Freitag, 21. März 2014
Beschreibe mir den Inhalt des Lochs im Kopf des Schwachsinns
Hi und hallo ihr Lieben, good hearts! Wieder sitze ich in der Sonne, die heute deutlich schwächer scheint als gestern. Was für ein Tag, bis jetzt.... Alles begann..., nein, eigentlich nicht, denn nach dem Aufstehen war das Bad dran, ein eiliges Frühstück und die Pflicht am Rechner, wie immer eben... Ich konnte sogar noch etwas Zeit herausschinden, um euch, Ihr Lieben good hearts, einige von Suzukis Tipps via twitterr und facebook zukommen zu lassen. Das ging alles ziemlich hektisch und ich bekam ehrlich gesagt nur so am Rande mitt, dass meine Frau mich bat, den Rechner nicht herunterzufahren, da sie noch etwas recherchieren wolle. Ich vergaß das natürlich! Was auch sonst? Und als die beste Ehefrau von allen fragte, ob ich den Rechner noch laufen habe, fragte ich sie auch noch WARUM....! - Dem weinerlichen Ausdruck ihres Gesichtes entsprechend musste eine wenigstens mittlere, wenn nicht größere Katastrophe geschehen sein! Ich war wirklich erschrocken. Als sie dann sagte, sie müsse jemand namens „Cornichon Wurst“, eine Frau mit einem Vollbart, möglicherweise aber auch ein Mann mit Titten, wegen seiner Geschlechtszugehörigkeit googeln, verschlug es mir den Atem! - Ich meine, sie war ernsthaft traurig wegen Cornichon Wurst mit Bart und Titten! Kennt ihr das, wenn ihr etwas akustisch unwiderlegbar hört und es aber gleichzeitig nicht glauben könnt? So erging es mir heute früh mit Cornichon Wurst! - Natürlich tat sie mir leid in ihrer Not und ich fuhr ihr schnell ihr Notebook hoch und fand die Wurst, die sich als männlicher Herkunft erwies. Leider besserte auch das ihre Stimmung nicht. Ich verletzte ganz offensichtlich ihre frühmorgendlichen Gefühle in all ihrer feinen Wurstigkeit sosehr, dass die beste Ehefrau von allen erst einmal etwas trauern musste. Das war das erste Mal, an dem Suzuki von dem Koan für meine Frau sprach. Ich ignorierte ihn einfach und ging zum Tagesgeschehen über.
Beim Training dann ging jeder seiner Wege; bei mir war nichts mit Ergometer, denn meine Beinschmerzen erreichten, nachdem sie fast die ganze Woche durch getobt hatten, neue Höhepunkte. Als ich so rat- und planlos durchs Studio schritt, schaltete sich Suzuki spontan ein, um mich wissen zu lassen, dass die Schmerzen in meinen Unterschenkeln damit zusammenhingen, dass er die an mich zu übertragenden Informations- (Energie-)Pakete seit Beginn dieser Woche deutlich vergrößerte... Er wusste, dass mir bekannt war, dass einer der Hauptspeicherorte für bestimmte Energien die menschlichen Waden sind (siehe Castaneda, etc.). Jetzt wies er mich in seiner schlichten und unaufdringlichen Art darauf hin, dass auf diese Weise leider Entzündungsherde in meinen Knie- und Fußgelenken entstanden seien, die ihrerseits zu den starken Schmerzen führen würden und einen Arztbesuch ratsam erscheinen ließen... AHA! - Hätte der Kerl einen Körper gehabt, ich hätte ihn in seinen verdammten Arsch getreten! Dieser, und aller weiteren Möglichkeiten körperlicher Verweise beraubt, und außerdem erleuchtet (was – wie ich immer wieder betonen muss, beim Wütend sein von entscheidendem Nachteil ist), war ich in Rekordtempo von meiner Wut befreit. Ich trainierte meinen Oberkörper mit Schwerpunkt Genick und Rücken, was mir bei den dies betreffenden Schmerzen Gott-sei-Dank erhebliche Erleichterung einbrachte. So ging es dahin, dann Sauna, Infrarot, Einkauf,... ihr kennt das alles von uns...
