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Sonntag, 2. Februar 2014
[Akademiealltag] 1.4
fahfahrian, 18:04h
Als PRODUCER nehmen sie nicht an Massenvernichtsmassnahmen teil, die wir ohnehin als wenig wirksam im Sinne erzieherischer Formung ansehen und deswegen weitestgehend automatisiert und exemplarisch zur gezielten Populationseingrenzung einsetzen.
Sie, meine sehr verehrten Damen und Herren, erhalten die Spitzen, die Gallionsfiguren der Quälerlein aus allen Unkulturen der Quälerlein. Vor Ihnen werden die Höchsten der Räte des Universalen NAZItums knieen.
Und Sie, Sie, werden darüber zu entscheiden haben, wie die Behandlung der Quälerlein zu konfigurieren, durchzuführen und zu veröffentlichen ist.
Eine hohe Ehre wird ihnen damit zuteil. Jedes Quäntchen Erkenntnis, das sie einem Quälerlein vorenthalten, wird auf immer verloren sein.
Jede Nachgiebigkeit, jede Inkonsequenz wird sich rächen darin, nachfolgenden Generationen wichtige Daten zur Konsequenz möglicher Handlungen nicht ein-eindeutig verdeutlicht zu haben.
Jeder ihrer Fehler wird grössere Erfolge in der Nachzucht neuer Quälerlein; eine resistentere Population und damit grösserern Aufwand für uns zur Folge haben!
Viele unter Ihnen werden sich der ersten Lehrfilme in unseren Museen erinnern, als es noch Gang und Gebe war, die Züchtigung, Folterung und Vernichtung der Quälerlein zu dokumentieren, um diese Werke dann dem nächsten Quälerlein vor und während seiner Behandlung zu präsentieren.
Die Erfolge dieses Vorgehens waren nicht übersehbar und überzeugend, wie ihnen bekannt ist.
Wie in jeder Wissenschaft lernten wir durch Versuch und Irrtum, so zum Beispiel die effektive Verhinderung suizidaler Handlungen, bewusstseinsverändernder Vorgänge; kurz zusammengefasst:
Jede Flucht eines Quälerleins aus der von uns angebotenen Realität des Vorgehens, der restlosen Vernichtung in minimaler Geschwindigkeit unter maximaler Intensität des Leidens ist heute unmöglich!
Zurückkommend auf die Majorität der Quälerlein im uns bekannten Universum ist es mir eine Freude, sie auf die Problematik der Rekrutierung von Führern hinzuweisen, die zu lösen den Quälerlein mit jeder Sekunde unmöglicher wird.
Jedes höhergestellte Quiälerlein weiss sich ent passant in latenter Gefahr, einer unserer „Hauptdarsteller“ zu werden.
Wir bieten in Brandbreite- und Reichweite ein Programm rund um die Uhr, das zu ignorieren man nicht mehr in der Lage ist.
Dieses Programmangebot zu bereichern, neue Wege der Erziehungsmaterialien zu finden, sind sie aufgerufen.
Sie, meine sehr verehrten Damen und Herren, erhalten die Spitzen, die Gallionsfiguren der Quälerlein aus allen Unkulturen der Quälerlein. Vor Ihnen werden die Höchsten der Räte des Universalen NAZItums knieen.
Und Sie, Sie, werden darüber zu entscheiden haben, wie die Behandlung der Quälerlein zu konfigurieren, durchzuführen und zu veröffentlichen ist.
Eine hohe Ehre wird ihnen damit zuteil. Jedes Quäntchen Erkenntnis, das sie einem Quälerlein vorenthalten, wird auf immer verloren sein.
Jede Nachgiebigkeit, jede Inkonsequenz wird sich rächen darin, nachfolgenden Generationen wichtige Daten zur Konsequenz möglicher Handlungen nicht ein-eindeutig verdeutlicht zu haben.
