Sonntag, 7. Dezember 2014
Am Sonntag ruhen Äpfel und Ziegen und cozyP sollte das auch!
fahfahrian, 18:19h
Sonntägliche Grüße!
Und traditionelle auch, also: Hi und hallo denn, und einmal mehr, ihr good hearts, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann.., das garantiert kommt!
Seid willkommen zu diesen kurzen Notizen zum Ausklang des Wochenendes und Beginns der neuen Woche!
Nichts Neues gibt es zu berichten. Ein fauler Tag ohne Vorkommnisse.
Gestern ging es mit meinen Schmerzen doch noch einigermaßen glimpflich ab, welch ein Glück! – Heute musste schon wieder Creme auf Schulter, Genick und Rücken…
Ich schlief sehr früh ein auf dem Sofa, gestern Abend. Leer.
Suzuki meint locker, ich solle mir „keinen ab machen“ und einfach eine bestimmte Gutenachtgeschichte bloggen heute, ein Stück aus meinem Werk „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz“, das er auswählte, auf dass wir alle heute Fandango tanzen.
So sei es (ich liebe diesen Mann, auch wenn er keinen Körper hat!):
Dad's choice. My choice. Äpfel und Ziegen. Und Fandango für euch auch noch!
fahfahrian, 19:17h
Hi und hallo, good hearts, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann.., das garantiert kommt! Unerwartet kommt oft, heißt es nicht so? So auch heute, heute dieser kurze Blog. Mich mit dem Tag zu beschäftigen habe ich weder Lust noch Veranlassung in diesem Rahmen. Ein Freitag. Ein ungewöhnlicher Freitag. Ein Freitag, der in gewisser Weise DER Freitag sein kann! Er hat das Potential dazu. Davon mehr, wenn ich soweit bin.
An Dad, meinen wahren (und, genau, daher auch nichtphysischen) Vater, dachte ich heute. Genauer gesagt an die Wahl seiner ersten Sexualpartnerin; und ich muss schon sagen: WOW, Mann! Erlesene Wahl! Noch besser geht es nicht!
Dass „das Ganze“ (es handelte sich immerhin um den ersten Geschlechtsverkehr überhaupt) mich als … Ergebnis, oder eher … Konsequenz … äh … zur Folge hatte … erbrachte … oder wie auch immer, das konnte nur einer wissen, von dem wir alle wissen, dass er die Ursache allen ist und wenig spricht.
Dass die beiden mich ins Sein v... verursachten? Und mich bei der Gelegenheit zugleich vergaßen?
Heute weiß ich meine Eigenheiten zu schätzen. Verstehe ihre Herkunft aus meiner Herkunft. Entstanden durch … nennen wir es einfach … ungestörtes Sein von Geburt an ohne jede Hilfe oder Anleitung oder Einschränkung … sozusagen das Ideal antiautoritärer Erziehung … Heute weiß ich meine Eigenheiten zu schätzen. Die meisten davon. Das dauerte sehr lange. Sehr-sehr lange. Damit sind wir am Punkt, am exakten Punkt dieser kurzen – so hoffe ich (meine Eloquenz am Würgehalsband haltend) – Erörterung.
Dieser Freitag kann DER Freitag sein, welcher das „sehr-sehr-Lange“ endet! Keine Enge mehr! Keine Hektik mehr! Keine Anweisungen! Keine Befehle! Keine Regeln! Nicht mehr für mich!
DAS ist meine Wahl. Was ich damit zeuge, mich mit jeder meiner Möglichkeiten zu vereinigen in EINEM AKT, ist mir so viel oder wenig klar, wie es Dad und dem Innersten Licht ging, als sie sich folgten.
Gebloggt genug. Die Konsequenzen werden wir gemeinsam erleben, good hearts, ihr Lieben.
Heute ist mir nach Tanzen. Also gebe ich euch ein Slice aus meinem Werk „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz“ mit dem Namen „Fandango“! Tanzt schön und genießt es!
[Fandango]
„Fandango – Time! Zeit zum Aufwachen!“
„Fan... was?“
„Fandango. Ein Tanz. Willkommen Fah!“
„Fah?“
„Fah.“
„Fah?“
„Wenn es dir Spaß macht, nochmal: FAH!“
„Was ist Fah und wieso Tanz?“
„Wir haben gewonnen! Du ein Stück Namen, das ist dein persönlicher Teil. Fah, also „F“, „A“, „H“, und wir alle zusammen den Fandango!“
Der Dalai Lama schien mir erfreut. Gelb – goldene Freude, wenn es so etwas gibt.
„Fah.“
„Besser als Waschmann. Und kürzer, oder?“
Der Zitator grinst breit: „Und leichter zu merken.“
„Darf der auch wieder reden, Dalai?“
„Der Zitator ist immer ganz umgänglich, wenn er sich richtig austoben durfte. Kennst du das nicht von allen Lebewesen, die es nach Entfaltung, nach Ekstase drängt?“
„Das ist wirklich wahr. Mir geht es bedeutend besser, Fah!“
„Und die Zitate?“
„Die schlafen. Sind total fertig vom Spiel. Das dauert Tage, wenn nicht Wochen, bis die sich wieder erholen. Bis dahin sind wir vielleicht schon längst vergast, wer weiß. Mir gefällt Fah.“
„Mir auch.“
„Jetzt wärst eigentlich du dran, etwas zu deinem Namen zu sagen.“ Die Mimik des Zitators ist lebendiger. Da ist ein wenig Spott, oder nicht?
„Fah? Ja, Duschgel, Seife, Deo, halbnackte, hirnlose Blondinen mit ausdruckslosen Titten am Strand, so was alles fällt mir dazu ein. Fah. Ich kann damit leben?“
Beide lachen lauthals.
„Leben?“ Der Dalai zeigt auf mich und sieht den Zitator ungläubig an.
