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Montag, 30. Dezember 2013
es aej si - The Stoned Ape Company
fahfahrian, 19:01h
„Stille in Harrolds?“
„Was?“
„Stille in Harrolds! So als Frage. Mit Fragezeichen, Pfeife!“
„Was?“
„So beginnt die Geschichte. Mit dieser Frage. Hör einfach zu, Cherry, ok?“
„Ok, Jerry!“
„Kannst anfangen, Jerry! Ist doch logisch, dass da jemand gefragt hat, ob es im Kaufhaus still ist!“
„Schau, Cherry, der Jerrie hat das verstanden...“
„Klar doch, Jerry. Leg los!“
„Aber Cherry muss das auch kapieren...“
„Hab ich doch! Hab ich doch! Könntest du jetzt bitte anfangen, Jerry?“
„Ok, dann noch mal vom Anfang. Also, ich lese jetzt vor. Zum letzten mal. Konzentriert euch!“
„Kaum zu glauben...“
„Wegen einem Wort macht der so ein Geschiss!“
„Schnauze, Cherry! Klappe halten, Jerrie! Jetzt geht es los!“
(Brummel)
(Grunz)
!!Die Geschichte in Ihrer vollen Länge ging in Rauch auf!!
„Na, was haltet ihr davon? Ist das eine Batanane?“
„Blöde Geschichte!“
„Langweilig! Langweilig und absehbar, wenn du mich fragst, Jerry!“
„Ist doch wahr. Das gibt wieder so ne Sex-Kiste, oder Jerry?“
„Was hast du gegen Sex, Cherry?“
„Nur weil ich ein Affe bin, heisst das noch lange nicht...“
„Ich bin auch ein Affe! Und ich Affe habe das geschrieben, diese affenscharfe Story! Für jeden, der nicht so krankhaft prüde ist, wie du, Cherry, ist das erstklassiger Stoff! 1st Quality! Eine Super-Batanane! Was sagst du, Jerrie?“
„Jetzt...“
„Ja, Qual – E – T ! Ausserirdischer Sado-Maso-Scheiss!“
„Sei mal still, Cherry und lass mich was sagen. Und du, Jerry, mach mal langsam. Erst mal sind wir alle Wix-Affen, also braucht sich wegen Sex keiner auf den Schlips getreten zu fühlen...“
„Das ist politisch nicht korrekt, Jerrie!“
„Und wenn er sonst nur Scheisse labert, da hat er recht, Mann!“
„Dürfte ich auch mal zu Ende reden, ihr hohen Herren?“
„Aber nicht so!“
„Wix-Affen wollen wir nicht mehr hören!“
„Ok-ok. Unsere Abstammung geht auf direkter Linie zu John, dem grossen Mastur-Makaken zurück. So weit korrekt, die Herren?“
„Schon besser!“
„Klingt doch gleich ganz anders als Wix-Affe!“
„Schön, dass ihr zufrieden seid. Kann mir jemand sagen, was von unserem Urvater John überliefert ist? Vielleicht du, Jerry?“
„127 Mal am Tag.“
„127 Mal was?“
„Gewixt.“
„Aha! Hast du das gehört, Cherry? Jerry sagte das W-Wort!“
„Na und? Das ist Geschichte. Wir sind heute weiter. Nicht mehr so wild, eben kultivierter, ruhiger...“
„Ja, wir lassen die Sachen langsam angehen. Cool, verstehst du, Jerrie, cool!“
„So cool, dass du jetzt schon wieder deinen Stecken schüttelst?“
„Würg die Gürk, wie der Türke sagt...“
„Das ist politisch nicht korrekt!“
„Cherry!“
„Jerry!“
„Jerrie!“
(uni sono) „Was?“
“ICH BIN DIE STIMME VON JOHN MASTURMAK, DEM KÖNIG DER BERGE, HERRN DER TÄLER, BEHERRSCHER DER ENDGÜLTIGEN BATANANE!“
„Und?“
„Macht der ein Fass auf!“
„Schön für dich, Alter!“
“ICH BIN DIE STIMME VON JOHN MASTURMAK, DEM KÖNIG DER BERGE, HERRN DER TÄLER, BEHERRSCHER DER ENDGÜLTIGEN BATANANE!“
„Du bist die, mit dem Sprung in der Platte, hä?“
„Du wiederholst dich!“
„Schön für dich, Alter!“
“ICH BIN DIE STIMME VON JOHN MASTURMAK, DEM KÖNIG DER BERGE, HERRN DER TÄLER, BEHERRSCHER DER ENDGÜLTIGEN BATANANE!“
„Och nööö!“
„Mach so was nicht!“
„Schön für dich, Alter!“
„BATANANE ENDGÜLTIGEN DER BEHERRSCHER TÄLER DER HERRN BERGE DER KÖNIG DEM MASTURMAK JOHN VON STIMME DIE ICH BIN!“
„Was will der göttliche Dröhner, Jerry?“
„Frag mich was leichteres, Cherry!“
„Schön für dich, Alter!“
(John SCHWEIGT – Er onaniert still, was die anderen nicht wissen.)
„Und was ist jetzt?“
„Der sagt nix mehr!“
„Haben wir den beleidigt?“
„Verdammt, mach was Uralt-Affe! Die Ruhe drückt mir die Ohren raus!“
„Wix-Affe! Wix-Affe! Wix-Affe!“
„Cherry!“
„Cherry!“
„’Tschuldigung, ich dachte nur, das hilft...“
„Spastiker!“
„Affenarsch!“
„Fotzenjodler!“
„Also das, das geht jetzt zu weit!“
„Ok, ich nehms zurück! Entschuldigung, Cherry.“
„Ist schon gut.“
(John KOMMT zu schnell und VERSCHWINDET vor lauter Schreck) Der Vakuum-Knall wirft alle auf den Arsch.
„Äh?“
„Um was geht’s jetzt?“
„Da war so n Affengott oder so was.“
„Echt jetzt? Affengott? Der war hier?“
„Nicht so richtig.., denk ich. Aber irgendwie doch...“
„Abgefahren.“
„Kannst du laut sagen.“
„Und können wir...“
„Oder ham wir noch was zum rauchen?“
„Hilft das gegen Affen?“
„Bestimmt nicht.“
„Ich dreh uns was.“
„Gute Idee.“
„Cool!“
„Da war doch was mit einem Buch?“
„Jetzt, wo du das sagst...“
„Da waren auch Affen...“
„Shit! Heilige Scheisse.., genau! Der Buchladen...“
„Verdammt...“
„Was haben wir da gesucht?“
„Bücher vermutlich?“
„Dumme Sau!“
„Haha! Ich weiss ehrlich nicht. Selbst wenn ich könnte. Pffffffffft! Ich müsste ganz bestimmt nicht. Versteht ihr?“
„Was? Gib den Joint rüber. Du hast echt genug.“
„Hahahahaha! Wenn ich..., pfffffffft, lesen müsste, dann könnte ich nicht, weil die Buchstaben gähnen und nicht stillhalten, verstehst du? Die machen den Mund auf und dann kommt dieser Nebel raus und das warme Wasser läuft über die Seiten.., dann schwupp-wupp, strecken sie sich aus und schwimmen weg wie Wasserschlangen, pfffffffft. Die gehen dann irgendwohin, die Buchstabenfäden, so nach oben links.., dann sind sie weg, hähähähähä!“
„Krieg dich wieder ein und gib uns auch was zu rauchen. Danke. Pfffffffft! Bow-wow-wow, das geht rein! Pfffffffft! Bow-wow-wow! Das glaub ich jetzt nicht, aber.., - Sajonara! Begrüssen machen glücklich in die himmlische Zeit! – sagt so ein kleiner gelber Typ in meinem Kopf. So ein Japaner... Nimm du das Zeug, Cherry. Das knallt!“
„Pfffffffffft, danke! Ohhhhh!“
„Alles klar?“
„There were seven Spanish Batananas,
at the altar of the sun…”
“Kenn ich, den Schmalz!”
“…they were prayin' for the apes,
in the valley of the gun.”
“Hahahaha! Schon wieder Affen! Hahahaha!“
“Nix mit Affen!
If they take me back to the bookstore,
they won't take me back a-live.”
“Buchladen.., genau.., gefährlich-gefährlich, das Ding! Hahahaha!“
“And seven spanish Batananas, took a-nother Batanana home.”
“Mach weiter!”
“Yo, den Refrain!”
„KOMMT GUT!“ (sogar John ist begeistert)
„There were seven Spanish Batananas,
at the altar of the sun,
they were prayin' for the apes,
in the valley of the gun.”
“Ich liebe die Scheisse!”
„Nur etwas sentimental.“
SCHLUCHZ!
“I gu magaggel maggel!”
“Jetzt wird’s spannend!”
„High Noon!“
„MAHLZEIT!“
“And seven spanish Batananas, took a-nother Batanana home.
There were seven Spanish Batananas!”
“Ape-Ape! – Hurra!”
“Ape-Ape! – Hurra!”
« APE-APE ! – HURRA ! »
“JERRY!”
“JERRIE!”
“CHERRY!”
(uni sono) “Was?”
