Mittwoch, 9. März 2016
Suzukis Freund 水ホースを踊るオフ手放します und Äpfel und Ziegen und Fizzi – Fazzi! Cozy's schweigsamer Zahnarzt – Tag, eine Wurzelbehandlung mehr! Heute lehrt Suzuki das nächste Kapitel auf „Lucifers Field“, mit dem Titel: “Guada de Luz”
fahfahrian, 18:44h
Hi, Amigos! Da ich, wie im Header ersichtlich einiges durchzustehen und auch eine durchaus schwierige Nacht hatte, nur diese paar wenigen Worte von mir heute, ok?
Oder..., eigentlich nur das: Die unter euch, meine geliebten good hearts, meine Erleuchteten Schwestern und Brüder, die das Gefühl haben, mit anderen Wesen, denen sie jetzt und hier in dieser Identitätsspur begegneten, schon eine lange, teilweise sehr lange Vorgeschichte in anderen Leben, also Identitätsspuren zu haben, darf ich ab sofort aus eigener Erfahrung bestätigen, dass dem so ist. Ich erlebte die Bestätigung in dieser Nacht, als ich einer der wichtigsten Frauen meines Lebens (wieder) begegnete, und wir die gleichen Kämpfe ausfochten, die gleichen Themen miteinander zu klären versuchten, wie es auch in diesem Leben der Fall war...Ich fürchte, wir beide haben – dort wie hier – wenig dazu gelernt, Carmen! - Doch schafften wir es diesmal wenigstens, uns zu trennen bevor wir uns vollends um den Verstand brachten, gegenseitig!
Also, good hearts, mit dieser kleinen, doch wie ich finde sehr wichtigen Erkenntnis um das Wesen und die Funktionsweise des Seins, verabschiede ich mich von euch, mit denen ich gewiss schon in anderen Identitätsspuren Ärger und Arbeit und … und die schönsten, die lebenswertesten Momente teilen durfte! Seid euch meiner Liebe gewiss!
So lasst unser Ritual also JETZT beginnen:
Hi, good hearts! Yolo, Yalla und Komasutra und jetzt erst Recht und alles Yolo, Yalla und Komasutra, good hearts!
Hi, Muchachos! Vaya con dios, Embryos!
Happy Koma – Aroma!
Scheiß’ auf Karma, her mit Parma!
Willkommen, good hearts, bei dem einzigen Gläsernen Erleuchteten, den ich kenne!
Hi und hallo denn, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann..., das garantiert kommt!
Außerdem heute im Angebot (in Memoriam “Luigi”, meinem Schweinehirten - Kollegen mit dem verschmitzten, kindlichen Lachen, dem Schokolade zu leihen ich so oft den Vorzug und die Ehre hatte) HEUTE IM ANGEBOT:
Arsch lecken, rasieren,
Haschisch mit Apfelmus, LSD – Leberknödel, und Speed in Pussy – Saft aufgelöst und für immer haltbar gemacht, und lesbische Orgien für magische Hirsche und Kojoten mit Neugier und Kampferfahrung, and, as ever, all U need im Teigmantel, eingelegt in Molke mit Apfelsaft - Laudanum und Yage mit frischer Muskatnuss ... was nicht unbedingt so extrem lecker klingt, aber ganz phantastisch schmeckt, ihr Leckermäuler ... und und und die große Liebe, und die größte Leidenschaft und die ganz GROSSE ... und ... für euch Leckermäuler zum Nachtisch ... ALL you can EVER AND EVER eat Schokoladeneis mit Laudanum – Koks - Schlagsahne, und ...
...das alles für eine einzige gute Tat, wenn ihr nur Energie teilt, oder jemandem etwas zu essen gebt!
….das alles für eine einzige gute Tat, wenn ihr nur Energie teilt, oder jemandem etwas zu essen gebt!
….das alles für eine einzige gute Tat, wenn ihr nur Energie teilt, oder jemandem etwas zu essen gebt!
das alles für eine einzige gute Tat, wenn ihr nur Energie teilt, oder jemandem etwas zu essen gebt!
Die energetische Lieferung erfolgt wie immer sofort per Hyperraum und Blitz – Chinesen! Er klingelt schon bei euch, also…….. Öffnet euer Herz und teilt und greift zu, ihr Narren! Greift zu!
Ok, good hearts, meine geliebten Erleuchteten Schwestern und Brüder, so viel für heute!
Und bitte denkt daran:
Zum Ersten haben uns die bei Facebook und g+ nicht mehr lieb und daher abgeschossen, doch findet ihr uns sehr leicht auf Twitter, Tumblr und bei Blogger.de; die Links haben wir für euch auf die Startseite unserer Homepage - www.g-cook.com – angebracht. Ein Klick genügt.
PLUS:
Auf unserer Homepage selbst findet ihr unter:
http://www.g-cook.com/aa_languages/in_lang.html
den direkten Weg zu unseren Blogs in Euren Sprachen.
Noch etwas zum Thema Übersetzungen (gerne auch in mehr als 90 exotische Sprachen) … Brandneu ist:
http://g-cook.de
also eine Adresse, unter der ihr in Kürze den jeweils aktuellen Blog und einen kleinen Button mit der Aufschrift „Translate“ findet, good hearts. Klickt ihr mit eurer Maus auf de Button, so erscheinen haufenweise Flaggen, aus denen ihr euch dann die eurer Muttersprache heraussuchen könnt. Ein weiterer Klick, und schon erscheint eure Übersetzung in der ausgewählten Sprache! Hammer, oder?
Nun gehabt euch wohl bis dahin! Wir senden euch all unsere Liebe und wundervoll heilende und erneuernde Energie!
Jetzt kommt auch sofort Suzuki mit seinem aktualisierten Frühjahres - Seminar und der heutigen Lektion!
Wir händigen euch also nun, wie versprochen, kleine, leicht bekömmliche Häppchen des grundlegenden Werkes bezüglich des wie und was und warum überhaupt..., speziell auf dieser Identitätsspur!
Suzuki lehrt aus Amigo Loco Corazon's Werk
Lucifers Field
„Guada de Luz“
Guada de Luz war eine verträumte kleine Ortschaft. Vom Tourismus - je nach dem Auge des Betrachters - verschont oder noch nicht erschlossen, träumte sie dumpf dahin, nicht reich, nicht arm und im Verlauf ihrer Geschichte noch nie wesentlich anders gewesen als jetzt. Die Bewohner zumeist arme Leute nach westlichen Maßstäben und doch wohlhabend unter den hiesigen Umständen, wohnten in festen Häusern, statt in den inseltypischen Hütten und Wellblech Bauten. Grund dafür war die Arbeit, das Vorhandensein von verhältnismäßig gut bezahlten Arbeitsplätzen in der angrenzenden Mine, die die inseltypischen Halbedelsteine förderte. Der blaugrüne Capeon, beliebtes Souvenir der Touristen und weltweiter Exporterfolg, war der Garant ihres Lebensstandards. Abgesehen von der Cantina gab es in Guada de Luz keine Gastronomie. Der Wirt dort empfahl den Herren eine private Pension als Übernachtungsmöglichkeit, das Haus von Dona Amalia, in dem die Durchreisenden Obdach finden würden. Man machte sich auf und ging die wenigen Schritte dahin zu Fuß. Dona Amalia, auf den ersten Blick als kreolisch-schwarzer Abstammung erkennbar, mit breiten Hüften, riesigen Brüsten und gutmütigem Lächeln, konnte den Herren ihr gesamtes Kontingent, das heißt beide - mit je drei Betten ausgestatteten - Zimmer anbieten. So teilten sich Don Pedro und Don Stefan den einen, Sir Em und Esmeraldo den zweiten Raum.
Man bezahlte die Fremden gegenüber durchaus vorsichtige Hausherrin im Voraus für die erste Übernachtung und erhielt, nachdem man sie aufgeklärt hatte über die heute stattfindenden Feierlichkeit zu Ehren eines verblichenen Freundes und Weggefährten, einen Hausschlüssel zu treuen Händen.
Dass das Angedenken einem wahren Freiheitskämpfer auf dem alles fordernden Wege törichter und doch ehrenwerter Hoffnung gelte, verstand nach der ersten Stunde ein jeder der zahlreichen Besucher der Cantina. Die Lokalrunden, die jedem Aufruf zum Gedenken an Igor Lobo vorausgehend alle zum Anstoßen aufforderten, nahm man ausnahmslos und verständig nickend an. Es war Esmeraldos Aufgabe, als Stellvertreter der Familie des Toten, als bester Freund und Genosse des Helden, vom Lebenswege und den Taten des so tragisch Verstorbenen zu berichten, während Sir Em - eingedenk der finanziell eingeschränkten Verhältnisse Esmeraldos - die sonst mit der Redner Pflicht einhergehende Patenschaft der Feier, also das Bezahlen der Wirtshausrechnung, freiwillig und keinen Widerspruch akzeptierend übernahm. Esmeraldo wusste in Wahrheit nur wenig mehr zu berichten, als er im Bus bereits gesagt hatte. Mehr hatte ihm der Onkel nicht erzählt. Doch war Esmeraldo nach kurzer Zeit des Lauschens von Don Pedros Geschichten infiziert von der Lust an der Erzählung. Wie es sich erwies, war Esmeraldo ein hemmungsloser und zudem begabter Improvisationskünstler, dem kein Tabu zu groß und kein Flunkern zu risikoreich war, um Igor Lobos Andenken nicht doch noch etwas zu vergrößern und dessen barocken Glanz in den Verlauf der Weltgeschichte einzubetten. Igor Lobo war, so Esmeraldos begeisterte Schilderung, auf seiner Flucht durch Europa und bevor er überhaupt an Latino-Namen denken konnte, im nasskalten London gestrandet. Dort, den Wirren des berüchtigten Nebels und dem eisigen Würgegriff der Unterkühlung schutzlos ausgeliefert, so berichtete Esmeraldo erregt, durch bizarre Zufälle fast schon kosmischen Ausmaßes, die mit einer alten Dame, deren gestreifter Katze und vier Paar Damenschuhen zusammenhingen........, jedenfalls sei Igor Lobo, der Landessprache kaum mächtig und mit gestörtem Bewusstsein, weil Opfer besagter Damenschuhe, mit Glück im Unglück, der freundlichen Aufmerksamkeit einiger anthroposophischer Flagellanten, die, auf dem Wege zu ihrer Lieblingsvergnügung, den Unglücklichen blutend im Rinnstein vorfanden, im verrufenen Haus der Stadt, einem Sado-Maso-Bordell und Swingerclub der oberen Zehntausend gelandet.