Jeder ihrer Fehler wird grössere Erfolge in der Nachzucht neuer Quälerlein; eine resistentere Population und damit grösserern Aufwand für uns zur Folge haben!
Viele unter Ihnen werden sich der ersten Lehrfilme in unseren Museen erinnern, als es noch Gang und Gebe war, die Züchtigung, Folterung und Vernichtung der Quälerlein zu dokumentieren, um diese Werke dann dem nächsten Quälerlein vor und während seiner Behandlung zu präsentieren.
Die Erfolge dieses Vorgehens waren nicht übersehbar und überzeugend, wie ihnen bekannt ist.
Wie in jeder Wissenschaft lernten wir durch Versuch und Irrtum, so zum Beispiel die effektive Verhinderung suizidaler Handlungen, bewusstseinsverändernder Vorgänge; kurz zusammengefasst:
Jede Flucht eines Quälerleins aus der von uns angebotenen Realität des Vorgehens, der restlosen Vernichtung in minimaler Geschwindigkeit unter maximaler Intensität des Leidens ist heute unmöglich!
Zurückkommend auf die Majorität der Quälerlein im uns bekannten Universum ist es mir eine Freude, sie auf die Problematik der Rekrutierung von Führern hinzuweisen, die zu lösen den Quälerlein mit jeder Sekunde unmöglicher wird.
Jedes höhergestellte Quiälerlein weiss sich ent passant in latenter Gefahr, einer unserer „Hauptdarsteller“ zu werden.
Wir bieten in Brandbreite- und Reichweite ein Programm rund um die Uhr, das zu ignorieren man nicht mehr in der Lage ist.
Dieses Programmangebot zu bereichern, neue Wege der Erziehungsmaterialien zu finden, sind sie aufgerufen.
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Donnerstag, 30. Januar 2014
[Akademiealltag] 1.3
fahfahrian, 18:26h
Unsere Vorfahren waren im Vor- wie im Nachteil uns heute gegenüber.
Notwendigkeiten der Selbstverteidigung unter Fluchtbedingungen, in der Situation des Verfolgtsein, diese zeichneten die Vorteile aus; denn in dieser Lage waren ethisch-moralische Fragen von höchst geringer Bedeutung. Nachteilig war der Mangel an Erfahrung und das völlige Fehlen eigener Infrastruktur und Technologie.
Über beides Letztgenanntes verfügen wir heute.
Doch verfolgt man uns nicht mehr.
Und von Selbstverteidigung kann keine Rede sein.
Ihnen Allen, meine sehr verehrten Damen und Herren, ist hoffentlich klar, dass man uns zu entkommen sucht.
Den Quälerlein ist klar, dass dies auf Dauer unmöglich ist. Soviel ist sicher.
Der Evolutionssprung, den unsere Gesellschaft darstellt, der in jeder ihrer Zellen lebt, ist nicht mehr rückgängig zu machen.
Selbst die vielfältigsten Angebote an Reparation, die man uns von allen Seiten unterbreitete, die Beteiligungsofferten an politischer und wirtschaftlicher Macht, die uns erreichten, konnten uns nie wirklich berühren. Keine Gedanke daran.
Kann mir einer der Anwesenden den Grund dafür nennen?“
„Weil sie unserem Endziel widersprechen?!“
„Ja! Sehr gut! Dass nun aus den Gejagten die Jäger, aus den Verfolgten die Verfolger, aus den Gefangenen die Freien wurden, ist pragmatisch Vorteil und theoretisch Nachteil.
Zurücklehnen könnten wir uns, Abfindungen und Tribut annehmen und in grösster Bequemlichkeit leben. Doch, meine sehr verehrten Damen und Herren: Statt dessen tun wir W A S ?“
„Quälerlein vernichten!“ (Rasender Beifall, Standing Ovations)
„Richtig. Wir vernichten Quälerlein. Systematisch. Willkürlich. Pausenlos.
