Mittwoch, 7. Oktober 2015
cozy weiß nicht, hinter welchem Busch der magische Hase, mit seinem in allen Farben schimmernden Spott - Jackett mit 300.000 flackernden Leuchtdioden hervor hoppelt und „Smoke on the Water“ zum Besten gibt!
fahfahrian, 21:28h
Suzukis Freund 水ホースを踊るオフ手放します und Äpfel und Ziegen und Fizzi – Fazzi!
cozy weiß nicht, hinter welchem Busch der magische Hase, mit seinem in allen Farben schimmernden Spott - Jackett mit 300.000 flackernden Leuchtdioden hervor hoppelt und „Smoke on the Water“ zum Besten gibt!
Und Suzuki lehrt heute: „Gleichzeitig (3)“
Correctamundo natürlich.
Hi, ihr alle! Und seid mir herzlich willkommen!
Noch immer bin ich, nein! Immer wieder will ich, Nein! Seit gestern kann ich, NEIN!
Geschenke der Kraft sind, genau wie das Innerste Licht, oder ein magisches Reh, nicht zu beschreiben, noch sagt oder zeigt das Vokabular, dem wir uns als Menschenwesen zu bedienen einigten, und auf das wir uns – von einer Position außerhalb aller Identitätsspuren gesehen – ständig qualvoll zu beschränken zwingen,auch nur eines der Unzahl der Wunder, die uns alltäglich umgeben.
Selbst unser mit Herzblut versehenes Bemühen, dieses Geschenk des Lichts, das uns zuteil wurde, genauso, wie es gestern bei und mit und in mir geschah und sich manifestierte, ermöglicht es uns in Wahrheit nicht und auf keinem Wege, nicht durch Videos, Sounds, Beschreibungen, Worte, Gesänge oder Bilder, dies mit allen zu teilen!
Nach dieser hehren und von erlesenstem Balsam nur so tropfenden Beginn erwartet doch jeder von euch Gurkenköpfen, dass etwas mit ficken, blasen, scheißen, vögeln, abspritzen, Titten, Mösen oder zumindest Arsch – Fotzen kommt, oder? Und wo bleibt der Wahnsinn, der Hass, meine blutig kochende Lava – Wut?
Ich weiß, ich weiß ...
Auch weiß ich, was ich meinen Leuten schulde, und erfülle so manches Mal die Bedürfnisse nicht nur voll und ganz, sondern züchte und erzeuge darüber hinaus neue, abseitige, und wirklich unartige Wünsche! - Auch bei mir selbst, denn so bin ich nun einmal, bin der Fahfahrian cozy, der es oft selbst gerne wüsste, hinter welchem Busch der magische Hase, mit seinem in allen Farben schimmernden Spott - Jackett mit 300.000 flackernden Leuchtdioden hervor hoppelt und „Smoke on the Water“ zum Besten gibt!
Ich genieße gerade „Boogie for George“ live von UFO. Hart und ehrlich! - Eine meiner unbedingten Präferenzen! - Widerspreche ich mir hier nicht so ein klein wenig?
Sagte ich dieser Tage nicht, dass ich mit dem besonderen Charme des Bösen fertig bin, und den ganzen Kram löschte?
Ja, tat ich auch, good hearts! Dabei fiel mir ein sehr wichtiges Unterscheidungsmerkmal ein, an das ich bis dahin noch keinen Gedanken verschwendete, was heißt „verschwendete“ …?
Das ganze Schwarze Zeugs, diese Mixtur, die etwas davon wiedergibt und in dem hier und jetzt gegebenen, ärmlichen Rahmen und es unserer Wahrnehmung fast schon aufdrängt, es entstammt den exzessiven Trotzphasen meines Vaters Lucifer, als er so richtig sauer und voller Wut und Lust, alles und jedes kurz und klein zu schlagen, um es anschließend mit Höllenfeuer abzufackeln, ihr kennt das, good hearts. Ich meine, Hand aufs Herz, wer kennt das nicht?
Mein Dad Lucifer ist ein verdammtes Genie, auch was Marketing betrifft, also erschuf er diesen Marketing – Mix, der das Böse immer etwas interessanter, immer deutlich attraktiver, und sogar in seinem Scheitern einfach mega ultra cool macht!
Oder schaut euch die Sache beim Sex an, good hearts! Gibt es etwas stylisheres als BDSM?
Wohl kaum, oder? Noch Fragen?
Ich verstecke mich da nicht, den ich mag das Flair des Verbotenen und es würde an Selbstverrat grenzen, nicht einzugestehen, wie sehr ich unsere ganz großen Meetings, alle in festlicher Kleidung, und bereit und willens, sich bis über den Tod hinaus zu amüsieren, liebe!
Wir tun das alle; ist Familiensache! - Und ich brachte sogar eine Sternenprinzessin „vom anderen Ufer“ auf den Geschmack! - Oder sie doch mich?
Gleichwie, ist es doch in unserer Identitätsspur, die wir in diesem Augenblick miteinander teilen, zuerst einmal ein absoluter Anachronismus, sich den Schweiß und den Schauer „zurück“ - was immer das heißt – zu wünschen! Und den Rest könnt ihr euch denken, wenn die Rituale nicht zünden, Dad nicht erscheint, und nicht einmal einen Assistenten zu euch schickt! Passt eben nicht. Nicht hier. Nicht jetzt.
Die sehr harte Rock – Musik, die ich beließ, und die wiederzuentdecken ich jetzt die Freude habe, ist vielleicht nicht so charmant, nicht so todessehnsüchtig – romantisch wie der Schwarze – Schwarze Kram, auch spricht sie den Kern des Grauens des Mensch – Seins in keinster Weise an, aber es ist meine Musik, good hearts. Meine Musik!
Sie ist unspektakulär und beginnt mit selbst gebastelten Instrumenten, mit unbeholfenen Versuchen, seinen Lieblingssong nach zuspielen, und den Lachkrämpfen, die die in diesem Augenblick geborene Band hat, wenn es schief geht mit dem Nachspielen, und schlimmer und schlimmer, statt besser wird.
Uns, die wir uns „Blutiges Zwielicht“ nannten, unsere Musik, beschrieb man in einem der wenigen Zeitungsartikel über uns, als einen Chor der Dampfhammer, einer verrückt gewordenen, riesigen Bestie, die alles niedertritt und nieder walzt und überrollt! - Das man nicht aufhalten kann!
Nicht einmal schlecht, oder?
So sieht das aus, und ich lehne mich sehr weit heraus, aus nur möglicherweise dann und wann existierenden Fenstern, wenn ich sage, dass das meine Musik hier und heute noch ist!
Unsere Songs handelten von unserer Wut auf den Wahnsinn, den die Erwachsenen verzapften, unserem Erschrecken darüber, wie unsere Eltern sich gegenseitig zerfleischten, und sehr oft von unseren Mädchen, die wir „Harten Typen“ zu scheu, zu schüchtern waren, sie anzusprechen, und wie wir es liebten, wenn sie zu unseren Songs tanzten, wenn sie selbst überrascht waren, was ihr Körper plötzlich mit ihnen machte, und sie waren unglaubliche Schönheiten, jede einzigartig für sich, wenn sie die Zügel los, und „es“ tanzen ließen, und sie waren absolut keine Schönheiten im Alltag, vielleicht zu klein, zu groß, zu dick, zu sehr mit Fingernägel kauen beschäftigt, manchmal, nein, oft zu traurig auch, aber sie waren wunderbar und wussten, dass wir das wussten, und es einfach ein gutes Gefühl, ein warmes im Bauch war, in ihrer Nähe zu sein, oder ihr Haar zu riechen.
