Dienstag, 24. Juni 2014
Selbst verursacht tut doppelt weh; und da lachen die Äpfel und Ziegen!
fahfahrian, 21:54h
Hi und hallo, good hearts, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem gewesenen dann.., das garantiert kommt! Na, alles klar bei euch? Bei mir schon, und ich bin heute schon wieder früh dran mit plaudern. Pause. Pause in der Pflichterfüllung. Meiner. Ich weiß schon, Suzuki! Assoziieren, assoziieren und wieder assoziieren! Ich mach ja schon! Harter Abend gestern, nachdem ich selbst dafür sorgte und die Richtung vorgab, ich Trottelkamelhirschpraline! Ich arbeitete mich doch tatsächlich noch beim letzten Schritt des Tages, der Versands unserer Tipps an euch, good hearts, ihr Lieben, in großen Stress, worauf mein System mit Entschiedenheit, mit einem NO! reagierte, dem ich nicht ausweichen, über das ich nicht weggehen konnte: Irrsinnige Schmerzen in meinen Unterschenkeln! - Die in etwas gleichen, wie schon oft gehabt, nur eben, „nur“ um ein Vielfaches stärker. Um das nicht weiter zu vertiefen, als es unbedingt notwendig ist: Schmerzmittel halfen nichts. Nichts half. Die Nacht war Horror. Selbst schuld, mein lieber cozyP!
Entsprechend schwer fiel der Tagesstart heute, doch, liegen bleiben mochte ich auch nicht, nach dieser Nacht! Dann..., ja was wohl, Einstein? Pflichterfüllung. Pflichterfüllung natürlich. Bis jetzt.
Keine besonderen Vorkommnisse. Keine Magenprobleme, obwohl ich raue Mengen der Schmerztabletten vertilgte und in meinen Beinen noch die üblichen Schmerzspuren und, auch üblich, große-große Müdigkeit. So weit alles beim Alten, good hearts, ihr Lieben! Mag sein, dass ich es heute bis zu meinen Siddhis schaffe und mir Erleichterung verschaffen kann. Bis jetzt sieht es jedenfalls danach aus!
Eine kleine Fortsetzung des gestern Erörterten vielleicht...? Spielchen gefällig? Euer P. wird vermutlich einen anderen Namen tragen, oder ihr habt euch zu solch einem Splittingzeit-Ding entschieden, bei dem mehrere für euch arbeiten..., was auch immer: P. bleibt P.! Darum geht es! Die städtebaulichen Fähigkeiten, im wahrsten Sinne des Wortes, die Potenz dieser Helfer, war, ist und bleibt stets gleich! - Sie erzeugen lediglich Fassaden und es ist nichts, aber auch gar nichts dahinter! In einer Identitätsspur wie der unsrigen, die wir augenblicklich teilen, die an sich und von sich aus bereits extreme Randbedingungen aufweist, ERSCHEINT DIE FALSCHBEHAUPTUNG VON DER ABWESENHEIT DES LICHTS SOGAR IRGENDWIE GLAUBHAFT! - Ich meine, jeder hat Verständnis für Pessimismus, für Angst, für Sorge, für Befürchtungen jeder Couleur, denn wir nehmen alle – mehr oder minder jedenfalls, abgesehen von unseren persönlichen und soziokulturellen Filtern, Programmen und Metaprogrammen und so weiter und so fort, das in etwa gleiche, schweinische Durcheinander wahr, welches die Oberfläche dieser speziellen Verdichtung von Licht und Wahrscheinlichkeiten bildet, die wir für die ausschließliche Realität zu halten geneigt sind. Ok. Klar. Diese Betrachtungsweise nennen wir dann auch Realismus.
So sind wir trainiert, besser und treffender gesagt: ABGERICHTET! KONDITIONIERT!
Pawlow, klingeln, Sabbern und so weiter....? Reizreaktionskonditionierung?
Ihr wisst, good hearts, ihr Lieben, wenn wir genug Energie angesammelt haben, verändert sich unsere Wahrnehmung! Wir entwickeln Tendenzen zu anderen Deutungen. Wir interpretieren neu..., und rufen unsere P's auf den Plan, deren Verantwortlichkeit unter anderem darin besteht, uns wieder schön und schnell zurück ins alte Modell der Welt zu treiben und zu verhindern, dass unsere Erleuchtung sich auswächst und generalisiert!
Wir alle, wie wir da sind, wählten diesen Weg der Überprüfung unserer Fortschritte, und das aus gutem Grund! - Wir wollen nicht als Papiertiger oder Maul-erleuchtete enden! Viel lieber lassen wir uns hämmern und prüfen und immer und immer wieder auf die Probe stellen!
Also, dann nehmt es nicht so schwer, nicht allzu schwer, nicht so schwer, wie ich zum Beispiel es manchmal tue, wenn eure Ps auf tauchen und euch die Geschichten vom Pferd plausibel oder den Frosch machen wollen! - Dafür sind sie einfach da! Und: Ihr habt ihnen den Job gegeben, sie ausgewählt und instruiert, also macht euch nicht nass, ok?
Ihr werdet herum kämpfen und Blödsinn labern und dies und jenes erkennen, oder zu erkennen glauben, es wieder verwerten, wieder zurückholen, hin und her und kreuz und quer, wenn ihr nicht verd...ödelt viel-viel besser seid, als alle, von denen ich jemals hörte! - Was soll's also? - Wir sind alle nur Narren! - Und unser Tun ist eitel und haschen nach Wind! - Ist es nicht so? Änderte sich seit den Tagen Salomos so viel – oder überhaupt etwas – auf dieser Identitätsspur? Also, ich denke nicht! Suzuki und die anderen winken auch ab!
Hi und hallo nochmals, good hearts, ihr Lieben! Ein überlanger Tag geht zu Ende. Ereignislos. Reich an Pflichten. Keine Chance mehr für meine Siddhis, doch bin ich dennoch zufrieden. Ich schau jetzt mal nach eurer Gute-Nacht-Geschichte... Bis gleich!
Ok, ich entschied mich für den Beginn von Lucifers Field. Einige von euch werden schon etwas davon kennen, für die geht es etwas weiter und tiefer...., und für die neuen good hearts, ist es ein schöner Einstieg. Viel Spaß, ihr Lieben!
(1)
Prolog, Einleitung & Vorgeschichte
Ich bin der Erzähler. Ich bin Amigo Loco Corazon mit selbstgewähltem Namen (auf das Namensproblem werden wir später zu sprechen kommen, wie ich annehme, hat es doch etwas so Zwangsläufiges), und ich bin ein Mann; ein Mann, der in literarischer Hinsicht der einfachen Ansicht ist, dass man, um etwas zu erzählen, etwas zum erzählen haben muss.
Ich hätte da etwas; allerdings bin ich zugleich der, der nichts erzählen will, der sich gerne bitten lässt, auch und nicht zuletzt von sich selbst; bin ich der zu guten Teilen arrogante Sohn eines ebensolchen Halbgottes, der Sinn und Zweck lieber alleine finden möchte, ohne des Mediums der Erzählung zu bedürfen; und der es bevorzugen würde, nur Geld und Güter zu teilen, nicht aber die bange Frage nach Sinn oder Unsinn der Wirrnisse einer Lebensgeschichte, was weniger selbstsüchtigen Motiven entspringt, als einem ausgesprochenen Bedürfnis nach Privatsphäre.
In solchen Gedanken eine Straße am Waldrand entlanggehend zwang mich heute der Genuss fast einer ganzen Literflasche Pepsi Light dazu, vom Wege abzubiegen, um mich am Rande einer kleinen Waldschneise, wenige Schritte von der vielbefahrenen Straße nur entfernt, zufrieden ausatmend zu erleichtern. Ein banales Erlebnis ohne jeglichen erotischen Touch und gerade deswegen ein Anstoß zu einer Erinnerung der gleichen gefühllosen Art, die mindestens 32 Jahre zurückliegen mag.
Ein junger Mann, damals 15 oder 16 Jahre alt, erwartete das Herauskommen der Dorfgemeinschaft aus dem Sonntagsgottesdienst der katholischen Kirche mit offenem Hosenschlitz, sorgsam herausgeräumten Eiern (unverletzt alles, selbst die feine Haut am Hodensack, trotz Jeans-Reißverschluss und motorischer Unsicherheit als Folge heftigen Drogengenusses) und erigiertem Glied, dessen Spannung die üblichen und wie ich sehr hoffe auch heute noch allseits bekannten Mittel der Handstimulation erhielt. "Seht her, meinen durchschnittlichen Schwanz und meine Eier! Und seht her, wie ich euch alle anspritze, ihr Lumpenpack, ihr Bagage!" Wutverkrustete Wortklumpen dieser Art dachte sich der junge Mann damals, und dies empfindend blickte er ausdruckslos in Richtung der bigotten Mutter mitten unter dem herausströmenden und sich bei diesem Anblick konfus aufstockendem Kirchenvolk; sie ahnen es schon, dass ich aus der Erinnerung heraus spreche, also nennen wir es beim Namen: so dachte und empfand der junge Mann, der ich einmal war.
Dieses Andeuten, dies vorsichtige Antippen an die sesamhafte Tür der Erinnerungen, es mag dem geneigten Leser etwas anschaulicher machen, wieso mir der in Jahrzehnten fast zur zweiten Haut angewachsene Mantel des Schweigens um so vieles angenehmer wäre, als dieser schmerzhafte Striptease von Leib und Seele. Ja, angenehmer; angenehmer und bequemer, das wäre die weitere Bewahrung des Stillschweigens zweifellos, bestünde da nicht zugleich und alles dominierend die Notwendigkeit, es zu Ende zu bringen, existierte da nicht der zu einer unkontrollierbaren Stimme personifizierte Dämon der offenen Frage nach der Schuld, der den Erzähler zwingt, Erzähler zu sein, ihn in diese Rolle hineinpresst mit einer Gewalt, die weniger greifbarer Natur ist als körperliche Folter und doch in ihrem steten Anwurf dem Tropfen, mächtiger als Granitstein, in seiner alles zermürbenden Kraft ähnelt.