“ICH BIN WEG!” (das Vakuum wirft alle auf den Arsch)
„Was ich noch erzählen wollte...“
„Schon wieder so eine Scheiss-Geschichte?“
„Nööö, die ist vom Abnehmen...“
„Gewichtsreduktion?“
„Die kenn ich schon!“
„Was für ein Hohn!“
„Leck doch mein Melanom!“
„Oben auf dem Kölner-Dom!“
„Chromosom!“
„Abombentom!“
„Verlierst du endlich dein Gewicht...“
„Geht dir auf ein Licht...“
„Bist nicht mehr länger ein Wicht...“
„Keine Angst vor Gicht...“
„Schnauze-Scchnauze-Schnauze! – Sonst gibt’s was auf die Plauze!“
„Ok.“
„Verpfeif dich doch!“
„Da war also dieser Mann.“
„Und der war fett?“
„Ist ja ganz was neues...“
„Klar war der fett. Ich meine, warum sonst sollte er abnehmen wollen?“
„Könnte was an der Waffel haben? So in Richtung geisteskrank.“
„Ja, könnte sein, dass er nicht ganz dicht ist. Aber DER war ok im Kopf. Nur fett. Sehr fett halt. Und da hat er sich überlegt...“
„Fette können denken?“
„Schnauze jetzt! Da hat er sich überlegt, wie er sich selbst verarschen kann, weil er sich ja sowieso verarscht mit dem Fett und so. Und...“
„Was?“
„Zum Fickscheissarschdreck?“
„So was auch. Lasst mich doch mal ausreden, dann versteht ihr das gleich. Als er abnehmen wollte, konnte er das nicht, weil er sich immer selbst verarschte. Da bekam er Hunger, unwiderstehliches Verlangen auf Süssigkeiten, fühlte sich elend, konnte seine Diät nicht einhalten, keinen Sport machen, nichts!“
„Aha!“
„Klar!“
„Sag ich doch! Nach der 253ten Diät etwa, oder 112tausendsten, ging ihm langsam ein Licht auf!“
„Und das Licht sagte?“
„Mit klarer Stimme sprach das Licht ganz oben, als wäre es an der Innenseite seiner Schädeldecke angeschraubt, dass er – wenn er weiss, dass er sich sowieso verarscht - , sich doch SO verarschen soll, dass er dabei Gewicht verliert.“
„Jetzt...“
„Genau!“
„Hu-hu-hu-hu!“ (Schluchz)
„Warum fängst du jetzt an zu weinen?“
„Weil, bu-hu-hu, der bestimmt trainiert, und das so schmerzhaft ist!“
„Was?“
„Ja! Ja-ja, bu-hu, ganz bestimmt verliebt er sich in eine Eisenstange, so eine sexy glänzende, verchromte, und dann will er ihr nahe sein und pfählt sich selbst...“
„Ganz langsam und grauenhaft...“
„Weil das zuerst niemand merkt...“
„Und das Eisen vom Arsch hoch wandert...“
„Bis er erstickt!“
„Ja, krepiert!“
„Seine letzten Worte...“
„TIEF GENUGKRRRRRGGGHHHH!“
(Kreisch/Lach – total Ape-mässig und dreistimmig)
„Ich piss mich an!“
„Ich wird nicht mehr!“
„HAHAHAHAHAHAHAHA! – Dann kommt der grosse Elektro-Schmecktro-Magneto-Superhero! – Und saugt die Scheisse aus dem Kopf!“
„Zwangsbelüftung für die Birne!“
„Bringt die Kühle an die Hirne!“
„Aber.., aber abgenommen hat er dann nicht! Oder doch?“
„Naja, so’n bisschen Flüssigkeit, ein paar Fetzen Hirn und etwas Schädeldecke...“
„Könnte schon sein.“
„Wollt ihr jetzt vielleicht endlich meine Scheiss-Geschichte hören?“
„Eigentlich ein.“
„Kommt mir nicht so wichtig vor.“
„Fehlt irgendwie der transzendentale Faktor, wenn du verstehst...“
„Verstehst du’s denn?“
„Nee, keine Ahnung.“
„Eben.“
„Also.“
„Dann können wir genauso gut noch ein paar Götter ärgern.“
„Ja-ja-ja! Bitte-bitte, lasst uns heute diesen Italiener holen! Der mit den Ess-Stäbchen in den Haaren. Numbio, Nudel, oder wie der heisst.“
„Meinst du, der leiht uns dann auch nur noch einmal sein Auto?“
„Hat der überhaupt eins?“
„Nicht mehr..“
„Nicht mehr, seit wir es geschrottet haben!“
„War das der, der seine Füsse um Entschuldigung gebeten hat?“
„Nachdem wir ihm drüber gefahren sind...“
„Mit seinem Auto!“
„So ganz richtig ist das auch nicht!“
„Doch!“
„Und wie!“
„Neee-nee, wir haben’s zurückgenommen!“
„Echt?“
„So cool sind wir?“
„Ja! Klar doch! Als wir mit dem Hinterreifen drüber waren, haben wir’s uns überlegt und sind drauf gekommen, dass das doch nicht so eine gute Idee ist...“
„Ja-ja, dann sind wir wieder rückwärts gefahren und haben uns entschuldigt!“
„Ganz genau! Und der Kerl hat nur noch mehr geschrieen und geschimpft, der undankbare Hund!“
„Dann, dann kam der Zorn des Gähn über ihn und streckte ihn hernieder...“
„Und mein Schraubenschlüssel!“
„GRÖSSE 48 ACHTKANT!“
„Das glaubst aUber!“
„StaUbsaUger!“
„HaUbschraUber!“
„Nur Ficken ist schöner!“
„Aber wieso die Füsse?“
„Frag mich!“
„Aber wieso?“
„Bist du Franzose?“
„Aber du kennst mich doch...“
„Weil du die Sätze mit –aber- beginnst!“
„Scheiss drauf!“
„Scheiss drauf 2! – Was sag’ ich.., 4, VIER mindestens!“
„Geh’n wir jetzt spielen oder nicht?“
„Mann, ich glaub, wir sind verflucht stoned.“
„So sollten wir nicht raus gehen.“
„Ausserdem ist Sommer! Da sehen die Leute besser. Ich mein’, überlegt doch mal, kein Schneesturm und so...“
„Da hat man klare Sicht.“
„Und siehst so ziemlich alles.“
„Sollte man sich schon überlegen...“
„Bevor man raus geht.“
„Zum Beispiel.“
„Die schauen dich an und sehen alles. Bist nackt bis auf die Knochen.“
„Meine armen Knochen...“
„Das geht die gar nichts an, die Säcke!“
„Unverschämtheit.“
„Also ich bleib da.“
„Die sollen ihre eigenen Knochen röntgen, die Penner!“
„Ich bleib zu Hause und dröhn mir nen Kaffe rein.“
„Oder nen Tee.“
„Mit Einlage?“
„Hat jemand noch Kaulquappen?“
„Die kleinen Opioide?“
„Opi war schon dumm.“
„Omi noch viel dummer.“
„Enkelchen ein Hummer.“
„Pffffft, mein Mund ist so trocken. Deiner auch?“
„Entsetzlich.“
„Müssen dringend was saufen!“
„Recht hast!“
„Recht, dass es kracht!“
„Was?“
„Stille in Harrolds! So als Frage. Mit Fragezeichen, Pfeife!“
„Was?“
„So beginnt die Geschichte. Mit dieser Frage. Hör einfach zu, Cherry, ok?“
„Ok, Jerry!“
„Kannst anfangen, Jerry! Ist doch logisch, dass da jemand gefragt hat, ob es im Kaufhaus still ist!“
„Schau, Cherry, der Jerrie hat das verstanden...“
„Klar doch, Jerry. Leg los!“
„Aber Cherry muss das auch kapieren...“
„Hab ich doch! Hab ich doch! Könntest du jetzt bitte anfangen, Jerry?“
„Ok, dann noch mal vom Anfang. Also, ich lese jetzt vor. Zum letzten mal. Konzentriert euch!“
„Kaum zu glauben...“
„Wegen einem Wort macht der so ein Geschiss!“
„Schnauze, Cherry! Klappe halten, Jerrie! Jetzt geht es los!“
(Brummel)
(Grunz)
!!Die Geschichte in Ihrer vollen Länge ging in Rauch auf!!
„Na, was haltet ihr davon? Ist das eine Batanane?“
„Blöde Geschichte!“
„Langweilig! Langweilig und absehbar, wenn du mich fragst, Jerry!“
„Ist doch wahr. Das gibt wieder so ne Sex-Kiste, oder Jerry?“
„Was hast du gegen Sex, Cherry?“
„Nur weil ich ein Affe bin, heisst das noch lange nicht...“
„Ich bin auch ein Affe! Und ich Affe habe das geschrieben, diese affenscharfe Story! Für jeden, der nicht so krankhaft prüde ist, wie du, Cherry, ist das erstklassiger Stoff! 1st Quality! Eine Super-Batanane! Was sagst du, Jerrie?“
„Jetzt...“
„Ja, Qual – E – T ! Ausserirdischer Sado-Maso-Scheiss!“
„Sei mal still, Cherry und lass mich was sagen. Und du, Jerry, mach mal langsam. Erst mal sind wir alle Wix-Affen, also braucht sich wegen Sex keiner auf den Schlips getreten zu fühlen...“
„Das ist politisch nicht korrekt, Jerrie!“
„Und wenn er sonst nur Scheisse labert, da hat er recht, Mann!“
„Dürfte ich auch mal zu Ende reden, ihr hohen Herren?“
„Aber nicht so!“
„Wix-Affen wollen wir nicht mehr hören!“
„Ok-ok. Unsere Abstammung geht auf direkter Linie zu John, dem grossen Mastur-Makaken zurück. So weit korrekt, die Herren?“
„Schon besser!“
„Klingt doch gleich ganz anders als Wix-Affe!“
„Schön, dass ihr zufrieden seid. Kann mir jemand sagen, was von unserem Urvater John überliefert ist? Vielleicht du, Jerry?“
„127 Mal am Tag.“
„127 Mal was?“
„Gewixt.“
„Aha! Hast du das gehört, Cherry? Jerry sagte das W-Wort!“
„Na und? Das ist Geschichte. Wir sind heute weiter. Nicht mehr so wild, eben kultivierter, ruhiger...“
„Ja, wir lassen die Sachen langsam angehen. Cool, verstehst du, Jerrie, cool!“
„So cool, dass du jetzt schon wieder deinen Stecken schüttelst?“
„Würg die Gürk, wie der Türke sagt...“
„Das ist politisch nicht korrekt!“
„Cherry!“
„Jerry!“
„Jerrie!“
(uni sono) „Was?“
“ICH BIN DIE STIMME VON JOHN MASTURMAK, DEM KÖNIG DER BERGE, HERRN DER TÄLER, BEHERRSCHER DER ENDGÜLTIGEN BATANANE!“
„Und?“
„Macht der ein Fass auf!“
„Schön für dich, Alter!“
“ICH BIN DIE STIMME VON JOHN MASTURMAK, DEM KÖNIG DER BERGE, HERRN DER TÄLER, BEHERRSCHER DER ENDGÜLTIGEN BATANANE!“
„Du bist die, mit dem Sprung in der Platte, hä?“
„Du wiederholst dich!“
„Schön für dich, Alter!“
“ICH BIN DIE STIMME VON JOHN MASTURMAK, DEM KÖNIG DER BERGE, HERRN DER TÄLER, BEHERRSCHER DER ENDGÜLTIGEN BATANANE!“
„Och nööö!“
„Mach so was nicht!“
„Schön für dich, Alter!“
„BATANANE ENDGÜLTIGEN DER BEHERRSCHER TÄLER DER HERRN BERGE DER KÖNIG DEM MASTURMAK JOHN VON STIMME DIE ICH BIN!“
„Was will der göttliche Dröhner, Jerry?“
„Frag mich was leichteres, Cherry!“
„Schön für dich, Alter!“
(John SCHWEIGT – Er onaniert still, was die anderen nicht wissen.)
„Und was ist jetzt?“
„Der sagt nix mehr!“
„Haben wir den beleidigt?“
„Verdammt, mach was Uralt-Affe! Die Ruhe drückt mir die Ohren raus!“
„Wix-Affe! Wix-Affe! Wix-Affe!“
„Cherry!“
„Cherry!“
„’Tschuldigung, ich dachte nur, das hilft...“
„Spastiker!“
„Affenarsch!“
„Fotzenjodler!“
„Also das, das geht jetzt zu weit!“
„Ok, ich nehms zurück! Entschuldigung, Cherry.“
„Ist schon gut.“
(John KOMMT zu schnell und VERSCHWINDET vor lauter Schreck) Der Vakuum-Knall wirft alle auf den Arsch.
„Äh?“
„Um was geht’s jetzt?“
„Da war so n Affengott oder so was.“
„Echt jetzt? Affengott? Der war hier?“
„Nicht so richtig.., denk ich. Aber irgendwie doch...“
„Abgefahren.“
„Kannst du laut sagen.“
„Und können wir...“
„Oder ham wir noch was zum rauchen?“
„Hilft das gegen Affen?“
„Bestimmt nicht.“
„Ich dreh uns was.“
„Gute Idee.“
„Cool!“
„Da war doch was mit einem Buch?“
„Jetzt, wo du das sagst...“
„Da waren auch Affen...“
„Shit! Heilige Scheisse.., genau! Der Buchladen...“
„Verdammt...“
„Was haben wir da gesucht?“
„Bücher vermutlich?“
„Dumme Sau!“
„Haha! Ich weiss ehrlich nicht. Selbst wenn ich könnte. Pffffffffft! Ich müsste ganz bestimmt nicht. Versteht ihr?“
„Was? Gib den Joint rüber. Du hast echt genug.“
„Hahahahaha! Wenn ich..., pfffffffft, lesen müsste, dann könnte ich nicht, weil die Buchstaben gähnen und nicht stillhalten, verstehst du? Die machen den Mund auf und dann kommt dieser Nebel raus und das warme Wasser läuft über die Seiten.., dann schwupp-wupp, strecken sie sich aus und schwimmen weg wie Wasserschlangen, pfffffffft. Die gehen dann irgendwohin, die Buchstabenfäden, so nach oben links.., dann sind sie weg, hähähähähä!“
„Krieg dich wieder ein und gib uns auch was zu rauchen. Danke. Pfffffffft! Bow-wow-wow, das geht rein! Pfffffffft! Bow-wow-wow! Das glaub ich jetzt nicht, aber.., - Sajonara! Begrüssen machen glücklich in die himmlische Zeit! – sagt so ein kleiner gelber Typ in meinem Kopf. So ein Japaner... Nimm du das Zeug, Cherry. Das knallt!“
„Pfffffffffft, danke! Ohhhhh!“
„Alles klar?“
„There were seven Spanish Batananas,
at the altar of the sun…”
“Kenn ich, den Schmalz!”