„Du erinnerst dich schon, wohin unser Weg führt?“, fragt der Zitator.
„OK. Verstanden. Ich kann damit sterben.“
Jetzt lachen sie noch mehr, brüllen, biegen sich; irgendetwas muss ungeheuer komisch sein.
Aleister tritt heran. Er dreht sich wie eine Modepuppe, wie ein Model auf dem Catwalk. Er trägt einen karierten Schottenrock, die passenden Schuhe und ein weißes T – Shirt auf dem in großen Lettern aufgedruckt ist „Muskateller 4 President“. Auf seinem Kopf solch ein dämliches Hütchen , vermutlich Pappe, ein Spitzkegel, ganz klein und Rotgold, metallisch glänzend.
Mist, ich spüre auch ein Gummibändchen. Shit, ich trage auch so was. Selbst der Dalai, auch der Zitator. Warum bemerke ich so was nicht sofort?
„Party – Time! Fandangoooooo! Darf ich bitten, Fah?“, so fordert mich Aleister mit einer überaus schwulen Bewegung zum Tanz auf.
„Du musst!“, kommentiert der Dalai lakonisch.
„Keine Frage, du musst wirklich, wenn man dich auffordert, Fah!“, bestätigt der Zitator.
„Ich muss was?“
„Deinen Erfolg mit uns feiern! Fah! Hey! Hallo! Schau an dir herunter! Entdeckst du da nichts?“
Ich folge Aleisters Hinweis widerstrebend. Oh ja, da ist was zu entdecken. Die quittengelbsten Pumphosen mit Goldstickereien, die ich je sah, Schnabelschuhe, und, das durfte nicht fehlen, mein Shirt; weiß, wie einfallsreich, mit der dicken – fetten Aufschrift „ Jamaika ist Ausland“; die allerdings in gelb – grün gestreift und so einigermaßen passend. Wenn das nicht eine Überraschung ist! Nach der Farbe meines Hütchens will ich gar nicht schauen.
„WAS GIBT ES HIIIEEEERRRR!“ War das nicht ADDI, der Anstreicher?
„Kombinationsfeier. Erstens, den Gewinn des Wettbewerbes betreffend, und, das ist das Besondere, deinen ersten Geburtstag, Fah!“
„ÜBERRASCHUNG!!“, donnert es von allen Seiten des Waggons. Tröten, Luftschlangen gehen los, Lachen ist zu hören, wirklich fröhliche Geräusche.
„HAPPY BIRTHDAY TO YOU...“ Ein Ständchen für mich. Aleister, der Dalai, Zitadore, sie stimmen ein.
Rührend. Verrückt.
Aleister nötigt mich aufzustehen. Den Rest machen der Dalai und Zitadore, die mich hoch drücken. Dann stehen auch sie auf.
Prachtvolles Gewand beim Zitadore. Tief ockerbraun, mit einem Schuss Zimt und feinen Streifen von oben nach unten.
„Ja! Ja! Schau ’her, Fah! Ich bin eine Harfe! Ich bin eine Haarrfee!“
Der Dalai wirkt sehr würdevoll. Einen mittelalterlichen Fürst oder reichen, sehr mächtigen Kaufmann konnte ich mir so vorstellen. Edler, glänzender Stoff, überreiche Stickereien, ein Pelzbesatz, vielleicht Hermelin am Kragen. Fein, vornehm, aber nicht affektiert.
„El Principe, Dalai?“
“Heute Cretino del Funghi Maledetto. Aber lassen wir die Förmlichkeiten, Fah! Lass uns tanzen!“
Mit einem Fingerschnippen gibt er das Signal.
Van Morrison und Punk – Rock? Klingt für mich so. Der Tanz ist auch recht einfach.
Fast wie im Fernsehen. Man hüpft in die Luft, wobei man versucht, irgendjemand zu rammen. Das Ganze mehr oder minder im Rhythmus der Bass – Drums. Zitadore erwischt mich gut. Ich unternehme einen kleinen Taumelwanksegelflug an das Fenster.
Zitadore freut sich tierisch und lässt erneut alle wissen, dass er eine Harfe ist und macht sich an Aleister heran. Der ist schneller und weicht aus. Zitadore erwischt eine Haremsdame, die sich im Verlauf des Geschehens als Kafka erweist. Der würde sich freuen. Je mehr, umso besser, denke ich mir.
Der Schmerz ist schneller als das Geräusch der Schüsse. Mein Rücken. Gleichzeitig an verschiedenen Stellen. Glühend, explodierend, Wellen, - alles.
Im Fallen sehe ich die Beiden in den schwarzen Uniformen. Einer feuert, der Andere hält diese Patronenkette, die die Munition zuführt. Die knallen uns einfach ab. Großes Kaliber. Ich blute aus der Brust. Durchschüsse. Vielleicht Querschläger.
Licht aus. Stille.
Gelblich. Nicht schön. Loch in der Mitte. Braunschwarz oder Schwarzbraun. Sog. Ganz schwach. Nur ein Lüftchen. Belüftung? Was für blöde Fragen habe ich eigentlich noch beim Verrecken? Schenkt mir der Reststrom meiner sich ausklinkenden Neurologie noch ein Air – Airconditioner zum Abschied? Die Goldene Uhr (hauchdünner Überzug) nach 43 Jahren Betriebszugehörigkeit?
Wer will das wissen?
Ich.
Ich kenne das. Hatte nur die Details vergessen. Am Ende liege ich irgendwo in München im OP. Genauso war das doch. Oder ist es jetzt? Keine Zeit für Spielchen. Eine Menge irrer Träume sind möglich. Gleichzeitig auch. Warum sollte das nicht gehen? Oder, sie erscheinen mir nur gleichzeitig, weil ich sie durcheinander bringe. Sterben in München. Rechts der Isar. Medizinische Notirgendwas-Abteilung. Bekannt. Die Ärzte versuchen noch was.
