Freitag, 27. März 2015
Ein Mann mit Kraft und mit Elan, der wie ein Emu gehen kann; ein Mann mit permanent abrufbarer Erektion und Begeisterungsfähigkeit; ein wirklich gutaussehender Mann mit prestigeträchtigem Geschäftserfolg; ein positiver, ein sportlicher, kinderlieber Mann mit ungeheuerem Geldfluss und Vermögen ...
fahfahrian, 16:20h
Ein Mann mit Kraft und mit Elan, der wie ein Emu gehen kann; ein Mann mit permanent abrufbarer Erektion und Begeisterungsfähigkeit; ein wirklich gutaussehender Mann mit prestigeträchtigem Geschäftserfolg; ein positiver, ein sportlicher, kinderlieber Mann mit ungeheuerem Geldfluss und Vermögen, und dem ständigen und absolut unwiderstehlichem Drang, je länger – je lieber Pussy zu lecken und gute Gespräche zu führen, bei gutem Wein, beim guten Italiener, über gute Themen; weltgewandt und vielseitig interessiert, ein kultivierter Mann, der Blow – Jobs hasst und Analverkehr verabscheut und ablehnt, genau wie Orgien, Drogen und junges Fleisch; so einer begegnet einem leider nur sehr selten, meinen nicht nur cozy und Suzuki, sondern auch Äpfel und Ziegen, die allesamt so jemand vom Fleck weg heiraten würden!
Nun, was sagt man dazu, good hearts? – Man bedauert, dass man in unseren Breiten einen solchen Mann, gerne auch weiblich, derart selten, so gut wie nie zu Gesicht bekommt?
Nun denn, so starten wir unsere Spaß – Rakete erneut mit dem leider – leider unveränderten … „Hi und hallo und „Aua!“ von gestern und vorgestern und den Tagen davor, ihr Lieben!
Die Nacht, letzte Nacht war die Hölle, und ich hatte oder habe, ja habe, ich habe das Gefühl, eine schwammige Erinnerung, mich auf meinem geliebten Sofa wälzend und herumwerfend wütend herumgeschrieen zu haben vor Schmerz und Überreizung, wogegen die Beobachtung, bzw. die Ermangelung, das Nichtvorhandensein einer solchen Erinnerung bei meiner äußerst lärmempfindlichen Frau spricht. Doch … wie auch immer …
Dass diese Geschehnisse meine ohnehin gespannten Beziehungen zum Sein an nicht zu verbessern geeignet sind, und ich inzwischen in einer Lage bin, in DER Lage, um es genau zu sagen, die Botschafter des Seins aus dem Land werfen zu lassen und die politischen Beziehungen abzubrechen … ich weiß, wie lächerlich das klingt, aber echt ernst genommen wird „es“ (die alte Sau) weder besser, noch weniger überwältigend!
Fahren wir also for wie immer, wenn möglich. Hi und hallo und „Aua!“ Und „Würg!“, dann erst zu einer neuen Runde des unbeliebten Spieles „Scheiße, geht es mir heute beschissen und zum kotzen!“, und damit einmal wieder ein herzliches „Hallo, good hearts!“ Hi dann also, Muchachos! Vaya con dios, Embryos! Happy Koma – Aroma ! Scheiß’ auf Karma, her mit Parma! Willkommen also, good hearts, bei dem einzigen Gläsernen Erleuchteten, den ich kenne! Hi und hallo denn, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann.., das garantiert kommt!
Was soll ich jetzt sagen?
Soll?
Kiss my ass!
Das Wort ist: Schmerzen.
Ein weiteres, passendes wäre … banal
Nun, so lebt es sich hin bei mir im Moment, ihr Lieben! –Bei Tag und in der Nacht!
Scheiße – WOW! Ich schlief ein am Rechner … schlief tief und fest, bis die Schwerkraft (die ich ohnehin entschieden ablehne!) bis mich die verdammte Scherkraft packte und in Richtung Erdmittelpunkt zerrte, in den Abgrund herab …fuck die Henne!
Ok, das macht keinen Sinn, vom Astuhl zu fliegen, wenn man ohnehin so angeschlagen ist; es wäre die reine Unvernunft und dumm dazu!
Hier deswegen zwei Kapitel „Lucifers Field“ mit !LOVE!
Haut rein, good hearts, haut rein! – Ich hau mich hin!
!LOVE!
cozy
666 calling
"Was ist bei euch los?", fragte Sir Em, als er und Esmeraldo ins Zimmer von Don Pedro und Don Stefan stürmten.
"Stefans Handy hat geklingelt. Natürlich ist er wie immer aufgestanden, um zu telefonieren." Don Pedro sprach einen der lustigen Manierismen Don Stefans an, nämlich den, bei der Entgegennahme von Anrufen immer aufzustehen. "Als er abnahm, war jemand dran, der behauptete, Santiago del Sol zu sein. Dann hat es den guten Don Stefan zerlegt. Er ist erschreckt und über seine Pritsche an die Wand gedonnert.", erklärte Don Pedro.
"Wirklich?", fragte Esmeraldo rhetorisch.
"Selbstverständlich!", entgegnete Don Stefan wütend. "Oder meint ihr, ich schlage mir den Kopf freiwillig an, an der blöden Wand?" An seinem Kopf sah man den Beginn einer handfesten Beule.
"Und dann?", Sir Em wollte mehr wissen. "Was hat er noch gesagt?"
"Wie soll ich das wissen?", polterte Don Stefan. "Als ich stolperte, fiel mir das Handy aus der Hand. Und als ich es wieder am Ohr hatte, war er weg."
Alle Augen lagen auf Don Pedro. "Ich kann auch nicht mehr sagen. Ich hab nichts gehört, nur den da fallen sehen und fluchen hören."
"Du hast gut reden. Hol du dir mal eine Gehirnerschütterung, dann fluchst du auch.", schimpfte Don Stefan streitlustig.
"Und zurückrufen?", schlug Esmeraldo vor.
"Gute Idee. Hab gar nicht daran gedacht.", murmelte Don Stefan.
Und dann: "Scheiße, kein Netz! Kann aber nicht sein! Der hat doch gerade angerufen!"
Jetzt waren alle durcheinander.
"Was ist mir der Speicherung? Letzter entgegengenommener Anruf oder so?" Esmeraldo blieb bei der Technik.
"Lass sehen, da muss ich ins Menü...", plapperte Don Stefan, während er sein Handy bediente. "666", lautete seine konsternierte Feststellung.
Er reichte das Handy herum, gab es an die Ungläubigen weiter.
"Da macht sich doch einer einen Joke! Einer aus der Kneipe von der Nacht vielleicht. Oder die Frau aus dem Bus...", brainstormte Esmeraldo.
"Zurückrufen geht nicht. Die Nummer ist zu kurz. Die kann nirgends hinführen", schloss Sir Em seine Untersuchungen ab und gab das Handy an Don Pedro weiter.
"Nein, von dem hier hat niemand die Nummer, außer meiner Frau. Verarschung ist unmöglich.", behauptete Don Stefan. "Das Ding läuft auf eine meiner Limiteds im Ausland. Da kommt keiner dahinter, glaubt mir."
Don Stefan kannte sich in solchen Belangen aus. Immerhin war es einer der Garanten seines Geschäftserfolges und des Erlebens der Pension gewesen, immer für saubere Kommunikationskanäle zu sorgen. Diese Eigenheiten hatte er bis heute nicht abgelegt, zumal er manchmal auch etwas über inoffizielle Wege zu bestellen hatte, wie zum Beispiel die XXL-Thai-Sticks. Es widerstrebte ihm vom Grundsatz her, auch nur die Möglichkeit des Abhörens zuzulassen. Hinzu kamen Sicherheitsaspekte. Selbst als Rentner war seine Position eine exponierte. Da draußen gab es zu viele Menschen, die sich für das Ableben eines Familienmitgliedes würden erkenntlich zeigen wollen, gäbe man ihnen nur die Chance dazu.
Don Stefan reagierte gemäß seines perfekten Reflexmusters, schnell und konsequent. Er nahm das Handy an sich, schaltete es sofort aus, holte die SIM-Karte hervor und untersuchte sie gründlich. Er konnte an dem Teil nichts Außergewöhnliches entdecken, zerriss aber trotzdem eine Zigarettenschachtel und ließ die Karte im Silberpapier verschwinden.
"Dicht.", meinte er mehr für sich selbst. Die Anderen sahen ihm mehr oder mindert verstehend zu.
"Sind wir jetzt beim CIA? Hört uns jemand ab?" Sir Em war genervt.
"Sicher ist sicher. Mehr nicht.", beruhigte ihn Don Stefan.
Auf ein an ihn gerichtetes Kopfschütteln Don Pedros hin unterließ Sir Em das weitere Nachfragen.
Es entstand eine Pause, innerhalb derer keiner etwas sprach. Man schaute betreten drein und vermied es, einander anzusehen.
"Und was denkst du, Pete?", sagte Don Stefan müde in die Stille.
"Keine Ahnung, diesmal, mein Freund Stefan. Mein Handy geht auch nicht. Und meins ist eins von der ultrastarken Sorte. Also gibt es hier wahrscheinlich überhaupt keinen Empfang. Keine Ahnung, ehrlich keinen Schimmer. Technischer Defekt ist auch ausgeschlossen, denn es war ja jemand dran, wie du sagst. Und wer sollte von Santiago del Sol wissen außer uns? Meine Frau, die Frau im Bus, und...? Wer noch? Und wenn dein Handy sicher ist, Stefan, woran ich keinen Zweifel habe.... Ich hab ehrlich keinerlei Ahnung, nicht einmal eine Vermutung. Für mich ist es so, dass weiteres Nachdenken nichts nützt. Wir alle sind wach und wahrscheinlich, ich gehe mal davon aus, wird sich jetzt keiner schlafen legen wollen, oder? Also sollten wir schauen, ob wir nicht ein Frühstück kriegen. Wir sollten an anderes denken, solange wir nichts unternehmen können, meine ich."
"Was denn unternehmen?" Sir Em wurde zusehends wütender, je länger er über diesen üblen Scherz nachdachte.
"Recherchieren, Em! Netzabdeckung, Telefongesellschaft, Anrufprotokolle, Zurückverfolgung, was weiß ich...", entgegnete Don Pedro.
Bei "Zurückverfolgung" musste Don Stefan laut herauslachen. Wenn der Täter sich auch nur einigermaßen geschickt angestellt hatte und kein wirklicher Vollidiot war, würden sie zwangsläufig in die Scheißetonne, also ins Nichts greifen, das wusste er. Für ihn wäre es ein Tag im Internet, von irgendwo aus mit dem Laptop hereingehüpft, und vielleicht noch zwei, drei Tage bis zur Freischaltung, dann hätte er einen nicht zurückzuverfolgenden Anschluss mit jeder beliebigen Teufelsnummer.
"Was hast du? Warum lachst du?", fragte ihn Don Pedro.
"Weil wir nichts erreichen werden, wenn wir es nicht mit einem absolut Schwachsinnigen zu tun haben, Pete. Die Kennung verschleiern und Zurückverfolgung ausschließen, das kann heutzutage jeder. Jeder zwölfjährige Trottel. Leider.", antwortete er lakonisch.
"Also ich kann das nicht." Don Pedro hatte sein Engelsgesicht aufgesetzt und strahlte pure Unschuld vom Lande aus.
"Was ich bezweifle, bei dem Antennenwald bei dir zu Hause", stellte Don Stefan richtig. "Aber, wie immer das sei, Pete hat recht. Es hat keinen Sinn, sich jetzt Gedanken darum zu machen. Wir werden zu Hause versuchen herauszubekommen, was da lief, ok?"
Alle nickten.
"Also Frühstück? Hunger hätte ich!" Sir Em war mit dieser Wendung einverstanden.
"Wie wäre es mit einem Antihelden für heute?", schlug Esmeraldo vor. "Santiago del Sol, das kosmische Arschloch und Erfinder der Hämorrhoiden, der hätte es verdient!" Niemand hätte so viel zornigen Trotz von Esmeraldo zu hören erwartet. Aber er war wütend, wütend wegen des Stimmungswandels und stinksauer wegen des schlechten Vorzeichens für den kommenden Tag.
"So soll es sein, wenn es nach mir geht", stimmte Sir Em zu. "Der Hurensohn hat bestimmt auch was mit der Steuer zu tun".
"Und mit den Zahnärzten! Ich glaube, er war der erste davon!", erregte sich Don Pedro, die Faust ballend.
"Dann ist es beschlossen!", bekräftigte Don Stefan und spie auf den Boden aus. "Dem Sauhund Santiago del Sol wollen wir uns heute annehmen, sein dreckiges Dasein zu Tage fördern und seine widerwärtigen Taten verkünden! Wer soll der Festredner sein? Halt noch eins, bevor wir abstimmen: Das Schwein hat die kleinen Titten gebracht! Ja, ich weiß es! Santiago Arschloch del Sol brachte ein Virus in die von vollkommenen Brüsten angemessener Größe geschmückte Welt, welches sich ausbreitete schneller als eine Computerseuche und vernichtete große Teile der gottgegebenen Pracht!"
"Die Sau!"
"Das Stück Dreck!"
"Unglaublich kranker Vollidiot!"
So hagelte es Beschimpfungen auf diese Einleitung.
Dona Amalia war nicht schlecht überrascht, die Herren so früh und laut schimpfend herunter kommen zu hören. Kaum waren sie zurückgekommen von der Fiesta zu Ehren ihres Verblichenen, schon waren sie wieder unterwegs.
"Was ist, ihr Seniores?", fragte sie die die schmale Treppe heruntersteigenden. "Ist etwas nicht in Ordnung mit den Zimmern? Was erregt sie so, wenn ich fragen darf?"
"Es ist nichts, Dona Amalia, nichts die Zimmer betreffend, nichts, was ihre Gastfreundschaft betrifft!", beruhigte sie Don Pedro. "Nur ein Anruf, der uns dazu zwingt, jetzt früher aufzubrechen als gedacht. Noch müde und etwas verkatert hat uns die Nachricht Verdruss bereitet, wie ich zugeben muss."
"Hoffentlich nichts Schlimmes?", fragte die Wirtin nach.
"Nein, nein. Nur Arbeit, die ewige Arbeit, die uns nicht loslassen will. Keine Sorge, Dona Amalia. Dankbar wären wir allerdings für ein Frühstück, wenn das möglich ist."
"Selbstverständlich. Und gerne, die Herren. Bitte nehmen sie im Gastzimmer Platz und gedulden sie sich. Nur einen Moment."
Dona Amalia fuhr auf, was Küche und Herd zu bieten hatten. Man griff kräftig zu, hielt sich unausgesprochen einig wegen des Antihelden für den Augenblick zurück und besprach Banales.
"Newton wird uns besuchen kommen", verkündete Don Pedro. "Newton Blackfoot, mein indianischer Freund. Ihr wisst schon, der Physiker..."
"Das ist gut.", freute sich Don Stefan. "Ich würde gerne mit ihm sprechen. Immerhin haben wir sehr ähnliche Erfahrungen mit kleinen Hunden gemacht."
"Das dachte ich mir schon, Stefan. Er freut sich auch auf dich."
"Wann wird er kommen?", fragte Don Stefan.
"Nächsten Monat, sagte er. Anfang oder Mitte, wie es bei ihm hinhaut."
"Ich hab eine Scheißwut auf Santiago del Sol", sagte Don Stefan zu seiner Frau. "Mein Gott bin ich froh, dass es dich nicht erwischt hat!"
Sie sah ihren nach Alkohol und Schweiß stinkenden, schlimmer als sonst humpelnden Mann an und verstand nur Bahnhof und Abfahrt. Nackt bis auf den Slip, das Kleid hastig abgestreift auf seine dringende Bitte hin, sobald er die Tür hinter sich geschlossen hatte, ließ sie ihn ihre massigen Brüste kneten und hatte so manche Frage, doch Don Stefan ließ sich nicht unterbrechen.
"Also der Sauhund, der verhurte Bastard...."
Zu gleicher Zeit lag Esmeraldo im Bett mit seiner Verlobten. Er hatte darauf bestanden, ihre Brüste zu sehen, kaum dass er angekommen war, hatte sie ohne viel Aufhebens in Missionarsstellung genommen und hielt ihre Titten jetzt wie Trophäen in den Händen. "Dich hat er nicht infiziert, die blöde Sau Santiago del Sol! Dich nicht, das Arschloch, das blöde...!"
Auch Don Pedro brauchte Bestätigung, eine, die mehr visueller und stiller Art war. So bat er seine Frau Donna, für ihn diesen Abend doch bitte ohne Oberteil und BH zu bleiben. Beim Schwingen ihrer Brüste begann er zu lachen, dem Spiegelbild seiner Frau im großen Panoramafenster zuzuprosten und klatschte in die Hände. Dona Donna, an Einfälle dieser Art gewohnt, nahm dies mit einer Mischung von stoischer Gelassenheit und Vorfreude auf die nächsten Teile des Puzzles hin.
Sir Em schließlich verlangte nach brachialen Reizen. Ohne Umschweife nahm er sich sein Weib, zerrte Lady G in das schalldichte Kabinett im ersten Kellergeschoss und befahl ihr, sich auszuziehen. Auf den Strafbock geschnallt und nur in High Heels, die Augen verbunden und des Schweigens verpflichtet musste sie der weiteren Dinge harren. Sir Em legte sich unter sie, unter ihren Oberkörper und betrachtete mit Muße ihre gewaltigen Glocken. "Keine Chance, Santiago, alter Knabe!", dachte er befriedigt. Dann gedachte er den Bedürfnissen seiner so entgegenkommenden Frau und rief sich über das Intercom eine Maria herbei. Die wies er an, einen Strapon anzulegen und es der Herrin des Hauses von hinten zu besorgen. Die dabei entstehenden Bewegungen machten sein passives Genießen, wieder am Boden liegend und Eis essend, noch vollkommener.
Ein Bus voller entrüsteter Menschen hatte sich geleert. Verbrechen bestialischer Art, verachtungswürdige Taten, worunter auch Menschenhandel, sexueller Missbrauch von Tieren, Pädophilie, der Diebstahl von Geldern für die Entwicklungshilfe, feige Erpressung und der Verkauf strychninhaltiger Medikamentenfälschungen an Entwicklungsländer gehörten, hatten die Mitfahrenden aufs Äußerste erregt. Der Täter, ein gewisser Santiago del Sol, ein notorischer, bis ins Mark verderbter Bösewicht, der seine kriminelle Karriere im Alter von elf Jahren mit dem brutalen Dahinmetzeln seiner beiden Elternteile, hart arbeitender Mineros in den Kaliwerken Chiles, begann; der aus der Besserungsanstalt für Jugendliche entweichen konnte und ab dann, bis er sich auf die Großkriminalität verlegte, spezialisiert auf reiche Homosexuelle, als Arschjunge sein Geld verdiente, er musste gehenkt werden, abgestochen, erschossen, erschlagen, zu Tode gepeitscht; jedenfalls gerichtet und vom Angesicht der Erde getilgt müsse er werden, darüber war man sich gemeinhin einig.