Auf allen Wegen arbeiten wir einer Vision entgegen, die unerfüllbar bleiben wird, solange auch nur ein Lebewesen existiert. Denn in jedem Lebewesen enthalten ist eine gewisse Anfälligkeit dazu, zu einem Quälerlein zu werden!
Diese Vision ist U N S E R E Vision, der Grundstock unseres Daseins.
Die konkreten Aspekte, unser Tun zu erlernen, und mehr als das; sie alsdann in ihr alltägliches Leben zu integrieren, deswegen sind sie hier.
Sie wissen, dass S I E die Elite, die Spitze unserer Schlagkraft werden können! Ja, sie können das. 0,00005% der Rekruten, das sind S I E !!
0,00005% der Rekruten, die sich nach eingehenden Tests um die Teilnahme an der Ausbildung als Producer bewarben, sind hier nun versammelt. Die Elite der Elite, das Stärkste, was wir zu bieten haben!
Notwendigkeiten der Selbstverteidigung unter Fluchtbedingungen, in der Situation des Verfolgtsein, diese zeichneten die Vorteile aus; denn in dieser Lage waren ethisch-moralische Fragen von höchst geringer Bedeutung. Nachteilig war der Mangel an Erfahrung und das völlige Fehlen eigener Infrastruktur und Technologie.
Über beides Letztgenanntes verfügen wir heute.
Doch verfolgt man uns nicht mehr.
Und von Selbstverteidigung kann keine Rede sein.
Ihnen Allen, meine sehr verehrten Damen und Herren, ist hoffentlich klar, dass man uns zu entkommen sucht.
Den Quälerlein ist klar, dass dies auf Dauer unmöglich ist. Soviel ist sicher.
Der Evolutionssprung, den unsere Gesellschaft darstellt, der in jeder ihrer Zellen lebt, ist nicht mehr rückgängig zu machen.
Selbst die vielfältigsten Angebote an Reparation, die man uns von allen Seiten unterbreitete, die Beteiligungsofferten an politischer und wirtschaftlicher Macht, die uns erreichten, konnten uns nie wirklich berühren. Keine Gedanke daran.
Kann mir einer der Anwesenden den Grund dafür nennen?“
„Weil sie unserem Endziel widersprechen?!“
„Ja! Sehr gut! Dass nun aus den Gejagten die Jäger, aus den Verfolgten die Verfolger, aus den Gefangenen die Freien wurden, ist pragmatisch Vorteil und theoretisch Nachteil.
Zurücklehnen könnten wir uns, Abfindungen und Tribut annehmen und in grösster Bequemlichkeit leben. Doch, meine sehr verehrten Damen und Herren: Statt dessen tun wir W A S ?“
„Quälerlein vernichten!“ (Rasender Beifall, Standing Ovations)
„Richtig. Wir vernichten Quälerlein. Systematisch. Willkürlich. Pausenlos.
Auf allen Wegen arbeiten wir einer Vision entgegen, die unerfüllbar bleiben wird, solange auch nur ein Lebewesen existiert. Denn in jedem Lebewesen enthalten ist eine gewisse Anfälligkeit dazu, zu einem Quälerlein zu werden!
Diese Vision ist U N S E R E Vision, der Grundstock unseres Daseins.
Die konkreten Aspekte, unser Tun zu erlernen, und mehr als das; sie alsdann in ihr alltägliches Leben zu integrieren, deswegen sind sie hier.
Sie wissen, dass S I E die Elite, die Spitze unserer Schlagkraft werden können! Ja, sie können das. 0,00005% der Rekruten, das sind S I E !!
0,00005% der Rekruten, die sich nach eingehenden Tests um die Teilnahme an der Ausbildung als Producer bewarben, sind hier nun versammelt. Die Elite der Elite, das Stärkste, was wir zu bieten haben!
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Sonntag, 19. Januar 2014
Kennt ihr Ga-Ga-Man?
fahfahrian, 17:48h
Ist mir gerade eingefallen.
