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Donnerstag, 2. Januar 2014
Mein Takt
fahfahrian, 20:03h
Ich trinke ein wenig Wasser
und das ist mein Takt
Eins, zwei drei,
eins zwei drei
Ich trinke ein wenig Wasser
und singe ein fremdes Lied
Ich meine
ich kenne es selbst kaum
und das ist mein Takt
Eins, zwei drei,
eins zwei drei
Ich trinke ein wenig Wasser
und singe ein fremdes Lied
Ich meine
ich kenne es selbst kaum
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keinTag
fahfahrian, 20:01h
Und jeder Tag führt woanders hin.
Und die Kette hat keine Glieder.
Hoffnung versucht, die Tage zu verbinden. Aus Angst, Zusammenhang könnte nur aus
Vermutung bestehen.
Stärke. Aus dem Nichts ins Nichts. Rennt neben mir her.
Ihr geht es besser.
GEHEN SIE JETZT NACH HAUSE! - DIE HIMBEEREN WARTEN!
Und die Kette hat keine Glieder.
Hoffnung versucht, die Tage zu verbinden. Aus Angst, Zusammenhang könnte nur aus
Vermutung bestehen.
Stärke. Aus dem Nichts ins Nichts. Rennt neben mir her.
Ihr geht es besser.
GEHEN SIE JETZT NACH HAUSE! - DIE HIMBEEREN WARTEN!
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Mittwoch, 1. Januar 2014
Erinnerungen an ein vermutetes Vertrauen
fahfahrian, 19:27h
Es gibt das geflügelte Wort, den eigenen Augen nicht zu trauen,
angewandt meistens dann, wenn irgendetwas unerwartet-Unwahrscheinliches
geschieht.
Es gibt die reale Erfahrung, seinem eigenen Verstand nicht zu trauen,
in der Einschätzung von Geschehen in dieser Welt.
Das ist, als ob man neuen, oder unbekannten Dimensionen begegnet.
Es fühlt sich fremd, stabil, irgendwie "massiv" an.
Vielleicht ist es deshalb so beängstigend.
Und unglaublich haltbar, ausgestattet mit einer Art Qualitätsstandart,
den wir uns beim Verliebtstein, bei Vorfreude, Geilheit, bei Orgasmen
sicher alle wünschen würden.
In diesen, den wünschenswerten Fällen, scheint das Controlling nicht
ganz so gut zu funktionieren.
Oder stumpfen wir als Menschen einfach nur gegenüber dem Schönen ab? -
Ist das Teil dieser "Schablone" kollektiver Vergreisung, die mit dem
ersten Atemzug beginnt?
Als Kleinkind, das das Regelwerk der menschlichen Gesellschaft nur
gefühlsmässig erfasst, systematisch missbraucht und gequält zu werden,
hinterlässt ein Brandmal dieser Art.
Eine nie innerhalb dieser Lebensspanne wirklich ausheilende Wunde,
ausgefranst und immer etwas entzündet, geschwollen und mehr oder
weniger empfindlich, manchmal eiternd und pochend, die ganze
Aufmerksamkeit von der akutellen Aussenwelt auf sich focussierend,
zu Zeiten wieder fast unmerklich im Hintergrund des Erlebens nur
ziehend, leicht schmerzend, eine Art Hintergrundstrahlung des
Universums der persönlichen Realität, eine der wenigen Grundfarben
der Wahrnehmung dieser Welt ausstrahlend, doch immer hochsensibel,
und, einmal versehentlich auch nur leicht berührt, alles aufüllend
und unbeschränkt vom Thron der Qual aus regierend.
Therapie, Drogen oder all die Mischformen von Wissenschaft und
Glauben, alles, was dazu angetan, als wirksam angepriesen wird, diese
innere Konstante der Wahrheit des fundamentalen Bruches mit sich
selbst zu leugnen, ob empirisch oder esoterisch genannt, entpuppen
sich bei der leisesten Berührung der Wunde als allenfalls dünne
Pflaster und dilletantische Verbände der Hilflosigkeit.