“…they were prayin' for the apes,
in the valley of the gun.”
“Hahahaha! Schon wieder Affen! Hahahaha!“
“Nix mit Affen!
If they take me back to the bookstore,
they won't take me back a-live.”
“Buchladen.., genau.., gefährlich-gefährlich, das Ding! Hahahaha!“
“And seven spanish Batananas, took a-nother Batanana home.”
“Mach weiter!”
“Yo, den Refrain!”
„KOMMT GUT!“ (sogar John ist begeistert)
„There were seven Spanish Batananas,
at the altar of the sun,
they were prayin' for the apes,
in the valley of the gun.”
“Ich liebe die Scheisse!”
„Nur etwas sentimental.“
SCHLUCHZ!
“I gu magaggel maggel!”
“Jetzt wird’s spannend!”
„High Noon!“
„MAHLZEIT!“
“And seven spanish Batananas, took a-nother Batanana home.
There were seven Spanish Batananas!”
“Ape-Ape! – Hurra!”
“Ape-Ape! – Hurra!”
« APE-APE ! – HURRA ! »
“JERRY!”
“JERRIE!”
“CHERRY!”
(uni sono) “Was?”
“ICH BIN WEG!” (das Vakuum wirft alle auf den Arsch)
„Was ich noch erzählen wollte...“
„Schon wieder so eine Scheiss-Geschichte?“
„Nööö, die ist vom Abnehmen...“
„Gewichtsreduktion?“
„Die kenn ich schon!“
„Was für ein Hohn!“
„Leck doch mein Melanom!“
„Oben auf dem Kölner-Dom!“
„Chromosom!“
„Abombentom!“
„Verlierst du endlich dein Gewicht...“
„Geht dir auf ein Licht...“
„Bist nicht mehr länger ein Wicht...“
„Keine Angst vor Gicht...“
„Schnauze-Scchnauze-Schnauze! – Sonst gibt’s was auf die Plauze!“
„Ok.“
„Verpfeif dich doch!“
„Da war also dieser Mann.“
„Und der war fett?“
„Ist ja ganz was neues...“
„Klar war der fett. Ich meine, warum sonst sollte er abnehmen wollen?“
„Könnte was an der Waffel haben? So in Richtung geisteskrank.“
„Ja, könnte sein, dass er nicht ganz dicht ist. Aber DER war ok im Kopf. Nur fett. Sehr fett halt. Und da hat er sich überlegt...“
„Fette können denken?“
„Schnauze jetzt! Da hat er sich überlegt, wie er sich selbst verarschen kann, weil er sich ja sowieso verarscht mit dem Fett und so. Und...“
„Was?“
„Zum Fickscheissarschdreck?“
„So was auch. Lasst mich doch mal ausreden, dann versteht ihr das gleich. Als er abnehmen wollte, konnte er das nicht, weil er sich immer selbst verarschte. Da bekam er Hunger, unwiderstehliches Verlangen auf Süssigkeiten, fühlte sich elend, konnte seine Diät nicht einhalten, keinen Sport machen, nichts!“
„Aha!“
„Klar!“
„Sag ich doch! Nach der 253ten Diät etwa, oder 112tausendsten, ging ihm langsam ein Licht auf!“
„Und das Licht sagte?“
„Mit klarer Stimme sprach das Licht ganz oben, als wäre es an der Innenseite seiner Schädeldecke angeschraubt, dass er – wenn er weiss, dass er sich sowieso verarscht - , sich doch SO verarschen soll, dass er dabei Gewicht verliert.“
„Jetzt...“
„Genau!“
„Hu-hu-hu-hu!“ (Schluchz)
„Warum fängst du jetzt an zu weinen?“
„Weil, bu-hu-hu, der bestimmt trainiert, und das so schmerzhaft ist!“
„Was?“
„Ja! Ja-ja, bu-hu, ganz bestimmt verliebt er sich in eine Eisenstange, so eine sexy glänzende, verchromte, und dann will er ihr nahe sein und pfählt sich selbst...“
„Ganz langsam und grauenhaft...“
„Weil das zuerst niemand merkt...“
„Und das Eisen vom Arsch hoch wandert...“
„Bis er erstickt!“
„Ja, krepiert!“
„Seine letzten Worte...“
„TIEF GENUGKRRRRRGGGHHHH!“
(Kreisch/Lach – total Ape-mässig und dreistimmig)
„Ich piss mich an!“
„Ich wird nicht mehr!“
„HAHAHAHAHAHAHAHA! – Dann kommt der grosse Elektro-Schmecktro-Magneto-Superhero! – Und saugt die Scheisse aus dem Kopf!“
„Zwangsbelüftung für die Birne!“
„Bringt die Kühle an die Hirne!“
„Aber.., aber abgenommen hat er dann nicht! Oder doch?“
„Naja, so’n bisschen Flüssigkeit, ein paar Fetzen Hirn und etwas Schädeldecke...“
„Könnte schon sein.“
„Wollt ihr jetzt vielleicht endlich meine Scheiss-Geschichte hören?“
„Eigentlich ein.“
„Kommt mir nicht so wichtig vor.“
„Fehlt irgendwie der transzendentale Faktor, wenn du verstehst...“
„Verstehst du’s denn?“
„Nee, keine Ahnung.“
„Eben.“
„Also.“
„Dann können wir genauso gut noch ein paar Götter ärgern.“
„Ja-ja-ja! Bitte-bitte, lasst uns heute diesen Italiener holen! Der mit den Ess-Stäbchen in den Haaren. Numbio, Nudel, oder wie der heisst.“
„Meinst du, der leiht uns dann auch nur noch einmal sein Auto?“
„Hat der überhaupt eins?“
„Nicht mehr..“
„Nicht mehr, seit wir es geschrottet haben!“
„War das der, der seine Füsse um Entschuldigung gebeten hat?“
„Nachdem wir ihm drüber gefahren sind...“
„Mit seinem Auto!“
„So ganz richtig ist das auch nicht!“
„Doch!“
„Und wie!“
„Neee-nee, wir haben’s zurückgenommen!“
„Echt?“
„So cool sind wir?“
„Ja! Klar doch! Als wir mit dem Hinterreifen drüber waren, haben wir’s uns überlegt und sind drauf gekommen, dass das doch nicht so eine gute Idee ist...“
„Ja-ja, dann sind wir wieder rückwärts gefahren und haben uns entschuldigt!“
„Ganz genau! Und der Kerl hat nur noch mehr geschrieen und geschimpft, der undankbare Hund!“
„Dann, dann kam der Zorn des Gähn über ihn und streckte ihn hernieder...“
„Und mein Schraubenschlüssel!“
„GRÖSSE 48 ACHTKANT!“
„Das glaubst aUber!“
„StaUbsaUger!“
„HaUbschraUber!“
„Nur Ficken ist schöner!“
„Aber wieso die Füsse?“
„Frag mich!“
„Aber wieso?“
„Bist du Franzose?“
„Aber du kennst mich doch...“
„Weil du die Sätze mit –aber- beginnst!“
„Scheiss drauf!“
„Scheiss drauf 2! – Was sag’ ich.., 4, VIER mindestens!“
„Geh’n wir jetzt spielen oder nicht?“
„Mann, ich glaub, wir sind verflucht stoned.“
„So sollten wir nicht raus gehen.“
„Ausserdem ist Sommer! Da sehen die Leute besser. Ich mein’, überlegt doch mal, kein Schneesturm und so...“
„Da hat man klare Sicht.“
„Und siehst so ziemlich alles.“
„Sollte man sich schon überlegen...“
„Bevor man raus geht.“
„Zum Beispiel.“
„Die schauen dich an und sehen alles. Bist nackt bis auf die Knochen.“
„Meine armen Knochen...“
„Das geht die gar nichts an, die Säcke!“
„Unverschämtheit.“
„Also ich bleib da.“
„Die sollen ihre eigenen Knochen röntgen, die Penner!“
„Ich bleib zu Hause und dröhn mir nen Kaffe rein.“
„Oder nen Tee.“
„Mit Einlage?“
„Hat jemand noch Kaulquappen?“
„Die kleinen Opioide?“
„Opi war schon dumm.“
„Omi noch viel dummer.“
„Enkelchen ein Hummer.“
„Pffffft, mein Mund ist so trocken. Deiner auch?“
„Entsetzlich.“
„Müssen dringend was saufen!“
„Recht hast!“
„Recht, dass es kracht!“
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Sonntag, 29. Dezember 2013
ICH BIN DER ANTAGONIST EHRENHALBER ! KÜSST MEIN H-C!
fahfahrian, 20:11h
Ein ES betritt den Schauplatz. Gerne wäre ES ein rein und rollenkonform maskulin fühlender, bis ins letzte Gen archaisch sicheres ER, gerüttelt und nicht gerührt, nicht eingeschätzt, nicht in diese Rolle hinein behauptet, nicht notdürftig in der Peripherie der Gruppe MANN aufgenommen, weil anhand von Geschlechtsmerkmalen empirisch festgestellt und menschenmöglich festgelegt.
Jahrzehnte ES schreiten aus, geben sich beherzte Beine und spüren die Spannung des energischen Ausdrucks, der in Lichtgeschwindigkeit von den Fußsohlen bis ins Gesicht sprang, um Chrom und Neon zum Leuchten zu bringend die Formvollkommenheit und Entschiedenheit dieses Moments abzurunden.
ES grinst giftig, verzerrt die Züge, sieht sich selbst; zynisch, von oben herab und beschämt in einer Lächerlichkeit ohne Beobachter. ES blickt automatisch herunter, auf die unbeweglichen Beine, die Füße, die stehen geblieben sind.
ES registriert kalt Anhalten ohne Körpergefühl, nur ein Bild davon. Und davon nur ein Ausschnitt. Fuß-Shoot. Dazu eine ihrer selbst unsichere Emotion. Die der Angst, dem erschreckten Gesicht hinter einem Baum, mitten in der saftigsten Bilderbuchlandschaft Schottlands streckt die den Kopf hervor, versteckt sich, zeigt sich wieder, versteckt sich und immer so fort. Angstbremse. Stotterbremse.
ES Feigling steht längst, denn weitergehen heißt nie ankommen, das geglaubte Ich an dieser letzten Schranke verlieren und auch die Unkenntnis, ob etwas davon je wieder zu erlangen sein wird.
Nur ein Kind, ein Kind ICH kann bis zum Ende, bis zum Rand gehen. Alt verwandelt sich in unrealistisches Jung auf dem Weg dahin.
Was springen wird und wer dieses WAS ist, bleibt ES unklar.
