Freitag, 10. Juli 2015
Äpfel und Ziegen und Suzuki und der Dalai Lama und der Rezitator und der Dalai Lama und cozy unterwegs nach Auschwitz in dieser Weekend – Edition! Und: Die Besserung meiner Schmerzen hält an! Danke, good hearts! Danke, euch allen!
fahfahrian, 19:38h
Ich tat so gut wie nichts, außer aufstehen, duschen, anziehen und so weiter..., und es war gestern nicht einmal sehr spät beim Einschlafen, doch ich bin so hundemüde, good hearts! Hundemüde!
Nichts wird mich vor die Haustüre bringen, es sei denn, LittleE., wenn der Router doch so schnell geliefert werden würde.Doch das glaube ich nicht.
Ich schlief eben wieder ein. Zum wiederholten Mal. Was tun? Meine Erleuchtung wie einen Turbolader einsetzen und mit Gewalt Gas geben?
Dieses Verhalten, das man beruhigt als meiner Standards sehen kann, bot ich lange genug und weit darüber an; und statt eines Dankes oder auch nur meines Lohnes, wurde ich betrogen, ausgenutzt und letztlich entsorgt, ihr wisst schon, good hearts, wie dankbar ich den Leuten im Klinikum Rechts der Isar, das mich mit der Notoperation wieder auf diese Seite zerrte, weg von der Schippe, der Sense. Und das bringt mich dazu, euch auch heute in die schönen Ohren zu flüstern: „Hi, und herzlich willkommen auch, good hearts, ihr Lieben! Hi, Muchachos! Vaya con dios, Embryos! Und natürlich auch Happy Koma – Aroma! Scheiß’ auf Karma, her mit Parma! Willkommen, good hearts, bei dem einzigen Gläsernen Erleuchteten, den ich kenne! Hi und hallo denn, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann..., das garantiert kommt!“
Dieser Blog wird kurz, denn ich muss schlafen, dösen, ruhen und mein unerreichbares Zazen durch mein dilettantisches Praktizieren zum Lachen bringen! Ihr seht, ich habe einen Job! Ich bin ein Mann mit einem Auftrag, good hearts!
Die Verminderung meiner Schmerzen bleibt – Gott sei Dank – auch heute erhalten. Nur die Nachwirkung der Akupunktur und auch die Session bei unseren Pro - Bono – Senioren machten mich nun einmal völlig platt und leer. Zu erschöpft, um Gedanken weiter als eine oder zwei Instanzen zu verfolgen, bevor ich abgleite in irgendetwas anderes, eine Beobachterfunktion meistens, in denen ich – aber nur deshalb, weil es am wenigsten anstrengend ist für mich, wie ich herausfand – nun doch wieder mit meinen Siddhis spiele. Spielen ist dabei zu viel gesagt, ihr Guten! Entsprechend meiner voyeuristischen Anlagen beobachte ich. Und es ist mehr als interessant und lehrreich meiner Erfahrung nach, das zu tun. Man lernt eine Menge dabei, ohne das im Geringsten zu wollen oder gar etwas dafür zu tun, außer passiv wahrzunehmen. Ich kann es euch nur empfehlen, good hearts, ehrlich!
Ich lasse also rein praktisch gesehen zu, dass ich – natürlich vor Maya sitzend in unserem kleinen Dachzimmer – ein nicke, und innerlich immer weiter Richtung Alpha floate. Das ist der erste Schritt und sehr angenehm; so warm und ein klein-klein wenig wie bei sehr gutem Haschisch reiner Qualität. OK. Mhhmmm, lecker! Weiter geht es. Statt nun weiteres tiefer Fallen zuzulassen, und hier liegt der Trick, bleibe ich ganz einfach in diesen flachen Gewässern, so rund um Alpha herum, und interveniere nicht, sondern setze nur kleine,, nur winzige Kontrollimpulse kraft meines Willens um den Übergang in einen tieferen Schlafzustand zu verhindern. Dazu braucht es wenig Kraft, aber einige Übung, soweit ich es erlebte. Jetzt, schwebend auf etwa gleichbleibender „Höhe“, verharre ich nur in größtmöglicher Offenheit, deren Grundbedingung jedoch diese ist, dass sie nicht durch Anstrengung „produziert“ oder „forciert“ wird, denn, verfolgt man solche Tendenzen ist man binnen Sekunden wieder hell wach; die größtmöglich Offenheit, und damit sozusagen das sich – Einlassen auf die mich umgebenden Informationen, ergibt sich als eine der vielfachen Konsequenzen, das ich als „mich gehen lassen“ in Worte fasse, good hearts.
In früheren Blogs sprachen wir des Öfteren schon davon, dass mein Freund und Mentor Suzuki großen Wert darauf legt, unsere Aufmerksamkeit um ein Zentrum der Energie herum zu konfigurieren, das uns Informationen darüber liefert:
was bereits gegangen ist !
Versus:
Der allgemein üblichen Zentrierung um solche Energiezentren, die Informationen darüber liefern,
was man alles loswerden möchte !
Ich „lasse mich gehen“ bedeutet für mich, dass ich dies mit allen Konsequenzen tue. In sicherer Schwebeposition in meiner Mitte fühle ich mich wie in einem Atom, einem Quark, wie ein Teilchen eines Teilchens eines Teilchens des winzigsten Teilchens deren Billionen - Unzahl einen einzigen Quark ausmachen, und, wo immer noch, wie überall in der Natur, nahezu ausschließlich … das Mysterium ist, was wir „Raum“ nennen, und von dem wir seit den Quanten wissen, dass dort Dinge gehen und kommen in einer Vielzahl, Geschwindigkeit, in alle Zeitrichtungen, auch vor und zurück, was unmöglich sein sollte, Geschehnisse auf der Ebene des sehr Kleinen, aus dem alles besteht, wie wir nicht vergessen sollten, Geschehnisse, die wir, wie Heisenberg bewies, nicht einmal vollständig wahrnehmen können, und die möglicherweise Regeln folgen, und das hoffen wir, um unser Tonal nicht zu verlieren und uns dem Nagual zu überlassen, meine lieben Freunde, doch abseits dieser Hoffnung, können wir derzeit zumindest wenig über diese Ordnungen, Mustern und Regeln sagen, außer, dass sie uns derzeit noch als chaotisch erscheinen und wir lediglich statistische Angaben machen; des Gesagten und etwas mehr gewahr zu sein und das für uns Menschen noch unbegreifliche Netzwerk in und um uns herum zu spüren, und es zulassen zu können, sich selbst sozusagen so weit zu „verdünnen“, dass der Range des Erfahrbaren sich ins Unendliche erweitert, in eines der Merkmale eines Wesens, dem die Erleuchtung gewährt wurde. Moderates „verdünnen“, das fühlt sich für mich als „mich gehen lassen“ an.
