Montag, 24. Februar 2014
Um es kurz zu machen: „Bunt ist das Dasein und granatenstark! Volle Kanne, Hoschis!“
fahfahrian, 19:39h
Hi good hearts! Hallo, ihr Lieben!
Eigentlich ist jetzt nicht die Zeit zum Bloggen, aber ich kann mich dem weltlichen Kram nicht widmen, wie sehr ich auch will, denn die Bildbearbeitung, die ich dazu benötige, teilt mir ganz lapidar mit, dass selbst für das Steinzeit-Elements, dessen Benutzung die seinerzeitigen Leidensgenossen mit großer Wahrscheinlichkeit zum Aussterben brachte, meldet mir ganz lapidar, dass mein ungarischer Arbeitsspeicher nicht mehr vorhanden wäre, weshalb Elements es rundherum ablehnt, überhaupt einen Startversuch zu machen… Was sagt man dazu? Ich bleibe die Antwort schuldig.
Was also tun? Jetzt geht’s in kurzer Zeit los zum Sport, die Dinosauriermühle nochmals zu starten, macht also keinen Sinn, das das mindestens eine halbe Stunde dauert mit dem Hochfahren (wenn alles gut ist und die ultrakommunistischen Schaltkreise nicht gerade wieder eine Sitzung ihres Zentralrates haben und so weiter). Also tippe ich vor mich hin. Blogge, wie man das heute wohl nennt. Was kann ich sonst noch berichten? Nicht nur die Kommie-Maschine macht Schwierigkeiten, meine Körpermaschine auch. Ich konnte kaum schlafen vor Schmerzen. Rechter Arm, Schulter und Genick und so weiter. Mausarm… Und fahrradfahren gestern, wahrscheinlich war ich wegen der ständigen Schmerzen zu verkrampft und machte es noch schlimmer. Mein Fehler! Im Ergebnis lag ich wach und hatte Schmerzen. Jetzt geht das gerade so weiter. Ich hoffe, im Gym mit dem Rüttelband, der Schüttelplatte und einigen ausgewählten Übungen mit anschließender Infrarotkabine der Sache soweit beizukommen, dass ich meinen Pflichten nachkommen kann später. Ja, ihr habt es ganz richtig erkannt: Erleuchtung schützt vor körperlichen Schmerzen nicht! – Man könnte ja fragen, und Spötter und Zyniker würden das ganz sicher tun, wofür die ver*****te Erleuchtung dann überhaupt gut ist, wenn sie gegen Traurigkeit, Hunger und Schmerz nicht hilft?
Gute Frage, dien ihr euch alle selbst beantworten werdet, wenn ihr nicht länger vor eurer Erleuchtung weglauft, ihr Pfeifen! Nein, ernsthaft; die Erleuchtung ist nun mal kein Konsumgut und nichts … im weitesten Sinne „zur Anwendung“. Ich würde sie nicht wieder hergeben, Schmerz, Trauer und sonst was hin oder her. Dies ist einfach der normale Preis für einen Mann meines Alters, der in so kurzer Zeit zwei beachtliche Websysteme im Alleingang aufbaut. Der Mausarm, dessen Bewegungen die Hauptlast trugen, ist überarbeitet. Ende der Story.
Was gibt’s heute noch? So? Sonnenschein wieder. Und gestern Abend fiel mir etwas zu Claudia, der superschönen Schlampe ein, was ich als notierenswert erachtete: Deine Treue ist wie Glas; und du hast sie fallen lassen! – Niedlich, nicht? Selbst Jahrzehnte danach schwingt noch Selbstmitleid und Selbstbeweihräucherung mit, oder? Für mich klingt es so. Und ich muss, ich sollte es wissen. Ich kenne mich!
So, jetzt geht’s zum Umziehen und ab ins Gym und der Hoffnung auf Schmerzverminderung entgegen. Die Daumen drücken könnt ihr wegen des hiesigen Glaubens an Raum und Zeit weniger, also macht es gut für den Augenblick, ihr lieben good hearts! – Ich versuche es auch!
Zurück jetzt und eigentlich der weltlichen Seite verpflichtet… Egal. Egal für den Moment. Eins liegt mir seit gestern Abend auf dem Herzen, weswegen ich es jetzt SOFORT loswerden will, fast schon MUSS! – Dass ich Florence in Zusammenhang mit meinem schlichten Gemüt und meinem erwiesener maßen schlechtesten Musikgeschmack des Universums brachte, war mehr als falsch und total daneben. Sie in einem Satz mit diesen armseligen Knalltüten von Schlagersäuslern auch nur zu nennen, war der totale Griff ins Klo. Tut mir ehrlich leid! Sorry, Florence! – Wenn ich in meinen gesamten Knochen so viel Musikalität hätte, wie diese wunderbare junge Frau, soviel Esprit und Poesie im kleinen Finger, oder nur 5% davon, würde ich ganze ver****e Musikszene aufmischen und doch noch Rockstar werden; und das ohne Probleme! Was soll ich sagen, Leute? – Die Wahrheit wohl am Besten. Dabei handelt es sich um den Überschwang meiner Gefühle. Seitdem mit (in) oder wie auch immer – das geschehen ist, was die Zen-Leute „die Erweckung des Herzens“ nennen, geht es mit mir in den Gefühlsebenen – realistischer ist zu sagen – in meinen emotionalen Exzessen von einem Extrem ins andere – wie verrückt auf und ab und ich lerne erst nach und nach damit umzugehen… Suzuki lacht sich einen Ast über mich gerade. Hat auch leicht lachen, der körperlose Knochen, der schon zu einem so frühen Zeitpunkt seines hiesigen Auftritts erleuchtet wurde und dementsprechend viel Zeit hatte, den Umgang mit all dem Neuen als relativ junger Mann einzuüben und das alles zu lernen… Ich bin weder körperlos, sondern dick und im fortgeschrittenen Alter erleuchtet, nachdem ich Jahrzehnte und Jahrzehnte praktisch ohne lebendes Herz, in so einem Freeze/Stuck-State verbrachte, in dem ich mich sicher und einigermaßen komfortabel, jedoch nicht lebendig fühlte. Ich muss an Castaneda, genauer gesagt an La Gorda, die Schülerin Don Juans denken, in deren Terminologie dieses Phänomen „das Verlieren der menschlichen Form“ hieß und wie sie den guten Castaneda zum Wahnsinn trieb mit ihren Stimmungsausschlägen… Florence singt augenblicklich gerade wieder einmal für mich, in der Royal Albert Hall,… t r a u m h a f t ! Sorry, liebe Florence und DANKE, dass du mich weiter mit deiner ganz und gar wunderbaren Arbeit emporhebst!