Also, noch lange nicht am Leben, noch mittendrin. Alles nur geträumt? Wunschträume von zu Hause?
Alpträume von Auschwitz und dieser irren Reise dahin.
Langsam kriegen wir Ordnung hinein. Geschissene Ordnung. Horror!
Was jetzt? Abwarten. Tee gibt’s ja nicht zu trinken. Im Traum habe ich überlebt. Hat die Operation geklappt. Die Zweite dann auch. Ich wurde wieder, obwohl es echt an der Grenze war. Gründe für Zuversicht? Selbst verwirklichende Prophezeiungen? Selbstsuggestion.
Es wäre nicht die erste Placebo – Wirkung. Nichtmal die Größte.
Wie wär's mit spontaner Remission? Ein bisschen spät, wenn die schon operieren.
Auch wieder wahr.
Musik? Keine Lust. Womit auch. Ich frage mich eh, mit was ich sehe.
Pinks Song hätte gepasst, dachte ich mir eigentlich immer so, wenn ich dann abtrete und noch genügend Zeit bleibt dafür. Wie ging der?
“Good bye, cold world, I’m leaving you today,
Good bye, good bye, good bye...”
Ja. Hätte so was Freiheitliches noch gehabt. Als würde ich von selbst gehen.
Pink ist mir jetzt egal. So gerne ich ihn mochte. Wie viel mal habe ich mir den Film angesehen damals? 30 Mal werden nicht genügen. Mehr. Manches Mal zwei Vorstellungen hintereinander. Schlimme Zeit. Endzeit der ersten Ehe. Scheiße stinkt. Ich hätte es riechen können, zog aber vor, mir die Nase zuzuhalten. Vorbei.
Good bye, good bye Pink, mitsamt deiner Mauer. Machs einfach gut!
Das ist jetzt seltsam. Ich erinnere mich nicht, diese Gedanken gedacht zu haben, als ich im OP war. Geht doch nicht!! – Wenn, ja wenn das jetzt live ist. Was? „Live?“ Dumme Scheiße.
Hat auch lustige Aspekte. Da mache ich mir die ganzen Gedanken, schreibe, kämpfe, betreibe diese beschissene Nabelschau biss zum Koterbrechen, um zu erkennen, dass ich hier war die ganze Zeit? Bin ich solch ein Idiot, dass ich nicht einmal vor mich hin verrecken kann, ohne gleich einen Job, ein verblödetes Projekt daraus zu machen?
Na ja, es unterhält. BESSER als vieles Andere.
Ich hörte von Formen katatonischer Zustände, innerhalb derer man angeblich Schleifen durchläuft, wie eine Schallplatte früher, die einen Sprung hatte, ein Endlos – Tape heute, oder eine programmierte Schleife. Scheissegal was am Nächsten kommt, es hätte mich auch erwischen können. Und ich hätte die Zeit damit verbracht, mir meine tollen Erlebnisse wieder und wieder zu vergegenwärtigen.
Besser so.
„Kannst du Ski fahren?“
Völlig überrascht antworte ich trotzdem. Neuronaler Reflex. Vermutlich gibt jetzt eine Synapse der anderen ein Abschiedsküsschen aus Restspannung, bevor sie sich abschaltet.
„Geht so.“
„Du kannst hier raus, aber nur, wenn du drei Stunden lang mit mir „Mendecino“ singst!“
„Dann leck mich im Arsch!“
„Hab ich nicht anders erwartet! Mendecino, Mendecino, ich fahre jeden Tag....“
Selbst verwirklichende Prophezeiung. Mehr sage ich nicht. Ich meine, wer rechnet nicht irgendwo damit, dass der flachste Schwachsinn am Schluss nochmals einen Besuch macht und der erste ist, der auf dein Grab pisst? Ich schon. Schon immer. Wahrscheinlich werden die auf meinem Grabstein ihre Titten – Tillys ficken, die Dauerlächler, Blondchen, Feuermelder (mein Name für rothaarige Kotzbrocken), alles Gewürm und Geschmeiß mit leeren Gesichtern und Augen, und noch leereren Schädeln werden sich die geilsten Fotzen des Universums reinziehen, direkt einen Stock über mir, mit Rasseln und Fanfaren ihres gekünstelten Gestöhnes. Und es würde mich schon sehr wundern, wenn da nicht die dem Ereignis angemessene musikalische Begleitung, den Hits und Schlagern aus den untersten Schubladen wäre. Und ich hab nicht mal mehr Ohren, um sie mir zuzustopfen. Doch: So früh? Shit!
„Mendecino, Mendecino....“
Lange Abschiedsfeier.
„Oder der Beginn einer langen – langen Freundschaft! Ich kann nämlich nicht nur singen, sondern gleichzeitig deine Gedanken lesen!“
„Dann leck mich im Arsch!“
„Du wiederholst dich. Das ist langweilig.“
„Dann leck mich im Arsch!“
„Wenn du’s noch mal sagst, bin ich weg. Verf...“
„Dann leck mich im Arsch! Dann leck mich im Arsch! Dann leck mich im Arsch!“
Endlich Ruhe.
Ok, das war ein Stückchen Fandango aus „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz!“
Und jetzt? Ja, was wohl, ihr Genies? Das Gleiche wie (fast) immer-gleiche!
Hier also unsere Abschlussrede, good hearts, ihr lieben! - Ein Gutes hat meine Erschöpfung immer noch – wie ihr allzu gut wisst, ihr Chickys: So kommen wir wahrscheinlich nie dazu, Idi Amin und das abscheuliche Innere seines Kühlschranks zu besprechen... DAS SAGTE ICH JETZT DIE GANZE ZEIT!
GAME OVER!
IN KÜRZE SCHAUEN WIR MAL REIN!
WAS WIR DA WOHL VORFINDEN WERDEN? - UNS AM ENDE?
