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Freitag, 28. Februar 2014
Bei Licht betrachtet gibt es absolut keinen Grund, sich zu sorgen, versprochen! Mit Kirschsahneüberzugsgarantie!
fahfahrian, 18:39h
Hi und hallo good hearts! Bin nach einer nur allzu kurzen Nacht aufgestanden, noch unter dem Eindruck eines äußerst gefühlvollen, sehr traurigen Traumes, etwas, das mich sehr berührte, vom Hund meines Ex-Schwagers handelte die Story… Ist sehr persönlich, alles weitere.
Das letzte Signal in der Nacht kam – wie durch Zauberhand- oder besser Mund von meiner Frau (immer noch besser, als durch eine insektenäugiges Kamel, das aus der Steckdose zu dir spricht), die mich tagesabschließend fragte, wieso ich noch 200 Kalorien zu mir genommen habe und so weiter und so fort… Ich entgegnete wahrheitsgemäß, aber lustlos und sehr müde etwas von „Bock darauf“ und „Genuss“, was aber bei der besten Ehefrau von allen keinen rechten Anklang fand. 200 Kalorien? – Bei meiner Masse? Lächerlich gering einfach und ganz sicher unterhalb der Messbarkeitsgrenze eines Jeden, der seine 3 Murmeln beisammen hat, oder?- Naja, sie liebt diese edle Welt der Beherrschung und Askese und Kontrolle und Kontrolle und Kontrolle so weiter und so fort…, denn sie fragte natürlich auch, ob es mir nicht möglich gewesen sei, mich zusammenzunehmen und zu verzichten und so weiter und so fort… Sicher war es das, ich habe im gesamten Monat Januar dieses neuen Jahres doch so gut wie nichts gegessen und kenne das alles aus meiner nicht immer nur absolut erfreulichen Diätenvergangenheit doch ein wenig, soviel konnte ich ihr bestätigen; aber im konkreten Fall WOLLTE ICH SCHLICHT UND EINFACH NICHT! Verzicht hatte ich bereits über Jahrzehnte, und es war ok, um SICH DAMIT AUSEINANDERZUSETZEN zu lernen und sich zu entwickeln und so weiter und so fort.., aber jetzt ist eine andere und neue Zeit, was scheinbar nur ich allein realisiere…, den Schluss sprach ich glaube ich auch nicht mehr aus…, ich war müde und es war genug… Ich war nicht mal richtig sauer, auch nicht enttäuscht, als ich meine paar Zeilen in wu-li (wieder mal, und ich entdecke jedes Mal Neues und Interessantes) träge entlang las und halb schon döste. Jeder hat schließlich ein Steckenpferd! Wer läuft schon vollkommen rund? Wieso soll das nicht ihres sein? Was ist schon falscher daran, als an Handball, Schach oder Operetten? Was mein „Hobby“ jetzt, nach der Erleuchtung ist, muss mal nachschauen… Ich glaube der ganze Erleuchtungsscheiss macht mich ziemlich an! Sehr sogar! – Ihr wisst schon, der Spooky-Stuff von dem ich dieser Tage sprach! Heute nahm ich mir ein paar Momente dafür und UND ES WAR PHANTASTISCH! Suzuki möchte nicht, dass ich im Detail darauf eingehe, wofür er sicher seine guten Gründe hat, also Shutup, CozyP. Was ich noch gefahrlos anmerken kann, ist, dass ich in der Praxis noch große Probleme mit der Geschwindigkeit des Ablaufens der ???Geschehnisse/Ereignisse/Emanationen??? – nennen wir sie – in Ermangelung eines passenderen Begriffs „große Stücke türkischer Knoblauchwurst gefüllt mit Ananaswürfelchen“ – habe. Ich brauche mehr Übung, doch fehlt die liebe Zeit augenblicklich.
Wie ging es weiter, mit diesem in Wahrheit wirklich wunderbaren Tag? Ganz normal, also Bad, Dusche, kurzes Frühstück, Mailcheck, Pflichterfüllung und so weiter und so fort, bis es ab ging ins Gym, wo ich entgegen meines Vorhabens, Cardio, also Ergometertraining zu machen, mich mehr oder minder ans Gerätetraining halten musste, da mein Mausarm, mein Genick und mein Rücken unerträglich schmerzten (das tun sie mehr oder minder jetzt noch, aber etwas Erleichterung konnte ich mit der Bewegung erreichen) halten musste. Danach der übliche Ablauf, Dusche, Sauna, Infrarotkabine, Dusche, Einkauf, kurzes Mittagessen (MITCarbs!!! Und sehr lecker), Pflichterfüllung bis zum Abwinken und schließlich und endlich ein bisschen Scheißepumpen und Reinhacken, also das jetzt hier, auch wie üblich…und so weiter und so fort…
Was sagen meine Notizzettel? Aha, ein Satz aus einem Song von Biggie Smalls: „Picture that I’m to fat!“ Wieso war das notierenswert für mich? Ja, kontextualisiert geht es darum, dass er den Bullen nicht richtig weglaufen kann, wegen seines Übergewichts. Notiert habe ich es wegen mir und mir. Klingt doof? – Ist, d.h., war aber so! Ich ging mir weit über 50 Jahre sowas von aus dem Wege! Irgendwann, es ist nicht lange her, war es dann nicht mehr möglich! – „Picture that I’m to fat!“ – so ging es mir im Ganzen! – Ich wollte meine lebenslange Flucht gerne fortsetzen, obwohl sie mich nicht richtig befriedigte! Ich war nicht mutiger als ihr jetzt seid; eher weniger, schätze ich. Don Juan Matus würde wahrscheinlich dazu sagen, dass die Menge meiner persönlichen Kraft endlich ausreichend war, um eine weitere Aufmerksamkeit (was auch Welt/Universum/Knabberlakritze/Wahrnehmungsspektrum/und eine Vielzahl von Gebissen) zu entfachen! Klingt echt cool für mich. In der Theorie sehnte ich mich auch danach; in der Theorie! In der Praxis ist das sich-nicht-mehr-entkommen ein Scheiss-Zustand! Beschissener als beschissen, sich so nackt und reduziert auf skin and bones seiner eigenen Halbwahrheiten, Versagens ängste und armseligen Notbehelfe, alles, um den kleinen, wackeligen Laden, der alles ist, was man hat, zusammengewürfelt und nicht richtig passend, noch nie auch nur annähernd passend gewesen, wie der verpisste Pulli von der beknackten Oma, um dieses Konglomerat an nie wirklich akzeptieren Kompromissen mit Gott selbst, dem Leben, den Ursachen und Wirkungen, halbvergorenen Gutmenschseinwollen und vergifteter Liebe, der Frucht der Vielzahl des Abgelehntwerdens, - VERDAMMT NOCHMAL ZUSAMMENZUHALTEN, während seine Teile und Fragmente alle in verschiedene Richtungen streben und dieser Ich-Illusion, aus der man, wie man zu seinem eigenen Todeschreck feststellt, BESTEHT, ein Ende bereiten wollen.. Bei mir zumindest war das so und auf diese perfide Weise sehr heftig! Du erkennst es nicht intellektuell, du denkst es nicht, sondern du erlebst dich! Das ist so eine Art 100-Jahre-Zazen-Erfahrung, nur ohne Buddha, mit ohne Weichspüler, Ausstiegsmöglichkeiten, Widerrufs recht, Schutzmaßnahmen und mit den Eiern auf blanken Glassplittern, die irgendein durch geknallter Sadist für Dich mit einem Bunsenbrenner aufwärmt; damit du es gut hast, süßes, kleines Baby. Merci! Dankeschön! – Und es gibt kein Halten mehr, keine Beherrschung, keine Kontrolle! – Du siehst dir bei genau DEM Tun zu, was du zu vermeiden dir heilig schwurst, jeden deiner verdammten Tage dreimal! Das Grauen selbst, es ist nicht mehr länger „etwas da draußen“, neinnein, mein lieber Junge, mein hübsches, properes Mädchen, das Grauen, DAS GRAUEN…. JETZT ERKENNST DU ES, NACH ALL DIESEN JAHREN DER VERLEUGNUNG…. DAS GRAUEN BIST DU SELBST! – Und du wirst nichts verhindern können,.. NICHTS, REIN GARNICHTS! – Es gibt keinen Ausweg! – Nachvollziehbar? So weit, so gut, oder schlecht? Du lebst von einem auf den anderen Moment etwas, vergleichbar einem Horrortrip auf LSD, nämlich das immer Verdrängte an und in dir selbst, die Reinkultur dessen, was du lerntest immer unter Verschluss, im tiefsten Kerker zu halten, DEINE spezielle Art der Fortsetzung der Realität mit anderen Mitteln! – Und warum das Ganze? Warum, verflucht? – Weil du genialer Arsch dir vor bestimmt 40 Jahren einmal vornahmst, Antworten auf deine grundlegenden Fragen, das Leben, dem Tod, die Existenz, ihrem Sinne, und Gott, den verdammten Teufel natürlich, Engel, Feen und Hirnschiss und Wunder und Fluch und so weiter und so fort…, weil du dir selbst versprachst, deine Antworten zu finden!!!!!! – Deswegen gibt es sowas von auf die Nuss? Yes Sir! Mich erinnert diese Situation einerseits an den guten alten Charly Bukowsky, der sinngemäß sagte: „Eine gefährliche Sache mit Stil ist einer ungefährlichen ohne Stil vorzuziehen!“ – Recht hatte er, der alte Süffel! Recht, dass es kracht! Und andererseits lässt es mich an Don Juan Matus denken, Castanedas Lehrer, der den „armen“ Carlos immer und immer wieder in die Entität des ungefilterten Seins stieß, so dass Carlos Angst hatte, verrückt zu werden und sich während der „Übungen“ regelmäßig einschiss und einpisste. Castaneda brach seine Lehrzeit einmal ab, da er glaubte „ES“ nicht mehr ertragen zu können; er blieb, wenn ich es richtig erinnere, mehr als ein Jahr Don Juan Matus und Don Genaro Flores fern und kämpfte darum, geistig und körperlich zu überleben. Genau betrachtet war es bei Levi, Crowley und den anderen von der Gang auch nicht sehr viel anders…, Ja, ist wohl sowas wie „normal“, fast zu verrecken, um weiterzukommen. Ich setze mich heute, im herrlichen „Danach“ immer wieder mit dem „Währenddessen“ auseinander, weil es, dieses Erleben und in gewissem Sinne auch „Erlebt werden“, so intensiv und alles überlagernd war, dass es in der Nachschau „über real“ wirkt, wirklich… Die Erleuchtung lässt es zu, jeden dieser Momente sozusagen in SloMo zu betrachten und zu analysieren, wie das innere Biest, wie das Grauen selbst, sich nur Stück für Stück, durch harte Arbeit (paradoxer Weise nur funktionierend, wenn OHNE ANSTRENGUNG), zurück- und endlich herausdrängen ließ… Und tatsächlich VERSCHWAND! Wow, ein sauberer Job, Mann! – Da klopf ich mir doch jetzt mal selbst auf die muskulöse Schulter und so weiter und so fort… –Warum das ganze Gerede? – Schon vergessen, wie ich das hier nenne? Remember Scheissepumpen? Ich gebe, wie Suzuki es „vornehm“ und vielleicht auch angemessener ausdrückt, Energie ab, stelle diese euch zur Verfügung; ob ihr wollt oder nicht!
Auf dem nächsten Notizzettel steht: „CIS-Blues“. Der ist natürlich Hendrix und live, wie jeder Neuspanier und graduierte Analsadist weiß… Ja, eines der besten Blues, Stücke, die ich je hörte; mit Riffs, mit Elementen, die Waters fortsetzen, oder… Hört es euch einfach mal an und seid nicht überrascht, wenn der Song einen Quantensprung in euch auslöst. Ich liebe ihn unglaublich. Jimi hinterließ uns auch das Textfragment: „Excuse me, when I kiss the sky!“ – ja, Mann, wir versuchen unser Bestes!
Noch was: Gestern sprach ich von Carmen, der Intellektuellen und Künstlerin, die ich so ungern fickte, ehrlich gesagt nicht einmal küsste, mit der ich aber so gerne zusammen sein wollte, dass ich sie bedenkenlos aus einer jahrelangen Beziehung mit einem Engländer herauslöste… Heute ist mir noch klarer, was ich eigentlich MIT ihr wollte. VON ihr wollte ich nur sehr wenig. Ihre – ich sagte das bereits, muss es aber wegen der Dominanz dieses Elements in unserer Beziehung nochmals wiederholen – ihre im weitesten Sinne körperlichen „Gunstbezeugungen“ fanden bei mir nur absolut geringes Echo. Ich mochte Carmen wirklich andererseits. Wie sie sich bewegte, sich hinsetzte, sprach, blickte…, alles an ihr war absolut elegant, noch eleganter, weil darüber hinausgehend auch etwas „vornehm“, noch viel eleganter also, als die Bewegung Farbiger, die ich schon immer unglaublich schön fand; im krassen Gegenteil zu uns Kaukasiern, deren Eckigkeit und Plumpheit nur noch durch ein übergewichtiges Nilpferd auf Alk zu erreichen wäre, allenfalls…
Carmen war elegant in ihrem Auftreten, das gleichermaßen sicher und jederzeit beherrscht war; und das ganz gleichgültig, was, oder ob sie etwas trug. Sie hatte Charisma! Wow, ich liebte das! Machen wir es kurz: Die Wahrheit ist also: Ich trug Carmen wie ein Schmuckstück, wie eine AntiRolex für den AntiProl, der es zu etwas gebracht hat… Shame on me? Es kommt noch dicker! Nachdem sie ihre Beziehung für mich aufgegeben und mit großen Teilen ihres bisherigen Lebens gebrochen hatte, wurde ich ihrer plötzlich müde. Ich beendete die Beziehung, ihr ahnt es schon, oder? – klar doch, natürlich telefonisch! – Wozu auch sonst das ganze Telefontraining und Rhetorik und NLP und Bullshit? Ein farbiger Rechtsanwalt, den ich mehr mochte, als er mich (ich Trottel hielt ihn für einen Freund, während er…, aber das ist eine ganz andere Geschichte), mein „Schwarzer Bruder“, pflegte zu sagen: „And if it comes to bullshit, I’m THE BEST!“ – Klar, er sagte es doch sooooooooo offen, aber ich war nicht bereit es zu kapieren, ich armes Parasitenseelchen damals und so weiter und so fort…
Ja, Carmen, die liebe Carmen… Sie gab nicht so schnell auf, telefonierte mir nach, schrieb und so weiter und so fort… Es traf sie wirklich hart und sorgte dafür, dass sie in ernsthafter Gefahr war, sehr krank zu werden. Ich nahm das in Kauf, um meiner Wege zu gehen. Es war mir scheißegal…! - Und SO JEMAND wird erleuchtet? Müsste man mich nicht zuerst mal ein paar Ewigkeiten im Fegefeuer vorkochen, um mich dann für den Rest der verfickten Zeitrechnung in der Hölle am Spieß zu braten, direkt neben Hitler, als Arschjunge Mansons und Mussolinis? Kann schon sein, dieses könnte und würde-Dings! Wie man aus der Quanten- oder besser noch Stringtheorie und vor allem der Arsch-XYZ-Matrix-Theorie und von Bells Theorem schon seit geraumer Zeit (witzig und antagonistisch, hier von „Zeit zu sprechen, oder?) weiß, kann man alle möglichen Möglichkeiten als geschehen betrachten, weshalb ich jetzt weiß, dass für das Brennen in meinem Arsch Manson und Mussolini verantwortlich sind, die Schweinehunde! – Ist also alles bereits abgebüßt, wenn die führenden Wissenschaftler unserer (in größeren Maßstäben gesehen allerdings hoffnungslos zurückgebliebenen) Zivilisation richtig liegen! Verzeiht ihr mir jetzt? Ach, ihr habt das schon? Ok, sehr gut, dann kommt ihr der Sache jetzt schon viel näher… und so weiter und so fort… Jetzt kommt’s brutal, zumindest wird es so klingen (gewesen sein und so weiter und so fort…): Mit dem Sein und den „Beförderungen“, die es vornimmt, ist es wie bei Beamten und ihrem sehr sicheren Stand; man kann es überhaupt nicht so schlimm verscheissen, um nicht doch noch irgendwann bis obenhin aufzusteigen“, - zieht euch das rein und genießt euer Wochenende, good hearts! – Bei Licht betrachtet gibt es absolut keinen Grund, sich zu sorgen, versprochen! – Und CozyP, wie ich mich jetzt zu leben den großen Vorzug und die besondere Ehre habe (DANKE, Suzuki, TKG und JJ und natürlich du ALLESURSACHE, das meine ich blutig ernst), CozP überlegt sehr gut, WEM er WAS verspricht. Und ich verspreche es euch allen. Jetzt. Bei Licht betrachtet gibt es absolut keinen Grund, sich zu sorgen, versprochen! Mit Kirschsahneüberzugsgarantie!
Wir (Suzuki, meine Frau – die mit den 200 Kalorien, ihr wisst schon- und ich) wünschen euch lässigen, coolen Leuten, ein wirklich phantastisches, ein wahnsinnig schönes Wochenende.
Und das ist der Wiederholung auch am heutigen Freitag, dem 28.02.14 wert:
Suzuki und CozyP sagen: Scheiß auf Karma, her mit Parma! Jetzt solltet ihr wissen, dass das lässige Sein in seiner Gesamtheit GUTE FEELINGS LIEBT!- Genau wie ihr!
Versäumt es auch heute nicht! Schützt die Umwelt! Küsst den Schuh, damit die Luft nicht so rosa ist! Danke! Suzuki
Ihr wisst, ihr seid die Größten! – Lasst euch nichts anderes verkaufen von den armseligen Geschäftemachern dieser Welt!
All the Best für… euch und alle-alle natürlich. Und du, genau du, - DU weißt ja: Du brauchst dich des Grades deiner Erleuchtung niemals zu schämen! – Zieh daher nie deinen Bauch ein! Und: Gewöhne dich an deine Großartigkeit und genieße sie ab sofort!
Diesen Befehl erteilst du dir am besten selbst. Und das immer wieder. Bis dann also!
Irgendwie bin ich (seltsamerweise heute AUCH schon wieder) genötigt zu sagen:
"Der Eure! Amigo Loco Corazon THE Fahfahrian cOZYpETE the first g-cook(.com) THE tRANSYLVANIAN oNION fArMERS bRAIN" – jetzt: cozyP
Das letzte Signal in der Nacht kam – wie durch Zauberhand- oder besser Mund von meiner Frau (immer noch besser, als durch eine insektenäugiges Kamel, das aus der Steckdose zu dir spricht), die mich tagesabschließend fragte, wieso ich noch 200 Kalorien zu mir genommen habe und so weiter und so fort… Ich entgegnete wahrheitsgemäß, aber lustlos und sehr müde etwas von „Bock darauf“ und „Genuss“, was aber bei der besten Ehefrau von allen keinen rechten Anklang fand. 200 Kalorien? – Bei meiner Masse? Lächerlich gering einfach und ganz sicher unterhalb der Messbarkeitsgrenze eines Jeden, der seine 3 Murmeln beisammen hat, oder?- Naja, sie liebt diese edle Welt der Beherrschung und Askese und Kontrolle und Kontrolle und Kontrolle so weiter und so fort…, denn sie fragte natürlich auch, ob es mir nicht möglich gewesen sei, mich zusammenzunehmen und zu verzichten und so weiter und so fort… Sicher war es das, ich habe im gesamten Monat Januar dieses neuen Jahres doch so gut wie nichts gegessen und kenne das alles aus meiner nicht immer nur absolut erfreulichen Diätenvergangenheit doch ein wenig, soviel konnte ich ihr bestätigen; aber im konkreten Fall WOLLTE ICH SCHLICHT UND EINFACH NICHT! Verzicht hatte ich bereits über Jahrzehnte, und es war ok, um SICH DAMIT AUSEINANDERZUSETZEN zu lernen und sich zu entwickeln und so weiter und so fort.., aber jetzt ist eine andere und neue Zeit, was scheinbar nur ich allein realisiere…, den Schluss sprach ich glaube ich auch nicht mehr aus…, ich war müde und es war genug… Ich war nicht mal richtig sauer, auch nicht enttäuscht, als ich meine paar Zeilen in wu-li (wieder mal, und ich entdecke jedes Mal Neues und Interessantes) träge entlang las und halb schon döste. Jeder hat schließlich ein Steckenpferd! Wer läuft schon vollkommen rund? Wieso soll das nicht ihres sein? Was ist schon falscher daran, als an Handball, Schach oder Operetten? Was mein „Hobby“ jetzt, nach der Erleuchtung ist, muss mal nachschauen… Ich glaube der ganze Erleuchtungsscheiss macht mich ziemlich an! Sehr sogar! – Ihr wisst schon, der Spooky-Stuff von dem ich dieser Tage sprach! Heute nahm ich mir ein paar Momente dafür und UND ES WAR PHANTASTISCH! Suzuki möchte nicht, dass ich im Detail darauf eingehe, wofür er sicher seine guten Gründe hat, also Shutup, CozyP. Was ich noch gefahrlos anmerken kann, ist, dass ich in der Praxis noch große Probleme mit der Geschwindigkeit des Ablaufens der ???Geschehnisse/Ereignisse/Emanationen??? – nennen wir sie – in Ermangelung eines passenderen Begriffs „große Stücke türkischer Knoblauchwurst gefüllt mit Ananaswürfelchen“ – habe. Ich brauche mehr Übung, doch fehlt die liebe Zeit augenblicklich.
Wie ging es weiter, mit diesem in Wahrheit wirklich wunderbaren Tag? Ganz normal, also Bad, Dusche, kurzes Frühstück, Mailcheck, Pflichterfüllung und so weiter und so fort, bis es ab ging ins Gym, wo ich entgegen meines Vorhabens, Cardio, also Ergometertraining zu machen, mich mehr oder minder ans Gerätetraining halten musste, da mein Mausarm, mein Genick und mein Rücken unerträglich schmerzten (das tun sie mehr oder minder jetzt noch, aber etwas Erleichterung konnte ich mit der Bewegung erreichen) halten musste. Danach der übliche Ablauf, Dusche, Sauna, Infrarotkabine, Dusche, Einkauf, kurzes Mittagessen (MITCarbs!!! Und sehr lecker), Pflichterfüllung bis zum Abwinken und schließlich und endlich ein bisschen Scheißepumpen und Reinhacken, also das jetzt hier, auch wie üblich…und so weiter und so fort…
Was sagen meine Notizzettel? Aha, ein Satz aus einem Song von Biggie Smalls: „Picture that I’m to fat!“ Wieso war das notierenswert für mich? Ja, kontextualisiert geht es darum, dass er den Bullen nicht richtig weglaufen kann, wegen seines Übergewichts. Notiert habe ich es wegen mir und mir. Klingt doof? – Ist, d.h., war aber so! Ich ging mir weit über 50 Jahre sowas von aus dem Wege! Irgendwann, es ist nicht lange her, war es dann nicht mehr möglich! – „Picture that I’m to fat!“ – so ging es mir im Ganzen! – Ich wollte meine lebenslange Flucht gerne fortsetzen, obwohl sie mich nicht richtig befriedigte! Ich war nicht mutiger als ihr jetzt seid; eher weniger, schätze ich. Don Juan Matus würde wahrscheinlich dazu sagen, dass die Menge meiner persönlichen Kraft endlich ausreichend war, um eine weitere Aufmerksamkeit (was auch Welt/Universum/Knabberlakritze/Wahrnehmungsspektrum/und eine Vielzahl von Gebissen) zu entfachen! Klingt echt cool für mich. In der Theorie sehnte ich mich auch danach; in der Theorie! In der Praxis ist das sich-nicht-mehr-entkommen ein Scheiss-Zustand! Beschissener als beschissen, sich so nackt und reduziert auf skin and bones seiner eigenen Halbwahrheiten, Versagens ängste und armseligen Notbehelfe, alles, um den kleinen, wackeligen Laden, der alles ist, was man hat, zusammengewürfelt und nicht richtig passend, noch nie auch nur annähernd passend gewesen, wie der verpisste Pulli von der beknackten Oma, um dieses Konglomerat an nie wirklich akzeptieren Kompromissen mit Gott selbst, dem Leben, den Ursachen und Wirkungen, halbvergorenen Gutmenschseinwollen und vergifteter Liebe, der Frucht der Vielzahl des Abgelehntwerdens, - VERDAMMT NOCHMAL ZUSAMMENZUHALTEN, während seine Teile und Fragmente alle in verschiedene Richtungen streben und dieser Ich-Illusion, aus der man, wie man zu seinem eigenen Todeschreck feststellt, BESTEHT, ein Ende bereiten wollen.. Bei mir zumindest war das so und auf diese perfide Weise sehr heftig! Du erkennst es nicht intellektuell, du denkst es nicht, sondern du erlebst dich! Das ist so eine Art 100-Jahre-Zazen-Erfahrung, nur ohne Buddha, mit ohne Weichspüler, Ausstiegsmöglichkeiten, Widerrufs recht, Schutzmaßnahmen und mit den Eiern auf blanken Glassplittern, die irgendein durch geknallter Sadist für Dich mit einem Bunsenbrenner aufwärmt; damit du es gut hast, süßes, kleines Baby. Merci! Dankeschön! – Und es gibt kein Halten mehr, keine Beherrschung, keine Kontrolle! – Du siehst dir bei genau DEM Tun zu, was du zu vermeiden dir heilig schwurst, jeden deiner verdammten Tage dreimal! Das Grauen selbst, es ist nicht mehr länger „etwas da draußen“, neinnein, mein lieber Junge, mein hübsches, properes Mädchen, das Grauen, DAS GRAUEN…. JETZT ERKENNST DU ES, NACH ALL DIESEN JAHREN DER VERLEUGNUNG…. DAS GRAUEN BIST DU SELBST! – Und du wirst nichts verhindern können,.. NICHTS, REIN GARNICHTS! – Es gibt keinen Ausweg! – Nachvollziehbar? So weit, so gut, oder schlecht? Du lebst von einem auf den anderen Moment etwas, vergleichbar einem Horrortrip auf LSD, nämlich das immer Verdrängte an und in dir selbst, die Reinkultur dessen, was du lerntest immer unter Verschluss, im tiefsten Kerker zu halten, DEINE spezielle Art der Fortsetzung der Realität mit anderen Mitteln! – Und warum das Ganze? Warum, verflucht? – Weil du genialer Arsch dir vor bestimmt 40 Jahren einmal vornahmst, Antworten auf deine grundlegenden Fragen, das Leben, dem Tod, die Existenz, ihrem Sinne, und Gott, den verdammten Teufel natürlich, Engel, Feen und Hirnschiss und Wunder und Fluch und so weiter und so fort…, weil du dir selbst versprachst, deine Antworten zu finden!!!!!! – Deswegen gibt es sowas von auf die Nuss? Yes Sir! Mich erinnert diese Situation einerseits an den guten alten Charly Bukowsky, der sinngemäß sagte: „Eine gefährliche Sache mit Stil ist einer ungefährlichen ohne Stil vorzuziehen!“ – Recht hatte er, der alte Süffel! Recht, dass es kracht! Und andererseits lässt es mich an Don Juan Matus denken, Castanedas Lehrer, der den „armen“ Carlos immer und immer wieder in die Entität des ungefilterten Seins stieß, so dass Carlos Angst hatte, verrückt zu werden und sich während der „Übungen“ regelmäßig einschiss und einpisste. Castaneda brach seine Lehrzeit einmal ab, da er glaubte „ES“ nicht mehr ertragen zu können; er blieb, wenn ich es richtig erinnere, mehr als ein Jahr Don Juan Matus und Don Genaro Flores fern und kämpfte darum, geistig und körperlich zu überleben. Genau betrachtet war es bei Levi, Crowley und den anderen von der Gang auch nicht sehr viel anders…, Ja, ist wohl sowas wie „normal“, fast zu verrecken, um weiterzukommen. Ich setze mich heute, im herrlichen „Danach“ immer wieder mit dem „Währenddessen“ auseinander, weil es, dieses Erleben und in gewissem Sinne auch „Erlebt werden“, so intensiv und alles überlagernd war, dass es in der Nachschau „über real“ wirkt, wirklich… Die Erleuchtung lässt es zu, jeden dieser Momente sozusagen in SloMo zu betrachten und zu analysieren, wie das innere Biest, wie das Grauen selbst, sich nur Stück für Stück, durch harte Arbeit (paradoxer Weise nur funktionierend, wenn OHNE ANSTRENGUNG), zurück- und endlich herausdrängen ließ… Und tatsächlich VERSCHWAND! Wow, ein sauberer Job, Mann! – Da klopf ich mir doch jetzt mal selbst auf die muskulöse Schulter und so weiter und so fort… –Warum das ganze Gerede? – Schon vergessen, wie ich das hier nenne? Remember Scheissepumpen? Ich gebe, wie Suzuki es „vornehm“ und vielleicht auch angemessener ausdrückt, Energie ab, stelle diese euch zur Verfügung; ob ihr wollt oder nicht!
Auf dem nächsten Notizzettel steht: „CIS-Blues“. Der ist natürlich Hendrix und live, wie jeder Neuspanier und graduierte Analsadist weiß… Ja, eines der besten Blues, Stücke, die ich je hörte; mit Riffs, mit Elementen, die Waters fortsetzen, oder… Hört es euch einfach mal an und seid nicht überrascht, wenn der Song einen Quantensprung in euch auslöst. Ich liebe ihn unglaublich. Jimi hinterließ uns auch das Textfragment: „Excuse me, when I kiss the sky!“ – ja, Mann, wir versuchen unser Bestes!
Noch was: Gestern sprach ich von Carmen, der Intellektuellen und Künstlerin, die ich so ungern fickte, ehrlich gesagt nicht einmal küsste, mit der ich aber so gerne zusammen sein wollte, dass ich sie bedenkenlos aus einer jahrelangen Beziehung mit einem Engländer herauslöste… Heute ist mir noch klarer, was ich eigentlich MIT ihr wollte. VON ihr wollte ich nur sehr wenig. Ihre – ich sagte das bereits, muss es aber wegen der Dominanz dieses Elements in unserer Beziehung nochmals wiederholen – ihre im weitesten Sinne körperlichen „Gunstbezeugungen“ fanden bei mir nur absolut geringes Echo. Ich mochte Carmen wirklich andererseits. Wie sie sich bewegte, sich hinsetzte, sprach, blickte…, alles an ihr war absolut elegant, noch eleganter, weil darüber hinausgehend auch etwas „vornehm“, noch viel eleganter also, als die Bewegung Farbiger, die ich schon immer unglaublich schön fand; im krassen Gegenteil zu uns Kaukasiern, deren Eckigkeit und Plumpheit nur noch durch ein übergewichtiges Nilpferd auf Alk zu erreichen wäre, allenfalls…
Carmen war elegant in ihrem Auftreten, das gleichermaßen sicher und jederzeit beherrscht war; und das ganz gleichgültig, was, oder ob sie etwas trug. Sie hatte Charisma! Wow, ich liebte das! Machen wir es kurz: Die Wahrheit ist also: Ich trug Carmen wie ein Schmuckstück, wie eine AntiRolex für den AntiProl, der es zu etwas gebracht hat… Shame on me? Es kommt noch dicker! Nachdem sie ihre Beziehung für mich aufgegeben und mit großen Teilen ihres bisherigen Lebens gebrochen hatte, wurde ich ihrer plötzlich müde. Ich beendete die Beziehung, ihr ahnt es schon, oder? – klar doch, natürlich telefonisch! – Wozu auch sonst das ganze Telefontraining und Rhetorik und NLP und Bullshit? Ein farbiger Rechtsanwalt, den ich mehr mochte, als er mich (ich Trottel hielt ihn für einen Freund, während er…, aber das ist eine ganz andere Geschichte), mein „Schwarzer Bruder“, pflegte zu sagen: „And if it comes to bullshit, I’m THE BEST!“ – Klar, er sagte es doch sooooooooo offen, aber ich war nicht bereit es zu kapieren, ich armes Parasitenseelchen damals und so weiter und so fort…
Ja, Carmen, die liebe Carmen… Sie gab nicht so schnell auf, telefonierte mir nach, schrieb und so weiter und so fort… Es traf sie wirklich hart und sorgte dafür, dass sie in ernsthafter Gefahr war, sehr krank zu werden. Ich nahm das in Kauf, um meiner Wege zu gehen. Es war mir scheißegal…! - Und SO JEMAND wird erleuchtet? Müsste man mich nicht zuerst mal ein paar Ewigkeiten im Fegefeuer vorkochen, um mich dann für den Rest der verfickten Zeitrechnung in der Hölle am Spieß zu braten, direkt neben Hitler, als Arschjunge Mansons und Mussolinis? Kann schon sein, dieses könnte und würde-Dings! Wie man aus der Quanten- oder besser noch Stringtheorie und vor allem der Arsch-XYZ-Matrix-Theorie und von Bells Theorem schon seit geraumer Zeit (witzig und antagonistisch, hier von „Zeit zu sprechen, oder?) weiß, kann man alle möglichen Möglichkeiten als geschehen betrachten, weshalb ich jetzt weiß, dass für das Brennen in meinem Arsch Manson und Mussolini verantwortlich sind, die Schweinehunde! – Ist also alles bereits abgebüßt, wenn die führenden Wissenschaftler unserer (in größeren Maßstäben gesehen allerdings hoffnungslos zurückgebliebenen) Zivilisation richtig liegen! Verzeiht ihr mir jetzt? Ach, ihr habt das schon? Ok, sehr gut, dann kommt ihr der Sache jetzt schon viel näher… und so weiter und so fort… Jetzt kommt’s brutal, zumindest wird es so klingen (gewesen sein und so weiter und so fort…): Mit dem Sein und den „Beförderungen“, die es vornimmt, ist es wie bei Beamten und ihrem sehr sicheren Stand; man kann es überhaupt nicht so schlimm verscheissen, um nicht doch noch irgendwann bis obenhin aufzusteigen“, - zieht euch das rein und genießt euer Wochenende, good hearts! – Bei Licht betrachtet gibt es absolut keinen Grund, sich zu sorgen, versprochen! – Und CozyP, wie ich mich jetzt zu leben den großen Vorzug und die besondere Ehre habe (DANKE, Suzuki, TKG und JJ und natürlich du ALLESURSACHE, das meine ich blutig ernst), CozP überlegt sehr gut, WEM er WAS verspricht. Und ich verspreche es euch allen. Jetzt. Bei Licht betrachtet gibt es absolut keinen Grund, sich zu sorgen, versprochen! Mit Kirschsahneüberzugsgarantie!
Wir (Suzuki, meine Frau – die mit den 200 Kalorien, ihr wisst schon- und ich) wünschen euch lässigen, coolen Leuten, ein wirklich phantastisches, ein wahnsinnig schönes Wochenende.
Und das ist der Wiederholung auch am heutigen Freitag, dem 28.02.14 wert:
Suzuki und CozyP sagen: Scheiß auf Karma, her mit Parma! Jetzt solltet ihr wissen, dass das lässige Sein in seiner Gesamtheit GUTE FEELINGS LIEBT!- Genau wie ihr!
Versäumt es auch heute nicht! Schützt die Umwelt! Küsst den Schuh, damit die Luft nicht so rosa ist! Danke! Suzuki
Ihr wisst, ihr seid die Größten! – Lasst euch nichts anderes verkaufen von den armseligen Geschäftemachern dieser Welt!
All the Best für… euch und alle-alle natürlich. Und du, genau du, - DU weißt ja: Du brauchst dich des Grades deiner Erleuchtung niemals zu schämen! – Zieh daher nie deinen Bauch ein! Und: Gewöhne dich an deine Großartigkeit und genieße sie ab sofort!
Diesen Befehl erteilst du dir am besten selbst. Und das immer wieder. Bis dann also!
Irgendwie bin ich (seltsamerweise heute AUCH schon wieder) genötigt zu sagen:
"Der Eure! Amigo Loco Corazon THE Fahfahrian cOZYpETE the first g-cook(.com) THE tRANSYLVANIAN oNION fArMERS bRAIN" – jetzt: cozyP
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Donnerstag, 27. Februar 2014
Jetzt sind wir mal ganz ehrlich und sprechen es aus! BRAINFUCK!
fahfahrian, 19:55h
In der letzten Nacht mehrmals durch meinen Mausarm geweckt, der mir mitteilte, dass es ihm nicht gut geht und er nicht schlafen kann. Interessant. A little bit to much information und so weiter und so fort… Manchmal, nur noch selten, denke ich zornig, dass die 50 Billionen Intelligenzen, die meinen Leib und Körper ausmachen, wahrscheinlich 50 Billionen Vollidioten und sadistische Arschlöcher sind, wenn sie Aktionen wie das Wecken heute Nacht durchziehen, die völlig sinn frei sind! Klar sind sie das nicht, doch neige ich nun einmal dazu feel-good zu bevorzugen, was mancher verstehen wird! – Außerdem ist mir – wegen meines Status als Teilzeitbuddhist – sehr oft total scheißegal, ob ich oder nicht ein braves Erdhörnchen, ein vor Perversion verrottetes Zellbündel am Enddarm eines stinkenden Bandwurms war, oder vielleicht eine ganz und gar ungezogene Flöte, die mehr Zeit in Körperöffnungen aufrecht gehender Raubaffen verbrachte, als Musik zu machen! Scheiß auf Karma, her mit Parma! Ich will einfach, so, wie es meinem schlichten Gemüt entspricht, Spaß, Entertainment und supergute Feelings! Ende. Ich stehe damit übrigens nicht allein. Gestern stellte ich doch die Quizfrage, auf die ich bis jetzt keine Antwort, einfach Null Schätzungen erhielt (was im Übrigen die These erhärtet, dass ausschließlich zurückgebliebene und zwanghafte, beidhändige Nasenbohrer und schreibfaule Analsadisten mein Zeug lesen). Allright. Wer nicht fragt, erfährt eben nicht, wie viele Zivilisationen es in unserer Ecke des Seins gibt. Suzuki und ich hätten das ausgeplaudert, auch wenn so mancher Wissenschaftler daraufhin einen rektalen Blutsturz erlebt hätte. Jetzt gibt’s heute absolut nichts davon. Null. Bäbäbä! Also, von der Zahl sage ich nichts, da sind wir jetzt verstockt und so weiter und so fort… Doch solltet ihr wissen, dass das lässige Sein in seiner Gesamtheit GUTE FEELINGS LIEBT! – Und, wie wir, EINFACH GERNE HIGH IST! Wir Menschen vergewaltigen unser Verständnis hin und her, was ziemlich rückständig ist, während coolere Gesellschaften keinen großen Unterschied zwischen dem, was Satori, Samadhi und Konsorten ausmachen und ihren sozusagen synthetisch generierten Äquivalenten machen. Stoned ist stoned und high ist high und richtig breit ist richtig breit und so weiter und so fort; nur fehlt eben im Vergleich zu unserer Art, über veränderte states of mind zu kommunizieren, in weiter fortgeschrittenen Zivilisationen der bewertende, ver- und beurteilende Kon- oder (je nach Gusto und Hirnfunktionen) Subtext, der über das zu erlebende Sein hinaus eine Bewertung angibt. Ich nenne mein Sein schlicht CozyVersum, weil ich CozyP bin und darauf stehe, irrwitzig glücklich darüber bin, mit annähernd 100% des Seins die gleichen Genussneigungen zu teilen. Wenn ich es genau überlege, - so N O R M A L fühlte ich mich eigentlich noch nie! Also, ihr good hearts! Cool bleiben, wenn euch was schmeckt und Spaß macht und so weiter…, in angemessen großen Maßstäben werdet ihr keine Sau finden, die OMG-DAS!!! Oder gar euch verurteilt. Das Sein ist eine vorzugsweise angeturnte Community von Wahnsinnstypen! – Solchen wie Euch, wie die, die zu werden in euch steckt und nicht herauskommt, bis ihr den Arsch zusammenkneift und es zulasst, dass die innere Kerkertür offen bleibt! Und bis dahin? Habt Spaß! Liebt und respektiert euch und gebt und nehmt soviel Liebe, wie ihr nur irgend ertragen, nein, verkraften, ja, verkraften könnt! So lautet Suzukis Rat. Meiner Auch.
