Donnerstag, 9. Juli 2015
Äpfel und Ziegen freuen sich wie die Verrückten, dass es mir besser geht, und Suzuki und Moishe tanzen mit mir! - Und, etwas aus: „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz!“ - Das Delikt der versuchten Richtigstellung @ Wahrheit am Arsch
Sich selbst erklärende..., nein, ihren Inhalt erklärende Lebensmittel-Verpackungen, die uns ein nettes Jingle singen, wenn wir sie berühren! Irgendwie eine gute Idee, doch nicht zu Ende gedacht, cozy, leider – leider!
Wäre das in Lärm im Supermarkt! Aua! Super – GAU! Und damit Hi, und herzlich willkommen auch, good hearts, ihr Lieben! Hi, Muchachos! Vaya con dios, Embryos! Und natürlich auch Happy Koma – Aroma! Scheiß’ auf Karma, her mit Parma! Willkommen, good hearts, bei dem einzigen Gläsernen Erleuchteten, den ich kenne! Hi und hallo denn, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann..., das garantiert kommt!


Als ich heute so auf der Liege des Behandlungszimmers lag, good hearts, auf meinem eigens mitgebrachten und, wie ich überzeugt bin, absolut NICHT ZUFÄLLIG roten und goldenem Handtuch, mit über 20 Nadeln in mir, verteilt auf meine Knie, meine Beine, meine Arme und mein rechtes Ohr, bemerkte ich, dass ich ganz offenbar mein Zazen nicht aufgetankt hatte, weshalb es nur gereizte Anlasser – Impulse nervige herausstieß und schmollte.
Nun gut, sagte ich mir, dann mache ich statt gar nichts heute einfach mal überhaupt nichts, während der „Einwirkzeit“ der Akupunkturnadeln, die bei meinem Arzt 20 Minuten beträgt.
Das beruhigte mich. Natürlich juckte es mir in den Fingern, den Unterschied zwischen gar nichts und überhaupt nichts herauszufiltern, um eine monumentale Abhandlung darüber zu schreiben, die nicht nur das Denken der Menschen, sondern die ganze Welt verändert; und mir neben großem Reichtum und mächtigem Prestige, auch noch den Verlust jeden Rests von Wohlverhalten und Konformitätsdrang herausoperieren würde. OMG!
OMG oder nicht OMG, ich ließ es jucken und gab mich der Betrachtung hin, die Suzuki vor langer, ja, gefühlt, sehr – sehr langer Zeit herausfordernd empfohlen hatte: „Dem Inhalt im Loch des Kopfes des Lachens“, dem anzunähern für mich einer Entemotionalisierung gleich kam, wobei auch sämtliches „Ich – Verständnis“ auf der Strecke blieb. Damit, dass ich nicht da war, nicht war und nicht nicht … ihr werdet euch an unsere gestrige Erörterung erinnern, good hearts...

… Es gibt Identitätsspuren, in denen die Meinung vorherrscht, dass das entschiedene Bestreiten der eigenen Existenz und deren konsequente Leugnung ein erster Schritt zur Erkenntnis des Ganzen und ein wirksames Mittel auf hoher See und vor Gericht sei, was in unserer Identitätsspur relativ selten …
so fand ich für mich, jedoch ohne mich heraus, dass er für mich/ohne mich sehr – sehr cool ist, selbst die Leugnung auf Grund von mangelnder Anwesenheit loszulassen...

und so fiel das alles

es fiel

langsam

wie eine winzige Feder

nirgends hin

herrlich!

Pendelnd

Tonal

Nagual

...und zurück die genussvolle Fahrt, ins unvermeidliche, in diese Identitätsspur hier und jetzt...

...und doch entspannt...weil mit erträglichem Schmerz...

Ja, so ließ es sich leben, gespickt wie ein Wild – Braten, gebettet auf Rot und Gold, fokussiert auf etwas, für das es kein Problem ist, mit Heisenberg und Schrödinger in die brodelnde Quanten – Kiste zu steigen, und einen Elf dimensionalen Dreier zumachen, bei dem der gewinnt, der als Erster kommt... Fokussiert auf das, was nicht sein kann, ein exotisches Abstraktum, dessen Puls meine Fontanelle wie die Membran eines Lautsprechers vibrieren und meine Vorderzähne im Arsch Klavier spielen lässt, etwas Wunder – Wunderbarem, dessen Name

die Abwesenheit von unerträglichem Schmerz

ist.