LASST UNS GESPANNT SEIN, IHR LIEBEN GOOD HEARTS!
LOVE! cozyP LOVE!!
Here we go:
Die Abwesenheit des Lichts ist Lüge und die schrecklichste aller Lügen, die Mutter der Bestie, zu der wir alle uns transformieren können, ehe wir uns umgeschaut haben! – Erwartet jetzt nicht von cozyP, dass er euch eine Bibel, eine Gita, das tenzo kyokun oder ein albanisch-flämisches Kochbuch oder irgendwelche Praktiken oder Techniken empfiehlt! Alles und wirklich alles, was ihr braucht, findet ihr auf unserer Website: www.g-cook.com
Und das für lau mit ohne Verpflichtung, Geld und wo weiter und so fort und alles!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Dröhnt euch DAS rein!
Genau, und das Folgende, was mir unglaublich half und es immer und immer und immer wieder tut:
La Madre sagt: Wenn DU es willst, ist alles gegangen!
Nein. Nein-nein, ich werde euch nicht von La Madre erzählen. Heute nicht. Noch nicht. Vielleicht irgendwann. Sicher irgendwann. Aber heute nicht.
Wenn ihr die beiden Elemente nicht nur wahr sondern in euch aufnehmt (und natürlich, wie für alles, genügend Energie habt), wird es nicht mehr brauchen, um euch auf der Stelle in ein neues und anderes Bewusstsein hinein zu erleuchten! – Ernsthaft!
Egal was ihr tut, good hearts, ihr lieben, behaltet das Schöne, das Edle, das Wahrhaftige und vor allem das Mitfühlende im Auge, dann kann nichts groß schief gehen! – Die Fixierung auf die entsetzliche Seite, der Leugnung des Lichts und der Halluzination der Dunkelheit, kann jederzeit durchbrochen werden und ersetzt durch lebendiges Licht, das allgegenwärtig ist! Es ist total bedeutungslos, wie tief ihr euch in die Scheiße gebohrt und gerammt habt, das strahlende Licht und die Heilung sind nur immer ein Fingerschnippen weit entfernt! – Ganz egal, wo ihr seid, good hearts, ihr lieben! – Und wenn ihr genug zu essen habt und etwas darüber hinaus, macht euch die Freude, kocht, back irgendwas und bringt es jemandem, der Kohldampf habt! Ihr findet die Leute überall! Und wenn euch nichts einfällt, lasst euch von Suzuki und cozyP inspirieren: Bringt einen Kuchen ins Seniorenheim! Und wenn es für euch ok ist, trinkt eine Tasse Kaffee mit den alten Leuten, lasst euch etwas erzählen und macht ein wenig Smalltalk! – Ihr glaubt nicht, wie gut euch das tun wird!
Und eines noch. Ein persönliches, sozusagen „cozyP-Anliegen“: Wenn ihr die Mittel nicht habt, jemand essen zu geben und/oder euch nicht traut, es euch zu komisch vorkommt und so weiter und so fort…, dann macht bitte folgendes:
Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
Macht das 9 Atemzyklen lang
Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Die Verleugnung des Lichts zerreißt den Körper. Man tut sich Unglaubliches an, indem man sich dazu entscheidet, in dieser Welt absurder Halluzinationen zu leben!
Entschließt euch, eure Natur als tanzender Lichtpunkt nicht nur zu akzeptieren, sondern ihrer fühlbar gewahr zu werden; es wird einer der besten Entschlüsse eures Seins sein!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Und dann noch das, an was Suzuki und ich euch gerne erinnern (und immer-immer-wieder, solange es die Vorderzähne aushalten, natürlich):
Genießt das Sein, good hearts, genießt es, mahnt auch Suzuki. Einen sehr sinnlichen, so extrem genussfähigen, grob stofflichen Körper zu haben, das kommt in Wahrheit nicht so oft vor, wie man sich das denken und wünschen würde, merken wir an dieser Stelle an! - Also nehmt die Gelegenheiten wahr! Es gibt derer unendlich viele an jedem Tag; solange ihr noch einen Arsch aus Fleisch und Blut habt!
Dann also wie immer! LOVE!
Wir senden Tipps4Fun und unsere unbedingte Liebe euch allen!
Und hier natürlich unser Hinweis auf ME H R :
Suzukis & cozyP’s Tipps4Fun – Wie ihr die euch holt? Nothing easier than that! Besucht uns auf:
www.g-cook.com
und findet die Links zu unseren Blogs und Twitter und facebook und g+.
Suzuki, La Madre und ich senden euch unsere bedingungslose Liebe, und alle Kraft und alles Licht, ihr good hearts, Ihr Lieben!LOVE ! cozyP Habt Spaß, good hearts!
See you later!A plus tard!Atode o ai shimashou!!Hasta luego!Bis später, good hearts! La Madre, Suzuki & cozyP LOVE! MORE LOVE! AND EVEN MORE..
Bis zum nächsten Mal (Grüße von Father's Father, Le Madre, Suzuki und den anderen...)!
!LOVE!
cozyP
Und doch noch ein gemütliches, wenngleich schmerzverzerrtes copy and paste für alle Anal - Sadisten!
Go: Ich wünsche euch, wir wünschen euch, also La Madre, Suzuki, Fathers Father, die Ungenannten, der Alte Meister ANZ, die Süßesten der Süßen, S., und natürlich die Beste Ehefrau von Allen, JJ & cozyP wie immer, wir wünschen euch jetzt einen multiplen Orgasmus im Hirn und dem Geschlecht nach dem anderen, und eine schöne und glücklich machende Überraschung nach der anderen, und denkt daran:
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Zieht euch das rein und genießt die Neue Woche, nachdem ihr die Nacht durchfickt mit Körper und mit Geist, good hearts! Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts!
Schlaft gut und träumt süß, ihr Mächte und Gewalten, ihr Saat des Himmels, die ihr wahrhaftig seid! CU, ihr lieben good hearts!
