Montag, 28. September 2015
Suzukis Freund 水ホースを踊るオフ手放します und Äpfel und Ziegen und Fizzi – Fazzi! cozy erinnert: „Wer nie im Bette aß, weiß nicht, wie Krümel stechen!“ Suzukis Mega – Giga - Terra – Lektion: „Das Treffen!“ Correctamundo natürlich.
Na, geiles Wochenende gehabt? - Fragt nicht nach meinem, da ich es überwiegend in Walters „Land der Schmerzen“ verbrachte und daher so wenig zu einer erfreulichen Konversation beizutragen habe, dass ich es besser … , ja, das wird besser sein, so glaube ich, heute einfach einmal sein lasse.
Und, wenngleich ich auch nicht von mir und meinen schauderhaften Befindlichkeiten erzählen möchte, so muss doch die Fürsorge und die Geduld meiner Frau, der Besten von Allen, wie bekannt ist, Erwähnung finden, die trotz eigener und erheblicher Problemstellung beispielhaft für mich sorgte.

Keine Highlights im TV, Musik höre ich immer die gleiche, und ich krabble nun, da mir das Gehen so schwer fällt, so gemütlich als möglich durch meine Lebensfabrik. Der betäubenden Übermüdung nachzugeben, und sich gedankenlos allem zu überlassen, was immer da auch kommen mag, das tut mir momentan sehr gut. Das Feeling danach ist super, doch hält es nicht an, leider. Nur eine kurze Weile, dann ist Schluss, und zumeist treten die verdammten, meine verdammten und verfluchten Schmerzen die Tür ein und überfluten mich.

Und meine Erleuchtung? Was nutzt sie mir jetzt?

Alles, good hearts, alles, denn ohne sie hätte ich mich längst umgebracht, die Lebensspanne dieses hochgradig defekten Körpers frühzeitig beendet, gleich was die Folgen und Konsequenzen alle sind, und ob ich dann noch Kinderschokolade bekomme, oder doch von Walnüssen leben muss!

Die Sache mit den extremen Schmerzen ist die gleiche wie die mit den Krümeln... Remember? You know?

„Wer nie im Bette aß, weiß nicht, wie Krümel stechen!“

Ja, so ist das. Wer die Erfahrung gemacht hat, kommt unweigerlich zu dem Ergebnis, dass er auf sie verzichten könnte. Problemlos. Und gerne!

Heute ist ein richtig fettes Kapitel dran im Spätsommer – Seminar, das euch Suzuki anbietet. Viel über meinen Vater. Ich denke, es müsste für mindesten3, wenn nicht 4 Tage reichen, bis dass ihr den Stoff aufgearbeitet habt, aber es muss vom Input her an einem Stück sein, auch darüber sind wir alle uns einig.

Macht euch also auf eine recht schwierige Lektion gefasst, good hearts, ihr Lieben!
Meine Tagesleistung spiegelt sich wieder in zwei sehr komplizierten Briefen, Behördenangelegenheiten, die überlebenswichtig sind für uns derzeit, und diese kleine Plauderei mit euch.

Zwischen den beiden Briefen war ich gezwungen zu pausieren und mich auf mein geliebtes Sofa zu legen, und prompt schlief ich ein, ganze zwei Stunden lang! - Wenn das nicht Topform ist!

Ich stöhne gerade in Topform, dass es eine echte Pracht ist, also wird es Zeit für das Einwerfen meiner chemischen Keulen und Eis auf die Knie und …. und dann ….die fucking Downside ausloten.

Macht euch nichts draus, good hearts,

Es ist einer dieser Tage …, der Tage die ihr kennt! Und, Scheiße auch, selbst als Erleuchteter und Wissender und Elch von Pamir mit einem rekordverdächtigen Gehänge, du entkommst ihnen einfach nicht, solange du dieses Kleid aus Fleisch trägst! Das sind die verfickten Regeln!


Und nun, Trommelwirbel..., der Begrüßungs- Link für traditionellen Genuss:


http://www.g-cook.com/phrases/intro_german.html


LOVE!
cozy



Wir händigen euch also nun, hiermit einmal mehr DIE REINE POWER, genau wie angekündigt, die nächste und ultra- geile Fortsetzung von Lucifers Field aus, das euch gefallenen Kennern und Sternschnuppen gut anstehen wird, good hearts!


Lucifers Field - Allinc.




Amigo Loco Corazon


Leben ist die Chance zur Großzügigkeit.