Don Stefan waltete seines Amts als Festredner des Tages in brillanter Weise. Was ihm, dem hölzernen Redner, an Ausdrucksfähigkeit und Charisma fehlte, das machte er durch den Detailreichtum, mit dem er seine Beschreibungen versah gut und jeder Zuhörer im Bus spürte erschauernd die Authentizität des Augenzeugen. Viele der Verbrechen, von denen er berichtete, waren die seiner ehemaligen Arbeitgeber, der Tiffosi-Familie, die, einen Spitzenplatz in der Gilde der organisierten Großkriminalität einnehmend, traditionell nicht die geringsten Skrupel bei der Erschließung neuer Geschäftsfelder hatte und in ihrem Bemühen um möglichst plakative, exemplarisch wirksame Bestrafungsaktionen für säumige Zahler und verräterische Mitarbeiter vor nichts zurückschreckte. Don Stefan redete sich in Rage. Er sprach schnell und abgehackt, konnte mit dem Mund kaum Schritt halten mit dem, was ihm Erinnerung und Inspiration eingaben. Den Zuhörern blieb der Mund offen stehen. Selbst Hartgesottene, zu denen sich zum Beispiel Sir Em zählte, erlitten den Schiffbruch des Ekels, dieses "a little bit to much information", wenn Don Stefan in die Vollen ging. Dass Santiago del Sol einen der vom Aussterben bedrohten Pandabären nicht nur entführen ließ, sondern das Tier auch noch schändete, empörte die Leute. Dass die Geschichte damit nicht beschlossen war, sondern die Schilderung des wilden Schlachtrituals folgte, bei dem der Perverse das Hirn des noch lebenden Tieres verzehrte, zog angewiderte Ausrufe, grobe Beschimpfungen und bei einigen Zuhörern sogar heftiges Würgen nach sich. Santiago del Sol, jetzt auf dem Höhepunkt seiner Macht, habe neue Spezialitäten entdeckt, in Salz eingelegte Kinderfinger, schilderte der schwitzende Stefan, worauf der nur Stöhnen erntete. Jetzt wurde ihm selbst schlecht. Hilfesuchende Blicke erreichten die anderen Herren des kleinen Clubs, die jedoch auch aschfahl waren und nicht viel besser aussahen als Don Stefan. Esmeraldo kam zu Hilfe:
"Ich hasse diesen Santiago del Sol! Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr!"
Dem konnten alle zustimmen. Wie um sein Ja zu bekräftigen, trat der Busfahrer kurz auf die Bremse und alle nickten.
Zweifellos, es war unterhaltsam, die Rückreise so zu verbringen, dachte sich Don Pedro. Doch es war die Rückreise, unvermittelt und früher angetreten als beabsichtigt. Irgend etwas trieb sie zurück. Irgend etwas war geschehen mit ihnen. Don Pedro war ärgerlich, weil er es nicht herausfinden konnte, was dieses Etwas war. Er betrachtete seine übermüdeten Weggenossen, die jetzt eigentlich, genau wie er, fröhlich unterwegs irgendwohin und sorgenfrei sein sollten. Sie waren angespannt, besorgt, in unheimlicher Weise irritiert, nahm er wahr. Das Lustige war nur oberflächlich. Kurz unter dieser kleinen Eisschicht machte sich jeder seine Gedanken. Es gab keinen offenkundigen Grund zur Sorge. Oder doch? Don Pedro kam aus einer sehr gefährlichen Welt hierher, auf die Insel. In jüngeren Jahren war er Banker, also Geldwäscher gewesen. Später wagte er sich an noch Gefährlicheres. Wenn man ihn nach dem fragte, wie Dona Donna und er ihr Geld gemacht hätten, antwortete er immer: "Wir sind Magier! Alles was wir machen, machen wir mit Magie!" Die Leute verstanden das meistens so, als wolle er sagen, dass er nichts sagen wollte, doch Don Pedro de Lazaro war kein Lügner.
Nur Don Stefan hatte munter weiter gefragt, Sir Em dagegen beließ es bei einem Reflexhaften: "Verstehe."
Don Stefan wollte wissen, wie diese Magie denn funktioniert, ob er vielleicht Bühnenmagie oder etwas anderes meinte. Keine Bühne, keine weißen Tiger und so weiter, erklärte ihm Don Pedro. Das Ganze sei anders, anders als in Büchern beschrieben und es koste ein halbes Leben, nur die Grundzüge davon zu lernen. Die Magie, die Dona Donna und er pflegten, sei die rituelle, deren Ziel es wäre, sich die weniger bekannten Naturgesetze dienstbar zu machen. Es ginge um etwas, vom Prinzip her wie ein ganz normales Geschäft, wie es jeder kenne, mit Geben und Nehmen. Wisse man um die Gesetzmäßigkeiten der Tauschbörsen zwischen Menschen und anderen, nicht menschlichen Wesenheiten, bestünde die Aufgabe darin, solche Geschäfte abzuschließen, sie zu erfüllen und seinen Lohn zu genießen. Es fiel Don Stefan zunächst sehr schwer, diese Erklärung zu akzeptieren, doch ließ Don Pedro nichts anderes gelten. Die Geldwäscherei habe ihm weder Geld noch Freiheit gebracht, statt dessen Armut, Krankheit und langjährige Haft. Durch eine Eigenheit seines Charakters seit eh und je an der Magie interessiert, sei er, Don Pedro, nicht so sehr aus eigenem Antrieb, viel mehr aus schierer Not als Kranker, Haftentlassener und Gelegenheitsarbeiter dazu gekommen, diese Beschäftigung nicht nur als sein obsessives Hobby, sondern zu seiner Gesundheits- und Geldquelle zu machen. Es war nichts Hehres an dem Bericht Don Pedros, aber es klang auch nicht wie ein Geständnis. Nüchtern und systematisch erläuterte er Don Stefan, dass es wahrscheinlich wesentlich einfacher und weniger risikoreich sei, im herkömmlichen Geschäftsleben sein Geld zu machen, dieser Weg jedoch für ihn ausgeschlossen war wegen seiner kriminellen Vorgeschichte und seines vorgerückten Alters. Donna und er entschieden sich somit aus einer gewissen Not heraus zum zweifellos gefährlichsten aller Wege, dem der rituellen Magie.
Mit wem er welches Geschäft gemacht habe, ließ Don Pedro nicht verlauten. Auch äußerte er seinen Unmut über primitive Kategorien wie weiße und schwarze Magie, in denen die Welt zu denken gewohnt sei. Für Don Pedro war die unsichtbare Welt nicht in menschlichen Termini einzuordnen und schon gar nicht abzugrenzen; und jeder Versuch dazu reine Torheit.
Ob das für Besucher gesperrte, separat abgegrenzte Gästehaus auf seinem Anwesen im Zusammenhang mit diesen Aktivitäten stünde, interessierte Don Stefan weiter. Dies bejahte Don Pedro, ohne mehr darüber zu sagen.
Auch Don Stefan hatte viel gesehen. Vieles war unverständlich, trotzte den Naturgesetzen und logischen Voraussetzungen, auf die sich die Menschenwelt ängstlich geeinigt hatte. Manche der mittel- und südamerikanischen Familien betrieben gar eigene Tempel. Es war ein offenes Geheimnis, dass man schlecht daran tat, ihnen je ein Stück Kontaktmaterial, und sei es nur eine Kippe, nur eine Unterschrift zu geben. Der Mist, was immer es war, funktionierte. Es gab diese Art Auftragsarbeit in seinem alten Beruf. Diese Jobs wurden von den Leuten bezahlt, die auch ihn in seiner aktiven Zeit bezahlten. Also war es nicht von Pappe. Betrüger kamen in dieser Welt nicht durch. Sie lebten nicht lange genug, um etwas von ihrem ergaunerten Geld zu haben. Alles zusammengenommen kaufte Don Stefan die Geschichte mit der Magie nicht so ganz, nicht hundertprozentig, ebenso wenig, wie ihm Don Pedro die Sache mit seinem Vermögen als Großhändler für Kühlschränke an der ganzen Westküste der Staaten glaubte.
Jetzt waren Don Pedros Gedanken wirklich von Magie und Mystik in Beschlag genommen. Die Geschichte mit Santiago del Sol stimmte. Sie war nicht erfunden und genauso historisch belegt, wie er es erzählt hatte. Unter normalen, das heißt alltäglichen Umständen, hätte es Don Pedro nicht zugelassen, dass der Name eines in den Augen der Menschenwelt bösen Geistes so oft ausgesprochen und dass ihm gespottet wird. Diese Sache aber hatte eine Eigendynamik. Seltsam genug, dass die so überaus vorsichtige und in der Regel eher ängstliche Dona Donna mit diesem Nachlass ankam. Bemerkenswerter noch, dass sie, die dem Klerus nun wirklich nicht per se freundlich Gesinnte, die materiell sehr werthaltigen Relikte zurückgab, aber auf den Aufzeichnungen für sich selbst bestand. Don Pedro hatte das alles beobachtet und abgewartet, ohne sich einzumischen. Erwartungsgemäß war Dona Donna dann doch irgendwann an ihn herangetreten mit der Bitte, sich das Ganze einmal anzusehen, um ihr seine Meinung dazu zu sagen. Sich eine Meinung zu bilden, fiel Don Pedro nicht schwer. Er verfügte über Mittel und Wege ritueller Art, um die dies umgebenden Kräfte zu prüfen. Da es sich zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht um eine Top-Priorität handelte, prüfte Don Pedro nur die Ja-Nein-Frage, das heißt, ob überhaupt nichtmenschliche Kräfte am Werke waren oder nicht. Die Antwort darauf war ja. Damit war die Sache im Grunde erledigt für Dona Donna. Ihre natürliche Klugheit veranlasste sie dazu, es mit der Rückholung der Sachen aus Don Pedros Obhut nicht eilig zu haben, aber andererseits auch nicht - und das war ein weiteres deutliches Merkmal des Ungewöhnlichen - auf Entsorgung oder Weitergabe zu bestehen. Die Kirche hätte nur zu gerne zugeschnappt, wie sie wusste. So wurden die Papiere zu Don Pedros Lektüre für Tage des Regens, wenn er zwischendurch nichts Neues beginnen und einfach nur herumstöbern wollte. Auf diese Weise schließlich entstand die Vertrautheit, das detaillierte Wissen um die genauen Inhalte, welche es erlaubten, in der während der Busfahrt geschehenen Weise zu berichten.
Don Pedro de Lazaro fühlte sich rückerinnert an die finsteren Zeiten seiner früheren Rituale, als er krank, arm und mittellos, mit dem Empfinden eines Stücks Freiwild diese Zukunft schuf. Wie oft war ihm der Glaube verloren gegangen. Wie oft glaubte er sich verloren, anstatt auf der Seite der Gewinner. Heute war er nicht verzweifelt. Nicht wie damals. War er damals verzweifelt? Nein, er war es nicht, denn er wusste, dies würde der Tod der Zukunft sein. Verwirrt war er damals. Und manchmal ängstlich. Kleinlich. Und diese Gefühle waren die Schnittstelle zu jetzt. Wenn eine nicht menschliche Kraft die Grenzen so weit überschreitet, dass ein Telefonanruf möglich ist.... Er mochte nicht weiter denken, denn in der Magie gibt es keine wieder aufgerichteten Dämme. Gebrochen ist gebrochen.
Schadensbegrenzung. Darum ging es jetzt. Es war das Äußerste, was man tun konnte. Und dazu war das, was sie jetzt gerade vollführten, das übertrieben ordinäre und maßlos überzeichnete Prozedere des Beschimpfens intuitiv richtig, ein guter erster Schritt, wie er jetzt grinsend feststellte.
Don Pedro beteiligte sich an den Tiraden, kaum dass er diese Feststellung getroffen hatte. Schließlich war Santiago del Sol auch ein großer Umweltverschmutzer, der mit seinen Deponien Schuld trug an der Krebserkrankung hunderter, wenn nicht tausender Menschen. Darüber sollte man seine Mitmenschen nicht im Unklaren lassen.
Erste Gegenmaßnahmen & comig out
Vier Tage später traf man sich im Cafe Paradiso, wie immer am äußersten linken Tisch der Terrasse. Don Pedro hatte die Versammlung einberufen, das heißt jeden einzeln angerufen und um sein kommen gebeten. Nach allgemeinem Geplänkel, dem Austausch von Höflichkeiten und dem Besprechen der örtlichen Neuigkeiten, als das zweite Getränk bestellt wurde, bat Don Pedro um das Wort. Er klärte kurz und bündig, er habe ein Geschenk für jeden der Herren, eine Kleinigkeit, jedoch hergestellt von eigener Hand. Man war neugierig nach dieser Einleitung und drängte Don Pedro auf die Herausgabe. Don Pedro überreichte jedem der Herren ein kleines Ledersäckchen, worin sich eine Kette mit einem Anhänger befand. Ein Amulett war es, unscheinbar auf den ersten Blick, aber es hatte es in sich, wie die neuen Besitzer sofort feststellten. Die Gravur auf der sechseckigen Fläche war auf der einen Seite absolut unleserlich und, wie Don Pedro erläuterte, in altaramäischer Sprache verfasst, während auf der anderen Seite ganz neuzeitlich und unübersehbar dick und fett "FUCK SANTIAGO" zu lesen war. Eine Erinnerung an diese besondere Reise, die fortzusetzen doch noch ausstünde, solle es sein, erklärte Don Pedro, um gleich darauf die Männer darauf zu verpflichten, das neue Schmuckstück sieben Tage lange zu tragen; und das ab sofort und das ohne Unterbrechung. Don Stefan, der meinte die Zeichen der Zeit zu kennen, war als erster mit dem Anlegen fertig. Er dankte artig und verbarg das Schutzamulett unter seinem Shirt. Die anderen taten es ihm gleich.
Man sprach vage darüber, den Ausflug bald zu wiederholen und am vorläufig letzten Endpunkt des ersten Teiles der Expedition in Guada de Luz fortzusetzen. Man witzelte, ob man denn überhaupt so kurzfristig wieder Ausgang, also Urlaub von den Damen bekommen würde und trank auffällig mäßig. Gerne nahm man allerdings die Runde Rauchwaren von Don Stefan an, der dieses Mal die originalen, aus Blättern gerollten Ministicks mitgebracht hatte, die den indischen Beedies ähnlich waren. Das Dope brachte die Stimmung voran, doch wollte keine rechte Euphorie einkehren diesmal. Etwas Beklemmendes lag über der Gesellschaft, wie ein feuchtkaltes Tuch aus unsichtbarer Schwere, ebenso unleugenbar wie unaussprechlich.
"Ich will die Herren nicht länger auf die Folter spannen", begann Esmeraldo, am Tisch aufstehend und sein Amulett mit der linken Hand abreißend, zu sprechen. "Ich bin Santiago del Sol. Und was ich will ist ganz einfach. Ich will, dass meine Bastarde Papa zu mir sagen."
Esmeraldo +
Zwei Tage zuvor erlebte Miguela San Felipe del Marco die Liebesnacht ihres Lebens. Sie wurde besprungen, gefickt, geschlagen, gefistet, geleckt, gebissen, in alle erdenklichen Stellungen verbogen und kam nicht dazu, Protest zu erheben oder Zustimmung zu bekunden.
Noch zwei Minuten vor Beginn dieser überirdischen Aktivitäten war ihr ganz normaler und am Abend regelmäßig müder Verlobter Esmeraldo zur Toilette gegangen, mehr widerwillig und faul, aber unter großem Druck wegen des Biers. Als er zurückkam, hatte Miguela nichts erwartet, schon gar nicht mit einer solchen Offensive, die sich anfühlte wie ein Gang-Bang mit dreißig Gefängnisinsassen, die zwanzig Jahre keine Frau gesehen hatten. Sie hatte ihm nachgesehen, wie er dahinschlurfte, ein stilles "Ich liebe dich" gedacht und war ein bisschen stolz gewesen auf seinen wirklich guten kleinen Knackarsch. Dann hatte sie sich auf ihre Seite gedreht, noch überlegt, ob sie lesen würde oder nicht, nach der Brille geschaut und.... Ja, und...? Das wusste sie am Morgen immer noch nicht zu beantworten. Attila der Hunne und seine Reiterscharen waren über sie gekommen, dem wunden Gefühl ihrer Pussy und ihres Anus nach. Und eine Woche jeden Tag Power-Workout im Gym könnten kaum mehr Muskelkater bringen. Aua! Das tat weh, war aber irgendwie auch gut so, befand sie. Ihr Esmeraldo war männlicher als männlich gewesen. Da war pure Kraft, eine nie gekannt selbstverständliche Dominanz, die nach nichts fragte und einfach ihre Wege ging, die Miguela mitzog, was heißt mitzog, die sie abschoss wie eine Mondrakete und sie dann mitten in die Sonne hineindonnerte. Wow, brannte das zwischen den Beinen. Und hinten auch. Aua! Jetzt schlief er friedlich neben ihr. Das hatte er verdient. Sie würde ihn nicht wecken. Wer diese Distanz geht, braucht Ruhe, dachte Miguela zärtlich. Und, wer weiß, vielleicht waren das Spätfolgen von der Sache mit der Hausmädchenschlampe? Vielleicht war er so auf den etwas wilderen Geschmack gekommen? Dann hätte die Sache doch wenigstens, nein entschieden etwas Gutes gebracht. Oh Scheiße, ihr kehrten Bilder der Nacht zurück. Oh Mann, war der Typ drauf! Da waren Irrlichter in seinen Augen und sein Becken stieß zu, als wolle er sie zermalmen. Es tat so verflucht gut, endlich einmal besiegt zu werden, endlich einmal nicht führen zu müssen. Das war sein Tanz und Miguela betete, es sei nicht der letzte gewesen.
Beim Aufwachen, es war gegen Mittag, da Miguela ihn gegen alles abgeschirmt hatte, wollte Esmeraldo nichts davon wissen. Er habe geschlafen und sonst nichts. War es ihm peinlich? Miguela war vorsichtig, denn sie wollte diese kleine Pflanze um nichts auf der Welt gefährden. Er wollte nicht darüber reden? Gut. Ok. Reden war eh nicht die Drug of Choice in diesem Zusammenhang. Irgendwann würde er sowieso reden wollen. Aber das hatte Zeit. Sie entschloss sich, ihm einen zu blasen, während er im Bett Kaffee trank und seine ersten obligaten Aufwachzigaretten rauchte. Er liebte das, kam dabei gut in den Tag und hatte es mehr als verdient, wie sie meinte. Außerdem war sie noch geil von der Nacht, spürte ihn überall und das Blasen allein, so uneigennützig das von außen wirken mochte, es genügte diesmal, dass sie tief und leise kam, als sie schluckte.
Esmeraldo fühlte sich großartig. Ein Schlaf, so gut wie lange nicht mehr, Ruhe bis Mittag, wie immer Miguela das angestellt hatte und dann noch einen supergeilen Blowjob zum Kaffee, was wollte ein Mann mehr vom Leben? Da war eine Kraft in ihm, die Mundwinkel hoch zog. Er sah die Dinge um sich herum, als wären sie brandneu, eben hergestellt und alle zu seiner Verfügung. Miguela war phantastisch, er hätte sie ficken können, aber an diesem Morgen hatte der die Kraft, es einfach nicht zu tun. Er spürte diese Sicherheit nur deshalb, weil er das sowieso machen würde, vielleicht später, vielleicht kurz danach, vielleicht in der Nacht. Er würde es ihr besorgen und das gut. Kein Zweifel. Also hatte es keine Eile. Und sie erst! Sie war mehr als gut! Es war der mit Abstand beste Blowjob seines Lebens. Sie ließ sich am Haar reißen und das Ding ganz tief reinfahren, bis zum Anschlag. Ja, so war das Leben, in der einen Hand die Kippe, in der anderen ihr Haar. So ließ sich aufwachen!
