Montag, 26. Mai 2014
Geht doch!---War wohl nichts mit Geister-Äpfeln und Geister-Ziegen? Vom rasch erreichten Ende meiner bescheidenen technischen Möglichkeiten und wie die Pflichterfüllung den lieben cozyP in den Schatten verbannt... (Schluchz! Heul! Jammmmmmmer.............undesinnslosfühlllllll...daher aufhör und Lefzen hochzieh und lächelnd Ohren auf Florences AngleVoice.... und...und...und...und, jaaaah..., yesssss.... Plastikkunstlächeln wird Echtlächeln und gut iss es!)---Geht doch!
fahfahrian, 22:16h
Hi und hallo, good hearts, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem gewesenen dann.., das garantiert kommt! Die Arme sind viel zu lang, Finger hat sie wie Spinnenbeine, sie hat absolut keine Taille, keinen Busen, nicht einmal den Ansatz davon, was ein Genusswort wie „Titten“ hervorlocken könnte, einen viel zu dünnen Giraffenhals, ihre Füße sind viel zu groß, überhaupt ist sie zu groß und.... einfach dürr.... Der ganze Habitus dann auch noch, ihre Gesamterscheinung, die doch eindeutig besser in Victor Hugos Zeit gepasst hätte, als es sie es heute tut... Von wem ich spreche? Von Florence natürlich! Ich weiß auch nicht, die Musiker, die mir augenblicklich viel Spaß machen, passen alle so gar- und überhaupt nicht in diese Zeit, diese Identitätsspur, die wir momentan gemeinsam teilen! Betrachte ich mir die Leute von Bon Iver, so könnten sie in ihrer einzigartigen Zusammenstellung Ergebnis eines Nerd-Castings sein..., naja, vielleicht sind sie das ja? Sehr viel Sinn macht das allerdings nicht, denn Leute wie ich konsumieren so gut wie nicht und können den Abkassierern nicht sehr viel weiter helfen bei der Finanzierung ihrer nächsten kleinen Jachten und anderen überlebensnotwendigen Kleinigkeiten. Warum sollte man etwas produzieren, dessen Zielgruppe entweder pleite oder konsumverweigernd ist?Keine Ahnung, good hearts, ihr lieben. Ob ich jemals Zeit und Lust finden werde, hinter diese – in Wahrheit bagatellenhaften – Rätsel dieser Identitätsspur zu kommen? Die Chancen stehen nicht so hoch, was das betrifft!
Nach einem von Pflichterfüllung geprägten Wochenende geht es genauso weiter heute. Administration heute im Schwerpunkt. Mit meiner energetischen Heilung will ich fortfahren, bin jedoch nicht sicher, ob Zeit dazu bleibt. Kein körperliches Training. Keine Zeit. Keine Kraft. Auch keine Fortschritte an meinen und unseren, die mit meinen nichtphysischen Partnern gemeinsamen Projekten, so leid es mit tut. Wie sagte der alte chinesische Meister, den ich eigentlich nicht so gerne mochte? „Das Leben verschlingt Dich! Deine Tage sind beschäftigt mit Diesem und Jenem. Was kann ich tun, wenn Du Dich nicht veränderst auf Grund meiner Worte?“ - Ich denke, ich fühle, ich bin schon auf einem ganz guten Wege insgesamt. Sturm- und Drangzeiten wird es wahrscheinlich immer geben; doch mit der Veränderung unserer wirtschaftlichen Situation aber..., immer weniger.