So, jetzt ist die Kraft weg, die Puste aus und der cozy müde!
Da ich mir am Wochenende frei nehmen und pausieren und ruhen möchte, sende ich euch heute zwei kleine, jedoch sehr gehaltvolle Kapitel meines Reiseberichtes „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz“.
Und jetzt?
Küsschen? Bussi – Bussi?
Habt einfach Spaß, ihr Guten und wenn nicht, dann tut wenigstens so, damit die Lieben um euch entspannen und euch doch wieder zum lachen bringen! Lacht und staunt und bitte, bitte – bitte seid doch so gut, und erfüllt mir meinen kleinen Wunsch, den ich euch wieder am Schluss vortrage, ok?
Jetzt auf nach Auschwitz!
Fahfahrian cozy's
Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz
Aleister
„Willkommen zurück! Hallo Waschmann!“
„Ich dachte mir, dass ich wiederkomme!“
„Aber sicher warst du dir nicht, eh?“
„Sicher. Sicherheit? Das ist ein Thema für sich.“
„Tut gut, nicht?“
„Die Planken unter meinem Arsch zu spüren, dass Auschwitz doch näher kommt, tut gut und nicht, weil es mir Angst macht manchmal, verstehst du, Dalai?“
„Und ob. Aleister war hier, während du schliefst. Suchte nach seiner Tochter. Wie immer. Ich glaube, der will mit dir reden. Wegen dem anderen Buch.“
„Scheiße. Copyright-Geschichten sogar hier.“
„Man sollte annehmen, du wärst wenigstens neugierig, ihn endlich persönlich kennen zu lernen. Immerhin bist du auf seinen Spuren gewandelt. Und nicht umsonst...“
„Ja, ja, ist ja alles recht. Es hat mir auch geholfen, wenigstens im Knast.“
„Nicht nur dort.“
„ Aber hauptsächlich. Geschissen drauf. Ich wollte, es wäre vorbei, Dalai! – Hey, das reimt sich sogar! – Vorbei – Dalai!“
„Was?“
„Alles. „
„Ist nicht dein Ernst.“
„Nein. Nur so ein Gefühl, das sich mir aufdrängt. Die Wechsel machen mir zu schaffen. Immer wieder hierher zurückzukehren und von hier wo anders hinzukommen und mich darauf einzustellen.“
„Was dem Fahfahrian noch nicht gelingt.“
„Nicht so, wie ich mir das vorstelle.“
„Nach Auschwitz zu reisen, kann sehr verwirrend sein, ich weiß das. Kein Grund zur Sorge. Alles wird sich richten.“
„Noch so ein Spruch, - Kieferbruch.“
„Wird es doch: Sich richten.“
„Entschuldige, Dalai. Ja, natürlich.“
„Dein Plan ist gestört.“
„Ja.“
„Wolltest hierher kommen, einige Dinge sagen, und ab wieder in die Freiheiten der realen Welt?“
„So ungefähr habe ich mir das vorgestellt.“
„Selbst der Lokführer kann nicht von der Strecke abweichen, mein Freund. Auf dem Weg zum Vergasen gibt es Regeln. Richtlinien.“
„Was verdammt, was soll das heute mit der Richterei? Richter. Urteile. Einrichtung. Recht?
Rechtsprechung. Alles richtet sich selbst ist so wahr, dass es weh tut. Ich mag es nicht hören.“
„Richtung ist auch ein schöner Gedanke, sogar für den Waschmann!“
„Gewiss, wenn man darauf steht, dass einem die Rübe und das Scheiß-Gelee im Schädel platzt und herumspritzt. Sicher. Sicher..., Shit, jetzt habe ich eh vergessen, was ich sagen...“
„Schreiben.“
„Meinetwegen –-schreiben wollte.“
„Alles wird sich richten.“
„Dann geht eine Menge drauf, Dalai. Gegen das große Richtfest ist Hiroshima und Nagasaki rein gar nichts.“
„Mit Bestimmtheit.“
„Reger Verkehr in der Seelenwanderdungszentrale, könnte ich mir vorstellen.“
„Wenn der Tag kommt.“
„Wenn denn.“
„Ja, ja.“
„Ja, ja.“
„Was gibt es Neues aus dem Irrenhaus draußen?“
„Kostenloses Rheuma für alle, wenn ich die Durchsage richtig verstanden habe.“
„Auch nicht schlecht.“
„Die lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen.“
„Ja, die sind gut drauf, mein Freund Waschmann; nur du machst mies!“
„Ja, ja.“
„Ja, ja.“
„Und dein Befinden, Dalai?“
„Abwechslungsreich. Wie du weißt, komme ich öfter zur Kur hierher. Mit der Zeit werden die anfänglich schwersten Anwendungen wertvoll.“
„Therapeutischer Erfolg?“
„So weit würde ich nicht gehen. Sekundärgewinn.“
„Aber immerhin Gewinn.“
„Im Nachtprogramm brachten sie diesen Film. Bemerkenswert, der alte Säufer. Mehr noch, was sie von ihm durchgelassen haben. „Der Wahnsinn dreht sich im Kreis auf den Spitzen der Lotosblüten..“
Ist das die Stelle, an der Bukowsky das Gedicht für einen Blick auf die Titten verkauft, Dalai?“
„Nein, das ist später.“