Ja, ich sollte zu meinen weltlichen Pflichten eilen, ja, eilen auch noch… Ich schlief die gesamte ver****te Nacht so gut wie nicht wegen der ver**‘**en Schmerzen und das Gym brachte es trotz rütteln und schütteln und Geräten und Sauna UND Infrarotkabine nicht so richtig; in Wahrheit fast gar nicht, vielleicht so 5% Besserung; 5 und %, scheinen die Zeichen des Tages zu sein, lallen die opiumtrunkenen Verschwörungstheoretiker aus der zweiten Reihe… Ja-ja, der Fahfahrian wird das schon machen. Die weltlichen Pflichten sowieso. Später.
Zu Castaneda wollte ich noch was loswerden. Ich brauchte Jahre, um ihm einigermaßen folgen zu können, womit mal wieder bewiesen ist, dass ich nicht der Hellste und rein überhaupt nicht der Schnellste bin; ähnlich ging es mir mit Einstein, Wu-Li, Hawking, Heisenberg, Bohr, Goethe, dem Glasperlenspiel, der Bibel, der Gita, de Sade, Puschkin, dem Steppenwolf und den unzähligen anderen Kultur- und Wissenschaftsgüter, die ich Verlauf meiner Tage – offensichtlich wegen meines gestörten bzw. kaum vorhandenen Selbstwertgefühls – mir einzuverleiben oder wenigstens zu verstehen versuchte… Mein Musikgeschmack ähnelt dem Don Juans, des Lehrers Castanedas. Wir beide stehen auf Pathos und Süße und Schwermut undundundund… Ich will damit nicht sagen, dass Don Juan und ich uns darüber hinaus ähnlich wären, wirklich nicht… Es und sein Kumpel Don Genaro sind in meinen Augen zweifellos erleuchtet, aber eindeutig zu körper- und im Besonderen fäkalienorientiert für meinen eigentlich nicht sehr empfindlichen Geschmack. Castanedas spirituelle Übungen enden oft in, sagen wir es so, mehr oder minder liquiden Emanationen, was ich zum Kotzen und unnötig finde. Aber… What ever helps, helps…
Soll ich jetzt speichern, schließen und pflichtbewusst sein? Besser wäre das. OK. C U later, ihr lieben good hearts!
Wow, das ging gut! Hab eine Pause verdient! Ja, wenn man von Don Juan Matus und Don Genaro Flores spricht, fließt es irgendwie; die beiden alten Krähen verteilen immer noch ihren spiritistischen Charme, lange nachdem sie ihrer Wege in das gingen, was sie „die dritte Aufmerksamkeit“ nennen. Toller Ort übrigens. Ach ja, das fiel mir während des Trainings ein, dass ich das „gefahrlos“ erzählen kann. Gefahrlos bedeutet in diesem Zusammenhang, dass dem Empfänger nichts geschieht! Ihr glaubt mir nicht? Denkt euch mal folgende Anzeige: Erleuchtet, lebensfroh, such Milliardär, der sein Vermögen loswerden und die Antwort auf alle Fragen haben möchte und bereit ist, den Rest seiner – dann leider kümmerlichen – Tage als sabberndes Etwas in einer Einrichtung zu verbringen, die keine Reißverschlüsse duldet! – Ja, so ist das. Wahre Erkenntnis ist gefährlich! Was meint ihr, warum so viele herummachen und sich dumm stellen und sich betäuben mit allem, was die Materie hergibt und so weiter und so fort? Was ist mit dem Zen-Koch und meiner eigenen Frau? – Genau! Arsch auf Grundeis und lieber ein beschränktes I C H , als ein (allein der Gedanke ist schon gefährlich – das meine ich ernst) UNBESCHRÄNKTES Sein! – Das klingt jetzt alles ganz gut und recht und freundlich, ist aber leider weniger als eine Hälfte der Münze, die den Prozess, welcher in die Erleuchtung mündet, umschreibt. Auch nicht einigermaßen. Mir ging es so dreckig, dass ich ernsthaft daran glaubte, draufzugehen, und das war nicht einmal das Schlimmste. Man begegnet dem Grauen in seiner reinsten und mächtigsten Form! – Ich bin der Überzeugung, dass das für jedes Wesen etwas andres, also intraindividuell ist, aber es ist und bleibt was es ist, die TOTALE AUSLASTUNG aller vorhandenen Ressourcen, was die, derer wir uns im „Normalbetrieb“ nicht bewusst sind, und die Notfällen vorbehalten bleiben, bis zum letzten Quäntchen mit einschließt. So sieht das aus. Wie genau ich das durchstand? Irgendwie halt, mehr auf den Knien und den Brustwarzen und wund und halb wahnsinnig vor Schmerz und Angst und Horror und so weiter und so fort, aber eben immer weiter und weiter… Ich fürchte, dieser Teil wird für niemand anders, für keinen besser oder leichter ausfallen. Dagegen ist alles andere echt easy! – Das, was ich jetzt aussprechen werde, ist kein so großes Ding, das jemand die Sicherungen durchbrennen und er zu Gagasülze wird, versprochen. Ok. Ihr solltet euch dessen bewusst werden, dass JEDES LEBEWESEN eine besondere Heimat hat, einen, in hiesigen Begriffen…, Ort, an dem er oder sie oder es oder was auch immer, EINE RIESENNUMMER IST! – So richtig ganz oben und geliebt und bewundert und kompetent und mehr von allem Guten, was ihr euch – und ich auch – hier und heute, in diesem durch Relativität und Quantenmechanik geprägten Dingdong, vorstellen können! Ehrlich wahr! – Bei mir ist es eine jüdisch/christlich gefärbte Sphäre und ich bin dort wirklich ein gewaltiger Babu, wie man heute wohl sagt! – Was ich bin, ist bedeutungslos mehr oder weniger (außer für mich), aber ich gebe euch die Versicherung, dass es jenen „Ort“ gibt und dass ihr dort alles seid und unendlich viel mehr, als ihr jetzt zu wünschen im Stande seit! Coole Nachrichten, oder? – Suzuki und ich denken, wir sollten euch das nicht länger vorenthalten! Das gehört allein euch, ganz egal, ob ihr nun „brave“ Kinder seid oder sehr „böse“! – Wer in diesem Laden, den wir anmaßend mit „Universum“ etikettieren, wirklich etwas zu sagen hat, will von euch nur, dass ihr IHR seid, ganz genau das und nicht mehr! – Lasst euch nicht länger verarschen! Ihr seid cool und lässig und das ganze abgefahrene Sein ist stolz und glücklich, dieses unfassbar geile „Hiersein“ mit euch zu teilen. Ok, muss jetzt wieder zum weltlichen Part… Feels good now! Mir tun die guten Nachrichten auch gut! Feels good to feel good! – Jetzt aber hopp, Mister Fahfahrian! CU, ihr lieben good hearts! C U later! LOVE!
