa Arsch einfach auf Grundeis geht, wie man unter einfacheren Gemütern wie mir an Ruhe- und Gleitzeittagen zu sagen pflegt. Due haben Schiss! Und warum? Vor was scheißen die sich in die Hosen? – NA? Habt ihr schon eine Idee? – Ihre ach so wichtige PERSÖNLICHKEIT, ihre EINZIGARTIGKEIT und das Ganze Theater! Erkennt ihr die Zartheit und Erhabenheit und das Beschützens werte dieser bedrohten DingDongs? Lustig, nicht? Die gehen doch tatsächlich lieber der Welt und sich selbst und allem auf den Geist, statt sich ins „kalte Wasser“, dort wo es weitergeht, zu bewegen! Pfeifen! Looser! Na gut. Das war das. Ich kann mich ja wegen meiner vollzogenen Erleuchtung (für den Moment gesprochen ) leider nicht mehr sehr ereifern.. Ok. Andres Thema. Irgendwas sagen wollte ich noch. Damit es aus mir raus ist einfach. Moment.
Mir will es nicht einfallen. Möglicherweise kommt es beim Plaudern wieder. Wisst ihr, warum das Gros der Erleuchteten Garnichts zu tun scheint? Ich schon! Um ganz ehrlich zu sein, brachte mich Suzuki darauf natürlich. Ich bin kreativ, aber nicht so vieldimensional wie er. Ehrlich. Für heute gebe ich nur soviel preis, dass das nur so aussieht. In Wirklichkeit amüsieren die sich unvorstellbar! Und jetzt kommt das möglicherweise für euch Interessante. Suzuki und ich kamen darauf, einfach einiges der „Amüsiertechniken“ der Erleuchteten, solche also, die energetisch nicht bedenklich und für jeden auszuhalten sind, sozusagen zu extrahieren und in die coole Welt der vergnügungssüchtigen Wesen zu streuen! Coole Idee, oder? Der erste Feldversuch am gestrigen Abend lief leider-leider nicht so toll. Wir versuchten es mit einer winzigen feel-good-technik via Twitter und flogen nach kurzer Zeit raus, weil das Limit unserer Tweets erreicht war und Bullshit! – Und wir waren erst irgendwo knapp über der Hälfte der Datenmenge! Das scheint also kein geeigneter Weg zu sein. Wir werden alles bedenken und uns melden, sowieso.
Außerhalb dessen geht es Suzuki und mir hervorragend. Meine Literaturseite steht, dank Suzukis Cochaing und Hilfe; sie wird augenblicklich von meiner Frau redigiert. Wir gewähren hier Einblick in meine ersten beiden Werke: „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz!“ und „Lucifers Field I – All. Inc.“
Obwohl die Texte weitestgehend „entschärft“ wurden und somit „§allgemeinverträglich“ sein dürften, haben wir das Ganze augenblicklich noch geschützt auf einem Server liegen, wohin wir nur interessierten Lektoren, etc. Zugriff gewähren. Man weiß nie, wie schnell man für die falsche Meinung, oder auch nur seine Thesen vor dem Erschießungskommando steht! – Immerhin erzählen wir alles über Höhe der Verdienste von Bankern (den wirklichen, die nirgends auftauchen), Manipulationen mit Geld, die manche vielleicht „Geldwäsche“ nennen würden, Gewalt, Sex, Bestechung, Nazis, Lucifer, Gott und so weiter und so fort… Wir werden sehen, wohin das führt. Suzukis Homepage ist online (g-cook.com) und wird ständig ergänzt und erweitert. Und ich werde, wenn es die Zeit irgend erlaubt, ein neues Literaturprojekt, nämlich „error in persona“ zu beginnen, welches ich in enger Zusammenarbeit mit Suzuki realisiere. So sieht es aus! Eigentlich wollte ich heute nur kurz bloggen und seht euch den Berg an, der sich daraus entwickelte.
Nun mach ich den upload, sonst geht’s immer weiter.
In ein paar Stunden ist die Freigleitzeit als Teilzeitbuddhist um und ich sende euch (wieder) ungefiltert und ohne Unterlass meine bedingungslose Liebe, ihr good hearts! Ihr wisst, ihr seid die Größten! – Lasst euch nichts anderes verkaufen von den armseligen Geschäftemachern dieser Welt!
All the Best für… euch und alle-alle natürlich. Und du, genau du, - DU weißt ja: Du brauchst dich des Grades deiner Erleuchtung niemals zu schämen! – Zieh daher nie deinen Bauch ein! Und: Gewöhne dich an deine Großartigkeit und genieße sie ab sofort!
Diesen Befehl erteilst du dir am besten selbst. Und das immer wieder. Bis dann also!
Irgendwie bin ich (seltsamerweise heute AUCH schon wieder) genötigt zu sagen:
"Der Eure! Amigo Loco Corazon THE Fahfahrian cOZYpETE the first g-cook(.com) THE tRANSYLVANIAN oNION fArMERS bRAIN"