Der Weg zu einer reinen Wahrheit ist risikoreich. Nur Partikel davon, nur einzelne Pixel sind zu erraten: Konsequente Inkonsequenz in Breitband und Slo-Mo, konsequente Konsequenz, geballt, schnell und schwarz formuliert. Vorher ein schmerzliches Erkennen in seiner endgültigen Form, festgeschrieben dadurch, dass es ausgesprochen, eingestanden und in die Matrix dieser Welt graviert wird; es wird sich nicht vermeiden lassen, Jahrzehnte Bestätigung und Wiederholung und Wiederholung und Bestätigung in dieser Zeugenaussage beim Namen zu nennen.
Die Wahrheit und nichts als das...
Und es wird die Rede davon sein, dass es nichts mehr zu lernen, nichts zu erkennen, kein neuer Wert zu entdecken und lediglich die ständige Wiederaufführung des stets gleichen Schmierentheaters hochglanzverpackter Primitivgründe in diversen, durchschaubar-gleichen Inszenierungen war, was dieses vorgebliche Leben ausmachte; nicht einmal lebendig genug war, eine einzige Prägung, einen mit Echtheit durchwirkten Punkt hervorzurufen.
King Salomon, Babe, du sagst es. Eitel und Haschen nach Wind...
Und phantastisch umsonst. Nullwertig voll. Immer kurz vor dem Platzen.
Diese Tat ist nicht planbar. Dieses Vorhaben kommt nicht. Es ist da, Teil des ständigen Gehirnkinos, plötzlich präsent in der Reihe tausend anderer unauffällig-alltäglicher Dinge, wie Kaffeetassen, Jeans oder Socken mit einem winzigen Loch und unentschiedener Zukunft zwischen noch-einmal-Tragen und sofort-in-den-Müll, so ist die sofortige Fälligkeit dieser Sache schlicht vorhanden, nur ein wenig blasser als Kaffee und Socken, schulterzuckend, wortlos und mit selbstverständlich-schon-immer-Gesichtsausdruck, unbeeindruckt von Unglaube, gleichgültig gegen das Nichtwahrhabenwollen des gekränkten Verstandes, geradlinig, frei von Sarkasmus und gleichzeitig in gewisser Weise armselig, wie ein Zen-Meister nach einer Zahnoperation. Leben tut weh.
Und selbst dieser Teil des Lebens braucht Worte, einen benennbaren Beginn. Man schreit nicht danach, ihm einen Namen zu geben, macht sich aber auch nicht einfach auf den Weg. Die erste Stelle wird ausgefüllt, das Formular im Kopf erhält eine Signatur, seinen eindeutigen Header, noch bevor man mit sich selbst einig ist, es auch wirklich zu tun. Sachen brauchen einen Namen so sehr, dass die Ungenannten die Ungenannten heißen und es das Unbeschreibliche in Wortform gibt. Also kommt der Titel doch, verleiht sich selbst, macht kehrt und bleibt fortan im Hintergrund. In zwei Buchstaben-Regenmänteln steht er frierend seine Zeit ab, lässt sich vervielfältigen, nimmt Deutungen seiner Wertigkeit hin und schaut nur ab und an über seine Schulter in Richtung des Betrachters. Das erwartete Unverständnis erhaltend bestätigt er sich selbst, übersetzt oberflächlich freundlich seine Kurzform in sicherer Gewissheit, dass es bei Small-Talk und 5 Minuten Halbwertzeit bleibt damit. h.c. = honoris causa = ehrenhalber. Ein kleines Exkrement bösartiger Höflichkeit in einem fremden Gehirn. Wir danken Mister Lesezwang.
h.c. Ehrenhalber. Ein Wunder, dass die Gates-Rechtschreibprüfung dieses Wort nicht beanstandet. Ehrenhalber klingt nach Scheiß-Pro und Fick-Bono,
zusammengepfercht in einer lustlos brennenden Müllpresse in grau und blau und Öl und Wasser und schwachem Rauch und kraftlosen Flammen auf der stumpf spiegelnden Haut einer müde schwappenden Flüssigkeit. Eine Zwangsumarmung von Ehre und nichts. Ohne Chance auf Bewährung. Erschreckend kostenlos und als ob man sich bereitmacht, den nackten Arsch mit einer Schicht grauweißem Puder
überzieht, ein Auge auf jede Backe malt und versucht quer zu grinsen. Einladend. Zu
nichts verpflichtend.
Eine einzige Wahrheit am Stück loszuwerden, ohne zwischendurch aufzutauchen und Luft zu holen, das hat zuletzt – sagen wir Joyce - geschafft. Es wird Zeit für eine Aktualisierung. Zeit zum Einatmen; tief und viel, denn es wird lange nichts mehr geben.
Ich habe gutes Wort für dich und ein Lächeln, das die Blutschranke im Gehirn mühelos passiert, schnell wie der Wind, sanft, flüchtig streichelnd und doch nicht nachlässig. Mit Worten ohne Stimme. Komm mit!
Gutes Wort und nicht ein und nicht zwei. Zahllos gutes Wort.
Den in einem weiten Schritt sein ganzes Ende erreichenden Gedanken kompromissloser Wahrheit an eine Geschichte zu verschwenden hieße den zwei Kindern in mir schon wieder Auslauf lassen. Als ob jemals dabei etwas herauskäme außer einer dilletantischen Schlägerei und Tränen und Bedauern und Versöhnung und neuem Streit. Keiner der beiden Jungs hat den Mut zum Schweben und viel zu viel Angst davor, mitten in der Grätsche, beim Fast-Spagat aufzuschlagen und die empfindlichen Eier zu prellen. Auch wenn sie es nicht gerne hören: Sie bringen es einfach nicht.
Und doch sind sie Teil des Geschehens, stehen an seinem Anfang wie Eckfähnchen
im feindlichen Spielfeld und winken mit zahnlosen Versprechungen, die von sich behaupten, besser ungesagt zu bleiben. Das sind ihre Geschenke; wie sie sagen, reine Zeitverschwendung für den, der weiter will. Goldene Bremsklötze, die keiner will.
So ist es heute nicht. Die Wahrheit hat Zeit für alles und Ignoranz gehört nicht zu ihren Tugenden. Sie ist nichts, hat nichts zu beschützen, nichts zu erreichen, nichts zu sagen, kennt keine Bedeutung, hat keine Fragen und vor allem kein Ziel.
Sie beobachtet, beobachtet ihre eigene Bewegung und das um sich herum; doch
ohne alle Ansprüche, ruhig, unvollständig, auch oberflächlich, schlampig und sehr
verständnislos. Weder analytisch noch gedankenlos schaut sie sich selbst auf ihrer
Reise zu, deren einziger Zweck etwas ist, wie vom einen Ende des Schwimmbeckens zum anderen zu tauchen, ohne dabei Luft zu holen, wobei das Ende ein verschmierter Punkt, eine Wahrscheinlichkeit, vielleicht ein Scherzartikel und möglicherweise sowieso reiner Schwachsinn ist.
Wenn also das Ziel unter Umständen vor dem Anfang, embryonal in sich selbst eingebettet liegt und nichts zu bewältigen ist, kann man die Füße freigeben. Die notwendigen Schritte erlauben. Kommando GO.
Es geschieht ein Wandel, denn Gehen spürt man jetzt. Es ist ein Gefühl wie aufkommende Ohnmacht, eine grellweiße Bewusstlosigkeit, die alle vorhergehenden Eindrücke löscht. Amnesie.
Dann unvermittelt zwischen den Eckfahnen zu schweben und sie beide umarmend das Grün des Spielfeldes als eine zusammengeknickte Fläche, wie ein „V", einen Papierflieger aus Fotopapier wahrzunehmen, überrascht nicht. Zwei Hölzer unter den Armen humpelt die Wahrheit weiter und die Rolltreppe der Glaubensartikel an eigene Behinderungen öffnet ihr allzeit-bereites Maul, das nicht auf rasende Krücken eingestellt ist und daher heute leer bleibt. „Looser-Looser! Deine Mutter hat schon gesagt..." nachzuschreien, ist eine armselige Option, denn die Wahrheit war schon immer kein Stück zuversichtlich und versteht auch jetzt das Gegenteil davon ebenso wenig.
Zum Selbstzweck nach Honolulu. Ein schönes Statement, nur gleichgültig ausgesprochen. Nachrichten-Ton.
Die Wahrheit denkt sich ihren Teil. Wenn der Raum sich zusammenfaltet wie dieses
Fußballfeld, kann dieser Wahrnehmungssprung mit der gleichen Chance zu einem
Auftauchen in Honolulu wie sonst wo führen. Rein physikalisch gedacht. Honolulu gleich besser als irgendwas? Das widerspricht der „Ist-mir-alles-egal-Regel", die sich aber selbst widerspricht und daher aufhebt. Null bleibt null. Groß oder klein geschrieben Null. So oder so. Oder so: 0.
Honolulu gleich cooles Wort und schwingender Bauch. Hula-Hula-Assoziationen
durchaus angenehmer Art. Aha! Leuchtende Farben, nicht zu grell. Lächelnde
Frauengesichter. Blumenkränze umhängen. Exotisch. Lachende Männer. Dicke
Männer. Fettbacken. Sympathische Fresser. Oder genbehindert. Zur Fettleibigkeit
verurteilt Kraft der Ahnen-Chromosomen. Doppelte Portion Hula-Hula.
Krücken braucht da keiner. Vielleicht aber einen Häuptlingsstock, für den Typen, der das Sagen hat. Einen zum Verschenken. Mit Schnitzereien. Maori-Gesichter am Griff und Affen, die es wie wild treiben, über das ganze Holz verteilt, bis zur Spitze herunter, bis zur Nille. Eine „Penis Glans", hart wie Diamant und zarter als feinstes Nappa, darauf lehnt sich der fette Ober-Hoschi und verkündet, was Sache ist. Alle sind zufrieden, verstehen und lachen und wissen, der Mann hat es wirklich drauf.
Das Vorhaben schenkt ihm den Stock, als es rückwärts treibt, sich diese Szene als ein kleiner Ausriss, ein beigegrundiges Fenster in einer Web-Site, ein stehen
gebliebenes Video entpuppt. Einmal winken noch mit dem eigenen Teil des
Häuptlingsstocks, dann heißt es zusehen und sich langweilen, während das Bild von
der Insel unendlich langsam kleiner und kleiner wird.
„Hhoop! Hhoop!" Etwas Unterhaltung dann doch. Massai-Gesang von links und
rechts. In einwandfreiem Stereo und sehr ethnisch. Sich selbst zu beobachten,
während man sich langweilt, ist eine langweilige Sache, die durch noch so schönen
rhythmischen Sprechgesang kaum aufgewertet wird.
Jetzt ein Handy-Spiel? Das Vorhaben kennt dieses Wort und weiß gleichzeitig, dass
sein Sender, diese Kohlenstoffverbindung „Homo Sapiens" Peter kein Handy besitzt
und nicht die geringste Ambition hat, diesen Zustand zu ändern. Sind das jetzt
bereits die ersten Zweifel? Zweifel an der Mission des Selbstzwecks? Kryptische
Informationen, deren Analyse beweist, dass ein vollständiger und freier Gedanke
einfach zu viel für die menschliche Natur ist und alles dann doch im Handy-Format
endet, ob man eins hat oder nicht?
Der Häuptling, auf den seine Hoffnungen zu setzten schon immer vernünftig war,
durchbricht die Bildschirm-Oberfläche mit nur einer Hand. Mit der anderen stützt er
sich immer noch auf den Pimmel-Stock und schaut unbelebt und gütig drein. Sehr
ökonomisch auch, wie er sich auf das Wesentliche beschränkt. Die eine,
herausschauende Hand schwenkt etwas kleines mit einer Antenne. Nur
streichholzkopfgroß, aber eindeutig ein Handy. Ist schon ok. War doch klar, dass er
eins hat. Muss doch mit dem Tourist-Office reden und die Touren absprechen, das
ganze Hula-Hula und alles. In Ordnung.