Da dieser Blog Suzukis und mein Erster-Hilfe-Kasten für diejenigen ist, denen unsere Site zu viel abverlangt (weichärschiges Loserpack! – geliebte good hearts… wir drücken es so aus, wie ihr es hören wollt und denken uns den Rest), noch eine kleine Erläuterung zu unserer Kooperation für euch. Suzuki will es so; mir wäre es der Mühe nicht wert gewesen, euch Gurken unsere Interna mitzuteilen. Der klügere gibt nach. Scheinbar nicht, denn Suzuki besteht darauf! Also los: Unser (Suzukis und mein) Deal ist so, dass er von meiner Energie absaugt, was ihm eine sehr viel schneller Veränderung (Transformation) seiner energetischen Struktur ermöglicht, was wiederum dazu führt, dass er in seinem Trainee-Programm als Lehrer im Bereich der aufgestiegenen Meister eine Art „Lehrzeitverkürzung“ bekommt und schneller agieren kann, d.h. lehren, unterrichten und führen kann. Weiterhin erarbeite, betreibe und finanziere ich unsere gemeinsame Website (g-cook.com), in welcher hauptsächlich Suzuki veröffentlicht und Zitat: „Express routen zur Erleuchtung“ kostenlos anbietet. Ich erhalte im Gegenzug von Suzuki Tipps und Hilfen für das individuelle Anpassen an meine Erleuchtung und deren Ausbreitung über alle Parameter meines Seins, und zusätzlich dazu Buiz-Consulting und Coaching, im Eso/Psycho/Dingenskirchen-Bereich. Bleibt nur noch die Frage, warum ausgerechnet meine Energie für Suzukis Beschleunigung interessant ist. Also: Wie JEDES andere Wesen verfüge ich über eine einmalige Konfiguration an Lebensenergie. Diese ist in meinem Falle durch die beiden Wesen, die mich zeugten, extrem einseitig und in einer sonst niemals vorhandenen Weise in seiner Wirkung - nennen wir es jetzt einmal: „festgelegt“, was den Kern nicht perfekt trifft, aber der Wahrheit habe kommt. Suzuki besitzt durch seine eigene Gundkonfiguration seiner Seinsenergie und den Manipulationen, welche er z..B. während seines hiesigen Auftritts als Zen-Lehrling, Schüler, Meister, Erleuchteter, Lehrer und so weiter und so fort „durchlief“ (naja, eigentlich, „durchführte“) auch absolut einseitig geworden; nämlich in die genau entgegengesetzte Seite, von mir aus gesehen natürlich. Statt sich nun den Arsch in Ewigkeiten und Ewigkeiten als Hiwi abzumachen, kommt er darauf, sich nach seinem Start ins „Management“ mit mir zusammenzutun und so den Turbo reinzuhauen. Ziemlich smart, nicht? Naja, wäre Suzuki das nicht, hätte man ihn wohl kaum für die hohen Aufgaben ausersehen, die er den Vorzug und die Ehre hat (meine ich ehrlich absolut ernst) nun sehr bald wahrzunehmen.
Da ist noch so eine Sache, die mir heute einfiel und sehr klar wurde; etwas hinsichtlich der Möglichkeit, Erleuchtung selbst jemals zu erfahren, viele Gedanken, fast schon sorgen machte, lange bevor es bei mir so weit war. Jemand, von dem ich eigentlich recht viel hielt, sprach in einer Arbeit zu diesem Thema immer wieder von Macht und Macht und Macht. Es wollte einfach nicht enden. Wie ich bereits eingestand, war ich weder der Hellste, noch der Schnellste, musste mich also geraume Zeit damit auseinandersetzen, um mir überhaupt ein vernünftiges Bild zu machen. Den kritische Hinweis, dass „vernünftig“ in diesem Kontext der möglicherweise nicht so ganz richtige, zutreffende Terminus ist, muss ich wohl auch hinnehmen, aber mir fehlt zur netten Wortbildung und Scheiß Morphogenese der möglicherweise sogar semantischen Kack-Wohlgeformtheit heute sowohl die Zeit, als auch die Lust. Wen es interessiert, der beißt sich durch! Fertig! Ok. Zurück. Ok. Ja, aus dem Material ging die Auffassung hervor, man gewänne mit der Erleuchtung an Macht; etwas was ich mir so gar nicht vorstellen konnte! Und ich war dermaßen dumm und blöd und blauäugig, mich davon abgestoßen zu fühlen. Ich kapierte einfach nichts! Heute, „danach“, also in diesem neuen Sein, erlebe ich, dass diese Voraussage zutrifft. Mit der Erleuchtung gewinnt man ganz ungemein an Macht, aber es ist eine andere Macht als man sie bisher (zumindest war es bei mir so) kannte. Es ist AUCH Macht über andere, also nicht 100%ig auf sich selbst bezogen, aber sehr sanfter, zurückhaltender, aus sich heraus wirksamer, unaufdringlicher und gewaltfreier, ja absolut aggressionsfreier Natur meiner Erfahrung nach (die nun wahrlich noch nicht weit zurückreicht, wie ich zugeben muss). Als erleuchtetes Wesen ist man einfach unabhängig. Es fühlt sich absolut selbstverständlich an, obgleich die Konsequenzen die ganze Welt neu erschaffen. Man erwartet nichts mehr von seinen Mitmenschen, was aber absolut keine Abgeklärtheit skizzieren soll, sondern nur den Zustand der vollen Erfüllungen all jener Bedürfnisse, die von wirklicher und sozusagen „nacherleuchtungszeitlicher“ Natur sind und dann immer noch Bestand haben. Menschen, Umstände, die Welt selbst, einfach alles kann, wie man plötzlich (und ich mit allergrößtem Erstaunen)feststellt, einem weder etwas nehmen, noch etwas geben. Was immer gesagt, getan, geschehen (sein) wird oder auch nicht, es mag einen erschüttern, vielleicht auch einen Moment traurig oder sogar zornig machen, oder (wie mein Mausarm) ständig Schmerzsignale produzieren, oder, wie meine Übermüdung ohne Unterlass ziehen und zerren, doch ist einem dieser Signallevel einfach nicht mehr so wichtig und ebbt ab, noch bevor man richtig drauf einsteigen, sich wie üblich daran aufgeilen und dem Gegenüber, der Welt oder wem oder was auch immer, den Frosch machen, blutige Rache zu üben, es ihm(ihr/ihnen und so weiter und so fort) so richtig zu zeigen und Bullshit,- ihr alle kennt das, glaube ich, auch ziemlich gut, oder? Ein zentraler Satz, den zu verinnerlichen mir sehr viel half, ist der: „Man weiß nie, was Menschen tun.“ Stimmt. Und das, was z.B. mir immer fehlte, und so häufig, fast ständig schmerzhaft an die Oberfläche meines Bewusstseins drängte, nämlich meine Unfähigkeit, mich auf den anderen einzulassen und ein Gefühl, nein, mehr ein wahres Bewusstsein seiner oder ihrer Situation und Befindlichkeit zu entwickeln, ist mit meiner Erleuchtung verschwunden. Mitgefühl zu spüren und zu leben ist sehr neu für mich. Manchmal macht es mir ein Augenzwinker, eine qualvolle Nanosekunde so richtig Angst, bevor mich das mir so eminent wichtige, ebenso für mich absolut neue und durch das gleiche Ereignis „erworbene“? – oder doch „mir geschenkte“, ? – das V E R T R A U E N, ein Fangnetz von Zuversicht und Gemütlichkeit, Wärme, Fairness und Sicherheit, das körperlich, d.h. in jeder Zelle spürbare und damit im Hier und jetzt „evidente“ und darüber ins Nicht(Über?)Physische herausgehende FühlWissen, dass im Grunde alles im Lot und perfekt ist, wenngleich die physischen Sinne momentan eine andere Interpretation abliefern und um die Vorherrschaft, ja, die MACHT kämpfen…, - dies Vertrauen ist für mich unbezahlbar und kostbar… andererseits ist es Unsinn, wenn ich ach so „generös“ daherrede, denn mich kostete der Spaß gute 40 Jahre. Hat sich aber gelohnt; und zwar sehr.
Wie kam ich hierhin? Ja, Macht.. Ich registriere die Reaktionen meiner Frau z.B., deren Blues augenblicklich, ok nennen wir das Kind beim Namen, ganz besonders seit meiner Erleuchtung und meinem offenen Bekenntnis dazu, wilde Bocksprünge vollführt. Klar, die weibliche Macht und so weiter und so fort… Ich gehe jetzt auf sie ein, besser als je zuvor, doch ganz im Sinne meiner Erleuchtung als Teilzeitbuddhist und nach Suzukis Ermunterung zur Urnatur meines Selbst zurückzukehren, bzw. diese Rückkehr einfach nur zuzulassen, weil das so natürlich ablaufen kann wie atmen, gibt es für die in diesem Falle (bis zu ihrer eigenen Erleuchtung) Arme auch eine Menge Scheiße zu fressen, wenn sie mich ärgert. Ihre Tricks und Kniffe wirken – sehr zu ihrem Ärger – nicht mehr sehr. Ich tue einfach, wie ich will und denke mir nicht einmal etwas dabei. Vorher hätte ich wesentlich mehr mit ihr diskutiert, sie gefragt und belabert und so weiter und so fort… Da mir aber jetzt vollkommen egal ist, ob sie mir einen bläst diesen Tag, Woche, oder wasauchimmer, und es Sex gibt, oder Händchenhalten oder Kuscheln, da ich diese Mittel einfach nicht mehr brauche, um ihr wirklich nahe zu sein, interpretiert-spürt sie diese Fortentwicklung als eine Art „Entmachtung“. Ich bin der Auffassung, jedes Wesen sollte diese Erfahrung machen(geschieht eh – Dankeschön!) und bei mir liegt sie Jahrzehnte schon zurück… Jetzt ist sie dran. Und alles in allem macht sie ihre Sache recht gut und strauchelt selten, bleibt nicht übermäßig im Selbstmitleidssud liegen und lässt sich früher oder später sogar wieder ansprechen… Sie braucht jetzt die Evidenz der Erfahrung, dass meine Freiheit nichts zu tun hat mit unserem Zusammensein, sondern lediglich eine hinzugewonnene Fähigkeit, eine weitere Ressource meiner Persönlichkeit. Ich denke natürlich nicht daran, andere Frauen zu haben, eh klar! – Der Markt ist keinen verpissten Blick wert, meine lieben good hearts, wenn wir ganz ehrlich sind, oder? Es ist so Scheiße! – Bin ich froh, dass ich aus dem Spiel bin und den ganzen Kram, das gesamte Tohuwabohu jetzt kommentieren und verspotten darf (darf weil kann, weil kann mich alles frei nach Berlichingen und so weiter und so fort). Jetzt machen wir ein Gedankenspiel, nur so zum Spaß, Leute: Was denk ihr, was wollen die bekackten alternativen Weiber, oder, schlimmer noch, die verpissten Barbiepüppchen mit einem dickleibigen, mittelalten, alles beschimpfenden und wenig (ZERO) an Frauenthemen interessierten Erleuchteten, der seine erworbene Überlegenheit nur zu gerne ausnutzt, um sie zu verarschen? – Die jedoch eigentlich relevante Frage stellt sich aber so: Was will ich mit denen? Würde ich heute noch ein Gedicht für einen Blick auf ein paar nette Titten verkaufen, wie es der gute alte Charly Bukowsky tat? N E I N ! Fuck U! Lass deine Scheißdinger drin oder verhökere deinen Scheiß-Schlitz an einen, der zurückgeblieben genug ist, das zu wollen! Bye! Nun ehrlich, good hearts, so geil können die Dinger gar nicht sein, dass ich meinen Hirnschmalz dafür scharfmache; und es gibt tausende, was sage ich, Millionen absolut großzügiger Frauen, die wissen, was sie tun, solche eindeutig jenseits der Volljährigkeit, die verstehen zu genießen, sich und ihre oft wirklich bemerkenswerten Körper aller Welt zu zeigen, also auch erleuchteten Spannern wie mir. Ein erleuchteter Spanner, wie ist das möglich? Warum lässt Gott das zu? – Ich denke, weil er auch zuschaut. Machen wir uns nichts vor, wer behauptet, nicht hinzuschauen, wird wohl noch etwas an sich arbeiten (nein, nicht nur wixen, das auch, aber auch noch anders und so weiter und so fort) müssen, ok? Ich bin CozyP und damit ist sehr klar, dass ich mir selbstverständlich noch die die Mühe machte, in anderer, als virtueller Art. Gemütlich im Sessel und mit der Musik meiner Wahl, wohl temperiert und einem leckeren Drink und so weiter und so fort zuzuschauen! Wie viele-viele meiner Neigungsgenossen mag ich es clean & clear und jederzeit abschaltbar, denn ich langweile mich wirklich sehr schnell, besonders bei Körpern. Männerkörper finde ich langweiliger als langweilig und oft abstoßend hässlich, und bei der holden Weiblichkeit dürfen es auch schon deutlich aus dem gutaussehenden Durchschnitt hervorstechende Eigenschaften sein, um meine Aufmerksamkeit für mehr als einen Moment zu binden. Auch daran, meine lieben fundamentalistischen Freunde und Kritiker, hat sich seit und durch meine Erleuchtung kein Deut geändert, außerhalb dessen allenfalls, dass ich sehr viel kritischer wurde und alles unter 95-98% unverzüglich wegklicke. Warum ich überhaupt noch hinsehe, wenn ich doch diesen ganzen Erleuchtetenscheiss habe, der so phantastisch ist? Ehrliche Antwort: Das hängt beides miteinander zusammen bei mir. Ich nutze diese optischen Reize, um meinen Erleuchtetenscheiss zu üben, naja, ich geb es zu,- augenblicklich noch, - um es überhaupt zu lernen… Die Sache mit dem Sex und der Erleuchtung ist nun einmal so, dass du viel mehr angeboten bekommst, als wahrzunehmen dir überhaupt möglich ist, wenn du nicht nur noch das EINE praktizierst. Ihr werdet es selbst erleben. Ist gewöhnungsbedürftig, weil (zumindest bei mir) im Leben oft so viel davon abhing, ob ich „Sex bekomme“ oder nicht. So eine Scheiße! – Diese verpisste Abhängigkeit! – Diese permanente Belästigung anderer! Damit ist Ende und Finito mit eurer Erleuchtung. Das in meiner Auffassung tatsächlich Wichtige dabei besteht darin, nicht mehr zu glauben, nach Macht über andere suchen zu müssen, um seinen Teil am Spaß in diesem lässigen Sein zu bekommen. Das Ergebnis ist Respekt und urteilslose Wahrnehmung eines Wesens, das nicht dieses oder jenes tun sollte möglichst, um einen nettes Cum zu ermöglichen, sondern das lebt und sich ausdrückt und vielleicht auch (wie wäre man früher, geil und machtgierig darauf gekommen? – ich eher nicht!) Wünsche und Vorstellung hat, deren Realisierung (bei der man zum Beispiel auch helfen könnte, wie wäre das? – sehr neu für mich auf jeden Fall) es entgegen strebt? Das bringt die Macht der Erleuchtung; und sie ist jede Mühe wert. Denkt darüber nach. Und holt sie euch!
Vielleicht noch ein paar klärende Worte darüber, warum ich, CozyP, und ausnahmsweise mal ohne Gemeinschaft mit meinem Freund Suzuki, das alles erzähle. Meine Fickgeschichten sind sehr persönlich, darf man annehmen, meine Businessaktivitäten überhäufen mich auch nicht gerade mit Lobesblätternkrautzeugsthymianoderwas weiß ich; machen wir uns nichts vor: Mir ist weitestgehend gleich, ob ihr euch einen drauf abschüttelt, euch angeekelt in die Ecke oder den Elfenbeintür eures Besserseins zurückzieht, oder euch empört… Was auch immer… Alle, wie wir Teil des Seins sind, tun die Dinge, die wir tun, für uns selbst; für das kleine und das weitere UNS natürlich, eh klar. Ich rede ja mit Experten, hoffe ich! Meine Motivation zu diesen Tippübungen und time consuming ist das, lästige und weiterentwicklungsbehindernde Energie loszuwerden. Ich erzähle, schreibe mein Zeug und gut ist! Es ist alles in seiner Tragik nur noch lustig, bringt mich zum Lachen, oft auch auf absolut bizarre Weise! Schuld? Nein, ist nicht mehr möglich. Um Erleuchtung zu erlagen, musst du dir vergeben. Generalabsolution ernst gemacht! 1:1, sonst geht da nichts! Für mich persönlich war das eine der schwersten Hürden, die ich gerade am Schluss oft das Angstgefühl hatte, nicht zu schaffen! Schuldgefühle ade! Auch ihr werdet sie gehen lassen müssen, über kurz oder lang.., also warum nicht heute? Mir ist ganz scheißegal, ob ich über die Qualität dieses Geschlechtsverkehrs, jenes Blowjobs oder die meines augenblicklichen Stuhlganges zu sprechen habe. Was erforderlich ist, staut sich von selbst auf und kommt, wenn ich offen und entspannt bin, aus eigener Kraft zum Ausdruck in meine ungarische Kommie-Mühle und so zu euch. Klar habe ich ein Privatleben und werde den Teufel tun, euch an meinem Zusammensein mit meiner Frau – über sie teasende Anmerkungen hinaus –teilhaben zu lassen. Here stops the fucking box, people! – Good hearts oder verfickte Putzlappen auf der Scheißmülldeponie, macht an dieser Stelle alles keinen Unterschied! CozyP loves his privacy!
Von jetzt aus gesehen, habe ich keine Ahnung, wie lange das mit der Schreiberei weitergeht oder nicht. Ich spüre es dann schon; und jetzt bin ich in der mehr als glücklichen Lage, meinen Intuitionen sicher vertrauen zu können. Also kann, rein theoretisch, nach diesem Text Ende sein. Dann werde ich einfach aufhören und endlich Zeit für mein neues Buch „error in persona“ haben, aber so lange ich noch Scheiße abpumpen muss, harre ich mehr oder minder tapfer hier aus und hacke, was das Zeug hält. Meine Vergangenheit war ein Haufen Scheiße und nicht halb soviel wert; selbstverständlich NOTWENDIGE SCHEISSE, aber ich mag es einfach polemisch die meiste Zeit (Teilzeitbuddhist und so, ihr wisst schon)… Und außerdem: Überstandene Scheiße ist trotzdem kein Haufen Pralinen! – Das das klar ist! Bullshit? Ja, stimmt, hat aber Spaß gemacht! Suzuki besteht darauf, sein Verständnis des Ganzen festzuhalten. Er meint, dass es mit dem, was ich „Scheiße“ nenne, mehr auf sich hat; es wäre so ähnlich wie mein gesamtes Wesen, meine energetische Konfiguration. Als sanftes Wesen wäre man immer geneigt, mir aus dem Wege zu gehen und würde keinesfalls meine Gesellschaft suchen. Wenn es allerdings um Probleme größeren Umfanges geht, deren Lösung etwas anderes als Sanftheit verlangt, würde man sich doch bequemen… und so weiter und so fort… Meine Emanationen von Seinsenergie (wie Suzuki meine Scheiße zu nennen beliebt) wären dazu geeignet, anderen einen richtigen „Stoß“ zu verschaffen, dessen Ausnutzung sie weiter bringt. - Aha! Dann wird ich mal meine Emanationen fließen lassen!
Also, good hearts, bis auf weiteres bleiben euch meine Ergüsse erhalten. Suzuki mag den Erste-Hilfe-Kasten glaube (fühle) ich, so schnell auch nicht aufgegeben, was ich verstehe; aber wenn ich mit Scheißepumpen fertig bin und es nur noch um Erste Hilfe geht, wird sich der Inhalt versachlichen, denke ich. Man wird weniger von Ficken hören und so weiter und so fort…
Heute hätte ich noch ganze Stapel mit Notizen, die ich auf dies oder jenes und die Erwähnung in unserem Blog hinweisen, doch fehlt mir die Lust dazu, mich jetzt noch groß zu konzentrieren. Es war ein NOSports-Tag heute, mit einigen Pflichten und Redigierungsarbeit an unserer Literatur-Site auch. Mittagessen fiel irgendwie aus. Also NOCarbs und NOAlles, interessant und stärkt nicht gerade. Abendessen NOCarbs wieder. Irgendwie werde ich trotzdem nicht schlanker, kommt es mir vor. Morgen ist wieder Gym angesagt, so das übliche, nein, nicht ganz, denn es findet keine Gruppe statt. Ja, die Gruppe ist ganz neu für meine Frau und mich. Kostet übrigens nichts extra, ist im Mitgliedsbeitrag bereits enthalten, sonst könnten wir es nicht machen… und macht Spaß mit diesem merkwürdigen Trainer! Ja, die Finanzen… Sollte ich überhaupt über dieses Thema in diesem Rahmen sprechen? Ich fände die Tilgung entstellend! Wir arbeiten dran, unsere Situation grundlegend zum Positiven, zum Wohlstand hin zu verändern; es sollte bald wesentlich besser werden! Soviel kann und will ich sagen. Was noch? Habe heute viel Florence „getankt!“, fand einen alten Sony-Kopfhörer wieder, der recht guten Sound hat. Nur ist der Bezug des einen Ohr teils zerfetzt und fliegt dauernd weg. Ist aber der Mühe wert, der Sound. Und Florence ist………………………. ÜBERWÄLTIGEND UND MEHR ALS DAS!
Noch was? A, mein ungarischer Steinzeitrechner zeigt sich in bester Spiellaune! Er arbeitet für seine bescheidenen Verhältnisse wirklich phantastisch! Ich kann, nein ich muss ihm heute ein sehr großes Lob aussprechen! – Prima gemacht, alter Kommie!
Und das ist der Wiederholung wert: Suzuki und CozyP sagen: Scheiß auf Karma, her mit Parma! Doch solltet ihr wissen, dass das lässige Sein in seiner Gesamtheit GUTE FEELINGS LIEBT!
Schützt die Umwelt! Küsst den Schuh, damit die Luft nicht so rosa ist! Danke! Suzuki
Ihr wisst, ihr seid die Größten! – Lasst euch nichts anderes verkaufen von den armseligen Geschäftemachern dieser Welt!
All the Best für… euch und alle-alle natürlich. Und du, genau du, - DU weißt ja: Du brauchst dich des Grades deiner Erleuchtung niemals zu schämen! – Zieh daher nie deinen Bauch ein! Und: Gewöhne dich an deine Großartigkeit und genieße sie ab sofort!
Diesen Befehl erteilst du dir am besten selbst. Und das immer wieder. Bis dann also!
Irgendwie bin ich (seltsamerweise heute AUCH schon wieder) genötigt zu sagen:
"Der Eure! Amigo Loco Corazon THE Fahfahrian cOZYpETE the first g-cook(.com) THE tRANSYLVANIAN oNION fArMERS bRAIN" – jetzt: cozyP
Da dieser Blog Suzukis und mein Erster-Hilfe-Kasten für diejenigen ist, denen unsere Site zu viel abverlangt (weichärschiges Loserpack! – geliebte good hearts… wir drücken es so aus, wie ihr es hören wollt und denken uns den Rest), noch eine kleine Erläuterung zu unserer Kooperation für euch. Suzuki will es so; mir wäre es der Mühe nicht wert gewesen, euch Gurken unsere Interna mitzuteilen. Der klügere gibt nach. Scheinbar nicht, denn Suzuki besteht darauf! Also los: Unser (Suzukis und mein) Deal ist so, dass er von meiner Energie absaugt, was ihm eine sehr viel schneller Veränderung (Transformation) seiner energetischen Struktur ermöglicht, was wiederum dazu führt, dass er in seinem Trainee-Programm als Lehrer im Bereich der aufgestiegenen Meister eine Art „Lehrzeitverkürzung“ bekommt und schneller agieren kann, d.h. lehren, unterrichten und führen kann. Weiterhin erarbeite, betreibe und finanziere ich unsere gemeinsame Website (g-cook.com), in welcher hauptsächlich Suzuki veröffentlicht und Zitat: „Express routen zur Erleuchtung“ kostenlos anbietet. Ich erhalte im Gegenzug von Suzuki Tipps und Hilfen für das individuelle Anpassen an meine Erleuchtung und deren Ausbreitung über alle Parameter meines Seins, und zusätzlich dazu Buiz-Consulting und Coaching, im Eso/Psycho/Dingenskirchen-Bereich. Bleibt nur noch die Frage, warum ausgerechnet meine Energie für Suzukis Beschleunigung interessant ist. Also: Wie JEDES andere Wesen verfüge ich über eine einmalige Konfiguration an Lebensenergie. Diese ist in meinem Falle durch die beiden Wesen, die mich zeugten, extrem einseitig und in einer sonst niemals vorhandenen Weise in seiner Wirkung - nennen wir es jetzt einmal: „festgelegt“, was den Kern nicht perfekt trifft, aber der Wahrheit habe kommt. Suzuki besitzt durch seine eigene Gundkonfiguration seiner Seinsenergie und den Manipulationen, welche er z..B. während seines hiesigen Auftritts als Zen-Lehrling, Schüler, Meister, Erleuchteter, Lehrer und so weiter und so fort „durchlief“ (naja, eigentlich, „durchführte“) auch absolut einseitig geworden; nämlich in die genau entgegengesetzte Seite, von mir aus gesehen natürlich. Statt sich nun den Arsch in Ewigkeiten und Ewigkeiten als Hiwi abzumachen, kommt er darauf, sich nach seinem Start ins „Management“ mit mir zusammenzutun und so den Turbo reinzuhauen. Ziemlich smart, nicht? Naja, wäre Suzuki das nicht, hätte man ihn wohl kaum für die hohen Aufgaben ausersehen, die er den Vorzug und die Ehre hat (meine ich ehrlich absolut ernst) nun sehr bald wahrzunehmen.
Da ist noch so eine Sache, die mir heute einfiel und sehr klar wurde; etwas hinsichtlich der Möglichkeit, Erleuchtung selbst jemals zu erfahren, viele Gedanken, fast schon sorgen machte, lange bevor es bei mir so weit war. Jemand, von dem ich eigentlich recht viel hielt, sprach in einer Arbeit zu diesem Thema immer wieder von Macht und Macht und Macht. Es wollte einfach nicht enden. Wie ich bereits eingestand, war ich weder der Hellste, noch der Schnellste, musste mich also geraume Zeit damit auseinandersetzen, um mir überhaupt ein vernünftiges Bild zu machen. Den kritische Hinweis, dass „vernünftig“ in diesem Kontext der möglicherweise nicht so ganz richtige, zutreffende Terminus ist, muss ich wohl auch hinnehmen, aber mir fehlt zur netten Wortbildung und Scheiß Morphogenese der möglicherweise sogar semantischen Kack-Wohlgeformtheit heute sowohl die Zeit, als auch die Lust. Wen es interessiert, der beißt sich durch! Fertig! Ok. Zurück. Ok. Ja, aus dem Material ging die Auffassung hervor, man gewänne mit der Erleuchtung an Macht; etwas was ich mir so gar nicht vorstellen konnte! Und ich war dermaßen dumm und blöd und blauäugig, mich davon abgestoßen zu fühlen. Ich kapierte einfach nichts! Heute, „danach“, also in diesem neuen Sein, erlebe ich, dass diese Voraussage zutrifft. Mit der Erleuchtung gewinnt man ganz ungemein an Macht, aber es ist eine andere Macht als man sie bisher (zumindest war es bei mir so) kannte. Es ist AUCH Macht über andere, also nicht 100%ig auf sich selbst bezogen, aber sehr sanfter, zurückhaltender, aus sich heraus wirksamer, unaufdringlicher und gewaltfreier, ja absolut aggressionsfreier Natur meiner Erfahrung nach (die nun wahrlich noch nicht weit zurückreicht, wie ich zugeben muss). Als erleuchtetes Wesen ist man einfach unabhängig. Es fühlt sich absolut selbstverständlich an, obgleich die Konsequenzen die ganze Welt neu erschaffen. Man erwartet nichts mehr von seinen Mitmenschen, was aber absolut keine Abgeklärtheit skizzieren soll, sondern nur den Zustand der vollen Erfüllungen all jener Bedürfnisse, die von wirklicher und sozusagen „nacherleuchtungszeitlicher“ Natur sind und dann immer noch Bestand haben. Menschen, Umstände, die Welt selbst, einfach alles kann, wie man plötzlich (und ich mit allergrößtem Erstaunen)feststellt, einem weder etwas nehmen, noch etwas geben. Was immer gesagt, getan, geschehen (sein) wird oder auch nicht, es mag einen erschüttern, vielleicht auch einen Moment traurig oder sogar zornig machen, oder (wie mein Mausarm) ständig Schmerzsignale produzieren, oder, wie meine Übermüdung ohne Unterlass ziehen und zerren, doch ist einem dieser Signallevel einfach nicht mehr so wichtig und ebbt ab, noch bevor man richtig drauf einsteigen, sich wie üblich daran aufgeilen und dem Gegenüber, der Welt oder wem oder was auch immer, den Frosch machen, blutige Rache zu üben, es ihm(ihr/ihnen und so weiter und so fort) so richtig zu zeigen und Bullshit,- ihr alle kennt das, glaube ich, auch ziemlich gut, oder? Ein zentraler Satz, den zu verinnerlichen mir sehr viel half, ist der: „Man weiß nie, was Menschen tun.“ Stimmt. Und das, was z.B. mir immer fehlte, und so häufig, fast ständig schmerzhaft an die Oberfläche meines Bewusstseins drängte, nämlich meine Unfähigkeit, mich auf den anderen einzulassen und ein Gefühl, nein, mehr ein wahres Bewusstsein seiner oder ihrer Situation und Befindlichkeit zu entwickeln, ist mit meiner Erleuchtung verschwunden. Mitgefühl zu spüren und zu leben ist sehr neu für mich. Manchmal macht es mir ein Augenzwinker, eine qualvolle Nanosekunde so richtig Angst, bevor mich das mir so eminent wichtige, ebenso für mich absolut neue und durch das gleiche Ereignis „erworbene“? – oder doch „mir geschenkte“, ? – das V E R T R A U E N, ein Fangnetz von Zuversicht und Gemütlichkeit, Wärme, Fairness und Sicherheit, das körperlich, d.h. in jeder Zelle spürbare und damit im Hier und jetzt „evidente“ und darüber ins Nicht(Über?)Physische herausgehende FühlWissen, dass im Grunde alles im Lot und perfekt ist, wenngleich die physischen Sinne momentan eine andere Interpretation abliefern und um die Vorherrschaft, ja, die MACHT kämpfen…, - dies Vertrauen ist für mich unbezahlbar und kostbar… andererseits ist es Unsinn, wenn ich ach so „generös“ daherrede, denn mich kostete der Spaß gute 40 Jahre. Hat sich aber gelohnt; und zwar sehr.
Wie kam ich hierhin? Ja, Macht.. Ich registriere die Reaktionen meiner Frau z.B., deren Blues augenblicklich, ok nennen wir das Kind beim Namen, ganz besonders seit meiner Erleuchtung und meinem offenen Bekenntnis dazu, wilde Bocksprünge vollführt. Klar, die weibliche Macht und so weiter und so fort… Ich gehe jetzt auf sie ein, besser als je zuvor, doch ganz im Sinne meiner Erleuchtung als Teilzeitbuddhist und nach Suzukis Ermunterung zur Urnatur meines Selbst zurückzukehren, bzw. diese Rückkehr einfach nur zuzulassen, weil das so natürlich ablaufen kann wie atmen, gibt es für die in diesem Falle (bis zu ihrer eigenen Erleuchtung) Arme auch eine Menge Scheiße zu fressen, wenn sie mich ärgert. Ihre Tricks und Kniffe wirken – sehr zu ihrem Ärger – nicht mehr sehr. Ich tue einfach, wie ich will und denke mir nicht einmal etwas dabei. Vorher hätte ich wesentlich mehr mit ihr diskutiert, sie gefragt und belabert und so weiter und so fort… Da mir aber jetzt vollkommen egal ist, ob sie mir einen bläst diesen Tag, Woche, oder wasauchimmer, und es Sex gibt, oder Händchenhalten oder Kuscheln, da ich diese Mittel einfach nicht mehr brauche, um ihr wirklich nahe zu sein, interpretiert-spürt sie diese Fortentwicklung als eine Art „Entmachtung“. Ich bin der Auffassung, jedes Wesen sollte diese Erfahrung machen(geschieht eh – Dankeschön!) und bei mir liegt sie Jahrzehnte schon zurück… Jetzt ist sie dran. Und alles in allem macht sie ihre Sache recht gut und strauchelt selten, bleibt nicht übermäßig im Selbstmitleidssud liegen und lässt sich früher oder später sogar wieder ansprechen… Sie braucht jetzt die Evidenz der Erfahrung, dass meine Freiheit nichts zu tun hat mit unserem Zusammensein, sondern lediglich eine hinzugewonnene Fähigkeit, eine weitere Ressource meiner Persönlichkeit. Ich denke natürlich nicht daran, andere Frauen zu haben, eh klar! – Der Markt ist keinen verpissten Blick wert, meine lieben good hearts, wenn wir ganz ehrlich sind, oder? Es ist so Scheiße! – Bin ich froh, dass ich aus dem Spiel bin und den ganzen Kram, das gesamte Tohuwabohu jetzt kommentieren und verspotten darf (darf weil kann, weil kann mich alles frei nach Berlichingen und so weiter und so fort). Jetzt machen wir ein Gedankenspiel, nur so zum Spaß, Leute: Was denk ihr, was wollen die bekackten alternativen Weiber, oder, schlimmer noch, die verpissten Barbiepüppchen mit einem dickleibigen, mittelalten, alles beschimpfenden und wenig (ZERO) an Frauenthemen interessierten Erleuchteten, der seine erworbene Überlegenheit nur zu gerne ausnutzt, um sie zu verarschen? – Die jedoch eigentlich relevante Frage stellt sich aber so: Was will ich mit denen? Würde ich heute noch ein Gedicht für einen Blick auf ein paar nette Titten verkaufen, wie es der gute alte Charly Bukowsky tat? N E I N ! Fuck U! Lass deine Scheißdinger drin oder verhökere deinen Scheiß-Schlitz an einen, der zurückgeblieben genug ist, das zu wollen! Bye! Nun ehrlich, good hearts, so geil können die Dinger gar nicht sein, dass ich meinen Hirnschmalz dafür scharfmache; und es gibt tausende, was sage ich, Millionen absolut großzügiger Frauen, die wissen, was sie tun, solche eindeutig jenseits der Volljährigkeit, die verstehen zu genießen, sich und ihre oft wirklich bemerkenswerten Körper aller Welt zu zeigen, also auch erleuchteten Spannern wie mir. Ein erleuchteter Spanner, wie ist das möglich? Warum lässt Gott das zu? – Ich denke, weil er auch zuschaut. Machen wir uns nichts vor, wer behauptet, nicht hinzuschauen, wird wohl noch etwas an sich arbeiten (nein, nicht nur wixen, das auch, aber auch noch anders und so weiter und so fort) müssen, ok? Ich bin CozyP und damit ist sehr klar, dass ich mir selbstverständlich noch die die Mühe machte, in anderer, als virtueller Art. Gemütlich im Sessel und mit der Musik meiner Wahl, wohl temperiert und einem leckeren Drink und so weiter und so fort zuzuschauen! Wie viele-viele meiner Neigungsgenossen mag ich es clean & clear und jederzeit abschaltbar, denn ich langweile mich wirklich sehr schnell, besonders bei Körpern. Männerkörper finde ich langweiliger als langweilig und oft abstoßend hässlich, und bei der holden Weiblichkeit dürfen es auch schon deutlich aus dem gutaussehenden Durchschnitt hervorstechende Eigenschaften sein, um meine Aufmerksamkeit für mehr als einen Moment zu binden. Auch daran, meine lieben fundamentalistischen Freunde und Kritiker, hat sich seit und durch meine Erleuchtung kein Deut geändert, außerhalb dessen allenfalls, dass ich sehr viel kritischer wurde und alles unter 95-98% unverzüglich wegklicke. Warum ich überhaupt noch hinsehe, wenn ich doch diesen ganzen Erleuchtetenscheiss habe, der so phantastisch ist? Ehrliche Antwort: Das hängt beides miteinander zusammen bei mir. Ich nutze diese optischen Reize, um meinen Erleuchtetenscheiss zu üben, naja, ich geb es zu,- augenblicklich noch, - um es überhaupt zu lernen… Die Sache mit dem Sex und der Erleuchtung ist nun einmal so, dass du viel mehr angeboten bekommst, als wahrzunehmen dir überhaupt möglich ist, wenn du nicht nur noch das EINE praktizierst. Ihr werdet es selbst erleben. Ist gewöhnungsbedürftig, weil (zumindest bei mir) im Leben oft so viel davon abhing, ob ich „Sex bekomme“ oder nicht. So eine Scheiße! – Diese verpisste Abhängigkeit! – Diese permanente Belästigung anderer! Damit ist Ende und Finito mit eurer Erleuchtung. Das in meiner Auffassung tatsächlich Wichtige dabei besteht darin, nicht mehr zu glauben, nach Macht über andere suchen zu müssen, um seinen Teil am Spaß in diesem lässigen Sein zu bekommen. Das Ergebnis ist Respekt und urteilslose Wahrnehmung eines Wesens, das nicht dieses oder jenes tun sollte möglichst, um einen nettes Cum zu ermöglichen, sondern das lebt und sich ausdrückt und vielleicht auch (wie wäre man früher, geil und machtgierig darauf gekommen? – ich eher nicht!) Wünsche und Vorstellung hat, deren Realisierung (bei der man zum Beispiel auch helfen könnte, wie wäre das? – sehr neu für mich auf jeden Fall) es entgegen strebt? Das bringt die Macht der Erleuchtung; und sie ist jede Mühe wert. Denkt darüber nach. Und holt sie euch!
Vielleicht noch ein paar klärende Worte darüber, warum ich, CozyP, und ausnahmsweise mal ohne Gemeinschaft mit meinem Freund Suzuki, das alles erzähle. Meine Fickgeschichten sind sehr persönlich, darf man annehmen, meine Businessaktivitäten überhäufen mich auch nicht gerade mit Lobesblätternkrautzeugsthymianoderwas weiß ich; machen wir uns nichts vor: Mir ist weitestgehend gleich, ob ihr euch einen drauf abschüttelt, euch angeekelt in die Ecke oder den Elfenbeintür eures Besserseins zurückzieht, oder euch empört… Was auch immer… Alle, wie wir Teil des Seins sind, tun die Dinge, die wir tun, für uns selbst; für das kleine und das weitere UNS natürlich, eh klar. Ich rede ja mit Experten, hoffe ich! Meine Motivation zu diesen Tippübungen und time consuming ist das, lästige und weiterentwicklungsbehindernde Energie loszuwerden. Ich erzähle, schreibe mein Zeug und gut ist! Es ist alles in seiner Tragik nur noch lustig, bringt mich zum Lachen, oft auch auf absolut bizarre Weise! Schuld? Nein, ist nicht mehr möglich. Um Erleuchtung zu erlagen, musst du dir vergeben. Generalabsolution ernst gemacht! 1:1, sonst geht da nichts! Für mich persönlich war das eine der schwersten Hürden, die ich gerade am Schluss oft das Angstgefühl hatte, nicht zu schaffen! Schuldgefühle ade! Auch ihr werdet sie gehen lassen müssen, über kurz oder lang.., also warum nicht heute? Mir ist ganz scheißegal, ob ich über die Qualität dieses Geschlechtsverkehrs, jenes Blowjobs oder die meines augenblicklichen Stuhlganges zu sprechen habe. Was erforderlich ist, staut sich von selbst auf und kommt, wenn ich offen und entspannt bin, aus eigener Kraft zum Ausdruck in meine ungarische Kommie-Mühle und so zu euch. Klar habe ich ein Privatleben und werde den Teufel tun, euch an meinem Zusammensein mit meiner Frau – über sie teasende Anmerkungen hinaus –teilhaben zu lassen. Here stops the fucking box, people! – Good hearts oder verfickte Putzlappen auf der Scheißmülldeponie, macht an dieser Stelle alles keinen Unterschied! CozyP loves his privacy!
Von jetzt aus gesehen, habe ich keine Ahnung, wie lange das mit der Schreiberei weitergeht oder nicht. Ich spüre es dann schon; und jetzt bin ich in der mehr als glücklichen Lage, meinen Intuitionen sicher vertrauen zu können. Also kann, rein theoretisch, nach diesem Text Ende sein. Dann werde ich einfach aufhören und endlich Zeit für mein neues Buch „error in persona“ haben, aber so lange ich noch Scheiße abpumpen muss, harre ich mehr oder minder tapfer hier aus und hacke, was das Zeug hält. Meine Vergangenheit war ein Haufen Scheiße und nicht halb soviel wert; selbstverständlich NOTWENDIGE SCHEISSE, aber ich mag es einfach polemisch die meiste Zeit (Teilzeitbuddhist und so, ihr wisst schon)… Und außerdem: Überstandene Scheiße ist trotzdem kein Haufen Pralinen! – Das das klar ist! Bullshit? Ja, stimmt, hat aber Spaß gemacht! Suzuki besteht darauf, sein Verständnis des Ganzen festzuhalten. Er meint, dass es mit dem, was ich „Scheiße“ nenne, mehr auf sich hat; es wäre so ähnlich wie mein gesamtes Wesen, meine energetische Konfiguration. Als sanftes Wesen wäre man immer geneigt, mir aus dem Wege zu gehen und würde keinesfalls meine Gesellschaft suchen. Wenn es allerdings um Probleme größeren Umfanges geht, deren Lösung etwas anderes als Sanftheit verlangt, würde man sich doch bequemen… und so weiter und so fort… Meine Emanationen von Seinsenergie (wie Suzuki meine Scheiße zu nennen beliebt) wären dazu geeignet, anderen einen richtigen „Stoß“ zu verschaffen, dessen Ausnutzung sie weiter bringt. - Aha! Dann wird ich mal meine Emanationen fließen lassen!