So ist dies hier das Eingeständnis des Niederganges aller inneren und äußeren Widerstände im Verlangen nach Schweigen, ist es das Finale, das Einnehmen der letzten Position, ist es wie das Zusammenrollen einer sterbenden Spinne, die jemand gelangweilt mit einem Feuerzeug traktiert; ist es der Akt der Kapitulation vor der eigenen Moral; doch herrscht zumindest im letztgenannten Punkt Unsicherheit. Zuviel Selbstlob liegt in diesem Terminus eigener Moral und zu wenig bedacht scheint die Möglichkeit einer Strafe. Eine Gesetzeswirkung als Folge zu großer Verletzungen der Vorstellungen des Allmächtigen wäre ebenso denkbar wie ein pathologischer Befund, die perfide Folge einer Krankheit, die sich am Ende als banale Stoffwechselstörung des Gehirns entpuppt.
Sei es drum. Sei es, wie es will. Wir werden es sehen; selbst wenn das Ergebnis sich als ein Nichts blanker Sinnlosigkeit entpuppt am Schluss, wenn das Ringen um Worte und die Mühen des Rekapitulierens sich als Torheit erweisend, am Ende den Erzähler mit stumpfen Augen und schwerem Atem erschöpft in einer Ecke kauernd zurücklassen.
So sei es, wenn dem so ist. Vorher aber ist Hoffnung, jene Hoffnung auf das glanzvoll alles erklärende Ende, die jedem zusteht, dem Toren wie dem Verderbten, dem Heiligen wie dem Sünder, dem Grossen wie dem Kleinen.
Ich bin ein Mann mit Schuhgröße 41 und demgemäss kleinen Füßen, der diese Eigenschaft, wie so vieles, erst spät zu schätzen lernte, bin eben der, dessen Weg des Lebens als Mensch wie ein Tuch, wie bestickte Seide ist, gefüllt mit unabsichtlich gesammelten Kräutern und mit als kostbar erkannten, winzig kleinen, blassfarbigen Blüten. Ich bin der, der sein Lebenstuch jetzt zusammenfaltet wie ein kleines Säckchen und alles darin auspresst und die Essenz aus dem allem, was sich im Laufe vieler Jahre darin ansammelte, für euch heraustropfen lässt. Ob es wohl süß oder bitter sein wird, weiß ich nicht zu sagen. Zu groß ist der Unterschied zwischen den Mühen und Gefahren der Reisen zu den vielen Sammelplätzen einer solchen Mixtur und dem, was am Ende eueren Geschmack reizen wird.
Der erste Tropfen sollte dem Tode gelten. Und es musste ein Tod gestorben werden, um dieses Leben zu beginnen, um dem Grundstein der Geschichte zu legen, die hier zu erzählen ist.
(2)
Ein Ort namens Lucifers Field ist zu nennen, ein geheimer Ort inmitten des alles gebärenden Schoßes der Mutter Nacht. Von einem Geschehen dort ist zu berichten, welches diesen Tod einleitete; ein Moment, in dem das Entscheidende geschah, als eine graue Seele Engelshaar berührte. Besagte Seele war nicht weiß noch schwarz, nicht alt noch jung, nicht lebend noch tot. Sie träumte einen Dämmerschlaf zwischen den Welten; ein Schattenreich des Unfühlbaren durchstreifte sie, weder Himmel noch Hölle zugehörig, frei von Schuld und Strafe und doch gleichermaßen frei von dem sonst jedem Wesen angeborenen Drange nach der Anbetung der Herrlichkeit Gottes und dem Streben ins Paradies. Sie war die Einzige ihrer Art und dem unergründlichen Ratschluss des Allmächtigen gefiel es, dass dies Wesen einem anderen, ebenso einzigartig und abstammend aus hohem Engelsgeschlecht, an dem Ort des ewigen Kampfes begegnete.
Lucifers Field ist der Ort der Begegnung, der Scheitelpunkt undenkbarer Pole von Sein und Vergehen, von Vergehen und Sein; der Ort, an dem die Armeen des Lichtträgers, des Satans, denen der getreuen Anbeter Gottes begegnen. Solange das Sein ist, wird dort dieser Kampf immer und immer aufs Neue ausgefochten. Nie wird er beendet sein. Engelsblut fließt, das die Universen befruchtet. So entsteht Leben. Es entsteht allein durch Schmerz.
Es gibt einen Hügel, eine Erhebung nahe dieses Schlachtfeldes, von dem aus das Mysterium der immer neuen Schöpfung in all seiner Pracht und Schrecklichkeit zu beobachten ist. Dort trafen die Engelsprinzessin und die graue Seele einander.
Dies war der Beginn von allem.
"Bist du ein Engel?", waren die ersten Worte der grauen Seele.
"Ja, und ich weiß es nicht, denn ich kenne nur Meinesgleichen, doch bin ich nicht wie Meinesgleichen. Goldblond bin ich, wie Engel Gold und blond sind; und zugleich bin ich schwarz und rot. Zwei Gesichter habe ich, zwei Seelen, zwei Körper, zwei Leben; sanftes Wasser und loderndes Feuer bin ich; all dies bin ich, während ich hier bei dir bin und ein Teil von mir in meinen Gemächern ruht", antwortete die Sternenprinzessin.
"Was aber bist du?", so fragte sie die graue Seele.
"Ich weiß es nicht. Vielleicht habe ich mich vergessen bei meinem endlosen Streifen durch die unendlichen Weiten. Ich sah viele Wesen wie dich, wie den Teil von dir, der mir jetzt begegnet, doch keines so schön, so vollkommen strahlend. Und keines konnte ich spüren, so wie ich jetzt deine Nähe fühle. Von keinem konnte ich die Stimme hören, wie jetzt dich. Darf ich dein Haar berühren? Ich möchte wissen, wie Engelshaar sich anfühlt."
Die Sternenprinzessin gestattete die Berührung und das für die graue Seele Unfassbare geschah, denn sie konnte das Engelshaar spüren; erstmals in ihrem Sein erfuhr die graue Seele das Wunder der Empfindung von Liebe; denn Engelshaar ist gewebt aus reinster Liebe und höchstem Licht. Die graue Seele erstrahlte in einem vielfarbigen Glanz, sie gewann die Gestalt eines Kriegers von edlem Wuchs und Augen so schwarz wie die dunkelsten Tiefen des Alls.
Die Sternenprinzessin aber, wie aus einem tiefen Schlaf erweckt durch diesen Anblick, sprach fiebrig: "Dich habe ich erwartet und wusste nicht, dass ich dich immer kannte."
Und so geschah es, dass der einzige Engel mit zwei Engelskörpern, den man die zweigesichtige Sternenprinzessin nannte, den vergessenen Krieger zum Gemahl nahm.
Engelsgeschlechter erschraken und empörten sich, doch segnete der Allmächtige diese Verbindung.
Der vergessene Krieger und Gemahl der Sternenprinzessin erlangte indes eine einzige Erinnerung, aus einer Zeit weit vor seinem Sein als graue Seele wieder und ihm wurde gewahr, dass einst, in einer fernen Vergangenheit, einmal ein großer Heerführer zu ihm trat, ein hochgewachsener Engel von unvergleichlichem Glanz. Er schwieg, sah nur lächelnd in die Augen des vergessenen Kriegers und legte seine Hand auf dessen linke Schulter. Dies war der Tag seiner Begegnung mit Lucifer, dem wahrhaftigen Erstgeborenen und Lichtträger Gottes. Mehr aber wurde ihm nicht offenbar.
(3)
Die zweigesichtige Sternenprinzessin und der vergessene Krieger siedelten sich am Rande des Lichtes an. Ihr Palast erstand an der äußeren Grenze der leuchtenden Herrlichkeit Gottes, wo sonst keine Engel Wohnung nehmen. Im Reich dieses neuen Geschlechtes war es ein opalenes, ein stets mildes Licht, das alles beschien; ein Himmel wie ein Regenbogen, geflochten aus feinen Adern der unterschiedlichen Leuchtkräfte überspannte es, erfüllt von unzähligen Kapillaren aus gleißenden Strahlen von Gottes Antlitz, dem sanfteren Leuchten der hohen ätherischen Sphären, der unendlichen Vielfalt der Farben der Universen, dem Pastell der in allem waltenden Schöpfungskräfte, bis zur stumpfen Schwärze der dunkelsten Tiefen der Schöpfung des Allmächtigen.
Weder die Sternenprinzessin, noch der vergessene Krieger verrichteten den offiziellen Gottesdienst. Das sonst allen Engeln gemeinsame Werk der öffentlichen Anbetung vollzogen sie nur ein Mal, anlässlich ihrer Vermählung und der Einholung des Segens des Höchsten. Ihre Liebe zu Gott war, im Gleichklang zu ihrem besonderen Wesen, von stiller und distanzierter Art. Sie lebten getreulich ihr Anders-Sein, und fanden ihr Glück in der gemeinsamen Entfaltung ihrer Wesenskerne, denen es nicht entsprach, den himmlischen Hierarchien anzugehören und dem höfischen Zeremoniell der Engel zu entsprechen.
Und sie zeugten eine Tochter, ein Engelskind, ausgestattet mit der leidenschaftlich-kriegerischen Macht des Vaters und dem hohen Blut der Mutter, geboren in zwei Körpern, von zwei Müttern, von einer Engelsperson.
Und es geschah, dass Gott die einst graue Seele vor sich rief. Ihr, nun inkarniert als der vergessene Krieger, wurde aufgetragen, den uralten Zwist zwischen der Inanspruchnahme des freien Willens als Geburtsrecht der so begabten Geschöpfe und dem Gehorsamsanspruchs des Höchsten, erstmals aufgeworfen durch Lucifers NON SERVIAM, die Weigerung des erst- und höchstgeborenen Engels zu dienen, durch ein neutrales Urteil zu entscheiden.
Als Lohn für das Eintauchen in eine jede Art des geschaffenen Seins, für das Erleben einer jeden Form der Geschöpfe Gottes und das Finden von Gerechtigkeit oder Ungerechtigkeit, für das damit einhergehende, abermalige Vergessen von allem, denn nur auf diese Weise und durch eigene Erfahrung sollte das Urteil sich bilden, winkte dem vergessenen Krieger die vollkommene Erinnerung an all sein Tun und Walten seit dem ersten Augenblick und ewiger Friede mit den Seinen.