Irgendwie hatte er das Gefühl, nicht allein zu sein. Klar war sie im Raum, aber sein Empfinden bezog sich nicht auf das Physische. Er spürte das irritiert, wie es ist, in sich nicht allein zu sein. Das war fremd, aber nicht erschreckend, denn das, was immer da noch war, dieses so ungewohnt Neue, es stand ihm zur Seite, stärkte ihm den Rücken und verlieh ihm eine unheimliche Kraft. Viel Stoff in letzter Zeit, mutmaßte Esmeraldo. Viel fast reines Kokain. Das Zeug von Sir Em hatte es wirklich in sich! Wenn es aus dieser Richtung kam, war es ok für ihn. Eine kleine Psychose kann schon mal auftreten, und was für ein Glück, wenn sie in diese Richtung geht.
"Zeig mir deinen Arsch!", rief er Miguela zurück, die ins Bad verschwinden wollte. "Auf! Komm schon! Her damit!"
Miguela tat wie ihr befohlen, hob das Shirt an und zeigte ihr Hinterteil. Sie trug einen weißen String.
"Und wieso sind deine Backen so rot?", fragte er fordernd.
"Weil du sie gespankt hast heute Nacht, Dummerchen!"
Die Teufelsfalle
Eduardo de Montoya war ein angesehener und reicher Rechtsanwalt in der Hauptstadt und, was die wenigsten wussten, Hohepriester der Santeria.
Seine Bekanntschaft zu Don Pedro ging viele Jahre zurück auf die Zeit von dessen Orientierung, als Dona Donna und Don Pedro durch die Länder streiften auf der Suche nach dem Ort, an dem sie sich mit ihrem neugewonnen Reichtum niederlassen wollten. Der vielseitig interessierte Don Pedro mit seinem besonderen Faible für Voodoo hatte auf diesen Reisen keine Gelegenheit ausgelassen, Tempel und kultische Stätten zu besuchen, Opfer darzubringen und mit den Leuten zu sprechen. Man nahm ihn allseits an und betrachtete ihn schon nach seinen ersten Besuchen als ein Mitglied der Gemeinde, so sehr präsent war seine dankbare Hingabe an die Geister und Götter. Vielerorts war es Don Pedros Kontakt zu den Mambos, der zu den Priestern oder einzelnen Mitgliedern der Gemeinden, der die Abreise verzögernd das Vorhaben der Suche des Domizils der beiden in die Länge zog, was jedoch nur selten zu Unstimmigkeiten führte, weil Dona Donna ähnlich passioniert die jeweiligen Wahrsager und Orakel aufsuchte, um im Austausch zu lernen.
Im Geheimtempel der Santeria der Inselhauptstadt, zu dem Don Pedro Zutritt erhalten hatte durch die Empfehlung einer hohen afrikanischen Priesterin, lernte er Eduardo de Montoya kennen. Beide waren sich auf Anhieb sympathisch und erkannten die gegenseitige Möglichkeit, voneinander zu lernen. Das klassisch-archaische Weltbild der Santeria mit seinen steten Wechselwirkungen zum Intuitiven, welches Eduardo de Montoya verkörperte, begegnete der westlich-strengen, technokratischen rituellen Magie des Don Pedro. Jeder ein Meister seines Fachs, jeder ein erfahrener Mann mit der Souveränität abgestoßener, doch gefährlich spitzer Hörner, geistig gereift und ausgestattet mit dem Selbstvertrauen eines Überlebenden größter Lebenskrisen, so respektierte man sich gegenseitig und war offen, sich von den Erfahrungen des jeweils anderen befruchten zu lassen.
Montoya, der um die Heimatsuche von Donna und Pedro wusste, schlug seine Insel nicht direkt vor, vielmehr zeigte er dem Paar ganz beiläufig und wie es sich im Rahmen der freundschaftlichen Kontakte auch außerhalb von Tempel und Okkultismus ergab, etwas von dem Leben, wie es seiner Meinung nach nur an diesem Ort und auf diesem magischen Boden eigenartige und mystische Wege ging. Er führte das Paar an Orte, die noch nie einen Touristen gesehen hatten, machte sie mit den Menschen und Gebräuchen des Landes bekannt und vermittelte ihnen das hier alltägliche Lebensgefühl der starken Nähe von Naturkräften, Geistern und Göttern. Eduardo de Montoya glaubte mehr als an alles andere in der Welt an das ursprünglich Heilige, an die Geburt eines jeden Wesens in es magisch mit dem gesamten Sein verbindender Unschuld, an die Vollkommenheit der Ursprünglichkeit, in der jeder diese Welt betritt. Sich diesem Geburtsprinzip des Kosmos wieder anzunähern, die korrumpierenden Kräfte von Erziehung, gesellschaftlichen Prägungen und dem Verlangen des Fleisches erkennend in diesen Urzustand zurückzufinden, das war für ihn die Crux wahrer Gottsuche. Die unbescholtene Reinheit jenes ersten Atemzuges mit jedem neuen Atemzug neu zu erleben, wie es das angestammte Recht der Saat des Lebens ist, allein darin fand Eduardo de Montoya Wahrheit und Sinn. Dies war für ihn der universelle Ring der Verbundenheit zwischen Sterblichkeit und höherem Sein, denn so lautete Montoyas authentische Ringparabel, abseits der Lessingschen Deutung und äußerer Formen, um die sich die Religionen schon immer stritten. Ob es, mit Jesus von Nazareth gesprochen, das Kindsein, oder in östlichen Systemen Samadhi, Satori, Nirwana oder auch das Himmelreich des Islam genannt wurde, stets führte die Spur zurück zum eben erwachenden Bewusstsein, wie es die Welt dankbar und neugierig erblickt, frei von Interpretationen, von Vorurteilen, Erwartungen und Forderungen, wie es nur wahrnimmt und staunt. Diese alles erleuchtende Erfahrung, für uns Sterbliche ein Aufblitzen von kurzer Dauer, da einer anderen Welt angehörig, war Eduardo de Montoya als ein persönliches Zusammentreffen mit der wahren Emanation der magischen Sphäre während seiner rituellen Handlungen im Tempel mehrfach zuteil geworden. Er war, ohne sich selbst je so zu bezeichnen, ein wirklich Erleuchteter, und er wusste somit um die charakterlichen Veränderungen, die dieser Entwicklung folgen, aber in Wahrheit durchaus keine über das Wasser gehenden Asketen und Wunderheiler produziert, sondern bessere Menschen. Im fünften Lebensjahrzehnt seines Erdendaseins angekommen, konnte er das geheime Zeichen, jene energetische Signatur, welche das Erleben eines solchen Moments der Erleuchtung auf jedem hinterlässt, sogar mit seinen Menschenaugen sehen, was er als die größte der als Priester erwiesene Gunst betrachtete. Und er erkannte es an diesen beiden Menschen, seinen neuen Freunden Donna und Pedro.
An dem Tage, als er ihnen im Vorbeifahren den zerfallenen, halb überwucherten ehemaligen Militärkomplex etwas außerhalb des Ortes, wo auch Sir Em und Don Stefan sich angesiedelt hatten zeigte, tat er das mit etwas Berechnung, denn es war ihm ein Anliegen, die beiden in der Nähe zu wissen, um die freundschaftliche Beziehung weiter zu pflegen. Auch seine Frau, Dona Elysia, deren Kontakt zu Dona Donna sich auf einer fast schon schwesterlichen Ebene bewegte, hätte es gerne gesehen, wenn das Paar den Wohnort hier auf der Insel nähme. Unter diesen Umständen nahm Eduardo eine bestimmte Route, die so an dem Gelände vorbeiführte, dass seine vorteilhafteste Seite zur Geltung kam. Die atemberaubende, selbst durch die Trümmer und Gebäudereste kaum zu beeinträchtigende Schönheit des riesigen Grundstücks, das in seinem Umfange mehr einer Hazienda glich, hielt Donna und Pedro unmittelbar gefangen. Eduardo musste anhalten, um den beiden genaueres Hinsehen zu erlauben. Beide waren bezaubert.
Im gleich beeindruckenden Verhältnis wie die Einzigartigkeit dieses Orts stand jedoch auch die Größe der erforderlichen Investitionen, um hier leben zu können. Dies hatte bis dato jeden Interessenten außer Donna und Pedro, die sicher waren, einen Weg zu finden, davon abgehalten, an die nächste Stufe der Schwierigkeiten, die Auseinandersetzung mit den Behörden, auch nur zu denken. In dieser Hinsicht jedoch war Eduardo de Montoya in der glücklichen Lage, helfen zu können. Als Mitglied des angestammten Establishments, der hiesigen regierenden Klasse, kannte er das Gros der Zuständigen und Entscheidungsträger beim Vornamen. Es fiel ihm somit nicht schwer, für Donna und Pedro zu intervenieren und aus dem möglichen Verkauf des Grundstücks einen tatsächlichen zu machen. Auch der Grundstückspreis ließ sich mittels geschickter Nutzung von Eduardos Kontakten in vernünftigen Grenzen halten, war es doch weit günstiger, gewissen Herren vergleichsweise kleinere Beträge, statt dem nimmersatten Staatssäckel riesige Summen zu bezahlen. Man verstand sich sehr gut, und nicht nur in Sachen Magie, sondern auch auf ganz banal-professioneller Ebene, ohne viel zu erörtern, was Eduardo zusätzlich darin bestärkte, diese Leute zu seinen Freunden zu zählen und dass es richtig sei, so viel für diese Menschen zu tun. Das Paar stellte von sich aus zusätzliches Bakschisch in mehr als ausreichender Menge zur Verfügung, um die Räder der Administration zu schmieren, was die Sache schließlich zu einem Spaziergang machte.
Dass man den Bauvorschriften nicht immer entsprechen konnte, dass sich Notwendigkeiten ergaben, auswärtige Spezialisten und Materialien ohne umständliche Genehmigungsverfahren und den ganzen Papierkram einfach kurzfristig einzufliegen, es wurde stillschweigend toleriert, zumal an den richtigen Stellen bekannt wurde, dass ein Yoruba-Tempel auf dem Anwesen seinen Platz fand und des weiteren der Geheimtempel eine bedeutende Spende für dessen längst fällige Instandhaltung erhielt. Die Seilschaften der Santeria wirkten glänzend zusammen, indem man das Militär dazu einspannte, die ihm eigenen Hinterlassenschaften restlos abzureißen und abzutransportieren, den zu Teilen treibstoffverseuchten Grund abzutragen und auf eigene Kosten zu entsorgen, man weiter gläubigen Architekten, Handwerkern und Betrieben leichter den Zuschlag gab und so weiter. Die auf dieser Grundlage an den Tag gelegte Arbeitsmoral aller Beteiligten war vorbildlich und stand im krassen Gegensatz zu dem, was sonst den manyana-dominierten Inselalltag ausmachte; wobei es gewiss eine nicht unwesentliche Rolle spielte, dass Don Pedro darauf bestand, ausnahmslos jeden der beteiligten Arbeiter persönlich kennen zu lernen und ein kurzes Gespräch mit ihm zu führen. Das Prämiensystem, auf das Don Pedro alle einschwor, bewegte sich zusätzlich zum Arbeitslohn und war zum Schweigen verpflichtend. Am Ende einer jeden Arbeitswoche geschah es, dass Don Pedro die Baustelle betrat und mit jedem ein paar dankende Worte sprach. Dabei wechselten unauffällig kleine Briefumschläge den Besitzer, ohne dass ein weiteres Wort darüber verloren wurde. Don Pedro hatte, in Kenntnis der fundamental menschlichen Schwächen und spezieller regionaler Unarten, bei Vertragsabschluss und vor Beginn der Tätigkeiten, allen Unternehmern und Vorarbeitern gegenüber verlauten lassen, dass es unerbittliche Konsequenzen nach sich ziehen würde, wenn irgendeine Seite Hand an die Gaben legen würde, welche er im Auftrag der Geister und Götter an die Arbeiter überbringt. Man verstand so oder so, aber man verstand und ließ den Arbeitern den damit mehr als verdoppelten Lohn wenigstens dieses eine Mal.
Nach eineinhalb Jahren störungsfreier, weder durch Wetter, noch einen einzige Unfall gestörter und damit rekordverdächtig harmonischer Bauzeit schließlich war das Anwesen einzugsbereit. Auf 560 qm Wohnfläche wurde das Haupthaus beziffert, weitere 1.000 qm fanden sich in Neben-, Gäste- und Gesindehäusern. Über den Tempel war nichts bekannt. Die dort beteiligten Arbeiter, eine afrikanische Kolonne, waren stets in dem während der Bauzeit auf dem Anwesen errichteten Camp unter sich geblieben und nach Fertigstellung ebenso unvermittelt abgereist, wie die dafür zuständigen, ebenfalls schwarzen Bauleiter. Eduardo, ein gerngesehener und häufiger Besucher des Anwesens, selbst er hatte den Tempel noch nie betreten.
Jetzt würde er das tun. Erstmals hatte Don Pedro ihn darum gebeten. "Ich brauche deinen Rat und deine Hilfe, Eduardo. Wir werden im Tempel reden", hatte er gesagt. Dieser dringenden Einladung folgend hatte Eduardo abendliche Termine abgesagt und früher als gewöhnlich das Büro verlassen.
Don Pedro empfing ihn draußen. Er kam zu ihm an den Wagen und bat ihn wieder einzusteigen. Don Pedro nahm neben ihm auf dem Beifahrersitz platz. Eduardo wurde über das weitreichende Grundstück dirigiert und kam schließlich in ein Areal weit hinter dem Haupthaus, das er noch nie aus der Nähe gesehen hatte.
"Wir sind da. Lass uns reingehen.", sagte Don Pedro kurz.
Das Gebäude, vor dem sie standen machte den Eindruck eines weiß gestrichenen Betonklotzes. Es erinnerte an die mehrstöckigen Bunker der Deutschen im zweiten Weltkrieg in der Normandie.
Don Pedro machte sich an einem Keypad zu schaffen, worauf sich eine Tür zischend öffnete.
Innen war es so hell, dass sich die auf die Abenddämmerung draußen eingestellten Augen erst eingewöhnen mussten und nur ein grelles Weiß zeigten.
"Das ist nur die Schleuse, mein Freund. Keine Sorge wegen des hellen Lichts. Das dient nur zur Reinigung. Wir können drinnen kein Ungeziefer und keine falsche Energie gebrauchen, wie du weißt."
Selbstverständlich kannte Eduardo die reinigenden Vorkehrungen, die man betrieb, bevor man ins Heiligste eintreten konnte. Doch für ihn waren sie anderer Art, beileibe nicht so schnell, nicht so direkt und computerisiert.
"Jetzt müssen wir strippen", sagte Don Pedro munter. "Uns ausziehen müssen wir und dann duschen, sonst werden wir nicht reinkommen."
Das war schon eher nach Esmeraldos Erfahrung. Die an die Helligkeit nun gewöhnten Augen erkannten Bänke und spindähnliche Schränke, die den Rahmen des Vorraums schufen. Beide Herren entkleideten sich und verstauten ihre Kleidung ordentlich. So waren die Regeln, die nicht ausgesprochen werden mussten, denn der Zustand von Unordnung und Schlamperei wird mitgeschleppt als eine empfindliche Schwäche, die einen drinnen, im Angesicht der nicht menschlichen Mächte, das Leben kosten kann. Don Pedro führte Eduardo weiter, durch eine sich von selbst öffnende Tür, worauf sie in einen mit Duschen und Badewannen ausgestatteten Raum erreichten, der gleichfalls in erhabenem Weiß glänzte.
"Viel Reinigungsarbeit, bis das alles so glänzt", scherzte Eduardo.
"Unsere klugen Mammasitas lieben das! Sie wissen um den verjüngenden Effekt der Nähe zum Tempel, die Damen", lachte Don Pedro.
"Gut ist gut ist gut...", sprach Eduardo lächelnd das Prinzip aus.
"Ist gut ist gut ist gut!", setzte Don Pedro fort.
Sie duschten gründlich, trockneten sich schweigend ab und warfen die Handtücher in die weißen Körbe, die neben jedem Waschplatz standen. Danach gingen sie durch eine weitere Tür. Es war das Ankleidezimmer, das sie jetzt betraten. Don Pedro führte Eduardo zu einem begehbaren Schrank, in dem sich Frauenkleidung aller Art befand. Eduardo sah auf Ritualgewänder, Kleider, Kostüme, Röcke, Blusen und eine endlose Reihe hoher Schuhe.
"Guter Gott, gehen wir in High Heels?", fragte Eduardo.
"Nein-nein, keine Sorge, mein Freund. Hier ist auch meine Ecke. Wir werden schon was finden, denke ich", sagte Don Pedro, während er eine zweiflügelige Tür in der rechten Ecke des Schrankes öffnete. Jetzt sah man eine stattliche Reihe von Anzügen, Hemden und Herrenschuhen und rituellen Gewändern.
"Wenn es so anstrengend wird, wie ich das nach deinem Anruf befürchte, nehme ich lieber nur eine Kutte und die Sandalen", entschied sich Eduardo, eine der rot-weißen Stücke überwerfend.
Don Pedro Schloss sich an.
Sie befanden sich nun vor der wirklichen Tempelpforte, die wie aus glänzendem Ebenholz geschnitzt aussah. In den Intarsien fanden sich symbolische Darstellungen für Leben und Tod, für Freude, Ekstase, Schmerz und Leid.
"Ich grüße die Wege der linken Hand", sprach Don Pedro und legte die linke Hand an die Pforte.
"Ich grüße die Wege der rechten Hand", sprach Eduardo und legte seine rechte Hand daran.
Gemeinsam schoben sie die Flügel der leichtgängigen hohen Tür auf. Sie blickten hinab auf einen riesigen, weißmarmornen Altar, der sich, umrahmt von die vier Himmelsrichtungen markierenden, sich wie in einem Amphitheater absenkenden Sitzreihen, genau zehn Meter unter ihnen, in der Mitte des Raumes befand. Wie eine umgekehrte Pyramide verlief der von unten nach oben lenkende Trichter der Energie, ging es hinab zum machtvollsten Kern, dem Zentrum der Kraft in der Mitte der Altarplatte, die ein blutroter Kreis symbolisierte. Auch dieser Raum war von dominant grellem Weiß, von feinstem Marmor der Boden. Das Heiligste war reich geschmückt, mit magischen Symbolen von hochglänzendem Silber ornamentiert und nur an der Einfassung der gewaltigen Altarplatte glänzte etwas Gold.
"Jetzt können wir reden", sagte Don Pedro, während sie auf die nächstgelegene Sitzreihe zugingen. "Hier ist die Kraft, die uns unterstützt."
"Ich glaube nicht an Satan", sagte Eduardo nachdenklich, nachdem Pedros ausführlicher Bericht geendet hatte. "Wohl aber an die universelle Gegenkraft des Pendels der Schöpfung, die die Leute manchmal böse nennen. Und der, der euch besuchte, gehört ohne Zweifel in diese Kategorie. Stark ist er. Er weiß manches und versteht sein Geschäft mit der Angst. Auch kennt er sich aus in christlicher Mythologie und nimmt für das Spiel, das er mit euch begann, eine der ganz großen Rollen aus diesem Repertoire an. Genau hier ist die Falle, die Teufelsfalle, die ich vermute. Wenn es hart auf hart kommt, wird sich dieses Wesen nicht entsprechend der christlichen Regeln verhalten, das sage ich dir voraus. Den kannst du exorzieren, bis dir die Stimme versagt und er lacht nicht sich, sondern DICH tot!"
"Ich will ihn vernichten", sprach Don Pedro seine Absicht aus. "Aber dem Jungen darf nichts geschehen".