Also, good hearts, bis auf weiteres bleiben euch meine Ergüsse erhalten. Suzuki mag den Erste-Hilfe-Kasten glaube (fühle) ich, so schnell auch nicht aufgegeben, was ich verstehe; aber wenn ich mit Scheißepumpen fertig bin und es nur noch um Erste Hilfe geht, wird sich der Inhalt versachlichen, denke ich. Man wird weniger von Ficken hören und so weiter und so fort…
Heute hätte ich noch ganze Stapel mit Notizen, die ich auf dies oder jenes und die Erwähnung in unserem Blog hinweisen, doch fehlt mir die Lust dazu, mich jetzt noch groß zu konzentrieren. Es war ein NOSports-Tag heute, mit einigen Pflichten und Redigierungsarbeit an unserer Literatur-Site auch. Mittagessen fiel irgendwie aus. Also NOCarbs und NOAlles, interessant und stärkt nicht gerade. Abendessen NOCarbs wieder. Irgendwie werde ich trotzdem nicht schlanker, kommt es mir vor. Morgen ist wieder Gym angesagt, so das übliche, nein, nicht ganz, denn es findet keine Gruppe statt. Ja, die Gruppe ist ganz neu für meine Frau und mich. Kostet übrigens nichts extra, ist im Mitgliedsbeitrag bereits enthalten, sonst könnten wir es nicht machen… und macht Spaß mit diesem merkwürdigen Trainer! Ja, die Finanzen… Sollte ich überhaupt über dieses Thema in diesem Rahmen sprechen? Ich fände die Tilgung entstellend! Wir arbeiten dran, unsere Situation grundlegend zum Positiven, zum Wohlstand hin zu verändern; es sollte bald wesentlich besser werden! Soviel kann und will ich sagen. Was noch? Habe heute viel Florence „getankt!“, fand einen alten Sony-Kopfhörer wieder, der recht guten Sound hat. Nur ist der Bezug des einen Ohr teils zerfetzt und fliegt dauernd weg. Ist aber der Mühe wert, der Sound. Und Florence ist………………………. ÜBERWÄLTIGEND UND MEHR ALS DAS!
Noch was? A, mein ungarischer Steinzeitrechner zeigt sich in bester Spiellaune! Er arbeitet für seine bescheidenen Verhältnisse wirklich phantastisch! Ich kann, nein ich muss ihm heute ein sehr großes Lob aussprechen! – Prima gemacht, alter Kommie!
Und das ist der Wiederholung wert: Suzuki und CozyP sagen: Scheiß auf Karma, her mit Parma! Doch solltet ihr wissen, dass das lässige Sein in seiner Gesamtheit GUTE FEELINGS LIEBT!
Schützt die Umwelt! Küsst den Schuh, damit die Luft nicht so rosa ist! Danke! Suzuki
Ihr wisst, ihr seid die Größten! – Lasst euch nichts anderes verkaufen von den armseligen Geschäftemachern dieser Welt!
All the Best für… euch und alle-alle natürlich. Und du, genau du, - DU weißt ja: Du brauchst dich des Grades deiner Erleuchtung niemals zu schämen! – Zieh daher nie deinen Bauch ein! Und: Gewöhne dich an deine Großartigkeit und genieße sie ab sofort!
Diesen Befehl erteilst du dir am besten selbst. Und das immer wieder. Bis dann also!
Irgendwie bin ich (seltsamerweise heute AUCH schon wieder) genötigt zu sagen:
"Der Eure! Amigo Loco Corazon THE Fahfahrian cOZYpETE the first g-cook(.com) THE tRANSYLVANIAN oNION fArMERS bRAIN" – jetzt: cozyP
... link
Dämonische Schlachtplatte (Leseprobe aus: "Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz")
fahfahrian, 15:59h
„Hi – hallo, bevor ich’s vergesse, mir ist etwas ganz Wichtiges eingefallen gestern im anderen Traum. Ein Lied aus der Hippie – Zeit, das viel mehr Bedeutung für mich hat, als ich es mir jemals dachte.“
„Hallo zuerst, Waschmann! Du solltest es wirklich heute jetzt gleich am Anfang aussprechen. Später darauf zurückkommen ist in Ordnung, denn die werden uns jetzt gleich bewaffnen. Wir warten nur noch auf die Nachzügler wie dich, dann kann es losgehen.“
„Was zum ...?“
„Werde zuerst deine Botschaft los. Sonst kannst du dich nicht entspannt darauf einlassen, egal, was kommt.“
„Ok, Dalai. „Humble Pie“ hiess die Band, das Lied „I’m ready“. Funktionieren tut nur die Live – Version bei mir.“
„Gut. Alles klar. Wacheeee! – Wir wären komplett hier!“
Eine Nazi-Wache in der Gestalt Aleister Crowleys. Genau das fehlt mir noch in meiner Kollektion. Sie spricht mich an: „Ich gebe dir deine Waffen, obwohl wir noch Einiges zu besprechen hätten. Das nächste Mal kommst du mir nicht so davon. Was nimmst du?“
„Die kurze Pump - Gun, das dicke Teil hier, dazu gehacktes Sauschrot wenn möglich, den 45er Colt, den und ein Bowie –Messer für alle Fälle.“
„Wenn du auch sonst wie ein Arschloch daherredest; gute Wahl. Altmodisch, aber gut, Waschmann. Hier, Dal, Deine Uzi’s und, wie immer 2 Winchester Kaliber 22 für El Zitadore. Wünsche fröhliches Abschlachten!“
Nazi-Aleister wendet sich mir nochmals zu: „Wir sprechen uns später.“
Mechanisch überprüfe ich Waffen und Munition, wie ich es tausendmal in meinen Träumen durchexerzierte. In dem, was ich Realität zu nennen gewohnt war, hatte ich ein wenig mit Luftgewehren geschossen, kleinkalibrige Waffen ein- oder zweimal in Händen gehabt. Doch die Lehren aus meinen Zombie- und Verfolgungsträumen waren stabil; die saßen fest. Wenn ich gejagt wurde oder jagte in diesen Szenarien, war eine der immer wiederkehrenden Bedingungen der Mangel an Zeit. Angelegt wie bei einem Video – Spiel hatte ich anfangs auch keine Waffen.
Durch fremde und überwiegend dunkle Städte irrend musste ich zuerst einen Waffenladen finden. Dann dort einbrechen. Mir das Geeignetste heraussuchen. Durch Versuch und Irrtum jahrelanger Alpträume kam ich auf die Mischung, die ich mir von Aleister erbat. Der 45er Colt hatte mannstoppende Wirkung. Meistens traf ich leider den Kopf nicht; der Blattschuss, der, wenn er denn einmal gelang, schaffte mir fast immer diesen Verfolger aus dem Weg. Aber ein Treffer damit brachte mir Zeitgewinn. Die Monster, Zombies, Mutationen und sonst was brauchten Zeit, um sich davon wieder zu erholen und meine Verfolgung wieder aufzunehmen. Pistolen hatte ich auch schon ausgewählt, wegen der häufigen Fehlfunktionen, Klemmen des Verschlusses und so was dann aber verworfen. Das Mehr an Munition in einem Magazin machte die Unzuverlässigkeit einfach nicht wett. Die Pump – Gun war gleichermaßen robust für mich. Im Nahkampf mit Munition konnte sie leicht einen Kopf wegblasen, auf mittlere Entfernung für Zeitgewinn sorgen, und ein guter Türöffner war sie auch. Mit dem gehackten Sauschrot taten sich meine stinkenden Verfolger besonders schwer, weil es die unangenehme Eigenschaft hatte, sie zu zerfetzen. Zeitgewinn abermals. War die Munition aus, was unweigerlich beim „Grande Finale“ meiner Alpträume der Fall war, hatte ich immer noch eine Schlagwaffe, die es mir erlaubte, ein bis zwei gleichzeitig Angreifende in Schach zu halten oder im besten Falle für den Einsatz meines Bowie – Messers, meiner letzten Option, vorzubereiten.
Ich „gewann“ keinen dieser Träume.
Im besten Falle war das Ende so gestaltet, dass ich irgendwo Schutz fand, hinter einer Theke, in einem Sportgeschäft oft, wo es auch Jagdwaffen gab, aber eben nur Harpunen und Pfeil und Bogen zum Scheibenschießen, was in meiner Situation nicht so der Hit war. Bestenfalls saß ich also in einer neuen Scheisse. Verletzt selbstverständlich. Angenagt. Immer bissen oder kratzen die sich Stücke aus meinem Fleisch heraus. Ich blutete heftig. Dieser Blutspur, meinem Gestank, konnte die Meute sehr leicht folgen.
Nach Lage der Dinge, meinem Urteil über die Menge der mir zugeteilten Munition zu urteilen, würde dieser Kampf nicht sehr lange andauern können. Aber das Messer war besonders gut. Sehr lang und rasiermesserscharf.
Der Dalai Lama liess die Verschlüsse seiner beiden Uzis schnappen und grinste zufrieden.
Er hatte viel Munition bekommen. Naja, geht auch weg bei den Dingern wie nichts, dachte ich mir.
Zitadore war mit dem Laden auch fertig. Die Hähne gespannt standen beide Winchester neben ihm auf der Bank, seine Finger am Abzug hatte er immer noch den Mund voller Stoff.
Den nahm ich heraus.
„Arrrivvah Muchachos!“
„So wird das sein.“ Ich wollte endlich einmal „cool“ wirken.
„Waidmansheil!“, die Antwort des Dalai.
Ein Ruck. Der Zug stoppte. Ich sah hinaus. Bis an den Horizont erstreckten sich tiefe Gräben, an deren Rand schwarz Uniformierte einander untergehakt „Can – Can“, diese „Zouluse Ledreck“-Nummer, tanzten, mit Feldstiefeln und halterlosen Netzstrümpfen und Hakenkreuzbändern als Strumpfhaltern.
„Zadek? Was meinst du, Dalai?“
„Hatte doch Recht der Mann, meint ihr nicht?“
„Die Nazis sind soooooo sexy! Daa ratatat dam dam, ratata dam dam, ratatatata...”. Der Zitator war in Hochstimmung.
Dann Crowley wieder, auf einer Jaffa-Kiste stehend. Eine Hyde-Park-Ansprache?
„Wenn sie mir nun bitte folgen würden, um dieser traurigen Vorstellung in...ähemm...GEFANGENÄÄÄÄÄÄ!!! HERAUSTRETTENNN!!“
“Daa ratatat dam dam, ratata dam dam, ratatatata...”
„Waidmansheil!“
„Und jetzt?“ Meine Frage wurde durch den brüllenden Crowley sofort und unmissverständlich beantwortet.
Wir mussten vor unserem Waggon in Reih und Glied antreten. Seltsam gekleidete Personen tauchten auf, die mir bis jetzt nicht aufgefallen waren. Einer mit Fellhose und Pudelmütze. Der hatte nichts ausser einem Laserdrucker, einem HP, wenn ich das richtig sah. Zwei dem Anschein nach orthodoxe Juden, jeder mit 2 Blecheimern, gefüllt mit Flüssigkeiten, die sich angeregt unterhielten in einer mir unverständlichen Sprache. Seltsame Flüssigkeiten in diesen hochglanzpolierten Eimern.. Der jeweils linke Eimer enthielt etwas wie Wasser, durchsichtig und mit Wasserkonsistenz, der in der rechten Hand eine rote, eher zähflüssige Masse, die Blasen werfen, zu blubbern, zu leben schien; aus der Dämpfe aufstiegen..
Ganz links, am Ende unserer Reihe, Kafka und Dante, gekleidet wie Musketiere, lagen sie einander in den Armen und schleckten gegenseitig ihre Gesichter ab. Besonders die Augen. Mit den Degen und Schwertern fuchtelten ihre vier Arme über ihnen wild in der Luft herum.
Jetzt blökte Crowley durch ein Megaphon:
„Hier nun die Regen für die, die das erste Mal dabei zu sein glauben: Ein Punkt ist erreicht, wenn eine Nazi – Schwuchtel regungslos im unteren Teil des Grabens, der sich naturgemäß füllen wird, befindet. Eine sich bewegende, zuckende, wie auch immer sich äußernde Nazi – Schwuchtel, die sich zwar im Zielbereich befindet, doch nicht völlig ruhiggestellt ist, ergibt nur einen halben Punkt.
Strafpunkte werden vergeben für die Ruhigstellung von Schwuchteln, die den Kriterien, die der jeweilige Spielleiter mit dem Anpfiff von der ihm nächst befindlichen Nazi – Schwuchtel erhält, nicht erfüllen. Eine falsche Nazi – Schwuchtel, ein Strafpunkt, der an der Gesamtpunktzahl in Abzug gebracht wird.
Alle Nazi – Schwuchteln wurden vor Beginn des Spiels von einer unabhängigen Jury unter Vorsitz von Ficki Palmin im Sinne klarer Motivation animiert und mittels Laser – Strichcode gekennzeichnet. So ist jeder Irrtum ausgeschlossen. Die Bewertung ihrer Ergebnisse erfolgt in Echtzeit über unsere Satelliten.
Es ist den Spielern erlaubt, sich an den Nazi – Schwuchteln zu erfrischen, sobald diese im Sinne der Spielregel vollkommen ruhiggestellt sind.
Unterhaltende Maßnahmen im Sinne langsamer Ruhigstellung und intensiverer Hinführung zum Ruhezustand können nur nach vorheriger Meldung bei der Spielleitung gestattet werden. Innerhalb dieser Bonus – Runden erzielt der Spieler keine Punkte.
Die Meldung erfolgt durch das Ruhigstellen zehn beliebiger Schwuchteln innerhalb maximal einer Minute, eingeleitet durch die Ankündigung: „A VEEEVAAH“ durch den jeweiligen Spieler. Bestätigt wird der Beginn der Bonusrunde durch „DE LILITH“ aus meinem Munde. Mit: „ABGEFICKT!“ erklärt der Spieler das Ende seiner Bonusrunde, meine Bestätigung wird: „LUTSCH – OFF!“ sein. Danach kehr der Spieler wieder in den normalen Spielverlauf zurück.
Maximal drei Bonusrunden pro Spieler sind zulässig.
Sieger ist die Gruppe, die in der gegebenen Spielzeit von 30 Stunden, die meisten Punkte erzielt. Die Gewinner werden an Ort und Stelle unverzüglich liquidiert und qualifizieren sich damit für drei aufeinander folgende Einheiten andauerndes Nichts!
Wir danken dem Sponsor dieser Veranstaltung, der Stiftung „Strauss-im-Sand-4-ever!“ in Kooperation mit Nackenhaarschtauber Bavarian Enterprises Limited und Co. KG. Unsere Schwuchteln wurden modisch beraten und ausgestattet by Schmotzhammer, Munic, der ultimativen Antwort auf alle Fragen jeden Geschmacks. Choreografie und Musik von „Stupid Dolphins fucking Breathwater“, written by Kakkomu Geoparty & Jean – Claude Fickduse.
Bitte wählen sie jetzt den Spielleiter aus ihrer Gruppe!“
Gemurmel überall. Nur bei uns nicht. Wir starren alle Dalai an. Er schüttelt verneinend den Kopf. „Nicht immer ich. Hey, Moische, was ist mit dir?“
Der ältere der beiden Juden antwortet: „Nichts für mich, Dala! Hab ich nicht mal Gummihandschuhe diesmal. Wird schwierig genug, ätzen und wässern und fragen, ...., reden ein bisschen bei der Arbeit, kennst mich doch, dauert bei mir alles sowieso. Hab ich keine Zeit für den Schmonzes. Mach du das mal selbst, oder der Geu da mit dem grauen Kasten, der ist doch ganz neu in der Mischpoke!“
Der Typ mit der Pudelmütze und den Fellhosen kommt näher: „Meinste mich? Kack, wer bist du denn?“
„Moische, mein Name, Jüngelchen, und schon zum zehnten Mal auf der Tour. Was willste überhaupt mit dem Kasten da tun? – De Nazis die Nase einklemmen?“
„Nee, das ist so. Ich HASSE das Ding. Das is n Drucker, den habe ich vom Supermarkt gekauft. Und ist nicht gegangen, das Ding. Egal, was ich gemacht hab. Und als ich den wieder zurückbringen will, schicken die mich weg. Nur weil ich reingepisst hab vor lauter Wut. Dann bin ich wieder nach Hause. In den 7. Stock im Plattenbau in Ostmerlin. Nix mehr zu rauchen da, verstehste, und der Bahnhof n Kilometer weg, und die 299 Mark auch hin für das Drecksding. Hab meine letzten Kippen aus dem Aschenbecher aufgemacht, eine Zigarette gedreht daraus und das Ding angesehen und gestunken hat es auch schon. Wie Pisse mit Zahnarzt. Und dann bin ich durchgeknallt. Hab das Ding so richtig fest, wie die grossen Neger den Ball in den Korb reinhauen wollen, beim Basketball, so. Nur runter. Vom Fenster gings nicht. Konnte den Anlauf nicht holen. Bin immer hängen geblieben, wenn ich hinterm Kopf hochkam mit dem Teil. Da bin ich dann auf’n Balkon. Da gings. Volle Pulle. Feste. Und ich mit. Hat mich mitgenommen, das Scheissteil. „CRASH“ - , ich Ketchup am Beton und die Mistsau immer noch ganz. Kein Kratzer. Vollarschloch hab ich mir gedacht. Dann gings Licht aus. Aufgewacht bin ich hier. Im Zug. Keine Ahnung. Und noch irrer isses dann weitergegangen. Wie die komische Nazi-Blassbacke mich da fragt, was ich für ne Waffe haben will und ich die Arschwixer da draußen seh, denk ich mir, die kriegen DAS. Nix macht einen so fertig wie die Scheisse, dieser verpisste Drucker, verstehste? Ich brauch denen nur das Ding in die Hand zu geben, schon ist der Fall gelaufen und aus die Maus. Das Ding macht jeden fertig.“
„Musst du aber immer runterklettern und wiederholen deinen Kasten. Umständlich.“
„Glaub ich einfach nicht. DAS KOMMT WIEDER! Bummerang ist n Scheiss dagegen, glaubs mir.“
„Wie du meinst, Jüngelchen. Viel Spass damit und hoffentlich klappt’s!“
Moishe stellt seine Eimer ab.
„Nu, Dala, machst nun den Spielleiter, oder solls der Chammer werden?“
Allgemeine Zustimmung in Richtung Dalai.
„Komm’ schon!“
„Ok, einverstanden, diesmal noch. Ich muss mich wohl nächstes mal in einen anderen Wagen setzen, sonst geht das ewig so weiter.“
Moishe steht schon vor Crowley, die Hand erhoben:.“Aleister, alter Freiind! – Schau her, Dala macht’s wieder bei uns!“
„Nun.... Welche Überraschung! Unbedingt fair ist das nun nicht! Als einer der Alterspräsidenten ist der Dalai Lama in einer bevorzugten Position, nicht zuletzt was Erfahrung, Bewaffnung und Schnelligkeit betrifft!“
„Und DU, Aleister, magst dich daran stören? Der Dalai stößt mit seiner Schulter leicht gegen die des Zitators.
„Bumm.“, haucht der Zitator sanft und schiesst Aleister genau zwischen die Augen, ohne mehr, als seinen rechten Arm zu bewegen.
Aleister kippt um, liegt einen Augenblick still, schüttelt sich und steht wieder auf. Die Wunde ist kaum verfranst, fast exakt rund.
„Wer nicht hören will...“
„Schenken wir uns den Teil, Zitator!“
„Nein, nein, Babylein...muss fühlen! Bumm!“; nun etwas lauter und nachdrücklicher. Er schiesst Aleister nochmals zwischen die Augen, direkt über das erste Loch. „Im ersten Loch, der Swimmingpool, im zweiten Loch, da wohnt der Ghul!“
Aleister erhebt sich wieder, Zeige- und Mittelfinger halb in den Löchern, als würde er etwas suchen darin: „DAS meinen die Psychos wohl mit Kontakt zum Inneren Selbst!“
Er holt sich das Megaphon: „Gruppe Omega hat den Dalai Lama als Spielführer bestimmt.“ Dann geht er weiter zur nächsten Gruppe.“
„Gut geschossen, Zitator!“
„Übung macht den Meister, wenn er trifft, dann scheisst er.“
„Wahrscheinlich bräuchtest du gar keine Waffe, Zitator. Nur etliche Münder mehr, dann könntest du unsere Zielgruppe tot und töter reden.“
„Die Macht der Worte braucht viele Orte.“
„Das mag wohl sein.“
„Grieeeechicher Weiiheiinn..... Mpfm!“
„Das musste sein, Zitator. Wenn wir unter die letzten Zehn wollen, und damit dem Lasagne – Fisch – Brei auf Modern Talking und Heino entkommen diese Nacht, brauchen wir alle Kraft. Wirst du dich beherrschen können? DAFÜR?“ Er zieht den Knebel wieder aus dem Mund des Zitators.
„Ich sag es still, weil Würg ich nicht will! – Werd’ lauter dann, wenn würglos ich kann!“
Aleisters Stimme aus dem Megaphon: „Die Gruppe Zeppelin wählt Stephen Hawkin als Spielführer!“
Moishe brüllt empört zurück:.“Nee, das geht nicht an! Astralprojektionen sind ungültig!“
Weitere Proteste von allen Seiten erheben sich. Immer mehr.
Moishe wendet sich an den Dalai:.“Jetzt sag doch mal selbst, Dala. Du kommst länger her als ich. Sollen jetzt die Toten tot sein oder nicht? Lieg ich da falsch? Was soll das geben, wenn jede Astralprojektion hier mitmacht? Wohin soll das führen?“
Aleisters Stimme aus dem Megaphon: „Die Gruppe Zeppelin storniert die Wahl von Stephen Hawkin als Spielführer!“
Moishe lacht zufrieden:.“So is gut. Raus mit de Lebenden! Geht heim, ihr warmen Brüder!“
Aleisters Stimme aus dem Megaphon: „Ihnen bleiben 15 Minuten bis zum Spielbeginn.“
Der Dalai feuert eine kurze Uzi-Salve in die Luft. „Alles herhören! Wir sollten uns absprechen. Kafka, Dante, jetzt hört mit der Leckerei für einen Moment auf. Kommt her, bitte.“
Die beiden kommen eng umschlungen näher.
„Du auch, Kastenmann!“
„Heinz. Heinz – Rüdiger eigentlich. Aber, wenn ich Freunde hätte, würden die mich Ruffy nennen.“ Der Drucker-Typ wirkt beleidigt.
„Nu, gut, lasst uns dem Jüngelchen einen neuen Namen geben. Mit dem Alten müsst der ja mit den Schwuchteln tanzen. Ruffy. Ruffy? Das lass mal sein, Jüngelchen. Was is mit Cham?”, schlägt Moishe vor.
„Klingt nicht schlecht. Was meint ihr?“ Den Drucker stellt er vor sich auf die Erde und schaut sich um.
„Moishe, alter Freund, solltest du nicht den zweiten Teil auch sagen? Und erklären?“
„Muss ich, Dalai? Gut. Nu, de Cham is der vordere Teil vom Chammer. Und de Chammer is ne Esel.“
„Ich will kein Esel sein!“ Er gibt seinem Drucker einen entschiedenen Tritt.
„Dann lieber de Ruffy, de Mokkahöhle in Göbbels Privatpuff?
De Chammer is ne gute Geu. Geduldig, hat eigenen Willen und lacht uns alle aus, die wir versuchen, de Lasten loszuwerden. Ist klug und still und stark.“
„So hab ich das noch nie gesehen....“
Kafka unterbricht: „Würde mich mal eben jemand umbringen? Das Dasein schmerzt mich ungeheuer!“
Der Dalai nickt mir zu: „Mach du das mit dem feinen Messer. Wir müssen haushalten mit der Munition. Wird ein langes Spiel heute.“
Ich gehe zu Kafka, der sich mit dem Rücken zum Wagon platziert, die Arme ausgebreitet, wie am Kreuz. Es sieht lächerlich aus. Selbst seine Tränen, sein schmerzverzerrtes Gesicht bringen mich zum Lachen. Prustend steche ich mit voller Kraft zu. Tolles Messer, geht relativ leicht selbst in die Brust. Und wieder heraus. Einmal, zweimal, dreimal, immer wieder. Macht Spaß. Fühlt sich gut an. Ich verfolge seine Bewegung, sein Herabgleiten und stoße weiter zu. Dann, von ganz oben, versuchsweise, direkt in den Scheitel. Das klappt nicht so ganz. Ich rutsche ab und nehme etwas Gesicht mit. Der Rest gurgelt nur noch.“
„Halber Punkt, Waschmann!
Halber Punkt! Soviel Arbeit, und de tickt noch.
Ab mit de Kopf!“ Moishes Bewertung ist leider zutreffend.
Da fällt mit Ed Kemper ein. Ein Serienmörder, der öfter so was erlebte. Ballerte ein ganzes Magazin in eine junge Studentin, zerfetzte alles Lebenswichtige, und die redet noch mit ihm, stellt ihm Fragen. Er hilft mit dem Messer nach, aber das reicht auch noch nicht. Die röchelt und lebt und fragt und fragt „WARUM?“. Immer nur dieses eine Wort: „Warum?“
Ich setze mein Messer an und arbeite mich an die Wirbel vor.
“Tot genug, Waschmann! Haushalte mit deinen Kräften!“, holt mich der Dalai zurück.
Das Tier hält inne. In meinem rechten Handgelenk sucht es sich seinen Platz, dreht sich, zweimal um sich selbst, streckt sich ein wenig und rollt sich zusammen. Das Tier ist strahlend, leichter und erleichtert vom nun nachlassenden Schub des Fiebers. Fast fröstelnde Kühle, ein irritierender Schauer, wie ein filigraner Armreif aus dem Kühlschrank für mich. Seine Flanken gehen schnell, mit dem Rhythmus seines Atems, der, kaum hörbar, Grollen und Schnurren ist.
Aarons Blick fühlt es auf sich ruhen und zuckt zusammen.
Das Tier lässt die Lider ein wenig offen. Ohne den Kopf zu erheben, mehr zu sehen, als sein muss. Es ist klarer ein Stück der abbröckelnden Farbe der Wand, als die sich nähernden Beine im Blau der Gefangenenuniform.
Bereit jetzt für Strafe. Schmerzen und Ausgeliefertsein. Denn es kennt keinen Widerspruch gegen den eigenen Schöpfer. Es liebt und liebt; und es liebt mehr als es fürchtet, und liebt mehr als es Schmerz und Leiden zusammen ängstigt; es liebt, ohne Begründung und Verstehen bedingungslos seinen Schöpfer und Herren.
Nie zuvor berührt, außer zur Züchtigung ist seine Deutung Schmerz und die Erwartung mehr Schmerz. Doch ist da nur eine Hand, kühler als die Hitze des vergehenden Fiebers, auf seinem Kopf, ein sanfter Rhythmus, fast Streicheln darin, und der durch die Läufe schlecht geschützte Bauch wird nicht getreten.
Vielleicht ist jetzt die Zeit? Ein Knirschen würde es anzeigen. Ob man es noch hört oder nicht, wenn das Genick gebrochen wird? Jetzt wäre ein guter Moment, das herauszufinden.
„Der Schmerz, aller Wahnsinn, die Krankheit und die verzehrenden Alpträume sollen dein sein! Frei von Angst, damit zu tun, was dein Werk ist. Frei und frei und ohne Grenzen zu vollstrecken. Frei und Frei von Erwartung; und Befürchtung. Und meiner gewiss, der ich nicht verstehe und darin scheitere, meinen Willen zu vergessen, der Verstehen verlangt.
Ich selbst kann ihn nicht töten. Tausendmal begraben kehrte er wieder in immer schrecklicherer Gestalt. Öfter noch zerrissen, verflucht, verbannt, in Säurebäder und gebunden, an ihrem Grund festgenagelt, durch Kreissägen in Scheiben geschnitten, bleibt dieses Stück meiner Selbst unzerstörbar bis heute.
Auch er, der Teil ich gehört dir, wenn du dich seiner annehmen willst.
Vielleicht, und wenn du heranwächst und lernst und noch mehr Stärke entwickelst, kann die Zeit sein.
Dann sollst du es langsam tun. Für mich. So wie er, wie mein Wille mit mir.
Kein Schmerz.
„Danke“, sagt Aaron beim Einschlafen.
„Danke“, in jeder Zelle des Tieres, in der Hoffnung, nie wieder zu erwachen.
„Wie? Ich...“
“Tot genug, Waschmann! Tot genug!“
„Wieso? Ich...“
„Schau doch her, keine Bewegung, kein Röcheln mehr. Etwas Geduld genügt. Und jetzt hört ihr alle zu. Kafka, du auch, ich weiss, dass du es kannst.“
Das Tier rollt sich in meinem rechten Handgelenk zusammen. Es strahlt Wärme aus. Der heftig – schnelle Rhythmus der Bewegungen seiner Flanken ist doch ruhig; ruhiger und mit weniger Schmerz kann es atmen. Sein Herz schlägt „DANKE“. Zwischen den sich schließenden Lidern sieht es Aaron auf sich zukommen. Die Augen weit aufgerissen, die Zähne im Reflex gefletscht, schaut es an Aarons Beinen vorbei an die Zellenwand. Die Strafe erwartend.
Die erste Berührung ist ein fahriges Streicheln. Und nur das Nachlassen der Kälte, als Aaron seine Hand auf dem Kopf des Tiers lässt, macht sie sicher. Es werden keine Schläge folgen. Keine Tritte.
„Die Alpträume gehören dir, auch das Grauen und den Wahnsinn sollst du WIRKLICH haben!“
Sich abgewandt mit dem Kopf im Genick, der Stirn ganz nach oben, um ein Stück Himmel zu finden, wie befreit vom Rest seiner Körpers, der schlapp herabhängt, ist Aarons Wort für das Tier: „Danke.“
Der gespannte Kern in meinem Handgelenk wird breiter, dünner, wie ein Teig unter dem Nudelholz; lässt noch mehr nach und zerbirst zu tausend Teilchen glänzender Musik aus Kristallen. Wie schläft so ein Tier?“
„Was? Ich...“
„Schau doch her, keine Bewegung, kein Röcheln mehr. Etwas Geduld genügt. Und jetzt hört ihr alle zu. Kafka, du auch, ich weiß, dass du es kannst.“
Kafka blubbert zustimmend.
Moishe kommentiert: “Propriozepiver Tinnef!“
„Und multipel multipel.“, fügt der Dalai an.
Auch Aleister meldet sich wieder zu Wort: „Eindeutig positive Halluzinationen in allen Repräsentationssystemen.“
„De Freud hätte seine Freud dran.“
„Da hast du allerdings Recht, Moishe!“
„Mein erstes Kompliment vom Dalai! Habt ihr es alle gehört, Mishpoke?“
Kafka schüttelt mir gerührt die Hände:.“Mir war es eine Freude. So intensiv und authentisch. Ich danke recht schön.“
„Selbstheilungskräfte wie andere Leute Handtücher! – Jetzt schaut euch das an, der heilt nicht nur seinen Leib, sondern auch noch gleich die vornehme Klamottage...“
„Lass ihn doch, Moishe!“
Der Vermittlungsversuch des Dalai bringt nicht viel.
„Jetzt hörste zu, Dal. Du kannst sein de Spielführer oder de Chammer, aber DER, wenn de Kafka so weitermacht, der versaut uns noch das Ganze Vergasen! De Kafka, DER atmet einmal kräftig ein, - und weg isses, das ganze Zyklon B. Un wir stehn da wie de Idioten, ganz lebendig, wenn de Wache kommt und die zum Aufräumen.“
Kafka stürmt auf Moishe zu: „Würde ich niemals tun. Sterben ist ein Grundrecht...“
„Bumm.“ Mit einem Hauch schießt der Zitator Kafka mitten in den geöffneten Mund. „Nun schweig er still, weil Würg ich nicht will!“
„Da hatt er Recht, der Zitator!“
„Stimmt. Dein zweites Kompliment, Moishe!“
Dante übertönt alle: „Fischlasagne an Modern Talking und Heino! Mehr sage ich nicht!“ Er legt sich Kafka zurecht und spaltet ihm sicherheitshalber den Schädel mit seinem Säbel; mit einem Hieb und ausdruckslosen Zügen.
„Aua!“ Stereo-Kafka. Zwei halbe Münder jaulen auf.
Zitator stimmt ein: „Yappadappadu!“
„Dann können wir vielleicht anfangen, uns zu beraten?, ruft uns der Dalai zur Ordnung.
Aleister über Megaphon: „5 Minuten bis Spielbeginn!“
„Da ich nun einmal der Spielführer bin darf raten: Wie ich die Sache sehe, soll ich wieder das Tempo übernehmen, oder? Du, Moishe, und dein namenloser Freund, ihr werdet mit euern Werkzeugen nicht die große Zahl bekommen.“
„Wenig, aber gut, wenn de verstehst...“ Teuflisch lächelnder Moishe.
„Ich verstehe. Zitadore kann gut Punkte machen, solange die Munition reicht.
Waschmann ist neu, jedenfalls glaubt er das. Es ist also mit Bonusrunden zu rechnen. Außerdem ist er schlecht bewaffnet. Dante und Kafka, ihr kennt das Spiel und bringt euren üblichen Schnitt, wenn ich bitten darf. Äh..., was ist eigentlich mit Macciavelli? Sollte der nicht zu unserer Gruppe gehören? Ich hab ihn noch überhaupt nicht gesehen!“
Moishe antwortet mit gesenkten Schultern:.“Ganz ne unangenehme Geschichte für sich, Dalai. Hat diesmal so einen langen Schwengel abbekommen, dass er sich selbst beglücken kann hintenrum. Hat sich der Geu also eingeschlossen ins Scheisshäusel im Waggon und weigert sich aufzumachen. Sagt, er fickt sich selbst bis zur Vergasung! Kann man nichts dagegegen machen!“
„Glückliches Arschloch!“, meint Dante.
„Dann sei’s drum. Also, ich werde Gruppen zusammenstellen und dann mähdreschermässig vorgehen. Waschmann, du..“
„Hey, wieso sagst du jetzt öffentlich Waschmann zu mir, Dalai?“
„Verdiene dir einen Namen oder wenigstens einen Anfang heute. Deswegen.“
„Ist das mein Preis?“
„Oder Fischlasagne an Modern Talking und Heino!“
„Verstanden.“
„Wann immer du nicht abgelenkt oder im Bonus bist, ist es deine Hauptaufgabe, hinter mir herzugehen und die Punkte voll zu machen. Gib den nur teilweise ruhiggestellten Nazi – Schwuchteln den Rest, ok?
Verstanden, Waschmann?“
„Klar.“
„Und nutze deine Waffen klug. Das könnte uns helfen. Mit deinem großen Kaliber könntest du bei geschickter Aufstellung der Schwuchteln mindestens drei, vielleicht vier mit deinem Kopfschuss ruhigstellen. Quer durch. Bei der ersten Schwuchtel aufgesetzt, die anderen Köpfe hübsch aneinandergeschmiegt, sollte das klappen. Durchschlagkraft hast du mehr als genug. Ein wenig Schrot aufsparen wäre sinnvoll für den Schluss vielleicht. Für den Kontrollgang, wenn sich noch etwas rührt und du nicht mehr heruntersteigen willst oder kannst. Soviel zu dir, Waschmann!
Ja, Chammer, Ruffy, oder wie immer, du kannst dir auch einen Namen verdienen. Aber wie, das kann ich dir ehrlich nicht sagen. Mach halt das Beste mit deinem Kasten und schau, dass du bei Kräften bleibst. Oder,.. wate mal. Hey, hey Aleister, ist es nicht möglich, dem Chammer da noch was zu geben für die Arbeit?“
„Die Verteilung der Waffen ist durch. Was wäre, wenn da jeder kommt mit Sonderwünschen? Vielleicht noch ein kleines Bömbchen nebenbei, eine Wunderwaffe? – Was wäre den Herren denn genehm, wenn ich fragen darf?“
„Ein Stick vielleicht?“, fragt der Druckertyp grinsend.
Aleister gibt sich zuvorkommend: „Was wünschen der Herr denn so, Thai, Kolumbianisches....“
„Cool! Das auch! Und so n Baseball – Schläger, das wär ganz gut!“
Moishe tritt dazwischen: „Jüngelchen, Jüngelchen, was denkste, wie Lasagne an Modern Talking und Heino schmeckt? Haste de schwere Kiste da, die nicht geht, willste dir den Kopf zuballern mit de Tüten, und 30 Stunden lang de Leute mit Knüppeln die Schädel maltretieren?
Ne, de Chammer is schlauer! Aleister, tu mir de Güte, alter Freinderl, un geb dem Chammer so ne Napalm – Spritze, ne Flammenwerfer. Ist was für den jungen Leut, haben se was zu sehen. Und selbst de dusslige Chammer kanns net vergessen oder liegen lassen, weil’s gemacht ist fest auf seinem dummen Rücken. Ham we alle weniger von den dumme Probleme, oder?“
Aleister bleibt weiter generös. „Ausnahmsweise. Zu Gunsten des reibungslosen Spielverlaufes. Jetzt will ich aber von Eurer Gruppe nichts mehr hören.“
„Nee. musste schon! Denn de Fairness unter Sportsleuten muss sein! Schau de Waggon, de wackelt, weil Macciavelli sich selbst den Mokkahöhle pudert wie de wilde Chammer des Weibchen. Is ein Mann weniger als bei die Anderen. Musste du uns geben wenigstens Punkte zum Ausgleich oder jemand anders.“, argumentiert Moishe.
„Abgelehnt! Und damit meine ich ABGELEHNT! Motivation ist eindeutig Angelegenheit der Gruppen selbst.“
„Nu, was willste motivieren, wenn de Macciavelli de Salatgurke kriegt, de Pimmelfee kommt und de Wunschtraum erfüllt von wegen de Super – Geu mit de Riesenapparat und de Freiheit von de rosane Schlitze, und de Ding unten immer grösser wird und de Straußeneier am Platzen sin? Bevor de sagen kannst „BAFF“ is de verschwunden in de Scheisshaus und pimpert de eigene Hinterausgang. Hängt de Papierrolle raus als Unabhängigkeitserklärung an de Weiber und sagt, er wär ne autonome Schnackseler oder so was. Meinste, der hört dir noch zu?“
„EINSPRUCH ABGELEHNT! Einspruch abgelehnt, Moishe. Endgültig. Aus grundsätzlichen Erwägungen. Wir sehen uns dann vermutlich beim traditionellen Kadaverlutschen der Looser – Kompanien.“
„Hätte ich dir gleich sagen können, Moishe.“
„Ne Versuch wars wert, Dante.“
Der Druckertyp kommt zurück mit einem Kanister auf dem Rücken.
„Hey, danke, Opa für das Feuerzeug. Ist sauschwer!“
„Spüste was, lebste was, hat de Dybbuk von meiner verstorbene Tante Elisha immer gesagt.“
„Hmmh.“
„Siehste!“
Aleisters Stimme aus dem Megaphon: „Ihnen bleibt eine Minute bis zum Spielbeginn!“
Der Dalai fährt sein Laser – Schwert hoch und lässt es durch die Luft surren.
„Dann mach ich mich mal bereit, unsere Selektion abzuholen.“
Er geht auf die nächstgelegene Nazi – Schwuchtel zu, die etwas verfettet, aber eifrig bemüht, weiter die haarigen, bestraspten Beine hoch wirft.
Halterlose Netzstrümpfe, denke ich mir. Da machen mir die Panties mehr Spass. Ja, die Netzstrumpfhosen sind gutes Spielzeug. Vermutlich. Hätte gerne mal zwischen den Maschen durchgefickt. Habs aber nie soweit gebracht. Alles nur Vermutung.
Aleisters Stimme aus dem Megaphon: „Der Countdown läuft! 10, 9, 8, 7, 6, 5...“
Bei Null erhält Dalai sein Zettelchen und spaltet bedächtig die Schwuchtel der Länge nach mit dem Laser. Es sieht aus, als würde er sein Schwert ausprobieren.
Ich gehe hin und trete die Teile in den Graben. Ist doch mein Job. Ein letzter Blick überzeugt mich voll. Keine Nachsorge nötig. Ganz ruhiggestellt.