Wie alle Veteranen in der Szene der Schmerzpatienten bin ich verdreht und verkorkst, und selbst meine Erleuchtung änderte nichts daran, dass ich die Welt aus dieser „ereignisorientierten“ Perspektive sehe, die Schmerzen in der Stärke, die jeden „Normalen“ das heißt Nicht – Schmerzpatienten zum Wahnsinn treiben würden, als … ja, leider … mit der Zeit als gegeben annehmen. Wie man so schön sagt, in der edlen Zunft der Mathematik: „es sei gegeben...“
Für mich ist seit mehr als einem Jahrzehnt Schmerz dieser Art gegeben, aus mehreren verschiedenen Quellen und neuralgischen Punkten meines Körpers, als „Andenken“ an meine Zeit in der Zwangsarbeit. Und bei allen Vorbehalten die das Gebrannte Kind, das mein Menschenkörper ist, in sich, um sich und vor sich her trägt, wie Transparente eine nicht enden wollenden Demonstration gegen den Terror und die Willkür, die das behauptet „Normal“ und „Alltag“ und „selbstverständlich“ zu sein, fühlte mich heute wie gestern auch schon dem Leben näher...

...und entspannt...weil mit erträglichem Schmerz...

Die Kraft, um es in schlichte toltekischen Worte zu kleiden und – jedenfalls jetzt noch nicht – ausfällig zu werden, die Kraft, von der der Nagual Don Juan Matus sagte, dass sie alles Leben und Sterben bestimme, diese Power arbeitet nachweislich präzise. So auch heute, denn, kaum hatte ich meine zweite Schmerzakupunktur erhalten, und noch auf dem Nachhauseweg war, meldete sich LittleE., einer der führenden Computer – Rebellen aus unserem Pro – Bono – Senioren – Club. Diejenigen unter euch, die uns etwas länger kennen, kennen auch LittleE. und seine Frau, Ms. Funbags, mit der unerhörten Oberweite.
Gott sei Dank zurück aus dem Krankenhaus und wieder mit natürlicher Ausscheidung gesegnet nach diesen Jahren der Plagen und Operationen, ist er auch wieder am Computer zu Gange. Was das bedeutet, das wissen alle Veteranen unter euch, good hearts:

Schrecken – Entsetzen – Panik und Verwüstung en Gros!

Nun schaffte es dieses auf seine Weise äußerst begabte 70 Plus – Paar endlich, dem Router eine Lektion zu erteilen, die er niemals vergessen würde! Um es kurz zu machen, das Ding ist im Arsch und nicht mehr zu retten! Totalschaden!

Wie schaffen es zwei harmlos drein blickende Senioren, dieses Maß von Heimtücke und Grausamkeit aufzubauen, dazu die Sachkenntnis, um Derartiges zu bewirken, was auch wirklich guten Hackern nicht oft gelingt?

Es war, good hearts, ist, und bleibt mir ein Geheimnis!

Unsere Sprachregelung ist wie gehabt und verläuft nach folgendem Muster:

Wie kann ich helfen? (cozy)

„Auf einmal hat sich das Internet gelöscht und das Telefon geht auch nicht mehr!“ (beide unisono)

Und wie ist das gekommen? (cozy)

Ich habe nichts gemacht! (LittleE.)

ICH habe nichts gemacht (Ms. Funbags)

Aha! Und... (cozy)

Wir haben überhaupt nichts gemacht und es war alles wie immer! (beide unisono)

„Auf einmal hat sich das Internet gelöscht und das Telefon geht auch nicht mehr!“ (beide unisono)

Naja, dann schauen wir mal nach. Sind die Rechner an? (cozy)

So in etwa, good hearts, verläuft das Entree, unser Rituelles Vorspiel.

Da es mir nun etwas besser geht, sandte man, also die Kraft, die weiter oben genannte, mich auf die Mission, unsere Computer – Chaoten zu beglücken und ihnen beizustehen in schlimmer Zeit. Mein Beistand allein reichte jedoch dieses Mal nicht zur Beseitigung sämtlicher Schäden aus! Die Rechner waren zu retten und nach einiger „Putzarbeit“ auch wieder fähig, tiefer zu atmen und schneller zu laufen; und das sogar stabil. Für unseren Freund Router jedoch kam jede Hilfe zu spät. Er hatte seine still fleißige Freude am Netzwerken bereits ausgehaucht und war auf der Suche, nach einer besseren Welt, in der das „es“, der Gegenstand und die Wonne aller seiner erotischen Phantasien so schnell ging, dass „es“ immer soweit war! Farewell, mein Alter! Best of Luck!