Das Treffen

"Setz dich, Sohn!"
Santiago del Sol in Gestalt Esmeraldos hatte Don Pedro vor der Zeit erwartet. Er saß entspannt am Lieblingsplatz des Don Pedro im Café Paradiso, als dieser, seinen wochentäglichen Gewohnheiten folgend, zur Kaffeezeit die in angenehmem Schatten liegende Terrasse betrat. Die eigentliche Zusammenkunft war für den nächsten Tag, beziehungsweise die Abenddämmerung und etwas außerhalb der Stadt vereinbart worden; entsprechend überrascht war Don Pedro über diese Wendung.
"Nun nimm schon Platz! Es wird dir doch nichts ausmachen, wenn ich heute einmal ausnahmsweise die Königsposition einnehme, die du sonst für dich beanspruchst, Junge?", scherzte Santiago.
Don Pedro setzte sich ihm gegenüber. Er nahm seine Sitzposition sehr langsam, mit einer katzenhaft-vorsichtigen Bewegung ein, wie wenn er einen hervorstehenden Reißnagel auf seiner Sitzfläche vermuten würde.
Santiago sah Don Pedro aus Augen wie glühende Kohlen an, in denen die gesamte destruktive Kraft des Universums versammelt schien, als er, mit seinen Armen theatralisch weit ausholend erneut zu sprechen begann: "Heute, es war früh und sehr überraschend, da saß eine kleine Heuschrecke auf meinem Altar, musst du wissen. Auf der linken Seite, ganz außen links war sie; und du verstehst, was das heißt, mein Kleiner. Wie sie so bewegungslos-still auf die noch nicht einmal entzündeten, stumpf in den frischen Tag hinein glänzenden Kerzen starrte und nur ihre kleinen Fühler mit peitschenartiger Eleganz herum schwang, begann sie mir ein Lied zu singen, mein lieber Pedro.
Ich denke, ich werde dich Pedro nennen, um dir eine Freude zu machen, nicht? Allerdings wirst du mich mit Santiago ansprechen und mir die gleiche Höflichkeit erweisen. Wir werden, du bemerkst es an den Namen, die wir bei unserer Unterredung heute gebrauchen, in diesem Jahrhundert, oder, sagen wir den letzten zwei, bleiben, uns also der Last unserer Vergangenheit entledigen für die kurze Zeit unseres Zusammenseins.
Nun zurück zum Interessanten. Im Lied der kleinen Heuschrecke klang etwas an von der ersten Mutter an; eine Erinnerung, die ich gerne und mit Genuss pflege übrigens. Du weißt, was damit gemeint ist, Pedro? Komm! Komm schon und sprich mit mir, sonst werden wir ewig hier sitzen müssen, weil das, was wir vorhaben, nicht mit einem Monolog zu lösen ist."
Santiago winkte den Wirt herbei, der ungewöhnlich lange an der Zubereitung des Kaffees hantierte. Scheinbar hatte er bereits einmal bestellt und ausgetrunken, denn er tat das mit einem Rum - Glas, in dem ein kleiner Rest farblos schwappte. Ortega, obwohl angetrunken und drogenberauscht wie immer, kam unsicher mit seinem Tablett daher und servierte schweigend. Der Wirt war ängstlich. Schweiß stand in klaren Perlen auf seiner Stirn.
"Du musst dich nicht fürchten, du freundlicher Adept der schwebenden Füße", sprach Santiago ihn an. "Dir wird kein Leid geschehen."
Ortega nahm dies schweigend zur Kenntnis und allein ein kleines Kopfnicken machte sichtbar, dass er die Worte verstanden hatte. In instinktivem Bemühen um Lautlosigkeit zog er sich zurück, spürten doch seine durch ständigen Drogengenuss zu größerer Sensibilität entfalteten, energetischen Wahrnehmungsorgane die tödliche Gefahr, die von diesem hohen Besucher im Kleid des harmlosen Esmeraldo ausging.
"Es ist die Mutter Nacht", stieg Don Pedro in die Unterhaltung ein.
"Ja, die Mutter von allem, genau die, deren Macht auch du in deinem Tempel beschwörst, mein Sohn", bestätigte Santiago. "Interessanter Weise soll sie ihren Mund öffnen, wie ich höre. Man beabsichtigt also, mich, den dritten im Bunde der großen Kräfte, zu läutern?"
"Ich habe davon gehört", gab Don Pedro stoisch zurück.