Die Realität machtmissbrauchender Gestalten in Menschenkörpern
begleitet das Heranwachsen. Graduell, nach Zufallsgeneratoren oder
Glück und Unglück zu nennenden Mechanismen der Verteilung, für
die man meinen könnte Diesen oder Jenen in Person, Gruppen oder
Umstände und Entwicklungen auch gewollter Art verantwortlich machen
zu können, oder des begrifflich zu fixierenden Nichts, das in
totaler Unzugänglichkeit alle Nicht-Regeln in sich trägt durch seine
Nicht-Wirkungen alles durch Nicht-Steuerung tyrannisiert, - es ist
je nach Definition die zweite Komponente der Erlernens dieser Welt.
Die erste und offenbare besteht in den Absichtserklärungen, den
Konventionen und Verhaltensmassregeln, die man stetig erklärt,
in Schulen und Elternhäusern zu bestätigen such. Nie aber vollens
durch Handlungen bestätigt.
Da mag dieser Jesus noch so liebevoll und verzeihend, die Geschichte
der Kriege, Massaker und Menschheitskatastrophen beliebig klar,
überdeutlich und lehrreich sein, über das Besprechen hinauszukommen
und dementsprechend zu handeln,- es gelingt nur in Einzelfällen.
Satistisch irrelevant geringen Einzelfällen der Wahrhaftigkeit.
Idealisten belächelnd, sich verständnisvoll gegenüber der sog.
"Weltverbesserung" äussernd; die Besten der körperlich
Ausgewachsenen dieser Spezies bieten solche Begegnungen an.
Weit öfter sind es Ignoranz und agressive Ablehnungshandlungen,
die den äusseren Rahmen der sozialen Umfelder bestimmen, innerhalb
derer das Menschenwesen langsam seinen Verstand, bzw. sein Vertrauen
zu seinem ursprünglich gesundem Urteil verliert.
Missbraucht und gequält als Kleinkind und/oder beim Heranwachsen, ob dies
eine körperlich ritualisierte Komponente hatte, dabei Körperöffnungen
traktiert, Handlungen bzw. Duldungen erzwungen, oder Prügel,
Tötungsversuche enthalten waren, ob man von Seiten der Erzieher
auf dies alles "verzichtend" nur pschischen Terror anzuwenden,
oder eine der unzähligen Mischvarianten zwischen Beidem bevorzugte,
macht am vorläufigen Ende dieser Sozialisierung nur "designerische"
Unterschiede. Man spielt mit Form, Farbe und anderen Merkmalen der
Brandmale, mit deren Zahl, Plazierung und Erkennbarkeit von aussen.
Vielfach ist da der Zwang, der Zwang zu vergessen.
Verneinung der Stigma in realitäswirksamer Weise
versucht jeder. Nach diesem Misserfolg, der eine Unzahl von
Bankrotterklärungen beinhaltet, denn die ekelerregende Ähnlichkeit
zwischen Opfer und Täter im Sinne der Vorstellungen hinsichtlich der
Ausführung der Rachetaten drängt sich unweigerlich auf, bleibt nur
der Weg der Kosmetik. Einer Kosmetik, die im besten Falle nach aussen
UND INNEN hin perfekt sein sollte. Alles abdeckend.
Normalität vorgaukelnd.
Welche Normalität? Wo ist die Norm? Woher diese Vorstellung? - Die
Bemassungen, Höhe, Breite und Tiefe in dieser dreidimensionalen Welt?
Die erlernten Regelwerke sind nicht mehr aufrechtzuerhalten als etwas,
das ausgeführt werden kann, bzw. auch nur sollte. Zu gross, zu
fundamental ist der Block der Widersprüche, gemauert aus eignenen
Erlebensbausteinen, zementiert mit tiefsten Gefühlen, immer noch läuft
die Mischmahscine, dreht sich die Trommel, in der die eigenen Tränen
gemischt werden mit dem Abschaum, der Schicht, die man nie wieder
abwaschen kann. Das ist nur zu spüren.
Woher also Normen?
WIE das bestimmen, was Andere, was man selbst wahrnehmen und wissen,
wie man sich miteilen möchte?
Nichtvorhandene Reife, das Feststecken im Sumpf, die sehr schlichte
Tatsache, dass der Ertrinkende nach allem greift, erlaubt den Schluss,
dass es uns in diesem Augenblick ziemlich egal ist. Und damit das
Ausschlussprinzip zum Tragen kommt.
