Samstag, 22. März 2014
NachtLeben mit Carmen und kein Schmerzwirkstoff wirkt
Hi und hallo good hearts, ihr Lieben! Nach einer wahrhaft harten Nacht, ja ich sabble euch wieder von Schmerzen und Horror vor und bereite euch damit auf eure Erleuchtung vor, war auch derf Samstag bis jetzt nicht schmerzfrei, denn die verfluchten Scheisstabletten wirken nullozeronothing..., außer, außer, außer, dass sie trotz 20 Min. zuvor eingenommener Magenschutztabletten, zu..., ja natürlich, Magenschmerzen führen. Suzuki lacht sich gerade wieder einen Ast, der alte japanische Holzkopf, der! Statt Blues Harmonie heute, trotz sattmachendem Carb-Frühstück. Wirkt Suzukis Koan? Sollen Koans überhaupt wirken? Ich weiß es nicht, hatte nämlich noch nie eins zu lösen und las nur davon, so mit halbem Auge, wenn ich mir das Behaltene so anschaue. Ja, Schmerzen die ganze Nacht, und starke Schmerzen. Aber wisst ihr was? - Meine Genick- und Rückenprobleme habe ich zu >90% mit meinem gestrigen Training hingekriegt! Wow, das finde ich super! Suzuki powert weiter in mich rein und rein, als gäbe es kein Morgen. Die Nacht verbrachte ich größtenteils auf einer Identitässpur, in und auf welcher ich mit Carmen zusammen war. Wem der Name nichts sagt, soll halt etwas zurückblättern zu der Story von ihr... Kann ich jetzt nichts dran machen! Wir lebten zusammen, waren verheiratet auch, waren relativ spät zusammengekommen, so nach 30 auf meiner und nach 40 (wegen des Altersunterschiedes) auf ihrer Seite. Wir lebten von ihrem Kunsthandwerk, bei dessen Ausübung ich sie als Helfer für die weniger anspruchsvollen Aufgaben unterstützte) und von dem, was ich durch meine Veröffentlichungen, Workshops und Arbeit als Gastredner verdiente ein einigermaßen angenehmes und wohl ausgestattetes Leben. Beide hatten wir Schüler, die uns aufsuchten; sie ihre Töpfergruppen, ich meine Meditations- und Energiearbeitsgruppen. Ja, ich lache auch! Ich und Meditation! In dieser Identitässpur war das jedoch absolut kein Widerspruch! Ich fühlte mich deutlich weicher, mit größeren Fähigkeiten hinsichtlich Mitgefühl und Hilfsbereitschaft ausgestattet als heute, weit souveräner alles in allem. Carmen war Carmen und daher streitbar und unberechenbar wie schon immer. Ohne diese Eigenschaften hätte auch etwas sehr Wichtiges gefehlt! Anders als in unserer Begegnung in dieser Identitätsspur, von der aus ich heute berichte, fanden wir in meinen Erlebnissen der Nacht auch sehr stark sexuell zueinander. Mein Abscheu gegenüber der Verbrauchsspuren und Makel, die ihr das Leben einfach beigebracht hatte, war nicht vorhanden und ich konnte ihr als ganzer und voller Frau, als Sexobjekt auch, begegnen. Unserer speziellen Schwierigkeiten, die bei unserer physischen Begegnung im colzy-Hier/Jetzt nicht selten darin mündeten, dass der verbale Aspekt beiden nicht mehr ausreichte und wir uns zudem körperlich an die sprichwörtliche Gurgel gingen und wirklich auch physisch miteinander rangen, die blieben zu großem Teil erhalten, was ich begrüßte, als ich es wahrnahm in der Nacht. Carmen war äußerst eifersüchtig und ich, ja, ich liebte die Frauen und hatte selbstverständlich überwiegend nette Frauen als Schülerinnen angenommen, die ihrerseits auch nicht abgeneigt waren, mir ihre Gunst zu erweisen. Das alles war sehr sexy. Wir hatten Streit bis aufs Blut und Versöhnungssex mit kochendem Blut und hell loderndem Wahnsinn. Seltsam, dass ich wusste, dass ich träumte, während ich träumte und ich es einfach nicht schaffte, vollkommen assoziiert zu sein. Meine Teildissoziation, klarer weise bedingt und aufrechterhalten durch die sehr starken Schmerzen in meinen Unterschenkeln, schenkte mir jedoch eigentlich mehr, als sie mir nahm, wenn ich es jetzt so betrachte. Ich konnte mehr von uns als Paar, als Team sehen, als es mir aus der voll verankerten IchEgoPosition heraus möglich gewesen wäre. Und das tat mir sehr gut. Bei allen Eitelkeiten, allen, auch offen vor Gott und der Welt ausgetragenen Streitigkeiten, fanden wir immer wieder sehr schnell zurück dahin, dieses sehr spezielle „Wir“ zu leben, und uns um andere zu kümmern und unser Äußerstes zu geben.