Man nahm sich seiner an, verband und pflegte ihn. Darüber hinaus beschäftigte man ihn in der für illegale Einwanderer typischen Position als Reinigungskraft, welche just zu dem Zeitpunkt durch eine Abschiebung frei wurde. Man bezahlte ihn unregelmäßig, und, unnötig zu sagen, mit weniger als einem Hungerlohn. Die Besucher dort, sehr reiche Leute, hatten die Gewohnheit, ihre im Rahmen des Treibens verschmutze, mit Ejakulaten und anderen unerfreulichen Substanzen befleckten Wäschestücke an Ort und Stelle liegen zu lassen. Igor Lobos Aufgabe war unter anderem die, dies zu entsorgen, was ihn binnen kurzer Zeit auf eine Geschäftsidee brachte. Immerhin wollte, nein musste er weiter reisen und konnte absehen, dass es von diesem Lohn nie eine weitere Flucht geben würde. Dieser finanzielle Druck brachte ihn in die Reihen der Wäscheverkäufer. In eindeutigen Magazinen, diesen Schmuddelgeschichten, bot er seine Sammlung als, wie er werbewirksam textete, getragener SM-Action-Wear an. Umsatz und Verkaufserlöse ließen sich sehen. Doch entstand zugleich ein Problem. Das Problem bestand in dem ständig an ihn herangetragenen Kundenwunsch, eine Fotografie dessen zu haben, wer die Wäsche zuvor trug. Dieses Verlangen zu stillen, versprach ihm alsbaldige Abreise, weil Vervielfachung der Preise."
"Dieser Mann hatte große Probleme! Große Probleme! So eine Arbeit! Und das einem Mann!", bemerkte inzwischen der auch deutlich angetrunkene Wirt, als er die nächste Flasche Tequila brachte, mit einer Mischung von Mitleid und Ekel.
Die Runde, die ihn dabei ansah, nickte.
"Ein schweres Los."
"Hart, wirklich sehr hart."
"Kann einem schon übel mitspielen, dieses Leben."
"Du sagst es, es ist nicht so einfach."
"Senior, nehmen sie doch einen Moment bei uns Platz.", sprach Don Stefan einladend und lächelnd.
Adolpho Velasquez Strötznert, der seinen Nachnamen in Temparillo, was Nomen es Omen zu einem Cantina Wirt gut passte, weil hervorragenden Tequila beim Namen nennend, lächelte zurück.
"Wenn es die Herren nicht stört, will ich gerne ein Gläschen mit ihnen nehmen! Pablo, steh auf! Du kümmerst dich um die Gäste!", rief er seinen Sohn vom Kartenspiel weg.
"Es wäre uns eine Ehre.", sprach ihn Don Pedro bestätigend an.
"Willkommen in unserer Runde!, sprach auch Sir Em zu.
"Jeder weitere Gast erfreut die Seele unseres verblichenen Gastgebers, Gönners und Weggefährten, Senior. Seien sie auch von mir auf das Herzlichste eingeladen!" ,kam es pathetisch von dem immer noch in Rednerhaltung stehenden Esmeraldo.
Adolpho nahm umständlich Platz, nachdem er seinem Sohn um ein weiteres Glas gewinkt hatte.
"Setz dich! Setz auch du dich, Esmeraldo!", verlangte Don Stefan.
"Wir werden jetzt das Rauchopfer bringen. Ihr wisst schon, die Lieblingszigarillos des Seligen Igor Lobo." Mit diesen Worten brachte er ein silbern glänzendes Zigarrenetui zum Vorschein, welches er auf schnellen ließ und anbietend in die Mitte des Tisches hielt. Die darin enthaltenen XXL-Thai-Sticks waren von bester Qualität. First Cut. Kein Genmaterial, aber inwendig mit etwas Blütenstaub auf reinem Cannabis-Öl angereichert, was ihnen das unvergleichliche Aroma und die kaum fassbare Stärke verlieh. An diesen Stoff heranzukommen war einem Normalsterblichen unmöglich. Die XXL-Sticks wurden separat hergestellt, nachdem bei der Sortierung der allerbesten Qualitäten davon die Spitzenprovenance heraus gesondert und hierfür zur Seite gebracht wurden. Für Don Stefan, selbst für ihn, war es etwas Besonderes, das er nur zu wirklich sehr speziellen Anlässen zu zelebrieren pflegte. Jedoch hatte ihm sein untrügliches Gefühl für Angemessenheit eingegeben, etwas von seinem im Kühlraum sorgsam gelagerten Vorrat davon zu dieser Reise mitzunehmen und dem Moment abzupassen, der jetzt gekommen war. Es war kolumbianisches Gras, Hochland, alte Samen und ein Genuss, der - wie bereits gesagt - auf diesem leidgeplagten Planeten nur einer kleinen elitären Anzahl von Personen vorbehalten war. Man musste schon Drogenbaron, Milliardär oder Mafiaboss sein, um etwas davon zu ergattern. Don Stefan passte in keine dieser Kategorien. Nicht ganz. Er war kein Drogenhändler, nie gewesen. Milliardär auch nicht, wenn auch reich und millionenschwer. Mafiaboss, nein, dazu konnte er sich auch nicht zählen. Mafia, ja da war die Verbindungslinie. Auftragskiller für die Familien, das war sein Geschäft gewesen. Dreißig Jahre lang. Jetzt war seine Dienstzeit vorbei und er erlebte - entgegen der gängigen Klischees und Fehlannahmen Hollywoods - einen beschaulichen und luxuriösen Lebensabend, so etwas wie die Frühpension des Organisierten Verbrechens. Diesen Beziehungen in alle Welt verdankte Don Stefan neben der besonderen Sticks auch so manch anderen Vorzug. Dem gedenkend und seine nun unter der Wirkung des Traumstoffs bald abhebenden Gäste noch breiter anlächelnd, hätte er, dessen Besuch zu seiner aktiven Zeit stets den sicheren Tod bedeutete, keine Ablehnung geduldet.
Don Pedro erkannte das Teuflische im Lächeln Don Stefans. Es war einer jener Momente, in denen sich sein Freund verwandelte, als ob die alltägliche Oberfläche seiner Person sich ins Diaphane umkehrte, um tiefere Schichten seines Wesens, deren beängstigender Charakter sonst sorgsam bedeckt war, durchscheinen zu lassen. Don Pedro war sich dessen bewusst, dass auch bei ihm dies zuweilen auftrat und verstand diese Gemeinsamkeit als eine der tragenden Säulen ihrer Freundschaft; es war das gegenseitiges Erkennen, das Sich-Respektieren jener, die auf den Schlachtfeldern des Daseins in vorderster Linie gekämpft hatten, auf einer nie ausgesprochenen Ebene. Don Pedro spürte das Grauen, wie es aus Don Stefans Erinnerungen heraustrat, das reine und eiskalt ausstrahlende Grauen und wusste, sie hatten es beide gesehen.
"Ich danke dir, mein Freund. Hundert Prozent Tabak, wenn ich nicht irre?", grinste er Don Stefan entgegen, als er sorgsam einen Stick, der einer ungewöhnlich hellen Havanna nicht unähnlich war, für sich herausnahm.
"Einhundert Prozent und nicht weniger. Nur vom Allerbesten, vom Feinsten, wie man heutzutage zu sagen pflegt!", versicherte Don Stefan.
"Es ist immer noch strafbar, mit Kuba Handel zu treiben, Seniores?", fragte der Wirt Adolpho, der seinen Stick bereits an rauchte, nachdem er etwas abgebissen und auf den Boden gespuckt hatte.
"Dieses Rauchwerk zu importieren ist wirklich und wahrhaftig illegal, Senior. Das kann ich ihnen versichern.", meinte Esmeraldo mit den genießerischen Augen des ersten, voll einschlagenden Zuges.
Es herrschte einen Augenblick Ruhe, was an diesem Abend recht ungewöhnlich war.
Sir Em hatte gierig geraucht, war er doch in sich bereits dem Gedanken nachgegangen, ob er etwas Coke, er trug es immer griffbereit in der Hosentasche links, nachtanken sollte, wenn es schon nichts zu rauchen gab bei dieser Fiesta. Jetzt, nach den ersten Zügen, sah er ungläubig auf seine Tischgenossen, dann wieder den Stick in seiner Hand an und unternahm müde Versuche, die spitzhammerartige Wirkung dieses Stoffs mit seinen bisherigen Erfahrungen zum Thema Cannabis in Einklang zu bringen.
Esmeraldo bewegte die Frage, ob das jetzt auch Genzeugs war, obwohl Don Stefan doch von seiner Abneigung dagegen gesprochen hatte.
Don Pedro lag halb auf seinem Stuhl, hatte sich zurückgelehnt, die Augen zur Decke gewandt und rauchte genießerisch und langsam. Für ihn war das Farbenspiel dort oben, sein so unglaublich schnelles Auftauchen und das, was auf diesen verheißungsvollen Beginn noch alles folgen könnte, besonders reizvoll.
Adolpho der Wirt dachte an Esel. Er hatte inhaliert, einen Schlag auf den Kopf erhalten und dachte an Esel. Ganz gleich, wohin er seine Gedanken zu wenden versuchte, immer warteten schon Esel auf ihn, um ihn IIIIIAAAAAHHHHHend zu begrüßen. Die Esel hatten freundliche Gesichter, sahen Eddy Murphy ähnlich und entsprangen einer Speicherung seines Gehirns mit der Aufschrift SHREK, des Namens der Lieblingsfilme seiner Nichte. Ständig musste man sie mit ihr schauen. Adolpho hatte ihr sogar den neusten davon gekauft, zum letzten Geburtstag. Dumm nur, dass er diesen einfachen Zusammenhang nicht mehr herzustellen vermochte.
"Die Welt ist voller Esel.", hatte er ausgesprochen, bevor er selbst registrierte, ein Wort gesagt zu haben.
Der neben ihm sitzende Sir Em konnte nur beipflichten. "Dieser Mann kann Gedanken lesen, meine Herren! Eben gerade, als ich über etwas nachdachte, war die Antwort ein Esel. Besser gesagt, eine gewisse Esel - Wesensgleichheit... Sie kennen das sicher: Ein Mann trägt einen Ziegenbart und erinnert an eine Ziege, nicht wahr? So schien es mir gerade, dass, wie diese Ziegenmänner, es auch Eselfrauen gibt, was man nicht unbedingt am Aussehen, aber an der Stimme bemerkt, die dieses Penetrante ausstrahlt, diese diatonischen Dissonanzen, die man von Gustav Mahler kennt, nicht wahr? Denken sie sich eine Koloratur, eine von Händel, und nehmen sie achtzig Prozent der Töne weg, so etwa. Aber gesprochen.... Versuchen einem Kofferradios zu verkaufen im East End. Ja, wie Esel. Mhhmmm? Esel. Wissen sie übrigens, dass man im Orient, zur Zeit der großen Kalifen, tatsächlich militärische Einheiten hatte, die den Namen ESELEI trugen? Das waren berittene Soldaten...."
"Gegen wen zogen die in den Krieg? Gegen Schnecken?", wollte Esmeraldo prusten wissen.
