Dienstag, 24. März 2015
"Vielleicht sollten wir rüber gehen. Soweit ich das verstand, meinen die beiden, der Teufel hätte sie angerufen." – Äpfel und Ziegen und cozy wissen Bescheid!
Also dann, dann erst einmal wieder ein herzliches „Hallo, good hearts!“ Hi dann also, Muchachos! Vaya con dios, Embryos! Happy Koma – Aroma ! Scheiß’ auf Karma, her mit Parma! Willkommen also, good hearts, bei dem einzigen Gläsernen Erleuchteten, den ich kenne! Hi und hallo denn, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann.., das garantiert kommt!

Brutaler Abend gestern, schwerer Tag heute, nach harter Nacht, Kids … deswegen heute (auch mal wieder) eine Kurznachricht … ein Kurzbericht … los geht’s!

Schmerzen

Ende des Berichts.

Nachdem das geklärt ist, und wir es alle als erledigt betrachten, immer in der Hoffnung, dass das Körperliche sich diesem Schluss gleichfalls anschließen und die Schmerzimpulse abschalten möge, nun das Eigentlich, der Gegenstand und Inhalt und die Wonne in der Tonne:

Suzuki und ich, wir wollten immer schon etwas Elementares gemeinsam schaffen.
Also tun wir das heute.

Und hier ist es:


Elementar


Kann keiner sagen, dass das nicht elementar war.

Da die Physis sich noch immer weigert, das Ihre zu tun und zuzulassen, dass der Schmerz weg und fort und nicht mehr da ist, und ich fast in den Bildschirm kotze, weil er mich so herumschleudert und sticht und verbrennt und peinigt … werdet ihr mir jetzt verzeihen, wenn ich mich für heute zurückziehe.

Jetzt wird es Zeit für eure Gutenachtgeschichte, good hearts, aus “Lucifers Field!”

Haut rein!

!LOVE!
cozy


After Party

"Mamasita
lass den Rock schwingen beim Gehen
lass die Absätze klacken
gib dem müden Hund an der Ecke etwas Kraft
Und den Wind lass der Freund der Männer sein
wenn er dein Kleid öffnet
beim lachenden Ausschreiten
Geh majestätisch, Mamasita
geh zu besitzen
geh mutig fragend danach
wer mehr als Blicke wagt
Geh
geh jetzt
geh Kind und spiele
geh leben...", rezitierte Don Stefan den großen Dichter.

"Ob die die Nutte wirklich umgebracht haben?", fragte er mehr sich selbst, als den auf der gegenüber stehenden Pritsche sitzenden Don Pedro. "Ach Scheiße, ist doch alles erfunden.", beantwortete er sich seine Frage selbst und kicherte. "Aber nicht schlecht, unser kleiner Esmeraldo, oder? Was meinst du, Pete?"
"Er ist ausgesprochen gut, wenn du mich fragst, Stefan. Er versteht, um was es geht, hat Phantasie und kann sich ausdrücken. Vielleicht sollten wir etwas für ihn tun? Etwas für die Zeit, wenn er an seine Uni zurückkehrt?", fragte Don Pedro zurück.
Es war Morgen geworden, als die Herren endlich die Cantina verließen und zur Pension der Senora Soundso zurückkehrten. Man hatte beschlossen, sich noch für einige Stunden aufs Ohr zu legen und dann am Nachmittag den Bus zu nehmen.
Der Abschied, insbesondere der von Adolpho, war wortreich, lautstark, voller Umarmungen, melancholisch und fast tränenreich gewesen, denn sie hatten einen Freund, einen Bruder im Geiste gefunden.
Die Bergwerksgesellschaft würde nicht gut auf sie zu sprechen sein, denn der in der Cantina anwesende Teil der Belegschaft war an diesem Tage gewisslich nicht voll arbeitsfähig. Die Männer würden einen faustgroßen blauen Capeon nicht unterscheiden können von einer zusammengeknüllten Bonbontüte. Kaum waren sie fähig zu sprechen mit diesen rauen, schnell ersterbenden Stimmen, die das Singen und Schreien auslaugte, mit diesen Kehlen, die verbrannt waren von wahren Strömen sämtlicher vorhandener Alkoholika. Müde und glückliche Augen schauten mehr auf die unerwartete Fiesta zu Ehren Igor Lobos zurück, als dem wirklichen Geschehen des Tages entgegen. Vieles von dem Gesagten hatte man nicht so ganz verstanden, manche Worte nie gehört und nicht erkannt, doch schwang das fühlende Herz sich auf, die Wärme und Zuneigung der Herren spürend. Als die eigentlich lange schon stillgelegte Juke-Box wieder mit Strom versorgt und in voller Lautstärke betrieben wurde, man die Freude der Herren, ihres jungen Begleiters und Adolphos, und des Wirts wahrnahm, war es kein weiter Weg, in ihre Gesänge einzustimmen. Macho Man war das Thema dieser Nacht, ein roter Faden, an dem sich Geschichten, offensichtliche Fabeln, betörende Gedichte des großen Ramirez, Zeilen des Flamenco und die Musik wie Perlen aufreihten. Der Humor der Herren, der ihres Sprechers, des jungen Esmeraldo, dem es oblag, den Verblichenen Igor Lobos zu preisen, ergriff die bitterste Seele und drang in den finstersten Winkel von Trauer und Verzweiflung. Das den Bauch schmerzende Lachen trieb die Seniores aus dem Schatten ihrer Hüte, es hob das Kinn und öffnete die das Halbdunkel nach nichts absuchenden Augen der Männer. Man spielte im Grunde nur zwei Lieder, und diese immer wieder. Zumindest gab es nicht mehr zu erinnern. Macho Man war das eine, Upside down das andere, beide aus der schmalen Auswahl des antiken Stücks von jedem der Herren und unabhängig voneinander mit sicher-bestimmter Hand gewählt.
Auf dem Höhepunkt der Feierlichkeit war das Machismo in seiner archaischen Bedeutung und Größe geradezu überdimensional präsent, so stark und deutlich spürbar, dass jeder bereit gewesen wäre, seinem Penis für jede noch so kleine Regung zu applaudieren und überhaupt sein Gehänge, in welcher Verfassung auch immer, allein wegen seiner Existenz, militärisch zu grüßen. Ja, sie waren Männer, hart arbeitende und tief fühlende Männer, immer nach honigfeuchten Schenkeln, füllig schwingenden Brüsten und Erdbeermündern lechzend, immer auf der Jagd, immer den Fluch des Stolzes des Jägers spürend, der gottgewollt auf ihnen lag. Der Liebe verfallen waren sie, beschenkt und bestraft zugleich mit törichten Herzen, einfältig wie Kinder und offen für die Einflüsterungen des Teufels. Gehetzte waren sie, Gehetzte der Triebe und Pflichten, alle Kraft und Jugend für Frau und Nachkommen darbringend, sich aufopfernd, in äußerster Hingabe aufschreiend, den Tod erkennend alles fordernd, mit aller Kraft und Gewalt dem Leben den einen Tropfen ekstatischen Blutes herauszuzwingen, den Wimpernschlag der Heiligen Hure, der vollkommenen Einheit in der Bestimmung von Gottes Willen, der für wahre Männer zweifellos darin besteht zu straucheln und den Geboten zuwider zu handeln. Sünder waren sie, Sünder die Erstgeborenen Männer, aus deren Rippe das Weibliche geformt, es die Grundlage zum Leben erhalten hatte. Sünder waren sie, der lebenslänglichen Prüfung und Läuterung unterworfen durch ein Schicksal, das sie nicht gewählt hatten, bestimmt durch einen Gott, der keine Antwort ins blutende Herz einzugeben bereit schien.
Gottes Abbild ineinander zu erkennen waren sie aufgerufen als Menschenkinder und konnten leichter doch den Gehörnten, den geilen Bock, bar jeder Regeln, Ethik und Religion in sich erkennen.
Den Bruder Teufel, das ebenso unfrei-freie Geschöpf Satan zu erkennen, wie hart hatte das selbst Igor Lobo verletzt; wie schwer war es ihm wohl gefallen ein Leben mit Gedanken und Tagen und Spiegeln und Erinnerungen zu führen, nach dem bestialischen Mord an der Kurtisane. Igor Lobos tragische Lebensgeschichte, wiewohl übertrieben und voller Ungereimtheiten, sie mahnte die Teilnehmer der Fiesta zu Augenmaß und Geduld, zu Dankbarkeit hier und da sogar, das eigene Schicksal bedenkend.