Ok, wieder hier. Vielleicht fragt ihr euch, was Suzuki und ich eigentlich zum T***l eigentlich wollen? Mir erging es so, als ich Suzuki auf doch einigermaßen seltsame Weise „kennenlernte“, er mich um den Gefallen mit der Homepage bat und so weiter… Ihr habt schon Recht mit euren Gedanken, denn das ist schon eine reichlich merkwürdige Sache mit uns. Eigenartiges Gespann, wir! Kommt mir auch so vor. Aber.., was soll‘s? Ich hab in meinem Leben schon Bizarreres gesehen und erlebt! A, was wollen wir eigentlich, wir, die wir so vermessen sind, uns zu unserer Erleuchtung zu bekennen und die Welt mit unseren Emanationen „beglücken“? - Wie bei den meisten schwierig anmutenden Dingen ist die Antwort recht schlicht und einfach. Wir wollen helfen. Aus. Mehr nicht. Suzuki hat sich mit – im weitesten Sinne, aber den Begriff mag er so gar nicht, aber ich bin der Schreiber – bäbäbä! – missionarisch bereits ausgetobt und Zentren gegründet, Schüler ausgebildet und das ganze Trara rauf und runter. Und ich habe diesbezüglich keinerlei Intensionen. Warum veröffentlichen also ein toter Japaner und ein dicker Transsylvane (sagt man das, so, muss kurz das Internet fragen) ja, also dem Internet ist das scheinbar ziemlich egal, es schläft auch Transsylvanier vor, aber das führt zu weit… Warum tun wir das alles und machen uns eine solche Menge Arbeit? - Weil wir – die aus unserer Sicht nicht unbegründete – Hoffnung haben, jemand den entscheidenden Kick, das fehlende Quäntchen, oderoderoder Wortgewimmelscheißegal… ihr wisst schon, weil wir das hoffen eben. Uns wurde auch geholfen, also wollen wir unseren Beitrag nicht verweigern; so abstrus dieser auch auf manche wirken mag. Wegschauen hilft. Back-Taste und so! Und weiter geht es gar nicht. Nicht viel. Ich hege noch die Hoffnung, eines Tags Leuten. Die Hunger haben, essen geben zu können. Das war’s schon soviel zu unseren Geheimnissen, Plänen und Vorhaben. Wir können nicht viel tun, aber das, was möglich ist, die Arbeit und die Mittel für den Betrieb unserer Site, das Internet, den Strom und so weiter, das kriegen wir schon irgendwie auf die Reihe! – Jetzt bin ich Marvin, der Gedankenleser und ahne bereits die nächste, irgendwie auch zwingende Frage: Wenn die Herren doch so erleuchtet sind, warum erfolgt die Arbeit auf einer grauenhaft veralteten Ostblockmaschine, wieso haben die Herren nicht Geld wie Heu und Beziehungen und Lottozahlen und Voraussagen für Börse und Pferdewetten und so weiter? – Das wollt ihr solch wissen, oder? Mich würde es an eurer Stelle interessieren jedenfalls. Ok. Hier die Antwort. Wir verfügen über nur sehr bescheidene Mittel. Vor länger als 20 Jahren waren meine Frau und ich, jeder in seinem Segment, das, was man allgemein als „gut im Geschäft“ bezeichnen würde. Mit nicht mal Dreißig war ich Nummer Zwei in einem 2.000-Mann-Betrieb und meine Frau tat sich sehr erfolgreich in der Kommunalpolitik um. 300PS, Achtzylinder, Daimler, Porsche, Armani, Gucci und wie das ganze Gedöns auch immer heißt, wir haben es uns reingezogen, und nicht zu knapp. Leider führte es zumindest uns nicht – und das unabhängig voneinander – leider so überhaupt nicht, zu der Art und dem Umfang der Befriedigung, die sich insgeheim jeder für sich erhofft hatte und weswegen er diesen steinigen, in Wahrheit auch schleimigen mühsamen Weg ging… Nein, es folgt KEINE Saulus-Paulus-Geschichte und auch Jesus Nadelöhr hat mit den Prozessen, die wir durchliefen wenig zu tun. Der Bullshit genügte uns einfach nicht und irgendwann waren wir bereit, willens und fähig, uns davon zu trennen. Naja, nicht ganz so nett und hübsch, wie soeben ausgedrückt, denn – wie nennen wir es jetzt – die große kosmische Jaffasaftpresse gdefällt mir gut – die universelle Kraft also, mischte auch kräftig mit (wie sie es im übrigen in jedem Leben jedes Lebewesens zu tun pflegt), trat uns gewaltig in den verweichlichten Parasitenhintern und es ging dahin. Ich persönlich bin der Ansicht, das materielle Einfachheit, oder asketische Bemühungen einfach nur probate Mittel sind, die Weiterentwicklung eines Wesens maximal zu beschleunigen. Mir scheint es ähnlich oder gar analog? Der Lichtbeugung durch Gravitation, so wie sie Einstein zuerst beschrieb, mit dem zu sein, was Castaneda „persönliche Kraft“ nennt und Suzuki (augenblicklich/das ändert sich ständig, müsst ihr wissen) „gepökelten Joghurt“ nennt, in einer Weise, die der Unterschied zwischen einem Laser (Erleuchtung) und absolut breit gefächertem Licht (nix Erleuchtung) recht anschaulich macht. Die Minimalisierung der Außen reize und groß angelegter Konsumverzicht dienen meiner Meinung nach einfach dazu, die Quellen der Lichtbeugung zu vermeiden und so schneller zum Laser zu werden. Ist eigentlich ganz einfach. Ja, und jetzt sind wir dabei, die Situation wieder zu