Die zweigesichtige Sternenprinzessin, wissend um die Unendlichkeit dieser Reisen, um Gefahren und Leid, die ihrem Gatten sicher waren auf diesen beschwerlichen Wegen, sie gab zuerst widerwillig, dann sich selbst zurücknehmend, aus innerster Liebe, eingedenk des den vergessenen Krieger bedrückenden Fehlens der Ganzheit seines Seins, ihr Einverständnis.
Und so starb der vergessene Krieger; so musste er sterben und neu geboren sein als Urknall, als Strahlung, als Ausdehnung, als sich zusammenballende Materie, als Partikel der Gravitation, als heißglühendes Plasma; so nahm er jede Form und jedes Wesen, jedes Stadium des Geschaffenen an, immer neu sich vergessend mit jedem weiteren Eintritt ins Nichtsein, dann wieder ins Dasein gerufen und belebt, in neue Form gestampft und den nächsten Schritt des Fortganges der Schöpfung erlebend. Er war Stern und Planet, Feuer, Wasser, Wind und Stein und Sand, er war Pflanze und Tier. Und er wurde Mensch.
Nach Äonen der Wiedergeburten in der Unendlichkeit der Universen betrat er schließlich jenen Mikrokosmos, in welchem Gott und sein Widersacher das Tau um die Hinwendung des freien Willens ziehen; jenen unbedeutend-klein scheinenden Planeten Erde, bevölkert von aufrecht gehenden Raubaffen, deren Sprachfähigkeit und über den Instinkt hinaus gehendes Entscheidungsvermögen die Besonderheit ihrer Stellung als Günstlinge des Allmächtigen erweist. Dort sollte er seinen endgültig letzten Tod sterben, um alsbald im Himmel aufzuerstehen, die Gesamtheit der Erfahrungen seiner Reisen reflektierend sein Urteil zu sprechen und den Lohn zu empfangen.
Es war der Geist seiner Tochter, der, von Sehnsucht und Mitleid getrieben, mit Billigung der Mutter, der zweigesichtigen Sternenprinzessin, dem Vater folgend, sich herabschwang, ihn bei dessen letztem Schritt auf dieser Odyssee zu begleiten, der in einen menschlichen Körper trat, und sich vergaß. So ward dem vergessenen Krieger für die letzte und qualvollste aller Prüfungen eigenes Blut zur Gefährtin gegeben, stillschweigend von Gott gesegnet und unbeanstandet auch vom Widersacher.
Don Pedro
Der Mann mit den kleinen Füssen geht einkaufen. Er macht Sachen, die alle Leute machen. Der Mann kauft Kaffee. Er tritt einen Schritt vom Regal zurück, weil er dann besser sieht, was es da alles so gibt. "Arabica und kleine Füße, auf das steht meine heiße Süße!", singt er fröhlich in hispanisch-englischem Kauderwelsch und macht sich mit seiner Beute auf den Weg zur Kasse.
Die Leute mögen den Mann mit den kleinen Füssen. Immer ist er fröhlich, immer hat er Zeit für ein paar Worte, einen Scherz, oder Neuigkeiten aus der Nachbarschaft.
Der Mann mit den kleinen Füssen ist ein glücklicher Mann. Keiner würde ahnen, dass er einmal ein verbitterter, höchst zynischer und sogar gefährlicher Zeitgenosse gewesen sein könnte.
Heute kennt man ihn als "Don Pedro", oder einfach nur "Pete", je nachdem, wie nahe man ihm steht. Jeder hier kennt auch seine bezaubernde Frau, Senora dona Donna de Lazaro und in ihr einen Gutteil seines Glücklichseins. Sie ist die entflammte Leidenschaft eines hungrig die Nacht verdrängenden Morgens, alterslos schön und lebendiger Inbegriff all dessen, was seit jeher Männer verbrennen lässt wie trockenes Reisig; während ihr Gatte der Nacht gleicht, der Mitternachtsschwärze, welche, allem Glanz Halt gebend, still schweigend und majestätisch, ihre dominante Präsenz nicht allein ausstrahlt, sondern deren zentrale, hypnotische Kraft aus sich heraus ist.
In der Kirche, beim sonntäglichen Gebet, dem Don Pedro ernst und schweigend zu folgen pflegt, leuchtet sein Gesicht so klar wie ein heller Morgen. Doch hat ihn nie einer im Gottesdienst sprechen, die Gesänge begleiten, das Kreuzzeichen machen oder sein Knie beugen sehen.
Im Strahlen der dona Donna an seiner Seite, deren überfließende Lebensfreude, deren vitale Kraft und Lebendigkeit mehr als nur seine Stille ausgleicht, findet sich eine Quelle seines Friedens, als dessen andere man Gott vermutet, oder eine andere, jedenfalls heiligmäßige Kraft.
Man achtet ihn in seinen Eigenheiten und sogar der örtliche Pfarrer, dessen Kontakt zu Don Pedro sich auf einen Begrüßungsbesuch und ab dann auf die üblichen Höflichkeitsfloskeln und gegenseitiges Kopfnicken über die Straße hinweg beschränkte, weiß nur von großer Mildtätigkeit zu berichten, bezüglich deren genauem Umfang ihm dona Donna aber jedes Wort untersagte.
Der Mann mit den kleinen Füssen ist ein Freund der Strasse, ein meist lächelnder Beobachter, der im Hintergrund seiner neuen Heimat fast zu verschwinden scheint. Auf einer kleinen Mauer gegenüber der Plaza sitzend, oder links außen an seinem Terrassen-Tisch im Cafe Paradiso, mit baumelnden kleinen Füßen auf der terrakottafarbenen Einfassung des Brunnens gegenüber dem Lebensmittelladen, oder einfach umherschlendernd kann man ihm oft stundenlang beim Zusehen zusehen, seine Beobachtungen des Alltäglichen mit den Augen streichelnd, manchmal leicht schaukelnd, wie still tanzend, mit seinen Kopfbewegungen dem Rhythmus folgend, der Musik des Moments, gespeist von der Strasse selbst oder den Kopfhörern in seinen Ohren.
Neuerdings jedoch ist er nicht alleine, nicht mehr, denn sein Auftauchen brachte etwas in Bewegung, brachte bei einigen Menschen einen zuvor stillen Lebenshunger zu Tage, der wie es schien nur geschlummert, nur auf seinen Moment gewartet hatte. Bald nachdem man Don Pedro als Teil des alltäglichen Straßenbildes zu sehen gewohnt war, es mag ein Jahr nach seiner Ankunft vergangen sein, geschah es immer öfter, dass die Leute, speziell aber Herren reiferen Alters, beim Vorbeigehen das Gespräch mit ihm suchten. Man unterhielt sich, man lachte. Man nahm platz. Man schwieg gemeinsam, fand den Fluss des Gespräches wieder, verweilte und nickte sich beim Weggehen zu.
Don Stefan
Don Stefan war der erste, der sich sozusagen offiziell diesem kleinen Club des Seltsamen anschloss, was er mit stetigem Erscheinen an den von Don Pedro bevorzugten Plätzen zeigte.
Don Stefan war seinerseits bekannt als wortkarger, asketisch wirkender, hochgewachsener und leicht hinkender Mann (mit eindeutig großen Füssen), der aus seiner Abneigung, etwas über sich und sein Leben zu berichten, nie einen Hehl machte. Ein zutiefst ehrlicher, innen wie außen wahrhaft aufrechter, aber äußerst unbequemer Zeitgenosse, war Don Stefan; ein Mann dessen Direktheit und karge Ausdrucksweise leicht erschreckten und seinen Äußerungen die irritierende Tendenz verliehen, seinen Gesprächspartner im unklaren darüber zu lassen, ob er sich ernsthaft beleidigt, oder nur zurechtgewiesen fühlen sollten. "Ich hab wirklich keine Zeit für diesen ganzen höflichen Schnickschnack! Ich sag einfach nur, wie es ist!" war seine Standartphrase, wurde er, was selten genug geschah (denn niemand legte Wert darauf, sich mit Don Stefan anzulegen), auf die in ihrer äußeren Form schroff-grobe, wenn auch im streng inhaltlichen Sinne, einem aus Don Stefans Überzeugung höheren, erzieherischem Zweck folgende und immer sachlich korrekte Äußerung seiner Kritik angesprochen. Dass man hier auf der Insel vieles nicht so genau nahm, war in Don Stefans Betrachtungsweise ein durchaus charmantes Merkmal des hiesigen Volkscharakters, den er selbstverständlich entsprechend seiner äußerst liberalen Überzeugungen und in Anlehnung an die von ihm als der Glanz- und Höhepunkt aller politisch-sozialen Entwicklungen, von dem aus es mit der Menschheit nur noch abwärts ging, zutiefst verehrten, preußischen Traditionen, grundsätzlich achtete. Obwohl er sich redlich bemühte, spürte Don Stefan stets das gewisse Quäntchen zuviel, diese überdosierende Prise Laissez faire, welche ihn aufbrachte, ihn in eine Art emotionaler Zwangsbeteiligung brachte, die für ihn allein dadurch aufzulösen war, dass er an den alten Fritz und Voltaire, oder an Fredersdorf, den Kammerdiener des großen Königs und dessen Obsession für Wunderheilmittel denkend, einen Moment lächeln musste. Das kollektive Unbewusste dieser Insel hatte es in sich, es machte einen verliebt, war betörend, voller unbändiger Lebenskraft und duftender Sinnlichkeit, aber auch ebenso unzuverlässig und sprunghaft, wie die für Don Stefan dies alles verkörpernde Figur der Carmen, der bezaubernden und untreuen Zigeunerin.
