Freitag, 9. Januar 2015
No sense. No serendipity. Alles Äpfel und alles Ziegen.
fahfahrian, 18:11h
Hi und hallo denn, an diesem seltsamer Weise ersten und zugleich letzten Schmerzklinik – Freitag im Neuen Jahr, good hearts, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann.., das garantiert kommt!
Die letzten beiden Tage bloggte ich wenig und gehetzt, und das, obwohl ich das Letztere eigentlich sein lassen wollte. Ist so eine Sache mit den Vorsätzen… Besonders gefährlich erscheinen mir die, die wir „Die Guten“ zu nennen geneigt sind… Haarsträubend!
Was gibt es zu berichten? Was gibt es Neues, was Wunderliches, Bizarres oder Abstoßendes von den Duldern, den Schmerzgeplagten? Nun, unsere kleine Truppe schlägt sich tapfer, und es ist ein wahres Minenfeld, das sie täglich zu durchschreiten hat. Bald, ab kommenden Donnerstag, wird das jeder wieder für sich alleine tun; und tun müssen, und es liegt so etwas wie Vergeblichkeit, wie eine stille Vorahnung der Trauer der auseinander gehenden Kämpfer in der Luft, während wir an dem großen Tisch in unserem Aufenthaltsraum sitzen und unser Mittagessen schweigend einnehmen. Man hat sich lieb gewonnen, denn über die reine Solidarität der Leidenden unter einander erwuchs in dieser kleinen Truppe ein nicht zu unterschätzendes, ein erhebliches Gemeinschaftsgefühl.
Natürlich weiß ich und wissen wir um den absolut nicht voyeuristischen Charakter eures Interesses an weiteren Details, good hearts, doch, so fürchte ich, werde ich mit nicht viel dienen, und somit nur wenig aufwarten können zu eurer Belustigung, eurer Unterhaltung, oder was sonst euch antreibt; und auch um den hohen Preis eures Mitgefühls wird es nicht mehr.
Um dies hier schreiben zu können, verzichte ich darauf, mit meiner Frau zum Einkaufen zu gehen, in dem Wissen, dass es ihr viel bedeutet hätte, heute. Der verfickte Oberkellner kommt und ich bezahle ihm seine Scheiß – Rechnung mit meinem Blut, meinem rasenden! Verstanden, Ihr Galgenvögel? Hier und jetzt, in dieser Identitätsspur, da gibt es immer einen Preis…, ja – ja, und einen beschissenen Geldeintreiber, dessen letzte Instanz wir praktischer Weise „Tod“ nennen… Aber das führt jetzt zu weit, und hinweg einem Weg von Erdbeeren, was wir unmöglich annehmen und niemals akzeptieren werden.
Wisst ihr, irgendwie haben sich die Regeln geändert. Oder änderten sich die Regeln?
Wie immer man das auch betrachten und bezeichnen mag, so hängt es doch zusammen mit einem weiteren Quantensprung, denn weniger war es nicht, den zu machen man mir jetzt, was genau gesagt gestern Abend besagt, gewährte. Und es war, es ist…, wunderbar. Und unvermutet. Nach meiner Erleuchtung betrachtete ich es einfach als gegeben, dass dieses Erlebnis, der reine Genuss daran, dass „Es“ einen erleuchtet, niemals wiederkehren und nur in meiner Erinnerung fortleben würde.
Heute weiß ich und kann ich voller Stolz und Ehrfurcht sagen, dass dem nicht so ist. Die Erleuchtung, so scheint es mir immer deutlicher, ist weniger ein Ereignis, als ein einmalig „anzuschiebender“ (40 Jahre Arbeit und Unendlichkeiten voller Schmerz genügen schon, denn so war es bei mir) Roter Faden! Roter Faden! Also, wieder schön von vorne und Anfang an:
Heute weiß ich und kann ich voller Stolz und Ehrfurcht sagen, dass dem nicht so ist. Die Erleuchtung, so scheint es mir immer deutlicher, ist weniger ein Ereignis, als ein einmalig „anzuschiebender“ und ab dann fortlaufender Prozess, dessen Ende nicht absehbar, weil nicht vorhanden ist.
Meine gestrige Reise, ich könnte auch sagen, meine abermalige oder weitere Erleuchtung, sie nahm diesmal wesentlich mehr Zeit in Anspruch als zuerst. Ich begriff absolut nicht, wie mir geschah, hatte keine Ahnung davon, was mit mir geschah, und brachte zu meinem großen Glück die Nicht – Disziplin auf, mich konsequent nicht zu kontrollieren, sondern gehen, tun, schauen, fühlen, nicht in Worte zu Fassendes zu erleben, tun, zu beobachten und „Es“ wertfrei, ja bedeutungslos „sein Ding machen zu lassen“ ohne meine Einmischung, selbst ohne zu urteilen, „Es“ somit anzunehmen…. , ich ließ es irgendwie laufen, ohne das „laufen lassen“ zu initiieren, denn ich vertraute einfach nur der Bewegung, die sich in diesem Moment nach gar nichts anfühlte, was sie auf eine äußerst merkwürdige Art akzeptabel, ja, oder nein, nicht vertrauenswürdig, nein, sondern rein „zulässig“ machte.
Und mehr brauchte „Es“ nicht.
Ihr wisst, good hearts, so sicher, wie Arsch jucken nervig ist, dass es von Ixtlan keine Rückkehr gibt. Wie Suzuki immer sagt: Erleuchtung ist vom Umtausch ausgeschlossen!
Stimmt so, das spürt ihr, auch wenn ihr noch nicht ganz so weit seid.
Nachdem mich meine Erleuchtung vor einiger Zeit in Abschiebehaft nahm und in mein Ixtlan brachte und auf dem Rückweg meine Menschliche Form mit sich nahm, und ich abermals, wie der unvergleichliche SACATECA so schön und treffend beschreibt „weggeführt wurde“, befinde ich mich nun an einer Koordinate, die nochmals vollständig anders ist; und unbekannt.
Ich denke, wir werden im Verlauf dessen, was wir hier Zeit nennen, gemeinsam Forschungsreisen unternehmen, good hearts, um mehr in Erfahrung zu bringen. Wir werden…, nein, wir lernen gemeinsam, und ich freue mich und das ist verdammt cool so.
Wisst ihr, irgendwie haben sich die Regeln geändert. Oder änderten sich die Regeln?
Was genau das bedeuten mag, finden wir zusammen heraus. Wir machen kein weiteres Getöse darum, schlage ich vor und setze ich durch, sondern wir werden so beiläufig wie möglich unsere Feststellungen treffen und Schritt für Schritt eine saubere Elicitation zustande bringen, ok?
Was mir jetzt und sofort auffällt, sind strukturelle Änderungen, mit denen wir ab sofort leben werden, meine Lieben. Sie zeigen sich zum Beispiel daran, dass Themen spontan aufgenommen, angesprochen und ebenso spontan fallen gelassen werden, ohne dass es einen erkennbaren, dem Verstande zugänglichen Grund dafür gäbe. An diesem Punkt ist Festhalten am Zwang zum Rationalisieren untragbar und würde nur zum Banalisieren führen. Also lassen wir das.
Die letzten Tage hatten viel zu tun mit Lerchen. Den Vögeln. Fraßen die verdammten Römer wirklich ihre Zungen? Zuzutrauen wäre ihnen das, und nicht nur das! – Ich mag jetzt aber nicht an unsere Herrenrasse, die Scheiß Eulen – Anbeter – Kannibalen denken und schlage die Kladde daher zu.
Gut so.
Es geht selbstverständlich, wie die Meisten unter euch ahnen (oder auch nicht ihr proletarischen Kunststoff – Banausen – Bananen!), geht um das Album von King Crimson. Meine langen Wege hin und zurück ins Krankenhaus, in die Schmerzklinik, sie gaben mir Gelegenheit, einmal wieder so richtig Musik zu hören, wie die vergangenen 25 Jahre nicht; und für jemand, der die Musik so sehr liebt wie ich, ist das eine verdammt lange Zeit. Schließlich, nach einigen vorsichtigen Schritten der Annäherung an Lautstärke und Tempi, wagte ich mich an etwas derart Komplexes wie das „Larks Tongues“ – Album.
Ich muss es nochmals sagen, wie atemberaubend gut und geil und cool die Anlage in unserem Auto ist. Sie ist eindeutig bedeutend mehr wert, als wir für die ganze Kiste zahlten…….. Passt zu uns dieses Understatement, tut mir gut!
No sense. No serendipity.
Das habe ich heute zu sagen. Und ich nenne auch unser heutiges Energiebild so.
Ja, ich hatte Spaß an Qualität. Meine Schwäche über die Jahre, sie ging so weit, dass ich mich auch musikalisch ausschließlich von „Schonkost“ zu ernähren versuchte, was natürlich zum Scheitern verurteilt war, da ich mit Breikost nicht richtig satt werde, noch nie wurde. Das ist schon eine sehr – sehr merkwürdige Sache, das mit der Musik und mir. Mir ist, als hätte ich versucht, mir das Essen abzugewöhnen, oder das Trinken, oder das Atmen. Als ich mir die Zeit nahm, das ganze Werk einfach einmal nicht zerstückelt, selektiv, durch Eile komprimiert und Bullshit ähnlicher Sorte, sondern genauso, wie es geschrieben und aufgeführt wurde, zu genießen, öffnete sich für mich eine Pforte, ein Zugang nach Hause, in meine unglaublich reiche Musik – Welt. Ich erlebte einen Gefühlsreichtum, den ich fast vergessen hatte, eine Orientierung an Edlem und Schöngeistigem und Faszinierendem, auch Schwierigem, ja, sehr Schwerem, die äußerst befriedigend und mir wirklich angemessen ist. Mein verdammter Maßanzug. Meine Scheiß – Maßschuhe.
Was mache ich nun mit meinen zwischenzeitlichen Geliebten, meinen Schnulzen und Bullshit – Songs? – SIE LIEBEN NATÜRLICH! WAS SONST!
Ich nehme nichts zurück, denn es besteht kein Grund. Und ich verhandle nicht, wie man weiß.
Facebook macht mir im Moment gerade etwas den Frosch, da es eure Energiebilder nicht hoch laden möchte. Verstockt, das Ding.
Ok, ist geklärt. Hatte Schluckauf mit einem Bild.
Ok, alles klar. Mir reicht es für heute mit plaudern und bloggen und tippen und schreiben auch.
Ich hänge euch einfach eine schöne Gutenachtgeschichte um den Hals, zu den 200 Karat Diamanten und den 70 Kilo Gold, dann schwimmt schön los ins Traumland, ihr good hearts!
Morgen…, werden wir sehen!
Bis die Tage!
Haut rein!
!LOVE!
cozyP
Samstag, 2. August 2014
Samstag ohne Lust auf Queer-Studies. Ein wahrer Feiertag für Äpfel und Ziegen. Und was ist mit mir? Hosen voll? Oder toll? cozyP schafft das! Und Suzuki freut sich auf das neue Buch!
fahfahrian, 18:01h
Hi und hallo, good hearts, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann.., das garantiert kommt! Willkommen an diesem herrlichen Samstag zum kürzesten Blog der kurzen-Blog-Geschichte! Nur ein paar Randbemerkungen heute. Auf die Oberflächenstruktur dieses Tages nähe eingehen, das hieße auch, sich auf die Niederungen meiner Körperlichkeit einzulassen; und das ist weit mehr, als dass ich heute bereit bin, meinen Blick zu neigen! - Ob es nun mein Fleisch oder meine materiellen Verhältnisse sind, es ist dran zu bleiben, weiter so hart als möglich zu arbeiten und – selbstverständlich als Grundbedingung – standhaft zu bleiben! - All dies tun wir jeden Tag, so gut wir können. Also ist die Erfüllung lediglich eine Frage der Zeit, die durch unsere Physis als eine „bange Frage“ interpretiert und damit missdeutet würde, wozu ich heute – offensichtlich in einem meiner „wacheren Momente“ - gleichfalls nicht geneigt bin!
Willkommen also erneut, good hearts, ihr Lieben!
Es ist geschafft und alle Blogs in allen verfügbaren Sprachen sind wieder online! Dies zuerst. Es war ein rechter, ein echter Kampf bis dahin; gegen die Tücken der überlasteten Technik (der armen Computerdame Maya, der Großmutter, mit ihrem kleinen Speicher und dem langsamen Rechenwerk...), gegen die der Zeit (zuerst wollten wir an unsern See, dann doch zuerst zum Einkaufen..., jedenfalls mussten wir los...), die der Physis (meiner, wie bereits ausreichend angedeutet) und Murphy's Law in allen Lebenslagen!
Meine Frau und ich schafften es gemeinsam, der vertrackten Umstände Herr zu werden, bei einer Fahrradfahrt zum Einkauf etwas Sonne zu tanken und Kaffee und Kuchen zu genießen!
Jetzt, nach einer Plauderei über die gestrige Feier, zu der ich nicht nachkommen konnte, warf ich mich der Pflicht wieder entgegen und vollendete den Übersetzungs- und Programmierungs- und Upload – Kram. Geschafft! Getestet! Gut. Gut? Naja, soweit ok!