Doch nicht. Der wirft das Ding rüber und zieht seine Hand zurück. Standbild. Closed.
Gabe und Gegengabe? Stock gegen Handy?
Das Vorhaben schluckt politisch korrekt und dankend. Wenn der Mittelpunkt der
Tonsur in gerader Linie zum Geber steht, er also den Glatzenansatz mühelos
erkennen kann, ist die Verneigung tief genug.
„Hhoop! Hhoop!", das bringt die Massai zum Toben.
GEHEN SIE JETZT NACH HAUSE! - DIE HIMBEEREN WARTEN!
Jahrzehnte ES schreiten aus, geben sich beherzte Beine und spüren die Spannung des energischen Ausdrucks, der in Lichtgeschwindigkeit von den Fußsohlen bis ins Gesicht sprang, um Chrom und Neon zum Leuchten zu bringend die Formvollkommenheit und Entschiedenheit dieses Moments abzurunden.
ES grinst giftig, verzerrt die Züge, sieht sich selbst; zynisch, von oben herab und beschämt in einer Lächerlichkeit ohne Beobachter. ES blickt automatisch herunter, auf die unbeweglichen Beine, die Füße, die stehen geblieben sind.
ES registriert kalt Anhalten ohne Körpergefühl, nur ein Bild davon. Und davon nur ein Ausschnitt. Fuß-Shoot. Dazu eine ihrer selbst unsichere Emotion. Die der Angst, dem erschreckten Gesicht hinter einem Baum, mitten in der saftigsten Bilderbuchlandschaft Schottlands streckt die den Kopf hervor, versteckt sich, zeigt sich wieder, versteckt sich und immer so fort. Angstbremse. Stotterbremse.
ES Feigling steht längst, denn weitergehen heißt nie ankommen, das geglaubte Ich an dieser letzten Schranke verlieren und auch die Unkenntnis, ob etwas davon je wieder zu erlangen sein wird.
Nur ein Kind, ein Kind ICH kann bis zum Ende, bis zum Rand gehen. Alt verwandelt sich in unrealistisches Jung auf dem Weg dahin.
Was springen wird und wer dieses WAS ist, bleibt ES unklar.
Der Weg zu einer reinen Wahrheit ist risikoreich. Nur Partikel davon, nur einzelne Pixel sind zu erraten: Konsequente Inkonsequenz in Breitband und Slo-Mo, konsequente Konsequenz, geballt, schnell und schwarz formuliert. Vorher ein schmerzliches Erkennen in seiner endgültigen Form, festgeschrieben dadurch, dass es ausgesprochen, eingestanden und in die Matrix dieser Welt graviert wird; es wird sich nicht vermeiden lassen, Jahrzehnte Bestätigung und Wiederholung und Wiederholung und Bestätigung in dieser Zeugenaussage beim Namen zu nennen.
Die Wahrheit und nichts als das...
Und es wird die Rede davon sein, dass es nichts mehr zu lernen, nichts zu erkennen, kein neuer Wert zu entdecken und lediglich die ständige Wiederaufführung des stets gleichen Schmierentheaters hochglanzverpackter Primitivgründe in diversen, durchschaubar-gleichen Inszenierungen war, was dieses vorgebliche Leben ausmachte; nicht einmal lebendig genug war, eine einzige Prägung, einen mit Echtheit durchwirkten Punkt hervorzurufen.
King Salomon, Babe, du sagst es. Eitel und Haschen nach Wind...
Und phantastisch umsonst. Nullwertig voll. Immer kurz vor dem Platzen.
Diese Tat ist nicht planbar. Dieses Vorhaben kommt nicht. Es ist da, Teil des ständigen Gehirnkinos, plötzlich präsent in der Reihe tausend anderer unauffällig-alltäglicher Dinge, wie Kaffeetassen, Jeans oder Socken mit einem winzigen Loch und unentschiedener Zukunft zwischen noch-einmal-Tragen und sofort-in-den-Müll, so ist die sofortige Fälligkeit dieser Sache schlicht vorhanden, nur ein wenig blasser als Kaffee und Socken, schulterzuckend, wortlos und mit selbstverständlich-schon-immer-Gesichtsausdruck, unbeeindruckt von Unglaube, gleichgültig gegen das Nichtwahrhabenwollen des gekränkten Verstandes, geradlinig, frei von Sarkasmus und gleichzeitig in gewisser Weise armselig, wie ein Zen-Meister nach einer Zahnoperation. Leben tut weh.
Und selbst dieser Teil des Lebens braucht Worte, einen benennbaren Beginn. Man schreit nicht danach, ihm einen Namen zu geben, macht sich aber auch nicht einfach auf den Weg. Die erste Stelle wird ausgefüllt, das Formular im Kopf erhält eine Signatur, seinen eindeutigen Header, noch bevor man mit sich selbst einig ist, es auch wirklich zu tun. Sachen brauchen einen Namen so sehr, dass die Ungenannten die Ungenannten heißen und es das Unbeschreibliche in Wortform gibt. Also kommt der Titel doch, verleiht sich selbst, macht kehrt und bleibt fortan im Hintergrund. In zwei Buchstaben-Regenmänteln steht er frierend seine Zeit ab, lässt sich vervielfältigen, nimmt Deutungen seiner Wertigkeit hin und schaut nur ab und an über seine Schulter in Richtung des Betrachters. Das erwartete Unverständnis erhaltend bestätigt er sich selbst, übersetzt oberflächlich freundlich seine Kurzform in sicherer Gewissheit, dass es bei Small-Talk und 5 Minuten Halbwertzeit bleibt damit. h.c. = honoris causa = ehrenhalber. Ein kleines Exkrement bösartiger Höflichkeit in einem fremden Gehirn. Wir danken Mister Lesezwang.
h.c. Ehrenhalber. Ein Wunder, dass die Gates-Rechtschreibprüfung dieses Wort nicht beanstandet. Ehrenhalber klingt nach Scheiß-Pro und Fick-Bono,
zusammengepfercht in einer lustlos brennenden Müllpresse in grau und blau und Öl und Wasser und schwachem Rauch und kraftlosen Flammen auf der stumpf spiegelnden Haut einer müde schwappenden Flüssigkeit. Eine Zwangsumarmung von Ehre und nichts. Ohne Chance auf Bewährung. Erschreckend kostenlos und als ob man sich bereitmacht, den nackten Arsch mit einer Schicht grauweißem Puder
überzieht, ein Auge auf jede Backe malt und versucht quer zu grinsen. Einladend. Zu
nichts verpflichtend.
Eine einzige Wahrheit am Stück loszuwerden, ohne zwischendurch aufzutauchen und Luft zu holen, das hat zuletzt – sagen wir Joyce - geschafft. Es wird Zeit für eine Aktualisierung. Zeit zum Einatmen; tief und viel, denn es wird lange nichts mehr geben.
Ich habe gutes Wort für dich und ein Lächeln, das die Blutschranke im Gehirn mühelos passiert, schnell wie der Wind, sanft, flüchtig streichelnd und doch nicht nachlässig. Mit Worten ohne Stimme. Komm mit!
Gutes Wort und nicht ein und nicht zwei. Zahllos gutes Wort.
Den in einem weiten Schritt sein ganzes Ende erreichenden Gedanken kompromissloser Wahrheit an eine Geschichte zu verschwenden hieße den zwei Kindern in mir schon wieder Auslauf lassen. Als ob jemals dabei etwas herauskäme außer einer dilletantischen Schlägerei und Tränen und Bedauern und Versöhnung und neuem Streit. Keiner der beiden Jungs hat den Mut zum Schweben und viel zu viel Angst davor, mitten in der Grätsche, beim Fast-Spagat aufzuschlagen und die empfindlichen Eier zu prellen. Auch wenn sie es nicht gerne hören: Sie bringen es einfach nicht.
Und doch sind sie Teil des Geschehens, stehen an seinem Anfang wie Eckfähnchen
im feindlichen Spielfeld und winken mit zahnlosen Versprechungen, die von sich behaupten, besser ungesagt zu bleiben. Das sind ihre Geschenke; wie sie sagen, reine Zeitverschwendung für den, der weiter will. Goldene Bremsklötze, die keiner will.
So ist es heute nicht. Die Wahrheit hat Zeit für alles und Ignoranz gehört nicht zu ihren Tugenden. Sie ist nichts, hat nichts zu beschützen, nichts zu erreichen, nichts zu sagen, kennt keine Bedeutung, hat keine Fragen und vor allem kein Ziel.
Sie beobachtet, beobachtet ihre eigene Bewegung und das um sich herum; doch
ohne alle Ansprüche, ruhig, unvollständig, auch oberflächlich, schlampig und sehr
verständnislos. Weder analytisch noch gedankenlos schaut sie sich selbst auf ihrer
Reise zu, deren einziger Zweck etwas ist, wie vom einen Ende des Schwimmbeckens zum anderen zu tauchen, ohne dabei Luft zu holen, wobei das Ende ein verschmierter Punkt, eine Wahrscheinlichkeit, vielleicht ein Scherzartikel und möglicherweise sowieso reiner Schwachsinn ist.
Wenn also das Ziel unter Umständen vor dem Anfang, embryonal in sich selbst eingebettet liegt und nichts zu bewältigen ist, kann man die Füße freigeben. Die notwendigen Schritte erlauben. Kommando GO.
Es geschieht ein Wandel, denn Gehen spürt man jetzt. Es ist ein Gefühl wie aufkommende Ohnmacht, eine grellweiße Bewusstlosigkeit, die alle vorhergehenden Eindrücke löscht. Amnesie.
Dann unvermittelt zwischen den Eckfahnen zu schweben und sie beide umarmend das Grün des Spielfeldes als eine zusammengeknickte Fläche, wie ein „V", einen Papierflieger aus Fotopapier wahrzunehmen, überrascht nicht. Zwei Hölzer unter den Armen humpelt die Wahrheit weiter und die Rolltreppe der Glaubensartikel an eigene Behinderungen öffnet ihr allzeit-bereites Maul, das nicht auf rasende Krücken eingestellt ist und daher heute leer bleibt. „Looser-Looser! Deine Mutter hat schon gesagt..." nachzuschreien, ist eine armselige Option, denn die Wahrheit war schon immer kein Stück zuversichtlich und versteht auch jetzt das Gegenteil davon ebenso wenig.
Zum Selbstzweck nach Honolulu. Ein schönes Statement, nur gleichgültig ausgesprochen. Nachrichten-Ton.
Die Wahrheit denkt sich ihren Teil. Wenn der Raum sich zusammenfaltet wie dieses
Fußballfeld, kann dieser Wahrnehmungssprung mit der gleichen Chance zu einem
Auftauchen in Honolulu wie sonst wo führen. Rein physikalisch gedacht. Honolulu gleich besser als irgendwas? Das widerspricht der „Ist-mir-alles-egal-Regel", die sich aber selbst widerspricht und daher aufhebt. Null bleibt null. Groß oder klein geschrieben Null. So oder so. Oder so: 0.
Honolulu gleich cooles Wort und schwingender Bauch. Hula-Hula-Assoziationen
durchaus angenehmer Art. Aha! Leuchtende Farben, nicht zu grell. Lächelnde
Frauengesichter. Blumenkränze umhängen. Exotisch. Lachende Männer. Dicke
Männer. Fettbacken. Sympathische Fresser. Oder genbehindert. Zur Fettleibigkeit
verurteilt Kraft der Ahnen-Chromosomen. Doppelte Portion Hula-Hula.