Esmeraldo, in seinem gemeinsamen Zimmer mit Sir Em auf der Pritsche liegend, nicht schlafend mit doch geschlossenen Augen, er empfand etwas wie diese Dankbarkeit, als er die ihm durch machomäßig-blutig, leidenschaftliche Inspiration und die obszönen Tänze nackter Musen in seinem Kopf eingegebenen Geschichten der Nacht reflektierte. Die wunderbare, wenn auch nicht einfach gestrickte Frau an seiner Seite, deren Leidenschaft und Hitze einen ganzen Ozean verdunsten lassen konnte, sie war das Erste, um dessenwillen Esmeraldo Dankbarkeit empfand. Trotz seines drogenberauschten Intermezzos mit dem Hausmädchen Maria aus Sir Ems Haushalt, war sie ihm nie wirklich ernsthaft böse gewesen. Mehr als das wirkte sie verwundert auf Esmeraldo. Dergleichen passte nicht zu ihm, wie sie sicher wusste. Es war gut zu wissen, dass sie das wusste. Es war gut zu spüren, wie gut sie ihn kannte. Ein kleines Zuhause in dieser verrückten Welt war da zu spüren, ein zentrales Puzzlestück Aufgehobensein, um das herum es sich bauen ließ, vielleicht sogar ein ganzes Leben.
Und da gab es noch mehr: Das Auslandsstudium war ein Vorrecht, das kaum zu übertreffen und für sein Heimatland sehr selten war. Es bedeutete eine gute Ausbildung und darüber hinaus die Chance auf einen entsprechenden Job, vielleicht sogar die Möglichkeit, dort bleiben zu können. Nicht genug damit studierte er mit Miguela zusammen, hatte Esmeraldo das Vergnügen ihrer Gesellschaft nicht nur in den Ferien, sondern die ganze Zeit. Ja, sie könnten sich etwas aufbauen gemeinsam. Verlobung war vielleicht nicht nur ein Mittel zum Zweck, um Ruhe von dem ewigen Gequengele zu bekommen.
Je länger Esmeraldo nachdachte, umso mehr erkannte er, was für ein glücklicher Mann er doch war. Die Ferien hier zu Hause bei der Familie zu verbringen, das war eine Pflicht, der er nicht entgehen konnte. Im Betrieb des Onkels etwas mitarbeiten, das musste er schon immer. Er tat das gerne, war der Onkel doch der Mann, der ihn nach dem Verkehrstod seiner Eltern an Kindes statt annahm und erzog.
Dass er in diesem Jahr den Herren begegnet war, betrachtete Esmeraldo als einen weiteren Gunstbeweis des Schicksals. Ganz besonders Don Stefan, das knochige Hinkebein, ihn hatte er lieb gewonnen, ohne recht erklären zu können, woher genau diese Zuneigung rührte. Sir Em brachte ihn immer zum lachen, und das mit Leichtigkeit. Dieser Mann war einfach reich, so stinkreich, dass ihm die Selbstverständlichkeit seiner in der Geldwelt hohen Geburt förmlich umgab wie eine Aura. Em war ok, wirklich in Ordnung genauso, wie er war. Ein Baby, ein fettes, verwöhntes, immer hungriges und für jeden Spaß offenes Kind war er, ein Überbleibsel aller Klischees des Britischen Empire, ein Relikt aus einer Zeit, die es so wahrscheinlich nie wirklich, sondern nur in den Köpfen der Anglophilen gegeben hatte. Don Pedro aber war furchterregend, obwohl in seinem Habitus der Sanfteste von allen. Eine wirkliche Beziehung zu ihm konnte Esmeraldo lediglich von Don Stefans Seite entdecken; und natürlich von Charles, dem Terrier, der hemmungslos verrückt spielte, wann immer er zu Besuch kam. Stimme und Augen, das war Don Pedro für Esmeraldo. Beides ergab die Wirkung, die sein Innerstes zu gleichen Teilen genoss und fürchtete. Ob dieser Mann ein metaphysischer Mechaniker war, der der Seele Flügel anmontierte oder das hatte, was Esmeraldos santeriagläubige Großmutter Geistermacht nannte, so wenig das zu beantworten war, so sicher war seine Wirkung, wenn er das Wort an einen richtete: Es war nicht möglich, sich dem Gesagten zu entziehen. Es war einfach nicht machbar, zu fliehen, sich in eine unbeeinflusste Region des Geistes zurückzuziehen. Harmlose Worte, mit ihm gewechselt, zutiefst banale Gespräche mit Don Pedro, sie flossen Stunden und Tage später wieder zurück, wie eine Flut, wie die Welle der Gezeiten: Und plötzlich geschah etwas, ging eine Saat auf, vorher ganz und gar magisch gelegt von Don Pedro. Und es geschah, dass man sich selbst bei etwas zusah, wie man etwas tat, das zu tun eigentlich nie eigene Absicht gewesen war, jedoch jetzt im beängstigend gebieterischen, zahnradgleichen Zusammenwirken der äußeren Umstände und dem Kontext des vergangenen Gespräches mit ihm als einzig sinnvoll erschien. Kleinigkeiten vielleicht, dachte Esmeraldo, es waren Kleinigkeiten im Sinne von Suggestionen und nichts Schlimmes, Gott bewahre. Es war keine Hypnose, man betrachtete sich nicht als Kaninchen oder Känguru, noch handelte es sich um posthypnotische Befehle, bei denen man auf einen gewissen Auslöser hin wie ein Robotter handelte. Es war anders und sanfter. Doch, und das ließ sich nicht leugnen, war da eine starke Beeinflussung erkennbar. Etwas Unwiderstehliches und deswegen so unheimlich. Don Pedro hatte ihm zum Beispiel vor Kurzem einmal unvermittelt Geld gegeben. Es gab keinen direkten Grund dazu und Don Pedro bat Esmeraldo darum, das Geld anzunehmen, weil er sonst diesen Tag keine Chance mehr hätte, etwas Wichtig-Richtiges zu tun. Zwar verstand Esmeraldo nicht, doch gab er dem wie immer unwiderstehlich vorgetragenen Drängen Don Pedros nach.* Inmitten der kleinen Geldscheinrolle hiesiger Währung fand Esmeraldo einen einhundert Dollar Schein, eine große Summe, von der er annahm, sie wäre versehentlich in seine Hände geraten. *Er drehte um, fand Don Pedro noch im Cafe Paradiso und gab ihm den Schein zurück. Es kam nicht wirklich zur Rückgabe, doch war es Esmeraldos Absicht gewesen, so zu handeln. Er nahm auf Don Pedros Geheiß Platz und erklärte, weshalb er zurückgekommen war. Don Pedro aber lachte und bat um Verständnis dafür, dass gerade das, der Kern der Sache, der Hunderter im Kleingeldbündel, doch das Wichtige und Richtige gewesen sei und er deswegen nicht in der Lage wäre, den Schein zurück zu nehmen. Er insistierte und bat den verwirrten Esmeraldo fast schon auf Knien, das Geld anzunehmen. Da gäbe es schon einen bestimmten Zweck, für den es bestimmt sei. Don Pedro schien sich dessen sicher. Esmeraldo wusste nicht, von was Don Pedro da sprach, gab aber dem Druck des Älteren schließlich nach und verstaute den Geldschein wieder in seiner Hosentasche. Vielmals sich bedankend und einen Drink für seinen Retter des Tages bestellend lenkte Don Pedro, jede weitere Nachfrage klug unterbindend, das Gespräch auf die Tante, die Ziehmutter Esmeraldos. Wie es ihr gehe, ob das Rheuma sie denn noch so sehr plage, fragte er höflich nach. Alltagsgeplänkel war es, Fragen und Antworten getragen von freundlichem Interesse und gerne erteilter Auskunft. Esmeraldo nahm seinen Drink und danach noch einen, genoss das Geplätschere der belangslosen Konversation und verabschiedete sich schließlich, Dona Donna herzliche Grüße entbietend, die Don Pedro zu übermitteln versprach.