Alles,- nur NICHT das.
Dass es hier um permanentes Makeup mit lebenslanger Halbwertzeit geht,
mag später deutlich werden. Jetzt meistens nicht.
Eilig aufgetragen, begleitet vom unbändigen Hunger nach Schmerzfreiheit
und Sedierung, grosszügig eingesetzt, um ja alles zu erwischen und
möglichst sicher zu sein, entstehen die inneren Haftanstalten des
Vergessens. Zelle für Zelle, Trakt für Trakt, Gebäude nach Gebäude,
Land um Land, Staat um Staat,- schliesslich alles umfassend, das zu
diesem Zeitpunkt greifbar ist.
Auch hier wieder Zufälligkeit. Oder Fügung zu Nennendes?
Etwas Vergessen kehrt immer ein.
Menschenwesen sind nicht gut darin, in solchen Notlagen zu handeln.
Schon garnicht qualifiziert, sich vor diesen Handlungen zu entscheiden.
So entstehen Persönlichkeiten.
Unverstanden von anderen Persönlichkeiten.
Unverstanden von sich selbst.
Vergessen von sich selbst.
In einer Gesellschaft der Amnesierten.
Urteile über Realität entstehen, generieren sich immer neu.
Annahmen über eigene Fähigkeiten des Lernens, des Umsetzen von
Erlerntem.
Dass die Entscheidung dazu, Erlerntes bestimmter Arten, das gewisse
Merkmale enthält, d i e ist dies N I C H T umzusetzen, dem
keine eigene Realität zu verleihen, ist und bleibt vergessen.
Kann erinnert werden, in Hypnose, unter der Einfluss von Drogen oder
überwältigender Stimuli von aussen: Doch,- was soll's?
Ist Widerruf möglich in dieser Hinsicht?
Können die frühen Urteile, die manche Psychos "Imprinting Expiriences"
oder "frühe Prägungen" oder sonstwie etikettieren, tatsächlich
gelöscht, überschrieben, durch Anderes
angewandt meistens dann, wenn irgendetwas unerwartet-Unwahrscheinliches
geschieht.
Es gibt die reale Erfahrung, seinem eigenen Verstand nicht zu trauen,
in der Einschätzung von Geschehen in dieser Welt.
Das ist, als ob man neuen, oder unbekannten Dimensionen begegnet.
Es fühlt sich fremd, stabil, irgendwie "massiv" an.
Vielleicht ist es deshalb so beängstigend.
Und unglaublich haltbar, ausgestattet mit einer Art Qualitätsstandart,
den wir uns beim Verliebtstein, bei Vorfreude, Geilheit, bei Orgasmen
sicher alle wünschen würden.
In diesen, den wünschenswerten Fällen, scheint das Controlling nicht
ganz so gut zu funktionieren.
Oder stumpfen wir als Menschen einfach nur gegenüber dem Schönen ab? -
Ist das Teil dieser "Schablone" kollektiver Vergreisung, die mit dem
ersten Atemzug beginnt?
Als Kleinkind, das das Regelwerk der menschlichen Gesellschaft nur
gefühlsmässig erfasst, systematisch missbraucht und gequält zu werden,
hinterlässt ein Brandmal dieser Art.
Eine nie innerhalb dieser Lebensspanne wirklich ausheilende Wunde,
ausgefranst und immer etwas entzündet, geschwollen und mehr oder
weniger empfindlich, manchmal eiternd und pochend, die ganze
Aufmerksamkeit von der akutellen Aussenwelt auf sich focussierend,
zu Zeiten wieder fast unmerklich im Hintergrund des Erlebens nur
ziehend, leicht schmerzend, eine Art Hintergrundstrahlung des
Universums der persönlichen Realität, eine der wenigen Grundfarben
der Wahrnehmung dieser Welt ausstrahlend, doch immer hochsensibel,
und, einmal versehentlich auch nur leicht berührt, alles aufüllend
und unbeschränkt vom Thron der Qual aus regierend.