drehen, in einer Wendung hin zu Wohlstand und so weiter… Ich bin durch mit meiner gröbsten Korrekturen, meine Erleuchtung tut ein Weiteres und meine Frau kriegt ihren Kram auch schon irgendwie geregelt, da bin ich sicher. Mein Job ist damit fast getan. Super, oder? Ich habe noch ein Buch zu schreiben (error in persona), die materiellen Gegebenheiten zu transformieren und unsere Site zu verbessern. Ende. Gefällt mir gut so. Suzuki war noch früher fertig. Ich denke, er wäre länger bei seinen Schülern geblieben und hätte, als brillantes Geschäftsmannschlitzohr, das er während seines hiesigen Aufenthalts wirklich war, noch mehr Zentren aus dem Boden gestampft und so weiter, wenn, ja WENN, wenn da nicht dieses phantastische Angebot gekommen wäre… Kurz gesagt warb man ihn ab. Über kurz oder lang erhält jeder Erleuchtete, sogar absolute Anfänger wie ich, solche Angebote, irgend einen anderen Job zu übernehmen und den Aufenthalt hier abzubrechen, bzw. zu beenden. Das Angebot, das Suzuki vor die Füße flatterte, war das, ein Trainee dort zu werden, was die spirituelle Menschenwelt oft „die Sphäre der aufgestiegenen Meister“ zu nennen pflegt, um nach seiner Lern- und Einarbeitungsphase dort Aufgaben als Lehrer zu übernehmen. Für einen neugierigen und wissbegierigen Geist, wie Suzukis war das unwiderstehlich. Er nahm sogar den Krebstod auf sich, um rechtzeitig wegzukommen, um einen glaubhaften Hintergrund zu liefern, weil Suizid nun mal seine Leute total durcheinander gebracht hätte und außerdem in der lässigen Welt da draußen dann doch nicht so gerne gesehen ist. Am Ende ist alles ziemlich simpel, wie ich bereits sagte. Genauso einfach ist es mit mir und meiner ungarischen Handkaffeemühle, die sich Computer nennt, ohne zu erröten. Sie lehrt mich jeden Tag aufs Neue Geduld und Zuversicht, wie es deutlicher nicht realisierbar ist. Ich neige von Natur aus zur Eile, naja, zur meinem Feeling nach angemessenen Geschwindigkeit, was für die meisten meiner Mitmenschen einfach zu schnell ist. Ich lese, bin fertig und langweile mich und schlafe ein, aber meine Mitmenschen lesen immer noch, das gleiche Zeug, die gleiche Datenmenge… Früher trieb mich das zum Wahnsinn, jetzt steige ich auf, wie die Vergeltungsmaschine selbst, und kann nicht mehr vor Wut entbrennen, da die Wirkung meiner Erleuchtung eintritt und es mir nicht nur total egal ist, sondern ich mich auch noch über mich, meine internalen Prozesse amüsiere. Mein ungarischer Lehrer trägt einige Mitverantwortung dafür, dass es so kam. Ich sollte ihm dankbar sein; bin ich auch in der Mitte meines Herzens; gebe es aber immer noch nicht gerne zu. Und schon gar nicht jeder zeit.
Ja, das Thema Abwerbung. Kommt für mich augenblicklich nicht in Frage, obwohl die Jobs manchmal schon echt mouthwatering sind. Ich werde hier gebraucht und möchte so gerne mit meiner Frau die Annehmlichkeiten des Lebens genießen, und natürlich Leute mit essen versorgen, denke daran einen Kochkurs zu besuchen, möchte mit Suzuki die Erleuchtetenentertainmenttricks unter die Leute bringen, mein Zeug schreiben, und so weiter und so fort. Es geht mir wie dem guten alten Don Juan, Castanedas indianischem Lehrer, der nach seiner toltekischen Spielart der Erleuchtung die Welt ganz und gar neu entdeckte, oder der mir so nahen Schülerin, la Gorda, was „die Dicke“ bedeutet und uns nicht nur auf diese Weise irgendwie solidaruisiert, la Gorda, die es verstand, die Welt zu verschlingen, als sie erleuchtet war, und sich am Anblick dieser Unglaublichkeiten zu laben… In einem meiner Lieblingsfilme geht es um zwei Jungs, die durch die Zeit reisen und nette und sehr komische Abenteuer erleben, in deren Verlauf z.B. Napoleon irrsinnige Mengen Eis ist und sich total verkleckert, - naje, jedenfalls gibt es so eine Art „Motto“, das die beiden zu sagen pflegen. Es lautet:
„Bunt ist das Dasein und granatenstark! Volle Kanne, Hoschis!“
Ich glaube, das ist mein Schluss für heute. Wird auch Zeit. Habe Hunger. Habe, jaja, ihr kennt das, der Fahfahrian hat immer Hunger. Aber jetzt sogar sehr. Hab ich viel gequasselt? – Kommt mir so vor, juckt mich jedoch nicht sehr.
Ich ess jetzt was und komme dann zurück. CU, ihr lieben good hearts! LOVE!
Bin satt und müde jetzt. Good night, good hearts!
„Bunt ist das Dasein und granatenstark! Volle Kanne, Hoschis!“
Und natürlich: W I C H T I G !!
Ihr wisst, ihr seid die Größten! – Lasst euch nichts anderes verkaufen von den armseligen Geschäftemachern dieser Welt!
All the Best für… euch und alle-alle natürlich. Und du, genau du, - DU weißt ja: Du brauchst dich des Grades deiner Erleuchtung niemals zu schämen! – Zieh daher nie deinen Bauch ein! Und: Gewöhne dich an deine Großartigkeit und genieße sie ab sofort!
Diesen Befehl erteilst du dir am besten selbst. Und das immer wieder. Bis dann also!