Ein wenig Plaudern? Ja, gerne, auch wenn es heute wiederum ein kurzen Blog wird. LittleE. geht es besser. Das wird euch freuen zu hören, good hearts, ihr Lieben! Seine Frau,Mrs. Funbags, hatte Geburtstag und meine Frau gestaltete ihr einen herrlichen Blumenstrauß aus zwei Aldi-Sträußen und ein wenig Grün und Grüngelb aus dem Vorgarten. Sie freute sich sehr und sieht inzwischen auch wenigstens ein wenig besser aus. Besuchen können wir LittleE. nicht, da unser kleines, altes Auto defekt ist und unsere Schrauber-Freunde noch keinen Zeitpunkt festlegten für die Reparatur. Ich vermute, sie haben das Geld zum Vorlegen für die Ersatzteile selbst augenblicklich nicht, und deshalb hören wir nichts... Ich weiß, dass das so ein wenig in Richtung „stark anthroposophisches Gesetz“ geht, bin jedoch mit einer solchen Verschönerung auch dieser Identitätsspur einverstanden. Wenn ich mir klar mache, wer was auf, bzw. für uns gibt, bringt mich das auch nicht sehr viel weiter, sondern sorgt nur für mehr davon......; und von dieser Sorte Leben hatte ich persönlich bereits mehr als genug!
Reden wir von etwas Angenehmen. Früher, wenn Frühling und Sommer kamen, kamen gleichzeitig die Titten raus! Ich fand sie als Junge schon toll! - Jetzt aber, in „XS“-Zeiten, gibt es nur noch kleine, hektisch zappelnde Mini-Dinger zu sehen, die noch mehr Nervosität ausstrahlen, als ihre Energydrink-gedopten Hungerhaken, an die sie montiert sind... Die meisten Leute sollten einfach in Winterkleidung mit eingebauten Klimaanlagen bleiben! - DAS wäre einmal AKTIVER UMWELTSCHUTZ GEGEN VISUELLE VERSCHMUTZUNG!Doch so geht es dahin.., was „es“? – Alles! Das expandierende Universum expandiert und expandiert, aber nicht die Titten! - Ein Skandal! Wer mag schon einen 1-Zylinder Rasenmäher jaulen hören? Wer kann dem satten Blubbern eines frühen 8-Zylinder-Mustangs widerstehen? Ich weiß, dieser oder jener muss mich hassen dafür, dass mich meine Erleuchtung nicht davon abbringt gerne großen Sound zu hören...., wie kann man denn auch? - Ich mache das so: Ich kaufe mir einfach keinen Wagen mehr, ganz gleich, wie unsere wirtschaftlichen Verhältnisse sind! Punkt! Null Emissionen! Wenn die Steuerhoschis nach Leasing schreien, leite ich sie weiter an meine Frau, die sich dann was einfallen lassen darf oder Sportwagen fahren muss oder so was... Ich lebe es jetzt endlich, good hearts: Sogar der gute cozyP kann sich nicht um alles kümmern! Und Autogeschichten gehören aber so was von eindeutig zu allem! Ich möchte gefahren werden. Das ist mein Wunsch. Von einer nach Belieben aussehenden, aber gepflegten und reinlichen, unbedingt absolut gewaltfreien, defensiven, friedvollen und niedertourig ans Werk gehenden Person ohne jede Mitteilungsfreude, Körpergeruch und laute oder schrille Stimme. Ist das zu viel verlangt? Augenblicklich eindeutig ja! Im Moment bringe ich nicht einmal ein fahrendes Uraltauto auf die Reihe! Ich kann es auch leider nicht so machen wie Florence und von ihr lernen, denn von mir will garantiert keiner einen Jingle kaufen! - Heute jodelte ich für unsere Erleuchtungssite www.g-cook.com voller Inbrunst und verursachte damit erhebliche Navigationsschwierigkeiten in der Vogelwelt und Abscheu bei den Pflanzen! So wird es also nichts! Schei..., damit möchte ich aufhören, mit dem Fluchen und meinem abscheulichen Vokabular. Nicht, dass ich mir einbilde, hierdurch ein besserer Mensch oder endlich keine Schande mehr für die kosmische Gemeinschaft der Erleuchteten zu sein! - Suzuki meint lachend, diesbezüglich wird es eh nichts mehr mit uns, wobei er sich komisch Weise einschließt?!? Können die Zen-Hoschis nicht mit aufgestiegenen Meistern? Ist es das? Suzuki winkt ab! - Ein Insider, sagt er, und, dass mich das nicht interessieren müsste... Aha! Dankeschön auch, japanischer Holzkopf! Wo waren wir? Ja, Bad-Words... Meine Innenwelt ist schlicht schon …, jetzt kommt wieder die Versuchung zum Gebrauch dieser Worte...., meine Innenwelt ist ohnehin besonders genug, wenn ihr versteht, was ich meine! Sie auch noch mit WÜRG! Zu tapezieren und zu bemalen und zu fliesen...., es brachte mich nicht wirklich weiter!