Therapie, Drogen oder all die Mischformen von Wissenschaft und
Glauben, alles, was dazu angetan, als wirksam angepriesen wird, diese
innere Konstante der Wahrheit des fundamentalen Bruches mit sich
selbst zu leugnen, ob empirisch oder esoterisch genannt, entpuppen
sich bei der leisesten Berührung der Wunde als allenfalls dünne
Pflaster und dilletantische Verbände der Hilflosigkeit.
Die Realität machtmissbrauchender Gestalten in Menschenkörpern
begleitet das Heranwachsen. Graduell, nach Zufallsgeneratoren oder
Glück und Unglück zu nennenden Mechanismen der Verteilung, für
die man meinen könnte Diesen oder Jenen in Person, Gruppen oder
Umstände und Entwicklungen auch gewollter Art verantwortlich machen
zu können, oder des begrifflich zu fixierenden Nichts, das in
totaler Unzugänglichkeit alle Nicht-Regeln in sich trägt durch seine
Nicht-Wirkungen alles durch Nicht-Steuerung tyrannisiert, - es ist
je nach Definition die zweite Komponente der Erlernens dieser Welt.
Die erste und offenbare besteht in den Absichtserklärungen, den
Konventionen und Verhaltensmassregeln, die man stetig erklärt,
in Schulen und Elternhäusern zu bestätigen such. Nie aber vollens
durch Handlungen bestätigt.
Da mag dieser Jesus noch so liebevoll und verzeihend, die Geschichte
der Kriege, Massaker und Menschheitskatastrophen beliebig klar,
überdeutlich und lehrreich sein, über das Besprechen hinauszukommen
und dementsprechend zu handeln,- es gelingt nur in Einzelfällen.
Satistisch irrelevant geringen Einzelfällen der Wahrhaftigkeit.
Idealisten belächelnd, sich verständnisvoll gegenüber der sog.
"Weltverbesserung" äussernd; die Besten der körperlich
Ausgewachsenen dieser Spezies bieten solche Begegnungen an.
Weit öfter sind es Ignoranz und agressive Ablehnungshandlungen,
die den äusseren Rahmen der sozialen Umfelder bestimmen, innerhalb
derer das Menschenwesen langsam seinen Verstand, bzw. sein Vertrauen
zu seinem ursprünglich gesundem Urteil verliert.
Missbraucht und gequält als Kleinkind und/oder beim Heranwachsen, ob dies
eine körperlich ritualisierte Komponente hatte, dabei Körperöffnungen
traktiert, Handlungen bzw. Duldungen erzwungen, oder Prügel,
Tötungsversuche enthalten waren, ob man von Seiten der Erzieher
auf dies alles "verzichtend" nur pschischen Terror anzuwenden,
oder eine der unzähligen Mischvarianten zwischen Beidem bevorzugte,
macht am vorläufigen Ende dieser Sozialisierung nur "designerische"
Unterschiede. Man spielt mit Form, Farbe und anderen Merkmalen der
Brandmale, mit deren Zahl, Plazierung und Erkennbarkeit von aussen.
Vielfach ist da der Zwang, der Zwang zu vergessen.
Verneinung der Stigma in realitäswirksamer Weise
versucht jeder. Nach diesem Misserfolg, der eine Unzahl von
Bankrotterklärungen beinhaltet, denn die ekelerregende Ähnlichkeit
zwischen Opfer und Täter im Sinne der Vorstellungen hinsichtlich der
Ausführung der Rachetaten drängt sich unweigerlich auf, bleibt nur
der Weg der Kosmetik. Einer Kosmetik, die im besten Falle nach aussen
UND INNEN hin perfekt sein sollte. Alles abdeckend.
Normalität vorgaukelnd.
Welche Normalität? Wo ist die Norm? Woher diese Vorstellung? - Die
Bemassungen, Höhe, Breite und Tiefe in dieser dreidimensionalen Welt?
Die erlernten Regelwerke sind nicht mehr aufrechtzuerhalten als etwas,
das ausgeführt werden kann, bzw. auch nur sollte. Zu gross, zu
fundamental ist der Block der Widersprüche, gemauert aus eignenen
Erlebensbausteinen, zementiert mit tiefsten Gefühlen, immer noch läuft
die Mischmahscine, dreht sich die Trommel, in der die eigenen Tränen
gemischt werden mit dem Abschaum, der Schicht, die man nie wieder
abwaschen kann. Das ist nur zu spüren.