Irgendwie bin ich (seltsamerweise heute AUCH schon wieder) genötigt zu sagen:
"Der Eure! Amigo Loco Corazon THE Fahfahrian cOZYpETE the first g-cook(.com) THE tRANSYLVANIAN oNION fArMERS bRAIN"
Eigentlich ist jetzt nicht die Zeit zum Bloggen, aber ich kann mich dem weltlichen Kram nicht widmen, wie sehr ich auch will, denn die Bildbearbeitung, die ich dazu benötige, teilt mir ganz lapidar mit, dass selbst für das Steinzeit-Elements, dessen Benutzung die seinerzeitigen Leidensgenossen mit großer Wahrscheinlichkeit zum Aussterben brachte, meldet mir ganz lapidar, dass mein ungarischer Arbeitsspeicher nicht mehr vorhanden wäre, weshalb Elements es rundherum ablehnt, überhaupt einen Startversuch zu machen… Was sagt man dazu? Ich bleibe die Antwort schuldig.
Was also tun? Jetzt geht’s in kurzer Zeit los zum Sport, die Dinosauriermühle nochmals zu starten, macht also keinen Sinn, das das mindestens eine halbe Stunde dauert mit dem Hochfahren (wenn alles gut ist und die ultrakommunistischen Schaltkreise nicht gerade wieder eine Sitzung ihres Zentralrates haben und so weiter). Also tippe ich vor mich hin. Blogge, wie man das heute wohl nennt. Was kann ich sonst noch berichten? Nicht nur die Kommie-Maschine macht Schwierigkeiten, meine Körpermaschine auch. Ich konnte kaum schlafen vor Schmerzen. Rechter Arm, Schulter und Genick und so weiter. Mausarm… Und fahrradfahren gestern, wahrscheinlich war ich wegen der ständigen Schmerzen zu verkrampft und machte es noch schlimmer. Mein Fehler! Im Ergebnis lag ich wach und hatte Schmerzen. Jetzt geht das gerade so weiter. Ich hoffe, im Gym mit dem Rüttelband, der Schüttelplatte und einigen ausgewählten Übungen mit anschließender Infrarotkabine der Sache soweit beizukommen, dass ich meinen Pflichten nachkommen kann später. Ja, ihr habt es ganz richtig erkannt: Erleuchtung schützt vor körperlichen Schmerzen nicht! – Man könnte ja fragen, und Spötter und Zyniker würden das ganz sicher tun, wofür die ver*****te Erleuchtung dann überhaupt gut ist, wenn sie gegen Traurigkeit, Hunger und Schmerz nicht hilft?
Gute Frage, dien ihr euch alle selbst beantworten werdet, wenn ihr nicht länger vor eurer Erleuchtung weglauft, ihr Pfeifen! Nein, ernsthaft; die Erleuchtung ist nun mal kein Konsumgut und nichts … im weitesten Sinne „zur Anwendung“. Ich würde sie nicht wieder hergeben, Schmerz, Trauer und sonst was hin oder her. Dies ist einfach der normale Preis für einen Mann meines Alters, der in so kurzer Zeit zwei beachtliche Websysteme im Alleingang aufbaut. Der Mausarm, dessen Bewegungen die Hauptlast trugen, ist überarbeitet. Ende der Story.
Was gibt’s heute noch? So? Sonnenschein wieder. Und gestern Abend fiel mir etwas zu Claudia, der superschönen Schlampe ein, was ich als notierenswert erachtete: Deine Treue ist wie Glas; und du hast sie fallen lassen! – Niedlich, nicht? Selbst Jahrzehnte danach schwingt noch Selbstmitleid und Selbstbeweihräucherung mit, oder? Für mich klingt es so. Und ich muss, ich sollte es wissen. Ich kenne mich!
So, jetzt geht’s zum Umziehen und ab ins Gym und der Hoffnung auf Schmerzverminderung entgegen. Die Daumen drücken könnt ihr wegen des hiesigen Glaubens an Raum und Zeit weniger, also macht es gut für den Augenblick, ihr lieben good hearts! – Ich versuche es auch!
Zurück jetzt und eigentlich der weltlichen Seite verpflichtet… Egal. Egal für den Moment. Eins liegt mir seit gestern Abend auf dem Herzen, weswegen ich es jetzt SOFORT loswerden will, fast schon MUSS! – Dass ich Florence in Zusammenhang mit meinem schlichten Gemüt und meinem erwiesener maßen schlechtesten Musikgeschmack des Universums brachte, war mehr als falsch und total daneben. Sie in einem Satz mit diesen armseligen Knalltüten von Schlagersäuslern auch nur zu nennen, war der totale Griff ins Klo. Tut mir ehrlich leid! Sorry, Florence! – Wenn ich in meinen gesamten Knochen so viel Musikalität hätte, wie diese wunderbare junge Frau, soviel Esprit und Poesie im kleinen Finger, oder nur 5% davon, würde ich ganze ver****e Musikszene aufmischen und doch noch Rockstar werden; und das ohne Probleme! Was soll ich sagen, Leute? – Die Wahrheit wohl am Besten. Dabei handelt es sich um den Überschwang meiner Gefühle. Seitdem mit (in) oder wie auch immer – das geschehen ist, was die Zen-Leute „die Erweckung des Herzens“ nennen, geht es mit mir in den Gefühlsebenen – realistischer ist zu sagen – in meinen emotionalen Exzessen von einem Extrem ins andere – wie verrückt auf und ab und ich lerne erst nach und nach damit umzugehen… Suzuki lacht sich einen Ast über mich gerade. Hat auch leicht lachen, der körperlose Knochen, der schon zu einem so frühen Zeitpunkt seines hiesigen Auftritts erleuchtet wurde und dementsprechend viel Zeit hatte, den Umgang mit all dem Neuen als relativ junger Mann einzuüben und das alles zu lernen… Ich bin weder körperlos, sondern dick und im fortgeschrittenen Alter erleuchtet, nachdem ich Jahrzehnte und Jahrzehnte praktisch ohne lebendes Herz, in so einem Freeze/Stuck-State verbrachte, in dem ich mich sicher und einigermaßen komfortabel, jedoch nicht lebendig fühlte. Ich muss an Castaneda, genauer gesagt an La Gorda, die Schülerin Don Juans denken, in deren Terminologie dieses Phänomen „das Verlieren der menschlichen Form“ hieß und wie sie den guten Castaneda zum Wahnsinn trieb mit ihren Stimmungsausschlägen… Florence singt augenblicklich gerade wieder einmal für mich, in der Royal Albert Hall,… t r a u m h a f t ! Sorry, liebe Florence und DANKE, dass du mich weiter mit deiner ganz und gar wunderbaren Arbeit emporhebst!
