Dienstag, 11. März 2014
Rituale Romanum auf Japanisch oder Seinsfleck
(Montag) Suzuki meint es sehr ernst mit dem aktiven Leben meiner Erleuchtung. Und das gehört jetzt in den Blog. Eindeutig. So, jetzt bin ich von meinen Privataufzeichnungen, also dem Material, von dem ich noch nicht entschied, ob ich es veröffentliche oder nicht, in den Bereich des Öffentlichen gehüpft. Eigentlich wollte ich heute nicht bloggen. Dachte, es wäre zu viel zu tun.
Alles kam anders. Durch die Ereignisse vergangener Nacht, die hier zu schildern ich noch überlege, ist der Druck weg! Die Pflichten sind nach wie vor zu erfüllen und die Brötchen müssen her, keine Frage. Doch ist aus allem, was unsere Sites, Blogs und Twitter-Aktivitäten betrifft, der Druck herausgenommen! Und das tut gut! Sehr gut! Auf Anregung meiner Frau suchte ich heute unsere Hausärztin auf, um mir meinen Rücken ansehen zu lassen. Die gute Frau wusste nicht, was sagen, denn so eine Verspannung sah sie noch nie! Es gab Spritzen lokal, was man glaube ich „quaddeln“ nennt und das brachte deutlich Erleichterung. Wahrscheinlich werde ich morgen wieder dort antreten. Es ist halt die Zeit, die Wahnsinnsmengen an Zeit, die so verloren gehen… Eine gute halbe bis dreiviertel Stunde einfach mit dem Rad zur Frau Doc, dann dort ewig sitzen, darauf die kurze Behandlung, und etwas einkaufen zum essen und Rückweg, schon ist der halbe Tag weg! Suzuki sieht das locker und meint, die Sites sind online, die Blogs ziemlich aktuell und…, was soll‘s? Ich schaffte heute nach der Arzt tour nur noch die dringendsten Pflichten. Das war‘s. Die Spritzen entspannen etwas und machen mich müde. Suzuki ermuntert mich, mich hinzulegen und zuzuschauen, dass Gott wirklich ein guter Mann ist. Oder Frau war geseint/mögen/kann natürlich.

Und ich fühle mich nicht mehr gehetzt! Was ist passiert? Was geschah mit mir? Schwer zu erklären, vermutlich gar nicht.

