Dienstag, 4. März 2014
Körpernähe im Teilzeitbuddhismus und ganz oft duschen
fahfahrian, 18:50h
Hi und hallo, good hearts, an diesem wunderbaren Dienstag!
Schon fünfmal duschte ich heute, und jetzt ist gerade mal Mittagspause! Nach dem extrafrühen Aufstehen, damit ich noch vor dem Training Mails und sonstige Pflichten erledigen konnte, Dusche 1, dann nach der Stunde Box-Quigong Dusche2, nach Ergometertraining Dusche 3, nach Kreisel-Gruppentraining Dusche 4, zwischen den Saunagängen Dusche 5, nach der Sauna… WOW, Dusche 6 doch schon… Verrechnete ich mich am Ende? Egal. Fühle mich ziemlich geduscht jetzt, schwitzte aber auch sehr.
Hatte gestern keinen richtigen Bock, keinen Trieb, viel zu bloggen; nur diese wenigen Zeilen, deren Sinn sich (auch) mir nicht vollständig erschloss, mussten raus!- Irgendwer wird schon was anfangen können, damit. Gut. Muss mich jetzt kurz halten, weil noch so viele Pflichten zu erfüllen sind heute. Ich sollte Fasching feiern, wie die anderen Leute.., sollte ich? Ich weiß nicht so recht. Früher, vor meiner Erleuchtung, hatte ich nichts damit am Hut. Ich war einmal gezwungen, anlässlich des praktischen Teils meiner NLP-Pracitionerprüfung in Aachen, einer der Hochburgen des Rheinischen Karnevals uneingeladen in eine dieser Prunksitzungen platzen und die Party so richtig aufmischen; im positiven Sinne natürlich, also die gute Stimmung durch die Decke zu jagen und den Leuten Spaß und Entertainment zu bereiten. Wäre mir das nicht gelungen, hätten die mir den verdammten Schein nicht gegeben. Klar gelang es, was jedoch nicht allein dem NLP zu verdanken war, sondern einem Jahrzehnt praktischer Erfahrungen in wirklich allen Niederungen des menschlichen Seins im Vertrieb mittels Schneeballsystemen; DAS macht dein Verhalten „flüssig“, du lernst pacing und leading, ohne die Worte je gehört zu haben, oder du gehst in der Scheissbranche einfach drauf! – Wie auch immer. Der Punkt ist, ich hasste früher Karneval, Fasching und all das. Und jetzt? Hass is away und ich bin offen und neugierig. Die Vorstellung, mich beim Schlagersingen zu erleben, mag mir noch immer nicht eingehen, doch erfüllt sie mich nicht länger mit Ekel und Abscheu und dem mir so vertrauten Feeling des –etwas-besseres-als-diese-Proleten-seins, das mich begleitet, seit ich denken kann, wahrscheinlich länger. Das konkrete Bild von mir als Schnulzenmitsinger ist auch in diesem Moment bizarr und schlichtweg unglaubwürdig. Ich mag nach wie vor, und daran änderte auch die größte Veränderung in meinem Leben nichts, ich mag nach wie vor gute Musik zu gerne, um diesem Gegröle etwas abgewinnen zu können… Ist da noch ein Rest Hochmut? Nein, nicht wirklich! Auch wenn ich damit kokettiere, meinen – im Grunde exzellenten – Musikgeschmack als „Schlechtesten des Universums“ zu bezeichnen, ist das auf der Ebene reiner Wahrhaftigkeit nicht mehr oder weniger, als ein (energetischer) Akt, etwas wie eine Operation, eine heilende Extraktion beschissener egoblähende Krebsgeschwüre des Geistes, alles fragmentarisch noch anhaftende Rest-Pathos los zu werden, mich auf den eigenen Arm zu nehmen und von innen heraus über mich lachen zu können, gleichzeitig mich sehr-sehr lieb zu haben und zu respektieren. Wow! – Diese ganze GUTE Welt ist mir noch sowas von NEU! Neuer als neu! Also, CozyP wird einstweilen kein Schlagerfan und doch ist mein funkelnagelneues Sein gleichzeitig (und Gott-sei-Dank ENDLICH) immun dagegen, durch diese – für andere sicher geeignete und optimale und zweifelsfrei auch angemessene – Art der- hähähähä! …im weitesten Sinne „musikalischen“ – Unterhaltung, Unwohlsein und Schmerz zu erfahren. Cool, nicht? Ja, ich höre die Pflicht auch schon rufen, nein SCHREIEN! – Dann wird’s heute wohl wieder nichts mit Entspannung am früheren Abend?