Was soll ich sagen, am Ende dieses Tages, good hearts, ihr Lieben? Meine Selbstheilung geht voran, einen Tag leichter, einen Tag schwerer..., und die Begleitumstände will ich nicht näher darstellen, denn... thats a little bit to much information...! Es geht mir insgesamt besser, wesentlich besser, kann ich sagen. Mein Körper gewöhnt sich langsam wieder daran, doch noch eine ziemliche Weile unter physischen Bedingungen zusammenzuarbeiten und in gewisser Weise auch zusammen zu halten zu müssen; ich meine, 50 Billionen intelligente Einzelwesen sollen zusammen etwas machen? - So geschieht es in jedem Moment und in jedem von uns und in allem Leben! Eigentlich müssten wir niederknien vor solchen Wundern, wird euch das auch manchmal klar? Manchmal wird das Phänomen unseres Lebens als eine Laune dieser Intelligenzen definiert, einem Spiel, dessen Inhalt es ist, sich eine Weile zusammen zu tun und „ich“ zu spielen... Auch wenn wir, ihr, der Erleuchtung bereits so nahen good hearts, ihr Erleuchteten Lieben, und ihr, die ihr weder selbst, noch andere von außen (wie wir) überhaupt ermessen könnt, wie großartig ihr seid, auch wenn wir alle wissen, dass „das alles“ ernstere Hintergründe hat (möglich ist allerdings auch, dass die Kinder, die gerade ich-cozyP, ich-Suzuki und so weiter und so fort spielen, aus purem Spaß und nur so zur Unterhaltung das Gerücht in die Welt setzen, es gäbe so etwas..., ich meine, ernstere Gründe.... hinten und vorne vermutlich).... Wie soll man sich da sicher sein, erleuchtet oder nicht? Vielleicht sind wir Erleuchteten die kleinen bunten Murmeln , so abgenutzt und unansehnlich und so furchtbar ruhig und unhüpfend von sich aus...und die anderen, das sind die großen, schönen, angenehmen, die man so gerne streichelt, die von ganz alleine herum hüpfen und pfeifende Geräusche machen? Irgendwann werden wir es wissen, good hearts. So viel ist sicher.
Meine teilweise zähflüssige Pflichterfüllung schaffte ich so ziemlich. Später noch ein wenig, dann ist gut. Vor der Haustür war ich heute nicht. Mich verlangt auch nicht danach, ehrlich gesagt.
Und jetzt ratet mal...., .., hier geht es weiter mit meiner, nämlich der Fortsetzung von „Lucifers Field“. Viel Spaß!
Charles
Der nächste Neuzugang war erst einmal kein Mensch. Er sollte zwei Menschen apportieren, wie manche Hunde Zeitungen und Stöcke zum Herrchen befördern, so sollte er diese Personen dem noch nicht einmal gegründeten Club des Seltsamen zuführen, doch tat er das auf seine höchst eigene Weise und unwissend um sein Tun. Terrier Charles war ausweislich seines Jahrhunderte zurückreichenden Stammbaumes von edelster Herkunft, reinrassig selbstverständlich, aus bestem und weltweit prämierten Zwinger importiert und Tyrann seines Haushaltes. Er hatte, so wie er das sah, sechs Menschen verfügbar, um seinen Wünschen zu entsprechen, sein Dasein zu erleichtern und im Alltag für all die Kleinigkeiten zu sorgen, die einem Terrier auch außerhalb der Wiege und Zentrum aller wahren Kultur beheimatenden Gefilde Großbrittaniens, so weit entfernt von standesgemäßem Dasein, eine akzeptable Lebensqualität vermitteln.