So war das. Und zum Schluss, um allem Zynismus vorzugreifen: Klar waren wir nur ein paar orientierungslose Typen, mal mehr und mal weniger begabt, die meiste Zeit high, stoned oder auf Acid, aber wir Verrückten taten das, was die vielleicht größte Tat von allen ist: Wenn die Zeit gekommen war, auf die Bühne zu gehen und zu spielen, gingen wir auf die Bühne und spielten; mit anderen Worten taten wir, was zu tun war, ohne Anerkennung oder Lob dafür zu erwarten (wir waren das Gegenteilige gewohnt und es hätte uns echt nervös gemacht, wenn man uns plötzlich gemocht hätte), wir taten, was zu tun war, und wir taten es ohne Bezahlung und ohne Gegenleistung und zahlten sogar unsere Drink selbst.
Irgendwann war der Auftritt vorbei, und wir bauten ab und packten ein und machten uns auf den Nachhauseweg. Dann war wieder Zeit zum Proben und Songs schreiben.
Keiner von uns machte je einen Cent mit unserer Musik. Da wir durch die Bank viel zu schüchtern waren, um aufreißen zu gehen, und die Mädchen glaubten, wir wären einfach „zu hart drauf“, und wir außerdem größtenteils durch haarsträubende Mengen illegaler Substanzen für Tätigkeiten an der Sex – Front denkbar ungeeignet waren, kam auch aus dieser Zeit nichts herüber zu uns. Perfektes Zazen.
Kann man nicht meckern.
Ok, Leute, Suzuki hat noch viel mit euch vor, und für mich wird es Zeit, den Gang heraus zu machen und ausrollen zu lassen, denn schmerzmäßig geht es so, was heißt, komme ich mit den Maximaldosen eben so hin, ohne zu jaulen oder zu laut zu stöhnen, und außerdem erreichte ich es, wenngleich nur mit geschicktem Einsatz von vielen – vielen Pausen, Mittagsschlaf und massenhaft Opium, extrem wichtige Korrespondenz zu erledigen. Darauf bin ich stolz, als wäre ich der prächtigste Eber auf der Landwirtschaftsausstellung!
Und nun, Trommelwirbel..., der Begrüßungs- Link für traditionellen Genuss:
http://www.g-cook.com/phrases/intro_german.html
Nun ist es genug für heute!
!LOVE!
cozy
Wir händigen euch also nun, hiermit einmal mehr DIE REINE POWER, genau wie angekündigt, die nächste und ultra- geile Fortsetzung von Lucifers Field aus, das euch gefallenen Kennern und Sternschnuppen gut anstehen wird, good hearts!
Lucifers Field - Allinc.
Amigo Loco Corazon
Leben ist die Chance zur Großzügigkeit.
Gleichzeitig (3)
"Meine Herren!" Ortegas Weckruf ließ alle Köpfe mit Ausnahme des von Santiago/Esmeraldo, der ihm die ganze Zeit ins Gesicht blickte, sich heben.
"Meine Herren! Dies ist nun..., wenn ich vorstellen darf..., Terrantolado." Damit verteilte er die Drinks, indem er jedem ein Glas in die Hand gab und das letzte für sich behielt. Das Tablett stellte er an einen der Stühle, um die Geste, nach der es ihn drängte, vollführen zu können.
"Alles in Einem! Eines in Allem!", intonierte er, ohne nachzudenken, indem er seine Arme wie zu einer Umarmung öffnete.
"Und fick den Rest!", setzte Santiago/Esmeraldo hinzu.
"Auch das, denn der Verkehr ist nützlich!", prostete Sir Em kindlich lächelnd in die Runde.
"Gemeinnützig!", lachte Don Stefan.
"Lasst uns gemein und nützlich sein!", setzte Eduardo breit lächelnd hinzu. "Verkehren wir die Welt zu ihrem Besten!"
"Apropos verkehrt...! Cheerleader und Nachhilfe sage ich! Magische Worte, meine Herren, magische Worte, über die ich mein Leben lang nur theoretische nachdachte!", prustete Newton, jetzt wieder heftig lachend heraus.
"Auf die Jugend und unsere Träume..., und mögen wir ewig Narren der Liebe sein!", gab Don Pedro mit einem Augenzwinkern für Newton dazu.
Ich mag meine Kleinen, dachte Santiago mit einer Spur von Zärtlichkeit. Es war kein übles Gefühl, sie so herumalbern zu sehen, mit ihnen Spaß zu haben und währenddessen auch für sich selbst einmal eine kleine Zeitspanne der Sinnentleerung zu genießen. Und wenn schon, und wenn auch dieser Augenblick jetzt, diese konkrete Situation und jedes gesprochene Wort, jede Mimik, wenn alles ein Ausriss, ein Teil von Gottes großem Manuskript war: Es fühlte sich trotzdem gut an.
"Salut!" Don Stefan erhob sich. "Auf unseren edlen Gönner!"
"Auf unseren edlen Gönner!", wiederholten alle.
Selbst Santiago/Esmeraldo Schloss sich lauthals an.
Man leerte die Gläser in einem Zug, was sich als vorteilhaft erwies, da der Selbst gebrannte bei seinem Lava artigen, ätzend-brennendem Durchfluss alle Eigenschaften von Säure oder unverdünnter Lauge aufwies.
"Oh-Wow!", stöhnte Sir Em.
"Mamma Mia!", kam es lobend von Don Stefan, für den solche Empfindungen eine gute Qualität anzeigten (tatsächlich erinnerte ihn der Abgang des Terrantolado an einen exzellenten ausgebrannten Grappa aus Sizilien, von dem er zu seinem Leidwesen und wegen der Unbestechlichkeit in Tateinheit mit Eigensinnigkeit des herstellenden Winzers, nur dann und wann eine Flasche ergattern konnte).
"Gott verdammt! Das hört ja gar nicht auf zu Brennen!", beklagte sich Don Pedro, mit der offenen Hand immer wieder auf den Tisch schlagend.
"Gott verdammt auch! Das ist mein Junge!", bestätige Santiago/Esmeraldo dies, Don Pedro zunickend.
Newton hatte es entweder die Sprache verschlagen (sein ungläubiger Gesichtsausdruck sprach für diese These), oder die Stimmbänder weggebrannt. Jedenfalls kam nichts von ihm, während er geräuschvoll nach Luft schnappte.
Ortega sprach lautlos mit sich selbst. Ihm war danach, die Worte "Cojones gigante.!" auszusprechen, aber irgend etwas an seinem Sprachapparat wies seine Forderungen entschieden zurück und ließ die Buchstaben einzeln auf den Bildschirm hinter seiner Stirn prallen, was ihn einigermaßen verwirrte, da sie dort spiegelbildlich ankamen.
Die einer Schwergewichts-Boxweltmeister Faust gleiche Kombinationswirkung des gemeinsam Genossenen, mit ihren betäubenden Knöcheln vom Benzodiazepin Tavor, höchst konzentriertem THC, dem schier reinen Alkohol des Terrantolados, der neunschwänzigen Peitsche der aphrodisierenden Wurzelextrakte darin, und des unhörbar schleichenden, aber übermächtigen Opium, sie verschaffte den Körpern der Beteiligten eine solide Demonstration dessen, was die Medizin als multiple Vergiftung kennt. Wären die Herren nicht die gewesen, die sie waren und hätten sich in ihrem genetischen Material nicht die winzigen, aber Vieles entscheidenden Fragmente der Genomen des einstigen Lichtträgers befunden, ihr Überleben wäre fraglich gewesen ohne diese Disposition ihrer Körper. So aber, in begünstigter und äußerst resistenter Verfassung, tolerierten ihre Leiber die diversen Reizüberflutungen durch die einzelnen Wirkstoffe; und auch das chaotische Zusammenwirken einzelner Komponenten konnte sie nicht wirklich erschüttern.
