Freitag, 5. Dezember 2014
Wenn eure Kinder euch zu nachtschlafenden Zeit laut lärmend heimsuchen, und die Mörder – Monster in euch erwecken, und selbst Äpfel und Ziegen kaum in der Lage sind, eure Buddha – gleiche Sanftmut zu erhalten, dann wisst ihr, was läuft und, wann der Keks geschissen hat! Außerdem ist alles cool und die Truppe wieder vollständig!
Vollkommen gleichgültig, wie zerschunden, gedemütigt und kochend und schäumend Dein Herz ist, Du bekommst jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, auch jede Sekunde ein brandneues, in himmlischem Blau und höchstem Licht geweihtes, leuchtendes und strahlendes Herz, immer-immer-immer wieder, bis ans Ende aller Zeit und darüber hinaus. Das ist mein Versprechen! La Madre.

Machen wir uns nichts vor, good hearts, und ich sage das sofort und noch vor der Begrüßung, ohne diese Tatsache, diese keineswegs kleine und niemals unwichtige Umweltbedingung, die zu erreichen mir – aus wie ich meine durchaus Guten Gründen – gewährt wurde, hätte ich heute Nacht… ja, das wüsstet ihr jetzt gerne, nicht wahr?

Die hohe Dichte des Lichts in dieser verklemmten Identitätsspur bedingt die Undurchdringlichkeit der Illusion, und ich weiß, dass das jetzt schon wieder ein „Fachgespräch“ ist, ihr Guten, aber da hilft nichts.

Die, die gemeint sind, verstehen, verstehen sehr gut.

Nun, an der Oberfläche dieser Identitätsspur verhält es sich anders und lächerlich verzerrt, und doch, und dennoch, siegte der Buddha und ließ den Tiger nicht aus dem Tank selbstverständlich; wenngleich das zu Recht auferstandene Monster es sich nicht verkniff, zu knurren und zu fauchen, dem Unrecht entgegen…

La Madre half zuverlässig wie immer und sprang in die Bresche und rettete dem übermäßig verwöhnten Balg seinen verweichlichten Arsch, einmal mehr!

Gut so. Gut so? Ich glaube schon. Alles in Ordnung.

Nach der kurzen Schilderung dieses Prozesses von Anbeginn bis Ablauf, der anschaulich genug sein sollte, von euch nachgeahmt zu werden, und der auch diesen Anspruch erhebt, reden wir von Netterem.

Das Ende er ersten Therapiewoche ist erreicht. Zeit für ein Resümee.
Es geht mir besser als zu Beginn dieser Woche.
Von den anderen Angehörigen unseres Trupps der Dulder höre ich Gleiches.

Wie das geschieht? Was wirkt?

Mir fehlt offen gesagt jede Ahnung. Ganz offensichtlich ist diese gleich gültige Haltung, denn ich betrachte die Abläufe in der Schmerzklinik der Bequemlichkeit halber als “Sitzen”; “Sitzen” wie im Zen, ist diese, meine Haltung, dem Gelingen äußerst zuträglich.

