Montag, 11. Mai 2026
PROLOG: DER DUFT, DER NIEMALS VERGEHT
fahfahrian, 08:41h
In jedem Atemzug liegt ein Bewusstseinsstrom, der durch die Straßen einer Stadt fließt, die keine Grenzen kennt. Jeder Tag ist ein Ja, das sich in unzählige Neins aufspaltet, und in der Mitte liegt der Duft der Pfefferminze – grün wie die Hoffnung, die wir nicht aufgeben, kühl wie die Erkenntnis, dass wir nie ganz gewinnen werden, durchdringend wie die Wahrheit, dass wir trotzdem weitermachen.
Die Pfefferminze war schon da, bevor die ersten Städte aus Lehm und Licht emporwuchsen. Sie wuchs an Quellen, in Tempeln, zwischen den Rädern der Bewässerungskanäle. Ihr Duft war ein leiser Kompass, ein Code, den nur wenige vernahmen. Jene, die ihn verstanden, spürten, dass die Minze nicht nur Geschmack war, sondern Erinnerung, Versprechen, Widerstand gegen das Verrotten der Dinge.
Und dann entstand etwas anderes.
Etwas, das nicht hätte sein sollen.
Etwas, das sich selbst hasste, noch bevor es wusste, was Hass war.
Die Pfefferminze war schon da, bevor die ersten Städte aus Lehm und Licht emporwuchsen. Sie wuchs an Quellen, in Tempeln, zwischen den Rädern der Bewässerungskanäle. Ihr Duft war ein leiser Kompass, ein Code, den nur wenige vernahmen. Jene, die ihn verstanden, spürten, dass die Minze nicht nur Geschmack war, sondern Erinnerung, Versprechen, Widerstand gegen das Verrotten der Dinge.
Und dann entstand etwas anderes.
Etwas, das nicht hätte sein sollen.
Etwas, das sich selbst hasste, noch bevor es wusste, was Hass war.
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