Mittwoch, 12. Februar 2014
Hinter deinen Augen. Bock auf Licht?
Hinter Deinen Augen schießt leuchtendes Blut empor in Fontänen, ganzen Feuerseulen, die ineinander ersticken und nach mir schreien und mich verabscheuen, als wäre es der jüngste Tag. Doch ist es der erste Tag meines Aufstandes, meiner Erregung, meiner Empörung gegen das Recht, die ich mit Schleim und Scheiße auf meine Stirne schrieb, der erste Tag des Schwefels, den ich in aller Lungen treibe, des Hasses und der Niederlage der Gunst, der Friedlichkeit. Ich wünschte, Du hättest Läuse auf dem Hinterkopf, so dass ich Dich verspotten könnte, oder wenigstens Hässlichkeit im Gesicht! Verderben, Verderben, Verderben, und, und Du. DU, DUUU - Ignoranz, die Deine wilden, schönen Augen entstellt, mit Gleitgel verklebt und endgültig einfriert, bevor ich ganz verloren bin! Gott, wie ich Dich liebe, und wie ich es hasse, DEM so wenig gerecht zu werden! Ich wollte, ich könnte dich hassen, Deine Titten, Deine Brustwarzen, deinen geilen Arsch, das ganze verdammte Paket dieser scheinbar handlichen Unendlichkeit, in der sich mein Herz verloren hat. Und ich kämpfe, ich kämpfe und ejakuliere Websites und Kultur und aus jedem verdammten Haar meines göttlichen Arsches scheint die pure Sonne, auch wenn ich ausnahmsweise mal keine Diamanten scheiße. Und… Und? Und es bleibt bei dem, was einzig und wahr ist, was immer geschieht und, wie sehr uns die Schlüsselblumen und Brandpfeile, das Schicksal, unsere Unfähigkeit oder die eisige Kälte und die Rasierklingen selbst auch entstellen. Es bleibt in Farben und es bleibt in Rauch, ich Schweiß und Blut und Tränen und dem kindlichen Lachen der großen Erleuchteten. Es bleibt mehr als das, als alles das.
Und mehr als atmen können. Ich fand es. Hinter deinen Augen.