(Dienstag) Mittagspause. Training mit allem drum und dran wie immer Dienstags. Anschließend Sauna und Infrarot. Alles wie immer. Es fiel mir sehr schwer heute, d.h., es erschöpfte mich extrem, das Training, obgleich ich relativ lange und sehr gut schlief. Das Aufwachen geschah mit einem super-guten Feeling, ich erahnte noch so einen Dunst meiner Träume, die mich über die Maßen zufrieden und darüber hinaus sehr glücklich machten. Scheisse, Mann, ich hatte den Dreh raus! – Ich wusste, wie man es macht! „ES“, was es ist? Glücklich erleuchtet leben! Rein gefühlsmäßig würde ich sagen, das Know-How wäre in Richtung Don Juan Matus angesiedelt, so – allerdings ganz-ganz grob – etwas wie das Konzept der kontrollierten Torheit, des Lebens als strategische Aufgabe und so weiter und so fort… Hört sich trocken an und ist im Großen und Ganzen auch so. Könnt ihr mir glauben; ich probierte es jahrelang. Wie gesagt, meine Lösungen waren anders, weicher würde ich sagen, doch nicht weniger effektiv als das, was der Nagual Juan Matus seinen Schülern vermittelte. Jeder kennt es, selbst die grobe Ahnung eines dünnen Erinnerungsschimmers, eines Nebels, verschwand nur allzu schnell in der Absolvierung der ersten Pflichten des neuen Tages. Selbstverständlich musste ich vor dem Training die Trainingszeit vorarbeiten, d.h. meine Pflichten erledigen, was frühe Aufstehen, zügiges Fertigmachen im Bad usw. bedeutet und ein kurzes Frühstück am Rechner. Mein Genick und mein Rücken empfahlen mir den sofortigen Abbruch meiner Bemühungen um Pflichterfüllungen, indem sie mir eine Kostprobe des heutigen Menüs an kaum erträglichen Schmerzen servierte. Darauf konnte ich leider keine Rücksicht nehmen. Vor dem Box-Chi-Gong sprach ich kurz mit unserem Trainer, den es auch im Rücken erwischt hatte. Er stand unter dem Einfluss schwerer Schmerzmittel und konnte so mehr oder weniger gut seinen Job machen. Dankenswerter Weise implementierte er speziell für mich einige Übungen zur Lockerung von Genick- und Rückenmuskulatur. Ich tat mit, so weit es mir möglich war und es half tatsächlich etwas. Die anschließende Gruppen Zirkeltrainungsstunde tat auch sehr gut. Dennoch sind die Schmerzen nicht zu tolerieren. Ich habe jetzt anschließend einen Termin, zu dem ich mit dem Rad fahren werde. Anschließend suche ich unsere Hausärztin auf und lasse mich nochmals spritzen. Kann sein, dass es damit bei diesen Aufzeichnungen für heute bleibt, da ich mit dem Gedanken spiele, mich nach meiner Rückkehr hinzulegen. Was mich sehr beschäftigt, sind die aktiven Aspekte meines Lebens mit (oder in) meiner Erleuchtung, wie es Suzuki von mir fordert. Ich verstehe, worauf er hinaus will, ohne es explizit formulieren zu können, was allerdings an den natürlichen Beschränkungen von Sprache liegt, wie mir klar wird. Das Leuchten nicht nur zuzulassen, sondern alle weiteren Schritte aktiv zu gehen und allem und jedem, wer oder was einem begegnet, bedingungslos sein Leuchten zur Verfügung zu stellen; ohne Zweckbindung und selbstverständlich frei von den Fragen, ob und falls ja, was dabei herauskommt… Diese Schritte frei von Hochmut, von Überheblichkeit, von jeder Form des sich-als-etwas-Besseres-fühlens zu gehen; diese Schritte lediglich Schritte sein zu lassen, nicht mehr, aber auch nicht weniger… Und sie beständig zu gehen, genau das zu leben. Nicht so ganz einfach fühlt sich das für mich an. Und gleichzeitig bekannt. Etwas, das ich vermied, oder immer noch viel zu oft vermeide? Irgendwo da liegt der Hund begraben. Jetzt muss ich mich kurz fassen und sputen, denn es ist eine ziemliche Strecke zu radeln und ich will pünktlich sein… Also, ihr Lieben, ihr good hearts! – Zuerst sende ich euch Suzukis und meine bedingungslose Liebe und so viel von unserem Leuchten, wie nur möglich ist! Habt einen Super-Tag und erreicht und bekommt und werdet alles das, was ihr euch von Herzen wünscht und darüber hinaus alles, was euch noch mehr Freude macht und das Gefühl des Glücklich seins vermittelt! I will do my very best, wie der Butler in „dinner for one“ so treffend sagt, so gehe ich daran, meine Erleuchtung aktiv zu leben und nichtlänger in Babyhaltung auf meine Dröhnung zu bauen! – Das ist nicht leicht für einen Faulpelz! – Könnt ihr euch vorstellen, nicht? Oh, wieder verschwatzt… Muss mich jetzt fertigmachen und dann los! CU, good hearts! LOVE!
Back und wieder etwas Zeit zum plaudern. Habe auf die Spritzen verzichtet, da Suzuki vehement Einspruch erhob. Er meckerte schon den ganzen Vormittag deswegen. Meinte, ich solle lieber Bier trinken, das hier in der Gegend sehr gut wäre… Woher verdammt will ER das wissen? Er ist (war?!) Japaner und tot (körperlich?) und kennt sich doch mit Bier aus? – Naja, ich sollte Suzuki nicht zu wenig zutrauen. Mein Termin war ok, alles lief gut, kostete aber erheblich mehr Zeit, als ich veranschlagte. Eine andere Sache, die ich heute beginnen wollte, verzögert sich wegen Krankheit, woran nun einmal nichts zu ändern ist, also beschäftigte ich mich mit Suzukis (und meiner, da ich der bin, der hier den physischen Körper hat) Facebook-Seite (WÜRG!). Mich nervt der Stuff einfach nur und langweilt mich gleichermaßen, doch Suzuki besteht nun einmal darauf. Was soll‘s? Ich schrieb und veröffentlichte bereits die (was heißt die, du Schisshase! UNSERE) Website (g-cook.com), twittere laufend wie ein Vögelchen, warum nicht auch noch Facebook? Suzuki lacht sich gerade einen Ast und erinnert mich an das Bier, seinen „therapeutischen Ansatz“ für mein Rücken- und Genickproblem; und lacht immer weiter.., Shit, ich mag diesen Kerl, ich LIEBE ihn! – Viel werde ich heute nicht mehr tun. Die Luft ist raus! Natürlich gibt es eine Twitter-Session, um Suzukis Tipps unter die Leute zu bringen und wahrscheinlich uploade ich dieses Blog-Stückchen auch noch; aber viel mehr wird es nicht mehr, heute. Mit meinen Pflichten bin ich fertig und on jour, morgen heißt es wieder früh aufstehen und Pflichten vorerfüllen, weil längeres Training (Zirkelgruppe und Ergometer), gefolgt von Sauna und Infrarot ansteht. Da heißt es die Kraft einteilen. Die Schmerzen sind tolerierbar, aber schön ist es nicht! – Ja, die Aktivität im Erleuchtet sein, das Thema begleitet mich weiter und weiter. Wie drücke ich