So lebte dieser Mann sein Inselleben mit zwiegespaltenen Kräften, den großen Geist der Gemächlichkeit von Herzen bewundernd und ständig mit einer festen Hand an seinen Lippen die Schimpfkanonaden unterdrückend, die er dem nachlässigen Götzen sonst entgegengeplärrt hätte. In bemühter Höflichkeit gegen die hier regierende Kraft der Trägheit, der er seiner eigenen Einschätzung nach auch den schuldigen Respekt erwies, ging Don Stefan seiner Wege, was in der Realität jedoch wegen seiner Unfähigkeit, den praktischen Brückenschlag alltäglich gelebter Toleranz als Folge der Verinnerlichung freiheitlicher Grundwerte in sein Handeln umzusetzen, mehr eine Art selbsterteilter Absolution mittels eines ethischen Lippenbekenntnisses war, ein tendenziell abstrakter, theoretischer Akt der Ehrerbietung gegenüber den Gepflogenheiten einer anderen Kultur und deren Lebensweise, und das zum absolut nicht altruistischen Zweck der Erhaltung seiner speziellen Psychohygiene. Das Wort "mañana" zum Beispiel, dessen reale Bedeutung auf der Insel so ziemlich alles von "nachher" bis "in zwei Wochen" umfassen konnte, verursachte ihm, dem größten lebenden Fan Friedrichs des Großen, des Preußenkönigs, allergische Beschwerden. Don Stefans Meinung nach musste ihm doch jeder ansehen, dass er in persona kein gebürtiger Insulaner und deswegen sein Temperament auch anders getaktet war, er also nichts fragte, wenn er nichts wissen wollte, er logischerweise mit der ortsüblichen, ritualisierten und über jedes vernünftige Maß hinaus höflichen Art des Umganges miteinander, dieser für ihn entnervenden Aneinanderreihung sinnlos-leerer Worthülsen, einfach nichts anfangen konnte und wenn er also Antworten verlangte, er dies aus akuter Notwendigkeit und gutem Grund tat und diese Informationen also dann auch vor allem schneller, präziser und zuverlässiger sein müssten. „No dejes para mañana lo que puedes hacer hoy.”, lautete sein erster vollständiger Satz in der Inselsprache; und das mit gutem Grunde, denn er verspürte den unwiderstehlichen Drang, jedermann vom Missbrauch des an sich harmlosen Wortes "mañana" abzubringen, indem er ihm sagte: „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.“; worauf er jedoch in nervenzerfetzender Regelmäßigkeit ein überaus freundliches Lächeln, wortreiches Lob für seine akzentfreie Aussprache und, es war nicht zu ändern, ein erneutes "mañana" erhielt.
Pedro & Stefan
An dem Tag, an dem er Don Pedro schließlich ansprach, tat er das, ohne selbst genau wissen zu wollen warum. Natürlich war es Langeweile und Neugier, aber Don Stefan war entschiedenermassen nicht der Mann, diese Empfindungen auch nur sich selbst gegenüber einzugestehen. Ein Mann, der ihm wochenlang den Eindruck machte, lange Spaziergänge genauso zu lieben wie er und der zwischendurch mit einem knallroten Mustang auftauchte, dessen chromblitzendes Erscheinungsbild eher einem Latino-Gang-Mitglied angestanden hätte, als einem gesetzten Herrn dieses Alters, weckte sein Interesse.
Mit einem herausgepressten: "Und, was macht man hier, die Leute angrinsend, äh stundenlang auf die Plaza glotzend?" eröffnete Don Stefan, der im Ansprechen fremder Männer über wenig Erfahrung und viel Widerwillen verfügte, die Partie.
Keiner weiß genau, ob es sich wirklich genauso zutrug oder nicht, aber jeder, der Don Stefan kennt, würde dieser Version sofort Glauben schenken.
Don Pedros Antwort muss jedenfalls sehr passend gewesen sein. Der einzige direkte Beobachter, Ortega, der Wirt des Cafe Paradiso, bekanntermaßen ein Freund der harten Drinks am Morgen und des inseltypischen Ganja, eines kleinen Joints als sozusagen festen Teil des sonst flüssigen Frühstücks, was seine Glaubwürdigkeit zumindest einschränkt, sagt, er hätte Don Pedro gerade den Kaffee gebracht, dabei alles gehört und gefürchtet, es würde gleich eine Schlägerei ausbrechen. Don Pedro habe wie immer gelächelt und sich langsam zu Don Stefan umgedreht. Dann hätte er von alten Männern mit Verstopfung und von magersüchtigen Krüppeln gesprochen, von deren hölzernen Bewegungen er einfach nicht genug bekäme, weswegen sich die lange Warterei immer über kurz oder lang lohnen würde.
Überliefert ist die darauf erfolgende Explosion des Lachens, ein unüberhörbar lautes und ein langes Lachen, mit dem die Herren ihre Freundschaft schlossen.
Von nun an sah man sie paarweise, immer öfter gemeinsam auch im Kaffee, beim Spaziergang, beim prüfenden Blick auf Obst und Gemüse, oder am Fischmarkt albern lachend aus Gründen, die kein Sterblicher wirklich verstehen konnte.
Don Stefans Wesen begann sich zu öffnen, nun ja, in gewisser Weise. Sein üblicher Umgangston, das für ihn typische, manisch-pedantische Zerpflücken jedes noch so kleinen Wortes und die zwangsläufig bis dahin regelmäßig darauf folgende, barsche Zurechtweisung, sie wich, anstelle von beißendem Spott, was der eigentlichen Umwelt Don Stefans nur geringe Vorteile brachte, ihn selbst jedoch mit großem Stolz erfüllte. Man hörte ihn sprechen davon, auf die Menschen ab jetzt zuzugehen, ihnen eine Chance einzuräumen und so weiter. Wie es schien, war es ihm vollkommen unverständlich, nicht sofort als der beliebteste Mann der Insel zu gelten.
Ok, das war der Beginn von Lucifers Field! Und jetzt? Ja, was wohl, ihr Genies? Das Gleiche wie (fast) immer-gleiche!
Hier also unsere Abschlussrede, good hearts, ihr lieben! - Ein Gutes hat meine Erschöpfung immer noch – wie ihr allzu gut wisst, ihr Chickys: So kommen wir wahrscheinlich nie dazu, Idi Amin und das abscheuliche Innere seines Kühlschranks zu besprechen... DAS SAGTE ICH JETZT DIE GANZE ZEIT!
GAME OVER!
IN KÜRZE SCHAUEN WIR MAL REIN!
WAS WIR DA WOHL VORFINDEN WERDEN? - UNS AM ENDE?
LASST UNS GESPANNT SEIN, IHR LIEBEN GOOD HEARTS!
LOVE! cozyP LOVE!!
Here we go:
Die Abwesenheit des Lichts ist Lüge und die schrecklichste aller Lügen, die Mutter der Bestie, zu der wir alle uns transformieren können, ehe wir uns umgeschaut haben! – Erwartet jetzt nicht von cozyP, dass er euch eine Bibel, eine Gita, das tenzo kyokun oder ein albanisch-flämisches Kochbuch oder irgendwelche Praktiken oder Techniken empfiehlt! Alles und wirklich alles, was ihr braucht, findet ihr auf unserer Website: www.g-cook.com
Und das für lau mit ohne Verpflichtung, Geld und wo weiter und so fort und alles!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Dröhnt euch DAS rein!
Genau, und das Folgende, was mir unglaublich half und es immer und immer und immer wieder tut:
La Madre sagt: Wenn DU es willst, ist alles gegangen!
Nein. Nein-nein, ich werde euch nicht von La Madre erzählen. Heute nicht. Noch nicht. Vielleicht irgendwann. Sicher irgendwann. Aber heute nicht.
Wenn ihr die beiden Elemente nicht nur wahr sondern in euch aufnehmt (und natürlich, wie für alles, genügend Energie habt), wird es nicht mehr brauchen, um euch auf der Stelle in ein neues und anderes Bewusstsein hinein zu erleuchten! – Ernsthaft!
Egal was ihr tut, good hearts, ihr lieben, behaltet das Schöne, das Edle, das Wahrhaftige und vor allem das Mitfühlende im Auge, dann kann nichts groß schief gehen! – Die Fixierung auf die entsetzliche Seite, der Leugnung des Lichts und der Halluzination der Dunkelheit, kann jederzeit durchbrochen werden und ersetzt durch lebendiges Licht, das allgegenwärtig ist! Es ist total bedeutungslos, wie tief ihr euch in die Scheiße gebohrt und gerammt habt, das strahlende Licht und die Heilung sind nur immer ein Fingerschnippen weit entfernt! – Ganz egal, wo ihr seid, good hearts, ihr lieben! – Und wenn ihr genug zu essen habt und etwas darüber hinaus, macht euch die Freude, kocht, back irgendwas und bringt es jemandem, der Kohldampf habt! Ihr findet die Leute überall! Und wenn euch nichts einfällt, lasst euch von Suzuki und cozyP inspirieren: Bringt einen Kuchen ins Seniorenheim! Und wenn es für euch ok ist, trinkt eine Tasse Kaffee mit den alten Leuten, lasst euch etwas erzählen und macht ein wenig Smalltalk! – Ihr glaubt nicht, wie gut euch das tun wird!
Und eines noch. Ein persönliches, sozusagen „cozyP-Anliegen“: Wenn ihr die Mittel nicht habt, jemand essen zu geben und/oder euch nicht traut, es euch zu komisch vorkommt und so weiter und so fort…, dann macht bitte folgendes:
Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
Macht das 9 Atemzyklen lang
Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Die Verleugnung des Lichts zerreißt den Körper. Man tut sich Unglaubliches an, indem man sich dazu entscheidet, in dieser Welt absurder Halluzinationen zu leben!
Entschließt euch, eure Natur als tanzender Lichtpunkt nicht nur zu akzeptieren, sondern ihrer fühlbar gewahr zu werden; es wird einer der besten Entschlüsse eures Seins sein!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Und dann noch das, an was Suzuki und ich euch gerne erinnern (und immer-immer-wieder, solange es die Vorderzähne aushalten, natürlich):
Genießt das Sein, good hearts, genießt es, mahnt auch Suzuki. Einen sehr sinnlichen, so extrem genussfähigen, grob stofflichen Körper zu haben, das kommt in Wahrheit nicht so oft vor, wie man sich das denken und wünschen würde, merken wir an dieser Stelle an! - Also nehmt die Gelegenheiten wahr! Es gibt derer unendlich viele an jedem Tag; solange ihr noch einen Arsch aus Fleisch und Blut habt!
Dann also wie immer! LOVE!
Wir senden Tipps4Fun und unsere unbedingte Liebe euch allen!