Ich handelte mit zagen und zaudern und betonen der Behinderung von LittleE. Noch einen guten Bestandskunden- Rabatt von 50% mit seinem Provider für das neue Gerät aus, wir plauderten noch ein wenig, und schon waren wir (meine Frau, die bekanntlich Beste von allen, war mit, um sich um Ms. Funbags zu kümmern) weg.

Sobald das neue Gerät eintrifft, gehe ich wieder hin. War cool bei den beiden. Hat Spaß gemacht!

Und jetzt? Überraschung! Die unerwartete Belohnung für allen und jedes!


Fahfahrian cozy's


Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz

Das Delikt der versuchten Richtigstellung @ Wahrheit am Arsch

„Du warst eingeschlafen?“
„Ich möchte aufhören mit den merkwürdigen Umschreibungen, Dalai.
Nein, ich habe 2 Tage nicht geschrieben und versucht, mich in dieser Zeit auszuruhen. Notwendiges der Realität musste erledigt werden. Ruhe brauchte ich...
Ich war an dem Punkt, dieses Schreiben, dieses Buch, oder was immer es geben soll, aufzugeben. Mich zum Schweigen zu zwingen, um zu Überleben.
Ich habe das Gefühl, mit diesen, mit MEINEN Erinnerungen noch nicht umgehen zu können, empfinde auch, nicht damit umgehen zu wollen, vielmehr das Verlangen, brennendes-brennendes Verlangen, VERGESSEN zu erlangen.
Und es gibt noch viel mehr, was mich stört.
Einen Moment dieser kurzen Zeit an der guten Luft. Und die Sonne schien. Helles Licht. Ich saß auf der Erde, an die Außenwand der Kirche gelehnt. Da dachte ich an mein Leben. Ich konnte nicht ausweichen vor dem Irrsinn, wie ich mich immer abgestrampelt hatte und wie wenig, wenn überhaupt einmal, ich etwas für mich erreichte.
Mein Entschluss in diesem Augenblick war, falls ich das hier überleben würde, zu leben. Dieser Entschluss bedeutete für mich den Ausschluss des Abstrampelns. Und des Irrsinns.
Der Irrsinn, die Facetten des Wahnsinnes, die ich in meiner Zeit auf dieser Welt sah, mögen exotisch und bizarr und unglaublich sein, diese Phänomene an sich mögen durchaus betrachtenswert, interessant, sogar unterhaltsam angesehen werden, - für mich ist Schluss damit.
Das habe ich in den zwei Tagen Pause verstanden.
Wie ich jetzt weiterschreiben soll, ist mir unklar. Es wird nicht machbar sein, etwas zu erzählen, ohne mein Leben zu berühren. Darin, dass mein Leben bisher unverbrüchlich verbunden war mit Wahnsinn, mit Geschichten, Personen, Umständen, mit Mischungen aus allem Möglichen, die einen einfach total fertig machen, zermürben, zerfressen und etwas zurücklassen, das nur noch Vergessen sucht.
Damals, bei diesem Ausruhen wusste ich etwas sehr Wichtiges für mich, das ich jetzt oft am Vergessen bin. Und das, obwohl ich mir den Schwur gab, DAS zu verinnerlichen!
Es ist etwas vom L E B E N.
Wie viel es wert ist, seinen Arsch dahin pflanzen zu können, wohin ihn der eigene Wille befiehlt, Türen öffnen und schließen, Räume betreten und verlassen zu können, wie man das möchte.
Darauf zurück sehend frage ich mich, was aus mir geworden ist. Ein Volltrottel von Ritter, der danach trachtet, mit Windmühlen zu kämpfen? – Ein William Lee, dessen Protagonisten den Orgasmus-Genickbruch zelebrieren und sich mangels innerer Organe von Honig ernähren? – Ein weiterer Abkömmling der Gattung Bukowsky, der jedoch keinen Alkohol mag und verträgt? – Ein Abklatsch von irgendwas?
Dafür habe ich nicht überlebt, mein Freund Dalai Lama. Mit Gewissheit nicht.
Dir zu begegnen, war so wirklich. So wichtig. Ich suchte wirklich den Aufenthaltsort deines derzeitigen Körpers und schrieb dir dahin meinen unbeholfenen Brief mit mehr Dank und Fragen als sonst etwas.
Du besuchtest mich zu einem Zeitpunkt, als mich die Eindrücke der Vergangenheit erdrückten, mir sogar am Tage die Luft abschnürten und ich das reale Gefühl des Vergessenwerdens empfand.