Krücken braucht da keiner. Vielleicht aber einen Häuptlingsstock, für den Typen, der das Sagen hat. Einen zum Verschenken. Mit Schnitzereien. Maori-Gesichter am Griff und Affen, die es wie wild treiben, über das ganze Holz verteilt, bis zur Spitze herunter, bis zur Nille. Eine „Penis Glans", hart wie Diamant und zarter als feinstes Nappa, darauf lehnt sich der fette Ober-Hoschi und verkündet, was Sache ist. Alle sind zufrieden, verstehen und lachen und wissen, der Mann hat es wirklich drauf.
Das Vorhaben schenkt ihm den Stock, als es rückwärts treibt, sich diese Szene als ein kleiner Ausriss, ein beigegrundiges Fenster in einer Web-Site, ein stehen
gebliebenes Video entpuppt. Einmal winken noch mit dem eigenen Teil des
Häuptlingsstocks, dann heißt es zusehen und sich langweilen, während das Bild von
der Insel unendlich langsam kleiner und kleiner wird.
„Hhoop! Hhoop!" Etwas Unterhaltung dann doch. Massai-Gesang von links und
rechts. In einwandfreiem Stereo und sehr ethnisch. Sich selbst zu beobachten,
während man sich langweilt, ist eine langweilige Sache, die durch noch so schönen
rhythmischen Sprechgesang kaum aufgewertet wird.
Jetzt ein Handy-Spiel? Das Vorhaben kennt dieses Wort und weiß gleichzeitig, dass
sein Sender, diese Kohlenstoffverbindung „Homo Sapiens" Peter kein Handy besitzt
und nicht die geringste Ambition hat, diesen Zustand zu ändern. Sind das jetzt
bereits die ersten Zweifel? Zweifel an der Mission des Selbstzwecks? Kryptische
Informationen, deren Analyse beweist, dass ein vollständiger und freier Gedanke
einfach zu viel für die menschliche Natur ist und alles dann doch im Handy-Format
endet, ob man eins hat oder nicht?
Der Häuptling, auf den seine Hoffnungen zu setzten schon immer vernünftig war,
durchbricht die Bildschirm-Oberfläche mit nur einer Hand. Mit der anderen stützt er
sich immer noch auf den Pimmel-Stock und schaut unbelebt und gütig drein. Sehr
ökonomisch auch, wie er sich auf das Wesentliche beschränkt. Die eine,
herausschauende Hand schwenkt etwas kleines mit einer Antenne. Nur
streichholzkopfgroß, aber eindeutig ein Handy. Ist schon ok. War doch klar, dass er
eins hat. Muss doch mit dem Tourist-Office reden und die Touren absprechen, das
ganze Hula-Hula und alles. In Ordnung.
Doch nicht. Der wirft das Ding rüber und zieht seine Hand zurück. Standbild. Closed.
Gabe und Gegengabe? Stock gegen Handy?
Das Vorhaben schluckt politisch korrekt und dankend. Wenn der Mittelpunkt der
Tonsur in gerader Linie zum Geber steht, er also den Glatzenansatz mühelos
erkennen kann, ist die Verneigung tief genug.
„Hhoop! Hhoop!", das bringt die Massai zum Toben.
GEHEN SIE JETZT NACH HAUSE! - DIE HIMBEEREN WARTEN!
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depressive_socken_auf_schalke.
fahfahrian, 20:07h
Abgeschliffen
mässig zynisch
Erbrochen gekotzt gespuckt
auf die Schuhe Deiner Kumpels
Keine flämischen Bauern
kein Suaheli
und keine Halluzinationen
Nur Wahrheit
Erinnerungen
1:1
hektisch
wiederkehrend
schnell
Immer wieder abgeschliffen
mässig zynisch erbrochen gekotzt gespuckt
fremde Schuhe
immer fremder
Fremde
fremd abgeschliffen
fremd mässig
fremd zynisch
fremd erbrochen
fremd gekotzt
fremd gespuckt
fremde Wahrheit
fremde Erinnerung
vergiss das.
mässig zynisch
Erbrochen gekotzt gespuckt
auf die Schuhe Deiner Kumpels
Keine flämischen Bauern
kein Suaheli
und keine Halluzinationen
Nur Wahrheit
Erinnerungen
1:1
hektisch
wiederkehrend
schnell
Immer wieder abgeschliffen
mässig zynisch erbrochen gekotzt gespuckt
fremde Schuhe
immer fremder
Fremde
fremd abgeschliffen
fremd mässig
fremd zynisch
fremd erbrochen
fremd gekotzt
fremd gespuckt
fremde Wahrheit
fremde Erinnerung
vergiss das.
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Samstag, 28. Dezember 2013
„Stille in Harrolds?“
fahfahrian, 18:19h
Sie konnte den Telefonhörer fallen lassen, doch diese Worte nicht. Müsste es nicht „im“ anstatt „in“ heissen?
„Sei ein guter Junge. Versuche wenigstens, Dich gerade zu halten.“ Doch sie sprach das nicht aus. Selbstverständlich nicht. Wer spricht mit einem geschmacklos-giftig-grünen Spiralkabel, an dessen Ende ein Telefonhörer sorglos baumelt?
Wieso sorglos? Angesichts der Situation, in der sich ihr ganzes Leben, und damit unzerbrüchlich verbunden dieses Haus, ihr Elternhaus und dort angebracht, im zugigen Flur klingelnd seit Jahr und Tag jenes Telefon, dessen sich nun langsam beruhigender, fast das Parkett berührender Hörer, nachdem sie ihn losliess, ihr den Eindruck von Sorglosigkeit vermittelt hatte.
Schaukelnde Kinder, lachend, einander anfeuernd, da draussen, in diesem Garten. Dort wo die Schaukel stand, deren rechte Seite sie immer für sich beanspruchte, die kleine Schwester links von sich. Rote Basken-Mütze, in jedem Lächeln eine freche Herausforderung; „Höher, schneller, weiter...,komm!“ Ihr Mut.
Ihre Sorglosigkeit.
Wieviele Diäten und Abtreibungen lagen zwischen diesen Tagen und heute?
Wie funktioniert dieser Lachkrampf, der sie zusammenfaltet, zu Boden wirft und durch den Schleier der Tränen in die vielen kalten Augen des Telefonhörers einsaugen will? Ist es das Klicken des Bolzenschussgerätes, mit dem Vater tötete, der Beginn der Schlachtung? Ist es das Licht eines Altares, eine wirkliche Erleuchtung, die sie zwingt, die Sinnlosigkeit des Schaukelns, des Lachens, der Freude selbst zu erkennen; so hell und heiss, dass jeder Zweifel verbrennt? Ist es die Absehbarkeit im Verhalten der Anderen, die sie durch die Kombination von Kleidung und Verhalten schon so refexhaft in ihr verankert ist, so zwangsläufig, einfach selbstverständlich, wie sich nach dem Scheissen den Arsch zu wischen?
Oder ist es „nur“, weil heute alle tot sind? – Die überwältigende Freude, zwischen ihnen zu tanzen, keine Gegenworte zu erhalten, nur reinen Frieden?
Morgen werden sie wieder leben. Wie oft war es schon geschehen, genauso? Und wieder würde sie in einem Alptraum erwachen, Teil einer von Lärm, Wut und Hass, von unvorstellbarer Qual heimgesuchten Welt werden.
„Nochmals, nochmals und alles nochmals!“, flüsterte sie. Kein Lachen mehr. So weit war sie noch nie gegangen. Warum nicht noch einen Schritt weiter?
Wenn nicht heute, wann dann? Am „Tage des Herrn“, Heiligabend, betrat sie körperlich dieses Haus nach 10 Jahren erstmals wieder. Ihre Besuche anderer Art, in Gedanken, Vorstellungen, Tagträumen und den Alpträumen einer jeden Nacht waren unzählige.
„Acht, sieben, sechs, fünf, vier, drei, zwei, VATER!“ Das letzte Wort schrie sie so laut, dass sich ihre Stimme überschlug.
„Nochmals, nochmals und alles nochmals!JA! Acht, sieben, sechs, fünf, vier, drei, zwei, VATER!“.
Von oben nach unten arbeiten. Sauber und leise. Zuerst galt es, die Kinder an einen Ort zu bringen, wo weder sie etwas hören, noch sie gehört werden konnten. Dazu bot sich die höher gelegene, aber vom Haupthaus mit dem Wagen schnell zu erreichende Hütte an.
Für die Kinder war es ein Abenteuer. Alle glaubten ihr, die sie „Gwen, Tante Gwen, oder einfach Tante“ nannten, dass sie gemeinsam den Erwachsenen einen Streich spielen und sie ordentlich an der Nase herumführen würden.
Sie möglichst leise aus den Zimmern zu holen, bzw. sie dazu zu veranlassen, sich selbst herauszuschleichen, war schon ein kleines Kunstwerk. Nach Jahren und Jahren der Planung jedoch stand jedes Detail und waren alle Eventualitäten bedacht.
Gwen wusste alles, was es über diese, ihre, Familie zu wissen gab. Nicht umsonst hatte sie gelernt, sich vom zurückhaltenden, schüchternen, grauen Mäuschen, bis zum dauergeilen, männerfressenden Vamp alle Rollen anzueignen. Die Geschmäcker der Herren, die ihr Informationen lieferten, waren höchst verschieden und zuweilen bizarr. Nichts davon, auch nicht, in die Rolle einer Lesbe zu schlüpfen, deren Partnerin unglücklicherweise zudem SM-orientiert und dominant war, nichts konnte sie aufhalten.
Der Tag, ihr Tag, würde kommen. Und vielleicht war es heute, war es jetzt kein Traum.
Die sieben Kinder waren sicher im Gästehaus untergebracht. 2 Mädchen und 1 Junge ihres grösseren Bruders, 2 Mädchen ihrer Schwester, 1 Junge und 1 Mädchen ihres kleineren Bruders, sie alle waren ihr gefolgt und hatten bedeutend weniger Lärm gemacht, als sie befürchtet hatte. Den Wagen liess sie anrollen,und startete erst in sicherer Entfernung. Ihre Vorbereitungen schlossen alle möglichen Süssigkeiten und ein Geschenk für jedes Kind mit ein. Damit waren sie erst einmal beschäftigt. Kommunikation nach aussen war ihnen nicht möglich.
Die Fenster waren bereits manipuliert. Die Kinder erwarteten die Erwachsenen am Morgen und freuten sich darüber, im Gästehaus unter sich sein und alles machen zu können, was sie wollten. Das schloss Fernsehen mit ein. Sie waren damit mehr als zufrieden und drängten Gwen schon fast aus der Türe heraus. Sie schloss ab.
Wenige Minuten später ging sie zurück ins Haupthaus. Ein kleiner Spaziergang noch, bevor das Vergnügen beginnen sollte.
Den Grossteil ihres Werzeugs hatte sie bereits in ihrem Zimmer. Jetzt folgten nur noch die sehr sensiblen Teile, deren vorzeitige Entdeckung Schwierigkeiten gemacht hätte; ein mittelgrosser schweinslederner Koffer, recht schwer, doch absolut vollständig für die Arbeit, die sie nun zu erledigen hatte. Der lange Tragegurt, den sie, wie die Innenausstattung extra hatte anfertigen lassen, erlaubte es ihr, das Gewicht leichter zu bewältigen und zusätzlich dazu noch Anderes mitzunehmen.
Im ersten Schritt ging es darum, die acht Erwachsenen zu fixieren und zu knebeln, um dann mit Ruhe und störungsfrei arbeiten zu können.
