Freitag, 22. Mai 2015
Äpfel und Ziegen und cozy und Suzuki und La Madre und die ganze Gang einschließlich Fathers Father singen: „Sweet bitter Love!“ mit Aretha und ehren den Kriegergeist damit.
Hi und hey, ihr Knalltüten mit den Guten Herzen alle!

So begrüßen wir das, was auch immer, wir für die aktuelle Tages- oder Nacht – oder Schatten – Zeit halten, mit Feuer - Atem, wie Drachen und Yoga – Meister!

Hi, Muchachos! Vaya con dios, Embryos!
Happy Koma – Aroma!
Scheiß’ auf Karma, her mit Parma!

Hi und hallo … und … alles klar soweit? Ready for weekend? Sollte so sein …

Also, ich schon, denn ich höre Musik in meinem Kopf. Es gibt da einen Song, in dem der Chor „Warum toben die Heiden?“ fragend singt.
Dies lief so im Hintergrund und wurde mir bewußte, als ich heute in einem Anfall von suizidalen Gutmenschentums (for romantic philanthropy) und blanker Angeberei den Versuch unternahmt, kleine Teile der Hausarbeit zu erledigen, während meine Frau unterwegs und nicht hier war; um sie nach Lob heischend, ervmutlich, zu überraschen... Wau – wau! Pawlow!

Ich war allein, so machte es nicht aus, dass ich es unter Stöhnen und Fluchen und mich irgendwo festhalten und Schweißausbrüchen tat... Tat es das?
Mendlessohn hin oder Heiden her, es machte sehr wohl etwas aus, WIE ich diesen Dienst verrichtete; und ich hatte diesmal keine Möglichkeit, mich auf König David und seinen Narren - Tanz vor der Bundeslade, oder Bernadettes Erbrechen der feuchten Erde in der Grotte hindeutend herauszureden! - Scheiße, ich trage nicht einmal Sandalen und hatte noch nie vor, mich mit den Römern anzulegen … was sich andererseits heute auch nicht ganz so einfach gestalten dürfte, wenn ich mich nicht sehr täusche!?!
Schade auch, weil sich das immer sehr cool anfühlte! - So als … ich weiß nicht … Nachfahre, ein bißchen Nachfolger wenigstens, dieser hell strahlenden Sterne, dieser Liebes – Sterne aus Ergebenheit und Hingabe und inmitten der Tollheit, der Raserei der Gnade, ein wenig, ein wenig nur, ein Teilchen Sufi sein und einenen Moment, einen Augenblick bewußtlos drehend mein Nicht – Ich tanzend, „Geschissen drauf, Herr Pfarrer!“, wie der Zwiebeln anbauende Bauer aus Rheinland – Pfalz es n seiner unnachahmlichen Deutlichkeit zu sagen pflegt, wenn ihm jemeand wirklich dumm kommt … nun … nun also … nun bin ich also und ist mein Fleisch guten Teils eben dieser Natur und Herkunft, jener Inzest - liebenden Hitler – Soldaten, BDM- Fotzen, und Herrenmenschen, die, ebenso selbstverständlich Zwiebeln anbauen, wie sie ihre Töchter ficken …

Und jetz, good hearts, jetzt, so fürchte ich, brauche ich ein ganzes Knäul roter Faden, um wieder zurück zu unserem heutigen Thema zu finden, das wirklich auch endlich einmal die Bekämpfung der Schwatzhaftigkeit sein sollte, eh?

Ja, so sehr ich gegen Sendungsbewußtsein generell bin, denn dort, wo ich es antreffe, ist es auf Machterhalt und Vergrößerung der Einfuss Sphähren ausgerichtet, ebenso gerne fröne ich, der ich neben dem Fleisch – Anteil aus Zwiebel Scheiße, doch auch noch meine so extrem helle Schwarze Hautfarbe habe, und, obwohl ich Schwarz war und bin, einfach überall weiß behandelt und damit diskriminiert werde, so bin ich gleichfalls neben dem Bulgaren – Bauern (immer Bauern, diese Fleisch – Vorfahren, immer Bauern) auch noch Latino, wie mein Tanzstil und mein sicheres Auge für Titten und Ärsche beweist! - Und?
Und, fragt ihr? Und so habe ich Sendungsbewußtsein en masse die Menge überall und jedezeit und könnte mehr Rollce vollscheißen, als sämtliche Sekten – Abzocker weltweit auftreiben können, bevor ihr euch umdreht und die Augen wieder aufbekommt!

Ja, so bin ich!

Außerdem mag ich Beethovens Chöre viel lieber als diese Musik; dies nur nebenbei.

Und die Heiden, die da toben? Ja, die toben nun einmal wie sie und ihre Fetische und Feldgottheiten und Ahnen und Naturgewalten das für richtig halten und machen sich Tag und Nacht einen Kopf um Tabus, als hätten sie draußen große Karren stehe und müßten Leasing – Raten bezahlen. Und dann? Dann drehen sie sich um und ficken ihre Töchter, um den Druck loszuwerden, und weil die sich noch so schön fest anfühlen und frisch und fleischig duften … genau wie die Zwiebelbauern!