CU, good hearts, CozyP geht zur Pflichterfüllung über!
Feierabend. Recht früh heute. Bin müde. Das Training kostete ordentlich Kraft und die Erfüllung meiner Pflichten nahm den Rest, fürchte ich… Immer noch geht mir im Kopf (oder mehr im Herzen) herum, dass ich wirklich Lust dazu habe, mein Verhältnis zu meinem Leib zu verbessern. Ich werde mir heute einfach einmal eine Stunde dafür reservieren und ein wenig herumexperimentieren. Hoffentlich schlafe ich nicht dabei ein. Mein neues Buch möchte ich auch endlich beginnen, spüre jedoch das Signal in mir, das mir anzeigt, der richtige Moment dazu ist noch nicht gekommen. Das Redigieren geht voran und ich bin schon sehr gespannt darauf, wie es sein wird, mit Suzuki zusammen den Schrott und die Abweichungen??? – naja, in Wahrheit das feige Umgehen angemessener Bezeichnungen und klarer Worte in meinem Werk „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz“ auszumerzen. Heute jedoch nicht mehr.
Wenn ich einschlafe, während ich auf mich zugehe…, who cares?
Was habe ich noch mitzuteilen heute, was nicht bis morgen warten könnte? – Florence überschüttete mich gerade mit so unglaublich viel Anmut und Spährenfeeling, dass es mir schwer fiel, die Tränen zurückzuhalten. Warum tat ich das eigentlich? Ist doch unnötig; lebt jetzt endlich, das Ding „Herz“. Ist halt alles noch so neu für mich. Der Gedanke, dass diese Aufzeichnungen vielleicht einmal helfen, jemanden in gleicher Lage, gefällt mir. Vielleicht stelle ich mich auch besonders dämlich an und bin nicht sehr hilfreich alles in allem? Ich werde es mit großer Wahrscheinlichkeit niemals erfahren! Also bleibt einfach nur, mein Bestes zu tun und ehrlich „Buch zu führen“, was dieses Ereignis, das unter den Begriffen „Erleuchtung“ oder „Satori“ bekannt ist, mit mir und meinem Leben so macht. Eine kleine enge Ereignisbeschreibung im eigentlichen Sinn wird dabei nicht herauskommen; vielmehr die eines fortlaufenden Prozesses, sehr zum Ärger der unrealistischen, aber umso „edleren Brüder“, die sich der – für sie unreinen - Praxis verweigern und theoretisch nach Erleuchtung streben. Viel Glück auch euch good hearts; nur, ihr werdet euch, wenn „ES“ geschieht mitten in Blut und Sperma und Ausscheidungen und so weiter und so fort wiederfinden, um das von euch zuvor Ausgeschlossene wieder zur Gesamtmenge zu bringen und eure Gleichung zu lösen; und je mehr und je selektiver ihr vorgeht, umso deutlicher wird die Gegenbewegung, meine keimfreien Freunde!