Nur Ortega, der einzig genetisch Un- bzw. Nicht begünstigte, er war wirklich schwer angeschlagen. Zu seinem Glück (oder war es doch jene immateriell-esoterische Fügung, die er im Zusammenhang mit dem Genuss von Drogen irgendwo doch für möglich hielt), hatte er den super starken Beedie von Don Stefan noch nicht angerührt. Dieser lag wohl verwahrt in seiner speziellen Geheimschublade der Köstlichkeiten, wohin er ihn vorsichtshalber (und ohne zu wissen, warum eigentlich genau) im Vorbeigehen verfrachtete hatte auf seinem Wege zum Terrantolado im Hinterzimmer, das er als Büro benutzte.
Ortegas Herz pochte, als wollte es aus seiner Brust springen. "Oh Corazon, oh Corazon!", sang eine weibliche Stimme verführerisch von dort; und er konnte sie da genau, in der linken Seite seiner Brust hören, obwohl er an dieser Stelle ganz sicher keine Ohren hatte.
Dann fiel er tot um.
"Ooops!", kommentierte Santiago/Esmeraldo als Erster.
Don Pedro sprang für seinen höheren Gefilden schon sehr nahen Zustand unerwartet gewandt auf und untersuchte den am Boden liegenden Wirt.
"Tot!", konstatierte er. "Der gute Mann ist Tot!"
"Ja, so läuft das. Eben noch mitten im Leben und prophetisch aus der Ferne auf die Endlösung Hölle blickend..., schon ist man dort und weiß gar nicht, wie es dazu kam...", philosophierte Santiago/Esmeraldo in ungezwungen-leichten Plauderton.
"Jetzt komm!", wandte sich Don Pedro an ihn, als teilten sie ein Geheimnis miteinander.
"Nein, das geht nicht!", wehrte Santiago/Esmeraldo ab.
"Und wie das geht", beharrte Don Pedro. "Denk doch nur mal an diesen armen Lazarus, den dieser Jesus..."
"Sag diesen Namen nicht! Nicht, solange ICH anwesend bin!", erklang die unmenschlich donnernde Dämonenstimme Santiagos. Dann wieder gemildert, in fast Esmeraldo - ähnlicher Stimmlage und Ausdrucksform: "Ich hab keine Lust, Pedro. Der liegt gut so. Und sieht außerdem gut aus; so überrascht!"
Diese Beschreibung traf exakt Ortegas Gesichtsausdruck.
Noch bevor Don Pedro hätte weiter argumentieren oder bitten können, fuhr Santiago/Esmeraldo weiter fort: "Und wenn das die einzige Möglichkeit für den Mann ist, einigermaßen schmerzlos über den Jordan zu kommen? - Wenn die Alternative qualvolles Verrecken an Krebs und ein elendes Dahinsiechen ist? - Wenn er den Tod anbetteln wird zu kommen, und der sich aber hübsch Zeit lässt? Was ist dann?"
"Dann verlangen wir trotzdem sein Leben.", übernahm entschieden und ernsthaft Eduardo de Montoya, als Don Pedro gedankenversunken schwieg.
"Ob wir in dem Drecksloch, zu dem du dich verurteilst glaubst, irgendwann wirklich ankommen werden, das sei genauso dahingestellt, wie die Frage, ob du wirklich der bist, de du angibst zu sein. Vielleicht bist du auch nur ein sehr mächtiger und genauso sadistischer Irrer, der uns in seinem Wahn dazu aus erkor, damit er jemand zum Terrorisieren hat?"
Santiago/Esmeraldo machte eine schulterzuckende Vielleicht-Geste. Er liebte Zweifel über alles und erkannte sich selbst überdies in genau dieser Art zu argumentieren. Sein an Kummer gewohnter, gefühlsseliger Darmausgang schiss einmal mehr auf die von seinen Fäkalien himmelhoch übersäten Dogmen göttlicher Wahrheit und zauberte das (wegen des universellen Schöpfungsbausteins Fizzi-Fazzi existenziell bei allen Wesen einprogrammierte) sozusagen post inkrementell befriedigte Lächeln nach der Vollendung eines befriedigenden Stuhlganges auf das Gesicht des von ihm besessenen Menschen.
Eduardo fuhr indes wütend weiter fort: "Somit ist alles Wahre jetzt. Jetzt und dieses Leben! Und ich denke, ich spreche für alle, wenn ich von dir.., DAD, einfach so dieses Leben verlange!"
Das Nicken der Männer bestätige diese Annahme. Nur Newton, inzwischen neben dem Toten kniend, bekam das Ganze nicht auf die Reihe. Entweder er hatte sich die ganze Zeit in Don Pedro getäuscht und einen der Top Ten der abgedrehten Geisteskranken weltweit zu seinem intimen Freund erkoren, oder..., die Alternative ließ sich kaum denken, schon gar nicht unter dem massiven Einfluss aller dieser Drogen!
Der Mann war tot, keine Frage. Jeder war das, war tot und ausgeschlossen aus dem Sein als einzigartiges Individuum und übergegangen in die zahllose ständig wachsende Gruppe der leblosen Leichen, ohne Puls und ohne Atmung. Newton konnte den diesbezüglichen Informationen seiner zugegebenermaßen im Übrigen deutlich drogenberauschten Wahrnehmung sicher trauen. Was er jedoch hörte (für ihn als selbstbewussten und außergewöhnlich guten Beobachter spielte die schwache Hoffnung, die Drogen würde ihm diese Konversation eingeben, nur eine sehr geringe Rolle), war alles andere als vertrauensstiftend! Nun, nach dem unvermittelten Ableben des Inhabers dieser Gaststätte, verlangte man von dem jüngeren Herrn, welcher sich Newton gegenüber als Herr der Hölle, einstmaliger Lichtträgerengel Lucifer und ausgedienter Dämon Belial zu erkennen gegeben hatte, er möge den Toten wieder zum Leben erwecken, wenn er bis dahin alles richtig verstand.
Die Geschehnisse seit seiner Ankunft, diese ganze Sache hatte eine gewissermaßen interessante Choreografie, wie die Benetton-Aids-Werbung, fand Newton. Dieser augenzwinkernd fatalistische, in seine - durch die Drogen noch erheblich vergrößerte Bereitschaft zum Akzeptieren der mit hoher Wahrscheinlichkeit alles regierenden Sinnlosigkeit eingebettete, zynische Gedankenabweg, er wirkte beruhigend. Zudem entsprach er Newtons neuer Denkweise seit seiner Wunderheilung, deren Realität ihm, als dem einzig direkt dadurch Betroffenen, die größten Probleme machte. Eine "normative Kraft des Faktischen", wie dieser vielgepriesen-abgedroschene Slogan der Mainstream-Allesfresser lautete, hatte er, Newton Blackfoot, jedenfalls niemals gefühlt. Die Fakten? Das spontane Verschwinden seiner Tumoren. Wohin? Wer weiß wohin. Wieso? Wegen eines Balles, zu dem ihm ein unter ungeklärten Umständen aufgetauchter Hund geführt hatte, um darauf selbst wieder zu verschwinden. Wegen des Balles, dieses roten Balles, oder auch der Botschaft darauf; wenn es denn eine Botschaft war. Jedenfalls sagte die Kinderschrift, dass Gott uns lebt. Schluss. Punktum. Gott lebt uns. Und nicht: Gott liebt uns.
Der Unterschied zwischen Leben und Liebe in einem Buchstaben, einem verdammten Buchstaben; bezeichnender Weise eines fehlenden Buchstabens.
