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Dienstag, 22. Juli 2014
„Versuchung“ heißt das grüne Schwein. Ohne es ist man rein, wie ein Wein im Gesangsverein. Trotz Äpfeln und Ziegen. Unentgeltlich. Unwiderstehlich. Und einfach nicht zu verhindern.
fahfahrian, 21:52h
Hi und hallo, good hearts, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann.., das garantiert kommt! Pflichten verrichten. Heute reimt sich aber auch alles! Ein guter Tag. Ein GUTER Tag! Anfängliche Startschwierigkeiten, so dieses potential fear – Ding, bezogen auf meine Beine, die sich nach einem abermaligen Schmerzschub gestern Abend immer noch beeindruckt zeigten (Scheiße, was reden wir so geschwollen daher, will nicht nur Suzuki wissen!!!), also auf Deutsch gesagt, einfach schmerzten (die Schmerzspuren, wie immer schon gehabt), überwand ich bald bei voller Konzentration auf meine Pflichterfüllung; und davon gab es heute massenhaft, genug und noch.
Kein Schritt vor die Tür. Keine Pausen. Keine großen, keine kleinen. Anspruchsvolle Pflichten, die darin bestanden, weitere Passagen aus meinem Werk „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz“ so weit zu „entschärfen“ bzw. aus zu harten, deutlichen..., wie auch immer Kontexten „auszulösen“, dass es möglich ist, diese als Leseproben und natürlich Gutenachtgeschichten innerhalb unserer Bloggs anzubieten. WOW!
Wie sich das anfühlt? Ich schätze mal.., ein wenig, wie sich den Schwanz abschneiden! Natürlich weiß ich nicht wirklich, wie sich das anfühlt und habe außer Rasur Verletzungen keine wirklichen Referenzen... Ein bekannter des von mir verehrten Dichters Charles B. Schnitt sich mit einem Dosendeckel Schwanz und Eier ab und marschierte die Straße lang, bis er umfiel, heißt es... Ich schätze, der war auch nicht so ganz glücklich und zufrieden mit dem Sein an sich? Du verstümmelst die Wahrheit, um sie – wenn schon nicht „mundgerecht“ - so doch im juristischen Sinne „legal zu machen“. Hört sich verdammt nach Orwell an! Die Wahrheit legal machen.... Hammer! Geht es euch auch so! Mir läuft es kalt den Rücken runter..., nein, in Wirklichkeit fühlen sich meine Eier schwerer an,... aber lassen wir das! Selbstzensur ist nun einmal nicht mein Ding! Viel Spaß, Lektor oder Frau Lektor oder Insektenlektor im Höllenofen des Nova Express! Here we go!
Harte und schwere Pflichten! Ich mußte ständig an meinen Freund denken, mit dem gemeinsam ich diese mehrjährige Reise unternommen und (in Ermangelung eines in diesem ungeschützten Rahmens gebrauchsfähigen und dennoch zutreffenden) „erlebt“ habe. Wie weit erinnert er sich jetzt schon? Ist er überhaupt bereits so weit, sich damit auseinander zu setzen? Tausend Fragen, auf die ich mir so bald keine Antwort verspreche, nur um sicher zu gehen..., obwohl ich natürlich hoffe! Wer auch nicht?
Es waren, wie angedeutet, heute schwierige und anstrengende Schritte zurück in Dimensionen des Schmerzes und des Wahnsinns, gegen die sich meine schlimmsten aktuellen Schmerzen ausmachen wie Streicheln mit einer weichen Pfauenfeder. Das ist so. Good hearts, mein Wort darauf, ihr Lieben.
Abgefahren, oder? - Wie weit es schon mit uns war...? Wahnsinn!
Lagen wir nicht alle schon bis 9 angezählt am Boden und fanden wir nicht dennoch wieder aus dem bloßen, baren Nichts heraus jene Kraft, die es uns ermöglichte, nicht nur aufzustehen, sondern uns auch noch den beißenden Spott für unsere „Mädchen“ von Gegnern in den Mund legte, den wir mit unserem Blut und Speichel auf sie spuckten; ….und...., wenn es auch in unserem Fühlen gleichbedeutend damit war, den eigenen Arsch „goodbye“ zu küssen,..., erwischten wir die Arschlöcher nicht am Ende und besorgten wir es ihnen nicht richtig? - Ich erinnere mich – und plappere aus guten Gründen keinen Inhalt mit, noch nicht, das wird kommen, hoffentlich bald schon, wenn wir uns live sehen - ..., dass man mir körperliche Gewalt antat, die mir extremen Schmerz verursachte; und ich die Penner dafür beschimpfte und verspotte, vom ersten bis zum letzten Moment! Gutes Feeling!
Jetzt erschreckt nicht und pisst euch nicht ein good hearts, ihr Lieben! - Ihr wisst, oder besser, solltet mit der Zeit wissen, dass wir nur Teilzeitbuddhisten sind, die im übrigen dem Cozyismus anhängen, und, angegriffen oder wütend gemacht, absolut nicht davor zurückschrecken, „unseren Unmut“ unmissverständlich deutlich in das Gewebe dieser merkwürdigen Identitätsspur einzubringen!
Ja, heute bin ich rot drauf! ROT! - So könnte man sagen! - Es macht keinen Spaß, zurück nach Auschwitz zu gehen und auf die Reise dorthin.
Ein von mir sehr geschätzter Literat spricht – sinngemäß – einmal von „Schmach und Verbrechen, die den Geist zum Aufruhr treiben“ und damit genau von dem, was ich meine, was ich empfinde bei meiner kleinen Retrospektive.
Sprechen wir von anderem, denn das Genannte wird sich bald klären. Von einer bemerkenswerten Identitätsspur in der vergangenen Nacht ist zu berichten, in die ich glitt, umgehend auf das Nachlassen meiner Beinschmerzen. Alles drehte sich um ein weißes T-Shirt. Es war ziemlich egal, wer es trug. Diese Person hatte keine große Bedeutung. Zeit war wichtig. Um eine bestimmte Tageszeit, die ich nicht mehr erinnere, aber es war heller Tag, da bin ich sicher, um diese Stunde begann nämlich der Teufel damit, jenes T-Shirt zu bemalen! So weit nicht sehr spektakulär, zugegeben. Es geht aber weiter. Der Teufel malte nicht an der Außenseite, sondern von innen; und er benutzte dazu einen orangefarbenen, leicht zu Braunen hin neigenden, leicht körnigen Schleim. „Rotze aus der Fotze“ nannte er (feinsinnig wie immer) das Zeug, das für mich aber ganz im Gegenteil nach Farbverdünner roch. Ok. Das waren die Randbedingungen. Sagt man nicht so?
Wir, eine Gruppe von Idioten, denn wir waren scheinbar unfähig, ein interessanteres Leben zu leben, als es mit dem teuflischen T-Shirt, dem Scheißding, zu verbringen..., wir trafen uns immer eine Stunde vorher, also bevor der Teufel mit Malen begann. Das mit dem Tragen des Shirts wurde ausgelost. Kurzes Streichholz gleich Arschkarte gleich T-Shirt-Träger des Tages! So.
Als ich das Ding an hatte, fühlte es sich ganz normal, wie eben ein Baumwollshirt an. Das Malen war auch nicht schlimm. Es wurde feucht und warm, fühlte sich etwas sandig an. Sonst nichts.
Ob da irgendwann ein Sinn oder sittlicher Gehalt oder so was kommt? Tut mir leid, ich glaube, eher nicht, Leute!
Wir kamen jeden verdammten Tag zusammen, einer oder eine trug das Scheißshirt, der Teufel legte los und malte, und:
TATATATATATATATA! Das war jetzt eine Posaune!
Wir, die Idiotentruppe, verhinderten gemeinsam, daß der Teufel:
TATATATATATATATA! Das war jetzt wieder eine Posaune!
Dass der Teufel Lenins (genau jener, Wladimir Iljitsch Lenin) Bild fertig malte!
Denn!
Hätten wir das nicht verhindert, hätte der Teufel alles in die Luft gejagt! Und das konnten wir einfach nicht zulassen! - Also beschützen wir, ein Rudel Idioten, die Menschheit, so gut wir konnten; und glaubt mir, wir konnten nicht viel, und das bekamen wir kaum auf die Reihe!
Es war ein absurdes Theater, in seinen Details und Ausgestaltungen vom gestrigen TV-Programm „Der Gott des Gemetzels“ inspiriert, da bin ich sicher, aber tausendmal lustiger! - Ich sah so idiotisch aus mit meinem im Traum nochmals vergrößerten, angeschwollenen Bauch und dem viel zu engen Shirt, und, ach ja, unsere Frisuren waren sehenswert, betonten sie doch so augenfällig, daß wirklich ein Jeder von uns ein Loser der absolut unfähigen Art ist... Da waren Leute dabei, die sabberten, andere aßen immer nur Chips, Kartoffelchips, diese Riesentüten, rothaarig, gelb blond, welche mit weißen Clowns Anzügen, bunt gepunkteten, aber, aber, aber jeder wusste, dass jeder wichtig und unverzichtbar war, wie beschissen er auch aussah, näselte, laberte oder sich autistisch gebärdend nur um sich selbst und eine gedachte Rakete drehe..., wäre einer gegangen...., AUS DIE MAUS! ENDE GELÄNDE! OVERKILL!
Wir wussten, wie hässlich, bekloppt, fett, blöde, missgebildet und bescheuert wir sind, und doch brachten wir es nicht fertig aufzugeben, einfach damit aufzuhören, auf die Scheiß-Welt aufzupassen und ein letztes Mal durchzuatmen und die Show zu genießen. Irgendwie war sie für uns, für jeden einzelnen keine Scheiß-Welt.
Jeder war mal traurig und verweigerte sich total. Depressionen massenhaft, aber dann sprang zur Not der Chef der Asperger ein, riss sich für einige wenige – und doch entscheidende – Sekunden aus seinem Sog und zerstörte das Bild des Teufels ganz kurz vor seiner Fertigstellung; nur um dann winselnd eine Ecke aufzusuchen und seinen Blick hinter seinen Händen zu verbergen, atmend wie nach Schwerstarbeit....
So war das. Beklemmend. Lapidar. Banal. Und doch und zur gleichen Zeit, am gleichen Ort, auf der selben Bedeutungsebene, ja, sehr bedeutend!
Ja, jetzt atmen WIR einmal durch. Ist schon vorbei! Denn es ging so dahin mit der Beschützen der Welt bis zum Erwachen.
Sinn und Unsinn erschließen sich mir als Erleuchteten...., war nur ein Witz, klang aber nicht schlecht, oder? So distinguished...., wie ich es (nicht) bin !
Keine Ahnung, Leute. Mir geht es dabei so wie bei dem Off-Sprecher im Dudel-Film, ihr wisst schon „ the big lebowski“ mit den verdammten Slips der Queen...
ICH HABE SIE VERDAMMT NOCH MAL NOCH NIE GESEHEN!
Was zum Geier soll ich also darüber sagen?
Jetzt kommt mir bloß nicht mit Blödsinn, von wegen es wäre mein „Traum“ (ja, das auch noch, statt Identitätsspur, ihr Pfeifen) und wo weiter und so fort...
Vielleicht hat mir nur ein fehlerhaft ausgerichteter Super-Laser eines verschissenen nordkoreanischen Spionagesatelliten das eine oder andere Teil meines Gehirns zu Nudelsuppe gemacht und mir so in den Schädel gepisst?
Für jede, wirklich JEDE, noch hirnrissige, bescheuerte Verschwörungstheorie findet sich ein Abnehmer! Ist das nicht wirklich wunderbar? - Also, für uns Cozyisten schon!
Ich, der erste g-cook, der erste und alleinige Cozyist, erhielt heute gleich zwei Geschenke von meiner geliebten Frau! - Obwohl unsere Haushaltslage nicht einmal Anstalten macht, sich wenigstens hin zu desolat zu verbessern, schaffte sie es, mir meinen so hoch geschätzte grüne Tabascosauce und ein neues Mousepad zu schenken, die Verrückte! Unglaublich lecker, sogar das verdammte beschissene verpisste Gemüse, zu dem ich mich zu bekehren seit Ewigkeiten ablehne, und das entschieden, es schmeckte phantastisch! Und ein nicht von meinem Schweiß durchzogenes Mousepad..., da fühlt man sich gleich wie im Himmel! Ja, lacht nur, ihr Gurken! Ich lache zuerst und zuletzt, denn eine meiner durch meine Erleuchtung gewonnen Fähigkeiten, wenn ihr so wollt (für mich als Trauerkloß wirklichen) ein Siddhis für sich, ist, mich wie ein Kind freuen und freuen und freuen zu können! Und das tat ich tue ich und werde es weiter tun! - Die materiellen Objekte, Tabasco und Mousepad, sind schon super, doch haut die Liebe dahinter mich regelrecht um! Ich liebe dieses verrückte, Gott-sei-Dank niemals wirklich ganz berechenbare Weib!
Von den Besuchen unseres ambivalenten „Freundes“ P. bleibt übrigens NULL zurück jetzt. Bei mir dank La Madre und der nichphysischen Gang, bei meiner Frau dank....., ja, genau meinen ver..... wundervollen Siddhis plus der Hilfe der Freunde,
der nichphysischen Gang, La Madre, Suzuki, Fathers Father (der unheimlicher Weise ein besonderes, wenn auch strenges Auge auf ihr hat) und den Ungenannten.
Es ist alles gut und auf dem Wege zur Perfektion. Genießen wir die Reise, good hearts, ihr Lieben!
In diesem Sinne wünsche ich euch, good hearts, ihr Lieben, einen entspannten, wirklich geilen Abend voller unerwarteter Genüsse und unaussprechlicher Ausschweifungen, die euch den Verstand rauben und euer Herz zum Singen bringen! (Reimt sich schon wieder, ich muß jetzt aufhören, sonst... Da das auch wieder eine Verschwörungstheorie ergibt, halte ich jetzt besser meine Klappe, oder, noch besser die Finger still)...
Ok. Ende für heute.
Dann beginnen wir mit der heutigen Vorführung. Mit dem petit for meines Werkes „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz!“ und ersten Schritten hin zum Thema. Wir sprechen von Geld.
Also los! -
Hier ein Stückchen Zucker für den Anfang.
[Sugar – Sugar] [Zucker - Zucker]
„Fein, Zuckerstangen!“
„Zuckerstangen, feine!“, begrüßt man mich.
Erwartungsvoll sind die Augen auf mich gerichtet. Scheinbar ist es an mir, sie zu verteilen.
„Danke“, sagt Aleister, und verneigt sich leicht. Sein Lächeln scheint 20 Kilo verloren zu haben.
„Sehr gerne“.
„Danke!“ vom Zitator, mit einer tiefen Verbeugung. Würdig und fast rituell.
„Sehr gerne“. Meine Verbeugung entspricht seiner.
„Danke“, reibt der Dalai seine Schulter an meiner. Aus seinen Augen spritzt das Lachen nur so. Fröhlichkeit. Vielleicht kommt Thomas De Quincey's Beschreibung der Ernsthaftigkeit der Freuden des Opium dem am Nächsten, was ich spüre. Obwohl es mehr ist, als das, was Thomas formulierte. Doch gleich in der Stille des Einklangs.
Vermutete Reue für eine wahre Wahrheit, für meine wahre Wahrheit; dieser Bus hält genau hier an. Es ist seine Zusteige stelle. Fragende Blicke des Fahrers, der ich sein könnte. Wüsste ich es nicht besser. Würde ich mich nicht jetzt entscheiden. Die Zeit der offenen Tür ist bemessen und steht fest. Nur geringe Toleranzen, denn der Fahrplan ist einzuhalten; soviel Inkonsequenz einzusammeln immer. Immer?
„Was soll’s?“ ist eine gute Antwort. Der Fahrer rückt seine Sonnenrille zurecht und betätigt den Knopf, der die Tür schließt. Der Bus reiht sich ein in den fließenden Verkehr. Lässt mich zurück.
„Sehr gerne. Es ist schön, euch zu sehen.“
„Gut, dass du hier bist!“
„Von James soll ich euch allen ausrichten, dass er neue Räume vorbereitet für jeden. Und Grüße natürlich!“
„Der gute James.“
„Ist immer schön bei ihm“.
[Zuviel@geld.com]
„Das Schwierigste, was Tom mir zu vermitteln hatte, war, dass es zu viel Geld gibt. Keinen Gegenwert dafür, was tagtäglich, stündlich an Summen geschaffen wird. Inflation war ihm zu wenig. Global betrachtet bleibt nur eine dieser verschissenen Verschwörungstheorien, oder die tatsächlichen Entscheider dieser Welt sind einfach ein Haufen Irrer, die Monopoly spielend im Tagesraum des kosmischen Narrenhauses sitzen.“
„Sabbernd wahrscheinlich.“
„Würde passen. Ab einer gewissen Größenordnung wird alles widersprüchlich. Da gibt es keine großen Auswege mehr. Der Verstand verlangt Antworten. Er wird verhungern oder durchbrennen, durch zu hohe Drehzahl verglühen. Ich habe nicht einmal eine ungefähre Ahnung dieser Größenordnungen. Nur soviel gelernt, dass z.B. 800 Mio. US – Dollar Kleingeld sind für diese Leute. Kleingeld. Kleingeld. Das ist schon schwer genug zu schlucken.“
„Geschluckt?“
„Bis heute nicht ganz. Der Sinn fehlt. Meine Annahme, es gäbe einen Sinn, ist nicht tot zu kriegen. Unkaputtbar, was unzerstörbar meint, so nannten sie auch die ersten Plastikflaschen für Softdrinks. Wozu ich neige, ist vergessen. Mir keine Gedanken zu machen mehr. Da ist nichts herauszubekommen. Und ich habe zu viel gesehen, um es zu ignorieren.“
„Widersprichst du dir gerade?“
„Ja. Ich fürchte schon. Kann sein, ich denke möglichst oft an Anderes, bin beschäftigt. Das schränkt dann die Wirkungen dieser Erfahrungen stark ein. Ich wünsche es mir. Weil es nichts hilft, darüber zu grübeln, wieso noch immer Leute verhungern, an heilbaren Krankheiten eingehen, - diese Dinge, weißt du? – Und das ist doch nur die Spitze! Angesichts dessen, was diese Trader täglich erwirtschaften, ist jede andere Art der Arbeit, die den Einsatz von Kapital voraussetzt, doch reiner Schwachsinn! Was sollte einen ähnlichen, einen annähernden Gewinn bringen? Selbst mit Drogen-, Waffen-, Menschenhandel oder Prostitution ist das einfach nicht drin! Weißt du, natürlich habe ich Tom gefragt.“
„Die Frage?“
„Meine zentrale Frage. Die ging dahin, dass er mit seinen Möglichkeiten hätte soviel Geld machen können, dass seine Bewegung sich hätte die Macht kaufen können. Damit wäre der Kampf beendet gewesen.“
„Und die Antwort?“
„Erschreckend einfach. Ich weiß nicht, wie sie klingt, wenn ich sie ausspreche. Ich sah Tom, einem alten und aufrechten Mann direkt in die Augen. Die Antwort ist: Tom war nur ein kleiner, ein ganz kleiner Mitspieler, einer der ganz – ganz Seltenen, die eine Wild – Card erhielten.
Er spielte sein Spiel bescheiden und vorsichtig und frei von Gier. Tom sah weit mehr zu, als selbst tätig zu werden. So erkannte er nach Jahrzehnten der Anstrengung, dass auch er, dass seine Kämpfe, selbst die seiner Befreiungsorganisation, nur geduldeter Teil eines größeren Spiels waren. Solange Tom sich an die Regeln hielt, von denen eine das Schweigen um dieses Wissen war, ließ man ihn arbeiten.“
„Ich verstehe.“
„Dann verstehst du mehr als ich. Wer? Zu welchem Zweck? Woher kommend, wohin gehend, - das sind solche Fragen.“
„Was wusste Tom?“
„Ich bin der Meinung, dass es eine ganze Menge mehr war, als er mir mitteilte. Für ihn bestand das Wesentliche darin, dass es nicht um England und Irland, nicht um Freiheit oder Ideologie, nicht um Religion ging. Diese Faktoren waren gleichgültig. Niemand hinderte ihn, den Freiheitskämpfern anderer Länder zu helfen, Banken aufzubauen und Systeme zu errichten, mit denen sie auch teilhaben konnten an diesem Geldregen. Niemand. Es gab keine Widerstände.“
„Nie?“
„Nie. Soweit ich es von Tom weiß. Nur die, die zu viel fragten, kamen weg. Sie verschwanden einfach für immer.“
„Falsche Fragen, eh?“
„Ja. Meine Fragen. Mir wird niemand etwas tun. Ich bin zu unwichtig und unglaubwürdig dazu. Die Personen aber, die verschwanden, befanden sich bereits an Positionen, innerhalb derer sie genaue Kenntnis von Daten erlangten, die geheim bleiben sollten. Keine wirklich gefährlichen Daten, nein. Es genügte zu wissen, wo zum Beispiel eine bestimmte Bank ihre Trading – Abteilung unterhält. Nur die Adresse. Es kann passieren, dass eine Person so etwas erfährt. Klar ergibt sich die Frage, ob bei einem solch perfekten System dieser Zufall möglich ist. Könnte auch eine Form der Selektion sein. Man führt die betreffende Person in Versuchung und testet.“
„Klingt gut.“
„Es ist mir herzlich egal, Dalai. Herzlich egal. Als ich so nahe heran kam, Tom zu kennen, war es genug. Mit den Folgen kämpfte ich bis vorgestern.“
„Du.“
„Ja, ich spreche es aus.“
„Schweige doch.“
„Nein, es ist vorbei. Die Absicht dieses Buches ist vergangen wie mein Kampf.“
„Nazis, Dämonen, Serienmörder, das Gefängnis und die Quälerlein?“
„Ich spreche über alles. Aber es hat nichts mehr zu tun mit mir. Vorbei. Vergangen. Vorgestern.“
„Bist du sicher, dass es hinter dir liegt?“
„Ja, das bin ich.“
[Sugar - Sugar]
„Fein, Zuckerstangen!“
„Zuckerstangen, feine!“, begrüßt man mich.
Erwartungsvoll sind die Augen auf mich gerichtet. Scheinbar ist es an mir, sie zu verteilen.
„Danke“, sagt Aleister, und verneigt sich leicht. Sein Lächeln scheint 20 Kilo verloren zu haben.
„Sehr gerne“.
„Danke!“ vom Zitator, mit einer tiefen Verbeugung. Würdig und fast rituell.
„Sehr gerne“. Meine Verbeugung entspricht seiner.
„Danke“, reibt der Dalai seine Schulter an meiner. Aus seinen Augen spritzt das Lachen nur so. Fröhlichkeit. Vielleicht kommt Thomas De Quincey's Beschreibung der Ernsthaftigkeit der Freuden des Opium dem am Nächsten, was ich spüre. Obwohl es mehr ist, als das, was Thomas formulierte. Doch gleich in der Stille des Einklangs.
Vermutete Reue für eine wahre Wahrheit, für meine wahre Wahrheit; dieser Bus hält genau hier an. Es ist seine Zusteige stelle. Fragende Blicke des Fahrers, der ich sein könnte. Wüsste ich es nicht besser. Würde ich mich nicht jetzt entscheiden. Die Zeit der offenen Tür ist bemessen und steht fest. Nur geringe Toleranzen, denn der Fahrplan ist einzuhalten; soviel Inkonsequenz einzusammeln immer. Immer?
„Was soll’s?“ ist eine gute Antwort. Der Fahrer rückt seine Sonnenrille zurecht und betätigt den Knopf, der die Tür schließt. Der Bus reiht sich ein in den fließenden Verkehr. Lässt mich zurück.
„Sehr gerne. Es ist schön, euch zu sehen.“
„Gut, dass du hier bist!“
„Von James soll ich euch allen ausrichten, dass er neue Räume vorbereitet für jeden. Und Grüße natürlich!“
„Der gute James.“
„Ist immer schön bei ihm“.