Von allen in Betracht kommenden Methoden erwiesen sich nach Gwens ausführlichen Recherchen und Tests die einfachsten als die tatsächlich effektivsten. Eine grosszügig bemessene Kurzzeit-Anästhetikum-Injektion aus der Injetkionspistole und extrem belastbare Hand- und Fussfesseln, Stachelhalsbänder, stabiles Klebeband, Nachfüll-Ampullen mit Anästhetikum und Sauerstoff für die Injektionspistole und eine scharfe Schere genügten für den ersten Durchlauf. Gwen setzte zuerst dem Mann den Schuss, dann er Frau. Ihre theoretischen Annahmen bestätigten sich im Verlauf dieser „Ruhigstellung“ der Erwachsenen. Die überraschten Männer kamen nicht einmal mehr auf die Beine, während Gwen schon unterwegs war, hysterische Geräusche bei den Frauen zu unterbinden. Dazu war sie mehrfach gezwungen, einen den überraschten Damen ins Gesicht zu schlagen, wenn sie mit der Injektionspistole nicht schnell genug zur Stelle war.
Sie fesselte alle auf die gleiche und einfache Weise, sehr eng mit den Händen auf dem Rücken und etwas weiter an den Füssen und stellte sie zusätzlich mit Klebeband über den Mündern dauerhaft still. Sobald das geschehen war legte sie allen Stachelhalsbänder an.
Ihre Selbstversuche und das, was sie in der Literatur in Erfahrung bringen konnte hatten ergeben, dass bei dieser grosszügigen Dosierung durchaus 15 Minuten bis zum langsamen Erwachen gegeben sein können. Dieser Zeitrahmen war grösser, als sie ihn brauchte. Doch blieb sie dabei, um für Unvohergesehenes einen angemessenen Spielraum einzurichten. Immerhin könnte gerade jemand zur Toilette oder wach sein, sich noch etwas aus der Küche holen, oder gar nach den Kindern schauen, usw.
Alle Befürchtungen erwiesen sich als unnötig. Alles lief ab wie ein Schweizer Uhrwerk. Das Überraschungsmoment machte selbst die Männer zu leichten Opfern.
Der grosszügige Fitness-Bereich war jetzt vorzubereiten. Gwen schloss den Lötkolben an ein Verlängerungskabel an und legte ihn zum Vorheizen in seine Halterung.
4 Paare, gleich 8 Personen waren jetzt zu behandeln.
Bei VATER sollte alles beginnen und enden. Wie im richtigen Leben.
Und selbstverständlich sollte jeder in den Genuss der vollen Show kommen. Dazu war es nötig, sie zusammenzutreiben.
Gwen’s Methode dazu war denkbar einfach und machte auch noch Spass dazu.
Als nächstes Acessoire kam die Führungskette, die Fuss- und Handfesseln, sowie das Stachelhalsband miteinander mit 3 Karabinerhaken verband verband, dazu.
Durch einen kleinen Elektroschock erlangte sie danach sofort die gesamte Aufmerksamkeit jeder Person.
Sie benutzte der Einfachheit halber den stets gleichen Text:
„Wenn du jede meiner Anweisungen befolgst, wird es weniger weh tun. Verstanden?“
Dann, ob die Person reagierte oder nicht, gab es noch einen Elektroschock.
„Wenn du nicht absolut gehorsam bist, gibt es noch mehr Elektriziät für den Anfang. Verstehst du jetzt?“
Spätestens jetzt nickte jeder.
Gwen zog die schwarze Lederschlaufe der Führungsleine fest an. Die Personen hatten Probleme, so zu gehen, worauf Gwen keine Rücksicht nahm.
„In den Fitness-Raum! Du gehst vor mir!“
Alle Türen waren offen, mit Stühlen verkeilt, so dass es auch damit keine Probleme gab.
Im Raum wies sie den jeweiligen Platz zu. Ihr war klar, dass einer der Männer, die alle deutlich grösser und stärker waren als sie, es immer noch und trotz der Fesselung versuchen könne, sie zu überwältigen, sie verletzen oder sowas.
Deswegen lag der Lötkolben gut vorgeheizt an seinem Platz.
„Du hier her!“ Sie zeigte dann auf den vorgesehenen Platz. Ging die Person nicht sofort los, riss sie einerseits an der Führungsleine und liess den Lötkolben über Rücken und Gesäss gleiten. Das brach den Widerstand sofort. Man liess sich anketten, heulte, jaulte und stöhnte noch etwas, doch gedämpft durch das Klebeband.
Bald hatte sie den ganzen Verein zusammen; die Damen an der Balettstange, die Herren an der Sprossenwand. Erwartungsgemäss waren sie fast alle bekleidet; nur ihre Schwester und ihr Freund waren nackt.
Gwen ging kurz nach oben und kam mit ihrem Koffer zurück, den sie in der Weise, dass alle etwas vom Inhalt sehen konnten, geöffnet in der Mitte des Raumes plazierte.
„Wir werden uns heute mit der Wahrheit befassen, meine Lieben, mit der NACKTEN Wahrheit! Deswegen ist jede Scham hier deplaziert. Ich werde jetzt jeden von seinen Textilien befreien. Wer mir dabei Schwierigkeiten macht, wird etwas erhitzt oder aufgeladen, bis er überzeugt ist.“ Dabei zeigte sie auf den Lötkolben und den Elektroschocker. „Ich denke, wir haben uns damit verstanden!“
Gwen benutzte die grosse Schere und schnitt die Pijamas und Nachthemden einfach auf, bis sie stückweise zu Boden fielen. Das Gleiche tat sie mit dem einzigen Slip, den eine der Damen trug.
Sie ging rücksichtslos vor, nicht darauf achtend, ob sie versehentlich jemand verletzte.
Es herrschte Schweigen.
„Kein Mbmmmbl-mmbl- W A R U M ? – Ich hätte mir etwas mehr von euch erwartet.
Statt dessen kriegt Pappi einen Ständer! Na, welche der Damen macht dich so geil, sogar jetzt noch? – Oder ist es die Situation selbst?“
Gwen riss ihm das Klebeband vom Mund, was er aufstöhnend ertrug.
„Du bist verrückt geworden, Gwen – Total durchgedreht! Siehst du nicht, was du hier machst?“
„Sicher sehe ich das, liebes Pappilein! Und ich möchte die Antwort von euch, WARUM ich das tue! Nebenbei, wieso fragst du nicht zuerst nach den Kindern? Ist dir das peinlich, wird dein Schwanz jetzt deswegen schlaff?“
„Und was ist mit den Kindern? Was hast du ihnen angetan?“
„Zu spät, Dad! – Wie so Vieles! Du wirst es sehr wahrscheinlich nicht mehr erfahren.
Das gilt übrigens für alle. Ich werde jetzt allen das Klebeband abnehmen, so dass wir uns unterhalten können. Keine Fragen, bitte! Nicht nach den Kindern, nicht nach euerem weiteren Schicksal,...., einfach keine Fragen BITTE ! Ich werde das nicht wiederholen. Wer fragt, bekommt seine Antwort von dem, was ich hier mitgebracht habe.“ Sie wies wieder auf den geöffneten Koffer.
Dann nahm sie den Lötkolben vorsichtig in die rechte Hand, während sie vor ihrem Vater in die Knie ging.
„Dir, mein lieber Erzeuger, bin ich jetzt also 2 Antworten schuldig. Die erste war doch, wenn ich mich recht erinnere, ob ich sehe, was ich hier mache. Und die zweite war die nach den Kindern. Wie ich weiss, magst es, wenn man sich tief vor dir plaziert. Wie war doch dieser überaus lustige Witz? – Warum Frauen mit Zwergenwuchs so überaus beliebt sind? – Nun, man kann sein Whikeyglas auf ihrem Kopf abstellen, während sie einem den Schwanz blasen, nicht? Mit Blasen wird das nun leider nichts, Daddylein!“
Sie stand wieder auf.
„Für den Rest von euch habe ich ein Angebot. Wer absolut sicher sein möchte, in dieser ersten Runde keinen Schmerz abzubekommen, hat die einfache Aufgabe, Daddys Schwanz mit dem Lötkolben zu verwöhnen. Nun, so ganz einfach ist es nicht: Zuerst muss er hart gemacht, und dann für jede Frage einmal im Kontakt mit dem Lötkolben sein!“
„Sei ein guter Junge. Versuche wenigstens, Dich gerade zu halten.“ Doch sie sprach das nicht aus. Selbstverständlich nicht. Wer spricht mit einem geschmacklos-giftig-grünen Spiralkabel, an dessen Ende ein Telefonhörer sorglos baumelt?
Wieso sorglos? Angesichts der Situation, in der sich ihr ganzes Leben, und damit unzerbrüchlich verbunden dieses Haus, ihr Elternhaus und dort angebracht, im zugigen Flur klingelnd seit Jahr und Tag jenes Telefon, dessen sich nun langsam beruhigender, fast das Parkett berührender Hörer, nachdem sie ihn losliess, ihr den Eindruck von Sorglosigkeit vermittelt hatte.
Schaukelnde Kinder, lachend, einander anfeuernd, da draussen, in diesem Garten. Dort wo die Schaukel stand, deren rechte Seite sie immer für sich beanspruchte, die kleine Schwester links von sich. Rote Basken-Mütze, in jedem Lächeln eine freche Herausforderung; „Höher, schneller, weiter...,komm!“ Ihr Mut.
Ihre Sorglosigkeit.
Wieviele Diäten und Abtreibungen lagen zwischen diesen Tagen und heute?
Wie funktioniert dieser Lachkrampf, der sie zusammenfaltet, zu Boden wirft und durch den Schleier der Tränen in die vielen kalten Augen des Telefonhörers einsaugen will? Ist es das Klicken des Bolzenschussgerätes, mit dem Vater tötete, der Beginn der Schlachtung? Ist es das Licht eines Altares, eine wirkliche Erleuchtung, die sie zwingt, die Sinnlosigkeit des Schaukelns, des Lachens, der Freude selbst zu erkennen; so hell und heiss, dass jeder Zweifel verbrennt? Ist es die Absehbarkeit im Verhalten der Anderen, die sie durch die Kombination von Kleidung und Verhalten schon so refexhaft in ihr verankert ist, so zwangsläufig, einfach selbstverständlich, wie sich nach dem Scheissen den Arsch zu wischen?
Oder ist es „nur“, weil heute alle tot sind? – Die überwältigende Freude, zwischen ihnen zu tanzen, keine Gegenworte zu erhalten, nur reinen Frieden?
Morgen werden sie wieder leben. Wie oft war es schon geschehen, genauso? Und wieder würde sie in einem Alptraum erwachen, Teil einer von Lärm, Wut und Hass, von unvorstellbarer Qual heimgesuchten Welt werden.
„Nochmals, nochmals und alles nochmals!“, flüsterte sie. Kein Lachen mehr. So weit war sie noch nie gegangen. Warum nicht noch einen Schritt weiter?
Wenn nicht heute, wann dann? Am „Tage des Herrn“, Heiligabend, betrat sie körperlich dieses Haus nach 10 Jahren erstmals wieder. Ihre Besuche anderer Art, in Gedanken, Vorstellungen, Tagträumen und den Alpträumen einer jeden Nacht waren unzählige.
„Acht, sieben, sechs, fünf, vier, drei, zwei, VATER!“ Das letzte Wort schrie sie so laut, dass sich ihre Stimme überschlug.
„Nochmals, nochmals und alles nochmals!JA! Acht, sieben, sechs, fünf, vier, drei, zwei, VATER!“.