Und hier natürlich unser Hinweis auf ME H R :
Suzukis & cozyP’s Tipps4Fun – Wie ihr die euch holt? Nothing easier than that! Besucht uns auf:
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Suzuki, La Madre und ich senden euch unsere bedingungslose Liebe, und alle Kraft und alles Licht, ihr good hearts, Ihr Lieben!LOVE ! cozyP Habt Spaß, good hearts!
See you later!A plus tard!Atode o ai shimashou!!Hasta luego!Bis später, good hearts! La Madre, Suzuki & cozyP LOVE! MORE LOVE! AND EVEN MORE..
Bis zum nächsten Mal (Grüße von Father's Father, Le Madre, Suzuki und den anderen...)!
LOVE! cozyP LOVE!
Entsprechend schwer fiel der Tagesstart heute, doch, liegen bleiben mochte ich auch nicht, nach dieser Nacht! Dann..., ja was wohl, Einstein? Pflichterfüllung. Pflichterfüllung natürlich. Bis jetzt.
Keine besonderen Vorkommnisse. Keine Magenprobleme, obwohl ich raue Mengen der Schmerztabletten vertilgte und in meinen Beinen noch die üblichen Schmerzspuren und, auch üblich, große-große Müdigkeit. So weit alles beim Alten, good hearts, ihr Lieben! Mag sein, dass ich es heute bis zu meinen Siddhis schaffe und mir Erleichterung verschaffen kann. Bis jetzt sieht es jedenfalls danach aus!
Eine kleine Fortsetzung des gestern Erörterten vielleicht...? Spielchen gefällig? Euer P. wird vermutlich einen anderen Namen tragen, oder ihr habt euch zu solch einem Splittingzeit-Ding entschieden, bei dem mehrere für euch arbeiten..., was auch immer: P. bleibt P.! Darum geht es! Die städtebaulichen Fähigkeiten, im wahrsten Sinne des Wortes, die Potenz dieser Helfer, war, ist und bleibt stets gleich! - Sie erzeugen lediglich Fassaden und es ist nichts, aber auch gar nichts dahinter! In einer Identitätsspur wie der unsrigen, die wir augenblicklich teilen, die an sich und von sich aus bereits extreme Randbedingungen aufweist, ERSCHEINT DIE FALSCHBEHAUPTUNG VON DER ABWESENHEIT DES LICHTS SOGAR IRGENDWIE GLAUBHAFT! - Ich meine, jeder hat Verständnis für Pessimismus, für Angst, für Sorge, für Befürchtungen jeder Couleur, denn wir nehmen alle – mehr oder minder jedenfalls, abgesehen von unseren persönlichen und soziokulturellen Filtern, Programmen und Metaprogrammen und so weiter und so fort, das in etwa gleiche, schweinische Durcheinander wahr, welches die Oberfläche dieser speziellen Verdichtung von Licht und Wahrscheinlichkeiten bildet, die wir für die ausschließliche Realität zu halten geneigt sind. Ok. Klar. Diese Betrachtungsweise nennen wir dann auch Realismus.
So sind wir trainiert, besser und treffender gesagt: ABGERICHTET! KONDITIONIERT!
Pawlow, klingeln, Sabbern und so weiter....? Reizreaktionskonditionierung?
Ihr wisst, good hearts, ihr Lieben, wenn wir genug Energie angesammelt haben, verändert sich unsere Wahrnehmung! Wir entwickeln Tendenzen zu anderen Deutungen. Wir interpretieren neu..., und rufen unsere P's auf den Plan, deren Verantwortlichkeit unter anderem darin besteht, uns wieder schön und schnell zurück ins alte Modell der Welt zu treiben und zu verhindern, dass unsere Erleuchtung sich auswächst und generalisiert!
Wir alle, wie wir da sind, wählten diesen Weg der Überprüfung unserer Fortschritte, und das aus gutem Grund! - Wir wollen nicht als Papiertiger oder Maul-erleuchtete enden! Viel lieber lassen wir uns hämmern und prüfen und immer und immer wieder auf die Probe stellen!
Also, dann nehmt es nicht so schwer, nicht allzu schwer, nicht so schwer, wie ich zum Beispiel es manchmal tue, wenn eure Ps auf tauchen und euch die Geschichten vom Pferd plausibel oder den Frosch machen wollen! - Dafür sind sie einfach da! Und: Ihr habt ihnen den Job gegeben, sie ausgewählt und instruiert, also macht euch nicht nass, ok?
Ihr werdet herum kämpfen und Blödsinn labern und dies und jenes erkennen, oder zu erkennen glauben, es wieder verwerten, wieder zurückholen, hin und her und kreuz und quer, wenn ihr nicht verd...ödelt viel-viel besser seid, als alle, von denen ich jemals hörte! - Was soll's also? - Wir sind alle nur Narren! - Und unser Tun ist eitel und haschen nach Wind! - Ist es nicht so? Änderte sich seit den Tagen Salomos so viel – oder überhaupt etwas – auf dieser Identitätsspur? Also, ich denke nicht! Suzuki und die anderen winken auch ab!
Hi und hallo nochmals, good hearts, ihr Lieben! Ein überlanger Tag geht zu Ende. Ereignislos. Reich an Pflichten. Keine Chance mehr für meine Siddhis, doch bin ich dennoch zufrieden. Ich schau jetzt mal nach eurer Gute-Nacht-Geschichte... Bis gleich!
Ok, ich entschied mich für den Beginn von Lucifers Field. Einige von euch werden schon etwas davon kennen, für die geht es etwas weiter und tiefer...., und für die neuen good hearts, ist es ein schöner Einstieg. Viel Spaß, ihr Lieben!
(1)
Prolog, Einleitung & Vorgeschichte
Ich bin der Erzähler. Ich bin Amigo Loco Corazon mit selbstgewähltem Namen (auf das Namensproblem werden wir später zu sprechen kommen, wie ich annehme, hat es doch etwas so Zwangsläufiges), und ich bin ein Mann; ein Mann, der in literarischer Hinsicht der einfachen Ansicht ist, dass man, um etwas zu erzählen, etwas zum erzählen haben muss.
Ich hätte da etwas; allerdings bin ich zugleich der, der nichts erzählen will, der sich gerne bitten lässt, auch und nicht zuletzt von sich selbst; bin ich der zu guten Teilen arrogante Sohn eines ebensolchen Halbgottes, der Sinn und Zweck lieber alleine finden möchte, ohne des Mediums der Erzählung zu bedürfen; und der es bevorzugen würde, nur Geld und Güter zu teilen, nicht aber die bange Frage nach Sinn oder Unsinn der Wirrnisse einer Lebensgeschichte, was weniger selbstsüchtigen Motiven entspringt, als einem ausgesprochenen Bedürfnis nach Privatsphäre.
In solchen Gedanken eine Straße am Waldrand entlanggehend zwang mich heute der Genuss fast einer ganzen Literflasche Pepsi Light dazu, vom Wege abzubiegen, um mich am Rande einer kleinen Waldschneise, wenige Schritte von der vielbefahrenen Straße nur entfernt, zufrieden ausatmend zu erleichtern. Ein banales Erlebnis ohne jeglichen erotischen Touch und gerade deswegen ein Anstoß zu einer Erinnerung der gleichen gefühllosen Art, die mindestens 32 Jahre zurückliegen mag.
Ein junger Mann, damals 15 oder 16 Jahre alt, erwartete das Herauskommen der Dorfgemeinschaft aus dem Sonntagsgottesdienst der katholischen Kirche mit offenem Hosenschlitz, sorgsam herausgeräumten Eiern (unverletzt alles, selbst die feine Haut am Hodensack, trotz Jeans-Reißverschluss und motorischer Unsicherheit als Folge heftigen Drogengenusses) und erigiertem Glied, dessen Spannung die üblichen und wie ich sehr hoffe auch heute noch allseits bekannten Mittel der Handstimulation erhielt. "Seht her, meinen durchschnittlichen Schwanz und meine Eier! Und seht her, wie ich euch alle anspritze, ihr Lumpenpack, ihr Bagage!" Wutverkrustete Wortklumpen dieser Art dachte sich der junge Mann damals, und dies empfindend blickte er ausdruckslos in Richtung der bigotten Mutter mitten unter dem herausströmenden und sich bei diesem Anblick konfus aufstockendem Kirchenvolk; sie ahnen es schon, dass ich aus der Erinnerung heraus spreche, also nennen wir es beim Namen: so dachte und empfand der junge Mann, der ich einmal war.
Dieses Andeuten, dies vorsichtige Antippen an die sesamhafte Tür der Erinnerungen, es mag dem geneigten Leser etwas anschaulicher machen, wieso mir der in Jahrzehnten fast zur zweiten Haut angewachsene Mantel des Schweigens um so vieles angenehmer wäre, als dieser schmerzhafte Striptease von Leib und Seele. Ja, angenehmer; angenehmer und bequemer, das wäre die weitere Bewahrung des Stillschweigens zweifellos, bestünde da nicht zugleich und alles dominierend die Notwendigkeit, es zu Ende zu bringen, existierte da nicht der zu einer unkontrollierbaren Stimme personifizierte Dämon der offenen Frage nach der Schuld, der den Erzähler zwingt, Erzähler zu sein, ihn in diese Rolle hineinpresst mit einer Gewalt, die weniger greifbarer Natur ist als körperliche Folter und doch in ihrem steten Anwurf dem Tropfen, mächtiger als Granitstein, in seiner alles zermürbenden Kraft ähnelt.
So ist dies hier das Eingeständnis des Niederganges aller inneren und äußeren Widerstände im Verlangen nach Schweigen, ist es das Finale, das Einnehmen der letzten Position, ist es wie das Zusammenrollen einer sterbenden Spinne, die jemand gelangweilt mit einem Feuerzeug traktiert; ist es der Akt der Kapitulation vor der eigenen Moral; doch herrscht zumindest im letztgenannten Punkt Unsicherheit. Zuviel Selbstlob liegt in diesem Terminus eigener Moral und zu wenig bedacht scheint die Möglichkeit einer Strafe. Eine Gesetzeswirkung als Folge zu großer Verletzungen der Vorstellungen des Allmächtigen wäre ebenso denkbar wie ein pathologischer Befund, die perfide Folge einer Krankheit, die sich am Ende als banale Stoffwechselstörung des Gehirns entpuppt.