"Nun gut. Nicht, dass ich abgeneigt wäre, den Muttermund der Nacht, dem ich, wie überhaupt alles Leben entsprang, einen kleinen Besuch abzustatten, wäre doch allein der Weg dahin zweifellos interessant und erregend; eine Reise durch das wahrhaft erste und in seinen Ausmaßen kosmische Fickloch sozusagen, geschaffen und defloriert vom Allmächtigen, was nebenbei bemerkenswerte Schlüsse zu seiner..., nennen wir es... etwas gespaltenen Haltung zum Inzest zulässt, nun ja, wie auch immer; unabhängig davon, dass ich also durchaus bereit wäre, Gottes erst geschaffene Nutte von Kopf bis Fuß in sie eindringend durchzuficken, gibt es da einige Probleme grundsätzlicher Art, die, wie ich glaube, eurer Aufmerksamkeit bei der Planung der ganzen Sache entgangen sind.
Heute kam ich zu dir, damit wir gemeinsam eine Lanze für die Akkuratesse brechen, Pedro. Es geht um die Genauigkeit, an der es dir und deinem kleinen Club, der so wunderbar verkommenen Sippschaft meiner Abkömmlinge auf Erden, wie es scheint doch in erheblichem Maße gebricht. Was schaust du so verwundert? Gib zu, du musstest es nur einmal ausgesprochen hören! Ja, du hast richtig gehört, du Teil meiner Brut, denn genau das, das Gelege der Schlange, das seid ihr, wie dir inzwischen klar geworden sein sollte. Hast du bis hierher Fragen?"
"Warum, gehen wir einmal davon aus, dass es stimmt, was du über unsere Abstammung sagst, warum hast du uns hier versammelt?"
"Ich meinte Fragen, die ich beantworten will, nicht solche wie die, die du gerade stellst Pedro! Kennst du das, was man Kontroll- oder auch Verständnisfragen nennt, mittels derer man auf einen eng begrenzten thematischen Zusammenhang abzielt? Klingelt es da irgendwo? Bing-Bong! Immerhin hast du, soweit ich weiß, in deinen hochtrabenden Kommunikationskursen hunderte, wenn nicht tausende Leute darin geschult, gezielt zu fragen, um die richtigen Antworten zu erhalten, damit die Leute die wertlosen Produkte deiner armseligen Auftraggeber kauften, oder? Dergestalt war meine Frage. Wenn du mehr wissen willst, musst du vielleicht in das Loch rufen, das zum Mund der Mutter führt. Wenn sie dich nicht dazu auffordert, die Schuhe auszuziehen und ganz hereinzukommen und du mehr als dein eigenes Echo hörst, könnte etwas dabei herauskommen; aber hoffentlich doch kein Ausfluss! Wie dem auch sein. Also noch mal: Hast du bis hierher Fragen?"
"Ich weiß nicht, was du mit fehlender Präzision meinst, Santiago. Wir werden den Mund der Mutter öffnen, worauf er dich verschlingt und läutert. Mir persönlich ist diese Vorausschau auf das, was kommen wird, eigentlich detailliert genug."
"Und was wäre, wenn? Wenn es wirklich so geschähe? Wer übernähme meinen Job? Hey, wir sprechen über die Nummer DREI im großen Gefüge! - Und dem ERSTEN Sohn! Dann kommt lange-lange, Milliarden und Abermilliarden von Generationen des Entstehens und Vergehens von Universen nichts, bis diese Nachgeburt, der Nazarener mit dem aus seinem Arsch heraushängenden Heiligen Geist auftaucht. Na ja. Es heißt nicht ohne Grund, dass mit zunehmendem Alter die Reproduktionsfähigkeit leidet und das eine oder andere Gen ausgelassen wird, oder an der falschen Stelle auftaucht, bis schließlich so ein debiler Down-Jesus dabei herauskommt. Was soll es, fast jeder hat Behinderte in der Verwandtschaft, nicht? Kann man nichts machen. Zurück zum Unterricht: Komm Kind, lass es uns an den Fingerchen abzählen: Da ist Gott, der Allmächtige, der Veranstalter der Show, da ist Mama Nacht, die er zu erst gemacht hat, seine Lebensfabrik, und dann bin da ich, das Licht, das den Abschaum, den er aus Mamas Schoß heraus fickt, versucht und läutert, der den dreckigen Kohlenstaub zu prächtigen Diamanten macht und am Ende die Überbleibsel verbrennt, damit Mama was zum Essen hat. So läuft die große Recyclingmaschine! Wusstest du das nicht?
