Dienstag, 22. Juli 2014
„Versuchung“ heißt das grüne Schwein. Ohne es ist man rein, wie ein Wein im Gesangsverein. Trotz Äpfeln und Ziegen. Unentgeltlich. Unwiderstehlich. Und einfach nicht zu verhindern.
Hi und hallo, good hearts, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann.., das garantiert kommt! Pflichten verrichten. Heute reimt sich aber auch alles! Ein guter Tag. Ein GUTER Tag! Anfängliche Startschwierigkeiten, so dieses potential fear – Ding, bezogen auf meine Beine, die sich nach einem abermaligen Schmerzschub gestern Abend immer noch beeindruckt zeigten (Scheiße, was reden wir so geschwollen daher, will nicht nur Suzuki wissen!!!), also auf Deutsch gesagt, einfach schmerzten (die Schmerzspuren, wie immer schon gehabt), überwand ich bald bei voller Konzentration auf meine Pflichterfüllung; und davon gab es heute massenhaft, genug und noch.
Kein Schritt vor die Tür. Keine Pausen. Keine großen, keine kleinen. Anspruchsvolle Pflichten, die darin bestanden, weitere Passagen aus meinem Werk „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz“ so weit zu „entschärfen“ bzw. aus zu harten, deutlichen..., wie auch immer Kontexten „auszulösen“, dass es möglich ist, diese als Leseproben und natürlich Gutenachtgeschichten innerhalb unserer Bloggs anzubieten. WOW!
Wie sich das anfühlt? Ich schätze mal.., ein wenig, wie sich den Schwanz abschneiden! Natürlich weiß ich nicht wirklich, wie sich das anfühlt und habe außer Rasur Verletzungen keine wirklichen Referenzen... Ein bekannter des von mir verehrten Dichters Charles B. Schnitt sich mit einem Dosendeckel Schwanz und Eier ab und marschierte die Straße lang, bis er umfiel, heißt es... Ich schätze, der war auch nicht so ganz glücklich und zufrieden mit dem Sein an sich? Du verstümmelst die Wahrheit, um sie – wenn schon nicht „mundgerecht“ - so doch im juristischen Sinne „legal zu machen“. Hört sich verdammt nach Orwell an! Die Wahrheit legal machen.... Hammer! Geht es euch auch so! Mir läuft es kalt den Rücken runter..., nein, in Wirklichkeit fühlen sich meine Eier schwerer an,... aber lassen wir das! Selbstzensur ist nun einmal nicht mein Ding! Viel Spaß, Lektor oder Frau Lektor oder Insektenlektor im Höllenofen des Nova Express! Here we go!
Harte und schwere Pflichten! Ich mußte ständig an meinen Freund denken, mit dem gemeinsam ich diese mehrjährige Reise unternommen und (in Ermangelung eines in diesem ungeschützten Rahmens gebrauchsfähigen und dennoch zutreffenden) „erlebt“ habe. Wie weit erinnert er sich jetzt schon? Ist er überhaupt bereits so weit, sich damit auseinander zu setzen? Tausend Fragen, auf die ich mir so bald keine Antwort verspreche, nur um sicher zu gehen..., obwohl ich natürlich hoffe! Wer auch nicht?
Es waren, wie angedeutet, heute schwierige und anstrengende Schritte zurück in Dimensionen des Schmerzes und des Wahnsinns, gegen die sich meine schlimmsten aktuellen Schmerzen ausmachen wie Streicheln mit einer weichen Pfauenfeder. Das ist so. Good hearts, mein Wort darauf, ihr Lieben.
Abgefahren, oder? - Wie weit es schon mit uns war...? Wahnsinn!