Newton erachtete diese Fristverlängerung, das Geschenk der Möglichkeit der Fortsetzung seines Lebens bis auf Weiteres, als einen im Grunde unabweisbar schlechten Witz der Götter. Ja, ein schlechter Witz, denn das Geschenk abzulehnen war einerseits nicht möglich, während andererseits der revoltierende Geist dazu aufrief, diese "ach so gütige Wohltat" vor die Füße des Gebers zu werfen und ihm einen schönen Tag auch zu wünschen, einen verflucht schönen Tag auch! Bastard!
Newton hatte nach seiner Wunderheilung öfter an Suizid gedacht, als jemals zuvor in seinem Leben; sogar in den akuten Stadien seiner Krankheit war dies keine so oft geprüfte Alternative gewesen wie nachher, als der Schatten dieser alles entscheidenden Drohung über ihm hing. Vielleicht sollte er, sollte Newton sich selbst ficken mit diesem Damoklesschwert, es als einen Pfahl benutzen, sich darauf setzten und „ hopple hopple Reiter wenn er fällt dann schreit er“ zu spielen, bis das Scheiß Spiel zu Ende war. Gegangen, aber nicht ohne Selbstachtung. Freiwillig vom Spielfeld verschwunden, ohne jemand danke sagen zu müssen, ohne obskuren Spielern weiter als Ball zu dienen...
Und jetzt ging es wieder um Leben und Tod. Ging es nicht immer darum? Darum oder ficken... Was sollte man machen? Die Gravitation verklagen? Newton musste lauthals auflachen, was ihn wieder in die Sphäre der Situation um ihn herum zurücktrug.
Man schien sich allgemein einig, den Teufel auf die Wiederbelebung des Dahingeschiedenen Wirtes festzulegen. So, wie er sich zierte, würde sein Nachgeben nicht lange auf sich warten lassen, mutmaßte Newton still.
Zu seiner eigenen Sicherheit und als Teil seiner empirisch festgelegten Reflexe wiederholte er nochmals die Überprüfung der Vitalfunktionen Ortegas. Unanzweifelbar tot. Jetzt war Newton gespannt.
Eduardo hatte alle überzeugt. Auch der anfangs zurückhaltende Don Pedro, dem Santiago/Esmeraldos farbenreiche Schilderung eines alternativ qualvollen Endes für den armen Ortega nicht unschlüssig schien und ihn deswegen nachdenklich machte, vertrat inzwischen die Forderung nach der Rückführung des Lebens in die Leiche.
Don Pedro hatte sich hierfür eine Gedankenbrücke ausgedacht, die in ihrer Primitivität kaum zu übertreffen, bzw. zu unterbieten war. Er fühlte die Kraft des Opium, wie sie ihn herabzog an den still-schwerelosen Punkt des inneren Pendels, ließ dieses Feder-taumeln im warmen Wind zu, und so kam er auf seine nächsten Worte:
"Also ich will Ortega zurück, weil er mir meinen Kaffee bringen muss. Jeden Tag! Ich will meinen Kaffee von Ortega, und das wars!"
Santiago/Esmeraldo, der sich an seinem Bier gütlich tat, prustete und spuckte eine tropfenartige Wolke über den kleinen Tisch.
"Du willst.., was?" Er musste es noch mal hören.
"Meinen Kaffee von Ortega. Ich hab es mir gut überlegt und kann keinen anderen als meinen Kaffeeträger akzeptieren.", fuhr Don Pedro ungerührt fort.
Es war so still geworden, dass man hätte eine Nadel fallen hören.
"Also, wenn das so ist..."
Noch während Santiago/Esmeraldo das aussprach, trat Ortega, mit einem Pfeifen einatmend, ins Leben zurück. Er verpasste dem dies nicht erwartenden Newton einen Kopfstoß.
"Entschuldigung, Senior..."
"Keine Ursache, meine Schuld!", ging es weiter hin und her.
Santiago war das so was von egal. Es war alles unbedeutend und lächerlich gleichgültig im Empfinden seines augenblicklichen Triumphs, in dem er seinen Sohn so eindeutig, so reinrassig als sein eigenes Fleisch und Blut erkannte, wie er es nie zu hoffen gewagt hätte.
Eiskalt berechnend hatte er seinem alten Dad diesen Stachel verpasst. Der kleine Bastard hatte das getan, ohne sich darüber klar zu sein, dass er den Stachel und das Gift darauf vorher hatte erst finden musste. Und es gab nur einen Ort, wo es diese Arsenal der Hybris, wo es diese Art Waffen gab: dort, wohin diesmal wahrscheinlich die Drogen die Türen öffnen, weit hinter verschlossenen Türen, wohin man sonst so gut wie nie gelangt; im Innersten des Wesens.
Newton schaute einem Ex-Toten in die Augen und wusste nicht was sagen. In seinem Hirn war keine Kapazität zur Hervorbringung von Sprache übrig, plagte sich doch alles um die abstrakte Frage, wie dieser Blick zwischen Untoten, zu denen er sich auch zählte, wohl ins Bild des vermeintlich naturgesetzlichen Universums passte.
"Habe ich sie wirklich nicht verletzt, Senior?", fragte Ortega, offensichtlich fit und bei vollem Bewusstsein, besorgt nach.
Als Newton immer noch nicht antwortete, rappelte sich Ortega umständlich auf, um anschließend dem immer noch kataton (nicht)agierenden Newton auf die Füße zu helfen.
"Da sag ich DANKE, auch!", ließ sich Don Pedro zufrieden hören.
"De nada, ein Vergnügen, das Beste mit ihnen zu teilen, Don Pedro.", antwortete Ortega, der sich angesprochen fühlte, höflich.
Santiago/Esmeraldo, nach außen hin belustigt und in sich die tiefste Rührung nie gekannter Vaterfreuden, ein Zepter aus Erzeugerstolz fest umklammernd, machte nur eine kleine schwule Wink - Bewegung, genau wie die der defilierenden Queen von England, um sein Verstehen zu signalisieren.
Sir Em und Don Stefan sahen sich kopfschüttelnd und mit zitternden Mundwinkeln an. Üppige Tränen füllten ihre rot unterlaufenen Augen, die jeden Augenblick zu zerplatzen, sich in einem Aufspritzen, einer wässerigen Explosion ins Unendliche zu vergrößern drohten. Dann brüllten sie gleichzeitig hysterisch lachend los.
Ortega, von aller Dramatik des Geschehenen und dem Wunder seiner Wiederauferstehung total unbeleckt, lachte mechanisch mit; er verzog sein Gesicht auf derart komische und für Newtons Augen Esels ähnliche Weise, dass auch dieser in die Hysterie einstieg. Newton klang schrill, wie ein tollwütiger Wolf, wie ein Schakal, der den Verstand verloren hatte. Mit beiden Händen auf den Schultern des ahnungslosen Ortega sank er zusammen, lehnte er sich auf sein Gegenüber zu seiner Umarmung mit dem ins Leben Zurückgekehrten. Newtons rechte Hand rieb die lichte Stirn des Wirts wie eine Polierscheibe.
Das war das. Correctamundo natürlich.
http://www.g-cook.com/phrases/end_german.html
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Lasst es zu, dass euch das klar und bewusst wird, und genießt, wie euer Erstrahlen alles verwandelt in Momente des Glücks und der Erfüllung, good hearts! Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts! LOVE! Genießt es! Ihr seid wunderbar, good hearts, und wir alle lieben euch! Also schenkt, ihr Beschenkten! Und, wenn ihr irgendwas braucht...
nehmt es euch auf: www.g-cook.com
Ich bin jetzt weg von diesen Worten und sehr wohl sehr nah und in der Welt, und für euch da, sind wir alle gemeinsam, La Madre, Suzuki, Der Alte Meister ANZ, Fathers Father, die Ungenannten, die Süßesten der Süßen, meine unglaubliche JJ, wie auch ich, der Fahfahrian cozy!