"Und was soll dann das Ganze? So, wie du es sagst, hört es sich an wie eine Nonsens Maschine, wenn du mich fragst", gab Don Pedro zurück.
"BEEEP! Falsche Frage, mein Sohn! Da musst du schon den fragen, der ständig den großen Schlitz seiner ersten Tochter pimpert und immer neues Leben macht. Ob er dir dann antworten wird, ist eine andere Sache. Mit mir jedenfalls redet er nicht darüber. Und was im Speziellen dich betrifft, so fürchte ich, wird es da wenig geben, was er mitteilen möchte. Der Alte steht nämlich auf solche Dinge wie Sippenhaft; seit je her. Wenn er eine Familie nicht ausstehen kann, ist es vorbei mit lustig, bis ins letzte Glied. Schau her, du hast deine Sache gut gemacht, hast mich zum Reden gebracht, und schon kauen wir die alten Kamellen, die immer schon unverdaulich waren. Das du von mir, die Sache mit der Überredung, ohne viel zu sagen. Du bist nur etwas langsam." Santiago lachte. Er griff blitzschnell wie ein ins Unendliche beschleunigter Schatten herüber, in die Jackentasche seines Gegenübers und nahm sich Don Pedros Zigarettenetui. Dann zog in übertrieben puppenhaften Bewegungen eine Zigarette heraus und ließ sie sich wie ein angeberischer Zauberkünstler mit einem Fingerschnippen von selbst entzünden. "Einer der Vorteile der Profession, Junge. Immer genügend Feuer", damit nahm er einen tiefen Zug.
"Ihr solltet das lassen", sprach er leiser und ernst weiter, wobei seine Stimme dem Zischen einer gereizten Schlange ähnlich war. "Nicht, weil ihr euren Dad dabei umlegen könntet. Das ist ganz und gar ausgeschlossen. Ihr gefährdet nur eure eigene Existenz, wenn ihr die Sache angeht, weil ihr mich dazu zwingt, euch auf die Finger zu hauen, verstehst du?" Santiago ließ diese Worte wirken. "Denk erst überhaupt nicht darüber nach, wie weitreichend meine Pläne mit euch sind oder nicht. Du hast keine Chance, je dahinter zu kommen. Nicht in dieser Welt und nicht in diesem Leben. Dieser Anlass, die gesamte Santiago-Episode, sie ist nur dazu da, dass sich unser aller Wege jetzt etwas offener kreuzen. Wer mehr oder weniger daraus machen will, der wird es bereuen. Und du weißt, was Schmerz bedeutet, Pedro. Du weißt, wie es ist, ausgeliefert zu sein. Fordere es nicht heraus, dass man dich züchtigen muss, mein Sohn! Ich rate dir gut!"
Don Pedro war betroffen. Er war tief erschüttert, obwohl er von außen gesehen keinerlei Wirkung zeigte. Er ahnte bereits, was folgen würde, befürchtete wütend die nächste Serie der Beschüsse des Bösen und konnte doch nicht umhin, in seinem medial empfindenden Inneren die Resonanz zu spüren, die ihm ebenso deutlich wie machtvoll anzeigte, dass sein Gegenüber die Wahrheit sprach.
"Bald wird Newton eintreffen", fuhr Santiago munter fort. "Dann ist die Party komplett. Ja, es kann eine Party werden, eine Wiedersehensfeier, oder ein Totenbankett! Ganz wie ihr wollt. Ich will ehrlich sein, auch wenn die landläufige Meinung von mir eher behauptet, ich würde das nie tun, mein Sohn: Ich habe schon zu oft die kleinen, aber größenwahnsinnigen Köpfe meiner Brut herumgedreht und kenne das Geräusch der brechenden Genicke aus dem FF. So was geschieht, wenn man mich reizt! Es ist wie ein Reflex, wie wenn man bei einem Menschenkörper mit einem dieser kleinen Hämmerchen die richtige Stelle am Knie erwischt, musst du verstehen. Schon ist es geschehen! Also solltet ihr das Hämmerchen liegen lassen. Und jetzt wirst du mich entschuldigen. Wir sehen uns dann später. So oder so".
Das war der unvermittelte Abgang Santiagos, einen verwirrten Esmeraldo, der keine blasse Ahnung davon hatte, wie er hierher gekommen war und was er da eigentlich tat, zurücklassend.
