Mittwoch, 11. Juni 2014
Bittersüße Erinnerungen kehren heim, und ich habe eine große Schwester im Geiste! - Zusätzlich zu Äpfeln und Ziegen!
Hi und hallo, good hearts, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem gewesenen dann.., das garantiert kommt! - Auch heute könnt ihr brav Gehirnzellen in den Schlitz werfen und dabei sein, oder nicht, denn ich spreche – zumindest vorwiegend und garantiert überwiegend – weiter mit Chris! Hallo, meine liebe-liebe Chris, meine große Schwester im Geiste! Unruhig, die Nacht, für dich wie für mich. Ich wusste kaum mehr was tun, so überstürzten mich die Feelings und Erinnerungen..., Wahnsinn! Auf meinen normalen Beruhigungsmodus von wegen „Crissy-Bär“ oder „End of“ konnte ich nicht zugreifen. Es war kein Weg dazu da, und es fehlte überhaupt jedes Verständnis; genau wie es uns damals mit unserer Musik ging, als du starbst. So sah ich „Jedermann“ mit dem netten Typen, dem Hauptdarsteller, dessen Name mir nicht einfallen will gerade (jetzt aber, beim Durchlesen: Oboinja heißt er glaub ich und er ist richtig gut), und trank Bier, Weißbier, wie man hier regional sagt, in dem selbstverständlich (Hallo! Erleuchtet! Hallo!) zum Scheitern verurteilten Versuch, mich zu betrinken. Schon wieder. Du kennst mich, Chris! cozyP gibt nicht so schnell auf! Jajajajaja, ich weiß, mit diesem Gangsta-Rap-Zeugs kannst du wenig anfangen, weswegen du immer gleich Fahfahrian sagst. Mir tut es einfach gut im Moment, cozyP zu sein.
Ich erinnerte mich plötzlich daran, wie wir Claudia herausholten, als es nicht mehr ging, mit den ….“Übergriffen“ ihres Vaters, weißt du noch? „Wenn du es mit einem dreckigen Ausländer treibst, kannst du mir auch zu Willen sein...!“, sprach der Scheissherrenmensch die Nazi-Sau beim Missbrauch... an Claudia...., und etwas anderes, wenn er sich eine ihrer anderen beiden Schwester vornahm....
Ich weiß nicht, was, oder ob überhaupt dein Vater sprach, wenn er deine Schwester oder dich missbrauchte, Chris..., ich weiß nur, dass wir versagt haben!
Wir versagten bei dir wie bei Claudia und wir verhinderten auch nicht, dass Claudias Schwestern weiter missbraucht und vergewaltigt wurden von dem alten Bock und diesem eiskalten Luder, das den Namen „Mutter“ nie verdiente, weil sie, um „eine Adlige zu sein“ wirklich alles tat und keine Grenzen kannte!
Wir, das waren damals deine große Schwester, die schon mit 13 flüchtete, dein Freund Günther, Klaus, Andrea, deine beiden Brüder und ich, wir waren zu spät dran; viel zu spät. Falsche Entscheidungen und tödliche Folgen, und lebensverändernde...
Ich erinnere mich auch an lustige, verrückte Zeiten, die wir zusammen durchmachten! Weißt du noch, wie wir damals die Bullen verarschten, als wir Claudia raus geholt hatten und sie dauernd kamen und uns filzten und alles durchsuchten? - Wie Günther so tat, als hätte er Angst vor Uniformen? - Und die Dumpfbacken es ihm wirklich abkauften? Es war ein bisschen wie zur Nazi-Zeit und wir waren verkleidete Juden und versteckten Juden. Claudia rotierte zwischen dir und Günther, Klaus und Andreas, Norbert und Christa und Jack und Jordan..., die Scheissverfolger hatten einfach keine Chance; und für Claudia war es eine der schönsten Zeiten ihres Lebens, wie sie mir später versicherte. Eure Liebe, wie ihr alle sie aufnahmt, für sie sorgtet und euch mit der Obrigkeit angelegt habt, um sie zu schützen!!! WOW! - Erinnerst du dich noch, Chris, dass ich den Staatsanwalt in den Wahnsinn trieb, weil, ich jeden Tag bei seiner Sekretärin auftauchte und nachfragte, ob wir denn HEUTE eine Sondererlaubnis zum früheren Heiraten haben könnten? - Sie versuchten uns fertig zu machen, so richtig! Der Neustadter Bullenkönig war sogar beim Inhaber meiner Lehrfirma und versuchte zu erreichen, dass ich meinen Job, meine Ausbildung verlor,,, Was er nicht wissen konnte: Der leider verstorbene Hannsjörg Buhm, deswegen kann ich offen sprechen, und wir alle, hatten den gleichen Dealer, den Besten halt, den guten Ronaldo, der später nach Südamerika ging und mit dieser unglaublichen Frau zurückkam. Er übernahm übrigens das Geschäft seines Vaters, der Haushaltsgroßgeräte verkaufte und wurde glücklich, soweit ich es noch mitbekam. Wo waren wir? Ach ja, der Oberbulle musste sich leider unverrichteter Dinge schleichen, da Hannsjörg und ich uns einmal beim Einkaufen getroffen hatten und uns Ronaldo nicht bekannt machen mußte uns so weiter...