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Dienstag, 11. Februar 2014
Un[wahr]scheinliches
Es gibt das geflügelte Wort, den eigenen Augen nicht zu trauen,
angewandt meistens dann, wenn irgendetwas unerwartet-Unwahrscheinliches
geschieht .
Es gibt die reale Erfahrung, seinem eigenen Verstand nicht zu trauen,
in der Einschätzung von Geschehen in dieser Welt.
Das ist, als ob man neuen, oder unbekannten Dimensionen begegnet.
Es fühlt sich fremd, stabil, irgendwie "massiv" an.
Vielleicht ist es deshalb so beängstigend.
Und unglaublich haltbar, ausgestattet mit einer Art Qualitätsstandart,
den wir uns beim Verliebtstein, bei Vorfreude, Geilheit, bei Orgasmen
sicher alle wünschen würden.
In diesen, den wünschenswerten Fällen, scheint das Controlling nicht
ganz so gut zu funktionieren.
Oder stumpfen wir als Menschen einfach nur gegenüber dem Schönen ab? -
Ist das Teil dieser "Schablone" kollektiver Vergreisung, die mit dem
ersten Atemzug beginnt?
Als Kleinkind, das das Regelwerk der menschlichen Gesellschaft nur
gefühlsmässig erfasst, systematisch missbraucht und gequält zu werden,
hinterlässt ein Brandmal dieser Art.
Eine nie innerhalb dieser Lebensspanne wirklich ausheilende Wunde,
ausgefranst und immer etwas entzündet, geschwollen und mehr oder
weniger empfindlich, manchmal eiternd und pochend, die ganze
Aufmerksamkeit von der akutellen Aussenwelt auf sich focussierend,
zu Zeiten wieder fast unmerklich im Hintergrund des Erlebens nur
ziehend, leicht schmerzend, eine Art Hintergrundstrahlung des
Universums der persönlichen Realität, eine der wenigen Grundfarben
der Wahrnehmung dieser Welt ausstrahlend, doch immer hochsensibel,
und, einmal versehentlich auch nur leicht berührt, alles aufüllend
und unbeschränkt vom Thron der Qual aus regierend.
Therapie, Drogen oder all die Mischformen von Wissenschaft und
Glauben, alles, was dazu angetan, als wirksam angepriesen wird, diese
innere Konstante der Wahrheit des fundamentalen Bruches mit sich
selbst zu leugnen, ob empirisch oder esoterisch genannt, entpuppen
sich bei der leisesten Berührung der Wunde als allenfalls dünne
Pflaster und dilletantische Verbände der Hilflosigkeit.
Die Realität machtmissbrauchender Gestalten in Menschenkörpern
begleitet das Heranwachsen. Graduell, nach Zufallsgeneratoren oder
Glück und Unglück zu nennenden Mechanismen der Verteilung, für
die man meinen könnte Diesen oder Jenen in Person, Gruppen oder
Umstände und Entwicklungen auch gewollter Art verantwortlich machen
zu können, oder des begrifflich zu fixierenden Nichts, das in
totaler Unzugänglichkeit alle Nicht-Regeln in sich trägt durch seine
Nicht-Wirkungen alles durch Nicht-Steuerung tyrannisiert, - es ist
je nach Definition die zweite Komponente der Erlernens dieser Welt.
Die erste und offenbare besteht in den Absichtserklärungen, den
Konventionen und Verhaltensmassregeln, die man stetig erklärt,
in Schulen und Elternhäusern zu bestätigen such. Nie aber vollens
durch Handlungen bestätigt.
Da mag dieser Jesus noch so liebevoll und verzeihend, die Geschichte
der Kriege, Massaker und Menschheitskatastrophen beliebig klar,
überdeutlich und lehrreich sein, über das Besprechen hinauszukommen
und dementsprechend zu handeln,- es gelingt nur in Einzelfällen.
Satistisch irrelevant geringen Einzelfällen der Wahrhaftigkeit.
Idealisten belächelnd, sich verständnisvoll gegenüber der sog.
"Weltverbesserung" äussernd; die Besten der körperlich
Ausgewachsenen dieser Spezies bieten solche Begegnungen an.
Weit öfter sind es Ignoranz und agressive Ablehnungshandlungen,
die den äusseren Rahmen der sozialen Umfelder bestimmen, innerhalb
derer das Menschenwesen langsam seinen Verstand, bzw. sein Vertrauen
zu seinem ursprünglich gesundem Urteil verliert.
Missbraucht und gequält als Kleinkind und/oder beim Heranwachsen, ob dies
eine körperlich ritualisierte Komponente hatte, dabei Körperöffnungen
traktiert, Handlungen bzw. Duldungen erzwungen, oder Prügel,
Tötungsversuche enthalten waren, ob man von Seiten der Erzieher
auf dies alles "verzichtend" n u r pschischen Terror anzuwenden,
oder eine der unzähligen Mischvarianten zwischen Beidem bevorzugte,
macht am vorläufigen Ende dieser Sozialisierung nur "designerische"
Unterschiede. Man spielt mit Form, Farbe und anderen Merkmalen der
Brandmale, mit deren Zahl, Plazierung und Erkennbarkeit von aussen.
Vielfach ist da der Zwang, der Zwang zu vergessen.
Verneinung der Stigmata in realitäswirksamer Weise
versucht jeder. Nach diesem Misserfolg, der eine Unzahl von
Bankrotterklärungen beinhaltet, denn die ekelerregende Ähnlichkeit
zwischen Opfer und Täter im Sinne der Vorstellungen hinsichtlich der
Ausführung der Rachetaten drängt sich unweigerlich auf, bleibt nur
der Weg der Kosmetik. Einer Kosmetik, die im besten Falle nach aussen
UND INNEN hin perfekt sein sollte. Alles abdeckend.
Normalität vorgaukelnd.
Welche Normalität? Wo ist die Norm? Woher diese Vorstellung? - Die
Bemassungen, Höhe, Breite und Tiefe in dieser dreidimensionalen Welt?
Die erlernten Regelwerke sind nicht mehr aufrechtzuerhalten als etwas,
das ausgeführt werden kann, bzw. auch nur sollte. Zu gross, zu
fundamental ist der Block der Widersprüche, gemauert aus eignenen
Erlebensbausteinen, zementiert mit tiefsten Gefühlen, immer noch läuft
die Mischmahscine, dreht sich die Trommel, in der die eigenen Tränen
gemischt werden mit dem Abschaum, der Schicht, die man nie wieder
abwaschen kann. Das ist nur zu spüren.
Woher also Normen?
W I E das bestimmen, was Andere, was man selbst wahrnehmen und wissen,
wie man sich miteilen möchte?
Nichtvorhandene Reife, das Feststecken im Sumpf, die sehr schlichte
Tatsache, dass der Ertrinkende nach allem greift, erlaubt den Schluss,
dass es uns in diesem Augenblick ziemlich egal ist. Und damit das
Ausschlussprinzip zum Tragen kommt.
Alles,- nur N I C H T das.
Dass es hier um permanentes Makeup mit lebenslanger Halbwertzeit geht,
mag später deutlich werden. Jetzt meistens nicht.
Eilig aufgetragen, begleitet vom unbändigen Hunger nach Schmerzfreiheit
und Sedierung, grosszügig eingesetzt, um ja alles zu erwischen und
möglichst sicher zu sein, entstehen die inneren Haftanstalten des
Vergessens. Zelle für Zelle, Trakt für Trakt, Gebäude nach Gebäude,
Land um Land, Staat um Staat,- schliesslich alles umfassend, das zu
diesem Zeitpunkt greifbar ist.
Auch hier wieder Zufälligkeit. Oder Fügung zu Nennendes?
Etwas Vergessen kehrt immer ein.
Menschenwesen sind nicht gut darin, in solchen Notlagen zu handeln.
Schon garnicht qualifiziert, sich vor diesen Handlungen zu entscheiden.
So entstehen Persönlichkeiten.
Unverstanden von anderen Persönlichkeiten.
Unverstanden von sich selbst.
Vergessen von sich selbst.
In einer Gesellschaft der Amnesierten.
Urteile über Realität entstehen, generieren sich immer neu.
Annahmen über eigene Fähigkeiten des Lernens, des Umsetzen von
Erlerntem.
Dass die Entscheidung dazu, Erlerntes bestimmter Arten, das gewisse
Merkmale enthält, d i e ist dies N I C H T umzusetzen, dem
keine eigene Realität zu verleihen, ist und bleibt vergessen.
Kann erinnert werden, in Hypnose, unter der Einfluss von Drogen oder
überwältigender Stimuli von aussen: Doch,- was soll's?
Ist Widerruf möglich in dieser Hinsicht?
Können die frühen Urteile, die manche Psychos "Imprinting Expiriences"
oder "frühe Prägungen" oder sonstwie etikettieren, tatsächlich
gelöscht, überschrieben, durch Anderes

