Sonntag, 15. Juni 2014
Besser mit Äpfeln und Ziegen spielen, als …. das hier.... heute... so ein.... - Neuer Tag, neues Glück! - Auch bei nicht gelungenen Jonglierziegen, die noch dazu sehr verwirrt wirken!
Hi und hallo, good hearts, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem gewesenen dann.., das garantiert kommt! Heute ein echt an Pflichten reicher Tag; mit Betonung auf reich. Von der Früh an bis spät Nachmittags face-to-face-Pflichterfüllung, dann hier weiter..., ach, ihr kennt das eh alles... Ich durfte an nahezu perfekten, sündhaft teuren Maschinen werken helfen, was unfassbar die Augen öffnete für den eigenen Stand, der sich gerade seit kurzem, seit Maya da ist, doch schon deutlich verbesserte! Und doch ist das, was ich habe, das, was keiner mehr brauchen kann und will und so weiter und so fort.... Schluchz! - Minibreak! --- Gerade kam eine schlechte Nachricht! Kaum dass unsere Schrauber unser altes kleines Auto holten, wir mussten natürlich die Kohle für die Teile voraus zahlen, riefen sie an, dass der Kühler total morsch ist und auseinanderfällt. Eine Notlösung wäre, diesen Heizkühler, der unrettbar defekt ist, abzuklemmen, so dass wir fahren, aber nicht heizen können...m, wenn das klappt... Oh Mann, habe ich meine erleuchtete Nase voll! Sollte ich nicht endlich meinen persönlichen Glücksbringer in allen lebenswichtigen Lagen haben? Habe ich nach über 40 Jahren nicht wenigstens das verdient? - Sieht nicht so aus (dass ich mir das zugestehe, natürlich), oder?
So gerne wollte ich die „ihre Pflicht erfüllt habende“ wohlwollende Schwallbacke vom Dienst sein heute Abend, ohne meckern auf meine Siddhis, bzw. Zeit zu deren Ausübung verzichten,.....
Break_-----------------------------------------------------------------------------------------------
Jetzt ist Freitag. Abbruch gestern, weil wir unser kleines altes Auto abholen mussten. Alles in allem gute 150 kostete der „Spaß“ und jetzt haben wir keinerlei Heizung mehr, da das alles irgendwie abgeklemmt wurde...., weil, weil ein Heizungskühler oder so was nicht mehr zu retten und unerschwinglich teuer war. Ok, jetzt sind wir wieder mobil. Das waren wir auch vorher, klar, aber die Einkauferei war schon schwierig, so nur mit dem Rad... Egal. Vorbei.
Ich hatte eine wirklich üble Nacht mit sehr viel und extrem starken Schmerzen im verd...immerten Genick. Wenig und zugleich wenig erholsamer Schlaf. Wirre Traumfetzen, die sich nicht recht entziffern ließen, weil der heiße, stechende Schmerz einfach viel zu viel Kraft und Aufmerksamkeit auf sich zog. …. Wie es mit meiner Selbstheilung weitergeht? - Ja, diese Frage bietet sich an; mal wieder. „Keine Zeit!“, lautet die ehrliche Antwort. Next week – next try! Was bleibt mir auch sonst? Die umfassende Veränderung unserer wirtschaftlichen Lage wird immer dringender, so scheint es nicht nur. Doch, good hearts, ihr lieben, ihr kennt das alles schon. Und ich habe keinen Bock, noch mehr Atem daran zu verschwenden und möchte so viel lieber meiner Müdigkeit nachgeben und diesen verschlissenen Körper einfach...., ja, so einfach ist das eben nicht, denn es harren meiner Pflichten um Pflichten um Pflichten! Und meine Pflichterfüllung genießt absolute Priorität, Müdigkeit hin, Schmerz her. Shitty Voraussage, aber wahr, dass es euch zu eurer Zeit auch nicht viel besser ergehen wird vermutlich! - Irgendwie leben wir alle in der Vorstellung, dem Wahn vielleicht, alles anders und besser und angenehmer zu gestalten, als jene vor uns, ist es nicht so, sogar im Kleinen, good hearts, ihr Lieben? Was habe ich mich lustige gemacht über Eliphas, Aleister, Agrippa, Carlos, Vincente und-und-und-und all die anderen, ich „wusste“ sogar, dass weder mein Körper so kaputt, noch mein Geist so verwundet sein würde, wenn ich meine Meriten verdient haben würde und zu den Wissenden gehöre... Heute reizt mich die Erinnerung an meinen Hochmut zum lauten Lachen! Ob die Yerba del Diabolo, Mescalito, Jahrzehnte der Überarbeitung ohne Urlaub und Pause, Kaffee, Zigaretten...., jeder findet seinen Weg, die Scheiße aus sich herauszuprügeln, fürchte ich, good hearts, ihr Lieben.