"Du und ich", Eduardo schüttelte den Kopf, "wir werden das nicht können, Pedro. Wir werden jemand gewinnen müssen auf der anderen Seite, einen Höhergestellten, der dazu die Macht hat."
"Denkst du an jemand Bestimmten, Eduardo?"
"Da lässt sich viel denken. Einiges davon wäre realistisch. Aber das ist die Arbeit der linken Hand und wie du weißt sehr gefährlich. Wenn wir etwas auf diese Weise lostreten, müssen wir uns auch mit den Folgen arrangieren. Das bedeutet ablenken, wenn der Bumerang zurückkommen will, also den Rückschlag erden. Bevor ich weiterrede: Was plantest du? Du hast mich sicher nicht herkommen lassen, ohne zuvor selbst nachzudenken."
"Zum Thema Vernichtung fiel mir nichts wirklich Passendes ein. Es ist wegen des Jungen, wegen Esmeraldo, sonst würde eine Kabbala-Magie ausreichen, um das Arschloch in die nächste Dimension zu beamen. Also nicht so was, nichts, womit ich mich gut auskenne. In der Situation bleibt für mich nur eines: Der Mund der Mutter. Ich habe dieses Ritual nur in Brasilien, im Zentraltempel auf der vorgelagerten Insel gesehen. Es geht dabei weniger um töten, als um in sich aufnehmen, absorbieren..."
"Und das Böse wird geläutert", vollendete Eduardo. "Ich kenne hier nur eine Mambo, die das macht. Glücklicherweise lebt sie in der Stadt. Für uns Männer ist diese Arbeit vollkommen unmöglich zu bewältigen. Wenn du dabei warst, weißt du warum. Es ist das anatomische Problem."
"Ich weiß, ich weiß, Eduardo. Nur: Was hältst du davon?"
"Ich bin überrascht, Pedro, überrascht und erstaunt über dich. Ich bin mit der Santeria aufgewachsen und habe mein halbes Leben im Tempel verbracht, aber es hätte mich einige Tage gekostet, den richtigen Zauber zu finden."
"Ist er richtig für diesen Zweck?"
"Ich kenne auf Anhieb nichts besseres. Und angesichts eueres Zeitrahmens bleibt nicht viel Zeit für Überlegungen, wenn wir ehrlich sind. Jetzt sag mir: Wie hast du das gemacht? Wie bist du dahinter gekommen, Pedro?"
"Manchmal weiß ich Sachen einfach, so wie du, wenn du Leute ansiehst, Eduardo. Aber bei mir liegt die Sache so, dass ich dafür auch einen ständig nervenden Preis zahlen muss, denn kurz darauf bin ich zu blöde, mir eine Zigarette anzuzünden, ohne mich zu verletzen. Frag mal Donna danach, was ich alles zu tun vermeide wegen der Verletzungsgefahr, meiner blöden Ungeschicklichkeit und so weiter. Eine never ending Story für sich ist das! Egal jetzt. Wirst du die Mambo fragen, ob sie es für uns tut?"
"Das werde ich, mein Freund. Das werde ich sicher und heute noch. Sobald ich zurück bin in der Stadt, will ich sie aufsuchen."
"Drüben im Haus habe ich Material. Kontaktmaterial. Jede Menge davon. Es ist Kleidung von Esmeraldo, den Santiago als sein Pferd benutzt..."
"Ist dir das auch aufgefallen, Pedro? Nur unsere Geister sprechen so, nennen die Menschen, in die sie einfahren, Pferde oder Ponys."
"Jetzt, wo du es sagst, ist es klar. Aber im Moment wusste ich es nicht."
"Der alte Wortfetischist versagt einmal? Wie schön, dass ich das noch erleben darf!", rief Eduardo erfreut aus.
Die gespannte Stimmung hatte sich gelöst. In der Stille des Tempels breitete sich ein Duft wie von frischen Rosen aus. Ein mildes, angenehmes Lüftchen brachte das Aroma in die Angesichter der beiden Männer.
"Es wird gut gehen", sagte Eduardo tief überzeugt.
"Ja, es wird gut sein, mein Freund", sagte Don Pedro.
"Und wir sitzen da als halbnackte Kuttenbrunzer und müssen nicht kämpfen!", freute sich Eduardo.
"Nicht einmal das, denn die gute Mutter von allem wird uns den Frieden schenken."
"Du bist mir noch eine Antwort schuldig, Pedro", sagte Eduardo nach einer Weile des Schweigens. "Wieso hast du mich heute in deinen Tempel gebracht? Es war gewiss nicht nötig, nur um dieses Gespräch zu führen."
"Nicht, um die Worte zu sprechen, mein Freund. Aber, um deinen Rat zu finden und durch dich eine Verbündete, die den Mund der Mutter für uns öffnet. Und, ich muss es gestehen, gab es da noch einen anderen Grund: Dieser Feind ist mächtig und ich unterschätze ihn nicht. Für den Fall, dass seine Kräfte und sein Einfluss mächtig genug gewesen wären, selbst von dir Besitz zu ergreifen, wäre es hier an den Tag getreten. Dies hier ist der Ort meiner Kraft; der Kraft, die mich leitet und die mir folgt. Es kann nichts geschehen hier, was Donna oder mir schadet. Darum, aus diesen Gründen, bat ich dich hierher, mein guter Freund Eduardo."
Eduardo verstand. Mehr als das sah er sich bestätigt in den Wegen, die zu gehen auch seine Strategie waren. Er lachte laut auf: "Ich grüsse die Wege der linken Hand!"
"Ich grüße die Wege der rechten Hand!", antwortete Don Pedro.
Nach einer angemessenen Weile des still formulierten Dankes, zogen sich die Herren aus dem Heiligsten zurück. Sie kleideten sich an und verließen den Tempel.
Im Haupthaus begegneten sie Donna und Lady G, die, beide mit bunten Farbklecksen übersät, nach kurzer Begrüßung wieder zu ihrer Forschungsarbeit an der Chi-Aura-Malerei-Maschine zurückkehrten. Eduardo nahm das Kontaktmaterial an sich und machte sich damit auf den Weg zur Mambo Ismailia.
Ok, genug Lucifers Field für heute! Habt ihr denn heute schon geteilt, ihr Säcke? Ja, cool, dann hört gut zu. Nein, Bullshit, dann zieht euch das Folgende rein und teilt später mit jemand, ok? Ok! Ach ja, das noch … Es gibt … da gibt es Sachen, die sagen wir (wir, das sind so in etwa … La Madre, Suzuki, Fathers Father, der Alte Meister ANZ, die Ungenannten und ich, cozy … Plus/Minus Unendlichkeit) die Sachen, die sagen wir praktisch immer, immer „mit“, wenn wir etwas sagen, sozusagen, also sagen wir auch heute … ERWECKT VERDAMMT NOCHMAL SOFORT das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das 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Und nun für alle, die uns bis jetzt nicht verstanden haben, in einfacher Sprache:
Wow, das ist jetzt eigenartig, die verdammte Dämonische Nazi – Schwuchtel will mal wieder rappen! Sei es drum, und scheißegal, good hearts, ich bin einfach zu müde, um jetzt noch Stress zu machen …
Außerdem ist dieser Dämonen – Rap aus „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz“!
„Fragst du mich
Wer sie waren
Vielleicht die Barbaren
Husaren
Tataren
die Töchter von Zaren
jedenfalls
jedenfalls
sind es die Garen,
das Hirn
kocht der Fremde
in seinem Topf
dein Körper
hängt am Valium – Tropf
was jetzt
was ist jetzt im Kopf
im Kopf
im Kopf
im Kopf – im Kopf
Dreifaltigkeit?
Du weißt nix
Du bist breit - Du bist breit
Bald ist es soweit
Bald wird es passen
Vom Willen verlassen
Ins Graue entlassen
Ganz normal töten
Frei von den Nöten
NormalitÖten
Die Freiheit geht flöten
Jetzt gibt’s nix mehr zu töten
Nicht in dir
Nichtmal das Tier
Du bis wir
Du bist wir
Wir sind du
Blinde Kuh
BSE tut nicht weh
Hüpft glücklich im Kreis
Kümmert sich n Scheiß
Wer da ist oder nicht
Gibt’s in Frankreich französische Gicht?
Auch das fragst du nicht
Bist dicht – bist dicht
Der längste Weg
Am Ende ein Gag?
Der Tod triumphiert
Hat längst alle geschmiert
Nippel aus Stahl
Du hast keine Wahl
Nur dein Wahlrecht
Freund Nazi
Nigger - Boy
Kleiner Stiefelknecht
Multiple Choice
5 mal der gleiche Scheiß
mach schon dein Kreuz
ist doch egal wohin
hat eh keinen Sinn
Macht und Recht
Was lallt der Brecht
Einer hat Beides
Dein Hirn noch dazu
Dreingabe bist du
Schubiduuh
Schubaldlah – Chef
Sagt niemals Tinnef
Du kennst jetzt die Regeln
Bald gehst du segeln
Im Golfclub dein Platz
Silicon für den Schatz
Kannst ficken dazwischen
Sie wird es verwischen
Und du schaust nur zu
Im Kopf nur noch dein Schubiduuh
Gut Nacht jetzt mein Prinz
Vielleicht heißt du Vince
Erwachst ganz – ganz selten
In rohen Welten
Ungekocht
Das will zu viel
Unordnung – Zweifel
Das ist doch kein Ziel
Liebst jetzt die Vorschrift
Die braucht 90 Grad
Du gibst dir die Hirnlosen
Im Jacuzzi – Bad
Gut Nacht ist umsonst
Nur
Wach mir nicht auf
Die beobachten alle
Und sind gar nicht gut drauf
Zweimal Kochwäsche
Das geht dann nicht gut
Ab in die Reihe
Machs einfach gut.
Und
Töchterleins Ende
Fand statt im geweihten Gelände
Mein Dämon braucht das Blut
Doch sie war nicht so gut
Ging viel zu schnell drauf
Also billiger Kauf
Von Freiheit im Himmel
Du Arsch
Denkst du nur mit dem Pimmel?
Meinst Töchterlein vermisst dich
Ich sag dir
Verpiss dich
Die hat es geschafft
Doch
Hast du die Kraft?
Es soweit zu schaffen?
Hey frag doch die Pfaffen
Die werden dir sagen
Sollst beten und klagen
Sollst ertragen die Plagen
Die kommen von Gott
Im ewigen Trott
Dann
Nach 100 Prozent
Erfüllst du Bedingungen
Die niemand genau kennt
Hoffst auf den Segen
Blut soll es nicht regnen
Scheiß – Apokalypse
Dir genügt deine Schickse
Lockenwickler am Schädel
Nichts drin als Scheiße
Dein Leben ist edel
Wie lang geht das gut
Wie weit reicht dein Mut
Soweit wie meiner?
Viel besser als Keiner!
Viel Blut hab ich vergossen
Nicht mehr
Nicht weniger
Als du genossen
Aber ich hab es versucht
Ok
Das nennt man dann verflucht
Sind da nicht zwei Seiten?
Darf man sich nicht entscheiden?
Wozu dann der Wille
Schluckst besser ne Pille
Dein Töchterlein
Ganz ohne Fleisch
Expressfahrstuhl
Wie war das gleich?
Was wäre gewesen
Würde sie nicht verwesen
Hättest du sie gefickt
Hätte jemand genickt
Oder dich gehindert
Ihre Leiden vermindert
Kaputt für das Leben
Unwissend alles gegeben
Du hättest es genommen
Die Grenzen verschwommen
Fehler eingestanden
Um doch noch oben zu landen
Ja
Beten und Fasten
Zum Abbau der Lasten
Und du glaubst das geht
Frag doch mal Seth
Hier nur eine der Fragen
Hättest du sie getragen
Verantwortung ist Last
Ob das zu dir passt?
Warum schlägst du die Frau
Wieso sagst du fette Sau
Was säufst du dich zu
Brauchst mich doch dazu
Dein Blitzableiter
Wegbegleiter
Denk doch mal weiter
Aber zurück
Wie war es denn wirklich
Vor dem tödlichen Fick?
Wo war der Papa
Wirklich da
Nicht mehr dort
Im Suff oder Puff
Familienmord?
Wer
Wer macht die Tür auf
Dass ich kommen kann
Wann
Wann sind sie bereit
Wie oft warst du breit
Hörst du sie weinen
Die süßen Kleinen
So sehr geliebt
Dass es nichts Besseres gibt
Von Liebe geschützt
Nur
Dass es nichts nützt
Bekenntnisse von Lippen
Dazwischen Gestank
Von Suff und Lügen
Wahrheit verbiegen
Nichts könnt ihr so schaffen
Schon gar keine Waffen
Und hättet doch die Macht
Die Magie der Schlüssel
Wär nur ein bisschen mehr drin als Suff
In eurer Scheiß – Schädel - Schüssel
Ihr lallt und labert
Ihr sprecht Einladungen aus
Eure Lügen wehen heraus
Nur Dunst der blinkt
Im Nichts versinkt
Wir kommen und nehmen
Ihr habt es uns gegeben
Sie hat euch überlebt
Wem die Schuld ihr auch gebt
Sie hat euch überwunden
Durch euch von UNS gefunden
Es ist wahr
Es ist wahr
Kotz aus dein Blah – Blah
Komm
Mach mir den Frosch
Den Hengst
Reiss mir die Gräten raus
Sie hat es geschafft
Es ist aus
Es ist aus!“
So, und genau so machomäßig und eure Leistungen und Orgasmen und Flatulenzen billigend in Kauf nehmend, und selbstverständlich mit jeder Menge sozial kompetenter Energie, sowie tatmehrheitlich in diesem scheinbar absichtsfreien Blog, der lügt und den es daher nicht so gibt, wie man meinen könnte, weil, weil, er ganz und total anders ist und tückisch und tückischer als so manches Herz, weil er euch Essen für andere Leute oder eine Decke oder einen Mantel oder Energie abknöpfen will, die ihr schnellstmöglich austeilen gehen sollt. Keine Gnade, ihr Lieben! Ihr wisst, wir verhandeln nicht, noch machen wir Gefangene! Und den Schluss vom Schluss erspart euch auch keiner, good hearts! Da müsst ihr durch! Denkt ihr, jetzt kommt cozy’s Lamento? Oder doch die Leviten? … lamentierende Leviten, die euch aussenden in alle Welt, in aller Herren Länder … oder nur um die Ecke … zum teilen … that’s right … und so sage euch … bis dann denn, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann.., das garantiert kommt! Und........, was jetzt kommt........., das weiß jeder! Ihr wisst, ihr wisst sehr gut, was ich will! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! Her damit! Also, wenn ihr genug zu essen habt und etwas darüber hinaus, macht euch die Freude, kocht, back irgendwas und bringt es jemandem, der Kohldampf habt! Ihr findet die Leute überall! Und wenn euch nichts einfällt, lasst euch von Suzuki und cozy inspirieren: Bringt einen Kuchen ins Seniorenheim! Und wenn es für euch ok ist, trinkt eine Tasse Kaffee mit den alten Leuten, lasst euch etwas erzählen und macht ein wenig Smalltalk! – Ihr glaubt nicht, wie gut euch das tun wird!
Und wenn das nicht geht? Wenn ihr das nicht könnt? Wollt ihr dannoch etwas tun? Etwas Gutes? Folgt der Einfügung, der Furche, dem Spalt und dann ..... dann bitte DAS! Tut es für euch, für mich, wieder einmal für Andromeda, die Porno –Industrie oder den zuverlässigen Dealer mit den korrekten Preisen oder sonst wen, auch der Liebe Gott wäre geeignet, oder für die Dark People, die hart drauf sind, tut es sicher mein Dad, der Lichtträger…..! Scheißegal, für wen oder was, geht los! Und macht was! Hier also nun, zum wiederholten Mal meine Bitte! Bitte – bitte – bitte !
Ein persönliches, sozusagen „cozy-Anliegen“: Wenn ihr die Mittel nicht habt, jemand essen zu geben und/oder euch nicht traut, es euch zu komisch vorkommt und so weiter und so fort…, dann macht bitte folgendes:
· Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
· Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
· Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
· Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
· Macht das 9 Atemzyklen lang
· Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
· Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Die Verleugnung des Lichts zerreißt den Körper. Man tut sich Unglaubliches an, indem man sich dazu entscheidet, in dieser Welt absurder Halluzinationen zu leben!
Entschließt euch, eure Natur als tanzender Lichtpunkt nicht nur zu akzeptieren, sondern ihrer fühlbar gewahr zu werden; es wird einer der besten Entschlüsse eures Seins sein!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Und dann noch das, an was Suzuki und ich euch gerne erinnern (und immer-immer-wieder, solange es die Vorderzähne aushalten, natürlich):
Genießt das Sein, good hearts, genießt es, mahnt auch Suzuki. Einen sehr sinnlichen, so extrem genussfähigen, grob stofflichen Körper zu haben, das kommt in Wahrheit nicht so oft vor, wie man sich das denken und wünschen würde, merken wir an dieser Stelle an! - Also nehmt die Gelegenheiten wahr! Es gibt derer unendlich viele an jedem Tag; solange ihr noch einen Arsch aus Fleisch und Blut habt!
Ich wünsche euch, wir wünschen euch, also La Madre, Suzuki, Fathers Father, die Ungenannten, der Alte Meister ANZ, die Süßesten der Süßen, S., C., und natürlich die Beste Ehefrau von Allen, JJ & cozy wie immer, wir wünschen euch jetzt einen multiplen Orgasmus Arsch und dem rechten Ohr, im Hirn und dem Geschlecht nach dem anderen, und eine schöne und glücklich machende Überraschung nach der anderen, und denkt daran:
Heute im Angebot (in Memoriam “Luggi”, meinem Schweinehirten - Kollegen mit dem kindlichen Lachen, dem Schokolade zu leihen ich so oft den Vorzug und die Ehre hatte) HEUTE IM ANGEBOT:
Arsch lecken, rasieren,
Salat und Bruschettaso und Eier und Remulade und weiter und so fort ... was ganz phantastisch schmeckt, ihr Leckermäuler ... und und und die große Liebe, und die größte Leidenschaft und die ganz GROSSE ... und ... für euch Leckermäuler zum Nachtisch ... ALL you can EVER AND EVER eat Schokoladeneis mit Laudanum – Koks - Schlagsahne, und ... das alles für eine einzige gute Tat, wenn ihr nur Energie teilt, oder jemandem etwas zu essen gebt! Lieferung wie immer sofort per Hyperraum und Blitz – Chinesen! Er klingelt schon bei euch, also…….. – Greift zu, ihr Narren! Greift zu!
Denkt immer daran: La Madre sagt: Du brauchst nie wieder allein irgendwo hin zu gehen! Ich bleibe immer bei Dir! DANKE! Suzuki & Fathers Father & cozyP
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Zieht euch das rein und genießt jede Sekunde, JEDE, good hearts!
Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts!
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Zieht euch das rein und genießt diese verwirrend bizarre Identitätsspur…., also atmet es alles ein, trinkt und esst und fühlt und hört und riecht und schmeckt und … und … und suhlt und räkelt euch gut, good hearts!
Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts!
Schlaft gut und träumt süß, ihr Mächte und Gewalten, ihr Saat des Himmels, die ihr wahrhaftig seid! CU, ihr lieben good hearts!
Suzuki, La Madre und Fathers Father und ich senden euch unsere bedingungslose Liebe, und alle Kraft und alles Licht, ihr good hearts, Ihr Lieben! LOVE ! cozy Habt Spaß, good hearts!