Ok, das waren gleich mehrere Betthupferl-Stückchen, gefüllt wie immer mir Kopy Luwaak Kack-Kaqck aus „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz!“
Und jetzt? Ja, was wohl, ihr Genies? Das Gleiche wie (fast) immer-gleiche!
Hier also unsere Abschlussrede, good hearts, ihr lieben! - Ein Gutes hat meine Erschöpfung immer noch – wie ihr allzu gut wisst, ihr Chickys: So kommen wir wahrscheinlich nie dazu, Idi Amin und das abscheuliche Innere seines Kühlschranks zu besprechen... DAS SAGTE ICH JETZT DIE GANZE ZEIT!
GAME OVER!
IN KÜRZE SCHAUEN WIR MAL REIN!
WAS WIR DA WOHL VORFINDEN WERDEN? - UNS AM ENDE?
LASST UNS GESPANNT SEIN, IHR LIEBEN GOOD HEARTS!
LOVE! cozyP LOVE!!
Here we go:
Die Abwesenheit des Lichts ist Lüge und die schrecklichste aller Lügen, die Mutter der Bestie, zu der wir alle uns transformieren können, ehe wir uns umgeschaut haben! – Erwartet jetzt nicht von cozyP, dass er euch eine Bibel, eine Gita, das tenzo kyokun oder ein albanisch-flämisches Kochbuch oder irgendwelche Praktiken oder Techniken empfiehlt! Alles und wirklich alles, was ihr braucht, findet ihr auf unserer Website: www.g-cook.com
Und das für lau mit ohne Verpflichtung, Geld und wo weiter und so fort und alles!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Dröhnt euch DAS rein!
Genau, und das Folgende, was mir unglaublich half und es immer und immer und immer wieder tut:
La Madre sagt: Wenn DU es willst, ist alles gegangen!
Nein. Nein-nein, ich werde euch nicht von La Madre erzählen. Heute nicht. Noch nicht. Vielleicht irgendwann. Sicher irgendwann. Aber heute nicht.
Wenn ihr die beiden Elemente nicht nur wahr sondern in euch aufnehmt (und natürlich, wie für alles, genügend Energie habt), wird es nicht mehr brauchen, um euch auf der Stelle in ein neues und anderes Bewusstsein hinein zu erleuchten! – Ernsthaft!
Egal was ihr tut, good hearts, ihr lieben, behaltet das Schöne, das Edle, das Wahrhaftige und vor allem das Mitfühlende im Auge, dann kann nichts groß schief gehen! – Die Fixierung auf die entsetzliche Seite, der Leugnung des Lichts und der Halluzination der Dunkelheit, kann jederzeit durchbrochen werden und ersetzt durch lebendiges Licht, das allgegenwärtig ist! Es ist total bedeutungslos, wie tief ihr euch in die Scheiße gebohrt und gerammt habt, das strahlende Licht und die Heilung sind nur immer ein Fingerschnippen weit entfernt! – Ganz egal, wo ihr seid, good hearts, ihr lieben! – Und wenn ihr genug zu essen habt und etwas darüber hinaus, macht euch die Freude, kocht, back irgendwas und bringt es jemandem, der Kohldampf habt! Ihr findet die Leute überall! Und wenn euch nichts einfällt, lasst euch von Suzuki und cozyP inspirieren: Bringt einen Kuchen ins Seniorenheim! Und wenn es für euch ok ist, trinkt eine Tasse Kaffee mit den alten Leuten, lasst euch etwas erzählen und macht ein wenig Smalltalk! – Ihr glaubt nicht, wie gut euch das tun wird!
Und eines noch. Ein persönliches, sozusagen „cozyP-Anliegen“: Wenn ihr die Mittel nicht habt, jemand essen zu geben und/oder euch nicht traut, es euch zu komisch vorkommt und so weiter und so fort…, dann macht bitte folgendes:
Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
Macht das 9 Atemzyklen lang
Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Die Verleugnung des Lichts zerreißt den Körper. Man tut sich Unglaubliches an, indem man sich dazu entscheidet, in dieser Welt absurder Halluzinationen zu leben!
Entschließt euch, eure Natur als tanzender Lichtpunkt nicht nur zu akzeptieren, sondern ihrer fühlbar gewahr zu werden; es wird einer der besten Entschlüsse eures Seins sein!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Und dann noch das, an was Suzuki und ich euch gerne erinnern (und immer-immer-wieder, solange es die Vorderzähne aushalten, natürlich):
Genießt das Sein, good hearts, genießt es, mahnt auch Suzuki. Einen sehr sinnlichen, so extrem genussfähigen, grob stofflichen Körper zu haben, das kommt in Wahrheit nicht so oft vor, wie man sich das denken und wünschen würde, merken wir an dieser Stelle an! - Also nehmt die Gelegenheiten wahr! Es gibt derer unendlich viele an jedem Tag; solange ihr noch einen Arsch aus Fleisch und Blut habt!
Dann also wie immer! LOVE!
Wir senden Tipps4Fun und unsere unbedingte Liebe euch allen!
Und hier natürlich unser Hinweis auf ME H R :
Suzukis & cozyP’s Tipps4Fun – Wie ihr die euch holt? Nothing easier than that! Besucht uns auf:
www.g-cook.com
und findet die Links zu unseren Blogs und Twitter und facebook und g+.
Suzuki, La Madre und ich senden euch unsere bedingungslose Liebe, und alle Kraft und alles Licht, ihr good hearts, Ihr Lieben!LOVE ! cozyP Habt Spaß, good hearts!
See you later!A plus tard!Atode o ai shimashou!!Hasta luego!Bis später, good hearts! La Madre, Suzuki & cozyP LOVE! MORE LOVE! AND EVEN MORE..
Bis zum nächsten Mal (Grüße von Father's Father, Le Madre, Suzuki und den anderen...)!
!LOVE!
cozyP
Kein Schritt vor die Tür. Keine Pausen. Keine großen, keine kleinen. Anspruchsvolle Pflichten, die darin bestanden, weitere Passagen aus meinem Werk „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz“ so weit zu „entschärfen“ bzw. aus zu harten, deutlichen..., wie auch immer Kontexten „auszulösen“, dass es möglich ist, diese als Leseproben und natürlich Gutenachtgeschichten innerhalb unserer Bloggs anzubieten. WOW!
Wie sich das anfühlt? Ich schätze mal.., ein wenig, wie sich den Schwanz abschneiden! Natürlich weiß ich nicht wirklich, wie sich das anfühlt und habe außer Rasur Verletzungen keine wirklichen Referenzen... Ein bekannter des von mir verehrten Dichters Charles B. Schnitt sich mit einem Dosendeckel Schwanz und Eier ab und marschierte die Straße lang, bis er umfiel, heißt es... Ich schätze, der war auch nicht so ganz glücklich und zufrieden mit dem Sein an sich? Du verstümmelst die Wahrheit, um sie – wenn schon nicht „mundgerecht“ - so doch im juristischen Sinne „legal zu machen“. Hört sich verdammt nach Orwell an! Die Wahrheit legal machen.... Hammer! Geht es euch auch so! Mir läuft es kalt den Rücken runter..., nein, in Wirklichkeit fühlen sich meine Eier schwerer an,... aber lassen wir das! Selbstzensur ist nun einmal nicht mein Ding! Viel Spaß, Lektor oder Frau Lektor oder Insektenlektor im Höllenofen des Nova Express! Here we go!
Harte und schwere Pflichten! Ich mußte ständig an meinen Freund denken, mit dem gemeinsam ich diese mehrjährige Reise unternommen und (in Ermangelung eines in diesem ungeschützten Rahmens gebrauchsfähigen und dennoch zutreffenden) „erlebt“ habe. Wie weit erinnert er sich jetzt schon? Ist er überhaupt bereits so weit, sich damit auseinander zu setzen? Tausend Fragen, auf die ich mir so bald keine Antwort verspreche, nur um sicher zu gehen..., obwohl ich natürlich hoffe! Wer auch nicht?
Es waren, wie angedeutet, heute schwierige und anstrengende Schritte zurück in Dimensionen des Schmerzes und des Wahnsinns, gegen die sich meine schlimmsten aktuellen Schmerzen ausmachen wie Streicheln mit einer weichen Pfauenfeder. Das ist so. Good hearts, mein Wort darauf, ihr Lieben.
Abgefahren, oder? - Wie weit es schon mit uns war...? Wahnsinn!
Lagen wir nicht alle schon bis 9 angezählt am Boden und fanden wir nicht dennoch wieder aus dem bloßen, baren Nichts heraus jene Kraft, die es uns ermöglichte, nicht nur aufzustehen, sondern uns auch noch den beißenden Spott für unsere „Mädchen“ von Gegnern in den Mund legte, den wir mit unserem Blut und Speichel auf sie spuckten; ….und...., wenn es auch in unserem Fühlen gleichbedeutend damit war, den eigenen Arsch „goodbye“ zu küssen,..., erwischten wir die Arschlöcher nicht am Ende und besorgten wir es ihnen nicht richtig? - Ich erinnere mich – und plappere aus guten Gründen keinen Inhalt mit, noch nicht, das wird kommen, hoffentlich bald schon, wenn wir uns live sehen - ..., dass man mir körperliche Gewalt antat, die mir extremen Schmerz verursachte; und ich die Penner dafür beschimpfte und verspotte, vom ersten bis zum letzten Moment! Gutes Feeling!
Jetzt erschreckt nicht und pisst euch nicht ein good hearts, ihr Lieben! - Ihr wisst, oder besser, solltet mit der Zeit wissen, dass wir nur Teilzeitbuddhisten sind, die im übrigen dem Cozyismus anhängen, und, angegriffen oder wütend gemacht, absolut nicht davor zurückschrecken, „unseren Unmut“ unmissverständlich deutlich in das Gewebe dieser merkwürdigen Identitätsspur einzubringen!
Ja, heute bin ich rot drauf! ROT! - So könnte man sagen! - Es macht keinen Spaß, zurück nach Auschwitz zu gehen und auf die Reise dorthin.
Ein von mir sehr geschätzter Literat spricht – sinngemäß – einmal von „Schmach und Verbrechen, die den Geist zum Aufruhr treiben“ und damit genau von dem, was ich meine, was ich empfinde bei meiner kleinen Retrospektive.
Sprechen wir von anderem, denn das Genannte wird sich bald klären. Von einer bemerkenswerten Identitätsspur in der vergangenen Nacht ist zu berichten, in die ich glitt, umgehend auf das Nachlassen meiner Beinschmerzen. Alles drehte sich um ein weißes T-Shirt. Es war ziemlich egal, wer es trug. Diese Person hatte keine große Bedeutung. Zeit war wichtig. Um eine bestimmte Tageszeit, die ich nicht mehr erinnere, aber es war heller Tag, da bin ich sicher, um diese Stunde begann nämlich der Teufel damit, jenes T-Shirt zu bemalen! So weit nicht sehr spektakulär, zugegeben. Es geht aber weiter. Der Teufel malte nicht an der Außenseite, sondern von innen; und er benutzte dazu einen orangefarbenen, leicht zu Braunen hin neigenden, leicht körnigen Schleim. „Rotze aus der Fotze“ nannte er (feinsinnig wie immer) das Zeug, das für mich aber ganz im Gegenteil nach Farbverdünner roch. Ok. Das waren die Randbedingungen. Sagt man nicht so?
Wir, eine Gruppe von Idioten, denn wir waren scheinbar unfähig, ein interessanteres Leben zu leben, als es mit dem teuflischen T-Shirt, dem Scheißding, zu verbringen..., wir trafen uns immer eine Stunde vorher, also bevor der Teufel mit Malen begann. Das mit dem Tragen des Shirts wurde ausgelost. Kurzes Streichholz gleich Arschkarte gleich T-Shirt-Träger des Tages! So.
Als ich das Ding an hatte, fühlte es sich ganz normal, wie eben ein Baumwollshirt an. Das Malen war auch nicht schlimm. Es wurde feucht und warm, fühlte sich etwas sandig an. Sonst nichts.
Ob da irgendwann ein Sinn oder sittlicher Gehalt oder so was kommt? Tut mir leid, ich glaube, eher nicht, Leute!
Wir kamen jeden verdammten Tag zusammen, einer oder eine trug das Scheißshirt, der Teufel legte los und malte, und:
TATATATATATATATA! Das war jetzt eine Posaune!
Wir, die Idiotentruppe, verhinderten gemeinsam, daß der Teufel:
TATATATATATATATA! Das war jetzt wieder eine Posaune!
Dass der Teufel Lenins (genau jener, Wladimir Iljitsch Lenin) Bild fertig malte!
Denn!
Hätten wir das nicht verhindert, hätte der Teufel alles in die Luft gejagt! Und das konnten wir einfach nicht zulassen! - Also beschützen wir, ein Rudel Idioten, die Menschheit, so gut wir konnten; und glaubt mir, wir konnten nicht viel, und das bekamen wir kaum auf die Reihe!
Es war ein absurdes Theater, in seinen Details und Ausgestaltungen vom gestrigen TV-Programm „Der Gott des Gemetzels“ inspiriert, da bin ich sicher, aber tausendmal lustiger! - Ich sah so idiotisch aus mit meinem im Traum nochmals vergrößerten, angeschwollenen Bauch und dem viel zu engen Shirt, und, ach ja, unsere Frisuren waren sehenswert, betonten sie doch so augenfällig, daß wirklich ein Jeder von uns ein Loser der absolut unfähigen Art ist... Da waren Leute dabei, die sabberten, andere aßen immer nur Chips, Kartoffelchips, diese Riesentüten, rothaarig, gelb blond, welche mit weißen Clowns Anzügen, bunt gepunkteten, aber, aber, aber jeder wusste, dass jeder wichtig und unverzichtbar war, wie beschissen er auch aussah, näselte, laberte oder sich autistisch gebärdend nur um sich selbst und eine gedachte Rakete drehe..., wäre einer gegangen...., AUS DIE MAUS! ENDE GELÄNDE! OVERKILL!
Wir wussten, wie hässlich, bekloppt, fett, blöde, missgebildet und bescheuert wir sind, und doch brachten wir es nicht fertig aufzugeben, einfach damit aufzuhören, auf die Scheiß-Welt aufzupassen und ein letztes Mal durchzuatmen und die Show zu genießen. Irgendwie war sie für uns, für jeden einzelnen keine Scheiß-Welt.
Jeder war mal traurig und verweigerte sich total. Depressionen massenhaft, aber dann sprang zur Not der Chef der Asperger ein, riss sich für einige wenige – und doch entscheidende – Sekunden aus seinem Sog und zerstörte das Bild des Teufels ganz kurz vor seiner Fertigstellung; nur um dann winselnd eine Ecke aufzusuchen und seinen Blick hinter seinen Händen zu verbergen, atmend wie nach Schwerstarbeit....
So war das. Beklemmend. Lapidar. Banal. Und doch und zur gleichen Zeit, am gleichen Ort, auf der selben Bedeutungsebene, ja, sehr bedeutend!
Ja, jetzt atmen WIR einmal durch. Ist schon vorbei! Denn es ging so dahin mit der Beschützen der Welt bis zum Erwachen.
Sinn und Unsinn erschließen sich mir als Erleuchteten...., war nur ein Witz, klang aber nicht schlecht, oder? So distinguished...., wie ich es (nicht) bin !
Keine Ahnung, Leute. Mir geht es dabei so wie bei dem Off-Sprecher im Dudel-Film, ihr wisst schon „ the big lebowski“ mit den verdammten Slips der Queen...
ICH HABE SIE VERDAMMT NOCH MAL NOCH NIE GESEHEN!
Was zum Geier soll ich also darüber sagen?
Jetzt kommt mir bloß nicht mit Blödsinn, von wegen es wäre mein „Traum“ (ja, das auch noch, statt Identitätsspur, ihr Pfeifen) und wo weiter und so fort...
Vielleicht hat mir nur ein fehlerhaft ausgerichteter Super-Laser eines verschissenen nordkoreanischen Spionagesatelliten das eine oder andere Teil meines Gehirns zu Nudelsuppe gemacht und mir so in den Schädel gepisst?
Für jede, wirklich JEDE, noch hirnrissige, bescheuerte Verschwörungstheorie findet sich ein Abnehmer! Ist das nicht wirklich wunderbar? - Also, für uns Cozyisten schon!
Ich, der erste g-cook, der erste und alleinige Cozyist, erhielt heute gleich zwei Geschenke von meiner geliebten Frau! - Obwohl unsere Haushaltslage nicht einmal Anstalten macht, sich wenigstens hin zu desolat zu verbessern, schaffte sie es, mir meinen so hoch geschätzte grüne Tabascosauce und ein neues Mousepad zu schenken, die Verrückte! Unglaublich lecker, sogar das verdammte beschissene verpisste Gemüse, zu dem ich mich zu bekehren seit Ewigkeiten ablehne, und das entschieden, es schmeckte phantastisch! Und ein nicht von meinem Schweiß durchzogenes Mousepad..., da fühlt man sich gleich wie im Himmel! Ja, lacht nur, ihr Gurken! Ich lache zuerst und zuletzt, denn eine meiner durch meine Erleuchtung gewonnen Fähigkeiten, wenn ihr so wollt (für mich als Trauerkloß wirklichen) ein Siddhis für sich, ist, mich wie ein Kind freuen und freuen und freuen zu können! Und das tat ich tue ich und werde es weiter tun! - Die materiellen Objekte, Tabasco und Mousepad, sind schon super, doch haut die Liebe dahinter mich regelrecht um! Ich liebe dieses verrückte, Gott-sei-Dank niemals wirklich ganz berechenbare Weib!
Von den Besuchen unseres ambivalenten „Freundes“ P. bleibt übrigens NULL zurück jetzt. Bei mir dank La Madre und der nichphysischen Gang, bei meiner Frau dank....., ja, genau meinen ver..... wundervollen Siddhis plus der Hilfe der Freunde,
der nichphysischen Gang, La Madre, Suzuki, Fathers Father (der unheimlicher Weise ein besonderes, wenn auch strenges Auge auf ihr hat) und den Ungenannten.
Es ist alles gut und auf dem Wege zur Perfektion. Genießen wir die Reise, good hearts, ihr Lieben!
In diesem Sinne wünsche ich euch, good hearts, ihr Lieben, einen entspannten, wirklich geilen Abend voller unerwarteter Genüsse und unaussprechlicher Ausschweifungen, die euch den Verstand rauben und euer Herz zum Singen bringen! (Reimt sich schon wieder, ich muß jetzt aufhören, sonst... Da das auch wieder eine Verschwörungstheorie ergibt, halte ich jetzt besser meine Klappe, oder, noch besser die Finger still)...
Ok. Ende für heute.
Dann beginnen wir mit der heutigen Vorführung. Mit dem petit for meines Werkes „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz!“ und ersten Schritten hin zum Thema. Wir sprechen von Geld.
Also los! -
Hier ein Stückchen Zucker für den Anfang.
[Sugar – Sugar] [Zucker - Zucker]
„Fein, Zuckerstangen!“
„Zuckerstangen, feine!“, begrüßt man mich.
Erwartungsvoll sind die Augen auf mich gerichtet. Scheinbar ist es an mir, sie zu verteilen.
„Danke“, sagt Aleister, und verneigt sich leicht. Sein Lächeln scheint 20 Kilo verloren zu haben.
„Sehr gerne“.
„Danke!“ vom Zitator, mit einer tiefen Verbeugung. Würdig und fast rituell.
„Sehr gerne“. Meine Verbeugung entspricht seiner.
„Danke“, reibt der Dalai seine Schulter an meiner. Aus seinen Augen spritzt das Lachen nur so. Fröhlichkeit. Vielleicht kommt Thomas De Quincey's Beschreibung der Ernsthaftigkeit der Freuden des Opium dem am Nächsten, was ich spüre. Obwohl es mehr ist, als das, was Thomas formulierte. Doch gleich in der Stille des Einklangs.
Vermutete Reue für eine wahre Wahrheit, für meine wahre Wahrheit; dieser Bus hält genau hier an. Es ist seine Zusteige stelle. Fragende Blicke des Fahrers, der ich sein könnte. Wüsste ich es nicht besser. Würde ich mich nicht jetzt entscheiden. Die Zeit der offenen Tür ist bemessen und steht fest. Nur geringe Toleranzen, denn der Fahrplan ist einzuhalten; soviel Inkonsequenz einzusammeln immer. Immer?
„Was soll’s?“ ist eine gute Antwort. Der Fahrer rückt seine Sonnenrille zurecht und betätigt den Knopf, der die Tür schließt. Der Bus reiht sich ein in den fließenden Verkehr. Lässt mich zurück.
„Sehr gerne. Es ist schön, euch zu sehen.“
„Gut, dass du hier bist!“
„Von James soll ich euch allen ausrichten, dass er neue Räume vorbereitet für jeden. Und Grüße natürlich!“
„Der gute James.“
„Ist immer schön bei ihm“.
[Zuviel@geld.com]
„Das Schwierigste, was Tom mir zu vermitteln hatte, war, dass es zu viel Geld gibt. Keinen Gegenwert dafür, was tagtäglich, stündlich an Summen geschaffen wird. Inflation war ihm zu wenig. Global betrachtet bleibt nur eine dieser verschissenen Verschwörungstheorien, oder die tatsächlichen Entscheider dieser Welt sind einfach ein Haufen Irrer, die Monopoly spielend im Tagesraum des kosmischen Narrenhauses sitzen.“
„Sabbernd wahrscheinlich.“
„Würde passen. Ab einer gewissen Größenordnung wird alles widersprüchlich. Da gibt es keine großen Auswege mehr. Der Verstand verlangt Antworten. Er wird verhungern oder durchbrennen, durch zu hohe Drehzahl verglühen. Ich habe nicht einmal eine ungefähre Ahnung dieser Größenordnungen. Nur soviel gelernt, dass z.B. 800 Mio. US – Dollar Kleingeld sind für diese Leute. Kleingeld. Kleingeld. Das ist schon schwer genug zu schlucken.“
„Geschluckt?“
„Bis heute nicht ganz. Der Sinn fehlt. Meine Annahme, es gäbe einen Sinn, ist nicht tot zu kriegen. Unkaputtbar, was unzerstörbar meint, so nannten sie auch die ersten Plastikflaschen für Softdrinks. Wozu ich neige, ist vergessen. Mir keine Gedanken zu machen mehr. Da ist nichts herauszubekommen. Und ich habe zu viel gesehen, um es zu ignorieren.“
„Widersprichst du dir gerade?“
„Ja. Ich fürchte schon. Kann sein, ich denke möglichst oft an Anderes, bin beschäftigt. Das schränkt dann die Wirkungen dieser Erfahrungen stark ein. Ich wünsche es mir. Weil es nichts hilft, darüber zu grübeln, wieso noch immer Leute verhungern, an heilbaren Krankheiten eingehen, - diese Dinge, weißt du? – Und das ist doch nur die Spitze! Angesichts dessen, was diese Trader täglich erwirtschaften, ist jede andere Art der Arbeit, die den Einsatz von Kapital voraussetzt, doch reiner Schwachsinn! Was sollte einen ähnlichen, einen annähernden Gewinn bringen? Selbst mit Drogen-, Waffen-, Menschenhandel oder Prostitution ist das einfach nicht drin! Weißt du, natürlich habe ich Tom gefragt.“
„Die Frage?“
„Meine zentrale Frage. Die ging dahin, dass er mit seinen Möglichkeiten hätte soviel Geld machen können, dass seine Bewegung sich hätte die Macht kaufen können. Damit wäre der Kampf beendet gewesen.“
„Und die Antwort?“
„Erschreckend einfach. Ich weiß nicht, wie sie klingt, wenn ich sie ausspreche. Ich sah Tom, einem alten und aufrechten Mann direkt in die Augen. Die Antwort ist: Tom war nur ein kleiner, ein ganz kleiner Mitspieler, einer der ganz – ganz Seltenen, die eine Wild – Card erhielten.