Das Mittagessen erwies sich als neues Highlight des Tages! Nachdem ich tierischen Hunger hatte, es frisches Ciabatta, Butte, Käse und Schinken gab, aß ich 2 Stück davon und dazu Radieschen. Ich war mir dessen nicht gewahr, doch schockierte mein Essverhalten die beste Ehefrau von allen sosehr, dass sie in einen Zustand der Katatonien der existenziellen Fassungslosigkeit verfiel. Daraus mühsam auftauchend, wollte sie zuerst nicht antworten, was ihr fehle und so weiter und so fort... Mittels Salami-Fangtechnik kamen wir Stückchen um Stückchen zu dem Ergebnis, dass es ihre Verantwortung mir gegenüber wäre, die ihr solche Probleme macht. Für mich ergab das keinen Sinn! Zero! - Oh, vergeeeeebt mir bittee, ich aß auch noh zwei gekochte Eier! Was für ein Festmahl! Nach rhetorischen Tiefbohrungen kam dann endlich heraus, dass – wegen meines Essverhaltens ihr ästhetisches Empfinden unter dem Anblick meiner Körperlichkeit leidet! Das war, das ist des Pudels Kern! An dieser Stelle wollte Suzuki wieder sein Koan unterbringen, doch ich war dazu zu entsetzt! Ich nahm mich zurück, soweit es mir in diesem Augenblick des Verletzt seins und der Enttäuschung nur möglich war und erklärte ihr so sachlich, knapp und wenig scharf, dass ich ihr Weltverständnis, ihre Philosophie, die Art und Umfang der Körperlichkeit des Gegenübers zum Kriterium fürs Glücklich sein macht, einfach für erbärmlich, primitiv und armselig halte! Ich ging weg, zu meinem Rechner und sie absentierte sich gleichfalls. Nun, ihr Lieben good hearts, der weitere Verlauf ist wieder klar, oder? Selbstverständlich hielt meine Emotion nicht einmal Minuten an und ich musste laut lachen über all das Theater. Ich erkannte ihre Misere und deren bizarre Seite…, seitdem denke ich daran, diese Teile meines Blogs „Neues aus Bizarrien“ zu nennen. Sie lernte mich als agil-jungen, schlanken, langhaarigen, äußerst erfolgreichen und brillanten NLP-Master und Führungskraft auf Vorstandsebene kennen, einen Mann, vor dem die Zukunft auf die sprichwörtlichen Knie geht, um ihn darum zu bitten, ihm einen blasen zu dürfen….! Und jetzt, 22 Jahre und ein paar Monate später? Das Verschwinden der Fülle des langen Haares steht ein beängstigendes Wachstum des Bauchfetts entgegen, wogegen auch die coolen Vertrieblersprüche- und Manierismen über den Jordan gingen und dem ernsthaften Bemühen um Bescheidenheit und Mitgefühl Platz machten und auch die großen Karren, samt Armani und Corum und SCL Lorinser und Tuning und Gucci und Spielbank und Schließfach und Tennis und weiß der Geier welche Scheiße noch, all this is gone! – Es hinterlässt einen dicklicheren Mann, der sein dünner gewordenes Haar sehr kurz trägt, der viel lacht, meistens über sich selbst und seine Musik, geist- und vor allem HERZreiche Literatur liebt und seine Lieblings-DVD’s und gerne ein Bier… Klar, oder? Leider war ich damals, als ich sie kennenlernte, bereits dabei, im inneren Exil der Karriere und dem ganzen Stuss gegenüber und dachte, es hinter mir lassen zu können, was jedoch nicht wirklich der Fall war…! Ihr lacht? Mit Recht! Ich brauche NOCH EINE UMDREHUNG MEHR! Nochmals einsteigen, statt aussteigen! Nochmals die gesamte profilneurotische Scheisse! Wieder publik speaking 4 sale! Dann erst. Und erst danach, war es mir möglich, loszulassen, auf diese Weise zu suchen! – Zurück zum Thema. Ich nehme es meiner Frau nicht übel, wenn sie nach ihrem „Ixtlan“ sucht; nur werde ich es ihr nicht abnehmen können, festzustellen, dass es dieses Örtchen der sicheren Beheimatung in der Dichte der Materie niemals gab. In der Wüste nennen wir sie Luftspiegelungen… Als sie schließlich kurz darauf zurückkam, sprang ich vom Rechner auf, lief ihr nach, nahm sie in die Arme und lachte sie an. Ich sagte, wie es ist, nämlich, dass es mir leider unmöglich ist, so richtig sauer zu sein. Ich nahm nichts zurück und verlangte es auch von ihr nicht. Wenn ich es mir genau überlege, wäre es doch nicht unangenehm, wenn