Mehr wichtige Hinweise für die Nachwelt? – Bon Iver rockt gerade die Bühne, sind ne ganze Menge Leute, die und die Musik gefällt mir ausnehmend gut. Haben riesige Blasinstrumente, eine Geige sah ich auch und kullern nun am Boden rum und produzieren ihren erfrischenden, angenehm überraschenden Sound. Bin versucht, mich zurückzulehnen und Blog Blog sein zu lassen, kann mich aber des Gefühls nicht erwehren, noch etwas Wichtiges auf der Pfanne zu haben und es loswerden zu müssen, bevor ich mich verziehen darf von meinem Arbeitsplatz. Mist! Mist auch! Wohin geigt mich meine Intention? Geigt? Naja, Iver’s Geiger geigte in meine Wortbildungsursachen, verursachte damit die Verursachung einer Mutation, die sich innerhalb von Nanosekunden vermehrte, alles über die Morphogenese der Worte in Erfahrung brachte, mich zum kotzen fand und mir einfach eins reinwürgte mit diesem unpassenden Begriff „geigt“. Shame on you! – Ihr solltet mir dienen, leicht und seidig und unmerklich natürlich, wie ein guter Butler zum Beispiel, ihr interpersonellen Prozesse! – Hätte ich die „Treibstoffkontrolle“ in meinen Händchen, ihr würdet nichts mehr vom guten Stoff sehen, ehe ihr nicht euren Sauladen auf Vordermann gebracht hättet… (Schäm!) Ich realisiere, dass das nicht die Art ist, mit meinem Körper zu einem besseren Verhältnis zu kommen. Aber wenn er mich doch so aufregt! Bisschen Chemie, etwas Elektrizität, und MASSENHAFT DOPE, überall Rauschgift, für das du hier draußen eingelocht und nie mehr herausgelassen würdest, das ist da drin los! Denkst du nicht auch manchmal, dass die ganzen Säcke, die deinen verdammten Stoffwechsel so richtig gut laufen lassen könnten, einfach nur zuviel damit beschäftig sind, sich körpereigene Opiate, Halluzinogene und andere Glücklichmacher reinzuziehen und dann in einer Ecke, wo sie keiner sieht, abzuhängen? – Du wirst halt schon dick, wenn du auch nur ein Stück Pizza anschaust! Dein Pech! – Die Mistkerle in dir – wie es heißt, so etwa 50 Billionen an der Zahl – haben ihre eigenen Interessen. Und: Hey, wer ist nicht gerne stoned und hängt nicht sehr-sehr gerne mit Gleichgesinnten ab? Seht ihr das, ich meine, spürt ihr das? Bei mir zum Beispiel weicht die Front meiner inneren Entschlossenheit, endlich die Herrschaft über meinen Körper zu übernehmen, wenigstens in Teilbereichen…, egal, meine Front bröckelt und fällt in sich zusammen, weil ich es einfach niemand verdenken kann, sich eine gute Zeit zu machen. Deshalb ist das bei mir so chaotisch, schätze ich. Die Chaoten und Freaks wissen, sie spüren, dass sie im Grunde alle meine Sympathien haben und ich ihnen jeden Turn, jeden Genuss und ganz sicher jede geile Halluzination von Herzen vergönne! Ich weiß auch nicht. Möglicherweise ist genau das, was ich jetzt tue, die Scheißepumperei, meine Art der Annäherung an meine Physis. Mir ist es schon oft so gegangen, dass mir das Schreiben Dinge klar machte, mir Perspektiven aufzeigte, die ich zuvor einfach übersah oder nicht erkannte. Ja, was wollen wir gemeinsam machen, ihr 50 Billionen abgefahrenen Freaks, ihr rauschgiftsüchtiges, bequemes, genussorienterts Volk? Kann ich irgendwas für euch tun? Dope besorgen ist nicht drin, da ich vor 36 Jahren den letzten Dealer kannte und außerdem unterirdisch pleite bin. Von der Seite her geht nichts, Leute! Was kann ich tun? – Der Zen-Koch, den ich so schätze und wegen seines-der-Erleuchtung-Ausweichens (das er lustiger weise nicht nur Zeitgleich, sondern auch dermaßen identisch in der Argumentation veranstaltet) gerne als Zielscheibe für meinen Spott benutze, lehrte mich sehr viel Wertvolles, das ihm zurückzuvergüten ich wahrscheinlich niemals in der Lage sein werde. Eines davon ist die Haltung „dem Anderen“ gegenüber, egal, ob das eine Pflanze, ein Tier, ein Mensch, eine nichtphysische Wesenheit oder wer oder was auch immer… Ermuntere mich zu der Frage: Kann ich dir assistieren? Kann ich dir helfen dabei, das zu sein, was du werden kannst, wenn ich dir helfe? Ja, also stelle ich diese Fragen. Mal sehen, was passiert!
