Mittwoch, 4. Juni 2014
Lerne von Eligio, gut-gut-gut über Äpfel und Ziegen zu berichten, cozyP!
Hi und hallo, good hearts, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem gewesenen dann.., das garantiert kommt! Kaum getrocknet, nach einer heißen Dusche, die einer Regenfahrt folgte, sitze ich hier bei euch. Das Wetter überraschte uns heute wirklich. Von der 0,01%-gen Regenwahrscheinlichkeit ausgehend..., naja, den Rest kennen wir alle, oder?
Suzukis Hilfe greift. Sie ist wie er.., wollte ich sagen, und..., naja, sie ist er. Das trifft es. „Seid wie reine Seide und scharfer Stahl“, ein Credo, dem meine Latino-Macho-Macho-Feeeeeeeeliiiinnngs und meine transsylvanischen Zwiebelbauerngene einfach nicht folgen wollen! Da sind und bleiben wir uneins! Im heftigen Wortgefechts schleuderte ich Suzuki an den Kopf „...auch in Rente gehen und seinen Kram einfach liegen lassen...“, zu können, worauf er mir erklärte, dass das möglicherweise das Beste sei, was ich tun könne, denn meine zwanghafte Ernsthaftigkeit, mein verkrampft sein und meine fast schon trinkgeldbeflissene Art des Umgangs mit unseren Foren und Medien werde mit der Zeit wirklich unerträglich! Aua! Das tat weh! Als Suzuki erklärend anfügte, er verstehe mich, der ich nichts wirklich kenne, als Massenvertriebe aus dem Nichts zu stampfen, und ich nun, in der gegebenen Situation, wieder auf diese Strategien zurückzugreifen versuche, doch müsse er mich stoppen jetzt! - Und das ernsthaft!
Lustig, dass ausgerechnet ein toter Japaner mich an einen wahrscheinlich zwischenzeitlich sehr alten oder bereits verstorbenen Mexikaner namens Eligio erinnert, einen Schüler des Don Genaro Flores, der zum Nagualzug des Don Juan Matus gehörte, erinnern musste, um mir etwas über Sinn und Geschwindigkeit (wieder) beizubringen... Eligio war ein von Natur aus melancholisch veranlagter Mensch. Dementsprechend verhielt er sich während seiner Lehrzeit, bis er an jenen Punkt gelangte, an dem auch ich heute landete: Nach seiner Erleuchtung – und er hatte alle anderen Lehrlinge weit überflügelt, die noch sehr weit von ihrer Erleuchtung entfernt waren, obwohl sie zu Teilen länger lernten als Eligio – sollte er als Kurier und Kundschafter fungieren. Jedoch deprimierten seine Berichte all die anderen Krieger des Nagualzuges ständig und immer mehr, so dass sein Lehrer gezwungen war, ihm Humor zu befehlen! Eligio, sachlich korrekt wie immer, fragte: „Wann?“ und erhielt zur Antwort: „Ab morgen früh!“. Ab dem nächsten Morgen brachte Eligio alle zum Lachen. Seine „Geschichten von der Ewigkeit“, wie er seine Berichte ab dann nannte, strotzen nur so von den übelsten, perversesten und jeden Rest von Gutem Geschmack verspottenden Details, doch versetzten sie die Krieger zugleich in Staunen wie in Lachkrämpfe. Und das blieb so.
Suzuki ermahnte mich heute, mir „mehr als eine Scheibe“ von Eligio abzuschneiden und meinen und seinen und La Madres und Fathers Fathers und den Spaß der anderen in unseren Foren und Veröffentlichungen AM LEBEN ZU LASSEN, statt ihn in Leichenbitter zu ertränken! Das geht jetzt nicht so recht zusammen mit der Sprachdisziplin, die ich mir zur Verschönerung meiner inneren und äußeren Welten wählte und auferlegte..., doch..., klar, good hearts, ihr Lieben..., schlucke ich auf diesem Wege viel weg, was nicht nur „möglicherweise“ unsere Plaudereien aufgelockert und „besser verträglich“ gemacht hätte! - Lasst mir ein wenig Zeit damit, bitte! Ich will mich bemühen.
Wie weiter oben erwähnt überwog heute Suzukis Einfluss, dem ich gerne folgte, da ich immer noch überdeutlich spüre, dass es so nicht weitergeht, nicht weitergehen kann. Nachdem ich mit meiner Frau frühstückte und sie zum Training radelte, legte ich mich wieder zur Ruhe und schlief tief und fest bis zu ihrer Rückkehr. Ich hätte kein Problem gehabt, noch weiter zu ruhen, doch gab es natürlich und selbstverständlich die liebe Pflichterfüllung, wie für uns alle. Sie machte keine Schwierigkeiten und war bald abgehandelt.