Bis die Tage!
!LOVE!
cozyP
Und traditionelle auch, also: Hi und hallo denn, und einmal mehr, ihr good hearts, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann.., das garantiert kommt!
Seid willkommen zu diesen kurzen Notizen zum Ausklang des Wochenendes und Beginns der neuen Woche!
Nichts Neues gibt es zu berichten. Ein fauler Tag ohne Vorkommnisse.
Gestern ging es mit meinen Schmerzen doch noch einigermaßen glimpflich ab, welch ein Glück! – Heute musste schon wieder Creme auf Schulter, Genick und Rücken…
Ich schlief sehr früh ein auf dem Sofa, gestern Abend. Leer.
Suzuki meint locker, ich solle mir „keinen ab machen“ und einfach eine bestimmte Gutenachtgeschichte bloggen heute, ein Stück aus meinem Werk „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz“, das er auswählte, auf dass wir alle heute Fandango tanzen.
So sei es (ich liebe diesen Mann, auch wenn er keinen Körper hat!):
Dad's choice. My choice. Äpfel und Ziegen. Und Fandango für euch auch noch!
fahfahrian, 19:17h
Hi und hallo, good hearts, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann.., das garantiert kommt! Unerwartet kommt oft, heißt es nicht so? So auch heute, heute dieser kurze Blog. Mich mit dem Tag zu beschäftigen habe ich weder Lust noch Veranlassung in diesem Rahmen. Ein Freitag. Ein ungewöhnlicher Freitag. Ein Freitag, der in gewisser Weise DER Freitag sein kann! Er hat das Potential dazu. Davon mehr, wenn ich soweit bin.
An Dad, meinen wahren (und, genau, daher auch nichtphysischen) Vater, dachte ich heute. Genauer gesagt an die Wahl seiner ersten Sexualpartnerin; und ich muss schon sagen: WOW, Mann! Erlesene Wahl! Noch besser geht es nicht!
Dass „das Ganze“ (es handelte sich immerhin um den ersten Geschlechtsverkehr überhaupt) mich als … Ergebnis, oder eher … Konsequenz … äh … zur Folge hatte … erbrachte … oder wie auch immer, das konnte nur einer wissen, von dem wir alle wissen, dass er die Ursache allen ist und wenig spricht.
Dass die beiden mich ins Sein v... verursachten? Und mich bei der Gelegenheit zugleich vergaßen?
Heute weiß ich meine Eigenheiten zu schätzen. Verstehe ihre Herkunft aus meiner Herkunft. Entstanden durch … nennen wir es einfach … ungestörtes Sein von Geburt an ohne jede Hilfe oder Anleitung oder Einschränkung … sozusagen das Ideal antiautoritärer Erziehung … Heute weiß ich meine Eigenheiten zu schätzen. Die meisten davon. Das dauerte sehr lange. Sehr-sehr lange. Damit sind wir am Punkt, am exakten Punkt dieser kurzen – so hoffe ich (meine Eloquenz am Würgehalsband haltend) – Erörterung.
Dieser Freitag kann DER Freitag sein, welcher das „sehr-sehr-Lange“ endet! Keine Enge mehr! Keine Hektik mehr! Keine Anweisungen! Keine Befehle! Keine Regeln! Nicht mehr für mich!
DAS ist meine Wahl. Was ich damit zeuge, mich mit jeder meiner Möglichkeiten zu vereinigen in EINEM AKT, ist mir so viel oder wenig klar, wie es Dad und dem Innersten Licht ging, als sie sich folgten.
Gebloggt genug. Die Konsequenzen werden wir gemeinsam erleben, good hearts, ihr Lieben.
Heute ist mir nach Tanzen. Also gebe ich euch ein Slice aus meinem Werk „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz“ mit dem Namen „Fandango“! Tanzt schön und genießt es!
[Fandango]
„Fandango – Time! Zeit zum Aufwachen!“
„Fan... was?“
„Fandango. Ein Tanz. Willkommen Fah!“
„Fah?“
„Fah.“
„Fah?“
„Wenn es dir Spaß macht, nochmal: FAH!“
„Was ist Fah und wieso Tanz?“
„Wir haben gewonnen! Du ein Stück Namen, das ist dein persönlicher Teil. Fah, also „F“, „A“, „H“, und wir alle zusammen den Fandango!“
Der Dalai Lama schien mir erfreut. Gelb – goldene Freude, wenn es so etwas gibt.
„Fah.“
„Besser als Waschmann. Und kürzer, oder?“
Der Zitator grinst breit: „Und leichter zu merken.“
„Darf der auch wieder reden, Dalai?“
„Der Zitator ist immer ganz umgänglich, wenn er sich richtig austoben durfte. Kennst du das nicht von allen Lebewesen, die es nach Entfaltung, nach Ekstase drängt?“
„Das ist wirklich wahr. Mir geht es bedeutend besser, Fah!“
„Und die Zitate?“
„Die schlafen. Sind total fertig vom Spiel. Das dauert Tage, wenn nicht Wochen, bis die sich wieder erholen. Bis dahin sind wir vielleicht schon längst vergast, wer weiß. Mir gefällt Fah.“
„Mir auch.“
„Jetzt wärst eigentlich du dran, etwas zu deinem Namen zu sagen.“ Die Mimik des Zitators ist lebendiger. Da ist ein wenig Spott, oder nicht?
„Fah? Ja, Duschgel, Seife, Deo, halbnackte, hirnlose Blondinen mit ausdruckslosen Titten am Strand, so was alles fällt mir dazu ein. Fah. Ich kann damit leben?“
Beide lachen lauthals.
„Leben?“ Der Dalai zeigt auf mich und sieht den Zitator ungläubig an.
„Du erinnerst dich schon, wohin unser Weg führt?“, fragt der Zitator.