„Toller Film trotzdem. Schade, dass ich ihn verpasst habe.“
„Kommt alles wieder. Solltest weniger schlafen vielleicht.“
„Vielleicht.“
nekro impossibile
„Aufwachen, Waschmann! Der Nekrophile meldete sich, oder?“
„Ja, nicht nur der. Irgendwelche Arschlöcher von früher auch noch.“
„Auf dem schnellsten Weg wieder Schwierigkeiten zu bekommen!“
„Du sagst es. Scheiße, ich habe den Typen auf der Treppe abgefertigt.“
„Ohne Bedauern?“
„99% geheilt, Sir! Sicher wären ein paar Mark sehr gut, stünden technische Möglichkeiten offen könnte ich Fuß fassen und Arbeit haben.“
„Aber?“
„Scheiße bleibt Scheiße bleibt Scheiße.“
„Sehr gut erkannt, Fahfahrian.“
„Das will ich meinen. Nekrophilen – Man werde ich meinen Dank sagen. Für seinen Kaffee, die Zigaretten und, dass er mir zu überleben geholfen hat, war ich mir auch nicht zu fein.“
„Rückerstattung meinst du also.“
„Das ist meine Wahrheit. Ich wüsste nichts mitzuteilen, kann nicht helfen und habe nichts zu geben. Was also, als mein Danke in Form von Höflichkeit?“
„Guter Stil.“
„An den ich mich gewöhnen will.“
„Sonst Neuigkeiten?“
„Nichts. Zwiespälte allenfalls. Dass ich viel öfter hierher, zu dir müsste, um dieses Buch zu schreiben, um die Chance zu haben, in diesem anderen Traum von der Zeit des Überlebens, Leben und atmen zu können, weißt du.“
„Käufliches. Ich verstehe.“
„Dann verstehst du den Punkt, Dalai. Wer würde nach all diesem Scheiß noch verkaufen wollen, oder das wirklich können, frage ich mich selbst?“
„Und die Antwort?“
„Ich jedenfalls nicht. Dann geht die Rauferei los, wie dieses Buch wohl wird, was darin vorkommen soll und was nicht.“
„Wenn du hierher kommst?“
„Dann ist alles anders, sind alle Pläne und Absichten dahin. Irgendetwas geschieht, du sagst etwas, ich weiß plötzlich etwas oder vergesse. Das war es dann mit meiner ach so klugen Planung.“
„Typisch für den Weg nach Auschwitz.“
„Muss wohl so sein. Was wird am Ende sein?“
„Du fragst spät und nicht sehr präzise, Waschmann. Welches Ende meinst du?“
„Das Ende dieser Reise nach Auschwitz.“
„Ein Traum geht vorbei und ein Alptraum. Manche Schmetterlinge siehst du nie wieder, andere werden dich begleiten.“
„Schmetterlinge und Blondinen.“
„Alles und nichts.“
„Phantastischer Dichter.“
„Ein großer Mann.“
„Ob Bukowsky die Strecke gefahren ist auch? Was meinst du?“
„Dem Vernehmen nach hat er sich Treblinka oder Belsen entschieden. Einzelne Erschießung am selbst ausgehobenen Grab nach ausgiebiger Folter. Kein hässliches Nichts in der Masse. Er und Hemingway waren sich da einig.“
„Machomässig.“
„Sehr.“
„Ihn hätte ich gerne getroffen.“
„Er aber dich nicht. Du verträgst keinen Alkohol und redest zu viel.“
„Deswegen.“
„Die Wenigen und Unbekannten brauchen sich nicht zu begegnen.“
„Dann soll mir Aleister vom Leib bleiben. Scheiß Yoga. Der ganze Dreck...“
„Belüge dich doch nicht immerfort. Du weißt, dass das stimmig ist.“
„Ok, für den vielleicht, vielleicht auch noch für Gummimenschen und Schachfanatiker und Minigolfspieler. Kann ja alles sein.“
Jemand streichelt meinen Kopf. Ich sehe auf. Es ist Aleister Crowley, wütend und laut: „Undankbarer Bastard!“
„Leck mich, Aleister! Und nimm deine verdammten Pfoten weg!“
“Here we are!” Der Dalai klatscht begeistert in die Hände.
Aleister zieht mich an den Haaren hoch: „Und was meine Tochter betrifft...“
„Bin ich nicht interessiert, auch nur ein Wort zu hören, Mann. Wenn du jetzt bitte dein ranziges Photoplasma in die nächste Sphäre beamen würdest! Ich fahre nach Auschwitz und habe keine Zeit für deinen Quatsch.“
„DES LEBENS SINN, DER ARSCH IST HIN!“
„Da, schau dir dein Werk an! Jetzt hat der Rezitator Aleister das Genick gebrochen!“, sagt der Dalai vorwurfsvoll.
„Cool! Mir gefällt das!“
„COOLE SOCKEN,.. MPFM!!...Pimpf!“
„Jetzt lass ihn doch, Dalai! Der Rezitator hat immerhin ein gutes Werk vollbracht und diesen Mistkerl in die Stratosphäre befördert.“
„Deine Erleichterung in allen Ehren, aber das hör ich mir nicht an!“
„Mpfm!“
„Cool, Rezitator! Danke auch.“
Während der Rezitator nickend meinen Dank erwidert, kümmert sich der Dalai um die praktischen Aspekte unserer Situation.