Oh, wow, wow, wow! Das war schnell und deutlich! Ich soll mich in ein paar Minuten „vom Computer-Acker machen“ in Richtung Entspannung. Ich soll mehr schlafen. Ich soll intensiver, weil konzentrierter trainieren. Ich soll meine energetischen Übungen jeden Tag genießen. Ich weiß gar nicht mehr alles. Das kam wie aus dem Maschinengewehr!
Na gut, ok, ihr geliebten good hearts! Ich hätte heute eh nicht mehr viel gepumpt; sogar meine Notizzettel geben nur Bröselzeugs und nichts Gescheites her heute!
Meine Frau legt Wert darauf, dass auch sie, wie Suzuki und ich, euch reine und bedingungslose sendet!
Genießt euren Abend, liebt euch und liebt euch sehr!
Ihr wisst, ihr seid die Größten! – Lasst euch nichts anderes verkaufen von den armseligen Geschäftemachern dieser Welt!
All the Best für… euch und alle-alle natürlich. Und du, genau du, - DU weißt ja: Du brauchst dich des Grades deiner Erleuchtung niemals zu schämen! – Zieh daher nie deinen Bauch ein! Und: Gewöhne dich an deine Großartigkeit und genieße sie ab sofort!
Diesen Befehl erteilst du dir am besten selbst. Und das immer wieder. Bis dann also!
Irgendwie bin ich (seltsamerweise heute AUCH schon wieder) genötigt zu sagen:
"Der Eure! Amigo Loco Corazon THE Fahfahrian cOZYpETE the first g-cook(.com) THE tRANSYLVANIAN oNION fArMERS bRAIN"
Schon fünfmal duschte ich heute, und jetzt ist gerade mal Mittagspause! Nach dem extrafrühen Aufstehen, damit ich noch vor dem Training Mails und sonstige Pflichten erledigen konnte, Dusche 1, dann nach der Stunde Box-Quigong Dusche2, nach Ergometertraining Dusche 3, nach Kreisel-Gruppentraining Dusche 4, zwischen den Saunagängen Dusche 5, nach der Sauna… WOW, Dusche 6 doch schon… Verrechnete ich mich am Ende? Egal. Fühle mich ziemlich geduscht jetzt, schwitzte aber auch sehr.
Hatte gestern keinen richtigen Bock, keinen Trieb, viel zu bloggen; nur diese wenigen Zeilen, deren Sinn sich (auch) mir nicht vollständig erschloss, mussten raus!- Irgendwer wird schon was anfangen können, damit. Gut. Muss mich jetzt kurz halten, weil noch so viele Pflichten zu erfüllen sind heute. Ich sollte Fasching feiern, wie die anderen Leute.., sollte ich? Ich weiß nicht so recht. Früher, vor meiner Erleuchtung, hatte ich nichts damit am Hut. Ich war einmal gezwungen, anlässlich des praktischen Teils meiner NLP-Pracitionerprüfung in Aachen, einer der Hochburgen des Rheinischen Karnevals uneingeladen in eine dieser Prunksitzungen platzen und die Party so richtig aufmischen; im positiven Sinne natürlich, also die gute Stimmung durch die Decke zu jagen und den Leuten Spaß und Entertainment zu bereiten. Wäre mir das nicht gelungen, hätten die mir den verdammten Schein nicht gegeben. Klar gelang es, was jedoch nicht allein dem NLP zu verdanken war, sondern einem Jahrzehnt praktischer Erfahrungen in wirklich allen Niederungen des menschlichen Seins im Vertrieb mittels Schneeballsystemen; DAS macht dein Verhalten „flüssig“, du lernst pacing und leading, ohne die