Charles entdeckte Don Pedro und Don Stefan während einer seiner ausgedehnten Streifzüge in die Welt der Hundedamen der Insel, zu denen er es aus Gründen der Diskretion vorzog, auf menschliche Begleitung zu verzichten.
Nach einer mehr als beglückenden Begegnung mit einer kleinen Mischlingsdame ließ er sich treiben, dümpelte er mit den umherschwingenden Füßen und Beinen ziellos dahin, so ganz in sich, noch immer Genießer, ein Gentleman durch und durch (und auch in den gewissen Momenten danach, denn er hatte, wie es sich gehört, nicht nur die grob animalischen, sondern auch die sensiblen Bedürfnisse der Lady befriedigt, sich also einfühlsam säuselnd und mit einem Hauch von Biss in eines ihrer neckisch hochstehenden Öhrchen für alles bedankt und guten Tag gewünscht), bis er das bewusste Geräusch hörte. Charles war höchst verwirrt, erkannte er doch diese Tiere nicht. Noch nie hatte er so etwas gehört. Charles blieb verdutzt stehen. Sein kleines und jetzt in Erklärungsnotstand geratenes Gehirn aktivierte daraufhin blitzschnell einige nie benutzte Synapsen des kollektiven Terrierwissens, um ihm auszuhelfen; es schaltete hektisch neuronale Schaltkreise zusammen und schuf notdürftige Synästhesien, um die Situation zu meistern. Sein Maul vermittelte ihm daraufhin den Geschmack von gelben Fell; Assoziationen von Hörnern und blitzschnellem davonspringen fühlte er etwas durch seinen Körper huschen. Also waren das Fluchttiere und keine Jäger. Charles entspannte sich. Er fühlte sich sicher genug, um die Störenfriede - es mussten dem Klange nach mehrere sein - zu begutachten.
Statt der erwarteten Tiere fand er die beiden Herrn, wie sie beim Kaffee sitzend sich die Schenkel klopften, diese unbekannten Laute ausstießen und überhaupt wenig Eindruck von Mensch hinterließen, sah man von den groben Merkmalen der oberflächlichen Anatomie einmal ab. Interessiert platzierte sich Charles in direkter Nähe. Sollten das geplagte Wesen sein, deren Leid sie dazu veranlasste, sich derart zu gebärden? Oder war das, war dieser Lärm, waren diese schrillen Kadenzen doch etwas wie Lachen? Tränenüberströmt die beiden Geräuschverursacher; ihr Anblick war keine große Hilfe, hatte er doch seine Lady bereits bei verschiedenster Gelegenheit Tränen vergießen sehen, die in ihrer Stimmung von Trauer bis Wut ganz und gar unterschiedlich, doch dieses gemeinsame Element der Flüssigkeit absondernden Augen aufwiesen. Charles legte den Kopf zur Seite, fand seine angenehme und wirbelsäulenschonende Ruhehaltung, von der er sich außerdem sicher war, ganz und gar harmlos auszusehen, ein Musterbild infantiler Tierheit, und somit jedem sein Tun und Lassen betreffenden Verdacht aus dem Wege zu gehen, und beobachtete weiter.
Es dauerte etwas, bis sich die beiden beruhigten. Immer wieder begann es, jetzt langsamer, sparsamer und zusehends besser einzuordnen. Ja, es war wohl Gelächter, aber ein Gelächter, wie er es nie zuvor gehört hatte, nicht bei Menschen und bei keinem Tier! Charles war beeindruckt. Unmittelbar und ohne weiteres Zögern erklärte er diese beiden außergewöhnlichen Gestalten der Menschenähnlichkeit - so weit ging er in seiner ersten Klassifikation - zu seinen Forschungsobjekten. Sollte es sich bewahrheiten, dass Zweibeiner dieser Art eine solche Menge Spaß haben, konnte man nur von ihnen lernen.