Woher also Normen?
WIE das bestimmen, was Andere, was man selbst wahrnehmen und wissen,
wie man sich miteilen möchte?
Nichtvorhandene Reife, das Feststecken im Sumpf, die sehr schlichte
Tatsache, dass der Ertrinkende nach allem greift, erlaubt den Schluss,
dass es uns in diesem Augenblick ziemlich egal ist. Und damit das
Ausschlussprinzip zum Tragen kommt.
Alles,- nur NICHT das.
Dass es hier um permanentes Makeup mit lebenslanger Halbwertzeit geht,
mag später deutlich werden. Jetzt meistens nicht.
Eilig aufgetragen, begleitet vom unbändigen Hunger nach Schmerzfreiheit
und Sedierung, grosszügig eingesetzt, um ja alles zu erwischen und
möglichst sicher zu sein, entstehen die inneren Haftanstalten des
Vergessens. Zelle für Zelle, Trakt für Trakt, Gebäude nach Gebäude,
Land um Land, Staat um Staat,- schliesslich alles umfassend, das zu
diesem Zeitpunkt greifbar ist.
Auch hier wieder Zufälligkeit. Oder Fügung zu Nennendes?
Etwas Vergessen kehrt immer ein.
Menschenwesen sind nicht gut darin, in solchen Notlagen zu handeln.
Schon garnicht qualifiziert, sich vor diesen Handlungen zu entscheiden.
So entstehen Persönlichkeiten.
Unverstanden von anderen Persönlichkeiten.
Unverstanden von sich selbst.
Vergessen von sich selbst.
In einer Gesellschaft der Amnesierten.
Urteile über Realität entstehen, generieren sich immer neu.
Annahmen über eigene Fähigkeiten des Lernens, des Umsetzen von
Erlerntem.
Dass die Entscheidung dazu, Erlerntes bestimmter Arten, das gewisse
Merkmale enthält, d i e ist dies N I C H T umzusetzen, dem
keine eigene Realität zu verleihen, ist und bleibt vergessen.
Kann erinnert werden, in Hypnose, unter der Einfluss von Drogen oder
überwältigender Stimuli von aussen: Doch,- was soll's?
Ist Widerruf möglich in dieser Hinsicht?
Können die frühen Urteile, die manche Psychos "Imprinting Expiriences"
oder "frühe Prägungen" oder sonstwie etikettieren, tatsächlich
gelöscht, überschrieben, durch Anderes
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Dienstag, 31. Dezember 2013
die vierte antwort
fahfahrian, 17:36h
die vierte antwort habe ich nicht
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Mein Armband sagt, ich soll das hier lassen
fahfahrian, 17:32h
Mein Armband sagt, ich soll das hier lassen
die ganzen Texte löschen
weil es zu garnichts führt
und ich denke, daß es Recht hat
daß es DAS Recht hat - auf die Verschwendung seiner freien Meinungsäußerung an einen unverbesserlich Gläubigen
und ich will sehen, wie es zu nichts führt
und ich will die Stille
ich will, daß sie alle nach Hause gehen zu ihren Himbeeren
und ich will
daß sie besser vergessen können als ich
bei Himbeeren und Schlagsahne
die ganzen Texte löschen
weil es zu garnichts führt
und ich denke, daß es Recht hat
daß es DAS Recht hat - auf die Verschwendung seiner freien Meinungsäußerung an einen unverbesserlich Gläubigen
und ich will sehen, wie es zu nichts führt
und ich will die Stille
ich will, daß sie alle nach Hause gehen zu ihren Himbeeren
und ich will
daß sie besser vergessen können als ich
bei Himbeeren und Schlagsahne
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Mein Armband hat den Verstand verloren!