Am kommenden Tage, oder war es der darauf, fühlte Esmeraldo, den Kaffee von der Tante Hand empfangend, Dornen in seinem Bauch, wie Drillbohrer etwas sein Inneres pieksen, ihn anstoßen; es war das Gefühl, es sei etwas Dringendes zu tun. Ahnungslos suchte Esmeraldo in sich den Grund des dringenden Antriebs, fand jedoch keinen Anlass, keine Ursache für solche Erregung. Die Tante war in Eile. Sie huschte ungewohnt hektisch durch die Küche, musste sie doch den Bus in die Kreisstadt erwischen, in der sie an diesem Tage einen wichtigen Arzttermin hatte.
"Warum fährst du sie nicht?", fragte Esmeraldos Verlobte, einer plötzlichen Eingebung folgend. "Wo du doch Don Pedros Küchenwagen hast?"
Eigentlich war es nicht Don Pedro gewesen, sondern Dona Donna, die Esmeraldo den Wagen überlassen hatte. Nein, ureigentlich ging das alles von Conception, der Wagenpflegerin im Hause von Don Pedro und Dona Donna aus. Der Küchen-Japaner, ein barocker Toyota Kombi, war wieder einmal gecrasht worden. Und das zum siebten oder achten Mal. Fast jeder im Haushalt, die Herrin und Don Pedro eingeschlossen, hatten bereits einen Unfall mit dem Wagen gehabt. Irgendwie zog er harmlose, aber - beim jeweiligen Unfallgegner - spektakulär aussehende Unfälle magisch an, ohne jedoch selbst ernsthaften Schaden zu nehmen. Nun hatte es Conceptions Tochter Arraya bei einem Auffahrunfall erwischt. Irgendein armer Hund, ein alter Mann mit einem heruntergewirtschafteten Kleinwagen, der dem üblichen Bild der Insel entsprach, war an der Kreuzung beim Einkaufszentrum nicht zum Halten gekommen. Arraya hatte es gründlich durchgeschüttelt, nicht mehr. Man konnte kein Schleudertrauma feststellen, nichts. Aber die Fahranfängerin war geschockt und die Mutter machte sich größte Vorwürfe, ihr Kind gedankenlos mit dem Teufelskarren zum Einkaufen geschickt zu haben. Die Mistkarre war kaum beschädigt und glotzte trotzig mit nur leicht verbeultem Grinsen auf die zerstörte Front des Wagens des alten Mannes. Die herbeigerufene Dona Donna entschädigte den alten Herrn großzügig, ganz ungeachtet der Schuldfragen. Für sie war es wirtschaftlicher, in dieser Weise und sofort zu handeln, wusste sie doch, dass ihr Gatte, Don Pedro, dem Manne mindestens ein funktionstüchtiges Auto gekauft hätte und eine gute Versicherung dazu. Nach der Untersuchung Arrayas brachte man auch den Toyota wieder nach Hause, wo zwischenzeitlich Besuch eingekehrt war, die Runde der Herren, und darunter auch Esmeraldo.
Dona Donna begrüßte alle und berichtete das gerade Geschehene. Man war sich allgemein einig darüber, dass dieser Wagen ein Risiko, das Fahrzeug wohlmöglich Träger unguter Anziehungskräfte sei, deren Wirkung evident waren und aller normalen Wahrscheinlichkeit spotteten. Nur Esmeraldo lachte bei diesen Schlüssen. Niemand möge das Auto, es sei außerdem groß und sperrig, argumentierte er. Deswegen, aus diesen simplen Zusammenhängen heraus entwickle sich die überdurchschnittliche Unfallhäufigkeit. Und der Rest sei auch kein Geheimnis, denn hier fände man noch die alte Bauart vor, stabiler, wertbeständiger und in allen Situationen wesentlich robuster als der schnell verbrauchte, butterweiche Ausstoß der aktuellen Fließbänder, brach er eine weitere Lanze für den Küchen-Japaner.
Wenn dem so sei, konterte Dona Donna, wenn Esmeraldo so fest an das Gesagte glauben würde, könne er den Wagen jetzt und sofort mitnehmen, samt Papieren. Doch nur unter einer ausdrücklichen Bedingung: Esmeraldo müsse das Auto die ganze verbleibende Zeit seiner Semesterferien fahren. Wenn nichts geschähe, und nur dann, könne er den Wagen dem Onkel überlassen, der ihn als zusätzliches Taxi verwenden könne, oder auch verkaufen, ganz wie er wolle. Geschähen aber weitere Unfälle, so sei er verpflichtet, das Gefährt der ursprünglichen Absicht Dona Donnas und Conceptions folgend zu verschrotten. Esmeraldo willigte ein und nahm den Wagen mit, während man sich in Don Pedros Haus schon auf das Shopping nach etwas Neuem freute. So kam es, dass Esmeraldo nun im Besitz eines Wagens war und die Tante fahren konnte. Ihm selbst war dieser Gedanke noch zu ungewohnt. Nur deshalb war er nicht selbst darauf gekommen.
"Klar fahre ich dich, Tante! Dann brauchst du nicht den Weg zur Haltestelle zu gehen und den zum Arzt."
"Hast du denn nichts sonst vor, Junge? Möchtest du nicht mal mit deiner hübschen Verlobten herumfahren?", fragte die Tante zurück.
"Dafür ist noch ein andermal Zeit. Heute kommt sie mit mir, hat sie versprochen. Wir wollen fischen.", bog der Onkel gebieterisch ab.
"Und wer fährt das Taxi?", fragte die Tante.
"Hernandez ist eingesprungen. Du weißt schon. Er braucht das Geld."
"Ist sein Kind noch immer krank?"
"Ja, und er hat Schwierigkeiten, die Rechnungen zu bezahlen.", sagte der Onkel traurig.
"War er schon da? Hat er das Auto schon geholt?" Esmeraldo war erregt und fiebrig aufgestanden.
"Nein, Esmeraldo. Er müsste aber jeden Moment kommen, wenn nichts mit dem Kind ist."
Esmeraldo war wie vom Blitz gerührt. Ein Kleid für die Tante, eine Patentmedizin, so eine teuere okkulte Salbe mit Placebowirkung vielleicht, daran hatte er gedacht, den Verwendungszweck der hundert Dollar bedenkend, doch jetzt sah er das Ziel genau vor sich. Hernandez war ein guter Mann, die Frau früh gestorben und jetzt mit den Kindern alleine. Die älteste Tochter, fast selbst noch ein Kind, versorgte und erzog die drei Kleinen, von denen einer, Pablito, von Geburt an schwer krank war. Es war ein Asthma, einhergehend mit dem schwachen Herzen, was das Kind bei den Anfällen fast zu Tode brachte. Genaueres wusste Esmeraldo nicht.
"Warum fragst du? Hast du mit ihm zu reden?", wollte der Onkel wissen.
"Ja, wir haben zu reden. Oder nein. Nein, ich muss ihm nur etwas geben.", versuchte Esmeraldo seine Gedanken zu ordnen.
"Lass ihn in Ruhe mit der Raucherei! Der Mann hat genug Probleme! Hörst du?", schalt ihn der Onkel.
"Die Hundert?", fragte seine Verlobte, die hinter ihn getreten war, leise ins Esmeraldos Ohr.
Er nickte ihr ein stilles Ja und erntete ein liebevolles Lächeln. Es war das erste dieser Art seit der Sache mit dem Hausmädchen, das erste in dieser Offenheit, bei dem die Bitterkeit der Einschränkung des Vertrauens endlich wieder aufgehoben schien.
"Ich liebe dich.", flüsterte er endlich zurück. Ein Niederschlag ihrer Augen war das erhoffte Gegenstück, die Bestätigung, die Esmeraldo so sehr herbeigesehnt, so lange vermisst hatte. Sie küssten sich, während Onkel und Tante sie betrachteten. Es war ein langer, ein heißer und inniger Kuss, ein Akt der wieder aufblühenden Liebe, die ein schweres Gegengewicht unter sich zurücklassend dem Himmel entgegen zog, gebettet in Licht und Sonne und Hoffnung.