ein Rudel absolut auf mich orientierter, grosstittiger, daueranalgeiler, bi-dauergeiler, ständig top-aufgebrezelter und wunderwunderschöner Milliardärinnen hier wären, deren einziger Gedanke darin bestünde, mich mit ihren bezaubernden Körpern und ihren nicht unerheblichen Vermögen zu verwöhnen…?!? – Wäre nicht das Schlechteste, oder? Wie viele Leibärztinnen mit ebenfalls ausladender, griffiger Oberweite und erdbeer-marzipan-cocos-Möschen, in der Enge einstellbar (mit Fernbedienung, die ich habe) selbstverständlich, die sich um meine Wehwehchen kümmern, würden meine SugarBabes aufbieten? 5 ? 10? 50? 100? Nein mehr! – So hat jeder seine Hirnblähungen von Zeit zu Zeit, nicht? – Mit der Umarmung war die Sache für mich gelaufen; nur Suzuki wollte immer noch sein Koan für sie loswerden. Ich hielt die Klappe und wir beschlossen, uns eine geliehene DVD heute Abend zu gönnen, die wir im web buchten und dann in der nächstgelegenen Stadt abholen mussten. Wir furhen mit dem Rad hin. Meine Schmerzen waren so stark, dass das auch schon egal war. Ach ja, nach dem Training waren wir noch kurz in der Praxis meiner Hausärztin, die jedoch auf dem Weg nach Wien war. So wurde es nichts mit Spritze und sofortiger Besserung und so weiter… Ich erhielt ein Rezept für Magenschutz und Schmerzmittel, das wir auf dem Wege in die Videothek einlösten. Ich schluckte den Kram, aber er brachte bis jetzt nichts. Garnichts. Ich weiß nicht mehr so richtig, wie sich meine Beine ohne Glühen und Pochen und Pulsieren und Schmerzwellen anfühlen, so ein Bullshit! – Ich muss euch nicht leidtun, kein Anlass, good hearts! – Das ist einfach meine Art, mit den Konsequenzen der Erleuchtung, meiner unaufhaltsamen und nachhaltigen Veränderung umzugehen. Ich sagte niemals, dass ich der Schlauste bin. Gut so. Das hätte ich spätestens jetzt zu bereuen! Wir fuhren zügig und kamen zum Kaffee zurück. Ach ja, ich bin jetzt wieder drinnen an meiner kommunistischen Maschine, während meine Frau noch draußen weilt und mit ihrer Maschine spielt. Das WLan läuft wieder superschnell, so dass sie ihre Anwendungen fahren kann, Gott-sei-Dank. Ok. Beim oder kurz nach dem Kaffeetrinken ging es weiter. Ich weiß es ehrlich nicht mehr, was es war (Erleuchtungsamnesie – superschön, übrigens!), aber meine Frau schoss einen neuen verbalen Bock, dessen Größe (ein Tausendender oder sowas) ihre heutigen „Leistungen“ noch bei weitem überschritt! Da gab ich ihr Suzukis Koan doch weiter:
Beschreibe mir den Inhalt des Lochs im Kopf des Schwachsinns!
Sie antwortete sofort und unverzüglich mit der Beschreibung eines schwarzen Loches und so weiter und so fort und Suzuki lachte sich einen Ast und ich schüttelte nur noch den Kopf.
So weit zum Stand der Dinge im Hause cozy. Mir würde es reichen von wegen Streitkultur und permanenten Vergebensübungen, nur, so fürchte ich, liegt das weniger in meiner „bewussten“ Hand, good hearts! Kann ich auch Schönes berichten heute? – Oh ja, die bezaubernde Florence singt sich gerade die Seele aus dem Leib am Ende von „between two lungs“ und ihre Anmut erhebt mich ein ganzes Stück über das augenblickliche Elend meiner Körperlichkeit, die zuckt und schmerzt und so müde ist, dermaßen genug hat und so weiter und so fort… Radfahren war schön, trotz der Schmerzen. Die Sonne, der blaue Himmel, die Berge, alles.., obwohl ich mich nur als Teilzeitbuddhisten empfinde, liegt mir das Empfinden des immer neuen „Ersten Mal“ heute sehr nahe. Suzuki vermittelt mir ständig Dinge und es ist so, als ob ich lerne, ob ich nun bewusst daran teilnehme oder nicht. Ein Radiosender, der ständig sendet und gehört wird, in den ich mich dann und wann auch bewusst einblende. Ich gebe es zu, es wird mir oft zu viel! Mir fehlt das Verständnis, wozu ich all das wissen soll. Jeder weiß, ich bin Krieger und kein Lehrer… Was also? Was? Was weiß ich? – So, wie ich jetzt hier sitze, sehe ich in der Anhäufung all diesen Wissens keinen konkreten Sinn.