dies jetzt richtig aus? Wenn möglich so, dass es nicht so hochtrabend klingt? Die Zurverfügungstellung der eigenen Leuchtkraft begründet neue Identitätsspuren, sowohl für den Geber, als auch für den Empfänger. Es ist ein profunder Akt der Veränderung, den ich heute gleich mehrfach erleben durfte. Ja, ich sage „durfte“, weil ich sehr dankbar dafür bin! – Denn das bedeutet, wirklich etwas für andere (mit anderen bewirken) tun zu können (und zu dürfen) ohne den geringsten „Egoschub“. Es gibt schlicht und einfach nichts, an dem sich mein wirklich extrem geltungsgeiles Ego aufpumpen, mit dem es sich aufplustern kann! – Denn (im Sinne dessen, wie wir Menschen uns geeinigt haben wahrzunehmen und zu untereilen) es geschieht schließlich nichts! Die Zurverfügungstellung von Leuchtkraft ist mit unserem herkömmlichen Sinnesapparat nicht nachvollziehbar und nach den Maßstäben unserer Alltagsvernunft nicht vorhanden, da nicht möglich! Und genau an diesem Punkt bremst das liebe (meines ganz besonders) supereitle Ego sich selbst aus! Es kann sich keinen Orden anheften dafür, die Realität eines anderen Wesens verändert zu haben, ohne in mit den normalen 5 Sinnen erfassbaren Parametern in Berührung zu kommen! Cool, sage ich! Saucool! Suzuki findet das auch, aber der ist eh gut drauf! So laufen meine Übungen, good hearts! Facebook werde ich auch nochmals aufsuchen (müssen), um herauszufinden, was so fantastisch daran ist, daß Suzuki aus der Ebene der aufgestiegenen Meister sich dieses Tools bedienen will (wird, sagt er dazwischen),jaja, wird, also WIRD! – Jetzt gibt’s erst mal Abendbrot! CU later, good hearts!
Ok, back! NonCarb und lecker war’s! Nein, dieses facebook wird’s heute nicht mehr mit mir… Hier noch etwas plaudern und Twitter. Das war’s. Hab ich überhaupt noch etwas zu sagen? Ja. „Zurverfügungsstellung von Leuchtkraft“ klingt mir immer noch zu abgehoben, so, als ob man damit beansprucht, etwas großes geleistet zu haben..! Ich will’s besser hinbekommen, so wie Jack Nicholson am Ende von „As good as it gets!“, mit dem Kuss. Ich glaube auch, es besser zu können. Trust me. Or not? Suzuki unterstützt mich jetzt wegen meiner Formulierungsprobleme. Also: Man kann nur und ausschließlich etwas (im weitesten Sinne) „geben“, wenn man von (erwecktem) Herzen dazu bereit ist! – Besser hätte ich’s nicht ausdrücken können! Höhöhö, sind wir jetzt lustig, am Ende dieses Mördertages! Jetzt ernsthaft; das kann ich nur Wort für Wort bestätigen! Und nun zu den meiner Einschätzung nach wahrhaft schwer zu verdauenden Konsequenzen, die mir auch noch nicht sehr lange klar und deutlich sind: Ist die Bereitschaft des (erweckten) Herzens vorhanden, geschieht „es“ (z.B. die Zurverfügungstellung von Leuchtkraft) bereits in einer für unser hier und jetzt ganz und gar unbegreiflichen, ich muss es wieder einmal aussprechen, in hiesigen Termini „unmöglichen“ Weise. Ok. Suzuki zwingt mich (durch seinen Wunsch natürlich), es „to skin and bones“ zu machen. Mir wurde letztens klar, dass ich so gerne Leuten Essen und Hilfe geben würd, jedoch nicht dazu in der Lage bin, weil ich kaum mich über Wasser halten kann derzeit, und meine Pflichtenvielfalt alles in allem mehr Zeit verlangt, als der liebe Tag Stunden anzubieten hat. Sorry 4 the facts? Ja, klar doch! Ich war tieftraurig, bis mir der Gedanke kam, mich beim Hospiz zu melden und zu fragen, ob sie irgendwas mit mir anfangen können, wegen mir nachts. Es war mein vollkommener Ernst und mein Herz sagte JA! Was dann geschah, ist unmöglich, ich weiß schon. In der darauffolgenden Nacht kümmerte ich mich um die Sterbenden. Ich träumte es nicht! Spooky? Thorazin? Nein, Energie und Wahrheit! Diese Nacht dauerte nicht Stunden, Minuten oder Tage… Sie war monate- ja, jahrelang! Zurückgekehrt fühlte ich in mir die Erfahrungen aus der Begleitung der Sterbenden, die mich nicht wieder, nie wieder zu dem „ich“ CozyP zurückkehren ließen, welches zu sein gewohnt ich war. Meine Veränderung war tief in meiner Vergangenheit verankert und über Gegenwart und Zukunft hinaus einem Kontinuum angehörig, das mehr Gültigkeit, mehr Realität als die 5-Sinne-Realität selbst hat! Seit jener Nacht bin ich verändert und mein Herz noch tiefer, weitreichender und überwältigender erweckt und alive! – POW! – Fiel mir nicht leicht, das zu berichten! – Nicht einmal meine Frau weiß davon bis jetzt… Das gibt Ärger, wenn sie liest..! Quatsch, sie liebt mich und weiß bescheid! – Sie kennt die verpisste Zartheit meiner zeitweise ach so schüchternen Persönlichkeit laberblahlaberlaber… Kommen wir zum Unausweichlichen, zum Punkt, des Pudels Kern oder Schrödingers cat, what ever, es hilft nichts, sich mit weiteren Wortfetzen zu zieren, Cozy…, sagt Suzuki. Recht hat er! Ok, allright: Der makellos tiefe Wunsch des erweckten Herzens bewirkt die Begründung neuer Identitäts- also Realitätsspuren, welche sich ihrerseits auf alle anderen vorhandenen Realitäts- und Identitässpuren auswirken, wobei ihnen Begriffe wie „Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft“ sowas von scheißegal sind, genau wie „Raum“ oder gar generalisierend „Zeit“. Der makellose Wunsch des erweckten Herzens erfüllt sich lange bevor er Formulierung fand! Und diese Erfüllung generalisiert sich über das gesamte Sein des betreffenden Wesens, immer und immer und immer wieder und unaufhaltsam, wie die Brandung! Hammer, oder? Was wird Hawking dazu sagen? Suzuki und ich denken, dass er zu klug ist, um diese Phänomene von der Hand zu weisen. War’s das, Mr. Cozy? Sind wir am Ende für heute? Oder gibt es weitere Geständnisse, oder irgendetwas was ein investigativer Rattenarsch gebrauchen könnte? Ja, es gibt uns jetzt auf facebook, ihr Gurken; unter suzukisfriend und so weiter und so fort natürlich! – Ich mach jetzt ernsthaft Schluss für heute, good hearts, ihr Lieben! Ich glaube, ihr habt genug an dem zu verdauen, was Suzuki und ich (er mehr als ich) euch an Material vorlegten; und wenn es euch nervt… Fuck it! – Morgen ist es immer noch da (gewesensein und so weiter und so fort…) !
Ob’s morgen einen Blog gibt, weiß der sprichwörtliche Geier. Mal sehen, wie sich Pflichten, Training und Körperarbeit und der Tag überhaupt und viel zeit für Cozyismus entwickeln..!
Habt Spaß, good hearts!

