Dienstag, 3. Juni 2014
Äpfel und Ziegen. Sonst nichts.
Hi und hallo, good hearts, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem gewesenen dann.., das garantiert kommt! Kein Blog gestern – wieder einmal -, was offen gesagt daran lag, dass ich mit meiner – meine Welt formenden – Sprachregelung zu kämpfen hatte. Was ist berichtenswert und was verbietet sich von selbst, es durch Erwähnung und Darstellung weiter zu verstärken, es zu vervielfachen und in eure Welt hinein zu tragen? Wichtige Fragen, die der Zeit wert sind, sie in Ausführlichkeit zu bedenken und vor allem zu befühlen, sie der Intuition, dem zweifellos wissendsten Teil, über welchen wir verfügen, vorzulegen; und auf Antworten zu warten. Geduldig.
Es gibt großartige Musik, gespielt und dargeboten von wunderbaren, liebevollen Menschen; das erlebe ich gerade im Augenblick der Verfassung dieses Blogs... Es gibt so viel Anmut, so unendlich viel Schönheit und Großzügigkeit, die uns allen entgegen fließt und Licht, das uns in jedem einzelnen Augenblick angeboten wird..., für nichts und ohne jede Gegenleistung unsererseits, außerhalb dessen, dass wir uns freuen und glücklich sind!
Selbst dass wir alle, geliebte good hearts, in dieser Identitätsspur zweifellos auf der Wachstation des zentralen Irrenhauses in der Hauptstadt des merkwürdigen Landes Absurdistan, in Bizarria City, leben, ändert nichts an den Tatsachen:
Es gibt großartige Musik, gespielt und dargeboten von wunderbaren, liebevollen Menschen; das erlebe ich gerade im Augenblick der Verfassung dieses Blogs... Es gibt so viel Anmut, so unendlich viel Schönheit und Großzügigkeit, die uns allen entgegen fließt und Licht, das uns in jedem einzelnen Augenblick angeboten wird..., für nichts und ohne jede Gegenleistung unsererseits, außerhalb dessen, dass wir uns freuen und glücklich sind!
Wer sich nicht in dieses Sein verliebt, ist ein verdammter Narr!
Ich, cozyP, bin es oft genug und mehr als das!
Was das alles mit meiner Sprachregelung zu tun hat? Die Gerüchte von wegen Schwarzer Magie und der Abwesenheit von Licht werden uns in variierender Lautstärke, Intensität und Frequenz, wechselnder Wiederholungsanzahl vorgetragen in dieser Welt; verbunden stets mit dem Verlangen, wir mögen uns diesem Dogma der Hoffnungslosigkeit anschließen. Man bemüht sich „redlich“, uns zu missionieren.
Meine Sprachregelung schließt nun ab jetzt dieses Dogma aus. Dazu entschloss ich mich, ohne dass Suzuki oder sonst wer Einfluss genommen hätte. Es ist meine Wahl. „Die innere Wahl eines Kriegers“, wie es die Tolteken sehr treffend bezeichnet hätten. Dies werdet auch ihr, good hearts, respektieren müssen.
Ich bin der Überzeugung, euch innerhalb der vergangenen rund 180 Tagen ausreichend auf die auf eure Erleuchtung folgenden nicht-ganz-so-angenehmen Phänomene vorbereitet, bzw. hingewiesen zu haben. Bei Licht betrachtet ist alles, auch das jetzt in seinen Tangenten noch folgende, redundant. Zu den – zu erwerbenden – Wesensmerkmalen eines wahrhaft Wissenden gehört auch Beharrungskraft, neudeutsch Durchhaltevermögen. Ihr habt es bereits schon oder werdet es erwerben, good hearts, ihr lieben. Oder ihr werdet, ihr wisst schon, „weitere Runden drehen“, immer und immer wieder! Es war, ist und bleibt eure Wahl, „Die innere Wahl eines Kriegers“, wie es die Tolteken sehr treffend bezeichnet hätten.
Sollte sich wirklich Außergewöhnliches ereignen, welches sich in den von mir nun unerwähnten Bereichen bewegt und wichtig ist für eure Vorbereitung, werde ich selbstverständlich dennoch berichten, denn ich werde meine makellos Pflicht erfüllen!
Nun zu den Tagen, zu gestern und heute. Mein Sonntag war ereignislos im außen. Ich spielte ein wenig mit Maya, unserer Erleuchtungssite – www.g-cook.com – und den Animationen, verteilte einige Tipps und schlief früh ein. Heute dann, ein typischer Montag, begonnen mir Pflichterfüllung und gefolgt von Aktivitäten, die wetterabhängig und daher schwer voraussehbar sind.