Lagen wir nicht alle schon bis 9 angezählt am Boden und fanden wir nicht dennoch wieder aus dem bloßen, baren Nichts heraus jene Kraft, die es uns ermöglichte, nicht nur aufzustehen, sondern uns auch noch den beißenden Spott für unsere „Mädchen“ von Gegnern in den Mund legte, den wir mit unserem Blut und Speichel auf sie spuckten; ….und...., wenn es auch in unserem Fühlen gleichbedeutend damit war, den eigenen Arsch „goodbye“ zu küssen,..., erwischten wir die Arschlöcher nicht am Ende und besorgten wir es ihnen nicht richtig? - Ich erinnere mich – und plappere aus guten Gründen keinen Inhalt mit, noch nicht, das wird kommen, hoffentlich bald schon, wenn wir uns live sehen - ..., dass man mir körperliche Gewalt antat, die mir extremen Schmerz verursachte; und ich die Penner dafür beschimpfte und verspotte, vom ersten bis zum letzten Moment! Gutes Feeling!
Jetzt erschreckt nicht und pisst euch nicht ein good hearts, ihr Lieben! - Ihr wisst, oder besser, solltet mit der Zeit wissen, dass wir nur Teilzeitbuddhisten sind, die im übrigen dem Cozyismus anhängen, und, angegriffen oder wütend gemacht, absolut nicht davor zurückschrecken, „unseren Unmut“ unmissverständlich deutlich in das Gewebe dieser merkwürdigen Identitätsspur einzubringen!
Ja, heute bin ich rot drauf! ROT! - So könnte man sagen! - Es macht keinen Spaß, zurück nach Auschwitz zu gehen und auf die Reise dorthin.
Ein von mir sehr geschätzter Literat spricht – sinngemäß – einmal von „Schmach und Verbrechen, die den Geist zum Aufruhr treiben“ und damit genau von dem, was ich meine, was ich empfinde bei meiner kleinen Retrospektive.
Sprechen wir von anderem, denn das Genannte wird sich bald klären. Von einer bemerkenswerten Identitätsspur in der vergangenen Nacht ist zu berichten, in die ich glitt, umgehend auf das Nachlassen meiner Beinschmerzen. Alles drehte sich um ein weißes T-Shirt. Es war ziemlich egal, wer es trug. Diese Person hatte keine große Bedeutung. Zeit war wichtig. Um eine bestimmte Tageszeit, die ich nicht mehr erinnere, aber es war heller Tag, da bin ich sicher, um diese Stunde begann nämlich der Teufel damit, jenes T-Shirt zu bemalen! So weit nicht sehr spektakulär, zugegeben. Es geht aber weiter. Der Teufel malte nicht an der Außenseite, sondern von innen; und er benutzte dazu einen orangefarbenen, leicht zu Braunen hin neigenden, leicht körnigen Schleim. „Rotze aus der Fotze“ nannte er (feinsinnig wie immer) das Zeug, das für mich aber ganz im Gegenteil nach Farbverdünner roch. Ok. Das waren die Randbedingungen. Sagt man nicht so?
Wir, eine Gruppe von Idioten, denn wir waren scheinbar unfähig, ein interessanteres Leben zu leben, als es mit dem teuflischen T-Shirt, dem Scheißding, zu verbringen..., wir trafen uns immer eine Stunde vorher, also bevor der Teufel mit Malen begann. Das mit dem Tragen des Shirts wurde ausgelost. Kurzes Streichholz gleich Arschkarte gleich T-Shirt-Träger des Tages! So.
Als ich das Ding an hatte, fühlte es sich ganz normal, wie eben ein Baumwollshirt an. Das Malen war auch nicht schlimm. Es wurde feucht und warm, fühlte sich etwas sandig an. Sonst nichts.
Ob da irgendwann ein Sinn oder sittlicher Gehalt oder so was kommt? Tut mir leid, ich glaube, eher nicht, Leute!
Wir kamen jeden verdammten Tag zusammen, einer oder eine trug das Scheißshirt, der Teufel legte los und malte, und:

