Mittwoch, 19. März 2014
Ihr müsst nicht alles wissen – und: Alles soweit gut mit LittleE. und: Ich erlebte Rory LIVE !!
Hi und hallo ihr Lieben good hearts! Dienstag und früh ist es, sehr früh. Haben LittleE. ins Krankenhaus gebracht nach einer kurzen Nacht (sehr kurz, denn um 04/30 ging der Wecker). Blues gab es reichlich; zum Einschlafen und in der frühen Früh, was soll man sagen? Darauf einzugehen wäre ein Fehler. Ich registrieremit Freuden, dass meine Blues-Genussfähigkeit hinsichtlich beispielsweise der „Irish Tour“ selbst unter dem Dauerbeschuss durchaus unangenehmer, bluesiger Aspekte nicht leidet. Stimmt, manchmal wünsche ich mich – genau wie Rory – „A million miles away“, aber das ist selbst in seiner Summe wenig eindrucksvoll. Es gibt andere Highlights! Ich hatte übrigens das Glück und den großen Vorzug, Rory live zu erleben; er hatte sogar seine alte Stratocaster mitgebracht! Der Mann ist, war damals schon so schwer in Ordnung, dass er den Gig, für den ich eine Karte hatte, spielte, obwohl der Veranstalter totale Scheiße gebaut und das Konzert anzukündigen vergessen hatte. In der riesigen „Friedrich-Ebert-Halle“ in Mannheim in Rheinland-Pfalz waren nach dem Einlass keine 300 Leute versammelt, die Hälfte davon französische Soldaten aus der nahen Kaserne; der Rest Freaks. Rory kam raus, sah das und bat uns alle weiter nach vorne zu sich, um mit uns sein zu können. Es wurde ein Fest und eines der besten Konzerte, die ich jemals sah; und ihr Kids dürft mir glauben, dass ich einiges an Musik live genoss. Wie auch immer… Rory spielte sich über zweieinhalb Stunden wie ein besessener die Seele aus dem Leib, langhaarige Freaks rauchten mit französischen Soldaten Joints, tranken Bier und Wein und tanzten und sangen miteinander und waren nicht mehr zu halten, als „Going tim y hometown“ kam. Als Rory schließlich von der Bühne ging, konnte nicht nur er nicht mehr… Wir waren schweißgebadet vom Tanzen und Headbanging und Heiser vom Mitsingen, und in unseren Herzen berührt von etwas, das wir alle, die Franzmänner und wir Freaks, nicht erwartet, uns nicht zu erhoffen getraut hatten, wahrhaftigen und sehr nahen Begegnungen mit Menschen, deren „Qualität“ wir, die hochnäsigen Freaks an ihrer Uniform festgemacht, sie so fälschlich und ungerecht evaluiert hatten. Es waren einfach super-nette Freaks, französische Hippes im Grunde, in seltsamen Klamotten. Dies nur nebenbei. Zurück zum Tag heute.
Überpünktlich holten wir LittleE. ab und fuhren ihn ins Krankenhaus. Ganz am Schluss, als er alleine hereinging, meinte meine Frau sogar gesehen zu haben, dass ihm Tränchen liefen undallsowas… Dieser verrückte Kerl! Ich dachte auf der Hinfahrt ständig darüber nach, ob wir ihn mit herein begleiten sollten oder nicht?!? Meine Frau meinte, das wäre zu viel. Ok. Ich schloss mich ihrer Meinung an. Sonst gibt es eigentlich nichts Neues zu berichten. Schmerzen wie immer, gestern am Abend sehr stark in meinen Beinen und die ganze Zeit in Rücken und Genick. Beweglichkeit nahe Null wie meistens in letzter Zeit. Meine Frau musste fahren. Meine Erschöpfung wächst. Kann mich aber nicht hinlegen, da ich irritierender und paradoxer Weise dazu zu wach, zu überreizt bin… Die Stille tut gut. Die ganze Welt schläft scheinbar noch, obwohl schon viele mit ihrem Fahrzeug unterwegs waren. Wollte Florence hören, aber das verfickte Internet verweigert den Dienst. Einfach so. Warum nicht? Warum nicht auch noch das? Wow, tue ich mir aber jetzt leid! Scheiss drauf! Ist schon wieder ok. War einfach hart. Punktum.