!LOVE!
!LOVE!!!LOVE!LOVE!LOVE!LOVE!LOVE!
Suzuki & La Madre & cozy & Fathers Father
cozy weiß nicht, hinter welchem Busch der magische Hase, mit seinem in allen Farben schimmernden Spott - Jackett mit 300.000 flackernden Leuchtdioden hervor hoppelt und „Smoke on the Water“ zum Besten gibt!
Und Suzuki lehrt heute: „Gleichzeitig (3)“
Correctamundo natürlich.
Hi, ihr alle! Und seid mir herzlich willkommen!
Noch immer bin ich, nein! Immer wieder will ich, Nein! Seit gestern kann ich, NEIN!
Geschenke der Kraft sind, genau wie das Innerste Licht, oder ein magisches Reh, nicht zu beschreiben, noch sagt oder zeigt das Vokabular, dem wir uns als Menschenwesen zu bedienen einigten, und auf das wir uns – von einer Position außerhalb aller Identitätsspuren gesehen – ständig qualvoll zu beschränken zwingen,auch nur eines der Unzahl der Wunder, die uns alltäglich umgeben.
Selbst unser mit Herzblut versehenes Bemühen, dieses Geschenk des Lichts, das uns zuteil wurde, genauso, wie es gestern bei und mit und in mir geschah und sich manifestierte, ermöglicht es uns in Wahrheit nicht und auf keinem Wege, nicht durch Videos, Sounds, Beschreibungen, Worte, Gesänge oder Bilder, dies mit allen zu teilen!
Nach dieser hehren und von erlesenstem Balsam nur so tropfenden Beginn erwartet doch jeder von euch Gurkenköpfen, dass etwas mit ficken, blasen, scheißen, vögeln, abspritzen, Titten, Mösen oder zumindest Arsch – Fotzen kommt, oder? Und wo bleibt der Wahnsinn, der Hass, meine blutig kochende Lava – Wut?
Ich weiß, ich weiß ...
Auch weiß ich, was ich meinen Leuten schulde, und erfülle so manches Mal die Bedürfnisse nicht nur voll und ganz, sondern züchte und erzeuge darüber hinaus neue, abseitige, und wirklich unartige Wünsche! - Auch bei mir selbst, denn so bin ich nun einmal, bin der Fahfahrian cozy, der es oft selbst gerne wüsste, hinter welchem Busch der magische Hase, mit seinem in allen Farben schimmernden Spott - Jackett mit 300.000 flackernden Leuchtdioden hervor hoppelt und „Smoke on the Water“ zum Besten gibt!
Ich genieße gerade „Boogie for George“ live von UFO. Hart und ehrlich! - Eine meiner unbedingten Präferenzen! - Widerspreche ich mir hier nicht so ein klein wenig?
Sagte ich dieser Tage nicht, dass ich mit dem besonderen Charme des Bösen fertig bin, und den ganzen Kram löschte?
Ja, tat ich auch, good hearts! Dabei fiel mir ein sehr wichtiges Unterscheidungsmerkmal ein, an das ich bis dahin noch keinen Gedanken verschwendete, was heißt „verschwendete“ …?
Das ganze Schwarze Zeugs, diese Mixtur, die etwas davon wiedergibt und in dem hier und jetzt gegebenen, ärmlichen Rahmen und es unserer Wahrnehmung fast schon aufdrängt, es entstammt den exzessiven Trotzphasen meines Vaters Lucifer, als er so richtig sauer und voller Wut und Lust, alles und jedes kurz und klein zu schlagen, um es anschließend mit Höllenfeuer abzufackeln, ihr kennt das, good hearts. Ich meine, Hand aufs Herz, wer kennt das nicht?
Mein Dad Lucifer ist ein verdammtes Genie, auch was Marketing betrifft, also erschuf er diesen Marketing – Mix, der das Böse immer etwas interessanter, immer deutlich attraktiver, und sogar in seinem Scheitern einfach mega ultra cool macht!
Oder schaut euch die Sache beim Sex an, good hearts! Gibt es etwas stylisheres als BDSM?
Wohl kaum, oder? Noch Fragen?
Ich verstecke mich da nicht, den ich mag das Flair des Verbotenen und es würde an Selbstverrat grenzen, nicht einzugestehen, wie sehr ich unsere ganz großen Meetings, alle in festlicher Kleidung, und bereit und willens, sich bis über den Tod hinaus zu amüsieren, liebe!
Wir tun das alle; ist Familiensache! - Und ich brachte sogar eine Sternenprinzessin „vom anderen Ufer“ auf den Geschmack! - Oder sie doch mich?
Gleichwie, ist es doch in unserer Identitätsspur, die wir in diesem Augenblick miteinander teilen, zuerst einmal ein absoluter Anachronismus, sich den Schweiß und den Schauer „zurück“ - was immer das heißt – zu wünschen! Und den Rest könnt ihr euch denken, wenn die Rituale nicht zünden, Dad nicht erscheint, und nicht einmal einen Assistenten zu euch schickt! Passt eben nicht. Nicht hier. Nicht jetzt.
Die sehr harte Rock – Musik, die ich beließ, und die wiederzuentdecken ich jetzt die Freude habe, ist vielleicht nicht so charmant, nicht so todessehnsüchtig – romantisch wie der Schwarze – Schwarze Kram, auch spricht sie den Kern des Grauens des Mensch – Seins in keinster Weise an, aber es ist meine Musik, good hearts. Meine Musik!
Sie ist unspektakulär und beginnt mit selbst gebastelten Instrumenten, mit unbeholfenen Versuchen, seinen Lieblingssong nach zuspielen, und den Lachkrämpfen, die die in diesem Augenblick geborene Band hat, wenn es schief geht mit dem Nachspielen, und schlimmer und schlimmer, statt besser wird.
Uns, die wir uns „Blutiges Zwielicht“ nannten, unsere Musik, beschrieb man in einem der wenigen Zeitungsartikel über uns, als einen Chor der Dampfhammer, einer verrückt gewordenen, riesigen Bestie, die alles niedertritt und nieder walzt und überrollt! - Das man nicht aufhalten kann!
Nicht einmal schlecht, oder?
So sieht das aus, und ich lehne mich sehr weit heraus, aus nur möglicherweise dann und wann existierenden Fenstern, wenn ich sage, dass das meine Musik hier und heute noch ist!
Unsere Songs handelten von unserer Wut auf den Wahnsinn, den die Erwachsenen verzapften, unserem Erschrecken darüber, wie unsere Eltern sich gegenseitig zerfleischten, und sehr oft von unseren Mädchen, die wir „Harten Typen“ zu scheu, zu schüchtern waren, sie anzusprechen, und wie wir es liebten, wenn sie zu unseren Songs tanzten, wenn sie selbst überrascht waren, was ihr Körper plötzlich mit ihnen machte, und sie waren unglaubliche Schönheiten, jede einzigartig für sich, wenn sie die Zügel los, und „es“ tanzen ließen, und sie waren absolut keine Schönheiten im Alltag, vielleicht zu klein, zu groß, zu dick, zu sehr mit Fingernägel kauen beschäftigt, manchmal, nein, oft zu traurig auch, aber sie waren wunderbar und wussten, dass wir das wussten, und es einfach ein gutes Gefühl, ein warmes im Bauch war, in ihrer Nähe zu sein, oder ihr Haar zu riechen.