Onkel und Tante lächelten glücklich, erkannten sie doch das Vertraute, das sie 30 Jahre und länger begleitende Element des einander Bestimmtseins, wie es unbesiegbar und glänzend über alle Widrigkeiten triumphiert. Die Tante kam schweren Schritts zum sitzenden Onkel, küsste sein lichtes Haupt und ließ sich in den Hintern kneifen.
"Vielleicht solltet ihr heute doch für euch sein?", schlug die Tante gütig vor.
"Nein, nein!", wehrte sich die Verlobte, "Denn ich habe heute einen Termin mit einem interessanten Herrn in den besten Jahren. Er hat versprochen, mit mir zur See zu fahren und mir wahre Seeungeheuer zu zeigen!", lachte sie.
Es pochte an der Tür. Hernandez war gekommen. Freundlich hereingebeten, den Hut in einer Hand, den Kopf gesenkt, trat der langwüchsige Mann ein. Müde stand er das, abgekämpft, von Sorge und Entbehrung gezeichnet. Nach Jahren zu zählen war dieses Gesicht nicht, nur nach Mühen, nach Heimsuchungen und aufrichtiger Sorge für die Seinen.
"Danke, dass du mir die Arbeit gibst," hub er an. "Es sind schwere Zeiten."
"Ich danke dir, dass du mir diesen Tag mit meiner zukünftigen Schwiegertochter schenkst, Emilio Hernandez.", unterbrach ihn der Onkel. "Hier, setz dich, nimm Platz und verweigere mir nicht, dich mit einem bescheidenen Frühstück zu bewirten!"
Bevor Hernandez erwidern konnte, ward ihm von der Tante ein Stuhl aufgenötigt, er an seinen Platz am Tisch hingedrängt und musste sich setzen.
"Außerdem hat Esmeraldo, mein Ziehsohn, mit dir zu sprechen. Wir sind gespannt, was es zwischen euch zu bereden gibt.", endete der Onkel mit dem festen Blick auf Esmeraldo.
Nun war es an Esmeraldo, sich wieder zu Tisch zu begeben. Neben Hernandez nahm er seinen Platz, blickte ihm irrlichternd in die fragenden Augen und wusste sich keinen Rat. Wie sollte er dem Manne mitteilen, was er kaum verstand, was er nur tun, aber nicht denken konnte. Er dankte Gott, als die Verlobte ihn rettete.
"Don Emilito Hernandez", sprach sie ihn förmlich an. "Es handelt sich um eine Kleinigkeit, um einen Auftrag sie betreffend, den mein Verlobter zu erledigen versprach."
"Wie, äh? Was?", entfuhr es Hernandez.
"Lassen sie mich erklären, Don Emilito. Ein Gönner meines Verlobten, der namentlich ungenannt zu bleiben wünscht, erhielt Kenntnis von der Krankheit ihres Sohnes. Die Schwierigkeit ihrer Lage verstehend und von christlicher Nächstenliebe gedrängt, ihrer Familie Los ein wenig zu erleichtern, übertrug er Esmeraldo die Pflicht, ihnen einen gewissen Geldbetrag auszuhändigen, was wir hiermit tun möchten."
"Ich kann das nicht annehmen! Kein Hernandez kann Almosen...", protestierte der zu Tränen gerührte.
"Nicht Almosen, mein Freund, gibt dir der Herrgott! Und nichts dir und deinem Besitz!", donnerte da der Onkel. "Die wenige Arbeit, die ich dir geben kann, mag dabei helfen, etwas auf den Tisch zu bringen, doch bezahlt sie die Arztrechnungen und die Medikamente nicht!"
"So ist es", schaltete sich nun Esmeraldo selbst ein. "Und Don Pedros freundliche Gaben..."
Jetzt war es ausgesprochen, ein erleichternder, die Atmosphäre klärender Versprecher, der die Verlobte den Kopf schütteln ließ.
"Meine Kinder gehen in die Schule, die die Gattin des Don, Dona Donna stiftete.", sprach Hernandez ernst. "Die Dona ist eine Heilige. Allen lässt sie ihre Hilfe zukommen. Und wo sie Ungerechtigkeit findet, zieht sie in den Kampf. Ihr ist es zu verdanken, dass man die Hände von meinen Kindern ließ, als die Inspektoren..."
"Und ebenso Don Pedro de Lazaro", unterbrach ihn Esmeraldo, nun ruhiger und selbstsicher, da alles ausgesprochen war. "Ihn abzuweisen ist grob und falsch, verehrter Don Emilito. Hier habe ich...". Er kramte umständlich in seinen Taschen.* "Hier habe ich hundert Dollar, und hier...", der Schein kam aus der anderen Tasche und entstammte eigentlich Sir Em, dem Esmeraldo ein Eis gebracht hatte und mit dem Wechselgeld belohnt wurde, "hier sind die anderen zwanzig, die mir aufgetragen wurden, an sie weiterzuleiten.*
Ich muss darauf bestehen, und das nachdrücklich, Don Hernandez, dass sie das Geld annehmen und nichts verlauten lassen davon, von mir den Namen des Gebers erfahren zu haben. Anderenfalls verliere ich das Gesicht."
Don Emilito Hernandez Notlage bestand in eben diesen einhundertundzwanzig Dollar, deren umgerechneter Wert in Landeswährung alle seine Schulden tilgen und den Kauf erforderlicher Medikamente erlauben würde. Der Mann wusste nicht, was er sagen sollte. Die Tasse Kaffee, von der Tante gereicht, nahm er verständnislos nickend, führte sie mechanisch zum Munde und unternahm den Versuch, das Flirren der Vorstellungen und Möglichkeiten, die in der Annahme des jetzt schon in seiner anderen Hand liegenden Geldes anzuhalten. Eine Klinge aus Stolz begehrte schmerzlich auf. Sie versuchte, das Band zur Errettung, die Verbindung zum Einverständnis zur Erlösung aus der drängenden Qual zu zerschneiden. Stärker aber als das gewahrte Don Emilito Hernandez das Antlitz seines kleinen Sohnes Pablito, wie er kämpfte, keuchend sich verfärbte im Kampf um einen Atemzug, wie tapfer der Kleine, mutterlos und gestraft ohne Schuld, das Leben zu ergreifen suchte, dem Strudel des Todes fliehend.
"Ich danke dir, Esmeraldo. Ich danke dir, dir und dem Gönner. Und ich nehme an,", sprach er schwerfällig und ernst. "Stillschweigen will ich bewahren, wie es Don Pedro de Lazaro wünscht, obwohl es mir anstünde, ihm selbst meinen Dank zu entbieten. Doch verstehe ich und achte des Don Wege, deren Absicht mir als Mann verständlich ist. Ich nehme an für Pablito, der einmal erfahren wird, ein Patenkind des Don und seiner Aufmerksamkeit sich würdig erweisend zu sein."
"Ich danke dir, Don Emilito Hernandez, denn du bist ein rechter Vater und ein großer Mann, daran besteht kein Zweifel. Der Gesundheit deines Sohnes und der Ehre des meinen opferst du den eitlen Stolz, was nur ein wahrer Ehrenmann kann!", schloss der Onkel mit großen Gesten das Thema. "Nun aber esst und trinkt. Geht gestärkt in diesen wundervollen Tag, dessen Beginn uns allen Schönes verheißt."
Man nahm gemeinsam das bescheidene Frühstück ein, doch nicht gemütlich, sondern etwas forciert. Die Tante, nun nicht mehr an Fahrpläne und das mühsame Hinschleppen angewiesen, hatte etwas Zeit gewonnen, doch drängte sie, die Übereifrige, zur baldigen Abfahrt. Den Arzt warten zu lassen kam ihr nicht in den Sinn. Also löste sich die Frühstücksgesellschaft schnell und fröhlich auf.