Jetzt hätte ich Zeit genug zum Erzählen und mir fällt nichts ein. Soll ich doch den kleinen Kommie abschalten und mich aufs Ohr legen? Nein, eher nicht.
Lange Pause. Verwirrung und pissen.
Was „künstlerisches“ schreiben, weil ich jetzt Zeit dazu hab? Zeit „dazu“? Zweckbestimmte Zeit? – Im Arsch. Im Arsch die Räuber. Ich bin einfach zu müde zu irgendwas. Zu müde, um müde zu sein?! Wie kann sowas kommen? Read my lips oder meinen Blog, es steht alles drin. Ich treibe etwas, ich beobachte mich, wie es mir geht. Interessiert mich, besonders vom Standpunkt der „Erleuchtungsbeurteilung“, wenn es so etwas gibt überhaupt. Ist so ne Art Usability-Untersuchung hinsichtlich meiner Fortentwicklung. Bin ich sauer? Nein! Bin ich traurig? Kaum noch? Nur ein kleiner Rest bleibt. Was geht in mir vor? Es ist etwas, wie das psychische, nichtphysische Äquivalent zu einer Schmerzspur im Körper, so wie ich es fühle und verstehe und einordne. Überdruss? Eindeutig ja, denn die Redundanzen nerven! Schuldzuweisungen? Keine. Who knows? I dont! – Abgesehen davon sind wir alle Narren!
Ich könnte arbeiten, was Nützliches tun, Leute! Auf die Pflichten stürzte ich mich doch schon bereits. Alles erledigt.
Und jetzt? Die Welt, zumindest der lässige Teil davon, ist immer noch nicht so richtig auf den Beinen. Wie recht die haben! Wie recht! LittleE. zu fahren war Ehrensache. Was wir miteinander veranstalteten nicht so. Ist aber auch nichts wirklich Schlimmes passiert. Wir bekriegen einander unter einer seltsamen Konvention, die ich geneigt zu nennen bin: „Unser normaler Wahnsinn“, so etwas wie „Love the way you lie“ mit zwei sehr temperamentvollen Protagonisten, es ist auch so etwas wie unsere sehr persönliche Interpretation von „Tanz der Teufel“ im stinkenden Fickarsch der Dreckshölle, d.h., es, das Unnennbare, das Aufeinander losgehen, ist einfach auch ein Teil von uns; und in unserer aktuellen Phase sehr wichtig, wie es mir scheint. Wichtiger sogar als das Vögeln, kommt es mir bald vor. Traurig machen wir uns, aber die Energie muss raus und wir haben nur einander und sonst niemand. Den Menschen, die uns anvertraut bin, können wir UNS, was auch immer die vorherrschende Meinungsmache sagt oder nicht, AUF KEINEN FALL ZUMUTEN! – Ergo auch nicht euch, ihr Lieben good hearts! – Also wird es bei Andeutungen bleiben, und das auch ausschließlich sofern Prozesse zu beschreiben sind, die euch nützen können und nicht Inhalt unserer reinen Interna ist. So weit so gut. laberlaberlaberlaberlaberlaber laberlaberlaber laberlaberlaberlaberlaberlaber laberlaberlaber blahblahblahblahundbineineaufgedunsenearschgedödeöltezigarettenrauchende Kiff-Kröte! – So, und jetzt ist es raus! Endlich! Nur gibt es hier leider überhaupt nix zum kiffen! Und wenn, was unglaubwürdig klingt in diesem Streifen Provinz, selbst wenn, wenn es roten Libanesen oder Thai Sticks geben sollte HIER (ich lach mich schlapp), WIR KÖNNTEN SIE UNS NICHT LEISTEN! No dope, no hope, no future! – Wo hieß es doch gleich so? Die erzürnten Kamelfusswascher beim jährlichen KawingFungDong, …..

An diesem Punkt wurde ich dann doch recht müde; sehr sogar. Ich legte mich aufs Ohr und schlief ein paar Stunden, bis meine Frau mich weckte. Muss jetzt erst mal nachlesen, was ich alles bis hierher notierte. Beback!
Feedback an mich: Für einen halbeingeschlafenen, leicht pikierten Affenarsch von einem Erleuchteten.., gar nicht schlecht! – Dankeschön! Besser hätte ich es eh nicht machen wolle, allein schon der Nachwelt wegen, die sich ihre Fragen stellen und über meine Streuungen von Worten und Andeutungen stolpern und auf ihren verfetteten rosa-soft pale Schweineärschen landen sollen, den verweichlichten!