TATATATATATATATA! Das war jetzt eine Posaune!

Wir, die Idiotentruppe, verhinderten gemeinsam, daß der Teufel:

TATATATATATATATA! Das war jetzt wieder eine Posaune!

Dass der Teufel Lenins (genau jener, Wladimir Iljitsch Lenin) Bild fertig malte!

Denn!

Hätten wir das nicht verhindert, hätte der Teufel alles in die Luft gejagt! Und das konnten wir einfach nicht zulassen! - Also beschützen wir, ein Rudel Idioten, die Menschheit, so gut wir konnten; und glaubt mir, wir konnten nicht viel, und das bekamen wir kaum auf die Reihe!
Es war ein absurdes Theater, in seinen Details und Ausgestaltungen vom gestrigen TV-Programm „Der Gott des Gemetzels“ inspiriert, da bin ich sicher, aber tausendmal lustiger! - Ich sah so idiotisch aus mit meinem im Traum nochmals vergrößerten, angeschwollenen Bauch und dem viel zu engen Shirt, und, ach ja, unsere Frisuren waren sehenswert, betonten sie doch so augenfällig, daß wirklich ein Jeder von uns ein Loser der absolut unfähigen Art ist... Da waren Leute dabei, die sabberten, andere aßen immer nur Chips, Kartoffelchips, diese Riesentüten, rothaarig, gelb blond, welche mit weißen Clowns Anzügen, bunt gepunkteten, aber, aber, aber jeder wusste, dass jeder wichtig und unverzichtbar war, wie beschissen er auch aussah, näselte, laberte oder sich autistisch gebärdend nur um sich selbst und eine gedachte Rakete drehe..., wäre einer gegangen...., AUS DIE MAUS! ENDE GELÄNDE! OVERKILL!
Wir wussten, wie hässlich, bekloppt, fett, blöde, missgebildet und bescheuert wir sind, und doch brachten wir es nicht fertig aufzugeben, einfach damit aufzuhören, auf die Scheiß-Welt aufzupassen und ein letztes Mal durchzuatmen und die Show zu genießen. Irgendwie war sie für uns, für jeden einzelnen keine Scheiß-Welt.
Jeder war mal traurig und verweigerte sich total. Depressionen massenhaft, aber dann sprang zur Not der Chef der Asperger ein, riss sich für einige wenige – und doch entscheidende – Sekunden aus seinem Sog und zerstörte das Bild des Teufels ganz kurz vor seiner Fertigstellung; nur um dann winselnd eine Ecke aufzusuchen und seinen Blick hinter seinen Händen zu verbergen, atmend wie nach Schwerstarbeit....
So war das. Beklemmend. Lapidar. Banal. Und doch und zur gleichen Zeit, am gleichen Ort, auf der selben Bedeutungsebene, ja, sehr bedeutend!

Ja, jetzt atmen WIR einmal durch. Ist schon vorbei! Denn es ging so dahin mit der Beschützen der Welt bis zum Erwachen.

Sinn und Unsinn erschließen sich mir als Erleuchteten...., war nur ein Witz, klang aber nicht schlecht, oder? So distinguished...., wie ich es (nicht) bin !

Keine Ahnung, Leute. Mir geht es dabei so wie bei dem Off-Sprecher im Dudel-Film, ihr wisst schon „ the big lebowski“ mit den verdammten Slips der Queen...
ICH HABE SIE VERDAMMT NOCH MAL NOCH NIE GESEHEN!
Was zum Geier soll ich also darüber sagen?

Jetzt kommt mir bloß nicht mit Blödsinn, von wegen es wäre mein „Traum“ (ja, das auch noch, statt Identitätsspur, ihr Pfeifen) und wo weiter und so fort...

Vielleicht hat mir nur ein fehlerhaft ausgerichteter Super-Laser eines verschissenen nordkoreanischen Spionagesatelliten das eine oder andere Teil meines Gehirns zu Nudelsuppe gemacht und mir so in den Schädel gepisst?

Für jede, wirklich JEDE, noch hirnrissige, bescheuerte Verschwörungstheorie findet sich ein Abnehmer! Ist das nicht wirklich wunderbar? - Also, für uns Cozyisten schon!

Ich, der erste g-cook, der erste und alleinige Cozyist, erhielt heute gleich zwei Geschenke von meiner geliebten Frau! - Obwohl unsere Haushaltslage nicht einmal Anstalten macht, sich wenigstens hin zu desolat zu verbessern, schaffte sie es, mir meinen so hoch geschätzte grüne Tabascosauce und ein neues Mousepad zu schenken, die Verrückte! Unglaublich lecker, sogar das verdammte beschissene verpisste Gemüse, zu dem ich mich zu bekehren seit Ewigkeiten ablehne, und das entschieden, es schmeckte phantastisch! Und ein nicht von meinem Schweiß durchzogenes Mousepad..., da fühlt man sich gleich wie im Himmel! Ja, lacht nur, ihr Gurken! Ich lache zuerst und zuletzt, denn eine meiner durch meine Erleuchtung gewonnen Fähigkeiten, wenn ihr so wollt (für mich als Trauerkloß wirklichen) ein Siddhis für sich, ist, mich wie ein Kind freuen und freuen und freuen zu können! Und das tat ich tue ich und werde es weiter tun! - Die materiellen Objekte, Tabasco und Mousepad, sind schon super, doch haut die Liebe dahinter mich regelrecht um! Ich liebe dieses verrückte, Gott-sei-Dank niemals wirklich ganz berechenbare Weib!
Von den Besuchen unseres ambivalenten „Freundes“ P. bleibt übrigens NULL zurück jetzt. Bei mir dank La Madre und der nichphysischen Gang, bei meiner Frau dank....., ja, genau meinen ver..... wundervollen Siddhis plus der Hilfe der Freunde,
der nichphysischen Gang, La Madre, Suzuki, Fathers Father (der unheimlicher Weise ein besonderes, wenn auch strenges Auge auf ihr hat) und den Ungenannten.