„OK. Verstanden. Ich kann damit sterben.“
Jetzt lachen sie noch mehr, brüllen, biegen sich; irgendetwas muss ungeheuer komisch sein.
Aleister tritt heran. Er dreht sich wie eine Modepuppe, wie ein Model auf dem Catwalk. Er trägt einen karierten Schottenrock, die passenden Schuhe und ein weißes T – Shirt auf dem in großen Lettern aufgedruckt ist „Muskateller 4 President“. Auf seinem Kopf solch ein dämliches Hütchen , vermutlich Pappe, ein Spitzkegel, ganz klein und Rotgold, metallisch glänzend.
Mist, ich spüre auch ein Gummibändchen. Shit, ich trage auch so was. Selbst der Dalai, auch der Zitator. Warum bemerke ich so was nicht sofort?
„Party – Time! Fandangoooooo! Darf ich bitten, Fah?“, so fordert mich Aleister mit einer überaus schwulen Bewegung zum Tanz auf.
„Du musst!“, kommentiert der Dalai lakonisch.
„Keine Frage, du musst wirklich, wenn man dich auffordert, Fah!“, bestätigt der Zitator.
„Ich muss was?“
„Deinen Erfolg mit uns feiern! Fah! Hey! Hallo! Schau an dir herunter! Entdeckst du da nichts?“
Ich folge Aleisters Hinweis widerstrebend. Oh ja, da ist was zu entdecken. Die quittengelbsten Pumphosen mit Goldstickereien, die ich je sah, Schnabelschuhe, und, das durfte nicht fehlen, mein Shirt; weiß, wie einfallsreich, mit der dicken – fetten Aufschrift „ Jamaika ist Ausland“; die allerdings in gelb – grün gestreift und so einigermaßen passend. Wenn das nicht eine Überraschung ist! Nach der Farbe meines Hütchens will ich gar nicht schauen.
„WAS GIBT ES HIIIEEEERRRR!“ War das nicht ADDI, der Anstreicher?
„Kombinationsfeier. Erstens, den Gewinn des Wettbewerbes betreffend, und, das ist das Besondere, deinen ersten Geburtstag, Fah!“
„ÜBERRASCHUNG!!“, donnert es von allen Seiten des Waggons. Tröten, Luftschlangen gehen los, Lachen ist zu hören, wirklich fröhliche Geräusche.
„HAPPY BIRTHDAY TO YOU...“ Ein Ständchen für mich. Aleister, der Dalai, Zitadore, sie stimmen ein.
Rührend. Verrückt.
Aleister nötigt mich aufzustehen. Den Rest machen der Dalai und Zitadore, die mich hoch drücken. Dann stehen auch sie auf.
Prachtvolles Gewand beim Zitadore. Tief ockerbraun, mit einem Schuss Zimt und feinen Streifen von oben nach unten.
„Ja! Ja! Schau ’her, Fah! Ich bin eine Harfe! Ich bin eine Haarrfee!“
Der Dalai wirkt sehr würdevoll. Einen mittelalterlichen Fürst oder reichen, sehr mächtigen Kaufmann konnte ich mir so vorstellen. Edler, glänzender Stoff, überreiche Stickereien, ein Pelzbesatz, vielleicht Hermelin am Kragen. Fein, vornehm, aber nicht affektiert.
„El Principe, Dalai?“
“Heute Cretino del Funghi Maledetto. Aber lassen wir die Förmlichkeiten, Fah! Lass uns tanzen!“
Mit einem Fingerschnippen gibt er das Signal.
Van Morrison und Punk – Rock? Klingt für mich so. Der Tanz ist auch recht einfach.
Fast wie im Fernsehen. Man hüpft in die Luft, wobei man versucht, irgendjemand zu rammen. Das Ganze mehr oder minder im Rhythmus der Bass – Drums. Zitadore erwischt mich gut. Ich unternehme einen kleinen Taumelwanksegelflug an das Fenster.
Zitadore freut sich tierisch und lässt erneut alle wissen, dass er eine Harfe ist und macht sich an Aleister heran. Der ist schneller und weicht aus. Zitadore erwischt eine Haremsdame, die sich im Verlauf des Geschehens als Kafka erweist. Der würde sich freuen. Je mehr, umso besser, denke ich mir.
Der Schmerz ist schneller als das Geräusch der Schüsse. Mein Rücken. Gleichzeitig an verschiedenen Stellen. Glühend, explodierend, Wellen, - alles.
Im Fallen sehe ich die Beiden in den schwarzen Uniformen. Einer feuert, der Andere hält diese Patronenkette, die die Munition zuführt. Die knallen uns einfach ab. Großes Kaliber. Ich blute aus der Brust. Durchschüsse. Vielleicht Querschläger.
Licht aus. Stille.
Gelblich. Nicht schön. Loch in der Mitte. Braunschwarz oder Schwarzbraun. Sog. Ganz schwach. Nur ein Lüftchen. Belüftung? Was für blöde Fragen habe ich eigentlich noch beim Verrecken? Schenkt mir der Reststrom meiner sich ausklinkenden Neurologie noch ein Air – Airconditioner zum Abschied? Die Goldene Uhr (hauchdünner Überzug) nach 43 Jahren Betriebszugehörigkeit?
Wer will das wissen?
Ich.
Ich kenne das. Hatte nur die Details vergessen. Am Ende liege ich irgendwo in München im OP. Genauso war das doch. Oder ist es jetzt? Keine Zeit für Spielchen. Eine Menge irrer Träume sind möglich. Gleichzeitig auch. Warum sollte das nicht gehen? Oder, sie erscheinen mir nur gleichzeitig, weil ich sie durcheinander bringe. Sterben in München. Rechts der Isar. Medizinische Notirgendwas-Abteilung. Bekannt. Die Ärzte versuchen noch was.
Also, noch lange nicht am Leben, noch mittendrin. Alles nur geträumt? Wunschträume von zu Hause?