Das ist es für mich, wie unsere Fahrt begann. Dass es nach Auschwitz ging,dass der blasse Mönch uns gegenüber saß, so erlebte ich es.
Am Morgen danach, in dieser Welt, aus der heraus die Buchstaben geworfen werden, ging es mir ehrlich besser. Klarer, mir näher als lange, fühlte ich mich. Besser atmen konnte ich.
Nun aber kehrte der Schrecken, wenn auch schwächer als damals, wieder zurück. Und ich habe Angst.
Angst vor der Angst.
Vor dem Zwiegespräch mit dir. Davor, wohin das alles führt.
So einfach stellte ich es mir anfangs vor, dies zu schreiben. Genussvoll befreiend meinte ich. Manchmal ist es das auch. Manchmal.
Tempel, Friedhöfe, Leichenhallen, Drogen, irre Rituelle Szenarien, lebende Tote und tote Lebende, Schlachthöfe und schreiende Urnen, das blutig stinkende kosmische Irrenhaus, und die tausend begleitenden Geschichten, alles klingt lächerlich einfach, so billig profan an der Oberfläche. Banal.
Wenn es aber wirklich mein Leben war, wenn es mein Gelerntes ist, stößt du Türen dabei auf, die vielleicht besser geschlossen bleiben sollten. Darum drehen sich meine Befürchtungen.
Andererseits habe ich nicht mehr zu geben. Teil meiner Entscheidung bei meinem Moment der Stille mit dem Rücken zur Kirche war, nichts mehr vorzuspiegeln und einfach ich zu sein. Will ich das in diesen Tagen, in dieser Zeit leben, kann ich nur erzählen. Schrecklich wirr auch noch, wie ich fürchte. Warum zum Geier kann ich nicht einen Bestseller schreiben, den man gerne am Strand, in der Bahn, nur so nebenbei liest? In einem Film, den ich sehr mag, nennt das der Schauspieler „Nudelsalat und eine gute Zeit“. Warum nicht darüber? Nein, bei mir darf es dann schon das Vergasen sein, falle ich von Slang zu Slang, muss ich Klang und Melodie von Sprachen benutzen, denen ich selbst nicht mehr ausgesetzt sein möchte. Und von Dingen berichten, die Menschenaugen besser nicht sehen.“
„Oder vielleicht doch. Aus sicherer Entfernung!“
„Was spricht da jetzt aus mir? Wie haben wir, die multiplen Trottel, das nun wieder hingekriegt? Der Sprecher aus der Gruppe der Helfersyndrome mit Peace – Zeichen um den Hals? Bullshit.“
„Unwahrheit?“
„Nein, Dalai.“
„Wenn jemand ganz oben auf einem sehr hohen Berg war, der fast unmöglich zu erklimmen weit entfernt ist, macht er vielleicht einen Film oder schreibt ein Buch und vermittelt Eindrücke.“
„Aus der Nähe des Himmels.“
„Hey, aufwachen, Waschmann cozy! - Einen Überblick!“
„Ich habe nichts Solches. War ich in der Nähe des Himmels?“
„Das musst du dich selbst fragen.“
„Edles, Schönheit und Hoffnung weiterzugeben, halte ich für sehr sinnvoll, Dalai.“
„Das kann ich nur unterstützen.“
„Also müsste ich doch schweigen?“
„Nicht Jeder wird an Achttausendern und Transzendentaler Meditation, an Religion überhaupt, an Gott und Fragen wie diesen so einfach interessiert sein. Früher einmal hast du die Leute überschätzt mit dem Voraussetzen deiner Einschätzung nach dem Vorhandensein von „guten“ Motiven. Heute solltest du sie nicht unterschätzen darin, eher zeitgemäße Wege der Wahrheitsfindung gehen zu wollen.“
„Was hat das damit zu tun?“
„Muss jetzt ich dir etwas darüber sagen, dass die Mehrheit weiß, dass sie permanent belogen und betrogen wird von Werbung, Wirtschaft und Politik? Besteht nicht der Zynismus, der Reichsparteitag vor der Auspeitschung des kleinen Mannes darin, seine BLÖD-Zeitung zu kaufen, sich täglich hin zur Erträglichkeit zu sedieren und weiter zu machen, weil es sonst nichts Wahrnehmbares für ihn gibt?“
„Für die will ich nicht schreiben, Dalai!“
„Das wirst du dir nicht aussuchen können, kleiner Freund.“
„KLEIN?“