Worte je gehört zu haben, oder du gehst in der Scheissbranche einfach drauf! – Wie auch immer. Der Punkt ist, ich hasste früher Karneval, Fasching und all das. Und jetzt? Hass is away und ich bin offen und neugierig. Die Vorstellung, mich beim Schlagersingen zu erleben, mag mir noch immer nicht eingehen, doch erfüllt sie mich nicht länger mit Ekel und Abscheu und dem mir so vertrauten Feeling des –etwas-besseres-als-diese-Proleten-seins, das mich begleitet, seit ich denken kann, wahrscheinlich länger. Das konkrete Bild von mir als Schnulzenmitsinger ist auch in diesem Moment bizarr und schlichtweg unglaubwürdig. Ich mag nach wie vor, und daran änderte auch die größte Veränderung in meinem Leben nichts, ich mag nach wie vor gute Musik zu gerne, um diesem Gegröle etwas abgewinnen zu können… Ist da noch ein Rest Hochmut? Nein, nicht wirklich! Auch wenn ich damit kokettiere, meinen – im Grunde exzellenten – Musikgeschmack als „Schlechtesten des Universums“ zu bezeichnen, ist das auf der Ebene reiner Wahrhaftigkeit nicht mehr oder weniger, als ein (energetischer) Akt, etwas wie eine Operation, eine heilende Extraktion beschissener egoblähende Krebsgeschwüre des Geistes, alles fragmentarisch noch anhaftende Rest-Pathos los zu werden, mich auf den eigenen Arm zu nehmen und von innen heraus über mich lachen zu können, gleichzeitig mich sehr-sehr lieb zu haben und zu respektieren. Wow! – Diese ganze GUTE Welt ist mir noch sowas von NEU! Neuer als neu! Also, CozyP wird einstweilen kein Schlagerfan und doch ist mein funkelnagelneues Sein gleichzeitig (und Gott-sei-Dank ENDLICH) immun dagegen, durch diese – für andere sicher geeignete und optimale und zweifelsfrei auch angemessene – Art der- hähähähä! …im weitesten Sinne „musikalischen“ – Unterhaltung, Unwohlsein und Schmerz zu erfahren. Cool, nicht? Ja, ich höre die Pflicht auch schon rufen, nein SCHREIEN! – Dann wird’s heute wohl wieder nichts mit Entspannung am früheren Abend?
CU, good hearts, CozyP geht zur Pflichterfüllung über!
Feierabend. Recht früh heute. Bin müde. Das Training kostete ordentlich Kraft und die Erfüllung meiner Pflichten nahm den Rest, fürchte ich… Immer noch geht mir im Kopf (oder mehr im Herzen) herum, dass ich wirklich Lust dazu habe, mein Verhältnis zu meinem Leib zu verbessern. Ich werde mir heute einfach einmal eine Stunde dafür reservieren und ein wenig herumexperimentieren. Hoffentlich schlafe ich nicht dabei ein. Mein neues Buch möchte ich auch endlich beginnen, spüre jedoch das Signal in mir, das mir anzeigt, der richtige Moment dazu ist noch nicht gekommen. Das Redigieren geht voran und ich bin schon sehr gespannt darauf, wie es sein wird, mit Suzuki zusammen den Schrott und die Abweichungen??? – naja, in Wahrheit das feige Umgehen angemessener Bezeichnungen und klarer Worte in meinem Werk „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz“ auszumerzen. Heute jedoch nicht mehr.
Wenn ich einschlafe, während ich auf mich zugehe…, who cares?