Bilder dieser Ereignisse und ein Fühlen der einhergehenden Wallungen seines zweifelndes Verstandes begleiteten Esmeraldos Nachempfinden. Don Pedro Lazaro war furchterregend, genau auf diese Weise, seine führende Hand immer spürbar, auch unter Umständen, die niemand voraussehen konnte.
Beiläufig, als ginge es um nichts, hatte sich Don Pedro kurz nach den Geschehnissen nach Don Hernandez erkundigt. Er habe über seine Frau von den besonderen Problemen der Familie erfahren und auch gehört, dass der Mann zeitweilig Anstellung beim Onkel Esmeraldos fände, begründete Don Pedro sein Interesse. Als Esmeraldo herausplatzen und die Geschichte erzählen wollte, bot sich Don Pedro Schweigen aus. Es gäbe wegen des Geldes nichts mehr zu besprechen, außerdem könne er sich kaum erinnern und würde ohnehin alles durcheinander bringen, wich er elegant aus.
Esmeraldo verstand, doch nicht mit seinem Kopf. Etwas in seinem Herzen gab Don Pedro recht, dass es nichts mehr zu sagen, nur mit dem Auge zu blinzeln und sich zu freuen gäbe.

"Was spielst du da an deinem Stecken? Und wieso lachst du so bescheuert dabei?", hörte Esmeraldo Sir Em fragen.
Das war ihm jetzt peinlich, so bei seinem Einschlafritual erwischt zu werden. Er hatte vollkommen vergessen, dass er nicht zu Hause und schon gar nicht allein war. Normalerweise lag er Rücken an Rücken mit Miguela, die die andere Seite zum Einschlafen bevorzugte und kraulte sich ungestört die Eier, während er langsam hinübersank.
"Äh, Verzeihung! Tut mir leid...", gab er jämmerlich von sich.
"Erwischt! Hahaha! Kalt erwischt, oder?", freute sich Sir Em hämisch. "Mach dir nichts daraus, ich hab ja auch niemand da, der meinen kleinen Sergeant beruhigt, den alten Knaben. Normalerweise sollte sich Lady darum kümmern, oder wenigstens eine Maria, hmmmh, aber nein, aber nein, wir mussten ja aufs Land fahren.", schalt er, halb scherzend, halb wirklich verstimmt. "Jetzt heißt es Askese anstatt Ekstase, mein junger Freund. Ich fürchte, wir werden daran nichts ändern können, es sei denn, jemand hätte ganz unerwartet ein Luxusbordell mitten in die Pampa gebaut, eine HIV-freie Zone oder so was. Dann könnten wir etwas entspannen.", setzte Sir Em träumerisch hinzu. "Ach, diese Mischlingsfrauen, die mit den großen Bongos, mit den Buschtrommeln oben herum, die finde ich ganz besonders bezaubernd., fuhr er geschwätzig den armen Esmeraldo ganz und gar wach machend fort. "Wenn da nur dieses AIDS nicht wäre, dieses verdammte Zeugs! Du kannst dir nicht vorstellen, was für ein Umstand es war, die richtigen Marias zu bekommen. Ich meine, die werden wirklich gebraucht, also ausgelastet mit allem Drum und Dran bei uns zu Hause. Eine davon hast du übrigens in Quarantäne geschickt mit deiner Hintertür-Intervention, mein Lieber. Jetzt muss sie abwarten und mit Plastik spielen, bis alles sicher ist. Na ja, du konntest ja nichts dafür. Außerdem ist vorgesorgt. Die drei restlichen Marias sind mehr als genug für unsere Bedürfnisse, wenn du verstehst, was ich meine. Wie auch immer." Sir Em schüttelte nachdenklich die glänzende Nachbildung einer Filmdose aus Platin, die mit Diamanten besetzt war und die Widmung "Jim walking the final Doors " trug, fand sie zu seiner Befriedigung reichlich gefüllt und nahm zuerst eine, dann doch noch eine kleine Line links, und zum Ausgleich auch eine für die andere Seite. An Schlaf war eh nicht mehr zu denken, spürte er. Er winkte Esmeraldo einladend zum kleinen Tisch her, damit er es ihm gleich täte. Esmeraldo war jetzt schon alles egal. Hauptsache es wurde nicht mehr über sein Sackkraulen gesprochen. Und das Zeug war echt hervorragend. Wieso nicht? Alles sprach dafür, noch einen kleinen Abflug zu wagen, noch etwas Euphorie aufzutanken, bevor es dann später weiter ging.
Sir Em nahm das Gespräch wieder auf, nachdem er sich wohlig geschüttelt und das Kokain richtig schön verteilt hatte: "Was wollte ich sagen? Ach ja, unsere Marias! Jung, hübsch, extrem triebhaft und zu allem bereit, da musst du lange suchen, mein Bester! Wir haben sie von einer Agentur, die sonst nur exklusive SM-Escorts vermittelt, also naturveranlagte, devote junge Damen für spezielle Bedürfnisse. Jedes Mal mussten wir Unsummen für die Ablöse zahlen, jede musste freiwillig einverstanden sein, als Dienerin bei uns zu arbeiten und das Gesundheitliche, die Warterei, das war das Allerschlimmste! Aber ich sage dir was, mein Freund: Die jungen Dinger sind jeden verdammten Cent und den ganzen Aufwand hundertmal wert! So was hast du noch nicht erlebt, nein kann man ja bei dir nicht sagen..."