„So klein wie wir alle angesichts...“
„Sag jetzt ja nicht das G – Wort!“
„Dem Angesichts Gottes, Waschmann cozy! – DEM ANGESICHT GOTTES!“
„Scheiße.“
„Valide, wenn du den Leuten sagst, dass du damit zustimmst.“
„Zustimmung.“
„Noch etwas zu deinem Vorgehen. Wenn deine Leitungen durchzubrennen drohen, ist das ein Hinweis darauf, vielleicht die Richtung zu ändern. Bedachtest du das?“
„Nein. Wie sollte ich das wissen, Dalai? Woher nehmen?“
„Überaus selbst mitleidig.“
„Expertenlevel gilt dabei für mich.“
„Beherzige den Rat, den du mit der Kirche im Rücken fandest. In eine noch ungewisse – aus deiner Sicht auch angstbesetzte – Zukunft projiziert, wird er dir wenig nützen. Beherzige ihn also jetzt. Mit dem Werk deiner Finger. Der Wahl deiner Gedanken. Gib dir Freiheit. Dein Körper hat sie bereits erhalten, erlebt Freiheit jedoch noch nicht, solange dein Geist sich in Ketten glaubt. Von innen nach außen, lautet der Weg.“
„Ein lauter Weg!?!“
„Das müsste dir gefallen, mein Freund Wort – Junkie! Laut im Sinne von Lauterkeit, Ehrlichkeit, was die Kongruenz von aufrechter Haltung innen und außen einschließt, ja bedingt, sowie laut für die Lautstärke des Gelächters, der Fröhlichkeit, des Humors, das die monotonen Gesänge der Traurigkeit übertönt. Kennst du das nicht, wie ansteckend Lachen sein kann ? Wie ein Buschfeuer, schnell aufflammend und alles erfassend! Wenn die Zeit der Trauer vergangen ist, werden Viele noch das gewohnte Schwarz tragen. Nur, weil es Gewohnheit ist. Weil sie vergaßen, dass es all’ die anderen Farben gibt. Trauermiene, entstehend aus Trauergedanken und Trauergefühle erschaffend, sind ihnen vertrauter als das Leben selbst geworden in der Zeit. Es braucht einiges Lachen, sie anzustecken. Zuerst werden sie nur ungläubig schauen, verschämt grinsen, zurückzukehren versuchen nach Schwarz und Kalt, bis sie kichern, lachen, einstimmen können.“
„Wow! Der Dalai bringt mir jetzt was bei!”
“Wolf!“
„Harter Stoff.“
„Ist dir zu einfach. Klingt dir zu gesund, eh? Es ist eines der Probleme mit dir und deinem Zustand. Die Idee, dich nur noch schwarz zu kleiden, hast du schon aufgegeben außen, oder?“
„Ja, das schon.“
„Innen?“
„Bin ich mir unsicher.“
„Weißt du warum?“
„Es ist Unsicherheit. Angst, wieder einmal den Kurs zu wechseln und unter Umständen noch mehr kaputt zu machen....“
„Waschmanns ewiges „Bla bla bla!“ Du langweilst. Redundanz!“
„Stimmt. Richtig.“
„ Als du an der Kirche saßest, genau zu dieser Sekunde, als dir klar war, wie du leben möchtest, WOLLTEST DU DA ETWAS BESONDERES SEIN?“
„Nein.“
„Bist du da sicher?“
„Eindeutig.“
„Dann versuch das heute bitte auch nicht mehr. Lebe dich, wie du dich schreibst, und schreibe dich, wie du dich lebst.“
„Prima Instruktion. Da dank ich auch schön, Heiligkeit; und so überaus praktisch!“
„Fanden wir den Humor etwa wieder?“
„Schon möglich.“
„Ehrlichkeit, Waschmann!“
„Tut gut.“
„Ist einfach einfacher so.“
„Keine Verrenkungen mehr, Dalai? Meinst du so was?“
„Dafür gibt es Athleten. Gummimenschen.“
„Ich also eher nicht.“
„Total ungeeignet. Bist du jetzt traurig?“
„Nur, wenn ich das Buch ändern muss. Es sind immerhin um die 100 Seiten bisher.“
„Keine Veranlassung. Jedes Wort wahr.“
„Ehrlich?“
„Ehrlich, Waschmann. Man würde es nicht zulassen.“
„„Man.“ Dieses Wort brachte mich seit jeher auf die Palme!“
„Kann ich gut verstehen.“
„Wie auch nicht. Würde ich solange herumschwirren und wäre ein Lehrer...“
„Dann?“
„Wüsste ich hoffentlich etwas; Dalai. Du erweckst so den Eindruck...“
„Hoffentlich ist das Wort. Es geht weniger um mich, oder für was oder wen du mich hältst hier. Um weiterzukommen, werden wir uns mit dem „Man“ arrangieren müssen. Irgendwelche Vorschläge?“