Bye Muchachos! Vaya con dios, Embryos! Happy – End - Koma – Aroma ! Scheiß’ am Schluss noch mal auf Karma, her mit Parma! Wiedersehen also, good hearts, bei dem einzigen Gläsernen Erleuchteten, den ich kenne! Bis dann denn, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann.., das garantiert kommt!
Ok, ihr, ihr Nougat – Eier, ihr netten! Bis dann … wohlmöglich morgen!
Nun… morgen …. so hoffe und denke ich mal.
Auf jeden Fall bis die Tage!
Und wenn ihr etwas braucht …
… holt es euch einfach auf …
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Haut rein!
!LOVE!
cozy
Nun, was sagt man dazu, good hearts? – Man bedauert, dass man in unseren Breiten einen solchen Mann, gerne auch weiblich, derart selten, so gut wie nie zu Gesicht bekommt?
Nun denn, so starten wir unsere Spaß – Rakete erneut mit dem leider – leider unveränderten … „Hi und hallo und „Aua!“ von gestern und vorgestern und den Tagen davor, ihr Lieben!
Die Nacht, letzte Nacht war die Hölle, und ich hatte oder habe, ja habe, ich habe das Gefühl, eine schwammige Erinnerung, mich auf meinem geliebten Sofa wälzend und herumwerfend wütend herumgeschrieen zu haben vor Schmerz und Überreizung, wogegen die Beobachtung, bzw. die Ermangelung, das Nichtvorhandensein einer solchen Erinnerung bei meiner äußerst lärmempfindlichen Frau spricht. Doch … wie auch immer …
Dass diese Geschehnisse meine ohnehin gespannten Beziehungen zum Sein an nicht zu verbessern geeignet sind, und ich inzwischen in einer Lage bin, in DER Lage, um es genau zu sagen, die Botschafter des Seins aus dem Land werfen zu lassen und die politischen Beziehungen abzubrechen … ich weiß, wie lächerlich das klingt, aber echt ernst genommen wird „es“ (die alte Sau) weder besser, noch weniger überwältigend!
Fahren wir also for wie immer, wenn möglich. Hi und hallo und „Aua!“ Und „Würg!“, dann erst zu einer neuen Runde des unbeliebten Spieles „Scheiße, geht es mir heute beschissen und zum kotzen!“, und damit einmal wieder ein herzliches „Hallo, good hearts!“ Hi dann also, Muchachos! Vaya con dios, Embryos! Happy Koma – Aroma ! Scheiß’ auf Karma, her mit Parma! Willkommen also, good hearts, bei dem einzigen Gläsernen Erleuchteten, den ich kenne! Hi und hallo denn, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann.., das garantiert kommt!
Was soll ich jetzt sagen?
Soll?
Kiss my ass!
Das Wort ist: Schmerzen.
Ein weiteres, passendes wäre … banal
Nun, so lebt es sich hin bei mir im Moment, ihr Lieben! –Bei Tag und in der Nacht!
Scheiße – WOW! Ich schlief ein am Rechner … schlief tief und fest, bis die Schwerkraft (die ich ohnehin entschieden ablehne!) bis mich die verdammte Scherkraft packte und in Richtung Erdmittelpunkt zerrte, in den Abgrund herab …fuck die Henne!
Ok, das macht keinen Sinn, vom Astuhl zu fliegen, wenn man ohnehin so angeschlagen ist; es wäre die reine Unvernunft und dumm dazu!
Hier deswegen zwei Kapitel „Lucifers Field“ mit !LOVE!
Haut rein, good hearts, haut rein! – Ich hau mich hin!
!LOVE!
cozy
666 calling
"Was ist bei euch los?", fragte Sir Em, als er und Esmeraldo ins Zimmer von Don Pedro und Don Stefan stürmten.
"Stefans Handy hat geklingelt. Natürlich ist er wie immer aufgestanden, um zu telefonieren." Don Pedro sprach einen der lustigen Manierismen Don Stefans an, nämlich den, bei der Entgegennahme von Anrufen immer aufzustehen. "Als er abnahm, war jemand dran, der behauptete, Santiago del Sol zu sein. Dann hat es den guten Don Stefan zerlegt. Er ist erschreckt und über seine Pritsche an die Wand gedonnert.", erklärte Don Pedro.
"Wirklich?", fragte Esmeraldo rhetorisch.
"Selbstverständlich!", entgegnete Don Stefan wütend. "Oder meint ihr, ich schlage mir den Kopf freiwillig an, an der blöden Wand?" An seinem Kopf sah man den Beginn einer handfesten Beule.
"Und dann?", Sir Em wollte mehr wissen. "Was hat er noch gesagt?"
"Wie soll ich das wissen?", polterte Don Stefan. "Als ich stolperte, fiel mir das Handy aus der Hand. Und als ich es wieder am Ohr hatte, war er weg."
Alle Augen lagen auf Don Pedro. "Ich kann auch nicht mehr sagen. Ich hab nichts gehört, nur den da fallen sehen und fluchen hören."
"Du hast gut reden. Hol du dir mal eine Gehirnerschütterung, dann fluchst du auch.", schimpfte Don Stefan streitlustig.
"Und zurückrufen?", schlug Esmeraldo vor.
"Gute Idee. Hab gar nicht daran gedacht.", murmelte Don Stefan.
Und dann: "Scheiße, kein Netz! Kann aber nicht sein! Der hat doch gerade angerufen!"
Jetzt waren alle durcheinander.
"Was ist mir der Speicherung? Letzter entgegengenommener Anruf oder so?" Esmeraldo blieb bei der Technik.
"Lass sehen, da muss ich ins Menü...", plapperte Don Stefan, während er sein Handy bediente. "666", lautete seine konsternierte Feststellung.
Er reichte das Handy herum, gab es an die Ungläubigen weiter.
"Da macht sich doch einer einen Joke! Einer aus der Kneipe von der Nacht vielleicht. Oder die Frau aus dem Bus...", brainstormte Esmeraldo.
"Zurückrufen geht nicht. Die Nummer ist zu kurz. Die kann nirgends hinführen", schloss Sir Em seine Untersuchungen ab und gab das Handy an Don Pedro weiter.
"Nein, von dem hier hat niemand die Nummer, außer meiner Frau. Verarschung ist unmöglich.", behauptete Don Stefan. "Das Ding läuft auf eine meiner Limiteds im Ausland. Da kommt keiner dahinter, glaubt mir."
Don Stefan kannte sich in solchen Belangen aus. Immerhin war es einer der Garanten seines Geschäftserfolges und des Erlebens der Pension gewesen, immer für saubere Kommunikationskanäle zu sorgen. Diese Eigenheiten hatte er bis heute nicht abgelegt, zumal er manchmal auch etwas über inoffizielle Wege zu bestellen hatte, wie zum Beispiel die XXL-Thai-Sticks. Es widerstrebte ihm vom Grundsatz her, auch nur die Möglichkeit des Abhörens zuzulassen. Hinzu kamen Sicherheitsaspekte. Selbst als Rentner war seine Position eine exponierte. Da draußen gab es zu viele Menschen, die sich für das Ableben eines Familienmitgliedes würden erkenntlich zeigen wollen, gäbe man ihnen nur die Chance dazu.
Don Stefan reagierte gemäß seines perfekten Reflexmusters, schnell und konsequent. Er nahm das Handy an sich, schaltete es sofort aus, holte die SIM-Karte hervor und untersuchte sie gründlich. Er konnte an dem Teil nichts Außergewöhnliches entdecken, zerriss aber trotzdem eine Zigarettenschachtel und ließ die Karte im Silberpapier verschwinden.
"Dicht.", meinte er mehr für sich selbst. Die Anderen sahen ihm mehr oder mindert verstehend zu.
"Sind wir jetzt beim CIA? Hört uns jemand ab?" Sir Em war genervt.
"Sicher ist sicher. Mehr nicht.", beruhigte ihn Don Stefan.
Auf ein an ihn gerichtetes Kopfschütteln Don Pedros hin unterließ Sir Em das weitere Nachfragen.
Es entstand eine Pause, innerhalb derer keiner etwas sprach. Man schaute betreten drein und vermied es, einander anzusehen.
"Und was denkst du, Pete?", sagte Don Stefan müde in die Stille.
"Keine Ahnung, diesmal, mein Freund Stefan. Mein Handy geht auch nicht. Und meins ist eins von der ultrastarken Sorte. Also gibt es hier wahrscheinlich überhaupt keinen Empfang. Keine Ahnung, ehrlich keinen Schimmer. Technischer Defekt ist auch ausgeschlossen, denn es war ja jemand dran, wie du sagst. Und wer sollte von Santiago del Sol wissen außer uns? Meine Frau, die Frau im Bus, und...? Wer noch? Und wenn dein Handy sicher ist, Stefan, woran ich keinen Zweifel habe.... Ich hab ehrlich keinerlei Ahnung, nicht einmal eine Vermutung. Für mich ist es so, dass weiteres Nachdenken nichts nützt. Wir alle sind wach und wahrscheinlich, ich gehe mal davon aus, wird sich jetzt keiner schlafen legen wollen, oder? Also sollten wir schauen, ob wir nicht ein Frühstück kriegen. Wir sollten an anderes denken, solange wir nichts unternehmen können, meine ich."
"Was denn unternehmen?" Sir Em wurde zusehends wütender, je länger er über diesen üblen Scherz nachdachte.
"Recherchieren, Em! Netzabdeckung, Telefongesellschaft, Anrufprotokolle, Zurückverfolgung, was weiß ich...", entgegnete Don Pedro.
Bei "Zurückverfolgung" musste Don Stefan laut herauslachen. Wenn der Täter sich auch nur einigermaßen geschickt angestellt hatte und kein wirklicher Vollidiot war, würden sie zwangsläufig in die Scheißetonne, also ins Nichts greifen, das wusste er. Für ihn wäre es ein Tag im Internet, von irgendwo aus mit dem Laptop hereingehüpft, und vielleicht noch zwei, drei Tage bis zur Freischaltung, dann hätte er einen nicht zurückzuverfolgenden Anschluss mit jeder beliebigen Teufelsnummer.
"Was hast du? Warum lachst du?", fragte ihn Don Pedro.
"Weil wir nichts erreichen werden, wenn wir es nicht mit einem absolut Schwachsinnigen zu tun haben, Pete. Die Kennung verschleiern und Zurückverfolgung ausschließen, das kann heutzutage jeder. Jeder zwölfjährige Trottel. Leider.", antwortete er lakonisch.
"Also ich kann das nicht." Don Pedro hatte sein Engelsgesicht aufgesetzt und strahlte pure Unschuld vom Lande aus.
"Was ich bezweifle, bei dem Antennenwald bei dir zu Hause", stellte Don Stefan richtig. "Aber, wie immer das sei, Pete hat recht. Es hat keinen Sinn, sich jetzt Gedanken darum zu machen. Wir werden zu Hause versuchen herauszubekommen, was da lief, ok?"
Alle nickten.
"Also Frühstück? Hunger hätte ich!" Sir Em war mit dieser Wendung einverstanden.
"Wie wäre es mit einem Antihelden für heute?", schlug Esmeraldo vor. "Santiago del Sol, das kosmische Arschloch und Erfinder der Hämorrhoiden, der hätte es verdient!" Niemand hätte so viel zornigen Trotz von Esmeraldo zu hören erwartet. Aber er war wütend, wütend wegen des Stimmungswandels und stinksauer wegen des schlechten Vorzeichens für den kommenden Tag.
"So soll es sein, wenn es nach mir geht", stimmte Sir Em zu. "Der Hurensohn hat bestimmt auch was mit der Steuer zu tun".
"Und mit den Zahnärzten! Ich glaube, er war der erste davon!", erregte sich Don Pedro, die Faust ballend.
"Dann ist es beschlossen!", bekräftigte Don Stefan und spie auf den Boden aus. "Dem Sauhund Santiago del Sol wollen wir uns heute annehmen, sein dreckiges Dasein zu Tage fördern und seine widerwärtigen Taten verkünden! Wer soll der Festredner sein? Halt noch eins, bevor wir abstimmen: Das Schwein hat die kleinen Titten gebracht! Ja, ich weiß es! Santiago Arschloch del Sol brachte ein Virus in die von vollkommenen Brüsten angemessener Größe geschmückte Welt, welches sich ausbreitete schneller als eine Computerseuche und vernichtete große Teile der gottgegebenen Pracht!"
"Die Sau!"
"Das Stück Dreck!"
"Unglaublich kranker Vollidiot!"
So hagelte es Beschimpfungen auf diese Einleitung.
Dona Amalia war nicht schlecht überrascht, die Herren so früh und laut schimpfend herunter kommen zu hören. Kaum waren sie zurückgekommen von der Fiesta zu Ehren ihres Verblichenen, schon waren sie wieder unterwegs.
"Was ist, ihr Seniores?", fragte sie die die schmale Treppe heruntersteigenden. "Ist etwas nicht in Ordnung mit den Zimmern? Was erregt sie so, wenn ich fragen darf?"
"Es ist nichts, Dona Amalia, nichts die Zimmer betreffend, nichts, was ihre Gastfreundschaft betrifft!", beruhigte sie Don Pedro. "Nur ein Anruf, der uns dazu zwingt, jetzt früher aufzubrechen als gedacht. Noch müde und etwas verkatert hat uns die Nachricht Verdruss bereitet, wie ich zugeben muss."
"Hoffentlich nichts Schlimmes?", fragte die Wirtin nach.
"Nein, nein. Nur Arbeit, die ewige Arbeit, die uns nicht loslassen will. Keine Sorge, Dona Amalia. Dankbar wären wir allerdings für ein Frühstück, wenn das möglich ist."
"Selbstverständlich. Und gerne, die Herren. Bitte nehmen sie im Gastzimmer Platz und gedulden sie sich. Nur einen Moment."
Dona Amalia fuhr auf, was Küche und Herd zu bieten hatten. Man griff kräftig zu, hielt sich unausgesprochen einig wegen des Antihelden für den Augenblick zurück und besprach Banales.
"Newton wird uns besuchen kommen", verkündete Don Pedro. "Newton Blackfoot, mein indianischer Freund. Ihr wisst schon, der Physiker..."
"Das ist gut.", freute sich Don Stefan. "Ich würde gerne mit ihm sprechen. Immerhin haben wir sehr ähnliche Erfahrungen mit kleinen Hunden gemacht."
"Das dachte ich mir schon, Stefan. Er freut sich auch auf dich."
"Wann wird er kommen?", fragte Don Stefan.
"Nächsten Monat, sagte er. Anfang oder Mitte, wie es bei ihm hinhaut."
"Ich hab eine Scheißwut auf Santiago del Sol", sagte Don Stefan zu seiner Frau. "Mein Gott bin ich froh, dass es dich nicht erwischt hat!"
Sie sah ihren nach Alkohol und Schweiß stinkenden, schlimmer als sonst humpelnden Mann an und verstand nur Bahnhof und Abfahrt. Nackt bis auf den Slip, das Kleid hastig abgestreift auf seine dringende Bitte hin, sobald er die Tür hinter sich geschlossen hatte, ließ sie ihn ihre massigen Brüste kneten und hatte so manche Frage, doch Don Stefan ließ sich nicht unterbrechen.
"Also der Sauhund, der verhurte Bastard...."
Zu gleicher Zeit lag Esmeraldo im Bett mit seiner Verlobten. Er hatte darauf bestanden, ihre Brüste zu sehen, kaum dass er angekommen war, hatte sie ohne viel Aufhebens in Missionarsstellung genommen und hielt ihre Titten jetzt wie Trophäen in den Händen. "Dich hat er nicht infiziert, die blöde Sau Santiago del Sol! Dich nicht, das Arschloch, das blöde...!"
Auch Don Pedro brauchte Bestätigung, eine, die mehr visueller und stiller Art war. So bat er seine Frau Donna, für ihn diesen Abend doch bitte ohne Oberteil und BH zu bleiben. Beim Schwingen ihrer Brüste begann er zu lachen, dem Spiegelbild seiner Frau im großen Panoramafenster zuzuprosten und klatschte in die Hände. Dona Donna, an Einfälle dieser Art gewohnt, nahm dies mit einer Mischung von stoischer Gelassenheit und Vorfreude auf die nächsten Teile des Puzzles hin.
Sir Em schließlich verlangte nach brachialen Reizen. Ohne Umschweife nahm er sich sein Weib, zerrte Lady G in das schalldichte Kabinett im ersten Kellergeschoss und befahl ihr, sich auszuziehen. Auf den Strafbock geschnallt und nur in High Heels, die Augen verbunden und des Schweigens verpflichtet musste sie der weiteren Dinge harren. Sir Em legte sich unter sie, unter ihren Oberkörper und betrachtete mit Muße ihre gewaltigen Glocken. "Keine Chance, Santiago, alter Knabe!", dachte er befriedigt. Dann gedachte er den Bedürfnissen seiner so entgegenkommenden Frau und rief sich über das Intercom eine Maria herbei. Die wies er an, einen Strapon anzulegen und es der Herrin des Hauses von hinten zu besorgen. Die dabei entstehenden Bewegungen machten sein passives Genießen, wieder am Boden liegend und Eis essend, noch vollkommener.
Ein Bus voller entrüsteter Menschen hatte sich geleert. Verbrechen bestialischer Art, verachtungswürdige Taten, worunter auch Menschenhandel, sexueller Missbrauch von Tieren, Pädophilie, der Diebstahl von Geldern für die Entwicklungshilfe, feige Erpressung und der Verkauf strychninhaltiger Medikamentenfälschungen an Entwicklungsländer gehörten, hatten die Mitfahrenden aufs Äußerste erregt. Der Täter, ein gewisser Santiago del Sol, ein notorischer, bis ins Mark verderbter Bösewicht, der seine kriminelle Karriere im Alter von elf Jahren mit dem brutalen Dahinmetzeln seiner beiden Elternteile, hart arbeitender Mineros in den Kaliwerken Chiles, begann; der aus der Besserungsanstalt für Jugendliche entweichen konnte und ab dann, bis er sich auf die Großkriminalität verlegte, spezialisiert auf reiche Homosexuelle, als Arschjunge sein Geld verdiente, er musste gehenkt werden, abgestochen, erschossen, erschlagen, zu Tode gepeitscht; jedenfalls gerichtet und vom Angesicht der Erde getilgt müsse er werden, darüber war man sich gemeinhin einig.
Don Stefan waltete seines Amts als Festredner des Tages in brillanter Weise. Was ihm, dem hölzernen Redner, an Ausdrucksfähigkeit und Charisma fehlte, das machte er durch den Detailreichtum, mit dem er seine Beschreibungen versah gut und jeder Zuhörer im Bus spürte erschauernd die Authentizität des Augenzeugen. Viele der Verbrechen, von denen er berichtete, waren die seiner ehemaligen Arbeitgeber, der Tiffosi-Familie, die, einen Spitzenplatz in der Gilde der organisierten Großkriminalität einnehmend, traditionell nicht die geringsten Skrupel bei der Erschließung neuer Geschäftsfelder hatte und in ihrem Bemühen um möglichst plakative, exemplarisch wirksame Bestrafungsaktionen für säumige Zahler und verräterische Mitarbeiter vor nichts zurückschreckte. Don Stefan redete sich in Rage. Er sprach schnell und abgehackt, konnte mit dem Mund kaum Schritt halten mit dem, was ihm Erinnerung und Inspiration eingaben. Den Zuhörern blieb der Mund offen stehen. Selbst Hartgesottene, zu denen sich zum Beispiel Sir Em zählte, erlitten den Schiffbruch des Ekels, dieses "a little bit to much information", wenn Don Stefan in die Vollen ging. Dass Santiago del Sol einen der vom Aussterben bedrohten Pandabären nicht nur entführen ließ, sondern das Tier auch noch schändete, empörte die Leute. Dass die Geschichte damit nicht beschlossen war, sondern die Schilderung des wilden Schlachtrituals folgte, bei dem der Perverse das Hirn des noch lebenden Tieres verzehrte, zog angewiderte Ausrufe, grobe Beschimpfungen und bei einigen Zuhörern sogar heftiges Würgen nach sich. Santiago del Sol, jetzt auf dem Höhepunkt seiner Macht, habe neue Spezialitäten entdeckt, in Salz eingelegte Kinderfinger, schilderte der schwitzende Stefan, worauf der nur Stöhnen erntete. Jetzt wurde ihm selbst schlecht. Hilfesuchende Blicke erreichten die anderen Herren des kleinen Clubs, die jedoch auch aschfahl waren und nicht viel besser aussahen als Don Stefan. Esmeraldo kam zu Hilfe:
"Ich hasse diesen Santiago del Sol! Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr!"