So war das. Und zum Schluss, um allem Zynismus vorzugreifen: Klar waren wir nur ein paar orientierungslose Typen, mal mehr und mal weniger begabt, die meiste Zeit high, stoned oder auf Acid, aber wir Verrückten taten das, was die vielleicht größte Tat von allen ist: Wenn die Zeit gekommen war, auf die Bühne zu gehen und zu spielen, gingen wir auf die Bühne und spielten; mit anderen Worten taten wir, was zu tun war, ohne Anerkennung oder Lob dafür zu erwarten (wir waren das Gegenteilige gewohnt und es hätte uns echt nervös gemacht, wenn man uns plötzlich gemocht hätte), wir taten, was zu tun war, und wir taten es ohne Bezahlung und ohne Gegenleistung und zahlten sogar unsere Drink selbst.
Irgendwann war der Auftritt vorbei, und wir bauten ab und packten ein und machten uns auf den Nachhauseweg. Dann war wieder Zeit zum Proben und Songs schreiben.
Keiner von uns machte je einen Cent mit unserer Musik. Da wir durch die Bank viel zu schüchtern waren, um aufreißen zu gehen, und die Mädchen glaubten, wir wären einfach „zu hart drauf“, und wir außerdem größtenteils durch haarsträubende Mengen illegaler Substanzen für Tätigkeiten an der Sex – Front denkbar ungeeignet waren, kam auch aus dieser Zeit nichts herüber zu uns. Perfektes Zazen.
Kann man nicht meckern.
Ok, Leute, Suzuki hat noch viel mit euch vor, und für mich wird es Zeit, den Gang heraus zu machen und ausrollen zu lassen, denn schmerzmäßig geht es so, was heißt, komme ich mit den Maximaldosen eben so hin, ohne zu jaulen oder zu laut zu stöhnen, und außerdem erreichte ich es, wenngleich nur mit geschicktem Einsatz von vielen – vielen Pausen, Mittagsschlaf und massenhaft Opium, extrem wichtige Korrespondenz zu erledigen. Darauf bin ich stolz, als wäre ich der prächtigste Eber auf der Landwirtschaftsausstellung!
Und nun, Trommelwirbel..., der Begrüßungs- Link für traditionellen Genuss:
http://www.g-cook.com/phrases/intro_german.html
Nun ist es genug für heute!
!LOVE!
cozy
Wir händigen euch also nun, hiermit einmal mehr DIE REINE POWER, genau wie angekündigt, die nächste und ultra- geile Fortsetzung von Lucifers Field aus, das euch gefallenen Kennern und Sternschnuppen gut anstehen wird, good hearts!
Lucifers Field - Allinc.
Amigo Loco Corazon
Leben ist die Chance zur Großzügigkeit.
Gleichzeitig (3)
"Meine Herren!" Ortegas Weckruf ließ alle Köpfe mit Ausnahme des von Santiago/Esmeraldo, der ihm die ganze Zeit ins Gesicht blickte, sich heben.
"Meine Herren! Dies ist nun..., wenn ich vorstellen darf..., Terrantolado." Damit verteilte er die Drinks, indem er jedem ein Glas in die Hand gab und das letzte für sich behielt. Das Tablett stellte er an einen der Stühle, um die Geste, nach der es ihn drängte, vollführen zu können.
"Alles in Einem! Eines in Allem!", intonierte er, ohne nachzudenken, indem er seine Arme wie zu einer Umarmung öffnete.
"Und fick den Rest!", setzte Santiago/Esmeraldo hinzu.
"Auch das, denn der Verkehr ist nützlich!", prostete Sir Em kindlich lächelnd in die Runde.
"Gemeinnützig!", lachte Don Stefan.
"Lasst uns gemein und nützlich sein!", setzte Eduardo breit lächelnd hinzu. "Verkehren wir die Welt zu ihrem Besten!"
"Apropos verkehrt...! Cheerleader und Nachhilfe sage ich! Magische Worte, meine Herren, magische Worte, über die ich mein Leben lang nur theoretische nachdachte!", prustete Newton, jetzt wieder heftig lachend heraus.
"Auf die Jugend und unsere Träume..., und mögen wir ewig Narren der Liebe sein!", gab Don Pedro mit einem Augenzwinkern für Newton dazu.
Ich mag meine Kleinen, dachte Santiago mit einer Spur von Zärtlichkeit. Es war kein übles Gefühl, sie so herumalbern zu sehen, mit ihnen Spaß zu haben und währenddessen auch für sich selbst einmal eine kleine Zeitspanne der Sinnentleerung zu genießen. Und wenn schon, und wenn auch dieser Augenblick jetzt, diese konkrete Situation und jedes gesprochene Wort, jede Mimik, wenn alles ein Ausriss, ein Teil von Gottes großem Manuskript war: Es fühlte sich trotzdem gut an.
"Salut!" Don Stefan erhob sich. "Auf unseren edlen Gönner!"
"Auf unseren edlen Gönner!", wiederholten alle.
Selbst Santiago/Esmeraldo Schloss sich lauthals an.
Man leerte die Gläser in einem Zug, was sich als vorteilhaft erwies, da der Selbst gebrannte bei seinem Lava artigen, ätzend-brennendem Durchfluss alle Eigenschaften von Säure oder unverdünnter Lauge aufwies.
"Oh-Wow!", stöhnte Sir Em.
"Mamma Mia!", kam es lobend von Don Stefan, für den solche Empfindungen eine gute Qualität anzeigten (tatsächlich erinnerte ihn der Abgang des Terrantolado an einen exzellenten ausgebrannten Grappa aus Sizilien, von dem er zu seinem Leidwesen und wegen der Unbestechlichkeit in Tateinheit mit Eigensinnigkeit des herstellenden Winzers, nur dann und wann eine Flasche ergattern konnte).
"Gott verdammt! Das hört ja gar nicht auf zu Brennen!", beklagte sich Don Pedro, mit der offenen Hand immer wieder auf den Tisch schlagend.
"Gott verdammt auch! Das ist mein Junge!", bestätige Santiago/Esmeraldo dies, Don Pedro zunickend.
Newton hatte es entweder die Sprache verschlagen (sein ungläubiger Gesichtsausdruck sprach für diese These), oder die Stimmbänder weggebrannt. Jedenfalls kam nichts von ihm, während er geräuschvoll nach Luft schnappte.
Ortega sprach lautlos mit sich selbst. Ihm war danach, die Worte "Cojones gigante.!" auszusprechen, aber irgend etwas an seinem Sprachapparat wies seine Forderungen entschieden zurück und ließ die Buchstaben einzeln auf den Bildschirm hinter seiner Stirn prallen, was ihn einigermaßen verwirrte, da sie dort spiegelbildlich ankamen.
Die einer Schwergewichts-Boxweltmeister Faust gleiche Kombinationswirkung des gemeinsam Genossenen, mit ihren betäubenden Knöcheln vom Benzodiazepin Tavor, höchst konzentriertem THC, dem schier reinen Alkohol des Terrantolados, der neunschwänzigen Peitsche der aphrodisierenden Wurzelextrakte darin, und des unhörbar schleichenden, aber übermächtigen Opium, sie verschaffte den Körpern der Beteiligten eine solide Demonstration dessen, was die Medizin als multiple Vergiftung kennt. Wären die Herren nicht die gewesen, die sie waren und hätten sich in ihrem genetischen Material nicht die winzigen, aber Vieles entscheidenden Fragmente der Genomen des einstigen Lichtträgers befunden, ihr Überleben wäre fraglich gewesen ohne diese Disposition ihrer Körper. So aber, in begünstigter und äußerst resistenter Verfassung, tolerierten ihre Leiber die diversen Reizüberflutungen durch die einzelnen Wirkstoffe; und auch das chaotische Zusammenwirken einzelner Komponenten konnte sie nicht wirklich erschüttern.