Mit deinen Brüdern vertrug ich mich immer sehr gut. Wir redeten wenig und spürten viel. Ihr Vater war Alki und übel drauf; meiner auch. Das schuf solide Grundlagen.
Ich erinnere unsere Proben natürlich. Pan. Ein ganzes Leben. Doch nicht möglich ohne dich, Chris! - Und das macht es zu etwas RICHTIG COOLEM!
Du hast Castaneda lange vor mir gelesen und von dir hörte ich den Namen Lilith zuerst. Und soviel mehr, was diesen Rahmen sprengt. D A N K E !
Suzuki, den du inzwischen auch kennst, freut sich wie ein Verrückter, dass ich wieder mit dir sprechen kann! Ein lieber Kerl und ein unfassbar sturer japanischer Holzkopf, der! - Du siehst, ich labere, um meine Bewegtheit zu bemänteln, denn es ist Zeit, dir für heute „Good Night“ zu sagen, meine geliebte große Schwester im Geiste!
Erleuchtet sein ist cool, weil man mit seinen Toten sein kann. Das meine ich so.

Bis zum nächsten Mal (Grüße von Father's Father, Le Madre, Suzuki und den anderen...)!
LOVE! cozyP LOVE!

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Dienstag, 10. Juni 2014
Für Chris, die alles besser macht, wo sie ist! Das bezeugen alle Äpfel und Ziegen!
Hi Chris, du Liebe! Ich sprach irgendwie – auf meine eigene fadenscheinige Weise hin oder her oder und beides – mit dir und versuchte sogar, mich zu betrinken; was natürlich nicht klappte, da ich..., ja, als Folge meiner Erleuchtung halt. Eine der hinterfragenswerten Folgen manchmal, wenn du mich fragst. Ich weiß nicht genau, es sind jetzt 36, vielleicht 35 oder 37 Jahre her, seitdem du gingst und uns verlassen und einen anderen Ort, eine andere Zeit, zu etwas Besserem gemacht hast. Vielleicht kriegtest du es mit, wie nach deinem Tod all unsere Hoffnungen und hehren Ziele sehr bald den Bach hinunter gingen? Dein Mann Günther, mein damals bester Freund, legte seine Instrumente weg und wurde Kellner; und was für ein schlechter! Ich hab ihn nach einigen unserer letzten Zuckungen, unserer finalen Versuche als Band, du weißt noch Klaus, Günther und ich, wir waren „Pan“, wieder zu musizieren oder wenigstens zu jammen, bei denen wir derart kläglich versagten, dass wir nach wenigen Minuten von selbst aufhörten, ...jedenfalls sah ich Günther nie wieder ein Instrument anrühren danach, Chris. Und du weißt, wie begabt er war, dass er vom Schlagzeug, über Synthesis, Klavier oder Bass oder Gitarre..., ja, sogar diese verrückte Klarinette, die jemand ihm geschenkt hatte, nachdem er ihm etwas darauf vorgespielte..., Günther liebte die Musik. Günther liebte mehr noch dich. Wir alle taten das. Weißt du, dass ich immer gerne mit dir geschlafen hätte? Ahntest du das? - Nicht wegen dem Sex, denn DAS SEXOBJEKT ÜBERHAUPT war meine Freundin zu der Zeit, Claudia, meine spätere Frau... Ich wäre dir gerne noch viel näher gewesen, Chris, deswegen hätte ich gerne mit dir geschlafen. Verrückt, oder? Verrückt, wie verrückt wir alle nach dir waren! Sogar Klaus, unser Virtuose, dieses mimosenhafte Genie, ein H – Junkie wie du, konnte seine Verliebtheit in dich nicht verhehlen. Unseren Frauen (Freundinnen zu der Zeit, jajaja, ich weiß), Andrea und Claudia machte das ganz offensichtlich nichts aus. Sie hingen beide an dir, als hättest du Zwillingstöchter! Du warst übrigens der einzige Mensch, von dem sich Claudia ernsthaft etwas sagen ließ! Manchmal kam sie vor Wut schäumend und dich verfluchend von dir zurück, suchte sich eine Ecke, den Kater und ein Ägyptenbuch und schmollte..., ich vermutete immer und tue es noch, dass sie die Zurechtweisungen und Kopfnüsse, die du ihr verabreichtest in Ruhe verarbeiten musste, da du der einzige Mensch warst, der sich weder von ihrer unglaublichen Schönheit, noch von ihrer Klugheit, ihrer Finesse und ihrem überwältigenden Charme auch nur im geringsten beeindruckt zeigte!