Ich entschuldige mich hiermit in aller Form bei all unseren Fremdsprachlern, die, wie ich heute mit Entsetzen feststellte – den Widrigkeiten meiner – in ihrer Unlogik äußerst unergründlichen – Navigation schutzlos ausgeliefert sind!
Es tut mir sehr leid, sehr-sehr leid wegen eurer Kopfschmerzen, den Wutanfällen und alledem! Vergebt mir bitte!
Ich verspreche Nachbesserung...., in...., so....., sobald es geht und möglich ist!
Neues Thema. Weniger peinliches Thema. Gut so. Ja, das ist gut!
Sprechen wir von unseren Energiebildern. Wir machten es uns zur Gewohnheit, Energiebilder mit unseren Tipps herzustellen und herauszuschicken zu eurer Verfügung, good hearts, ihr Lieben. Neben dem Üblichen, dem weniger Augen-, so doch Arsch – wahrscheinlichen..., jajaja, Hahahaha, was haben wir gelacht! - Und damit ist auch das Verbringen in Mokkahöhlen und Arschmösen gemeint, um es auch ganz deutlich und unmissverständlich zu machen, sind unsere Energiebilder einfach dazu da, euch zu unterstützen!
In der Regel sind sie „bewegt“, durchlaufen also verschiedene Zustände in schneller Abfolge und setzen sich aus Bildern und alphanumerischen Zeichen zusammen, deren Komposition, oder Konfiguration, ganz wie es euch lieber ist, dazu angetan ist, Energiehaushalte zu regulieren, in Ausgleich zu bringen... Testet es selbst aus, wenn ihr Lust habt! - Druckt euch eines aus, das euch gefällt und steckt es in die Tasche, den Geldbeutel, unter das Kopfkissen..., ihr werdet – deutlich mehr als – erstaunt sein! Ok? Soviel dazu!
Das wars für heute. Kurz. Wie versprochen.
Und nun geht’s weiter auf unserer Reise: „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz“ und..., lasst euch überraschen!
!LOVE!
cozyP
[Akademiealltag] 1.3
fahfahrian, 17:26h
Unsere Vorfahren waren im Vor- wie im Nachteil uns heute gegenüber.
Notwendigkeiten der Selbstverteidigung unter Fluchtbedingungen, in der Situation des Verfolgtsein, diese zeichneten die Vorteile aus; denn in dieser Lage waren ethisch-moralische Fragen von höchst geringer Bedeutung. Nachteilig war der Mangel an Erfahrung und das völlige Fehlen eigener Infrastruktur und Technologie.
Über beides Letztgenanntes verfügen wir heute.
Doch verfolgt man uns nicht mehr.
Und von Selbstverteidigung kann keine Rede sein.
Ihnen Allen, meine sehr verehrten Damen und Herren, ist hoffentlich klar, dass man uns zu entkommen sucht.
Den Quälerlein ist klar, dass dies auf Dauer unmöglich ist. Soviel ist sicher.
Der Evolutionssprung, den unsere Gesellschaft darstellt, der in jeder ihrer Zellen lebt, ist nicht mehr rückgängig zu machen.
Selbst die vielfältigsten Angebote an Reparation, die man uns von allen Seiten unterbreitete, die Beteiligungsofferten an politischer und wirtschaftlicher Macht, die uns erreichten, konnten uns nie wirklich berühren. Keine Gedanke daran.
Kann mir einer der Anwesenden den Grund dafür nennen?“
„Weil sie unserem Endziel widersprechen?!“
„Ja! Sehr gut! Dass nun aus den Gejagten die Jäger, aus den Verfolgten die Verfolger, aus den Gefangenen die Freien wurden, ist pragmatisch Vorteil und theoretisch Nachteil.
Zurücklehnen könnten wir uns, Abfindungen und Tribut annehmen und in grösster Bequemlichkeit leben. Doch, meine sehr verehrten Damen und Herren: Statt dessen tun wir W A S ?“
„Quälerlein vernichten!“ (Rasender Beifall, Standing Ovations)
„Richtig. Wir vernichten Quälerlein. Systematisch. Willkürlich. Pausenlos.
Auf allen Wegen arbeiten wir einer Vision entgegen, die unerfüllbar bleiben wird, solange auch nur ein Lebewesen existiert. Denn in jedem Lebewesen enthalten ist eine gewisse Anfälligkeit dazu, zu einem Quälerlein zu werden!
Diese Vision ist U N S E R E Vision, der Grundstock unseres Daseins.
Die konkreten Aspekte, unser Tun zu erlernen, und mehr als das; sie alsdann in ihr alltägliches Leben zu integrieren, deswegen sind sie hier.
Sie wissen, dass S I E die Elite, die Spitze unserer Schlagkraft werden können! Ja, sie können das. 0,00005% der Rekruten, das sind S I E !!
0,00005% der Rekruten, die sich nach eingehenden Tests um die Teilnahme an der Ausbildung als Producer bewarben, sind hier nun versammelt. Die Elite der Elite, das Stärkste, was wir zu bieten haben!
[Akademiealltag] 1.4
fahfahrian, 17:04h
Als PRODUCER nehmen sie nicht an Massenvernichtsmassnahmen teil, die wir ohnehin als wenig wirksam im Sinne erzieherischer Formung ansehen und deswegen weitestgehend automatisiert und exemplarisch zur gezielten Populationseingrenzung einsetzen.
Sie, meine sehr verehrten Damen und Herren, erhalten die Spitzen, die Gallionsfiguren der Quälerlein aus allen Unkulturen der Quälerlein. Vor Ihnen werden die Höchsten der Räte des Universalen NAZItums knieen.
Und Sie, Sie, werden darüber zu entscheiden haben, wie die Behandlung der Quälerlein zu konfigurieren, durchzuführen und zu veröffentlichen ist.
Eine hohe Ehre wird ihnen damit zuteil. Jedes Quäntchen Erkenntnis, das sie einem Quälerlein vorenthalten, wird auf immer verloren sein.
Jede Nachgiebigkeit, jede Inkonsequenz wird sich rächen darin, nachfolgenden Generationen wichtige Daten zur Konsequenz möglicher Handlungen nicht ein-eindeutig verdeutlicht zu haben.
Jeder ihrer Fehler wird grössere Erfolge in der Nachzucht neuer Quälerlein; eine resistentere Population und damit grösserern Aufwand für uns zur Folge haben!
Viele unter Ihnen werden sich der ersten Lehrfilme in unseren Museen erinnern, als es noch Gang und Gebe war, die Züchtigung, Folterung und Vernichtung der Quälerlein zu dokumentieren, um diese Werke dann dem nächsten Quälerlein vor und während seiner Behandlung zu präsentieren.
Die Erfolge dieses Vorgehens waren nicht übersehbar und überzeugend, wie ihnen bekannt ist.
Wie in jeder Wissenschaft lernten wir durch Versuch und Irrtum, so zum Beispiel die effektive Verhinderung suizidaler Handlungen, bewusstseinsverändernder Vorgänge; kurz zusammengefasst:
Jede Flucht eines Quälerleins aus der von uns angebotenen Realität des Vorgehens, der restlosen Vernichtung in minimaler Geschwindigkeit unter maximaler Intensität des Leidens ist heute unmöglich!
Zurückkommend auf die Majorität der Quälerlein im uns bekannten Universum ist es mir eine Freude, sie auf die Problematik der Rekrutierung von Führern hinzuweisen, die zu lösen den Quälerlein mit jeder Sekunde unmöglicher wird.
Jedes höhergestellte Quiälerlein weiss sich ent passant in latenter Gefahr, einer unserer „Hauptdarsteller“ zu werden.
Wir bieten in Brandbreite- und Reichweite ein Programm rund um die Uhr, das zu ignorieren man nicht mehr in der Lage ist.
Dieses Programmangebot zu bereichern, neue Wege der Erziehungsmaterialien zu finden, sind sie aufgerufen.
Männer, Seeigel, Räder, sagt sie
fahfahrian, 17:46h
Männer, Seeigel, Räder, nochmals, schluchzend; feucht, als hätte sie sich gerade Tränen aus den Augen gewischt.
Absurde Reihe, keine Logik, ich sage es nicht. Ich schiebe auch nicht meinen Schwanz zwischen die mitleidig geschwollenen Lippen. Ich lasse es stecken. Worte und Schwanz. Drin.Geschlossen. Mund und Hose.
Ein Finger, der nach Erde und gerinnendem Blut riecht, legt sich auf meine Lippen.
fahfahrian, 15:00h
„Hallo Fah, ich bin ND.“
Eine weibliche Stimme und kein Ort. Oder pures Weiss, wenn das ein Ort ist, in dem ich sein kann ohne Körper.
„Willst du mich nicht begrüssen?“
„Hi.“
„Du fragst nichts.“
„Ich weiss nicht was.“
„Fah gehen die Fragen aus?“
Ihr Lachen war jugendlich und erfahren, Stimme und Tonalität erinnerten mich an Irrenland; an eine Frau aus den Reihen der Befreiungsorganisation, die mich einmal gemassregelt hatte, als ich verschlief und zu spät zum Frühstück kam. Soviel Arbeit, Anständigkeit und Ehrlichkeit schwangen mit. Die irrische Lady hätte mir damals nicht unbedingt eins mit dem Geschirrhandtuch verpassen müssen, nun, es war eigentlich kein Schlag, kein Hieb, sondern etwas Aufmunterndes. Mehr aufrüttelnd.
Stille Menschen um mich, mit so lebendigen und tiefen Augen. Stille Stimmen, die für mich DIE Sicherheit ausstrahlten, die mir sagte, dass es kein Aufgeben gibt. Niemals.
Gute Stimmen, die die Resonanz von Herzen in diese Welt brachten.
Ein Finger, der nach Erde und gerinnendem Blut riecht, legt sich auf meine Lippen.
„Lass dieses tote Blut los.“
„Deine Bilder sind nicht sehr schön.“
„Es sind Meine.“
„ Könnte das damit zusammenhängen, dass du von richtig gutem Sex nicht soviel verstehst?“
„Hey, Zitadore, du bis ein Mönch. Du siehst so aus..“
„Deswegen war ich bestimmt schon immer Asket, oder? Ausserdem: Wer sagt dir, dass ich nicht vögle, was das Zeug hält, weil gerade das meine Religion von mir verlangt? Leute, was meint ihr, warum probiert Fah nicht sein Zepter aus? ND wäre eine gute Idee.“
„Andy?“
„Du liebst diese Scheisse wirklich, deine Sprachspielchen, oder?“ Aleisters Augenbrauen führten Wellenbewegungen aus, die einem Staubsauger – Verkäufer alle Ehre gemacht hätten. „Grosses ‚N’ und grosses ‚D’.“
„ND?“
„Genau, ND! Und jetzt pack dein Zepter aus!“
Ich popele am Plastik, diesem Zellophan herum. Unmöglich, wie immer bei CD’s und tausenden anderer Sachen, die ich schon fast in die Ecke geschmissen hätte, weil ich das mistige Zeug nicht herunter bekam.
„Langsam. Von oben nach unten.“, ermuntert mich der Dalai. „Die Schleife zuerst. Das hier ist kein Kettensägern – Massaker, sondern das Auspacken eines ganz besonderen und wunderbaren Geschenkes.“
So zurechtgewiesen sehe ich mir zuerst die Schleife an. Sie hat das tiefe Rot, das etwas Schwarz enthält. Bottiche im Schlachthof und Rosenbüsche kommen mir in den Sinn.
Vorsichtig fasse ich ein Ende der Schleife.
„Nun scheisst sich Fah gleich in die Hosen!“ Die Drei lachen.
Ja, ich gehe mehr als sorgsam zu Werk. Irgendwie haben die Recht. Entweder Bulldozer oder schüchterner Schmetterling.
Mit vorsichtiger Kraft ziehe ich an.
„Lass dieses tote Blut los.“
Reden wir von mir. Das wird besser sein.
fahfahrian, 09:07h
Absurditäten und Zerrbilder meiner Vermutungen darüber, wie die grösste Kraft sein, wie ich sie erleben könnte, spiegeln sich in meinem Geist als Wahrheit, die mein Körper erlebt.
Die Verzerrung des Absurden, des Unvermuteten, des Unmöglichen? – War ich soweit von der Realität entfernt in diesem Dasein?
Ja.
Von der Realität jener Kraft, die alles umschliesst und doch unfassbar und unergründlich bleibt, bis du die Tür öffnest?
Die Tür zur reinen Kraft absoluter Liebe.
Ich habe sie geöffnet.
Was ist, bleibt auch hier unfassbar und unergründlich, wortlos und still, dich emporhebend aus allen Vorstellungen und Gedanken, dich konfrontierend mit stählener Energie in gleissenden Blitzen puren Wahnsinns, gezeichnet in Menschengesichter und hilflose Hände und jeden Atemzug; im Nichts beheimatet, das alles ausfüllt mit entsetzlicher Freiheit voller Schmerz und Glück und ehrfruchtgebietender Macht der Reinheit.