Don Pedro saß wie versteinert, umgeben von den sich wild gegeneinander drehenden Mühlsteinen der Widersprüche seines Denkens, das Santiago als Lügner kennzeichnete, und seines Fühlens, das die gegenteilige Meinung vertrat. Wohl hörte er Esmeraldos konfus-ängstliche Fragen, doch war er in diesem Moment so sehr in Anspruch genommen von seinem inneren Abwägen, dass er zu keiner Antwort fähig war.
"Der böse Geist ist gegangen."
Erschreckt fuhren beide herum, zu dem erleichterten Ortega, der wie eine aufziehbare, mechanische Puppe den Weg zum Tisch der beiden gefunden hatte.
"Da wäre ich mir nicht so sicher", zischte es aus dem erneut verwandelten Esmeraldo. "Bis später!"
Erneut und in Windeseile, in Bruchstücken von Sekunden, hatte sich die Metamorphose vollzogen.
Noch härter geschockt, schweißgebadet und wie in Elektrostößen zuckend, der arme Esmeraldo, dessen Körper und Geist diese Wechsel aus Äußerste beanspruchten. Don Pedro wurde in der Beobachtung dessen klar, dass es Esmeraldos Leben kosten würde, wenn der Böse weiter so ein- und ausginge.
Ortega war zurückgesprungen. Er hatte einen instinktiven Hüpfer nach hinten gemacht, der ihn, den berauschten und in seiner Motorik ohnehin Unsicheren, unsanft zwischen Stühlen und Tisch der nächsten Reihe straucheln ließ. Auf dem Hintern sitzend und mit schmerzverzerrtem Gesicht machte er die Geste , Abwinkend, die beredter als Worte ausdrückte, man solle ihn mit dem allem jetzt endlich in Ruhe lassen.
Don Pedro fasste gedanklich den verzweifelten Entschluss, Esmeraldo in seinen Tempel zu bringen, notfalls mit Gewalt, um ihn dort auf dem Altar liegend dem Schutz der Mutter anzuvertrauen. Allerdings kam es so weit nicht, denn, kaum war der unausgesprochene Gedanke als Absicht in ihm fest formuliert, geschah der nächste, Esmeraldos Körper geisterhaft streckende und wie ein Kaninchen am Genick in die Luft anhebende Schub:
"Nirgends werden wir hingehen, mein Bester! Du wirst ihm hier, dem kleinen Esmeraldo, wirst du beim Sterben zusehen, wenn du auch nur in die falsche Richtung denkst! Hier ist alles, was du brauchst. Du hast ein Telefon, kannst alle erreichen und dafür sorgen, dass der Unsinn abgeblasen wird. Und wenn dir die Show mit dem Kleinen nicht überzeugend genug ist, sollte ich mich vielleicht auf Donna konzentrieren, wenn du verstehst, was ich meine!", trat Santiagos Schlangenstimme erneut hervor.
Don Pedro verstand. Nun war die mächtigste Karte gezogen und nie würde er erlauben, diese ausgespielt zu sehen. Er musste kapitulieren, so lautete die Ultimo Ratio, welche alle seine listigen Widerstandsnester sich nun als in ihrer Eitelkeit zwar großartig anzusehen, doch wegen ihrer Machtlosigkeit selbst zu Potemkinschen Dörfern persiflierend, schonungslos bloßstellte. Er war im Zugzwang, befand sich in der Notwendigkeit, den nächsten Schritt zu tun, beobachtet von Santiagos alles wahrnehmender Gedankenpolizei, die keinen weiteren Fehltritt tolerieren würde.
Esmeraldos Zustand hatte sich weiter verschlechtert. Er war, aus der geisterhaften Levitation befreit, von der unsichtbaren Teufelshand fallengelassen, mit einem Krachen auf den Stuhl getroffen und von dort aus bewusstlos auf den Boden gesunken. Sein Atem ging kurz und schwach, aber er lebte. Ortega hatte, dem Ganzen mit ungläubigen Augen folgend, seinen gleichfalls in nächster Nähe zu Mutter Erde befindlichen Platz nicht verlassen. Seine, den Höllentrip des von ihm Beobachteten begleitenden Stoßgebete um Errettung, ausgestattet mit - zumindest in diesen kurzen Augenblicken - ernstgemeinten Gelübden von Abstinenz und gesunder Lebensführung hatten, wie er später in seinen Erzählungen stets betonte, nicht den Weg über seine Lippen gefunden, weswegen sie ungültig waren.