Sei es drum. Sei es, wie es will. Wir werden es sehen; selbst wenn das Ergebnis sich als ein Nichts blanker Sinnlosigkeit entpuppt am Schluss, wenn das Ringen um Worte und die Mühen des Rekapitulierens sich als Torheit erweisend, am Ende den Erzähler mit stumpfen Augen und schwerem Atem erschöpft in einer Ecke kauernd zurücklassen.
So sei es, wenn dem so ist. Vorher aber ist Hoffnung, jene Hoffnung auf das glanzvoll alles erklärende Ende, die jedem zusteht, dem Toren wie dem Verderbten, dem Heiligen wie dem Sünder, dem Grossen wie dem Kleinen.
Ich bin ein Mann mit Schuhgröße 41 und demgemäss kleinen Füßen, der diese Eigenschaft, wie so vieles, erst spät zu schätzen lernte, bin eben der, dessen Weg des Lebens als Mensch wie ein Tuch, wie bestickte Seide ist, gefüllt mit unabsichtlich gesammelten Kräutern und mit als kostbar erkannten, winzig kleinen, blassfarbigen Blüten. Ich bin der, der sein Lebenstuch jetzt zusammenfaltet wie ein kleines Säckchen und alles darin auspresst und die Essenz aus dem allem, was sich im Laufe vieler Jahre darin ansammelte, für euch heraustropfen lässt. Ob es wohl süß oder bitter sein wird, weiß ich nicht zu sagen. Zu groß ist der Unterschied zwischen den Mühen und Gefahren der Reisen zu den vielen Sammelplätzen einer solchen Mixtur und dem, was am Ende eueren Geschmack reizen wird.
Der erste Tropfen sollte dem Tode gelten. Und es musste ein Tod gestorben werden, um dieses Leben zu beginnen, um dem Grundstein der Geschichte zu legen, die hier zu erzählen ist.
(2)
Ein Ort namens Lucifers Field ist zu nennen, ein geheimer Ort inmitten des alles gebärenden Schoßes der Mutter Nacht. Von einem Geschehen dort ist zu berichten, welches diesen Tod einleitete; ein Moment, in dem das Entscheidende geschah, als eine graue Seele Engelshaar berührte. Besagte Seele war nicht weiß noch schwarz, nicht alt noch jung, nicht lebend noch tot. Sie träumte einen Dämmerschlaf zwischen den Welten; ein Schattenreich des Unfühlbaren durchstreifte sie, weder Himmel noch Hölle zugehörig, frei von Schuld und Strafe und doch gleichermaßen frei von dem sonst jedem Wesen angeborenen Drange nach der Anbetung der Herrlichkeit Gottes und dem Streben ins Paradies. Sie war die Einzige ihrer Art und dem unergründlichen Ratschluss des Allmächtigen gefiel es, dass dies Wesen einem anderen, ebenso einzigartig und abstammend aus hohem Engelsgeschlecht, an dem Ort des ewigen Kampfes begegnete.
Lucifers Field ist der Ort der Begegnung, der Scheitelpunkt undenkbarer Pole von Sein und Vergehen, von Vergehen und Sein; der Ort, an dem die Armeen des Lichtträgers, des Satans, denen der getreuen Anbeter Gottes begegnen. Solange das Sein ist, wird dort dieser Kampf immer und immer aufs Neue ausgefochten. Nie wird er beendet sein. Engelsblut fließt, das die Universen befruchtet. So entsteht Leben. Es entsteht allein durch Schmerz.
Es gibt einen Hügel, eine Erhebung nahe dieses Schlachtfeldes, von dem aus das Mysterium der immer neuen Schöpfung in all seiner Pracht und Schrecklichkeit zu beobachten ist. Dort trafen die Engelsprinzessin und die graue Seele einander.
Dies war der Beginn von allem.
"Bist du ein Engel?", waren die ersten Worte der grauen Seele.
"Ja, und ich weiß es nicht, denn ich kenne nur Meinesgleichen, doch bin ich nicht wie Meinesgleichen. Goldblond bin ich, wie Engel Gold und blond sind; und zugleich bin ich schwarz und rot. Zwei Gesichter habe ich, zwei Seelen, zwei Körper, zwei Leben; sanftes Wasser und loderndes Feuer bin ich; all dies bin ich, während ich hier bei dir bin und ein Teil von mir in meinen Gemächern ruht", antwortete die Sternenprinzessin.
"Was aber bist du?", so fragte sie die graue Seele.
"Ich weiß es nicht. Vielleicht habe ich mich vergessen bei meinem endlosen Streifen durch die unendlichen Weiten. Ich sah viele Wesen wie dich, wie den Teil von dir, der mir jetzt begegnet, doch keines so schön, so vollkommen strahlend. Und keines konnte ich spüren, so wie ich jetzt deine Nähe fühle. Von keinem konnte ich die Stimme hören, wie jetzt dich. Darf ich dein Haar berühren? Ich möchte wissen, wie Engelshaar sich anfühlt."
Die Sternenprinzessin gestattete die Berührung und das für die graue Seele Unfassbare geschah, denn sie konnte das Engelshaar spüren; erstmals in ihrem Sein erfuhr die graue Seele das Wunder der Empfindung von Liebe; denn Engelshaar ist gewebt aus reinster Liebe und höchstem Licht. Die graue Seele erstrahlte in einem vielfarbigen Glanz, sie gewann die Gestalt eines Kriegers von edlem Wuchs und Augen so schwarz wie die dunkelsten Tiefen des Alls.
Die Sternenprinzessin aber, wie aus einem tiefen Schlaf erweckt durch diesen Anblick, sprach fiebrig: "Dich habe ich erwartet und wusste nicht, dass ich dich immer kannte."
Und so geschah es, dass der einzige Engel mit zwei Engelskörpern, den man die zweigesichtige Sternenprinzessin nannte, den vergessenen Krieger zum Gemahl nahm.
Engelsgeschlechter erschraken und empörten sich, doch segnete der Allmächtige diese Verbindung.
Der vergessene Krieger und Gemahl der Sternenprinzessin erlangte indes eine einzige Erinnerung, aus einer Zeit weit vor seinem Sein als graue Seele wieder und ihm wurde gewahr, dass einst, in einer fernen Vergangenheit, einmal ein großer Heerführer zu ihm trat, ein hochgewachsener Engel von unvergleichlichem Glanz. Er schwieg, sah nur lächelnd in die Augen des vergessenen Kriegers und legte seine Hand auf dessen linke Schulter. Dies war der Tag seiner Begegnung mit Lucifer, dem wahrhaftigen Erstgeborenen und Lichtträger Gottes. Mehr aber wurde ihm nicht offenbar.
(3)
Die zweigesichtige Sternenprinzessin und der vergessene Krieger siedelten sich am Rande des Lichtes an. Ihr Palast erstand an der äußeren Grenze der leuchtenden Herrlichkeit Gottes, wo sonst keine Engel Wohnung nehmen. Im Reich dieses neuen Geschlechtes war es ein opalenes, ein stets mildes Licht, das alles beschien; ein Himmel wie ein Regenbogen, geflochten aus feinen Adern der unterschiedlichen Leuchtkräfte überspannte es, erfüllt von unzähligen Kapillaren aus gleißenden Strahlen von Gottes Antlitz, dem sanfteren Leuchten der hohen ätherischen Sphären, der unendlichen Vielfalt der Farben der Universen, dem Pastell der in allem waltenden Schöpfungskräfte, bis zur stumpfen Schwärze der dunkelsten Tiefen der Schöpfung des Allmächtigen.
Weder die Sternenprinzessin, noch der vergessene Krieger verrichteten den offiziellen Gottesdienst. Das sonst allen Engeln gemeinsame Werk der öffentlichen Anbetung vollzogen sie nur ein Mal, anlässlich ihrer Vermählung und der Einholung des Segens des Höchsten. Ihre Liebe zu Gott war, im Gleichklang zu ihrem besonderen Wesen, von stiller und distanzierter Art. Sie lebten getreulich ihr Anders-Sein, und fanden ihr Glück in der gemeinsamen Entfaltung ihrer Wesenskerne, denen es nicht entsprach, den himmlischen Hierarchien anzugehören und dem höfischen Zeremoniell der Engel zu entsprechen.
Und sie zeugten eine Tochter, ein Engelskind, ausgestattet mit der leidenschaftlich-kriegerischen Macht des Vaters und dem hohen Blut der Mutter, geboren in zwei Körpern, von zwei Müttern, von einer Engelsperson.
Und es geschah, dass Gott die einst graue Seele vor sich rief. Ihr, nun inkarniert als der vergessene Krieger, wurde aufgetragen, den uralten Zwist zwischen der Inanspruchnahme des freien Willens als Geburtsrecht der so begabten Geschöpfe und dem Gehorsamsanspruchs des Höchsten, erstmals aufgeworfen durch Lucifers NON SERVIAM, die Weigerung des erst- und höchstgeborenen Engels zu dienen, durch ein neutrales Urteil zu entscheiden.
Als Lohn für das Eintauchen in eine jede Art des geschaffenen Seins, für das Erleben einer jeden Form der Geschöpfe Gottes und das Finden von Gerechtigkeit oder Ungerechtigkeit, für das damit einhergehende, abermalige Vergessen von allem, denn nur auf diese Weise und durch eigene Erfahrung sollte das Urteil sich bilden, winkte dem vergessenen Krieger die vollkommene Erinnerung an all sein Tun und Walten seit dem ersten Augenblick und ewiger Friede mit den Seinen.
Die zweigesichtige Sternenprinzessin, wissend um die Unendlichkeit dieser Reisen, um Gefahren und Leid, die ihrem Gatten sicher waren auf diesen beschwerlichen Wegen, sie gab zuerst widerwillig, dann sich selbst zurücknehmend, aus innerster Liebe, eingedenk des den vergessenen Krieger bedrückenden Fehlens der Ganzheit seines Seins, ihr Einverständnis.