Ja, ich sollte zu meinen weltlichen Pflichten eilen, ja, eilen auch noch… Ich schlief die gesamte ver****te Nacht so gut wie nicht wegen der ver**‘**en Schmerzen und das Gym brachte es trotz rütteln und schütteln und Geräten und Sauna UND Infrarotkabine nicht so richtig; in Wahrheit fast gar nicht, vielleicht so 5% Besserung; 5 und %, scheinen die Zeichen des Tages zu sein, lallen die opiumtrunkenen Verschwörungstheoretiker aus der zweiten Reihe… Ja-ja, der Fahfahrian wird das schon machen. Die weltlichen Pflichten sowieso. Später.
Zu Castaneda wollte ich noch was loswerden. Ich brauchte Jahre, um ihm einigermaßen folgen zu können, womit mal wieder bewiesen ist, dass ich nicht der Hellste und rein überhaupt nicht der Schnellste bin; ähnlich ging es mir mit Einstein, Wu-Li, Hawking, Heisenberg, Bohr, Goethe, dem Glasperlenspiel, der Bibel, der Gita, de Sade, Puschkin, dem Steppenwolf und den unzähligen anderen Kultur- und Wissenschaftsgüter, die ich Verlauf meiner Tage – offensichtlich wegen meines gestörten bzw. kaum vorhandenen Selbstwertgefühls – mir einzuverleiben oder wenigstens zu verstehen versuchte… Mein Musikgeschmack ähnelt dem Don Juans, des Lehrers Castanedas. Wir beide stehen auf Pathos und Süße und Schwermut undundundund… Ich will damit nicht sagen, dass Don Juan und ich uns darüber hinaus ähnlich wären, wirklich nicht… Es und sein Kumpel Don Genaro sind in meinen Augen zweifellos erleuchtet, aber eindeutig zu körper- und im Besonderen fäkalienorientiert für meinen eigentlich nicht sehr empfindlichen Geschmack. Castanedas spirituelle Übungen enden oft in, sagen wir es so, mehr oder minder liquiden Emanationen, was ich zum Kotzen und unnötig finde. Aber… What ever helps, helps…
Soll ich jetzt speichern, schließen und pflichtbewusst sein? Besser wäre das. OK. C U later, ihr lieben good hearts!
Wow, das ging gut! Hab eine Pause verdient! Ja, wenn man von Don Juan Matus und Don Genaro Flores spricht, fließt es irgendwie; die beiden alten Krähen verteilen immer noch ihren spiritistischen Charme, lange nachdem sie ihrer Wege in das gingen, was sie „die dritte Aufmerksamkeit“ nennen. Toller Ort übrigens. Ach ja, das fiel mir während des Trainings ein, dass ich das „gefahrlos“ erzählen kann. Gefahrlos bedeutet in diesem Zusammenhang, dass dem Empfänger nichts geschieht! Ihr glaubt mir nicht? Denkt euch mal folgende Anzeige: Erleuchtet, lebensfroh, such Milliardär, der sein Vermögen loswerden und die Antwort auf alle Fragen haben möchte und bereit ist, den Rest seiner – dann leider kümmerlichen – Tage als sabberndes Etwas in einer Einrichtung zu verbringen, die keine Reißverschlüsse duldet! – Ja, so ist das. Wahre Erkenntnis ist gefährlich! Was meint ihr, warum so viele herummachen und sich dumm stellen und sich betäuben mit allem, was die Materie hergibt und so weiter und so fort? Was ist mit dem Zen-Koch und meiner eigenen Frau? – Genau! Arsch auf Grundeis und lieber ein beschränktes I C H , als ein (allein der Gedanke ist schon gefährlich – das meine ich ernst) UNBESCHRÄNKTES Sein! – Das klingt jetzt alles ganz gut und recht und freundlich, ist aber leider weniger als eine Hälfte der Münze, die den Prozess, welcher in die Erleuchtung mündet, umschreibt. Auch nicht einigermaßen. Mir ging es so dreckig, dass ich ernsthaft daran glaubte, draufzugehen, und das war nicht einmal das Schlimmste. Man begegnet dem Grauen in seiner reinsten und mächtigsten Form! – Ich bin der Überzeugung, dass das für jedes Wesen etwas andres, also intraindividuell ist, aber es ist und bleibt was es ist, die TOTALE AUSLASTUNG aller vorhandenen Ressourcen, was die, derer wir uns im „Normalbetrieb“ nicht bewusst sind, und die Notfällen vorbehalten bleiben, bis zum letzten Quäntchen mit einschließt. So sieht das aus. Wie genau ich das durchstand? Irgendwie halt, mehr auf den Knien und den Brustwarzen und wund und halb wahnsinnig vor Schmerz und Angst und Horror und so weiter und so fort, aber eben immer weiter und weiter… Ich fürchte, dieser Teil wird für niemand anders, für keinen besser oder leichter ausfallen. Dagegen ist alles andere echt easy! – Das, was ich jetzt aussprechen werde, ist kein so großes Ding, das jemand die Sicherungen durchbrennen und er zu Gagasülze wird, versprochen. Ok. Ihr solltet euch dessen bewusst werden, dass JEDES LEBEWESEN eine besondere Heimat hat, einen, in hiesigen Begriffen…, Ort, an dem er oder sie oder es oder was auch immer, EINE RIESENNUMMER IST! – So richtig ganz oben und geliebt und bewundert und kompetent und mehr von allem Guten, was ihr euch – und ich auch – hier und heute, in diesem durch Relativität und Quantenmechanik geprägten Dingdong, vorstellen können! Ehrlich wahr! – Bei mir ist es eine jüdisch/christlich gefärbte Sphäre und ich bin dort wirklich ein gewaltiger Babu, wie man heute wohl sagt! – Was ich bin, ist bedeutungslos mehr oder weniger (außer für mich), aber ich gebe euch die Versicherung, dass es jenen „Ort“ gibt und dass ihr dort alles seid und unendlich viel mehr, als ihr jetzt zu wünschen im Stande seit! Coole Nachrichten, oder? – Suzuki und ich denken, wir sollten euch das nicht länger vorenthalten! Das gehört allein euch, ganz egal, ob ihr nun „brave“ Kinder seid oder sehr „böse“! – Wer in diesem Laden, den wir anmaßend mit „Universum“ etikettieren, wirklich etwas zu sagen hat, will von euch nur, dass ihr IHR seid, ganz genau das und nicht mehr! – Lasst euch nicht länger verarschen! Ihr seid cool und lässig und das ganze abgefahrene Sein ist stolz und glücklich, dieses unfassbar geile „Hiersein“ mit euch zu teilen. Ok, muss jetzt wieder zum weltlichen Part… Feels good now! Mir tun die guten Nachrichten auch gut! Feels good to feel good! – Jetzt aber hopp, Mister Fahfahrian! CU, ihr lieben good hearts! C U later! LOVE!