"Nein, die Eseleien waren vorwiegend Versorgungstrupps. Aber in Notfällen waren sie auch aktiv an den Kampfhandlungen beteiligt."
"Ich kannte eine Frau, die hat Laute gemacht wie ein Esel, wenn man sie besteigt!", unterbrach Adolpho, lautstark sein Thema fortsetzend.
Das gab allen zu denken.
"Kennt ihr die Stelle im Kamasutra, von der es heißt, wenn man eine Frau dort richtig berührt, bellt sie wie ein Hund?", fragte Don Pedro, wieder aufrecht sitzend und das Interesse am Gespräch zurückgewonnen.
"Die an der Zwischenrippe?", fragte Sir Em zurück.
"Zwischenlippe? Welche Lippe?", wollte Esmeraldo, der seine Fähigkeiten bei der oralen Befriedigung ständig anzweifelte, dringend wissen.
"RIPPE, nicht Lippe!", korrigierte ihn Don Stefan.
"Ach so."
"Also bei mir hat das noch nie geklappt.", gestand Sir Em. "Auch wenn mir jetzt gerade schon wieder nicht mehr so ganz klar ist, um was es sich genau dabei handelt, habe ich so ein Gefühl, dass ich das nicht so gut kann."
"Fehlschlag, bei mir auch.", bemerkte Don Pedro. "Die arme Donna ließ mich geduldig probieren, aber es kam nichts dabei heraus, außer einem blauen Fleck...."
"Nicht drücken! REIBEN!", instruierte Don Stefan. "Also was mich betrifft, so ist der ganze Kram wahr. Du machst, was die da sagen, du hältst dich an die Regeln und bekommst dein Ergebnis!"
"Wau-wau!", spottete Esmeraldo.
"Wau-wau-wau-wau!", bellend stimmten die anderen ein.
"Igor Lobo, meine verehrten Herren! Igor Lobo war es, der den kaukasischen Edelesel entdeckte und als erster die direkte Abstammung dieser äußerst seltenen Untergattung des Lastentiers vom gemeinen ostasiatischen Hufesel nachwies!", erinnerte sich Esmeraldo wieder seiner Pflichten. Schwankend stand er am Tisch, die Augen in heftiger Bewegung und unübersehbar schwer nachdenkend.
"Einen Moment, Senior, einen Moment!", warf Adolpho ernst ein. Sein zunächst ins All gesprengter Verstand hatte sich beruhigt. Die Gesellschaft der Herren entspannte ihn, das Betrunkensein war ihm bestens bekannt und dass die sogenannte Zigarre mehr als nur das war, war ihm von vorneherein nicht verborgen geblieben. Diese Seniores waren gebildete Herren, also bestand kein Anlass zur Sorge, mit ihnen zu trinken und zu rauchen. Wenn sie etwas genossen, war es ganz sicher von bester Güte. Und es war stark, stärker als alles, was er bis jetzt kannte. Adolpho fühlte sich wohl und gut aufgehoben in dieser Runde. Ihm, dem Abkömmling eines Diktatoren, eines Parasiten und Quälers der Menschheit, bedeutete menschliche Gesellschaft mehr als den meisten anderen. Von Akzeptanz und Angenommen sein konnte er schlicht nicht genug bekommen. Den Fängen der CIA entkommen, den Reporten und Nachforschungen geflüchtet, nach der erfolgreichen Inszenierung seines eigenen Todes, führte er hier endlich sein eigenes Leben. Ein lebenswertes, freies und arbeitsames Leben, doch nicht ohne Höhepunkte, von erfreulichen Begegnungen, wie der heute. Die Herren passten nicht in die Gegend, nicht in die Cantina, nicht einmal in dieses Land, obwohl sie perfekt die Sprache sprachen. Der junge Mann, wahrscheinlich ihr Diener oder Gehilfe, war wohl der einzige Native unter ihnen. Also waren auch sie Gestrandete, auf ihren Wegen hier Angekommene, wie er.
Die Esel – Wesensgleichheit seiner Vorstellungswelt amüsierte Adolpho. Die Spitzen von wegen Mahler und Händel konnte er, der eine gute Erziehung und umfassende humanitäre Bildung genossen hatte, mit Leichtigkeit und selbst im verstandesmäßigen Halbschlaf des Drogenrausches verstehen und genießen. Es lag ihm daran mitzuspielen, den Ball aufzunehmen und weiterzugeben.
"Ich ersuche um Vergebung, doch muss ich das aussprechen, und das sofort, um es nicht zu vergessen: War es dann nicht Igor Lobo, dem der große Ramirez sein Gedicht "El Lobo Corazon", das Herz des Wolfes, widmete?"
"Ein Connoisseur ist unter uns! Ein Wissender! Welch Glück!", rief Esmeraldo begeistert aus. "Der große Poet kannte den Naturforscher und furchtlosen Revolutionär Igor Lobo persönlich, wie nur wenige wissen. Beide waren der gleichen Kurtisane hörig. Das war Cielia del Francesco, eine hellblonde Albino - Schönheit, die heute noch Ihresgleichen sucht. Beide Männer, der große Ramirez und Igor Lobos, waren ihrer Schönheit und den Raffinessen ihrer Liebeskunst mit Haut und Haar verfallen. In beiden entbrannte wahre Liebe und beide wollten sie ehelichen, was das Weib jedoch nur amüsierte, worauf sie die Männer mit Spott bedachte. Sie verbot jedem von ihnen, jemals wieder davon zu sprechen, andererseits sie keinem weiteren Stelldichein zustimmen würde. Im Höllenschlund unerwiderter Liebe und in der Fron totaler Abhängigkeit von der grausamen Angebeteten, so fanden sich beide Männer in gleicher Situation, ohne von einander zu wissen. Cielia del Francesco stellte die Liebe beider Männer immer auf Neue auf die Probe, indem sie sie demütigte, ihnen unerträgliche Schmerzen zufügte und sie sogar dazu zwang, Zeugen ihrer wilden Vergnügungen mit anderen Männern zu sein. Darunter der Erzbischof, dessen Geliebte Cielia schon Jahr und Tag war. Des Erzbischofs bevorzugte Leidenschaft war die griechische, deren voller Genuss sich erst dann für ihn entfaltete, wenn Cielia, eng eingeschnürt, die Brüste versteckt, das Haar unter einem Turban verborgen, das Androgyn mimte. Der große Poet und Romancier Ramirez musste mit ansehend, wie die Frau, die er abgöttisch liebte, in absurder Verkleidung vom kirchlichen Würdenträger den Anus gepökelt bekam, wie ihre süße Rosette gepimpert wurde, oder, wie man landläufig sagt, wie sie mit dem kleinen Bischofsstab den Arsch gefickt bekam.
Ebenso erging es unserem armen Helden, dem Igor Lobos.
Damit nicht genug, die Qual immer weiter und höher schraubend, fiel es dem Weibe Cielia eines Tags ein, beide Männer zugleich zu sich zu bestellen, wo sie sich erstmals begegneten. Das Höllenweib Cielia del Francesco, der langweiligen Liebesspiele müde, dem alltäglichen Einerlei der schwachen Perversionen, der Stellungen und Handreichungen überdrüssig, so verlangte Cielia von beiden zugleich den Liebesdienst, wobei einer, es war Ramirez, ihre Vagina und der andere, Igor Lobo, ihren Anus zu bedienen hatte. So aufs Äußerste gereizt und unter Tränen konnte nur das Ultimatum der endgültigen Verstoßung aus ihrem Dunstkreis die Männer zwingen, das Widrige zu beginnen und ihr auf diese widernatürliche Weise bedingungslose Liebe beweisend Befriedigung zu schenken.
Dass der Akt physisch möglich, die Penetration von beiden erfolgreich, die Glieder der Männer dem Willen ergo Untertan waren, dies beweist einmal mehr und jenseits jeden Zweifels, welch übermenschliche Persönlichkeiten hier zu Werke gingen.
Die Ekstase der Verdammnis genießend schrie und beschimpfte Cielia beide obszön, verlangte mehr und heftiger, was sie ihr boten, gab sie ihnen Tiernamen und Schlimmeres.
Igor Lobos aber, er, dem sie ihren Rücken, ihre hinteres Körperöffnung entbot, er verlor zuerst alle Beherrschung. In ihr, sich in sie pumpend, Ihren nackten Hals betrachtend, das Haar von hellem Weißgold hochgesteckt, in Strähnen - Fahnen den Rhythmus des abscheulichen Aktes trommelnd wie ein Sklaventreiber, so wurde er der edlen und doch so verderbten Blässe ihrer perfekten Epidermis gewahr, und, das letzte: „Fick mein Arschloch härter, mit deinem kleinen Schwanz!“ empfangend, so schlug Igor Lobos wütend seine Zähne in ihr Genick. Wolfs gleich biss er zu, mit aller Kraft des Menschenleibes, multipliziert mit der Gewalt barer Verzweiflung und äußerster Verletzung, so biss und riss er ihr das Fleisch heraus. Sie aber genoss, genoss widersinnig und wild und wilder die tödliche Verletzung.
Ramirez, vom Beginn des Blutrausches angesteckt, verzückt vom Moment, der das Ende aller Schmerzen versprach, schlug seine Zähne seinerseits mit aller Macht in die andere Seite des Schwanenhalses.
Sie bissen Cielia del Francesco tot. Die Verderbte starb in einem Orgasmus, der beider Männer Ketten für immer sprengte. Nie mehr, so heißt es, haben Ramirez oder Lobos einander getroffen."
Die Herren waren sprachlos. Selbst Adolpho, der anfangs lachte, noch wenige Sekunden stolz auf seinen Einfall gewesen war, fand sich so tief in den dramatischen Verlauf des Geschehens eingesunken, dass auch er keine Worte fand.
"Die Liebe ist ein Skorpion, und sie wohnt in der Mitte unsere Herzen!", begann Don Pedro ein bekanntes Flamenco-Motiv, die Melodie der Soleares Y Cana, zu singen.
Don Stefan begann den Takt zu klatschen und sang mit:
"Die Liebe ist ein Skorpion und sie wohnt in der Mitte unserer Herzen!"
Esmeraldo setzte sich und klatschte mit. Jetzt erhob sich Sir Em.
"Die Liebe ist ein Versprechen, ein Traum und belohnt über alle Maßen!"
Alle: "Die Liebe ist ein Versprechen, ein Traum und belohnt über alle Maßen!"
Don Stefan: "Wenn ich einmal sterbe, dann legt mich nackt in der Liebe Laken!"
Alle: "Wenn ich einmal sterbe, dann legt mich nackt in der Liebe Laken!"
Adolpho: "Und wenn mein Tag gekommen ist, will ich der Liebe Wege folgen!"
Alle: "Und wenn mein Tag gekommen ist, will ich der Liebe Wege folgen!"