Es ist alles gut und auf dem Wege zur Perfektion. Genießen wir die Reise, good hearts, ihr Lieben!

In diesem Sinne wünsche ich euch, good hearts, ihr Lieben, einen entspannten, wirklich geilen Abend voller unerwarteter Genüsse und unaussprechlicher Ausschweifungen, die euch den Verstand rauben und euer Herz zum Singen bringen! (Reimt sich schon wieder, ich muß jetzt aufhören, sonst... Da das auch wieder eine Verschwörungstheorie ergibt, halte ich jetzt besser meine Klappe, oder, noch besser die Finger still)...
Ok. Ende für heute.

Dann beginnen wir mit der heutigen Vorführung. Mit dem petit for meines Werkes „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz!“ und ersten Schritten hin zum Thema. Wir sprechen von Geld.

Also los! -
Hier ein Stückchen Zucker für den Anfang.

[Sugar – Sugar] [Zucker - Zucker]

„Fein, Zuckerstangen!“

„Zuckerstangen, feine!“, begrüßt man mich.

Erwartungsvoll sind die Augen auf mich gerichtet. Scheinbar ist es an mir, sie zu verteilen.
„Danke“, sagt Aleister, und verneigt sich leicht. Sein Lächeln scheint 20 Kilo verloren zu haben.
„Sehr gerne“.
„Danke!“ vom Zitator, mit einer tiefen Verbeugung. Würdig und fast rituell.
„Sehr gerne“. Meine Verbeugung entspricht seiner.
„Danke“, reibt der Dalai seine Schulter an meiner. Aus seinen Augen spritzt das Lachen nur so. Fröhlichkeit. Vielleicht kommt Thomas De Quincey's Beschreibung der Ernsthaftigkeit der Freuden des Opium dem am Nächsten, was ich spüre. Obwohl es mehr ist, als das, was Thomas formulierte. Doch gleich in der Stille des Einklangs.

Vermutete Reue für eine wahre Wahrheit, für meine wahre Wahrheit; dieser Bus hält genau hier an. Es ist seine Zusteige stelle. Fragende Blicke des Fahrers, der ich sein könnte. Wüsste ich es nicht besser. Würde ich mich nicht jetzt entscheiden. Die Zeit der offenen Tür ist bemessen und steht fest. Nur geringe Toleranzen, denn der Fahrplan ist einzuhalten; soviel Inkonsequenz einzusammeln immer. Immer?
„Was soll’s?“ ist eine gute Antwort. Der Fahrer rückt seine Sonnenrille zurecht und betätigt den Knopf, der die Tür schließt. Der Bus reiht sich ein in den fließenden Verkehr. Lässt mich zurück.

„Sehr gerne. Es ist schön, euch zu sehen.“

„Gut, dass du hier bist!“

„Von James soll ich euch allen ausrichten, dass er neue Räume vorbereitet für jeden. Und Grüße natürlich!“

„Der gute James.“

„Ist immer schön bei ihm“.


[Zuviel@geld.com]

„Das Schwierigste, was Tom mir zu vermitteln hatte, war, dass es zu viel Geld gibt. Keinen Gegenwert dafür, was tagtäglich, stündlich an Summen geschaffen wird. Inflation war ihm zu wenig. Global betrachtet bleibt nur eine dieser verschissenen Verschwörungstheorien, oder die tatsächlichen Entscheider dieser Welt sind einfach ein Haufen Irrer, die Monopoly spielend im Tagesraum des kosmischen Narrenhauses sitzen.“

„Sabbernd wahrscheinlich.“

„Würde passen. Ab einer gewissen Größenordnung wird alles widersprüchlich. Da gibt es keine großen Auswege mehr. Der Verstand verlangt Antworten. Er wird verhungern oder durchbrennen, durch zu hohe Drehzahl verglühen. Ich habe nicht einmal eine ungefähre Ahnung dieser Größenordnungen. Nur soviel gelernt, dass z.B. 800 Mio. US – Dollar Kleingeld sind für diese Leute. Kleingeld. Kleingeld. Das ist schon schwer genug zu schlucken.“