„Wache! Wache! Wir hätten da etwas Hundefutter!“
„Äußerst verbunden, euer Kalamität. Ich bin Egon Wiener, Schäferhund in Menschenkörper und erlaube mir, mich daran zu bedienen.“
„Bitte nicht hier.“
„Erlaube mir mich zurückzuziehen, mitsamt dieses herrlich sehnigen Fleisches. Englisch, wenn ich nicht irre? Möchte jemand etwas abhaben?“
„Danke nein.“
„Ich bin satt.“
„Mpfm!“
„So denn. Melde gehorsamst Abtreten zur Zerfleischung.“
„So sei es.“
„Ab dafür!“
„Mpfm.“
„Das war das also mit Aleister.“
„Wenn der nicht wiederkommt?“
„Für den Moment stimme ich dir zu.“
„Mutiger Hund, Dalai. Ich hätte DEN nicht angerührt.“
„Hunger macht weniger wählerisch.“
„Auch wieder wahr. Die Landschaft kommt mir bekannt vor.“
„Kalabrien. Die Heimat der Redseligen.“
„Hoffentlich halten wir hier nicht an. Augen zu und durch, bitte.“
„Verbrachtest du nicht eine Zeit hier? Lass uns an deinen Vergnügungen teilhaben, bitte. Sei so nett, Fahfahrian!“
„Acht Monate, um genau zu sein. Voll beschallt und nieder gelabert. Über und über voll von dem Auswurf, der Kotze, dem Ausfluss, den Fäkalien, die manche Leute ihre Sprache nennen. Acht Monate. Dann brachten die diesen Typen an. König Labere Backe himself. Eine Maschinengewehrsalve von Gerede, die ab dann nicht mehr enden sollte bis zum Schluss. Kalabrien, Dalai, das ist das Land der Schmerzen, musst du wissen.“
„Auch ein großartiger Film.“
„Einer der Besten. Und meine Frau legt Wert darauf, dass ich das erwähne. Sie fand ihn. Wir sahen den Großen Lebowski gemeinsam das erste Mal. Ich wusste ihn nicht zu schätzen zuerst. Alles, was ich verstand, saß viel tiefer. Dass ich etwas Besonderes erlebt hatte, eine schmale, durchlässig – ungewisse Ahnung, und das „Vielleicht“, hier noch mehr entdecken zu können.“
„Das Land der Schmerzen.“
„Hier ist es das Land des Lachens für mich.“
„Weil Loser es schaffen? Ist das die Fahfahrian - Begründung? – Der Beginn einer neuen Theologie?“
„Ja. Und wenn? Der andere, eigentlich UNSER Film, „Der König der Fischer“, den natürlich auch meine Frau fand, sagt mir das Gleiche.“
„Was?“
„Alles wird gut.“
„Manchmal mit Vergasen. Und: „Es war kein Scheiß Picknick!“.“
„Das aus deinem Munde, Heiligkeit?“
„Ich zitiere nur.“
„Nein, das war es nicht. Verstehen geschieht meiner Meinung nach für jeden anders. Was diese beiden Filme für mich so unglaublich wertvoll macht, ist, dass nicht ich sie entdeckte, obwohl sie genau meine Sprache sprechen.“
„Frei Haus geliefert durch deine Frau.“
„Frei Hirn und schwer zu schlucken. Die Tatsache, dass das alles so ist. Dass es den Lieferservice gibt. Und meinen Dialekt.“
„Das stiehlt dir den Gedanken an Einzigartigkeit, was?“
„Das nagt ganz schön. Was sind meine Empfindungen wert, wenn irgendwelche Typen Filme machen können, die sie einfach anknipsen wie nichts?“
„Aber bei Coca-Cola macht dir das nichts aus.“
„Erwischt.“
„Njente Scheisspicknicko, mein italienischer Freund!“
„Trifft sich das nicht alles seltsam? Diese fette Frau in der Videothek am Anfang des Filmes, die den Typen so beängstigt, - meine Erfahrungen aus Kalabrien -, dass mein nekrophiler Freund Italiener war? – Wohin von hier aus?“
„Nirgends, fürchte ich. Deine Kraft ist aus. Leer. Du schläfst jetzt.“
Auch nicht schlecht. eh? Ihr verzeiht, verzeiht mir noch einmal ,good hearts, aber jetzt bin ich echt schon wieder zu erledigt, um zu erzählen, wie ich meinen Lehrer in der Schwarzen Magie (ungewollt, oder doch?) schier in den Wahnsinn trieb. Demnächst das „Grande Finale“in diesem Theater... versprochen, good hearts!
Dann lasst uns lautlos singen. Stimmt in euren Goldenen Herzen ein, wenn ihr Lust habt:
„Ich denke, unsere Gesellschaft wird geführt von geisteskranken Menschen mit wahnsinnigen Zielen, ich denke, wir werden von Wahnsinnigen regiert für wahnsinnige Zwecke. Ich denke, sie sind alle verrückt.
Aber ich werde wahrscheinlich als wahnsinnig weggesperrt werden, weil ich es gesagt habe. Das ist das Verrückte daran. Findest du nicht auch?“
und
Außerdem bin ich dafür, dass man die Eulen – Anbeter vom Planeten Erde abschiebt zu den Außerirdischen Dunklen Mächten, nach deren getrockneter Scheiße und Popel die Sippschaft sowieso hoffnungslos süchtig ist!
Ok, und außer die Drecksäcke von Eulen – Anbetern und ihrem Verein verarschen und abschieben, gibt es noch etwas zu erledigen.... Jetzt tut nicht so, ihr Gurken! Ihr wisst, was zu tun ist.
Ihr kennt meine immer-immer-immer – gleiche Bitte, das ihr lieben good hearts anderen etwas zu essen schenkt, eine Decke, Klamotten, Spielzeug, etwas Geld, was auch immer-immer-immer..............................
…....................... oder einfach etwas von eurer Energie.
Das geht so:
Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
Macht das 9 Atemzyklen lang
Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Lasst es zu, dass euch das klar und bewusst wird, und genießt, wie euer Erstrahlen alles verwandelt in Momente des Glücks und der Erfüllung, good hearts! Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts! LOVE!