Don Pedro setzte ohne weiteres Zögern seine Erkenntnis des einzig möglichen nächsten Schrittes in die Tat um, indem er seine Donna anrief, welcher er mit jener unverkennbarer Nachdrücklichkeit von der Absage des geplanten Rituals sprach, die sie, seine treue Begleiterin in schwersten Stunden der Gefahr, sofort als den unpersönlichen Imperativ nichtmenschlicher Kräfte, also als jenen Impuls erkannte, den zu hinterfragen niemals Zeit war. Dona Donna verschloss den Tempel und trug Sorge dafür, dass niemand Zutritt erhielte. Unverzüglich verständigte sie alle Beteiligten im gleich dringenden, keinen Widerspruch duldenden Ton, den die originale Botschaft ihres Gatten trug. Um dies und den praktischen Abschluss zu bestätigen, gab sie ihrem Manne durch sofortigen Rückruf Bescheid.
Beruhigt und dankbar nahm Don Pedro die Nachricht entgegen. Als ein kampferprobtes Team hatten sie gehandelt und wieder einmal eine Situation der Todesgefahr bestanden. Im gegenseitigen Wahrnehmen des Schwingens ihrer Stimmen hatte sich alles ausgedrückt, was weniger verbundene Paare mit tausend Worten nicht hätten auszudrücken vermögen. Donna, in ihrem inneren Kern und äußeren Wesen ein unübersehbar markantes Mahnmal weiblichen Eigensinns, sie hatte sich nicht den Bruchteil einer Sekunde mit Fragen aufgehalten, sondern war der ihr sofort offenkundigen Notwendigkeit zum Handeln verzögerungsfrei gefolgt, wusste sie doch, dass es zwischen ihrem Manne und ihr die Form des kategorischen Imperativs nicht gab, es also zwingende und machtvolle Ursachen hatte, wenn er sich ihr in dieser Form mitteilte.
Nun konnte er sich um den armen Esmeraldo kümmern, ihm seine des energetischen Heilens kundigen Hände auflegen und der Wiederherstellung seiner Kräfte alle seine Aufmerksamkeit zukommen lassen.
Der Wirt Ortega bedurfte solcher Hinwendung nicht. Seine Bar war seine Hausapotheke und der gut sortierte Vorrat in der unter ihr angebrachten Geheimschublade, gefüllt mit einer Auswahl bester Provenienzen von Cannabis und Koka, dort einladend arrangiert bereitstehend, um jederzeit sämtliche Bedürfnisse nach Ups und Downs zu befriedigen, erlaubte ihm eine angemessene Eigentherapie, deren ohnehin großzügige Verschreibungspolitik direkt im Anschluss an dieses Ereignisse von ihm abermals gelockert wurde, um das angestrebte therapeutische Ziel des vollkommenen Wohlseins auf dem schnellsten und sichersten Wege zu erreichen.
Während Ortega hektisch zwischen Drink, Line und Joint wechselnd alles für seine schnellstmögliche Gesundung tat und Don Pedro dem schweißgebadeten, endlich wieder zu sich kommenden Esmeraldo aufhalf, klingelte Don Pedros Handy.
Don Pedro nahm den Anruf entgegen, nachdem er sich der stabilen Sitzposition Esmeraldos versichert und diesem mit befehlender Stimme eingeschärft hatte, mit aller Kraft bei Bewusstsein zu bleiben. Es war Don Stefan, der anrief. Auch ihm war zeitgleich seltsam Beängstigendes widerfahren. Ein Besucher hatte sich angekündigt, ein gewisser Mister T., wie er erschüttert berichtete. Es handle sich dabei um einen seiner Klienten aus früheren Tagen, versuchte er seine vorsichtige Erklärung, dem stets abhörbaren Medium des Mobilfunks angepasst, und erkannte noch im Aussprechen dieses Satzes das Unaussprechliche, weswegen er sich würde Don Pedro nicht erklären können. Der von ihm reflexhaft zu Mister T. abgekürzte Signore Tutioni war, und das vor dreißig Jahren, etwas gewesen, was er, der er den Terminus Zielperson ablehnte und die Bezeichnung Opfer auch nicht mochte, als seinen ersten wichtigen Klienten bezeichnete. Mit Tutionis Liquidierung, einem äußerst schwierigen und fast schon selbstmörderischen Mut erfordernden Vorhaben, hatte er sich seine ersten Sporen, den Grundstein zu seinem später legendären Ruf als Auftragskiller, verdient. Tutioni war tot, begraben und verwest; der Mann war Geschichte, daran hatte Don Stefan am allerwenigsten Zweifel. Schließlich hatte seine Hand nicht