Gerade kam die beste Ehefrau von allen herein in „not amused“ Stimmung, da sie die Blogs meiner letzten Tage las. Es war ihr unangenehm, dass ich „alles sage“, was „privat bei uns ist“. Ok? Ich fragte sie, ob sie Einschränkungen wünsche, worauf sie mehr oder minder verärgert entgegnete, ich solle doch machen, was ich will… Kein Ende in Sicht, oder? Soll ich heute überhaupt uploaden unter diesen Gesichtspunkten und Vorzeichen? Schwere Entscheidung, good hearts. Einerseits wäre, nein ist, die Authentizität äußerst wichtig, wenn man ein Unternehmen wie meines, den Bericht über die Nachwirkungen, die realen, ungeschönte, echten Konsequenzen der Erleuchtung… BREAK.
Nun führten wir ein Gespräch, lag sie in meinen Armen. Ja, es machte ihr schwer zu schaffen, dass ich innerhalb der letzten Blogs dermaßen transparent war. Ich sagte ihr, dass wir, sie und ich, die Verantwortung euch gegenüber, ihr Lieben good hearts, tragen, dass ihr wisst, es ist in Ordnung, eure Erleuchtung zuzulassen, sie aktiv zu erleben und DAVOR UND danach Teil der Perfektion, selbst aber in der Dichte der Materie nur relativ, und damit nicht perfekt zu sein und Probleme handeln zu müssen.
Jetzt bin ich sehr müde. Und ich möchte euch noch Suzukis Tipps fürs Wochenende zukommen lassen.
Ich werde jetzt schließen. Und uploaden später, denke ich. Ach, übrigens, die Scheiss-Tabletten wirken einfach nicht. Null. Schuss in den Ofen. Ich könnte meine Beine abschrauben und wegwerfen, wenn ich könnte…Suzuki lacht mich aus und erzählt mir etwas von Krebsschmerzen im Endstadium.., ist wohl alles richtig, baut ich aber auch nicht gerade auf. Ich versteh schon, dass er möchte, dass ich noch etwas besser „instecken“ lerne, solange er noch da ist. Ich habe so ein Gefühl, seine Trainee-Zeit bei den Augestiegenen Meistern dauert nicht mehr ewig. Dieser Gedanke, ihn damit zu verlieren, da, wenn er dort lehrt, er es hier nicht mehr tun kann, macht mich traurig. Ich spreche ihn aus und meine Frau versucht mich zu trösten damit, dass dann ein anderer käme... Ich sage und meine, den alten Holzkopf könne man nicht ersetzen; und nein, das kann man nicht, denn niemand hat mich je auf so feine Weise, so treffend verarscht wie Suzuki, der kleine tote Japaner…
Meine Frau dreht sich um vom Kochen und sagt, ich könne alles veröffentlichen; und lacht freundlich und befreit. Suzuki weiß, dass ich jetzt weiß, dass sie jetzt weiß, dass wir alle nur Narren sind, und Kinder, die sich im Kreise drehen und Kinderreime singen… Er erinnert mich sanft an die Drehtür, als deren Bewegung mit dem Atem er uns gerne verglich; und dass die Drehtür bleibt und nur stillsteht, wenn wir gehen…

Schlaft gut und träumt süß, ihr Mächte und Gewalten, ihr Saat des Himmels, die ihr wahrhaftig seid! Suzuki CU, ihr lieben good hearts! LOVE!

Suzuki und ich senden euch unsere bedingungslose Liebe, ihr good hearts, Ihr Lieben!LOVE ! cozyP Habt Spaß, good hearts!