Wie lief unser happy day weiter? CarbFrühstück mit BrotExtention 4 me, was mich immer noch verwirrt. Keine hochtrabenden Gespräche, worüber ich froh war. Wir hatten beide keine Kraft für den Sport, aber Bock auf Sonne und frische Luft, also radelten wir ein Stück die Wiesen runter, in den Wald und dann am Fluss entlang nach Salzburg, wo wir HOFER aufsuchten, das österreichische Pendant von unserem ALDI-SÜD. Dort gab es Kohlrabi sehr günstig, für 0,29, glaube ich. Sonst nichts für uns, denn eigentlich sind die österreichischen Lebensmittelpreise signifikant höher als unsere hiesigen. HOFER macht nur zusätzlich – und das fast jeden Tag – so ein 50%-Angebot, nach dem wir schauen, wann immer wir vorbeikommen. Back 2 Germany und ab ins Kaufland, noch Paprika holen. Halt an der Apotheke, Sachen abholen. Brot besorgen ganz am Schluss, in der dortigen Filialbäckerei im Einkaufsmarkt unseres Dorfes. Ja, da vergeht die Zeit! Aber wir machten uns nichts vor von wegen Leistungsfähigkeit nach all dem Vorausgegangenen. Jeder pflanzte seinen Arsch vor seine Maschine, setzte sich die Kopfhörer auf und gut ist. Gibt es auch was Interessantes von meiner Seite heute?
Ja. Mehr als das. Die Computerfreaks unter euch werden es jetzt gleich leichter haben zu verstehen, aber ich versuchs danach nochmal mit einem anderen Ansatz, versprochen! Beim Löschen bei Win-Systemen und auch OSX-Mac-Geschichten wird immer nachgefragt, ob du eine Datei endgültig und unwiderruflich löschen willst. Kennt ihr alle, oder? Bei Linux, ich arbeitete mal mit einer redhat-version, kann ich es nicht mehr rekonstruieren, ob diese Struktur auch vorhanden war oder nicht. Rein gefühlsmäßig eher ja, eher doch. Und wenn man an diesem Punkt im Prozess die Löschung bestätigt, wird diese in unwiderruflicher Weise durchexerziert. Soweit klar. Auch für die NichtNerds. Ok.Allright. Als die Scheisse mich zu ersticken drohte, kam es mir so vor, als würde Suzuki (ich missbrauche seinen Avatar für alles mögliche, wobei es mir – sehr zu meinem Verdruss – noch nie gelang, so richtig Mist zu bauen), also ich nahm wahr, wie Suzuki mich fragte, ob ich die Scheisse lieber gehen lassen wolle, oder darin baden und was davon schlucken? Eine dumme Frage! Eine wirklich saudumme Frage, dachte ich! Ich knurrte zurück, dass ich die Scheisse selbstverständlich viellieber gehen lassen würde, als mit ihr noch mehr in Berührung zu kommen. Suzuki fragte mich, ob ich da wirklich sicher sei. Ich bejahte nachdrücklich. Suzuki fragte letztmals nach und erklärte mir, es gäbe dann WIRKLICH KEIN ZURÜCK mehr. Ich wiederholte meine Willenserklärung, deren Inhalt war, dass die Scheisse gehen solle.
Dann schwieg Suzuki. Ich wartete, wusste jedoch nicht, auf was ich warten, was ich ERwarten soll?