nur die Waffe, sondern auch den Spaten geführt. Und doch hatte Tutioni angerufen, war es seine Stimme gewesen am Telefon. Unverwechselbar nicht nur der Klang, sondern auch das, was er sagte. Die letzten Worte dieses Mannes waren immer ein Geheimnis zwischen Don Stefan und dem, der sie aussprach, der Momente später nicht mehr am Leben war, geblieben. Nie hatte Don Stefan jemandem davon erzählt. So war etwas Unmögliches gesehen, das mehr als das, das unüberbietbar unmöglich war, weil der tote Tutioni sich zuerst mit seinem Namen, dann mit seiner Stimme und schließlich diesen Informationen identifizierte und daraufhin seinen Besuch ankündigte, welcher die umgekehrten Vorzeichen wie das letzte Zusammentreffen der beiden haben sollte, wie er Don Stefan hämisch lachend wissen ließ. Kurze Zeit, es mag eine Stunde später gewesen sein, in der Don Stefan, unfähig etwas Sinnvolles zu denken oder zu tun, wie paralysiert da saß, kam ein erneuter Anruf von Tutioni. Er käme nun doch nicht. Sein Besuch sei unnötig, für den Moment jedenfalls. Bevor Don Stefan noch hinterfragen konnte, was diesen Sinneswandel bewirkt hatte, musste er sich von Tutioni sagen lassen, er solle Don Pedro fragen, wenn er wissen wolle, wer ihn geschickt habe. Dies kurz und knapp gesagt legte Tutioni auf. Unnötig zu erwähnen, dass Don Stefans Rückrufversuche frustrierend verliefen, meldete sich doch nach dem ersten Anruf Tutionis und einem schnellen Klick auf ZURÜCKRUFEN ein freundlich klingender Anatole, dem es an Redefreudigkeit nicht fehlte, während er in gebrochenem Englisch und mit größter Höflichkeit zu erklären versuchte, dass er gerade in Istanbul und mit seiner Freundin auf dem Wege ins Kino sei. Nach Tutionis zweitem und letzten Anruf war es das Verkaufsbüro einer Seespedition, dessen griechischstämmiger Vertreter, irgendein Soundsopopulus, der Don Stefan mit seinen Fragen nach Art und Umfang der Lieferung, die man für ihn verschiffen solle, in den Wahnsinn und zum Wegklicken der Verbindung trieb. Das alles war mehr als erschreckend; surreal war es und selbst den hart gesottenen Don Stefan erschütternd.
Nun, nach diesen ersten hektischen Worten an Don Pedro, die lediglich die Mitteilung enthalten hatten, dass ein gewisser Mister T. seinen Besuch bei Don Stefan angekündigt hatte, nachdem Don Stefans Ausdrucksfähigkeit schon am Ende dieses ersten Satzes wegen der vielen Unerträglichkeiten geronnen, dickflüssig aufgestockt, sich zu nichtssagenden Klumpen begonnener, sich unmittelbar selbst stornierender Gedanken verdickte und unter dem Einfluss seines so starken Dranges sich mitteilen zu wollen und Antworten zu erhalten fast anbrannte wie eine zu hoch erhitzte Mehlschwitze, trat ein langandauerndes Schweigen ein. Don Pedro, gerade aufatmend nach dem Abwenden der ultimativen Katastrophe, immer noch erregt und mit dem Schlimmsten rechnend, starrte ungläubig auf das Display seines stummen Telefons, hielt es wieder ans Ohr und fragte nach: "Und, um was ging es, Stefan?"
"Das, das kann ich jetzt nicht so genau sagen", murmelte Don Stefan ebenso wahrheitsgemäß wie unsicher. "Jedenfalls sagte er zuerst, dass er zu mir kommt und rief dann später noch mal an. Dann, beim zweiten Telefonat, sagte er ab."
"Ja?"
"Ja, er sagte ab. Und, dass ich dich fragen soll, wenn ich wissen will, wer ihn geschickt hat."
"Mister T. hat dir das gesagt, Stefan? Also, der einzige Mister T., den ich kenne, ist der mit dem Irokesen, mit dem vielen Gold um den Hals. Aus einer TV-Serie, ja, aus dem A-Team, wie das heißt, glaube ich. Ein muskulöser, schwarzer Mann...", versuchte Don Pedro zu erklären.
"Mister T. habe ich erfunden, Pedro!", schimpfte Don Stefan verzweifelt. "Ich habe ihm diesen Namen gegeben, weil ich den richtigen Namen nicht sagen kann, verstehst du?"