Er spielte sein Spiel bescheiden und vorsichtig und frei von Gier. Tom sah weit mehr zu, als selbst tätig zu werden. So erkannte er nach Jahrzehnten der Anstrengung, dass auch er, dass seine Kämpfe, selbst die seiner Befreiungsorganisation, nur geduldeter Teil eines größeren Spiels waren. Solange Tom sich an die Regeln hielt, von denen eine das Schweigen um dieses Wissen war, ließ man ihn arbeiten.“
„Ich verstehe.“
„Dann verstehst du mehr als ich. Wer? Zu welchem Zweck? Woher kommend, wohin gehend, - das sind solche Fragen.“
„Was wusste Tom?“
„Ich bin der Meinung, dass es eine ganze Menge mehr war, als er mir mitteilte. Für ihn bestand das Wesentliche darin, dass es nicht um England und Irland, nicht um Freiheit oder Ideologie, nicht um Religion ging. Diese Faktoren waren gleichgültig. Niemand hinderte ihn, den Freiheitskämpfern anderer Länder zu helfen, Banken aufzubauen und Systeme zu errichten, mit denen sie auch teilhaben konnten an diesem Geldregen. Niemand. Es gab keine Widerstände.“
„Nie?“
„Nie. Soweit ich es von Tom weiß. Nur die, die zu viel fragten, kamen weg. Sie verschwanden einfach für immer.“
„Falsche Fragen, eh?“
„Ja. Meine Fragen. Mir wird niemand etwas tun. Ich bin zu unwichtig und unglaubwürdig dazu. Die Personen aber, die verschwanden, befanden sich bereits an Positionen, innerhalb derer sie genaue Kenntnis von Daten erlangten, die geheim bleiben sollten. Keine wirklich gefährlichen Daten, nein. Es genügte zu wissen, wo zum Beispiel eine bestimmte Bank ihre Trading – Abteilung unterhält. Nur die Adresse. Es kann passieren, dass eine Person so etwas erfährt. Klar ergibt sich die Frage, ob bei einem solch perfekten System dieser Zufall möglich ist. Könnte auch eine Form der Selektion sein. Man führt die betreffende Person in Versuchung und testet.“
„Klingt gut.“
„Es ist mir herzlich egal, Dalai. Herzlich egal. Als ich so nahe heran kam, Tom zu kennen, war es genug. Mit den Folgen kämpfte ich bis vorgestern.“
„Du.“
„Ja, ich spreche es aus.“
„Schweige doch.“
„Nein, es ist vorbei. Die Absicht dieses Buches ist vergangen wie mein Kampf.“
„Nazis, Dämonen, Serienmörder, das Gefängnis und die Quälerlein?“
„Ich spreche über alles. Aber es hat nichts mehr zu tun mit mir. Vorbei. Vergangen. Vorgestern.“
„Bist du sicher, dass es hinter dir liegt?“
„Ja, das bin ich.“
[Sugar - Sugar]
„Fein, Zuckerstangen!“
„Zuckerstangen, feine!“, begrüßt man mich.
Erwartungsvoll sind die Augen auf mich gerichtet. Scheinbar ist es an mir, sie zu verteilen.
„Danke“, sagt Aleister, und verneigt sich leicht. Sein Lächeln scheint 20 Kilo verloren zu haben.
„Sehr gerne“.
„Danke!“ vom Zitator, mit einer tiefen Verbeugung. Würdig und fast rituell.
„Sehr gerne“. Meine Verbeugung entspricht seiner.
„Danke“, reibt der Dalai seine Schulter an meiner. Aus seinen Augen spritzt das Lachen nur so. Fröhlichkeit. Vielleicht kommt Thomas De Quincey's Beschreibung der Ernsthaftigkeit der Freuden des Opium dem am Nächsten, was ich spüre. Obwohl es mehr ist, als das, was Thomas formulierte. Doch gleich in der Stille des Einklangs.
Vermutete Reue für eine wahre Wahrheit, für meine wahre Wahrheit; dieser Bus hält genau hier an. Es ist seine Zusteige stelle. Fragende Blicke des Fahrers, der ich sein könnte. Wüsste ich es nicht besser. Würde ich mich nicht jetzt entscheiden. Die Zeit der offenen Tür ist bemessen und steht fest. Nur geringe Toleranzen, denn der Fahrplan ist einzuhalten; soviel Inkonsequenz einzusammeln immer. Immer?
„Was soll’s?“ ist eine gute Antwort. Der Fahrer rückt seine Sonnenrille zurecht und betätigt den Knopf, der die Tür schließt. Der Bus reiht sich ein in den fließenden Verkehr. Lässt mich zurück.
„Sehr gerne. Es ist schön, euch zu sehen.“
„Gut, dass du hier bist!“
„Von James soll ich euch allen ausrichten, dass er neue Räume vorbereitet für jeden. Und Grüße natürlich!“
„Der gute James.“
„Ist immer schön bei ihm“.
Ok, das waren gleich mehrere Betthupferl-Stückchen, gefüllt wie immer mir Kopy Luwaak Kack-Kaqck aus „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz!“
Und jetzt? Ja, was wohl, ihr Genies? Das Gleiche wie (fast) immer-gleiche!
Hier also unsere Abschlussrede, good hearts, ihr lieben! - Ein Gutes hat meine Erschöpfung immer noch – wie ihr allzu gut wisst, ihr Chickys: So kommen wir wahrscheinlich nie dazu, Idi Amin und das abscheuliche Innere seines Kühlschranks zu besprechen... DAS SAGTE ICH JETZT DIE GANZE ZEIT!
GAME OVER!
IN KÜRZE SCHAUEN WIR MAL REIN!
WAS WIR DA WOHL VORFINDEN WERDEN? - UNS AM ENDE?
LASST UNS GESPANNT SEIN, IHR LIEBEN GOOD HEARTS!
LOVE! cozyP LOVE!!
Here we go:
Die Abwesenheit des Lichts ist Lüge und die schrecklichste aller Lügen, die Mutter der Bestie, zu der wir alle uns transformieren können, ehe wir uns umgeschaut haben! – Erwartet jetzt nicht von cozyP, dass er euch eine Bibel, eine Gita, das tenzo kyokun oder ein albanisch-flämisches Kochbuch oder irgendwelche Praktiken oder Techniken empfiehlt! Alles und wirklich alles, was ihr braucht, findet ihr auf unserer Website: www.g-cook.com
Und das für lau mit ohne Verpflichtung, Geld und wo weiter und so fort und alles!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Dröhnt euch DAS rein!
Genau, und das Folgende, was mir unglaublich half und es immer und immer und immer wieder tut:
La Madre sagt: Wenn DU es willst, ist alles gegangen!
Nein. Nein-nein, ich werde euch nicht von La Madre erzählen. Heute nicht. Noch nicht. Vielleicht irgendwann. Sicher irgendwann. Aber heute nicht.
Wenn ihr die beiden Elemente nicht nur wahr sondern in euch aufnehmt (und natürlich, wie für alles, genügend Energie habt), wird es nicht mehr brauchen, um euch auf der Stelle in ein neues und anderes Bewusstsein hinein zu erleuchten! – Ernsthaft!
Egal was ihr tut, good hearts, ihr lieben, behaltet das Schöne, das Edle, das Wahrhaftige und vor allem das Mitfühlende im Auge, dann kann nichts groß schief gehen! – Die Fixierung auf die entsetzliche Seite, der Leugnung des Lichts und der Halluzination der Dunkelheit, kann jederzeit durchbrochen werden und ersetzt durch lebendiges Licht, das allgegenwärtig ist! Es ist total bedeutungslos, wie tief ihr euch in die Scheiße gebohrt und gerammt habt, das strahlende Licht und die Heilung sind nur immer ein Fingerschnippen weit entfernt! – Ganz egal, wo ihr seid, good hearts, ihr lieben! – Und wenn ihr genug zu essen habt und etwas darüber hinaus, macht euch die Freude, kocht, back irgendwas und bringt es jemandem, der Kohldampf habt! Ihr findet die Leute überall! Und wenn euch nichts einfällt, lasst euch von Suzuki und cozyP inspirieren: Bringt einen Kuchen ins Seniorenheim! Und wenn es für euch ok ist, trinkt eine Tasse Kaffee mit den alten Leuten, lasst euch etwas erzählen und macht ein wenig Smalltalk! – Ihr glaubt nicht, wie gut euch das tun wird!
Und eines noch. Ein persönliches, sozusagen „cozyP-Anliegen“: Wenn ihr die Mittel nicht habt, jemand essen zu geben und/oder euch nicht traut, es euch zu komisch vorkommt und so weiter und so fort…, dann macht bitte folgendes:
Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
Macht das 9 Atemzyklen lang
Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Die Verleugnung des Lichts zerreißt den Körper. Man tut sich Unglaubliches an, indem man sich dazu entscheidet, in dieser Welt absurder Halluzinationen zu leben!
Entschließt euch, eure Natur als tanzender Lichtpunkt nicht nur zu akzeptieren, sondern ihrer fühlbar gewahr zu werden; es wird einer der besten Entschlüsse eures Seins sein!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Und dann noch das, an was Suzuki und ich euch gerne erinnern (und immer-immer-wieder, solange es die Vorderzähne aushalten, natürlich):
Genießt das Sein, good hearts, genießt es, mahnt auch Suzuki. Einen sehr sinnlichen, so extrem genussfähigen, grob stofflichen Körper zu haben, das kommt in Wahrheit nicht so oft vor, wie man sich das denken und wünschen würde, merken wir an dieser Stelle an! - Also nehmt die Gelegenheiten wahr! Es gibt derer unendlich viele an jedem Tag; solange ihr noch einen Arsch aus Fleisch und Blut habt!
Dann also wie immer! LOVE!
Wir senden Tipps4Fun und unsere unbedingte Liebe euch allen!
Und hier natürlich unser Hinweis auf ME H R :
Suzukis & cozyP’s Tipps4Fun – Wie ihr die euch holt? Nothing easier than that! Besucht uns auf:
www.g-cook.com
und findet die Links zu unseren Blogs und Twitter und facebook und g+.
Suzuki, La Madre und ich senden euch unsere bedingungslose Liebe, und alle Kraft und alles Licht, ihr good hearts, Ihr Lieben!LOVE ! cozyP Habt Spaß, good hearts!
See you later!A plus tard!Atode o ai shimashou!!Hasta luego!Bis später, good hearts! La Madre, Suzuki & cozyP LOVE! MORE LOVE! AND EVEN MORE..
Bis zum nächsten Mal (Grüße von Father's Father, Le Madre, Suzuki und den anderen...)!
!LOVE!
cozyP
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La Madre ist immer für uns da!
fahfahrian, 17:37h
La Madre lächelt mich an und reicht mir ihre Hand, um mir aufstehen zu helfen. Sie nickt mir zu, dass es ok ist, jetzt aufzustehen, herauszukommen und neu zu sein. Ich komme aus einem Grab, aus meinem Grab mit einer Marmorplatte, die weggeschoben ist, so dass ich heraus kommen kann. La Madre hat wundervolle blaue Augen, wie Teile ihres Gewandtes. Ihr Lächeln ist bezaubernd, das einer Heiligen Geliebten, einer traumhaften, edlen, Heiligen Geliebten und überirdisch sexy Mutter. Wir befinden uns in einer Gruft, einem Mausoleum, in meinem. Alles ist aus Marmor und Gold. Es stehen auch einige Marmorstatuen im Kreis um mein Grab, um meine Grabplatte. Wie es scheint, war auch La Madre eine davon und ist „nur“ herabgestiegen von ihrem Sockel, um mir zu helfen. D A N K E S C H Ö N ! - Die anderen Figuren sind NUR aus Marmor und Gold; der nächste, den ich erkennen kann, hat einen Vollbart (ich assoziiere – unsympathisch - Aristoteles); aber ich sehe das nur undeutlich.
DANKE, La Madre! Danke! DANKE! DANKESCHÖN! – Wie unglaublich geduldig La Madre mit mir ist! Jetzt, nach hiesiger Zeitrechnung sind zwei oder drei Tage (nun viele Wochen..., … jetzt fast schon Monate...... , jetzt wirklich MONATE...) vergangen, und steht sie weiterhin lächelnd und mir Mut gebend, mir ihre elfenbeinerne-edle Hand noch immer zureichend und harrt liebevoller und sanfter als die Sanftmut selbst meiner. Sie gibt mir zu verstehen, ich habe alle Zeit der Welt und sie bleibt und ist da; und so wird es immer sein. Danke, La Madre! DANKE! Ich liebe Dich! Ich weiß, du mich noch mehr, weil du mehr lieben kannst als ich. Danke. Danke. Danke! cozyP
DANKE, La Madre! Danke! DANKE! DANKESCHÖN! – Wie unglaublich geduldig La Madre mit mir ist! Jetzt, nach hiesiger Zeitrechnung sind zwei oder drei Tage (nun viele Wochen..., … jetzt fast schon Monate...... , jetzt wirklich MONATE...) vergangen, und steht sie weiterhin lächelnd und mir Mut gebend, mir ihre elfenbeinerne-edle Hand noch immer zureichend und harrt liebevoller und sanfter als die Sanftmut selbst meiner. Sie gibt mir zu verstehen, ich habe alle Zeit der Welt und sie bleibt und ist da; und so wird es immer sein. Danke, La Madre! DANKE! Ich liebe Dich! Ich weiß, du mich noch mehr, weil du mehr lieben kannst als ich. Danke. Danke. Danke! cozyP
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Remember: La Madre
fahfahrian, 17:36h
Egal, wie zerschunden, gedemütigt und kochend und schäumend Dein Herz ist, Du bekommst jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, auch jede Sekunde ein brandneues, in himmlischem Blau und höchstem Licht leuchtendes und strahlendes Herz, immer-immer-wieder, bis ans Ende aller Zeit und darüber hinaus. Das ist mein Versprechen! La Madre.
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Montag, 21. Juli 2014
Hi! Hi und WOW, ist das jetzt aber ein leeres Blatt virtuelles Papier. Und so weiß. Weiß und heiß! Ist weiß heiß? Wer weiß? - Da kriegt man ja das Raynaud-Phänomen ! Schnell weg! Jetzt aber schneller also sonst unser „iIucunditas Aspergium Simplex“ und damit: Nur noch zuvor: MÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖH! Äpfel und Ziegen! Äpfel und Ziegen! Äpfel und Ziegen!MÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖH! - Na also!
fahfahrian, 20:51h
Hi! Hi und WOW, ist das jetzt aber ein leeres Blatt virtuelles Papier. Und so weiß. Weiß und heiß! Ist weiß heiß? Wer weiß? - Da kriegt man ja das Raynaud-Phänomen ! Schnell weg! Jetzt aber schneller also sonst unser „iIucunditas Aspergium Simplex“ und damit: Nur noch zuvor: MÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖH! Äpfel und Ziegen! Äpfel und Ziegen! Äpfel und Ziegen!MÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖH! - Na also!
Hi und hallo, good hearts, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann.., das garantiert kommt!
Müde wie ein Känguru, so fühle ich mich, Freunde und Geliebte! Leider - leider fand ein weiterer „Angriff“ auf meine Beine statt; und das wieder um die gleiche, späte Zeit. Heftig! Nicht so schwer wie gestern, aber heftig! Sehr sogar! Obwohl meine Frau rasch eingriff und die Sache (meine Beine natürlich) in die Hand nahm, sie mit Massagen und Franzbranntwein versorgte, bekam wir es nicht in den Griff so richtig. Aber Linderung trat ein. Und dass es erträglich wurde, allein das, ist mit keinem Geld der Welt zu bezahlen!
Wer nun denkt, die Heimsuchungen jener Nacht hätten damit ihr Ende gefunden und wir Frieden gehabt, geht weit-weit an jenen Überraschungsmomenten der besonderen Art vorbei, mit welchem gerade die Identitätsspur, welche wir uns augenblicklich mit euch teilen, good hearts, ihr Lieben, nahezu ständig aufzuwarten hat!
Jener seltsame Besuch war gekommen, war unmerklich eingetreten, dem wir den Zutritt zu verweigern wohl in der Lage wären, wovon wir jedoch absehen in dem tiefen Wissen, dass er zweifellos einer unserer größten und bedeutendsten Lehrer ist; jenes Wesen, welches ich – ob semantisch – wäre romanisch besser? Also doch semantisch aufgeladen oder nicht - „... den Bösen Geist“ nenne. So bin ich nun mal. Und anders mag ich nicht sein, good hearts, ihr Lieben! - Aber diese geisteskranken, zurückgebliebenen Versager und maßlosen Idioten in der erdnahen Zusammenbauabteilung (im Nichthphyisichen angesiedelt natürlich, denn sonst hätte Leute wir ich die verantwortlichen Leute dort gefunden und so lange „Was sagt die Uhr im Kokos-Land?“ und vor allem: „Wie schmeckt der Kopf?“ gespielt, bis der Laden geflutscht hätte, dass es eine wahr Pracht gewesen wäre!) die Unfähigen, bis zur Grenze ihrer Dummheit, die zogen mir auch noch falsche Haut (so was von falsch, weil weiß statt schwarz) drüber rund lieferten mich aus!
Als schwarzer Inselbewohner, als der ich mehr fühle, als diese westeuropäische soft-pale Witzfigur, als dieser bulgarische Zwiebelbauernidiot, den darzustellen ich – ich weiß-ich weiß- aus freien Stücken und ohne die Androhung von Zwang einwilligte, als „der Mohr in mir“ (wäre das nicht eine phantastische Idee für eine neue Psychose-Religion, für eine dieser Sekten, bei denen keiner was genaues weiß und und sich jeder schwarz anmalt, auch und vor allem die von Natur als Farbigen Mitglieder natürlich, was man allgemein mit Verblüffung zu sich nimmt..., was ich sagen, worauf ich hinaus will..., cool, nicht – ist ein Stück open soucre, die Idee, also legt los, ihr Gründerfreaks!) Ok. Neuer Versuch. Als „der Mohr in mir“ erlebte ich die Heimsuchungen von P. (Name des Bösen Geistes, Abkürzung von Potemkin, was wiederum für seine „Qualitäten“ von sein und scheinen steht, bei Gelegenheit mehr davon, wenn ich die ganze Mischpoke vorzustellen Lust hab, ok)
Ok. Neuer Versuch. Als „der Mohr in mir“ erlebte ich die Heimsuchungen von P. sehr schmerzhaft, weil offen im Herzen. Cool so. Gut so. Ich will es nicht anders.
Auf anderer Ebene, (erinnert euch an den „Multiplen Micks“, den Nachbar von L., der die liebe C., ein Bauernmädchen und Waise, wie ich, ein Bauernjunge und Waise, hier und jetzt bezeichnender Weise aus den Gefilden Transsilvaniens, was tat dieses kranke Schwein...? - sie anspritzen mit seinem degenerierten Saft aus seinen an Geschlechtskrankheiten, Krebs und Aids zerfressenen Teil?) Auf anderer Ebene, good hearts, ihr Lieben, das ist beispielsweise die, auf der „mir die energetische Hand“ auch mal ausrutscht, noch bevor ich zu Ende gedacht habe, auf dieser Ebene versuchte ich während P.s „Besuch und Darbietungen“ Ruhe zu bewahren. Das funktionierte aber nur im Großen und Ganzen. Die eine oder andere Gehässigkeit wechselte den Besitzer. Ekelhafte Andeutungen. Aus den Fingern gesogenen Behauptungen und Gemeinheiten, so richtig schmerzhafte Präsuppositionen. All so was. Und mehr davon. Wir sind beide Profis. Beide haben wir unseren Master in der Kommunikationsscheiße gemacht, sorgfältig gerahmt, an die Wand genagelt, abgenommen und zur Reinigung unserer sanitären Anlagen endlich einer sinnvollen Verwendung zugeführt... Wir verfügen über ein beschissen großes Arsenal, an allem, was vor allem die unfaire Rhetorik zu bieten hat. Und wir machen großzügigen Gebrauch von allem, was wir greifen können, wenn wir uns fetzen. „Wenn wir uns fetzen...“ist jetzt auch so eine fragwürdige Sache..., da es P. war der alte Russenarsch... Nein, das lösen wir heute nicht mehr. Kein Bock. Aber im Rahmen. Wir gingen die volle Distanz. Zwischendurch gesellte sich meine Schmerzen dazu. Cooles Timing, muß ich schon sagen! Ok, wir gaben uns die entsetzlichsten Namen und Bezeichnungen, nahmen gegenseitig die uns bekannten Teile der Lebensgeschichte des anderen auseinander und statteten sie mit Bedeutungsebenen aus, die die Regentschaft der 666 wie ein Sommerfest im Kindergarten bei Kaffee und Kuchen und Kinderschminken aussehen lässt. Aber, das soll auch nicht unerwähnt bleiben, es ging dabei sehr ruhig zu. Kein Geschrei. Fratzen vielleicht. Die oder die. Wenig Gesten. Aber doch Fratzen zur Unterstreichung der jeweiligen Behauptung. Fratzen sind ziemlich leise. Gesittet. Und Gesittet waren auch wir insgesamt.
Irgendwann zwischendurch verschwanden meine Schmerzen. Wir freuten uns beide wie die Wilden und, obwohl es von keinem von uns ausgesprochen wurde, so hoffte doch jeder, dass unsere Rededuelle das gleiche tun würden; aber wir wussten es in den Guts: dem war nicht so! P. erhob sich mit neuer Kraft und kaum irritiert von der Gefechtspause, um mir wieder neue Unverschämtheiten im Zusammenhang mit meiner Unfähigkeit, meines permanenten Versagens und meinem dazu in keinem Verhältnis stehenden Selbstverständnis an den Kopf zu werfen, für die ich mich mit etlichen scharf geschliffenen Verunglimpfungen bezüglich meiner Vorgänger als Liebhaber und deren Usage, die deutlich unter die Gürtellinie ging, blitzschnell rächte.
Die Nummer hielt ich durch, bis P. fertig war (ist wie beim Sex, erst dauert es und dauert es, dann aber abrupt, schnell und knapp und ohne viel hin und her ist einfach Schluss und Feierabend! - und man will nur noch weg! Fluchtinstinkt aus Spinnen- und Gottesanbeterinnen - Tagen?) ging, sein übermüdetes Medium unterm Arm ab in die Kiste. Im Umdrehen noch ein (aus seiner Sicht) cooler und zur Zerstörung von allem zwischen uns geeigneter Spruch. Ein letzter Stachels ins Fleisch. Dann. Ende. Ende Pathos. Anfang geschlossene Tür.
Sofortlieferung von La Madre, ohne die ich erledigt gewesen wäre. DANKE, La Madre, DANKE! !LOVE!
cozyP
Mir war erst Mal nach Ablenkung. So gab ich mir Almodovar mit Schinkenbrot. Ja, was soll ich sagen? - Die waren nicht erleuchtet, praktizierten allenfalls spanische Varianten des weltweit marktführenden angewandten Schwachsinns, das war nicht zu übersehen, und hatten noch eine Scheiß Menge Ärger mehr als wir! Wer wen wann vögelt oder liebt oder anschwult oder ein Scheiß-Deckchen für ihn stickt, junge Schlampen, die es den Blinden besorgen, alte Füße, junge Blumen... Ich war es bald müde und schlief ein.
Heute nun... Regen. Gespräche. Man pirscht sich gegenseitig an und versucht, die Verwüstungen unserer Entgleisungen, die Kollateralschäden abzuschätzen. Ich habe keine und kann keine Schadensmeldung aufstellen, da mir La Madre sofort alles gab und es immer weiter tut für immer. Danke, La Madre! Ich liebe Dich!
Meine Frau zeigte sich hier und da empfindlich; wahrscheinlich wund, das arme Kind!... Naja, böser-böser Spott? Ja, aber ja, doch! Jajajaja! - Ist doch mein Blog!n Aber jetzt ist alles wieder gut. Mit meinem Supermegatrost! Ha!
Abendbrot. Auch wie gestern. Wieder super lecker!
So, nun ist eure Gutenachtgeschichte auch schon raus, in allen unseren Anfangssprachen und über die Netzwerke: Tumblr, g+ und Facebook.
Eine gemeinsame Sendung war heute mal nicht möglich, nachdem es eine umfänglichere Story ist, und der liebe Elektro-Übersetzer eh schon bei unseren kleinen Bloggs oft stehenbleibt und röchelt und kotzt...