Von oben nach unten arbeiten. Sauber und leise. Zuerst galt es, die Kinder an einen Ort zu bringen, wo weder sie etwas hören, noch sie gehört werden konnten. Dazu bot sich die höher gelegene, aber vom Haupthaus mit dem Wagen schnell zu erreichende Hütte an.
Für die Kinder war es ein Abenteuer. Alle glaubten ihr, die sie „Gwen, Tante Gwen, oder einfach Tante“ nannten, dass sie gemeinsam den Erwachsenen einen Streich spielen und sie ordentlich an der Nase herumführen würden.
Sie möglichst leise aus den Zimmern zu holen, bzw. sie dazu zu veranlassen, sich selbst herauszuschleichen, war schon ein kleines Kunstwerk. Nach Jahren und Jahren der Planung jedoch stand jedes Detail und waren alle Eventualitäten bedacht.
Gwen wusste alles, was es über diese, ihre, Familie zu wissen gab. Nicht umsonst hatte sie gelernt, sich vom zurückhaltenden, schüchternen, grauen Mäuschen, bis zum dauergeilen, männerfressenden Vamp alle Rollen anzueignen. Die Geschmäcker der Herren, die ihr Informationen lieferten, waren höchst verschieden und zuweilen bizarr. Nichts davon, auch nicht, in die Rolle einer Lesbe zu schlüpfen, deren Partnerin unglücklicherweise zudem SM-orientiert und dominant war, nichts konnte sie aufhalten.
Der Tag, ihr Tag, würde kommen. Und vielleicht war es heute, war es jetzt kein Traum.
Die sieben Kinder waren sicher im Gästehaus untergebracht. 2 Mädchen und 1 Junge ihres grösseren Bruders, 2 Mädchen ihrer Schwester, 1 Junge und 1 Mädchen ihres kleineren Bruders, sie alle waren ihr gefolgt und hatten bedeutend weniger Lärm gemacht, als sie befürchtet hatte. Den Wagen liess sie anrollen,und startete erst in sicherer Entfernung. Ihre Vorbereitungen schlossen alle möglichen Süssigkeiten und ein Geschenk für jedes Kind mit ein. Damit waren sie erst einmal beschäftigt. Kommunikation nach aussen war ihnen nicht möglich.
Die Fenster waren bereits manipuliert. Die Kinder erwarteten die Erwachsenen am Morgen und freuten sich darüber, im Gästehaus unter sich sein und alles machen zu können, was sie wollten. Das schloss Fernsehen mit ein. Sie waren damit mehr als zufrieden und drängten Gwen schon fast aus der Türe heraus. Sie schloss ab.
Wenige Minuten später ging sie zurück ins Haupthaus. Ein kleiner Spaziergang noch, bevor das Vergnügen beginnen sollte.
Den Grossteil ihres Werzeugs hatte sie bereits in ihrem Zimmer. Jetzt folgten nur noch die sehr sensiblen Teile, deren vorzeitige Entdeckung Schwierigkeiten gemacht hätte; ein mittelgrosser schweinslederner Koffer, recht schwer, doch absolut vollständig für die Arbeit, die sie nun zu erledigen hatte. Der lange Tragegurt, den sie, wie die Innenausstattung extra hatte anfertigen lassen, erlaubte es ihr, das Gewicht leichter zu bewältigen und zusätzlich dazu noch Anderes mitzunehmen.
Im ersten Schritt ging es darum, die acht Erwachsenen zu fixieren und zu knebeln, um dann mit Ruhe und störungsfrei arbeiten zu können.
Von allen in Betracht kommenden Methoden erwiesen sich nach Gwens ausführlichen Recherchen und Tests die einfachsten als die tatsächlich effektivsten. Eine grosszügig bemessene Kurzzeit-Anästhetikum-Injektion aus der Injetkionspistole und extrem belastbare Hand- und Fussfesseln, Stachelhalsbänder, stabiles Klebeband, Nachfüll-Ampullen mit Anästhetikum und Sauerstoff für die Injektionspistole und eine scharfe Schere genügten für den ersten Durchlauf. Gwen setzte zuerst dem Mann den Schuss, dann er Frau. Ihre theoretischen Annahmen bestätigten sich im Verlauf dieser „Ruhigstellung“ der Erwachsenen. Die überraschten Männer kamen nicht einmal mehr auf die Beine, während Gwen schon unterwegs war, hysterische Geräusche bei den Frauen zu unterbinden. Dazu war sie mehrfach gezwungen, einen den überraschten Damen ins Gesicht zu schlagen, wenn sie mit der Injektionspistole nicht schnell genug zur Stelle war.
Sie fesselte alle auf die gleiche und einfache Weise, sehr eng mit den Händen auf dem Rücken und etwas weiter an den Füssen und stellte sie zusätzlich mit Klebeband über den Mündern dauerhaft still. Sobald das geschehen war legte sie allen Stachelhalsbänder an.
Ihre Selbstversuche und das, was sie in der Literatur in Erfahrung bringen konnte hatten ergeben, dass bei dieser grosszügigen Dosierung durchaus 15 Minuten bis zum langsamen Erwachen gegeben sein können. Dieser Zeitrahmen war grösser, als sie ihn brauchte. Doch blieb sie dabei, um für Unvohergesehenes einen angemessenen Spielraum einzurichten. Immerhin könnte gerade jemand zur Toilette oder wach sein, sich noch etwas aus der Küche holen, oder gar nach den Kindern schauen, usw.
Alle Befürchtungen erwiesen sich als unnötig. Alles lief ab wie ein Schweizer Uhrwerk. Das Überraschungsmoment machte selbst die Männer zu leichten Opfern.
Der grosszügige Fitness-Bereich war jetzt vorzubereiten. Gwen schloss den Lötkolben an ein Verlängerungskabel an und legte ihn zum Vorheizen in seine Halterung.
4 Paare, gleich 8 Personen waren jetzt zu behandeln.
Bei VATER sollte alles beginnen und enden. Wie im richtigen Leben.
Und selbstverständlich sollte jeder in den Genuss der vollen Show kommen. Dazu war es nötig, sie zusammenzutreiben.
Gwen’s Methode dazu war denkbar einfach und machte auch noch Spass dazu.
Als nächstes Acessoire kam die Führungskette, die Fuss- und Handfesseln, sowie das Stachelhalsband miteinander mit 3 Karabinerhaken verband verband, dazu.
Durch einen kleinen Elektroschock erlangte sie danach sofort die gesamte Aufmerksamkeit jeder Person.
Sie benutzte der Einfachheit halber den stets gleichen Text:
„Wenn du jede meiner Anweisungen befolgst, wird es weniger weh tun. Verstanden?“
Dann, ob die Person reagierte oder nicht, gab es noch einen Elektroschock.
„Wenn du nicht absolut gehorsam bist, gibt es noch mehr Elektriziät für den Anfang. Verstehst du jetzt?“
Spätestens jetzt nickte jeder.
Gwen zog die schwarze Lederschlaufe der Führungsleine fest an. Die Personen hatten Probleme, so zu gehen, worauf Gwen keine Rücksicht nahm.
„In den Fitness-Raum! Du gehst vor mir!“
Alle Türen waren offen, mit Stühlen verkeilt, so dass es auch damit keine Probleme gab.
Im Raum wies sie den jeweiligen Platz zu. Ihr war klar, dass einer der Männer, die alle deutlich grösser und stärker waren als sie, es immer noch und trotz der Fesselung versuchen könne, sie zu überwältigen, sie verletzen oder sowas.
Deswegen lag der Lötkolben gut vorgeheizt an seinem Platz.
„Du hier her!“ Sie zeigte dann auf den vorgesehenen Platz. Ging die Person nicht sofort los, riss sie einerseits an der Führungsleine und liess den Lötkolben über Rücken und Gesäss gleiten. Das brach den Widerstand sofort. Man liess sich anketten, heulte, jaulte und stöhnte noch etwas, doch gedämpft durch das Klebeband.
Bald hatte sie den ganzen Verein zusammen; die Damen an der Balettstange, die Herren an der Sprossenwand. Erwartungsgemäss waren sie fast alle bekleidet; nur ihre Schwester und ihr Freund waren nackt.
Gwen ging kurz nach oben und kam mit ihrem Koffer zurück, den sie in der Weise, dass alle etwas vom Inhalt sehen konnten, geöffnet in der Mitte des Raumes plazierte.
„Wir werden uns heute mit der Wahrheit befassen, meine Lieben, mit der NACKTEN Wahrheit! Deswegen ist jede Scham hier deplaziert. Ich werde jetzt jeden von seinen Textilien befreien. Wer mir dabei Schwierigkeiten macht, wird etwas erhitzt oder aufgeladen, bis er überzeugt ist.“ Dabei zeigte sie auf den Lötkolben und den Elektroschocker. „Ich denke, wir haben uns damit verstanden!“
Gwen benutzte die grosse Schere und schnitt die Pijamas und Nachthemden einfach auf, bis sie stückweise zu Boden fielen. Das Gleiche tat sie mit dem einzigen Slip, den eine der Damen trug.
Sie ging rücksichtslos vor, nicht darauf achtend, ob sie versehentlich jemand verletzte.
Es herrschte Schweigen.
„Kein Mbmmmbl-mmbl- W A R U M ? – Ich hätte mir etwas mehr von euch erwartet.
Statt dessen kriegt Pappi einen Ständer! Na, welche der Damen macht dich so geil, sogar jetzt noch? – Oder ist es die Situation selbst?“
Gwen riss ihm das Klebeband vom Mund, was er aufstöhnend ertrug.
„Du bist verrückt geworden, Gwen – Total durchgedreht! Siehst du nicht, was du hier machst?“
„Sicher sehe ich das, liebes Pappilein! Und ich möchte die Antwort von euch, WARUM ich das tue! Nebenbei, wieso fragst du nicht zuerst nach den Kindern? Ist dir das peinlich, wird dein Schwanz jetzt deswegen schlaff?“
„Und was ist mit den Kindern? Was hast du ihnen angetan?“
„Zu spät, Dad! – Wie so Vieles! Du wirst es sehr wahrscheinlich nicht mehr erfahren.
Das gilt übrigens für alle. Ich werde jetzt allen das Klebeband abnehmen, so dass wir uns unterhalten können. Keine Fragen, bitte! Nicht nach den Kindern, nicht nach euerem weiteren Schicksal,...., einfach keine Fragen BITTE ! Ich werde das nicht wiederholen. Wer fragt, bekommt seine Antwort von dem, was ich hier mitgebracht habe.“ Sie wies wieder auf den geöffneten Koffer.
Dann nahm sie den Lötkolben vorsichtig in die rechte Hand, während sie vor ihrem Vater in die Knie ging.
„Dir, mein lieber Erzeuger, bin ich jetzt also 2 Antworten schuldig. Die erste war doch, wenn ich mich recht erinnere, ob ich sehe, was ich hier mache. Und die zweite war die nach den Kindern. Wie ich weiss, magst es, wenn man sich tief vor dir plaziert. Wie war doch dieser überaus lustige Witz? – Warum Frauen mit Zwergenwuchs so überaus beliebt sind? – Nun, man kann sein Whikeyglas auf ihrem Kopf abstellen, während sie einem den Schwanz blasen, nicht? Mit Blasen wird das nun leider nichts, Daddylein!“
Sie stand wieder auf.
„Für den Rest von euch habe ich ein Angebot. Wer absolut sicher sein möchte, in dieser ersten Runde keinen Schmerz abzubekommen, hat die einfache Aufgabe, Daddys Schwanz mit dem Lötkolben zu verwöhnen. Nun, so ganz einfach ist es nicht: Zuerst muss er hart gemacht, und dann für jede Frage einmal im Kontakt mit dem Lötkolben sein!“
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