Ich bin jetzt weg von diesen Worten und sehr wohl sehr nah und in der Welt, und für euch da, sind wir alle gemeinsam, La Madre, Suzuki, Der Alte Meister ANZ, Fathers Father, die Ungenannten, die Süßesten der Süßen, meine unglaubliche JJ, wie auch ich, der Fahfahrian cozy!
!LOVE!
!LOVE!!!LOVE!
Suzuki & cozy
Nichts wird mich vor die Haustüre bringen, es sei denn, LittleE., wenn der Router doch so schnell geliefert werden würde.Doch das glaube ich nicht.
Ich schlief eben wieder ein. Zum wiederholten Mal. Was tun? Meine Erleuchtung wie einen Turbolader einsetzen und mit Gewalt Gas geben?
Dieses Verhalten, das man beruhigt als meiner Standards sehen kann, bot ich lange genug und weit darüber an; und statt eines Dankes oder auch nur meines Lohnes, wurde ich betrogen, ausgenutzt und letztlich entsorgt, ihr wisst schon, good hearts, wie dankbar ich den Leuten im Klinikum Rechts der Isar, das mich mit der Notoperation wieder auf diese Seite zerrte, weg von der Schippe, der Sense. Und das bringt mich dazu, euch auch heute in die schönen Ohren zu flüstern: „Hi, und herzlich willkommen auch, good hearts, ihr Lieben! Hi, Muchachos! Vaya con dios, Embryos! Und natürlich auch Happy Koma – Aroma! Scheiß’ auf Karma, her mit Parma! Willkommen, good hearts, bei dem einzigen Gläsernen Erleuchteten, den ich kenne! Hi und hallo denn, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann..., das garantiert kommt!“
Dieser Blog wird kurz, denn ich muss schlafen, dösen, ruhen und mein unerreichbares Zazen durch mein dilettantisches Praktizieren zum Lachen bringen! Ihr seht, ich habe einen Job! Ich bin ein Mann mit einem Auftrag, good hearts!
Die Verminderung meiner Schmerzen bleibt – Gott sei Dank – auch heute erhalten. Nur die Nachwirkung der Akupunktur und auch die Session bei unseren Pro - Bono – Senioren machten mich nun einmal völlig platt und leer. Zu erschöpft, um Gedanken weiter als eine oder zwei Instanzen zu verfolgen, bevor ich abgleite in irgendetwas anderes, eine Beobachterfunktion meistens, in denen ich – aber nur deshalb, weil es am wenigsten anstrengend ist für mich, wie ich herausfand – nun doch wieder mit meinen Siddhis spiele. Spielen ist dabei zu viel gesagt, ihr Guten! Entsprechend meiner voyeuristischen Anlagen beobachte ich. Und es ist mehr als interessant und lehrreich meiner Erfahrung nach, das zu tun. Man lernt eine Menge dabei, ohne das im Geringsten zu wollen oder gar etwas dafür zu tun, außer passiv wahrzunehmen. Ich kann es euch nur empfehlen, good hearts, ehrlich!
Ich lasse also rein praktisch gesehen zu, dass ich – natürlich vor Maya sitzend in unserem kleinen Dachzimmer – ein nicke, und innerlich immer weiter Richtung Alpha floate. Das ist der erste Schritt und sehr angenehm; so warm und ein klein-klein wenig wie bei sehr gutem Haschisch reiner Qualität. OK. Mhhmmm, lecker! Weiter geht es. Statt nun weiteres tiefer Fallen zuzulassen, und hier liegt der Trick, bleibe ich ganz einfach in diesen flachen Gewässern, so rund um Alpha herum, und interveniere nicht, sondern setze nur kleine,, nur winzige Kontrollimpulse kraft meines Willens um den Übergang in einen tieferen Schlafzustand zu verhindern. Dazu braucht es wenig Kraft, aber einige Übung, soweit ich es erlebte. Jetzt, schwebend auf etwa gleichbleibender „Höhe“, verharre ich nur in größtmöglicher Offenheit, deren Grundbedingung jedoch diese ist, dass sie nicht durch Anstrengung „produziert“ oder „forciert“ wird, denn, verfolgt man solche Tendenzen ist man binnen Sekunden wieder hell wach; die größtmöglich Offenheit, und damit sozusagen das sich – Einlassen auf die mich umgebenden Informationen, ergibt sich als eine der vielfachen Konsequenzen, das ich als „mich gehen lassen“ in Worte fasse, good hearts.
In früheren Blogs sprachen wir des Öfteren schon davon, dass mein Freund und Mentor Suzuki großen Wert darauf legt, unsere Aufmerksamkeit um ein Zentrum der Energie herum zu konfigurieren, das uns Informationen darüber liefert:
was bereits gegangen ist !
Versus:
Der allgemein üblichen Zentrierung um solche Energiezentren, die Informationen darüber liefern,
was man alles loswerden möchte !
Ich „lasse mich gehen“ bedeutet für mich, dass ich dies mit allen Konsequenzen tue. In sicherer Schwebeposition in meiner Mitte fühle ich mich wie in einem Atom, einem Quark, wie ein Teilchen eines Teilchens eines Teilchens des winzigsten Teilchens deren Billionen - Unzahl einen einzigen Quark ausmachen, und, wo immer noch, wie überall in der Natur, nahezu ausschließlich … das Mysterium ist, was wir „Raum“ nennen, und von dem wir seit den Quanten wissen, dass dort Dinge gehen und kommen in einer Vielzahl, Geschwindigkeit, in alle Zeitrichtungen, auch vor und zurück, was unmöglich sein sollte, Geschehnisse auf der Ebene des sehr Kleinen, aus dem alles besteht, wie wir nicht vergessen sollten, Geschehnisse, die wir, wie Heisenberg bewies, nicht einmal vollständig wahrnehmen können, und die möglicherweise Regeln folgen, und das hoffen wir, um unser Tonal nicht zu verlieren und uns dem Nagual zu überlassen, meine lieben Freunde, doch abseits dieser Hoffnung, können wir derzeit zumindest wenig über diese Ordnungen, Mustern und Regeln sagen, außer, dass sie uns derzeit noch als chaotisch erscheinen und wir lediglich statistische Angaben machen; des Gesagten und etwas mehr gewahr zu sein und das für uns Menschen noch unbegreifliche Netzwerk in und um uns herum zu spüren, und es zulassen zu können, sich selbst sozusagen so weit zu „verdünnen“, dass der Range des Erfahrbaren sich ins Unendliche erweitert, in eines der Merkmale eines Wesens, dem die Erleuchtung gewährt wurde. Moderates „verdünnen“, das fühlt sich für mich als „mich gehen lassen“ an.