Du kannst nichts tun. Ich habe sie geöffnet.
Auch meine Gebete sind verstummt.
Es gibt nichts zu sagen, nichts mitzuteilen hier. Und doch spreche ich.
So lautet das Gesetz.
Liebe ist das Gesetz.
Es vergehen mehr als 24 Stunden, den nächsten Satz zu formulieren.
Schweigend explodiert jeder Teil von mir, der nie wirklich ich selbst war und mich nur bis hierher begleitete. Man trennt sich freundlich lächelnd, ohne Bitterkeit und frei von Worten.
Eine Kraft geht, um Liebe mehr Raum zu geben. Sie geht freudig.
Ihr schliessen sich Weitere an, die, wie Alljene vorher, eine endlose Karavane, gemessenen Schrittes und glücklich am Horizont verschwinden.
Nun werde ich lernen, wahrhaftig; zu singen und zu tanzen und Lachen und Weinen in kochendem Blut und allergrösster Zartheit zu teilen.
Ich werde euch berühren; und es wird nicht allein ich selbst sein, die euch berührt.
Wir sehen uns dort, wo die Geschichten weitererzählt werden.
Wir tun das gemeinsam. Nur so lässt sich das aussprechen, das erleben, was wir noch nicht wissen, aber brauchen.
Also tun wir es einfach.
„Sie haben uns ganz schön am Arsch!“, würde der Geisteskranke behaupten.
fahfahrian, 17:10h
Was braucht es heute noch, nach “Big Brother”, “Pop Stars” und ähnlichen Erziehungsmassnahmen, um die absolute Mehrheit wieder “HEIL!” jaulen zu lassen? Nicht viel. Die Massnahmen greifen. Gute Arbeit.
Reform der Rechtschreibung? Gobalisierung? Euro statt Landeswährung?
Was hat das gemeinsam? Gibt es etwas?
Spinner, die über jeden Zweifel erhaben und zertifiziert ihren Verstand verloren haben, könnten der irrigen Meinung sein, man nähme den Menschen die Ordnung ihrer Sprache, die Zugehörigkeit ihres Denkens, die Überprüfbarkeit von Inuitionen, die Jeder haben sollte, vermische alles und jedes unter Vorspiegelung allgemeinen Interesses und grosser Vorteile, sowie zwingender Notwendigkeiten, um schliesslich auch noch die Berechnungsgrundlage des täglichen Lebens zu zerstören.
Soviel Aufwand, wofür nur?
„Naja“, würde ein Geisteskranker vielleicht antworten, „damit haben die da oben so ziemlich alles im Griff, können schalten und walten, wie immer sie wollen, frei von Grundgesetz und Datenschutz, und wir da unten können uns kaum mehr den Arsch abwischen allein, weil sie alles veränderten und wir deswegen noch verwirrter sind und fragen müssen!“
Oder:
Eine gigantische Arbeitsbeschaffungsmassnahme für den nach Jahren und Jahren der Medien-Verdummung doch noch verbliebenen grauen Zellen?
Wie sagt es die Kommunikationswissenschaft? 7 plus/minus. Informationseinheiten zur Zeit kann ein Durchschnittsmensch verarbeiten.
Ok.
Der Wert darf als überaltert und akualisierenswert angesehen werden, wie zu befürchten ist.
5 plus/minus 2. das halte ich für realistisch heute.
Ein kleines Experiment:
Gedanke:
„Stimmt der Tip(p) in der Zeitschrift mit dem G-Punkt und den multiplen Orgasmen, - kann das bei mir funktionieren?“
Tip oder Tipp?
Erstes Prolem, denn der muttersprachlichen Intuition gefällt das zweite „p“ schon überhaupt nicht. Es kommt zu einer Fehlermeldung, einer Inkongruenz, zu Bullshit im Hirn, ganz einfach gesagt.
Mit diesem Hin und Her sind 2 Einheiten belegt und verbraucht.
G-Punkt?
Gibt es den oder nicht? Die Medien sagen Beides. Es gibt dritte und vierte Theoriebildungen. Permanent immer mehr davon. Das Geschäft läuft. Beweise werden vorgelegt für alle Theorien. Eine davon sagt, dass die Klitoris viel mehr Datenleitungen und Andockpunkte hat bisher und einer davon dieser Punkt sein könnte, der aber bei jedem Körper anders angeordnet und konfiguriert ist. Andere meinen, dies sei alles Schwachsinn, nur auf die Lage des Kitzlers selbst und dessen Ausbildung, dessen Sensibilität käme es an, was auch die Orgasmusfähigkeit bei Penetration erklärt, die manchmal vorhanden, zumeist jedoch nicht möglich ist aus ebendiesen Gründen.
Tantra, Schmantra, erotische Massage, kosmische Einflüsse, Mond und
Übele Eigenerfahrungen fügen den Rest zur vollkommenen Desorientierung hinzu.
Wir haben weitere 2 Einheiten erfolgreich ausgelastet.
...kann das bei mir funktionieren?
Ende der Strecke, denn die Überlegung dahin erfordert mehr als die EINE, verbleibende Einheit, weil Vergleichsoperationen zwischen Realerfahrungen, Vertrauen oder Misstrauen in die erhaltenen und gespeicherten Informationen, Wägungen, also Wahrscheinlichkeitsrechnungen hinsichtlich der Bereitschaft von Partnern, eigenem Mut, usw., usf. erforderlich sind....
OVERLOAD!!!!! BEEEEP!!!
„CHAMÄLEON ULTRA beauty black, saugt alles aus der ***e, bevor es überhaupt entsteht! Und ist unsichtbar, sogar im Dunkeln!“, tönt es da gerade aus der Propaganda – Abteilung.
Es gibt nichts zu tun, ausser den Dreck zu kaufen, die Partei zu wählen, die Meinung zu vertreten, die im Zustand des überladenen Bewusstseins eingeschleust wird! Das arme Hirn hat keine Wahl, keine andere Möglichkeit, diese Informationen anders zu verarbeiten als im Befehlsmodus.
Und wehe, der nicht kaufen, wählen, mitmachen, mitreden kann! – Schlechtes Gewissen, Unwohlsein und das stetig wachsende Gefühl der Ausgrenzung, des „nicht-normal-Seins“ ist die unausbleibliche Folge.
„Sie haben uns ganz schön am Arsch!“, würde der Geisteskranke behaupten.
„Sicher“, sagt der Fahfahrian. „Sicher“.
Un[wahr]scheinliches
fahfahrian, 10:34h
Es gibt das geflügelte Wort, den eigenen Augen nicht zu trauen,
angewandt meistens dann, wenn irgendetwas unerwartet-Unwahrscheinliches
geschieht .
Es gibt die reale Erfahrung, seinem eigenen Verstand nicht zu trauen,
in der Einschätzung von Geschehen in dieser Welt.
Das ist, als ob man neuen, oder unbekannten Dimensionen begegnet.
Es fühlt sich fremd, stabil, irgendwie "massiv" an.
Vielleicht ist es deshalb so beängstigend.
Und unglaublich haltbar, ausgestattet mit einer Art Qualitätsstandart,
den wir uns beim Verliebtstein, bei Vorfreude, Geilheit, bei Orgasmen
sicher alle wünschen würden.
In diesen, den wünschenswerten Fällen, scheint das Controlling nicht
ganz so gut zu funktionieren.
Oder stumpfen wir als Menschen einfach nur gegenüber dem Schönen ab? -
Ist das Teil dieser "Schablone" kollektiver Vergreisung, die mit dem
ersten Atemzug beginnt?
Als Kleinkind, das das Regelwerk der menschlichen Gesellschaft nur
gefühlsmässig erfasst, systematisch missbraucht und gequält zu werden,
hinterlässt ein Brandmal dieser Art.
Eine nie innerhalb dieser Lebensspanne wirklich ausheilende Wunde,
ausgefranst und immer etwas entzündet, geschwollen und mehr oder
weniger empfindlich, manchmal eiternd und pochend, die ganze
Aufmerksamkeit von der akutellen Aussenwelt auf sich focussierend,
zu Zeiten wieder fast unmerklich im Hintergrund des Erlebens nur
ziehend, leicht schmerzend, eine Art Hintergrundstrahlung des
Universums der persönlichen Realität, eine der wenigen Grundfarben
der Wahrnehmung dieser Welt ausstrahlend, doch immer hochsensibel,
und, einmal versehentlich auch nur leicht berührt, alles aufüllend
und unbeschränkt vom Thron der Qual aus regierend.
Therapie, Drogen oder all die Mischformen von Wissenschaft und
Glauben, alles, was dazu angetan, als wirksam angepriesen wird, diese
innere Konstante der Wahrheit des fundamentalen Bruches mit sich
selbst zu leugnen, ob empirisch oder esoterisch genannt, entpuppen
sich bei der leisesten Berührung der Wunde als allenfalls dünne
Pflaster und dilletantische Verbände der Hilflosigkeit.
Die Realität machtmissbrauchender Gestalten in Menschenkörpern
begleitet das Heranwachsen. Graduell, nach Zufallsgeneratoren oder
Glück und Unglück zu nennenden Mechanismen der Verteilung, für
die man meinen könnte Diesen oder Jenen in Person, Gruppen oder
Umstände und Entwicklungen auch gewollter Art verantwortlich machen
zu können, oder des begrifflich zu fixierenden Nichts, das in
totaler Unzugänglichkeit alle Nicht-Regeln in sich trägt durch seine
Nicht-Wirkungen alles durch Nicht-Steuerung tyrannisiert, - es ist
je nach Definition die zweite Komponente der Erlernens dieser Welt.
Die erste und offenbare besteht in den Absichtserklärungen, den
Konventionen und Verhaltensmassregeln, die man stetig erklärt,
in Schulen und Elternhäusern zu bestätigen such. Nie aber vollens
durch Handlungen bestätigt.
Da mag dieser Jesus noch so liebevoll und verzeihend, die Geschichte
der Kriege, Massaker und Menschheitskatastrophen beliebig klar,
überdeutlich und lehrreich sein, über das Besprechen hinauszukommen
und dementsprechend zu handeln,- es gelingt nur in Einzelfällen.
Satistisch irrelevant geringen Einzelfällen der Wahrhaftigkeit.
Idealisten belächelnd, sich verständnisvoll gegenüber der sog.
"Weltverbesserung" äussernd; die Besten der körperlich
Ausgewachsenen dieser Spezies bieten solche Begegnungen an.
Weit öfter sind es Ignoranz und agressive Ablehnungshandlungen,
die den äusseren Rahmen der sozialen Umfelder bestimmen, innerhalb
derer das Menschenwesen langsam seinen Verstand, bzw. sein Vertrauen
zu seinem ursprünglich gesundem Urteil verliert.
Missbraucht und gequält als Kleinkind und/oder beim Heranwachsen, ob dies
eine körperlich ritualisierte Komponente hatte, dabei Körperöffnungen
traktiert, Handlungen bzw. Duldungen erzwungen, oder Prügel,
Tötungsversuche enthalten waren, ob man von Seiten der Erzieher
auf dies alles "verzichtend" n u r pschischen Terror anzuwenden,
oder eine der unzähligen Mischvarianten zwischen Beidem bevorzugte,
macht am vorläufigen Ende dieser Sozialisierung nur "designerische"
Unterschiede. Man spielt mit Form, Farbe und anderen Merkmalen der
Brandmale, mit deren Zahl, Plazierung und Erkennbarkeit von aussen.
Vielfach ist da der Zwang, der Zwang zu vergessen.
Verneinung der Stigmata in realitäswirksamer Weise
versucht jeder. Nach diesem Misserfolg, der eine Unzahl von
Bankrotterklärungen beinhaltet, denn die ekelerregende Ähnlichkeit
zwischen Opfer und Täter im Sinne der Vorstellungen hinsichtlich der
Ausführung der Rachetaten drängt sich unweigerlich auf, bleibt nur
der Weg der Kosmetik. Einer Kosmetik, die im besten Falle nach aussen
UND INNEN hin perfekt sein sollte. Alles abdeckend.
Normalität vorgaukelnd.
Welche Normalität? Wo ist die Norm? Woher diese Vorstellung? - Die
Bemassungen, Höhe, Breite und Tiefe in dieser dreidimensionalen Welt?
Die erlernten Regelwerke sind nicht mehr aufrechtzuerhalten als etwas,
das ausgeführt werden kann, bzw. auch nur sollte. Zu gross, zu
fundamental ist der Block der Widersprüche, gemauert aus eignenen
Erlebensbausteinen, zementiert mit tiefsten Gefühlen, immer noch läuft
die Mischmahscine, dreht sich die Trommel, in der die eigenen Tränen
gemischt werden mit dem Abschaum, der Schicht, die man nie wieder
abwaschen kann. Das ist nur zu spüren.
Woher also Normen?
W I E das bestimmen, was Andere, was man selbst wahrnehmen und wissen,
wie man sich miteilen möchte?