„Geschluckt?“

„Bis heute nicht ganz. Der Sinn fehlt. Meine Annahme, es gäbe einen Sinn, ist nicht tot zu kriegen. Unkaputtbar, was unzerstörbar meint, so nannten sie auch die ersten Plastikflaschen für Softdrinks. Wozu ich neige, ist vergessen. Mir keine Gedanken zu machen mehr. Da ist nichts herauszubekommen. Und ich habe zu viel gesehen, um es zu ignorieren.“

„Widersprichst du dir gerade?“

„Ja. Ich fürchte schon. Kann sein, ich denke möglichst oft an Anderes, bin beschäftigt. Das schränkt dann die Wirkungen dieser Erfahrungen stark ein. Ich wünsche es mir. Weil es nichts hilft, darüber zu grübeln, wieso noch immer Leute verhungern, an heilbaren Krankheiten eingehen, - diese Dinge, weißt du? – Und das ist doch nur die Spitze! Angesichts dessen, was diese Trader täglich erwirtschaften, ist jede andere Art der Arbeit, die den Einsatz von Kapital voraussetzt, doch reiner Schwachsinn! Was sollte einen ähnlichen, einen annähernden Gewinn bringen? Selbst mit Drogen-, Waffen-, Menschenhandel oder Prostitution ist das einfach nicht drin! Weißt du, natürlich habe ich Tom gefragt.“

„Die Frage?“

„Meine zentrale Frage. Die ging dahin, dass er mit seinen Möglichkeiten hätte soviel Geld machen können, dass seine Bewegung sich hätte die Macht kaufen können. Damit wäre der Kampf beendet gewesen.“

„Und die Antwort?“

„Erschreckend einfach. Ich weiß nicht, wie sie klingt, wenn ich sie ausspreche. Ich sah Tom, einem alten und aufrechten Mann direkt in die Augen. Die Antwort ist: Tom war nur ein kleiner, ein ganz kleiner Mitspieler, einer der ganz – ganz Seltenen, die eine Wild – Card erhielten.
Er spielte sein Spiel bescheiden und vorsichtig und frei von Gier. Tom sah weit mehr zu, als selbst tätig zu werden. So erkannte er nach Jahrzehnten der Anstrengung, dass auch er, dass seine Kämpfe, selbst die seiner Befreiungsorganisation, nur geduldeter Teil eines größeren Spiels waren. Solange Tom sich an die Regeln hielt, von denen eine das Schweigen um dieses Wissen war, ließ man ihn arbeiten.“

„Ich verstehe.“

„Dann verstehst du mehr als ich. Wer? Zu welchem Zweck? Woher kommend, wohin gehend, - das sind solche Fragen.“

„Was wusste Tom?“

„Ich bin der Meinung, dass es eine ganze Menge mehr war, als er mir mitteilte. Für ihn bestand das Wesentliche darin, dass es nicht um England und Irland, nicht um Freiheit oder Ideologie, nicht um Religion ging. Diese Faktoren waren gleichgültig. Niemand hinderte ihn, den Freiheitskämpfern anderer Länder zu helfen, Banken aufzubauen und Systeme zu errichten, mit denen sie auch teilhaben konnten an diesem Geldregen. Niemand. Es gab keine Widerstände.“

„Nie?“

„Nie. Soweit ich es von Tom weiß. Nur die, die zu viel fragten, kamen weg. Sie verschwanden einfach für immer.“

„Falsche Fragen, eh?“

„Ja. Meine Fragen. Mir wird niemand etwas tun. Ich bin zu unwichtig und unglaubwürdig dazu. Die Personen aber, die verschwanden, befanden sich bereits an Positionen, innerhalb derer sie genaue Kenntnis von Daten erlangten, die geheim bleiben sollten. Keine wirklich gefährlichen Daten, nein. Es genügte zu wissen, wo zum Beispiel eine bestimmte Bank ihre Trading – Abteilung unterhält. Nur die Adresse. Es kann passieren, dass eine Person so etwas erfährt. Klar ergibt sich die Frage, ob bei einem solch perfekten System dieser Zufall möglich ist. Könnte auch eine Form der Selektion sein. Man führt die betreffende Person in Versuchung und testet.“