So kam es, dass der Terrier Charles dank seines ererbten Jagd- und Orientierungsinstinktes bald nach dieser ersten Begegnung ausgeklügelte Bewegungsprotokolle, sowie umfangreiche Aufzeichnungen von Spuren und Gewohnheiten der Herren in seinem Hirn mit sich trug, was es ihm ermöglichte, deren Observierung mit Betätigungen anderer Art (die zumeist dem anderen Geschlecht galten) zu verbinden.
Diskretion, also gewissermaßen verdeckte Ermittlungen, erwiesen sich als vollkommen unnötig, denn, gleichwohl die Herren Charles hier und da bemerkten, schien ihr Verhalten natürlich, blieben ihre Wege und Aktivitäten den ihnen eigenen Mustern folgend. Als strenger Ökonom nahm Charles das mit großer Befriedigung zur Kenntnis, denn sich verstecken und dumme Hundchengrimassen schneiden, das gehörte eindeutig nicht zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. Ja, die Sache nahm jetzt allmählich Gestalt an und war leichter umzusetzen als vermutet. Terrier Charles war erfreut.
Bis zum nächsten Mal (Grüße von Father's Father, Le Madre, Suzuki und den anderen...)!
LOVE! cozyP LOVE!
Nach einem von Pflichterfüllung geprägten Wochenende geht es genauso weiter heute. Administration heute im Schwerpunkt. Mit meiner energetischen Heilung will ich fortfahren, bin jedoch nicht sicher, ob Zeit dazu bleibt. Kein körperliches Training. Keine Zeit. Keine Kraft. Auch keine Fortschritte an meinen und unseren, die mit meinen nichtphysischen Partnern gemeinsamen Projekten, so leid es mit tut. Wie sagte der alte chinesische Meister, den ich eigentlich nicht so gerne mochte? „Das Leben verschlingt Dich! Deine Tage sind beschäftigt mit Diesem und Jenem. Was kann ich tun, wenn Du Dich nicht veränderst auf Grund meiner Worte?“ - Ich denke, ich fühle, ich bin schon auf einem ganz guten Wege insgesamt. Sturm- und Drangzeiten wird es wahrscheinlich immer geben; doch mit der Veränderung unserer wirtschaftlichen Situation aber..., immer weniger.
Ein wenig Plaudern? Ja, gerne, auch wenn es heute wiederum ein kurzen Blog wird. LittleE. geht es besser. Das wird euch freuen zu hören, good hearts, ihr Lieben! Seine Frau,Mrs. Funbags, hatte Geburtstag und meine Frau gestaltete ihr einen herrlichen Blumenstrauß aus zwei Aldi-Sträußen und ein wenig Grün und Grüngelb aus dem Vorgarten. Sie freute sich sehr und sieht inzwischen auch wenigstens ein wenig besser aus. Besuchen können wir LittleE. nicht, da unser kleines, altes Auto defekt ist und unsere Schrauber-Freunde noch keinen Zeitpunkt festlegten für die Reparatur. Ich vermute, sie haben das Geld zum Vorlegen für die Ersatzteile selbst augenblicklich nicht, und deshalb hören wir nichts... Ich weiß, dass das so ein wenig in Richtung „stark anthroposophisches Gesetz“ geht, bin jedoch mit einer solchen Verschönerung auch dieser Identitätsspur einverstanden. Wenn ich mir klar mache, wer was auf, bzw. für uns gibt, bringt mich das auch nicht sehr viel weiter, sondern sorgt nur für mehr davon......; und von dieser Sorte Leben hatte ich persönlich bereits mehr als genug!