Nichtvorhandene Reife, das Feststecken im Sumpf, die sehr schlichte
Tatsache, dass der Ertrinkende nach allem greift, erlaubt den Schluss,
dass es uns in diesem Augenblick ziemlich egal ist. Und damit das
Ausschlussprinzip zum Tragen kommt.
Alles,- nur N I C H T das.
Dass es hier um permanentes Makeup mit lebenslanger Halbwertzeit geht,
mag später deutlich werden. Jetzt meistens nicht.
Eilig aufgetragen, begleitet vom unbändigen Hunger nach Schmerzfreiheit
und Sedierung, grosszügig eingesetzt, um ja alles zu erwischen und
möglichst sicher zu sein, entstehen die inneren Haftanstalten des
Vergessens. Zelle für Zelle, Trakt für Trakt, Gebäude nach Gebäude,
Land um Land, Staat um Staat,- schliesslich alles umfassend, das zu
diesem Zeitpunkt greifbar ist.
Auch hier wieder Zufälligkeit. Oder Fügung zu Nennendes?
Etwas Vergessen kehrt immer ein.
Menschenwesen sind nicht gut darin, in solchen Notlagen zu handeln.
Schon garnicht qualifiziert, sich vor diesen Handlungen zu entscheiden.
So entstehen Persönlichkeiten.
Unverstanden von anderen Persönlichkeiten.
Unverstanden von sich selbst.
Vergessen von sich selbst.
In einer Gesellschaft der Amnesierten.
Urteile über Realität entstehen, generieren sich immer neu.
Annahmen über eigene Fähigkeiten des Lernens, des Umsetzen von
Erlerntem.
Dass die Entscheidung dazu, Erlerntes bestimmter Arten, das gewisse
Merkmale enthält, d i e ist dies N I C H T umzusetzen, dem
keine eigene Realität zu verleihen, ist und bleibt vergessen.
Kann erinnert werden, in Hypnose, unter der Einfluss von Drogen oder
überwältigender Stimuli von aussen: Doch,- was soll's?
Ist Widerruf möglich in dieser Hinsicht?
Können die frühen Urteile, die manche Psychos "Imprinting Expiriences"
oder "frühe Prägungen" oder sonstwie etikettieren, tatsächlich
gelöscht, überschrieben, durch Anderes
Happy Birthday, Helga!
fahfahrian, 08:24h
Ein Jahr ist vergangen, ein weiteres und ein wichtiges, mein Liebling!
Mit vollerem Herzen denn je sage ich Dir jetzt gerade wortlos, wie die übrigen 24 Stunden jeden Tags und jeder Nacht, und einem Kuss von genau der Sanftheit, an die zu glauben uns beiden so oft und immer noch zu oft zu glauben so schwerfällt, so sage ich Dir, dass, dass ich Dich liebe natürlich... und wie auch nicht? Dass ich verrückt nach Dir bin, mehr und immer etwas mehr, für jeden Tag, für jede Stunde, für jedes dieser harten und lehrreichen Jahre, die wir Seite an Seite durchkämpften… Happy Birthday, Helga, mein Schatz, das singe ich natürlich für Dich, mit mehr Herz als Klang und einem ratlosen mir gemäßen großen Schuss Asperger, der versucht, wie immer erfolglos, Dein Gesicht zu entschlüssel, und herauszufinden, ob es Dir denn gefällt? Der Rest meiner kleinen Ansprache handelt irgendwann an einem Punkt der Unvermeidlichkeit auch, ja leider auch, von… von meinen leeren Taschen und all den Rosenfeldern voller Pracht, die Dir zu Füßen zu legen mir ein Herzensbedürfnis ist, die aber, einmal mehr, so fürchte ich, in diesem Jahr – sagen wir „virtuell“ –bleiben müssen, obwohl sie andererseits wirklich da sind, Kraft meines Fühlens, das sich nach Dir ausrichtet.
Weit sind wir gekommen und viel haben wir überwunden, auf unserem Weg ins Hier und vor allem ins Jetzt, das umso mehr UNSER Jetzt wurde, je näher wir uns zu kommen erlaubten.
Was aus der ausgeflippten Sternenprinzessin und dem echt erleuchteten Krieger werden wird? Wir haben das einzigartige und unbezahlbare Privileg, es nicht nur herauszufinden, sondern Schritt für Schritt darüber zu entscheiden, welche Qualität wir erleben, welche Tugenden wir fördern und entwickeln und wie weit wir uns zu Liebe und Mitgefühl, den in Wahrheit einzig der Rede werten Energieprinzipien, in unserem Leben bekennen, indem wir sie jeden Tag aufs Neue und wie unser Freund und Gönner Suzuki „Jedes Mal neu und jedes Mal zum ersten Mal“ genießen, als tragenden und unverzichtbaren Teil unseres Erwachens, des Erinnerns an unsere Vollkommenheit und Heiligkeit.
Happy Birthday, Helga! Happy Birthday, wer oder was immer du bist, sein magst oder zu sein bestimmt bist oder träumst oder mehr oder weniger wahrscheinlich auf Deinem alles erkundenden Weg sein wirst oder warst.
Happy Birthday, Du!
Der Fahfahrian liebt Dich!
Das ist eins für Teilzeitbuddhisten, für Leute wie mich, für Möchtegern-Nacktsurfer, für Leute wie mich, und natürlich für Dich, weil Du morgen Geburtstag hast!
fahfahrian, 18:10h
Selbstverständlich bin‘s ich wieder, denn wer sonst käme auf die bescheuerte Idee mit Ohrenschmerzen Worte aus sich herauszupressen. Ich bin wie eine Scheißzahnpastatube, die glauben will, dass in ihr, in ihren Eingeweiden, flüssiges Gold und sowas wie die „Bestätigung des Richtigseins“ auf Dich wartet. Mein Glauben rinnt mit dem Rest meiner glühend-zuckenden, halb erledigten Nerven über die Hälfte meines Gesichts, von dem ich mehr als einmal glaubte, dass ein Kaninchen drin wohnt, oder Stecknadeln und Notizzettel. Was wollte ich sagen? Etwas von Schwertlilien und Seneca, oder war es Ovid? – Der Irre, der von seinem LSD-Trip nicht mehr herunter kam, redet seit 20 Jahren nichts anderes… Unwichtig. Oder doch wichtig, weil resident und ganz oben im Speicher ansässig, resistent, sich festfressend und überaus erwünschter, als manche Normalität. Ich kühle mein Ohr und mein Gesicht mit Eis, und der Schmerz weicht zurück, wie ein getretener Hund. Aber er kehrt zurück, sofort wieder, nach der Schrecksekunde, wie ein „Mehr“, eine Rotte, ein ganzes Rudel Wölfe. Und er schnappt nach mir, schnappt und erwischt sein Teil an meinem schuldigen Fleisch, meinem Tribut an die Erbsünde, an die ich nur an ungeraden Tagen zwischen 6 und 9 Uhr glaube. Die Schwertlilien wieder, ja die Schwertlilien; ich weiß verdammt nochmal im Moment nicht mal genau, wie die Dinger aussehen. Aber ich erinnere mich an das Gesicht dieses Typen, dieses jungen Mannes mit Vollbart, der kurz zuvor im Topmanagement eines Chemiekonzerns war, bevor er auf seinem Trip hängenblieb. So fiebrig, so erhitzt, so glänzende, huschende, fliehende und gleichzeitig sehnsüchtige braune Augen, wie ich sie seitdem nie mehr sah. Und er redete und er redete, redete immer das Gleiche, von Schwertlilien und irgendwelchen Altertumshoschis; seine Worte drehten sich wie wild im Kreis, so dass es einem schwindlig wurde. Helfen konnte man nicht, selbst wenn man blieb und zuhörte. Er brabbelte einfach weiter, ohne Unterlass, auch wenn man ging. Warum ich Dir das erzähle? Ob das eine gute Geburtstagsgeschichte ist? – Sagen wir, dass wir die Geschichte, die verpisste Kultur oder irgendeinen metallischen Hilfsmanitu darüber entscheiden lassen, was meinst du? Ich hab keine Ahnung, was aus dem Typ wurde, ob er je wieder runter kam, oder heute nach von den Schwertlilien labert. Ich glaube weder das Eine, noch das Andere. Für mich hängt der Typ in so einem Quantenzustand irgendwo in den Unwahrscheinlichkeiten fest und ich habe das Gefühl, dass es ihm gut dort geht, dass das irgendwie das Beste ist. Nicht sehr realistisch? Ich bitte Dich! Manchmal wählen die Leute auf sehr verrückte, bizarre Weise einen Ausweg in sowas wie Freiheit. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Sicher. Sehr sicher. Vielleicht war das der einzige Weg für ihn raus aus der Tretmühle und den schmierigen Geschäftemachereien, dem Mord an der Umwelt, kommenden Generationen und so weiter und so fort… Vielleicht hatte er ein Gewissen. Vielleicht, und vielleicht war er so weit, sich an einen besseren Ort zurückzuziehen, zu den Schwertlilien, wieder vielleicht. Mir gefällt der Gedanke, dass es seine innere Wahl war und nicht der Stoff, das armselige Rauschgift. Wenn er nichts war in seinem Wahn, wo war er doch beeindruckend. Unaufhaltsam. Energisch. Ambitioniert. Entschieden, ja entschieden.
Gott, oder wen man sonst dafür haftbar oder verantwortlich machen könnte, die letzte Instanz möge uns eine Unwahrscheinlichkeit geben, die unser Gewissen nicht drückt, sonst…
Sonst fangen wir vielleicht an zu brabbeln, zu brabbeln von unseren Schwertlilien!
Happy Birthday, my Love. God bless You!
Das war das heutige – SCHON WIEDER MEHRSCHICHTIGE TORTEN- Betthupferl-Stückchen, gefüllt wie immer mir Kopy Luwaak Kack-Kaqck.
Und eines noch. Immer noch. Auch heute. Ja, heute schon wieder! Wiederholung! Wiederholung, das auch noch?
JA, schon! Betrachtet es als euren Zaziki, oder Knoblauch oder Zazen für helles Getreide und zieht es euch verdammt noch mal rein! Los geht’s!
Und ihr wisst, ihr faulen Weißbrote, ihr Weichlinge und Simulanten – Ärsche, dass ich in dieser Sache keine Ruhe gebe! Niemals!
Also, zieht euch mein Palaver rein und lasst mich euch die Leviten lesen täglich, oder kommt endlich auf die Füße und erhebt eure Ärsche, ihr Weicheier!
Hier also nun, zum wiederholten Mal meine Bitte! Bitte – bitte – bitte !
Ein persönliches, sozusagen „cozyP-Anliegen“: Wenn ihr die Mittel nicht habt, jemand essen zu geben und/oder euch nicht traut, es euch zu komisch vorkommt und so weiter und so fort…, dann macht bitte folgendes:
· Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
· Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
· Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
· Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
· Macht das 9 Atemzyklen lang
· Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
· Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Die Verleugnung des Lichts zerreißt den Körper. Man tut sich Unglaubliches an, indem man sich dazu entscheidet, in dieser Welt absurder Halluzinationen zu leben!
Entschließt euch, eure Natur als tanzender Lichtpunkt nicht nur zu akzeptieren, sondern ihrer fühlbar gewahr zu werden; es wird einer der besten Entschlüsse eures Seins sein!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Und dann noch das, an was Suzuki und ich euch gerne erinnern (und immer-immer-wieder, solange es die Vorderzähne aushalten, natürlich):
Genießt das Sein, good hearts, genießt es, mahnt auch Suzuki. Einen sehr sinnlichen, so extrem genussfähigen, grob stofflichen Körper zu haben, das kommt in Wahrheit nicht so oft vor, wie man sich das denken und wünschen würde, merken wir an dieser Stelle an! - Also nehmt die Gelegenheiten wahr! Es gibt derer unendlich viele an jedem Tag; solange ihr noch einen Arsch aus Fleisch und Blut habt!
Ich wünsche euch, wir wünschen euch, also La Madre, Suzuki, Fathers Father, die Ungenannten, der Alte Meister ANZ, die Süßesten der Süßen, S., und natürlich die Beste Ehefrau von Allen, JJ & cozyP wie immer, wir wünschen euch jetzt einen multiplen Orgasmus im Hirn und dem Geschlecht nach dem anderen, und eine schöne und glücklich machende Überraschung nach der anderen, und denkt daran:
Äpfel und Ziegen verkünden: Heute wie gestern im Angebot (aber die doppelte Menge): Arsch lecken, rasieren und Glatze gegen den Strich föhnen, eine Ausrüstung für den Hobby – Chirurgen, bestehend Kobalt – Kobold - Schüssel für die bequeme Gehirnentnahme, drei vernünftigen Spatzen, drei Jahresernten Pimmel – Pilz, alles zusammen in Essig – Essenz eingelegt und…püriert zur leichten analen Implantierung, und vier Kilo Frühkartoffeln für 999 Euro 99 – Greift zu, ihr Narren! Greift zu!
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Zieht euch das rein und genießt dieses einmalige – und, da dürft ihr sicher sein – Fick - Fick – feuchte Wochenende…., also leckt gut, good hearts! Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts!