Danach waren wir unterwegs. Nun bin ich wieder zurück. Das war mein Tag, ihr Lieben, good hearts. Nicht ganz, denn ich Networkte vor unserer Abfahrt noch kurz mit euch. Diesem sehr kurzen Blog wird auch noch etwas Networking folgen, denke ich.
Letztendlich vertrugen wir uns wieder gut, Suzuki und ich, nach unserer teilweise heftigen Auseinandersetzung. Ich verstehe rein rational vieles, was er mir zeigt, bin nur nicht immer in der Lage, die Konsequenzen dessen zu leben. Mein Ausscheiden von der normalen Leistungsfähigkeit ist mehr als deutlich. Kaputte Knie, kaputtes Genick.... und so weiter und so fort. Das alles beeindruckt mich nicht übermäßig und ich halte mich für ziemlich gut in der Bewältigung dieser Einschränkungen und dem Ertragen der Schmerzen. Ich bin nicht mehr 20. Dass ich jetzt allerdings – unrasiert und längerhaarig – aussehen muss, wie der 99jährige Knoblauchopa aus der Fernsehwerbung, geht mir ziemlich gegen den Strich. Ich denke, wenn ich glattrasiert und geschoren bin, täusche ich immer noch keinen, denn meine spezielle Abart des „Buddhismus“, mein COZYISMUS, spricht Bände aus meinen Augen! Nein, dies ist mein Widerspruch, dem ich morgen Taten folgen werden lasse, mein lieber Freund Suzuki! Meine Kleidung ist armselig genug, ich brauche nicht auch noch mir Gewalt auszusehen wie ein Penner! Und das ist mein verdammter Ernst jetzt! - Da lacht er wieder, der alte japanische Ziegenbock! Meine Wut gefällt ihm! Er sagt, jetzt würde ich endlich mal wieder „was von mir zeigen“! - Und nicht dieses abgehobene, esoterische Geschwafel, das es überall auf den Wühltischen zuhauf für ein paar Cent gäbe! BRAVO! Heißt das dass ich, deiner Meinung nach....? Mach doch einfach, wie du willst! - kontert er; denn die Lektion, die nicht darin bestand, aber bedingte, mich nicht zu rasieren und mir das Haar nicht zu schneiden, ist gelaufen, beteuert er! - Absolviert. Erfolgreich. Gratuliere! Jetzt verarscht mich der Kerl schon wieder mit seinem Militärgehabe! - Ist mir jetzt auch gleichgültig, Hauptsache, ich sehe - meiner eigenen Einschätzung nach wenigstens – ab morgen wieder etwas menschenähnlicher aus!
So, meine Lieben, ihr good hearts! - Ich weiß, ich weiß, ich weiß, das war natürlich wieder ein Deja Vu, und kein so kleines! - Ist mir alles bewusst! Darum sollte auch euch bewusst sein, meine lieben Knoblauchzehen, was euch in dieser Beziehung auch bevorsteht (lasst mich an dieser Stelle ein von Herzen kommendes und ehrlich mitfühlend-sadistisches-masochistisches-mühlsteinisches) Jahamsterrabacke sagen! Ok?
Wir sollten Spaß haben. Überhaupt Spaß. Mehr Spaß! Nur Spaß! - Warum lässt mich dies jetzt an Aleister C. Denken, der sich so wenig an seine eigene Devise bezüglich der Daseinsfreude zu halten in der Lage war in dieser Identitätsspur? - Weil es so ist! Und: Egal, Freunde der Erdnuss und der erweiterten Daseinsfreude, egal was unsere Lehrer (Suzuki ist mehr ein Partner, Energienehmer und im Gegenzug dazu persönlicher Ratgeber, aber an dieser Stelle mag es so durchgehen), egal, was uns unsere Partner erzählen oder von uns wollen, oder uns gar anempfehlen oder … so weit gehen, uns etwas zu befehlen...., sind noch immer wir es, die unser manchmal sehr hartes (erektil oder nicht) Leben leben müssen!
Wir sind alle Snurf, was bedeutet
Shit
Not
Unless
Fucking
Ready
Ok?
Das ist nicht mein Versucht, jetzt mal komisch zu sein, sondern die Erklärung, die ich für die Snurf-Animation auf unserer Site – www.g-cook.com – ohne besseres Wissen zu erstellen hatte.
Viel schlauer bin auch ich jetzt nicht.
Ok, das war's für heute, ihr Lieben, good hearts!
Wollt ihr noch ein bisschen Field? - Nein, heute lieber nicht, denn ihr solltet lustiger werden und über Eligio nachdenken und Snurf natürlich.

Bis zum nächsten Mal (Grüße von Father's Father, Le Madre, Suzuki und den anderen...)!
LOVE! cozyP LOVE!