Reden wir von etwas Angenehmen. Früher, wenn Frühling und Sommer kamen, kamen gleichzeitig die Titten raus! Ich fand sie als Junge schon toll! - Jetzt aber, in „XS“-Zeiten, gibt es nur noch kleine, hektisch zappelnde Mini-Dinger zu sehen, die noch mehr Nervosität ausstrahlen, als ihre Energydrink-gedopten Hungerhaken, an die sie montiert sind... Die meisten Leute sollten einfach in Winterkleidung mit eingebauten Klimaanlagen bleiben! - DAS wäre einmal AKTIVER UMWELTSCHUTZ GEGEN VISUELLE VERSCHMUTZUNG!Doch so geht es dahin.., was „es“? – Alles! Das expandierende Universum expandiert und expandiert, aber nicht die Titten! - Ein Skandal! Wer mag schon einen 1-Zylinder Rasenmäher jaulen hören? Wer kann dem satten Blubbern eines frühen 8-Zylinder-Mustangs widerstehen? Ich weiß, dieser oder jener muss mich hassen dafür, dass mich meine Erleuchtung nicht davon abbringt gerne großen Sound zu hören...., wie kann man denn auch? - Ich mache das so: Ich kaufe mir einfach keinen Wagen mehr, ganz gleich, wie unsere wirtschaftlichen Verhältnisse sind! Punkt! Null Emissionen! Wenn die Steuerhoschis nach Leasing schreien, leite ich sie weiter an meine Frau, die sich dann was einfallen lassen darf oder Sportwagen fahren muss oder so was... Ich lebe es jetzt endlich, good hearts: Sogar der gute cozyP kann sich nicht um alles kümmern! Und Autogeschichten gehören aber so was von eindeutig zu allem! Ich möchte gefahren werden. Das ist mein Wunsch. Von einer nach Belieben aussehenden, aber gepflegten und reinlichen, unbedingt absolut gewaltfreien, defensiven, friedvollen und niedertourig ans Werk gehenden Person ohne jede Mitteilungsfreude, Körpergeruch und laute oder schrille Stimme. Ist das zu viel verlangt? Augenblicklich eindeutig ja! Im Moment bringe ich nicht einmal ein fahrendes Uraltauto auf die Reihe! Ich kann es auch leider nicht so machen wie Florence und von ihr lernen, denn von mir will garantiert keiner einen Jingle kaufen! - Heute jodelte ich für unsere Erleuchtungssite www.g-cook.com voller Inbrunst und verursachte damit erhebliche Navigationsschwierigkeiten in der Vogelwelt und Abscheu bei den Pflanzen! So wird es also nichts! Schei..., damit möchte ich aufhören, mit dem Fluchen und meinem abscheulichen Vokabular. Nicht, dass ich mir einbilde, hierdurch ein besserer Mensch oder endlich keine Schande mehr für die kosmische Gemeinschaft der Erleuchteten zu sein! - Suzuki meint lachend, diesbezüglich wird es eh nichts mehr mit uns, wobei er sich komisch Weise einschließt?!? Können die Zen-Hoschis nicht mit aufgestiegenen Meistern? Ist es das? Suzuki winkt ab! - Ein Insider, sagt er, und, dass mich das nicht interessieren müsste... Aha! Dankeschön auch, japanischer Holzkopf! Wo waren wir? Ja, Bad-Words... Meine Innenwelt ist schlicht schon …, jetzt kommt wieder die Versuchung zum Gebrauch dieser Worte...., meine Innenwelt ist ohnehin besonders genug, wenn ihr versteht, was ich meine! Sie auch noch mit WÜRG! Zu tapezieren und zu bemalen und zu fliesen...., es brachte mich nicht wirklich weiter!