„Klingt gut.“

„Es ist mir herzlich egal, Dalai. Herzlich egal. Als ich so nahe heran kam, Tom zu kennen, war es genug. Mit den Folgen kämpfte ich bis vorgestern.“

„Du.“

„Ja, ich spreche es aus.“

„Schweige doch.“

„Nein, es ist vorbei. Die Absicht dieses Buches ist vergangen wie mein Kampf.“

„Nazis, Dämonen, Serienmörder, das Gefängnis und die Quälerlein?“

„Ich spreche über alles. Aber es hat nichts mehr zu tun mit mir. Vorbei. Vergangen. Vorgestern.“

„Bist du sicher, dass es hinter dir liegt?“


„Ja, das bin ich.“




[Sugar - Sugar]

„Fein, Zuckerstangen!“

„Zuckerstangen, feine!“, begrüßt man mich.

Erwartungsvoll sind die Augen auf mich gerichtet. Scheinbar ist es an mir, sie zu verteilen.
„Danke“, sagt Aleister, und verneigt sich leicht. Sein Lächeln scheint 20 Kilo verloren zu haben.
„Sehr gerne“.
„Danke!“ vom Zitator, mit einer tiefen Verbeugung. Würdig und fast rituell.
„Sehr gerne“. Meine Verbeugung entspricht seiner.
„Danke“, reibt der Dalai seine Schulter an meiner. Aus seinen Augen spritzt das Lachen nur so. Fröhlichkeit. Vielleicht kommt Thomas De Quincey's Beschreibung der Ernsthaftigkeit der Freuden des Opium dem am Nächsten, was ich spüre. Obwohl es mehr ist, als das, was Thomas formulierte. Doch gleich in der Stille des Einklangs.

Vermutete Reue für eine wahre Wahrheit, für meine wahre Wahrheit; dieser Bus hält genau hier an. Es ist seine Zusteige stelle. Fragende Blicke des Fahrers, der ich sein könnte. Wüsste ich es nicht besser. Würde ich mich nicht jetzt entscheiden. Die Zeit der offenen Tür ist bemessen und steht fest. Nur geringe Toleranzen, denn der Fahrplan ist einzuhalten; soviel Inkonsequenz einzusammeln immer. Immer?
„Was soll’s?“ ist eine gute Antwort. Der Fahrer rückt seine Sonnenrille zurecht und betätigt den Knopf, der die Tür schließt. Der Bus reiht sich ein in den fließenden Verkehr. Lässt mich zurück.

„Sehr gerne. Es ist schön, euch zu sehen.“

„Gut, dass du hier bist!“

„Von James soll ich euch allen ausrichten, dass er neue Räume vorbereitet für jeden. Und Grüße natürlich!“

„Der gute James.“

„Ist immer schön bei ihm“.


Ok, das waren gleich mehrere Betthupferl-Stückchen, gefüllt wie immer mir Kopy Luwaak Kack-Kaqck aus „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz!“