„Aleister war ehrlich fair, Männer! Uns gehört die ganze Reihe, mit der ich bereits begann. Moishe und dein schweigender Freund, zu mir. Der Rest tritt zurück.“
Der Dalai flüstert den Beiden etwas zu. Die nicken und gehen an die Arbeit.
„Dante, jetzt du.“
Auch Dante erhält etwas, was er offenbar versteht und ihn erfreut. Mit erstaunlich jungendlich anmutenden Schritten macht er sich über die Nazi – Schwuchteln her.
„Kafka.“
Der wartet schon. Schüttelt den Kopf, als etwas gesagt wird. Und ist weg. Blitzschnell.
Kafka hat sofort den Kopf einer Nazi – Schwuchtel am Wickel und schreit sie an wegen irgendetwas, das mit „Rand“ und „Nachtspeise“ zu tun hat. Dann schneidet er die Kehle durch und spuckt Ihr angewidert ins Gesicht.
„Waschmann! W a s c h m a n n ! WASCHMANN!”
Ich reiße mich von diesem Schauspiel los und trete vor.
„357 von der ersten Schwuchtel aus an der rechten Seite des Grabens ist Wehh, 481 in gleicher Richtung und Zählweise Schaumpartner. 1937, genauso zu finden ist Klein, und, könnte dich auch interessieren, 4299 Löchl, 15288, den nennt ma Geissel – Heli, auch so ein Fall für Dich! Das sind deine Daten für die möglichen Bonusrunden. Sonst gehört uns die ganze Reihe einfach. Keine Kriterien sonst, weil wir im Nachteil sind wegen Macciavelli. Jetzt mach dich vom Acker!“
„Chammer-Ruffy, her mit dir!“
„357 Wehh, 481 Schaumgartner, 1937 Klein, 4299 Löschl. 15288 Geissel -Heli, 357 Wehh, 481 Schaumpartner, 1937 Klein, 4299 Löschl. 15288 Geissel -Heli, 357 Wehh, 481 Schaumpartner, 1937 Gross, 4299 Löschl 15288 Geissel -Heli,“ sage ich immer vor mir her, wie ein Mantra, eine Gebtsmühle, ich will es behalten, während ich losstürme. Es ist nicht leicht, die Orientierung auch nur in etwa zu erhalten. Jetzt könnte ich so etwas bei 350 angekommen sein, meine, schätze, ahne ich.
„Name!“
„Nazi-Schwuchtel. Mayer Emil. Mayer mit „ay“.“
„Auf die Knie!“
Ich ziehe den Kopf zurück und schneide sauber von einer Seite zur anderen auf. 30 Stunden dürften genügen. In der Zeit legen die sich von selbst ganz still. Alles mehr ist Verschwendung. Nur noch ab in den Graben. Das nicht vergessen! - Jedes Element der Strafe für die Looser alleine für sich genommen schon grauenhaft genug. Fischlasagne, Modern Talking, Heino.... Wir würfen einfach nicht unter den letzten 10 landen...
Während dieser gedanklichen Abfolge, die ich nur leise und vorsichtig ein einer transparenten Schicht meines Denkens über: 357 Wehh, 481 Schaumpartner, 1937 Klein, 4299 Löschl. 15288 Geissel -Heli,“ lege, habe ich 2 weitere Mayers und einen Huber stillgestellt in gleicher Weise.
Ein vorsichtig bemessener Tritt, der Dreck rutscht in den Graben und ab dafür. Manchmal trägt Drill, selbst der in Alpträumen, in frühen Jahren doch gute Früchte; eine weitere Schicht der Wägungen in mir.
Kein Zweifel, dass der Dalai kompetent ist. Und ein halbes Auge ist auch immer in seiner Richtung, damit ich weiß, wo ich nachzuarbeiten habe, sobald ich das Wichtigste für mich erledigt habe.
Ich will etwas wissen.
Gaspersky, Gösling, Heimaer, Schladerer, wenn ich das richtig verstand, alle soweit erledigt, aber wo bleibt 357 Wehh? Ob den einer vor mir erwischte? Shit!
Ich arbeite mich mechanisch weiter. Verschwende keinen Schuss Munition. Improvisiere hier und da mit Stichen in Brust und Rücken, versuche positiv zu denken. Ja, wenn ich mein Werkzeug besser kenne, werde ich meine Bonusrunde mit Wehh viel besser nutzen können. Nicht, dass die Drecksau mir am Schluss noch zu schnell wegstirbt!
Vielleicht ist das Alles ganz richtig so.
Vielleicht habe ich aber auch zu spät in der Reihe begonnen?
Die Schwuchteln sagen nur ihren Namen und singen. Ist nichts rauszukriegen.
Dann, endlich!
Zwei weiter, mein tanzender Peiniger. Der Herr der Schweine. Wehh himself.
Ängstlich sehe ich mich nach meinen Mitstreitern um. Keiner in direkter Nähe. Somit keine Gefahr.
Wie war die Regel?
„Unterhaltende Maßnahmen im Sinne langsamer Ruhigstellung und intensiverer Hinführung zum Ruhezustand können nur nach vorheriger Meldung bei der Spielleitung gestattet werden. Innerhalb dieser Bonus – Runden erzielt der Spieler keine Punkte.
Die Meldung erfolgt durch das Ruhigstellen zehn beliebiger Schwuchteln innerhalb maximal einer Minute, eingeleitet durch die Ankündigung: „A VEEEVAAH“ durch den jeweiligen Spieler. Bestätigt wird der Beginn der Bonusrunde durch „DE LILITH“ aus meinem Munde. Mit: „ABGEFICKT!“ erklärt der Spieler das Ende seiner Bonusrunde, meine Bestätigung wird: „LUTSCH – OFF!“ sein. Danach kehr der Spieler wieder in den normalen Spielverlauf zurück.
Maximal drei Bonusrunden pro Spieler sind möglich.“
„Danke, Aleister!“ Es war seine Stimme.
„Wir sprechen uns noch.“
„Ja, deine Tochter.“
„Davon später. Nun aber: Fröhliches Ruhigstellen!!“
10 Stück innerhalb maximal einer Minute. Ich entscheide mich für den Colt. Und erinnere mich an Dalais Rat.
Makalock und Bulletin, sehr zweifelhafte Arier vom Namen her, die wohl trotzdem aufgenommen wurden, die Beiden vor Wehh, sind währenddessen schnell mit dem Messer erledigt.
Wehh lass ich aus.
Aus den nächsten 10 Nazi – Schwuchteln bilde ich zwei 5er Gruppen, die ich Köpfchen an Köpfchen niederknieen lasse. Müsste gehen. Waffe überprüfen. Hahn spannen. Optimale Schussposition einnehmen.
„A VEEEVAAH“ mit dem ersten Abfeuern. Alle 5 fallen. Guter Abstand. Die zweite Gruppe bleibt unbehelligt. Dort korrigiere ich die Position der Köpfchen, nehme Maß und drücke ab. Wieder ein voller Erfolg. Die ersten beiden Köpfchen zerplatzt wie überreife Kürbisse. Der Rest gibt auch Ruhe. Nachdem ich alle in den Graben getreten habe und bereit bin, jede Zuckung mit Sauschrot zu heilen, erhalte ich mein bestätigendes:
„DE LILITH“
„Hi!“, sage ich zu Weh.
Und: „Hör mit dem Tanzen auf, Wehh, du Abschaum!“
„285 aus 8 Strich 4, na, mal wieder in der Landwirtschaft?“ Ich bin erkannt.
Dies Miststück von stinkendem Abschaum grinst immer noch. Nur nicht die Geduld verlieren. Sich nicht provozieren lassen. Keine Geschenke. Kein schneller Tod.
„Das war nicht die korrekte Begrüßung, Wehh, du Stück Scheisse! Ich will den Spruch! Den wirst du doch noch tausendmal gebraucht haben nach mir! Den Begrüssungsspruch, wenn man dir ausgeliefert wurde! DEN Spruch!“
Ich gehe um Wehh herum, der sich nicht bewegt. Umgekehrt ist das jetzt.
Ich kenne dieses Ritual, obwohl ich nie beim Militär war. Aber im Zuchthaus im schönen Gayern, wo man „weiss-blaue Lüfterln“ mit „weiss“ und „blau“ in der amtlich festgeschriebenen und genehmigten Reihenfolge sein Eigen nennt, an statt eines chaotischen Himmels mit Cumulus-, Zyrrus- und anderem fremdländischen Wolken, die auch noch Winden verschiedener Richtung willkürlich folgen, was an sich schon fast aufrührerischen Charakter hat. Deswegen malt man in Gayern die „Lüfteln“ mit der korrekten Farbzusammensetzung in der rechtmäßigen Chronologie des Auftauchens und einer stets nach rechts tendierenden Richtung.
„Wie im Himmel, so auf Erden“; so, genau wie’s der Herr Pfarrer, vorzugsweise Prälat auch, schon immer gesagt hat, der jedem Jahrgang seiner Zöglinge die Arschmöse aufbohrte, solange sein kleiner mieser Dämon noch mehr konnte, als Bier pissen.
Macht doch auch nichts, oder? Vom Arschfick ist noch keiner schwanger geworden. Die Mädels werden eingefahren, brauchen später nicht eingeritten zu werden, und die Jungs haben eine Begegnung tief in sich, je nach Länge verschieden, mit dem, der Wein in Blut und Oblaten in rohes Menschenfleisch verwandelt. In was verwandelt sich der Rotz, der Schuss, das Ejakulat eines solch metaphysisch mächtigen Mannes dort, mehr oder weniger tief im Enddarm des Messdieners? Tiefgreifende Veränderungen wären möglich; ist streng betrachtet alles sehr tiefgreifend, könnte man sagen, wenn man die Vorarbeit, die diesen Vollzug vorbereitende Handarbeit berücksichtigt.
Schwanger geworden ist keiner. Aber Mancher Kardinal vielleicht? In Österreich war’s drin, warum nicht auch in Gayern? So verschieden ist der Haufen nicht.
So bleibe ich mal hinter Wehh stehen nach einigen Umrundungen. Ich komme mir ziemlich blöd dabei vor. Die Nummer mit Stillstehen und Beobachten gibt nicht viel her für mich.
„Den Spruch, du weiß – blauer Arschficker!“
Zur Bekräftigung schneide ich an Rückseite seines rechten Knies; zwei Striche, die glatt durchgehen, etwas trennen, vermutlich Sehnen oder etwas in der Art. Wehh stöhnt auf und will zu Boden gehen. Das lasse ich nur halb zu. Bedächtig komme ich zurück.
Face to Face.
Nun trete ich ihm wohlbemessen ins Gesicht. Nicht zu schnell. Nicht zu fest.
Da ist die Zeit; unsere Zeit. Und die beginnt jetzt gerade.
„Den Spruch, Quälerlein! D e n S p r u c h !”
„Das Stück Dreck meint, es würde gleich abtreten und ich will aber noch ein paar Sachen wissen, Moishe.“
„Hilfe gefällig, Waschmann?“
„Sehr gerne.“
„Nu, denn wollen mer de Zeit a Länge geben für de Geu.“
Moishe stellt seine Eimer ab, sieht sich Wehh aufmerksam an und lächelt mit einem Zug von fast mitleidiger Leere. Er tätschelt Wehh’s Wange mit halben Ohrfeigen.
„Nu, du bist denn also de Wehh, de Schweinskönig. Nu schauste mit de Augen von de Engelchen. De Augen kenn ich gut. Von früher.
De Doktor Mengele hat de Engelchen net schnell gemacht. Wenn de warst de Zehnte in de Reihe, konnst lernen viele Dingelchen. Kennste peitsches Wort VORSCHRIFT, Nazi - Schwuchtel? De Kinderchen mussten zuschaun de Mamma und de Briederschen sterben. Ich war de Nummer 9 da. Un du? Schon verlassen de Party, wenn de halbe Mischpoke von de Schmerzen noch net gekommen? Verlassen magst de du Schmerzen, nu wollen we sehen, was alles du erzählen tust!“
Moishe schlägt Wehh mit der Faust ins Gesicht.
„Waschmann, jetzt sollste de Frage gut überlegen, weil nach de Behandlung
manchmal nimmer soviel net is mit de Sprache. Kommt aber ganz de gute Wahrheit von de viele Schmerz.“
„Das kann de Nazi leicht. Un mehr noch. Versuchst es halt weiter dann, wenn de erste Fragen fertig sind. Ich mach de Vorbereitung und muss dann weiter. De Lasagne is net nötig. »
„Klar Moishe, und danke dir.“
„Mer hilft, wo ma kann.“
Moishe positioniert die Eimer vor Weh. Die rote Masse links, die durchsichtige rechts.
Wehh zittert, beginnt zu betteln: „Ich sags! Ich sag doch alles! War einer aus der Partei, aber nicht der...“
Mit dem Finger vor dem Mund droht Moishe: „Schhhhh...! Schweigen still sollste nu... Schnell wollste schleichen dich un spotten de Waschmann...Schhhhh!“
Moishe drückt Wehhs Gesicht in die rote Masse. Die Schäumt auf. Ein bestialischer Laut.
Heraus mit dem Kopf, ich erhasche einen schnellen Blick auf eine dunkelbraune, zerfliessende Masse, wo vorher das Gesicht war, Wehh schreit greller und lauter als die Schweine – Babys, die der so langsam zu töten und zu kastrieren genoss. Dann ist sein Schädel im anderen Eimer verschwunden. Da dampft es nur. Wie im Comic. Ich muss lachen.
„Nu, Waschmann, isses net ne Freide zu sehen de lustige Sach?“
Moishe klopft mir sanft auf die Schulter, während er mir mit der anderen Wehhs Fratze zeigt, die er schön hoch hält.
„Immer gut abtropfen lassen, wie de Knedel, Waschmann. Mer sieht sich.“
„Danke, Moishe.“
„Ja.“
Ich verstehe Wehh sehr schwer und die Stimme ist leise zuerst und klingt fremd.
Toll sieht Wehh aus. Unfertige Bildhauerkunst. Mittendrin keine Lust mehr gehabt. Grau jetzt, nicht ganz grau, auch braun, nur noch Andeutungen von Zügen, die ähnlich einem Gesicht, aber auch einer Landkarte oder einem Strickmuster sein könnten. Keine Augen.
„Machst du Schluss?“
„Nein.“
Nur so versuchsweise schlitze ich mit meiner Messerspitze da herum, wo ein Auge gewesen sein könnte. Wehh zittert am ganzen Leibt, schreit, jammert, und bettelt.
Noch ein kleiner, feiner Ritzer, diesmal quer über die graue Fläche. Es kommt kein Blut, nur etwas wie Schleim, auch ganz grau-braun und halbdurchsichtig. So ungefähr stelle ich mir das ranzige Sperma von Hochwürden in jungfräulichen Arschöhlen vor.
Ein weiterer Streich mit dem Messer ergibt ein hübsches „X“ und überzeugt Wehh hinsichtlich des weiteren Erklärungsbedarfes.
Wehh sinkt zusammen. Der weiß nicht mehr darüber. Ich bin überzeugt.
„Kraft durch Freude, ja?“
Wehh erhebt sich und kommt mir nochmals ganz nah: „Arbeit macht FREI!“
„Du stinkst, Arschloch!“
Ich weiß nicht was sagen oder fragen. Gewusst, geahnt, darüber nachgedacht? – Was spielt das jetzt für eine Rolle, wenn ein Königsberger Klops, der aussieht, als hätte Beys einen schlechten Tag gehabt und ihn aus ranzigem Fett und Durchfall gemacht, doch noch gewinnt? - Mich selbst jetzt noch verspotten kann? Und so was nennt man dann Bonusrunde? Wessen Bonus? Nicht meiner.
„Du wirst jetzt gleich abdrücken.“
Hatte Moishe nicht gesagt, der Scheisskerl könnte anschließend nicht mehr viel sprechen? Scheisse. Ja, ich will abdrücken. Nein, ich will nicht. Ja, ich will ihn quälen bis zum Schluss, den es möglichst nicht geben soll. „Du wirst jetzt gleich abdrücken. Kannst nichts machen, nichts dagegen tun.“
Ja, dieser Punkt geht wohl wieder an die Fraktion der Dauer - Smiler, Fun - Sportler, den Gewinnern dieser Welt, deren Verdienst „die Gnade der beschränkten Geburt“, deren Gaben komplette Verblödung, mangelnde Verständnisfähigkeit, krankhafter Optimismus, oder einfach eine mir unzugängliche Kompatibilität zur Herrschaft des Schwachsinns und des Grauens waren; den Typen mit den passenden Sprüchen für alle Gelegenheiten, die zwar den einzigen Inhalt ihrer sonst leeren Schädel ausmachen, aber für die Realisierung von mindestens zwei bis drei Ralley - Rippen am Bauch und einem „Body“ reichen, wie man das wohl heute nennt. Congratulations von hier aus, ihr Unfreunde!
Manchmal hätte ich gerne mitgespielt in euerer Liga, öfter hatte ich den Wunsch, für ein paar Stunden oder Tage eintauchen zu können und mitzumachen; und sei es nur, zu erfahren, ob ihr wirklich nie DAS GRAUEN erlebt, ob ihr wirklich nichts gesehen habt, oder einen Trick, eine Entscheidung drauf habt, die es ermöglicht, die Inquisition als eine Jugendgruppe des CVJM im Ausland oder eine französische Käsesorte aus den Pyrenäen zu verstehen, und das einfach so nebeneinander stehen lassen zu können...
Wie ist das wohl mit soviel unentschiedenem Nebeneinander im Kopf? Still oder leer? Oder „und“? Das wäre das Größte!
Wie fühlt es sich an, dann etwas zu trinken, wie schmeckt Wasser, wie Luft, wie geht man durch die Welt ohne Erkennen? Frei vermutlich. Freier als ich.
Congratulations nochmals!
Vielleicht, wenn ich mein Gehirn auch von Anfang an gleich konsequent flüssig gefüllt hätte mit dem Dünnschiss der Blöd – Zeitung und genügend Försterbrand aus den kleinen, grünen Flaschen am Kiosk, hätte ich eine Chance gehabt, es wenigstens zu testen. Doch selbst das Fliegengewicht einer Viertel – Bildung autodidaktischer Art, dieser Schatten von Ahnungen verflucht mich schon dazu zu erkennen, dass Heisenberg auf die neuronalen Verbindungen, die Bildung von Synapsen bei Konfrontation einer Person mit Wissen bezogen Recht hatte.
Nein, den Heisenberg kann man nicht besteigen, das geht nur mit anderen Bergen, die ich nie kennenlernte, wie die Frisösen und Krankenschwestern und anderen willigen weiblichen Angehörigen euerer Fraktion.
Ob ich das gewollt hätte? Ja. Aber nur „Ja, aber..“. Typisch, oder? Nicht, dass ich es nicht versucht hätte. Das Echsenhirn bleibt unbeeindruckt vom Inhalt seiner jüngeren Weiterentwicklungen, eh klar. Es liefert den Impuls. Den Startschuss.
Die Nummer durchziehen ist aber eine ganz andere Sache. Ob im Bett oder beim Sport, bei dem, was ihr so als „sozial“ oder „gesellig“ bezeichnet, na ja, oder im Bett „eine gute Nummer“ (hier mutmaße ich, ist dünnes Eis mangels Sprachkenntnissen, ich weiß) heißen mag, kam es bei mir immer nur bis zu einem scheinbar bestimmten, d.h., sehr genau definierten Punkt. Wie bei jeder multiplen Persönlichkeit, oder tendenziell autistischen, schizoiden-, neurotischen-, Gratulation dafür übrigens auch, ist eine gute Sache, Anders- bzw. Überhauptdenkenden Krankheitsbilder zu verpassen, die sie hübsch ausgrenzen und für eure Gesellschaft neue Schwarze Männer und Frauen schaffen-, Behinderte,- nun, jedenfalls konnte ich natürlich diesen Punkt meines Ausstiegs nicht definieren und schon gar nicht voraussehen.
Wieso weiß ich nur das „Wie“ und nicht das „Warum genau dann?“ Wahrscheinlich, weil ich gestört bin so oder so? Das gefällt euch jetzt, oder? Das „Wie“ war immer Ekel, mit mehr oder weniger Lächerlichkeit gemischt.
Ihr glaubt vermutlich nicht mehr an den Weihnachtsmann mehrheitlich, auch nicht an den Osterhasen. Aber schon, dass das stundenlange Abrammeln einer halbbesoffenen Fremden zu irgendwas führt? – Dass Beförderungen mehr bedeuten als nur Aufstieg in eine höhere Stufe des Arschleckens? – Dass das Weltkulturerbe zu bewahren (das hier ist für die Akademiker und Kunstliebhaber und alle andere Propeller unter euch; erreicht aber nur dann volle Wirksamkeit, wenn ihr den korsischen Wirt eueres naftalesischen Spezialitätenrestaurants beim Vornamen kennt und mindestens zweimal Abenteuerurlaub der Qualitässtufe „X-Land PUR“ gemacht habt ) wirklich wichtig ist, angesichts dessen, dass Tag für Tag, Stunde für Stunde jede Menge Kinder verhungern und an heilbaren Krankheiten, die mit billigsten Medikamenten, die bei uns tonnenweise verrotten, elendig verrecken. Wichtige Sachen. Schauspielhäuser und Weissurschtbuden, erhaltenswerte Steine und Kritzeleien früherer Generationen, geadelt durch Alter, leicht getauscht gegen unwertes Leben, das sich doch ganz offensichtlich nicht durchzusetzen vermag.
Leichtes Kopfweh, Drücken der Gehirnlappen? Dann wollen wir Mann und Rilke wieder in die Tiefkühlkammer schieben. Die hatten genug Spaß, können kaum mehr ertragen.
Kurze Sätze für freie Bürger! Heil Einzeller!
Fun! Ja, Fun! Die Welt ist voller Fun! Was ist das?
Ficken Unmündiger Nagetiere?
FUN?
Klingt unglaubwürdig, aber zuzutrauen ist euch alles. Wie war der Spruch? – Was nicht rechtzeitig auf den Baum (oder in unerreichbare Höhe, nein, klingt zu geschwollen, heißt es nicht so) kommt, wird gefickt?
Oder: Die Rülpser – Foundation: Was keine Miete zahlt muss raus!
Sowas, ja, alles schon gehört. Warum wirkt es nicht? Antigen? Bin ich immun. Ich kann doch nichts dafür!
Wurde jetzt eine Laudatio aus meinen schlichten Glückwünschen?
Merkwürdig, wie dieser Satz in mir nachhallt, der angeblich von Birne, dem 16 – Jahre – Kanzler, dem Vernehmen nach sogar einem Kollegen im Waschgeschäft, der mit einer kleinen Geldstrafe dann doch entschieden besser davon kam und es irgendwie „besser drauf hatte“, besser als ich:
„Die Gnade der späten Geburt!“
Oh ja, danke, danke, danke, dafür, dass ich keine Juden abknallen, keine Sinti vergasen, keine Roma zu Tode foltern, keine mongoloiden Babys verstümmeln musste.
Dankeschön!
„Die Gnade der späten Geburt!“
Ich bin ehrlich erleichtert, nicht mir vorgehaltener Knarre zu einem Killbinger gemacht geworden zu sein, der Kinder zum Tode verurteilte, als dieser Krieg schon verloren war.
So dankbar, danach nicht wieder in Rang und Würden zu kommen. Und dann aufzufliegen. Natürlich auf die Beine. Und jetzt hinten rum mitzumischen.
Dankeschön!
„Die Gnade der späten Geburt!“
Als Bundesinnenminister der Hunderepublik Peitschland kann man noch arbeiten, wenn man wegen Meineid rechtskräftig verurteilt ist. Was man dazu braucht ist eh klar:
„Die Gnade der späten Geburt!“
Vielleicht muss man noch dem einen oder anderen Bonzen die Nudel ablutschen, aber da kommt nicht sehr viel. Nicht mehr. Das Meiste ist schon erledigt in jungfräuliche Körper, die man bestellen und beseitigen lassen kann.
„Die Gnade der späten Geburt!“
Was wohl die Kinder davon halten, die dafür von der Straße gefangen, aufgekauft, vorbereitet, gelagert werden? Dieser Duitrox in Belgien, wie viele unserer „Führer“ hatte der versorgt mit neuem Material für die Befriedigung ihrer kranken Wünsche? Wieso sterben alle, die etwas davon zu wissen scheinen? Wieso kommt es nicht zum Prozess?
Nein, nein: „Blinder Schäferhund heiratet todkranke Millionärin!“ – Ein viel besserer Aufmacher, Flüssignahrung, und kompatibel zu Försterbrand und Bier und Korn und dem Rest der intelligenzfördernden Mittel, die möglichst mehrfach täglich zu verabreichen sind, um den Level zu halten.
Was rede ich da eigentlich?
Science Fiction. Dabei ist alles möglich. Blinde Schäferhunde heiraten täglich auf Gagga – Gagga im Sternenhaufen Fick 83. Und bevorzugt todkranke Millionärinnen. Blonde im Endstadium chronischer Dammrisse durch übermäßigen Gebrauch von Mega – Ultra – Dildos bei den dortigen Olympischen Spielen. Nur 273 Lichtjahre entfernt läuft dieses Programm. Vielleicht sicher.
Fiction schreiben ist so schön. Weil man erwarten darf, dass alles als Erfindung verstanden wird und jede Ähnlichkeit mit Lebenden oder Verstorbenen rein zufällig und nicht beabsichtigt ist.
Zufällige Überschneidungen, Namensähnlichkeiten oder Gleichheiten lassen sich bei einem beschränkten Wortschatz wie meinem nicht vermeiden. Leider. Ich bin zu dumm.
Weiß nicht mehr Worte. Sonst würde ich die, also die Worte, die ich nicht kenne, ja Kraft meines Wissens auch verwenden. Mindestens, um damit anzugeben. Mindestens, wenn nicht schlimmer.
„Die Gnade der späten Geburt!“ Ein besseres Schlusswort fällt mir nicht ein.
Hoch also die Tassen voller Schierling, den ihr vermutlich für einen entfernten Verwandten von Pfifferling haltet....., war der nicht mal Minister von irgendwas, was in der Vereinigung junger Unternehmer interessant gewesen wäre; wäre da nicht diese aparte, oh, Verzeihung, geile, ja, saugeile Tussi gewesen, der das Rolex – Plagiat so gut gefiel, dass sie nach drei Sprüchen schon zu verstehen gab, dass sie alles in ihren drei Löchern unterbringt, und das auch noch gerne?
Wie auch immer.
Offenbar drückte ich ab. Aufgesetzer Schuss. Nicht mehr viel übrig.
Platsch – Matsch.
Ist mir egal. Ich empfinde nichts.
„Würden der Herr Waschmann sich bequemen, unter Umständen das Endsignal zu geben? - Eine Überziehung der Bonusrunde ist unzulässig, sobald die Nazi – Schwuchtel vollständig ruhiggestellt ist, was mir hier der Fall zu sein scheint!“
Aleister hat leider recht.
„ABGEFICKT!!“
„LUTSCH OFF!“
Ich trete Wehh in den Graben, versuche mich zu orientieren. Wo ist der Dalai? Scheisse, wie soll ich den jetzt finden bei dem Durcheinander hier? Oder doch erst gar nicht suchen und meine Liste weiter durchgehen, noch ein wenig Bonus machen? Wozu? Ist doch alles in etwa so gelaufen, wie ich das vermutete. Wer nun im Einzelnen was wann wie genau veranlasst, befohlen und durchgeführt hat, ist das wichtig? Mir nicht.
Chammer – Ruffy ist zu erkennen. Hat ganz offensichtlich einen Heidenspass mit seinem Flammenwerfer. Grillt gleichzeitig eine Menge Schwuchteln und führt dabei Reden. Ah, die Hide – Park – Nummer. Genau. Steht auf seinem Drucker, lallt sich einen ab und grillt dabei seine Nazi – Schwuchteln. Auch eine Möglichkeit, und nicht die Schlechteste!
Da geh ich jetzt hin. Könnte interessant werden. Und vielleicht ist der Dalai von dort aus zu erkennen.
Chammer – Ruffy ahmt Ulbricht, diesen DDR-Arsch nach: „De Sossiälismös in säinem Lauf, hält weder Öchs noch Äsäl äuf!
Und jetzt alle: Die Partei, die Partei, die hat immer – immer Recht…!“
„Gute Show, Ruffy!”
„Ha! Wir schwören auf den Grill, nicht wahr, Jungs?“
„Hast du ne Ahnung, wo der Dalai ist?“
„Oh je, der muss ganz weit vorne sein, gegenüber von uns. Ist durch die Reihe mit seinem Laser-Dings wie n Wilder. Es geht bei mir aber auch nicht schlecht voran, oder, was meenste?“
„Hey, denk dran, was die uns gesagt haben mit dieser Lasagne…“
„Kann eigentlich so schlimm nicht sein. Musst erst mal n paar Jahre Cola Marke „Roter Stern von Wolgograd“ gesoffen haben. Kann nix Schlimmeres kommen. Meine Meinung.“
„OK. Da kann ich nicht mitreden. Ich geh dann mal und schau, was ich noch so ausrichten kann, damit wir nicht so viele Strafpunkte bekommen.“
„Mach dich locker, Waschmann! Willste bisschen mitspielen mit meinem Feuerzeug?“
„Dank dir, aber Zuschauen genügt. Ich sehe dich ja von überall.“
„Seht ihr mich? Das LEUCHTENDE Beispiel, der Held der Arbeit! – Was is jetzt mit euch Nazi - Jungs, alles schon verschieden? Ich hör nix mehr! Komm, alter HP, dann gehn wir n Stück weiter und singen unsere Lieder!“
Er räumt fein säuberlich auf. Gründlich ist er schon. Muss man ihm lassen. Als ich noch etwas zucken sehe und die Pump – Gun darauf richte, hält er mich an.
„Muss nicht sein, Mann! Soundsoviel Hautoberfläche, weiß nicht genau, aber: Ist die futsch, ist alles futsch! Nur eine Frage der Zeit. Und die reicht uns locker.“
Da hat er Recht. Die verkohlten Zuck – Burger werden es nicht mehr lange machen.“
NSZB, auch was Nettes. Nazi – Schwuchtel – Zuck – Burger, so frisch auf den Tisch, dass der Reflex noch auf der Zunge spürbar ist. Diese Woche im Angebot…..
Hört sich gut an. „Quäl – Fomels!! Everytime a good time....”
Krieg. Ich steige in den Graben hinunter, gehe über Leichen oder Halbtote. Über Körper. Ohne genau hinzusehen. Als ginge mich das nichts an? Oder bestätigt sich damit meine Annahme, dass Wahrheit, wenn sie jemals deutlich, klar als Geschehen in diese Welt tritt, so selbstverständlich ist, alles umfasst; dass die Berührung dieser Körper ganz ähnlich, vielleicht sogar meine Streicheleinheit von Seiten der Wahrheit ist? Wieso ist mir das so vertraut?
Wenn alles gut wird, ist Vergessen. Woher kenne, woher weiß ich das? Weiss ich das? Warum muss mein „hinter – meinen – Augen“, das „Ich“ nur fühlen, mit dem ich nicht mehr anzufangen gelernt habe, als Weinen und Lachen, wieso muss es jetzt ganz am Boden sitzen, die Knie zur Brust emporgezogen, festgehalten und gesichert durch die umschließenden Unterarme, die Hände, die sich festkrallen? Wieso beginnt es zu schaukeln so schnell?
Hospitalismus. Steht denn die Maschine des Teilwissens nie still? Energieverschwendung.
„Hospitalismus in einer sehr schützenden, vor Suizid bewahrenden Form. Man könnte von sekundärem Gewinn sprechen; einem krankhaften Schutzverhalten eines steuernden Elementes einer komplexen Geisteskrankheit, laienhaft vereinfacht dargestellt.“
Soweit jedenfalls würden sich die Doktores der „Philkarmannomanndarmonotonie“ (vermutlich verliehen von der Universität „Middle of Nowhere“ ebendort und ausgestattet mit zwei Buchstaben, die sie aber lieber verschweigen: „H“ und „C“, womit man, obwohl der Verleihende bezeichnenderweise Dr. h.c. Meineid F. von Lügenbold [„F“ steht für „Fabulo] ist, eben NICHt „honoris causa“, sondern „HORROR CRAUSAM“ meint) aus dem Fenster lehnen. Gäbe es da Fenster. Dort, wo sie sind. Leider sind selbst Reißverschlüsse verboten dort in der geschlossenen Abteilung. An ihre Einschränkung und die offensichtliche Tatsache der Missachtung ihres Genies gewöhnt, einigen sie sich, die ihnen zustehenden, wenngleich nicht vorhandenen Schreibkräfte die Diagnose für Mallorca - Urlauber nochmals tippen und mit „soweit würden wir nach eingehender Prüfung des Sachverhaltes auf Grund der uns vorliegenden Daten GEHEN“ enden zu lassen.
Ballermanno bringt mich zurück. Das hat was. Schüttelt den Körper und schenkt diesen Brechreiz. Kongruenz? Baller – Mann – o, wobei das Letze, das „o“ auch als „Null“ interpretiert werden könnte, was es fast zu einer Formel macht. Oder die Kurzform von „oh“, die wiederum eine Unzahl von Möglichkeiten in sich birgt; von Erstaunen bis zum Abspritzen. Mindestens. Gehe ich da nicht etwas weit? Mir wäre die Formel lieber.
Die Null am Schluss würde mich bestätigen. Ort und Bedeutung, beide Ebenen der ganz oberflächlichen Betrachtung, und aller Transformationsgrammatik zum Trotz, fast so, als würde ein 200kg – Bodyguard in meinem Auftrag Chomsky ohne Gleitgel fisten, könnte ich mein Gleichheitszeichen hinter Ballermann setzen und mit NULL schließen.
Welt in Ordnung und Chomsky verlobt vielleicht dann. Aufgeklärt durch mich selbst. Nix mit Bienchen und Blümchen bin ich zurück. Immer noch so heimisch da unten.
Ist der Graben mein Wohnzimmer? Fast fühlt es sich so an. Auf der anderen Seite wieder hinauf. Ich sehe mich um. Ja, Krieg. Nur deutlich. Einfach einfach. Die Gruppe A schlachtet die Gruppe B möglichst ökonomisch im Sinne eines Regelwerkes ab, das zumindest der Gruppe A bekannt ist. Vereinfacht. Als hätte man eine ellenlange Formel aufgelöst, von allen runden, geschweiften, eckigen Klammern, Potenzen und Bruchstrichen, sämtlichen Zeichen und Funktionen und dem ganzen Rest befreit, alles geklärt, bis nur diese Eineindeutigkeit blieb.
Ob Hawkin jemals seine allgemeine Feldtheorie soweit bringt?
Oder ist das hier schon die Antwort, auf den Nenner maximalen menschlichen Verstehens gebracht?
Sehe ich das fraktale Spiel der Quanten? Ausgerechnet ICH?
Irgendwo spielt jemand eine Bonusrunde. Gekreische, Flehen und Betteln. Geständnisse könnten es sein. Ebenso bedeutungslos wie das, was mir sagte.
„Mir ist die Lust vergangen“, so ein schmaler Gedanke auf dem Weg zurück zum Beginn des Grabens, den zu bereinigen meine Aufgabe ist, wenn ich recht verstanden habe. Recht oder recht? Angekommen weiss ich, dass ich nie Lust dazu hatte.
Beide Möglichkeiten interessieren jemanden, den ich kannte. Zu kennen glaubte.
Ich habe jetzt und hier nur die Kante der Vermutung, dass Zurückschlagen etwas bringt. Lächerlich. Wieso eine Kante? Weil nicht mehr da ist. Nur soviel, wie die kleine Grenzelinie ganz außen zwischen Licht und Schatten ausmacht. Gerade genug, um darauf schließen zu können, dass es etwas gab, das diesen Schatten warf. Meine Vermutung, dass Zurückschlagen etwas bringt. Irgendwann muss sie, dem Licht ausgesetzt, diesen Schatten geworfen haben. Dann hat sie sich davongemacht. Oder verkaufte ich sie? – Für drei Stunden Gewissheit, dass ich nicht ganz bescheuert bin? – war das nicht so, kam der Käufer nicht zurück und forderte die volle Erfüllung des Kaufvertrages? – Musste ich nicht auch noch den Schatten abliefern? „Jud Süss“, der ich damals war, konnte nur den Umriss, nur die Kante retten, bevor der Galgen kam.
Glaube ich an die Erstmaligkeit dieser Reise, weil ich soviel vergas?
Vergas und Vergasen; Spielchen für Wortfetischisten. Minderwertig. Tinnef.
Kostbar dagegen war meine Vermutung. Sehr kostbar, weil sie mir half, zu überleben. Überleben? Heißt das nicht weiter leben? Indem ich die Vermutung kostbar nenne, messe ich dem Weiterleben einen Wert zu. Geht das nicht zu weit? Schon wieder Angeberei?
Verkauft ist verkauft. Bei dieser Vermutung heißt das für mich, sie nicht mehr benutzen zu können. Der Käufer, so scheint mir, wusste sehr gut, was er tat. Damit ausgestattet, lässt es sich ganz hervorragend abschlachten. Sie ist da, wie die Background – Singers, die dafür sorgen, dass alles im Vordergrund viel schöner wirkt; wie ein Gruppe Schwerbewaffneter, die einem den Rücken decken, während man auf sein Ziel zusteuert... Backup. Sicherheit. Weniger Sorgen.
Oh, da zuckt etwas beim dritten Schritt schon. Das hilft, die Gedanken abzulenken.
Routinen greifen ineinander. Hier ist die Arbeit, da das Werkzeug. Jetzt kläre nur das „Wie“.
Sauschrot. Gehacktes. Also breite Streuung bei kurzem Lauf. Tötet zumeist durch Schock, seltener durch die direkten physischen Verletzungen. Verweis auf? Bezugsindex? Hyperlink? HREF=......
Keine bestimmte Informationsquelle. Prüfung muss sein. Also nochmals von vorne. Shit, ich weiß nicht, woher. Oder doch? Ja, mein erster Schwiegervater. Könnte sein. Der war ein Jäger. Wollte mich damit umnieten, wenn ich mich richtig erinnere, weil er lieber selber weiter den kostbaren rosa Schlitz der kleinen Schlampe verarztet hätte. Irgendsowas.
Auch egal.
Probieren, ob es hinkommt. Gut hinsehen. Waffe überprüfen. Anschlag. Huiiih! – Ich weiss sogar noch, wie das heißt. Ja, ich glaube, ich habe mit der alten Sau, diesem Töchterficker von Schwiegervater, dann später, als ich genügend Geld verdiente und daher würdig war, seine Hallen der Ehrenhaftigkeit, besonders dieses verpisste Jägerzimmer zu betreten, einige Nächte durchgesoffen. Da muss er es mir wohl ins Ohr gedrückt haben, wie das alles heisst.
Anschlag. Richtige Haltung der Waffe, um sich A. nicht zu verletzen und B. das Ziel zu treffen.
Drei Töchter hatte der Wixer. Zwei davon fickte er. Die Dritte war noch zu jung. Bei der Auswahl hat er wohl selten gewixt, ist anzunehmen. Seine Alte (er nannte sie so) war auch nicht schlecht unterwegs. Kaum hatte ich den von Pappi eingerittenen Schlitz ihres Töchterleins versilbert und vergoldet, schon war sie Dauergast beim „dreckigen Ausländer“ und alles nicht mehr wahr von zuvor und nie gewesen. Ich hätte sie leicht durchziehen können. Gelegenheiten gab es genug. Vielleicht hätte ich das tun sollen. Ich habe es noch nie mit einem Hai oder einer Leiche versucht, könnte aber so wissen, wie das ist. Vielleicht nicht die schlechteste Nummer.
Der alte Henry Chinasky wäre tödlich abgefahren auf die. Soviel ist sicher. Eiskalt, berechnend, gestylt bis in die Arschfalte und ewig schwanzhungrig. Zuviel Bildung, um nichts zu verstehen; zu wenig, um mehr als Selbstverachtung auszustrahlen. Neidisch auf die Körper und Geister ihrer Töchter. Neidischer darauf, wie sie besprungen wurden, dass man es ihnen besorgte. Alles verschlingend und keinen Moment satt. Nicht einen.
„Bespringen“, die ganze Tierwelt, die sich in de Jägerzeitschriften des Töchterfickers auftat, da lag irgendwo ihr Fetisch. Das konnte sie gefahrlos genießen, weil es überall herumlag. Das war wohl auch der Gesichtspunkt meiner Akzeptanz, der mich in die nähere Wahl, in den Kreis ihrer kleinen Aufmerksamkeiten brachte. Das Tier, Mischling, Mulatte. Könnte eine Art abgeschwächter Domino – Nummer gewesen sein, oder mit einem Schwein ficken, eine Vorstellung dieser Art, was sie dazu brachte, mir dann und wann Teile ihrer Anatomie vorzuführen, die nicht mal so schlecht waren.