Morgen Blog? - Mal sehen Bock!
Heute lasse ich euch nicht vom Hof ohne Nachwort. Zieht es euch rein, denn es tut wirklich gut, selbst wenn ihr nur gedanklich mitmacht, ok!
Bis die Tage!
!LOVE!
cozyP
Und jetzt? Ja, was wohl, ihr Genies? Das Gleiche wie (fast) immer-gleiche!
Hier also unsere Abschlussrede, good hearts, ihr lieben! - Ein Gutes hat meine Erschöpfung immer noch – wie ihr allzu gut wisst, ihr Chickys: So kommen wir wahrscheinlich nie dazu, Idi Amin und das abscheuliche Innere seines Kühlschranks zu besprechen... DAS SAGTE ICH JETZT DIE GANZE ZEIT!
GAME OVER!
IN KÜRZE SCHAUEN WIR MAL REIN!
WAS WIR DA WOHL VORFINDEN WERDEN? - UNS AM ENDE?
LASST UNS GESPANNT SEIN, IHR LIEBEN GOOD HEARTS!
LOVE! cozyP LOVE!!
Here we go:
Die Abwesenheit des Lichts ist Lüge und die schrecklichste aller Lügen, die Mutter der Bestie, zu der wir alle uns transformieren können, ehe wir uns umgeschaut haben! – Erwartet jetzt nicht von cozyP, dass er euch eine Bibel, eine Gita, das tenzo kyokun oder ein albanisch-flämisches Kochbuch oder irgendwelche Praktiken oder Techniken empfiehlt! Alles und wirklich alles, was ihr braucht, findet ihr auf unserer Website: www.g-cook.com
Und das für lau mit ohne Verpflichtung, Geld und wo weiter und so fort und alles!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Dröhnt euch DAS rein!
Genau, und das Folgende, was mir unglaublich half und es immer und immer und immer wieder tut:
La Madre sagt: Wenn DU es willst, ist alles gegangen!
Nein. Nein-nein, ich werde euch nicht von La Madre erzählen. Heute nicht. Noch nicht. Vielleicht irgendwann. Sicher irgendwann. Aber heute nicht.
Wenn ihr die beiden Elemente nicht nur wahr sondern in euch aufnehmt (und natürlich, wie für alles, genügend Energie habt), wird es nicht mehr brauchen, um euch auf der Stelle in ein neues und anderes Bewusstsein hinein zu erleuchten! – Ernsthaft!
Egal was ihr tut, good hearts, ihr lieben, behaltet das Schöne, das Edle, das Wahrhaftige und vor allem das Mitfühlende im Auge, dann kann nichts groß schief gehen! – Die Fixierung auf die entsetzliche Seite, der Leugnung des Lichts und der Halluzination der Dunkelheit, kann jederzeit durchbrochen werden und ersetzt durch lebendiges Licht, das allgegenwärtig ist! Es ist total bedeutungslos, wie tief ihr euch in die Scheiße gebohrt und gerammt habt, das strahlende Licht und die Heilung sind nur immer ein Fingerschnippen weit entfernt! – Ganz egal, wo ihr seid, good hearts, ihr lieben! – Und wenn ihr genug zu essen habt und etwas darüber hinaus, macht euch die Freude, kocht, back irgendwas und bringt es jemandem, der Kohldampf habt! Ihr findet die Leute überall! Und wenn euch nichts einfällt, lasst euch von Suzuki und cozyP inspirieren: Bringt einen Kuchen ins Seniorenheim! Und wenn es für euch ok ist, trinkt eine Tasse Kaffee mit den alten Leuten, lasst euch etwas erzählen und macht ein wenig Smalltalk! – Ihr glaubt nicht, wie gut euch das tun wird!
Und eines noch. Ein persönliches, sozusagen „cozyP-Anliegen“: Wenn ihr die Mittel nicht habt, jemand essen zu geben und/oder euch nicht traut, es euch zu komisch vorkommt und so weiter und so fort…, dann macht bitte folgendes:
Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
Macht das 9 Atemzyklen lang
Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Die Verleugnung des Lichts zerreißt den Körper. Man tut sich Unglaubliches an, indem man sich dazu entscheidet, in dieser Welt absurder Halluzinationen zu leben!
Entschließt euch, eure Natur als tanzender Lichtpunkt nicht nur zu akzeptieren, sondern ihrer fühlbar gewahr zu werden; es wird einer der besten Entschlüsse eures Seins sein!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Und dann noch das, an was Suzuki und ich euch gerne erinnern (und immer-immer-wieder, solange es die Vorderzähne aushalten, natürlich):
Genießt das Sein, good hearts, genießt es, mahnt auch Suzuki. Einen sehr sinnlichen, so extrem genussfähigen, grob stofflichen Körper zu haben, das kommt in Wahrheit nicht so oft vor, wie man sich das denken und wünschen würde, merken wir an dieser Stelle an! - Also nehmt die Gelegenheiten wahr! Es gibt derer unendlich viele an jedem Tag; solange ihr noch einen Arsch aus Fleisch und Blut habt!
Dann also wie immer! LOVE!
Wir senden Tipps4Fun und unsere unbedingte Liebe euch allen!
Und hier natürlich unser Hinweis auf ME H R :
Suzukis & cozyP’s Tipps4Fun – Wie ihr die euch holt? Nothing easier than that! Besucht uns auf:
www.g-cook.com
und findet die Links zu unseren Blogs und Twitter und facebook und g+.
Suzuki, La Madre und ich senden euch unsere bedingungslose Liebe, und alle Kraft und alles Licht, ihr good hearts, Ihr Lieben!LOVE ! cozyP Habt Spaß, good hearts!
See you later!A plus tard!Atode o ai shimashou!!Hasta luego!Bis später, good hearts! La Madre, Suzuki & cozyP LOVE! MORE LOVE! AND EVEN MORE..
Bis zum nächsten Mal (Grüße von Father's Father, Le Madre, Suzuki und den anderen...)!
!LOVE!
cozyP
Hi und hallo, good hearts, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann.., das garantiert kommt!
Müde wie ein Känguru, so fühle ich mich, Freunde und Geliebte! Leider - leider fand ein weiterer „Angriff“ auf meine Beine statt; und das wieder um die gleiche, späte Zeit. Heftig! Nicht so schwer wie gestern, aber heftig! Sehr sogar! Obwohl meine Frau rasch eingriff und die Sache (meine Beine natürlich) in die Hand nahm, sie mit Massagen und Franzbranntwein versorgte, bekam wir es nicht in den Griff so richtig. Aber Linderung trat ein. Und dass es erträglich wurde, allein das, ist mit keinem Geld der Welt zu bezahlen!
Wer nun denkt, die Heimsuchungen jener Nacht hätten damit ihr Ende gefunden und wir Frieden gehabt, geht weit-weit an jenen Überraschungsmomenten der besonderen Art vorbei, mit welchem gerade die Identitätsspur, welche wir uns augenblicklich mit euch teilen, good hearts, ihr Lieben, nahezu ständig aufzuwarten hat!
Jener seltsame Besuch war gekommen, war unmerklich eingetreten, dem wir den Zutritt zu verweigern wohl in der Lage wären, wovon wir jedoch absehen in dem tiefen Wissen, dass er zweifellos einer unserer größten und bedeutendsten Lehrer ist; jenes Wesen, welches ich – ob semantisch – wäre romanisch besser? Also doch semantisch aufgeladen oder nicht - „... den Bösen Geist“ nenne. So bin ich nun mal. Und anders mag ich nicht sein, good hearts, ihr Lieben! - Aber diese geisteskranken, zurückgebliebenen Versager und maßlosen Idioten in der erdnahen Zusammenbauabteilung (im Nichthphyisichen angesiedelt natürlich, denn sonst hätte Leute wir ich die verantwortlichen Leute dort gefunden und so lange „Was sagt die Uhr im Kokos-Land?“ und vor allem: „Wie schmeckt der Kopf?“ gespielt, bis der Laden geflutscht hätte, dass es eine wahr Pracht gewesen wäre!) die Unfähigen, bis zur Grenze ihrer Dummheit, die zogen mir auch noch falsche Haut (so was von falsch, weil weiß statt schwarz) drüber rund lieferten mich aus!
Als schwarzer Inselbewohner, als der ich mehr fühle, als diese westeuropäische soft-pale Witzfigur, als dieser bulgarische Zwiebelbauernidiot, den darzustellen ich – ich weiß-ich weiß- aus freien Stücken und ohne die Androhung von Zwang einwilligte, als „der Mohr in mir“ (wäre das nicht eine phantastische Idee für eine neue Psychose-Religion, für eine dieser Sekten, bei denen keiner was genaues weiß und und sich jeder schwarz anmalt, auch und vor allem die von Natur als Farbigen Mitglieder natürlich, was man allgemein mit Verblüffung zu sich nimmt..., was ich sagen, worauf ich hinaus will..., cool, nicht – ist ein Stück open soucre, die Idee, also legt los, ihr Gründerfreaks!) Ok. Neuer Versuch. Als „der Mohr in mir“ erlebte ich die Heimsuchungen von P. (Name des Bösen Geistes, Abkürzung von Potemkin, was wiederum für seine „Qualitäten“ von sein und scheinen steht, bei Gelegenheit mehr davon, wenn ich die ganze Mischpoke vorzustellen Lust hab, ok)
Ok. Neuer Versuch. Als „der Mohr in mir“ erlebte ich die Heimsuchungen von P. sehr schmerzhaft, weil offen im Herzen. Cool so. Gut so. Ich will es nicht anders.
Auf anderer Ebene, (erinnert euch an den „Multiplen Micks“, den Nachbar von L., der die liebe C., ein Bauernmädchen und Waise, wie ich, ein Bauernjunge und Waise, hier und jetzt bezeichnender Weise aus den Gefilden Transsilvaniens, was tat dieses kranke Schwein...? - sie anspritzen mit seinem degenerierten Saft aus seinen an Geschlechtskrankheiten, Krebs und Aids zerfressenen Teil?) Auf anderer Ebene, good hearts, ihr Lieben, das ist beispielsweise die, auf der „mir die energetische Hand“ auch mal ausrutscht, noch bevor ich zu Ende gedacht habe, auf dieser Ebene versuchte ich während P.s „Besuch und Darbietungen“ Ruhe zu bewahren. Das funktionierte aber nur im Großen und Ganzen. Die eine oder andere Gehässigkeit wechselte den Besitzer. Ekelhafte Andeutungen. Aus den Fingern gesogenen Behauptungen und Gemeinheiten, so richtig schmerzhafte Präsuppositionen. All so was. Und mehr davon. Wir sind beide Profis. Beide haben wir unseren Master in der Kommunikationsscheiße gemacht, sorgfältig gerahmt, an die Wand genagelt, abgenommen und zur Reinigung unserer sanitären Anlagen endlich einer sinnvollen Verwendung zugeführt... Wir verfügen über ein beschissen großes Arsenal, an allem, was vor allem die unfaire Rhetorik zu bieten hat. Und wir machen großzügigen Gebrauch von allem, was wir greifen können, wenn wir uns fetzen. „Wenn wir uns fetzen...“ist jetzt auch so eine fragwürdige Sache..., da es P. war der alte Russenarsch... Nein, das lösen wir heute nicht mehr. Kein Bock. Aber im Rahmen. Wir gingen die volle Distanz. Zwischendurch gesellte sich meine Schmerzen dazu. Cooles Timing, muß ich schon sagen! Ok, wir gaben uns die entsetzlichsten Namen und Bezeichnungen, nahmen gegenseitig die uns bekannten Teile der Lebensgeschichte des anderen auseinander und statteten sie mit Bedeutungsebenen aus, die die Regentschaft der 666 wie ein Sommerfest im Kindergarten bei Kaffee und Kuchen und Kinderschminken aussehen lässt. Aber, das soll auch nicht unerwähnt bleiben, es ging dabei sehr ruhig zu. Kein Geschrei. Fratzen vielleicht. Die oder die. Wenig Gesten. Aber doch Fratzen zur Unterstreichung der jeweiligen Behauptung. Fratzen sind ziemlich leise. Gesittet. Und Gesittet waren auch wir insgesamt.
Irgendwann zwischendurch verschwanden meine Schmerzen. Wir freuten uns beide wie die Wilden und, obwohl es von keinem von uns ausgesprochen wurde, so hoffte doch jeder, dass unsere Rededuelle das gleiche tun würden; aber wir wussten es in den Guts: dem war nicht so! P. erhob sich mit neuer Kraft und kaum irritiert von der Gefechtspause, um mir wieder neue Unverschämtheiten im Zusammenhang mit meiner Unfähigkeit, meines permanenten Versagens und meinem dazu in keinem Verhältnis stehenden Selbstverständnis an den Kopf zu werfen, für die ich mich mit etlichen scharf geschliffenen Verunglimpfungen bezüglich meiner Vorgänger als Liebhaber und deren Usage, die deutlich unter die Gürtellinie ging, blitzschnell rächte.
Die Nummer hielt ich durch, bis P. fertig war (ist wie beim Sex, erst dauert es und dauert es, dann aber abrupt, schnell und knapp und ohne viel hin und her ist einfach Schluss und Feierabend! - und man will nur noch weg! Fluchtinstinkt aus Spinnen- und Gottesanbeterinnen - Tagen?) ging, sein übermüdetes Medium unterm Arm ab in die Kiste. Im Umdrehen noch ein (aus seiner Sicht) cooler und zur Zerstörung von allem zwischen uns geeigneter Spruch. Ein letzter Stachels ins Fleisch. Dann. Ende. Ende Pathos. Anfang geschlossene Tür.
Sofortlieferung von La Madre, ohne die ich erledigt gewesen wäre. DANKE, La Madre, DANKE! !LOVE!
cozyP
Mir war erst Mal nach Ablenkung. So gab ich mir Almodovar mit Schinkenbrot. Ja, was soll ich sagen? - Die waren nicht erleuchtet, praktizierten allenfalls spanische Varianten des weltweit marktführenden angewandten Schwachsinns, das war nicht zu übersehen, und hatten noch eine Scheiß Menge Ärger mehr als wir! Wer wen wann vögelt oder liebt oder anschwult oder ein Scheiß-Deckchen für ihn stickt, junge Schlampen, die es den Blinden besorgen, alte Füße, junge Blumen... Ich war es bald müde und schlief ein.
Heute nun... Regen. Gespräche. Man pirscht sich gegenseitig an und versucht, die Verwüstungen unserer Entgleisungen, die Kollateralschäden abzuschätzen. Ich habe keine und kann keine Schadensmeldung aufstellen, da mir La Madre sofort alles gab und es immer weiter tut für immer. Danke, La Madre! Ich liebe Dich!
Meine Frau zeigte sich hier und da empfindlich; wahrscheinlich wund, das arme Kind!... Naja, böser-böser Spott? Ja, aber ja, doch! Jajajaja! - Ist doch mein Blog!n Aber jetzt ist alles wieder gut. Mit meinem Supermegatrost! Ha!
Abendbrot. Auch wie gestern. Wieder super lecker!
So, nun ist eure Gutenachtgeschichte auch schon raus, in allen unseren Anfangssprachen und über die Netzwerke: Tumblr, g+ und Facebook.
Eine gemeinsame Sendung war heute mal nicht möglich, nachdem es eine umfänglichere Story ist, und der liebe Elektro-Übersetzer eh schon bei unseren kleinen Bloggs oft stehenbleibt und röchelt und kotzt...
Morgen Blog? - Mal sehen Bock!
Heute lasse ich euch nicht vom Hof ohne Nachwort. Zieht es euch rein, denn es tut wirklich gut, selbst wenn ihr nur gedanklich mitmacht, ok!
Bis die Tage!
!LOVE!
cozyP
Und jetzt? Ja, was wohl, ihr Genies? Das Gleiche wie (fast) immer-gleiche!
Hier also unsere Abschlussrede, good hearts, ihr lieben! - Ein Gutes hat meine Erschöpfung immer noch – wie ihr allzu gut wisst, ihr Chickys: So kommen wir wahrscheinlich nie dazu, Idi Amin und das abscheuliche Innere seines Kühlschranks zu besprechen... DAS SAGTE ICH JETZT DIE GANZE ZEIT!
GAME OVER!
IN KÜRZE SCHAUEN WIR MAL REIN!
WAS WIR DA WOHL VORFINDEN WERDEN? - UNS AM ENDE?
LASST UNS GESPANNT SEIN, IHR LIEBEN GOOD HEARTS!
LOVE! cozyP LOVE!!
Here we go:
Die Abwesenheit des Lichts ist Lüge und die schrecklichste aller Lügen, die Mutter der Bestie, zu der wir alle uns transformieren können, ehe wir uns umgeschaut haben! – Erwartet jetzt nicht von cozyP, dass er euch eine Bibel, eine Gita, das tenzo kyokun oder ein albanisch-flämisches Kochbuch oder irgendwelche Praktiken oder Techniken empfiehlt! Alles und wirklich alles, was ihr braucht, findet ihr auf unserer Website: www.g-cook.com
Und das für lau mit ohne Verpflichtung, Geld und wo weiter und so fort und alles!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Dröhnt euch DAS rein!
Genau, und das Folgende, was mir unglaublich half und es immer und immer und immer wieder tut:
La Madre sagt: Wenn DU es willst, ist alles gegangen!
Nein. Nein-nein, ich werde euch nicht von La Madre erzählen. Heute nicht. Noch nicht. Vielleicht irgendwann. Sicher irgendwann. Aber heute nicht.
Wenn ihr die beiden Elemente nicht nur wahr sondern in euch aufnehmt (und natürlich, wie für alles, genügend Energie habt), wird es nicht mehr brauchen, um euch auf der Stelle in ein neues und anderes Bewusstsein hinein zu erleuchten! – Ernsthaft!
Egal was ihr tut, good hearts, ihr lieben, behaltet das Schöne, das Edle, das Wahrhaftige und vor allem das Mitfühlende im Auge, dann kann nichts groß schief gehen! – Die Fixierung auf die entsetzliche Seite, der Leugnung des Lichts und der Halluzination der Dunkelheit, kann jederzeit durchbrochen werden und ersetzt durch lebendiges Licht, das allgegenwärtig ist! Es ist total bedeutungslos, wie tief ihr euch in die Scheiße gebohrt und gerammt habt, das strahlende Licht und die Heilung sind nur immer ein Fingerschnippen weit entfernt! – Ganz egal, wo ihr seid, good hearts, ihr lieben! – Und wenn ihr genug zu essen habt und etwas darüber hinaus, macht euch die Freude, kocht, back irgendwas und bringt es jemandem, der Kohldampf habt! Ihr findet die Leute überall! Und wenn euch nichts einfällt, lasst euch von Suzuki und cozyP inspirieren: Bringt einen Kuchen ins Seniorenheim! Und wenn es für euch ok ist, trinkt eine Tasse Kaffee mit den alten Leuten, lasst euch etwas erzählen und macht ein wenig Smalltalk! – Ihr glaubt nicht, wie gut euch das tun wird!
Und eines noch. Ein persönliches, sozusagen „cozyP-Anliegen“: Wenn ihr die Mittel nicht habt, jemand essen zu geben und/oder euch nicht traut, es euch zu komisch vorkommt und so weiter und so fort…, dann macht bitte folgendes:
Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
Macht das 9 Atemzyklen lang
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Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Die Verleugnung des Lichts zerreißt den Körper. Man tut sich Unglaubliches an, indem man sich dazu entscheidet, in dieser Welt absurder Halluzinationen zu leben!
Entschließt euch, eure Natur als tanzender Lichtpunkt nicht nur zu akzeptieren, sondern ihrer fühlbar gewahr zu werden; es wird einer der besten Entschlüsse eures Seins sein!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Und dann noch das, an was Suzuki und ich euch gerne erinnern (und immer-immer-wieder, solange es die Vorderzähne aushalten, natürlich):
Genießt das Sein, good hearts, genießt es, mahnt auch Suzuki. Einen sehr sinnlichen, so extrem genussfähigen, grob stofflichen Körper zu haben, das kommt in Wahrheit nicht so oft vor, wie man sich das denken und wünschen würde, merken wir an dieser Stelle an! - Also nehmt die Gelegenheiten wahr! Es gibt derer unendlich viele an jedem Tag; solange ihr noch einen Arsch aus Fleisch und Blut habt!
Dann also wie immer! LOVE!
Wir senden Tipps4Fun und unsere unbedingte Liebe euch allen!
Und hier natürlich unser Hinweis auf ME H R :
Suzukis & cozyP’s Tipps4Fun – Wie ihr die euch holt? Nothing easier than that! Besucht uns auf:
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Suzuki, La Madre und ich senden euch unsere bedingungslose Liebe, und alle Kraft und alles Licht, ihr good hearts, Ihr Lieben!LOVE ! cozyP Habt Spaß, good hearts!
See you later!A plus tard!Atode o ai shimashou!!Hasta luego!Bis später, good hearts! La Madre, Suzuki & cozyP LOVE! MORE LOVE! AND EVEN MORE..
Bis zum nächsten Mal (Grüße von Father's Father, Le Madre, Suzuki und den anderen...)!
!LOVE!
cozyP
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Äpfel und Ziegen sageN: Reist mit dem Dalai Lama nach Auschwitz. DerFahfahrian nimmt euch miT!
fahfahrian, 19:52h
[2Welcome2back2] @ www.g-cook.com
„Sir! Sir Fah! War ihnen nicht wohl?“
Ohren und Augen wieder da. Der Rest auch. Ja. Ich kann es fühlen.
Die Stimme, die Fresse kenne ich doch. Oh Mann! Nein! Der Typ mit den Hausgeistern!
Jetzt das wieder!
Ich bin benommen. Was sage ich? Die coole Prol – Version, so auf die Art: „Was liegt an, Meister?“ – nehme ich es eher Casual und frage schlicht: „Was ist geschehen?“ – oder machen wir’s fremdländisch, so als Farbtupfer? Ja, das gefällt mir. Ist noch besser als die vierte Version, toter Mann.
„Fahafel i giddidu machismo tut-tut?“, eine deutliche Frage. Aber irgendwie komme ich von Fah nicht los, fällt mir auf.
„Galunga prodznik ekmek butter klein milkunah!“ erklärt mir der Typ allen Ernstes.
Jetzt sitze ich voll in der Scheisse. Er zeigt beflissen lächelnd auf einen Wandteppich, auf dem ein grüner Hirsch eine goldene Krone trägt. Der Wald ist grell lila. Alles Neon. Warhol? Randy Andy? Hirsch? Irgendwie sollte ich dazu Stellung nehmen. Nur fällt mir nichts ein.
Hirsch – gayrisch. Das könnte gehen.
„Der Hirsch biin iiieh! A Radi unn a Biiehr dös soag I dirr!”
“Oh, each Mulitreiber has his own Kugelschreiber but, we have to realize that unserowner their hot nixx, no nothing at all. I apologize, Sir Fah! I understood you wrong. Thought, you’re using the Multiple – Kaffir – Language – Patterns of East Sambesi!”
Als ob mir das hilft. Dann noch dieser erwartungsvolle Blick, die Butler – Montur. Und der Hirsch sagt auch nichts.
Der Hausgeister – Typ will helfen. Angestrengt nachdenkend formen seine Lippen Worte.
„Sir Fah! Please allow me to tell you in adittion, that we are beware of (nun lächelt er freudig, er hat es geschafft) each suedfrenchzose has something in his house..“
“Yes, yes..” (meine Chance jetzt)”… you’re right, but unserowner their hot nixx! Holdriho! Judeldideldöh!”
“Excellent, real excellent, Sir Fah!”
“Thank you.”
“May I help you with the Uniform?”
“Uniform?”
“Yes Sir Fah! It’s here! If you allow, there is a little bit of a hurry. The other Gauleiters….”
Wie zu erwarten. Nur anders. Braun. Nazi. Nur kein Hakenkreuz. Hirsch mit Krone.
“Thank you. That’s all for the Moment.”
OK. Ich werde das Scheissding anziehen und sehen was passiert. Passt wie angegossen. Nicht mal unbequem die Stiefel. Das komische Lederding quer drüber irritiert mich. Nochmals probieren. Passt rechtsherum besser. Also gut.