Ich rede gewöhnlich – wie es meine natürliche Art ist - kaum und frage nicht viel, und tue statt dessen, was mir gesagt wird, gleich ob mein geplagter Verstand mit Fragezeichen oder entschiedenem: „Die kann uns jetzt am Arsch lecken!“ reagiert, es ist mir auch auf dieser Ebene gleich. Interessante, bemerkenswerte Eckpunkte meiner Tage in der Klinik sind das Mittagessen und der jeweils nächste Ort und Zeitpunkt, wo und wann ich mich einzufinden habe.
In manchen Stunden legt man großen Wert auf das Reden. Also rede ich, rede ich viel, rede ich zuerst, ganz nach Begehr; und sitze innerlich und schaue, ohne zu urteilen, ohne Bewertung, und, kommt dennoch Störendes, mich anziehendes, ansaugendes, beschäftigendes, etwas in der Art auf, lasse ich es wegwehen, putze mir meinen erleuchteten Rotarsch damit, und lasse es fallen, auf dass es Dünger gäbe und so weiter und so fort…
Das klappt alles ganz gut.
Offensichtlich ist man mit mir zufrieden. Und ich bin es auch.
Mein eigener, therapeutischer Background als NLP – Master und Bullshit, er macht schüchterne Anläufe, mich zu ärgern durch eigensinniges Besserwissen oder Metakommentare zum Beispiel, doch scheiße ich ihm was, kennzeichne auch diesen Prozess als Prozess und Einmischung und also somit lediglich temporär und verabschiede mich, lasse ich den Focus los und sitze wieder. Und atme.
Es ist sehr wichtig für mich, an diesem Punkt einfach anzunehmen. Es ist nicht immer leicht. Aber ich kann und darf mit Stolz sagen, dass es mir gelingt, und ich damit leichter, beweglicher und freier werde.
Ich praktiziere Chinesisches Yoga, lasse Drachen schwimmen und Adler fliegen und trainiere brav meinen Beckenboden, von dessen Existenz ich nur aus der Theorie und von der Besten Ehefrau von Allen weiß, da sie mir verschiedentlich die Verheißungen des Trainings dieser Region nahezubringen versuchte…, ohne großen Erfolg…, nun, nun, schaut mich an, kreise, knicke, entspanne, kontrahiere ich mit vollem Einsatz, wobei es mit völlig egal ist, ob der alte Chinese, der Meister unserer Yogalehrerin, in Wahrheit ein aus der Klapse, dem Irrenhaus in China Entsprungener oder Axtmörder ist, und auch, ob ich diese Körperteile, die ich nicht spüren, nicht festmachen kann, aber dennoch zu bedienen, zu regen, zu bewegen und so weiter angehalten bin, ob ich so etwas überhaupt im Sortiment habe oder nicht und, ob es Sinn macht, der zweiten Person, die ich erinnere seit Beginn dieser Übungsstunde, in immer kleiner werdenden Kreisen möglichst im Gleichschritt nachzulaufen, genauso, so bemühe ich mich, den Bullshit zu lernen, wie eine Wirbelsäule aufgebaut ist und funktioniert, wie Schmerz entsteht, verarbeitet wird und so weiter…., ich nehme einfach das ganze Paket, bekräftige mein annehmendes „Ja“ zu jeder Stunde wieder und bemühe ich mich ehrlich, immer zu mir selbst zurück zu kehren und mich zu setzen, zu sitzen, zu sitzen und zu atmen. Und alle Urteile in den so empfangfreudigen Arsch des verschissenen Denkens zu schieben, zu schießen, zu donnern und – hoffentlich endgültig – zu versenken!
Ich sitze und atme, bei der Frage nach Methode, Sinn und Unsinn, Qualifikation…………, ihr kennt die Latte der Fetische aller ehemaligen Psycho- – Profilneurotiker bestens selbst…, also…, und so weiter und so fort… ich sitze und atme und belasse es dabei, nach dem jeweils letzten Gedanken, der Anfechtung am Ende der verpisste Kette der schwachsinnigen, herabsetzenden Annahmen, ich sitze und atme, und, je mehr ich das tue, umso mehr habe ich auch ehrlich gesagt genug damit zu tun! Ist so. Einfach so. Aber nicht einfach.

Meine Erleuchtung sagt, sie würde selbstverständlich nichts anderes von mir erwarten, also von sich selbst. Gut so. Auch das.

Dies ist das nicht sehr spektakuläre Geschehen dieser Woche, good hearts!

Es wird euch freuen zu hören, dass C., die kurzfristig verschollen war hinter den feindlichen Linien der Schmerzen und Qualen, heute wieder antrat und weiter fightete mit uns. 24 Stunden Kotzen, Krämpfe im Leib und Heulkrämpfe und Dünnschiss, das braucht man einfach zwischendurch, nicht?

Nun war es das für heute, an diesem Hohen Feiertag, den zu begehen ich mit der Besten Ehefrau von Allen die Freude, die Ehre und das Große Vergnügen habe!

24 Jahre sind es, auf den Tag genau, Jahre 24.

Also, verpisst euch in euere Wochenende – Partys und lasst uns auch feiern!

Ein gemütliches copy and paste für alle Analsadisten!

Go: Ich wünsche euch, wir wünschen euch, also La Madre, Suzuki, Fathers Father, die Ungenannten, der Alte Meister ANZ, die Süßesten der Süßen, S., und natürlich die Beste Ehefrau von Allen, JJ & cozyP wie immer, wir wünschen euch jetzt einen multiplen Orgasmus im Hirn und dem Geschlecht nach dem anderen, und eine schöne und glücklich machende Überraschung nach der anderen, und denkt daran:
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Zieht euch das rein und genießt dieses geilste Wochenende ever, good hearts! Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts!
Schlaft gut und träumt süß, ihr Mächte und Gewalten, ihr Saat des Himmels, die ihr wahrhaftig seid! CU, ihr lieben good hearts!
Bis die Tage!
!LOVE!
cozyP