... newer stories
Samstag, 8. Februar 2014
Reden wir von mir. Das wird besser sein.
fahfahrian, 10:07h
Absurditäten und Zerrbilder meiner Vermutungen darüber, wie die grösste Kraft sein, wie ich sie erleben könnte, spiegeln sich in meinem Geist als Wahrheit, die mein Körper erlebt.
Die Verzerrung des Absurden, des Unvermuteten, des Unmöglichen? – War ich soweit von der Realität entfernt in diesem Dasein?
Ja.
Von der Realität jener Kraft, die alles umschliesst und doch unfassbar und unergründlich bleibt, bis du die Tür öffnest?
Die Tür zur reinen Kraft absoluter Liebe.
Ich habe sie geöffnet.
Was ist, bleibt auch hier unfassbar und unergründlich, wortlos und still, dich emporhebend aus allen Vorstellungen und Gedanken, dich konfrontierend mit stählener Energie in gleissenden Blitzen puren Wahnsinns, gezeichnet in Menschengesichter und hilflose Hände und jeden Atemzug; im Nichts beheimatet, das alles ausfüllt mit entsetzlicher Freiheit voller Schmerz und Glück und ehrfruchtgebietender Macht der Reinheit.
Du kannst nichts tun. Ich habe sie geöffnet.
Auch meine Gebete sind verstummt.
Es gibt nichts zu sagen, nichts mitzuteilen hier. Und doch spreche ich.
So lautet das Gesetz.
Liebe ist das Gesetz.
Es vergehen mehr als 24 Stunden, den nächsten Satz zu formulieren.
Schweigend explodiert jeder Teil von mir, der nie wirklich ich selbst war und mich nur bis hierher begleitete. Man trennt sich freundlich lächelnd, ohne Bitterkeit und frei von Worten.
Eine Kraft geht, um Liebe mehr Raum zu geben. Sie geht freudig.
Ihr schliessen sich Weitere an, die, wie Alljene vorher, eine endlose Karavane, gemessenen Schrittes und glücklich am Horizont verschwinden.
Nun werde ich lernen, wahrhaftig; zu singen und zu tanzen und Lachen und Weinen in kochendem Blut und allergrösster Zartheit zu teilen.
Ich werde euch berühren; und es wird nicht allein ich selbst sein, die euch berührt.
Wir sehen uns dort, wo die Geschichten weitererzählt werden.
Wir tun das gemeinsam. Nur so lässt sich das aussprechen, das erleben, was wir noch nicht wissen, aber brauchen.
Also tun wir es einfach.
Die Verzerrung des Absurden, des Unvermuteten, des Unmöglichen? – War ich soweit von der Realität entfernt in diesem Dasein?
Ja.
Von der Realität jener Kraft, die alles umschliesst und doch unfassbar und unergründlich bleibt, bis du die Tür öffnest?
Die Tür zur reinen Kraft absoluter Liebe.
Ich habe sie geöffnet.
Was ist, bleibt auch hier unfassbar und unergründlich, wortlos und still, dich emporhebend aus allen Vorstellungen und Gedanken, dich konfrontierend mit stählener Energie in gleissenden Blitzen puren Wahnsinns, gezeichnet in Menschengesichter und hilflose Hände und jeden Atemzug; im Nichts beheimatet, das alles ausfüllt mit entsetzlicher Freiheit voller Schmerz und Glück und ehrfruchtgebietender Macht der Reinheit.
Du kannst nichts tun. Ich habe sie geöffnet.
Auch meine Gebete sind verstummt.
Es gibt nichts zu sagen, nichts mitzuteilen hier. Und doch spreche ich.
So lautet das Gesetz.
Liebe ist das Gesetz.
Es vergehen mehr als 24 Stunden, den nächsten Satz zu formulieren.
Schweigend explodiert jeder Teil von mir, der nie wirklich ich selbst war und mich nur bis hierher begleitete. Man trennt sich freundlich lächelnd, ohne Bitterkeit und frei von Worten.
Eine Kraft geht, um Liebe mehr Raum zu geben. Sie geht freudig.
Ihr schliessen sich Weitere an, die, wie Alljene vorher, eine endlose Karavane, gemessenen Schrittes und glücklich am Horizont verschwinden.
Nun werde ich lernen, wahrhaftig; zu singen und zu tanzen und Lachen und Weinen in kochendem Blut und allergrösster Zartheit zu teilen.
Ich werde euch berühren; und es wird nicht allein ich selbst sein, die euch berührt.
Wir sehen uns dort, wo die Geschichten weitererzählt werden.