Was soll ich sagen, am Ende dieses Tages, good hearts, ihr Lieben? Meine Selbstheilung geht voran, einen Tag leichter, einen Tag schwerer..., und die Begleitumstände will ich nicht näher darstellen, denn... thats a little bit to much information...! Es geht mir insgesamt besser, wesentlich besser, kann ich sagen. Mein Körper gewöhnt sich langsam wieder daran, doch noch eine ziemliche Weile unter physischen Bedingungen zusammenzuarbeiten und in gewisser Weise auch zusammen zu halten zu müssen; ich meine, 50 Billionen intelligente Einzelwesen sollen zusammen etwas machen? - So geschieht es in jedem Moment und in jedem von uns und in allem Leben! Eigentlich müssten wir niederknien vor solchen Wundern, wird euch das auch manchmal klar? Manchmal wird das Phänomen unseres Lebens als eine Laune dieser Intelligenzen definiert, einem Spiel, dessen Inhalt es ist, sich eine Weile zusammen zu tun und „ich“ zu spielen... Auch wenn wir, ihr, der Erleuchtung bereits so nahen good hearts, ihr Erleuchteten Lieben, und ihr, die ihr weder selbst, noch andere von außen (wie wir) überhaupt ermessen könnt, wie großartig ihr seid, auch wenn wir alle wissen, dass „das alles“ ernstere Hintergründe hat (möglich ist allerdings auch, dass die Kinder, die gerade ich-cozyP, ich-Suzuki und so weiter und so fort spielen, aus purem Spaß und nur so zur Unterhaltung das Gerücht in die Welt setzen, es gäbe so etwas..., ich meine, ernstere Gründe.... hinten und vorne vermutlich).... Wie soll man sich da sicher sein, erleuchtet oder nicht? Vielleicht sind wir Erleuchteten die kleinen bunten Murmeln , so abgenutzt und unansehnlich und so furchtbar ruhig und unhüpfend von sich aus...und die anderen, das sind die großen, schönen, angenehmen, die man so gerne streichelt, die von ganz alleine herum hüpfen und pfeifende Geräusche machen? Irgendwann werden wir es wissen, good hearts. So viel ist sicher.
Meine teilweise zähflüssige Pflichterfüllung schaffte ich so ziemlich. Später noch ein wenig, dann ist gut. Vor der Haustür war ich heute nicht. Mich verlangt auch nicht danach, ehrlich gesagt.
Und jetzt ratet mal...., .., hier geht es weiter mit meiner, nämlich der Fortsetzung von „Lucifers Field“. Viel Spaß!
Charles
Der nächste Neuzugang war erst einmal kein Mensch. Er sollte zwei Menschen apportieren, wie manche Hunde Zeitungen und Stöcke zum Herrchen befördern, so sollte er diese Personen dem noch nicht einmal gegründeten Club des Seltsamen zuführen, doch tat er das auf seine höchst eigene Weise und unwissend um sein Tun. Terrier Charles war ausweislich seines Jahrhunderte zurückreichenden Stammbaumes von edelster Herkunft, reinrassig selbstverständlich, aus bestem und weltweit prämierten Zwinger importiert und Tyrann seines Haushaltes. Er hatte, so wie er das sah, sechs Menschen verfügbar, um seinen Wünschen zu entsprechen, sein Dasein zu erleichtern und im Alltag für all die Kleinigkeiten zu sorgen, die einem Terrier auch außerhalb der Wiege und Zentrum aller wahren Kultur beheimatenden Gefilde Großbrittaniens, so weit entfernt von standesgemäßem Dasein, eine akzeptable Lebensqualität vermitteln.
Charles entdeckte Don Pedro und Don Stefan während einer seiner ausgedehnten Streifzüge in die Welt der Hundedamen der Insel, zu denen er es aus Gründen der Diskretion vorzog, auf menschliche Begleitung zu verzichten.
Nach einer mehr als beglückenden Begegnung mit einer kleinen Mischlingsdame ließ er sich treiben, dümpelte er mit den umherschwingenden Füßen und Beinen ziellos dahin, so ganz in sich, noch immer Genießer, ein Gentleman durch und durch (und auch in den gewissen Momenten danach, denn er hatte, wie es sich gehört, nicht nur die grob animalischen, sondern auch die sensiblen Bedürfnisse der Lady befriedigt, sich also einfühlsam säuselnd und mit einem Hauch von Biss in eines ihrer neckisch hochstehenden Öhrchen für alles bedankt und guten Tag gewünscht), bis er das bewusste Geräusch hörte. Charles war höchst verwirrt, erkannte er doch diese Tiere nicht. Noch nie hatte er so etwas gehört. Charles blieb verdutzt stehen. Sein kleines und jetzt in Erklärungsnotstand geratenes Gehirn aktivierte daraufhin blitzschnell einige nie benutzte Synapsen des kollektiven Terrierwissens, um ihm auszuhelfen; es schaltete hektisch neuronale Schaltkreise zusammen und schuf notdürftige Synästhesien, um die Situation zu meistern. Sein Maul vermittelte ihm daraufhin den Geschmack von gelben Fell; Assoziationen von Hörnern und blitzschnellem davonspringen fühlte er etwas durch seinen Körper huschen. Also waren das Fluchttiere und keine Jäger. Charles entspannte sich. Er fühlte sich sicher genug, um die Störenfriede - es mussten dem Klange nach mehrere sein - zu begutachten.