So, jetzt ist die Kraft weg, die Puste aus und der cozy müde!
Da ich mir am Wochenende frei nehmen und pausieren und ruhen möchte, sende ich euch heute zwei kleine, jedoch sehr gehaltvolle Kapitel meines Reiseberichtes „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz“.
Und jetzt?
Küsschen? Bussi – Bussi?
Habt einfach Spaß, ihr Guten und wenn nicht, dann tut wenigstens so, damit die Lieben um euch entspannen und euch doch wieder zum lachen bringen! Lacht und staunt und bitte, bitte – bitte seid doch so gut, und erfüllt mir meinen kleinen Wunsch, den ich euch wieder am Schluss vortrage, ok?
Jetzt auf nach Auschwitz!
Fahfahrian cozy's
Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz
Aleister
„Willkommen zurück! Hallo Waschmann!“
„Ich dachte mir, dass ich wiederkomme!“
„Aber sicher warst du dir nicht, eh?“
„Sicher. Sicherheit? Das ist ein Thema für sich.“
„Tut gut, nicht?“
„Die Planken unter meinem Arsch zu spüren, dass Auschwitz doch näher kommt, tut gut und nicht, weil es mir Angst macht manchmal, verstehst du, Dalai?“
„Und ob. Aleister war hier, während du schliefst. Suchte nach seiner Tochter. Wie immer. Ich glaube, der will mit dir reden. Wegen dem anderen Buch.“
„Scheiße. Copyright-Geschichten sogar hier.“
„Man sollte annehmen, du wärst wenigstens neugierig, ihn endlich persönlich kennen zu lernen. Immerhin bist du auf seinen Spuren gewandelt. Und nicht umsonst...“
„Ja, ja, ist ja alles recht. Es hat mir auch geholfen, wenigstens im Knast.“
„Nicht nur dort.“
„ Aber hauptsächlich. Geschissen drauf. Ich wollte, es wäre vorbei, Dalai! – Hey, das reimt sich sogar! – Vorbei – Dalai!“
„Was?“
„Alles. „
„Ist nicht dein Ernst.“
„Nein. Nur so ein Gefühl, das sich mir aufdrängt. Die Wechsel machen mir zu schaffen. Immer wieder hierher zurückzukehren und von hier wo anders hinzukommen und mich darauf einzustellen.“
„Was dem Fahfahrian noch nicht gelingt.“
„Nicht so, wie ich mir das vorstelle.“
„Nach Auschwitz zu reisen, kann sehr verwirrend sein, ich weiß das. Kein Grund zur Sorge. Alles wird sich richten.“
„Noch so ein Spruch, - Kieferbruch.“
„Wird es doch: Sich richten.“
„Entschuldige, Dalai. Ja, natürlich.“
„Dein Plan ist gestört.“
„Ja.“
„Wolltest hierher kommen, einige Dinge sagen, und ab wieder in die Freiheiten der realen Welt?“
„So ungefähr habe ich mir das vorgestellt.“
„Selbst der Lokführer kann nicht von der Strecke abweichen, mein Freund. Auf dem Weg zum Vergasen gibt es Regeln. Richtlinien.“
„Was verdammt, was soll das heute mit der Richterei? Richter. Urteile. Einrichtung. Recht?
Rechtsprechung. Alles richtet sich selbst ist so wahr, dass es weh tut. Ich mag es nicht hören.“
„Richtung ist auch ein schöner Gedanke, sogar für den Waschmann!“
„Gewiss, wenn man darauf steht, dass einem die Rübe und das Scheiß-Gelee im Schädel platzt und herumspritzt. Sicher. Sicher..., Shit, jetzt habe ich eh vergessen, was ich sagen...“
„Schreiben.“
„Meinetwegen –-schreiben wollte.“
„Alles wird sich richten.“
„Dann geht eine Menge drauf, Dalai. Gegen das große Richtfest ist Hiroshima und Nagasaki rein gar nichts.“
„Mit Bestimmtheit.“
„Reger Verkehr in der Seelenwanderdungszentrale, könnte ich mir vorstellen.“
„Wenn der Tag kommt.“
„Wenn denn.“
„Ja, ja.“
„Ja, ja.“
„Was gibt es Neues aus dem Irrenhaus draußen?“
„Kostenloses Rheuma für alle, wenn ich die Durchsage richtig verstanden habe.“
„Auch nicht schlecht.“
„Die lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen.“
„Ja, die sind gut drauf, mein Freund Waschmann; nur du machst mies!“
„Ja, ja.“
„Ja, ja.“
„Und dein Befinden, Dalai?“
„Abwechslungsreich. Wie du weißt, komme ich öfter zur Kur hierher. Mit der Zeit werden die anfänglich schwersten Anwendungen wertvoll.“
„Therapeutischer Erfolg?“
„So weit würde ich nicht gehen. Sekundärgewinn.“
„Aber immerhin Gewinn.“
„Im Nachtprogramm brachten sie diesen Film. Bemerkenswert, der alte Säufer. Mehr noch, was sie von ihm durchgelassen haben. „Der Wahnsinn dreht sich im Kreis auf den Spitzen der Lotosblüten..“
Ist das die Stelle, an der Bukowsky das Gedicht für einen Blick auf die Titten verkauft, Dalai?“
„Nein, das ist später.“