Ich sehe dich immer in deinem dunkelgrünen Pulli an deinem Küchentisch sitzen und rauchen. Ein gutes Bild. Claudia saß dir gerne gegenüber, wild herumfuchtelnd und erregt argumentierend, um dir eine Reaktion hervorzulocken, oder dich zu überzeugen, Chris. Das gelang nicht oft und war deshalb etwas absolut Besonderes für sie.
Ja, ich schreibe jetzt einen Blog, Chris. Nein, mehrere. Klaus hat sich gefangen und wurde sehr erfolgreich als Musiklehrer. Zuerst spielte er überhaupt nicht mehr, wie wir alle. Dann begann er Kindern Unterricht zu geben, woraus eine kleine Musikschule wurde. Es folgten Filialen und das ging alles so weiter, bis er der Größte seiner Branche im ganzen Land war. Bei diesem Stand der Dinge verlor ich ihn aus den Augen.
Dein Mann Günther war wie gesagt Kellner und ganz unten nach deinem Tod. Er verlor sogar seine Wohnung. So nahm ich ihm auf. Er (auch er, aber das begriff ich erst später) schlief mit Claudia, wobei ich ihn erwischte und halb tot schlug. Das war dann auch das Ende meiner Familie mit Claudia. Ich riet Günther, mir nie wieder zu begegnen, anderenfalls ich ihn diesmal töten, es zu Ende bringen würde. Scheinbar war ich ziemlich glaubwürdig, denn er machte weder vor Gericht Schwierigkeiten, sondern tat, was er konnte, mich zu entlasten und verschwand sofort nach Berlin.
Aus mir war schon vorher ein Arschloch geworden, Chris. Die ganze Geschäftsmann-Scheiße halt, genau so ein Typ, wie du und ich ihn schon als Halbwüchsige als Parasiten, schmierigen Abschaum, Denunzianten und so weiter entlarvt hatten... Ich ersparte mir nichts, keine Peinlichkeit, keine Erniedrigung in den Jahren. Aber, bei all meinen Fehltritten und Irrtümern, deren Zahl ich nicht einmal zu schätzen in der Lage bin, tat ich doch ständig NOCH EINES: ICH LERNTE RITUELLE MAGIE! - Hätte ich das nicht gehabt...., naja, was wäre daran falsch gewesen, wenn es mich zu der Zeit erwischt hätte, als du den Abflug machtest? Vielleicht hätten Günther und Claudia es gepackt? Wissen wir es? Ja, du, liebe Chris, und ich, heute cozyP und immer der Fahfahrian, wir wissen, dass die beiden in sehr vielen Identitätsspuren ein verflucht gutes Leben haben, ganz ohne dich und mich!
Zurück zu mir. Erinnerst du dich an „mein Ein-und-Alles“ meine Oscar Teller? Kurz nach deinem Tode gab ich sie weg. Klaus oder Günther wollten sie nicht. Ihnen hätte ich sie geschenkt. Ich verkaufte sie für ein Taschengeld. Claudia verstand es; wirklich wahr.
Ohne dich zerfiel unsere eigenartige Wohngemeinschaft aus drei kleinen Dachwohnungen. Keiner wollte mehr bleiben. Ich schaffte Kohle bei wie blöde, Claudia kleidete deinen Mann Günther ein und so weiter und so fort..., wir lebten ein verdammtes Klischee! Also kam es dann auch, wie es.., naja, dass sagte ich bereits und es braucht nicht mehr Hervorhebung. Nicht wirklich.