Dem konnten alle zustimmen. Wie um sein Ja zu bekräftigen, trat der Busfahrer kurz auf die Bremse und alle nickten.
Zweifellos, es war unterhaltsam, die Rückreise so zu verbringen, dachte sich Don Pedro. Doch es war die Rückreise, unvermittelt und früher angetreten als beabsichtigt. Irgend etwas trieb sie zurück. Irgend etwas war geschehen mit ihnen. Don Pedro war ärgerlich, weil er es nicht herausfinden konnte, was dieses Etwas war. Er betrachtete seine übermüdeten Weggenossen, die jetzt eigentlich, genau wie er, fröhlich unterwegs irgendwohin und sorgenfrei sein sollten. Sie waren angespannt, besorgt, in unheimlicher Weise irritiert, nahm er wahr. Das Lustige war nur oberflächlich. Kurz unter dieser kleinen Eisschicht machte sich jeder seine Gedanken. Es gab keinen offenkundigen Grund zur Sorge. Oder doch? Don Pedro kam aus einer sehr gefährlichen Welt hierher, auf die Insel. In jüngeren Jahren war er Banker, also Geldwäscher gewesen. Später wagte er sich an noch Gefährlicheres. Wenn man ihn nach dem fragte, wie Dona Donna und er ihr Geld gemacht hätten, antwortete er immer: "Wir sind Magier! Alles was wir machen, machen wir mit Magie!" Die Leute verstanden das meistens so, als wolle er sagen, dass er nichts sagen wollte, doch Don Pedro de Lazaro war kein Lügner.
Nur Don Stefan hatte munter weiter gefragt, Sir Em dagegen beließ es bei einem Reflexhaften: "Verstehe."
Don Stefan wollte wissen, wie diese Magie denn funktioniert, ob er vielleicht Bühnenmagie oder etwas anderes meinte. Keine Bühne, keine weißen Tiger und so weiter, erklärte ihm Don Pedro. Das Ganze sei anders, anders als in Büchern beschrieben und es koste ein halbes Leben, nur die Grundzüge davon zu lernen. Die Magie, die Dona Donna und er pflegten, sei die rituelle, deren Ziel es wäre, sich die weniger bekannten Naturgesetze dienstbar zu machen. Es ginge um etwas, vom Prinzip her wie ein ganz normales Geschäft, wie es jeder kenne, mit Geben und Nehmen. Wisse man um die Gesetzmäßigkeiten der Tauschbörsen zwischen Menschen und anderen, nicht menschlichen Wesenheiten, bestünde die Aufgabe darin, solche Geschäfte abzuschließen, sie zu erfüllen und seinen Lohn zu genießen. Es fiel Don Stefan zunächst sehr schwer, diese Erklärung zu akzeptieren, doch ließ Don Pedro nichts anderes gelten. Die Geldwäscherei habe ihm weder Geld noch Freiheit gebracht, statt dessen Armut, Krankheit und langjährige Haft. Durch eine Eigenheit seines Charakters seit eh und je an der Magie interessiert, sei er, Don Pedro, nicht so sehr aus eigenem Antrieb, viel mehr aus schierer Not als Kranker, Haftentlassener und Gelegenheitsarbeiter dazu gekommen, diese Beschäftigung nicht nur als sein obsessives Hobby, sondern zu seiner Gesundheits- und Geldquelle zu machen. Es war nichts Hehres an dem Bericht Don Pedros, aber es klang auch nicht wie ein Geständnis. Nüchtern und systematisch erläuterte er Don Stefan, dass es wahrscheinlich wesentlich einfacher und weniger risikoreich sei, im herkömmlichen Geschäftsleben sein Geld zu machen, dieser Weg jedoch für ihn ausgeschlossen war wegen seiner kriminellen Vorgeschichte und seines vorgerückten Alters. Donna und er entschieden sich somit aus einer gewissen Not heraus zum zweifellos gefährlichsten aller Wege, dem der rituellen Magie.
Mit wem er welches Geschäft gemacht habe, ließ Don Pedro nicht verlauten. Auch äußerte er seinen Unmut über primitive Kategorien wie weiße und schwarze Magie, in denen die Welt zu denken gewohnt sei. Für Don Pedro war die unsichtbare Welt nicht in menschlichen Termini einzuordnen und schon gar nicht abzugrenzen; und jeder Versuch dazu reine Torheit.
Ob das für Besucher gesperrte, separat abgegrenzte Gästehaus auf seinem Anwesen im Zusammenhang mit diesen Aktivitäten stünde, interessierte Don Stefan weiter. Dies bejahte Don Pedro, ohne mehr darüber zu sagen.
Auch Don Stefan hatte viel gesehen. Vieles war unverständlich, trotzte den Naturgesetzen und logischen Voraussetzungen, auf die sich die Menschenwelt ängstlich geeinigt hatte. Manche der mittel- und südamerikanischen Familien betrieben gar eigene Tempel. Es war ein offenes Geheimnis, dass man schlecht daran tat, ihnen je ein Stück Kontaktmaterial, und sei es nur eine Kippe, nur eine Unterschrift zu geben. Der Mist, was immer es war, funktionierte. Es gab diese Art Auftragsarbeit in seinem alten Beruf. Diese Jobs wurden von den Leuten bezahlt, die auch ihn in seiner aktiven Zeit bezahlten. Also war es nicht von Pappe. Betrüger kamen in dieser Welt nicht durch. Sie lebten nicht lange genug, um etwas von ihrem ergaunerten Geld zu haben. Alles zusammengenommen kaufte Don Stefan die Geschichte mit der Magie nicht so ganz, nicht hundertprozentig, ebenso wenig, wie ihm Don Pedro die Sache mit seinem Vermögen als Großhändler für Kühlschränke an der ganzen Westküste der Staaten glaubte.
Jetzt waren Don Pedros Gedanken wirklich von Magie und Mystik in Beschlag genommen. Die Geschichte mit Santiago del Sol stimmte. Sie war nicht erfunden und genauso historisch belegt, wie er es erzählt hatte. Unter normalen, das heißt alltäglichen Umständen, hätte es Don Pedro nicht zugelassen, dass der Name eines in den Augen der Menschenwelt bösen Geistes so oft ausgesprochen und dass ihm gespottet wird. Diese Sache aber hatte eine Eigendynamik. Seltsam genug, dass die so überaus vorsichtige und in der Regel eher ängstliche Dona Donna mit diesem Nachlass ankam. Bemerkenswerter noch, dass sie, die dem Klerus nun wirklich nicht per se freundlich Gesinnte, die materiell sehr werthaltigen Relikte zurückgab, aber auf den Aufzeichnungen für sich selbst bestand. Don Pedro hatte das alles beobachtet und abgewartet, ohne sich einzumischen. Erwartungsgemäß war Dona Donna dann doch irgendwann an ihn herangetreten mit der Bitte, sich das Ganze einmal anzusehen, um ihr seine Meinung dazu zu sagen. Sich eine Meinung zu bilden, fiel Don Pedro nicht schwer. Er verfügte über Mittel und Wege ritueller Art, um die dies umgebenden Kräfte zu prüfen. Da es sich zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht um eine Top-Priorität handelte, prüfte Don Pedro nur die Ja-Nein-Frage, das heißt, ob überhaupt nichtmenschliche Kräfte am Werke waren oder nicht. Die Antwort darauf war ja. Damit war die Sache im Grunde erledigt für Dona Donna. Ihre natürliche Klugheit veranlasste sie dazu, es mit der Rückholung der Sachen aus Don Pedros Obhut nicht eilig zu haben, aber andererseits auch nicht - und das war ein weiteres deutliches Merkmal des Ungewöhnlichen - auf Entsorgung oder Weitergabe zu bestehen. Die Kirche hätte nur zu gerne zugeschnappt, wie sie wusste. So wurden die Papiere zu Don Pedros Lektüre für Tage des Regens, wenn er zwischendurch nichts Neues beginnen und einfach nur herumstöbern wollte. Auf diese Weise schließlich entstand die Vertrautheit, das detaillierte Wissen um die genauen Inhalte, welche es erlaubten, in der während der Busfahrt geschehenen Weise zu berichten.
Don Pedro de Lazaro fühlte sich rückerinnert an die finsteren Zeiten seiner früheren Rituale, als er krank, arm und mittellos, mit dem Empfinden eines Stücks Freiwild diese Zukunft schuf. Wie oft war ihm der Glaube verloren gegangen. Wie oft glaubte er sich verloren, anstatt auf der Seite der Gewinner. Heute war er nicht verzweifelt. Nicht wie damals. War er damals verzweifelt? Nein, er war es nicht, denn er wusste, dies würde der Tod der Zukunft sein. Verwirrt war er damals. Und manchmal ängstlich. Kleinlich. Und diese Gefühle waren die Schnittstelle zu jetzt. Wenn eine nicht menschliche Kraft die Grenzen so weit überschreitet, dass ein Telefonanruf möglich ist.... Er mochte nicht weiter denken, denn in der Magie gibt es keine wieder aufgerichteten Dämme. Gebrochen ist gebrochen.
Schadensbegrenzung. Darum ging es jetzt. Es war das Äußerste, was man tun konnte. Und dazu war das, was sie jetzt gerade vollführten, das übertrieben ordinäre und maßlos überzeichnete Prozedere des Beschimpfens intuitiv richtig, ein guter erster Schritt, wie er jetzt grinsend feststellte.
Don Pedro beteiligte sich an den Tiraden, kaum dass er diese Feststellung getroffen hatte. Schließlich war Santiago del Sol auch ein großer Umweltverschmutzer, der mit seinen Deponien Schuld trug an der Krebserkrankung hunderter, wenn nicht tausender Menschen. Darüber sollte man seine Mitmenschen nicht im Unklaren lassen.
Erste Gegenmaßnahmen & comig out
Vier Tage später traf man sich im Cafe Paradiso, wie immer am äußersten linken Tisch der Terrasse. Don Pedro hatte die Versammlung einberufen, das heißt jeden einzeln angerufen und um sein kommen gebeten. Nach allgemeinem Geplänkel, dem Austausch von Höflichkeiten und dem Besprechen der örtlichen Neuigkeiten, als das zweite Getränk bestellt wurde, bat Don Pedro um das Wort. Er klärte kurz und bündig, er habe ein Geschenk für jeden der Herren, eine Kleinigkeit, jedoch hergestellt von eigener Hand. Man war neugierig nach dieser Einleitung und drängte Don Pedro auf die Herausgabe. Don Pedro überreichte jedem der Herren ein kleines Ledersäckchen, worin sich eine Kette mit einem Anhänger befand. Ein Amulett war es, unscheinbar auf den ersten Blick, aber es hatte es in sich, wie die neuen Besitzer sofort feststellten. Die Gravur auf der sechseckigen Fläche war auf der einen Seite absolut unleserlich und, wie Don Pedro erläuterte, in altaramäischer Sprache verfasst, während auf der anderen Seite ganz neuzeitlich und unübersehbar dick und fett "FUCK SANTIAGO" zu lesen war. Eine Erinnerung an diese besondere Reise, die fortzusetzen doch noch ausstünde, solle es sein, erklärte Don Pedro, um gleich darauf die Männer darauf zu verpflichten, das neue Schmuckstück sieben Tage lange zu tragen; und das ab sofort und das ohne Unterbrechung. Don Stefan, der meinte die Zeichen der Zeit zu kennen, war als erster mit dem Anlegen fertig. Er dankte artig und verbarg das Schutzamulett unter seinem Shirt. Die anderen taten es ihm gleich.
Man sprach vage darüber, den Ausflug bald zu wiederholen und am vorläufig letzten Endpunkt des ersten Teiles der Expedition in Guada de Luz fortzusetzen. Man witzelte, ob man denn überhaupt so kurzfristig wieder Ausgang, also Urlaub von den Damen bekommen würde und trank auffällig mäßig. Gerne nahm man allerdings die Runde Rauchwaren von Don Stefan an, der dieses Mal die originalen, aus Blättern gerollten Ministicks mitgebracht hatte, die den indischen Beedies ähnlich waren. Das Dope brachte die Stimmung voran, doch wollte keine rechte Euphorie einkehren diesmal. Etwas Beklemmendes lag über der Gesellschaft, wie ein feuchtkaltes Tuch aus unsichtbarer Schwere, ebenso unleugenbar wie unaussprechlich.
"Ich will die Herren nicht länger auf die Folter spannen", begann Esmeraldo, am Tisch aufstehend und sein Amulett mit der linken Hand abreißend, zu sprechen. "Ich bin Santiago del Sol. Und was ich will ist ganz einfach. Ich will, dass meine Bastarde Papa zu mir sagen."
Esmeraldo +
Zwei Tage zuvor erlebte Miguela San Felipe del Marco die Liebesnacht ihres Lebens. Sie wurde besprungen, gefickt, geschlagen, gefistet, geleckt, gebissen, in alle erdenklichen Stellungen verbogen und kam nicht dazu, Protest zu erheben oder Zustimmung zu bekunden.
Noch zwei Minuten vor Beginn dieser überirdischen Aktivitäten war ihr ganz normaler und am Abend regelmäßig müder Verlobter Esmeraldo zur Toilette gegangen, mehr widerwillig und faul, aber unter großem Druck wegen des Biers. Als er zurückkam, hatte Miguela nichts erwartet, schon gar nicht mit einer solchen Offensive, die sich anfühlte wie ein Gang-Bang mit dreißig Gefängnisinsassen, die zwanzig Jahre keine Frau gesehen hatten. Sie hatte ihm nachgesehen, wie er dahinschlurfte, ein stilles "Ich liebe dich" gedacht und war ein bisschen stolz gewesen auf seinen wirklich guten kleinen Knackarsch. Dann hatte sie sich auf ihre Seite gedreht, noch überlegt, ob sie lesen würde oder nicht, nach der Brille geschaut und.... Ja, und...? Das wusste sie am Morgen immer noch nicht zu beantworten. Attila der Hunne und seine Reiterscharen waren über sie gekommen, dem wunden Gefühl ihrer Pussy und ihres Anus nach. Und eine Woche jeden Tag Power-Workout im Gym könnten kaum mehr Muskelkater bringen. Aua! Das tat weh, war aber irgendwie auch gut so, befand sie. Ihr Esmeraldo war männlicher als männlich gewesen. Da war pure Kraft, eine nie gekannt selbstverständliche Dominanz, die nach nichts fragte und einfach ihre Wege ging, die Miguela mitzog, was heißt mitzog, die sie abschoss wie eine Mondrakete und sie dann mitten in die Sonne hineindonnerte. Wow, brannte das zwischen den Beinen. Und hinten auch. Aua! Jetzt schlief er friedlich neben ihr. Das hatte er verdient. Sie würde ihn nicht wecken. Wer diese Distanz geht, braucht Ruhe, dachte Miguela zärtlich. Und, wer weiß, vielleicht waren das Spätfolgen von der Sache mit der Hausmädchenschlampe? Vielleicht war er so auf den etwas wilderen Geschmack gekommen? Dann hätte die Sache doch wenigstens, nein entschieden etwas Gutes gebracht. Oh Scheiße, ihr kehrten Bilder der Nacht zurück. Oh Mann, war der Typ drauf! Da waren Irrlichter in seinen Augen und sein Becken stieß zu, als wolle er sie zermalmen. Es tat so verflucht gut, endlich einmal besiegt zu werden, endlich einmal nicht führen zu müssen. Das war sein Tanz und Miguela betete, es sei nicht der letzte gewesen.
Beim Aufwachen, es war gegen Mittag, da Miguela ihn gegen alles abgeschirmt hatte, wollte Esmeraldo nichts davon wissen. Er habe geschlafen und sonst nichts. War es ihm peinlich? Miguela war vorsichtig, denn sie wollte diese kleine Pflanze um nichts auf der Welt gefährden. Er wollte nicht darüber reden? Gut. Ok. Reden war eh nicht die Drug of Choice in diesem Zusammenhang. Irgendwann würde er sowieso reden wollen. Aber das hatte Zeit. Sie entschloss sich, ihm einen zu blasen, während er im Bett Kaffee trank und seine ersten obligaten Aufwachzigaretten rauchte. Er liebte das, kam dabei gut in den Tag und hatte es mehr als verdient, wie sie meinte. Außerdem war sie noch geil von der Nacht, spürte ihn überall und das Blasen allein, so uneigennützig das von außen wirken mochte, es genügte diesmal, dass sie tief und leise kam, als sie schluckte.
Esmeraldo fühlte sich großartig. Ein Schlaf, so gut wie lange nicht mehr, Ruhe bis Mittag, wie immer Miguela das angestellt hatte und dann noch einen supergeilen Blowjob zum Kaffee, was wollte ein Mann mehr vom Leben? Da war eine Kraft in ihm, die Mundwinkel hoch zog. Er sah die Dinge um sich herum, als wären sie brandneu, eben hergestellt und alle zu seiner Verfügung. Miguela war phantastisch, er hätte sie ficken können, aber an diesem Morgen hatte der die Kraft, es einfach nicht zu tun. Er spürte diese Sicherheit nur deshalb, weil er das sowieso machen würde, vielleicht später, vielleicht kurz danach, vielleicht in der Nacht. Er würde es ihr besorgen und das gut. Kein Zweifel. Also hatte es keine Eile. Und sie erst! Sie war mehr als gut! Es war der mit Abstand beste Blowjob seines Lebens. Sie ließ sich am Haar reißen und das Ding ganz tief reinfahren, bis zum Anschlag. Ja, so war das Leben, in der einen Hand die Kippe, in der anderen ihr Haar. So ließ sich aufwachen!
Irgendwie hatte er das Gefühl, nicht allein zu sein. Klar war sie im Raum, aber sein Empfinden bezog sich nicht auf das Physische. Er spürte das irritiert, wie es ist, in sich nicht allein zu sein. Das war fremd, aber nicht erschreckend, denn das, was immer da noch war, dieses so ungewohnt Neue, es stand ihm zur Seite, stärkte ihm den Rücken und verlieh ihm eine unheimliche Kraft. Viel Stoff in letzter Zeit, mutmaßte Esmeraldo. Viel fast reines Kokain. Das Zeug von Sir Em hatte es wirklich in sich! Wenn es aus dieser Richtung kam, war es ok für ihn. Eine kleine Psychose kann schon mal auftreten, und was für ein Glück, wenn sie in diese Richtung geht.