Bemerkenswert ist, wie stark ich Suzukis Hilfe, die er mir letztens avisierte, spüre. Dabei verzeichne ich dankbar, dass ich nicht „darüber“, was – außerhalb meiner Pflichterfüllung natürlich - „so gut wie nichts“ bedeutet. So lasse ich den Dingen ihren Weg, dem Geschehen sein Geschehen, ohne mich übermäßig einzumischen. Es irritiert meine Frau verständlicherweise, doch wird sie sich daran gewöhnen, - wie an alle meine (im hiesigen Sinne) „Tollheiten“ -, dass ich ihr die Wahl lasse und mich anschließe weitestgehend.
Ich rasiere mich derzeit nicht und schneide nicht mein Haar, da Suzuki mich mehrfach darauf aufmerksam machte, ich solle „nicht zu mönchisch“ aussehen, weil das „einen falschen Eindruck erwecke“, womit ich nicht viel anfangen kann. Nun gut, ich tue ihm diesen Gefallen, auch wenn es im Gesicht juckt und am Schädel Scheiße aussieht. Ich erkenne jedoch keinen sittlichen Nährwert oder Sinn darin. Der radikale Kahlschlag in Gesicht wie am Schädel war einfach bequem und sauber für mich; und was daran zu bemängeln sein soll..., vergessen wir das, es wird sich klären, und wenn nicht, bricht die Welt nicht zusammen, weil es mir im Gesicht juckt und ich aussehe wie Rübezahl und Hotzenplotz.
Im Moment erwarte ich einen Pflichtanruf, wobei ich befürchte, mit neuen...., oh, meine Sprachregelung greift und schlägt Alarm..., nein, das will ich sagen, … also mit neuen Torheiten der Leute berieselt zu werden. Naja, ich dusche dann später. Sonst steht nicht viel an, so dass eine gewisse Wahrscheinlichkeit besteht, dass ich zu meinen Siddhis komme heute. Eine gute Vorausschau MIT Vorfreude!
Long Break.
Nach meinem Anruf fuhren wir kurz in die Stadt zum Einkaufen. Aus irgendeinem schwachsinnigen Grund hatte ich die antiquierte Vorstellung, Bewegung und frische Luft täten mir gut und so weiter und so fort... Wir wurden durch und durch nass geregnet und bekamen nicht einmal einen günstigen Salat, auf den wir beide Lust hatten. Auf dem Heimweg froren wir uns den Hintern ab! - Naja, eine heiße Dusche und es ging wieder.
Ok, jetzt sitze ich bei Maya und plaudere noch etwas mit euch. Es gilt, heute einen Abschluss zu machen. Buchhalternase..., kennt das Wort, dieses... Ding... noch jemand von euch? Wahrscheinlich nicht. Egal. Da Suzuki und die anderen mir nichts sagen, kann ich über meine „Verwendung“ für die mir verbleibende Spanne in diesem Körper nur Mutmaßungen anstellen. Mit dem Kochen und die Leute physisch mit Nahrung versorgen wird es nichts, fürchte ich. Ein schöner, ein edler Gedanke, doch bin ich nicht wirklich dafür geeignet, ist mein Ego doch so sehr zu Blähungen veranlagt....! Schaue ich die Liste meiner Fähigkeiten an, so beschränken sich diese weitestgehend auf das Ertragen und Überwinden von Schmerzen und Gewalt. Ich kann ohne zu übertreiben sagen, dass ich jede Form körperlichen Schmerzes in jeder Stärke erlitt und ertrug, ebenso ist es in psychischer Hinsicht, und was Gewalt in jedweder Art und Weise betrifft, gibt es nichts, was ich nicht gleichfalls erlitt und ertrug. Dass ich nach alledem noch lebe, grenzt an mehrere (nicht ein) Wunder! Das sind meine wahren Stärken. Dass ich ein charismatischer Redner, ein genialer Schreiber, brauchbarer Designer und guter Kaufmann bin, und auch etwas beim Malen begabt..., wie sollte das jemand helfen? Also können es nur meine „Nehmerqualitäten“ sein, die die Kraft interessieren und die bei meiner Verwendung zu Gunsten anderer zum Einsatz kommen! Die Vermutung, dass man mir jene anvertraut, die den anderen zu hart, zu verrückt, zu abgedreht und viel zu verloren sind, ging mir schon mehrmals durch den Kopf. Meine eigene reichhaltige Gewalt- und Schmerzerfahrung macht mich zu einem guten Partner