Ihr sitzt in der sprichwörtlich ersten Reihe und seht meine Kämpfe und Krämpfe fast in Echtzeit und damit Versatzstücke aus eurer Zukunft – bezogen selbstverständlich auf diese Identitätsspur – die, da zum Ganzen gehörig, auch zu Wohl oder Wehe von uns nicht ausgelassen werden kann!
Warum habe ich das Gefühl, genau diese Worte schon tausendmal gesagt zu haben?
Ach, machen wir uns nichts vor: Ich bin heute so überhaupt nicht in „Blog-Stimmung“. Ich denke, ich sollte besser etwas mit meinen Äpfeln und Ziegen spielen und mir gut überlegen, ob ich diesen Mist überhaupt veröffentliche.
Genau das mache ich jetzt.

Samstag. Später Nachmittag.
Hi übrigens! Hi und hallo, good hearts, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem gewesenen dann.., das garantiert kommt! Gestern wurde das nichts mehr mit Bloggen. Auch das Ziegenspielgestalten war nicht wirklich zielführend in dem Sinne, dass ich besonders stolz gewesen wäre auf mein Ergebnis. Eigentlich sollte sie jonglieren, meine Ziege; Äpfel natürlich! Was auch sonst? Dumme Frage!
Ja, was war? Nichts Besonderes eigentlich, außer Müdigkeit, mehr Müdigkeit und größere Müdigkeit, als ich sie mir einzugestehen bereit war... Deshalb wahrscheinlich auch die misslungene Jonglierziege! Wir schliefen beide sehr früh am Sofa ein. Ich hatte eine mörderische Nacht mit quälenden und anstrengenden Träumen, die sich hauptsächlich um LittleE. drehten, was uns dann tagsüber etwas Sorgen machte. Die Düsternis der Sphäre, die die Bühne meiner Traumerlebnissen bildete, bedrückte mich fast schon körperlich, so dass ich selbst in meinem Traumkörper kaum Luft bekam. Schmerzliche Erinnerungen an meine Asthmajahre stellten sich ein und erhöhten weiter die Belastung. Immer wieder sprach mich „jemand“, den ich nicht genau erinnere, meinem Gefühl nach könnte es La Madre gewesen sein, sie sprach mich an und bat mich, nach LittleE. „zu sehen“. Also ging ich durch ein dunkles Tal in ein noch dunkleres Haus. Der Flur war Teil des Dunklerwerdens, wie jedes Element meines Traumgebildes. Ein Bauernhaus. Viel Holz. Kaum Beleuchtung. Ich schritt zielsicher zu einer Tür und ging in ein (natürlich noch dunkleres) Zimmer, in dem LittleE. zusammengesunken an einem kleinen Tisch saß, der vor einem mit zugezogenen, schwarzbraunen, dichten Vorhängen versehenen Fenster stand.