Was habe ich noch mitzuteilen heute, was nicht bis morgen warten könnte? – Florence überschüttete mich gerade mit so unglaublich viel Anmut und Spährenfeeling, dass es mir schwer fiel, die Tränen zurückzuhalten. Warum tat ich das eigentlich? Ist doch unnötig; lebt jetzt endlich, das Ding „Herz“. Ist halt alles noch so neu für mich. Der Gedanke, dass diese Aufzeichnungen vielleicht einmal helfen, jemanden in gleicher Lage, gefällt mir. Vielleicht stelle ich mich auch besonders dämlich an und bin nicht sehr hilfreich alles in allem? Ich werde es mit großer Wahrscheinlichkeit niemals erfahren! Also bleibt einfach nur, mein Bestes zu tun und ehrlich „Buch zu führen“, was dieses Ereignis, das unter den Begriffen „Erleuchtung“ oder „Satori“ bekannt ist, mit mir und meinem Leben so macht. Eine kleine enge Ereignisbeschreibung im eigentlichen Sinn wird dabei nicht herauskommen; vielmehr die eines fortlaufenden Prozesses, sehr zum Ärger der unrealistischen, aber umso „edleren Brüder“, die sich der – für sie unreinen - Praxis verweigern und theoretisch nach Erleuchtung streben. Viel Glück auch euch good hearts; nur, ihr werdet euch, wenn „ES“ geschieht mitten in Blut und Sperma und Ausscheidungen und so weiter und so fort wiederfinden, um das von euch zuvor Ausgeschlossene wieder zur Gesamtmenge zu bringen und eure Gleichung zu lösen; und je mehr und je selektiver ihr vorgeht, umso deutlicher wird die Gegenbewegung, meine keimfreien Freunde!
Mehr wichtige Hinweise für die Nachwelt? – Bon Iver rockt gerade die Bühne, sind ne ganze Menge Leute, die und die Musik gefällt mir ausnehmend gut. Haben riesige Blasinstrumente, eine Geige sah ich auch und kullern nun am Boden rum und produzieren ihren erfrischenden, angenehm überraschenden Sound. Bin versucht, mich zurückzulehnen und Blog Blog sein zu lassen, kann mich aber des Gefühls nicht erwehren, noch etwas Wichtiges auf der Pfanne zu haben und es loswerden zu müssen, bevor ich mich verziehen darf von meinem Arbeitsplatz. Mist! Mist auch! Wohin geigt mich meine Intention? Geigt? Naja, Iver’s Geiger geigte in meine Wortbildungsursachen, verursachte damit die Verursachung einer Mutation, die sich innerhalb von Nanosekunden vermehrte, alles über die Morphogenese der Worte in Erfahrung brachte, mich zum kotzen fand und mir einfach eins reinwürgte mit diesem unpassenden Begriff „geigt“. Shame on you! – Ihr solltet mir dienen, leicht und seidig und unmerklich natürlich, wie ein guter Butler zum Beispiel, ihr interpersonellen Prozesse! – Hätte ich die „Treibstoffkontrolle“ in meinen Händchen, ihr würdet nichts mehr vom guten Stoff sehen, ehe ihr nicht euren Sauladen auf Vordermann gebracht hättet… (Schäm!) Ich realisiere, dass das nicht die Art ist, mit meinem Körper zu einem besseren Verhältnis zu kommen. Aber wenn er mich doch so aufregt! Bisschen Chemie, etwas Elektrizität, und MASSENHAFT DOPE, überall Rauschgift, für das du hier draußen eingelocht und nie mehr herausgelassen würdest, das ist da drin los! Denkst du nicht auch manchmal, dass die ganzen Säcke, die deinen verdammten Stoffwechsel so richtig gut laufen lassen könnten, einfach nur zuviel damit beschäftig sind, sich körpereigene Opiate, Halluzinogene und andere Glücklichmacher reinzuziehen und dann in einer Ecke, wo sie keiner sieht, abzuhängen? – Du wirst halt schon dick, wenn du auch nur ein Stück Pizza anschaust! Dein Pech! – Die Mistkerle