Blöd, dass ich treu war. Blöd? Unnötig. Ja, unnötig.
Töchterlein, meine Ehefrau, war es nicht. Keineswegs. Pappi hatte ganze Arbeit geleistet, wer weiss wie, aber die brauchte es den ganzen Tag und die halbe Nacht. Nur meistens nicht von mir. Selbst wenn ich da gewesen wäre, was nicht der Fall war, da ich ja anschaffen ging, immer weiter zu versilbern und zu vergolden, - mehr Schwänze und Fotzen waren von Nöten.
Mit den Fotzen hatte ich keine Probleme. Die, mit der sie es seit Jahren schon trieb, kannte ich recht gut. Manchmal lud man mich ein, wenn sie bei uns übernachtete. So hatte ich auch meinen Teil.
Die Sache mit den Kerlen wusste ich nicht. Ich wollte es nicht wissen. Als ich sie, hey,- hallo Murphy’s Law, alter Begleiter-, dann auch noch nicht mit irgendjemand, sondern meinem damals engsten Freund im Ehebett beim Weltrekordversuch erwischte, schnappte ich mir den Typ, wollte ihn killen.
Ups, kleiner Umweg schon wieder.
Back again. Killen. Sauschrot. Streuung. Winkel. Anschlag.
„Killers, this way please!“
Danke für den Hinweis.
Warum nicht singen? „Liegen viele Nazilein, halbot da unten rum, ich schieß mein Schrot jetzt in sie rein, fideldideldum!“
Wie überaus spannend. Ich spüre nichts. Hoffnung ade! Wie herrlich wäre es gewesen, etwas von dem zu bekommen, was für mich gegen Ende von „Natural born Killers“, als sie diesen Journalisten abknallen, ganz schwach, aber so wohltuend, wie ein Versprechen auf Heilung, wahrnehmbar war!
Enttäuschend!
Ich bin gar kein Killer.
Oder nur ein Anfänger? Stellt sich die Empfindung erst nach einiger Praxis ein? Wie das hier aussieht, werde ich es herausfinden. Die Aussicht auf die Fisch – Lasagne an dem, was ich jetzt besser nicht nennen will (WÜRG!), sollte mich ausreichend motivieren, es einfach zu tun. Mit oder ohne Empfindung.
Aber ich will mehr! Mehr als nichts! Wenigstens! Nein, MINDESTENS!
Was mehr? Sowas wie Blümchen, barocke Schwülstigkeiten, Putten und Gold? Das?
Oder darf es etwas strenger sein atmosphärisch? – Dorische Säulen wären im Angebot.
Die mit Sprachsteuerung kosten mehr.
Scheisse. Besser nichts.
Ans Werk! Motivation mit innerem Dialog, meinem eigenen Drill-Typen!
„ W A R !!“ Eine Stimme wie Peter Gabriel, nach 5 Jahren argentinischer Folter, frei von allem Fragen, körperlos, verdickt, eingekocht und endgültig konserviert. Trommeln und Bass synchron. Aus Regenwäldern und geheimen Indianerfriedhöfen, Höhlen auf Berggipfeln, schwitzende Japaner mit Stirnbändern, die noch kleiner wirken vor diesen gewaltigen Instrumenten; jeder erzählt seine Geschichte, Jan Hammer, McLaughlin, Stern, Menuhin und die Hände der Unbekannten aus der Schwärze, die winken, Berührungen suchen, vielleicht nichts wollen und nur sind. Rot und Schwarz.
Caruso nickt. Schwitzt der? Sind es Tränen? Lachen oder Weinen? Thomas de Quincey und Thomas von Aquin werden den Walzer – Wettbewerb gewinnen. Sie sind einfach die Besten.
„ W A R !!“
Mein Körper ist fähig zu folgen. Notwendigstes erfüllend geht es schnell voran. Der Weg ist weit. Verbesserungen. Mehr Abstand, mehr Streuung, mehr Wirkung.
„ W A R !!“
“Ich bin Castaneda! ICH bin Castaneda!“ meint da etwas aus dem Graben.
„Dann wird’s Zeit für die dritte Aufmerksamkeit. Viel Spass.“ Multitasking. Ich kann sprechen und killen gleichzeitig. Hervorragend. Guter Junge. Ob das ein Sternchen in meiner Beurteilung gibt?
„Tschuldigung“. Fast hätte ich jemand umgerannt, der eine Nazi – Schwuchtel würgt.
Soviel zu Multitasking. Stereo? Eher so was. Zwei Sachen gleichzeitig.
„Ist ok. Bin nur gerade im Bonus.“
„Ich wollte nicht stören. Viel Spaß!“
„Bleib ruhig hier einen Moment! Das hier ist der Hammer! Hat meine kleine Tochter vergewaltigt und getötet, der Dreck. Und immer noch ein großes Maul! Behauptet doch steif und fest, er wäre es nicht gewesen. Hat der die ganze Zeit gesagt, auch schon vor Gericht. Ein Dämon, sagt der! Ein Dämon! Der wäre sowieso der Chef von hier, also der Dämon; oder so was wie ein Ortsgruppenleiter von denen, ist auch egal. Der Dämon hätte das so gewollt und seinen Körper genommen! Hör Dir das doch mal an!“
(Zur Nazi – Schwuchtel) „ Also, wer war’s?“
Nazi – Schwuchtel:
„Fragst du mich
Wer sie waren
Vielleicht die Barbaren
Husaren
Tartaren
die Töchter von Zaren
jedenfalls
jedenfalls
sind es die Garen,
das Hirn
kocht der Fremde
in seinem Topf
dein Körper
hängt am Valium – Tropf
was jetzt
was ist jetzt im Kopf
im Kopf
im Kopf
im Kopf – im Kopf
Dreifaltigkeit?
Du weißt nix
Du bist breit - Du bist breit
Bald ist es soweit
Bald wird es passen
Vom Willen verlassen
Ins Graue entlassen
Ganz normal töten
Frei von den Nöten
NormalitÖten
Die Freiheit geht flöten
Jetzt gibt’s nix mehr zu töten
Nicht in dir
Nicht mal das Tier
Du bis wir
Du bist wir
Wir sind du
Blinde Kuh
BSE tut nicht weh
Hüpft glücklich im Kreis
Kümmert sich n Scheiss
Wer da ist oder nicht
Gibt’s in Frankreich französische Gicht?
Auch das fragst du nicht
Bist dicht – bist dicht
Der längste Weg
Am Ende ein Gag?
Der Tod triumphiert
Hat längst alle geschmiert
Nippel aus Stahl
Du hast keine Wahl
Nur dein Wahlrecht
Freund Nazi
Nigger - Boy
Kleiner Stiefelknecht
Multiple Choiche
5 mal der gleiche Scheiss
mach schon dein Kreuz
ist doch egal wohin
hat eh keinen Sinn
Macht und Recht
Was lallt der Brecht
Einer hat Beides
Dein Hirn noch dazu
Dreingabe bist du
Schubiduuh
Schubaldlah – Chef
Sagt niemals Tinnef
Du kennst jetzt die Regeln
Bald gehst du segeln
Im Golfclub dein Platz
Silicon für den Schatz
Kannst ficken dazwischen
Sie wird es verwischen
Und du schaust nur zu
Im Kopf nur noch dein Schubiduuh
Gut Nacht jetzt mein Prinz
Vielleicht heißt du Vince
Erwachst ganz – ganz selten
In rohen Welten
Ungekocht
Das will zu viel
Unordnung – Zweifel
Das ist doch kein Ziel
Liebst jetzt die Vorschrift
Die braucht 90 Grad
Du gibst dir die Hirnlosen
Im Jacuzzi – Bad
Gut Nacht ist umsonst
Nur
Wach mir nicht auf
Die beobachten alle
Und sind gar nicht gut drauf
Zweimal Kochwäsche
Das geht dann nicht gut
Ab in die Reihe
Machs einfach gut.
Und
Töchterleins Ende
Fand statt im geweihten Gelände
Mein Dämon braucht das Blut
Doch sie war nicht so gut
Ging viel zu schnell drauf
Also billiger Kauf
Von Freiheit im Himmel
Du Arsch
Denkst du nur mit dem Pimmel?
Meinst Töchterlein vermisst dich
Ich sag dir
Verpiss dich
Die hat es geschafft
Doch
Hast du die Kraft?
Es soweit zu schaffen?
Hey frag doch die Pfaffen
Die werden dir sagen
Sollst beten und klagen
Sollst ertragen die Plagen
Die kommen von Gott
Im ewigen Trott
Dann
Nach 100 Prozent
Erfüllst du Bedingungen
Die niemand genau kennt
Hoffst auf den Segen
Blut soll es nicht regnen
Scheiss – Apokalypse
Dir genügt deine Schickse
Lockenwickler am Schädel
Nichts drin als Scheisse
Dein Leben ist edel
Wie lang geht das gut
Wie weit reicht dein Mut
Soweit wie meiner?
Viel besser als Keiner!
Viel Blut hab ich vergossen
Nicht mehr
Nicht weniger
Als du genossen
Aber ich hab es versucht
Ok
Das nennt man dann verflucht
Sind da nicht zwei Seiten?
Darf man sich nicht entscheiden?
Wozu dann der Wille
Schluckst besser ne Pille
Dein Töchterlein
Ganz ohne Fleisch
Expressfahrstuhl
Wie war das gleich?
Was wäre gewesen
Würde sie nicht verwesen
Hättest du sie gefickt
Hätte jemand genickt
Oder dich gehindert
Ihre Leiden vermindert
Kaputt für das Leben
Unwissend alles gegeben
Du hättest es genommen
Die Grenzen verschwommen
Fehler eingestanden
Um doch noch oben zu landen
Ja
Beten und Fasten
Zum Abbau der Lasten
Und du glaubst das geht
Frag doch mal Seth
Hier nur eine der Fragen
Hättest du sie getragen
Verantwortung ist Last
Ob das zu dir passt?
Warum schlägst du die Frau
Wieso sagst du fette Sau
Was säufst du dich zu
Brauchst mich doch dazu
Dein Blitzableiter
Wegbegleiter
Denk doch mal weiter
Aber zurück
Wie war es denn wirklich
Vor dem tödlichen Fick?
Wo war der Pappa
Wirklich da
Nicht mehr dort
Im Suff oder Puff
Familienmord?
Wer
Wer macht die Tür auf
Dass ich kommen kann
Wann
Wann sind sie bereit
Wie oft warst du breit
Hörst du sie weinen
Die süßen Kleinen
So sehr geliebt
Dass es nichts Besseres gibt
Von Liebe geschützt
Nur
Dass es nichts nützt
Bekenntnisse von Lippen
Dazwischen Gestank
Von Suff und Lügen
Wahrheit verbiegen
Nichts könnt ihr so schaffen
Schon gar keine Waffen
Und hättet doch die Macht
Die Magie der Schlüssel
Wär nur ein bisschen mehr drin als Suff
In eurer Scheiss – Schädel - Schüssel
Ihr lallt und labert
Ihr sprecht Einladungen aus
Eure Lügen wehen heraus
Nur Dunst der blinkt
Im Nichts versinkt
Wir kommen und nehmen
Ihr habt es uns gegeben
Sie hat euch überlebt
Wem die Schuld ihr auch gebt
Sie hat euch überwunden
Durch euch von UNS gefunden
Es ist wahr
Es ist wahr
Kotz aus dein Blah – Blah
Komm
Mach mir den Frosch
Den Hengst
Reiss mir die Gräten raus
Sie hat es geschafft
Es ist aus
Es ist aus!“
Ich will weggehen.
„Hey, hey, hey! Was sagst du? Was meint die Nazi – Schwuchtel?“
„Keine Ahnung. Ich muss jetzt weiter.“ Ich gehe schnell weg.
„Hey, hey....“
Ich höre nicht mehr hin.
Scheisse. Habe ich jemals eine Frau gehabt, die nicht missbraucht oder vergewaltigt wurde? Nein. Gut, ich war nie der große Ficker. Die große Zahl, ein solcher Vergleichsmaßstab fehlt mir als persönliche Erfahrung. Aber die, die ich näher kannte? Viele davon, die Meisten, habe ich selbst nie angerührt. Vielleicht kamen Manche deshalb damit raus bei mir? Ich weiß es nicht. Wahrscheinlichkeit? Könnte sein, dass ich eine Serie erwischte.
Glaube ich aber nicht. Scheint viel eher normal zu sein. Pappi, Onkel oder sonst wer nimmt sich die Kleine früher oder später vor. Die sonstigen Unterschiede sind für mich mehr gradueller Natur; Varianten und deren individuelle Konventionen dieser aus meiner Beobachtung absolut weit verbreiteten und beliebten Spielart. Ob Mammi wirklich nichts weiss oder so tut als ob; ob sie mitmacht, was ich allerdings selten hörte, ob es mehrere Typen waren, die voneinander wussten, sich absprachen, oder es eher chaotisch lief, diese Kategorien und deren Regelwerke sind mir persönlich bekannt. Einen Fall weiß ich, bei dem alles straff durchorganisiert war und Mammi ihre Deals durchzog; und die Freier die kleine Tochter. Vorkasse.
Das also auch. Und soviel mehr, das nicht zu glauben, besser niemals in die Vorstellungskraft einen Menschen eindringen sollte meiner Meinung nach. Davongekommen ist jedenfalls Keine, die ich näher kannte.
Ich will das vergessen.
Nur das Format...,warum lässt mich das nicht in Ruhe?
„Profil“ nennen sie es, wenn sie Serienmördern auf die Spur kommen wollen. Das erste und grobe Filter- und Sortierungssystem ordnet chaotische und strukturierte Täter ein.
Deswegen also. Gleichheit bei der Vorgehensweise? Ist das meine Versuchsanordnung auch, wenn ich hinsehe?
War das am Ende ein Gespräch unter Kollegen, das eben?
Nicht? Ist das zu weit hergeholt? Ja, es beleidigt die Unschuldigen. Das tut es.
Doch IST da noch der Rest. Der Rest? Sind nicht die Unschuldigen der Rest, die Minderheit in diesem Scheiss – Spiel? Ich denke schon. Ja.
Einer spielte das Spiel draußen, der andere brachte es nicht so weit.
Ist alles möglich. Für mich schon.
Grauzonen.
An dieser Stelle muss ich abermals ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich Fiction schreibe. Dies sind meine Gedanken an bzw. über Erinnerungen, die ich habe auf dem Weg nach Auschwitz während einer Nazi – Schwuchteln – Ruhigstellung, eines Wettbewerbs, den es nicht gibt.
Der Film übrigens, muss in der Szene ein grosser Verkaufserfolg gewesen sein. „Blutiges Loch“ oder so, soll er geheissen haben.
Ich sollte mich konzentrieren, besinnen, zusammennehmen. Ich ballere zu viel, zu schnell. Bald wird die Munition zu Ende sein. Was wird dann mit dem Wettbewerb? Habe ich nicht meinen Teil zu erüllen? Wenigstens hier, wenigstens auf dem Weg nach Auschwitz?
Scheisse. Will ich das?
Ich meine: Will ich das?
Was tut das Ding mit meinem Schädel, wenn ich mir den Lauf in mein Maul stecke und einfach abdrücke?
Sauschrot, dieses Kaliber auf diese Entfernung? Dürfte nicht viel übrigbleiben.
Oh, ich fühle die Pflicht. Wahrscheinlich sollte ich sie sogar nach mir rufen hören. Wenigstens alle Patronen bis auf eine verschießen im Dienst der Guten Sache, dann eine für mich.
Was rede ich mir da ein?
Klausewitz für Vollidioten mit abstrakten positiven Halluzinationen.
[ X = die Fortsetzung von Y mit anderen Mitteln]
Meine kleine Lebensformel?
Der Alte Fritz und Fredersdorf. Auch nett; aber was soll das jetzt?
„Deine Synästhesien, sie seien dir verziehen!“
Danke, Wer – auch – immer.
Schmeckt Scheisse, der Lauf. „Bumm!“
„Hallo zuerst, Waschmann! Du solltest es wirklich heute jetzt gleich am Anfang aussprechen. Später darauf zurückkommen ist in Ordnung, denn die werden uns jetzt gleich bewaffnen. Wir warten nur noch auf die Nachzügler wie dich, dann kann es losgehen.“
„Was zum ...?“
„Werde zuerst deine Botschaft los. Sonst kannst du dich nicht entspannt darauf einlassen, egal, was kommt.“
„Ok, Dalai. „Humble Pie“ hiess die Band, das Lied „I’m ready“. Funktionieren tut nur die Live – Version bei mir.“
„Gut. Alles klar. Wacheeee! – Wir wären komplett hier!“
Eine Nazi-Wache in der Gestalt Aleister Crowleys. Genau das fehlt mir noch in meiner Kollektion. Sie spricht mich an: „Ich gebe dir deine Waffen, obwohl wir noch Einiges zu besprechen hätten. Das nächste Mal kommst du mir nicht so davon. Was nimmst du?“
„Die kurze Pump - Gun, das dicke Teil hier, dazu gehacktes Sauschrot wenn möglich, den 45er Colt, den und ein Bowie –Messer für alle Fälle.“
„Wenn du auch sonst wie ein Arschloch daherredest; gute Wahl. Altmodisch, aber gut, Waschmann. Hier, Dal, Deine Uzi’s und, wie immer 2 Winchester Kaliber 22 für El Zitadore. Wünsche fröhliches Abschlachten!“
Nazi-Aleister wendet sich mir nochmals zu: „Wir sprechen uns später.“
Mechanisch überprüfe ich Waffen und Munition, wie ich es tausendmal in meinen Träumen durchexerzierte. In dem, was ich Realität zu nennen gewohnt war, hatte ich ein wenig mit Luftgewehren geschossen, kleinkalibrige Waffen ein- oder zweimal in Händen gehabt. Doch die Lehren aus meinen Zombie- und Verfolgungsträumen waren stabil; die saßen fest. Wenn ich gejagt wurde oder jagte in diesen Szenarien, war eine der immer wiederkehrenden Bedingungen der Mangel an Zeit. Angelegt wie bei einem Video – Spiel hatte ich anfangs auch keine Waffen.
Durch fremde und überwiegend dunkle Städte irrend musste ich zuerst einen Waffenladen finden. Dann dort einbrechen. Mir das Geeignetste heraussuchen. Durch Versuch und Irrtum jahrelanger Alpträume kam ich auf die Mischung, die ich mir von Aleister erbat. Der 45er Colt hatte mannstoppende Wirkung. Meistens traf ich leider den Kopf nicht; der Blattschuss, der, wenn er denn einmal gelang, schaffte mir fast immer diesen Verfolger aus dem Weg. Aber ein Treffer damit brachte mir Zeitgewinn. Die Monster, Zombies, Mutationen und sonst was brauchten Zeit, um sich davon wieder zu erholen und meine Verfolgung wieder aufzunehmen. Pistolen hatte ich auch schon ausgewählt, wegen der häufigen Fehlfunktionen, Klemmen des Verschlusses und so was dann aber verworfen. Das Mehr an Munition in einem Magazin machte die Unzuverlässigkeit einfach nicht wett. Die Pump – Gun war gleichermaßen robust für mich. Im Nahkampf mit Munition konnte sie leicht einen Kopf wegblasen, auf mittlere Entfernung für Zeitgewinn sorgen, und ein guter Türöffner war sie auch. Mit dem gehackten Sauschrot taten sich meine stinkenden Verfolger besonders schwer, weil es die unangenehme Eigenschaft hatte, sie zu zerfetzen. Zeitgewinn abermals. War die Munition aus, was unweigerlich beim „Grande Finale“ meiner Alpträume der Fall war, hatte ich immer noch eine Schlagwaffe, die es mir erlaubte, ein bis zwei gleichzeitig Angreifende in Schach zu halten oder im besten Falle für den Einsatz meines Bowie – Messers, meiner letzten Option, vorzubereiten.
Ich „gewann“ keinen dieser Träume.
Im besten Falle war das Ende so gestaltet, dass ich irgendwo Schutz fand, hinter einer Theke, in einem Sportgeschäft oft, wo es auch Jagdwaffen gab, aber eben nur Harpunen und Pfeil und Bogen zum Scheibenschießen, was in meiner Situation nicht so der Hit war. Bestenfalls saß ich also in einer neuen Scheisse. Verletzt selbstverständlich. Angenagt. Immer bissen oder kratzen die sich Stücke aus meinem Fleisch heraus. Ich blutete heftig. Dieser Blutspur, meinem Gestank, konnte die Meute sehr leicht folgen.
Nach Lage der Dinge, meinem Urteil über die Menge der mir zugeteilten Munition zu urteilen, würde dieser Kampf nicht sehr lange andauern können. Aber das Messer war besonders gut. Sehr lang und rasiermesserscharf.
Der Dalai Lama liess die Verschlüsse seiner beiden Uzis schnappen und grinste zufrieden.
Er hatte viel Munition bekommen. Naja, geht auch weg bei den Dingern wie nichts, dachte ich mir.
Zitadore war mit dem Laden auch fertig. Die Hähne gespannt standen beide Winchester neben ihm auf der Bank, seine Finger am Abzug hatte er immer noch den Mund voller Stoff.
Den nahm ich heraus.
„Arrrivvah Muchachos!“
„So wird das sein.“ Ich wollte endlich einmal „cool“ wirken.
„Waidmansheil!“, die Antwort des Dalai.
Ein Ruck. Der Zug stoppte. Ich sah hinaus. Bis an den Horizont erstreckten sich tiefe Gräben, an deren Rand schwarz Uniformierte einander untergehakt „Can – Can“, diese „Zouluse Ledreck“-Nummer, tanzten, mit Feldstiefeln und halterlosen Netzstrümpfen und Hakenkreuzbändern als Strumpfhaltern.
„Zadek? Was meinst du, Dalai?“
„Hatte doch Recht der Mann, meint ihr nicht?“
„Die Nazis sind soooooo sexy! Daa ratatat dam dam, ratata dam dam, ratatatata...”. Der Zitator war in Hochstimmung.
Dann Crowley wieder, auf einer Jaffa-Kiste stehend. Eine Hyde-Park-Ansprache?
„Wenn sie mir nun bitte folgen würden, um dieser traurigen Vorstellung in...ähemm...GEFANGENÄÄÄÄÄÄ!!! HERAUSTRETTENNN!!“
“Daa ratatat dam dam, ratata dam dam, ratatatata...”
„Waidmansheil!“
„Und jetzt?“ Meine Frage wurde durch den brüllenden Crowley sofort und unmissverständlich beantwortet.
Wir mussten vor unserem Waggon in Reih und Glied antreten. Seltsam gekleidete Personen tauchten auf, die mir bis jetzt nicht aufgefallen waren. Einer mit Fellhose und Pudelmütze. Der hatte nichts ausser einem Laserdrucker, einem HP, wenn ich das richtig sah. Zwei dem Anschein nach orthodoxe Juden, jeder mit 2 Blecheimern, gefüllt mit Flüssigkeiten, die sich angeregt unterhielten in einer mir unverständlichen Sprache. Seltsame Flüssigkeiten in diesen hochglanzpolierten Eimern.. Der jeweils linke Eimer enthielt etwas wie Wasser, durchsichtig und mit Wasserkonsistenz, der in der rechten Hand eine rote, eher zähflüssige Masse, die Blasen werfen, zu blubbern, zu leben schien; aus der Dämpfe aufstiegen..
Ganz links, am Ende unserer Reihe, Kafka und Dante, gekleidet wie Musketiere, lagen sie einander in den Armen und schleckten gegenseitig ihre Gesichter ab. Besonders die Augen. Mit den Degen und Schwertern fuchtelten ihre vier Arme über ihnen wild in der Luft herum.
Jetzt blökte Crowley durch ein Megaphon:
„Hier nun die Regen für die, die das erste Mal dabei zu sein glauben: Ein Punkt ist erreicht, wenn eine Nazi – Schwuchtel regungslos im unteren Teil des Grabens, der sich naturgemäß füllen wird, befindet. Eine sich bewegende, zuckende, wie auch immer sich äußernde Nazi – Schwuchtel, die sich zwar im Zielbereich befindet, doch nicht völlig ruhiggestellt ist, ergibt nur einen halben Punkt.
Strafpunkte werden vergeben für die Ruhigstellung von Schwuchteln, die den Kriterien, die der jeweilige Spielleiter mit dem Anpfiff von der ihm nächst befindlichen Nazi – Schwuchtel erhält, nicht erfüllen. Eine falsche Nazi – Schwuchtel, ein Strafpunkt, der an der Gesamtpunktzahl in Abzug gebracht wird.
Alle Nazi – Schwuchteln wurden vor Beginn des Spiels von einer unabhängigen Jury unter Vorsitz von Ficki Palmin im Sinne klarer Motivation animiert und mittels Laser – Strichcode gekennzeichnet. So ist jeder Irrtum ausgeschlossen. Die Bewertung ihrer Ergebnisse erfolgt in Echtzeit über unsere Satelliten.
Es ist den Spielern erlaubt, sich an den Nazi – Schwuchteln zu erfrischen, sobald diese im Sinne der Spielregel vollkommen ruhiggestellt sind.
Unterhaltende Maßnahmen im Sinne langsamer Ruhigstellung und intensiverer Hinführung zum Ruhezustand können nur nach vorheriger Meldung bei der Spielleitung gestattet werden. Innerhalb dieser Bonus – Runden erzielt der Spieler keine Punkte.
Die Meldung erfolgt durch das Ruhigstellen zehn beliebiger Schwuchteln innerhalb maximal einer Minute, eingeleitet durch die Ankündigung: „A VEEEVAAH“ durch den jeweiligen Spieler. Bestätigt wird der Beginn der Bonusrunde durch „DE LILITH“ aus meinem Munde. Mit: „ABGEFICKT!“ erklärt der Spieler das Ende seiner Bonusrunde, meine Bestätigung wird: „LUTSCH – OFF!“ sein. Danach kehr der Spieler wieder in den normalen Spielverlauf zurück.
Maximal drei Bonusrunden pro Spieler sind zulässig.
Sieger ist die Gruppe, die in der gegebenen Spielzeit von 30 Stunden, die meisten Punkte erzielt. Die Gewinner werden an Ort und Stelle unverzüglich liquidiert und qualifizieren sich damit für drei aufeinander folgende Einheiten andauerndes Nichts!
Wir danken dem Sponsor dieser Veranstaltung, der Stiftung „Strauss-im-Sand-4-ever!“ in Kooperation mit Nackenhaarschtauber Bavarian Enterprises Limited und Co. KG. Unsere Schwuchteln wurden modisch beraten und ausgestattet by Schmotzhammer, Munic, der ultimativen Antwort auf alle Fragen jeden Geschmacks. Choreografie und Musik von „Stupid Dolphins fucking Breathwater“, written by Kakkomu Geoparty & Jean – Claude Fickduse.
Bitte wählen sie jetzt den Spielleiter aus ihrer Gruppe!“
Gemurmel überall. Nur bei uns nicht. Wir starren alle Dalai an. Er schüttelt verneinend den Kopf. „Nicht immer ich. Hey, Moische, was ist mit dir?“
Der ältere der beiden Juden antwortet: „Nichts für mich, Dala! Hab ich nicht mal Gummihandschuhe diesmal. Wird schwierig genug, ätzen und wässern und fragen, ...., reden ein bisschen bei der Arbeit, kennst mich doch, dauert bei mir alles sowieso. Hab ich keine Zeit für den Schmonzes. Mach du das mal selbst, oder der Geu da mit dem grauen Kasten, der ist doch ganz neu in der Mischpoke!“
Der Typ mit der Pudelmütze und den Fellhosen kommt näher: „Meinste mich? Kack, wer bist du denn?“
„Moische, mein Name, Jüngelchen, und schon zum zehnten Mal auf der Tour. Was willste überhaupt mit dem Kasten da tun? – De Nazis die Nase einklemmen?“
„Nee, das ist so. Ich HASSE das Ding. Das is n Drucker, den habe ich vom Supermarkt gekauft. Und ist nicht gegangen, das Ding. Egal, was ich gemacht hab. Und als ich den wieder zurückbringen will, schicken die mich weg. Nur weil ich reingepisst hab vor lauter Wut. Dann bin ich wieder nach Hause. In den 7. Stock im Plattenbau in Ostmerlin. Nix mehr zu rauchen da, verstehste, und der Bahnhof n Kilometer weg, und die 299 Mark auch hin für das Drecksding. Hab meine letzten Kippen aus dem Aschenbecher aufgemacht, eine Zigarette gedreht daraus und das Ding angesehen und gestunken hat es auch schon. Wie Pisse mit Zahnarzt. Und dann bin ich durchgeknallt. Hab das Ding so richtig fest, wie die grossen Neger den Ball in den Korb reinhauen wollen, beim Basketball, so. Nur runter. Vom Fenster gings nicht. Konnte den Anlauf nicht holen. Bin immer hängen geblieben, wenn ich hinterm Kopf hochkam mit dem Teil. Da bin ich dann auf’n Balkon. Da gings. Volle Pulle. Feste. Und ich mit. Hat mich mitgenommen, das Scheissteil. „CRASH“ - , ich Ketchup am Beton und die Mistsau immer noch ganz. Kein Kratzer. Vollarschloch hab ich mir gedacht. Dann gings Licht aus. Aufgewacht bin ich hier. Im Zug. Keine Ahnung. Und noch irrer isses dann weitergegangen. Wie die komische Nazi-Blassbacke mich da fragt, was ich für ne Waffe haben will und ich die Arschwixer da draußen seh, denk ich mir, die kriegen DAS. Nix macht einen so fertig wie die Scheisse, dieser verpisste Drucker, verstehste? Ich brauch denen nur das Ding in die Hand zu geben, schon ist der Fall gelaufen und aus die Maus. Das Ding macht jeden fertig.“
„Musst du aber immer runterklettern und wiederholen deinen Kasten. Umständlich.“
„Glaub ich einfach nicht. DAS KOMMT WIEDER! Bummerang ist n Scheiss dagegen, glaubs mir.“
„Wie du meinst, Jüngelchen. Viel Spass damit und hoffentlich klappt’s!“
Moishe stellt seine Eimer ab.
„Nu, Dala, machst nun den Spielleiter, oder solls der Chammer werden?“
Allgemeine Zustimmung in Richtung Dalai.
„Komm’ schon!“
„Ok, einverstanden, diesmal noch. Ich muss mich wohl nächstes mal in einen anderen Wagen setzen, sonst geht das ewig so weiter.“
Moishe steht schon vor Crowley, die Hand erhoben:.“Aleister, alter Freiind! – Schau her, Dala macht’s wieder bei uns!“
„Nun.... Welche Überraschung! Unbedingt fair ist das nun nicht! Als einer der Alterspräsidenten ist der Dalai Lama in einer bevorzugten Position, nicht zuletzt was Erfahrung, Bewaffnung und Schnelligkeit betrifft!“
„Und DU, Aleister, magst dich daran stören? Der Dalai stößt mit seiner Schulter leicht gegen die des Zitators.
„Bumm.“, haucht der Zitator sanft und schiesst Aleister genau zwischen die Augen, ohne mehr, als seinen rechten Arm zu bewegen.
Aleister kippt um, liegt einen Augenblick still, schüttelt sich und steht wieder auf. Die Wunde ist kaum verfranst, fast exakt rund.
„Wer nicht hören will...“
„Schenken wir uns den Teil, Zitator!“
„Nein, nein, Babylein...muss fühlen! Bumm!“; nun etwas lauter und nachdrücklicher. Er schiesst Aleister nochmals zwischen die Augen, direkt über das erste Loch. „Im ersten Loch, der Swimmingpool, im zweiten Loch, da wohnt der Ghul!“
Aleister erhebt sich wieder, Zeige- und Mittelfinger halb in den Löchern, als würde er etwas suchen darin: „DAS meinen die Psychos wohl mit Kontakt zum Inneren Selbst!“
Er holt sich das Megaphon: „Gruppe Omega hat den Dalai Lama als Spielführer bestimmt.“ Dann geht er weiter zur nächsten Gruppe.“
„Gut geschossen, Zitator!“
„Übung macht den Meister, wenn er trifft, dann scheisst er.“
„Wahrscheinlich bräuchtest du gar keine Waffe, Zitator. Nur etliche Münder mehr, dann könntest du unsere Zielgruppe tot und töter reden.“
„Die Macht der Worte braucht viele Orte.“
„Das mag wohl sein.“
„Grieeeechicher Weiiheiinn..... Mpfm!“
„Das musste sein, Zitator. Wenn wir unter die letzten Zehn wollen, und damit dem Lasagne – Fisch – Brei auf Modern Talking und Heino entkommen diese Nacht, brauchen wir alle Kraft. Wirst du dich beherrschen können? DAFÜR?“ Er zieht den Knebel wieder aus dem Mund des Zitators.
„Ich sag es still, weil Würg ich nicht will! – Werd’ lauter dann, wenn würglos ich kann!“
Aleisters Stimme aus dem Megaphon: „Die Gruppe Zeppelin wählt Stephen Hawkin als Spielführer!“
Moishe brüllt empört zurück:.“Nee, das geht nicht an! Astralprojektionen sind ungültig!“
Weitere Proteste von allen Seiten erheben sich. Immer mehr.
Moishe wendet sich an den Dalai:.“Jetzt sag doch mal selbst, Dala. Du kommst länger her als ich. Sollen jetzt die Toten tot sein oder nicht? Lieg ich da falsch? Was soll das geben, wenn jede Astralprojektion hier mitmacht? Wohin soll das führen?“
Aleisters Stimme aus dem Megaphon: „Die Gruppe Zeppelin storniert die Wahl von Stephen Hawkin als Spielführer!“
Moishe lacht zufrieden:.“So is gut. Raus mit de Lebenden! Geht heim, ihr warmen Brüder!“
Aleisters Stimme aus dem Megaphon: „Ihnen bleiben 15 Minuten bis zum Spielbeginn.“
Der Dalai feuert eine kurze Uzi-Salve in die Luft. „Alles herhören! Wir sollten uns absprechen. Kafka, Dante, jetzt hört mit der Leckerei für einen Moment auf. Kommt her, bitte.“
Die beiden kommen eng umschlungen näher.
„Du auch, Kastenmann!“
„Heinz. Heinz – Rüdiger eigentlich. Aber, wenn ich Freunde hätte, würden die mich Ruffy nennen.“ Der Drucker-Typ wirkt beleidigt.
„Nu, gut, lasst uns dem Jüngelchen einen neuen Namen geben. Mit dem Alten müsst der ja mit den Schwuchteln tanzen. Ruffy. Ruffy? Das lass mal sein, Jüngelchen. Was is mit Cham?”, schlägt Moishe vor.
„Klingt nicht schlecht. Was meint ihr?“ Den Drucker stellt er vor sich auf die Erde und schaut sich um.
„Moishe, alter Freund, solltest du nicht den zweiten Teil auch sagen? Und erklären?“
„Muss ich, Dalai? Gut. Nu, de Cham is der vordere Teil vom Chammer. Und de Chammer is ne Esel.“
„Ich will kein Esel sein!“ Er gibt seinem Drucker einen entschiedenen Tritt.
„Dann lieber de Ruffy, de Mokkahöhle in Göbbels Privatpuff?
De Chammer is ne gute Geu. Geduldig, hat eigenen Willen und lacht uns alle aus, die wir versuchen, de Lasten loszuwerden. Ist klug und still und stark.“
„So hab ich das noch nie gesehen....“
Kafka unterbricht: „Würde mich mal eben jemand umbringen? Das Dasein schmerzt mich ungeheuer!“
Der Dalai nickt mir zu: „Mach du das mit dem feinen Messer. Wir müssen haushalten mit der Munition. Wird ein langes Spiel heute.“
Ich gehe zu Kafka, der sich mit dem Rücken zum Wagon platziert, die Arme ausgebreitet, wie am Kreuz. Es sieht lächerlich aus. Selbst seine Tränen, sein schmerzverzerrtes Gesicht bringen mich zum Lachen. Prustend steche ich mit voller Kraft zu. Tolles Messer, geht relativ leicht selbst in die Brust. Und wieder heraus. Einmal, zweimal, dreimal, immer wieder. Macht Spaß. Fühlt sich gut an. Ich verfolge seine Bewegung, sein Herabgleiten und stoße weiter zu. Dann, von ganz oben, versuchsweise, direkt in den Scheitel. Das klappt nicht so ganz. Ich rutsche ab und nehme etwas Gesicht mit. Der Rest gurgelt nur noch.“
„Halber Punkt, Waschmann!
Halber Punkt! Soviel Arbeit, und de tickt noch.
Ab mit de Kopf!“ Moishes Bewertung ist leider zutreffend.
Da fällt mit Ed Kemper ein. Ein Serienmörder, der öfter so was erlebte. Ballerte ein ganzes Magazin in eine junge Studentin, zerfetzte alles Lebenswichtige, und die redet noch mit ihm, stellt ihm Fragen. Er hilft mit dem Messer nach, aber das reicht auch noch nicht. Die röchelt und lebt und fragt und fragt „WARUM?“. Immer nur dieses eine Wort: „Warum?“
Ich setze mein Messer an und arbeite mich an die Wirbel vor.
“Tot genug, Waschmann! Haushalte mit deinen Kräften!“, holt mich der Dalai zurück.
Das Tier hält inne. In meinem rechten Handgelenk sucht es sich seinen Platz, dreht sich, zweimal um sich selbst, streckt sich ein wenig und rollt sich zusammen. Das Tier ist strahlend, leichter und erleichtert vom nun nachlassenden Schub des Fiebers. Fast fröstelnde Kühle, ein irritierender Schauer, wie ein filigraner Armreif aus dem Kühlschrank für mich. Seine Flanken gehen schnell, mit dem Rhythmus seines Atems, der, kaum hörbar, Grollen und Schnurren ist.
Aarons Blick fühlt es auf sich ruhen und zuckt zusammen.
Das Tier lässt die Lider ein wenig offen. Ohne den Kopf zu erheben, mehr zu sehen, als sein muss. Es ist klarer ein Stück der abbröckelnden Farbe der Wand, als die sich nähernden Beine im Blau der Gefangenenuniform.
Bereit jetzt für Strafe. Schmerzen und Ausgeliefertsein. Denn es kennt keinen Widerspruch gegen den eigenen Schöpfer. Es liebt und liebt; und es liebt mehr als es fürchtet, und liebt mehr als es Schmerz und Leiden zusammen ängstigt; es liebt, ohne Begründung und Verstehen bedingungslos seinen Schöpfer und Herren.
Nie zuvor berührt, außer zur Züchtigung ist seine Deutung Schmerz und die Erwartung mehr Schmerz. Doch ist da nur eine Hand, kühler als die Hitze des vergehenden Fiebers, auf seinem Kopf, ein sanfter Rhythmus, fast Streicheln darin, und der durch die Läufe schlecht geschützte Bauch wird nicht getreten.
Vielleicht ist jetzt die Zeit? Ein Knirschen würde es anzeigen. Ob man es noch hört oder nicht, wenn das Genick gebrochen wird? Jetzt wäre ein guter Moment, das herauszufinden.
„Der Schmerz, aller Wahnsinn, die Krankheit und die verzehrenden Alpträume sollen dein sein! Frei von Angst, damit zu tun, was dein Werk ist. Frei und frei und ohne Grenzen zu vollstrecken. Frei und Frei von Erwartung; und Befürchtung. Und meiner gewiss, der ich nicht verstehe und darin scheitere, meinen Willen zu vergessen, der Verstehen verlangt.
Ich selbst kann ihn nicht töten. Tausendmal begraben kehrte er wieder in immer schrecklicherer Gestalt. Öfter noch zerrissen, verflucht, verbannt, in Säurebäder und gebunden, an ihrem Grund festgenagelt, durch Kreissägen in Scheiben geschnitten, bleibt dieses Stück meiner Selbst unzerstörbar bis heute.
Auch er, der Teil ich gehört dir, wenn du dich seiner annehmen willst.
Vielleicht, und wenn du heranwächst und lernst und noch mehr Stärke entwickelst, kann die Zeit sein.
Dann sollst du es langsam tun. Für mich. So wie er, wie mein Wille mit mir.
Kein Schmerz.
„Danke“, sagt Aaron beim Einschlafen.
„Danke“, in jeder Zelle des Tieres, in der Hoffnung, nie wieder zu erwachen.
„Wie? Ich...“
“Tot genug, Waschmann! Tot genug!“
„Wieso? Ich...“
„Schau doch her, keine Bewegung, kein Röcheln mehr. Etwas Geduld genügt. Und jetzt hört ihr alle zu. Kafka, du auch, ich weiss, dass du es kannst.“
Das Tier rollt sich in meinem rechten Handgelenk zusammen. Es strahlt Wärme aus. Der heftig – schnelle Rhythmus der Bewegungen seiner Flanken ist doch ruhig; ruhiger und mit weniger Schmerz kann es atmen. Sein Herz schlägt „DANKE“. Zwischen den sich schließenden Lidern sieht es Aaron auf sich zukommen. Die Augen weit aufgerissen, die Zähne im Reflex gefletscht, schaut es an Aarons Beinen vorbei an die Zellenwand. Die Strafe erwartend.