Sieht fast so aus wie Super-Man, hat eben nur ein „G“, und noch dazu ein krummes dort, wo der gute, alte Super-Man sein „S“ hat auf dem Anzug.
Ga-Ga-Man zieht über die Welt und bekämpft die Normalität.
Wenn es irgendwo also zu normal wird, taucht Ga-Ga-Man wie aus dem Nichts auf und dreht total durch, bis alle den Verstand verlieren und ihren Spaß haben.
Dann zischt er wieder los zum nächsten Auftrag.
War das nicht lustig?
Immerhin ein Versuch.
Wäre ein Job für mich. Nur werde ich das Stellenangebot nicht finden.
In einem Glaskasten, unter vergifteten Blumen, da hat es jemand versteckt.
Nicht weit von hier, vielleicht 500 Lichtjahre in etwa, in einer unsichtbaren
Galaxie, wo man Leute wie mich braucht. Die Blumen darauf sind nur giftig für unreine Herzen und wirken tödlich bei Primitivität, Gefühllosigkeit und Dummheit.
Barry White weiß das, denke ich immer mehr. Ich meine, warum singt der sonst immer: „Baby, sweet Baby, what can I do?“, - warum, hä?
Weil ihm jemand sagen soll, wie er dahin kommt und den Job kriegen kann.
Vielleicht lerne ich singen wie Barry oder Heino der Herzegger Waldjodler?
Das wäre immerhin deutlich lauter als mein Schreiben.
Und ich könnte bei Volksfesten auftreten.
„A Bier! A Musi!”, sowas?
Still
Still, still und still,
so zieht der erkaltete Duft des Weihrauches,
nach den Gebeten, dem Gottesdienst,
an mich heran.
Und schließt mir mein Schandmaul.
Ich entschuldige mich.
Ich meine es ernst.
Sorry, Barry!
Sorry Welt!
Sorry alles Sein, ok?
Es tut mir sehr leid!
Sieht fast so aus wie Super-Man, hat eben nur ein „G“, und noch dazu ein krummes dort, wo der gute, alte Super-Man sein „S“ hat auf dem Anzug.
Ga-Ga-Man zieht über die Welt und bekämpft die Normalität.
Wenn es irgendwo also zu normal wird, taucht Ga-Ga-Man wie aus dem Nichts auf und dreht total durch, bis alle den Verstand verlieren und ihren Spaß haben.
Dann zischt er wieder los zum nächsten Auftrag.
War das nicht lustig?
Immerhin ein Versuch.
Wäre ein Job für mich. Nur werde ich das Stellenangebot nicht finden.
In einem Glaskasten, unter vergifteten Blumen, da hat es jemand versteckt.
Nicht weit von hier, vielleicht 500 Lichtjahre in etwa, in einer unsichtbaren
Galaxie, wo man Leute wie mich braucht. Die Blumen darauf sind nur giftig für unreine Herzen und wirken tödlich bei Primitivität, Gefühllosigkeit und Dummheit.
Barry White weiß das, denke ich immer mehr. Ich meine, warum singt der sonst immer: „Baby, sweet Baby, what can I do?“, - warum, hä?
Weil ihm jemand sagen soll, wie er dahin kommt und den Job kriegen kann.
Vielleicht lerne ich singen wie Barry oder Heino der Herzegger Waldjodler?
Das wäre immerhin deutlich lauter als mein Schreiben.
Und ich könnte bei Volksfesten auftreten.
„A Bier! A Musi!”, sowas?
Still
Still, still und still,
so zieht der erkaltete Duft des Weihrauches,
nach den Gebeten, dem Gottesdienst,
an mich heran.
Und schließt mir mein Schandmaul.
Ich entschuldige mich.
Ich meine es ernst.
Sorry, Barry!
Sorry Welt!
Sorry alles Sein, ok?
Es tut mir sehr leid!
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