Es war ein geschwätziger Rausch, der Sir Em dazu verführte, dem staunenden Esmeraldo die bizarren Regeln und Vorkehrungen seines Haushaltes zu erklären. Kokain, Restalkohol, Cannabis und etwas homophile Geilheit war es, die den guten Sir Em in ausgerechnet diese Ecke seines im übrigen eher zur Diskretion neigenden Bewusstseins treiben ließ. Esmeraldo hörte staunend von unglaublichen Ausschweifungen in Schafs- und Militärkostümen, von lustvollen Auspeitschungen, Strafritualen, Lackabenden, Lederorgien, den geheimen Kerkern, Folterkammern und gynäkologischen Untersuchungsstühlen in den Kellergeschossen des Anwesens und entwickelte dabei eine Vorstellung davon, wieso man Sir Em und Lady Godiva als zurückgezogen lebende Menschen betrachtete. Bei diesem Pensum an Perversitäten hatten sie einfach keine Zeit dazu, über das Notwendigste hinausgehende gesellschaftliche Verpflichtungen einzugehen. Sir Em grinste wie ein Breitmaulfrosch. Seine Fettmassen wabbelten glücklich bei diesem Bericht. Das Paradies war, so wie er es betrachtete, hier und heute; und wenn man, was seiner festen Überzeugung nach sowieso des fehlbaren Menschen Schicksal war, auf dem Grill des Teufels und schreiend am Spieß enden musste, dann wenigstens mit ein paar guten Erinnerungen. Voller ehrlichen Bedauerns sprach Sir Em über die seiner Meinung nach verkrüppelten Menschen im Zustand des Unbefriedigsteins, als er, genug der konkreten Anschauung, den philosophisch-moralischen Strang seiner Erläuterungen flocht. Die Einschränkung der tiefsten Wünsche der Körperlichkeit, das Verleugnen der für jeden wahrnehmbaren Dominanz der Physis in der Menschenwelt, das war ihm ein Greul, weil wider die Natur und demgemäss sowohl Gesundheit, wie auch Wohlbefinden vernichtend. Nicht teilzunehmen am Kult des Phallus, nicht pogogleich um das große, duftende Loch des Weiblichen zu tanzen, sich zu entblöden, ja, sich zu erdreisten, die wie der Atem ganz natürliche Kraft des Erotischen nicht mit aller Kraft zu kultivieren, was für ein Blödsinn, wie unerhört und dumm auch! Gottgleich zu züchtigen, wer spüre das Bedürfnis nicht von Zeit zu Zeit? Wer sei, in anderen Stimmungen, nicht auch gerne einmal Büßer, willfährig und demütig, dann und wann? Wer wolle ernsthaft auf die Erfahrung genussvoller Läuterung verzichten? Nur dumme Geister doch und stumpfes Pack! Allein faule Oberflächlichkeit könne dazu führen, diese, die einzig wirkliche Perversion, die der Vergewaltigung der Natur des Menschlichen dem Auskosten unendlicher Möglichkeiten vorzuziehen."
Sir Em war überzeugend, weil in diesem Punkt selbst frei von Zweifeln und ständig das lebend, was er so wortreich beschrieb. Für Esmeraldo taten sich Fragen auf, seine Männlichkeit und den gegen sich selbst gerichteten Verdacht auf eine geheime Prüderie betreffend; eine verkappte, nur behelfsmäßig kaschierte Keuschheit warf er sich manchmal vor, aus Angst und Unsicherheit vermutlich; ja eine gewisse Ablehnung dem Sexuellen gegenüber hatte er auch schon bei sich zu bemerken gemeint, so etwas beängstigend philisterhaftes. Grosse Überwindung kostete es ihn beispielsweise, wenn Miguela ihn aufforderte, sie während des Beischlafs zu ohrfeigen, was sie, wie er annahm aus Rücksicht auf sein diesbezüglich schwaches Rückrat der Erregung, selten genug tat. Als sie ihn einmal, sie standen in der Küche und er half ihr beim Abwasch, spontan aufforderte, sie hier und jetzt zu ficken, war Esmeraldo unheimlich geil geworden, allerdings hatte er keine Erektion zusammengebracht. Und so gab es nichts, das er ihr, die sich selbst den Slip herunter zog, sich nach vorne beugte, den Rock hochgestreift und den Hintern ihm entgegengereckt, in ihren rosigen Schlitz hineinstecken konnte, außer seinen Fingern. Esmeraldo hatte sie oral befriedigt, es mit der Zunge zu Ende geführt, doch fühlte er sich schrecklich dabei, machtlos, schwach und so gar nicht männlich. Forderungen brachten ihn zum Zusammenbrechen. Sie verdarben ihm die Lust an dem. was ihn eigentlich anturnen sollte. Vielleicht lief es nur anders herum, fragte er sich. Vielleicht, es wäre doch immerhin möglich, war er das, was Sir Em dominant nannte? Rückerinnert an Maria und wie er sie schließlich nahm, fühlte sich das nicht einmal so falsch an. Kein Zweifel, Sir Em wusste, von was er sprach. Dieser fette alter Kerl fickte, was das Zeug hielt. Nur Kinder und Tiere waren tabu. Und das war selbstverständlich.
Ein Rumpeln an der Wand ließ Esmeraldo aufhorchen. Auch Sir Em drehte sich mit fragendem Blick um. Nebenan war das Zimmer der anderen beiden, Don Pedro und Don Stefan.
"Alles in Ordnung?", schrie Sir Em hinüber.
"Santiago hat angerufen!", kam es mit Don Stefans durch die Wand gedämpfter Stimme zurück.
"Was?" Esmeraldo schaute Sir Em verwirrt an. Der zuckte mit den Schultern.
"Vielleicht sollten wir rüber gehen. Soweit ich das verstand, meinen die beiden, der Teufel hätte sie angerufen."