„Toller Film trotzdem. Schade, dass ich ihn verpasst habe.“
„Kommt alles wieder. Solltest weniger schlafen vielleicht.“
„Vielleicht.“
nekro impossibile
„Aufwachen, Waschmann! Der Nekrophile meldete sich, oder?“
„Ja, nicht nur der. Irgendwelche Arschlöcher von früher auch noch.“
„Auf dem schnellsten Weg wieder Schwierigkeiten zu bekommen!“
„Du sagst es. Scheiße, ich habe den Typen auf der Treppe abgefertigt.“
„Ohne Bedauern?“
„99% geheilt, Sir! Sicher wären ein paar Mark sehr gut, stünden technische Möglichkeiten offen könnte ich Fuß fassen und Arbeit haben.“
„Aber?“
„Scheiße bleibt Scheiße bleibt Scheiße.“
„Sehr gut erkannt, Fahfahrian.“
„Das will ich meinen. Nekrophilen – Man werde ich meinen Dank sagen. Für seinen Kaffee, die Zigaretten und, dass er mir zu überleben geholfen hat, war ich mir auch nicht zu fein.“
„Rückerstattung meinst du also.“
„Das ist meine Wahrheit. Ich wüsste nichts mitzuteilen, kann nicht helfen und habe nichts zu geben. Was also, als mein Danke in Form von Höflichkeit?“
„Guter Stil.“
„An den ich mich gewöhnen will.“
„Sonst Neuigkeiten?“
„Nichts. Zwiespälte allenfalls. Dass ich viel öfter hierher, zu dir müsste, um dieses Buch zu schreiben, um die Chance zu haben, in diesem anderen Traum von der Zeit des Überlebens, Leben und atmen zu können, weißt du.“
„Käufliches. Ich verstehe.“
„Dann verstehst du den Punkt, Dalai. Wer würde nach all diesem Scheiß noch verkaufen wollen, oder das wirklich können, frage ich mich selbst?“
„Und die Antwort?“
„Ich jedenfalls nicht. Dann geht die Rauferei los, wie dieses Buch wohl wird, was darin vorkommen soll und was nicht.“
„Wenn du hierher kommst?“
„Dann ist alles anders, sind alle Pläne und Absichten dahin. Irgendetwas geschieht, du sagst etwas, ich weiß plötzlich etwas oder vergesse. Das war es dann mit meiner ach so klugen Planung.“
„Typisch für den Weg nach Auschwitz.“
„Muss wohl so sein. Was wird am Ende sein?“
„Du fragst spät und nicht sehr präzise, Waschmann. Welches Ende meinst du?“
„Das Ende dieser Reise nach Auschwitz.“
„Ein Traum geht vorbei und ein Alptraum. Manche Schmetterlinge siehst du nie wieder, andere werden dich begleiten.“
„Schmetterlinge und Blondinen.“
„Alles und nichts.“
„Phantastischer Dichter.“
„Ein großer Mann.“
„Ob Bukowsky die Strecke gefahren ist auch? Was meinst du?“
„Dem Vernehmen nach hat er sich Treblinka oder Belsen entschieden. Einzelne Erschießung am selbst ausgehobenen Grab nach ausgiebiger Folter. Kein hässliches Nichts in der Masse. Er und Hemingway waren sich da einig.“
„Machomässig.“
„Sehr.“
„Ihn hätte ich gerne getroffen.“
„Er aber dich nicht. Du verträgst keinen Alkohol und redest zu viel.“
„Deswegen.“
„Die Wenigen und Unbekannten brauchen sich nicht zu begegnen.“
„Dann soll mir Aleister vom Leib bleiben. Scheiß Yoga. Der ganze Dreck...“
„Belüge dich doch nicht immerfort. Du weißt, dass das stimmig ist.“
„Ok, für den vielleicht, vielleicht auch noch für Gummimenschen und Schachfanatiker und Minigolfspieler. Kann ja alles sein.“
Jemand streichelt meinen Kopf. Ich sehe auf. Es ist Aleister Crowley, wütend und laut: „Undankbarer Bastard!“
„Leck mich, Aleister! Und nimm deine verdammten Pfoten weg!“
“Here we are!” Der Dalai klatscht begeistert in die Hände.
Aleister zieht mich an den Haaren hoch: „Und was meine Tochter betrifft...“
„Bin ich nicht interessiert, auch nur ein Wort zu hören, Mann. Wenn du jetzt bitte dein ranziges Photoplasma in die nächste Sphäre beamen würdest! Ich fahre nach Auschwitz und habe keine Zeit für deinen Quatsch.“
„DES LEBENS SINN, DER ARSCH IST HIN!“
„Da, schau dir dein Werk an! Jetzt hat der Rezitator Aleister das Genick gebrochen!“, sagt der Dalai vorwurfsvoll.
„Cool! Mir gefällt das!“
„COOLE SOCKEN,.. MPFM!!...Pimpf!“
„Jetzt lass ihn doch, Dalai! Der Rezitator hat immerhin ein gutes Werk vollbracht und diesen Mistkerl in die Stratosphäre befördert.“
„Deine Erleichterung in allen Ehren, aber das hör ich mir nicht an!“
„Mpfm!“
„Cool, Rezitator! Danke auch.“
Während der Rezitator nickend meinen Dank erwidert, kümmert sich der Dalai um die praktischen Aspekte unserer Situation.