„Ein Gebet wüsste ich gerne, Dalai.
Das würde ich gerne schreiben. Nur wirken müsste es.
Ein Gebet, das alles wegnimmt.“

„Schmerzen wegnimmt.“

„Alle erinnerten“

„gegenwärtigen“

„zukünftigen“

„möglichen“

„Schmerzen.“

„Schmerzen.“

„Wir haben es gesprochen.“

„Oft schon, Dalai. Aber trotzdem hatte ich die zwei vergangenen Tage, in denen ich nicht schrieb, das Gefühl zu verrecken. Zu verbrennen. Überzuschnappen, verrückt zu werden. Vielleicht brauchen wir ein neues Gebet.“
„Wenn du ein Besseres weißt?“
„Nicht für mich. Nicht für diese Welt.“

„Für deine Welt jetzt. Die besser wird. Aus der Du erwächst.“
„Kann sein. Heute fühle ich mich jedenfalls besser. Klarer. Doch nicht klar genug, zu weit entfernt von diesem Gebet, Dalai.“




WOW, Irrer Trip, eh? Ihr verzeiht, verzeiht mir noch einmal ,good hearts, aber jetzt bin ich echt schon wieder zu erledigt, um zu erzählen, wie ich meinen Lehrer in der Schwarzen Magie (ungewollt, oder doch?) schier in den Wahnsinn trieb. Demnächst das „Grande Finale“in diesem Theater... versprochen, good hearts!

Dann lasst uns lautlos singen. Stimmt in euren Goldenen Herzen ein, wenn ihr Lust habt:

„Ich denke, unsere Gesellschaft wird geführt von geisteskranken Menschen mit wahnsinnigen Zielen, ich denke, wir werden von Wahnsinnigen regiert für wahnsinnige Zwecke. Ich denke, sie sind alle verrückt.
Aber ich werde wahrscheinlich als wahnsinnig weggesperrt werden, weil ich es gesagt habe. Das ist das Verrückte daran. Findest du nicht auch?“

und

Außerdem bin ich dafür, dass man die Eulen – Anbeter vom Planeten Erde abschiebt zu den Außerirdischen Dunklen Mächten, nach deren getrockneter Scheiße und Popel die Sippschaft sowieso hoffnungslos süchtig ist!

Ok, und außer die Drecksäcke von Eulen – Anbetern und ihrem Verein verarschen und abschieben, gibt es noch etwas zu erledigen.... Jetzt tut nicht so, ihr Gurken! Ihr wisst, was zu tun ist.

Ihr kennt meine immer-immer-immer – gleiche Bitte, das ihr lieben good hearts anderen etwas zu essen schenkt, eine Decke, Klamotten, Spielzeug, etwas Geld, was auch immer-immer-immer..............................

…....................... oder einfach etwas von eurer Energie.

Das geht so:

Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
Macht das 9 Atemzyklen lang
Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
Verrichtet dort das Tun eurer Wahl

Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!

Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Lasst es zu, dass euch das klar und bewusst wird, und genießt, wie euer Erstrahlen alles verwandelt in Momente des Glücks und der Erfüllung, good hearts! Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts! LOVE!

Ich bin jetzt weg von diesen Worten und sehr wohl sehr nah und in der Welt, und für euch da, sind wir alle gemeinsam, La Madre, Suzuki, Der Alte Meister ANZ, Fathers Father, die Ungenannten, die Süßesten der Süßen, meine unglaubliche JJ, wie auch ich, der Fahfahrian cozy!

!LOVE!

!LOVE!!!LOVE!
Suzuki & cozy