Sonntag, 11. Oktober 2015
Ich halte viel von mir.
Ich halte viel von mir. So viel dass, wäre es mir möglich, ich so schnell und so weit von mir weglaufen würde wie nur möglich. Und das ist ein sehr großes Lob,ein echter Adelsschlag für mich, denn ich laufe sonst vor nichts und niemand weg.
Ich traue mir vollkommen, aber nicht wirklich.
Ich traue andern vollkommen nicht, aber nicht wirklich.
Ich traue der Ungewissheit, vertraue den Würfeln aus umherwirbelnden Kräften, in denen wir uns befinden betäubt, hypnotisiert, und ohne es zu spüren, zu fühlen in manch seltenen Sekunden, wenn nur noch Kälte ist, Kälte ist und Dunkel, in diesen vom Toben der Quanten durchsetzen Spielwürfel des Schöpfers, des Schicksals, der Götter, der schöpferischen Kräfte, der universellen Intelligenz, und wer sich auch immer gerade am Spieltisch befindet, um den ganz großen Gewinn einzustreichen; und ich traue jedem neuen Spiel, und meine Vertrauen in diese Vollkommenheit ist unbegrenzt; unbegrenzt wie die eherne Ablehnung meines Herzens, auch nur eines dieses Spiele und Ergebnisse als wahrhaftig und daher in der Tat existent anzuerkennen. cozy