LittleE. und ich sprachen noch nie viel miteinander, wie ihr wisst, good hearts, ihr Lieben. Daran änderte auch die Andersartigkeit dieser Traumsequenz nichts. Er sah kaum hoch zu mir, sondern ließ Kopf und Schultern sinken. Meine schwerfälligen Versuche, ihm Mut zuzusprechen, scheiterten kläglich und ließen mich schließlich traurig und ratlos weggehen, zurück in die andere Dunkelheit, die nun auch nicht mehr heller werden wollte. Wo ich ankam....? - Ich weiß es nicht mehr. Aber es gab keine Ruhe für mich. Wieder sprach man mich an, ich solle mich um LittleE. kümmern, und wieder machte ich mich auf den Weg. Und wieder führte es zum gleichen Ergebnis. Deprimierend. So ging es Mal um Mal. Ich war zu niedergeschlagen, zu traurig und müde, zu kraftlos, um zu widersprechen oder mich zu wehren. Irgendwann dann sollte ich LittleE. Essen bringen; einen Teller Tomatensuppe. Entgegen der realen Umstände meiner mechanischen Ungeschicklichkeit funktionierte der Transport im Traum hervorragend und ohne Verschütten. Immerhin etwas. Das brachte allerdings auch wenig, denn LittleE. aß so gut wie nichts. Die ganze Atmosphäre wurde ständig belastender, ja schmerzhaft. Ich bekam im Schlaf sehr starke, stechende Kopfschmerzen, ohne aus dem Traum zu erwachen. Ein Vogel, der oft singt am frühen Morgen nah unserer Wohnung, drang bis in mein Traumgewebe vor und verursachte mir noch stärkere Beschwerden, so gewaltig, dass ich glaubte, mich übergeben zu müssen. Ich lief umher in meiner Traumsphäre, war orientierungslos, suchte Landmarken, suchte etwas anderes als dieses schmierige Rotbraun, das alles wie eine klebrige Schicht zu überziehen und zu ersticken schien...
Rettung kam von meiner Frau, die ins Wohnzimmer, mein Schnarcher-Schlafgemach, trat und mich ansprach. Auch das genügte nicht, mich schnell in diese Welt des Wachseins zurück zu expedieren. Es war ein schmerzhaft langer Weg, den ich entlang kroch und hoffte, es zu schaffen, ohne vor Leid zu vergehen. Schließlich war es geschafft, und diese Identitätsspur hatte mich voll und ganz wieder; und ich hatte mir ganz besondere Kopfschmerzen mitgebracht auch noch!
Nach Frühstück und Reorientierung und mit der Hilfe meiner Frau, die, spontan meine Not verstehend, von irgendwelchen banalen Dingen sprach und mir einfache Sachen erzählte, denen zu folgen ebenso leicht wie wirksam war, kam ich langsam in einen Zustand der Schmerzfreiheit. Seitdem geht es mir gut soweit.
Da wir uns große Sorgen um LittleE. machten und uns dummer Weise keine Ausrede für einen Kontrollanruf einfallen wollte, fuhren wir auf unseren Rädern hin und klingelten. Meine Frau fragte ihn irgendwas wegen den Fahrrädern und tarnte so unseren Besuch. Es gab starken Kaffee, den Mrs. Funbags immer für mich speziell zubereitet und leckeren Kirschkuchen mir Sahne. Ihr müsst wissen, dass ich ein furchtbarer Alleinunterhalter bin und es verstehe, jedes Publikum in die Flucht zu schlagen, good hearts, ihr Lieben, doch tat ich heute mein Bestes zur guten Stimmung beizutragen. Wie lässt Goethe Mephisto sagen? „Mich dilletierts..!“ Mich auch, für den guten Zweck, und weil es mir Freude machte. Meiner Frau gebührt besonderer Dank, denn sie stopfte LittleE. mit soviel positiven Suggestionen voll, wie nur eben möglich war. Leider konnten wir nicht allzu lange bleiben, da...., jajajajaja, die liebe Pflichterfüllung auch noch anstand. Da half alles nichts! Wir mussten los und nahmen uns vor, morgen wieder nach den beiden zu schauen und ihnen bei einer Bestellung bei einer Internetapotheke zu helfen, die ihnen einfach nicht gelingen wollte bis jetzt. Ich konnte ohne meine Lesebrille eh nichts ausrichten, ich Blindschleiche! Und schon hieß es schnelles Radfahren nach Hause, um unserem Pflichterfüllungstermin gerecht zu werden, was wir auch schafften.