für die wirklich harten Momente, da ich mich nicht fürchte und auch dann noch spotten und lachen kann, was sehr wichtig, im Grunde unersetzlich ist! Wenn diese „Verwendung“ von cozyP die These ist, würde die Antithese wohl lauten, dass ich – selbst als erleuchteter Meister, der ich bin – viel zu verkorkst und irrsinnig bin, als dass man mir andere Wesen face-2-face anvertrauen könne...! Man würde mich in diesem Falle weiter energetische „Fernwirkungen“ erzeugen lassen und Ende. Auch dafür hätte ich Verständnis, durchaus! Wer meine Vergangenheit und Herkunft aus dem Field kennt, wird das nachvollziehen können. Suzuki lacht sich mal wieder eins und sagt, an mir wäre überhaupt nur meine besondere Energie interessant, meine ansonsten alles überschattende Borniertheit und Selbstgefälligkeit sei nur schwer zu ertragen, nicht zu sprechen von meinem Selbstmitleid, meiner Rechthaberei und, wie überempfindlich und nachtragend ich bin! - In solchen Momenten sehne ich mich besonders nach meiner Kernidentität, wo man mir die Achtung entgegen bringt, die ich verdiene, die mein Geburtsrecht ist..., und auch stark mit dem zusammenhängt, was nicht zuletzt Suzuki so sehr an mir schätzt, meine Grundenergie... Jetzt gibt er mir wieder recht und kontert mit einem Filmzitat, bei dem Sandra Bullock sagt: „Jetzt mach dich nur nicht nass!“; und natürlich bringt mich der alte, japanische Holzkopf zum lachen!
Ok. Wir werden sehen. Mir ist auch die „Fernarbeit“ recht, da ich dann mit meinem Arsch zu Hause bleiben und nicht durch die Gegend gurken muss, was mir ohnehin auf den Geist geht. Dass ich nicht mehr selbst Autofahren möchte, erwähnte ich bereits an anderer Stelle. Nachdem Autos mich nicht mehr interessieren, ist wieder ein Stück Freiheit mehr gewonnen für mich. Ich glaube und ich fühle in mir bestätigt, dass ich jetzt frei bin von Brand-Sucht oder Profilneurosen, die durch Konsum zu befriedigen sind. Ob und in wieweit das mit dem Loswerden meiner geistigen Eitelkeit noch was wird in diesem Menschenleben, darüber bin ich mir selbst noch nicht so ganz klar. Da gibt es zu viel, was ich an mir mag und richtig finde. Richtig gut, ehrlich gesagt. Was ist falsch daran, Sparsamkeit, Bescheidenheit und Fleiß und Eifer und Guten Glauben und ehrliche, tief empfundene Zuneigung und Hilfsbereitschaft, den Willen und die Fähigkeit zum Verzicht..., an meinen Wesenswerten, richtig gut zu finden? - Ok-ok, in dieser Identitätsspur, die wir momentan miteinander teilen, good hearts, ihr Lieben, wird vieles, wird das meiste davon schamlos ausgenutzt und missbraucht, das wissen wir alle! - Doch: Hören wir deshalb damit auf? NEIN, das tun wir nicht! - Und das ist unsere einzige, und zugleich die alleinig angemessene Antwort auf diese Frage! Vielleicht sind wir, in unserer Identitätsspur nicht fähig, jedes Wort der Bergpredigt oder dem Hohelied der Liebe (1. Korinther 13) oder den unvergleichlichen Worten der Gita, jenen der Upanishaden, der Veden, oder der wundervollen Worte Buddhas, oder-oder-oder-oder...., good hearts, ihr Lieben, ihr wisst am besten, dass diese Liste endlos ist..., vielleicht sind wir, in unserer Identitätsspur einfach nicht fähig, jedes, oder auch nur ein paar wenige dieser befreienden und heilenden und glücklich machenden Worte zu leben..., doch gehen wir jeden unserer Schritte in dem ehrlichen Bemühen, diese Richtung einzuschlagen! - Und mehr kann niemand von einem in menschlicher Form lebenden Wesen erwarten!
Ok, good hearts, ihr Lieben. Damit entlasse ich euch für heute. Kein Field. Keine ablenkenden Gedanken nach diesem Schluss. Es ist zu wichtig!
Bis zum nächsten Mal (Grüße von Father's Father, Le Madre, Suzuki und den anderen...)!
LOVE! cozyP LOVE!