Die erste Berührung ist ein fahriges Streicheln. Und nur das Nachlassen der Kälte, als Aaron seine Hand auf dem Kopf des Tiers lässt, macht sie sicher. Es werden keine Schläge folgen. Keine Tritte.
„Die Alpträume gehören dir, auch das Grauen und den Wahnsinn sollst du WIRKLICH haben!“
Sich abgewandt mit dem Kopf im Genick, der Stirn ganz nach oben, um ein Stück Himmel zu finden, wie befreit vom Rest seiner Körpers, der schlapp herabhängt, ist Aarons Wort für das Tier: „Danke.“
Der gespannte Kern in meinem Handgelenk wird breiter, dünner, wie ein Teig unter dem Nudelholz; lässt noch mehr nach und zerbirst zu tausend Teilchen glänzender Musik aus Kristallen. Wie schläft so ein Tier?“
„Was? Ich...“
„Schau doch her, keine Bewegung, kein Röcheln mehr. Etwas Geduld genügt. Und jetzt hört ihr alle zu. Kafka, du auch, ich weiß, dass du es kannst.“
Kafka blubbert zustimmend.
Moishe kommentiert: “Propriozepiver Tinnef!“
„Und multipel multipel.“, fügt der Dalai an.
Auch Aleister meldet sich wieder zu Wort: „Eindeutig positive Halluzinationen in allen Repräsentationssystemen.“
„De Freud hätte seine Freud dran.“
„Da hast du allerdings Recht, Moishe!“
„Mein erstes Kompliment vom Dalai! Habt ihr es alle gehört, Mishpoke?“
Kafka schüttelt mir gerührt die Hände:.“Mir war es eine Freude. So intensiv und authentisch. Ich danke recht schön.“
„Selbstheilungskräfte wie andere Leute Handtücher! – Jetzt schaut euch das an, der heilt nicht nur seinen Leib, sondern auch noch gleich die vornehme Klamottage...“
„Lass ihn doch, Moishe!“
Der Vermittlungsversuch des Dalai bringt nicht viel.
„Jetzt hörste zu, Dal. Du kannst sein de Spielführer oder de Chammer, aber DER, wenn de Kafka so weitermacht, der versaut uns noch das Ganze Vergasen! De Kafka, DER atmet einmal kräftig ein, - und weg isses, das ganze Zyklon B. Un wir stehn da wie de Idioten, ganz lebendig, wenn de Wache kommt und die zum Aufräumen.“
Kafka stürmt auf Moishe zu: „Würde ich niemals tun. Sterben ist ein Grundrecht...“
„Bumm.“ Mit einem Hauch schießt der Zitator Kafka mitten in den geöffneten Mund. „Nun schweig er still, weil Würg ich nicht will!“
„Da hatt er Recht, der Zitator!“
„Stimmt. Dein zweites Kompliment, Moishe!“
Dante übertönt alle: „Fischlasagne an Modern Talking und Heino! Mehr sage ich nicht!“ Er legt sich Kafka zurecht und spaltet ihm sicherheitshalber den Schädel mit seinem Säbel; mit einem Hieb und ausdruckslosen Zügen.
„Aua!“ Stereo-Kafka. Zwei halbe Münder jaulen auf.
Zitator stimmt ein: „Yappadappadu!“
„Dann können wir vielleicht anfangen, uns zu beraten?, ruft uns der Dalai zur Ordnung.
Aleister über Megaphon: „5 Minuten bis Spielbeginn!“
„Da ich nun einmal der Spielführer bin darf raten: Wie ich die Sache sehe, soll ich wieder das Tempo übernehmen, oder? Du, Moishe, und dein namenloser Freund, ihr werdet mit euern Werkzeugen nicht die große Zahl bekommen.“
„Wenig, aber gut, wenn de verstehst...“ Teuflisch lächelnder Moishe.
„Ich verstehe. Zitadore kann gut Punkte machen, solange die Munition reicht.
Waschmann ist neu, jedenfalls glaubt er das. Es ist also mit Bonusrunden zu rechnen. Außerdem ist er schlecht bewaffnet. Dante und Kafka, ihr kennt das Spiel und bringt euren üblichen Schnitt, wenn ich bitten darf. Äh..., was ist eigentlich mit Macciavelli? Sollte der nicht zu unserer Gruppe gehören? Ich hab ihn noch überhaupt nicht gesehen!“
Moishe antwortet mit gesenkten Schultern:.“Ganz ne unangenehme Geschichte für sich, Dalai. Hat diesmal so einen langen Schwengel abbekommen, dass er sich selbst beglücken kann hintenrum. Hat sich der Geu also eingeschlossen ins Scheisshäusel im Waggon und weigert sich aufzumachen. Sagt, er fickt sich selbst bis zur Vergasung! Kann man nichts dagegegen machen!“
„Glückliches Arschloch!“, meint Dante.
„Dann sei’s drum. Also, ich werde Gruppen zusammenstellen und dann mähdreschermässig vorgehen. Waschmann, du..“
„Hey, wieso sagst du jetzt öffentlich Waschmann zu mir, Dalai?“
„Verdiene dir einen Namen oder wenigstens einen Anfang heute. Deswegen.“
„Ist das mein Preis?“
„Oder Fischlasagne an Modern Talking und Heino!“
„Verstanden.“
„Wann immer du nicht abgelenkt oder im Bonus bist, ist es deine Hauptaufgabe, hinter mir herzugehen und die Punkte voll zu machen. Gib den nur teilweise ruhiggestellten Nazi – Schwuchteln den Rest, ok?
Verstanden, Waschmann?“
„Klar.“
„Und nutze deine Waffen klug. Das könnte uns helfen. Mit deinem großen Kaliber könntest du bei geschickter Aufstellung der Schwuchteln mindestens drei, vielleicht vier mit deinem Kopfschuss ruhigstellen. Quer durch. Bei der ersten Schwuchtel aufgesetzt, die anderen Köpfe hübsch aneinandergeschmiegt, sollte das klappen. Durchschlagkraft hast du mehr als genug. Ein wenig Schrot aufsparen wäre sinnvoll für den Schluss vielleicht. Für den Kontrollgang, wenn sich noch etwas rührt und du nicht mehr heruntersteigen willst oder kannst. Soviel zu dir, Waschmann!
Ja, Chammer, Ruffy, oder wie immer, du kannst dir auch einen Namen verdienen. Aber wie, das kann ich dir ehrlich nicht sagen. Mach halt das Beste mit deinem Kasten und schau, dass du bei Kräften bleibst. Oder,.. wate mal. Hey, hey Aleister, ist es nicht möglich, dem Chammer da noch was zu geben für die Arbeit?“
„Die Verteilung der Waffen ist durch. Was wäre, wenn da jeder kommt mit Sonderwünschen? Vielleicht noch ein kleines Bömbchen nebenbei, eine Wunderwaffe? – Was wäre den Herren denn genehm, wenn ich fragen darf?“
„Ein Stick vielleicht?“, fragt der Druckertyp grinsend.
Aleister gibt sich zuvorkommend: „Was wünschen der Herr denn so, Thai, Kolumbianisches....“
„Cool! Das auch! Und so n Baseball – Schläger, das wär ganz gut!“
Moishe tritt dazwischen: „Jüngelchen, Jüngelchen, was denkste, wie Lasagne an Modern Talking und Heino schmeckt? Haste de schwere Kiste da, die nicht geht, willste dir den Kopf zuballern mit de Tüten, und 30 Stunden lang de Leute mit Knüppeln die Schädel maltretieren?
Ne, de Chammer is schlauer! Aleister, tu mir de Güte, alter Freinderl, un geb dem Chammer so ne Napalm – Spritze, ne Flammenwerfer. Ist was für den jungen Leut, haben se was zu sehen. Und selbst de dusslige Chammer kanns net vergessen oder liegen lassen, weil’s gemacht ist fest auf seinem dummen Rücken. Ham we alle weniger von den dumme Probleme, oder?“
Aleister bleibt weiter generös. „Ausnahmsweise. Zu Gunsten des reibungslosen Spielverlaufes. Jetzt will ich aber von Eurer Gruppe nichts mehr hören.“
„Nee. musste schon! Denn de Fairness unter Sportsleuten muss sein! Schau de Waggon, de wackelt, weil Macciavelli sich selbst den Mokkahöhle pudert wie de wilde Chammer des Weibchen. Is ein Mann weniger als bei die Anderen. Musste du uns geben wenigstens Punkte zum Ausgleich oder jemand anders.“, argumentiert Moishe.
„Abgelehnt! Und damit meine ich ABGELEHNT! Motivation ist eindeutig Angelegenheit der Gruppen selbst.“
„Nu, was willste motivieren, wenn de Macciavelli de Salatgurke kriegt, de Pimmelfee kommt und de Wunschtraum erfüllt von wegen de Super – Geu mit de Riesenapparat und de Freiheit von de rosane Schlitze, und de Ding unten immer grösser wird und de Straußeneier am Platzen sin? Bevor de sagen kannst „BAFF“ is de verschwunden in de Scheisshaus und pimpert de eigene Hinterausgang. Hängt de Papierrolle raus als Unabhängigkeitserklärung an de Weiber und sagt, er wär ne autonome Schnackseler oder so was. Meinste, der hört dir noch zu?“
„EINSPRUCH ABGELEHNT! Einspruch abgelehnt, Moishe. Endgültig. Aus grundsätzlichen Erwägungen. Wir sehen uns dann vermutlich beim traditionellen Kadaverlutschen der Looser – Kompanien.“
„Hätte ich dir gleich sagen können, Moishe.“
„Ne Versuch wars wert, Dante.“
Der Druckertyp kommt zurück mit einem Kanister auf dem Rücken.
„Hey, danke, Opa für das Feuerzeug. Ist sauschwer!“
„Spüste was, lebste was, hat de Dybbuk von meiner verstorbene Tante Elisha immer gesagt.“
„Hmmh.“
„Siehste!“
Aleisters Stimme aus dem Megaphon: „Ihnen bleibt eine Minute bis zum Spielbeginn!“
Der Dalai fährt sein Laser – Schwert hoch und lässt es durch die Luft surren.
„Dann mach ich mich mal bereit, unsere Selektion abzuholen.“
Er geht auf die nächstgelegene Nazi – Schwuchtel zu, die etwas verfettet, aber eifrig bemüht, weiter die haarigen, bestraspten Beine hoch wirft.
Halterlose Netzstrümpfe, denke ich mir. Da machen mir die Panties mehr Spass. Ja, die Netzstrumpfhosen sind gutes Spielzeug. Vermutlich. Hätte gerne mal zwischen den Maschen durchgefickt. Habs aber nie soweit gebracht. Alles nur Vermutung.
Aleisters Stimme aus dem Megaphon: „Der Countdown läuft! 10, 9, 8, 7, 6, 5...“
Bei Null erhält Dalai sein Zettelchen und spaltet bedächtig die Schwuchtel der Länge nach mit dem Laser. Es sieht aus, als würde er sein Schwert ausprobieren.
Ich gehe hin und trete die Teile in den Graben. Ist doch mein Job. Ein letzter Blick überzeugt mich voll. Keine Nachsorge nötig. Ganz ruhiggestellt.
„Aleister war ehrlich fair, Männer! Uns gehört die ganze Reihe, mit der ich bereits begann. Moishe und dein schweigender Freund, zu mir. Der Rest tritt zurück.“
Der Dalai flüstert den Beiden etwas zu. Die nicken und gehen an die Arbeit.
„Dante, jetzt du.“
Auch Dante erhält etwas, was er offenbar versteht und ihn erfreut. Mit erstaunlich jungendlich anmutenden Schritten macht er sich über die Nazi – Schwuchteln her.
„Kafka.“
Der wartet schon. Schüttelt den Kopf, als etwas gesagt wird. Und ist weg. Blitzschnell.
Kafka hat sofort den Kopf einer Nazi – Schwuchtel am Wickel und schreit sie an wegen irgendetwas, das mit „Rand“ und „Nachtspeise“ zu tun hat. Dann schneidet er die Kehle durch und spuckt Ihr angewidert ins Gesicht.
„Waschmann! W a s c h m a n n ! WASCHMANN!”
Ich reiße mich von diesem Schauspiel los und trete vor.
„357 von der ersten Schwuchtel aus an der rechten Seite des Grabens ist Wehh, 481 in gleicher Richtung und Zählweise Schaumpartner. 1937, genauso zu finden ist Klein, und, könnte dich auch interessieren, 4299 Löchl, 15288, den nennt ma Geissel – Heli, auch so ein Fall für Dich! Das sind deine Daten für die möglichen Bonusrunden. Sonst gehört uns die ganze Reihe einfach. Keine Kriterien sonst, weil wir im Nachteil sind wegen Macciavelli. Jetzt mach dich vom Acker!“
„Chammer-Ruffy, her mit dir!“
„357 Wehh, 481 Schaumgartner, 1937 Klein, 4299 Löschl. 15288 Geissel -Heli, 357 Wehh, 481 Schaumpartner, 1937 Klein, 4299 Löschl. 15288 Geissel -Heli, 357 Wehh, 481 Schaumpartner, 1937 Gross, 4299 Löschl 15288 Geissel -Heli,“ sage ich immer vor mir her, wie ein Mantra, eine Gebtsmühle, ich will es behalten, während ich losstürme. Es ist nicht leicht, die Orientierung auch nur in etwa zu erhalten. Jetzt könnte ich so etwas bei 350 angekommen sein, meine, schätze, ahne ich.
„Name!“
„Nazi-Schwuchtel. Mayer Emil. Mayer mit „ay“.“
„Auf die Knie!“
Ich ziehe den Kopf zurück und schneide sauber von einer Seite zur anderen auf. 30 Stunden dürften genügen. In der Zeit legen die sich von selbst ganz still. Alles mehr ist Verschwendung. Nur noch ab in den Graben. Das nicht vergessen! - Jedes Element der Strafe für die Looser alleine für sich genommen schon grauenhaft genug. Fischlasagne, Modern Talking, Heino.... Wir würfen einfach nicht unter den letzten 10 landen...
Während dieser gedanklichen Abfolge, die ich nur leise und vorsichtig ein einer transparenten Schicht meines Denkens über: 357 Wehh, 481 Schaumpartner, 1937 Klein, 4299 Löschl. 15288 Geissel -Heli,“ lege, habe ich 2 weitere Mayers und einen Huber stillgestellt in gleicher Weise.
Ein vorsichtig bemessener Tritt, der Dreck rutscht in den Graben und ab dafür. Manchmal trägt Drill, selbst der in Alpträumen, in frühen Jahren doch gute Früchte; eine weitere Schicht der Wägungen in mir.
Kein Zweifel, dass der Dalai kompetent ist. Und ein halbes Auge ist auch immer in seiner Richtung, damit ich weiß, wo ich nachzuarbeiten habe, sobald ich das Wichtigste für mich erledigt habe.
Ich will etwas wissen.
Gaspersky, Gösling, Heimaer, Schladerer, wenn ich das richtig verstand, alle soweit erledigt, aber wo bleibt 357 Wehh? Ob den einer vor mir erwischte? Shit!
Ich arbeite mich mechanisch weiter. Verschwende keinen Schuss Munition. Improvisiere hier und da mit Stichen in Brust und Rücken, versuche positiv zu denken. Ja, wenn ich mein Werkzeug besser kenne, werde ich meine Bonusrunde mit Wehh viel besser nutzen können. Nicht, dass die Drecksau mir am Schluss noch zu schnell wegstirbt!
Vielleicht ist das Alles ganz richtig so.
Vielleicht habe ich aber auch zu spät in der Reihe begonnen?
Die Schwuchteln sagen nur ihren Namen und singen. Ist nichts rauszukriegen.
Dann, endlich!
Zwei weiter, mein tanzender Peiniger. Der Herr der Schweine. Wehh himself.
Ängstlich sehe ich mich nach meinen Mitstreitern um. Keiner in direkter Nähe. Somit keine Gefahr.
Wie war die Regel?
„Unterhaltende Maßnahmen im Sinne langsamer Ruhigstellung und intensiverer Hinführung zum Ruhezustand können nur nach vorheriger Meldung bei der Spielleitung gestattet werden. Innerhalb dieser Bonus – Runden erzielt der Spieler keine Punkte.
Die Meldung erfolgt durch das Ruhigstellen zehn beliebiger Schwuchteln innerhalb maximal einer Minute, eingeleitet durch die Ankündigung: „A VEEEVAAH“ durch den jeweiligen Spieler. Bestätigt wird der Beginn der Bonusrunde durch „DE LILITH“ aus meinem Munde. Mit: „ABGEFICKT!“ erklärt der Spieler das Ende seiner Bonusrunde, meine Bestätigung wird: „LUTSCH – OFF!“ sein. Danach kehr der Spieler wieder in den normalen Spielverlauf zurück.
Maximal drei Bonusrunden pro Spieler sind möglich.“
„Danke, Aleister!“ Es war seine Stimme.
„Wir sprechen uns noch.“
„Ja, deine Tochter.“
„Davon später. Nun aber: Fröhliches Ruhigstellen!!“
10 Stück innerhalb maximal einer Minute. Ich entscheide mich für den Colt. Und erinnere mich an Dalais Rat.
Makalock und Bulletin, sehr zweifelhafte Arier vom Namen her, die wohl trotzdem aufgenommen wurden, die Beiden vor Wehh, sind währenddessen schnell mit dem Messer erledigt.
Wehh lass ich aus.
Aus den nächsten 10 Nazi – Schwuchteln bilde ich zwei 5er Gruppen, die ich Köpfchen an Köpfchen niederknieen lasse. Müsste gehen. Waffe überprüfen. Hahn spannen. Optimale Schussposition einnehmen.
„A VEEEVAAH“ mit dem ersten Abfeuern. Alle 5 fallen. Guter Abstand. Die zweite Gruppe bleibt unbehelligt. Dort korrigiere ich die Position der Köpfchen, nehme Maß und drücke ab. Wieder ein voller Erfolg. Die ersten beiden Köpfchen zerplatzt wie überreife Kürbisse. Der Rest gibt auch Ruhe. Nachdem ich alle in den Graben getreten habe und bereit bin, jede Zuckung mit Sauschrot zu heilen, erhalte ich mein bestätigendes:
„DE LILITH“
„Hi!“, sage ich zu Weh.
Und: „Hör mit dem Tanzen auf, Wehh, du Abschaum!“
„285 aus 8 Strich 4, na, mal wieder in der Landwirtschaft?“ Ich bin erkannt.
Dies Miststück von stinkendem Abschaum grinst immer noch. Nur nicht die Geduld verlieren. Sich nicht provozieren lassen. Keine Geschenke. Kein schneller Tod.
„Das war nicht die korrekte Begrüßung, Wehh, du Stück Scheisse! Ich will den Spruch! Den wirst du doch noch tausendmal gebraucht haben nach mir! Den Begrüssungsspruch, wenn man dir ausgeliefert wurde! DEN Spruch!“
Ich gehe um Wehh herum, der sich nicht bewegt. Umgekehrt ist das jetzt.
Ich kenne dieses Ritual, obwohl ich nie beim Militär war. Aber im Zuchthaus im schönen Gayern, wo man „weiss-blaue Lüfterln“ mit „weiss“ und „blau“ in der amtlich festgeschriebenen und genehmigten Reihenfolge sein Eigen nennt, an statt eines chaotischen Himmels mit Cumulus-, Zyrrus- und anderem fremdländischen Wolken, die auch noch Winden verschiedener Richtung willkürlich folgen, was an sich schon fast aufrührerischen Charakter hat. Deswegen malt man in Gayern die „Lüfteln“ mit der korrekten Farbzusammensetzung in der rechtmäßigen Chronologie des Auftauchens und einer stets nach rechts tendierenden Richtung.
„Wie im Himmel, so auf Erden“; so, genau wie’s der Herr Pfarrer, vorzugsweise Prälat auch, schon immer gesagt hat, der jedem Jahrgang seiner Zöglinge die Arschmöse aufbohrte, solange sein kleiner mieser Dämon noch mehr konnte, als Bier pissen.
Macht doch auch nichts, oder? Vom Arschfick ist noch keiner schwanger geworden. Die Mädels werden eingefahren, brauchen später nicht eingeritten zu werden, und die Jungs haben eine Begegnung tief in sich, je nach Länge verschieden, mit dem, der Wein in Blut und Oblaten in rohes Menschenfleisch verwandelt. In was verwandelt sich der Rotz, der Schuss, das Ejakulat eines solch metaphysisch mächtigen Mannes dort, mehr oder weniger tief im Enddarm des Messdieners? Tiefgreifende Veränderungen wären möglich; ist streng betrachtet alles sehr tiefgreifend, könnte man sagen, wenn man die Vorarbeit, die diesen Vollzug vorbereitende Handarbeit berücksichtigt.
Schwanger geworden ist keiner. Aber Mancher Kardinal vielleicht? In Österreich war’s drin, warum nicht auch in Gayern? So verschieden ist der Haufen nicht.
So bleibe ich mal hinter Wehh stehen nach einigen Umrundungen. Ich komme mir ziemlich blöd dabei vor. Die Nummer mit Stillstehen und Beobachten gibt nicht viel her für mich.
„Den Spruch, du weiß – blauer Arschficker!“
Zur Bekräftigung schneide ich an Rückseite seines rechten Knies; zwei Striche, die glatt durchgehen, etwas trennen, vermutlich Sehnen oder etwas in der Art. Wehh stöhnt auf und will zu Boden gehen. Das lasse ich nur halb zu. Bedächtig komme ich zurück.
Face to Face.
Nun trete ich ihm wohlbemessen ins Gesicht. Nicht zu schnell. Nicht zu fest.
Da ist die Zeit; unsere Zeit. Und die beginnt jetzt gerade.
„Den Spruch, Quälerlein! D e n S p r u c h !”
„Das Stück Dreck meint, es würde gleich abtreten und ich will aber noch ein paar Sachen wissen, Moishe.“
„Hilfe gefällig, Waschmann?“
„Sehr gerne.“
„Nu, denn wollen mer de Zeit a Länge geben für de Geu.“
Moishe stellt seine Eimer ab, sieht sich Wehh aufmerksam an und lächelt mit einem Zug von fast mitleidiger Leere. Er tätschelt Wehh’s Wange mit halben Ohrfeigen.
„Nu, du bist denn also de Wehh, de Schweinskönig. Nu schauste mit de Augen von de Engelchen. De Augen kenn ich gut. Von früher.
De Doktor Mengele hat de Engelchen net schnell gemacht. Wenn de warst de Zehnte in de Reihe, konnst lernen viele Dingelchen. Kennste peitsches Wort VORSCHRIFT, Nazi - Schwuchtel? De Kinderchen mussten zuschaun de Mamma und de Briederschen sterben. Ich war de Nummer 9 da. Un du? Schon verlassen de Party, wenn de halbe Mischpoke von de Schmerzen noch net gekommen? Verlassen magst de du Schmerzen, nu wollen we sehen, was alles du erzählen tust!“
Moishe schlägt Wehh mit der Faust ins Gesicht.
„Waschmann, jetzt sollste de Frage gut überlegen, weil nach de Behandlung
manchmal nimmer soviel net is mit de Sprache. Kommt aber ganz de gute Wahrheit von de viele Schmerz.“
„Das kann de Nazi leicht. Un mehr noch. Versuchst es halt weiter dann, wenn de erste Fragen fertig sind. Ich mach de Vorbereitung und muss dann weiter. De Lasagne is net nötig. »
„Klar Moishe, und danke dir.“
„Mer hilft, wo ma kann.“
Moishe positioniert die Eimer vor Weh. Die rote Masse links, die durchsichtige rechts.
Wehh zittert, beginnt zu betteln: „Ich sags! Ich sag doch alles! War einer aus der Partei, aber nicht der...“
Mit dem Finger vor dem Mund droht Moishe: „Schhhhh...! Schweigen still sollste nu... Schnell wollste schleichen dich un spotten de Waschmann...Schhhhh!“
Moishe drückt Wehhs Gesicht in die rote Masse. Die Schäumt auf. Ein bestialischer Laut.
Heraus mit dem Kopf, ich erhasche einen schnellen Blick auf eine dunkelbraune, zerfliessende Masse, wo vorher das Gesicht war, Wehh schreit greller und lauter als die Schweine – Babys, die der so langsam zu töten und zu kastrieren genoss. Dann ist sein Schädel im anderen Eimer verschwunden. Da dampft es nur. Wie im Comic. Ich muss lachen.
„Nu, Waschmann, isses net ne Freide zu sehen de lustige Sach?“
Moishe klopft mir sanft auf die Schulter, während er mir mit der anderen Wehhs Fratze zeigt, die er schön hoch hält.
„Immer gut abtropfen lassen, wie de Knedel, Waschmann. Mer sieht sich.“
„Danke, Moishe.“
„Ja.“
Ich verstehe Wehh sehr schwer und die Stimme ist leise zuerst und klingt fremd.
Toll sieht Wehh aus. Unfertige Bildhauerkunst. Mittendrin keine Lust mehr gehabt. Grau jetzt, nicht ganz grau, auch braun, nur noch Andeutungen von Zügen, die ähnlich einem Gesicht, aber auch einer Landkarte oder einem Strickmuster sein könnten. Keine Augen.
„Machst du Schluss?“
„Nein.“
Nur so versuchsweise schlitze ich mit meiner Messerspitze da herum, wo ein Auge gewesen sein könnte. Wehh zittert am ganzen Leibt, schreit, jammert, und bettelt.
Noch ein kleiner, feiner Ritzer, diesmal quer über die graue Fläche. Es kommt kein Blut, nur etwas wie Schleim, auch ganz grau-braun und halbdurchsichtig. So ungefähr stelle ich mir das ranzige Sperma von Hochwürden in jungfräulichen Arschöhlen vor.
Ein weiterer Streich mit dem Messer ergibt ein hübsches „X“ und überzeugt Wehh hinsichtlich des weiteren Erklärungsbedarfes.
Wehh sinkt zusammen. Der weiß nicht mehr darüber. Ich bin überzeugt.
„Kraft durch Freude, ja?“
Wehh erhebt sich und kommt mir nochmals ganz nah: „Arbeit macht FREI!“
„Du stinkst, Arschloch!“
Ich weiß nicht was sagen oder fragen. Gewusst, geahnt, darüber nachgedacht? – Was spielt das jetzt für eine Rolle, wenn ein Königsberger Klops, der aussieht, als hätte Beys einen schlechten Tag gehabt und ihn aus ranzigem Fett und Durchfall gemacht, doch noch gewinnt? - Mich selbst jetzt noch verspotten kann? Und so was nennt man dann Bonusrunde? Wessen Bonus? Nicht meiner.
„Du wirst jetzt gleich abdrücken.“
Hatte Moishe nicht gesagt, der Scheisskerl könnte anschließend nicht mehr viel sprechen? Scheisse. Ja, ich will abdrücken. Nein, ich will nicht. Ja, ich will ihn quälen bis zum Schluss, den es möglichst nicht geben soll. „Du wirst jetzt gleich abdrücken. Kannst nichts machen, nichts dagegen tun.“
Ja, dieser Punkt geht wohl wieder an die Fraktion der Dauer - Smiler, Fun - Sportler, den Gewinnern dieser Welt, deren Verdienst „die Gnade der beschränkten Geburt“, deren Gaben komplette Verblödung, mangelnde Verständnisfähigkeit, krankhafter Optimismus, oder einfach eine mir unzugängliche Kompatibilität zur Herrschaft des Schwachsinns und des Grauens waren; den Typen mit den passenden Sprüchen für alle Gelegenheiten, die zwar den einzigen Inhalt ihrer sonst leeren Schädel ausmachen, aber für die Realisierung von mindestens zwei bis drei Ralley - Rippen am Bauch und einem „Body“ reichen, wie man das wohl heute nennt. Congratulations von hier aus, ihr Unfreunde!
Manchmal hätte ich gerne mitgespielt in euerer Liga, öfter hatte ich den Wunsch, für ein paar Stunden oder Tage eintauchen zu können und mitzumachen; und sei es nur, zu erfahren, ob ihr wirklich nie DAS GRAUEN erlebt, ob ihr wirklich nichts gesehen habt, oder einen Trick, eine Entscheidung drauf habt, die es ermöglicht, die Inquisition als eine Jugendgruppe des CVJM im Ausland oder eine französische Käsesorte aus den Pyrenäen zu verstehen, und das einfach so nebeneinander stehen lassen zu können...
Wie ist das wohl mit soviel unentschiedenem Nebeneinander im Kopf? Still oder leer? Oder „und“? Das wäre das Größte!
Wie fühlt es sich an, dann etwas zu trinken, wie schmeckt Wasser, wie Luft, wie geht man durch die Welt ohne Erkennen? Frei vermutlich. Freier als ich.
Congratulations nochmals!
Vielleicht, wenn ich mein Gehirn auch von Anfang an gleich konsequent flüssig gefüllt hätte mit dem Dünnschiss der Blöd – Zeitung und genügend Försterbrand aus den kleinen, grünen Flaschen am Kiosk, hätte ich eine Chance gehabt, es wenigstens zu testen. Doch selbst das Fliegengewicht einer Viertel – Bildung autodidaktischer Art, dieser Schatten von Ahnungen verflucht mich schon dazu zu erkennen, dass Heisenberg auf die neuronalen Verbindungen, die Bildung von Synapsen bei Konfrontation einer Person mit Wissen bezogen Recht hatte.
Nein, den Heisenberg kann man nicht besteigen, das geht nur mit anderen Bergen, die ich nie kennenlernte, wie die Frisösen und Krankenschwestern und anderen willigen weiblichen Angehörigen euerer Fraktion.
Ob ich das gewollt hätte? Ja. Aber nur „Ja, aber..“. Typisch, oder? Nicht, dass ich es nicht versucht hätte. Das Echsenhirn bleibt unbeeindruckt vom Inhalt seiner jüngeren Weiterentwicklungen, eh klar. Es liefert den Impuls. Den Startschuss.
Die Nummer durchziehen ist aber eine ganz andere Sache. Ob im Bett oder beim Sport, bei dem, was ihr so als „sozial“ oder „gesellig“ bezeichnet, na ja, oder im Bett „eine gute Nummer“ (hier mutmaße ich, ist dünnes Eis mangels Sprachkenntnissen, ich weiß) heißen mag, kam es bei mir immer nur bis zu einem scheinbar bestimmten, d.h., sehr genau definierten Punkt. Wie bei jeder multiplen Persönlichkeit, oder tendenziell autistischen, schizoiden-, neurotischen-, Gratulation dafür übrigens auch, ist eine gute Sache, Anders- bzw. Überhauptdenkenden Krankheitsbilder zu verpassen, die sie hübsch ausgrenzen und für eure Gesellschaft neue Schwarze Männer und Frauen schaffen-, Behinderte,- nun, jedenfalls konnte ich natürlich diesen Punkt meines Ausstiegs nicht definieren und schon gar nicht voraussehen.
Wieso weiß ich nur das „Wie“ und nicht das „Warum genau dann?“ Wahrscheinlich, weil ich gestört bin so oder so? Das gefällt euch jetzt, oder? Das „Wie“ war immer Ekel, mit mehr oder weniger Lächerlichkeit gemischt.
Ihr glaubt vermutlich nicht mehr an den Weihnachtsmann mehrheitlich, auch nicht an den Osterhasen. Aber schon, dass das stundenlange Abrammeln einer halbbesoffenen Fremden zu irgendwas führt? – Dass Beförderungen mehr bedeuten als nur Aufstieg in eine höhere Stufe des Arschleckens? – Dass das Weltkulturerbe zu bewahren (das hier ist für die Akademiker und Kunstliebhaber und alle andere Propeller unter euch; erreicht aber nur dann volle Wirksamkeit, wenn ihr den korsischen Wirt eueres naftalesischen Spezialitätenrestaurants beim Vornamen kennt und mindestens zweimal Abenteuerurlaub der Qualitässtufe „X-Land PUR“ gemacht habt ) wirklich wichtig ist, angesichts dessen, dass Tag für Tag, Stunde für Stunde jede Menge Kinder verhungern und an heilbaren Krankheiten, die mit billigsten Medikamenten, die bei uns tonnenweise verrotten, elendig verrecken. Wichtige Sachen. Schauspielhäuser und Weissurschtbuden, erhaltenswerte Steine und Kritzeleien früherer Generationen, geadelt durch Alter, leicht getauscht gegen unwertes Leben, das sich doch ganz offensichtlich nicht durchzusetzen vermag.
Leichtes Kopfweh, Drücken der Gehirnlappen? Dann wollen wir Mann und Rilke wieder in die Tiefkühlkammer schieben. Die hatten genug Spaß, können kaum mehr ertragen.
Kurze Sätze für freie Bürger! Heil Einzeller!
Fun! Ja, Fun! Die Welt ist voller Fun! Was ist das?
Ficken Unmündiger Nagetiere?
FUN?
Klingt unglaubwürdig, aber zuzutrauen ist euch alles. Wie war der Spruch? – Was nicht rechtzeitig auf den Baum (oder in unerreichbare Höhe, nein, klingt zu geschwollen, heißt es nicht so) kommt, wird gefickt?
Oder: Die Rülpser – Foundation: Was keine Miete zahlt muss raus!
Sowas, ja, alles schon gehört. Warum wirkt es nicht? Antigen? Bin ich immun. Ich kann doch nichts dafür!
Wurde jetzt eine Laudatio aus meinen schlichten Glückwünschen?
Merkwürdig, wie dieser Satz in mir nachhallt, der angeblich von Birne, dem 16 – Jahre – Kanzler, dem Vernehmen nach sogar einem Kollegen im Waschgeschäft, der mit einer kleinen Geldstrafe dann doch entschieden besser davon kam und es irgendwie „besser drauf hatte“, besser als ich:
„Die Gnade der späten Geburt!“
Oh ja, danke, danke, danke, dafür, dass ich keine Juden abknallen, keine Sinti vergasen, keine Roma zu Tode foltern, keine mongoloiden Babys verstümmeln musste.
Dankeschön!
„Die Gnade der späten Geburt!“
Ich bin ehrlich erleichtert, nicht mir vorgehaltener Knarre zu einem Killbinger gemacht geworden zu sein, der Kinder zum Tode verurteilte, als dieser Krieg schon verloren war.
So dankbar, danach nicht wieder in Rang und Würden zu kommen. Und dann aufzufliegen. Natürlich auf die Beine. Und jetzt hinten rum mitzumischen.
Dankeschön!
„Die Gnade der späten Geburt!“
Als Bundesinnenminister der Hunderepublik Peitschland kann man noch arbeiten, wenn man wegen Meineid rechtskräftig verurteilt ist. Was man dazu braucht ist eh klar:
„Die Gnade der späten Geburt!“
Vielleicht muss man noch dem einen oder anderen Bonzen die Nudel ablutschen, aber da kommt nicht sehr viel. Nicht mehr. Das Meiste ist schon erledigt in jungfräuliche Körper, die man bestellen und beseitigen lassen kann.
„Die Gnade der späten Geburt!“
Was wohl die Kinder davon halten, die dafür von der Straße gefangen, aufgekauft, vorbereitet, gelagert werden? Dieser Duitrox in Belgien, wie viele unserer „Führer“ hatte der versorgt mit neuem Material für die Befriedigung ihrer kranken Wünsche? Wieso sterben alle, die etwas davon zu wissen scheinen? Wieso kommt es nicht zum Prozess?
Nein, nein: „Blinder Schäferhund heiratet todkranke Millionärin!“ – Ein viel besserer Aufmacher, Flüssignahrung, und kompatibel zu Försterbrand und Bier und Korn und dem Rest der intelligenzfördernden Mittel, die möglichst mehrfach täglich zu verabreichen sind, um den Level zu halten.
Was rede ich da eigentlich?
Science Fiction. Dabei ist alles möglich. Blinde Schäferhunde heiraten täglich auf Gagga – Gagga im Sternenhaufen Fick 83. Und bevorzugt todkranke Millionärinnen. Blonde im Endstadium chronischer Dammrisse durch übermäßigen Gebrauch von Mega – Ultra – Dildos bei den dortigen Olympischen Spielen. Nur 273 Lichtjahre entfernt läuft dieses Programm. Vielleicht sicher.
Fiction schreiben ist so schön. Weil man erwarten darf, dass alles als Erfindung verstanden wird und jede Ähnlichkeit mit Lebenden oder Verstorbenen rein zufällig und nicht beabsichtigt ist.
Zufällige Überschneidungen, Namensähnlichkeiten oder Gleichheiten lassen sich bei einem beschränkten Wortschatz wie meinem nicht vermeiden. Leider. Ich bin zu dumm.
Weiß nicht mehr Worte. Sonst würde ich die, also die Worte, die ich nicht kenne, ja Kraft meines Wissens auch verwenden. Mindestens, um damit anzugeben. Mindestens, wenn nicht schlimmer.
„Die Gnade der späten Geburt!“ Ein besseres Schlusswort fällt mir nicht ein.
Hoch also die Tassen voller Schierling, den ihr vermutlich für einen entfernten Verwandten von Pfifferling haltet....., war der nicht mal Minister von irgendwas, was in der Vereinigung junger Unternehmer interessant gewesen wäre; wäre da nicht diese aparte, oh, Verzeihung, geile, ja, saugeile Tussi gewesen, der das Rolex – Plagiat so gut gefiel, dass sie nach drei Sprüchen schon zu verstehen gab, dass sie alles in ihren drei Löchern unterbringt, und das auch noch gerne?
Wie auch immer.
Offenbar drückte ich ab. Aufgesetzer Schuss. Nicht mehr viel übrig.
Platsch – Matsch.
Ist mir egal. Ich empfinde nichts.
„Würden der Herr Waschmann sich bequemen, unter Umständen das Endsignal zu geben? - Eine Überziehung der Bonusrunde ist unzulässig, sobald die Nazi – Schwuchtel vollständig ruhiggestellt ist, was mir hier der Fall zu sein scheint!“
Aleister hat leider recht.
„ABGEFICKT!!“
„LUTSCH OFF!“
Ich trete Wehh in den Graben, versuche mich zu orientieren. Wo ist der Dalai? Scheisse, wie soll ich den jetzt finden bei dem Durcheinander hier? Oder doch erst gar nicht suchen und meine Liste weiter durchgehen, noch ein wenig Bonus machen? Wozu? Ist doch alles in etwa so gelaufen, wie ich das vermutete. Wer nun im Einzelnen was wann wie genau veranlasst, befohlen und durchgeführt hat, ist das wichtig? Mir nicht.
Chammer – Ruffy ist zu erkennen. Hat ganz offensichtlich einen Heidenspass mit seinem Flammenwerfer. Grillt gleichzeitig eine Menge Schwuchteln und führt dabei Reden. Ah, die Hide – Park – Nummer. Genau. Steht auf seinem Drucker, lallt sich einen ab und grillt dabei seine Nazi – Schwuchteln. Auch eine Möglichkeit, und nicht die Schlechteste!
Da geh ich jetzt hin. Könnte interessant werden. Und vielleicht ist der Dalai von dort aus zu erkennen.
Chammer – Ruffy ahmt Ulbricht, diesen DDR-Arsch nach: „De Sossiälismös in säinem Lauf, hält weder Öchs noch Äsäl äuf!
Und jetzt alle: Die Partei, die Partei, die hat immer – immer Recht…!“
„Gute Show, Ruffy!”
„Ha! Wir schwören auf den Grill, nicht wahr, Jungs?“
„Hast du ne Ahnung, wo der Dalai ist?“
„Oh je, der muss ganz weit vorne sein, gegenüber von uns. Ist durch die Reihe mit seinem Laser-Dings wie n Wilder. Es geht bei mir aber auch nicht schlecht voran, oder, was meenste?“
„Hey, denk dran, was die uns gesagt haben mit dieser Lasagne…“
„Kann eigentlich so schlimm nicht sein. Musst erst mal n paar Jahre Cola Marke „Roter Stern von Wolgograd“ gesoffen haben. Kann nix Schlimmeres kommen. Meine Meinung.“
„OK. Da kann ich nicht mitreden. Ich geh dann mal und schau, was ich noch so ausrichten kann, damit wir nicht so viele Strafpunkte bekommen.“
„Mach dich locker, Waschmann! Willste bisschen mitspielen mit meinem Feuerzeug?“
„Dank dir, aber Zuschauen genügt. Ich sehe dich ja von überall.“
„Seht ihr mich? Das LEUCHTENDE Beispiel, der Held der Arbeit! – Was is jetzt mit euch Nazi - Jungs, alles schon verschieden? Ich hör nix mehr! Komm, alter HP, dann gehn wir n Stück weiter und singen unsere Lieder!“
Er räumt fein säuberlich auf. Gründlich ist er schon. Muss man ihm lassen. Als ich noch etwas zucken sehe und die Pump – Gun darauf richte, hält er mich an.