Schlaft gut und träumt süß, ihr Mächte und Gewalten, ihr Saat des Himmels, die ihr wahrhaftig seid! CU, ihr lieben good hearts!
Bis die Tage!
!LOVE!
cozyP
Die letzten beiden Tage bloggte ich wenig und gehetzt, und das, obwohl ich das Letztere eigentlich sein lassen wollte. Ist so eine Sache mit den Vorsätzen… Besonders gefährlich erscheinen mir die, die wir „Die Guten“ zu nennen geneigt sind… Haarsträubend!
Was gibt es zu berichten? Was gibt es Neues, was Wunderliches, Bizarres oder Abstoßendes von den Duldern, den Schmerzgeplagten? Nun, unsere kleine Truppe schlägt sich tapfer, und es ist ein wahres Minenfeld, das sie täglich zu durchschreiten hat. Bald, ab kommenden Donnerstag, wird das jeder wieder für sich alleine tun; und tun müssen, und es liegt so etwas wie Vergeblichkeit, wie eine stille Vorahnung der Trauer der auseinander gehenden Kämpfer in der Luft, während wir an dem großen Tisch in unserem Aufenthaltsraum sitzen und unser Mittagessen schweigend einnehmen. Man hat sich lieb gewonnen, denn über die reine Solidarität der Leidenden unter einander erwuchs in dieser kleinen Truppe ein nicht zu unterschätzendes, ein erhebliches Gemeinschaftsgefühl.
Natürlich weiß ich und wissen wir um den absolut nicht voyeuristischen Charakter eures Interesses an weiteren Details, good hearts, doch, so fürchte ich, werde ich mit nicht viel dienen, und somit nur wenig aufwarten können zu eurer Belustigung, eurer Unterhaltung, oder was sonst euch antreibt; und auch um den hohen Preis eures Mitgefühls wird es nicht mehr.
Um dies hier schreiben zu können, verzichte ich darauf, mit meiner Frau zum Einkaufen zu gehen, in dem Wissen, dass es ihr viel bedeutet hätte, heute. Der verfickte Oberkellner kommt und ich bezahle ihm seine Scheiß – Rechnung mit meinem Blut, meinem rasenden! Verstanden, Ihr Galgenvögel? Hier und jetzt, in dieser Identitätsspur, da gibt es immer einen Preis…, ja – ja, und einen beschissenen Geldeintreiber, dessen letzte Instanz wir praktischer Weise „Tod“ nennen… Aber das führt jetzt zu weit, und hinweg einem Weg von Erdbeeren, was wir unmöglich annehmen und niemals akzeptieren werden.
Wisst ihr, irgendwie haben sich die Regeln geändert. Oder änderten sich die Regeln?
Wie immer man das auch betrachten und bezeichnen mag, so hängt es doch zusammen mit einem weiteren Quantensprung, denn weniger war es nicht, den zu machen man mir jetzt, was genau gesagt gestern Abend besagt, gewährte. Und es war, es ist…, wunderbar. Und unvermutet. Nach meiner Erleuchtung betrachtete ich es einfach als gegeben, dass dieses Erlebnis, der reine Genuss daran, dass „Es“ einen erleuchtet, niemals wiederkehren und nur in meiner Erinnerung fortleben würde.
Heute weiß ich und kann ich voller Stolz und Ehrfurcht sagen, dass dem nicht so ist. Die Erleuchtung, so scheint es mir immer deutlicher, ist weniger ein Ereignis, als ein einmalig „anzuschiebender“ (40 Jahre Arbeit und Unendlichkeiten voller Schmerz genügen schon, denn so war es bei mir) Roter Faden! Roter Faden! Also, wieder schön von vorne und Anfang an:
Heute weiß ich und kann ich voller Stolz und Ehrfurcht sagen, dass dem nicht so ist. Die Erleuchtung, so scheint es mir immer deutlicher, ist weniger ein Ereignis, als ein einmalig „anzuschiebender“ und ab dann fortlaufender Prozess, dessen Ende nicht absehbar, weil nicht vorhanden ist.
Meine gestrige Reise, ich könnte auch sagen, meine abermalige oder weitere Erleuchtung, sie nahm diesmal wesentlich mehr Zeit in Anspruch als zuerst. Ich begriff absolut nicht, wie mir geschah, hatte keine Ahnung davon, was mit mir geschah, und brachte zu meinem großen Glück die Nicht – Disziplin auf, mich konsequent nicht zu kontrollieren, sondern gehen, tun, schauen, fühlen, nicht in Worte zu Fassendes zu erleben, tun, zu beobachten und „Es“ wertfrei, ja bedeutungslos „sein Ding machen zu lassen“ ohne meine Einmischung, selbst ohne zu urteilen, „Es“ somit anzunehmen…. , ich ließ es irgendwie laufen, ohne das „laufen lassen“ zu initiieren, denn ich vertraute einfach nur der Bewegung, die sich in diesem Moment nach gar nichts anfühlte, was sie auf eine äußerst merkwürdige Art akzeptabel, ja, oder nein, nicht vertrauenswürdig, nein, sondern rein „zulässig“ machte.
Und mehr brauchte „Es“ nicht.
Ihr wisst, good hearts, so sicher, wie Arsch jucken nervig ist, dass es von Ixtlan keine Rückkehr gibt. Wie Suzuki immer sagt: Erleuchtung ist vom Umtausch ausgeschlossen!
Stimmt so, das spürt ihr, auch wenn ihr noch nicht ganz so weit seid.
Nachdem mich meine Erleuchtung vor einiger Zeit in Abschiebehaft nahm und in mein Ixtlan brachte und auf dem Rückweg meine Menschliche Form mit sich nahm, und ich abermals, wie der unvergleichliche SACATECA so schön und treffend beschreibt „weggeführt wurde“, befinde ich mich nun an einer Koordinate, die nochmals vollständig anders ist; und unbekannt.
Ich denke, wir werden im Verlauf dessen, was wir hier Zeit nennen, gemeinsam Forschungsreisen unternehmen, good hearts, um mehr in Erfahrung zu bringen. Wir werden…, nein, wir lernen gemeinsam, und ich freue mich und das ist verdammt cool so.
Wisst ihr, irgendwie haben sich die Regeln geändert. Oder änderten sich die Regeln?
Was genau das bedeuten mag, finden wir zusammen heraus. Wir machen kein weiteres Getöse darum, schlage ich vor und setze ich durch, sondern wir werden so beiläufig wie möglich unsere Feststellungen treffen und Schritt für Schritt eine saubere Elicitation zustande bringen, ok?
Was mir jetzt und sofort auffällt, sind strukturelle Änderungen, mit denen wir ab sofort leben werden, meine Lieben. Sie zeigen sich zum Beispiel daran, dass Themen spontan aufgenommen, angesprochen und ebenso spontan fallen gelassen werden, ohne dass es einen erkennbaren, dem Verstande zugänglichen Grund dafür gäbe. An diesem Punkt ist Festhalten am Zwang zum Rationalisieren untragbar und würde nur zum Banalisieren führen. Also lassen wir das.
Die letzten Tage hatten viel zu tun mit Lerchen. Den Vögeln. Fraßen die verdammten Römer wirklich ihre Zungen? Zuzutrauen wäre ihnen das, und nicht nur das! – Ich mag jetzt aber nicht an unsere Herrenrasse, die Scheiß Eulen – Anbeter – Kannibalen denken und schlage die Kladde daher zu.
Gut so.
Es geht selbstverständlich, wie die Meisten unter euch ahnen (oder auch nicht ihr proletarischen Kunststoff – Banausen – Bananen!), geht um das Album von King Crimson. Meine langen Wege hin und zurück ins Krankenhaus, in die Schmerzklinik, sie gaben mir Gelegenheit, einmal wieder so richtig Musik zu hören, wie die vergangenen 25 Jahre nicht; und für jemand, der die Musik so sehr liebt wie ich, ist das eine verdammt lange Zeit. Schließlich, nach einigen vorsichtigen Schritten der Annäherung an Lautstärke und Tempi, wagte ich mich an etwas derart Komplexes wie das „Larks Tongues“ – Album.
Ich muss es nochmals sagen, wie atemberaubend gut und geil und cool die Anlage in unserem Auto ist. Sie ist eindeutig bedeutend mehr wert, als wir für die ganze Kiste zahlten…….. Passt zu uns dieses Understatement, tut mir gut!
No sense. No serendipity.
Das habe ich heute zu sagen. Und ich nenne auch unser heutiges Energiebild so.
Ja, ich hatte Spaß an Qualität. Meine Schwäche über die Jahre, sie ging so weit, dass ich mich auch musikalisch ausschließlich von „Schonkost“ zu ernähren versuchte, was natürlich zum Scheitern verurteilt war, da ich mit Breikost nicht richtig satt werde, noch nie wurde. Das ist schon eine sehr – sehr merkwürdige Sache, das mit der Musik und mir. Mir ist, als hätte ich versucht, mir das Essen abzugewöhnen, oder das Trinken, oder das Atmen. Als ich mir die Zeit nahm, das ganze Werk einfach einmal nicht zerstückelt, selektiv, durch Eile komprimiert und Bullshit ähnlicher Sorte, sondern genauso, wie es geschrieben und aufgeführt wurde, zu genießen, öffnete sich für mich eine Pforte, ein Zugang nach Hause, in meine unglaublich reiche Musik – Welt. Ich erlebte einen Gefühlsreichtum, den ich fast vergessen hatte, eine Orientierung an Edlem und Schöngeistigem und Faszinierendem, auch Schwierigem, ja, sehr Schwerem, die äußerst befriedigend und mir wirklich angemessen ist. Mein verdammter Maßanzug. Meine Scheiß – Maßschuhe.
Was mache ich nun mit meinen zwischenzeitlichen Geliebten, meinen Schnulzen und Bullshit – Songs? – SIE LIEBEN NATÜRLICH! WAS SONST!
Ich nehme nichts zurück, denn es besteht kein Grund. Und ich verhandle nicht, wie man weiß.
Facebook macht mir im Moment gerade etwas den Frosch, da es eure Energiebilder nicht hoch laden möchte. Verstockt, das Ding.
Ok, ist geklärt. Hatte Schluckauf mit einem Bild.
Ok, alles klar. Mir reicht es für heute mit plaudern und bloggen und tippen und schreiben auch.
Ich hänge euch einfach eine schöne Gutenachtgeschichte um den Hals, zu den 200 Karat Diamanten und den 70 Kilo Gold, dann schwimmt schön los ins Traumland, ihr good hearts!
Morgen…, werden wir sehen!
Bis die Tage!
Haut rein!
!LOVE!
cozyP
Samstag, 2. August 2014
Samstag ohne Lust auf Queer-Studies. Ein wahrer Feiertag für Äpfel und Ziegen. Und was ist mit mir? Hosen voll? Oder toll? cozyP schafft das! Und Suzuki freut sich auf das neue Buch!
fahfahrian, 18:01h
Hi und hallo, good hearts, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann.., das garantiert kommt! Willkommen an diesem herrlichen Samstag zum kürzesten Blog der kurzen-Blog-Geschichte! Nur ein paar Randbemerkungen heute. Auf die Oberflächenstruktur dieses Tages nähe eingehen, das hieße auch, sich auf die Niederungen meiner Körperlichkeit einzulassen; und das ist weit mehr, als dass ich heute bereit bin, meinen Blick zu neigen! - Ob es nun mein Fleisch oder meine materiellen Verhältnisse sind, es ist dran zu bleiben, weiter so hart als möglich zu arbeiten und – selbstverständlich als Grundbedingung – standhaft zu bleiben! - All dies tun wir jeden Tag, so gut wir können. Also ist die Erfüllung lediglich eine Frage der Zeit, die durch unsere Physis als eine „bange Frage“ interpretiert und damit missdeutet würde, wozu ich heute – offensichtlich in einem meiner „wacheren Momente“ - gleichfalls nicht geneigt bin!
Willkommen also erneut, good hearts, ihr Lieben!
Es ist geschafft und alle Blogs in allen verfügbaren Sprachen sind wieder online! Dies zuerst. Es war ein rechter, ein echter Kampf bis dahin; gegen die Tücken der überlasteten Technik (der armen Computerdame Maya, der Großmutter, mit ihrem kleinen Speicher und dem langsamen Rechenwerk...), gegen die der Zeit (zuerst wollten wir an unsern See, dann doch zuerst zum Einkaufen..., jedenfalls mussten wir los...), die der Physis (meiner, wie bereits ausreichend angedeutet) und Murphy's Law in allen Lebenslagen!
Meine Frau und ich schafften es gemeinsam, der vertrackten Umstände Herr zu werden, bei einer Fahrradfahrt zum Einkauf etwas Sonne zu tanken und Kaffee und Kuchen zu genießen!
Jetzt, nach einer Plauderei über die gestrige Feier, zu der ich nicht nachkommen konnte, warf ich mich der Pflicht wieder entgegen und vollendete den Übersetzungs- und Programmierungs- und Upload – Kram. Geschafft! Getestet! Gut. Gut? Naja, soweit ok!