Alpträume von Auschwitz und dieser irren Reise dahin.
Langsam kriegen wir Ordnung hinein. Geschissene Ordnung. Horror!
Was jetzt? Abwarten. Tee gibt’s ja nicht zu trinken. Im Traum habe ich überlebt. Hat die Operation geklappt. Die Zweite dann auch. Ich wurde wieder, obwohl es echt an der Grenze war. Gründe für Zuversicht? Selbst verwirklichende Prophezeiungen? Selbstsuggestion.
Es wäre nicht die erste Placebo – Wirkung. Nichtmal die Größte.
Wie wär's mit spontaner Remission? Ein bisschen spät, wenn die schon operieren.
Auch wieder wahr.
Musik? Keine Lust. Womit auch. Ich frage mich eh, mit was ich sehe.
Pinks Song hätte gepasst, dachte ich mir eigentlich immer so, wenn ich dann abtrete und noch genügend Zeit bleibt dafür. Wie ging der?
“Good bye, cold world, I’m leaving you today,
Good bye, good bye, good bye...”
Ja. Hätte so was Freiheitliches noch gehabt. Als würde ich von selbst gehen.
Pink ist mir jetzt egal. So gerne ich ihn mochte. Wie viel mal habe ich mir den Film angesehen damals? 30 Mal werden nicht genügen. Mehr. Manches Mal zwei Vorstellungen hintereinander. Schlimme Zeit. Endzeit der ersten Ehe. Scheiße stinkt. Ich hätte es riechen können, zog aber vor, mir die Nase zuzuhalten. Vorbei.
Good bye, good bye Pink, mitsamt deiner Mauer. Machs einfach gut!
Das ist jetzt seltsam. Ich erinnere mich nicht, diese Gedanken gedacht zu haben, als ich im OP war. Geht doch nicht!! – Wenn, ja wenn das jetzt live ist. Was? „Live?“ Dumme Scheiße.
Hat auch lustige Aspekte. Da mache ich mir die ganzen Gedanken, schreibe, kämpfe, betreibe diese beschissene Nabelschau biss zum Koterbrechen, um zu erkennen, dass ich hier war die ganze Zeit? Bin ich solch ein Idiot, dass ich nicht einmal vor mich hin verrecken kann, ohne gleich einen Job, ein verblödetes Projekt daraus zu machen?
Na ja, es unterhält. BESSER als vieles Andere.
Ich hörte von Formen katatonischer Zustände, innerhalb derer man angeblich Schleifen durchläuft, wie eine Schallplatte früher, die einen Sprung hatte, ein Endlos – Tape heute, oder eine programmierte Schleife. Scheissegal was am Nächsten kommt, es hätte mich auch erwischen können. Und ich hätte die Zeit damit verbracht, mir meine tollen Erlebnisse wieder und wieder zu vergegenwärtigen.
Besser so.
„Kannst du Ski fahren?“
Völlig überrascht antworte ich trotzdem. Neuronaler Reflex. Vermutlich gibt jetzt eine Synapse der anderen ein Abschiedsküsschen aus Restspannung, bevor sie sich abschaltet.
„Geht so.“
„Du kannst hier raus, aber nur, wenn du drei Stunden lang mit mir „Mendecino“ singst!“
„Dann leck mich im Arsch!“
„Hab ich nicht anders erwartet! Mendecino, Mendecino, ich fahre jeden Tag....“
Selbst verwirklichende Prophezeiung. Mehr sage ich nicht. Ich meine, wer rechnet nicht irgendwo damit, dass der flachste Schwachsinn am Schluss nochmals einen Besuch macht und der erste ist, der auf dein Grab pisst? Ich schon. Schon immer. Wahrscheinlich werden die auf meinem Grabstein ihre Titten – Tillys ficken, die Dauerlächler, Blondchen, Feuermelder (mein Name für rothaarige Kotzbrocken), alles Gewürm und Geschmeiß mit leeren Gesichtern und Augen, und noch leereren Schädeln werden sich die geilsten Fotzen des Universums reinziehen, direkt einen Stock über mir, mit Rasseln und Fanfaren ihres gekünstelten Gestöhnes. Und es würde mich schon sehr wundern, wenn da nicht die dem Ereignis angemessene musikalische Begleitung, den Hits und Schlagern aus den untersten Schubladen wäre. Und ich hab nicht mal mehr Ohren, um sie mir zuzustopfen. Doch: So früh? Shit!
„Mendecino, Mendecino....“
Lange Abschiedsfeier.
„Oder der Beginn einer langen – langen Freundschaft! Ich kann nämlich nicht nur singen, sondern gleichzeitig deine Gedanken lesen!“
„Dann leck mich im Arsch!“
„Du wiederholst dich. Das ist langweilig.“
„Dann leck mich im Arsch!“
„Wenn du’s noch mal sagst, bin ich weg. Verf...“
„Dann leck mich im Arsch! Dann leck mich im Arsch! Dann leck mich im Arsch!“
Endlich Ruhe.
Ok, das war ein Stückchen Fandango aus „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz!“
Und jetzt? Ja, was wohl, ihr Genies? Das Gleiche wie (fast) immer-gleiche!
Hier also unsere Abschlussrede, good hearts, ihr lieben! - Ein Gutes hat meine Erschöpfung immer noch – wie ihr allzu gut wisst, ihr Chickys: So kommen wir wahrscheinlich nie dazu, Idi Amin und das abscheuliche Innere seines Kühlschranks zu besprechen... DAS SAGTE ICH JETZT DIE GANZE ZEIT!
GAME OVER!
IN KÜRZE SCHAUEN WIR MAL REIN!
WAS WIR DA WOHL VORFINDEN WERDEN? - UNS AM ENDE?
LASST UNS GESPANNT SEIN, IHR LIEBEN GOOD HEARTS!
LOVE! cozyP LOVE!!