„Muss nicht sein, Mann! Soundsoviel Hautoberfläche, weiß nicht genau, aber: Ist die futsch, ist alles futsch! Nur eine Frage der Zeit. Und die reicht uns locker.“
Da hat er Recht. Die verkohlten Zuck – Burger werden es nicht mehr lange machen.“
NSZB, auch was Nettes. Nazi – Schwuchtel – Zuck – Burger, so frisch auf den Tisch, dass der Reflex noch auf der Zunge spürbar ist. Diese Woche im Angebot…..
Hört sich gut an. „Quäl – Fomels!! Everytime a good time....”
Krieg. Ich steige in den Graben hinunter, gehe über Leichen oder Halbtote. Über Körper. Ohne genau hinzusehen. Als ginge mich das nichts an? Oder bestätigt sich damit meine Annahme, dass Wahrheit, wenn sie jemals deutlich, klar als Geschehen in diese Welt tritt, so selbstverständlich ist, alles umfasst; dass die Berührung dieser Körper ganz ähnlich, vielleicht sogar meine Streicheleinheit von Seiten der Wahrheit ist? Wieso ist mir das so vertraut?
Wenn alles gut wird, ist Vergessen. Woher kenne, woher weiß ich das? Weiss ich das? Warum muss mein „hinter – meinen – Augen“, das „Ich“ nur fühlen, mit dem ich nicht mehr anzufangen gelernt habe, als Weinen und Lachen, wieso muss es jetzt ganz am Boden sitzen, die Knie zur Brust emporgezogen, festgehalten und gesichert durch die umschließenden Unterarme, die Hände, die sich festkrallen? Wieso beginnt es zu schaukeln so schnell?
Hospitalismus. Steht denn die Maschine des Teilwissens nie still? Energieverschwendung.
„Hospitalismus in einer sehr schützenden, vor Suizid bewahrenden Form. Man könnte von sekundärem Gewinn sprechen; einem krankhaften Schutzverhalten eines steuernden Elementes einer komplexen Geisteskrankheit, laienhaft vereinfacht dargestellt.“
Soweit jedenfalls würden sich die Doktores der „Philkarmannomanndarmonotonie“ (vermutlich verliehen von der Universität „Middle of Nowhere“ ebendort und ausgestattet mit zwei Buchstaben, die sie aber lieber verschweigen: „H“ und „C“, womit man, obwohl der Verleihende bezeichnenderweise Dr. h.c. Meineid F. von Lügenbold [„F“ steht für „Fabulo] ist, eben NICHt „honoris causa“, sondern „HORROR CRAUSAM“ meint) aus dem Fenster lehnen. Gäbe es da Fenster. Dort, wo sie sind. Leider sind selbst Reißverschlüsse verboten dort in der geschlossenen Abteilung. An ihre Einschränkung und die offensichtliche Tatsache der Missachtung ihres Genies gewöhnt, einigen sie sich, die ihnen zustehenden, wenngleich nicht vorhandenen Schreibkräfte die Diagnose für Mallorca - Urlauber nochmals tippen und mit „soweit würden wir nach eingehender Prüfung des Sachverhaltes auf Grund der uns vorliegenden Daten GEHEN“ enden zu lassen.
Ballermanno bringt mich zurück. Das hat was. Schüttelt den Körper und schenkt diesen Brechreiz. Kongruenz? Baller – Mann – o, wobei das Letze, das „o“ auch als „Null“ interpretiert werden könnte, was es fast zu einer Formel macht. Oder die Kurzform von „oh“, die wiederum eine Unzahl von Möglichkeiten in sich birgt; von Erstaunen bis zum Abspritzen. Mindestens. Gehe ich da nicht etwas weit? Mir wäre die Formel lieber.
Die Null am Schluss würde mich bestätigen. Ort und Bedeutung, beide Ebenen der ganz oberflächlichen Betrachtung, und aller Transformationsgrammatik zum Trotz, fast so, als würde ein 200kg – Bodyguard in meinem Auftrag Chomsky ohne Gleitgel fisten, könnte ich mein Gleichheitszeichen hinter Ballermann setzen und mit NULL schließen.
Welt in Ordnung und Chomsky verlobt vielleicht dann. Aufgeklärt durch mich selbst. Nix mit Bienchen und Blümchen bin ich zurück. Immer noch so heimisch da unten.
Ist der Graben mein Wohnzimmer? Fast fühlt es sich so an. Auf der anderen Seite wieder hinauf. Ich sehe mich um. Ja, Krieg. Nur deutlich. Einfach einfach. Die Gruppe A schlachtet die Gruppe B möglichst ökonomisch im Sinne eines Regelwerkes ab, das zumindest der Gruppe A bekannt ist. Vereinfacht. Als hätte man eine ellenlange Formel aufgelöst, von allen runden, geschweiften, eckigen Klammern, Potenzen und Bruchstrichen, sämtlichen Zeichen und Funktionen und dem ganzen Rest befreit, alles geklärt, bis nur diese Eineindeutigkeit blieb.
Ob Hawkin jemals seine allgemeine Feldtheorie soweit bringt?
Oder ist das hier schon die Antwort, auf den Nenner maximalen menschlichen Verstehens gebracht?
Sehe ich das fraktale Spiel der Quanten? Ausgerechnet ICH?
Irgendwo spielt jemand eine Bonusrunde. Gekreische, Flehen und Betteln. Geständnisse könnten es sein. Ebenso bedeutungslos wie das, was mir sagte.
„Mir ist die Lust vergangen“, so ein schmaler Gedanke auf dem Weg zurück zum Beginn des Grabens, den zu bereinigen meine Aufgabe ist, wenn ich recht verstanden habe. Recht oder recht? Angekommen weiss ich, dass ich nie Lust dazu hatte.
Beide Möglichkeiten interessieren jemanden, den ich kannte. Zu kennen glaubte.
Ich habe jetzt und hier nur die Kante der Vermutung, dass Zurückschlagen etwas bringt. Lächerlich. Wieso eine Kante? Weil nicht mehr da ist. Nur soviel, wie die kleine Grenzelinie ganz außen zwischen Licht und Schatten ausmacht. Gerade genug, um darauf schließen zu können, dass es etwas gab, das diesen Schatten warf. Meine Vermutung, dass Zurückschlagen etwas bringt. Irgendwann muss sie, dem Licht ausgesetzt, diesen Schatten geworfen haben. Dann hat sie sich davongemacht. Oder verkaufte ich sie? – Für drei Stunden Gewissheit, dass ich nicht ganz bescheuert bin? – war das nicht so, kam der Käufer nicht zurück und forderte die volle Erfüllung des Kaufvertrages? – Musste ich nicht auch noch den Schatten abliefern? „Jud Süss“, der ich damals war, konnte nur den Umriss, nur die Kante retten, bevor der Galgen kam.
Glaube ich an die Erstmaligkeit dieser Reise, weil ich soviel vergas?
Vergas und Vergasen; Spielchen für Wortfetischisten. Minderwertig. Tinnef.
Kostbar dagegen war meine Vermutung. Sehr kostbar, weil sie mir half, zu überleben. Überleben? Heißt das nicht weiter leben? Indem ich die Vermutung kostbar nenne, messe ich dem Weiterleben einen Wert zu. Geht das nicht zu weit? Schon wieder Angeberei?
Verkauft ist verkauft. Bei dieser Vermutung heißt das für mich, sie nicht mehr benutzen zu können. Der Käufer, so scheint mir, wusste sehr gut, was er tat. Damit ausgestattet, lässt es sich ganz hervorragend abschlachten. Sie ist da, wie die Background – Singers, die dafür sorgen, dass alles im Vordergrund viel schöner wirkt; wie ein Gruppe Schwerbewaffneter, die einem den Rücken decken, während man auf sein Ziel zusteuert... Backup. Sicherheit. Weniger Sorgen.
Oh, da zuckt etwas beim dritten Schritt schon. Das hilft, die Gedanken abzulenken.
Routinen greifen ineinander. Hier ist die Arbeit, da das Werkzeug. Jetzt kläre nur das „Wie“.
Sauschrot. Gehacktes. Also breite Streuung bei kurzem Lauf. Tötet zumeist durch Schock, seltener durch die direkten physischen Verletzungen. Verweis auf? Bezugsindex? Hyperlink? HREF=......
Keine bestimmte Informationsquelle. Prüfung muss sein. Also nochmals von vorne. Shit, ich weiß nicht, woher. Oder doch? Ja, mein erster Schwiegervater. Könnte sein. Der war ein Jäger. Wollte mich damit umnieten, wenn ich mich richtig erinnere, weil er lieber selber weiter den kostbaren rosa Schlitz der kleinen Schlampe verarztet hätte. Irgendsowas.
Auch egal.
Probieren, ob es hinkommt. Gut hinsehen. Waffe überprüfen. Anschlag. Huiiih! – Ich weiss sogar noch, wie das heißt. Ja, ich glaube, ich habe mit der alten Sau, diesem Töchterficker von Schwiegervater, dann später, als ich genügend Geld verdiente und daher würdig war, seine Hallen der Ehrenhaftigkeit, besonders dieses verpisste Jägerzimmer zu betreten, einige Nächte durchgesoffen. Da muss er es mir wohl ins Ohr gedrückt haben, wie das alles heisst.
Anschlag. Richtige Haltung der Waffe, um sich A. nicht zu verletzen und B. das Ziel zu treffen.
Drei Töchter hatte der Wixer. Zwei davon fickte er. Die Dritte war noch zu jung. Bei der Auswahl hat er wohl selten gewixt, ist anzunehmen. Seine Alte (er nannte sie so) war auch nicht schlecht unterwegs. Kaum hatte ich den von Pappi eingerittenen Schlitz ihres Töchterleins versilbert und vergoldet, schon war sie Dauergast beim „dreckigen Ausländer“ und alles nicht mehr wahr von zuvor und nie gewesen. Ich hätte sie leicht durchziehen können. Gelegenheiten gab es genug. Vielleicht hätte ich das tun sollen. Ich habe es noch nie mit einem Hai oder einer Leiche versucht, könnte aber so wissen, wie das ist. Vielleicht nicht die schlechteste Nummer.
Der alte Henry Chinasky wäre tödlich abgefahren auf die. Soviel ist sicher. Eiskalt, berechnend, gestylt bis in die Arschfalte und ewig schwanzhungrig. Zuviel Bildung, um nichts zu verstehen; zu wenig, um mehr als Selbstverachtung auszustrahlen. Neidisch auf die Körper und Geister ihrer Töchter. Neidischer darauf, wie sie besprungen wurden, dass man es ihnen besorgte. Alles verschlingend und keinen Moment satt. Nicht einen.
„Bespringen“, die ganze Tierwelt, die sich in de Jägerzeitschriften des Töchterfickers auftat, da lag irgendwo ihr Fetisch. Das konnte sie gefahrlos genießen, weil es überall herumlag. Das war wohl auch der Gesichtspunkt meiner Akzeptanz, der mich in die nähere Wahl, in den Kreis ihrer kleinen Aufmerksamkeiten brachte. Das Tier, Mischling, Mulatte. Könnte eine Art abgeschwächter Domino – Nummer gewesen sein, oder mit einem Schwein ficken, eine Vorstellung dieser Art, was sie dazu brachte, mir dann und wann Teile ihrer Anatomie vorzuführen, die nicht mal so schlecht waren.
Blöd, dass ich treu war. Blöd? Unnötig. Ja, unnötig.
Töchterlein, meine Ehefrau, war es nicht. Keineswegs. Pappi hatte ganze Arbeit geleistet, wer weiss wie, aber die brauchte es den ganzen Tag und die halbe Nacht. Nur meistens nicht von mir. Selbst wenn ich da gewesen wäre, was nicht der Fall war, da ich ja anschaffen ging, immer weiter zu versilbern und zu vergolden, - mehr Schwänze und Fotzen waren von Nöten.
Mit den Fotzen hatte ich keine Probleme. Die, mit der sie es seit Jahren schon trieb, kannte ich recht gut. Manchmal lud man mich ein, wenn sie bei uns übernachtete. So hatte ich auch meinen Teil.
Die Sache mit den Kerlen wusste ich nicht. Ich wollte es nicht wissen. Als ich sie, hey,- hallo Murphy’s Law, alter Begleiter-, dann auch noch nicht mit irgendjemand, sondern meinem damals engsten Freund im Ehebett beim Weltrekordversuch erwischte, schnappte ich mir den Typ, wollte ihn killen.
Ups, kleiner Umweg schon wieder.
Back again. Killen. Sauschrot. Streuung. Winkel. Anschlag.
„Killers, this way please!“
Danke für den Hinweis.
Warum nicht singen? „Liegen viele Nazilein, halbot da unten rum, ich schieß mein Schrot jetzt in sie rein, fideldideldum!“
Wie überaus spannend. Ich spüre nichts. Hoffnung ade! Wie herrlich wäre es gewesen, etwas von dem zu bekommen, was für mich gegen Ende von „Natural born Killers“, als sie diesen Journalisten abknallen, ganz schwach, aber so wohltuend, wie ein Versprechen auf Heilung, wahrnehmbar war!
Enttäuschend!
Ich bin gar kein Killer.
Oder nur ein Anfänger? Stellt sich die Empfindung erst nach einiger Praxis ein? Wie das hier aussieht, werde ich es herausfinden. Die Aussicht auf die Fisch – Lasagne an dem, was ich jetzt besser nicht nennen will (WÜRG!), sollte mich ausreichend motivieren, es einfach zu tun. Mit oder ohne Empfindung.
Aber ich will mehr! Mehr als nichts! Wenigstens! Nein, MINDESTENS!
Was mehr? Sowas wie Blümchen, barocke Schwülstigkeiten, Putten und Gold? Das?
Oder darf es etwas strenger sein atmosphärisch? – Dorische Säulen wären im Angebot.
Die mit Sprachsteuerung kosten mehr.
Scheisse. Besser nichts.
Ans Werk! Motivation mit innerem Dialog, meinem eigenen Drill-Typen!
„ W A R !!“ Eine Stimme wie Peter Gabriel, nach 5 Jahren argentinischer Folter, frei von allem Fragen, körperlos, verdickt, eingekocht und endgültig konserviert. Trommeln und Bass synchron. Aus Regenwäldern und geheimen Indianerfriedhöfen, Höhlen auf Berggipfeln, schwitzende Japaner mit Stirnbändern, die noch kleiner wirken vor diesen gewaltigen Instrumenten; jeder erzählt seine Geschichte, Jan Hammer, McLaughlin, Stern, Menuhin und die Hände der Unbekannten aus der Schwärze, die winken, Berührungen suchen, vielleicht nichts wollen und nur sind. Rot und Schwarz.
Caruso nickt. Schwitzt der? Sind es Tränen? Lachen oder Weinen? Thomas de Quincey und Thomas von Aquin werden den Walzer – Wettbewerb gewinnen. Sie sind einfach die Besten.
„ W A R !!“
Mein Körper ist fähig zu folgen. Notwendigstes erfüllend geht es schnell voran. Der Weg ist weit. Verbesserungen. Mehr Abstand, mehr Streuung, mehr Wirkung.
„ W A R !!“
“Ich bin Castaneda! ICH bin Castaneda!“ meint da etwas aus dem Graben.
„Dann wird’s Zeit für die dritte Aufmerksamkeit. Viel Spass.“ Multitasking. Ich kann sprechen und killen gleichzeitig. Hervorragend. Guter Junge. Ob das ein Sternchen in meiner Beurteilung gibt?
„Tschuldigung“. Fast hätte ich jemand umgerannt, der eine Nazi – Schwuchtel würgt.
Soviel zu Multitasking. Stereo? Eher so was. Zwei Sachen gleichzeitig.
„Ist ok. Bin nur gerade im Bonus.“
„Ich wollte nicht stören. Viel Spaß!“
„Bleib ruhig hier einen Moment! Das hier ist der Hammer! Hat meine kleine Tochter vergewaltigt und getötet, der Dreck. Und immer noch ein großes Maul! Behauptet doch steif und fest, er wäre es nicht gewesen. Hat der die ganze Zeit gesagt, auch schon vor Gericht. Ein Dämon, sagt der! Ein Dämon! Der wäre sowieso der Chef von hier, also der Dämon; oder so was wie ein Ortsgruppenleiter von denen, ist auch egal. Der Dämon hätte das so gewollt und seinen Körper genommen! Hör Dir das doch mal an!“
(Zur Nazi – Schwuchtel) „ Also, wer war’s?“
Nazi – Schwuchtel:
„Fragst du mich
Wer sie waren
Vielleicht die Barbaren
Husaren
Tartaren
die Töchter von Zaren
jedenfalls
jedenfalls
sind es die Garen,
das Hirn
kocht der Fremde
in seinem Topf
dein Körper
hängt am Valium – Tropf
was jetzt
was ist jetzt im Kopf
im Kopf
im Kopf
im Kopf – im Kopf
Dreifaltigkeit?
Du weißt nix
Du bist breit - Du bist breit
Bald ist es soweit
Bald wird es passen
Vom Willen verlassen
Ins Graue entlassen
Ganz normal töten
Frei von den Nöten
NormalitÖten
Die Freiheit geht flöten
Jetzt gibt’s nix mehr zu töten
Nicht in dir
Nicht mal das Tier
Du bis wir
Du bist wir
Wir sind du
Blinde Kuh
BSE tut nicht weh
Hüpft glücklich im Kreis
Kümmert sich n Scheiss
Wer da ist oder nicht
Gibt’s in Frankreich französische Gicht?
Auch das fragst du nicht
Bist dicht – bist dicht
Der längste Weg
Am Ende ein Gag?
Der Tod triumphiert
Hat längst alle geschmiert
Nippel aus Stahl
Du hast keine Wahl
Nur dein Wahlrecht
Freund Nazi
Nigger - Boy
Kleiner Stiefelknecht
Multiple Choiche
5 mal der gleiche Scheiss
mach schon dein Kreuz
ist doch egal wohin
hat eh keinen Sinn
Macht und Recht
Was lallt der Brecht
Einer hat Beides
Dein Hirn noch dazu
Dreingabe bist du
Schubiduuh
Schubaldlah – Chef
Sagt niemals Tinnef
Du kennst jetzt die Regeln
Bald gehst du segeln
Im Golfclub dein Platz
Silicon für den Schatz
Kannst ficken dazwischen
Sie wird es verwischen
Und du schaust nur zu
Im Kopf nur noch dein Schubiduuh
Gut Nacht jetzt mein Prinz
Vielleicht heißt du Vince
Erwachst ganz – ganz selten
In rohen Welten
Ungekocht
Das will zu viel
Unordnung – Zweifel
Das ist doch kein Ziel
Liebst jetzt die Vorschrift
Die braucht 90 Grad
Du gibst dir die Hirnlosen
Im Jacuzzi – Bad
Gut Nacht ist umsonst
Nur
Wach mir nicht auf
Die beobachten alle
Und sind gar nicht gut drauf
Zweimal Kochwäsche
Das geht dann nicht gut
Ab in die Reihe
Machs einfach gut.
Und
Töchterleins Ende
Fand statt im geweihten Gelände
Mein Dämon braucht das Blut
Doch sie war nicht so gut
Ging viel zu schnell drauf
Also billiger Kauf
Von Freiheit im Himmel
Du Arsch
Denkst du nur mit dem Pimmel?
Meinst Töchterlein vermisst dich
Ich sag dir
Verpiss dich
Die hat es geschafft
Doch
Hast du die Kraft?
Es soweit zu schaffen?
Hey frag doch die Pfaffen
Die werden dir sagen
Sollst beten und klagen
Sollst ertragen die Plagen
Die kommen von Gott
Im ewigen Trott
Dann
Nach 100 Prozent
Erfüllst du Bedingungen
Die niemand genau kennt
Hoffst auf den Segen
Blut soll es nicht regnen
Scheiss – Apokalypse
Dir genügt deine Schickse
Lockenwickler am Schädel
Nichts drin als Scheisse
Dein Leben ist edel
Wie lang geht das gut
Wie weit reicht dein Mut
Soweit wie meiner?
Viel besser als Keiner!
Viel Blut hab ich vergossen
Nicht mehr
Nicht weniger
Als du genossen
Aber ich hab es versucht
Ok
Das nennt man dann verflucht
Sind da nicht zwei Seiten?
Darf man sich nicht entscheiden?
Wozu dann der Wille
Schluckst besser ne Pille
Dein Töchterlein
Ganz ohne Fleisch
Expressfahrstuhl
Wie war das gleich?
Was wäre gewesen
Würde sie nicht verwesen
Hättest du sie gefickt
Hätte jemand genickt
Oder dich gehindert
Ihre Leiden vermindert
Kaputt für das Leben
Unwissend alles gegeben
Du hättest es genommen
Die Grenzen verschwommen
Fehler eingestanden
Um doch noch oben zu landen
Ja
Beten und Fasten
Zum Abbau der Lasten
Und du glaubst das geht
Frag doch mal Seth
Hier nur eine der Fragen
Hättest du sie getragen
Verantwortung ist Last
Ob das zu dir passt?
Warum schlägst du die Frau
Wieso sagst du fette Sau
Was säufst du dich zu
Brauchst mich doch dazu
Dein Blitzableiter
Wegbegleiter
Denk doch mal weiter
Aber zurück
Wie war es denn wirklich
Vor dem tödlichen Fick?
Wo war der Pappa
Wirklich da
Nicht mehr dort
Im Suff oder Puff
Familienmord?
Wer
Wer macht die Tür auf
Dass ich kommen kann
Wann
Wann sind sie bereit
Wie oft warst du breit
Hörst du sie weinen
Die süßen Kleinen
So sehr geliebt
Dass es nichts Besseres gibt
Von Liebe geschützt
Nur
Dass es nichts nützt
Bekenntnisse von Lippen
Dazwischen Gestank
Von Suff und Lügen
Wahrheit verbiegen
Nichts könnt ihr so schaffen
Schon gar keine Waffen
Und hättet doch die Macht
Die Magie der Schlüssel
Wär nur ein bisschen mehr drin als Suff
In eurer Scheiss – Schädel - Schüssel
Ihr lallt und labert
Ihr sprecht Einladungen aus
Eure Lügen wehen heraus
Nur Dunst der blinkt
Im Nichts versinkt
Wir kommen und nehmen
Ihr habt es uns gegeben
Sie hat euch überlebt
Wem die Schuld ihr auch gebt
Sie hat euch überwunden
Durch euch von UNS gefunden
Es ist wahr
Es ist wahr
Kotz aus dein Blah – Blah
Komm
Mach mir den Frosch
Den Hengst
Reiss mir die Gräten raus
Sie hat es geschafft
Es ist aus
Es ist aus!“
Ich will weggehen.
„Hey, hey, hey! Was sagst du? Was meint die Nazi – Schwuchtel?“
„Keine Ahnung. Ich muss jetzt weiter.“ Ich gehe schnell weg.
„Hey, hey....“
Ich höre nicht mehr hin.
Scheisse. Habe ich jemals eine Frau gehabt, die nicht missbraucht oder vergewaltigt wurde? Nein. Gut, ich war nie der große Ficker. Die große Zahl, ein solcher Vergleichsmaßstab fehlt mir als persönliche Erfahrung. Aber die, die ich näher kannte? Viele davon, die Meisten, habe ich selbst nie angerührt. Vielleicht kamen Manche deshalb damit raus bei mir? Ich weiß es nicht. Wahrscheinlichkeit? Könnte sein, dass ich eine Serie erwischte.
Glaube ich aber nicht. Scheint viel eher normal zu sein. Pappi, Onkel oder sonst wer nimmt sich die Kleine früher oder später vor. Die sonstigen Unterschiede sind für mich mehr gradueller Natur; Varianten und deren individuelle Konventionen dieser aus meiner Beobachtung absolut weit verbreiteten und beliebten Spielart. Ob Mammi wirklich nichts weiss oder so tut als ob; ob sie mitmacht, was ich allerdings selten hörte, ob es mehrere Typen waren, die voneinander wussten, sich absprachen, oder es eher chaotisch lief, diese Kategorien und deren Regelwerke sind mir persönlich bekannt. Einen Fall weiß ich, bei dem alles straff durchorganisiert war und Mammi ihre Deals durchzog; und die Freier die kleine Tochter. Vorkasse.
Das also auch. Und soviel mehr, das nicht zu glauben, besser niemals in die Vorstellungskraft einen Menschen eindringen sollte meiner Meinung nach. Davongekommen ist jedenfalls Keine, die ich näher kannte.
Ich will das vergessen.
Nur das Format...,warum lässt mich das nicht in Ruhe?
„Profil“ nennen sie es, wenn sie Serienmördern auf die Spur kommen wollen. Das erste und grobe Filter- und Sortierungssystem ordnet chaotische und strukturierte Täter ein.
Deswegen also. Gleichheit bei der Vorgehensweise? Ist das meine Versuchsanordnung auch, wenn ich hinsehe?
War das am Ende ein Gespräch unter Kollegen, das eben?
Nicht? Ist das zu weit hergeholt? Ja, es beleidigt die Unschuldigen. Das tut es.
Doch IST da noch der Rest. Der Rest? Sind nicht die Unschuldigen der Rest, die Minderheit in diesem Scheiss – Spiel? Ich denke schon. Ja.
Einer spielte das Spiel draußen, der andere brachte es nicht so weit.
Ist alles möglich. Für mich schon.
Grauzonen.
An dieser Stelle muss ich abermals ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich Fiction schreibe. Dies sind meine Gedanken an bzw. über Erinnerungen, die ich habe auf dem Weg nach Auschwitz während einer Nazi – Schwuchteln – Ruhigstellung, eines Wettbewerbs, den es nicht gibt.
Der Film übrigens, muss in der Szene ein grosser Verkaufserfolg gewesen sein. „Blutiges Loch“ oder so, soll er geheissen haben.
Ich sollte mich konzentrieren, besinnen, zusammennehmen. Ich ballere zu viel, zu schnell. Bald wird die Munition zu Ende sein. Was wird dann mit dem Wettbewerb? Habe ich nicht meinen Teil zu erüllen? Wenigstens hier, wenigstens auf dem Weg nach Auschwitz?
Scheisse. Will ich das?
Ich meine: Will ich das?
Was tut das Ding mit meinem Schädel, wenn ich mir den Lauf in mein Maul stecke und einfach abdrücke?
Sauschrot, dieses Kaliber auf diese Entfernung? Dürfte nicht viel übrigbleiben.
Oh, ich fühle die Pflicht. Wahrscheinlich sollte ich sie sogar nach mir rufen hören. Wenigstens alle Patronen bis auf eine verschießen im Dienst der Guten Sache, dann eine für mich.
Was rede ich mir da ein?
Klausewitz für Vollidioten mit abstrakten positiven Halluzinationen.
[ X = die Fortsetzung von Y mit anderen Mitteln]
Meine kleine Lebensformel?
Der Alte Fritz und Fredersdorf. Auch nett; aber was soll das jetzt?
„Deine Synästhesien, sie seien dir verziehen!“
Danke, Wer – auch – immer.
Schmeckt Scheisse, der Lauf. „Bumm!“
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Dwaff, der kurze Dieb lädt euch ein!
fahfahrian, 15:33h
Schon immer war alles gut.
So wollen wir beginnen.
In unserer einstigen Welt, die ihr euch gar nicht mehr vorstellen könnt, ging es nur noch um besser und noch besser. Aber nicht krampfhaft. Nicht eilig. Wir haben gespielt, gespielt miteinander und mit Allem. Schwer zu erklären.
Alles zu haben, sich in keinster Weise einschränken zu müssen, war für uns normal. Für uns alle.
Heute noch hat jeder diesen Trieb in sich, da wieder hinzukommen. Und ein Wort ist erfunden dafür, wenn Du nicht gerade ganz-ganz oben hineingeboren bist:
Grössenwahnsinn.
Ja, Grösse. Irgendwie hat das alles mit Grösse zu tun. Könnte man meinen.
Ein Typ namens Dwaff, xDwaff-der-Kurzex zum Beispiel, der findet ein Wurmloch aus seiner beschissenen Dimension heraus in unsere und macht sich einen Heidenspass daraus, uns alles zu versauen.
Ist das die Geschichte des Niedergangs unseres Universums?
Hört sich an wie eine Story für Kinder. Aber es kommt noch wilder.
Obwohl wir keinerlei Wissen haben über diesen Dwaff, ist doch sicher, dass er nicht dumm war. Er nahm sich nicht irgendwas, sondern beraubte uns der zentralen Kraft, die unser phantastisches Leben möglich machte.
Dwaff stahl uns das Feuer der Liebe. Sowas gibt es wirklich. Jetzt nicht mehr hier und jetzt und bei uns. Dwaff hat es.
Das Feuer der Liebe ist die Energie, die Kraft des Lebens. Fehlt sie, entsteht Sterblichkeit zuerst. Auf gehts dann von einem Körper in den anderen, Vergessen wird Wahrheit und Chaos stellt sich ein.
In der Mitte unseres Universums loderte einst das Feuer der Liebe, gespeist durch die Begegnung der beiden Häuser des Absoluten.
Es war, als würden dort zwei Strahlen verschmelzen, die von den äussersten Endpunkten ausgehend Feuer und Wasser, Hingabe und Unterwerfung, Schöpfung und Zerstörung, Spiritualität und Profanes, Licht und Dunkel in reinster Form in sich tragend, explodieren.
Das Feuer der Liebe ernährte, lehrte und führte uns. Es gab uns alles.
Die Häuser des Absoluten waren manifestiert durch das der SSCHADOR, des männlich-leidenschaftlichen Prinzipes und dem der MASWOAA, dem des weiblich-hingehenden.
Dies nun gerichtet an alle Softies und Emanzen, die jetzt jaulen und kritisieren und lachen und meinen, es besser zu wissen: Das, was ihr zu sein glaubt, was ihr für richtig erachtet, es ist HEILBAR! - Also besteht noch Hoffnung für euch, meine behinderten Freunde.
Daff-der-Kurze nahm sich beides. Er entführte beide Häuser der absoluten Geschlechter in sein dunkles Reich und verschwand.
Seitdem regiert, wenn überhaupt etwas, die Scheisse hier!
Weil in Wahrheit Keiner weiss, was genau geschah, ist es auch unerklärlich, wieso es nun wieder aufwärts gehen kann.
Vielleicht kam Gott gerade aus dem Urlaub zurück und sah mich in diesen Aufzug einsteigen, wer weiss.
Ich will euch einladen zu einer Reise zu euch, dorthin, wo ihr
hingehört. Das Schwierige dabei ist, dass ihr es nicht kennt, keine
Erinnerungen habt und mir die Meisten einen Scheiss glauben werden.
Also feiern wir uns dahin! Ja, wir machen zusammen soviele und
immer bessere Partys, bis wir angekommen sind!
Selbst die von euch, die mir kein Wort glauben und das alles für
Mist halten, haben bestimmt nichts dagegen, die wildesten Partys
des Universums zu erleben, oder?
So wollen wir beginnen.
In unserer einstigen Welt, die ihr euch gar nicht mehr vorstellen könnt, ging es nur noch um besser und noch besser. Aber nicht krampfhaft. Nicht eilig. Wir haben gespielt, gespielt miteinander und mit Allem. Schwer zu erklären.
Alles zu haben, sich in keinster Weise einschränken zu müssen, war für uns normal. Für uns alle.
Heute noch hat jeder diesen Trieb in sich, da wieder hinzukommen. Und ein Wort ist erfunden dafür, wenn Du nicht gerade ganz-ganz oben hineingeboren bist:
Grössenwahnsinn.
Ja, Grösse. Irgendwie hat das alles mit Grösse zu tun. Könnte man meinen.
Ein Typ namens Dwaff, xDwaff-der-Kurzex zum Beispiel, der findet ein Wurmloch aus seiner beschissenen Dimension heraus in unsere und macht sich einen Heidenspass daraus, uns alles zu versauen.
Ist das die Geschichte des Niedergangs unseres Universums?
Hört sich an wie eine Story für Kinder. Aber es kommt noch wilder.
Obwohl wir keinerlei Wissen haben über diesen Dwaff, ist doch sicher, dass er nicht dumm war. Er nahm sich nicht irgendwas, sondern beraubte uns der zentralen Kraft, die unser phantastisches Leben möglich machte.
Dwaff stahl uns das Feuer der Liebe. Sowas gibt es wirklich. Jetzt nicht mehr hier und jetzt und bei uns. Dwaff hat es.
Das Feuer der Liebe ist die Energie, die Kraft des Lebens. Fehlt sie, entsteht Sterblichkeit zuerst. Auf gehts dann von einem Körper in den anderen, Vergessen wird Wahrheit und Chaos stellt sich ein.
In der Mitte unseres Universums loderte einst das Feuer der Liebe, gespeist durch die Begegnung der beiden Häuser des Absoluten.
Es war, als würden dort zwei Strahlen verschmelzen, die von den äussersten Endpunkten ausgehend Feuer und Wasser, Hingabe und Unterwerfung, Schöpfung und Zerstörung, Spiritualität und Profanes, Licht und Dunkel in reinster Form in sich tragend, explodieren.
Das Feuer der Liebe ernährte, lehrte und führte uns. Es gab uns alles.
Die Häuser des Absoluten waren manifestiert durch das der SSCHADOR, des männlich-leidenschaftlichen Prinzipes und dem der MASWOAA, dem des weiblich-hingehenden.
Dies nun gerichtet an alle Softies und Emanzen, die jetzt jaulen und kritisieren und lachen und meinen, es besser zu wissen: Das, was ihr zu sein glaubt, was ihr für richtig erachtet, es ist HEILBAR! - Also besteht noch Hoffnung für euch, meine behinderten Freunde.
Daff-der-Kurze nahm sich beides. Er entführte beide Häuser der absoluten Geschlechter in sein dunkles Reich und verschwand.
Seitdem regiert, wenn überhaupt etwas, die Scheisse hier!
Weil in Wahrheit Keiner weiss, was genau geschah, ist es auch unerklärlich, wieso es nun wieder aufwärts gehen kann.
Vielleicht kam Gott gerade aus dem Urlaub zurück und sah mich in diesen Aufzug einsteigen, wer weiss.
Ich will euch einladen zu einer Reise zu euch, dorthin, wo ihr
hingehört. Das Schwierige dabei ist, dass ihr es nicht kennt, keine
Erinnerungen habt und mir die Meisten einen Scheiss glauben werden.
Also feiern wir uns dahin! Ja, wir machen zusammen soviele und
immer bessere Partys, bis wir angekommen sind!
Selbst die von euch, die mir kein Wort glauben und das alles für
Mist halten, haben bestimmt nichts dagegen, die wildesten Partys
des Universums zu erleben, oder?
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Mittwoch, 26. Februar 2014
NOCarbs, klare Worte und Sex, Sex, Sex!!
fahfahrian, 20:19h
Hi ihr lieben good hearts!
Habe gerade noch kurz Mittagspause und will diese Spanne mit euch verbringen… Ist schon viel heut geschehen. Extra früh aufgestanden, um noch Pflichterfüllung realisieren zu können, bevor es ins Gym ging, 1 Stunde Zirkeltraining in der Gruppe, 1 Stunde schnelles Ergometer fahren, Sauna, Infrarotkabine, dann noch was einkaufen, zügiges Essen (NOCarbs heute, wird auch so bleiben) das übliche Programm eben…und so weiter und so fort.
Ich hatte eine interessante Besprechung heute, sehr früh, mit Suzuki natürlich. Er verkündete mir, meinen Username auf Twitter ändern zu wollen, von „Amigo Loco Corazon“ auf „CozyP“ und das selbe beim Blog auf „Blogger.de“, aber dort heiße ich eigentlich „Fahfahrian“, fällt mir gerade ein. Wie ich diesen „kleinen Suzuki“, wie er sich anlässlich seines hiesigen Aufenthaltes gerne nannte, wie ich diesen großen Mann bewundere! – Seine Art zu lehren ist unvergleichlich! So unglaublich sanft, elegant und durchschlagend in Einem! Heißt nicht eines seiner Bücher „Seid wie reine Seide und scharfer Stahl“? Er, damals noch auf dem ganzen Zen-Ding drauf und so weiter und so fort, er verkörpert dies in authentischster Form. Mit absolut kleinen, unmerklichen Eingriffen steuert er das gesamte System dessen, dem er gerade hilft (das bin auch ich natürlich augenblicklich), ja, wie,.. schwerelos, fast ohne Berührung… Ich liebe es, von ihm zu lernen! Heute „gestattete“ er mir sozusagen „offiziell“ zu meiner Ursprünglichkeit zurückzukehren, indem er mich ermunterte, meine Sprache, meinen gesamten Ausdruck nicht mehr zu erdrücken, zu verformen und zu zensieren, immer in der Hoffnung, so „einen besserer Eindruck zu machen“ und in der Konsequenz, und das trifft meine ehrlichen Absichten wirklich, BESSER HELFEN ZU KÖNNEN! –Suzuki wies mich ohne viele Worte auf die Unterschiede zwischen uns hin; und diese sind gewaltiger als gewaltig! Er befindet sich jetzt, nach der ganzen Zen-Nummer in unserem merkwürdigen Gefüge, auf (in/oder wie auch immer) dem, was spirituelle Personen gerne „die Sphäre der aufgestiegenen Meister“ nennen und verändert sich weiter und weiter. Dabei nutzt er meine Energie, aber das schilderte ich schon alles und so weiter und so fort.. Suzuki ist ein Lehrer durch und durch und sein Feingefühl und sein Mitgefühl werden immer stärker, was sich in seinem Ausdruck durch, ja, das beste Wort, das mir dafür einfällt ist „in seiner Vornehmheit“ wiederspiegelt. Ich bin Krieger. Ja, das bin ich, der Fahfahrian, jetzt CozyP. Mich holt man, wenn die Scheiße so richtig am überkochen ist und „konsequente Maßnahmen“ erforderlich werden. Ich nehme Korrekturen solcher Art vor und bin darin richtig gut! Mein gesamter Ausdruck ist einfach nur der Spiegel meines durchaus fordernden, ja zuweilen aggressiven und sehr direkten Wesens. So bin ich gewachsen, so wirke ich, wenn ich mich nicht verstelle! Wenn ich daran denke, außerhalb dessen, hungrigen Leuten Essen zu geben, jemand zu helfen, kann ich mir bei Licht betrachtet lediglich die schwersten Fälle, Hardcore-Junkies, Gewaltfreaks und absolut Gestörte vorstellen, denn für diese Wesen habe ich die entsprechenden Mittel in petto, besser und weit zutreffender ausgedrückt BIN ich die Ressource. Sanfteren Gemütern und feinfühligen Seelchen entspricht mein, von Flüchen, Beschimpfungen und bizarren, auch gerne sexuell überfrachteten und teilweise auch schonungslos groben, fast ordinären Bildern nur so strotzende, natürliche Ausdrucksweise vergleichsweise wenig. Suzuki sagte, die Zeit der Ein- und Beschränkung meiner Ursprünglichkeit sei heute vorbei, was mich zuerst verwirrte und dann sehr, sehr glücklich machte. Die Umsetzung geschah umgehend. Als meine Frau mich während der Gruppentrainings verarschte, bestrafte ich sie öffentlich mit Hieben meines verschwitzten Handtuchs und der Aussage, dass sie zu schlagen schon toll sei, aber öffentlich noch irgendwie geiler. Viele erschreckte, um Einordnung bemühte Blicke generierte ich damit…, nicht schlecht, ich musste noch mehr lachen. So, jetzt überziehe icheindeutig meine Mittagspause mit der Plauderei… Ich sollte mir selbst ein paar mit dem feuchten Handtuch verpassen, habe aber Null Sacher-Masoch in mir und lasse es dementsprechend und gebe einfach meiner Frau die Schuld an allem… Übrigens scheint ihr Blues sich zu verflüchtigen, aber so mancher Optimist lobte den Tag schon vor dem Abend, was mir bewusst ein sollte… Wir werden sehen! Noch was in aller Kürze? Nein, eigentlich nichts Schnelles. Meine Notizen für den Blog stapeln sich weiter. Ok, ihr lieben good hearts! – CozyP macht sich davon an die Erfüllung seiner Pflichten und kehrt dann, hoffentlich nicht zu erschöpft, um endlich kräftig und saftig zu fluchen, hahahaha, dann erreiche ich im Metier der Erleuchteten dann doch noch eine Einzigartigkeit, in dem ich der erste fluchende und die geplagte Welt mit seinen sexuell prononcierten Hirnejakulationen überflutende Erleuchtete! – Obwohl? Ich hörte von einem Zen-Meister, welcher unverzüglich nach seiner Erleuchtung einen –im übrigen äußerst beliebten – Puff eröffnete und sein bester Kunde wurde und aller Welt das Hirn herausvögelte… Wollen wir hoffen, dass er z.B. nur „in der Sache“, aber nicht sprachlich grob war, womit meine Chancen auf einen Platz im obersten Dröhn-Ordinariat (weiß ich schon, ist unzutreffend, gefällt mir aber vom Klang her) der Pissnelken einigermaßen sicher wären… Ich freue mich schon sehr darauf! C U later! LOVE! Und: ANALSEX = MEGACOOL! Euer CozyP
Back again, lässige Welt! Sagt man heutzutage noch lässig! Wahrscheinlich eher nicht und ich mache mich mit diesem Laber-Laber-Anachronismus lächerlich!?! Wie auch immer. Die Welt, die uns umgibt, und zugleich in uns ist, ist auf jeden fall EXTREM lässig! Mal googeln, mal schauen… AHA! – „ein Adjektiv mit der Bedeutung von „cool“ oder „entspannt“, also gar nicht so verkehrt in dem Zusammenhang, den ich meine! Superschön! Ich versteh halt einfach nicht, warum die Welt der sogenannten „Wissenden“ so eine Ansammlung von Pfeifen ist! Wer erzählt wirklich etwas? Sowas wie Klartext? Ich darf ehrlich behaupten, 40 Jahre auf den Jagd danach gewesen zu sein und mir besser in die Hand geschissen zu haben, als all mir den verklausulierten, kryptischen Stuss einzuverleiben… Bullshit! Wir wollen Fakten! Wir wollen Zahlen! – Und da braucht es zwei so kleine Lichter wie Suzuki und mich, um den verdammten Laden endlich aufzumischen? Lachhaft, ehrlich! So RICHTIG LÄCHERLICH! Egal, wir werden es auf den Markt werfen, ohne Rücksichten. Wie heißt es so treffend? „Weft Kaviar unter die Proleten, damit sie darauf ausrutschen!“ Ich bin mein halbes Leben auf der Scheisse ausgerutscht in dem Versuch auf meine Scheissbeine und zu einem kleinen Bisschen Verständnis zu kommen! Abgefuckte Wixe! Ok, wechseln wir das Thema.