Vor kurzem erst wurde ich erleuchtet. Trotzdem dauerte es bis gestern, dich, liebe-liebe Chris, wieder richtig erinnern zu können. Ich lehnte meinen Kopf so gerne an deine Schulter und drehte für mein Leben gerne Zigaretten extra fest für dich, so dass du dich ärgertest und mich schubstest. Einmal brachst du in einer Toilette zusammen und Günther hatte mit Klaus zu tun, der auf Turkey war und ausflippte, während wir am Bahnhof warteten... Erinnerst du dich an das Chaos? Eigentlich weniger, eh klar, denn du warst ja KO! - Aber du weißt bestimmt noch, dass Klaus richtig gefährlich war, wenn ihm das H ausging und dass eigentlich nur Günther ihn beruhigen konnte, weil er sonst auf niemand hörte und niemand traute... Jedenfalls kamst und kamst und kamst du nicht aus dieser Bahnhofstoilette. Ich war verwirrt, ängstlich, wegen Klaus schon und der Polizei, die nicht selten dort auftauchte, ich glaube, wir hatten auch noch dies oder jenes dabei, was ungünstig hätte auffallen können... Dann hielt ich es nicht mehr aus und stürmte ihn die Damentoilette, wo du mit weit offenen Augen am Boden lagst und aus dem Mund blutetest, weil du dich irgendwie angeschlagen hattest. Ich bekam totale Panik, kam dann zu dir auf den Boden, nahm aber doch deinen Kopf hoch, sprach dich an und streichelte dein Haar. Du warst wunderschön! Sogar dein Blut und die totale Blässe verstärkten diesen Eindruck noch! Ich weiß nicht, welche Scheiße ich schrie, aber die hereinkommende Frau türmte sofort! - Und du, du verrücktes, ausgeflipptes Weib, begannst zu lachen! Wir krabbelten beide am Bahnhofstoilettenboden herum und lachten! Günther und Klaus dachten, wir wären verrückt geworden, als sie uns so Arm in Arm und lachend zurückkommen sahen! Das war unser intimer Moment, Chris! Danke!
So viel zum Stand der Dinge. Erleuchtungsbedingt kann ich so ziemlich jeden aufspüren, wie du weißt. Bei dir war das jedoch eine ganz besondere Herausforderung, Chris, weil du soooooooooooooo weeeeeeeeeeeiiiit weg bist! Es muss ein anorganisches Band oder etwas noch weit Abgefahreneres sein, von dem ich grüner Junge noch überhaupt keine Ahnung habe; jedenfalls kommen die Signale kaum durch und sind heftig verzerrt, so auseinandergezogen..., du weißt schon. Ich freue mich von Herzen, liebe Chris, dass du es so weit gebracht hast und ich danke dir heute, da es mir heute erst, nach letzter Nacht, klar wurde, für die Gelegenheiten, als du dich Carmen bedientest, um mir hier und da auf die Beine zu helfen. Gerne würde ich auch etwas für dich tun, doch fürchte ich, außer meiner besonderen Energie, die Suzuki und die anderen Nichtphysischen so schätzen, nicht viel zu geben zu haben! Naja, ich bin ein genialer Schreiber, ok. Sonett gefällig? Irgendwie treibt es mich immer zum Schreiben, dann wieder Jahre weg, und, WOW, was waren es lange Wege in all diesen Jahren, Chris! Schau in mich rein und sieh dir die Scheibenhonigkleberei an...! Von Kabbala bis Voodoo alles, samt Rituale Romanum und dessen ursächlichen Zusammenhänger, und außerdem habe ich, was eine meiner Gemeinsamkeiten mit unserem Freund Aleister C. Ist, ein, sagen wir – anstrengendes – Verhältnis zu meiner Tochter, der ich im übrigen so manche Stunde mit dir und deiner Erfahrung verordnen würde, läge es in meiner Macht...
Ach, Scheiße, ich rede nur. Man hat dich im Grunde totgefickt, Chris. Dein Vater tat es. Wir hätten dich früher herausholen sollen, oder es zumindest zu Ende bringen sollen mit ihm, als wir die Gelegenheit dazu hatten. Vielleicht wäre dann... Ach, Scheiße und alles nur Blech, ich weiß, dass das alles bald 40 Jahre her ist!