Und jetzt? Ja, was wohl, ihr Genies? Das Gleiche wie (fast) immer-gleiche!
Hier also unsere Abschlussrede, good hearts, ihr lieben! - Ein Gutes hat meine Erschöpfung immer noch – wie ihr allzu gut wisst, ihr Chickys: So kommen wir wahrscheinlich nie dazu, Idi Amin und das abscheuliche Innere seines Kühlschranks zu besprechen... DAS SAGTE ICH JETZT DIE GANZE ZEIT!
GAME OVER!
IN KÜRZE SCHAUEN WIR MAL REIN!
WAS WIR DA WOHL VORFINDEN WERDEN? - UNS AM ENDE?
LASST UNS GESPANNT SEIN, IHR LIEBEN GOOD HEARTS!
LOVE! cozyP LOVE!!
Here we go:
Die Abwesenheit des Lichts ist Lüge und die schrecklichste aller Lügen, die Mutter der Bestie, zu der wir alle uns transformieren können, ehe wir uns umgeschaut haben! – Erwartet jetzt nicht von cozyP, dass er euch eine Bibel, eine Gita, das tenzo kyokun oder ein albanisch-flämisches Kochbuch oder irgendwelche Praktiken oder Techniken empfiehlt! Alles und wirklich alles, was ihr braucht, findet ihr auf unserer Website: www.g-cook.com
Und das für lau mit ohne Verpflichtung, Geld und wo weiter und so fort und alles!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Dröhnt euch DAS rein!
Genau, und das Folgende, was mir unglaublich half und es immer und immer und immer wieder tut:
La Madre sagt: Wenn DU es willst, ist alles gegangen!
Nein. Nein-nein, ich werde euch nicht von La Madre erzählen. Heute nicht. Noch nicht. Vielleicht irgendwann. Sicher irgendwann. Aber heute nicht.
Wenn ihr die beiden Elemente nicht nur wahr sondern in euch aufnehmt (und natürlich, wie für alles, genügend Energie habt), wird es nicht mehr brauchen, um euch auf der Stelle in ein neues und anderes Bewusstsein hinein zu erleuchten! – Ernsthaft!
Egal was ihr tut, good hearts, ihr lieben, behaltet das Schöne, das Edle, das Wahrhaftige und vor allem das Mitfühlende im Auge, dann kann nichts groß schief gehen! – Die Fixierung auf die entsetzliche Seite, der Leugnung des Lichts und der Halluzination der Dunkelheit, kann jederzeit durchbrochen werden und ersetzt durch lebendiges Licht, das allgegenwärtig ist! Es ist total bedeutungslos, wie tief ihr euch in die Scheiße gebohrt und gerammt habt, das strahlende Licht und die Heilung sind nur immer ein Fingerschnippen weit entfernt! – Ganz egal, wo ihr seid, good hearts, ihr lieben! – Und wenn ihr genug zu essen habt und etwas darüber hinaus, macht euch die Freude, kocht, back irgendwas und bringt es jemandem, der Kohldampf habt! Ihr findet die Leute überall! Und wenn euch nichts einfällt, lasst euch von Suzuki und cozyP inspirieren: Bringt einen Kuchen ins Seniorenheim! Und wenn es für euch ok ist, trinkt eine Tasse Kaffee mit den alten Leuten, lasst euch etwas erzählen und macht ein wenig Smalltalk! – Ihr glaubt nicht, wie gut euch das tun wird!
Und eines noch. Ein persönliches, sozusagen „cozyP-Anliegen“: Wenn ihr die Mittel nicht habt, jemand essen zu geben und/oder euch nicht traut, es euch zu komisch vorkommt und so weiter und so fort…, dann macht bitte folgendes:
Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
Macht das 9 Atemzyklen lang
Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Die Verleugnung des Lichts zerreißt den Körper. Man tut sich Unglaubliches an, indem man sich dazu entscheidet, in dieser Welt absurder Halluzinationen zu leben!
Entschließt euch, eure Natur als tanzender Lichtpunkt nicht nur zu akzeptieren, sondern ihrer fühlbar gewahr zu werden; es wird einer der besten Entschlüsse eures Seins sein!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Und dann noch das, an was Suzuki und ich euch gerne erinnern (und immer-immer-wieder, solange es die Vorderzähne aushalten, natürlich):
Genießt das Sein, good hearts, genießt es, mahnt auch Suzuki. Einen sehr sinnlichen, so extrem genussfähigen, grob stofflichen Körper zu haben, das kommt in Wahrheit nicht so oft vor, wie man sich das denken und wünschen würde, merken wir an dieser Stelle an! - Also nehmt die Gelegenheiten wahr! Es gibt derer unendlich viele an jedem Tag; solange ihr noch einen Arsch aus Fleisch und Blut habt!

Dann also wie immer! LOVE!

Wir senden Tipps4Fun und unsere unbedingte Liebe euch allen!
Und hier natürlich unser Hinweis auf ME H R :
Suzukis & cozyP’s Tipps4Fun – Wie ihr die euch holt? Nothing easier than that! Besucht uns auf:
www.g-cook.com
und findet die Links zu unseren Blogs und Twitter und facebook und g+.
Suzuki, La Madre und ich senden euch unsere bedingungslose Liebe, und alle Kraft und alles Licht, ihr good hearts, Ihr Lieben!LOVE ! cozyP Habt Spaß, good hearts!
See you later!A plus tard!Atode o ai shimashou!!Hasta luego!Bis später, good hearts! La Madre, Suzuki & cozyP LOVE! MORE LOVE! AND EVEN MORE..
Bis zum nächsten Mal (Grüße von Father's Father, Le Madre, Suzuki und den anderen...)!

!LOVE!
cozyP