War echt anstrengend heute. Viele Pflichten. Selbst das, was ich eigentlich auf frühestens morgen zu verschieben gedachte, erwies sich als regelrecht verstockt, suchte mich heim und drängte nach Erledigung wie sonst was… Shit auch, ich gab der Vernunft und dem Pflichtgefühl nach und fand meinen Weg durch all die Anforderungen, bis alles geschafft war. – Das ist auch wieder was, bei dem die Erleuchtung absolut nichts hilft! – Ein weiterer Punkt für die Spötter und Arsch-auf-Grundeis-Fraktion, die es vorziehen, verblödete Wixer zu bleiben, statt sich selbst und der lieben Welt den Gefallen zu tun zu einem erleuchteten Wixer zu mutieren… Ihr könnt mich mal, Rattenpack! - Leider
Versteh ich eure Beweggründe nur allzu gut und besser, als mir lieb ist, denn es würde ohne Verständnis wesentlich mehr Spaß machen, euch zu verspotten!
Ok. Tagewerk erledigt. Jetzt plappern-bloggen, twitterdinxen wahrscheinlich und dann Ende-Gelände und ausdiemaus!
Mir fiel heute ein, wie überrascht meiner Frau immer wieder davon war, wie wenig, in Wahrheit ich überhaupt nicht auf dezente Signale, wie Gesten und Gesichtsausdrücke reagiere… Jaja, ich hatte da die Asperger-Ausrede für mich gepachtet, bis…, nun, ganz ehrlich? Bis zu dem Ereignis mit dem „E-Wort“ eigentlich. Mir war es gelungen mir selbst, mehr als ein halbes Jahrhundert vorzumachen, ich hätte eine Tendenz, nein etwas mehr davon, ein Leiden, vielleicht, jajaja<, genauso, eine nichtbehandelte Krankheit meines schwachen Geistes und so weiter und so fort blahblahblah…, statt der Tatsache, dass mit sämtliche Menschen, die mir weder Geld brachten, oder (bei ästhetischer Eignung) sich von mir ficken ließen, oder wenigstens gut den Schwanz bliesen: EINFACH TOTAL AM ARSCH VORBEIGINGEN! Meine Erleuchtung brachte es, DAS an das helle Tageslicht, wie vieles andere! Recht cool ist, dass du erkennst, was für ein Schwein du warst, eigentlich irgendwie noch bist, aber dann doch regelrecht geistigseelisch zu „impotent“, um zu schweineigeln wie zuvor, und du musst unweigerlich lachen und kommst an den Punkt, dir zu vergeben, weil es der Rest des lässigen Universums eh schon tat, und zwar BEVOR du deine verpissten Delikte begingst, ok? So ist das! Wir (Suzuki und ich) sprechen es einfach aus. Cool, oder?
Nächster Punkt: Unsere Website – g-cook.com – ist übersät mit Bugs und so weiter und so fort – DAS WISSENWIR! OK? Unsdere Site ist einfach ein lifetime-project, an dem immer, wenn sich Zeit dazu findet, gefeilt und gearbeitet wird. Macht euch also nicht nass und verschwendet nicht unsere Bandbreite mit eueren lächerlichen Heulereien, von wegen geht nicht, missing link und verbrauchte Kuh und so weiter und so fort…
Weiter: Ergänzend zum Letzen: Unsere Site einfach zu geniessen, führt zu einem Zustand, den die guten, alten Indogermanen mit dem Bild des nie endenden Schweinebratens beschrieben; und die Typen LIEBTEN Schweinebraten!
Next: Ich redigierte heute unsere Literatur-Site, also meine dort enthaltenen Werke, um die Stapel der Tipp- und sonstigen Fehler , die meine Frau beständig zu mir herüberwachsen lässt, etwas abzubauen. Klar mischte sich Suzuki ein und wies mich auf meine bei aller Wutentfaltung und Echtheitsbemühung doch noch immer zurückhaltende, selbstzensierende Ausdrucksweise; und das sogar dann, als ich mit dem Dalai Lama nach Auschwitz fuhr… Ja, irgendwie pervers gemilderte, zurückgehaltene Power… Ihr werdet sehen, wenn wir auf dem Markt damit sind. Ist echt guter und harter Stoff und außerdem selbstgehirnfickend, von mir aus gesehen und eigentlich dolch noch so nette und lieb, dass man es an den Strand mitnehmen kann, um zu dösen.. nur, was dann für Bilder kommen? – Wie auch immer - Habt einfach Spaß damit! – Mir stößt zuweilen die Frage auf, warum wir uns die viele Arbeit machen für die kommerziellen Literaturfuzis…, sind doch auch nur Menschen…, jajajaj, aber Menschen, die den verdammten Markt bestimmen. Bedeutet das, wir müssten wieder einmal mehr den eigenen Arsch zu verkaufen und irgendwelchen Wixern Einlass zu gewähren? – Nein, eindeutig nicht! Gott-sei-Dank ist das sicher! Suzukis Hilfe ist gerade in diesem Kontext so durchschlagend, alles durchdringend, dass keine Kompromisse der unguten Art möglich sind! Er hat, vielleicht weil er jetzt nichtphysisch ist – die Fähigkeit, durch die Oberfläche meiner Arbeit auf deren Kern, deren Intention zu sehen und mich mit diesen Faktoren auf eine Art und Weise zu konfrontieren, die man auch vom stubenrein-machen von Hunden kennt… naja… anderes, weil schwächeres, es wirkt nun mal bei mir so überhaupt nicht. Wir arbeiten nach und nach nochmals den ganzen Teil meines Werkes, der für die Branche als Leseproben im Web zur Verfügung gestellt wird, durch und beseitigen dabei die „Chicki-Enstellungen“, die Schwächeleien also. Ich bin mehr als dankbar, diesen erbarmungslosen, toten Japaner zu haben, der sich einen Scheiß für meine Feelings oder meinen Schöpferstolz kümmert und mit seinem glühenden Skalpell alles freilegt, ob und wie sehr es wehtut, oder nicht… Er verbessert nicht meine Arbeit. Suzuki vollendet sie. Danke, Mann!
Ja, weiter: Mein armer Mausarm ist immer noch nicht ok. Durch das fast tägliche Training und die speziellen Übungen, die mir der merkwürdige BoxGongDings-Trainer zeigte, wird es leichter, aber nach kurzer Zeit an meinem sozialistischen Steinzeitfreund ist die Kacke wieder am dampfen, also der Arm wieder unangenehm… Danke, dass euch mein Befinden soooooooooooo interessiertz. Ich weiß, ich hätte mir das besser in den Arsch stecken sollen, von euch aus gesehen, aber ich ramme mein Ach und Weh lieber in eure noch jungfräulichen ….windungen, wenn ihr versteht, was ich meine…
Was gibt es noch? Ja, ich denke, ich sollte mir endlich Zeit nehmen, den ganzen Erleuchtetenscheiss mehr zu genießen, jetzt, wo ich es endlich hab, aber woher verflucht nochmal die Zeit dafür holen und nicht der Pflicht oder den Projekten stehlen? Keine Ahnung im Moment. Schade. Sehr schade, doch fühle ich, wie wichtig die Pflichten und die Kommunikationen sind. Hilft nichts. Wenn ich vor dem Einschlafen was ausprobieren will, penne ich weg; und wenn ich es in der Früh tue, mir dafür früher den Wecker stelle, führt das zum gleichen Ergebnis, Der Fahfahrian CozyP (gefällt mir übrigens, das neue Typenschild) pennt einfach weg und so weiter und so fort…
Abendessen zwischendurch. NOCarbs, eh klar. War aber lecker, aber so richtig sattt, jajajaja immer das Gleiche und so weiter und so fort….
Und jetzt? Ach ja, gestern sprach ich von Judy, meiner amerikanischen Geliebten, die mir nicht nur die Sprache, sondern auch das Ficken, BDSM und viele-viele Fetische beibrachte. Judy die Durchgeknallte? Genau, jetzt erinnert ihr euch! Ich glaube, auf ihre verquere Weise liebte sie mich wirklich, aber sie war mir letztendlich zu gefährlich, die (im Grunde ihres von Perversion gezeichneten, auch sehr müden Wesens) Liebe. Ja, die liebe Judy! Bye Baby! Wer jetzt nicht weiß, wer Judy ist und dass ich eine Zeit langt neben ihr und meiner damaligen Ehefrau eine weitere Geliebte namens Carmen hatte, muss die älteren Blog-Parts lesen, damit er sich auskennt. Kann wirklich nicht so schwer sein, die paar Seiten. Aber wer weiß? Ihr Kids heute habt vielleicht nur noch verschissene Dumm-Dumm-Bausteine, die auf SMS- und Twitterformate begrenzt sind; so wie die Abrieglung von Motoren bei einer gewissen Höchstgeschwindigkeit, falls ihr das besser versteht?!? Ich nutze den Scheiss, beginne eigentlich erst damit, und habe jetzt schon absolut kein Verständnis für die verkackten Limits überall; man darf nur soundsoviel follown, nur soundsoviel posten twittern und so weiter und so fort… Man regelt alles, und ihr Kids lasst es euch einfach gefallen und dümpelt mit in der dunkelgrauen Masse, eh? Wird schon so sein, oder?
Carmen zu ficken war im Großen und Ganzen ekelhaft. Sie hatte nichts sexuell Attraktives an sich für mich. Wenn es nicht zu umgehen war, fickte ich die Idee, diese Emanzenführerin, das Alphaweibchen, diese so engagierte Kämpferin an der kulturellen Pussyfront, das Scheissgehirn rauszuvögeln, sie zu unterwerfen und so weiter und so fort; allerdings halfen diese BDSM-Gedanken und Vorstellungen auch nicht viel. Ich hasste es, Carmen zu ficken! So war das. Mir gefiel es, mit ihr gesehen zu werden, mit ihr zu sprechen, ihre ganze zurückhaltende Understatement-Art, das… Sie war eine kluge und sehr kreative Frau und geil, dauergeiler noch als Judy, oh Mann kostete die Scheisse Nerven! – Gleichzeitig mochte ich es irgendwie. Ich glaube alles in allem und aus heutiger (e****er) Perspektive, dass es sich um eine Liebesbeziehung mit mir selbst handelte. Ich hatte gerade meine Luxuskarre abgeschafft und mir statt dessen einen 900er Saab Turbo in der amerikanischen, sehr viel besseren und schöneren bäbäbäbä! Ausstattung angeschafft, weil das weniger Prol war und so weiter und so fort… Ich ließ mir das Haar wachsen und konnte es nicht erwarten, endlich einen Zopf zu machen… Klischeeeee, Klischeeee, das tut doch schon weh.., oder?
Mir NICHT MEHR! Wegen der E-Sache (ich codiere als Teasing für meine Frau, die mein Zeug auch liest und mich gerne bescheidener (NOCH bescheidener? – geht das denn?) sähe… Jaja, so haben wir alle unsere Wünsche.., nicht? Alle 90 Minuten könnte zum Beispiel die kosmische Schwanzfee zu mir kommen und mir ERMÜDUNGSFREI die Nudel ablutschen, meine Verspannungen wegzaubern, meinen Mausarm ein für allemal heilen, mich danach mit Glück und Wohlgefallen aufladen, um mir abschließend große Summen zu überweisen…, jajaja, und so weiter und so fort…., im Grunde könnte sie meine sexuellen Leistungen auch noch öffentlich loben und preisen, wenn ich es mir genau überlege… Passt doch, oder? Wir waren bei Carmen der Künstlerin, wo der Weg zu Schwanz und ablutschen absolut nicht weit ist. Carmen zum Beispiel hatte es einfach nicht drauf! Sie war so bemüht, dass du aus reinem Mitleid abzuspritzen bereit warst, aber es erforderte mehr als durchschnittliche Fähigkeiten in halluzinatorischen Hinsicht, um dieser edlen Absicht auch Taaaaateeen folgen zu lassen, spritz-spritz!- Ja, ihre Keramiken, sie war Töpferin natürlich (was auch sonst – und eine sehr erfolgreiche auch noch) ihre Arbeiten waren echt toll. Sie hätte werweißwieviel verkaufen können, produzierte aber aus reiner Eigenwilligkeit und einer in sich widersprüchlichen Opposition zum herrschenden Sozioökonomischen System nur wenig und das sporadisch, nach Lust und Laune. Sie fickte halt lieber, und wenn das nicht lief, lief sie, und zwar durch dieGegend stundenlang, mit ihren selbstverständlich auch alternativen Hunden und so weiter und so fort… Ihr Bruder war im Irrenhaus. Schizo. Und sie war oft nahe dran. Aber das erfuhr ich erst später. Fast zu spät. Soviel zur lieben, wirklich kreativen und mit einem exquisiten Geschmack ausgestatteten Frau, die zu ficken so eine elend harte Arbeit war, und doch ein guter Preis, weil ihr Esprit, mehr noch ihr wahrhaft schönes, unglaublich freiheitsliebendes, zu jedem Exzess grundsätzlich bereites Wesen dir unvergessliche Gesprächsstunden mit Ideen und Gedankensprüngen wie Feuerwerk, als wenn… was weiß ich, ein Superheld in den Himmel abspritzt, nein, das ist zu wenig… und so weiter und so fort,ich glaube, ihr versteht schon… Das war Carmen.
Hab ich noch was? Noch was für heute? Ja, genau. Eine Voraussage für dich. Aber zuerst eine Frage, um dich herauszufordern: Wie viele Zivilisationen gibt es in unserer Ecke des Seins? Schätzungen sind uns höchst erwünscht. Kontakt über g-cook.com oder direkt cozypete@g-cook.com. Have fun! Also, allright! Ja, meine Voraussage (natürlich unsere, da Suzuki und so weiter und so fort)!
Hier ist es: Mit der Erleuchtung geht die Zahl derer, die dich am Arsch lecken können, auf genau und absolut Null zurück. Ob du es magst, es einsiehst, oder auch nicht, du bist irgendwie sehr stark verbunden und rein jeder und alles geht dich in gewisser Weise nicht nur etwas, sondern ehrlich gesagt – SEHR VIEL AN! Du trägst von einem Moment auf den anderen eine Verantwortung für das Ganze, die sich von der für dich kaum unterscheidet. Die Grenzen verschwinden. Spooky, eh?
Und noch eins zum Schluss: Unser (Suzukis und meiner) Blog hier ist nicht nur purer Spaß, sondern auch sowas wie der Erste-Hilfe-Kasten für die, die sich an unserer Site (g-cook.com) die Zähne ausgebissen haben und jetzt weichere Kost brauchen.
Yo! Ich glaube, wir haben es für heute geschafft. Ich fühle mich leer (an Worten, nicht an E****, die mich natürlich vom Arsch aufwärts ständig entzückt und so weiter und so fort…), möchte noch twittern…
Nun denn, auf zu Upload! Nein,. Und ich muss noch was sagen, das euch begleitet oder verfolgt, je nach Gusto…
Ihr wisst, ihr seid die Größten! – Lasst euch nichts anderes verkaufen von den armseligen Geschäftemachern dieser Welt!
All the Best für… euch und alle-alle natürlich. Und du, genau du, - DU weißt ja: Du brauchst dich des Grades deiner Erleuchtung niemals zu schämen! – Zieh daher nie deinen Bauch ein! Und: Gewöhne dich an deine Großartigkeit und genieße sie ab sofort!
Diesen Befehl erteilst du dir am besten selbst. Und das immer wieder. Bis dann also!
Irgendwie bin ich (seltsamerweise heute AUCH schon wieder) genötigt zu sagen:
"Der Eure! Amigo Loco Corazon THE Fahfahrian cOZYpETE the first g-cook(.com) THE tRANSYLVANIAN oNION fArMERS bRAIN" – jetzt: cozyP
Habe gerade noch kurz Mittagspause und will diese Spanne mit euch verbringen… Ist schon viel heut geschehen. Extra früh aufgestanden, um noch Pflichterfüllung realisieren zu können, bevor es ins Gym ging, 1 Stunde Zirkeltraining in der Gruppe, 1 Stunde schnelles Ergometer fahren, Sauna, Infrarotkabine, dann noch was einkaufen, zügiges Essen (NOCarbs heute, wird auch so bleiben) das übliche Programm eben…und so weiter und so fort.
Ich hatte eine interessante Besprechung heute, sehr früh, mit Suzuki natürlich. Er verkündete mir, meinen Username auf Twitter ändern zu wollen, von „Amigo Loco Corazon“ auf „CozyP“ und das selbe beim Blog auf „Blogger.de“, aber dort heiße ich eigentlich „Fahfahrian“, fällt mir gerade ein. Wie ich diesen „kleinen Suzuki“, wie er sich anlässlich seines hiesigen Aufenthaltes gerne nannte, wie ich diesen großen Mann bewundere! – Seine Art zu lehren ist unvergleichlich! So unglaublich sanft, elegant und durchschlagend in Einem! Heißt nicht eines seiner Bücher „Seid wie reine Seide und scharfer Stahl“? Er, damals noch auf dem ganzen Zen-Ding drauf und so weiter und so fort, er verkörpert dies in authentischster Form. Mit absolut kleinen, unmerklichen Eingriffen steuert er das gesamte System dessen, dem er gerade hilft (das bin auch ich natürlich augenblicklich), ja, wie,.. schwerelos, fast ohne Berührung… Ich liebe es, von ihm zu lernen! Heute „gestattete“ er mir sozusagen „offiziell“ zu meiner Ursprünglichkeit zurückzukehren, indem er mich ermunterte, meine Sprache, meinen gesamten Ausdruck nicht mehr zu erdrücken, zu verformen und zu zensieren, immer in der Hoffnung, so „einen besserer Eindruck zu machen“ und in der Konsequenz, und das trifft meine ehrlichen Absichten wirklich, BESSER HELFEN ZU KÖNNEN! –Suzuki wies mich ohne viele Worte auf die Unterschiede zwischen uns hin; und diese sind gewaltiger als gewaltig! Er befindet sich jetzt, nach der ganzen Zen-Nummer in unserem merkwürdigen Gefüge, auf (in/oder wie auch immer) dem, was spirituelle Personen gerne „die Sphäre der aufgestiegenen Meister“ nennen und verändert sich weiter und weiter. Dabei nutzt er meine Energie, aber das schilderte ich schon alles und so weiter und so fort.. Suzuki ist ein Lehrer durch und durch und sein Feingefühl und sein Mitgefühl werden immer stärker, was sich in seinem Ausdruck durch, ja, das beste Wort, das mir dafür einfällt ist „in seiner Vornehmheit“ wiederspiegelt. Ich bin Krieger. Ja, das bin ich, der Fahfahrian, jetzt CozyP. Mich holt man, wenn die Scheiße so richtig am überkochen ist und „konsequente Maßnahmen“ erforderlich werden. Ich nehme Korrekturen solcher Art vor und bin darin richtig gut! Mein gesamter Ausdruck ist einfach nur der Spiegel meines durchaus fordernden, ja zuweilen aggressiven und sehr direkten Wesens. So bin ich gewachsen, so wirke ich, wenn ich mich nicht verstelle! Wenn ich daran denke, außerhalb dessen, hungrigen Leuten Essen zu geben, jemand zu helfen, kann ich mir bei Licht betrachtet lediglich die schwersten Fälle, Hardcore-Junkies, Gewaltfreaks und absolut Gestörte vorstellen, denn für diese Wesen habe ich die entsprechenden Mittel in petto, besser und weit zutreffender ausgedrückt BIN ich die Ressource. Sanfteren Gemütern und feinfühligen Seelchen entspricht mein, von Flüchen, Beschimpfungen und bizarren, auch gerne sexuell überfrachteten und teilweise auch schonungslos groben, fast ordinären Bildern nur so strotzende, natürliche Ausdrucksweise vergleichsweise wenig. Suzuki sagte, die Zeit der Ein- und Beschränkung meiner Ursprünglichkeit sei heute vorbei, was mich zuerst verwirrte und dann sehr, sehr glücklich machte. Die Umsetzung geschah umgehend. Als meine Frau mich während der Gruppentrainings verarschte, bestrafte ich sie öffentlich mit Hieben meines verschwitzten Handtuchs und der Aussage, dass sie zu schlagen schon toll sei, aber öffentlich noch irgendwie geiler. Viele erschreckte, um Einordnung bemühte Blicke generierte ich damit…, nicht schlecht, ich musste noch mehr lachen. So, jetzt überziehe icheindeutig meine Mittagspause mit der Plauderei… Ich sollte mir selbst ein paar mit dem feuchten Handtuch verpassen, habe aber Null Sacher-Masoch in mir und lasse es dementsprechend und gebe einfach meiner Frau die Schuld an allem… Übrigens scheint ihr Blues sich zu verflüchtigen, aber so mancher Optimist lobte den Tag schon vor dem Abend, was mir bewusst ein sollte… Wir werden sehen! Noch was in aller Kürze? Nein, eigentlich nichts Schnelles. Meine Notizen für den Blog stapeln sich weiter. Ok, ihr lieben good hearts! – CozyP macht sich davon an die Erfüllung seiner Pflichten und kehrt dann, hoffentlich nicht zu erschöpft, um endlich kräftig und saftig zu fluchen, hahahaha, dann erreiche ich im Metier der Erleuchteten dann doch noch eine Einzigartigkeit, in dem ich der erste fluchende und die geplagte Welt mit seinen sexuell prononcierten Hirnejakulationen überflutende Erleuchtete! – Obwohl? Ich hörte von einem Zen-Meister, welcher unverzüglich nach seiner Erleuchtung einen –im übrigen äußerst beliebten – Puff eröffnete und sein bester Kunde wurde und aller Welt das Hirn herausvögelte… Wollen wir hoffen, dass er z.B. nur „in der Sache“, aber nicht sprachlich grob war, womit meine Chancen auf einen Platz im obersten Dröhn-Ordinariat (weiß ich schon, ist unzutreffend, gefällt mir aber vom Klang her) der Pissnelken einigermaßen sicher wären… Ich freue mich schon sehr darauf! C U later! LOVE! Und: ANALSEX = MEGACOOL! Euer CozyP
Back again, lässige Welt! Sagt man heutzutage noch lässig! Wahrscheinlich eher nicht und ich mache mich mit diesem Laber-Laber-Anachronismus lächerlich!?! Wie auch immer. Die Welt, die uns umgibt, und zugleich in uns ist, ist auf jeden fall EXTREM lässig! Mal googeln, mal schauen… AHA! – „ein Adjektiv mit der Bedeutung von „cool“ oder „entspannt“, also gar nicht so verkehrt in dem Zusammenhang, den ich meine! Superschön! Ich versteh halt einfach nicht, warum die Welt der sogenannten „Wissenden“ so eine Ansammlung von Pfeifen ist! Wer erzählt wirklich etwas? Sowas wie Klartext? Ich darf ehrlich behaupten, 40 Jahre auf den Jagd danach gewesen zu sein und mir besser in die Hand geschissen zu haben, als all mir den verklausulierten, kryptischen Stuss einzuverleiben… Bullshit! Wir wollen Fakten! Wir wollen Zahlen! – Und da braucht es zwei so kleine Lichter wie Suzuki und mich, um den verdammten Laden endlich aufzumischen? Lachhaft, ehrlich! So RICHTIG LÄCHERLICH! Egal, wir werden es auf den Markt werfen, ohne Rücksichten. Wie heißt es so treffend? „Weft Kaviar unter die Proleten, damit sie darauf ausrutschen!“ Ich bin mein halbes Leben auf der Scheisse ausgerutscht in dem Versuch auf meine Scheissbeine und zu einem kleinen Bisschen Verständnis zu kommen! Abgefuckte Wixe! Ok, wechseln wir das Thema.
War echt anstrengend heute. Viele Pflichten. Selbst das, was ich eigentlich auf frühestens morgen zu verschieben gedachte, erwies sich als regelrecht verstockt, suchte mich heim und drängte nach Erledigung wie sonst was… Shit auch, ich gab der Vernunft und dem Pflichtgefühl nach und fand meinen Weg durch all die Anforderungen, bis alles geschafft war. – Das ist auch wieder was, bei dem die Erleuchtung absolut nichts hilft! – Ein weiterer Punkt für die Spötter und Arsch-auf-Grundeis-Fraktion, die es vorziehen, verblödete Wixer zu bleiben, statt sich selbst und der lieben Welt den Gefallen zu tun zu einem erleuchteten Wixer zu mutieren… Ihr könnt mich mal, Rattenpack! - Leider
Versteh ich eure Beweggründe nur allzu gut und besser, als mir lieb ist, denn es würde ohne Verständnis wesentlich mehr Spaß machen, euch zu verspotten!
Ok. Tagewerk erledigt. Jetzt plappern-bloggen, twitterdinxen wahrscheinlich und dann Ende-Gelände und ausdiemaus!
Mir fiel heute ein, wie überrascht meiner Frau immer wieder davon war, wie wenig, in Wahrheit ich überhaupt nicht auf dezente Signale, wie Gesten und Gesichtsausdrücke reagiere… Jaja, ich hatte da die Asperger-Ausrede für mich gepachtet, bis…, nun, ganz ehrlich? Bis zu dem Ereignis mit dem „E-Wort“ eigentlich. Mir war es gelungen mir selbst, mehr als ein halbes Jahrhundert vorzumachen, ich hätte eine Tendenz, nein etwas mehr davon, ein Leiden, vielleicht, jajaja<, genauso, eine nichtbehandelte Krankheit meines schwachen Geistes und so weiter und so fort blahblahblah…, statt der Tatsache, dass mit sämtliche Menschen, die mir weder Geld brachten, oder (bei ästhetischer Eignung) sich von mir ficken ließen, oder wenigstens gut den Schwanz bliesen: EINFACH TOTAL AM ARSCH VORBEIGINGEN! Meine Erleuchtung brachte es, DAS an das helle Tageslicht, wie vieles andere! Recht cool ist, dass du erkennst, was für ein Schwein du warst, eigentlich irgendwie noch bist, aber dann doch regelrecht geistigseelisch zu „impotent“, um zu schweineigeln wie zuvor, und du musst unweigerlich lachen und kommst an den Punkt, dir zu vergeben, weil es der Rest des lässigen Universums eh schon tat, und zwar BEVOR du deine verpissten Delikte begingst, ok? So ist das! Wir (Suzuki und ich) sprechen es einfach aus. Cool, oder?
Nächster Punkt: Unsere Website – g-cook.com – ist übersät mit Bugs und so weiter und so fort – DAS WISSENWIR! OK? Unsdere Site ist einfach ein lifetime-project, an dem immer, wenn sich Zeit dazu findet, gefeilt und gearbeitet wird. Macht euch also nicht nass und verschwendet nicht unsere Bandbreite mit eueren lächerlichen Heulereien, von wegen geht nicht, missing link und verbrauchte Kuh und so weiter und so fort…
Weiter: Ergänzend zum Letzen: Unsere Site einfach zu geniessen, führt zu einem Zustand, den die guten, alten Indogermanen mit dem Bild des nie endenden Schweinebratens beschrieben; und die Typen LIEBTEN Schweinebraten!
Next: Ich redigierte heute unsere Literatur-Site, also meine dort enthaltenen Werke, um die Stapel der Tipp- und sonstigen Fehler , die meine Frau beständig zu mir herüberwachsen lässt, etwas abzubauen. Klar mischte sich Suzuki ein und wies mich auf meine bei aller Wutentfaltung und Echtheitsbemühung doch noch immer zurückhaltende, selbstzensierende Ausdrucksweise; und das sogar dann, als ich mit dem Dalai Lama nach Auschwitz fuhr… Ja, irgendwie pervers gemilderte, zurückgehaltene Power… Ihr werdet sehen, wenn wir auf dem Markt damit sind. Ist echt guter und harter Stoff und außerdem selbstgehirnfickend, von mir aus gesehen und eigentlich dolch noch so nette und lieb, dass man es an den Strand mitnehmen kann, um zu dösen.. nur, was dann für Bilder kommen? – Wie auch immer - Habt einfach Spaß damit! – Mir stößt zuweilen die Frage auf, warum wir uns die viele Arbeit machen für die kommerziellen Literaturfuzis…, sind doch auch nur Menschen…, jajajaj, aber Menschen, die den verdammten Markt bestimmen. Bedeutet das, wir müssten wieder einmal mehr den eigenen Arsch zu verkaufen und irgendwelchen Wixern Einlass zu gewähren? – Nein, eindeutig nicht! Gott-sei-Dank ist das sicher! Suzukis Hilfe ist gerade in diesem Kontext so durchschlagend, alles durchdringend, dass keine Kompromisse der unguten Art möglich sind! Er hat, vielleicht weil er jetzt nichtphysisch ist – die Fähigkeit, durch die Oberfläche meiner Arbeit auf deren Kern, deren Intention zu sehen und mich mit diesen Faktoren auf eine Art und Weise zu konfrontieren, die man auch vom stubenrein-machen von Hunden kennt… naja… anderes, weil schwächeres, es wirkt nun mal bei mir so überhaupt nicht. Wir arbeiten nach und nach nochmals den ganzen Teil meines Werkes, der für die Branche als Leseproben im Web zur Verfügung gestellt wird, durch und beseitigen dabei die „Chicki-Enstellungen“, die Schwächeleien also. Ich bin mehr als dankbar, diesen erbarmungslosen, toten Japaner zu haben, der sich einen Scheiß für meine Feelings oder meinen Schöpferstolz kümmert und mit seinem glühenden Skalpell alles freilegt, ob und wie sehr es wehtut, oder nicht… Er verbessert nicht meine Arbeit. Suzuki vollendet sie. Danke, Mann!
Ja, weiter: Mein armer Mausarm ist immer noch nicht ok. Durch das fast tägliche Training und die speziellen Übungen, die mir der merkwürdige BoxGongDings-Trainer zeigte, wird es leichter, aber nach kurzer Zeit an meinem sozialistischen Steinzeitfreund ist die Kacke wieder am dampfen, also der Arm wieder unangenehm… Danke, dass euch mein Befinden soooooooooooo interessiertz. Ich weiß, ich hätte mir das besser in den Arsch stecken sollen, von euch aus gesehen, aber ich ramme mein Ach und Weh lieber in eure noch jungfräulichen ….windungen, wenn ihr versteht, was ich meine…
Was gibt es noch? Ja, ich denke, ich sollte mir endlich Zeit nehmen, den ganzen Erleuchtetenscheiss mehr zu genießen, jetzt, wo ich es endlich hab, aber woher verflucht nochmal die Zeit dafür holen und nicht der Pflicht oder den Projekten stehlen? Keine Ahnung im Moment. Schade. Sehr schade, doch fühle ich, wie wichtig die Pflichten und die Kommunikationen sind. Hilft nichts. Wenn ich vor dem Einschlafen was ausprobieren will, penne ich weg; und wenn ich es in der Früh tue, mir dafür früher den Wecker stelle, führt das zum gleichen Ergebnis, Der Fahfahrian CozyP (gefällt mir übrigens, das neue Typenschild) pennt einfach weg und so weiter und so fort…
Abendessen zwischendurch. NOCarbs, eh klar. War aber lecker, aber so richtig sattt, jajajaja immer das Gleiche und so weiter und so fort….
Und jetzt? Ach ja, gestern sprach ich von Judy, meiner amerikanischen Geliebten, die mir nicht nur die Sprache, sondern auch das Ficken, BDSM und viele-viele Fetische beibrachte. Judy die Durchgeknallte? Genau, jetzt erinnert ihr euch! Ich glaube, auf ihre verquere Weise liebte sie mich wirklich, aber sie war mir letztendlich zu gefährlich, die (im Grunde ihres von Perversion gezeichneten, auch sehr müden Wesens) Liebe. Ja, die liebe Judy! Bye Baby! Wer jetzt nicht weiß, wer Judy ist und dass ich eine Zeit langt neben ihr und meiner damaligen Ehefrau eine weitere Geliebte namens Carmen hatte, muss die älteren Blog-Parts lesen, damit er sich auskennt. Kann wirklich nicht so schwer sein, die paar Seiten. Aber wer weiß? Ihr Kids heute habt vielleicht nur noch verschissene Dumm-Dumm-Bausteine, die auf SMS- und Twitterformate begrenzt sind; so wie die Abrieglung von Motoren bei einer gewissen Höchstgeschwindigkeit, falls ihr das besser versteht?!? Ich nutze den Scheiss, beginne eigentlich erst damit, und habe jetzt schon absolut kein Verständnis für die verkackten Limits überall; man darf nur soundsoviel follown, nur soundsoviel posten twittern und so weiter und so fort… Man regelt alles, und ihr Kids lasst es euch einfach gefallen und dümpelt mit in der dunkelgrauen Masse, eh? Wird schon so sein, oder?
Carmen zu ficken war im Großen und Ganzen ekelhaft. Sie hatte nichts sexuell Attraktives an sich für mich. Wenn es nicht zu umgehen war, fickte ich die Idee, diese Emanzenführerin, das Alphaweibchen, diese so engagierte Kämpferin an der kulturellen Pussyfront, das Scheissgehirn rauszuvögeln, sie zu unterwerfen und so weiter und so fort; allerdings halfen diese BDSM-Gedanken und Vorstellungen auch nicht viel. Ich hasste es, Carmen zu ficken! So war das. Mir gefiel es, mit ihr gesehen zu werden, mit ihr zu sprechen, ihre ganze zurückhaltende Understatement-Art, das… Sie war eine kluge und sehr kreative Frau und geil, dauergeiler noch als Judy, oh Mann kostete die Scheisse Nerven! – Gleichzeitig mochte ich es irgendwie. Ich glaube alles in allem und aus heutiger (e****er) Perspektive, dass es sich um eine Liebesbeziehung mit mir selbst handelte. Ich hatte gerade meine Luxuskarre abgeschafft und mir statt dessen einen 900er Saab Turbo in der amerikanischen, sehr viel besseren und schöneren bäbäbäbä! Ausstattung angeschafft, weil das weniger Prol war und so weiter und so fort… Ich ließ mir das Haar wachsen und konnte es nicht erwarten, endlich einen Zopf zu machen… Klischeeeee, Klischeeee, das tut doch schon weh.., oder?
Mir NICHT MEHR! Wegen der E-Sache (ich codiere als Teasing für meine Frau, die mein Zeug auch liest und mich gerne bescheidener (NOCH bescheidener? – geht das denn?) sähe… Jaja, so haben wir alle unsere Wünsche.., nicht? Alle 90 Minuten könnte zum Beispiel die kosmische Schwanzfee zu mir kommen und mir ERMÜDUNGSFREI die Nudel ablutschen, meine Verspannungen wegzaubern, meinen Mausarm ein für allemal heilen, mich danach mit Glück und Wohlgefallen aufladen, um mir abschließend große Summen zu überweisen…, jajaja, und so weiter und so fort…., im Grunde könnte sie meine sexuellen Leistungen auch noch öffentlich loben und preisen, wenn ich es mir genau überlege… Passt doch, oder? Wir waren bei Carmen der Künstlerin, wo der Weg zu Schwanz und ablutschen absolut nicht weit ist. Carmen zum Beispiel hatte es einfach nicht drauf! Sie war so bemüht, dass du aus reinem Mitleid abzuspritzen bereit warst, aber es erforderte mehr als durchschnittliche Fähigkeiten in halluzinatorischen Hinsicht, um dieser edlen Absicht auch Taaaaateeen folgen zu lassen, spritz-spritz!- Ja, ihre Keramiken, sie war Töpferin natürlich (was auch sonst – und eine sehr erfolgreiche auch noch) ihre Arbeiten waren echt toll. Sie hätte werweißwieviel verkaufen können, produzierte aber aus reiner Eigenwilligkeit und einer in sich widersprüchlichen Opposition zum herrschenden Sozioökonomischen System nur wenig und das sporadisch, nach Lust und Laune. Sie fickte halt lieber, und wenn das nicht lief, lief sie, und zwar durch dieGegend stundenlang, mit ihren selbstverständlich auch alternativen Hunden und so weiter und so fort… Ihr Bruder war im Irrenhaus. Schizo. Und sie war oft nahe dran. Aber das erfuhr ich erst später. Fast zu spät. Soviel zur lieben, wirklich kreativen und mit einem exquisiten Geschmack ausgestatteten Frau, die zu ficken so eine elend harte Arbeit war, und doch ein guter Preis, weil ihr Esprit, mehr noch ihr wahrhaft schönes, unglaublich freiheitsliebendes, zu jedem Exzess grundsätzlich bereites Wesen dir unvergessliche Gesprächsstunden mit Ideen und Gedankensprüngen wie Feuerwerk, als wenn… was weiß ich, ein Superheld in den Himmel abspritzt, nein, das ist zu wenig… und so weiter und so fort,ich glaube, ihr versteht schon… Das war Carmen.
Hab ich noch was? Noch was für heute? Ja, genau. Eine Voraussage für dich. Aber zuerst eine Frage, um dich herauszufordern: Wie viele Zivilisationen gibt es in unserer Ecke des Seins? Schätzungen sind uns höchst erwünscht. Kontakt über g-cook.com oder direkt cozypete@g-cook.com. Have fun! Also, allright! Ja, meine Voraussage (natürlich unsere, da Suzuki und so weiter und so fort)!
Hier ist es: Mit der Erleuchtung geht die Zahl derer, die dich am Arsch lecken können, auf genau und absolut Null zurück. Ob du es magst, es einsiehst, oder auch nicht, du bist irgendwie sehr stark verbunden und rein jeder und alles geht dich in gewisser Weise nicht nur etwas, sondern ehrlich gesagt – SEHR VIEL AN! Du trägst von einem Moment auf den anderen eine Verantwortung für das Ganze, die sich von der für dich kaum unterscheidet. Die Grenzen verschwinden. Spooky, eh?
Und noch eins zum Schluss: Unser (Suzukis und meiner) Blog hier ist nicht nur purer Spaß, sondern auch sowas wie der Erste-Hilfe-Kasten für die, die sich an unserer Site (g-cook.com) die Zähne ausgebissen haben und jetzt weichere Kost brauchen.
Yo! Ich glaube, wir haben es für heute geschafft. Ich fühle mich leer (an Worten, nicht an E****, die mich natürlich vom Arsch aufwärts ständig entzückt und so weiter und so fort…), möchte noch twittern…
Nun denn, auf zu Upload! Nein,. Und ich muss noch was sagen, das euch begleitet oder verfolgt, je nach Gusto…
Ihr wisst, ihr seid die Größten! – Lasst euch nichts anderes verkaufen von den armseligen Geschäftemachern dieser Welt!
All the Best für… euch und alle-alle natürlich. Und du, genau du, - DU weißt ja: Du brauchst dich des Grades deiner Erleuchtung niemals zu schämen! – Zieh daher nie deinen Bauch ein! Und: Gewöhne dich an deine Großartigkeit und genieße sie ab sofort!
Diesen Befehl erteilst du dir am besten selbst. Und das immer wieder. Bis dann also!
Irgendwie bin ich (seltsamerweise heute AUCH schon wieder) genötigt zu sagen:
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