fahfahrian, 17:30h
Mein Armband ist sonst recht vernünftig, das war es immer. Ich hielt es für politisch gemäßigt, vielleicht etwas links von der Mitte, und doch mit einem unbestreitbar erzkonservativen Kern. Komische Mischung, aber für mein Armband funktioniert das; oder sollte ich sagen: hat es funktioniert? Seit einiger Zeit beginnt es, über Verschwörungstheorien zu reden. Eigentlich spricht es nur von einer, die es "Die Verschwörung der Gier" nennt. Anfangs mußte ich immer lachen, wenn mein Armband mit seinen giftigen Tiraden über den Hunger und das Elend dieser Welt begann und so große Neuigkeiten wie die folgende ausspuckte: "Die Verursacher dieser Zustände sind nicht zahlreich. Es handelt sich um eine kleine Gruppe extrem reicher, degenerierter Arschlöcher, die die vollständige Kontrolle über diesen Planeten anstreben..." Und so weiter, und so fort. Als wenn ich nicht längst selbst darauf gekommen wäre, daß es irgendwo Verursacher für das alles geben könnte. Daß es niemand sonst sein kann außer den Superreichen, also der unheiligen, globalisierten Allianz von Wirtschaft und Politik, war sowieso klar. Dazu brauche ich kein Armband. Degeneriert sollen die sein, sagt mein Armband... Mal sehen, was genau damit gemeint ist. Aha! Vom lateinischen Ursprung her kann man "entartet" sagen! Ja, dem kann ich dann auch zustimmen. Ich meine, wer kann seine eigene Art verhungern und an heilbaren Krankheiten verrecken lassen, außer....? Ja, in diesem Punkt sind mein Armband und ich einer Meinung. Was das Weitere betrifft, so weiß ich nicht einmal, ob ich das überhaupt schriftlich dokumentieren sollte. Heutzutage tun sich bei jedem geschriebenen Wort gleich tausende von Fragen auf: Wer könnte einem deswegen abmahnen? Wessen Urheberrechte könnten unter Umständen verletzt werden? Naja, vielleicht geht dieser Gedanke im Zusammenhang mit den Äußerungen meines eigenen Armbandes etwas weit, doch ganz sicher kann man sich in diesen Tagen kaum noch fühlen, - es sei denn, man hat eine Furiosa-Mösenfresh-Einlage an der richtigen Stelle platziert und ist auf alles gefaßt. Die Urheberrechte an den Verschwörungstheorien meines Armbandes, sowie an seinen Ideen zur Verbesserung der Weltlage, sie müßten doch bei mir, als dem Eigentümer des Armbandes liegen, wenn mih nicht alles täuscht, oder? Andererseits ist es bei der Juristerei oft genau umgekehrt, stellt sich also der Sachverhalt in seiner professionellen Würdigung als geradezu diametral zu dem dar, was einem der gesunde Menschenverstand glauben machen möchte. Wie auch immer. Jetzt verlor ich den Fanden, verfluchtnocheins. Oh ja, die drastischen Beschreibungen, die - wie soll ich es sagen - Beschimpfungen, die mein Armband, als eine Art deskriptiven Beiwerks zu diesem Thema ausstößt, sie stellen das erste Problem dar, dessen Behandlung mir augenblicklich ehrlich gesagt noch unklar ist. Mein Armband spricht von Personen, bzw. Unpersonen, nennt jedoch keine Namen. Also dürfte es doch keine Probleme geben, wenn ich eine Aussage meines Armbandes wie: "Die gottverfluchten Superreichen sind moralisch das Letzte!" aufschreibe und veröffentliche. Oder doch? Was, wenn das irgendeinen Superreichen ärgert und er sich die Bundesrepublik übers Wochenende mietet und sich meine Verurteilung wegen irgendwas kauft? Sowas zahlt der Arsch doch aus der Portokasse.
Scheiße aber wahr, ich muß mir die Sache wirklich noch einmal gut durch den Kopf gehen lassen.
GEHEN SIE JETZT NACH HAUSE! - DIE HIMBEEREN WARTEN!
Scheiße aber wahr, ich muß mir die Sache wirklich noch einmal gut durch den Kopf gehen lassen.
GEHEN SIE JETZT NACH HAUSE! - DIE HIMBEEREN WARTEN!
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DER AUF STAND DER PEKINGENTEN
fahfahrian, 17:28h
DER AUFSTAND DER PEKINGENTEN IST VORBEI.
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