Wir tun das gemeinsam. Nur so lässt sich das aussprechen, das erleben, was wir noch nicht wissen, aber brauchen.
Also tun wir es einfach.
... link
Donnerstag, 6. Februar 2014
Ein Finger, der nach Erde und gerinnendem Blut riecht, legt sich auf meine Lippen.
fahfahrian, 16:00h
„Hallo Fah, ich bin ND.“
Eine weibliche Stimme und kein Ort. Oder pures Weiss, wenn das ein Ort ist, in dem ich sein kann ohne Körper.
„Willst du mich nicht begrüssen?“
„Hi.“
„Du fragst nichts.“
„Ich weiss nicht was.“
„Fah gehen die Fragen aus?“
Ihr Lachen war jugendlich und erfahren, Stimme und Tonalität erinnerten mich an Irrenland; an eine Frau aus den Reihen der Befreiungsorganisation, die mich einmal gemassregelt hatte, als ich verschlief und zu spät zum Frühstück kam. Soviel Arbeit, Anständigkeit und Ehrlichkeit schwangen mit. Die irrische Lady hätte mir damals nicht unbedingt eins mit dem Geschirrhandtuch verpassen müssen, nun, es war eigentlich kein Schlag, kein Hieb, sondern etwas Aufmunterndes. Mehr aufrüttelnd.
Stille Menschen um mich, mit so lebendigen und tiefen Augen. Stille Stimmen, die für mich DIE Sicherheit ausstrahlten, die mir sagte, dass es kein Aufgeben gibt. Niemals.
Gute Stimmen, die die Resonanz von Herzen in diese Welt brachten.
Ein Finger, der nach Erde und gerinnendem Blut riecht, legt sich auf meine Lippen.
„Lass dieses tote Blut los.“
„Deine Bilder sind nicht sehr schön.“
„Es sind Meine.“
„ Könnte das damit zusammenhängen, dass du von richtig gutem Sex nicht soviel verstehst?“
„Hey, Zitadore, du bis ein Mönch. Du siehst so aus..“
„Deswegen war ich bestimmt schon immer Asket, oder? Ausserdem: Wer sagt dir, dass ich nicht vögle, was das Zeug hält, weil gerade das meine Religion von mir verlangt? Leute, was meint ihr, warum probiert Fah nicht sein Zepter aus? ND wäre eine gute Idee.“
„Andy?“
„Du liebst diese Scheisse wirklich, deine Sprachspielchen, oder?“ Aleisters Augenbrauen führten Wellenbewegungen aus, die einem Staubsauger – Verkäufer alle Ehre gemacht hätten. „Grosses ‚N’ und grosses ‚D’.“
„ND?“
„Genau, ND! Und jetzt pack dein Zepter aus!“
Ich popele am Plastik, diesem Zellophan herum. Unmöglich, wie immer bei CD’s und tausenden anderer Sachen, die ich schon fast in die Ecke geschmissen hätte, weil ich das mistige Zeug nicht herunter bekam.
„Langsam. Von oben nach unten.“, ermuntert mich der Dalai. „Die Schleife zuerst. Das hier ist kein Kettensägern – Massaker, sondern das Auspacken eines ganz besonderen und wunderbaren Geschenkes.“
So zurechtgewiesen sehe ich mir zuerst die Schleife an. Sie hat das tiefe Rot, das etwas Schwarz enthält. Bottiche im Schlachthof und Rosenbüsche kommen mir in den Sinn.
Vorsichtig fasse ich ein Ende der Schleife.
„Nun scheisst sich Fah gleich in die Hosen!“ Die Drei lachen.
Ja, ich gehe mehr als sorgsam zu Werk. Irgendwie haben die Recht. Entweder Bulldozer oder schüchterner Schmetterling.
Mit vorsichtiger Kraft ziehe ich an.
„Lass dieses tote Blut los.“
Eine weibliche Stimme und kein Ort. Oder pures Weiss, wenn das ein Ort ist, in dem ich sein kann ohne Körper.
„Willst du mich nicht begrüssen?“
„Hi.“
„Du fragst nichts.“
„Ich weiss nicht was.“
„Fah gehen die Fragen aus?“
Ihr Lachen war jugendlich und erfahren, Stimme und Tonalität erinnerten mich an Irrenland; an eine Frau aus den Reihen der Befreiungsorganisation, die mich einmal gemassregelt hatte, als ich verschlief und zu spät zum Frühstück kam. Soviel Arbeit, Anständigkeit und Ehrlichkeit schwangen mit. Die irrische Lady hätte mir damals nicht unbedingt eins mit dem Geschirrhandtuch verpassen müssen, nun, es war eigentlich kein Schlag, kein Hieb, sondern etwas Aufmunterndes. Mehr aufrüttelnd.