Ok, wieder hier. Vielleicht fragt ihr euch, was Suzuki und ich eigentlich zum T***l eigentlich wollen? Mir erging es so, als ich Suzuki auf doch einigermaßen seltsame Weise „kennenlernte“, er mich um den Gefallen mit der Homepage bat und so weiter… Ihr habt schon Recht mit euren Gedanken, denn das ist schon eine reichlich merkwürdige Sache mit uns. Eigenartiges Gespann, wir! Kommt mir auch so vor. Aber.., was soll‘s? Ich hab in meinem Leben schon Bizarreres gesehen und erlebt! A, was wollen wir eigentlich, wir, die wir so vermessen sind, uns zu unserer Erleuchtung zu bekennen und die Welt mit unseren Emanationen „beglücken“? - Wie bei den meisten schwierig anmutenden Dingen ist die Antwort recht schlicht und einfach. Wir wollen helfen. Aus. Mehr nicht. Suzuki hat sich mit – im weitesten Sinne, aber den Begriff mag er so gar nicht, aber ich bin der Schreiber – bäbäbä! – missionarisch bereits ausgetobt und Zentren gegründet, Schüler ausgebildet und das ganze Trara rauf und runter. Und ich habe diesbezüglich keinerlei Intensionen. Warum veröffentlichen also ein toter Japaner und ein dicker Transsylvane (sagt man das, so, muss kurz das Internet fragen) ja, also dem Internet ist das scheinbar ziemlich egal, es schläft auch Transsylvanier vor, aber das führt zu weit… Warum tun wir das alles und machen uns eine solche Menge Arbeit? - Weil wir – die aus unserer Sicht nicht unbegründete – Hoffnung haben, jemand den entscheidenden Kick, das fehlende Quäntchen, oderoderoder Wortgewimmelscheißegal… ihr wisst schon, weil wir das hoffen eben. Uns wurde auch geholfen, also wollen wir unseren Beitrag nicht verweigern; so abstrus dieser auch auf manche wirken mag. Wegschauen hilft. Back-Taste und so! Und weiter geht es gar nicht. Nicht viel. Ich hege noch die Hoffnung, eines Tags Leuten. Die Hunger haben, essen geben zu können. Das war’s schon soviel zu unseren Geheimnissen, Plänen und Vorhaben. Wir können nicht viel tun, aber das, was möglich ist, die Arbeit und die Mittel für den Betrieb unserer Site, das Internet, den Strom und so weiter, das kriegen wir schon irgendwie auf die Reihe! – Jetzt bin ich Marvin, der Gedankenleser und ahne bereits die nächste, irgendwie auch zwingende Frage: Wenn die Herren doch so erleuchtet sind, warum erfolgt die Arbeit auf einer grauenhaft veralteten Ostblockmaschine, wieso haben die Herren nicht Geld wie Heu und Beziehungen und Lottozahlen und Voraussagen für Börse und Pferdewetten und so weiter? – Das wollt ihr solch wissen, oder? Mich würde es an eurer Stelle interessieren jedenfalls. Ok. Hier die Antwort. Wir verfügen über nur sehr bescheidene Mittel. Vor länger als 20 Jahren waren meine Frau und ich, jeder in seinem Segment, das, was man allgemein als „gut im Geschäft“ bezeichnen würde. Mit nicht mal Dreißig war ich Nummer Zwei in einem 2.000-Mann-Betrieb und meine Frau tat sich sehr erfolgreich in der Kommunalpolitik um. 300PS, Achtzylinder, Daimler, Porsche, Armani, Gucci und wie das ganze Gedöns auch immer heißt, wir haben es uns reingezogen, und nicht zu knapp. Leider führte es zumindest uns nicht – und das unabhängig voneinander – leider so überhaupt nicht, zu der Art und dem Umfang der Befriedigung, die sich insgeheim jeder für sich erhofft hatte und weswegen er diesen steinigen, in Wahrheit auch schleimigen mühsamen Weg ging… Nein, es folgt KEINE Saulus-Paulus-Geschichte und auch Jesus Nadelöhr hat mit den Prozessen, die wir durchliefen wenig zu tun. Der Bullshit genügte uns einfach nicht und irgendwann waren wir bereit, willens und fähig, uns davon zu trennen. Naja, nicht ganz so nett und hübsch, wie soeben ausgedrückt, denn – wie nennen wir es jetzt – die große kosmische Jaffasaftpresse gdefällt mir gut – die universelle Kraft also, mischte auch kräftig mit (wie sie es im übrigen in jedem Leben jedes Lebewesens zu tun pflegt), trat uns gewaltig in den verweichlichten Parasitenhintern und es ging dahin. Ich persönlich bin der Ansicht, das materielle Einfachheit, oder asketische Bemühungen einfach nur probate Mittel sind, die Weiterentwicklung eines Wesens maximal zu beschleunigen. Mir scheint es ähnlich oder gar analog? Der Lichtbeugung durch Gravitation, so wie sie Einstein zuerst beschrieb, mit dem zu sein, was Castaneda „persönliche Kraft“ nennt und Suzuki (augenblicklich/das ändert sich ständig, müsst ihr wissen) „gepökelten Joghurt“ nennt, in einer Weise, die der Unterschied zwischen einem Laser (Erleuchtung) und absolut breit gefächertem Licht (nix Erleuchtung) recht anschaulich macht. Die Minimalisierung der Außen reize und groß angelegter Konsumverzicht dienen meiner Meinung nach einfach dazu, die Quellen der Lichtbeugung zu vermeiden und so schneller zum Laser zu werden. Ist eigentlich ganz einfach. Ja, und jetzt sind wir dabei, die Situation wieder zu drehen, in einer Wendung hin zu Wohlstand und so weiter… Ich bin durch mit meiner gröbsten Korrekturen, meine