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Sonntag, 5. Januar 2014
Dies alles geschah in einem JETZT...
fahfahrian, 20:33h
In einem Zug von Schwanzberg am Pech nach Auschwitz zu sitzen und
zu wissen, dass man dorthin abtransportiert wird, um vergast zu
werden, ist schon eine komische Sache.
Komisch? Komisch, wie „komisch, lustig“ oder „absurd“?
Komisch, ein Berg-Schwanz, der mit seiner Nille die Wolken kitzelt, die drei prallen Eier gefüllt mit glühender Lava und flüssigem Pech?
Pech? Pech wie „Pech und Unglück haben“ oder wie „Pech und Schwefel“? Ist dieser „Atem der Hölle“etwa fruchtbar?
Wir wollen verstehen. Wichtiges wissen. Schwitzend bemühen wir uns um die verstecken, um die verschachtelten Bedeutungseben; ah, ah ja,- Lava – und die glühend, wie ähnlich das doch ist zu den Latin-Lovers, von denen es heisst, die könnten ihre Ruten als Wagenheber benutzen?
Wie weit ist es von Landsberg am Lech nach Schwanzberg am Pech?
Wer fragt das?
Ein unwürdiges Stückchen Wagenheber, gemacht aus grüner Götterspeise und dieser Wachheit, die es zum Fragen zwingt.
Dann hat es eine Antwort verdient:
Nicht weit ist es bis dahin. Nur einen Gedanken. Nur eine einzige Schwäche. Ein Nachlassen hier oder dort. Und doch kommt man sich entgegen.
Was wäre, wenn in diesem Taumel der Ungewissheit, hell blitzendes Eiswasser alle Aufmerksamkeit auf sich und das Frieren erzwingen würde?
Bibbernd und zähneklappernd nach Wachheit oder ratonalem Denken fragen?
Ist dies, sind diese Eindrücke, bizarre Traumfetzn und vielleicht eine Folge von Verdauungsstörungen?
Beruhigend entspannt Ausstrecken auslösen! Das ist ein Befehl!
Läääääääääächeln jetzt!
So ist das schon viel besser.
Wenn aber dann nämlich noch, eine Station weiter, der Dalai Lama
zusteigt, sich direkt neben einen setzt und sich ein Gespräch entwickelt.
Ist es dann nicht Zeit, wirklich letzte Eisenbahn, die Kurve zu kriegen? - Und Zeit sich abzuwenden vom Verwirrenden und, Zeit, voll und ganz zurückzukehren zu Wachheit und Ratio?
Wir wollen verstehen.
Wäre es deshalb nicht reizvoll, sich ein Spiel, ein Spiel mit sich selbst daraus zu machen, ein wenig mit dem Dalai Lama zu reisen?
Zu sehen, wohin das führt?
Nehmen wir nur für einen Augenblick an, man könnte nicht nur alle
wirklich alle wichtigen Fragen stellen, sondern würde auch
noch DIE Antworten dazu erhalten.
Wie hoch wäre die Versuchung, Wachheit und Ratio – nur für eine Zeit – zum Schweigen zu bringen?
In diesem absurden Traum auf dem Wege nach Auschwitz in die Gaskammer würde es doch keine Rolle spielen.
zu wissen, dass man dorthin abtransportiert wird, um vergast zu
werden, ist schon eine komische Sache.
Komisch? Komisch, wie „komisch, lustig“ oder „absurd“?
Komisch, ein Berg-Schwanz, der mit seiner Nille die Wolken kitzelt, die drei prallen Eier gefüllt mit glühender Lava und flüssigem Pech?
Pech? Pech wie „Pech und Unglück haben“ oder wie „Pech und Schwefel“? Ist dieser „Atem der Hölle“etwa fruchtbar?
Wir wollen verstehen. Wichtiges wissen. Schwitzend bemühen wir uns um die verstecken, um die verschachtelten Bedeutungseben; ah, ah ja,- Lava – und die glühend, wie ähnlich das doch ist zu den Latin-Lovers, von denen es heisst, die könnten ihre Ruten als Wagenheber benutzen?
Wie weit ist es von Landsberg am Lech nach Schwanzberg am Pech?
Wer fragt das?
Ein unwürdiges Stückchen Wagenheber, gemacht aus grüner Götterspeise und dieser Wachheit, die es zum Fragen zwingt.
Dann hat es eine Antwort verdient:
Nicht weit ist es bis dahin. Nur einen Gedanken. Nur eine einzige Schwäche. Ein Nachlassen hier oder dort. Und doch kommt man sich entgegen.
Was wäre, wenn in diesem Taumel der Ungewissheit, hell blitzendes Eiswasser alle Aufmerksamkeit auf sich und das Frieren erzwingen würde?
Bibbernd und zähneklappernd nach Wachheit oder ratonalem Denken fragen?