Hörst du die Musik, die ich gerade genieße, Chris? Es ist Bon Iver Live @ Bonnaroo 2012. Superb! Mit das Beste vom Besten! - Und ich weiß, und es macht mich glücklich, dass du es auch liebst! Pan wäre die Fortsetzung von King Crimson und ELP gewesen. Das wussten wir alle. Wenn wir euch Frauen, als unseren härtesten Kritikern, unsere Bänder vorspielten, habt ihr, jede tief in sich versunken und unabhängig voneinander „an den richtigen Stellen“ gelächelt, euch bewegt oder kleine Tränchen in die Welt gesetzt! Mein Gott, haben wir das geliebt! Dass die anderen Bands mit ihren Tapes zu uns kamen und unsere Meinung, unsere Tipps haben wollten, sogar bei der Besetzung und alles, das tat dem Ego gut, zugegeben; und dass man uns ohne Vorspielen wollte, war in diesem besch...eidenen Geschäft schon so etwas wie ein Ritterschlag. Ich war immer der schwächste Musiker von uns dreien. Oft brauchte ich Tage, um einen Lauf, eine Akkordfolge so hinzukriegen, wie es Klaus oder Günther einfach spontan aus einer Laune heraus, so spaßeshalber machten, als wäre es nichts... Ich bewunderte die beiden immer und fragte oft, warum sie mich genommen hatten und nicht jemand von den vielen anderen, die technisch Welten besser als ich waren und für ihr Leben gerne bei Pan eingestiegen wären. Es gab zwei Gründe, die Klaus und Günther nannten. Beide Hardcore. Erstens „wusste“ (ich weiß bis heute nicht wie) ich immer, WAS sie WIE haben wollten. Genauso spielte ich meine Begleitung. Natürlich war ich, als der technisch schwächste der Band, für den Background, und die beiden anderen für die Soli zuständig. Scheiße, Chris, das machte mir nie etwas aus, denn ich lernte in jeder Session so unglaublich viel von dem einen, wie dem anderen. Wenn Klaus Flamenco spielte, liefen ihm oft die Tränen herunter (wenn wir alleine waren natürlich), und, Scheiße, Günther und ich weinten auch, wenn wir in das Stakkato einsteigen und sich alles wieder und wieder und höher und höher und immer höher neuen Explosionen entgegen schraubte! Manchmal gingen wir nach einer Probe, die alles zwischen 2 Stunden und 2 Tagen..., Shit, du warst dabei und weißt es, Chris, manchmal gingen wir einfach schweigend auseinander, unfähig, etwas zu dem zu sagen, was wir da gerade mit uns, vor allem gegenseitig mit uns, mit Hilfe unserer Instrumente veranstaltet hatten... Und selbst wenn einer zwischendurch beim Scheißen weg war und wieder kam, oder Durst hatte oder Hunger, … wir jammten dann weiter und man fand wieder „hinein“, aber mit einem neuen Groove, einem Geschmack, einem Jucken am Arsch, einem heißen Gefühl in den Eiern, weil er gerade seine Frau geküsst und ihre Titten befingert hatte...., man brachte irgendwas mit, und … der Song ging andere, neue, unerwartete Wege! Ich spürte jeden Impuls davon und war immer als erster in der Lage, ihn umzusetzen, der neuen Stimmung zu folgen! So war das mit dem ersten Grund, warum ich Durchschnitts-Gitarrist mitspielen durfte bei den Besten, bei Pan. Der Zweite ist eh klar und muß eigentlich nicht erwähnt werden, denn wer könnte unserer Musik angemessen geniale Texte schreiben, wenn nicht ich? Sie liebten meine Lyrics, mit denen ich ausdrücken durfte, was wir, was Pan gemeinsam empfand! Meine Virtuosität fand sich in dem wieder, was wir sagten und sangen, Klaus' und Günthers in der Art, wie dies geschah.
Der große Verlust für diese geplagte Welt warst du, Chris. Ich schwöre, ich habe nie wieder Janis gehört, ohne auch deine liebe Stimme zu hören, die du das zu singen liebtest.“...feeling good was good enough for me...“
Der kleine Verlust für diese geplagte Welt war Pan. Du weißt, was unsere Musik mit Menschen machen konnte. Und wir standen ganz am Anfang...
Ok, alright. Da es keine verschüttete Milch gibt, sie einfach nicht existiert, sollte ich auch meine virtuellen Heulteilchen (aus Flennolin) zurücknehmen und anständig auf Schwerkraft machen, oder wenigstens schwarze Materie, was meinst du, Chris?
Hat mehr als Spaß gemacht, mit dir zu plaudern, du Liebe! Ist mir aaaaaaaaa(genau das)eeeegal, wenn das jemand zu pathetisch-privat und nicht abgehoben genug für einen erleuchteten Meister ist!
Ihr Pfeifen könnt es euch denken wie eine Peepshow, nur zahlt ihr mit Gehirnzellen, ok?
Kein „Lucifers Field“ heute. Genug ist genug. Morgen vielleicht, wahrscheinlich sogar, denn die Pflichterfüllung....., ihr kennt das schon, good hearts, ihr Lieben!

Bis zum nächsten Mal (Grüße von Father's Father, Le Madre, Suzuki und den anderen...)!
LOVE! cozyP LOVE!

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Montag, 9. Juni 2014
Für das Nachlassen der Schmerzen, und für die Toten, die wir auch um den Preis unseres Glücks ehren! Ihr seid jede Träne wert! Das sagen auch Äpfel und Ziegen!