Vielleicht ein Geräusch, so ein „WIIIISCCHCHCHCHCHCHCHCH!“, keine Ahnung, ein phonetisches Zeichen meiner Spontanheilung? Wie klingt verschwindende Scheisse? Kinästhetische Signale meines Unbewussten? Die Scheissmilchzähne meines Scheissinnnerenkindes? Eine neue Synästhesie? Olfaktorisch- gustatorische Sensationen, deren Sichtbarmachung meinen Weltruf begründet? Oder vielleicht 12 nackte LasVegas-Showgirls auf Fahrrädern? Da half mir mein Erleuchtet sein auch nicht weiter! Suzuki ließ mich eine Zeit gewähren; in dieser Hinsicht erinnert er mich sehr an den guten alten Milton H. Ericksson, der gleichfalls mit der Langeweile und den interpersonalen Leerläufen der Leute „zaubern“ konnte. Feldenkrais auch manchmal, und klar Richrad Bandler auch; ok, das sind jetzt aber Abwege, die den gewöhnlichen Analsadisten, der gerade um die Entscheidung rinnt, sich auf die Erleuchtung einzulassen, oder besser doch noch die eine oder andere Zivilisation abzumurksen, sich zum König über 43 verschiedene Galaxien auszurufen und seinen Sohn den automatischen Arschkratzer erfinden zu lassen. Tut mir leid, sorry Baby, mögen deine teigigen grünbraunen Gedanken dem Erpel schmeicheln den zum Götzen du dir vor so langer Zeit zu erwählen schwurst. Koste den heiligen Ananasssaft. Und bekenne. Und koste den teuflischen Extrakt der nigerianischen Muskatblüte. Und bekenne. Und finde heraus, wie sich das Ohr des schönsten Mädchens der Welt anfühlt. Und bekenne. Und folge dem Golem in das einzigartige New Yorker Bordell, in dem es nur absolut koschere Angebote gibt. Und bekenne. Bekenne, dass du in Wahrheit viel zu armselig, dass du unwürdig bist, dem abgenützten, schwach-rosa da hängenden Schlitz deiner Mutter in dieses Dasein entkommen zu sein und du es nur nicht hinbringst, das Ganze rückgängig zu machen. Bekenne! Bekenne! Bekenne! Und probiere das Wasser aus der Rhone. Und bekenne. Sei offen für deine Dunkelheit! Und Bekenne. Sei bereit, dass es beginnt, dass es jetzt beginnt, ganz klein und harmlos, wie ein schwarzes Pünktchen am Horizont. Und bekenne. Und akzeptiere, dass es jetzt bereits auf dich zurast, an Größe und Macht gewinnt und weite Teile deiner nun nicht mehr wahrwerdenden Zukunft verschlang - dass es auf dich unaufhaltsam zurast - wie ein auf dich abgeschossenes Schwarzes Loch! Und bekenne. Und bewahre so viel Haltung, dich ganz und gar hineinzustürzen, wenn es dich erreicht; nur Loser und Luschen lassen sich holen. Du brauchst keinen Treppenlift! Und bekenne. Und frage dich nicht, wer du am Schluss sein wirst, weil es auf diese Frage keine Antwort gibt. Und bekenne. Und frage dich nicht, was du am Schluss sein wirst, weil es auf diese Frage keine Antwort gibt. Und bekenne.
Und sprich es endlich aus, dass du in jedem denkbaren Moral-, Ethik- oder Religionsgesetz vollkommen im Arsch wärest. Todsünden über Todsünden, Erbsünden, Karma, kleine, fast unmerkliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit, stiller, doch beißender Hass, eine Neigung zur Promiskuität, zu einer Droge, zu Tablette, zu Alkohol, eine Kombi all dessen und noch ein wenig Versuchung aus Richtung des explizit Verbotenen? Daraus setzt du dich zusammen? Ist das das Ergebnis deiner Inventur? Bist du am Ende auch noch Rassist, Nazi etwa, und betest du – nur so zur Sicherheit, und falls das mit der Weltherrschaft deiner Gesinnungsgenossen nichts wird – insgeheim den Teufel an? Bist du so richtig ungezogen, so richtig böse und musst bestraft werden? – Dacht ich mir schon. Wir könnten jetzt noch stundenlang damit fortfahren, die Details deines verkommenen Charakters zu erörtern, während du dich wohlig rollst und kullerst in deinen eigenen Exkrementen und auf die Bestrafung wartest, lechzend… (wie auch sonst).

Lass dir ein Angebot machen wie das, welches ich heute von wegen der Verbringung der Scheisse erhielt! – Nichts anderes hilft wirklich!

Leckeres NonCarb-Abendbrot. Sehr lecker und auch noch sättigend! Jetzt kommt die Müdigkeit in großen Schritten!

Mittwoch. Mittagspause. So endeten meine Notizen gestern. Ich denke, ich lasse das mal ganz einfach für sich stehen, ungekürzt, nicht redigiert und kommentiert. Ich konnte nicht mehr, brachte es kaum noch zu Wege, Suzukis hilfreiche Tipps zu twittern und facebooken. Das loade ich jetzt up. CU later, geliebte good hearts mit den Nachrichten dieses neuen Tages! LOVE ! cozy