Don Pedro verstand gar nichts. Entweder war Stefan sinnlos betrunken, was er für wenig wahrscheinlich hielt, oder der Gute hatte zeitweilig den Verstand verloren, war ins Delirien derer, deren Cannabis-Konsum zu heftig ist und sie ins Kif – Nirwana abdriften lässt, eingekehrt.
"Kann es sein, dass ein anderes T, das von THC, dir etwas zu schaffen macht, Stefan?", klopfte Don Pedro vorsichtig an diese Tür.
"Unsinn!", gab Don Stefan verärgert zurück. Andererseits, das musste er einsehen, lag ein solcher Verdacht nahe, wenn er sich den wirren Kram vor Augen hielt, den er seinem Freund gerade ins Ohr gedrückt hatte.
"Ich werde es dir ein andermal erklären", begann er erneut und setzte ein absicherndes "vielleicht" dazu, was ihn beruhigte, weil es ihm die Zeit gab, alles zu überdenken. Der Anruf war übereilt gewesen, schalt er sich selbst. "Man kann nur sagen, was man sagen kann", sangen seine inneren Sicherheitsingenieure aus allen Synapsen und Don Stefan wusste, dass hier genau das Team sprach, das ihn ohne gröbere Verletzungen bis ins Pensionsalter gebracht hatte. "Schrecklich-schrecklich, was manchmal so alles passiert", fuhr er in neutralem, beherrschten Ton fort. Jetzt war er wieder in seiner Spur. Der Weg war klar und sein Name hieß Schweigen. Sollte sich Don Pedro doch denken, was er wollte. "Ich glaube wirklich, ich sollte die Beedies (der Kosename für die Power-Thai-Sticks) nicht vor dem Sonnenuntergang anschauen, Pedro", schloss er versöhnlich und mit einem die Stimme etwas anhebenden Gummibandlächeln ab.
Don Pedro auf der anderen Seite bemerkte wohl, dass etwas nicht stimmte. Stefan war in einer Art und Weise sprunghaft und inkongruent, die so gar nicht zu ihm passte. Offenbar hatte er es sich überlegt, sich dazu umentschieden, nichts erzählen zu wollen, mutmaßte Don Pedro. Er respektierte Don Stefans Stimmungswandel und machte es ihm einfach, aus dem Gespräch herauszukommen.
"Ok, ich verspreche auch, deiner Frau nichts zu sagen, wenn du dich die Tage etwas zurückhältst, mein Alter."
"Beginnt nicht gerade die Denunzianten - Olympiade?", stieg Don Stefan erleichtert auf den Joke ein. "Mit der Einstellung wirst du dieses Jahr wieder nicht weit kommen!"
"Ach, ich denke, wir treffen uns einfach zum Kaffee und erfinden ein paar Gerüchte über unsere Presbyter-Freunde aus der Nachbarschaft, um bei den Punktrichtern besser anzukommen, was meinst du?"
"Oder wir könnten uns beim Finanzamt einschleimen...", steigerte Don Stefan weiter. Die Stimmung kippte in wirkliche Fröhlichkeit.
"Ja, Mann, das ist dreckig, elend und so richtig unterste Schublade, Wenn wir uns darauf spezialisieren, könnten wir sogar abräumen."
Mit Hilfe solcher Floskeln, etwas Spötterei und kindischem Gerede fanden die beiden Freunde ihr Coming Down, das jeder von ihnen unabhängig vom anderen bitter nötig hatte.




Und nun, Trommelwirbel..., der Abschluss- Link für traditionellen Genuss:

http://www.g-cook.com/phrases/end_german.html


Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Lasst es zu, dass euch das klar und bewusst wird, und genießt, wie euer Erstrahlen alles verwandelt in Momente des Glücks und der Erfüllung, good hearts! Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts! LOVE! Genießt es! Ihr seid wunderbar, good hearts, und wir alle lieben euch! Also schenkt, ihr Beschenkten! Und, wenn ihr irgendwas braucht...

nehmt es euch auf: www.g-cook.com

Ich bin jetzt weg von diesen Worten und sehr wohl sehr nah und in der Welt, und für euch da, sind wir alle gemeinsam, La Madre, Suzuki, Der Alte Meister ANZ, Fathers Father, die Ungenannten, die Süßesten der Süßen, meine unglaubliche JJ, wie auch ich, der Fahfahrian cozy!

!LOVE!

!LOVE!!!LOVE!LOVE!LOVE!LOVE!LOVE!
Suzuki & La Madre & cozy & Fathers Father