Ist dies, sind diese Eindrücke, bizarre Traumfetzn und vielleicht eine Folge von Verdauungsstörungen?
Beruhigend entspannt Ausstrecken auslösen! Das ist ein Befehl!
Läääääääääächeln jetzt!
So ist das schon viel besser.
Wenn aber dann nämlich noch, eine Station weiter, der Dalai Lama
zusteigt, sich direkt neben einen setzt und sich ein Gespräch entwickelt.
Ist es dann nicht Zeit, wirklich letzte Eisenbahn, die Kurve zu kriegen? - Und Zeit sich abzuwenden vom Verwirrenden und, Zeit, voll und ganz zurückzukehren zu Wachheit und Ratio?
Wir wollen verstehen.
Wäre es deshalb nicht reizvoll, sich ein Spiel, ein Spiel mit sich selbst daraus zu machen, ein wenig mit dem Dalai Lama zu reisen?
Zu sehen, wohin das führt?
Nehmen wir nur für einen Augenblick an, man könnte nicht nur alle
wirklich alle wichtigen Fragen stellen, sondern würde auch
noch DIE Antworten dazu erhalten.
Wie hoch wäre die Versuchung, Wachheit und Ratio – nur für eine Zeit – zum Schweigen zu bringen?
In diesem absurden Traum auf dem Wege nach Auschwitz in die Gaskammer würde es doch keine Rolle spielen.
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Samstag, 4. Januar 2014
gehst du
fahfahrian, 18:22h
Ineinandergeschachtelte Zellen, die unsichtbar sind, tun sehr weh.
So weh, dass sie Dich zwingen, sie zu verlassen.
So weh, dass sie Dich zwingen, sie zu verlassen.
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[Prolog Passepartout]
fahfahrian, 18:21h
Man lege einen kleinen Kiieselstein mit hübschen Maserungen auf einen Granitsockel.
Man nehme einen riesigen Vorschlaghammer und zertrümmere den Kieselstein.
Man filme dies mit High-Speed-Kameras aus allen Blickwinkeln von Anfang bis Ende.
Man betrachte und beobachte in Slow-Motion das Geschehen, erlebe es als Kieselstein, Granitsockel, Vorschlaghammer und Zerstörer.
Man beschreibe das Geschehen, diese vier Leben.
Man erinnere sich, ganz Kieselstein, Granitsockel, Vorschlaghammer und Zerstörer gewesen zu sein.
Dann aber suche man den Weg, sich wieder zusammenzufinden.
Man nehme einen riesigen Vorschlaghammer und zertrümmere den Kieselstein.
Man filme dies mit High-Speed-Kameras aus allen Blickwinkeln von Anfang bis Ende.
Man betrachte und beobachte in Slow-Motion das Geschehen, erlebe es als Kieselstein, Granitsockel, Vorschlaghammer und Zerstörer.
Man beschreibe das Geschehen, diese vier Leben.
Man erinnere sich, ganz Kieselstein, Granitsockel, Vorschlaghammer und Zerstörer gewesen zu sein.
Dann aber suche man den Weg, sich wieder zusammenzufinden.
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Warnhinweis
fahfahrian, 18:19h
Ziehen Sie ihre Hände in ihrem eigenen Interesse sehr weit weg von nicht existenziellen Fragen und nicht befohlener Neugier.
Nur, und nur so können Sie sicher sein, dass kein Funke überspringt.
Es kann sehr gefährlich sein, mehr zu wissen, als man möchte..
Fragen Sie niemals nach der Halbwertzeit einer Wahrheit. Grüßen Sie stattdessen Ihre Nachbarn. Denn das ist normal.
Nur, und nur so können Sie sicher sein, dass kein Funke überspringt.
Es kann sehr gefährlich sein, mehr zu wissen, als man möchte..
Fragen Sie niemals nach der Halbwertzeit einer Wahrheit. Grüßen Sie stattdessen Ihre Nachbarn. Denn das ist normal.
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Freitag, 3. Januar 2014
Es ist Zeit zum Aufstehen.
fahfahrian, 19:11h
Still
Still, still und still,
so zieht der erkaltete Duft des Weihrauches,
nach den Gebeten, dem Gottesdienst,
an mich heran.
Und schließt mir mein Schandmaul.
Ich entschuldige mich.
Ich meine es ernst.
Sorry, Barry!
Sorry Welt!
Sorry alles Sein, ok?
Es tut mir sehr leid!
Ich weiß wieder,
warum ich hier bin,
und was zu tun ist.
Es tut mir ehrlich leid.
Es ist die Zeit der Gebete und der Arbeit.
Harter Arbeit und strengster Disziplin.