Esmeraldo schloss, indem er als Letzter aufstand:
"Und weil ich noch am Leben bin, fick ich das Leben, so oft ich kann!"
Alle: "Und weil ich noch am Leben bin, fick ich das Leben so oft ich kann!"
Es war ein wunderbarer Abend, eine ganze Nacht gar voller Geschichten und Gesänge. Igor Lobos gewann, unter dem Beifall aller Anwesenden, die Napoleonischen Kriege, deckte die Fehler in der Relativitätstheorie auf, war der wahre Schöpfer der Venus von Villendorf und außerdem unüberhörbar die schönste Stimme beim immer wieder gespielten Juke-Box-Song "Macho Man".
Die reine Männergesellschaft vergnügte sich in wahren Strömen von Tequila, Bier und den verbleibenden Alkoholika. Sir Em stand seinen Clubgenossen mit seinem unerschöpflichen Vorrat an Kokain zur Seite, was den Herren dazu verhalf, die brachialen Mengen harten Alkohols zu verkraften, ohne den Knock Out zu riskieren. Don Stefans Sticks blieben zur Hälfte erhalten, denn nur er selbst, Esmeraldo und Don Pedro benötigten Nachschub davon.
Adolpho blieb der Runde erhalten. Pablo, sein Sohn, hatte endlich die lange erwartete Gelegenheit, alleine den Laden zu schmeißen und dem Vater so zu beweisen, dass er sehr wohl dazu in der Lage war. Adolpho hatte ein Stück Heimat gefunden, eine befremdliche Empfindung, zumal sie so spontan und im Zusammenhang mit völlig Fremden zu Tage trat. Es war nicht das Rauschgift und auch nicht der Alkohol, was ihn so empfinden ließ. Beides wusste er zu handeln. Wie die anderen am Tisch tat er das souverän und genießerisch, indem er die Zügel schleifen ließ, ganz eintauchte, um dann wieder anzuziehen, die Kontrolle zurück zu fordern und eine neue Runde zu beginnen. Anziehung und Abstoßung, die gelebten Prinzipien des Yin-Yang, hier traten sie ins helle Licht, hier in einer schäbigen Cantina eines bedeutungslosen Ortes am Arsch der Welt, wo niemand nach nichts fragte und das Laissez faire Prinzip wie selbstverständlich waltete, also auch der örtliche Polizist volltrunken und mit Pudernase lange schon alles abgesegnet hatte.
Adolpho fühlte sich schweren Lasten enthoben, von der die gewaltigste die der Abstammung, die der Blutlinie war. Nichts vom Erbe des Diktators, nichts davon war hier zu spüren. Es war dennoch in ihm, war wie immer da und wahr und unbestritten, doch auf eine merkwürdige Weise inaktiv. Ein unerklärliches Gleiches, das Adolpho nie zuvor erlebt hatte, war hier vorhanden und wog alles auf. Jeder hier war gezeichnet, das sagte Adolphos Instinkt, jeder ein Beladener, jeder gekreuzigt und jeder vom Grauen gezeichnet.
Jeder war hier angekommen. Hier. Angekommen. Nicht ohne Grund.
Ende der (Vor)Lesung für diesmal, good hearts!
Hat es euch gefallen, good hearts? Mir geht es jedenfalls gut jetzt. So ist das schon besser!
Bevor ich mich jetzt anderen Pflichten zuwende, möchte ich etwas tun, um was mich Suzuki gerade im Moment tat, nämlich an das Folgende erinnern:
Es macht einen Unterschied, einen wichtigen, vielleicht entscheidenden, ob Ihr heraus geht, und diese Münze, diesen Geldschein diese Decke, diesen Mantel, dieses Essen, diese Energie, jenes Stück von Euch gebt ... oder verweigert!
Denn ihr müsst, ihr seid unabänderlich gezwungen, in der Realität zu leben, in jener Identitätsspur, die euer Geben oder Verweigern begründet.
In diesem Sinne good hearts, bis die Tage, ihr Geliebten Erleuchteten Schwestern und Brüder!
Das war doch guter Stoff das, heute wieder, oder? Cool! Cool auch für mich!
Hi, good hearts! Yolo, Yalla und Komasutra und alles Yolo, Yalla und Komasutra, good hearts!
Ok, so viel geiler Stuff für heute! Bald geht es genau hier weiter. Jetzt aber sprecht es mir nach:
„Ich bin voll ungebrochener Lust und Begeisterung für Sinnliches und Heißes und einfach das Beste auf höchstem Niveau! Dies „Es“, und bitte ALLES DAVON, es möge eintreten und näher kommen! Ich wäre dann so weit es aufzunehmen in mich.“
Bravo. Gut gemacht. So wird es sein.
So ... bye now, ihr Lieben, und bitte – bitte lasst euch auch heute von unseren folgenden Bitten auf Ideen bringen!
Und, wenn ihr irgendwas braucht...
nehmt es euch auf: www.g-cook.com
Und, ihr wisst schon!
Lasst uns dies Wichtige wiederholen und hört uns an, BITTE BITTE BITTE!
Es ist nur und ausschließlich und alleine mit Humor zu ertragen, denkt an Don Genaro und das Schweinchen, das Gott – sei – Dank noch nicht geschlachtet wurde.. Dann stimmt ein, wenn ihr Lust habt:
„Ich denke, unsere Gesellschaft wird geführt von geisteskranken Menschen mit wahnsinnigen Zielen, ich denke, wir werden von Wahnsinnigen regiert für wahnsinnige Zwecke. Ich denke, sie sind alle verrückt.
Aber ich werde wahrscheinlich als wahnsinnig weggesperrt werden, weil ich es gesagt habe. Das ist das Verrückte daran. Findest du nicht auch?“
und
Außerdem bin ich dafür, dass man die Eulen - Anbeter vom Planeten Erde abschiebt zu den Außerirdischen Dunklen Mächten, nach deren getrockneter Scheiße und Popel die Sippschaft sowieso hoffnungslos süchtig ist!
Man darf schließlich träumen, nicht?
Hoffentlich bekommen John Lennon, dem die erste Aussage zugeordnet wird, und ich eine Doppelzelle aus rosa Schaumgummi im Irrenhaus der Eulen – Anbeter, der Geisteskranken!
So, dann bis morgen oder die Tage....., oder?
Nein, nicht ganz, denn hier natürlich noch das Zwangsläufige, unsere Krieger – Pflicht, also macht euch nicht nass und legt los!
Wir werden ernähren und heilen, das steht fest. Solches, streng genommen auch Solches ist meine Pflichterfüllung; dies und meine Stille Präsenz in Hospizen und an den Krankenbetten und Orten des Sterbens; und ich kann es nur empfehlen!
Und außerdem mache ich eine Website (www.g-cook.com) für einen unsichtbaren, weil augenblicklich körperlosen Japaner und seine nichtphysische Gang, und ich hege den bizarren Glauben erleuchtet zu sein und ein Wissender im toltekischen und ein Adept im westlich magischen Sinn und bin außerdem cozy, zuvor cozyP, Protegé von Äpfeln und Ziegen, und zuvor von T.J. Cawley dem Finanzmanager der Irischen Freiheitskämpfer, außerdem zusätzlich und immer schon und zuvor The Fahfahrian, aber auch bekannt als: Amigo Loco Corazon, Loa Mo Yoruba, Lazy, Ldogg, the First g – cook, händige euch also nun, hiermit und Kraft meiner erstaunlich harten Nippel bei Regenschauern, deren feine Sensoren bis ins Weltall reichen und weiter, als cozy, der mehr liebt, als er versteht und dessen Wut die Götter zum Niesen reizt, so übergebe ich nicht mich, sondern übergebe ich euch meine geliebten good, hearts, meine Erleuchteten Schwestern und Brüder, DIE REINE POWER, in sehr kleinen „Portionen“ meinen Reisebericht, “Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz”, da ich zu allem zuvor Gesagten auch noch der Auffassung bin, eben diese Reise mit seiner Heiligkeit absolviert zu haben, wobei wir Kafka, Machiavelli, Aleister Crowley, massenhaft Nazis und viele andere fanden, die sich auch auf ihren Wegen befanden, worauf ich dann letztlich der Tatsache nicht mehr aus dem Wege gehen konnte, prädestiniert zu sein, “Lucifers Field” zu schreiben, dessen ersten Teil ich vollendete und der Öffentlichkeit vorstellte auf Suzukis Webseite www.g-cook.com, wie auch einige lesenswerte Teile aus “Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz”, und last, but not least, bin ich Teilzeitbuddhist und Vollzeittolteke, da ich Überstunden mache.
Beeindruckend, eh? Ich weiß, besser als das! Jetzt schlaft gut! Schlaft DAMIT ein, ihr geliebten good hearts, meine geliebten Erleuchteten Schwestern und Brüder! -
Aber halt, denn... dass ich, dass wir alle noch etwas von euch wollen, ist eh klar, oder? Hört zu und teilt!
Dann lasst uns lautlos singen. Stimmt in euren Goldenen Herzen ein, wenn ihr Lust habt:
„Ich denke, unsere Gesellschaft wird geführt von geisteskranken Menschen mit wahnsinnigen Zielen, ich denke, wir werden von Wahnsinnigen regiert für wahnsinnige Zwecke. Ich denke, sie sind alle verrückt.
Aber ich werde wahrscheinlich als wahnsinnig weggesperrt werden, weil ich es gesagt habe. Das ist das Verrückte daran. Findest du nicht auch?“
und
Außerdem bin ich dafür, dass man die Eulen – Anbeter vom Planeten Erde abschiebt zu den Außerirdischen Dunklen Mächten, nach deren getrockneter Scheiße und Popel die Sippschaft sowieso hoffnungslos süchtig ist!
Ok, und außer die Drecksäcke von Eulen – Anbetern und ihrem Verein verarschen und abschieben, gibt es noch etwas zu erledigen.... Jetzt tut nicht so, ihr Gurken! Ihr wisst, was zu tun ist.
Ihr kennt meine immer-immer-immer – gleiche Bitte, das ihr lieben good hearts anderen etwas zu essen schenkt, eine Decke, Klamotten, Spielzeug, etwas Geld, was auch immer-immer-immer..............................
…....................... oder einfach etwas von eurer Energie.
Das geht so:
Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
Macht das 9 Atemzyklen lang
Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Lasst es zu, dass euch das klar und bewusst wird, und genießt, wie euer Erstrahlen alles verwandelt in Momente des Glücks und der Erfüllung, good hearts! Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts! LOVE! Genießt es! Ihr seid wunderbar, good hearts, und wir alle lieben euch! Also schenkt, ihr Beschenkten! Und, wenn ihr irgendwas braucht...
nehmt es euch auf: www.g-cook.com
Ich bin jetzt weg von diesen Worten und sehr wohl sehr nah und in der Welt, und für euch da, sind wir alle gemeinsam, La Madre, Suzuki, Der Alte Meister ANZ, Fathers Father, die Ungenannten, die Süßesten der Süßen, meine unglaubliche JJ, wie auch ich, der Fahfahrian cozy!