Nur Ortega, der einzig genetisch Un- bzw. Nicht begünstigte, er war wirklich schwer angeschlagen. Zu seinem Glück (oder war es doch jene immateriell-esoterische Fügung, die er im Zusammenhang mit dem Genuss von Drogen irgendwo doch für möglich hielt), hatte er den super starken Beedie von Don Stefan noch nicht angerührt. Dieser lag wohl verwahrt in seiner speziellen Geheimschublade der Köstlichkeiten, wohin er ihn vorsichtshalber (und ohne zu wissen, warum eigentlich genau) im Vorbeigehen verfrachtete hatte auf seinem Wege zum Terrantolado im Hinterzimmer, das er als Büro benutzte.
Ortegas Herz pochte, als wollte es aus seiner Brust springen. "Oh Corazon, oh Corazon!", sang eine weibliche Stimme verführerisch von dort; und er konnte sie da genau, in der linken Seite seiner Brust hören, obwohl er an dieser Stelle ganz sicher keine Ohren hatte.
Dann fiel er tot um.
"Ooops!", kommentierte Santiago/Esmeraldo als Erster.
Don Pedro sprang für seinen höheren Gefilden schon sehr nahen Zustand unerwartet gewandt auf und untersuchte den am Boden liegenden Wirt.
"Tot!", konstatierte er. "Der gute Mann ist Tot!"
"Ja, so läuft das. Eben noch mitten im Leben und prophetisch aus der Ferne auf die Endlösung Hölle blickend..., schon ist man dort und weiß gar nicht, wie es dazu kam...", philosophierte Santiago/Esmeraldo in ungezwungen-leichten Plauderton.
"Jetzt komm!", wandte sich Don Pedro an ihn, als teilten sie ein Geheimnis miteinander.
"Nein, das geht nicht!", wehrte Santiago/Esmeraldo ab.
"Und wie das geht", beharrte Don Pedro. "Denk doch nur mal an diesen armen Lazarus, den dieser Jesus..."
"Sag diesen Namen nicht! Nicht, solange ICH anwesend bin!", erklang die unmenschlich donnernde Dämonenstimme Santiagos. Dann wieder gemildert, in fast Esmeraldo - ähnlicher Stimmlage und Ausdrucksform: "Ich hab keine Lust, Pedro. Der liegt gut so. Und sieht außerdem gut aus; so überrascht!"
Diese Beschreibung traf exakt Ortegas Gesichtsausdruck.
Noch bevor Don Pedro hätte weiter argumentieren oder bitten können, fuhr Santiago/Esmeraldo weiter fort: "Und wenn das die einzige Möglichkeit für den Mann ist, einigermaßen schmerzlos über den Jordan zu kommen? - Wenn die Alternative qualvolles Verrecken an Krebs und ein elendes Dahinsiechen ist? - Wenn er den Tod anbetteln wird zu kommen, und der sich aber hübsch Zeit lässt? Was ist dann?"
"Dann verlangen wir trotzdem sein Leben.", übernahm entschieden und ernsthaft Eduardo de Montoya, als Don Pedro gedankenversunken schwieg.
"Ob wir in dem Drecksloch, zu dem du dich verurteilst glaubst, irgendwann wirklich ankommen werden, das sei genauso dahingestellt, wie die Frage, ob du wirklich der bist, de du angibst zu sein. Vielleicht bist du auch nur ein sehr mächtiger und genauso sadistischer Irrer, der uns in seinem Wahn dazu aus erkor, damit er jemand zum Terrorisieren hat?"
Santiago/Esmeraldo machte eine schulterzuckende Vielleicht-Geste. Er liebte Zweifel über alles und erkannte sich selbst überdies in genau dieser Art zu argumentieren. Sein an Kummer gewohnter, gefühlsseliger Darmausgang schiss einmal mehr auf die von seinen Fäkalien himmelhoch übersäten Dogmen göttlicher Wahrheit und zauberte das (wegen des universellen Schöpfungsbausteins Fizzi-Fazzi existenziell bei allen Wesen einprogrammierte) sozusagen post inkrementell befriedigte Lächeln nach der Vollendung eines befriedigenden Stuhlganges auf das Gesicht des von ihm besessenen Menschen.
Eduardo fuhr indes wütend weiter fort: "Somit ist alles Wahre jetzt. Jetzt und dieses Leben! Und ich denke, ich spreche für alle, wenn ich von dir.., DAD, einfach so dieses Leben verlange!"
Das Nicken der Männer bestätige diese Annahme. Nur Newton, inzwischen neben dem Toten kniend, bekam das Ganze nicht auf die Reihe. Entweder er hatte sich die ganze Zeit in Don Pedro getäuscht und einen der Top Ten der abgedrehten Geisteskranken weltweit zu seinem intimen Freund erkoren, oder..., die Alternative ließ sich kaum denken, schon gar nicht unter dem massiven Einfluss aller dieser Drogen!
Der Mann war tot, keine Frage. Jeder war das, war tot und ausgeschlossen aus dem Sein als einzigartiges Individuum und übergegangen in die zahllose ständig wachsende Gruppe der leblosen Leichen, ohne Puls und ohne Atmung. Newton konnte den diesbezüglichen Informationen seiner zugegebenermaßen im Übrigen deutlich drogenberauschten Wahrnehmung sicher trauen. Was er jedoch hörte (für ihn als selbstbewussten und außergewöhnlich guten Beobachter spielte die schwache Hoffnung, die Drogen würde ihm diese Konversation eingeben, nur eine sehr geringe Rolle), war alles andere als vertrauensstiftend! Nun, nach dem unvermittelten Ableben des Inhabers dieser Gaststätte, verlangte man von dem jüngeren Herrn, welcher sich Newton gegenüber als Herr der Hölle, einstmaliger Lichtträgerengel Lucifer und ausgedienter Dämon Belial zu erkennen gegeben hatte, er möge den Toten wieder zum Leben erwecken, wenn er bis dahin alles richtig verstand.
Die Geschehnisse seit seiner Ankunft, diese ganze Sache hatte eine gewissermaßen interessante Choreografie, wie die Benetton-Aids-Werbung, fand Newton. Dieser augenzwinkernd fatalistische, in seine - durch die Drogen noch erheblich vergrößerte Bereitschaft zum Akzeptieren der mit hoher Wahrscheinlichkeit alles regierenden Sinnlosigkeit eingebettete, zynische Gedankenabweg, er wirkte beruhigend. Zudem entsprach er Newtons neuer Denkweise seit seiner Wunderheilung, deren Realität ihm, als dem einzig direkt dadurch Betroffenen, die größten Probleme machte. Eine "normative Kraft des Faktischen", wie dieser vielgepriesen-abgedroschene Slogan der Mainstream-Allesfresser lautete, hatte er, Newton Blackfoot, jedenfalls niemals gefühlt. Die Fakten? Das spontane Verschwinden seiner Tumoren. Wohin? Wer weiß wohin. Wieso? Wegen eines Balles, zu dem ihm ein unter ungeklärten Umständen aufgetauchter Hund geführt hatte, um darauf selbst wieder zu verschwinden. Wegen des Balles, dieses roten Balles, oder auch der Botschaft darauf; wenn es denn eine Botschaft war. Jedenfalls sagte die Kinderschrift, dass Gott uns lebt. Schluss. Punktum. Gott lebt uns. Und nicht: Gott liebt uns.
Der Unterschied zwischen Leben und Liebe in einem Buchstaben, einem verdammten Buchstaben; bezeichnender Weise eines fehlenden Buchstabens.
Newton erachtete diese Fristverlängerung, das Geschenk der Möglichkeit der Fortsetzung seines Lebens bis auf Weiteres, als einen im Grunde unabweisbar schlechten Witz der Götter. Ja, ein schlechter Witz, denn das Geschenk abzulehnen war einerseits nicht möglich, während andererseits der revoltierende Geist dazu aufrief, diese "ach so gütige Wohltat" vor die Füße des Gebers zu werfen und ihm einen schönen Tag auch zu wünschen, einen verflucht schönen Tag auch! Bastard!