Wut und Schmerz und Wahnsinn und Grauen,
auch wenn ich nichts davon leugnen kann und will,
ist es alles in dieser Zeit ein Zeichen,
d a s Zeichen,
Vollgas zu geben,
und immer wieder Vollgas,
so gut ich kann und einmal mehr.
Rollstühle,
Gebrandmarkte,
Ausgestossene,
die,
die Verlorene, Vergessene heißen,
die Abgeschriebenen,
die keinen Namen mehr haben,
sie warten,
daß ich aufwache.
Still, still und still,
so zieht der erkaltete Duft des Weihrauches,
nach den Gebeten, dem Gottesdienst,
an mich heran.
Und schließt mir mein Schandmaul.
Ich entschuldige mich.
Ich meine es ernst.
Sorry, Barry!
Sorry Welt!
Sorry alles Sein, ok?
Es tut mir sehr leid!
Ich weiß wieder,
warum ich hier bin,
und was zu tun ist.
Es tut mir ehrlich leid.
Es ist die Zeit der Gebete und der Arbeit.
Harter Arbeit und strengster Disziplin.
Wut und Schmerz und Wahnsinn und Grauen,
auch wenn ich nichts davon leugnen kann und will,
ist es alles in dieser Zeit ein Zeichen,
d a s Zeichen,
Vollgas zu geben,
und immer wieder Vollgas,
so gut ich kann und einmal mehr.
Rollstühle,
Gebrandmarkte,
Ausgestossene,
die,
die Verlorene, Vergessene heißen,
die Abgeschriebenen,
die keinen Namen mehr haben,
sie warten,
daß ich aufwache.
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Happy Koma-Aroma wie immer!
fahfahrian, 19:08h
Kennt ihr Ga-Ga-Man?
Ist mir gerade eingefallen.
Sieht fast so aus wie Super-Man, hat eben nur ein „G“, und noch dazu ein krummes dort, wo der gute, alte Super-Man sein „S“ hat auf dem Anzug.
Ga-Ga-Man zieht über die Welt und bekämpft die Normalität.
Wenn es irgendwo also zu normal wird, taucht Ga-Ga-Man wie aus dem Nichts auf und dreht total durch, bis alle den Verstand verlieren und ihren Spaß haben.
Dann zischt er wieder los zum nächsten Auftrag.
War das nicht lustig?
Immerhin ein Versuch.
Wäre ein Job für mich. Nur werde ich das Stellenangebot nicht finden.
In einem Glaskasten, unter vergifteten Blumen, da hat es jemand versteckt.
Nicht weit von hier, vielleicht 500 Lichtjahre in etwa, in einer unsichtbaren
Galaxie, wo man Leute wie mich braucht. Die Blumen darauf sind nur giftig für unreine Herzen und wirken tödlich bei Primitivität, Gefühllosigkeit und Dummheit.
Barry White weiß das, denke ich immer mehr. Ich meine, warum singt der sonst immer: „Baby, sweet Baby, what can I do?“, - warum, hä?
Weil ihm jemand sagen soll, wie er dahin kommt und den Job kriegen kann.
Vielleicht lerne ich singen wie Barry oder Heino der Herzegger Waldjodler?
Das wäre immerhin deutlich lauter als mein Schreiben.
Und ich könnte bei Volksfesten auftreten.
„A Bier! A Musi!”, sowas?
Ist mir gerade eingefallen.
Sieht fast so aus wie Super-Man, hat eben nur ein „G“, und noch dazu ein krummes dort, wo der gute, alte Super-Man sein „S“ hat auf dem Anzug.
Ga-Ga-Man zieht über die Welt und bekämpft die Normalität.
Wenn es irgendwo also zu normal wird, taucht Ga-Ga-Man wie aus dem Nichts auf und dreht total durch, bis alle den Verstand verlieren und ihren Spaß haben.
Dann zischt er wieder los zum nächsten Auftrag.
War das nicht lustig?
Immerhin ein Versuch.
Wäre ein Job für mich. Nur werde ich das Stellenangebot nicht finden.
In einem Glaskasten, unter vergifteten Blumen, da hat es jemand versteckt.
Nicht weit von hier, vielleicht 500 Lichtjahre in etwa, in einer unsichtbaren
Galaxie, wo man Leute wie mich braucht. Die Blumen darauf sind nur giftig für unreine Herzen und wirken tödlich bei Primitivität, Gefühllosigkeit und Dummheit.
Barry White weiß das, denke ich immer mehr. Ich meine, warum singt der sonst immer: „Baby, sweet Baby, what can I do?“, - warum, hä?
Weil ihm jemand sagen soll, wie er dahin kommt und den Job kriegen kann.
Vielleicht lerne ich singen wie Barry oder Heino der Herzegger Waldjodler?
Das wäre immerhin deutlich lauter als mein Schreiben.
Und ich könnte bei Volksfesten auftreten.
„A Bier! A Musi!”, sowas?
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