!LOVE!
!LOVE!!!LOVE!LOVE!LOVE!LOVE!LOVE!
Suzuki & La Madre & cozy & Fathers Father
Oder..., eigentlich nur das: Die unter euch, meine geliebten good hearts, meine Erleuchteten Schwestern und Brüder, die das Gefühl haben, mit anderen Wesen, denen sie jetzt und hier in dieser Identitätsspur begegneten, schon eine lange, teilweise sehr lange Vorgeschichte in anderen Leben, also Identitätsspuren zu haben, darf ich ab sofort aus eigener Erfahrung bestätigen, dass dem so ist. Ich erlebte die Bestätigung in dieser Nacht, als ich einer der wichtigsten Frauen meines Lebens (wieder) begegnete, und wir die gleichen Kämpfe ausfochten, die gleichen Themen miteinander zu klären versuchten, wie es auch in diesem Leben der Fall war...Ich fürchte, wir beide haben – dort wie hier – wenig dazu gelernt, Carmen! - Doch schafften wir es diesmal wenigstens, uns zu trennen bevor wir uns vollends um den Verstand brachten, gegenseitig!
Also, good hearts, mit dieser kleinen, doch wie ich finde sehr wichtigen Erkenntnis um das Wesen und die Funktionsweise des Seins, verabschiede ich mich von euch, mit denen ich gewiss schon in anderen Identitätsspuren Ärger und Arbeit und … und die schönsten, die lebenswertesten Momente teilen durfte! Seid euch meiner Liebe gewiss!
So lasst unser Ritual also JETZT beginnen:
Hi, good hearts! Yolo, Yalla und Komasutra und jetzt erst Recht und alles Yolo, Yalla und Komasutra, good hearts!
Hi, Muchachos! Vaya con dios, Embryos!
Happy Koma – Aroma!
Scheiß’ auf Karma, her mit Parma!
Willkommen, good hearts, bei dem einzigen Gläsernen Erleuchteten, den ich kenne!
Hi und hallo denn, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann..., das garantiert kommt!
Außerdem heute im Angebot (in Memoriam “Luigi”, meinem Schweinehirten - Kollegen mit dem verschmitzten, kindlichen Lachen, dem Schokolade zu leihen ich so oft den Vorzug und die Ehre hatte) HEUTE IM ANGEBOT:
Arsch lecken, rasieren,
Haschisch mit Apfelmus, LSD – Leberknödel, und Speed in Pussy – Saft aufgelöst und für immer haltbar gemacht, und lesbische Orgien für magische Hirsche und Kojoten mit Neugier und Kampferfahrung, and, as ever, all U need im Teigmantel, eingelegt in Molke mit Apfelsaft - Laudanum und Yage mit frischer Muskatnuss ... was nicht unbedingt so extrem lecker klingt, aber ganz phantastisch schmeckt, ihr Leckermäuler ... und und und die große Liebe, und die größte Leidenschaft und die ganz GROSSE ... und ... für euch Leckermäuler zum Nachtisch ... ALL you can EVER AND EVER eat Schokoladeneis mit Laudanum – Koks - Schlagsahne, und ...
...das alles für eine einzige gute Tat, wenn ihr nur Energie teilt, oder jemandem etwas zu essen gebt!
….das alles für eine einzige gute Tat, wenn ihr nur Energie teilt, oder jemandem etwas zu essen gebt!
….das alles für eine einzige gute Tat, wenn ihr nur Energie teilt, oder jemandem etwas zu essen gebt!
das alles für eine einzige gute Tat, wenn ihr nur Energie teilt, oder jemandem etwas zu essen gebt!
Die energetische Lieferung erfolgt wie immer sofort per Hyperraum und Blitz – Chinesen! Er klingelt schon bei euch, also…….. Öffnet euer Herz und teilt und greift zu, ihr Narren! Greift zu!
Ok, good hearts, meine geliebten Erleuchteten Schwestern und Brüder, so viel für heute!
Und bitte denkt daran:
Zum Ersten haben uns die bei Facebook und g+ nicht mehr lieb und daher abgeschossen, doch findet ihr uns sehr leicht auf Twitter, Tumblr und bei Blogger.de; die Links haben wir für euch auf die Startseite unserer Homepage - www.g-cook.com – angebracht. Ein Klick genügt.
PLUS:
Auf unserer Homepage selbst findet ihr unter:
http://www.g-cook.com/aa_languages/in_lang.html
den direkten Weg zu unseren Blogs in Euren Sprachen.
Noch etwas zum Thema Übersetzungen (gerne auch in mehr als 90 exotische Sprachen) … Brandneu ist:
http://g-cook.de
also eine Adresse, unter der ihr in Kürze den jeweils aktuellen Blog und einen kleinen Button mit der Aufschrift „Translate“ findet, good hearts. Klickt ihr mit eurer Maus auf de Button, so erscheinen haufenweise Flaggen, aus denen ihr euch dann die eurer Muttersprache heraussuchen könnt. Ein weiterer Klick, und schon erscheint eure Übersetzung in der ausgewählten Sprache! Hammer, oder?
Nun gehabt euch wohl bis dahin! Wir senden euch all unsere Liebe und wundervoll heilende und erneuernde Energie!
Jetzt kommt auch sofort Suzuki mit seinem aktualisierten Frühjahres - Seminar und der heutigen Lektion!
Wir händigen euch also nun, wie versprochen, kleine, leicht bekömmliche Häppchen des grundlegenden Werkes bezüglich des wie und was und warum überhaupt..., speziell auf dieser Identitätsspur!
Suzuki lehrt aus Amigo Loco Corazon's Werk
Lucifers Field
„Guada de Luz“
Guada de Luz war eine verträumte kleine Ortschaft. Vom Tourismus - je nach dem Auge des Betrachters - verschont oder noch nicht erschlossen, träumte sie dumpf dahin, nicht reich, nicht arm und im Verlauf ihrer Geschichte noch nie wesentlich anders gewesen als jetzt. Die Bewohner zumeist arme Leute nach westlichen Maßstäben und doch wohlhabend unter den hiesigen Umständen, wohnten in festen Häusern, statt in den inseltypischen Hütten und Wellblech Bauten. Grund dafür war die Arbeit, das Vorhandensein von verhältnismäßig gut bezahlten Arbeitsplätzen in der angrenzenden Mine, die die inseltypischen Halbedelsteine förderte. Der blaugrüne Capeon, beliebtes Souvenir der Touristen und weltweiter Exporterfolg, war der Garant ihres Lebensstandards. Abgesehen von der Cantina gab es in Guada de Luz keine Gastronomie. Der Wirt dort empfahl den Herren eine private Pension als Übernachtungsmöglichkeit, das Haus von Dona Amalia, in dem die Durchreisenden Obdach finden würden. Man machte sich auf und ging die wenigen Schritte dahin zu Fuß. Dona Amalia, auf den ersten Blick als kreolisch-schwarzer Abstammung erkennbar, mit breiten Hüften, riesigen Brüsten und gutmütigem Lächeln, konnte den Herren ihr gesamtes Kontingent, das heißt beide - mit je drei Betten ausgestatteten - Zimmer anbieten. So teilten sich Don Pedro und Don Stefan den einen, Sir Em und Esmeraldo den zweiten Raum.
Man bezahlte die Fremden gegenüber durchaus vorsichtige Hausherrin im Voraus für die erste Übernachtung und erhielt, nachdem man sie aufgeklärt hatte über die heute stattfindenden Feierlichkeit zu Ehren eines verblichenen Freundes und Weggefährten, einen Hausschlüssel zu treuen Händen.
Dass das Angedenken einem wahren Freiheitskämpfer auf dem alles fordernden Wege törichter und doch ehrenwerter Hoffnung gelte, verstand nach der ersten Stunde ein jeder der zahlreichen Besucher der Cantina. Die Lokalrunden, die jedem Aufruf zum Gedenken an Igor Lobo vorausgehend alle zum Anstoßen aufforderten, nahm man ausnahmslos und verständig nickend an. Es war Esmeraldos Aufgabe, als Stellvertreter der Familie des Toten, als bester Freund und Genosse des Helden, vom Lebenswege und den Taten des so tragisch Verstorbenen zu berichten, während Sir Em - eingedenk der finanziell eingeschränkten Verhältnisse Esmeraldos - die sonst mit der Redner Pflicht einhergehende Patenschaft der Feier, also das Bezahlen der Wirtshausrechnung, freiwillig und keinen Widerspruch akzeptierend übernahm. Esmeraldo wusste in Wahrheit nur wenig mehr zu berichten, als er im Bus bereits gesagt hatte. Mehr hatte ihm der Onkel nicht erzählt. Doch war Esmeraldo nach kurzer Zeit des Lauschens von Don Pedros Geschichten infiziert von der Lust an der Erzählung. Wie es sich erwies, war Esmeraldo ein hemmungsloser und zudem begabter Improvisationskünstler, dem kein Tabu zu groß und kein Flunkern zu risikoreich war, um Igor Lobos Andenken nicht doch noch etwas zu vergrößern und dessen barocken Glanz in den Verlauf der Weltgeschichte einzubetten. Igor Lobo war, so Esmeraldos begeisterte Schilderung, auf seiner Flucht durch Europa und bevor er überhaupt an Latino-Namen denken konnte, im nasskalten London gestrandet. Dort, den Wirren des berüchtigten Nebels und dem eisigen Würgegriff der Unterkühlung schutzlos ausgeliefert, so berichtete Esmeraldo erregt, durch bizarre Zufälle fast schon kosmischen Ausmaßes, die mit einer alten Dame, deren gestreifter Katze und vier Paar Damenschuhen zusammenhingen........, jedenfalls sei Igor Lobo, der Landessprache kaum mächtig und mit gestörtem Bewusstsein, weil Opfer besagter Damenschuhe, mit Glück im Unglück, der freundlichen Aufmerksamkeit einiger anthroposophischer Flagellanten, die, auf dem Wege zu ihrer Lieblingsvergnügung, den Unglücklichen blutend im Rinnstein vorfanden, im verrufenen Haus der Stadt, einem Sado-Maso-Bordell und Swingerclub der oberen Zehntausend gelandet.