Here we go:
Die Abwesenheit des Lichts ist Lüge und die schrecklichste aller Lügen, die Mutter der Bestie, zu der wir alle uns transformieren können, ehe wir uns umgeschaut haben! – Erwartet jetzt nicht von cozyP, dass er euch eine Bibel, eine Gita, das tenzo kyokun oder ein albanisch-flämisches Kochbuch oder irgendwelche Praktiken oder Techniken empfiehlt! Alles und wirklich alles, was ihr braucht, findet ihr auf unserer Website: www.g-cook.com
Und das für lau mit ohne Verpflichtung, Geld und wo weiter und so fort und alles!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Dröhnt euch DAS rein!
Genau, und das Folgende, was mir unglaublich half und es immer und immer und immer wieder tut:
La Madre sagt: Wenn DU es willst, ist alles gegangen!
Nein. Nein-nein, ich werde euch nicht von La Madre erzählen. Heute nicht. Noch nicht. Vielleicht irgendwann. Sicher irgendwann. Aber heute nicht.
Wenn ihr die beiden Elemente nicht nur wahr sondern in euch aufnehmt (und natürlich, wie für alles, genügend Energie habt), wird es nicht mehr brauchen, um euch auf der Stelle in ein neues und anderes Bewusstsein hinein zu erleuchten! – Ernsthaft!
Egal was ihr tut, good hearts, ihr lieben, behaltet das Schöne, das Edle, das Wahrhaftige und vor allem das Mitfühlende im Auge, dann kann nichts groß schief gehen! – Die Fixierung auf die entsetzliche Seite, der Leugnung des Lichts und der Halluzination der Dunkelheit, kann jederzeit durchbrochen werden und ersetzt durch lebendiges Licht, das allgegenwärtig ist! Es ist total bedeutungslos, wie tief ihr euch in die Scheiße gebohrt und gerammt habt, das strahlende Licht und die Heilung sind nur immer ein Fingerschnippen weit entfernt! – Ganz egal, wo ihr seid, good hearts, ihr lieben! – Und wenn ihr genug zu essen habt und etwas darüber hinaus, macht euch die Freude, kocht, back irgendwas und bringt es jemandem, der Kohldampf habt! Ihr findet die Leute überall! Und wenn euch nichts einfällt, lasst euch von Suzuki und cozyP inspirieren: Bringt einen Kuchen ins Seniorenheim! Und wenn es für euch ok ist, trinkt eine Tasse Kaffee mit den alten Leuten, lasst euch etwas erzählen und macht ein wenig Smalltalk! – Ihr glaubt nicht, wie gut euch das tun wird!
Und eines noch. Ein persönliches, sozusagen „cozyP-Anliegen“: Wenn ihr die Mittel nicht habt, jemand essen zu geben und/oder euch nicht traut, es euch zu komisch vorkommt und so weiter und so fort…, dann macht bitte folgendes:
Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
Macht das 9 Atemzyklen lang
Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Die Verleugnung des Lichts zerreißt den Körper. Man tut sich Unglaubliches an, indem man sich dazu entscheidet, in dieser Welt absurder Halluzinationen zu leben!
Entschließt euch, eure Natur als tanzender Lichtpunkt nicht nur zu akzeptieren, sondern ihrer fühlbar gewahr zu werden; es wird einer der besten Entschlüsse eures Seins sein!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Und dann noch das, an was Suzuki und ich euch gerne erinnern (und immer-immer-wieder, solange es die Vorderzähne aushalten, natürlich):
Genießt das Sein, good hearts, genießt es, mahnt auch Suzuki. Einen sehr sinnlichen, so extrem genussfähigen, grob stofflichen Körper zu haben, das kommt in Wahrheit nicht so oft vor, wie man sich das denken und wünschen würde, merken wir an dieser Stelle an! - Also nehmt die Gelegenheiten wahr! Es gibt derer unendlich viele an jedem Tag; solange ihr noch einen Arsch aus Fleisch und Blut habt!
Dann also wie immer! LOVE!
Wir senden Tipps4Fun und unsere unbedingte Liebe euch allen!
Und hier natürlich unser Hinweis auf ME H R :
Suzukis & cozyP’s Tipps4Fun – Wie ihr die euch holt? Nothing easier than that! Besucht uns auf:
www.g-cook.com
und findet die Links zu unseren Blogs und Twitter und facebook und g+.
Suzuki, La Madre und ich senden euch unsere bedingungslose Liebe, und alle Kraft und alles Licht, ihr good hearts, Ihr Lieben!LOVE ! cozyP Habt Spaß, good hearts!
See you later!A plus tard!Atode o ai shimashou!!Hasta luego!Bis später, good hearts! La Madre, Suzuki & cozyP LOVE! MORE LOVE! AND EVEN MORE..
Bis zum nächsten Mal (Grüße von Father's Father, Le Madre, Suzuki und den anderen...)!
!LOVE!
cozyP
Und doch noch ein gemütliches, wenngleich schmerzverzerrtes copy and paste für alle Anal - Sadisten!
Go: Ich wünsche euch, wir wünschen euch, also La Madre, Suzuki, Fathers Father, die Ungenannten, der Alte Meister ANZ, die Süßesten der Süßen, S., und natürlich die Beste Ehefrau von Allen, JJ & cozyP wie immer, wir wünschen euch jetzt einen multiplen Orgasmus im Hirn und dem Geschlecht nach dem anderen, und eine schöne und glücklich machende Überraschung nach der anderen, und denkt daran:
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Zieht euch das rein und genießt die Neue Woche, nachdem ihr die Nacht durchfickt mit Körper und mit Geist, good hearts! Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts!
Schlaft gut und träumt süß, ihr Mächte und Gewalten, ihr Saat des Himmels, die ihr wahrhaftig seid! CU, ihr lieben good hearts!
Bis die Tage!
!LOVE!
cozyP