Erleuchtung tut ein Weiteres und meine Frau kriegt ihren Kram auch schon irgendwie geregelt, da bin ich sicher. Mein Job ist damit fast getan. Super, oder? Ich habe noch ein Buch zu schreiben (error in persona), die materiellen Gegebenheiten zu transformieren und unsere Site zu verbessern. Ende. Gefällt mir gut so. Suzuki war noch früher fertig. Ich denke, er wäre länger bei seinen Schülern geblieben und hätte, als brillantes Geschäftsmannschlitzohr, das er während seines hiesigen Aufenthalts wirklich war, noch mehr Zentren aus dem Boden gestampft und so weiter, wenn, ja WENN, wenn da nicht dieses phantastische Angebot gekommen wäre… Kurz gesagt warb man ihn ab. Über kurz oder lang erhält jeder Erleuchtete, sogar absolute Anfänger wie ich, solche Angebote, irgend einen anderen Job zu übernehmen und den Aufenthalt hier abzubrechen, bzw. zu beenden. Das Angebot, das Suzuki vor die Füße flatterte, war das, ein Trainee dort zu werden, was die spirituelle Menschenwelt oft „die Sphäre der aufgestiegenen Meister“ zu nennen pflegt, um nach seiner Lern- und Einarbeitungsphase dort Aufgaben als Lehrer zu übernehmen. Für einen neugierigen und wissbegierigen Geist, wie Suzukis war das unwiderstehlich. Er nahm sogar den Krebstod auf sich, um rechtzeitig wegzukommen, um einen glaubhaften Hintergrund zu liefern, weil Suizid nun mal seine Leute total durcheinander gebracht hätte und außerdem in der lässigen Welt da draußen dann doch nicht so gerne gesehen ist. Am Ende ist alles ziemlich simpel, wie ich bereits sagte. Genauso einfach ist es mit mir und meiner ungarischen Handkaffeemühle, die sich Computer nennt, ohne zu erröten. Sie lehrt mich jeden Tag aufs Neue Geduld und Zuversicht, wie es deutlicher nicht realisierbar ist. Ich neige von Natur aus zur Eile, naja, zur meinem Feeling nach angemessenen Geschwindigkeit, was für die meisten meiner Mitmenschen einfach zu schnell ist. Ich lese, bin fertig und langweile mich und schlafe ein, aber meine Mitmenschen lesen immer noch, das gleiche Zeug, die gleiche Datenmenge… Früher trieb mich das zum Wahnsinn, jetzt steige ich auf, wie die Vergeltungsmaschine selbst, und kann nicht mehr vor Wut entbrennen, da die Wirkung meiner Erleuchtung eintritt und es mir nicht nur total egal ist, sondern ich mich auch noch über mich, meine internalen Prozesse amüsiere. Mein ungarischer Lehrer trägt einige Mitverantwortung dafür, dass es so kam. Ich sollte ihm dankbar sein; bin ich auch in der Mitte meines Herzens; gebe es aber immer noch nicht gerne zu. Und schon gar nicht jeder zeit.
Ja, das Thema Abwerbung. Kommt für mich augenblicklich nicht in Frage, obwohl die Jobs manchmal schon echt mouthwatering sind. Ich werde hier gebraucht und möchte so gerne mit meiner Frau die Annehmlichkeiten des Lebens genießen, und natürlich Leute mit essen versorgen, denke daran einen Kochkurs zu besuchen, möchte mit Suzuki die Erleuchtetenentertainmenttricks unter die Leute bringen, mein Zeug schreiben, und so weiter und so fort. Es geht mir wie dem guten alten Don Juan, Castanedas indianischem Lehrer, der nach seiner toltekischen Spielart der Erleuchtung die Welt ganz und gar neu entdeckte, oder der mir so nahen Schülerin, la Gorda, was „die Dicke“ bedeutet und uns nicht nur auf diese Weise irgendwie solidaruisiert, la Gorda, die es verstand, die Welt zu verschlingen, als sie erleuchtet war, und sich am Anblick dieser Unglaublichkeiten zu laben… In einem meiner Lieblingsfilme geht es um zwei Jungs, die durch die Zeit reisen und nette und sehr komische Abenteuer erleben, in deren Verlauf z.B. Napoleon irrsinnige Mengen Eis ist und sich total verkleckert, - naje, jedenfalls gibt es so eine Art „Motto“, das die beiden zu sagen pflegen. Es lautet:
„Bunt ist das Dasein und granatenstark! Volle Kanne, Hoschis!“
Ich glaube, das ist mein Schluss für heute. Wird auch Zeit. Habe Hunger. Habe, jaja, ihr kennt das, der Fahfahrian hat immer Hunger. Aber jetzt sogar sehr. Hab ich viel gequasselt? – Kommt mir so vor, juckt mich jedoch nicht sehr.
Ich ess jetzt was und komme dann zurück. CU, ihr lieben good hearts! LOVE!
Bin satt und müde jetzt. Good night, good hearts!
„Bunt ist das Dasein und granatenstark! Volle Kanne, Hoschis!“
Und natürlich: W I C H T I G !!
Ihr wisst, ihr seid die Größten! – Lasst euch nichts anderes verkaufen von den armseligen Geschäftemachern dieser Welt!
All the Best für… euch und alle-alle natürlich. Und du, genau du, - DU weißt ja: Du brauchst dich des Grades deiner Erleuchtung niemals zu schämen! – Zieh daher nie deinen Bauch ein! Und: Gewöhne dich an deine Großartigkeit und genieße sie ab sofort!
Diesen Befehl erteilst du dir am besten selbst. Und das immer wieder. Bis dann also!
Irgendwie bin ich (seltsamerweise heute AUCH schon wieder) genötigt zu sagen:
"Der Eure! Amigo Loco Corazon THE Fahfahrian cOZYpETE the first g-cook(.com) THE tRANSYLVANIAN oNION fArMERS bRAIN"