Und so starb der vergessene Krieger; so musste er sterben und neu geboren sein als Urknall, als Strahlung, als Ausdehnung, als sich zusammenballende Materie, als Partikel der Gravitation, als heißglühendes Plasma; so nahm er jede Form und jedes Wesen, jedes Stadium des Geschaffenen an, immer neu sich vergessend mit jedem weiteren Eintritt ins Nichtsein, dann wieder ins Dasein gerufen und belebt, in neue Form gestampft und den nächsten Schritt des Fortganges der Schöpfung erlebend. Er war Stern und Planet, Feuer, Wasser, Wind und Stein und Sand, er war Pflanze und Tier. Und er wurde Mensch.
Nach Äonen der Wiedergeburten in der Unendlichkeit der Universen betrat er schließlich jenen Mikrokosmos, in welchem Gott und sein Widersacher das Tau um die Hinwendung des freien Willens ziehen; jenen unbedeutend-klein scheinenden Planeten Erde, bevölkert von aufrecht gehenden Raubaffen, deren Sprachfähigkeit und über den Instinkt hinaus gehendes Entscheidungsvermögen die Besonderheit ihrer Stellung als Günstlinge des Allmächtigen erweist. Dort sollte er seinen endgültig letzten Tod sterben, um alsbald im Himmel aufzuerstehen, die Gesamtheit der Erfahrungen seiner Reisen reflektierend sein Urteil zu sprechen und den Lohn zu empfangen.
Es war der Geist seiner Tochter, der, von Sehnsucht und Mitleid getrieben, mit Billigung der Mutter, der zweigesichtigen Sternenprinzessin, dem Vater folgend, sich herabschwang, ihn bei dessen letztem Schritt auf dieser Odyssee zu begleiten, der in einen menschlichen Körper trat, und sich vergaß. So ward dem vergessenen Krieger für die letzte und qualvollste aller Prüfungen eigenes Blut zur Gefährtin gegeben, stillschweigend von Gott gesegnet und unbeanstandet auch vom Widersacher.
Don Pedro
Der Mann mit den kleinen Füssen geht einkaufen. Er macht Sachen, die alle Leute machen. Der Mann kauft Kaffee. Er tritt einen Schritt vom Regal zurück, weil er dann besser sieht, was es da alles so gibt. "Arabica und kleine Füße, auf das steht meine heiße Süße!", singt er fröhlich in hispanisch-englischem Kauderwelsch und macht sich mit seiner Beute auf den Weg zur Kasse.
Die Leute mögen den Mann mit den kleinen Füssen. Immer ist er fröhlich, immer hat er Zeit für ein paar Worte, einen Scherz, oder Neuigkeiten aus der Nachbarschaft.
Der Mann mit den kleinen Füssen ist ein glücklicher Mann. Keiner würde ahnen, dass er einmal ein verbitterter, höchst zynischer und sogar gefährlicher Zeitgenosse gewesen sein könnte.
Heute kennt man ihn als "Don Pedro", oder einfach nur "Pete", je nachdem, wie nahe man ihm steht. Jeder hier kennt auch seine bezaubernde Frau, Senora dona Donna de Lazaro und in ihr einen Gutteil seines Glücklichseins. Sie ist die entflammte Leidenschaft eines hungrig die Nacht verdrängenden Morgens, alterslos schön und lebendiger Inbegriff all dessen, was seit jeher Männer verbrennen lässt wie trockenes Reisig; während ihr Gatte der Nacht gleicht, der Mitternachtsschwärze, welche, allem Glanz Halt gebend, still schweigend und majestätisch, ihre dominante Präsenz nicht allein ausstrahlt, sondern deren zentrale, hypnotische Kraft aus sich heraus ist.
In der Kirche, beim sonntäglichen Gebet, dem Don Pedro ernst und schweigend zu folgen pflegt, leuchtet sein Gesicht so klar wie ein heller Morgen. Doch hat ihn nie einer im Gottesdienst sprechen, die Gesänge begleiten, das Kreuzzeichen machen oder sein Knie beugen sehen.
Im Strahlen der dona Donna an seiner Seite, deren überfließende Lebensfreude, deren vitale Kraft und Lebendigkeit mehr als nur seine Stille ausgleicht, findet sich eine Quelle seines Friedens, als dessen andere man Gott vermutet, oder eine andere, jedenfalls heiligmäßige Kraft.
Man achtet ihn in seinen Eigenheiten und sogar der örtliche Pfarrer, dessen Kontakt zu Don Pedro sich auf einen Begrüßungsbesuch und ab dann auf die üblichen Höflichkeitsfloskeln und gegenseitiges Kopfnicken über die Straße hinweg beschränkte, weiß nur von großer Mildtätigkeit zu berichten, bezüglich deren genauem Umfang ihm dona Donna aber jedes Wort untersagte.
Der Mann mit den kleinen Füssen ist ein Freund der Strasse, ein meist lächelnder Beobachter, der im Hintergrund seiner neuen Heimat fast zu verschwinden scheint. Auf einer kleinen Mauer gegenüber der Plaza sitzend, oder links außen an seinem Terrassen-Tisch im Cafe Paradiso, mit baumelnden kleinen Füßen auf der terrakottafarbenen Einfassung des Brunnens gegenüber dem Lebensmittelladen, oder einfach umherschlendernd kann man ihm oft stundenlang beim Zusehen zusehen, seine Beobachtungen des Alltäglichen mit den Augen streichelnd, manchmal leicht schaukelnd, wie still tanzend, mit seinen Kopfbewegungen dem Rhythmus folgend, der Musik des Moments, gespeist von der Strasse selbst oder den Kopfhörern in seinen Ohren.
Neuerdings jedoch ist er nicht alleine, nicht mehr, denn sein Auftauchen brachte etwas in Bewegung, brachte bei einigen Menschen einen zuvor stillen Lebenshunger zu Tage, der wie es schien nur geschlummert, nur auf seinen Moment gewartet hatte. Bald nachdem man Don Pedro als Teil des alltäglichen Straßenbildes zu sehen gewohnt war, es mag ein Jahr nach seiner Ankunft vergangen sein, geschah es immer öfter, dass die Leute, speziell aber Herren reiferen Alters, beim Vorbeigehen das Gespräch mit ihm suchten. Man unterhielt sich, man lachte. Man nahm platz. Man schwieg gemeinsam, fand den Fluss des Gespräches wieder, verweilte und nickte sich beim Weggehen zu.
Don Stefan
Don Stefan war der erste, der sich sozusagen offiziell diesem kleinen Club des Seltsamen anschloss, was er mit stetigem Erscheinen an den von Don Pedro bevorzugten Plätzen zeigte.
Don Stefan war seinerseits bekannt als wortkarger, asketisch wirkender, hochgewachsener und leicht hinkender Mann (mit eindeutig großen Füssen), der aus seiner Abneigung, etwas über sich und sein Leben zu berichten, nie einen Hehl machte. Ein zutiefst ehrlicher, innen wie außen wahrhaft aufrechter, aber äußerst unbequemer Zeitgenosse, war Don Stefan; ein Mann dessen Direktheit und karge Ausdrucksweise leicht erschreckten und seinen Äußerungen die irritierende Tendenz verliehen, seinen Gesprächspartner im unklaren darüber zu lassen, ob er sich ernsthaft beleidigt, oder nur zurechtgewiesen fühlen sollten. "Ich hab wirklich keine Zeit für diesen ganzen höflichen Schnickschnack! Ich sag einfach nur, wie es ist!" war seine Standartphrase, wurde er, was selten genug geschah (denn niemand legte Wert darauf, sich mit Don Stefan anzulegen), auf die in ihrer äußeren Form schroff-grobe, wenn auch im streng inhaltlichen Sinne, einem aus Don Stefans Überzeugung höheren, erzieherischem Zweck folgende und immer sachlich korrekte Äußerung seiner Kritik angesprochen. Dass man hier auf der Insel vieles nicht so genau nahm, war in Don Stefans Betrachtungsweise ein durchaus charmantes Merkmal des hiesigen Volkscharakters, den er selbstverständlich entsprechend seiner äußerst liberalen Überzeugungen und in Anlehnung an die von ihm als der Glanz- und Höhepunkt aller politisch-sozialen Entwicklungen, von dem aus es mit der Menschheit nur noch abwärts ging, zutiefst verehrten, preußischen Traditionen, grundsätzlich achtete. Obwohl er sich redlich bemühte, spürte Don Stefan stets das gewisse Quäntchen zuviel, diese überdosierende Prise Laissez faire, welche ihn aufbrachte, ihn in eine Art emotionaler Zwangsbeteiligung brachte, die für ihn allein dadurch aufzulösen war, dass er an den alten Fritz und Voltaire, oder an Fredersdorf, den Kammerdiener des großen Königs und dessen Obsession für Wunderheilmittel denkend, einen Moment lächeln musste. Das kollektive Unbewusste dieser Insel hatte es in sich, es machte einen verliebt, war betörend, voller unbändiger Lebenskraft und duftender Sinnlichkeit, aber auch ebenso unzuverlässig und sprunghaft, wie die für Don Stefan dies alles verkörpernde Figur der Carmen, der bezaubernden und untreuen Zigeunerin.
So lebte dieser Mann sein Inselleben mit zwiegespaltenen Kräften, den großen Geist der Gemächlichkeit von Herzen bewundernd und ständig mit einer festen Hand an seinen Lippen die Schimpfkanonaden unterdrückend, die er dem nachlässigen Götzen sonst entgegengeplärrt hätte. In bemühter Höflichkeit gegen die hier regierende Kraft der Trägheit, der er seiner eigenen Einschätzung nach auch den schuldigen Respekt erwies, ging Don Stefan seiner Wege, was in der Realität jedoch wegen seiner Unfähigkeit, den praktischen Brückenschlag alltäglich gelebter Toleranz als Folge der Verinnerlichung freiheitlicher Grundwerte in sein Handeln umzusetzen, mehr eine Art selbsterteilter Absolution mittels eines ethischen Lippenbekenntnisses war, ein tendenziell abstrakter, theoretischer Akt der Ehrerbietung gegenüber den Gepflogenheiten einer anderen Kultur und deren Lebensweise, und das zum absolut nicht altruistischen Zweck der Erhaltung seiner speziellen Psychohygiene. Das Wort "mañana" zum Beispiel, dessen reale Bedeutung auf der Insel so ziemlich alles von "nachher" bis "in zwei Wochen" umfassen konnte, verursachte ihm, dem größten lebenden Fan Friedrichs des Großen, des Preußenkönigs, allergische Beschwerden. Don Stefans Meinung nach musste ihm doch jeder ansehen, dass er in persona kein gebürtiger Insulaner und deswegen sein Temperament auch anders getaktet war, er also nichts fragte, wenn er nichts wissen wollte, er logischerweise mit der ortsüblichen, ritualisierten und über jedes vernünftige Maß hinaus höflichen Art des Umganges miteinander, dieser für ihn entnervenden Aneinanderreihung sinnlos-leerer Worthülsen, einfach nichts anfangen konnte und wenn er also Antworten verlangte, er dies aus akuter Notwendigkeit und gutem Grund tat und diese Informationen also dann auch vor allem schneller, präziser und zuverlässiger sein müssten. „No dejes para mañana lo que puedes hacer hoy.”, lautete sein erster vollständiger Satz in der Inselsprache; und das mit gutem Grunde, denn er verspürte den unwiderstehlichen Drang, jedermann vom Missbrauch des an sich harmlosen Wortes "mañana" abzubringen, indem er ihm sagte: „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.“; worauf er jedoch in nervenzerfetzender Regelmäßigkeit ein überaus freundliches Lächeln, wortreiches Lob für seine akzentfreie Aussprache und, es war nicht zu ändern, ein erneutes "mañana" erhielt.