Man nahm sich seiner an, verband und pflegte ihn. Darüber hinaus beschäftigte man ihn in der für illegale Einwanderer typischen Position als Reinigungskraft, welche just zu dem Zeitpunkt durch eine Abschiebung frei wurde. Man bezahlte ihn unregelmäßig, und, unnötig zu sagen, mit weniger als einem Hungerlohn. Die Besucher dort, sehr reiche Leute, hatten die Gewohnheit, ihre im Rahmen des Treibens verschmutze, mit Ejakulaten und anderen unerfreulichen Substanzen befleckten Wäschestücke an Ort und Stelle liegen zu lassen. Igor Lobos Aufgabe war unter anderem die, dies zu entsorgen, was ihn binnen kurzer Zeit auf eine Geschäftsidee brachte. Immerhin wollte, nein musste er weiter reisen und konnte absehen, dass es von diesem Lohn nie eine weitere Flucht geben würde. Dieser finanzielle Druck brachte ihn in die Reihen der Wäscheverkäufer. In eindeutigen Magazinen, diesen Schmuddelgeschichten, bot er seine Sammlung als, wie er werbewirksam textete, getragener SM-Action-Wear an. Umsatz und Verkaufserlöse ließen sich sehen. Doch entstand zugleich ein Problem. Das Problem bestand in dem ständig an ihn herangetragenen Kundenwunsch, eine Fotografie dessen zu haben, wer die Wäsche zuvor trug. Dieses Verlangen zu stillen, versprach ihm alsbaldige Abreise, weil Vervielfachung der Preise."
"Dieser Mann hatte große Probleme! Große Probleme! So eine Arbeit! Und das einem Mann!", bemerkte inzwischen der auch deutlich angetrunkene Wirt, als er die nächste Flasche Tequila brachte, mit einer Mischung von Mitleid und Ekel.
Die Runde, die ihn dabei ansah, nickte.
"Ein schweres Los."
"Hart, wirklich sehr hart."
"Kann einem schon übel mitspielen, dieses Leben."
"Du sagst es, es ist nicht so einfach."
"Senior, nehmen sie doch einen Moment bei uns Platz.", sprach Don Stefan einladend und lächelnd.
Adolpho Velasquez Strötznert, der seinen Nachnamen in Temparillo, was Nomen es Omen zu einem Cantina Wirt gut passte, weil hervorragenden Tequila beim Namen nennend, lächelte zurück.
"Wenn es die Herren nicht stört, will ich gerne ein Gläschen mit ihnen nehmen! Pablo, steh auf! Du kümmerst dich um die Gäste!", rief er seinen Sohn vom Kartenspiel weg.
"Es wäre uns eine Ehre.", sprach ihn Don Pedro bestätigend an.
"Willkommen in unserer Runde!, sprach auch Sir Em zu.
"Jeder weitere Gast erfreut die Seele unseres verblichenen Gastgebers, Gönners und Weggefährten, Senior. Seien sie auch von mir auf das Herzlichste eingeladen!" ,kam es pathetisch von dem immer noch in Rednerhaltung stehenden Esmeraldo.
Adolpho nahm umständlich Platz, nachdem er seinem Sohn um ein weiteres Glas gewinkt hatte.
"Setz dich! Setz auch du dich, Esmeraldo!", verlangte Don Stefan.
"Wir werden jetzt das Rauchopfer bringen. Ihr wisst schon, die Lieblingszigarillos des Seligen Igor Lobo." Mit diesen Worten brachte er ein silbern glänzendes Zigarrenetui zum Vorschein, welches er auf schnellen ließ und anbietend in die Mitte des Tisches hielt. Die darin enthaltenen XXL-Thai-Sticks waren von bester Qualität. First Cut. Kein Genmaterial, aber inwendig mit etwas Blütenstaub auf reinem Cannabis-Öl angereichert, was ihnen das unvergleichliche Aroma und die kaum fassbare Stärke verlieh. An diesen Stoff heranzukommen war einem Normalsterblichen unmöglich. Die XXL-Sticks wurden separat hergestellt, nachdem bei der Sortierung der allerbesten Qualitäten davon die Spitzenprovenance heraus gesondert und hierfür zur Seite gebracht wurden. Für Don Stefan, selbst für ihn, war es etwas Besonderes, das er nur zu wirklich sehr speziellen Anlässen zu zelebrieren pflegte. Jedoch hatte ihm sein untrügliches Gefühl für Angemessenheit eingegeben, etwas von seinem im Kühlraum sorgsam gelagerten Vorrat davon zu dieser Reise mitzunehmen und dem Moment abzupassen, der jetzt gekommen war. Es war kolumbianisches Gras, Hochland, alte Samen und ein Genuss, der - wie bereits gesagt - auf diesem leidgeplagten Planeten nur einer kleinen elitären Anzahl von Personen vorbehalten war. Man musste schon Drogenbaron, Milliardär oder Mafiaboss sein, um etwas davon zu ergattern. Don Stefan passte in keine dieser Kategorien. Nicht ganz. Er war kein Drogenhändler, nie gewesen. Milliardär auch nicht, wenn auch reich und millionenschwer. Mafiaboss, nein, dazu konnte er sich auch nicht zählen. Mafia, ja da war die Verbindungslinie. Auftragskiller für die Familien, das war sein Geschäft gewesen. Dreißig Jahre lang. Jetzt war seine Dienstzeit vorbei und er erlebte - entgegen der gängigen Klischees und Fehlannahmen Hollywoods - einen beschaulichen und luxuriösen Lebensabend, so etwas wie die Frühpension des Organisierten Verbrechens. Diesen Beziehungen in alle Welt verdankte Don Stefan neben der besonderen Sticks auch so manch anderen Vorzug. Dem gedenkend und seine nun unter der Wirkung des Traumstoffs bald abhebenden Gäste noch breiter anlächelnd, hätte er, dessen Besuch zu seiner aktiven Zeit stets den sicheren Tod bedeutete, keine Ablehnung geduldet.
Don Pedro erkannte das Teuflische im Lächeln Don Stefans. Es war einer jener Momente, in denen sich sein Freund verwandelte, als ob die alltägliche Oberfläche seiner Person sich ins Diaphane umkehrte, um tiefere Schichten seines Wesens, deren beängstigender Charakter sonst sorgsam bedeckt war, durchscheinen zu lassen. Don Pedro war sich dessen bewusst, dass auch bei ihm dies zuweilen auftrat und verstand diese Gemeinsamkeit als eine der tragenden Säulen ihrer Freundschaft; es war das gegenseitiges Erkennen, das Sich-Respektieren jener, die auf den Schlachtfeldern des Daseins in vorderster Linie gekämpft hatten, auf einer nie ausgesprochenen Ebene. Don Pedro spürte das Grauen, wie es aus Don Stefans Erinnerungen heraustrat, das reine und eiskalt ausstrahlende Grauen und wusste, sie hatten es beide gesehen.
"Ich danke dir, mein Freund. Hundert Prozent Tabak, wenn ich nicht irre?", grinste er Don Stefan entgegen, als er sorgsam einen Stick, der einer ungewöhnlich hellen Havanna nicht unähnlich war, für sich herausnahm.
"Einhundert Prozent und nicht weniger. Nur vom Allerbesten, vom Feinsten, wie man heutzutage zu sagen pflegt!", versicherte Don Stefan.
"Es ist immer noch strafbar, mit Kuba Handel zu treiben, Seniores?", fragte der Wirt Adolpho, der seinen Stick bereits an rauchte, nachdem er etwas abgebissen und auf den Boden gespuckt hatte.
"Dieses Rauchwerk zu importieren ist wirklich und wahrhaftig illegal, Senior. Das kann ich ihnen versichern.", meinte Esmeraldo mit den genießerischen Augen des ersten, voll einschlagenden Zuges.
Es herrschte einen Augenblick Ruhe, was an diesem Abend recht ungewöhnlich war.
Sir Em hatte gierig geraucht, war er doch in sich bereits dem Gedanken nachgegangen, ob er etwas Coke, er trug es immer griffbereit in der Hosentasche links, nachtanken sollte, wenn es schon nichts zu rauchen gab bei dieser Fiesta. Jetzt, nach den ersten Zügen, sah er ungläubig auf seine Tischgenossen, dann wieder den Stick in seiner Hand an und unternahm müde Versuche, die spitzhammerartige Wirkung dieses Stoffs mit seinen bisherigen Erfahrungen zum Thema Cannabis in Einklang zu bringen.
Esmeraldo bewegte die Frage, ob das jetzt auch Genzeugs war, obwohl Don Stefan doch von seiner Abneigung dagegen gesprochen hatte.
Don Pedro lag halb auf seinem Stuhl, hatte sich zurückgelehnt, die Augen zur Decke gewandt und rauchte genießerisch und langsam. Für ihn war das Farbenspiel dort oben, sein so unglaublich schnelles Auftauchen und das, was auf diesen verheißungsvollen Beginn noch alles folgen könnte, besonders reizvoll.
Adolpho der Wirt dachte an Esel. Er hatte inhaliert, einen Schlag auf den Kopf erhalten und dachte an Esel. Ganz gleich, wohin er seine Gedanken zu wenden versuchte, immer warteten schon Esel auf ihn, um ihn IIIIIAAAAAHHHHHend zu begrüßen. Die Esel hatten freundliche Gesichter, sahen Eddy Murphy ähnlich und entsprangen einer Speicherung seines Gehirns mit der Aufschrift SHREK, des Namens der Lieblingsfilme seiner Nichte. Ständig musste man sie mit ihr schauen. Adolpho hatte ihr sogar den neusten davon gekauft, zum letzten Geburtstag. Dumm nur, dass er diesen einfachen Zusammenhang nicht mehr herzustellen vermochte.
"Die Welt ist voller Esel.", hatte er ausgesprochen, bevor er selbst registrierte, ein Wort gesagt zu haben.
Der neben ihm sitzende Sir Em konnte nur beipflichten. "Dieser Mann kann Gedanken lesen, meine Herren! Eben gerade, als ich über etwas nachdachte, war die Antwort ein Esel. Besser gesagt, eine gewisse Esel - Wesensgleichheit... Sie kennen das sicher: Ein Mann trägt einen Ziegenbart und erinnert an eine Ziege, nicht wahr? So schien es mir gerade, dass, wie diese Ziegenmänner, es auch Eselfrauen gibt, was man nicht unbedingt am Aussehen, aber an der Stimme bemerkt, die dieses Penetrante ausstrahlt, diese diatonischen Dissonanzen, die man von Gustav Mahler kennt, nicht wahr? Denken sie sich eine Koloratur, eine von Händel, und nehmen sie achtzig Prozent der Töne weg, so etwa. Aber gesprochen.... Versuchen einem Kofferradios zu verkaufen im East End. Ja, wie Esel. Mhhmmm? Esel. Wissen sie übrigens, dass man im Orient, zur Zeit der großen Kalifen, tatsächlich militärische Einheiten hatte, die den Namen ESELEI trugen? Das waren berittene Soldaten...."
"Gegen wen zogen die in den Krieg? Gegen Schnecken?", wollte Esmeraldo prusten wissen.
"Nein, die Eseleien waren vorwiegend Versorgungstrupps. Aber in Notfällen waren sie auch aktiv an den Kampfhandlungen beteiligt."
"Ich kannte eine Frau, die hat Laute gemacht wie ein Esel, wenn man sie besteigt!", unterbrach Adolpho, lautstark sein Thema fortsetzend.