"Zeig mir deinen Arsch!", rief er Miguela zurück, die ins Bad verschwinden wollte. "Auf! Komm schon! Her damit!"
Miguela tat wie ihr befohlen, hob das Shirt an und zeigte ihr Hinterteil. Sie trug einen weißen String.
"Und wieso sind deine Backen so rot?", fragte er fordernd.
"Weil du sie gespankt hast heute Nacht, Dummerchen!"
Die Teufelsfalle
Eduardo de Montoya war ein angesehener und reicher Rechtsanwalt in der Hauptstadt und, was die wenigsten wussten, Hohepriester der Santeria.
Seine Bekanntschaft zu Don Pedro ging viele Jahre zurück auf die Zeit von dessen Orientierung, als Dona Donna und Don Pedro durch die Länder streiften auf der Suche nach dem Ort, an dem sie sich mit ihrem neugewonnen Reichtum niederlassen wollten. Der vielseitig interessierte Don Pedro mit seinem besonderen Faible für Voodoo hatte auf diesen Reisen keine Gelegenheit ausgelassen, Tempel und kultische Stätten zu besuchen, Opfer darzubringen und mit den Leuten zu sprechen. Man nahm ihn allseits an und betrachtete ihn schon nach seinen ersten Besuchen als ein Mitglied der Gemeinde, so sehr präsent war seine dankbare Hingabe an die Geister und Götter. Vielerorts war es Don Pedros Kontakt zu den Mambos, der zu den Priestern oder einzelnen Mitgliedern der Gemeinden, der die Abreise verzögernd das Vorhaben der Suche des Domizils der beiden in die Länge zog, was jedoch nur selten zu Unstimmigkeiten führte, weil Dona Donna ähnlich passioniert die jeweiligen Wahrsager und Orakel aufsuchte, um im Austausch zu lernen.
Im Geheimtempel der Santeria der Inselhauptstadt, zu dem Don Pedro Zutritt erhalten hatte durch die Empfehlung einer hohen afrikanischen Priesterin, lernte er Eduardo de Montoya kennen. Beide waren sich auf Anhieb sympathisch und erkannten die gegenseitige Möglichkeit, voneinander zu lernen. Das klassisch-archaische Weltbild der Santeria mit seinen steten Wechselwirkungen zum Intuitiven, welches Eduardo de Montoya verkörperte, begegnete der westlich-strengen, technokratischen rituellen Magie des Don Pedro. Jeder ein Meister seines Fachs, jeder ein erfahrener Mann mit der Souveränität abgestoßener, doch gefährlich spitzer Hörner, geistig gereift und ausgestattet mit dem Selbstvertrauen eines Überlebenden größter Lebenskrisen, so respektierte man sich gegenseitig und war offen, sich von den Erfahrungen des jeweils anderen befruchten zu lassen.
Montoya, der um die Heimatsuche von Donna und Pedro wusste, schlug seine Insel nicht direkt vor, vielmehr zeigte er dem Paar ganz beiläufig und wie es sich im Rahmen der freundschaftlichen Kontakte auch außerhalb von Tempel und Okkultismus ergab, etwas von dem Leben, wie es seiner Meinung nach nur an diesem Ort und auf diesem magischen Boden eigenartige und mystische Wege ging. Er führte das Paar an Orte, die noch nie einen Touristen gesehen hatten, machte sie mit den Menschen und Gebräuchen des Landes bekannt und vermittelte ihnen das hier alltägliche Lebensgefühl der starken Nähe von Naturkräften, Geistern und Göttern. Eduardo de Montoya glaubte mehr als an alles andere in der Welt an das ursprünglich Heilige, an die Geburt eines jeden Wesens in es magisch mit dem gesamten Sein verbindender Unschuld, an die Vollkommenheit der Ursprünglichkeit, in der jeder diese Welt betritt. Sich diesem Geburtsprinzip des Kosmos wieder anzunähern, die korrumpierenden Kräfte von Erziehung, gesellschaftlichen Prägungen und dem Verlangen des Fleisches erkennend in diesen Urzustand zurückzufinden, das war für ihn die Crux wahrer Gottsuche. Die unbescholtene Reinheit jenes ersten Atemzuges mit jedem neuen Atemzug neu zu erleben, wie es das angestammte Recht der Saat des Lebens ist, allein darin fand Eduardo de Montoya Wahrheit und Sinn. Dies war für ihn der universelle Ring der Verbundenheit zwischen Sterblichkeit und höherem Sein, denn so lautete Montoyas authentische Ringparabel, abseits der Lessingschen Deutung und äußerer Formen, um die sich die Religionen schon immer stritten. Ob es, mit Jesus von Nazareth gesprochen, das Kindsein, oder in östlichen Systemen Samadhi, Satori, Nirwana oder auch das Himmelreich des Islam genannt wurde, stets führte die Spur zurück zum eben erwachenden Bewusstsein, wie es die Welt dankbar und neugierig erblickt, frei von Interpretationen, von Vorurteilen, Erwartungen und Forderungen, wie es nur wahrnimmt und staunt. Diese alles erleuchtende Erfahrung, für uns Sterbliche ein Aufblitzen von kurzer Dauer, da einer anderen Welt angehörig, war Eduardo de Montoya als ein persönliches Zusammentreffen mit der wahren Emanation der magischen Sphäre während seiner rituellen Handlungen im Tempel mehrfach zuteil geworden. Er war, ohne sich selbst je so zu bezeichnen, ein wirklich Erleuchteter, und er wusste somit um die charakterlichen Veränderungen, die dieser Entwicklung folgen, aber in Wahrheit durchaus keine über das Wasser gehenden Asketen und Wunderheiler produziert, sondern bessere Menschen. Im fünften Lebensjahrzehnt seines Erdendaseins angekommen, konnte er das geheime Zeichen, jene energetische Signatur, welche das Erleben eines solchen Moments der Erleuchtung auf jedem hinterlässt, sogar mit seinen Menschenaugen sehen, was er als die größte der als Priester erwiesene Gunst betrachtete. Und er erkannte es an diesen beiden Menschen, seinen neuen Freunden Donna und Pedro.
An dem Tage, als er ihnen im Vorbeifahren den zerfallenen, halb überwucherten ehemaligen Militärkomplex etwas außerhalb des Ortes, wo auch Sir Em und Don Stefan sich angesiedelt hatten zeigte, tat er das mit etwas Berechnung, denn es war ihm ein Anliegen, die beiden in der Nähe zu wissen, um die freundschaftliche Beziehung weiter zu pflegen. Auch seine Frau, Dona Elysia, deren Kontakt zu Dona Donna sich auf einer fast schon schwesterlichen Ebene bewegte, hätte es gerne gesehen, wenn das Paar den Wohnort hier auf der Insel nähme. Unter diesen Umständen nahm Eduardo eine bestimmte Route, die so an dem Gelände vorbeiführte, dass seine vorteilhafteste Seite zur Geltung kam. Die atemberaubende, selbst durch die Trümmer und Gebäudereste kaum zu beeinträchtigende Schönheit des riesigen Grundstücks, das in seinem Umfange mehr einer Hazienda glich, hielt Donna und Pedro unmittelbar gefangen. Eduardo musste anhalten, um den beiden genaueres Hinsehen zu erlauben. Beide waren bezaubert.
Im gleich beeindruckenden Verhältnis wie die Einzigartigkeit dieses Orts stand jedoch auch die Größe der erforderlichen Investitionen, um hier leben zu können. Dies hatte bis dato jeden Interessenten außer Donna und Pedro, die sicher waren, einen Weg zu finden, davon abgehalten, an die nächste Stufe der Schwierigkeiten, die Auseinandersetzung mit den Behörden, auch nur zu denken. In dieser Hinsicht jedoch war Eduardo de Montoya in der glücklichen Lage, helfen zu können. Als Mitglied des angestammten Establishments, der hiesigen regierenden Klasse, kannte er das Gros der Zuständigen und Entscheidungsträger beim Vornamen. Es fiel ihm somit nicht schwer, für Donna und Pedro zu intervenieren und aus dem möglichen Verkauf des Grundstücks einen tatsächlichen zu machen. Auch der Grundstückspreis ließ sich mittels geschickter Nutzung von Eduardos Kontakten in vernünftigen Grenzen halten, war es doch weit günstiger, gewissen Herren vergleichsweise kleinere Beträge, statt dem nimmersatten Staatssäckel riesige Summen zu bezahlen. Man verstand sich sehr gut, und nicht nur in Sachen Magie, sondern auch auf ganz banal-professioneller Ebene, ohne viel zu erörtern, was Eduardo zusätzlich darin bestärkte, diese Leute zu seinen Freunden zu zählen und dass es richtig sei, so viel für diese Menschen zu tun. Das Paar stellte von sich aus zusätzliches Bakschisch in mehr als ausreichender Menge zur Verfügung, um die Räder der Administration zu schmieren, was die Sache schließlich zu einem Spaziergang machte.
Dass man den Bauvorschriften nicht immer entsprechen konnte, dass sich Notwendigkeiten ergaben, auswärtige Spezialisten und Materialien ohne umständliche Genehmigungsverfahren und den ganzen Papierkram einfach kurzfristig einzufliegen, es wurde stillschweigend toleriert, zumal an den richtigen Stellen bekannt wurde, dass ein Yoruba-Tempel auf dem Anwesen seinen Platz fand und des weiteren der Geheimtempel eine bedeutende Spende für dessen längst fällige Instandhaltung erhielt. Die Seilschaften der Santeria wirkten glänzend zusammen, indem man das Militär dazu einspannte, die ihm eigenen Hinterlassenschaften restlos abzureißen und abzutransportieren, den zu Teilen treibstoffverseuchten Grund abzutragen und auf eigene Kosten zu entsorgen, man weiter gläubigen Architekten, Handwerkern und Betrieben leichter den Zuschlag gab und so weiter. Die auf dieser Grundlage an den Tag gelegte Arbeitsmoral aller Beteiligten war vorbildlich und stand im krassen Gegensatz zu dem, was sonst den manyana-dominierten Inselalltag ausmachte; wobei es gewiss eine nicht unwesentliche Rolle spielte, dass Don Pedro darauf bestand, ausnahmslos jeden der beteiligten Arbeiter persönlich kennen zu lernen und ein kurzes Gespräch mit ihm zu führen. Das Prämiensystem, auf das Don Pedro alle einschwor, bewegte sich zusätzlich zum Arbeitslohn und war zum Schweigen verpflichtend. Am Ende einer jeden Arbeitswoche geschah es, dass Don Pedro die Baustelle betrat und mit jedem ein paar dankende Worte sprach. Dabei wechselten unauffällig kleine Briefumschläge den Besitzer, ohne dass ein weiteres Wort darüber verloren wurde. Don Pedro hatte, in Kenntnis der fundamental menschlichen Schwächen und spezieller regionaler Unarten, bei Vertragsabschluss und vor Beginn der Tätigkeiten, allen Unternehmern und Vorarbeitern gegenüber verlauten lassen, dass es unerbittliche Konsequenzen nach sich ziehen würde, wenn irgendeine Seite Hand an die Gaben legen würde, welche er im Auftrag der Geister und Götter an die Arbeiter überbringt. Man verstand so oder so, aber man verstand und ließ den Arbeitern den damit mehr als verdoppelten Lohn wenigstens dieses eine Mal.
Nach eineinhalb Jahren störungsfreier, weder durch Wetter, noch einen einzige Unfall gestörter und damit rekordverdächtig harmonischer Bauzeit schließlich war das Anwesen einzugsbereit. Auf 560 qm Wohnfläche wurde das Haupthaus beziffert, weitere 1.000 qm fanden sich in Neben-, Gäste- und Gesindehäusern. Über den Tempel war nichts bekannt. Die dort beteiligten Arbeiter, eine afrikanische Kolonne, waren stets in dem während der Bauzeit auf dem Anwesen errichteten Camp unter sich geblieben und nach Fertigstellung ebenso unvermittelt abgereist, wie die dafür zuständigen, ebenfalls schwarzen Bauleiter. Eduardo, ein gerngesehener und häufiger Besucher des Anwesens, selbst er hatte den Tempel noch nie betreten.
Jetzt würde er das tun. Erstmals hatte Don Pedro ihn darum gebeten. "Ich brauche deinen Rat und deine Hilfe, Eduardo. Wir werden im Tempel reden", hatte er gesagt. Dieser dringenden Einladung folgend hatte Eduardo abendliche Termine abgesagt und früher als gewöhnlich das Büro verlassen.
Don Pedro empfing ihn draußen. Er kam zu ihm an den Wagen und bat ihn wieder einzusteigen. Don Pedro nahm neben ihm auf dem Beifahrersitz platz. Eduardo wurde über das weitreichende Grundstück dirigiert und kam schließlich in ein Areal weit hinter dem Haupthaus, das er noch nie aus der Nähe gesehen hatte.
"Wir sind da. Lass uns reingehen.", sagte Don Pedro kurz.
Das Gebäude, vor dem sie standen machte den Eindruck eines weiß gestrichenen Betonklotzes. Es erinnerte an die mehrstöckigen Bunker der Deutschen im zweiten Weltkrieg in der Normandie.
Don Pedro machte sich an einem Keypad zu schaffen, worauf sich eine Tür zischend öffnete.
Innen war es so hell, dass sich die auf die Abenddämmerung draußen eingestellten Augen erst eingewöhnen mussten und nur ein grelles Weiß zeigten.
"Das ist nur die Schleuse, mein Freund. Keine Sorge wegen des hellen Lichts. Das dient nur zur Reinigung. Wir können drinnen kein Ungeziefer und keine falsche Energie gebrauchen, wie du weißt."
Selbstverständlich kannte Eduardo die reinigenden Vorkehrungen, die man betrieb, bevor man ins Heiligste eintreten konnte. Doch für ihn waren sie anderer Art, beileibe nicht so schnell, nicht so direkt und computerisiert.
"Jetzt müssen wir strippen", sagte Don Pedro munter. "Uns ausziehen müssen wir und dann duschen, sonst werden wir nicht reinkommen."
Das war schon eher nach Esmeraldos Erfahrung. Die an die Helligkeit nun gewöhnten Augen erkannten Bänke und spindähnliche Schränke, die den Rahmen des Vorraums schufen. Beide Herren entkleideten sich und verstauten ihre Kleidung ordentlich. So waren die Regeln, die nicht ausgesprochen werden mussten, denn der Zustand von Unordnung und Schlamperei wird mitgeschleppt als eine empfindliche Schwäche, die einen drinnen, im Angesicht der nicht menschlichen Mächte, das Leben kosten kann. Don Pedro führte Eduardo weiter, durch eine sich von selbst öffnende Tür, worauf sie in einen mit Duschen und Badewannen ausgestatteten Raum erreichten, der gleichfalls in erhabenem Weiß glänzte.
"Viel Reinigungsarbeit, bis das alles so glänzt", scherzte Eduardo.
"Unsere klugen Mammasitas lieben das! Sie wissen um den verjüngenden Effekt der Nähe zum Tempel, die Damen", lachte Don Pedro.
"Gut ist gut ist gut...", sprach Eduardo lächelnd das Prinzip aus.
"Ist gut ist gut ist gut!", setzte Don Pedro fort.
Sie duschten gründlich, trockneten sich schweigend ab und warfen die Handtücher in die weißen Körbe, die neben jedem Waschplatz standen. Danach gingen sie durch eine weitere Tür. Es war das Ankleidezimmer, das sie jetzt betraten. Don Pedro führte Eduardo zu einem begehbaren Schrank, in dem sich Frauenkleidung aller Art befand. Eduardo sah auf Ritualgewänder, Kleider, Kostüme, Röcke, Blusen und eine endlose Reihe hoher Schuhe.
"Guter Gott, gehen wir in High Heels?", fragte Eduardo.
"Nein-nein, keine Sorge, mein Freund. Hier ist auch meine Ecke. Wir werden schon was finden, denke ich", sagte Don Pedro, während er eine zweiflügelige Tür in der rechten Ecke des Schrankes öffnete. Jetzt sah man eine stattliche Reihe von Anzügen, Hemden und Herrenschuhen und rituellen Gewändern.
"Wenn es so anstrengend wird, wie ich das nach deinem Anruf befürchte, nehme ich lieber nur eine Kutte und die Sandalen", entschied sich Eduardo, eine der rot-weißen Stücke überwerfend.
Don Pedro Schloss sich an.
Sie befanden sich nun vor der wirklichen Tempelpforte, die wie aus glänzendem Ebenholz geschnitzt aussah. In den Intarsien fanden sich symbolische Darstellungen für Leben und Tod, für Freude, Ekstase, Schmerz und Leid.
"Ich grüße die Wege der linken Hand", sprach Don Pedro und legte die linke Hand an die Pforte.
"Ich grüße die Wege der rechten Hand", sprach Eduardo und legte seine rechte Hand daran.
Gemeinsam schoben sie die Flügel der leichtgängigen hohen Tür auf. Sie blickten hinab auf einen riesigen, weißmarmornen Altar, der sich, umrahmt von die vier Himmelsrichtungen markierenden, sich wie in einem Amphitheater absenkenden Sitzreihen, genau zehn Meter unter ihnen, in der Mitte des Raumes befand. Wie eine umgekehrte Pyramide verlief der von unten nach oben lenkende Trichter der Energie, ging es hinab zum machtvollsten Kern, dem Zentrum der Kraft in der Mitte der Altarplatte, die ein blutroter Kreis symbolisierte. Auch dieser Raum war von dominant grellem Weiß, von feinstem Marmor der Boden. Das Heiligste war reich geschmückt, mit magischen Symbolen von hochglänzendem Silber ornamentiert und nur an der Einfassung der gewaltigen Altarplatte glänzte etwas Gold.
"Jetzt können wir reden", sagte Don Pedro, während sie auf die nächstgelegene Sitzreihe zugingen. "Hier ist die Kraft, die uns unterstützt."
"Ich glaube nicht an Satan", sagte Eduardo nachdenklich, nachdem Pedros ausführlicher Bericht geendet hatte. "Wohl aber an die universelle Gegenkraft des Pendels der Schöpfung, die die Leute manchmal böse nennen. Und der, der euch besuchte, gehört ohne Zweifel in diese Kategorie. Stark ist er. Er weiß manches und versteht sein Geschäft mit der Angst. Auch kennt er sich aus in christlicher Mythologie und nimmt für das Spiel, das er mit euch begann, eine der ganz großen Rollen aus diesem Repertoire an. Genau hier ist die Falle, die Teufelsfalle, die ich vermute. Wenn es hart auf hart kommt, wird sich dieses Wesen nicht entsprechend der christlichen Regeln verhalten, das sage ich dir voraus. Den kannst du exorzieren, bis dir die Stimme versagt und er lacht nicht sich, sondern DICH tot!"
"Ich will ihn vernichten", sprach Don Pedro seine Absicht aus. "Aber dem Jungen darf nichts geschehen".
"Du und ich", Eduardo schüttelte den Kopf, "wir werden das nicht können, Pedro. Wir werden jemand gewinnen müssen auf der anderen Seite, einen Höhergestellten, der dazu die Macht hat."
"Denkst du an jemand Bestimmten, Eduardo?"
"Da lässt sich viel denken. Einiges davon wäre realistisch. Aber das ist die Arbeit der linken Hand und wie du weißt sehr gefährlich. Wenn wir etwas auf diese Weise lostreten, müssen wir uns auch mit den Folgen arrangieren. Das bedeutet ablenken, wenn der Bumerang zurückkommen will, also den Rückschlag erden. Bevor ich weiterrede: Was plantest du? Du hast mich sicher nicht herkommen lassen, ohne zuvor selbst nachzudenken."