Und nun plaudere ich mit euch, good hearts, genieße dabei Bon Iver, und freue mich, dass meine bescheuerte Träumerei nichts zu bedeuten hatte! Mann, bin ich erleichtert!
Abendessen-Break!
Lecker-lecker-lecker! Gesättigt und träge fühle ich mich jetzt. Wollte ich noch etwas erzählen? - Ja, dass ich öfter daran denke, mal wieder Florence zu hören, mich aber doch die...., dieser Nachgeschmack der Käuflichkeit wahrscheinlich mehr unterschwellig als bewusst – dazu bringt, es zu lassen; das vielleicht.
Ja, das war der Tag. Mein Tag. Unspektakulär. Ich könnte mich jetzt noch an die Pflichterfüllung machen, Zeit wäre, doch bleibt bei Licht besehen keine Kraft dazu. Siddhis vielleicht; wirklich nur vielleicht. Meine Siddhis sollte ich sagen, oder, La Madre und Suzuki, meine Korrektur-Helfer?
Mein Kopf ist noch immer nicht ok, von meinem Genick überhaupt nicht zu sprechen... Was bin ich für ein Beispiel...., naja, hoffentlich nicht, sonst wird eure Zeit als frisch Erleuchtete alles andere als lustig! - Andererseits, machen wir uns nichts vor: in dieser speziellen Identitätsspur hat alles seinen Preis; und es sind verf...einert hohe Preise! Wenn ich meinem Freund, dem Koch zuhöre, wozu ich seit längerem leider nicht mehr kam, also, wenn ich ihm zuhörte, und sah, wie er weinte, er unter der Last seiner Erfahrungen wankte, glaubte ich mich oft überlegen. Wirklich wahr, das tat ich! - Was für ein Irrtum! In Wahrheit sind es Tränen aus Blut, wortwörtlich so, wie es der Nagual Don Juan Matus sagte!
Seit ich Chris und ihren viel zu frühen Tod wieder erinnere und ihre Bedeutung für mein Leben, seit ich deswegen de facto gezwungen bin, meine sog. Hure Babylon, meine erste Liebe und Ehefrau Claudia und ihre extreme Promiskuität neuen Betrachtungen, vielleicht sogar Bewertungen zu überlassen..., seither ist meine Welt nicht unbedingt lustiger geworden, good hearts, ihr Lieben. Ich bin ein noch stillerer, nachdenklicher Erleuchteter, der ich nicht sein möchte und nicht der manische Spinner-Erleuchtete, der sich und die Welt den bizarren Regungen seiner Quanten entsprechend entertaint, ob sie will oder nicht, dem mein Wünschen und Wollen entgegenstrebt!
Es ist genug des Schmerzes. Genug nicht allein für mich. Aber auch für mich.
Nun verdient die Bedeutung des Tobens der Quanten, die mich lange Zeit doch sehr beruhigte, weit mehr Offenheit, als ich bis jetzt den Mut hatte zu leben. Es ist mir nicht gegeben, mich auf cozyP zurückzuziehen und den Verfall des Fleisches abzuwarten; Späße machend und sich verspottend. Selbst Chris weiß, wer und WAS ich bin, selbst so far away ist ihr das klar. Sie fürchtet sich davor, aber nicht sehr, vielleicht sogar nicht wirklich. Bei ihr weiß man das nie. Doch versperrt mir dieser ganze Prozess einfach den wirklich-wirklich-wirklich doch verdienten Ruhestand. Einfach nur cozyP sein, unsere Website pflegen und erweitern mit Helfern zusammen, und dem Fahfahrian eine Pause gönnen... So war der Plan. War es nicht John Lennon, der sagte, dass Leben das ist, was man zwischen dem Pläne machen tut?
Ok, ihr Lieben! Das war's für heute. Die Puste ist raus, die Milch gegeben und so weiter und so fort...
Ich wünsche euch – und mit mir La Madre, Suzuki und auch (man höre und staune) Fathers Father – ein ganz und gar betörendes, wahnsinnig glücklich machendes Wochenende!
LOVE! cozyP LOVE!