Das gab allen zu denken.
"Kennt ihr die Stelle im Kamasutra, von der es heißt, wenn man eine Frau dort richtig berührt, bellt sie wie ein Hund?", fragte Don Pedro, wieder aufrecht sitzend und das Interesse am Gespräch zurückgewonnen.
"Die an der Zwischenrippe?", fragte Sir Em zurück.
"Zwischenlippe? Welche Lippe?", wollte Esmeraldo, der seine Fähigkeiten bei der oralen Befriedigung ständig anzweifelte, dringend wissen.
"RIPPE, nicht Lippe!", korrigierte ihn Don Stefan.
"Ach so."
"Also bei mir hat das noch nie geklappt.", gestand Sir Em. "Auch wenn mir jetzt gerade schon wieder nicht mehr so ganz klar ist, um was es sich genau dabei handelt, habe ich so ein Gefühl, dass ich das nicht so gut kann."
"Fehlschlag, bei mir auch.", bemerkte Don Pedro. "Die arme Donna ließ mich geduldig probieren, aber es kam nichts dabei heraus, außer einem blauen Fleck...."
"Nicht drücken! REIBEN!", instruierte Don Stefan. "Also was mich betrifft, so ist der ganze Kram wahr. Du machst, was die da sagen, du hältst dich an die Regeln und bekommst dein Ergebnis!"
"Wau-wau!", spottete Esmeraldo.
"Wau-wau-wau-wau!", bellend stimmten die anderen ein.
"Igor Lobo, meine verehrten Herren! Igor Lobo war es, der den kaukasischen Edelesel entdeckte und als erster die direkte Abstammung dieser äußerst seltenen Untergattung des Lastentiers vom gemeinen ostasiatischen Hufesel nachwies!", erinnerte sich Esmeraldo wieder seiner Pflichten. Schwankend stand er am Tisch, die Augen in heftiger Bewegung und unübersehbar schwer nachdenkend.
"Einen Moment, Senior, einen Moment!", warf Adolpho ernst ein. Sein zunächst ins All gesprengter Verstand hatte sich beruhigt. Die Gesellschaft der Herren entspannte ihn, das Betrunkensein war ihm bestens bekannt und dass die sogenannte Zigarre mehr als nur das war, war ihm von vorneherein nicht verborgen geblieben. Diese Seniores waren gebildete Herren, also bestand kein Anlass zur Sorge, mit ihnen zu trinken und zu rauchen. Wenn sie etwas genossen, war es ganz sicher von bester Güte. Und es war stark, stärker als alles, was er bis jetzt kannte. Adolpho fühlte sich wohl und gut aufgehoben in dieser Runde. Ihm, dem Abkömmling eines Diktatoren, eines Parasiten und Quälers der Menschheit, bedeutete menschliche Gesellschaft mehr als den meisten anderen. Von Akzeptanz und Angenommen sein konnte er schlicht nicht genug bekommen. Den Fängen der CIA entkommen, den Reporten und Nachforschungen geflüchtet, nach der erfolgreichen Inszenierung seines eigenen Todes, führte er hier endlich sein eigenes Leben. Ein lebenswertes, freies und arbeitsames Leben, doch nicht ohne Höhepunkte, von erfreulichen Begegnungen, wie der heute. Die Herren passten nicht in die Gegend, nicht in die Cantina, nicht einmal in dieses Land, obwohl sie perfekt die Sprache sprachen. Der junge Mann, wahrscheinlich ihr Diener oder Gehilfe, war wohl der einzige Native unter ihnen. Also waren auch sie Gestrandete, auf ihren Wegen hier Angekommene, wie er.
Die Esel – Wesensgleichheit seiner Vorstellungswelt amüsierte Adolpho. Die Spitzen von wegen Mahler und Händel konnte er, der eine gute Erziehung und umfassende humanitäre Bildung genossen hatte, mit Leichtigkeit und selbst im verstandesmäßigen Halbschlaf des Drogenrausches verstehen und genießen. Es lag ihm daran mitzuspielen, den Ball aufzunehmen und weiterzugeben.
"Ich ersuche um Vergebung, doch muss ich das aussprechen, und das sofort, um es nicht zu vergessen: War es dann nicht Igor Lobo, dem der große Ramirez sein Gedicht "El Lobo Corazon", das Herz des Wolfes, widmete?"
"Ein Connoisseur ist unter uns! Ein Wissender! Welch Glück!", rief Esmeraldo begeistert aus. "Der große Poet kannte den Naturforscher und furchtlosen Revolutionär Igor Lobo persönlich, wie nur wenige wissen. Beide waren der gleichen Kurtisane hörig. Das war Cielia del Francesco, eine hellblonde Albino - Schönheit, die heute noch Ihresgleichen sucht. Beide Männer, der große Ramirez und Igor Lobos, waren ihrer Schönheit und den Raffinessen ihrer Liebeskunst mit Haut und Haar verfallen. In beiden entbrannte wahre Liebe und beide wollten sie ehelichen, was das Weib jedoch nur amüsierte, worauf sie die Männer mit Spott bedachte. Sie verbot jedem von ihnen, jemals wieder davon zu sprechen, andererseits sie keinem weiteren Stelldichein zustimmen würde. Im Höllenschlund unerwiderter Liebe und in der Fron totaler Abhängigkeit von der grausamen Angebeteten, so fanden sich beide Männer in gleicher Situation, ohne von einander zu wissen. Cielia del Francesco stellte die Liebe beider Männer immer auf Neue auf die Probe, indem sie sie demütigte, ihnen unerträgliche Schmerzen zufügte und sie sogar dazu zwang, Zeugen ihrer wilden Vergnügungen mit anderen Männern zu sein. Darunter der Erzbischof, dessen Geliebte Cielia schon Jahr und Tag war. Des Erzbischofs bevorzugte Leidenschaft war die griechische, deren voller Genuss sich erst dann für ihn entfaltete, wenn Cielia, eng eingeschnürt, die Brüste versteckt, das Haar unter einem Turban verborgen, das Androgyn mimte. Der große Poet und Romancier Ramirez musste mit ansehend, wie die Frau, die er abgöttisch liebte, in absurder Verkleidung vom kirchlichen Würdenträger den Anus gepökelt bekam, wie ihre süße Rosette gepimpert wurde, oder, wie man landläufig sagt, wie sie mit dem kleinen Bischofsstab den Arsch gefickt bekam.
Ebenso erging es unserem armen Helden, dem Igor Lobos.
Damit nicht genug, die Qual immer weiter und höher schraubend, fiel es dem Weibe Cielia eines Tags ein, beide Männer zugleich zu sich zu bestellen, wo sie sich erstmals begegneten. Das Höllenweib Cielia del Francesco, der langweiligen Liebesspiele müde, dem alltäglichen Einerlei der schwachen Perversionen, der Stellungen und Handreichungen überdrüssig, so verlangte Cielia von beiden zugleich den Liebesdienst, wobei einer, es war Ramirez, ihre Vagina und der andere, Igor Lobo, ihren Anus zu bedienen hatte. So aufs Äußerste gereizt und unter Tränen konnte nur das Ultimatum der endgültigen Verstoßung aus ihrem Dunstkreis die Männer zwingen, das Widrige zu beginnen und ihr auf diese widernatürliche Weise bedingungslose Liebe beweisend Befriedigung zu schenken.
Dass der Akt physisch möglich, die Penetration von beiden erfolgreich, die Glieder der Männer dem Willen ergo Untertan waren, dies beweist einmal mehr und jenseits jeden Zweifels, welch übermenschliche Persönlichkeiten hier zu Werke gingen.
Die Ekstase der Verdammnis genießend schrie und beschimpfte Cielia beide obszön, verlangte mehr und heftiger, was sie ihr boten, gab sie ihnen Tiernamen und Schlimmeres.
Igor Lobos aber, er, dem sie ihren Rücken, ihre hinteres Körperöffnung entbot, er verlor zuerst alle Beherrschung. In ihr, sich in sie pumpend, Ihren nackten Hals betrachtend, das Haar von hellem Weißgold hochgesteckt, in Strähnen - Fahnen den Rhythmus des abscheulichen Aktes trommelnd wie ein Sklaventreiber, so wurde er der edlen und doch so verderbten Blässe ihrer perfekten Epidermis gewahr, und, das letzte: „Fick mein Arschloch härter, mit deinem kleinen Schwanz!“ empfangend, so schlug Igor Lobos wütend seine Zähne in ihr Genick. Wolfs gleich biss er zu, mit aller Kraft des Menschenleibes, multipliziert mit der Gewalt barer Verzweiflung und äußerster Verletzung, so biss und riss er ihr das Fleisch heraus. Sie aber genoss, genoss widersinnig und wild und wilder die tödliche Verletzung.
Ramirez, vom Beginn des Blutrausches angesteckt, verzückt vom Moment, der das Ende aller Schmerzen versprach, schlug seine Zähne seinerseits mit aller Macht in die andere Seite des Schwanenhalses.
Sie bissen Cielia del Francesco tot. Die Verderbte starb in einem Orgasmus, der beider Männer Ketten für immer sprengte. Nie mehr, so heißt es, haben Ramirez oder Lobos einander getroffen."
Die Herren waren sprachlos. Selbst Adolpho, der anfangs lachte, noch wenige Sekunden stolz auf seinen Einfall gewesen war, fand sich so tief in den dramatischen Verlauf des Geschehens eingesunken, dass auch er keine Worte fand.
"Die Liebe ist ein Skorpion, und sie wohnt in der Mitte unsere Herzen!", begann Don Pedro ein bekanntes Flamenco-Motiv, die Melodie der Soleares Y Cana, zu singen.
Don Stefan begann den Takt zu klatschen und sang mit:
"Die Liebe ist ein Skorpion und sie wohnt in der Mitte unserer Herzen!"
Esmeraldo setzte sich und klatschte mit. Jetzt erhob sich Sir Em.
"Die Liebe ist ein Versprechen, ein Traum und belohnt über alle Maßen!"
Alle: "Die Liebe ist ein Versprechen, ein Traum und belohnt über alle Maßen!"
Don Stefan: "Wenn ich einmal sterbe, dann legt mich nackt in der Liebe Laken!"
Alle: "Wenn ich einmal sterbe, dann legt mich nackt in der Liebe Laken!"
Adolpho: "Und wenn mein Tag gekommen ist, will ich der Liebe Wege folgen!"
Alle: "Und wenn mein Tag gekommen ist, will ich der Liebe Wege folgen!"
Esmeraldo schloss, indem er als Letzter aufstand:
"Und weil ich noch am Leben bin, fick ich das Leben, so oft ich kann!"
Alle: "Und weil ich noch am Leben bin, fick ich das Leben so oft ich kann!"