Ich entschuldige mich hiermit in aller Form bei all unseren Fremdsprachlern, die, wie ich heute mit Entsetzen feststellte – den Widrigkeiten meiner – in ihrer Unlogik äußerst unergründlichen – Navigation schutzlos ausgeliefert sind!
Es tut mir sehr leid, sehr-sehr leid wegen eurer Kopfschmerzen, den Wutanfällen und alledem! Vergebt mir bitte!
Ich verspreche Nachbesserung...., in...., so....., sobald es geht und möglich ist!
Neues Thema. Weniger peinliches Thema. Gut so. Ja, das ist gut!
Sprechen wir von unseren Energiebildern. Wir machten es uns zur Gewohnheit, Energiebilder mit unseren Tipps herzustellen und herauszuschicken zu eurer Verfügung, good hearts, ihr Lieben. Neben dem Üblichen, dem weniger Augen-, so doch Arsch – wahrscheinlichen..., jajaja, Hahahaha, was haben wir gelacht! - Und damit ist auch das Verbringen in Mokkahöhlen und Arschmösen gemeint, um es auch ganz deutlich und unmissverständlich zu machen, sind unsere Energiebilder einfach dazu da, euch zu unterstützen!
In der Regel sind sie „bewegt“, durchlaufen also verschiedene Zustände in schneller Abfolge und setzen sich aus Bildern und alphanumerischen Zeichen zusammen, deren Komposition, oder Konfiguration, ganz wie es euch lieber ist, dazu angetan ist, Energiehaushalte zu regulieren, in Ausgleich zu bringen... Testet es selbst aus, wenn ihr Lust habt! - Druckt euch eines aus, das euch gefällt und steckt es in die Tasche, den Geldbeutel, unter das Kopfkissen..., ihr werdet – deutlich mehr als – erstaunt sein! Ok? Soviel dazu!
Das wars für heute. Kurz. Wie versprochen.
Und nun geht’s weiter auf unserer Reise: „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz“ und..., lasst euch überraschen!
!LOVE!
cozyP
[Akademiealltag] 1.3
fahfahrian, 17:26h
Unsere Vorfahren waren im Vor- wie im Nachteil uns heute gegenüber.
Notwendigkeiten der Selbstverteidigung unter Fluchtbedingungen, in der Situation des Verfolgtsein, diese zeichneten die Vorteile aus; denn in dieser Lage waren ethisch-moralische Fragen von höchst geringer Bedeutung. Nachteilig war der Mangel an Erfahrung und das völlige Fehlen eigener Infrastruktur und Technologie.
Über beides Letztgenanntes verfügen wir heute.
Doch verfolgt man uns nicht mehr.
Und von Selbstverteidigung kann keine Rede sein.
Ihnen Allen, meine sehr verehrten Damen und Herren, ist hoffentlich klar, dass man uns zu entkommen sucht.
Den Quälerlein ist klar, dass dies auf Dauer unmöglich ist. Soviel ist sicher.
Der Evolutionssprung, den unsere Gesellschaft darstellt, der in jeder ihrer Zellen lebt, ist nicht mehr rückgängig zu machen.
Selbst die vielfältigsten Angebote an Reparation, die man uns von allen Seiten unterbreitete, die Beteiligungsofferten an politischer und wirtschaftlicher Macht, die uns erreichten, konnten uns nie wirklich berühren. Keine Gedanke daran.
Kann mir einer der Anwesenden den Grund dafür nennen?“
„Weil sie unserem Endziel widersprechen?!“
„Ja! Sehr gut! Dass nun aus den Gejagten die Jäger, aus den Verfolgten die Verfolger, aus den Gefangenen die Freien wurden, ist pragmatisch Vorteil und theoretisch Nachteil.
Zurücklehnen könnten wir uns, Abfindungen und Tribut annehmen und in grösster Bequemlichkeit leben. Doch, meine sehr verehrten Damen und Herren: Statt dessen tun wir W A S ?“
„Quälerlein vernichten!“ (Rasender Beifall, Standing Ovations)
„Richtig. Wir vernichten Quälerlein. Systematisch. Willkürlich. Pausenlos.
Auf allen Wegen arbeiten wir einer Vision entgegen, die unerfüllbar bleiben wird, solange auch nur ein Lebewesen existiert. Denn in jedem Lebewesen enthalten ist eine gewisse Anfälligkeit dazu, zu einem Quälerlein zu werden!
Diese Vision ist U N S E R E Vision, der Grundstock unseres Daseins.
Die konkreten Aspekte, unser Tun zu erlernen, und mehr als das; sie alsdann in ihr alltägliches Leben zu integrieren, deswegen sind sie hier.
Sie wissen, dass S I E die Elite, die Spitze unserer Schlagkraft werden können! Ja, sie können das. 0,00005% der Rekruten, das sind S I E !!
0,00005% der Rekruten, die sich nach eingehenden Tests um die Teilnahme an der Ausbildung als Producer bewarben, sind hier nun versammelt. Die Elite der Elite, das Stärkste, was wir zu bieten haben!
[Akademiealltag] 1.4
fahfahrian, 17:04h
Als PRODUCER nehmen sie nicht an Massenvernichtsmassnahmen teil, die wir ohnehin als wenig wirksam im Sinne erzieherischer Formung ansehen und deswegen weitestgehend automatisiert und exemplarisch zur gezielten Populationseingrenzung einsetzen.
Sie, meine sehr verehrten Damen und Herren, erhalten die Spitzen, die Gallionsfiguren der Quälerlein aus allen Unkulturen der Quälerlein. Vor Ihnen werden die Höchsten der Räte des Universalen NAZItums knieen.
Und Sie, Sie, werden darüber zu entscheiden haben, wie die Behandlung der Quälerlein zu konfigurieren, durchzuführen und zu veröffentlichen ist.
Eine hohe Ehre wird ihnen damit zuteil. Jedes Quäntchen Erkenntnis, das sie einem Quälerlein vorenthalten, wird auf immer verloren sein.
Jede Nachgiebigkeit, jede Inkonsequenz wird sich rächen darin, nachfolgenden Generationen wichtige Daten zur Konsequenz möglicher Handlungen nicht ein-eindeutig verdeutlicht zu haben.
Jeder ihrer Fehler wird grössere Erfolge in der Nachzucht neuer Quälerlein; eine resistentere Population und damit grösserern Aufwand für uns zur Folge haben!
Viele unter Ihnen werden sich der ersten Lehrfilme in unseren Museen erinnern, als es noch Gang und Gebe war, die Züchtigung, Folterung und Vernichtung der Quälerlein zu dokumentieren, um diese Werke dann dem nächsten Quälerlein vor und während seiner Behandlung zu präsentieren.
Die Erfolge dieses Vorgehens waren nicht übersehbar und überzeugend, wie ihnen bekannt ist.
Wie in jeder Wissenschaft lernten wir durch Versuch und Irrtum, so zum Beispiel die effektive Verhinderung suizidaler Handlungen, bewusstseinsverändernder Vorgänge; kurz zusammengefasst:
Jede Flucht eines Quälerleins aus der von uns angebotenen Realität des Vorgehens, der restlosen Vernichtung in minimaler Geschwindigkeit unter maximaler Intensität des Leidens ist heute unmöglich!
Zurückkommend auf die Majorität der Quälerlein im uns bekannten Universum ist es mir eine Freude, sie auf die Problematik der Rekrutierung von Führern hinzuweisen, die zu lösen den Quälerlein mit jeder Sekunde unmöglicher wird.
Jedes höhergestellte Quiälerlein weiss sich ent passant in latenter Gefahr, einer unserer „Hauptdarsteller“ zu werden.
Wir bieten in Brandbreite- und Reichweite ein Programm rund um die Uhr, das zu ignorieren man nicht mehr in der Lage ist.
Dieses Programmangebot zu bereichern, neue Wege der Erziehungsmaterialien zu finden, sind sie aufgerufen.
Männer, Seeigel, Räder, sagt sie
fahfahrian, 17:46h
Männer, Seeigel, Räder, nochmals, schluchzend; feucht, als hätte sie sich gerade Tränen aus den Augen gewischt.
Absurde Reihe, keine Logik, ich sage es nicht. Ich schiebe auch nicht meinen Schwanz zwischen die mitleidig geschwollenen Lippen. Ich lasse es stecken. Worte und Schwanz. Drin.Geschlossen. Mund und Hose.
Ein Finger, der nach Erde und gerinnendem Blut riecht, legt sich auf meine Lippen.
fahfahrian, 15:00h
„Hallo Fah, ich bin ND.“
Eine weibliche Stimme und kein Ort. Oder pures Weiss, wenn das ein Ort ist, in dem ich sein kann ohne Körper.
„Willst du mich nicht begrüssen?“
„Hi.“
„Du fragst nichts.“
„Ich weiss nicht was.“
„Fah gehen die Fragen aus?“
Ihr Lachen war jugendlich und erfahren, Stimme und Tonalität erinnerten mich an Irrenland; an eine Frau aus den Reihen der Befreiungsorganisation, die mich einmal gemassregelt hatte, als ich verschlief und zu spät zum Frühstück kam. Soviel Arbeit, Anständigkeit und Ehrlichkeit schwangen mit. Die irrische Lady hätte mir damals nicht unbedingt eins mit dem Geschirrhandtuch verpassen müssen, nun, es war eigentlich kein Schlag, kein Hieb, sondern etwas Aufmunterndes. Mehr aufrüttelnd.
Stille Menschen um mich, mit so lebendigen und tiefen Augen. Stille Stimmen, die für mich DIE Sicherheit ausstrahlten, die mir sagte, dass es kein Aufgeben gibt. Niemals.
Gute Stimmen, die die Resonanz von Herzen in diese Welt brachten.
Ein Finger, der nach Erde und gerinnendem Blut riecht, legt sich auf meine Lippen.
„Lass dieses tote Blut los.“
„Deine Bilder sind nicht sehr schön.“
„Es sind Meine.“
„ Könnte das damit zusammenhängen, dass du von richtig gutem Sex nicht soviel verstehst?“
„Hey, Zitadore, du bis ein Mönch. Du siehst so aus..“
„Deswegen war ich bestimmt schon immer Asket, oder? Ausserdem: Wer sagt dir, dass ich nicht vögle, was das Zeug hält, weil gerade das meine Religion von mir verlangt? Leute, was meint ihr, warum probiert Fah nicht sein Zepter aus? ND wäre eine gute Idee.“
„Andy?“
„Du liebst diese Scheisse wirklich, deine Sprachspielchen, oder?“ Aleisters Augenbrauen führten Wellenbewegungen aus, die einem Staubsauger – Verkäufer alle Ehre gemacht hätten. „Grosses ‚N’ und grosses ‚D’.“
„ND?“
„Genau, ND! Und jetzt pack dein Zepter aus!“
Ich popele am Plastik, diesem Zellophan herum. Unmöglich, wie immer bei CD’s und tausenden anderer Sachen, die ich schon fast in die Ecke geschmissen hätte, weil ich das mistige Zeug nicht herunter bekam.
„Langsam. Von oben nach unten.“, ermuntert mich der Dalai. „Die Schleife zuerst. Das hier ist kein Kettensägern – Massaker, sondern das Auspacken eines ganz besonderen und wunderbaren Geschenkes.“
So zurechtgewiesen sehe ich mir zuerst die Schleife an. Sie hat das tiefe Rot, das etwas Schwarz enthält. Bottiche im Schlachthof und Rosenbüsche kommen mir in den Sinn.
Vorsichtig fasse ich ein Ende der Schleife.
„Nun scheisst sich Fah gleich in die Hosen!“ Die Drei lachen.
Ja, ich gehe mehr als sorgsam zu Werk. Irgendwie haben die Recht. Entweder Bulldozer oder schüchterner Schmetterling.
Mit vorsichtiger Kraft ziehe ich an.
„Lass dieses tote Blut los.“
Reden wir von mir. Das wird besser sein.
fahfahrian, 09:07h
Absurditäten und Zerrbilder meiner Vermutungen darüber, wie die grösste Kraft sein, wie ich sie erleben könnte, spiegeln sich in meinem Geist als Wahrheit, die mein Körper erlebt.
Die Verzerrung des Absurden, des Unvermuteten, des Unmöglichen? – War ich soweit von der Realität entfernt in diesem Dasein?
Ja.
Von der Realität jener Kraft, die alles umschliesst und doch unfassbar und unergründlich bleibt, bis du die Tür öffnest?
Die Tür zur reinen Kraft absoluter Liebe.
Ich habe sie geöffnet.
Was ist, bleibt auch hier unfassbar und unergründlich, wortlos und still, dich emporhebend aus allen Vorstellungen und Gedanken, dich konfrontierend mit stählener Energie in gleissenden Blitzen puren Wahnsinns, gezeichnet in Menschengesichter und hilflose Hände und jeden Atemzug; im Nichts beheimatet, das alles ausfüllt mit entsetzlicher Freiheit voller Schmerz und Glück und ehrfruchtgebietender Macht der Reinheit.
Du kannst nichts tun. Ich habe sie geöffnet.
Auch meine Gebete sind verstummt.