Pedro & Stefan
An dem Tag, an dem er Don Pedro schließlich ansprach, tat er das, ohne selbst genau wissen zu wollen warum. Natürlich war es Langeweile und Neugier, aber Don Stefan war entschiedenermassen nicht der Mann, diese Empfindungen auch nur sich selbst gegenüber einzugestehen. Ein Mann, der ihm wochenlang den Eindruck machte, lange Spaziergänge genauso zu lieben wie er und der zwischendurch mit einem knallroten Mustang auftauchte, dessen chromblitzendes Erscheinungsbild eher einem Latino-Gang-Mitglied angestanden hätte, als einem gesetzten Herrn dieses Alters, weckte sein Interesse.
Mit einem herausgepressten: "Und, was macht man hier, die Leute angrinsend, äh stundenlang auf die Plaza glotzend?" eröffnete Don Stefan, der im Ansprechen fremder Männer über wenig Erfahrung und viel Widerwillen verfügte, die Partie.
Keiner weiß genau, ob es sich wirklich genauso zutrug oder nicht, aber jeder, der Don Stefan kennt, würde dieser Version sofort Glauben schenken.
Don Pedros Antwort muss jedenfalls sehr passend gewesen sein. Der einzige direkte Beobachter, Ortega, der Wirt des Cafe Paradiso, bekanntermaßen ein Freund der harten Drinks am Morgen und des inseltypischen Ganja, eines kleinen Joints als sozusagen festen Teil des sonst flüssigen Frühstücks, was seine Glaubwürdigkeit zumindest einschränkt, sagt, er hätte Don Pedro gerade den Kaffee gebracht, dabei alles gehört und gefürchtet, es würde gleich eine Schlägerei ausbrechen. Don Pedro habe wie immer gelächelt und sich langsam zu Don Stefan umgedreht. Dann hätte er von alten Männern mit Verstopfung und von magersüchtigen Krüppeln gesprochen, von deren hölzernen Bewegungen er einfach nicht genug bekäme, weswegen sich die lange Warterei immer über kurz oder lang lohnen würde.
Überliefert ist die darauf erfolgende Explosion des Lachens, ein unüberhörbar lautes und ein langes Lachen, mit dem die Herren ihre Freundschaft schlossen.
Von nun an sah man sie paarweise, immer öfter gemeinsam auch im Kaffee, beim Spaziergang, beim prüfenden Blick auf Obst und Gemüse, oder am Fischmarkt albern lachend aus Gründen, die kein Sterblicher wirklich verstehen konnte.
Don Stefans Wesen begann sich zu öffnen, nun ja, in gewisser Weise. Sein üblicher Umgangston, das für ihn typische, manisch-pedantische Zerpflücken jedes noch so kleinen Wortes und die zwangsläufig bis dahin regelmäßig darauf folgende, barsche Zurechtweisung, sie wich, anstelle von beißendem Spott, was der eigentlichen Umwelt Don Stefans nur geringe Vorteile brachte, ihn selbst jedoch mit großem Stolz erfüllte. Man hörte ihn sprechen davon, auf die Menschen ab jetzt zuzugehen, ihnen eine Chance einzuräumen und so weiter. Wie es schien, war es ihm vollkommen unverständlich, nicht sofort als der beliebteste Mann der Insel zu gelten.
Ok, das war der Beginn von Lucifers Field! Und jetzt? Ja, was wohl, ihr Genies? Das Gleiche wie (fast) immer-gleiche!
Hier also unsere Abschlussrede, good hearts, ihr lieben! - Ein Gutes hat meine Erschöpfung immer noch – wie ihr allzu gut wisst, ihr Chickys: So kommen wir wahrscheinlich nie dazu, Idi Amin und das abscheuliche Innere seines Kühlschranks zu besprechen... DAS SAGTE ICH JETZT DIE GANZE ZEIT!
GAME OVER!
IN KÜRZE SCHAUEN WIR MAL REIN!
WAS WIR DA WOHL VORFINDEN WERDEN? - UNS AM ENDE?
LASST UNS GESPANNT SEIN, IHR LIEBEN GOOD HEARTS!
LOVE! cozyP LOVE!!
Here we go:
Die Abwesenheit des Lichts ist Lüge und die schrecklichste aller Lügen, die Mutter der Bestie, zu der wir alle uns transformieren können, ehe wir uns umgeschaut haben! – Erwartet jetzt nicht von cozyP, dass er euch eine Bibel, eine Gita, das tenzo kyokun oder ein albanisch-flämisches Kochbuch oder irgendwelche Praktiken oder Techniken empfiehlt! Alles und wirklich alles, was ihr braucht, findet ihr auf unserer Website: www.g-cook.com
Und das für lau mit ohne Verpflichtung, Geld und wo weiter und so fort und alles!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Dröhnt euch DAS rein!
Genau, und das Folgende, was mir unglaublich half und es immer und immer und immer wieder tut:
La Madre sagt: Wenn DU es willst, ist alles gegangen!
Nein. Nein-nein, ich werde euch nicht von La Madre erzählen. Heute nicht. Noch nicht. Vielleicht irgendwann. Sicher irgendwann. Aber heute nicht.
Wenn ihr die beiden Elemente nicht nur wahr sondern in euch aufnehmt (und natürlich, wie für alles, genügend Energie habt), wird es nicht mehr brauchen, um euch auf der Stelle in ein neues und anderes Bewusstsein hinein zu erleuchten! – Ernsthaft!
Egal was ihr tut, good hearts, ihr lieben, behaltet das Schöne, das Edle, das Wahrhaftige und vor allem das Mitfühlende im Auge, dann kann nichts groß schief gehen! – Die Fixierung auf die entsetzliche Seite, der Leugnung des Lichts und der Halluzination der Dunkelheit, kann jederzeit durchbrochen werden und ersetzt durch lebendiges Licht, das allgegenwärtig ist! Es ist total bedeutungslos, wie tief ihr euch in die Scheiße gebohrt und gerammt habt, das strahlende Licht und die Heilung sind nur immer ein Fingerschnippen weit entfernt! – Ganz egal, wo ihr seid, good hearts, ihr lieben! – Und wenn ihr genug zu essen habt und etwas darüber hinaus, macht euch die Freude, kocht, back irgendwas und bringt es jemandem, der Kohldampf habt! Ihr findet die Leute überall! Und wenn euch nichts einfällt, lasst euch von Suzuki und cozyP inspirieren: Bringt einen Kuchen ins Seniorenheim! Und wenn es für euch ok ist, trinkt eine Tasse Kaffee mit den alten Leuten, lasst euch etwas erzählen und macht ein wenig Smalltalk! – Ihr glaubt nicht, wie gut euch das tun wird!
Und eines noch. Ein persönliches, sozusagen „cozyP-Anliegen“: Wenn ihr die Mittel nicht habt, jemand essen zu geben und/oder euch nicht traut, es euch zu komisch vorkommt und so weiter und so fort…, dann macht bitte folgendes:
Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
Macht das 9 Atemzyklen lang
Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Die Verleugnung des Lichts zerreißt den Körper. Man tut sich Unglaubliches an, indem man sich dazu entscheidet, in dieser Welt absurder Halluzinationen zu leben!
Entschließt euch, eure Natur als tanzender Lichtpunkt nicht nur zu akzeptieren, sondern ihrer fühlbar gewahr zu werden; es wird einer der besten Entschlüsse eures Seins sein!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Und dann noch das, an was Suzuki und ich euch gerne erinnern (und immer-immer-wieder, solange es die Vorderzähne aushalten, natürlich):
Genießt das Sein, good hearts, genießt es, mahnt auch Suzuki. Einen sehr sinnlichen, so extrem genussfähigen, grob stofflichen Körper zu haben, das kommt in Wahrheit nicht so oft vor, wie man sich das denken und wünschen würde, merken wir an dieser Stelle an! - Also nehmt die Gelegenheiten wahr! Es gibt derer unendlich viele an jedem Tag; solange ihr noch einen Arsch aus Fleisch und Blut habt!
Dann also wie immer! LOVE!
Wir senden Tipps4Fun und unsere unbedingte Liebe euch allen!
Und hier natürlich unser Hinweis auf ME H R :
Suzukis & cozyP’s Tipps4Fun – Wie ihr die euch holt? Nothing easier than that! Besucht uns auf:
www.g-cook.com
und findet die Links zu unseren Blogs und Twitter und facebook und g+.
Suzuki, La Madre und ich senden euch unsere bedingungslose Liebe, und alle Kraft und alles Licht, ihr good hearts, Ihr Lieben!LOVE ! cozyP Habt Spaß, good hearts!
See you later!A plus tard!Atode o ai shimashou!!Hasta luego!Bis später, good hearts! La Madre, Suzuki & cozyP LOVE! MORE LOVE! AND EVEN MORE..
Bis zum nächsten Mal (Grüße von Father's Father, Le Madre, Suzuki und den anderen...)!
LOVE! cozyP LOVE!