Es war ein wunderbarer Abend, eine ganze Nacht gar voller Geschichten und Gesänge. Igor Lobos gewann, unter dem Beifall aller Anwesenden, die Napoleonischen Kriege, deckte die Fehler in der Relativitätstheorie auf, war der wahre Schöpfer der Venus von Villendorf und außerdem unüberhörbar die schönste Stimme beim immer wieder gespielten Juke-Box-Song "Macho Man".
Die reine Männergesellschaft vergnügte sich in wahren Strömen von Tequila, Bier und den verbleibenden Alkoholika. Sir Em stand seinen Clubgenossen mit seinem unerschöpflichen Vorrat an Kokain zur Seite, was den Herren dazu verhalf, die brachialen Mengen harten Alkohols zu verkraften, ohne den Knock Out zu riskieren. Don Stefans Sticks blieben zur Hälfte erhalten, denn nur er selbst, Esmeraldo und Don Pedro benötigten Nachschub davon.
Adolpho blieb der Runde erhalten. Pablo, sein Sohn, hatte endlich die lange erwartete Gelegenheit, alleine den Laden zu schmeißen und dem Vater so zu beweisen, dass er sehr wohl dazu in der Lage war. Adolpho hatte ein Stück Heimat gefunden, eine befremdliche Empfindung, zumal sie so spontan und im Zusammenhang mit völlig Fremden zu Tage trat. Es war nicht das Rauschgift und auch nicht der Alkohol, was ihn so empfinden ließ. Beides wusste er zu handeln. Wie die anderen am Tisch tat er das souverän und genießerisch, indem er die Zügel schleifen ließ, ganz eintauchte, um dann wieder anzuziehen, die Kontrolle zurück zu fordern und eine neue Runde zu beginnen. Anziehung und Abstoßung, die gelebten Prinzipien des Yin-Yang, hier traten sie ins helle Licht, hier in einer schäbigen Cantina eines bedeutungslosen Ortes am Arsch der Welt, wo niemand nach nichts fragte und das Laissez faire Prinzip wie selbstverständlich waltete, also auch der örtliche Polizist volltrunken und mit Pudernase lange schon alles abgesegnet hatte.
Adolpho fühlte sich schweren Lasten enthoben, von der die gewaltigste die der Abstammung, die der Blutlinie war. Nichts vom Erbe des Diktators, nichts davon war hier zu spüren. Es war dennoch in ihm, war wie immer da und wahr und unbestritten, doch auf eine merkwürdige Weise inaktiv. Ein unerklärliches Gleiches, das Adolpho nie zuvor erlebt hatte, war hier vorhanden und wog alles auf. Jeder hier war gezeichnet, das sagte Adolphos Instinkt, jeder ein Beladener, jeder gekreuzigt und jeder vom Grauen gezeichnet.
Jeder war hier angekommen. Hier. Angekommen. Nicht ohne Grund.
Ende der (Vor)Lesung für diesmal, good hearts!
Hat es euch gefallen, good hearts? Mir geht es jedenfalls gut jetzt. So ist das schon besser!
Bevor ich mich jetzt anderen Pflichten zuwende, möchte ich etwas tun, um was mich Suzuki gerade im Moment tat, nämlich an das Folgende erinnern:
Es macht einen Unterschied, einen wichtigen, vielleicht entscheidenden, ob Ihr heraus geht, und diese Münze, diesen Geldschein diese Decke, diesen Mantel, dieses Essen, diese Energie, jenes Stück von Euch gebt ... oder verweigert!
Denn ihr müsst, ihr seid unabänderlich gezwungen, in der Realität zu leben, in jener Identitätsspur, die euer Geben oder Verweigern begründet.
In diesem Sinne good hearts, bis die Tage, ihr Geliebten Erleuchteten Schwestern und Brüder!
Das war doch guter Stoff das, heute wieder, oder? Cool! Cool auch für mich!
Hi, good hearts! Yolo, Yalla und Komasutra und alles Yolo, Yalla und Komasutra, good hearts!
Ok, so viel geiler Stuff für heute! Bald geht es genau hier weiter. Jetzt aber sprecht es mir nach:
„Ich bin voll ungebrochener Lust und Begeisterung für Sinnliches und Heißes und einfach das Beste auf höchstem Niveau! Dies „Es“, und bitte ALLES DAVON, es möge eintreten und näher kommen! Ich wäre dann so weit es aufzunehmen in mich.“
Bravo. Gut gemacht. So wird es sein.
So ... bye now, ihr Lieben, und bitte – bitte lasst euch auch heute von unseren folgenden Bitten auf Ideen bringen!
Und, wenn ihr irgendwas braucht...
nehmt es euch auf: www.g-cook.com
Und, ihr wisst schon!
Lasst uns dies Wichtige wiederholen und hört uns an, BITTE BITTE BITTE!
Es ist nur und ausschließlich und alleine mit Humor zu ertragen, denkt an Don Genaro und das Schweinchen, das Gott – sei – Dank noch nicht geschlachtet wurde.. Dann stimmt ein, wenn ihr Lust habt:
„Ich denke, unsere Gesellschaft wird geführt von geisteskranken Menschen mit wahnsinnigen Zielen, ich denke, wir werden von Wahnsinnigen regiert für wahnsinnige Zwecke. Ich denke, sie sind alle verrückt.
Aber ich werde wahrscheinlich als wahnsinnig weggesperrt werden, weil ich es gesagt habe. Das ist das Verrückte daran. Findest du nicht auch?“
und
Außerdem bin ich dafür, dass man die Eulen - Anbeter vom Planeten Erde abschiebt zu den Außerirdischen Dunklen Mächten, nach deren getrockneter Scheiße und Popel die Sippschaft sowieso hoffnungslos süchtig ist!
Man darf schließlich träumen, nicht?
Hoffentlich bekommen John Lennon, dem die erste Aussage zugeordnet wird, und ich eine Doppelzelle aus rosa Schaumgummi im Irrenhaus der Eulen – Anbeter, der Geisteskranken!
So, dann bis morgen oder die Tage....., oder?
Nein, nicht ganz, denn hier natürlich noch das Zwangsläufige, unsere Krieger – Pflicht, also macht euch nicht nass und legt los!
Wir werden ernähren und heilen, das steht fest. Solches, streng genommen auch Solches ist meine Pflichterfüllung; dies und meine Stille Präsenz in Hospizen und an den Krankenbetten und Orten des Sterbens; und ich kann es nur empfehlen!
Und außerdem mache ich eine Website (www.g-cook.com) für einen unsichtbaren, weil augenblicklich körperlosen Japaner und seine nichtphysische Gang, und ich hege den bizarren Glauben erleuchtet zu sein und ein Wissender im toltekischen und ein Adept im westlich magischen Sinn und bin außerdem cozy, zuvor cozyP, Protegé von Äpfeln und Ziegen, und zuvor von T.J. Cawley dem Finanzmanager der Irischen Freiheitskämpfer, außerdem zusätzlich und immer schon und zuvor The Fahfahrian, aber auch bekannt als: Amigo Loco Corazon, Loa Mo Yoruba, Lazy, Ldogg, the First g – cook, händige euch also nun, hiermit und Kraft meiner erstaunlich harten Nippel bei Regenschauern, deren feine Sensoren bis ins Weltall reichen und weiter, als cozy, der mehr liebt, als er versteht und dessen Wut die Götter zum Niesen reizt, so übergebe ich nicht mich, sondern übergebe ich euch meine geliebten good, hearts, meine Erleuchteten Schwestern und Brüder, DIE REINE POWER, in sehr kleinen „Portionen“ meinen Reisebericht, “Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz”, da ich zu allem zuvor Gesagten auch noch der Auffassung bin, eben diese Reise mit seiner Heiligkeit absolviert zu haben, wobei wir Kafka, Machiavelli, Aleister Crowley, massenhaft Nazis und viele andere fanden, die sich auch auf ihren Wegen befanden, worauf ich dann letztlich der Tatsache nicht mehr aus dem Wege gehen konnte, prädestiniert zu sein, “Lucifers Field” zu schreiben, dessen ersten Teil ich vollendete und der Öffentlichkeit vorstellte auf Suzukis Webseite www.g-cook.com, wie auch einige lesenswerte Teile aus “Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz”, und last, but not least, bin ich Teilzeitbuddhist und Vollzeittolteke, da ich Überstunden mache.
Beeindruckend, eh? Ich weiß, besser als das! Jetzt schlaft gut! Schlaft DAMIT ein, ihr geliebten good hearts, meine geliebten Erleuchteten Schwestern und Brüder! -
Aber halt, denn... dass ich, dass wir alle noch etwas von euch wollen, ist eh klar, oder? Hört zu und teilt!
Dann lasst uns lautlos singen. Stimmt in euren Goldenen Herzen ein, wenn ihr Lust habt:
„Ich denke, unsere Gesellschaft wird geführt von geisteskranken Menschen mit wahnsinnigen Zielen, ich denke, wir werden von Wahnsinnigen regiert für wahnsinnige Zwecke. Ich denke, sie sind alle verrückt.
Aber ich werde wahrscheinlich als wahnsinnig weggesperrt werden, weil ich es gesagt habe. Das ist das Verrückte daran. Findest du nicht auch?“
und
Außerdem bin ich dafür, dass man die Eulen – Anbeter vom Planeten Erde abschiebt zu den Außerirdischen Dunklen Mächten, nach deren getrockneter Scheiße und Popel die Sippschaft sowieso hoffnungslos süchtig ist!
Ok, und außer die Drecksäcke von Eulen – Anbetern und ihrem Verein verarschen und abschieben, gibt es noch etwas zu erledigen.... Jetzt tut nicht so, ihr Gurken! Ihr wisst, was zu tun ist.
Ihr kennt meine immer-immer-immer – gleiche Bitte, das ihr lieben good hearts anderen etwas zu essen schenkt, eine Decke, Klamotten, Spielzeug, etwas Geld, was auch immer-immer-immer..............................
…....................... oder einfach etwas von eurer Energie.
Das geht so:
Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
Macht das 9 Atemzyklen lang
Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Lasst es zu, dass euch das klar und bewusst wird, und genießt, wie euer Erstrahlen alles verwandelt in Momente des Glücks und der Erfüllung, good hearts! Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts! LOVE! Genießt es! Ihr seid wunderbar, good hearts, und wir alle lieben euch! Also schenkt, ihr Beschenkten! Und, wenn ihr irgendwas braucht...
nehmt es euch auf: www.g-cook.com
Ich bin jetzt weg von diesen Worten und sehr wohl sehr nah und in der Welt, und für euch da, sind wir alle gemeinsam, La Madre, Suzuki, Der Alte Meister ANZ, Fathers Father, die Ungenannten, die Süßesten der Süßen, meine unglaubliche JJ, wie auch ich, der Fahfahrian cozy!
!LOVE!
!LOVE!!!LOVE!LOVE!LOVE!LOVE!LOVE!
Suzuki & La Madre & cozy & Fathers Father