Hi und hallo, good hearts, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem gewesenen dann.., das garantiert kommt! Heute nur ein paar wenige Gedanken, da HEUTE der Feiertag ist, von dem ich gestern glaubte, er sei es und so weiter und so fort... Ereignislos, dieser wundervolle Sonnentag. Eine neue Erfahrung zum Thema Erleuchtung: Es ist so, dass du sie vergisst, d.h., dich daran gewöhnst, in dieser neuen und …, naja, „sehr anderen“ Welt zu leben, in die dich deine Erleuchtung ohne jede Chance auf einen Rückweg versetzt. Wer sein Salz wert ist und seine Studien absolvierte, versteht uns, wenn wir an dieser Stelle bestätigen, dass es keinen Weg zurück nach Ixtlan gibt! Das Gefühl der tiefen Trauer, diese Emanation des Adlers (wer gemeint ist, versteht auch dies) über die unseren Mitmenschen so sehr fehlende Gefühlstiefe, Einsicht, über das so schwach vorhandene Mitgefühl..., all die tausend Konsequenzen deiner Erleuchtung..., und dazu, als Konsequenz, als deine Pflicht als Erleuchteter Meister, als Summe, oder Ergebnis, ganz wie du willst, dein de facto, dein unleugbares „mehr-als-Wissen“ darum, jedem seine Perfektion UNBEURTEILT zu belassen, alles das, was dich oft weinen macht in dir und außen......, an manchen Tagen wird es stiller, geht es fast weg. So erging es mir heute.
Eine gute Nachricht, findet ihr nicht, good hearts, ihr Lieben? Ich schon! Und jetzt ganz kurz ein zweiter Gedanke und …. ich hoffe, eine Einsicht, jedenfalls eine Information: Meine Hure Babylon, Claudia, meine erste große Liebe und Ehefrau dieses Menschenlebens, trauerte mit mir gemeinsam um einen Menschen, der uns beiden sehr-sehr wichtig war. Heute sagen mir die Nichtsphysischen, dass sie daran zerbrach und ihre Promiskuität nur eine Folge dessen war. Ich bin sprachlos. Ich gebe das einfach wieder, nicht, damit ihr das jetzt wisst, sondern als eine Art „Sicherheitskopie“, falls ich es aus lauter Selbstmitleid oder sonstigen Schwächen verdränge oder amnesiere... Ok. Das war's.
Hier noch etwas Fortsetzung von „Lucifers Field“ - have fun -:

Santiago del Sol I

"Die Braut des Teufels? Dein Ernst?"
Don Pedro nickte nachdenklich und wie es schien ernst.
"Ja, zumindest sagen die Überlieferungen das. Die Leute sprechen, heute noch davon; unter vorgehaltener Hand. Sie meiden den Ort und glauben, sie würde dort immer noch umhergetrieben. Man sagt, man höre sie stöhnen und schreien und unmenschlich lachen, und das in jeder Nacht.
In jedem Jahr, am sechsten Tag des sechsten Monats in der sechsten Stunde soll sich die Hochzeitsnacht neu wiederholen, die endgültige Vereinigung wieder vollzogen werden. Wer eine Jungfrau zu dieser Stunde dorthin bringt und opfert, hat einen Pakt mit dem Teufel, so glauben die Leute."
"Ein Menschenopfer?", fragte Don Stefan.
"Es geht nicht um das Töten, wie es heißt. Ein Bock soll dann dort sein Unwesen treiben, entstiegen der Hölle und halb menschlich, halb Tier. Das Opfer ist nicht das Leben der Jungfrau, sondern vielmehr etwas, das DAS ERSTE PFLÜGEN oder DER ERSTE STICH genannt wird und leicht verständlich als das Bespringen, das Deflorieren durch die Bestie zu verstehen ist."
"Der Ziegen-Centaur besteigt also die Jungfrau und bezahlt mit dem Pakt dafür?"
"So jedenfalls wird es berichtet. Wir selbst waren dort, in Tres Arroyo, meine Donna und ich. Wir sahen uns die Ruinen an. Die Spuren des Brandes sind immer noch vorhanden. Es sieht aus, als ob das Feuer erst gestern seine gierigen Krallen überall hineingrub; als ob Godzilla Feuer gespuckt und mit den Trümmern um sich geworfen hätte, so wirkt es. Selbst die Erde heilt nicht. Da ist kein Bewuchs, wo die Flammen loderten. Unheimlich fand es meine Donna. Ich dagegen spürte nichts in der Art. Für mich war es eher sexy, irgendwie faszinierend und sehr erotisch, was* immer dort heute immer noch ausstrahlt.* Am Ende der Jornada del Muerto, der Todesstraße Carmelitas auf dem Klosterfriedhof, da war es am stärksten. Ein machtvoller Ort ist das, ein Ort mit einer vielleicht etwas unheimlichen, aber auf jeden Fall unheimlich dominanten und sinnlichen Präsenz. Ein Ort für bacchantische Orgien, wie geschaffen für archaische Kulte. Wenn es irgendwann so etwas wie ein Santeria-Tantra gibt, dann wird es von dort ausgehen, mein Freund.