"Zum Thema Vernichtung fiel mir nichts wirklich Passendes ein. Es ist wegen des Jungen, wegen Esmeraldo, sonst würde eine Kabbala-Magie ausreichen, um das Arschloch in die nächste Dimension zu beamen. Also nicht so was, nichts, womit ich mich gut auskenne. In der Situation bleibt für mich nur eines: Der Mund der Mutter. Ich habe dieses Ritual nur in Brasilien, im Zentraltempel auf der vorgelagerten Insel gesehen. Es geht dabei weniger um töten, als um in sich aufnehmen, absorbieren..."
"Und das Böse wird geläutert", vollendete Eduardo. "Ich kenne hier nur eine Mambo, die das macht. Glücklicherweise lebt sie in der Stadt. Für uns Männer ist diese Arbeit vollkommen unmöglich zu bewältigen. Wenn du dabei warst, weißt du warum. Es ist das anatomische Problem."
"Ich weiß, ich weiß, Eduardo. Nur: Was hältst du davon?"
"Ich bin überrascht, Pedro, überrascht und erstaunt über dich. Ich bin mit der Santeria aufgewachsen und habe mein halbes Leben im Tempel verbracht, aber es hätte mich einige Tage gekostet, den richtigen Zauber zu finden."
"Ist er richtig für diesen Zweck?"
"Ich kenne auf Anhieb nichts besseres. Und angesichts eueres Zeitrahmens bleibt nicht viel Zeit für Überlegungen, wenn wir ehrlich sind. Jetzt sag mir: Wie hast du das gemacht? Wie bist du dahinter gekommen, Pedro?"
"Manchmal weiß ich Sachen einfach, so wie du, wenn du Leute ansiehst, Eduardo. Aber bei mir liegt die Sache so, dass ich dafür auch einen ständig nervenden Preis zahlen muss, denn kurz darauf bin ich zu blöde, mir eine Zigarette anzuzünden, ohne mich zu verletzen. Frag mal Donna danach, was ich alles zu tun vermeide wegen der Verletzungsgefahr, meiner blöden Ungeschicklichkeit und so weiter. Eine never ending Story für sich ist das! Egal jetzt. Wirst du die Mambo fragen, ob sie es für uns tut?"
"Das werde ich, mein Freund. Das werde ich sicher und heute noch. Sobald ich zurück bin in der Stadt, will ich sie aufsuchen."
"Drüben im Haus habe ich Material. Kontaktmaterial. Jede Menge davon. Es ist Kleidung von Esmeraldo, den Santiago als sein Pferd benutzt..."
"Ist dir das auch aufgefallen, Pedro? Nur unsere Geister sprechen so, nennen die Menschen, in die sie einfahren, Pferde oder Ponys."
"Jetzt, wo du es sagst, ist es klar. Aber im Moment wusste ich es nicht."
"Der alte Wortfetischist versagt einmal? Wie schön, dass ich das noch erleben darf!", rief Eduardo erfreut aus.
Die gespannte Stimmung hatte sich gelöst. In der Stille des Tempels breitete sich ein Duft wie von frischen Rosen aus. Ein mildes, angenehmes Lüftchen brachte das Aroma in die Angesichter der beiden Männer.
"Es wird gut gehen", sagte Eduardo tief überzeugt.
"Ja, es wird gut sein, mein Freund", sagte Don Pedro.
"Und wir sitzen da als halbnackte Kuttenbrunzer und müssen nicht kämpfen!", freute sich Eduardo.
"Nicht einmal das, denn die gute Mutter von allem wird uns den Frieden schenken."
"Du bist mir noch eine Antwort schuldig, Pedro", sagte Eduardo nach einer Weile des Schweigens. "Wieso hast du mich heute in deinen Tempel gebracht? Es war gewiss nicht nötig, nur um dieses Gespräch zu führen."
"Nicht, um die Worte zu sprechen, mein Freund. Aber, um deinen Rat zu finden und durch dich eine Verbündete, die den Mund der Mutter für uns öffnet. Und, ich muss es gestehen, gab es da noch einen anderen Grund: Dieser Feind ist mächtig und ich unterschätze ihn nicht. Für den Fall, dass seine Kräfte und sein Einfluss mächtig genug gewesen wären, selbst von dir Besitz zu ergreifen, wäre es hier an den Tag getreten. Dies hier ist der Ort meiner Kraft; der Kraft, die mich leitet und die mir folgt. Es kann nichts geschehen hier, was Donna oder mir schadet. Darum, aus diesen Gründen, bat ich dich hierher, mein guter Freund Eduardo."
Eduardo verstand. Mehr als das sah er sich bestätigt in den Wegen, die zu gehen auch seine Strategie waren. Er lachte laut auf: "Ich grüsse die Wege der linken Hand!"
"Ich grüße die Wege der rechten Hand!", antwortete Don Pedro.
Nach einer angemessenen Weile des still formulierten Dankes, zogen sich die Herren aus dem Heiligsten zurück. Sie kleideten sich an und verließen den Tempel.
Im Haupthaus begegneten sie Donna und Lady G, die, beide mit bunten Farbklecksen übersät, nach kurzer Begrüßung wieder zu ihrer Forschungsarbeit an der Chi-Aura-Malerei-Maschine zurückkehrten. Eduardo nahm das Kontaktmaterial an sich und machte sich damit auf den Weg zur Mambo Ismailia.
Ok, genug Lucifers Field für heute! Habt ihr denn heute schon geteilt, ihr Säcke? Ja, cool, dann hört gut zu. Nein, Bullshit, dann zieht euch das Folgende rein und teilt später mit jemand, ok? Ok! Ach ja, das noch … Es gibt … da gibt es Sachen, die sagen wir (wir, das sind so in etwa … La Madre, Suzuki, Fathers Father, der Alte Meister ANZ, die Ungenannten und ich, cozy … Plus/Minus Unendlichkeit) die Sachen, die sagen wir praktisch immer, immer „mit“, wenn wir etwas sagen, sozusagen, also sagen wir auch heute … ERWECKT VERDAMMT NOCHMAL SOFORT das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, und das Herz, das Herz, das Herz, das Herz, das HERZ, alles klar?
Und nun für alle, die uns bis jetzt nicht verstanden haben, in einfacher Sprache:
Wow, das ist jetzt eigenartig, die verdammte Dämonische Nazi – Schwuchtel will mal wieder rappen! Sei es drum, und scheißegal, good hearts, ich bin einfach zu müde, um jetzt noch Stress zu machen …
Außerdem ist dieser Dämonen – Rap aus „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz“!
„Fragst du mich
Wer sie waren
Vielleicht die Barbaren
Husaren
Tataren
die Töchter von Zaren
jedenfalls
jedenfalls
sind es die Garen,
das Hirn
kocht der Fremde
in seinem Topf
dein Körper
hängt am Valium – Tropf
was jetzt
was ist jetzt im Kopf
im Kopf
im Kopf
im Kopf – im Kopf
Dreifaltigkeit?
Du weißt nix
Du bist breit - Du bist breit
Bald ist es soweit
Bald wird es passen
Vom Willen verlassen
Ins Graue entlassen
Ganz normal töten
Frei von den Nöten
NormalitÖten
Die Freiheit geht flöten
Jetzt gibt’s nix mehr zu töten
Nicht in dir
Nichtmal das Tier
Du bis wir
Du bist wir
Wir sind du
Blinde Kuh
BSE tut nicht weh
Hüpft glücklich im Kreis
Kümmert sich n Scheiß
Wer da ist oder nicht
Gibt’s in Frankreich französische Gicht?
Auch das fragst du nicht
Bist dicht – bist dicht
Der längste Weg
Am Ende ein Gag?
Der Tod triumphiert
Hat längst alle geschmiert
Nippel aus Stahl
Du hast keine Wahl
Nur dein Wahlrecht
Freund Nazi
Nigger - Boy
Kleiner Stiefelknecht
Multiple Choice
5 mal der gleiche Scheiß
mach schon dein Kreuz
ist doch egal wohin
hat eh keinen Sinn
Macht und Recht
Was lallt der Brecht
Einer hat Beides
Dein Hirn noch dazu
Dreingabe bist du
Schubiduuh
Schubaldlah – Chef
Sagt niemals Tinnef
Du kennst jetzt die Regeln
Bald gehst du segeln
Im Golfclub dein Platz
Silicon für den Schatz
Kannst ficken dazwischen
Sie wird es verwischen
Und du schaust nur zu
Im Kopf nur noch dein Schubiduuh
Gut Nacht jetzt mein Prinz
Vielleicht heißt du Vince
Erwachst ganz – ganz selten
In rohen Welten
Ungekocht
Das will zu viel
Unordnung – Zweifel
Das ist doch kein Ziel
Liebst jetzt die Vorschrift
Die braucht 90 Grad
Du gibst dir die Hirnlosen
Im Jacuzzi – Bad
Gut Nacht ist umsonst
Nur
Wach mir nicht auf
Die beobachten alle
Und sind gar nicht gut drauf
Zweimal Kochwäsche
Das geht dann nicht gut
Ab in die Reihe
Machs einfach gut.
Und
Töchterleins Ende
Fand statt im geweihten Gelände
Mein Dämon braucht das Blut
Doch sie war nicht so gut
Ging viel zu schnell drauf
Also billiger Kauf
Von Freiheit im Himmel
Du Arsch
Denkst du nur mit dem Pimmel?
Meinst Töchterlein vermisst dich
Ich sag dir
Verpiss dich
Die hat es geschafft
Doch
Hast du die Kraft?
Es soweit zu schaffen?
Hey frag doch die Pfaffen
Die werden dir sagen
Sollst beten und klagen
Sollst ertragen die Plagen
Die kommen von Gott
Im ewigen Trott
Dann
Nach 100 Prozent
Erfüllst du Bedingungen
Die niemand genau kennt
Hoffst auf den Segen
Blut soll es nicht regnen
Scheiß – Apokalypse
Dir genügt deine Schickse
Lockenwickler am Schädel
Nichts drin als Scheiße
Dein Leben ist edel
Wie lang geht das gut
Wie weit reicht dein Mut
Soweit wie meiner?
Viel besser als Keiner!
Viel Blut hab ich vergossen
Nicht mehr
Nicht weniger
Als du genossen
Aber ich hab es versucht
Ok
Das nennt man dann verflucht
Sind da nicht zwei Seiten?
Darf man sich nicht entscheiden?
Wozu dann der Wille
Schluckst besser ne Pille
Dein Töchterlein
Ganz ohne Fleisch
Expressfahrstuhl
Wie war das gleich?
Was wäre gewesen
Würde sie nicht verwesen
Hättest du sie gefickt
Hätte jemand genickt
Oder dich gehindert
Ihre Leiden vermindert
Kaputt für das Leben
Unwissend alles gegeben
Du hättest es genommen
Die Grenzen verschwommen
Fehler eingestanden
Um doch noch oben zu landen
Ja
Beten und Fasten
Zum Abbau der Lasten
Und du glaubst das geht
Frag doch mal Seth
Hier nur eine der Fragen
Hättest du sie getragen
Verantwortung ist Last
Ob das zu dir passt?
Warum schlägst du die Frau
Wieso sagst du fette Sau
Was säufst du dich zu
Brauchst mich doch dazu
Dein Blitzableiter
Wegbegleiter
Denk doch mal weiter
Aber zurück
Wie war es denn wirklich
Vor dem tödlichen Fick?
Wo war der Papa
Wirklich da
Nicht mehr dort
Im Suff oder Puff
Familienmord?
Wer
Wer macht die Tür auf
Dass ich kommen kann
Wann
Wann sind sie bereit
Wie oft warst du breit
Hörst du sie weinen
Die süßen Kleinen
So sehr geliebt
Dass es nichts Besseres gibt
Von Liebe geschützt
Nur
Dass es nichts nützt
Bekenntnisse von Lippen
Dazwischen Gestank
Von Suff und Lügen
Wahrheit verbiegen
Nichts könnt ihr so schaffen
Schon gar keine Waffen
Und hättet doch die Macht
Die Magie der Schlüssel
Wär nur ein bisschen mehr drin als Suff
In eurer Scheiß – Schädel - Schüssel
Ihr lallt und labert
Ihr sprecht Einladungen aus
Eure Lügen wehen heraus
Nur Dunst der blinkt
Im Nichts versinkt
Wir kommen und nehmen
Ihr habt es uns gegeben
Sie hat euch überlebt
Wem die Schuld ihr auch gebt
Sie hat euch überwunden
Durch euch von UNS gefunden
Es ist wahr
Es ist wahr
Kotz aus dein Blah – Blah
Komm
Mach mir den Frosch
Den Hengst
Reiss mir die Gräten raus
Sie hat es geschafft
Es ist aus
Es ist aus!“
So, und genau so machomäßig und eure Leistungen und Orgasmen und Flatulenzen billigend in Kauf nehmend, und selbstverständlich mit jeder Menge sozial kompetenter Energie, sowie tatmehrheitlich in diesem scheinbar absichtsfreien Blog, der lügt und den es daher nicht so gibt, wie man meinen könnte, weil, weil, er ganz und total anders ist und tückisch und tückischer als so manches Herz, weil er euch Essen für andere Leute oder eine Decke oder einen Mantel oder Energie abknöpfen will, die ihr schnellstmöglich austeilen gehen sollt. Keine Gnade, ihr Lieben! Ihr wisst, wir verhandeln nicht, noch machen wir Gefangene! Und den Schluss vom Schluss erspart euch auch keiner, good hearts! Da müsst ihr durch! Denkt ihr, jetzt kommt cozy’s Lamento? Oder doch die Leviten? … lamentierende Leviten, die euch aussenden in alle Welt, in aller Herren Länder … oder nur um die Ecke … zum teilen … that’s right … und so sage euch … bis dann denn, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann.., das garantiert kommt! Und........, was jetzt kommt........., das weiß jeder! Ihr wisst, ihr wisst sehr gut, was ich will! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! GEBT ES MIR! Her damit! Also, wenn ihr genug zu essen habt und etwas darüber hinaus, macht euch die Freude, kocht, back irgendwas und bringt es jemandem, der Kohldampf habt! Ihr findet die Leute überall! Und wenn euch nichts einfällt, lasst euch von Suzuki und cozy inspirieren: Bringt einen Kuchen ins Seniorenheim! Und wenn es für euch ok ist, trinkt eine Tasse Kaffee mit den alten Leuten, lasst euch etwas erzählen und macht ein wenig Smalltalk! – Ihr glaubt nicht, wie gut euch das tun wird!
Und wenn das nicht geht? Wenn ihr das nicht könnt? Wollt ihr dannoch etwas tun? Etwas Gutes? Folgt der Einfügung, der Furche, dem Spalt und dann ..... dann bitte DAS! Tut es für euch, für mich, wieder einmal für Andromeda, die Porno –Industrie oder den zuverlässigen Dealer mit den korrekten Preisen oder sonst wen, auch der Liebe Gott wäre geeignet, oder für die Dark People, die hart drauf sind, tut es sicher mein Dad, der Lichtträger…..! Scheißegal, für wen oder was, geht los! Und macht was! Hier also nun, zum wiederholten Mal meine Bitte! Bitte – bitte – bitte !
Ein persönliches, sozusagen „cozy-Anliegen“: Wenn ihr die Mittel nicht habt, jemand essen zu geben und/oder euch nicht traut, es euch zu komisch vorkommt und so weiter und so fort…, dann macht bitte folgendes:
· Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
· Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
· Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
· Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
· Macht das 9 Atemzyklen lang
· Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
· Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Die Verleugnung des Lichts zerreißt den Körper. Man tut sich Unglaubliches an, indem man sich dazu entscheidet, in dieser Welt absurder Halluzinationen zu leben!
Entschließt euch, eure Natur als tanzender Lichtpunkt nicht nur zu akzeptieren, sondern ihrer fühlbar gewahr zu werden; es wird einer der besten Entschlüsse eures Seins sein!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Und dann noch das, an was Suzuki und ich euch gerne erinnern (und immer-immer-wieder, solange es die Vorderzähne aushalten, natürlich):
Genießt das Sein, good hearts, genießt es, mahnt auch Suzuki. Einen sehr sinnlichen, so extrem genussfähigen, grob stofflichen Körper zu haben, das kommt in Wahrheit nicht so oft vor, wie man sich das denken und wünschen würde, merken wir an dieser Stelle an! - Also nehmt die Gelegenheiten wahr! Es gibt derer unendlich viele an jedem Tag; solange ihr noch einen Arsch aus Fleisch und Blut habt!
Ich wünsche euch, wir wünschen euch, also La Madre, Suzuki, Fathers Father, die Ungenannten, der Alte Meister ANZ, die Süßesten der Süßen, S., C., und natürlich die Beste Ehefrau von Allen, JJ & cozy wie immer, wir wünschen euch jetzt einen multiplen Orgasmus Arsch und dem rechten Ohr, im Hirn und dem Geschlecht nach dem anderen, und eine schöne und glücklich machende Überraschung nach der anderen, und denkt daran:
Heute im Angebot (in Memoriam “Luggi”, meinem Schweinehirten - Kollegen mit dem kindlichen Lachen, dem Schokolade zu leihen ich so oft den Vorzug und die Ehre hatte) HEUTE IM ANGEBOT:
Arsch lecken, rasieren,
Salat und Bruschettaso und Eier und Remulade und weiter und so fort ... was ganz phantastisch schmeckt, ihr Leckermäuler ... und und und die große Liebe, und die größte Leidenschaft und die ganz GROSSE ... und ... für euch Leckermäuler zum Nachtisch ... ALL you can EVER AND EVER eat Schokoladeneis mit Laudanum – Koks - Schlagsahne, und ... das alles für eine einzige gute Tat, wenn ihr nur Energie teilt, oder jemandem etwas zu essen gebt! Lieferung wie immer sofort per Hyperraum und Blitz – Chinesen! Er klingelt schon bei euch, also…….. – Greift zu, ihr Narren! Greift zu!
Denkt immer daran: La Madre sagt: Du brauchst nie wieder allein irgendwo hin zu gehen! Ich bleibe immer bei Dir! DANKE! Suzuki & Fathers Father & cozyP
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Zieht euch das rein und genießt jede Sekunde, JEDE, good hearts!
Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts!
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Zieht euch das rein und genießt diese verwirrend bizarre Identitätsspur…., also atmet es alles ein, trinkt und esst und fühlt und hört und riecht und schmeckt und … und … und suhlt und räkelt euch gut, good hearts!
Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts!
Schlaft gut und träumt süß, ihr Mächte und Gewalten, ihr Saat des Himmels, die ihr wahrhaftig seid! CU, ihr lieben good hearts!
Suzuki, La Madre und Fathers Father und ich senden euch unsere bedingungslose Liebe, und alle Kraft und alles Licht, ihr good hearts, Ihr Lieben! LOVE ! cozy Habt Spaß, good hearts!
Bye Muchachos! Vaya con dios, Embryos! Happy – End - Koma – Aroma ! Scheiß’ am Schluss noch mal auf Karma, her mit Parma! Wiedersehen also, good hearts, bei dem einzigen Gläsernen Erleuchteten, den ich kenne! Bis dann denn, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann.., das garantiert kommt!
Ok, ihr, ihr Nougat – Eier, ihr netten! Bis dann … wohlmöglich morgen!
Nun… morgen …. so hoffe und denke ich mal.
Auf jeden Fall bis die Tage!
Und wenn ihr etwas braucht …
… holt es euch einfach auf …
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Haut rein!
!LOVE!
cozy