Es gibt nichts zu sagen, nichts mitzuteilen hier. Und doch spreche ich.
So lautet das Gesetz.
Liebe ist das Gesetz.
Es vergehen mehr als 24 Stunden, den nächsten Satz zu formulieren.
Schweigend explodiert jeder Teil von mir, der nie wirklich ich selbst war und mich nur bis hierher begleitete. Man trennt sich freundlich lächelnd, ohne Bitterkeit und frei von Worten.
Eine Kraft geht, um Liebe mehr Raum zu geben. Sie geht freudig.
Ihr schliessen sich Weitere an, die, wie Alljene vorher, eine endlose Karavane, gemessenen Schrittes und glücklich am Horizont verschwinden.
Nun werde ich lernen, wahrhaftig; zu singen und zu tanzen und Lachen und Weinen in kochendem Blut und allergrösster Zartheit zu teilen.
Ich werde euch berühren; und es wird nicht allein ich selbst sein, die euch berührt.
Wir sehen uns dort, wo die Geschichten weitererzählt werden.
Wir tun das gemeinsam. Nur so lässt sich das aussprechen, das erleben, was wir noch nicht wissen, aber brauchen.
Also tun wir es einfach.
„Sie haben uns ganz schön am Arsch!“, würde der Geisteskranke behaupten.
fahfahrian, 17:10h
Was braucht es heute noch, nach “Big Brother”, “Pop Stars” und ähnlichen Erziehungsmassnahmen, um die absolute Mehrheit wieder “HEIL!” jaulen zu lassen? Nicht viel. Die Massnahmen greifen. Gute Arbeit.
Reform der Rechtschreibung? Gobalisierung? Euro statt Landeswährung?
Was hat das gemeinsam? Gibt es etwas?
Spinner, die über jeden Zweifel erhaben und zertifiziert ihren Verstand verloren haben, könnten der irrigen Meinung sein, man nähme den Menschen die Ordnung ihrer Sprache, die Zugehörigkeit ihres Denkens, die Überprüfbarkeit von Inuitionen, die Jeder haben sollte, vermische alles und jedes unter Vorspiegelung allgemeinen Interesses und grosser Vorteile, sowie zwingender Notwendigkeiten, um schliesslich auch noch die Berechnungsgrundlage des täglichen Lebens zu zerstören.
Soviel Aufwand, wofür nur?
„Naja“, würde ein Geisteskranker vielleicht antworten, „damit haben die da oben so ziemlich alles im Griff, können schalten und walten, wie immer sie wollen, frei von Grundgesetz und Datenschutz, und wir da unten können uns kaum mehr den Arsch abwischen allein, weil sie alles veränderten und wir deswegen noch verwirrter sind und fragen müssen!“
Oder:
Eine gigantische Arbeitsbeschaffungsmassnahme für den nach Jahren und Jahren der Medien-Verdummung doch noch verbliebenen grauen Zellen?
Wie sagt es die Kommunikationswissenschaft? 7 plus/minus. Informationseinheiten zur Zeit kann ein Durchschnittsmensch verarbeiten.
Ok.
Der Wert darf als überaltert und akualisierenswert angesehen werden, wie zu befürchten ist.
5 plus/minus 2. das halte ich für realistisch heute.
Ein kleines Experiment:
Gedanke:
„Stimmt der Tip(p) in der Zeitschrift mit dem G-Punkt und den multiplen Orgasmen, - kann das bei mir funktionieren?“
Tip oder Tipp?
Erstes Prolem, denn der muttersprachlichen Intuition gefällt das zweite „p“ schon überhaupt nicht. Es kommt zu einer Fehlermeldung, einer Inkongruenz, zu Bullshit im Hirn, ganz einfach gesagt.
Mit diesem Hin und Her sind 2 Einheiten belegt und verbraucht.
G-Punkt?
Gibt es den oder nicht? Die Medien sagen Beides. Es gibt dritte und vierte Theoriebildungen. Permanent immer mehr davon. Das Geschäft läuft. Beweise werden vorgelegt für alle Theorien. Eine davon sagt, dass die Klitoris viel mehr Datenleitungen und Andockpunkte hat bisher und einer davon dieser Punkt sein könnte, der aber bei jedem Körper anders angeordnet und konfiguriert ist. Andere meinen, dies sei alles Schwachsinn, nur auf die Lage des Kitzlers selbst und dessen Ausbildung, dessen Sensibilität käme es an, was auch die Orgasmusfähigkeit bei Penetration erklärt, die manchmal vorhanden, zumeist jedoch nicht möglich ist aus ebendiesen Gründen.
Tantra, Schmantra, erotische Massage, kosmische Einflüsse, Mond und
Übele Eigenerfahrungen fügen den Rest zur vollkommenen Desorientierung hinzu.
Wir haben weitere 2 Einheiten erfolgreich ausgelastet.
...kann das bei mir funktionieren?
Ende der Strecke, denn die Überlegung dahin erfordert mehr als die EINE, verbleibende Einheit, weil Vergleichsoperationen zwischen Realerfahrungen, Vertrauen oder Misstrauen in die erhaltenen und gespeicherten Informationen, Wägungen, also Wahrscheinlichkeitsrechnungen hinsichtlich der Bereitschaft von Partnern, eigenem Mut, usw., usf. erforderlich sind....
OVERLOAD!!!!! BEEEEP!!!
„CHAMÄLEON ULTRA beauty black, saugt alles aus der ***e, bevor es überhaupt entsteht! Und ist unsichtbar, sogar im Dunkeln!“, tönt es da gerade aus der Propaganda – Abteilung.
Es gibt nichts zu tun, ausser den Dreck zu kaufen, die Partei zu wählen, die Meinung zu vertreten, die im Zustand des überladenen Bewusstseins eingeschleust wird! Das arme Hirn hat keine Wahl, keine andere Möglichkeit, diese Informationen anders zu verarbeiten als im Befehlsmodus.
Und wehe, der nicht kaufen, wählen, mitmachen, mitreden kann! – Schlechtes Gewissen, Unwohlsein und das stetig wachsende Gefühl der Ausgrenzung, des „nicht-normal-Seins“ ist die unausbleibliche Folge.
„Sie haben uns ganz schön am Arsch!“, würde der Geisteskranke behaupten.
„Sicher“, sagt der Fahfahrian. „Sicher“.
Un[wahr]scheinliches
fahfahrian, 10:34h
Es gibt das geflügelte Wort, den eigenen Augen nicht zu trauen,
angewandt meistens dann, wenn irgendetwas unerwartet-Unwahrscheinliches
geschieht .
Es gibt die reale Erfahrung, seinem eigenen Verstand nicht zu trauen,
in der Einschätzung von Geschehen in dieser Welt.
Das ist, als ob man neuen, oder unbekannten Dimensionen begegnet.
Es fühlt sich fremd, stabil, irgendwie "massiv" an.
Vielleicht ist es deshalb so beängstigend.
Und unglaublich haltbar, ausgestattet mit einer Art Qualitätsstandart,
den wir uns beim Verliebtstein, bei Vorfreude, Geilheit, bei Orgasmen
sicher alle wünschen würden.
In diesen, den wünschenswerten Fällen, scheint das Controlling nicht
ganz so gut zu funktionieren.
Oder stumpfen wir als Menschen einfach nur gegenüber dem Schönen ab? -
Ist das Teil dieser "Schablone" kollektiver Vergreisung, die mit dem
ersten Atemzug beginnt?
Als Kleinkind, das das Regelwerk der menschlichen Gesellschaft nur
gefühlsmässig erfasst, systematisch missbraucht und gequält zu werden,
hinterlässt ein Brandmal dieser Art.
Eine nie innerhalb dieser Lebensspanne wirklich ausheilende Wunde,
ausgefranst und immer etwas entzündet, geschwollen und mehr oder
weniger empfindlich, manchmal eiternd und pochend, die ganze
Aufmerksamkeit von der akutellen Aussenwelt auf sich focussierend,
zu Zeiten wieder fast unmerklich im Hintergrund des Erlebens nur
ziehend, leicht schmerzend, eine Art Hintergrundstrahlung des
Universums der persönlichen Realität, eine der wenigen Grundfarben
der Wahrnehmung dieser Welt ausstrahlend, doch immer hochsensibel,
und, einmal versehentlich auch nur leicht berührt, alles aufüllend
und unbeschränkt vom Thron der Qual aus regierend.
Therapie, Drogen oder all die Mischformen von Wissenschaft und
Glauben, alles, was dazu angetan, als wirksam angepriesen wird, diese
innere Konstante der Wahrheit des fundamentalen Bruches mit sich
selbst zu leugnen, ob empirisch oder esoterisch genannt, entpuppen
sich bei der leisesten Berührung der Wunde als allenfalls dünne
Pflaster und dilletantische Verbände der Hilflosigkeit.
Die Realität machtmissbrauchender Gestalten in Menschenkörpern
begleitet das Heranwachsen. Graduell, nach Zufallsgeneratoren oder
Glück und Unglück zu nennenden Mechanismen der Verteilung, für
die man meinen könnte Diesen oder Jenen in Person, Gruppen oder
Umstände und Entwicklungen auch gewollter Art verantwortlich machen
zu können, oder des begrifflich zu fixierenden Nichts, das in
totaler Unzugänglichkeit alle Nicht-Regeln in sich trägt durch seine
Nicht-Wirkungen alles durch Nicht-Steuerung tyrannisiert, - es ist
je nach Definition die zweite Komponente der Erlernens dieser Welt.
Die erste und offenbare besteht in den Absichtserklärungen, den
Konventionen und Verhaltensmassregeln, die man stetig erklärt,
in Schulen und Elternhäusern zu bestätigen such. Nie aber vollens
durch Handlungen bestätigt.
Da mag dieser Jesus noch so liebevoll und verzeihend, die Geschichte
der Kriege, Massaker und Menschheitskatastrophen beliebig klar,
überdeutlich und lehrreich sein, über das Besprechen hinauszukommen
und dementsprechend zu handeln,- es gelingt nur in Einzelfällen.
Satistisch irrelevant geringen Einzelfällen der Wahrhaftigkeit.
Idealisten belächelnd, sich verständnisvoll gegenüber der sog.
"Weltverbesserung" äussernd; die Besten der körperlich
Ausgewachsenen dieser Spezies bieten solche Begegnungen an.
Weit öfter sind es Ignoranz und agressive Ablehnungshandlungen,
die den äusseren Rahmen der sozialen Umfelder bestimmen, innerhalb
derer das Menschenwesen langsam seinen Verstand, bzw. sein Vertrauen
zu seinem ursprünglich gesundem Urteil verliert.
Missbraucht und gequält als Kleinkind und/oder beim Heranwachsen, ob dies
eine körperlich ritualisierte Komponente hatte, dabei Körperöffnungen
traktiert, Handlungen bzw. Duldungen erzwungen, oder Prügel,
Tötungsversuche enthalten waren, ob man von Seiten der Erzieher
auf dies alles "verzichtend" n u r pschischen Terror anzuwenden,
oder eine der unzähligen Mischvarianten zwischen Beidem bevorzugte,
macht am vorläufigen Ende dieser Sozialisierung nur "designerische"
Unterschiede. Man spielt mit Form, Farbe und anderen Merkmalen der
Brandmale, mit deren Zahl, Plazierung und Erkennbarkeit von aussen.
Vielfach ist da der Zwang, der Zwang zu vergessen.
Verneinung der Stigmata in realitäswirksamer Weise
versucht jeder. Nach diesem Misserfolg, der eine Unzahl von
Bankrotterklärungen beinhaltet, denn die ekelerregende Ähnlichkeit
zwischen Opfer und Täter im Sinne der Vorstellungen hinsichtlich der
Ausführung der Rachetaten drängt sich unweigerlich auf, bleibt nur
der Weg der Kosmetik. Einer Kosmetik, die im besten Falle nach aussen
UND INNEN hin perfekt sein sollte. Alles abdeckend.
Normalität vorgaukelnd.
Welche Normalität? Wo ist die Norm? Woher diese Vorstellung? - Die
Bemassungen, Höhe, Breite und Tiefe in dieser dreidimensionalen Welt?
Die erlernten Regelwerke sind nicht mehr aufrechtzuerhalten als etwas,
das ausgeführt werden kann, bzw. auch nur sollte. Zu gross, zu
fundamental ist der Block der Widersprüche, gemauert aus eignenen
Erlebensbausteinen, zementiert mit tiefsten Gefühlen, immer noch läuft
die Mischmahscine, dreht sich die Trommel, in der die eigenen Tränen
gemischt werden mit dem Abschaum, der Schicht, die man nie wieder
abwaschen kann. Das ist nur zu spüren.
Woher also Normen?
W I E das bestimmen, was Andere, was man selbst wahrnehmen und wissen,
wie man sich miteilen möchte?
Nichtvorhandene Reife, das Feststecken im Sumpf, die sehr schlichte
Tatsache, dass der Ertrinkende nach allem greift, erlaubt den Schluss,
dass es uns in diesem Augenblick ziemlich egal ist. Und damit das
Ausschlussprinzip zum Tragen kommt.