Wenn du an ihrem Grab, also dem, was davon übrig ist, der zerborstenen Platte mit der kaum leserlichen Inschrift stehst, fährt es dir durch den Körper, Stefan! All die sündigen Zellen, die eigentlich von Recht und Bestimmung her in unserem Alter schon abgestorben, in Weisheit und Güte transformiert und, statt der Welt fordernd die Zunge entgegenzustrecken, gebende Hände und die Erfahrungen der Reife schenken sollten, all die geilen Torheiten und sinnlichen Wünsche erheben sich, als hätten sie nie geruht! Etwas springt dich an, Stefan, etwas greift nach dir und du hast das Gefühl, als wärst du mitten in der Porno-Hardcore-Version vom Tanz der Teufel, als würden die notgeilsten Geister der gesamten Schöpfung alle auf einmal über dich kommen. Und das passt zu dem, wie es damals geschehen sein soll. "Er fickt mich tot!", soll sie am Ende gerufen haben. "Er zerreißt mein Innerstes und füllt mich mit Feuersaft!"
"Feuersaft, das ist nicht schlecht!", lächelte Don Stefan breit. "Ich wollte, das hätte eine mal über meine..., na ja, Emissionen, gesagt!"
"Stimmt schon, recht beeindruckend, was da überliefert ist. Ziemlich starker Stoff, zumal es gewiss ihre Art nicht war, einen solchen Gebrauch der Sprache zu pflegen. Adelig, kastilischer Abstammung, reich, begehrenswert und gebildet.., eine junge Dame mit besten Voraussetzungen war sie. Carmelita de Abaldo war eine so wunderschöne Frau, dass niemand wirklich verstehen konnte, wieso sie den Entschluss fasste, ins Kloster zu gehen. Ihre Heimsuchungen hatten, wie sie später der Äbtissin berichtete, bereits im Alter von sechs Jahren begonnen und sie dazu veranlasst, viel Zeit in der Privatkapelle der Familie zu verbringen. Doch hatte der Teufel sich nicht sofort als er selbst gezeigt, sich nicht von Anfang an offen manifestiert, sondern sie über die Jahre ihrer Entwicklung hinweg in harmloser Gestalt begleitet. Er war für sie das, was wir heute einen unsichtbaren Freund unserer Kinder nennen und als* nichts sehr Besonderes betrachten*. Die ersten zehn Jahre erschien er ihr als Hund, als niedlicher Spielgeselle, der immer erst dann sichtbar werdend aus dem Schatten der Phantasien des einsamen Kindes heraustrat, wenn sie alleine und ungestört waren. Er gebot ihr zu schweigen, anderenfalls er verschwände und nie wiederkehren würde. Die kleine Carmelita war, wie alle Kinder ihres Standes, den alles dominierenden Einflüssen von Geistlichen und Privatlehrern ausgeliefert, hatte so gut wie keine Freunde und Altersgenossen und fand sich lebendig eingemauert in die steifen Zeremonielle, die höfischen Formvorschriften und Riten ihrer gesellschaftlichen Zugehörigkeit. Da kam ein kleiner und noch dazu sprechender Hund, der ihr allein gehörte, wie es das Kind verstand, gerade recht, um etwas Abwechslung,* etwas wirkliches Erleben in die mühevoll-lustlosen Routinen ihres Alltages zu bringen*.
Der Hund war es, der sie, auf spielerische Weise versteht sich, dazu verleitete, von früher Kindheit an Hand an sich zu legen. In der Abgeschiedenheit der stillen Stunden in der Privatkapelle, wenn niemand dort weilte als Carmelita, lehrte er sie die Sünden des Onan zu begehen, die Verfehlungen der Selbstbeschmutzung und Erniedrigung, der Entweihung des lebendigen Tempels der Gottheit."
"Das ist jetzt nicht dein Ernst, Pete, oder?" Don Stefan war verwirrt.
"Ich erzähle nur ihre Gedanken, berichte lediglich das, was ihren Aufzeichnungen, den geheimen Tagebüchern, deren Auffindung und Erweb wir übrigens der Brillanz und Verhandlungsstärke meiner geliebten Donna zu verdanken haben, zu entnehmen ist, mein bester Freund. Also sei unbesorgt! Ich werde im Herbst meines Lebens nicht mehr auf die Seite der Pharisäer und Presbyter wechseln und sehe nicht den geringsten Anlass, mich der Lust meines Leibes zu entziehen. Ich darf dir versichern, dass ich meinen Besuch am Ort der stärksten Kraft, den impulsiven Moment eben dort nicht ungenutzt ließ, was andere blasphemisch, ja ketzerisch finden mögen..."
"Das dachte ich mir schon. Ich wollte nur sicher gehen..."