Suzuki und CozyP sagen: Scheiß auf Karma, her mit Parma! Jetzt solltet ihr wissen, dass das lässige Sein in seiner Gesamtheit GUTE FEELINGS LIEBT!- Genau wie ihr!

Versäumt es auch heute nicht! Schützt die Umwelt! Küsst den Schuh, damit die Luft nicht so rosa ist! Danke! Suzuki

Ihr wisst, ihr seid die Größten! – Lasst euch nichts anderes verkaufen von den armseligen Geschäftemachern dieser Welt!

All the Best für… euch und alle-alle natürlich. Und du, genau du, - DU weißt ja: Du brauchst dich des Grades deiner Erleuchtung niemals zu schämen! – Zieh daher nie deinen Bauch ein! Und: Gewöhne dich an deine Großartigkeit und genieße sie ab sofort!
Diesen Befehl erteilst du dir am besten selbst. Und das immer wieder. Bis dann also!
Irgendwie bin ich (seltsamerweise heute AUCH schon wieder) genötigt zu sagen:
"Der Eure! Amigo Loco Corazon THE Fahfahrian cOZYpETE the first g-cook(.com) THE tRANSYLVANIAN oNION fArMERS bRAIN" – jetzt: cozyP

Und NUN (nur noch): cozy (Suzuki strich das „P“ von wegen Eitelkeit und GangsterRapFeeling und Bullshit und ich glaube, er behält mal wieder recht)

LOVE! Euer cozy