Der Hausgeist – Typ taucht wieder auf. Sein Blick sagt mir, es ist OK. Er hält mir die Tür auf. Was bleibt, als sie zu durchschreiten?
Ich tu’s.
Und bin wieder im Zug. Im Waggon. Genau vor meinem Platz.
“Wirklich vorteilhaft, Fah!” Klingt vielversprechend aus dem Munde des Dalai.
„Tres chique!“ Auch der Zitator findet meine Montur toll.
Sie tragen beide den gleichen Kram.
„Mir wird nicht zufällig jemand sagen können, was jetzt war, ist und kommt oder so?“
„Noch genauer kann man auch kaum noch fragen.“
„Genau.“
„Fangt jetzt bitte nicht mit Gayrisch an. Ich hatte gerade eine Unterredung mit einem Butler oder Concierge oder so was...“
„James. James ist das, Fah! Ein sehr netter Mann und hilfsbereit. Die Reise nach Auschwitz ist für mich wirklich kaum mehr vorstellbar ohne James. Kannst du dir vorstellen, dass er älter ist, als ich?“
„Und sprachbegabt. Und darin kenne ich mich wirklich aus, Dalai!“, bekräftigt der Zitator.
„Sagen wir, er versteht überhaupt alles, Fah! Wie denkst du, Zitator?“
„Das kann ich nur bestätigen.“
„Nur, um den Versuch zu unternehmen, ein wenig auf die Reihe zu kriegen: Ich erschoss mich beim Nazi – Schwuchtel – Wettbewerb.“
„Ja.“
„Ja.“
„Dann war ich wieder da und wir hatten gewonnen.“
„Ja.“
„Ja.“
„Daraufhin erhielt ich den Namen „Fah“ und hatte Geburtstag.“
„Ja.“
„Ja.“
„Die Feier begann und wir tanzten.“
„Ja.“
„Ja.“
„Da kamen die Nazis und erschossen mich.“
„Ja.“
„Ja.“
„Ja, jetzt wird es eng, Leute!“
„Nein.“
„Nein.“
„Versuchen wir es von der Seite: Ich starb.“
„Ja.“
„Ja.“
„Jetzt weiss ich nicht weiter.“
„Ja.“
„Ja.“
„Scheisse, da war ich im Gelb und war da schon mal und blickte nicht mehr durch.“
„Ja. Also!“
„Ja. Geht doch!“
„Von dort ging es weiter in das Zimmer mit dem Hirsch.“
„Ja. Zu James.“
„Ja. Zum Umkleiden.“
„Und jetzt bin ich wieder da.“
„Ja.“
„Ja.“
„Und wir fahren nach Auschwitz.“
„Ja.“
„Ja.“
„In Nazi – Uniformen mit Hirsch – Emblem.“
„Ja.“
„Ja.“
„Wozu? Ich meine das Umkleiden, das dauernde Hin und Her? Der Hirsch?“
„Lass mich das sagen, Dalai. Jetzt bin ich klar. Hey Fah, du kennst doch dieses Olivenöl, das ganz teuere, oder?“
„Hmmmh. Schon.“
„Das ist mit uns nicht viel anders. Vorsichtig behandelt, in kleinen, sehr naturnahen Schritten, extrahiert, von allem Schmutz und Trub entfernt, nur so entsteht beste Qualität.“
„Zum Vergasen?“
„Ich sagte dir zu Beginn unserer Reise, dass die nicht alles hereinlassen können, Fah! Erinnerst du dich?“
„Ist ok, Dalai, das weiss ich noch.“
„Denk an die Umweltschutz – Auflagen. Wenn die uns mitsamt unserem ganzen Sondermüll entsorgen müssten, das wäre einfach unmöglich.
Meine ganzen Zitate zum Beispiel..., nicht auszudenken!“
„Ja, das ist ein gutes Beispiel!“
„Ja.“
„Nur das Beste wird vergast?“
Zitator (zum Dalai gewandt) „Jetzt beginnt er zu begreifen. Wird langsam Fah.“
„Ja.“
„Ja.“
„Hat euer dauerndes Gejahe auch etwas zu bedeuten?“
„Ja.“
„Ja.“
„Dürfte ich bitte erfahren Was?“
Der Dalai sieht mich sehr ernst an: „Es sind unsere Gebete.“
„Unsere Gebete für dich, Freund.“ Wärme geht von diesen Worten des Zitators aus.
„Ja.“
„Ja.“
„Es gibt weniger zu verstehen, als ich annehme?“
„Ja.“
„Ja.“
„Es gibt mehr zu verstehen, als ich annehme?“
„Ja.“
„Ja.“
„Gott will unsere Zerstörung?“
„Nein.“
„Nein.“
Aleister legt seine Hände auf meine Schultern. „Nein.“
„Vielleicht willst du mit uns beten, Fah?“, fragt Aleister.
„Ja, das will ich.“
„Ein Gebet, das alles wegnimmt.“ Es ist die Stimme des Dalai, die mich anstösst.
„Schmerzen wegnimmt.“ Und mein Impuls spingt zum Zitator.
„Alle erinnerten“ Von ihm zu Aleister.
„gegenwärtigen“ Zurück zum Dalai.
„zukünftigen“ Zum Zitator.
„möglichen“ In mir.
„Schmerzen.“
Alle gemeinsam uni sono:
„Schmerzen.
Wir haben es gesprochen.“
„Wird es jetzt aufhören?“
Aleister sieht mich an, als wäre ich ein kleines Kind: „So lange du dich ängstigst zu beten, weil die Ergebnisse deiner Gebete nicht deinen Erwartungen entsprechen könnten....“
„Wird es weitergehen?“
„ .....werden die Ergebnisse deiner Gebete die Folgen deiner Ängste sein.“
„Instrumente sind flexibel, Fah! Sie zu verstehen fordert Disziplin und Kraft, Beharrlichkeit und Geduld.“, erklärt der Zitator.
„Wie vielstimmig klingen deine Gebete, Fah?“, fragt der Dalai.
„Viele und farbig.“
Aleister spricht wieder sehr langsam und eindringlich: „Gehört werden sie alle.“
„Erhört werden sie alle.“, ergänzt der Dalai.
„Hier hört sich die innerste Anrufung so leise an, dass sie verschwinden kann im Lärm dieser Welt. Sieh nur mich an. Beobachte mich, Fah. Für alle zu beten, auch das wird zugelassen. Soviele Stimmen, Worte, Anklagen und Schreie es sind. Jedes Zitat, ist es nicht eine Frage auch? – Ist es nicht eine Gott entgegengehaltene Behauptung, die Antworten provoziert? – Ein Gebet? Ist nicht die Summe, das absurde Bild des Zitators, in das du mich fasst, eine Antwort auf die Frage nach der Toleranz Gottes, Fah?“
„Gehört werden sie alle.“
„Erhört werden sie alle.“
„Manchmal glaube ich das; manchmal nicht.“ Ich weiss, dass diese drei Augenpaare nichts von mir verlangen. Sie kommen mir gleich vor, während ich mich umsehe, den Blick wechsle.
Aleister hält mich: „Aus Angst vor der Schlussfolgerung...“
„Der Nichtexistenz Gottes...“, setzt der Zitator fort.
„Des Sieges der Schwärze deiner Kindernächte, Fah!“, vollendet der Dalai.
„Ja, ich wünsche mir, dass es Gott gibt.“
„Manchmal nicht.“, erwidert Aleister.
„Oft nicht. Und daran ist nichts Falsches!“, sagt der Zitator entschieden.
„Wenn du die Vorurteile der Wahrheit vorziehst, Zitator.“ Der Dalai schauspielert, droht mit dem Zeigefinger: „Doch nur für eine Zeit, die deine Zeit des Ausruhens ist, die dir die Chance gibt, inmitten der tiefsten Profanität einmal mehr Gott zu begegnen.“
„Damit auch Fah unsere gemeinsame Sünde begeht.“, meint Aleister spöttelnd.
„Und von der gesagt ist, dass sie nicht verziehen werden kann!“, wettert der Zitator.
„Von der wir wissen, dass Gott sie versteht. Nicht nur als Mittäter. Darüber hinaus als Verursacher der Freiheit und Initiator aller Neugier! Nun, Fah?“
„Wenn Gott ein Kind ist, Dalai....“
„Sein wird....“
„War....“
„Bleibt....“
„Dann kennt er das alles und weiß, dass man nicht dagegen gewinnen kann.
Und lässt den Rest trotzdem zu.“
„Vorwürfe, Fah?“ Meine Schlussfolgerung amüsiert den Dalai.
„Ja, sicher Vorwürfe. Sinnlos, ich weiß. Auch die verlieren an Kraft, je näher ich dahin komme, mich nach der Substanz zu fragen, aus der dieses „ICH“, mein kleines „ich“ entstand. Es kann nur Gott sein. Damit ist alles Recht geklärt. Dann gibt es nichts mehr vorzuwerfen, keine Vorhaltungen. Alles beschränkt sich auf Eigentumsrecht. Als Menschen sind wir gewöhnt, ganz selbstverständlich empört zu reagieren, Streit und Kampf, Kriege zu führen, wenn wir den Eindruck gewinnen, jemand würde unser Eigentum – wie fragwürdig das hier alles auch sein mag – antasten oder unsere Verfügungsgewalt einschränken.“
„Du bist sauer, weil er dich gemacht hat, Fah?“ Ein leichter Schulterstoß des Dalai. Und noch einer.
„Ja, Volltreffer.“
Aleister versteht mich besser: „Hätte nicht sein müssen, oder?“
„Die Welt wäre ganz gut ohne mich ausgekommen, ist meine Meinung.“
Aleister hält sich da neutral: „Deine Meinung.“
„Alles, was ich habe, Aleister.“
„Wirklich?“
„Streng genommen nicht einmal das. Die Milch der Kuh des Bauern gehört doch dem Bauer. So also meine Meinungen, Gedanken, Empfindungen, alles einfach Gott.“
Aleister verzieht empört das Gesicht: „Da bleibt nichts!“
Der Dalai wird noch konkreter: „Nicht einmal Null ohne Zeichen.“
„Die Schwärze von Kindernächten. Die erlebte ich anders; und weiter abseits.“, unterbricht der Zitator. „Näher an Gott. Ja, für mich war es näher. Mit weniger Körper, weniger Schmerzen, hättest du, Fah, vielleicht auch eine Chance gehabt, das schneller zu bekommen. War es nicht kalt? Schrecklich kalt? War es nicht dunkel? Dunkler als Schwarz? Erinnerst du wirklich einen Sternenhimmel, wie du meinst? War die Schwärze durch irgendetwas unterbrochen?“
„Mein Wollen, Zitator.“
„Also bemalt, retuschiert, verfälscht, wie wir das alle tun. Was dahinter?“
„Nichts. Nur NIE MEHR etwas.“
„Genau.“
„Was meinst du jetzt, Zitator? Ist das die gayrische Verarsche, oder...“
„Die größte Nähe, Fah! Die Anwesenheit Gottes. Übersetz’ doch einer für mich! Hey, Dalai!“
„In der Sprache deiner letzten Zeit würde man Worte wie Repräsentation eines überforderten Speichers, eines Datenverarbeitungssystems im Zustand des Overloads benutzen und damit eher zufällige Erscheinungsformen einer überforderten Systems meinen. Verrückte Dinge geschehen, wenn du eine Maschine aus Menschenhand mit großen Datenmengen fütterst, wenn du sie mit Sachverhalten konfrontierst, die sie zwar nicht zu verstehen, nicht zu lösen imstande ist, die sie aber aufnehmen muss. Flackernde Monitore, Fehlermeldungen, die niemand zu deuten weiß, rauchende Kabelstränge, Totalausfall, sogar physische Zerstörung wäre möglich. Das kennst du, Fah!
Doch überträgst du es lediglich auf die Welt der Maschinen aus Menschenhand. Betrachtest du deinen Körper insgesamt als eine Art von Maschine, wird dir bewusster, dass es Grenzen der Aufnahmefähigkeit gibt, die du zwar überschreiten kannst, jedoch nicht solltest. Keinesfalls ohne Vorbereitung, die du nicht hattest zu dieser Zeit.
Scheint es dir zuviel verlangt, nun, Jahrzehnte später, Verständnis anzunehmen?“
„Tut mir leid, Dalai, dann verstehe immer noch nicht warum das geschah.“
„Ich biete dir eine Interpretation an. EINE INTERPRETATION, Fah!
Um heute zurückzutauschen. Die Vorurteile, die du als Menschenkind brauchtest zum Überleben, gegen die Wahrheit, die du als Fah genießt, um vergast zu werden.“
„Ist Gottes Nähe also kalt und schwarz und nichts und nie mehr etwas?“
Aleister antwortet: „In Abhängigkeit von Standpunkt und Definition des Beobachters. Das Wort Beobachter ist nicht so beliebt bei den Herren hier.“ Aleister zieht die Augenbrauen hoch und schickt kurze, blitzende Blicke hin zu Zitator und Dalai. Dann fährt er fort: „Des Anbetenden, wenn ihr so wollt. Des Anrufenden schlage ich als eine gemeinsame Formel für den Augenblick vor. Ich sehe mich Gott ausgesetzt in einer Dusche aus Formen und Farben, Temperaturen, wie Wasserstrahlen von allen Seiten, mit den verschiedensten Stärken, Beweglichkeit und Starrheit, Hitze, Kälte, Feuer und Honig, Säure und Eis.
Unmöglich, eine der Erscheinungsformen zu ergründen, kann ich mich doch konzentrieren und isolieren, eine Zeitspanne dort verbringen, wo ich gerade zu sein wünsche. Sogar Vergessen gelingt mir. Umso mehr ich Widersprüche loslasse; Wahrheit zulasse. Doch davon verstehst du mehr als ich, Fah.
Vom Vergessen.“
„ Das hilft mir echt viel, Aleister, weil ich offenbar so gut darin bin, selbst das Vergessen zu vergessen.“
„Das ist ein Königsweg. Allerdings.“
„Unbestritten, soweit stimme ich zu, Aleister.“ Die Miene des Dalai ist ernst.
„Nicht der Schönste, wenn ihr mich fragt.“, steuert der Zitator stirnrunzelnd bei.
„Toll, Dankeschön auch. Wirklich informativ, dass ich jetzt weiß, dass ich mein Vergessen vergesse und damit so ziemlich alles.“
„Herr Dalai, entschuldigen sie die Störung. Welcher der Herren geht nun zu James? Die Zepter wären poliert und abholbereit.“
„Das hätten wir nun fast alle vergessen. Passt gut zum Thema. Danke, Marie!“
„Gerne.“ Auf den Schrubber gestützt schaut sie uns fragend an. Putzfrau? Trümmerfrau? Wie in den alten Filmen. Wieder ein Blecheimer. Grauer Putzlappen, Kittelschürze mit ausgewaschenem Blumenmuster oder Gemüsedekor, Geschirrhandtuch am Kopf, oder, wie heißt das, ja, Kopftuch. Sieht aber aus wie ein Geschirrtuch. Auch ausgewaschen. Oder wie diese Jeans, die von Anfang an ganz bequem und weich sind. „Stone – washed“
stand drauf auf den Schildern. Die trugen sich wesentlich besser als die Anderen. Waren auch teuer. Muss lange her sein.
Alles in Zweifel ziehen. Jeden Augenblick könnte es losgehen. Zwei – drei Schwünge, das Kittelkleids aufgerissen und Titten wie Mellonen Sternaufkleber über den Brustwarzen, ein Strip....
„Was starrst du so, Fah?“
„Entschuldigung. Verzeihen sie.“
„Was ist jetzt? Wenn ihr meint, ich trage euch alles hinterher, habt ihr euch geschnitten!“
Aleister zeigt auf mich: „Fah sollte gehen!“
„Gut, dann ist das geklärt“, sagt sie. „Und der Rest von euch macht sich ab ins Bistro, bis ich geputzt habe und alles trocken ist, verstanden?“
„Äh, verzeihen sie, Marie.“
Sie dreht sich um. Schaut mir in die Augen. „Was?“
„Wie komme ich zu James?“
„Hä?“
„Bitte.“
„Rückwärts. Na rückwärts! Wie sonst!“
Wow! Nimm dich in acht vor den Kampfmaschinen! Wie Marie das sagt, ist das logisch.
Zu James geht es rückwärts. Das einzige Rückwärts, das mir einfällt, ist rückwärts zu gehen. Besser ich tu’ das sofort.
Die anderen Drei sind schon verschwunden. Ich sehe nichts mehr von ihnen. Marie muss schon eine ziemliche Macht sein, wenn die so gehorsam sind.
Ab Marsch rückwärts also. Ohne Tritt, oder wie das heisst.
„Was zum Geier denkst du eigentlich, was du da tust, Fah!“, fährt Marie mich an.
„Ich gehe rückwärts zu James. Wie sie es mir sagten!“
„Im Handstand natürlich!“
„Schisse, das kann ich nicht!“
„Und ob du...“
Rekordverdächtig, wie ich auf meine Hände komme und rückwärts trabe. Befehlsmodus samt Autopilot. Schuldig fühle ich mich auch noch. Ich hätte es wissen sollen. Wie hätte ich das wissen können? Ich bin nicht ganz dicht. Nichts ist ganz dicht. Alles fließt. Aleisters Dusche. Ewiges Fließen im Strom.... Aha! Bald bin ich soweit. Ich mache bei der nächsten Esoterik – Messe mit und habe meinen eigenen Stand. „Duschen sie ewig! – Und das jeden Tag! – In nur drei Minuten! – Der ideale Stress – Releaser für
alle! – Jungend, Gesundheit und Schönheit, im Einklang mit universeller Harmonie!“
Auf dem Großmarkt kaufe ich die Reste der Mangos auf, die älteren, reiferen Exemplare, die lege ich dann auf meinen Tisch. Gelbe Aufkleber müssen her, „MoN“ muss darauf geduckt sein, die Herkunft anzeigend „Middle of Nowhere“. Und ein Beipack, eine Gebrauchsanweisung. Kurz und bündig. „Nehmen sie ihr persönliches „MoN“ und tun sie nichts weiter, bis der selbstständig ablaufende Prozess vollständig beendet ist. Unerwünschte, nein; irgendwelche Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Jedes unserer „MoN“ ist bis zu seiner vollständigen Auflösung beliebig oft verwendbar.“
„Sir? Sir!“
„Ja“
„Wenn sie erlauben, würde ich gerne die Stellung wechseln. So gesundheitsfördernd Kundalini gemeinhin auch sein mag, in meinem Alter...“
„Verzeihen sie mir, James. Ich bin noch immer etwas benommen von der Reise.“
„Wir sehen uns an, noch immer im Handstand. Seine Frisur hält perfekt. Anti-Grav-Taft?”
“Nun, Sir?”
“Bitte stehen sie bequem!”, dass mir auch nichts einfällt, als dieser Nazi – Jargon.
Ich komme unsanft herunter, mache einen Fußfehler, muss über den zweiten Aufschlag und lande auf meinem Arsch. James will mir aufhelfen.
„Danke ihnen, aber es geht schon.“
„Ich freue mich ausgesprochen, sie so bald wiederzusehen, Sir Fah, wenn ich mir diese Bemerkung erlauben darf!“
„Sie sind zu freundlich, James! Und bitte nennen sie mich nicht ‚Sir’. Das passt nicht zu mir!“
„Wie der Earl of Rumor zu sagen pflegte: ‚Scheisse bleibt Scheisse, ob wir sie Pralinen nennen oder nicht. Fressen mag sie keiner!’, Sir!“
„Wenn es so `rum läuft, bin ich einverstanden.“
„Das war nie anders, Sir! Nicht, dass ich wüsste.“
„Eine Frau, Marie, glaube ich, schickte mich hierher. Zepter holen.“
„Miss Pussydings hatte die Freundlichkeit, ihnen zu übermitteln, dass Lawrence seine Arbeit vollendete!“
„Ehrlich, James, das ist mir alles recht. Pussydings besonders. Ich ahnte so was. Lawrence auch noch. Ah! Der von Arabien vielleicht?“
„Nein, Sir Fah, aber nein! Lawrence C. Rain, der Major Domus unserer Hausgeister!“
„Alles klar, James! Sagen sie mir einfach nur, was ich zu tun habe. Bitte!“
„Wie sie wünschen, Sir Fah. Begeben sie sich bitte in die Bibliothek, wo sie auf dem Schreibtisch die soeben polierten Zepter finden werden. Durch die hinter dem Schreibtisch gelegene Geheimtür gelangen sie wieder zurück in ihren Waggon.
Wenn es ihnen nicht zu viel Mühe macht, grüßen sie doch die Herren ihrer Runde von mir. Ich will mein Bestes tun, dem Dali Lama, Mega Therion und dem Zitator neue Räume vorzubereiten für den nächsten Halt. Ihnen, Sir Fah, selbstverständlich auch, wenn sie gestatten.“
„Mache ich gerne. Ich danke ihnen, James. Das sind die besten Anweisungen bis jetzt. Kann ich sonst irgendetwas für sie tun? Sie waren immer sehr freundlich zu mir und ich fürchte, ich bin bei meinem ersten Auftauchen hier sauisch ausgeflippt.“
„Nicht der Rede wert, Sir Fah! Immerhin legten sie ihre ausgesprochene Neigung zum Pfählen der Hausmädchen und die Auftritte als Elvis – Imitator ab. Der Herr des Hauses äußerte größte Zufriedenheit mit ihrer Entwicklung, wenn ich das anfügen darf“
„Ich glaube, das will ich jetzt lieber nicht wissen, James. Bitte seien sie mir nicht böse.
In letzter Zeit, - wenn ich das Wort schon sage wird mir schwindelig – erzählt mir Jeder soviel, was ich schon erlebt haben soll, was ich erinnern müsste, macht Andeutungen, die ich nicht verstehen kann.... Im Moment geht nicht noch mehr. Sie sind nett, James. Sie scheinen freundlich und behandeln mich gut. Und das macht sie sehr gefährlich für mich jetzt.
Suggestibel bin ich geworden. Umgeben von Persönlichkeiten, von denen ich trotz allem Bizarren, was an Geschehen angeboten wird, einfach immer wieder annehme, dass sie etwas wüssten. Ich verstehe es nicht. Bin nur noch am Handeln. Bilde ich mir ein. Im Hintergrund aber, irgendwo im Hirn, sofern ich eines habe, denn auch das steht für mich in Frage, ist permanent Höchstleistung gegeben, weil ich es nicht lassen kann, zu versuchen zu verstehen. Verstehen sie das, James?“
„Gerne würde ich ihnen antworten, Sir Fah. Doch beeinträchtigte ich damit den Verlauf ihrer Heilung. Da sie nun soweit gelangten, man ihnen die Zepter anvertraut, ist mir ein Hinweis erlaubt; bin ich mir der Zustimmung des Herrn des Hauses sicher, ihnen Geduld zu empfehlen auf der Wanderung. Ein schmaler Grat aus Eis könnte schneiden wie zerbrechen, liess man mich einmal wissen, vor langer Zeit. Obwohl ich das nicht aus persönlicher Erfahrung kenne, scheint es mir schlüssig.“
„Bleibt nicht immer ein „es“, James?“
„So lange wir sprechen, Sir Fah!“
„James, werden wir je schweigen?“
„Wenn wir es wirklich wollen, wird es so sein.“
„ ‘Es’, James, ‚Es’!“
„Kontaminiert, ein sich ausbreitendes Virus, auch Erleben, anderenorts Lernen genannt, Sir Fah. Von nun an weitergehend, es gäbe nur noch den Kreis Schließendes, an Ausdruck Gekettetes, immer gültiges ‚Es’, das nur im Stillstand allen Seins enden könnte.“
„Bleibt nicht immer ein ‚es’, James?“
„So lange wir sprechen, Sir Fah!“
„Ich sollte jetzt gehen. Danke, James!“
„Danke, Sir.“
„Noch eines James.“
„Sir?“
„Frankenfurter, sagt ihnen das etwas?“
„Schmackhafte Würstchen aus Peitsch schland.“
„Der Herr des Hauses heißt nicht zufällig so?“
„Ihr Humor ist ihnen geblieben, Sir, Fah!“
„Das ist keine Antwort. Wenn man das Gefühl hat, total kirre zu werden, kann doch noch das Bemühen da sein, ein wenig Ordnung in die einzelnen Episoden zu bringen, verstehen sie? Deswegen frage ich, James!“
„Ihre Liebe zu Musik und Film, Sir. Ganz offensichtlich erinnert sie unser Haus hier an den Schauplatz eines dieser neueren Werke. Wir werden über das Interieur nachdenken. Nun, nein. Eindeutig nein, Sir Fah, um ihre Frage klar und eindeutig zu beantworten.“
„Dann nochmals danke, James. Und bauen sie nicht um wegen mir. Es war nur so eine Idee. Danke, und machen sie es gut.“
„Die Tür rechts, Sir Fah!“
„Danke, James. Bis irgendwann.“
„Wie sie meinen. Sehr wohl, Sir.“
Bibliothek. Regale überall bis zur Decke. Keine Bücher. Nirgends. Nein, doch. Da, auf dem Schreibtisch eines. Prägebuchstaben, geschwungene Schrift, nicht größer als ein Taschenbuch. „Die Wahrheit“.