"Wenn du den Ort besuchst, solltest du es mir gleich tun. Stefan! Nimm auch du deine Frau mit, macht ein ausgedehntes Picknick und habt eine schöne Zeit!"
"Das will gut überlegt sein. Jetzt erzähl weiter, Pete.", versuchte Don Stefan abzulenken.
"Wenn meine Donna erst einmal mit deiner Frau über unsere Erfahrungen dort gesprochen hat, und dabei vielleicht die eine oder andere Bemerkung über die jungbrunnengleiche Wirkung des Ortes fallen lässt, wird es mit dem Überlegen vorbei sein, mein Lieber. Ich denke, das wird spätestens am Ende dieser Woche der Fall sein, wenn die Childhood Foundation zusammentrifft. Mich würde es nicht wundern, würde diese Zusammenkunft unserer Damen eine regelrecht Reisewelle nach Tres Arroyo auslösen! Man wird sich abstimmen müssen, um ungestört zu sein!", lachte Don Pedro. "Doch... Wie auch immer."
"Wie auch immer das kommen mag", entgegnete Don Stefan jetzt ungerührt und an der Schwelle des lauten Herauslachens, "Wir werden es zu genießen wissen, denn wir sind..."
"DER FUNBAGOS GÖSSTE FANS!", tönten beide uni sono und gaben sich High Five.
(„Funbagos" ist ein Slang-Begriff aus der Sprache der Busenfetischisten. Er bezeichnet sehr schöne und große Brüste.)
"Apropos. Die Funbagos der kleinen Carmelita sprossen früh und in erstaunlichem Maße. Man war eingeschnürt zu dieser Zeit, man vermied es, Oberweite zu zeigen, galt es doch als wenig schicklich, überhaupt mehr als ein halbes Händchen davon zu haben."
"Schande!", schalt Don Stefan.
"Schande!", wiederholte Don Pedro und gab High Five.
"Vielleicht war es die exzessive Selbstbefriedigung, die ihre Hormone, die ihre Entwicklung insgesamt so rasant vorantrieb. Möglicherweise war es die Präsenz des Versuchers, dessen so überaus aufwendige Anleitung und Führung zu einem großen Ziel führen musste. Jedenfalls erblühte sie früh und üppig wie eine Tropenfrucht. Die Aura ihres heißblütigen Duftes und die Schwüle ihrer überquellenden Weiblichkeit überflutete alles. Ebenso unmerklich wie unumkehrbar veränderte dieser leise, ja ganz und gar stille, aber doch dominante, wie infektiöses Giftgas überall hineinkriechende, sich in jedem Keim entfaltende Einfluss den gesamten herrschaftlichen Haushalt. Eine sinnlich lüsterne Schwingung ersetzte, schwül-feucht und harzig duftend, sich einschmeichelnd und schleichend jede Person in ihren unwiderstehlichen Bann ziehend, den schweren Äther der römisch-katholischen Vorschriften, der Bigotterie und Heucheleien. Geschlossene Türen und fest verriegelte Kerker der Perversion, bestens verborgene Gruften der hemmungslosen Hingabe an das diesseitig-sinnliche öffneten sich willig und begründeten eine neue Ordnung, der zu widerstreben jedermann unmöglich war. Den Umschwung hierzu löste die Transformation des kleinen Hundes aus..."
"Was? Verschwindet der Hund? Ich mag Hunde ganz besonders, wie du weißt, Pete. Ganz besonders nach meiner Wunderheilung durch den Nasenbiss!"
"Der Hund verschwand nicht wirklich, Stefan! Er folgte seiner dämonischen Natur in einer Transmutation, einem Gestaltwandel. So verwandelte er sich, als eines Abends aus dem Dunkel der gewohnten düsternen Ecke der Erscheinung im Schlafzimmer Carmelitas, wo ein Bild des Generals Herrera de Adolado, eines längst verstorbenen und weitläufigen Verwandten, das Konterfei eines wahren Menschenschlächters in Siegerpose zeigte, als aus dem Mantel der Dunkelheit ebendort, wo nur die Augen des Generals wie zwei kleine glühende Kohlen zuweilen durchzudringen schienen, der Dämon heraustrat, jetzt ein junger Herr, statt im bekannten Kleid des Tieres. Der Hund, du weißt es Stefan, denn wir erörterten es mehrfach auf deine Heilung durch Charles hin, wie du dich erinnern wirst, der Hund steht für den leidenschaftlichen Gott, den, der mit der linken Hand arbeitet und dessen Name "DOG" rückwärts gelesen den Namen des Höchsten ergibt.


Bis zum nächsten Mal (Grüße von Father's Father, Le Madre, Suzuki und den anderen...)!
LOVE! cozyP LOVE!

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