Ok, genug Lucifers Field für heute! Habt ihr denn heute schon geteilt, ihr Säcke? Ja, cool, dann hört gut zu. Nein, Bullshit, dann zieht euch das Folgende rein und teilt später mit jemand, ok? Ok! Ach ja, das noch … Es gibt … da gibt es Sachen, die sagen wir (wir, das sind so in etwa … La Madre, Suzuki, Fathers Father, der Alte Meister ANZ, die Ungenannten und ich, cozy … Plus/Minus Unendlichkeit) die Sachen, die sagen wir praktisch immer, immer „mit“, wenn wir etwas sagen, sozusagen, also sagen wir auch heute … ERWECKT VERDAMMT NOCHMAL SOFORT das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das
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Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, und das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das HERZ, alles klar?

Und nun für alle, die uns bis jetzt nicht verstanden haben, in einfacher Sprache:

Es macht einen Unterscheid, einen wichtigen, vielleicht entscheidenden, ob Ihr heraus geht, und diese Münze, diesen Geldschein diese Decke, diesen Mantel, dieses Essen, diese Energie, jenes Stück von Euch gebt ... oder verweigert!
Denn ihr müsst, ihr seid unabänderlich gezwungen, in der Realität zu leben, in jener Identitätsspur, die euer Geben oder Verweigern begründet.