Statt der erwarteten Tiere fand er die beiden Herrn, wie sie beim Kaffee sitzend sich die Schenkel klopften, diese unbekannten Laute ausstießen und überhaupt wenig Eindruck von Mensch hinterließen, sah man von den groben Merkmalen der oberflächlichen Anatomie einmal ab. Interessiert platzierte sich Charles in direkter Nähe. Sollten das geplagte Wesen sein, deren Leid sie dazu veranlasste, sich derart zu gebärden? Oder war das, war dieser Lärm, waren diese schrillen Kadenzen doch etwas wie Lachen? Tränenüberströmt die beiden Geräuschverursacher; ihr Anblick war keine große Hilfe, hatte er doch seine Lady bereits bei verschiedenster Gelegenheit Tränen vergießen sehen, die in ihrer Stimmung von Trauer bis Wut ganz und gar unterschiedlich, doch dieses gemeinsame Element der Flüssigkeit absondernden Augen aufwiesen. Charles legte den Kopf zur Seite, fand seine angenehme und wirbelsäulenschonende Ruhehaltung, von der er sich außerdem sicher war, ganz und gar harmlos auszusehen, ein Musterbild infantiler Tierheit, und somit jedem sein Tun und Lassen betreffenden Verdacht aus dem Wege zu gehen, und beobachtete weiter.
Es dauerte etwas, bis sich die beiden beruhigten. Immer wieder begann es, jetzt langsamer, sparsamer und zusehends besser einzuordnen. Ja, es war wohl Gelächter, aber ein Gelächter, wie er es nie zuvor gehört hatte, nicht bei Menschen und bei keinem Tier! Charles war beeindruckt. Unmittelbar und ohne weiteres Zögern erklärte er diese beiden außergewöhnlichen Gestalten der Menschenähnlichkeit - so weit ging er in seiner ersten Klassifikation - zu seinen Forschungsobjekten. Sollte es sich bewahrheiten, dass Zweibeiner dieser Art eine solche Menge Spaß haben, konnte man nur von ihnen lernen.
So kam es, dass der Terrier Charles dank seines ererbten Jagd- und Orientierungsinstinktes bald nach dieser ersten Begegnung ausgeklügelte Bewegungsprotokolle, sowie umfangreiche Aufzeichnungen von Spuren und Gewohnheiten der Herren in seinem Hirn mit sich trug, was es ihm ermöglichte, deren Observierung mit Betätigungen anderer Art (die zumeist dem anderen Geschlecht galten) zu verbinden.
Diskretion, also gewissermaßen verdeckte Ermittlungen, erwiesen sich als vollkommen unnötig, denn, gleichwohl die Herren Charles hier und da bemerkten, schien ihr Verhalten natürlich, blieben ihre Wege und Aktivitäten den ihnen eigenen Mustern folgend. Als strenger Ökonom nahm Charles das mit großer Befriedigung zur Kenntnis, denn sich verstecken und dumme Hundchengrimassen schneiden, das gehörte eindeutig nicht zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. Ja, die Sache nahm jetzt allmählich Gestalt an und war leichter umzusetzen als vermutet. Terrier Charles war erfreut.
Bis zum nächsten Mal (Grüße von Father's Father, Le Madre, Suzuki und den anderen...)!
LOVE! cozyP LOVE!