Alles,- nur N I C H T das.
Dass es hier um permanentes Makeup mit lebenslanger Halbwertzeit geht,
mag später deutlich werden. Jetzt meistens nicht.
Eilig aufgetragen, begleitet vom unbändigen Hunger nach Schmerzfreiheit
und Sedierung, grosszügig eingesetzt, um ja alles zu erwischen und
möglichst sicher zu sein, entstehen die inneren Haftanstalten des
Vergessens. Zelle für Zelle, Trakt für Trakt, Gebäude nach Gebäude,
Land um Land, Staat um Staat,- schliesslich alles umfassend, das zu
diesem Zeitpunkt greifbar ist.
Auch hier wieder Zufälligkeit. Oder Fügung zu Nennendes?
Etwas Vergessen kehrt immer ein.
Menschenwesen sind nicht gut darin, in solchen Notlagen zu handeln.
Schon garnicht qualifiziert, sich vor diesen Handlungen zu entscheiden.
So entstehen Persönlichkeiten.
Unverstanden von anderen Persönlichkeiten.
Unverstanden von sich selbst.
Vergessen von sich selbst.
In einer Gesellschaft der Amnesierten.
Urteile über Realität entstehen, generieren sich immer neu.
Annahmen über eigene Fähigkeiten des Lernens, des Umsetzen von
Erlerntem.
Dass die Entscheidung dazu, Erlerntes bestimmter Arten, das gewisse
Merkmale enthält, d i e ist dies N I C H T umzusetzen, dem
keine eigene Realität zu verleihen, ist und bleibt vergessen.
Kann erinnert werden, in Hypnose, unter der Einfluss von Drogen oder
überwältigender Stimuli von aussen: Doch,- was soll's?
Ist Widerruf möglich in dieser Hinsicht?
Können die frühen Urteile, die manche Psychos "Imprinting Expiriences"
oder "frühe Prägungen" oder sonstwie etikettieren, tatsächlich
gelöscht, überschrieben, durch Anderes
Happy Birthday, Helga!
fahfahrian, 08:24h
Ein Jahr ist vergangen, ein weiteres und ein wichtiges, mein Liebling!
Mit vollerem Herzen denn je sage ich Dir jetzt gerade wortlos, wie die übrigen 24 Stunden jeden Tags und jeder Nacht, und einem Kuss von genau der Sanftheit, an die zu glauben uns beiden so oft und immer noch zu oft zu glauben so schwerfällt, so sage ich Dir, dass, dass ich Dich liebe natürlich... und wie auch nicht? Dass ich verrückt nach Dir bin, mehr und immer etwas mehr, für jeden Tag, für jede Stunde, für jedes dieser harten und lehrreichen Jahre, die wir Seite an Seite durchkämpften… Happy Birthday, Helga, mein Schatz, das singe ich natürlich für Dich, mit mehr Herz als Klang und einem ratlosen mir gemäßen großen Schuss Asperger, der versucht, wie immer erfolglos, Dein Gesicht zu entschlüssel, und herauszufinden, ob es Dir denn gefällt? Der Rest meiner kleinen Ansprache handelt irgendwann an einem Punkt der Unvermeidlichkeit auch, ja leider auch, von… von meinen leeren Taschen und all den Rosenfeldern voller Pracht, die Dir zu Füßen zu legen mir ein Herzensbedürfnis ist, die aber, einmal mehr, so fürchte ich, in diesem Jahr – sagen wir „virtuell“ –bleiben müssen, obwohl sie andererseits wirklich da sind, Kraft meines Fühlens, das sich nach Dir ausrichtet.
Weit sind wir gekommen und viel haben wir überwunden, auf unserem Weg ins Hier und vor allem ins Jetzt, das umso mehr UNSER Jetzt wurde, je näher wir uns zu kommen erlaubten.
Was aus der ausgeflippten Sternenprinzessin und dem echt erleuchteten Krieger werden wird? Wir haben das einzigartige und unbezahlbare Privileg, es nicht nur herauszufinden, sondern Schritt für Schritt darüber zu entscheiden, welche Qualität wir erleben, welche Tugenden wir fördern und entwickeln und wie weit wir uns zu Liebe und Mitgefühl, den in Wahrheit einzig der Rede werten Energieprinzipien, in unserem Leben bekennen, indem wir sie jeden Tag aufs Neue und wie unser Freund und Gönner Suzuki „Jedes Mal neu und jedes Mal zum ersten Mal“ genießen, als tragenden und unverzichtbaren Teil unseres Erwachens, des Erinnerns an unsere Vollkommenheit und Heiligkeit.
Happy Birthday, Helga! Happy Birthday, wer oder was immer du bist, sein magst oder zu sein bestimmt bist oder träumst oder mehr oder weniger wahrscheinlich auf Deinem alles erkundenden Weg sein wirst oder warst.
Happy Birthday, Du!
Der Fahfahrian liebt Dich!
Das ist eins für Teilzeitbuddhisten, für Leute wie mich, für Möchtegern-Nacktsurfer, für Leute wie mich, und natürlich für Dich, weil Du morgen Geburtstag hast!
fahfahrian, 18:10h
Selbstverständlich bin‘s ich wieder, denn wer sonst käme auf die bescheuerte Idee mit Ohrenschmerzen Worte aus sich herauszupressen. Ich bin wie eine Scheißzahnpastatube, die glauben will, dass in ihr, in ihren Eingeweiden, flüssiges Gold und sowas wie die „Bestätigung des Richtigseins“ auf Dich wartet. Mein Glauben rinnt mit dem Rest meiner glühend-zuckenden, halb erledigten Nerven über die Hälfte meines Gesichts, von dem ich mehr als einmal glaubte, dass ein Kaninchen drin wohnt, oder Stecknadeln und Notizzettel. Was wollte ich sagen? Etwas von Schwertlilien und Seneca, oder war es Ovid? – Der Irre, der von seinem LSD-Trip nicht mehr herunter kam, redet seit 20 Jahren nichts anderes… Unwichtig. Oder doch wichtig, weil resident und ganz oben im Speicher ansässig, resistent, sich festfressend und überaus erwünschter, als manche Normalität. Ich kühle mein Ohr und mein Gesicht mit Eis, und der Schmerz weicht zurück, wie ein getretener Hund. Aber er kehrt zurück, sofort wieder, nach der Schrecksekunde, wie ein „Mehr“, eine Rotte, ein ganzes Rudel Wölfe. Und er schnappt nach mir, schnappt und erwischt sein Teil an meinem schuldigen Fleisch, meinem Tribut an die Erbsünde, an die ich nur an ungeraden Tagen zwischen 6 und 9 Uhr glaube. Die Schwertlilien wieder, ja die Schwertlilien; ich weiß verdammt nochmal im Moment nicht mal genau, wie die Dinger aussehen. Aber ich erinnere mich an das Gesicht dieses Typen, dieses jungen Mannes mit Vollbart, der kurz zuvor im Topmanagement eines Chemiekonzerns war, bevor er auf seinem Trip hängenblieb. So fiebrig, so erhitzt, so glänzende, huschende, fliehende und gleichzeitig sehnsüchtige braune Augen, wie ich sie seitdem nie mehr sah. Und er redete und er redete, redete immer das Gleiche, von Schwertlilien und irgendwelchen Altertumshoschis; seine Worte drehten sich wie wild im Kreis, so dass es einem schwindlig wurde. Helfen konnte man nicht, selbst wenn man blieb und zuhörte. Er brabbelte einfach weiter, ohne Unterlass, auch wenn man ging. Warum ich Dir das erzähle? Ob das eine gute Geburtstagsgeschichte ist? – Sagen wir, dass wir die Geschichte, die verpisste Kultur oder irgendeinen metallischen Hilfsmanitu darüber entscheiden lassen, was meinst du? Ich hab keine Ahnung, was aus dem Typ wurde, ob er je wieder runter kam, oder heute nach von den Schwertlilien labert. Ich glaube weder das Eine, noch das Andere. Für mich hängt der Typ in so einem Quantenzustand irgendwo in den Unwahrscheinlichkeiten fest und ich habe das Gefühl, dass es ihm gut dort geht, dass das irgendwie das Beste ist. Nicht sehr realistisch? Ich bitte Dich! Manchmal wählen die Leute auf sehr verrückte, bizarre Weise einen Ausweg in sowas wie Freiheit. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Sicher. Sehr sicher. Vielleicht war das der einzige Weg für ihn raus aus der Tretmühle und den schmierigen Geschäftemachereien, dem Mord an der Umwelt, kommenden Generationen und so weiter und so fort… Vielleicht hatte er ein Gewissen. Vielleicht, und vielleicht war er so weit, sich an einen besseren Ort zurückzuziehen, zu den Schwertlilien, wieder vielleicht. Mir gefällt der Gedanke, dass es seine innere Wahl war und nicht der Stoff, das armselige Rauschgift. Wenn er nichts war in seinem Wahn, wo war er doch beeindruckend. Unaufhaltsam. Energisch. Ambitioniert. Entschieden, ja entschieden.
Gott, oder wen man sonst dafür haftbar oder verantwortlich machen könnte, die letzte Instanz möge uns eine Unwahrscheinlichkeit geben, die unser Gewissen nicht drückt, sonst…
Sonst fangen wir vielleicht an zu brabbeln, zu brabbeln von unseren Schwertlilien!
Happy Birthday, my Love. God bless You!
Das war das heutige – SCHON WIEDER MEHRSCHICHTIGE TORTEN- Betthupferl-Stückchen, gefüllt wie immer mir Kopy Luwaak Kack-Kaqck.
Und eines noch. Immer noch. Auch heute. Ja, heute schon wieder! Wiederholung! Wiederholung, das auch noch?
JA, schon! Betrachtet es als euren Zaziki, oder Knoblauch oder Zazen für helles Getreide und zieht es euch verdammt noch mal rein! Los geht’s!
Und ihr wisst, ihr faulen Weißbrote, ihr Weichlinge und Simulanten – Ärsche, dass ich in dieser Sache keine Ruhe gebe! Niemals!
Also, zieht euch mein Palaver rein und lasst mich euch die Leviten lesen täglich, oder kommt endlich auf die Füße und erhebt eure Ärsche, ihr Weicheier!
Hier also nun, zum wiederholten Mal meine Bitte! Bitte – bitte – bitte !
Ein persönliches, sozusagen „cozyP-Anliegen“: Wenn ihr die Mittel nicht habt, jemand essen zu geben und/oder euch nicht traut, es euch zu komisch vorkommt und so weiter und so fort…, dann macht bitte folgendes:
· Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
· Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
· Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
· Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
· Macht das 9 Atemzyklen lang
· Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
· Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Die Verleugnung des Lichts zerreißt den Körper. Man tut sich Unglaubliches an, indem man sich dazu entscheidet, in dieser Welt absurder Halluzinationen zu leben!
Entschließt euch, eure Natur als tanzender Lichtpunkt nicht nur zu akzeptieren, sondern ihrer fühlbar gewahr zu werden; es wird einer der besten Entschlüsse eures Seins sein!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Und dann noch das, an was Suzuki und ich euch gerne erinnern (und immer-immer-wieder, solange es die Vorderzähne aushalten, natürlich):
Genießt das Sein, good hearts, genießt es, mahnt auch Suzuki. Einen sehr sinnlichen, so extrem genussfähigen, grob stofflichen Körper zu haben, das kommt in Wahrheit nicht so oft vor, wie man sich das denken und wünschen würde, merken wir an dieser Stelle an! - Also nehmt die Gelegenheiten wahr! Es gibt derer unendlich viele an jedem Tag; solange ihr noch einen Arsch aus Fleisch und Blut habt!
Ich wünsche euch, wir wünschen euch, also La Madre, Suzuki, Fathers Father, die Ungenannten, der Alte Meister ANZ, die Süßesten der Süßen, S., und natürlich die Beste Ehefrau von Allen, JJ & cozyP wie immer, wir wünschen euch jetzt einen multiplen Orgasmus im Hirn und dem Geschlecht nach dem anderen, und eine schöne und glücklich machende Überraschung nach der anderen, und denkt daran:
Äpfel und Ziegen verkünden: Heute wie gestern im Angebot (aber die doppelte Menge): Arsch lecken, rasieren und Glatze gegen den Strich föhnen, eine Ausrüstung für den Hobby – Chirurgen, bestehend Kobalt – Kobold - Schüssel für die bequeme Gehirnentnahme, drei vernünftigen Spatzen, drei Jahresernten Pimmel – Pilz, alles zusammen in Essig – Essenz eingelegt und…püriert zur leichten analen Implantierung, und vier Kilo Frühkartoffeln für 999 Euro 99 – Greift zu, ihr Narren! Greift zu!
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Zieht euch das rein und genießt dieses einmalige – und, da dürft ihr sicher sein – Fick - Fick – feuchte Wochenende…., also leckt gut, good hearts! Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts!
Schlaft gut und träumt süß, ihr Mächte und Gewalten, ihr Saat des Himmels, die ihr wahrhaftig seid! CU, ihr lieben good hearts!
Bis die Tage!
!LOVE!
cozyP