Stille Menschen um mich, mit so lebendigen und tiefen Augen. Stille Stimmen, die für mich DIE Sicherheit ausstrahlten, die mir sagte, dass es kein Aufgeben gibt. Niemals.
Gute Stimmen, die die Resonanz von Herzen in diese Welt brachten.
Ein Finger, der nach Erde und gerinnendem Blut riecht, legt sich auf meine Lippen.
„Lass dieses tote Blut los.“
„Deine Bilder sind nicht sehr schön.“
„Es sind Meine.“
„ Könnte das damit zusammenhängen, dass du von richtig gutem Sex nicht soviel verstehst?“
„Hey, Zitadore, du bis ein Mönch. Du siehst so aus..“
„Deswegen war ich bestimmt schon immer Asket, oder? Ausserdem: Wer sagt dir, dass ich nicht vögle, was das Zeug hält, weil gerade das meine Religion von mir verlangt? Leute, was meint ihr, warum probiert Fah nicht sein Zepter aus? ND wäre eine gute Idee.“
„Andy?“
„Du liebst diese Scheisse wirklich, deine Sprachspielchen, oder?“ Aleisters Augenbrauen führten Wellenbewegungen aus, die einem Staubsauger – Verkäufer alle Ehre gemacht hätten. „Grosses ‚N’ und grosses ‚D’.“
„ND?“
„Genau, ND! Und jetzt pack dein Zepter aus!“
Ich popele am Plastik, diesem Zellophan herum. Unmöglich, wie immer bei CD’s und tausenden anderer Sachen, die ich schon fast in die Ecke geschmissen hätte, weil ich das mistige Zeug nicht herunter bekam.
„Langsam. Von oben nach unten.“, ermuntert mich der Dalai. „Die Schleife zuerst. Das hier ist kein Kettensägern – Massaker, sondern das Auspacken eines ganz besonderen und wunderbaren Geschenkes.“
So zurechtgewiesen sehe ich mir zuerst die Schleife an. Sie hat das tiefe Rot, das etwas Schwarz enthält. Bottiche im Schlachthof und Rosenbüsche kommen mir in den Sinn.
Vorsichtig fasse ich ein Ende der Schleife.
„Nun scheisst sich Fah gleich in die Hosen!“ Die Drei lachen.
Ja, ich gehe mehr als sorgsam zu Werk. Irgendwie haben die Recht. Entweder Bulldozer oder schüchterner Schmetterling.
Mit vorsichtiger Kraft ziehe ich an.
„Lass dieses tote Blut los.“
... link
Mittwoch, 5. Februar 2014
Männer, Seeigel, Räder, sagt sie
fahfahrian, 18:46h
Männer, Seeigel, Räder, nochmals, schluchzend; feucht, als hätte sie sich gerade Tränen aus den Augen gewischt.
Absurde Reihe, keine Logik, ich sage es nicht. Ich schiebe auch nicht meinen Schwanz zwischen die mitleidig geschwollenen Lippen. Ich lasse es stecken. Worte und Schwanz. Drin.Geschlossen. Mund und Hose.
Absurde Reihe, keine Logik, ich sage es nicht. Ich schiebe auch nicht meinen Schwanz zwischen die mitleidig geschwollenen Lippen. Ich lasse es stecken. Worte und Schwanz. Drin.Geschlossen. Mund und Hose.
... link
Lass' das!
fahfahrian, 18:41h
Mein Armband sagt, ich soll das hier lassen
die ganze Site löschen
weil es zu garnichts führt
und ich denke, daß es Recht hat
daß es DAS Recht hat - auf die Verschwendung seiner freien Meinungsäußerung an einen unverbesserlich Gläubigen
und ich will sehen, wie es zu nichts führt
und ich will die Stille
ich will, daß sie alle nach Hause gehen zu ihren Himbeeren
und ich will
daß sie besser vergessen können als ich
bei Himbeeren und Schlagsahne.
die ganze Site löschen
weil es zu garnichts führt
und ich denke, daß es Recht hat
daß es DAS Recht hat - auf die Verschwendung seiner freien Meinungsäußerung an einen unverbesserlich Gläubigen
und ich will sehen, wie es zu nichts führt
und ich will die Stille
ich will, daß sie alle nach Hause gehen zu ihren Himbeeren
und ich will
daß sie besser vergessen können als ich
bei Himbeeren und Schlagsahne.
... link
... older stories