in dir – wie es heißt, so etwa 50 Billionen an der Zahl – haben ihre eigenen Interessen. Und: Hey, wer ist nicht gerne stoned und hängt nicht sehr-sehr gerne mit Gleichgesinnten ab? Seht ihr das, ich meine, spürt ihr das? Bei mir zum Beispiel weicht die Front meiner inneren Entschlossenheit, endlich die Herrschaft über meinen Körper zu übernehmen, wenigstens in Teilbereichen…, egal, meine Front bröckelt und fällt in sich zusammen, weil ich es einfach niemand verdenken kann, sich eine gute Zeit zu machen. Deshalb ist das bei mir so chaotisch, schätze ich. Die Chaoten und Freaks wissen, sie spüren, dass sie im Grunde alle meine Sympathien haben und ich ihnen jeden Turn, jeden Genuss und ganz sicher jede geile Halluzination von Herzen vergönne! Ich weiß auch nicht. Möglicherweise ist genau das, was ich jetzt tue, die Scheißepumperei, meine Art der Annäherung an meine Physis. Mir ist es schon oft so gegangen, dass mir das Schreiben Dinge klar machte, mir Perspektiven aufzeigte, die ich zuvor einfach übersah oder nicht erkannte. Ja, was wollen wir gemeinsam machen, ihr 50 Billionen abgefahrenen Freaks, ihr rauschgiftsüchtiges, bequemes, genussorienterts Volk? Kann ich irgendwas für euch tun? Dope besorgen ist nicht drin, da ich vor 36 Jahren den letzten Dealer kannte und außerdem unterirdisch pleite bin. Von der Seite her geht nichts, Leute! Was kann ich tun? – Der Zen-Koch, den ich so schätze und wegen seines-der-Erleuchtung-Ausweichens (das er lustiger weise nicht nur Zeitgleich, sondern auch dermaßen identisch in der Argumentation veranstaltet) gerne als Zielscheibe für meinen Spott benutze, lehrte mich sehr viel Wertvolles, das ihm zurückzuvergüten ich wahrscheinlich niemals in der Lage sein werde. Eines davon ist die Haltung „dem Anderen“ gegenüber, egal, ob das eine Pflanze, ein Tier, ein Mensch, eine nichtphysische Wesenheit oder wer oder was auch immer… Ermuntere mich zu der Frage: Kann ich dir assistieren? Kann ich dir helfen dabei, das zu sein, was du werden kannst, wenn ich dir helfe? Ja, also stelle ich diese Fragen. Mal sehen, was passiert!
Oh, wow, wow, wow! Das war schnell und deutlich! Ich soll mich in ein paar Minuten „vom Computer-Acker machen“ in Richtung Entspannung. Ich soll mehr schlafen. Ich soll intensiver, weil konzentrierter trainieren. Ich soll meine energetischen Übungen jeden Tag genießen. Ich weiß gar nicht mehr alles. Das kam wie aus dem Maschinengewehr!
Na gut, ok, ihr geliebten good hearts! Ich hätte heute eh nicht mehr viel gepumpt; sogar meine Notizzettel geben nur Bröselzeugs und nichts Gescheites her heute!
Meine Frau legt Wert darauf, dass auch sie, wie Suzuki und ich, euch reine und bedingungslose sendet!
Genießt euren Abend, liebt euch und liebt euch sehr!
Ihr wisst, ihr seid die Größten! – Lasst euch nichts anderes verkaufen von den armseligen Geschäftemachern dieser Welt!
All the Best für… euch und alle-alle natürlich. Und du, genau du, - DU weißt ja: Du brauchst dich des Grades deiner Erleuchtung niemals zu schämen! – Zieh daher nie deinen Bauch ein! Und: Gewöhne dich an deine Großartigkeit und genieße sie ab sofort!
Diesen Befehl erteilst du dir am besten selbst. Und das immer wieder. Bis dann also!
Irgendwie bin ich (seltsamerweise heute AUCH schon wieder) genötigt zu sagen:
"Der Eure! Amigo Loco Corazon THE Fahfahrian cOZYpETE the first g-cook(.com) THE tRANSYLVANIAN oNION fArMERS bRAIN"