Ledereinband, die Lettern in alt aussehendem Gold.
Sicher. Iowas fehlte noch.
Eine Bibliothek. Mit ohne Bücher. Das Eine ausgenommen. Daneben, hübsch aufgefächert, vier Zuckerstangen, rot – weiß, in Plastikfolie, mit roten Schleifchen.
Nichts sonst vorhanden, also sind das wohl die Zepter.
Wen wundert noch irgendwas. Und: Wer fragt das wen?
Welchen Sinn hat das Buch? Versuchung? Hinweis?
Bei Computerspielen kriegt man das heraus.
Der zweite Blick macht es interessanter. Wer war das gleich; wer hat uns unsere Synästhesien sämtlich verziehen?
Kinderrätsel in der Zeitungsbeilage. Im zweiten Bild sind soundsoviel Unterschiede.
Ja.
Die roten Schleifen, die zuvor dem nicht vorhandenen und daher möglicherweise unsichtbaren Schreibtischsessel zugewandt am unteren Ende der Zuckerstangen waren, befinden sich nun an deren oberem Ende. Sonst sind sie gleich.
Eines gefunden. Hurra! Schwerter hoch und unbewaffnete Zulus abschlachten...
Weiter.
Zwei der Zuckerstangen stecken in dem Buch. Insofern wäre die erste Aussage zu revidieren. Nicht gänzlich, denn man hat sie so drapiert, dass sie oben, mir zugewandt, der ich vor dem Schreibtisch stehe, herausschauen. Und damit die roten Schleifchen teilweise auch.
Zwei gefunden. Hurra – hurra! „Am Ende dieses Seminars, meine sehr verehrten Damen und Herren, werden sie nicht nur die Geldscheine auf den ihnen begegnenden Personen sehen, sondern sie werden auch hören, wie man sie darum anfleht, sie von der Last zu befreien!“
Was es nicht alles gibt.
Na ja. Viel zu tun gibt es hier nicht. Nicht für mich. Ich bin ein Mann mit einem Auftrag. Die Zepter soll ich holen.
Nochmals umschauen nützt mir nichts. Keine Veränderungen mehr. Immer noch nur Holz und diese Atmosphäre, die Chippendale blass aussehen lässt.
Inventar. Inventare. Körperliche Bestandsaufnahme.
Getäfelt. Holz überall. Sogar am Boden. Teppiche sind keine Zepter. Eindeutig nein.
Schreibtisch oberflächlich betrachtet leer außerhalb der gefundenen Objekte.
Aha!
Ein Schreibtisch hat Fächer, Türen, Schubladen und all sowas. Wäre einen Blick wert.
„Sir, wenn ich sie darauf hinweisen darf, dass der Herr des Hauses alles Notwendige für sie bereitlegte!“; die vertraute Stimme meines hier allgegenwärtigen Freundes James.
„Danke, James!“
Nein, ich drehe mich nicht um auf dem halben Weg um dieses Monstrum von Schreibtisch herum. James hat ja geredet. Also ist er da. Ist das nicht ein guter Anfang, geistige Gesundheit zu entwickeln? – Seinen externalen Wahrnehmungen zu vertrauen und sie nicht mehr dauernd zu überprüfen? Dieses ständige Nachschauen, ob etwas auch da ist oder nicht macht einem doch total irre!
Ich kriege die Kurve, trete hinter den Schreibtisch und sehe James nicht.
Die letzten 5 Millimeter der sich hinter ihm schließenden Tür. Hurra!
Oder bilde ich mir das nur ein? Aufhören damit! Schluss! Und zwar jetzt!
„Die Wahrheit“ prangt auf dem Ding, diesem lächerlichen Paperback mit Ledereinband.
Und los geht’s schon mit Meta – Wägungen. Den Mist muss ich auch noch loswerden. Dringend. Andererseits passt das Bild. Kongruent zu meinem Weltbild. Oder genauso krank. Außen hui, innen pfui! – Warum sollte das mit der Wahrheit nicht auch so sein?
Moment, Augenblick mal.... Weltbild? – Sich selbst konstituierende Realität? Highway to Schizo?
Genug jetzt. Teilen wir es auf. Solange ein anderer Teilnehmer am jeweiligen Ort ist, der die gleiche Realität mit mir teilt, ist eine sehr hilfreiche Vereinfachung möglich: Entweder der oder die Teilnehmer sind gleichfalls Halluzinationen, oder diese Wahrnehmungen konstituieren eine Realität.
Für mich passt der letztere Schluss. Schlüssig genug.
Die Zuordnung sich stapelnder, nebeneinander laufender oder ineinander verschlungener Realitäten überlasse ich Anderen. Wem? Ist mir ehrlich gleichgültig.
Ich bin jetzt der Mann mit dem Auftrag. Vorhanden sind außerdem die Zuckerstangen und das Buch der Wahrheit; mit der Aufschrift „Die Wahrheit“, um genau zu sein. Das sollte ausreichen.
Neugierig bin ich schon. Was steht da drin? Ist es leer? Das ist meine größte Vermutung.
Wenn ich die beiden Zuckerstangen einfach herausziehen würde, könnte ich nichts erkennen, würde es nie erfahren; mich wahrscheinlich aber immer wieder fragen, was da jetzt enthalten war.
Mut? Zu was? Mutig die Kenntnis der Wahrheit abzulehnen? Mutig genug, eine weitere Interpretation bereits an der Aufschrift zu erkennen und daher zurückzuweisen? – Ihr den Stempel „redundant“ zu verpassen und ab dafür? Mutiger darin, die Weltsicht eines Anderen kennenzulernen, der immerhin so weit ging, diese als „Die Wahrheit“ zu bezeichnen? Gestörte gab es zu allen Zeiten, überall. Keine Frage.
DEN Mut zu haben, einfach hinzusehen und mir nichts dabei zu denken?
Speziell die Psychos, Irrenärzte, Psychologen und Psychiater, früher auch Nervenärzte genannt, veröffentlichen so viel. Mein Fehler in diesem Zusammenhang war der, Einiges davon zu lesen. Jetzt darf sich das Kollektive Unbewusste im Freudschen Fickrausch einer Gestalttherapie unterziehen, während der Therapeut selbst in einer Somnabulistischen Trance eine Hirnhälfte dem großen Milton H. Ericsson und die andere Hemisphäre einem stark sedierten und eindeutig 100 Jahre toten Hopi – Indianer, der sich für Benito Mussolini hält, überlässt.
Nachdem das zu nichts führt, zieht man der Sicherheit halber doch Paracelsus und Agrippa von Nettesheim hinzu, die Feldenkrais mitbringen, damit das Ganze auf gesunden Füssen steht.
Man hält ein ordentliches Tamtam ab, die Jungs und Mädels von der modernistischen New – Age – Fraktion tanzen händchenhaltend gemessenen Schritts den Schutzkreis herum, während die Alten sich am Feuer in der Mitte wärmen und einander verschmitzte Blicke zuwerfen, wie Lausbuben.
Eigentlich mag ich die Gang doch.
Der am Weitesten therapierte Therapeut wird einstimmig zum Sprecher erhoben und teilt mir das Urteil mit: „Was soll es?“
Ich stimme in das Lachen ein und möchte am Liebsten mitfeiern. Da drin geht es jetzt richtig los.
Man rät mir ab. Meine Zeit würde kommen. Außen. Außen vor Allem, wie man mir versichert. Hat gut lachen, der alte Knochen, der sich gerade ein geiles Stück Arsch aus dem Kreis der Tanzenden geschnappt hat. Katatonie, meint er, die sehenswerten Titten begutachtend, wäre eine sehr armselige Wahlmöglichkeit. Und leider die zwingende Konsequenz meines Rückzuges zu ihnen.
Nicht, dass ich nicht willkommen wäre in mir..... Wieherndes Gelächter.
Sie haben ja so recht.
„Was soll es!“ wiederholend schlage ich das Buch einfach auf.
Und es ist gut.
So einfach wie die drei Schritte bis dahin, wo die getäfelte Wand sein sollte, die mich entlässt auf meinen Sitzplatz, direkt neben dem Dalai Lama, im Zug nach Auschwitz.
„Sir! Sir Fah! War ihnen nicht wohl?“
Ohren und Augen wieder da. Der Rest auch. Ja. Ich kann es fühlen.
Die Stimme, die Fresse kenne ich doch. Oh Mann! Nein! Der Typ mit den Hausgeistern!
Jetzt das wieder!
Ich bin benommen. Was sage ich? Die coole Prol – Version, so auf die Art: „Was liegt an, Meister?“ – nehme ich es eher Casual und frage schlicht: „Was ist geschehen?“ – oder machen wir’s fremdländisch, so als Farbtupfer? Ja, das gefällt mir. Ist noch besser als die vierte Version, toter Mann.
„Fahafel i giddidu machismo tut-tut?“, eine deutliche Frage. Aber irgendwie komme ich von Fah nicht los, fällt mir auf.
„Galunga prodznik ekmek butter klein milkunah!“ erklärt mir der Typ allen Ernstes.
Jetzt sitze ich voll in der Scheisse. Er zeigt beflissen lächelnd auf einen Wandteppich, auf dem ein grüner Hirsch eine goldene Krone trägt. Der Wald ist grell lila. Alles Neon. Warhol? Randy Andy? Hirsch? Irgendwie sollte ich dazu Stellung nehmen. Nur fällt mir nichts ein.
Hirsch – gayrisch. Das könnte gehen.
„Der Hirsch biin iiieh! A Radi unn a Biiehr dös soag I dirr!”
“Oh, each Mulitreiber has his own Kugelschreiber but, we have to realize that unserowner their hot nixx, no nothing at all. I apologize, Sir Fah! I understood you wrong. Thought, you’re using the Multiple – Kaffir – Language – Patterns of East Sambesi!”
Als ob mir das hilft. Dann noch dieser erwartungsvolle Blick, die Butler – Montur. Und der Hirsch sagt auch nichts.
Der Hausgeister – Typ will helfen. Angestrengt nachdenkend formen seine Lippen Worte.
„Sir Fah! Please allow me to tell you in adittion, that we are beware of (nun lächelt er freudig, er hat es geschafft) each suedfrenchzose has something in his house..“
“Yes, yes..” (meine Chance jetzt)”… you’re right, but unserowner their hot nixx! Holdriho! Judeldideldöh!”
“Excellent, real excellent, Sir Fah!”
“Thank you.”
“May I help you with the Uniform?”
“Uniform?”
“Yes Sir Fah! It’s here! If you allow, there is a little bit of a hurry. The other Gauleiters….”
Wie zu erwarten. Nur anders. Braun. Nazi. Nur kein Hakenkreuz. Hirsch mit Krone.
“Thank you. That’s all for the Moment.”
OK. Ich werde das Scheissding anziehen und sehen was passiert. Passt wie angegossen. Nicht mal unbequem die Stiefel. Das komische Lederding quer drüber irritiert mich. Nochmals probieren. Passt rechtsherum besser. Also gut.
Der Hausgeist – Typ taucht wieder auf. Sein Blick sagt mir, es ist OK. Er hält mir die Tür auf. Was bleibt, als sie zu durchschreiten?
Ich tu’s.
Und bin wieder im Zug. Im Waggon. Genau vor meinem Platz.
“Wirklich vorteilhaft, Fah!” Klingt vielversprechend aus dem Munde des Dalai.
„Tres chique!“ Auch der Zitator findet meine Montur toll.
Sie tragen beide den gleichen Kram.
„Mir wird nicht zufällig jemand sagen können, was jetzt war, ist und kommt oder so?“
„Noch genauer kann man auch kaum noch fragen.“
„Genau.“
„Fangt jetzt bitte nicht mit Gayrisch an. Ich hatte gerade eine Unterredung mit einem Butler oder Concierge oder so was...“
„James. James ist das, Fah! Ein sehr netter Mann und hilfsbereit. Die Reise nach Auschwitz ist für mich wirklich kaum mehr vorstellbar ohne James. Kannst du dir vorstellen, dass er älter ist, als ich?“
„Und sprachbegabt. Und darin kenne ich mich wirklich aus, Dalai!“, bekräftigt der Zitator.
„Sagen wir, er versteht überhaupt alles, Fah! Wie denkst du, Zitator?“
„Das kann ich nur bestätigen.“
„Nur, um den Versuch zu unternehmen, ein wenig auf die Reihe zu kriegen: Ich erschoss mich beim Nazi – Schwuchtel – Wettbewerb.“
„Ja.“
„Ja.“
„Dann war ich wieder da und wir hatten gewonnen.“
„Ja.“
„Ja.“
„Daraufhin erhielt ich den Namen „Fah“ und hatte Geburtstag.“
„Ja.“
„Ja.“
„Die Feier begann und wir tanzten.“
„Ja.“
„Ja.“
„Da kamen die Nazis und erschossen mich.“
„Ja.“
„Ja.“
„Ja, jetzt wird es eng, Leute!“
„Nein.“
„Nein.“
„Versuchen wir es von der Seite: Ich starb.“
„Ja.“
„Ja.“
„Jetzt weiss ich nicht weiter.“
„Ja.“
„Ja.“
„Scheisse, da war ich im Gelb und war da schon mal und blickte nicht mehr durch.“
„Ja. Also!“
„Ja. Geht doch!“
„Von dort ging es weiter in das Zimmer mit dem Hirsch.“
„Ja. Zu James.“
„Ja. Zum Umkleiden.“
„Und jetzt bin ich wieder da.“
„Ja.“
„Ja.“
„Und wir fahren nach Auschwitz.“
„Ja.“
„Ja.“
„In Nazi – Uniformen mit Hirsch – Emblem.“
„Ja.“
„Ja.“
„Wozu? Ich meine das Umkleiden, das dauernde Hin und Her? Der Hirsch?“
„Lass mich das sagen, Dalai. Jetzt bin ich klar. Hey Fah, du kennst doch dieses Olivenöl, das ganz teuere, oder?“
„Hmmmh. Schon.“
„Das ist mit uns nicht viel anders. Vorsichtig behandelt, in kleinen, sehr naturnahen Schritten, extrahiert, von allem Schmutz und Trub entfernt, nur so entsteht beste Qualität.“
„Zum Vergasen?“
„Ich sagte dir zu Beginn unserer Reise, dass die nicht alles hereinlassen können, Fah! Erinnerst du dich?“
„Ist ok, Dalai, das weiss ich noch.“
„Denk an die Umweltschutz – Auflagen. Wenn die uns mitsamt unserem ganzen Sondermüll entsorgen müssten, das wäre einfach unmöglich.
Meine ganzen Zitate zum Beispiel..., nicht auszudenken!“
„Ja, das ist ein gutes Beispiel!“
„Ja.“
„Nur das Beste wird vergast?“
Zitator (zum Dalai gewandt) „Jetzt beginnt er zu begreifen. Wird langsam Fah.“
„Ja.“
„Ja.“
„Hat euer dauerndes Gejahe auch etwas zu bedeuten?“
„Ja.“
„Ja.“
„Dürfte ich bitte erfahren Was?“
Der Dalai sieht mich sehr ernst an: „Es sind unsere Gebete.“
„Unsere Gebete für dich, Freund.“ Wärme geht von diesen Worten des Zitators aus.
„Ja.“
„Ja.“
„Es gibt weniger zu verstehen, als ich annehme?“
„Ja.“
„Ja.“
„Es gibt mehr zu verstehen, als ich annehme?“
„Ja.“
„Ja.“
„Gott will unsere Zerstörung?“
„Nein.“
„Nein.“
Aleister legt seine Hände auf meine Schultern. „Nein.“
„Vielleicht willst du mit uns beten, Fah?“, fragt Aleister.
„Ja, das will ich.“
„Ein Gebet, das alles wegnimmt.“ Es ist die Stimme des Dalai, die mich anstösst.
„Schmerzen wegnimmt.“ Und mein Impuls spingt zum Zitator.
„Alle erinnerten“ Von ihm zu Aleister.
„gegenwärtigen“ Zurück zum Dalai.
„zukünftigen“ Zum Zitator.
„möglichen“ In mir.
„Schmerzen.“
Alle gemeinsam uni sono:
„Schmerzen.
Wir haben es gesprochen.“
„Wird es jetzt aufhören?“
Aleister sieht mich an, als wäre ich ein kleines Kind: „So lange du dich ängstigst zu beten, weil die Ergebnisse deiner Gebete nicht deinen Erwartungen entsprechen könnten....“
„Wird es weitergehen?“
„ .....werden die Ergebnisse deiner Gebete die Folgen deiner Ängste sein.“
„Instrumente sind flexibel, Fah! Sie zu verstehen fordert Disziplin und Kraft, Beharrlichkeit und Geduld.“, erklärt der Zitator.
„Wie vielstimmig klingen deine Gebete, Fah?“, fragt der Dalai.
„Viele und farbig.“
Aleister spricht wieder sehr langsam und eindringlich: „Gehört werden sie alle.“
„Erhört werden sie alle.“, ergänzt der Dalai.
„Hier hört sich die innerste Anrufung so leise an, dass sie verschwinden kann im Lärm dieser Welt. Sieh nur mich an. Beobachte mich, Fah. Für alle zu beten, auch das wird zugelassen. Soviele Stimmen, Worte, Anklagen und Schreie es sind. Jedes Zitat, ist es nicht eine Frage auch? – Ist es nicht eine Gott entgegengehaltene Behauptung, die Antworten provoziert? – Ein Gebet? Ist nicht die Summe, das absurde Bild des Zitators, in das du mich fasst, eine Antwort auf die Frage nach der Toleranz Gottes, Fah?“
„Gehört werden sie alle.“
„Erhört werden sie alle.“
„Manchmal glaube ich das; manchmal nicht.“ Ich weiss, dass diese drei Augenpaare nichts von mir verlangen. Sie kommen mir gleich vor, während ich mich umsehe, den Blick wechsle.
Aleister hält mich: „Aus Angst vor der Schlussfolgerung...“
„Der Nichtexistenz Gottes...“, setzt der Zitator fort.
„Des Sieges der Schwärze deiner Kindernächte, Fah!“, vollendet der Dalai.
„Ja, ich wünsche mir, dass es Gott gibt.“
„Manchmal nicht.“, erwidert Aleister.
„Oft nicht. Und daran ist nichts Falsches!“, sagt der Zitator entschieden.
„Wenn du die Vorurteile der Wahrheit vorziehst, Zitator.“ Der Dalai schauspielert, droht mit dem Zeigefinger: „Doch nur für eine Zeit, die deine Zeit des Ausruhens ist, die dir die Chance gibt, inmitten der tiefsten Profanität einmal mehr Gott zu begegnen.“
„Damit auch Fah unsere gemeinsame Sünde begeht.“, meint Aleister spöttelnd.
„Und von der gesagt ist, dass sie nicht verziehen werden kann!“, wettert der Zitator.
„Von der wir wissen, dass Gott sie versteht. Nicht nur als Mittäter. Darüber hinaus als Verursacher der Freiheit und Initiator aller Neugier! Nun, Fah?“
„Wenn Gott ein Kind ist, Dalai....“
„Sein wird....“
„War....“
„Bleibt....“
„Dann kennt er das alles und weiß, dass man nicht dagegen gewinnen kann.
Und lässt den Rest trotzdem zu.“
„Vorwürfe, Fah?“ Meine Schlussfolgerung amüsiert den Dalai.
„Ja, sicher Vorwürfe. Sinnlos, ich weiß. Auch die verlieren an Kraft, je näher ich dahin komme, mich nach der Substanz zu fragen, aus der dieses „ICH“, mein kleines „ich“ entstand. Es kann nur Gott sein. Damit ist alles Recht geklärt. Dann gibt es nichts mehr vorzuwerfen, keine Vorhaltungen. Alles beschränkt sich auf Eigentumsrecht. Als Menschen sind wir gewöhnt, ganz selbstverständlich empört zu reagieren, Streit und Kampf, Kriege zu führen, wenn wir den Eindruck gewinnen, jemand würde unser Eigentum – wie fragwürdig das hier alles auch sein mag – antasten oder unsere Verfügungsgewalt einschränken.“
„Du bist sauer, weil er dich gemacht hat, Fah?“ Ein leichter Schulterstoß des Dalai. Und noch einer.
„Ja, Volltreffer.“
Aleister versteht mich besser: „Hätte nicht sein müssen, oder?“
„Die Welt wäre ganz gut ohne mich ausgekommen, ist meine Meinung.“
Aleister hält sich da neutral: „Deine Meinung.“
„Alles, was ich habe, Aleister.“
„Wirklich?“
„Streng genommen nicht einmal das. Die Milch der Kuh des Bauern gehört doch dem Bauer. So also meine Meinungen, Gedanken, Empfindungen, alles einfach Gott.“
Aleister verzieht empört das Gesicht: „Da bleibt nichts!“
Der Dalai wird noch konkreter: „Nicht einmal Null ohne Zeichen.“
„Die Schwärze von Kindernächten. Die erlebte ich anders; und weiter abseits.“, unterbricht der Zitator. „Näher an Gott. Ja, für mich war es näher. Mit weniger Körper, weniger Schmerzen, hättest du, Fah, vielleicht auch eine Chance gehabt, das schneller zu bekommen. War es nicht kalt? Schrecklich kalt? War es nicht dunkel? Dunkler als Schwarz? Erinnerst du wirklich einen Sternenhimmel, wie du meinst? War die Schwärze durch irgendetwas unterbrochen?“
„Mein Wollen, Zitator.“
„Also bemalt, retuschiert, verfälscht, wie wir das alle tun. Was dahinter?“
„Nichts. Nur NIE MEHR etwas.“
„Genau.“
„Was meinst du jetzt, Zitator? Ist das die gayrische Verarsche, oder...“
„Die größte Nähe, Fah! Die Anwesenheit Gottes. Übersetz’ doch einer für mich! Hey, Dalai!“
„In der Sprache deiner letzten Zeit würde man Worte wie Repräsentation eines überforderten Speichers, eines Datenverarbeitungssystems im Zustand des Overloads benutzen und damit eher zufällige Erscheinungsformen einer überforderten Systems meinen. Verrückte Dinge geschehen, wenn du eine Maschine aus Menschenhand mit großen Datenmengen fütterst, wenn du sie mit Sachverhalten konfrontierst, die sie zwar nicht zu verstehen, nicht zu lösen imstande ist, die sie aber aufnehmen muss. Flackernde Monitore, Fehlermeldungen, die niemand zu deuten weiß, rauchende Kabelstränge, Totalausfall, sogar physische Zerstörung wäre möglich. Das kennst du, Fah!
Doch überträgst du es lediglich auf die Welt der Maschinen aus Menschenhand. Betrachtest du deinen Körper insgesamt als eine Art von Maschine, wird dir bewusster, dass es Grenzen der Aufnahmefähigkeit gibt, die du zwar überschreiten kannst, jedoch nicht solltest. Keinesfalls ohne Vorbereitung, die du nicht hattest zu dieser Zeit.