Newton hatte nach seiner Wunderheilung öfter an Suizid gedacht, als jemals zuvor in seinem Leben; sogar in den akuten Stadien seiner Krankheit war dies keine so oft geprüfte Alternative gewesen wie nachher, als der Schatten dieser alles entscheidenden Drohung über ihm hing. Vielleicht sollte er, sollte Newton sich selbst ficken mit diesem Damoklesschwert, es als einen Pfahl benutzen, sich darauf setzten und „ hopple hopple Reiter wenn er fällt dann schreit er“ zu spielen, bis das Scheiß Spiel zu Ende war. Gegangen, aber nicht ohne Selbstachtung. Freiwillig vom Spielfeld verschwunden, ohne jemand danke sagen zu müssen, ohne obskuren Spielern weiter als Ball zu dienen...
Und jetzt ging es wieder um Leben und Tod. Ging es nicht immer darum? Darum oder ficken... Was sollte man machen? Die Gravitation verklagen? Newton musste lauthals auflachen, was ihn wieder in die Sphäre der Situation um ihn herum zurücktrug.
Man schien sich allgemein einig, den Teufel auf die Wiederbelebung des Dahingeschiedenen Wirtes festzulegen. So, wie er sich zierte, würde sein Nachgeben nicht lange auf sich warten lassen, mutmaßte Newton still.
Zu seiner eigenen Sicherheit und als Teil seiner empirisch festgelegten Reflexe wiederholte er nochmals die Überprüfung der Vitalfunktionen Ortegas. Unanzweifelbar tot. Jetzt war Newton gespannt.
Eduardo hatte alle überzeugt. Auch der anfangs zurückhaltende Don Pedro, dem Santiago/Esmeraldos farbenreiche Schilderung eines alternativ qualvollen Endes für den armen Ortega nicht unschlüssig schien und ihn deswegen nachdenklich machte, vertrat inzwischen die Forderung nach der Rückführung des Lebens in die Leiche.
Don Pedro hatte sich hierfür eine Gedankenbrücke ausgedacht, die in ihrer Primitivität kaum zu übertreffen, bzw. zu unterbieten war. Er fühlte die Kraft des Opium, wie sie ihn herabzog an den still-schwerelosen Punkt des inneren Pendels, ließ dieses Feder-taumeln im warmen Wind zu, und so kam er auf seine nächsten Worte:
"Also ich will Ortega zurück, weil er mir meinen Kaffee bringen muss. Jeden Tag! Ich will meinen Kaffee von Ortega, und das wars!"
Santiago/Esmeraldo, der sich an seinem Bier gütlich tat, prustete und spuckte eine tropfenartige Wolke über den kleinen Tisch.
"Du willst.., was?" Er musste es noch mal hören.
"Meinen Kaffee von Ortega. Ich hab es mir gut überlegt und kann keinen anderen als meinen Kaffeeträger akzeptieren.", fuhr Don Pedro ungerührt fort.
Es war so still geworden, dass man hätte eine Nadel fallen hören.
"Also, wenn das so ist..."
Noch während Santiago/Esmeraldo das aussprach, trat Ortega, mit einem Pfeifen einatmend, ins Leben zurück. Er verpasste dem dies nicht erwartenden Newton einen Kopfstoß.
"Entschuldigung, Senior..."
"Keine Ursache, meine Schuld!", ging es weiter hin und her.
Santiago war das so was von egal. Es war alles unbedeutend und lächerlich gleichgültig im Empfinden seines augenblicklichen Triumphs, in dem er seinen Sohn so eindeutig, so reinrassig als sein eigenes Fleisch und Blut erkannte, wie er es nie zu hoffen gewagt hätte.
Eiskalt berechnend hatte er seinem alten Dad diesen Stachel verpasst. Der kleine Bastard hatte das getan, ohne sich darüber klar zu sein, dass er den Stachel und das Gift darauf vorher hatte erst finden musste. Und es gab nur einen Ort, wo es diese Arsenal der Hybris, wo es diese Art Waffen gab: dort, wohin diesmal wahrscheinlich die Drogen die Türen öffnen, weit hinter verschlossenen Türen, wohin man sonst so gut wie nie gelangt; im Innersten des Wesens.
Newton schaute einem Ex-Toten in die Augen und wusste nicht was sagen. In seinem Hirn war keine Kapazität zur Hervorbringung von Sprache übrig, plagte sich doch alles um die abstrakte Frage, wie dieser Blick zwischen Untoten, zu denen er sich auch zählte, wohl ins Bild des vermeintlich naturgesetzlichen Universums passte.
"Habe ich sie wirklich nicht verletzt, Senior?", fragte Ortega, offensichtlich fit und bei vollem Bewusstsein, besorgt nach.
Als Newton immer noch nicht antwortete, rappelte sich Ortega umständlich auf, um anschließend dem immer noch kataton (nicht)agierenden Newton auf die Füße zu helfen.
"Da sag ich DANKE, auch!", ließ sich Don Pedro zufrieden hören.
"De nada, ein Vergnügen, das Beste mit ihnen zu teilen, Don Pedro.", antwortete Ortega, der sich angesprochen fühlte, höflich.
Santiago/Esmeraldo, nach außen hin belustigt und in sich die tiefste Rührung nie gekannter Vaterfreuden, ein Zepter aus Erzeugerstolz fest umklammernd, machte nur eine kleine schwule Wink - Bewegung, genau wie die der defilierenden Queen von England, um sein Verstehen zu signalisieren.
Sir Em und Don Stefan sahen sich kopfschüttelnd und mit zitternden Mundwinkeln an. Üppige Tränen füllten ihre rot unterlaufenen Augen, die jeden Augenblick zu zerplatzen, sich in einem Aufspritzen, einer wässerigen Explosion ins Unendliche zu vergrößern drohten. Dann brüllten sie gleichzeitig hysterisch lachend los.
Ortega, von aller Dramatik des Geschehenen und dem Wunder seiner Wiederauferstehung total unbeleckt, lachte mechanisch mit; er verzog sein Gesicht auf derart komische und für Newtons Augen Esels ähnliche Weise, dass auch dieser in die Hysterie einstieg. Newton klang schrill, wie ein tollwütiger Wolf, wie ein Schakal, der den Verstand verloren hatte. Mit beiden Händen auf den Schultern des ahnungslosen Ortega sank er zusammen, lehnte er sich auf sein Gegenüber zu seiner Umarmung mit dem ins Leben Zurückgekehrten. Newtons rechte Hand rieb die lichte Stirn des Wirts wie eine Polierscheibe.
Das war das. Correctamundo natürlich.
http://www.g-cook.com/phrases/end_german.html
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Lasst es zu, dass euch das klar und bewusst wird, und genießt, wie euer Erstrahlen alles verwandelt in Momente des Glücks und der Erfüllung, good hearts! Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts! LOVE! Genießt es! Ihr seid wunderbar, good hearts, und wir alle lieben euch! Also schenkt, ihr Beschenkten! Und, wenn ihr irgendwas braucht...
nehmt es euch auf: www.g-cook.com
Ich bin jetzt weg von diesen Worten und sehr wohl sehr nah und in der Welt, und für euch da, sind wir alle gemeinsam, La Madre, Suzuki, Der Alte Meister ANZ, Fathers Father, die Ungenannten, die Süßesten der Süßen, meine unglaubliche JJ, wie auch ich, der Fahfahrian cozy!
!LOVE!
!LOVE!!!LOVE!LOVE!LOVE!LOVE!LOVE!
Suzuki & La Madre & cozy & Fathers Father