So, und genau so machomäßig und eure Leistungen und Orgasmen und Flatulenzen billigend in Kauf nehmend, und selbstverständlich mit jeder Menge sozial kompetenter Energie, sowie tatmehrheitlich in diesem scheinbar absichtsfreien Blog, der lügt und den es daher nicht so gibt, wie man meinen könnte, weil, weil, er ganz und total anders ist und tückisch und tückischer als so manches Herz, weil er euch Essen für andere Leute oder eine Decke oder einen Mantel oder Energie abknöpfen will, die ihr schnellstmöglich austeilen gehen sollt. Keine Gnade, ihr Lieben! Ihr wisst, wir verhandeln nicht, noch machen wir Gefangene! Und den Schluss vom Schluss erspart euch auch keiner, good hearts! Da müsst ihr durch! Denkt ihr, jetzt kommt cozy’s Lamento? Oder doch die Leviten? … lamentierende Leviten, die euch aussenden in alle Welt, in aller Herren Länder … oder nur um die Ecke … zum teilen … that’s right … und so sage euch … bis dann denn, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann.., das garantiert kommt! Und........, was jetzt kommt........., das weiß jeder! Ihr wisst, ihr wisst sehr gut, was ich will! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! Her damit! Also, wenn ihr genug zu essen habt und etwas darüber hinaus, macht euch die Freude, kocht, back irgendwas und bringt es jemandem, der Kohldampf habt! Ihr findet die Leute überall! Und wenn euch nichts einfällt, lasst euch von Suzuki und cozy inspirieren: Bringt einen Kuchen ins Seniorenheim! Und wenn es für euch ok ist, trinkt eine Tasse Kaffee mit den alten Leuten, lasst euch etwas erzählen und macht ein wenig Smalltalk! – Ihr glaubt nicht, wie gut euch das tun wird!
Und wenn das nicht geht? Wenn ihr das nicht könnt? Wollt ihr dannoch etwas tun? Etwas Gutes? Folgt der Einfügung, der Furche, dem Spalt und dann ..... dann bitte DAS! Tut es für euch, für mich, wieder einmal für Andromeda, die Porno –Industrie oder den zuverlässigen Dealer mit den korrekten Preisen oder sonst wen, auch der Liebe Gott wäre geeignet, oder für die Dark People, die hart drauf sind, tut es sicher mein Dad, der Lichtträger…..! Scheißegal, für wen oder was, geht los! Und macht was! Hier also nun, zum wiederholten Mal meine Bitte! Bitte – bitte – bitte !
Ein persönliches, sozusagen „cozy-Anliegen“: Wenn ihr die Mittel nicht habt, jemand essen zu geben und/oder euch nicht traut, es euch zu komisch vorkommt und so weiter und so fort…, dann macht bitte folgendes:
· Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
· Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
· Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
· Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
· Macht das 9 Atemzyklen lang
· Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
· Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Die Verleugnung des Lichts zerreißt den Körper. Man tut sich Unglaubliches an, indem man sich dazu entscheidet, in dieser Welt absurder Halluzinationen zu leben!
Entschließt euch, eure Natur als tanzender Lichtpunkt nicht nur zu akzeptieren, sondern ihrer fühlbar gewahr zu werden; es wird einer der besten Entschlüsse eures Seins sein!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Und dann noch das, an was Suzuki und ich euch gerne erinnern (und immer-immer-wieder, solange es die Vorderzähne aushalten, natürlich):
Genießt das Sein, good hearts, genießt es, mahnt auch Suzuki. Einen sehr sinnlichen, so extrem genussfähigen, grob stofflichen Körper zu haben, das kommt in Wahrheit nicht so oft vor, wie man sich das denken und wünschen würde, merken wir an dieser Stelle an! - Also nehmt die Gelegenheiten wahr! Es gibt derer unendlich viele an jedem Tag; solange ihr noch einen Arsch aus Fleisch und Blut habt!

Ich wünsche euch, wir wünschen euch, also La Madre, Suzuki, Fathers Father, die Ungenannten, der Alte Meister ANZ, die Süßesten der Süßen, S., C., und natürlich die Beste Ehefrau von Allen, JJ & cozy wie immer, wir wünschen euch jetzt einen multiplen Orgasmus Arsch und dem rechten Ohr, im Hirn und dem Geschlecht nach dem anderen, und eine schöne und glücklich machende Überraschung nach der anderen, und denkt daran:

Heute im Angebot (in Memoriam “Luggi”, meinem Schweinehirten - Kollegen mit dem kindlichen Lachen, dem Schokolade zu leihen ich so oft den Vorzug und die Ehre hatte) HEUTE IM ANGEBOT:

Arsch lecken, rasieren,

UND HEUTE WIEDER - WAS MICH SEHR SEHR GLÜCKLICH MACHT - DAS GLEICHE WIE, GESTERN ALSO: Salat und Spaghetti und Tomatensauce so weiter und so fort ... was ganz phantastisch schmeckt, ihr Leckermäuler ... und und und die große Liebe, und die größte Leidenschaft und die ganz GROSSE ... und ... für euch Leckermäuler zum Nachtisch ... ALL you can EVER AND EVER eat Schokoladeneis mit Laudanum – Koks - Schlagsahne, und ... das alles für eine einzige gute Tat, wenn ihr nur Energie teilt, oder jemandem etwas zu essen gebt! Lieferung wie immer sofort per Hyperraum und Blitz – Chinesen! Er klingelt schon bei euch, also…….. – Greift zu, ihr Narren! Greift zu!

Denkt immer daran: La Madre sagt: Du brauchst nie wieder allein irgendwo hin zu gehen! Ich bleibe immer bei Dir! DANKE! Suzuki & Fathers Father & cozyP
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Zieht euch das rein und genießt jede Sekunde, JEDE, good hearts!
Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts!

Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Zieht euch das rein und genießt diese verwirrend bizarre Identitätsspur…., also atmet es alles ein, trinkt und esst und fühlt und hört und riecht und schmeckt und … und … und suhlt und räkelt euch gut, good hearts!
Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts!
Schlaft gut und träumt süß, ihr Mächte und Gewalten, ihr Saat des Himmels, die ihr wahrhaftig seid! CU, ihr lieben good hearts!
Suzuki, La Madre und Fathers Father und ich senden euch unsere bedingungslose Liebe, und alle Kraft und alles Licht, ihr good hearts, Ihr Lieben! LOVE ! cozy Habt Spaß, good hearts!
Bye Muchachos! Vaya con dios, Embryos! Happy – End - Koma – Aroma ! Scheiß’ am Schluss noch mal auf Karma, her mit Parma! Wiedersehen also, good hearts, bei dem einzigen Gläsernen Erleuchteten, den ich kenne! Bis dann denn, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann.., das garantiert kommt!
Ok, ihr, ihr gelben, zarten und leckeren Senfgurken! Bis dann … wohlmöglich morgen!
Nun… morgen …. so hoffe und denke ich mal.
Auf jeden Fall bis die Tage!
Und wenn ihr etwas braucht …
… holt es euch einfach auf …
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Haut rein!
!LOVE!
cozy