Carmen starb, wieder einmal, vor mir, doch ging sie in Frieden uns mit einem Lächeln. Da war keine Angst. Sie brauchte nichts, weil sie alles Wesentliche in sich aufgenommen hatte und immer mit sich führen wird. Der Hasen fuß, aber nur noch ein kleiner, war wieder einmal ich, der damit klarzukommen hatte, allein zu gehen. Ok-ok, was heißt hier allein? Waren da nicht noch unsere Schüler? - Nein, eigentlich war es wegen denen schwerer und nicht einfacher zu gehen. Ich versuchte – selbstverständlich – aber weitestgehend mit nur sehr geringen Erfolgen - Carmen bei ihren Schülern zu ersetzen, oder wenigstens Trost zu bringen; doch in Wahrheit konnte ich nicht einmal mich selbst richtig trösten. Suzuki klopft mir mit seiner nichtphysischen Hand auf meine Schulter. Er nickt und lässt mich verstehen, ich habe es gut gemacht, meinen kleinen Bericht heute, meinen Blog. Ich fühle mich ein wenig traurig und möchte weinen; und das ist nicht nur wegen Carmen, sondern weit mehr deshalb, weil ich fürchte, Suzuki wird (das war jetzt lustig, der nichtphysische Suzuki schoss mir einfach das Fenster im Rechner weg, jetzt lacht er laut und sagt, er würde mir noch länger erhalten bleiben, als mir recht ist)---- PUUUUHH, Gott-sei-Dank! Tauer-away, her mit dem Happy-Day!
Danke fürs Zuhören, ihr Lieben good hearts! Vielleicht ist es das schon für heute! Nichts Neues aus Bizarrien und meine guts sagen, es könnte auch durchaus so bleiben. Ich werfe unbeeindruckt weiter diese Tabletten ein, samt Magenschutz, weil sie angeblich nicht nur gegen die Schmerzen, sondern auch gegen die Entzündungsherde (von denen ich laut Suzuki heute 5 habe) wirken. Twittern und facebooken möchte ich auch noch. Ach ja, noch was, eine Kleinigkeit. Der Woody-Allan-Film rentierte sich für mich; eine abgefuckte, ausgelutschte halb Alkohol-, sehr von Benzodiazepine abhängige, ständig unter dem starken Einfluss von Antidepressiva, und der maßlosen Überschätzung ihrer kümmerlichen Scheinpersönlichkeit, mit dem kostbarsten rosa Schlitzchen ever,…, auf das ganz gewiss die gesamte Welt lechzend wartet…, hahahahaha,… und so weiter und so fort… nach der Schule sehr reich eingeheiratet und ab dann als "Charfity-Lady" "beschäftigt", ging Pleite, da ihr ach so erfolgreicher Ehemann halt auch nur ein beschissener Abzocker war, der nicht davor zurückschreckte, den bescheidenen Lottogewinn seiner Schwägerin und seines Schwagers auch noch in die Mösen seiner zahllosen Luxusschlampen zu stecken und damit ihr Leben und ihre Ehe und alles zu ruinieren…, nun ja, in Woodys Film erscheint diese "Lady" und bringt ihren lebenslang arbeitslosen Parasitenarsch zu der geschädigten Schwester, da sie sonst nichts und niemand hat. Dass sie Verwüstungen anrichtet, ist eh klar, aber Woody erzählt die Story so glatt und mitleidlos herunter, dass…, ach, was bin ich, euer Scheisshoflichtbilderklärer? Macht euch doch selbst ein Bild. Kostet uns 3 €, der Spaß, die habt ihr auch noch!
Also, ihr lieben good hearts. Nachdem ich mich nun ein für alle mal entschloss „lieben“ als Teil von „good hearts“ zu definieren und es demgemäß klein zu schreiben, nehme ich meinen Schweinchenhut, desalbere meinen Arsch mit – passend zum Schweinchenhut – rosa Puffreissalbe und stürze mich ins happy weekend! Suzukis, meine und die Grüße meiner Frau kommen später. Naja, jetzt kommt eigentlich alles später, weil das Essen nun fertig ist und ich – was Wunder, ich bin cozy schließlich – schon wieder einen tierischen Hunger habe. Noch was zum Schluss: Anscheinend bin ich nicht zu dick! Ich fragte heute sogar die nette Käseverkäuferin im Kaufland, die mir leckeren Käse zum Probieren gab. Als sie dies vereinte, was mir, da es mir außerhalb der Schmerzen recht gut geht heute, schon vorher klar war, nahm ich mir gleich noch ein Würfelchen. Meine Frau mochte nicht und versäumte damit einiges. What ever..!

Have a really nice weekend!

LOVE! Suzuki & cozy