Scheint es dir zuviel verlangt, nun, Jahrzehnte später, Verständnis anzunehmen?“
„Tut mir leid, Dalai, dann verstehe immer noch nicht warum das geschah.“
„Ich biete dir eine Interpretation an. EINE INTERPRETATION, Fah!
Um heute zurückzutauschen. Die Vorurteile, die du als Menschenkind brauchtest zum Überleben, gegen die Wahrheit, die du als Fah genießt, um vergast zu werden.“
„Ist Gottes Nähe also kalt und schwarz und nichts und nie mehr etwas?“
Aleister antwortet: „In Abhängigkeit von Standpunkt und Definition des Beobachters. Das Wort Beobachter ist nicht so beliebt bei den Herren hier.“ Aleister zieht die Augenbrauen hoch und schickt kurze, blitzende Blicke hin zu Zitator und Dalai. Dann fährt er fort: „Des Anbetenden, wenn ihr so wollt. Des Anrufenden schlage ich als eine gemeinsame Formel für den Augenblick vor. Ich sehe mich Gott ausgesetzt in einer Dusche aus Formen und Farben, Temperaturen, wie Wasserstrahlen von allen Seiten, mit den verschiedensten Stärken, Beweglichkeit und Starrheit, Hitze, Kälte, Feuer und Honig, Säure und Eis.
Unmöglich, eine der Erscheinungsformen zu ergründen, kann ich mich doch konzentrieren und isolieren, eine Zeitspanne dort verbringen, wo ich gerade zu sein wünsche. Sogar Vergessen gelingt mir. Umso mehr ich Widersprüche loslasse; Wahrheit zulasse. Doch davon verstehst du mehr als ich, Fah.
Vom Vergessen.“
„ Das hilft mir echt viel, Aleister, weil ich offenbar so gut darin bin, selbst das Vergessen zu vergessen.“
„Das ist ein Königsweg. Allerdings.“
„Unbestritten, soweit stimme ich zu, Aleister.“ Die Miene des Dalai ist ernst.
„Nicht der Schönste, wenn ihr mich fragt.“, steuert der Zitator stirnrunzelnd bei.
„Toll, Dankeschön auch. Wirklich informativ, dass ich jetzt weiß, dass ich mein Vergessen vergesse und damit so ziemlich alles.“
„Herr Dalai, entschuldigen sie die Störung. Welcher der Herren geht nun zu James? Die Zepter wären poliert und abholbereit.“
„Das hätten wir nun fast alle vergessen. Passt gut zum Thema. Danke, Marie!“
„Gerne.“ Auf den Schrubber gestützt schaut sie uns fragend an. Putzfrau? Trümmerfrau? Wie in den alten Filmen. Wieder ein Blecheimer. Grauer Putzlappen, Kittelschürze mit ausgewaschenem Blumenmuster oder Gemüsedekor, Geschirrhandtuch am Kopf, oder, wie heißt das, ja, Kopftuch. Sieht aber aus wie ein Geschirrtuch. Auch ausgewaschen. Oder wie diese Jeans, die von Anfang an ganz bequem und weich sind. „Stone – washed“
stand drauf auf den Schildern. Die trugen sich wesentlich besser als die Anderen. Waren auch teuer. Muss lange her sein.
Alles in Zweifel ziehen. Jeden Augenblick könnte es losgehen. Zwei – drei Schwünge, das Kittelkleids aufgerissen und Titten wie Mellonen Sternaufkleber über den Brustwarzen, ein Strip....
„Was starrst du so, Fah?“
„Entschuldigung. Verzeihen sie.“
„Was ist jetzt? Wenn ihr meint, ich trage euch alles hinterher, habt ihr euch geschnitten!“
Aleister zeigt auf mich: „Fah sollte gehen!“
„Gut, dann ist das geklärt“, sagt sie. „Und der Rest von euch macht sich ab ins Bistro, bis ich geputzt habe und alles trocken ist, verstanden?“
„Äh, verzeihen sie, Marie.“
Sie dreht sich um. Schaut mir in die Augen. „Was?“
„Wie komme ich zu James?“
„Hä?“
„Bitte.“
„Rückwärts. Na rückwärts! Wie sonst!“
Wow! Nimm dich in acht vor den Kampfmaschinen! Wie Marie das sagt, ist das logisch.
Zu James geht es rückwärts. Das einzige Rückwärts, das mir einfällt, ist rückwärts zu gehen. Besser ich tu’ das sofort.
Die anderen Drei sind schon verschwunden. Ich sehe nichts mehr von ihnen. Marie muss schon eine ziemliche Macht sein, wenn die so gehorsam sind.
Ab Marsch rückwärts also. Ohne Tritt, oder wie das heisst.
„Was zum Geier denkst du eigentlich, was du da tust, Fah!“, fährt Marie mich an.
„Ich gehe rückwärts zu James. Wie sie es mir sagten!“
„Im Handstand natürlich!“
„Schisse, das kann ich nicht!“
„Und ob du...“
Rekordverdächtig, wie ich auf meine Hände komme und rückwärts trabe. Befehlsmodus samt Autopilot. Schuldig fühle ich mich auch noch. Ich hätte es wissen sollen. Wie hätte ich das wissen können? Ich bin nicht ganz dicht. Nichts ist ganz dicht. Alles fließt. Aleisters Dusche. Ewiges Fließen im Strom.... Aha! Bald bin ich soweit. Ich mache bei der nächsten Esoterik – Messe mit und habe meinen eigenen Stand. „Duschen sie ewig! – Und das jeden Tag! – In nur drei Minuten! – Der ideale Stress – Releaser für
alle! – Jungend, Gesundheit und Schönheit, im Einklang mit universeller Harmonie!“
Auf dem Großmarkt kaufe ich die Reste der Mangos auf, die älteren, reiferen Exemplare, die lege ich dann auf meinen Tisch. Gelbe Aufkleber müssen her, „MoN“ muss darauf geduckt sein, die Herkunft anzeigend „Middle of Nowhere“. Und ein Beipack, eine Gebrauchsanweisung. Kurz und bündig. „Nehmen sie ihr persönliches „MoN“ und tun sie nichts weiter, bis der selbstständig ablaufende Prozess vollständig beendet ist. Unerwünschte, nein; irgendwelche Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Jedes unserer „MoN“ ist bis zu seiner vollständigen Auflösung beliebig oft verwendbar.“
„Sir? Sir!“
„Ja“
„Wenn sie erlauben, würde ich gerne die Stellung wechseln. So gesundheitsfördernd Kundalini gemeinhin auch sein mag, in meinem Alter...“
„Verzeihen sie mir, James. Ich bin noch immer etwas benommen von der Reise.“
„Wir sehen uns an, noch immer im Handstand. Seine Frisur hält perfekt. Anti-Grav-Taft?”
“Nun, Sir?”
“Bitte stehen sie bequem!”, dass mir auch nichts einfällt, als dieser Nazi – Jargon.
Ich komme unsanft herunter, mache einen Fußfehler, muss über den zweiten Aufschlag und lande auf meinem Arsch. James will mir aufhelfen.
„Danke ihnen, aber es geht schon.“
„Ich freue mich ausgesprochen, sie so bald wiederzusehen, Sir Fah, wenn ich mir diese Bemerkung erlauben darf!“
„Sie sind zu freundlich, James! Und bitte nennen sie mich nicht ‚Sir’. Das passt nicht zu mir!“
„Wie der Earl of Rumor zu sagen pflegte: ‚Scheisse bleibt Scheisse, ob wir sie Pralinen nennen oder nicht. Fressen mag sie keiner!’, Sir!“
„Wenn es so `rum läuft, bin ich einverstanden.“
„Das war nie anders, Sir! Nicht, dass ich wüsste.“
„Eine Frau, Marie, glaube ich, schickte mich hierher. Zepter holen.“
„Miss Pussydings hatte die Freundlichkeit, ihnen zu übermitteln, dass Lawrence seine Arbeit vollendete!“
„Ehrlich, James, das ist mir alles recht. Pussydings besonders. Ich ahnte so was. Lawrence auch noch. Ah! Der von Arabien vielleicht?“
„Nein, Sir Fah, aber nein! Lawrence C. Rain, der Major Domus unserer Hausgeister!“
„Alles klar, James! Sagen sie mir einfach nur, was ich zu tun habe. Bitte!“
„Wie sie wünschen, Sir Fah. Begeben sie sich bitte in die Bibliothek, wo sie auf dem Schreibtisch die soeben polierten Zepter finden werden. Durch die hinter dem Schreibtisch gelegene Geheimtür gelangen sie wieder zurück in ihren Waggon.
Wenn es ihnen nicht zu viel Mühe macht, grüßen sie doch die Herren ihrer Runde von mir. Ich will mein Bestes tun, dem Dali Lama, Mega Therion und dem Zitator neue Räume vorzubereiten für den nächsten Halt. Ihnen, Sir Fah, selbstverständlich auch, wenn sie gestatten.“
„Mache ich gerne. Ich danke ihnen, James. Das sind die besten Anweisungen bis jetzt. Kann ich sonst irgendetwas für sie tun? Sie waren immer sehr freundlich zu mir und ich fürchte, ich bin bei meinem ersten Auftauchen hier sauisch ausgeflippt.“
„Nicht der Rede wert, Sir Fah! Immerhin legten sie ihre ausgesprochene Neigung zum Pfählen der Hausmädchen und die Auftritte als Elvis – Imitator ab. Der Herr des Hauses äußerte größte Zufriedenheit mit ihrer Entwicklung, wenn ich das anfügen darf“
„Ich glaube, das will ich jetzt lieber nicht wissen, James. Bitte seien sie mir nicht böse.
In letzter Zeit, - wenn ich das Wort schon sage wird mir schwindelig – erzählt mir Jeder soviel, was ich schon erlebt haben soll, was ich erinnern müsste, macht Andeutungen, die ich nicht verstehen kann.... Im Moment geht nicht noch mehr. Sie sind nett, James. Sie scheinen freundlich und behandeln mich gut. Und das macht sie sehr gefährlich für mich jetzt.
Suggestibel bin ich geworden. Umgeben von Persönlichkeiten, von denen ich trotz allem Bizarren, was an Geschehen angeboten wird, einfach immer wieder annehme, dass sie etwas wüssten. Ich verstehe es nicht. Bin nur noch am Handeln. Bilde ich mir ein. Im Hintergrund aber, irgendwo im Hirn, sofern ich eines habe, denn auch das steht für mich in Frage, ist permanent Höchstleistung gegeben, weil ich es nicht lassen kann, zu versuchen zu verstehen. Verstehen sie das, James?“
„Gerne würde ich ihnen antworten, Sir Fah. Doch beeinträchtigte ich damit den Verlauf ihrer Heilung. Da sie nun soweit gelangten, man ihnen die Zepter anvertraut, ist mir ein Hinweis erlaubt; bin ich mir der Zustimmung des Herrn des Hauses sicher, ihnen Geduld zu empfehlen auf der Wanderung. Ein schmaler Grat aus Eis könnte schneiden wie zerbrechen, liess man mich einmal wissen, vor langer Zeit. Obwohl ich das nicht aus persönlicher Erfahrung kenne, scheint es mir schlüssig.“
„Bleibt nicht immer ein „es“, James?“
„So lange wir sprechen, Sir Fah!“
„James, werden wir je schweigen?“
„Wenn wir es wirklich wollen, wird es so sein.“
„ ‘Es’, James, ‚Es’!“
„Kontaminiert, ein sich ausbreitendes Virus, auch Erleben, anderenorts Lernen genannt, Sir Fah. Von nun an weitergehend, es gäbe nur noch den Kreis Schließendes, an Ausdruck Gekettetes, immer gültiges ‚Es’, das nur im Stillstand allen Seins enden könnte.“
„Bleibt nicht immer ein ‚es’, James?“
„So lange wir sprechen, Sir Fah!“
„Ich sollte jetzt gehen. Danke, James!“
„Danke, Sir.“
„Noch eines James.“
„Sir?“
„Frankenfurter, sagt ihnen das etwas?“
„Schmackhafte Würstchen aus Peitsch schland.“
„Der Herr des Hauses heißt nicht zufällig so?“
„Ihr Humor ist ihnen geblieben, Sir, Fah!“
„Das ist keine Antwort. Wenn man das Gefühl hat, total kirre zu werden, kann doch noch das Bemühen da sein, ein wenig Ordnung in die einzelnen Episoden zu bringen, verstehen sie? Deswegen frage ich, James!“
„Ihre Liebe zu Musik und Film, Sir. Ganz offensichtlich erinnert sie unser Haus hier an den Schauplatz eines dieser neueren Werke. Wir werden über das Interieur nachdenken. Nun, nein. Eindeutig nein, Sir Fah, um ihre Frage klar und eindeutig zu beantworten.“
„Dann nochmals danke, James. Und bauen sie nicht um wegen mir. Es war nur so eine Idee. Danke, und machen sie es gut.“
„Die Tür rechts, Sir Fah!“
„Danke, James. Bis irgendwann.“
„Wie sie meinen. Sehr wohl, Sir.“
Bibliothek. Regale überall bis zur Decke. Keine Bücher. Nirgends. Nein, doch. Da, auf dem Schreibtisch eines. Prägebuchstaben, geschwungene Schrift, nicht größer als ein Taschenbuch. „Die Wahrheit“.
Ledereinband, die Lettern in alt aussehendem Gold.
Sicher. Iowas fehlte noch.
Eine Bibliothek. Mit ohne Bücher. Das Eine ausgenommen. Daneben, hübsch aufgefächert, vier Zuckerstangen, rot – weiß, in Plastikfolie, mit roten Schleifchen.
Nichts sonst vorhanden, also sind das wohl die Zepter.
Wen wundert noch irgendwas. Und: Wer fragt das wen?
Welchen Sinn hat das Buch? Versuchung? Hinweis?
Bei Computerspielen kriegt man das heraus.
Der zweite Blick macht es interessanter. Wer war das gleich; wer hat uns unsere Synästhesien sämtlich verziehen?
Kinderrätsel in der Zeitungsbeilage. Im zweiten Bild sind soundsoviel Unterschiede.
Ja.
Die roten Schleifen, die zuvor dem nicht vorhandenen und daher möglicherweise unsichtbaren Schreibtischsessel zugewandt am unteren Ende der Zuckerstangen waren, befinden sich nun an deren oberem Ende. Sonst sind sie gleich.
Eines gefunden. Hurra! Schwerter hoch und unbewaffnete Zulus abschlachten...
Weiter.
Zwei der Zuckerstangen stecken in dem Buch. Insofern wäre die erste Aussage zu revidieren. Nicht gänzlich, denn man hat sie so drapiert, dass sie oben, mir zugewandt, der ich vor dem Schreibtisch stehe, herausschauen. Und damit die roten Schleifchen teilweise auch.
Zwei gefunden. Hurra – hurra! „Am Ende dieses Seminars, meine sehr verehrten Damen und Herren, werden sie nicht nur die Geldscheine auf den ihnen begegnenden Personen sehen, sondern sie werden auch hören, wie man sie darum anfleht, sie von der Last zu befreien!“
Was es nicht alles gibt.
Na ja. Viel zu tun gibt es hier nicht. Nicht für mich. Ich bin ein Mann mit einem Auftrag. Die Zepter soll ich holen.
Nochmals umschauen nützt mir nichts. Keine Veränderungen mehr. Immer noch nur Holz und diese Atmosphäre, die Chippendale blass aussehen lässt.
Inventar. Inventare. Körperliche Bestandsaufnahme.
Getäfelt. Holz überall. Sogar am Boden. Teppiche sind keine Zepter. Eindeutig nein.
Schreibtisch oberflächlich betrachtet leer außerhalb der gefundenen Objekte.
Aha!
Ein Schreibtisch hat Fächer, Türen, Schubladen und all sowas. Wäre einen Blick wert.
„Sir, wenn ich sie darauf hinweisen darf, dass der Herr des Hauses alles Notwendige für sie bereitlegte!“; die vertraute Stimme meines hier allgegenwärtigen Freundes James.
„Danke, James!“
Nein, ich drehe mich nicht um auf dem halben Weg um dieses Monstrum von Schreibtisch herum. James hat ja geredet. Also ist er da. Ist das nicht ein guter Anfang, geistige Gesundheit zu entwickeln? – Seinen externalen Wahrnehmungen zu vertrauen und sie nicht mehr dauernd zu überprüfen? Dieses ständige Nachschauen, ob etwas auch da ist oder nicht macht einem doch total irre!
Ich kriege die Kurve, trete hinter den Schreibtisch und sehe James nicht.
Die letzten 5 Millimeter der sich hinter ihm schließenden Tür. Hurra!
Oder bilde ich mir das nur ein? Aufhören damit! Schluss! Und zwar jetzt!
„Die Wahrheit“ prangt auf dem Ding, diesem lächerlichen Paperback mit Ledereinband.
Und los geht’s schon mit Meta – Wägungen. Den Mist muss ich auch noch loswerden. Dringend. Andererseits passt das Bild. Kongruent zu meinem Weltbild. Oder genauso krank. Außen hui, innen pfui! – Warum sollte das mit der Wahrheit nicht auch so sein?
Moment, Augenblick mal.... Weltbild? – Sich selbst konstituierende Realität? Highway to Schizo?
Genug jetzt. Teilen wir es auf. Solange ein anderer Teilnehmer am jeweiligen Ort ist, der die gleiche Realität mit mir teilt, ist eine sehr hilfreiche Vereinfachung möglich: Entweder der oder die Teilnehmer sind gleichfalls Halluzinationen, oder diese Wahrnehmungen konstituieren eine Realität.
Für mich passt der letztere Schluss. Schlüssig genug.
Die Zuordnung sich stapelnder, nebeneinander laufender oder ineinander verschlungener Realitäten überlasse ich Anderen. Wem? Ist mir ehrlich gleichgültig.
Ich bin jetzt der Mann mit dem Auftrag. Vorhanden sind außerdem die Zuckerstangen und das Buch der Wahrheit; mit der Aufschrift „Die Wahrheit“, um genau zu sein. Das sollte ausreichen.
Neugierig bin ich schon. Was steht da drin? Ist es leer? Das ist meine größte Vermutung.
Wenn ich die beiden Zuckerstangen einfach herausziehen würde, könnte ich nichts erkennen, würde es nie erfahren; mich wahrscheinlich aber immer wieder fragen, was da jetzt enthalten war.
Mut? Zu was? Mutig die Kenntnis der Wahrheit abzulehnen? Mutig genug, eine weitere Interpretation bereits an der Aufschrift zu erkennen und daher zurückzuweisen? – Ihr den Stempel „redundant“ zu verpassen und ab dafür? Mutiger darin, die Weltsicht eines Anderen kennenzulernen, der immerhin so weit ging, diese als „Die Wahrheit“ zu bezeichnen? Gestörte gab es zu allen Zeiten, überall. Keine Frage.
DEN Mut zu haben, einfach hinzusehen und mir nichts dabei zu denken?
Speziell die Psychos, Irrenärzte, Psychologen und Psychiater, früher auch Nervenärzte genannt, veröffentlichen so viel. Mein Fehler in diesem Zusammenhang war der, Einiges davon zu lesen. Jetzt darf sich das Kollektive Unbewusste im Freudschen Fickrausch einer Gestalttherapie unterziehen, während der Therapeut selbst in einer Somnabulistischen Trance eine Hirnhälfte dem großen Milton H. Ericsson und die andere Hemisphäre einem stark sedierten und eindeutig 100 Jahre toten Hopi – Indianer, der sich für Benito Mussolini hält, überlässt.
Nachdem das zu nichts führt, zieht man der Sicherheit halber doch Paracelsus und Agrippa von Nettesheim hinzu, die Feldenkrais mitbringen, damit das Ganze auf gesunden Füssen steht.
Man hält ein ordentliches Tamtam ab, die Jungs und Mädels von der modernistischen New – Age – Fraktion tanzen händchenhaltend gemessenen Schritts den Schutzkreis herum, während die Alten sich am Feuer in der Mitte wärmen und einander verschmitzte Blicke zuwerfen, wie Lausbuben.
Eigentlich mag ich die Gang doch.
Der am Weitesten therapierte Therapeut wird einstimmig zum Sprecher erhoben und teilt mir das Urteil mit: „Was soll es?“
Ich stimme in das Lachen ein und möchte am Liebsten mitfeiern. Da drin geht es jetzt richtig los.
Man rät mir ab. Meine Zeit würde kommen. Außen. Außen vor Allem, wie man mir versichert. Hat gut lachen, der alte Knochen, der sich gerade ein geiles Stück Arsch aus dem Kreis der Tanzenden geschnappt hat. Katatonie, meint er, die sehenswerten Titten begutachtend, wäre eine sehr armselige Wahlmöglichkeit. Und leider die zwingende Konsequenz meines Rückzuges zu ihnen.
Nicht, dass ich nicht willkommen wäre in mir..... Wieherndes Gelächter.
Sie haben ja so recht.
„Was soll es!“ wiederholend schlage ich das Buch einfach auf.
Und es ist gut.
So einfach wie die drei Schritte bis dahin, wo die getäfelte Wand sein sollte, die mich entlässt auf meinen Sitzplatz, direkt neben dem Dalai Lama, im Zug nach Auschwitz.
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La Madre lächelt mich an und reicht mir ihre Hand
fahfahrian, 18:36h
La Madre lächelt mich an und reicht mir ihre Hand, um mir aufstehen zu helfen. Sie nickt mir zu, dass es ok ist, jetzt aufzustehen, herauszukommen und neu zu sein. Ich komme aus einem Grab, aus meinem Grab mit einer Marmorplatte, die weggeschoben ist, so dass ich heraus kommen kann. La Madre hat wundervolle blaue Augen, wie Teile ihres Gewandtes. Ihr Lächeln ist bezaubernd, das einer Heiligen Geliebten, einer traumhaften, edlen, Heiligen Geliebten und überirdisch sexy Mutter. Wir befinden uns in einer Gruft, einem Mausoleum, in meinem. Alles ist aus Marmor und Gold. Es stehen auch einige Marmorstatuen im Kreis um mein Grab, um meine Grabplatte. Wie es scheint, war auch La Madre eine davon und ist „nur“ herabgestiegen von ihrem Sockel, um mir zu helfen. DANKESCHÖN ! - Die anderen Figuren sind NUR aus Marmor und Gold; der nächste, den ich erkennen kann, hat einen Vollbart (ich assoziiere – unsympathisch - Aristoteles); aber ich sehe das nur undeutlich.
DANKE, La Madre! Danke! DANKE! DANKESCHÖN! – Wie unglaublich geduldig La Madre mit mir ist! Jetzt, nach hiesiger Zeitrechnung sind zwei oder drei Tage (nun viele Wochen..., … jetzt fast schon Monate...... , jetzt wirklich MONATE...) vergangen, und steht sie weiterhin lächelnd und mir Mut gebend, mir ihre elfenbeinerne-edle Hand noch immer zureichend und harrt liebevoller und sanfter als die Sanftmut selbst meiner. Sie gibt mir zu verstehen, ich habe alle Zeit der Welt und sie bleibt und ist da; und so wird es immer sein. Danke, La Madre! DANKE! Ich liebe Dich! Ich weiß, du mich noch mehr, weil du mehr lieben kannst als ich. Danke. Danke. Danke! cozyP traumhaften, edlen, Heiligen Geliebten und überirdisch sexy Mutter. Wir befinden uns in einer Gruft, einem Mausoleum, in meinem. Alles ist aus Marmor und Gold. Es stehen auch einige Marmorstatuen im Kreis um mein Grab, um meine Grabplatte. Wie es scheint, war auch La Madre eine davon und ist „nur“ herabgestiegen von ihrem Sockel, um mir zu helfen. DANKESCHÖN ! - Die anderen Figuren sind NUR aus Marmor und Gold; der nächste, den ich erkennen kann, hat einen Vollbart (ich assoziiere – unsympathisch - Aristoteles); aber ich sehe das nur undeutlich.