„Wache! Wache! Wir hätten da etwas Hundefutter!“
„Äußerst verbunden, euer Kalamität. Ich bin Egon Wiener, Schäferhund in Menschenkörper und erlaube mir, mich daran zu bedienen.“
„Bitte nicht hier.“
„Erlaube mir mich zurückzuziehen, mitsamt dieses herrlich sehnigen Fleisches. Englisch, wenn ich nicht irre? Möchte jemand etwas abhaben?“
„Danke nein.“
„Ich bin satt.“
„Mpfm!“
„So denn. Melde gehorsamst Abtreten zur Zerfleischung.“
„So sei es.“
„Ab dafür!“
„Mpfm.“
„Das war das also mit Aleister.“
„Wenn der nicht wiederkommt?“
„Für den Moment stimme ich dir zu.“
„Mutiger Hund, Dalai. Ich hätte DEN nicht angerührt.“
„Hunger macht weniger wählerisch.“
„Auch wieder wahr. Die Landschaft kommt mir bekannt vor.“
„Kalabrien. Die Heimat der Redseligen.“
„Hoffentlich halten wir hier nicht an. Augen zu und durch, bitte.“
„Verbrachtest du nicht eine Zeit hier? Lass uns an deinen Vergnügungen teilhaben, bitte. Sei so nett, Fahfahrian!“
„Acht Monate, um genau zu sein. Voll beschallt und nieder gelabert. Über und über voll von dem Auswurf, der Kotze, dem Ausfluss, den Fäkalien, die manche Leute ihre Sprache nennen. Acht Monate. Dann brachten die diesen Typen an. König Labere Backe himself. Eine Maschinengewehrsalve von Gerede, die ab dann nicht mehr enden sollte bis zum Schluss. Kalabrien, Dalai, das ist das Land der Schmerzen, musst du wissen.“
„Auch ein großartiger Film.“
„Einer der Besten. Und meine Frau legt Wert darauf, dass ich das erwähne. Sie fand ihn. Wir sahen den Großen Lebowski gemeinsam das erste Mal. Ich wusste ihn nicht zu schätzen zuerst. Alles, was ich verstand, saß viel tiefer. Dass ich etwas Besonderes erlebt hatte, eine schmale, durchlässig – ungewisse Ahnung, und das „Vielleicht“, hier noch mehr entdecken zu können.“
„Das Land der Schmerzen.“
„Hier ist es das Land des Lachens für mich.“
„Weil Loser es schaffen? Ist das die Fahfahrian - Begründung? – Der Beginn einer neuen Theologie?“
„Ja. Und wenn? Der andere, eigentlich UNSER Film, „Der König der Fischer“, den natürlich auch meine Frau fand, sagt mir das Gleiche.“
„Was?“
„Alles wird gut.“
„Manchmal mit Vergasen. Und: „Es war kein Scheiß Picknick!“.“
„Das aus deinem Munde, Heiligkeit?“
„Ich zitiere nur.“
„Nein, das war es nicht. Verstehen geschieht meiner Meinung nach für jeden anders. Was diese beiden Filme für mich so unglaublich wertvoll macht, ist, dass nicht ich sie entdeckte, obwohl sie genau meine Sprache sprechen.“
„Frei Haus geliefert durch deine Frau.“
„Frei Hirn und schwer zu schlucken. Die Tatsache, dass das alles so ist. Dass es den Lieferservice gibt. Und meinen Dialekt.“
„Das stiehlt dir den Gedanken an Einzigartigkeit, was?“
„Das nagt ganz schön. Was sind meine Empfindungen wert, wenn irgendwelche Typen Filme machen können, die sie einfach anknipsen wie nichts?“
„Aber bei Coca-Cola macht dir das nichts aus.“
„Erwischt.“
„Njente Scheisspicknicko, mein italienischer Freund!“
„Trifft sich das nicht alles seltsam? Diese fette Frau in der Videothek am Anfang des Filmes, die den Typen so beängstigt, - meine Erfahrungen aus Kalabrien -, dass mein nekrophiler Freund Italiener war? – Wohin von hier aus?“
„Nirgends, fürchte ich. Deine Kraft ist aus. Leer. Du schläfst jetzt.“
Auch nicht schlecht. eh? Ihr verzeiht, verzeiht mir noch einmal ,good hearts, aber jetzt bin ich echt schon wieder zu erledigt, um zu erzählen, wie ich meinen Lehrer in der Schwarzen Magie (ungewollt, oder doch?) schier in den Wahnsinn trieb. Demnächst das „Grande Finale“in diesem Theater... versprochen, good hearts!
Dann lasst uns lautlos singen. Stimmt in euren Goldenen Herzen ein, wenn ihr Lust habt:
„Ich denke, unsere Gesellschaft wird geführt von geisteskranken Menschen mit wahnsinnigen Zielen, ich denke, wir werden von Wahnsinnigen regiert für wahnsinnige Zwecke. Ich denke, sie sind alle verrückt.
Aber ich werde wahrscheinlich als wahnsinnig weggesperrt werden, weil ich es gesagt habe. Das ist das Verrückte daran. Findest du nicht auch?“
und
Außerdem bin ich dafür, dass man die Eulen – Anbeter vom Planeten Erde abschiebt zu den Außerirdischen Dunklen Mächten, nach deren getrockneter Scheiße und Popel die Sippschaft sowieso hoffnungslos süchtig ist!
Ok, und außer die Drecksäcke von Eulen – Anbetern und ihrem Verein verarschen und abschieben, gibt es noch etwas zu erledigen.... Jetzt tut nicht so, ihr Gurken! Ihr wisst, was zu tun ist.
Ihr kennt meine immer-immer-immer – gleiche Bitte, das ihr lieben good hearts anderen etwas zu essen schenkt, eine Decke, Klamotten, Spielzeug, etwas Geld, was auch immer-immer-immer..............................
…....................... oder einfach etwas von eurer Energie.
Das geht so:
Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
Macht das 9 Atemzyklen lang
Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Lasst es zu, dass euch das klar und bewusst wird, und genießt, wie euer Erstrahlen alles verwandelt in Momente des Glücks und der Erfüllung, good hearts! Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts! LOVE!
Ich bin jetzt weg von diesen Worten und sehr wohl sehr nah und in der Welt, und für euch da, sind wir alle gemeinsam, La Madre, Suzuki, Der Alte Meister ANZ, Fathers Father, die Ungenannten, die Süßesten der Süßen, meine unglaubliche JJ, wie auch ich, der Fahfahrian cozy!
!LOVE!
!LOVE!!!LOVE!
Suzuki & cozy