Ich weiß ja auch nicht; und meiner Erleuchtung ist das echt egal. Wie das, was über die Kruste dieser kleinen Erkugel krabbelt, gefährlich nahe an der Glut von unten, gefährlich nahe an der Luftleere oben, das meint meine Erleuchtung, und damit weist sie zuerst auf mich

einfach krabbeln zu sehen

mit weit weniger Verstand, noch bedeutend viel weniger Anstrengung, als man, sich des Geschenk, des einmaligen Geschenks des Lebens bewußt werdend, im mindesten erwarten dürfte.

Auch eine Scheiß – Bilanz ist eine Bilanz, das meint Suzuki. Ich stimme zu.

Fathers Father, der sich selten einmischt, regt uns an, uns darüber klar zu sein, dass wir uns in einer Identitätsspur mit einer schwer zu überbietenden Scheiß – Bilanz befinden, und deshalb der von alters her wichtige Grundsatz gilt, dass der, der in der Latrine arbeitet, nicht über den Gestank zu jammern braucht!

Ja, da danke ich doch sehr für die aufbauenden Worte! Ihr nicht auch, good heartsß

War es ein Fehler, meiner Frau heute etwas helfen zu wollen?
Sicher nicht, da meine Frau als Folge ihrer gestrigen Aktivitäten und Interaktionen total müde und übermäßig erschöpft ist und so jede Hilfe wirklich brauchen kann.
Doch hätte ich auch bei der Häfte der Aufgaben aufhören und es sein lassen sollen, sagt mir meine Erleuchtung; und sie gab mir auch genügend Zeichen und Stoppschilder, die ich, der Super – Macher, der „es durchzieht“, idiotischer und infantiler und selbstgefälliger Weise wegwischte. Und dies, obwohl es mir selbst echt Scheiße ging.

Vergangene Nacht unternahmt ich wieder einen unfreiwilligen Flugversuch, good hearts. Ich konnte mich auf dem Wege von meinem Sofa zum Bad nur noch schnell in Richtung der Tür des Schlafzimmers retten, das heißt, es versuchen, mich abstossen mit letzer Kraft, denn ich sackte bereits auf dem Wege dahin wie eine Marionettenpuppe, der man die Fäden abschnitt, willenlos zusammen und kollidierte recht heftig mit Türstock, der Tür selbst und dem Boden.
Treffer am rechten Knie natürlich, der rechten Schulter, der verdammte Ischias tobt nun auch wieder wie verrrückt, die dreckige Sau, das Arschloch, und Kleinkram eben ... den Rest kann man sich unschwer vorstellen.
Wieder dauerte es einige Zeit, bis ich zu sprechen in der Lage war und etwas länger, bis die Kontrolle meines Körpers zurückehrte.

Und nach den Ereignissen dieser Nacht, dem flachen Schlaf und frühen Aufstehen und unter dem Einfluß von Schmerz, mache ich wieder einen auf „Held der Arbeit“ ich hell gelbes Arschloch! Entschuldigt, good hearts, aber das ist doch so!

Viel mehr war nicht drin für den lieben cozy heute. Eure Energiebilder für den morgigen Versand, ja, das, und coole dazu.

Aber es war ein Scheiß – Kampf, bei dem ich einschlief und hochschreckte und einschlief und hoch schreckte... nicht lustig. Nicht sehr lustig. Im übrigen Schmerzen. Alles wie gehabt.

Pasta und Tomatensauce nachher. Hunger hätte ich jetzt schon.

Erleuchtet wie ich bin, sehe ich meinen eigenen, derzeit starkt taumelnden, ja gefährlich dümpelnden wie man in der Luftfahrt oder auf See so sagt, meinen Tanz, für dessen bizarre Ausdrucksform wie mir wohl bewußt ist, allenfalls der gute Zacateca und vielleicht der, der dem Tode trotzt, in unserer Zeit noch ein Auge hätten, sehe ich meinen Tanz mit Stolz, mit Stolz und Freude.

Weder trage ich wie bereits erwähnt Sandalen, noch habe ich eine Bundeslade, noch bittet man mich, eine Quelle mit meinen Händen auszuheben und die ersten Tropfen zu mir zu nehmen, und doch, doch bleibt mir am Ende dieser Woche als Lohn meines Beharrens und schweigenden Ausschreitens, so weit abseits jeglicher Bewertung meiner Wahrnehmung, wie ich es vermag, meines „lift – step – place“, in Schmerz und Übelkeit und Pein und Blut und Scheiße und Kotze und Schweiß und Wahnsinn, so bleibt mir in jenen teuflisch (Hi Arschloch Daddy! Ficker – Vater Lucifer! Fick Dich!) in den hassenswerten Augenblicken größter Qual, in denen alles zugleich auf mich einschlägt, verbleibt dennoch und unabhängig von allem der Gefallen an meinem Tanz, in dem das Fallen und der Verlust jeglicher Kontrolle, jenes „logged in“, welches mich daran hindert, mit meiner Frau Kontakt aufzunehmen oder auch nur einen Finger zu rühren für eine mir endlos erscheinende Zeit, nun auch immer mehr seinen Schrecken verliert!

Die Lektionen des Naguals Don Juan Matus beinhalten die Behauptung, ein Krieger sei glücklich, ein Krieger und sein und betrachte dies, seine Makellosigkeit die seine Bescheidenheit ist, als die größte Auszeichnung.

Scheiße, Mann. Ich brauchte gute 30 Jahre und etwas mehr bis dahin.

Bis die Tage, good hearts. Ich bin müde, leer und weg.

!LOVE!
cozy