DANKE, La Madre! Danke! DANKE! DANKESCHÖN! – Wie unglaublich geduldig La Madre mit mir ist! Jetzt, nach hiesiger Zeitrechnung sind zwei oder drei Tage (nun viele Wochen..., … jetzt fast schon Monate...... , jetzt wirklich MONATE...) vergangen, und steht sie weiterhin lächelnd und mir Mut gebend, mir ihre elfenbeinerne-edle Hand noch immer zureichend und harrt liebevoller und sanfter als die Sanftmut selbst meiner. Sie gibt mir zu verstehen, ich habe alle Zeit der Welt und sie bleibt und ist da; und so wird es immer sein. Danke, La Madre! DANKE! Ich liebe Dich! Ich weiß, du mich noch mehr, weil du mehr lieben kannst als ich. Danke. Danke. Danke! cozyP
DANKE, La Madre! Danke! DANKE! DANKESCHÖN! – Wie unglaublich geduldig La Madre mit mir ist! Jetzt, nach hiesiger Zeitrechnung sind zwei oder drei Tage (nun viele Wochen..., … jetzt fast schon Monate...... , jetzt wirklich MONATE...) vergangen, und steht sie weiterhin lächelnd und mir Mut gebend, mir ihre elfenbeinerne-edle Hand noch immer zureichend und harrt liebevoller und sanfter als die Sanftmut selbst meiner. Sie gibt mir zu verstehen, ich habe alle Zeit der Welt und sie bleibt und ist da; und so wird es immer sein. Danke, La Madre! DANKE! Ich liebe Dich! Ich weiß, du mich noch mehr, weil du mehr lieben kannst als ich. Danke. Danke. Danke! cozyP traumhaften, edlen, Heiligen Geliebten und überirdisch sexy Mutter. Wir befinden uns in einer Gruft, einem Mausoleum, in meinem. Alles ist aus Marmor und Gold. Es stehen auch einige Marmorstatuen im Kreis um mein Grab, um meine Grabplatte. Wie es scheint, war auch La Madre eine davon und ist „nur“ herabgestiegen von ihrem Sockel, um mir zu helfen. DANKESCHÖN ! - Die anderen Figuren sind NUR aus Marmor und Gold; der nächste, den ich erkennen kann, hat einen Vollbart (ich assoziiere – unsympathisch - Aristoteles); aber ich sehe das nur undeutlich.
DANKE, La Madre! Danke! DANKE! DANKESCHÖN! – Wie unglaublich geduldig La Madre mit mir ist! Jetzt, nach hiesiger Zeitrechnung sind zwei oder drei Tage (nun viele Wochen..., … jetzt fast schon Monate...... , jetzt wirklich MONATE...) vergangen, und steht sie weiterhin lächelnd und mir Mut gebend, mir ihre elfenbeinerne-edle Hand noch immer zureichend und harrt liebevoller und sanfter als die Sanftmut selbst meiner. Sie gibt mir zu verstehen, ich habe alle Zeit der Welt und sie bleibt und ist da; und so wird es immer sein. Danke, La Madre! DANKE! Ich liebe Dich! Ich weiß, du mich noch mehr, weil du mehr lieben kannst als ich. Danke. Danke. Danke! cozyP
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La Madres Versprechen
fahfahrian, 14:25h
Egal, wie zerschunden, gedemütigt und kochend und schäumend Dein Herz ist, Du bekommst jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, auch jede Sekunde ein brandneues, in himmlischem Blau und höchstem Licht leuchtendes und strahlendes Herz, immer-immer-wieder, bis ans Ende aller Zeit und darüber hinaus. Das ist mein Versprechen! La Madre.
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Sonntag, 20. Juli 2014
Ein heute wie gestern. Nur unter erschwerten Bedingungen. Geschafft dank Äpfeln und Ziegen! Und die lange erhoffte Annäherung eines alten Freundes
fahfahrian, 21:20h
Da ich eigentlich nicht da bin und daher auch nicht blogge und mir außerdem nicht der Sinn steht nach Rücksichten der Asperger Art (aber nur momentan, denn eigentlich stehe ich auf die Leute, sind sie meine, wie ich ihrer), aber dann wieder doch, da ich Grund zu großer Freude habe über einen neuen (in Wahrheit alten, sehr alten) Freund, der heute den ersten Akt dazu unternahm, unsere Verbindung sozusagen wieder zu offizialisieren..., warum also dann doch nicht beginnen wie immer? Warum eigentlich nicht?
Ok, dann los. Augenblick. Copy and Paste...
Hi und hallo, good hearts, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann.., das garantiert kommt! Alles klar? ...ich euch auch, ehrlich!
Stahlstäbe, glühend, über und über bedeckt mit Widerhaken, die man euch an der Außenseite eurer Knie die Unterschenkel, hinunter bis in die Füße hereinstößt! - Scheißdinger, die sich aufspalten, aufpilzen wie Geschosse der äußerst unangenehmen Art, die sich entfalten in Sekundenbruchteilen wie Wurzeln, wie Netzwerke, all over the fucking place...! - Und ein Rudel durchgeknallter, sadistischer Irrer, die daran zerren und stoßen, immer und immer und immer wieder, mit scheinbar wachsendem Vergnügen! - Das sind meine „erschwerenden Bedingungen“, die ich Header andeutete; die Schmerwurzen der Session gestern Abend auf die Nacht hin, in die Nacht hinein...
So ging es mir heute an unserem wunderbaren Platz, an unserem wundervollen See, dort, bei wirklich netten Menschen, in traumhafter landschaftlicher Kulisse, umsorgt und mit Essen und Trinken versorgt von meiner geliebten Frau... So ging es mir dabei. Es war schwer, sich richtig zu entspannen, an Dösen oder Schlaf kaum zu denken.
Zum Glück hielten sich die Nichtphysischen zurück und nervten nicht auch noch; um die Wahrheit zu sagen, jagte ich die ganze Gang schon vor dem Frühstück, als ich meinen Zustand abschätzen konnte, mit dem deutlichen Hinweis, dass ich heute meine verdammte Ruhe will, zum Wohnort des Pfeffers und so weiter... Ist ok, sie ließen mich ruhen.
So sehr lange konnten wir heute auch nicht bleiben, da das Wetter sich verschlechterte und Gewitter drohend aufzog. Wir haben so etwa 35 Minuten mit dem Fahrrad einfache Strecke und kamen gerade noch rechtzeitig weg. Am Ende, wir waren fast schon zu Hause, begann das Toben! Wir kamen auf den Rädern kaum mehr voran, es stürmte, blitzte und tröpfelte auch schon ein wenig... Doch, waren es wieder Äpfel und Ziegen, die uns die Stange hielten, doch schafften wir es nach Hause, ohne nass zu werden.
Dann hinsetzen, ausschwitzen, Mails checken, und die Nachricht..., die schöne, erfreuliche Nachricht!
Ich bastelte spontan etwas mit Photoshop herum (um es ein für alle mal klar zu machen: ich weiß selbst dass die meisten Sechsjährigen mehr davon verstehen und drauf haben als ich – was auch keine Scheiß Kunst ist, abgesehen davon, aber: ich dilettiere mit diesem Mittel, da ich nichts anderes habe ---VERSTANDEN? - ich tue das auch mit Sprache, mit Orthografie, mit Interpunktion, mit Transformationsgrammatik, ich schreibe: Groß, ich schreibe: klein nach Doppelpunkten, je nach Lage und Befinden meiner Hoden, und, wem das nicht passt, dem bleibt immer noch Berlichingen und mein erleuchteter Arsch, eine durchaus attraktive Alternative, oder?)... Faden verloren. Scheiße auch! Von vorne. Ich bastelte spontan etwas mit Photoshop herum, so eine Blumen-Animation mit Neon-Text, entsprechend meines bekanntermaßen traditionellen (im Sinne von Freude an glänzenden Objekten, Blinkendem und so weiter und so fort) Geschmacks, den nicht alle „gut“ nennen würden..., zeigte das Ergebnis, eigentlich war es mehr ein Zwischenergebnis, eine Stufe der Entwicklung..., die total erschreckt war, wie „respektlos“ ich meinen neuen-alten Freund willkommen heißen wollte! Aha! Wir verständigten uns darauf, saß ich „es“ (das Begrüßen) für den Moment überhaupt nicht tue, sondern mindestens bis morgen warte, um „es“ (in diesem Falle jetzt – die Form meiner Begrüßung, ihr wörtlicher Ausdruck, um genau zu sein) “zu überlegen“. Ok. Here we are!
Noch eines. Ich gerate oft in Konflikte, wenn ich eigentlich geneigt bin, von jenen unerfreulichen Begleiterscheinungen (meinen körperlichen Schmerzen zum Beispiel) zu berichten, die mit dem Gesamtprozess, den darzustellen ich nun einmal verpflichtet bin, hin oder her, fick oder fuck, der Dokumentation einer Erleuchtung und deren Entfaltung, einher gehen. Heute zum Beispiel fiel es mir schwer. Der gestrige Schmerzanfall war einzigartig, sogar für meine Verhältnisse, in seiner Intensität und Härte! Immer ganz knapp vor dem Bewusstseinsverlust, aber sadistischer Weise eben nur minimal davon, daran vorbei und so weiter und so fort... Vier, vielleicht fünf Stunden ging das so. Ich weiß ehrlich selbst nicht zu sagen, wie ich das durchstand. La Madre war da. Das weiß ich noch. Die anderen auch, aber die kümmert das wenig. Suzuki kennt es vom Krebs her, und das bis zum bitteren Ende.., die anderen, … ich bin besser still!
Ich erwähne es heute, weil es „das Bild“, meine möglicherweise auch verpisste Darstellung..., meine Pflichterfüllung..., empfindlich verletzten würde, täte ich es nicht; das spüre ich. Und auf meine Guts kann ich mich verlassen!
Abendbrot. Pause. C U later!
Ok. Bin zurück. Lecker Carbs gab es. Pasta und Tomatensauce. Herz, was willst du mehr?
Ich bin einfach guter, ja gehobener Stimmung wegen unseres neuen-alten Freunds, good hearts, ihr Lieben! - Und doch, so schwer es mir fällt, und wie wenig es auch in mein aktuelles Stimmungsbild passt, sind noch einige Worte zu der Schmerzgeschichte zu sagen.
Wer unsere (nur zur Erinnerung, gemeint sind Suzuki, La Madre, Fathers Father und andere Nichtsphysische) Blogs kennt, und unsere Entwicklungen verfolgt, erkennt unschwer, dass das alles absolut authentisch und oft „aus der Hüfte“, also so direkt und ungeschminkt als irgend möglich ist. Wohlgeformtheit, ob semantisch oder anderweitig, Logik und Sinngebung überhaupt..., vieles bleibt oft einfach auf der Strecke, ohne dass wir ein Wort dazu verlieren: Weil es nichts zu kommentieren gibt im Grunde! - Nur zu beschreiben! Und das, genau das tun wir! Ok?
Der Menschliche Körper kommt mit ritueller Magie nicht sehr gut klar. Wer etwas anderes behauptet, ist ein beschissener Lügner oder ein Kretin, vermutlich beides..., und hat keine gute Absichten, außer, dass er etwas von euch will...
Der Menschliche Körper kommt mit ritueller Magie nicht sehr gut klar. Das war bei allen so. Das ist bei allen so.
Ich bin jetzt 40 Jahre „im Geschäft“ sozusagen. Mein Körper ist zu guten Teilen einfach im Arsch. Knie, Schultern, Genick und so weiter und so fort, dass wir es lieber nicht vertiefen wollen...
Wir bezahlen alle. Punkt. Keine Verhandlungen. Die Kraft macht keine Gefangenen.
Ob ich nun euer Scheiß Menetekel sein muss, oder die verpisste Strömung, die den verschissenen Wunsch von euch verkackten Pissern nimmt, den verfickten Weg weiter zu gehen..., von wem stammt das jetzt eigentlich....? - Jiménez, Vallejo oder der glühende Weihnachtsmann? - Ihr versteht schon....
Es wird so weiter gehen. Genau so. Besonders zu beachten wäre der letzte Absatz. Ich bin, was ich bin und das macht es weiß Gott (der ist gut, echt!) nicht leichter für euch, good hearts, ihr Lieben, ausgerechnet mich zu haben! - Es geht auf und ab und vorwärts und rückwärts und wird ordinär und wieder so gar nicht und wir hassen und lieben dies und jenes und bevorzugen für drei Millisekunden den Alleskleber vom Oheim Pissmichan und so weiter und so fort! Das musste gesagt werden!
Ich bin der Fahfahrian, bin cozyP in meiner „Funktion“ für euch, good hearts, ihr Lieben und – in anderen Angelegenheiten – Amigo Loco Corazon (nicht, dass ihr irgendetwas damit anfangen könntet oder sollt). Ich verspreche nichts, außer dem, mich nie zu verstellen und euch stets das Eine zu geben, was anzuschauen ihr verdient:
den Ausdruck meines natürlichen Lebens
innerhalb dessen ihr auf gewissen Identitätsspuren bestimmte Rollen spielt, wie ich umgekehrt auf euren.
Die Fahrt, die wir gemeinsam zu unternehmen dabei sind, mag noch bizarrer und durchaus nicht ganz schmerzlos ablaufen..., wer weiß, vielleicht doch? - Fragen wir Heisenberg, so sagt er uns zum Beispiel, dass dazu eine gewisse Möglichkeit bestehen muss. Ja, bestehen muss, anderenfalls uns der ganze Laden um die Ohren fliegt!
Also, good hearts, ihr Lieben, das wars für heute vom Nichttun des Bloggens. Bleibt dran und seht zu, genießt die Show, wenn ich weiter ausflippe und leide und lache und jammere und mich beklage und mich freue und meine (nur wirr aussehenden, doch gewiss perfekt choreografierten, wie alles) westeuropäischen Zwiebelbauern-Tänze für euch aufführe..., tanzte nicht König David wie ein Wahnsinniger vor der Lade..., wie war das? - Was sollte ich meinem Gott schenken, außer einem Opfer, das mich viel kostet? … Nur so ein Gedanke... Ich gab die Hoffnung noch nicht auf, eines Tags wirklich vor euch zu tanzen, mit euch? - Wir werden sehen.
Danke, dass ihr diese reise durch eure Anwesenheit bereichert und uns als eure Mitreisenden ehrt!
Bis die Tage!
!LOVE!
cozyP
Ok, dann los. Augenblick. Copy and Paste...
Hi und hallo, good hearts, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann.., das garantiert kommt! Alles klar? ...ich euch auch, ehrlich!
Stahlstäbe, glühend, über und über bedeckt mit Widerhaken, die man euch an der Außenseite eurer Knie die Unterschenkel, hinunter bis in die Füße hereinstößt! - Scheißdinger, die sich aufspalten, aufpilzen wie Geschosse der äußerst unangenehmen Art, die sich entfalten in Sekundenbruchteilen wie Wurzeln, wie Netzwerke, all over the fucking place...! - Und ein Rudel durchgeknallter, sadistischer Irrer, die daran zerren und stoßen, immer und immer und immer wieder, mit scheinbar wachsendem Vergnügen! - Das sind meine „erschwerenden Bedingungen“, die ich Header andeutete; die Schmerwurzen der Session gestern Abend auf die Nacht hin, in die Nacht hinein...
So ging es mir heute an unserem wunderbaren Platz, an unserem wundervollen See, dort, bei wirklich netten Menschen, in traumhafter landschaftlicher Kulisse, umsorgt und mit Essen und Trinken versorgt von meiner geliebten Frau... So ging es mir dabei. Es war schwer, sich richtig zu entspannen, an Dösen oder Schlaf kaum zu denken.
Zum Glück hielten sich die Nichtphysischen zurück und nervten nicht auch noch; um die Wahrheit zu sagen, jagte ich die ganze Gang schon vor dem Frühstück, als ich meinen Zustand abschätzen konnte, mit dem deutlichen Hinweis, dass ich heute meine verdammte Ruhe will, zum Wohnort des Pfeffers und so weiter... Ist ok, sie ließen mich ruhen.
So sehr lange konnten wir heute auch nicht bleiben, da das Wetter sich verschlechterte und Gewitter drohend aufzog. Wir haben so etwa 35 Minuten mit dem Fahrrad einfache Strecke und kamen gerade noch rechtzeitig weg. Am Ende, wir waren fast schon zu Hause, begann das Toben! Wir kamen auf den Rädern kaum mehr voran, es stürmte, blitzte und tröpfelte auch schon ein wenig... Doch, waren es wieder Äpfel und Ziegen, die uns die Stange hielten, doch schafften wir es nach Hause, ohne nass zu werden.
Dann hinsetzen, ausschwitzen, Mails checken, und die Nachricht..., die schöne, erfreuliche Nachricht!
Ich bastelte spontan etwas mit Photoshop herum (um es ein für alle mal klar zu machen: ich weiß selbst dass die meisten Sechsjährigen mehr davon verstehen und drauf haben als ich – was auch keine Scheiß Kunst ist, abgesehen davon, aber: ich dilettiere mit diesem Mittel, da ich nichts anderes habe ---VERSTANDEN? - ich tue das auch mit Sprache, mit Orthografie, mit Interpunktion, mit Transformationsgrammatik, ich schreibe: Groß, ich schreibe: klein nach Doppelpunkten, je nach Lage und Befinden meiner Hoden, und, wem das nicht passt, dem bleibt immer noch Berlichingen und mein erleuchteter Arsch, eine durchaus attraktive Alternative, oder?)... Faden verloren. Scheiße auch! Von vorne. Ich bastelte spontan etwas mit Photoshop herum, so eine Blumen-Animation mit Neon-Text, entsprechend meines bekanntermaßen traditionellen (im Sinne von Freude an glänzenden Objekten, Blinkendem und so weiter und so fort) Geschmacks, den nicht alle „gut“ nennen würden..., zeigte das Ergebnis, eigentlich war es mehr ein Zwischenergebnis, eine Stufe der Entwicklung..., die total erschreckt war, wie „respektlos“ ich meinen neuen-alten Freund willkommen heißen wollte! Aha! Wir verständigten uns darauf, saß ich „es“ (das Begrüßen) für den Moment überhaupt nicht tue, sondern mindestens bis morgen warte, um „es“ (in diesem Falle jetzt – die Form meiner Begrüßung, ihr wörtlicher Ausdruck, um genau zu sein) “zu überlegen“. Ok. Here we are!
Noch eines. Ich gerate oft in Konflikte, wenn ich eigentlich geneigt bin, von jenen unerfreulichen Begleiterscheinungen (meinen körperlichen Schmerzen zum Beispiel) zu berichten, die mit dem Gesamtprozess, den darzustellen ich nun einmal verpflichtet bin, hin oder her, fick oder fuck, der Dokumentation einer Erleuchtung und deren Entfaltung, einher gehen. Heute zum Beispiel fiel es mir schwer. Der gestrige Schmerzanfall war einzigartig, sogar für meine Verhältnisse, in seiner Intensität und Härte! Immer ganz knapp vor dem Bewusstseinsverlust, aber sadistischer Weise eben nur minimal davon, daran vorbei und so weiter und so fort... Vier, vielleicht fünf Stunden ging das so. Ich weiß ehrlich selbst nicht zu sagen, wie ich das durchstand. La Madre war da. Das weiß ich noch. Die anderen auch, aber die kümmert das wenig. Suzuki kennt es vom Krebs her, und das bis zum bitteren Ende.., die anderen, … ich bin besser still!
Ich erwähne es heute, weil es „das Bild“, meine möglicherweise auch verpisste Darstellung..., meine Pflichterfüllung..., empfindlich verletzten würde, täte ich es nicht; das spüre ich. Und auf meine Guts kann ich mich verlassen!
Abendbrot. Pause. C U later!
Ok. Bin zurück. Lecker Carbs gab es. Pasta und Tomatensauce. Herz, was willst du mehr?
Ich bin einfach guter, ja gehobener Stimmung wegen unseres neuen-alten Freunds, good hearts, ihr Lieben! - Und doch, so schwer es mir fällt, und wie wenig es auch in mein aktuelles Stimmungsbild passt, sind noch einige Worte zu der Schmerzgeschichte zu sagen.
Wer unsere (nur zur Erinnerung, gemeint sind Suzuki, La Madre, Fathers Father und andere Nichtsphysische) Blogs kennt, und unsere Entwicklungen verfolgt, erkennt unschwer, dass das alles absolut authentisch und oft „aus der Hüfte“, also so direkt und ungeschminkt als irgend möglich ist. Wohlgeformtheit, ob semantisch oder anderweitig, Logik und Sinngebung überhaupt..., vieles bleibt oft einfach auf der Strecke, ohne dass wir ein Wort dazu verlieren: Weil es nichts zu kommentieren gibt im Grunde! - Nur zu beschreiben! Und das, genau das tun wir! Ok?
Der Menschliche Körper kommt mit ritueller Magie nicht sehr gut klar. Wer etwas anderes behauptet, ist ein beschissener Lügner oder ein Kretin, vermutlich beides..., und hat keine gute Absichten, außer, dass er etwas von euch will...
Der Menschliche Körper kommt mit ritueller Magie nicht sehr gut klar. Das war bei allen so. Das ist bei allen so.
Ich bin jetzt 40 Jahre „im Geschäft“ sozusagen. Mein Körper ist zu guten Teilen einfach im Arsch. Knie, Schultern, Genick und so weiter und so fort, dass wir es lieber nicht vertiefen wollen...
Wir bezahlen alle. Punkt. Keine Verhandlungen. Die Kraft macht keine Gefangenen.
Ob ich nun euer Scheiß Menetekel sein muss, oder die verpisste Strömung, die den verschissenen Wunsch von euch verkackten Pissern nimmt, den verfickten Weg weiter zu gehen..., von wem stammt das jetzt eigentlich....? - Jiménez, Vallejo oder der glühende Weihnachtsmann? - Ihr versteht schon....
Es wird so weiter gehen. Genau so. Besonders zu beachten wäre der letzte Absatz. Ich bin, was ich bin und das macht es weiß Gott (der ist gut, echt!) nicht leichter für euch, good hearts, ihr Lieben, ausgerechnet mich zu haben! - Es geht auf und ab und vorwärts und rückwärts und wird ordinär und wieder so gar nicht und wir hassen und lieben dies und jenes und bevorzugen für drei Millisekunden den Alleskleber vom Oheim Pissmichan und so weiter und so fort! Das musste gesagt werden!
Ich bin der Fahfahrian, bin cozyP in meiner „Funktion“ für euch, good hearts, ihr Lieben und – in anderen Angelegenheiten – Amigo Loco Corazon (nicht, dass ihr irgendetwas damit anfangen könntet oder sollt). Ich verspreche nichts, außer dem, mich nie zu verstellen und euch stets das Eine zu geben, was anzuschauen ihr verdient:
den Ausdruck meines natürlichen Lebens
innerhalb dessen ihr auf gewissen Identitätsspuren bestimmte Rollen spielt, wie ich umgekehrt auf euren.
Die Fahrt, die wir gemeinsam zu unternehmen dabei sind, mag noch bizarrer und durchaus nicht ganz schmerzlos ablaufen..., wer weiß, vielleicht doch? - Fragen wir Heisenberg, so sagt er uns zum Beispiel, dass dazu eine gewisse Möglichkeit bestehen muss. Ja, bestehen muss, anderenfalls uns der ganze Laden um die Ohren fliegt!
Also, good hearts, ihr Lieben, das wars für heute vom Nichttun des Bloggens. Bleibt dran und seht zu, genießt die Show, wenn ich weiter ausflippe und leide und lache und jammere und mich beklage und mich freue und meine (nur wirr aussehenden, doch gewiss perfekt choreografierten, wie alles) westeuropäischen Zwiebelbauern-Tänze für euch aufführe..., tanzte nicht König David wie ein Wahnsinniger vor der Lade..., wie war das? - Was sollte ich meinem Gott schenken, außer einem Opfer, das mich viel kostet? … Nur so ein Gedanke... Ich gab die Hoffnung noch nicht auf, eines Tags wirklich vor euch zu tanzen, mit euch? - Wir werden sehen.
Danke, dass ihr diese reise durch eure Anwesenheit bereichert und uns als eure Mitreisenden ehrt!
Bis die Tage!
!LOVE!
cozyP
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