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Sonntag, 9. Februar 2014
„Sie haben uns ganz schön am Arsch!“, würde der Geisteskranke behaupten.
Was braucht es heute noch, nach “Big Brother”, “Pop Stars” und ähnlichen Erziehungsmassnahmen, um die absolute Mehrheit wieder “HEIL!” jaulen zu lassen? Nicht viel. Die Massnahmen greifen. Gute Arbeit.


Reform der Rechtschreibung? Gobalisierung? Euro statt Landeswährung?
Was hat das gemeinsam? Gibt es etwas?
Spinner, die über jeden Zweifel erhaben und zertifiziert ihren Verstand verloren haben, könnten der irrigen Meinung sein, man nähme den Menschen die Ordnung ihrer Sprache, die Zugehörigkeit ihres Denkens, die Überprüfbarkeit von Inuitionen, die Jeder haben sollte, vermische alles und jedes unter Vorspiegelung allgemeinen Interesses und grosser Vorteile, sowie zwingender Notwendigkeiten, um schliesslich auch noch die Berechnungsgrundlage des täglichen Lebens zu zerstören.
Soviel Aufwand, wofür nur?
„Naja“, würde ein Geisteskranker vielleicht antworten, „damit haben die da oben so ziemlich alles im Griff, können schalten und walten, wie immer sie wollen, frei von Grundgesetz und Datenschutz, und wir da unten können uns kaum mehr den Arsch abwischen allein, weil sie alles veränderten und wir deswegen noch verwirrter sind und fragen müssen!“
Oder:
Eine gigantische Arbeitsbeschaffungsmassnahme für den nach Jahren und Jahren der Medien-Verdummung doch noch verbliebenen grauen Zellen?
Wie sagt es die Kommunikationswissenschaft? 7 plus/minus. Informationseinheiten zur Zeit kann ein Durchschnittsmensch verarbeiten.
Ok.
Der Wert darf als überaltert und akualisierenswert angesehen werden, wie zu befürchten ist.
5 plus/minus 2. das halte ich für realistisch heute.

Ein kleines Experiment:

Gedanke:
„Stimmt der Tip(p) in der Zeitschrift mit dem G-Punkt und den multiplen Orgasmen, - kann das bei mir funktionieren?“

Tip oder Tipp?
Erstes Prolem, denn der muttersprachlichen Intuition gefällt das zweite „p“ schon überhaupt nicht. Es kommt zu einer Fehlermeldung, einer Inkongruenz, zu Bullshit im Hirn, ganz einfach gesagt.
Mit diesem Hin und Her sind 2 Einheiten belegt und verbraucht.

G-Punkt?
Gibt es den oder nicht? Die Medien sagen Beides. Es gibt dritte und vierte Theoriebildungen. Permanent immer mehr davon. Das Geschäft läuft. Beweise werden vorgelegt für alle Theorien. Eine davon sagt, dass die Klitoris viel mehr Datenleitungen und Andockpunkte hat bisher und einer davon dieser Punkt sein könnte, der aber bei jedem Körper anders angeordnet und konfiguriert ist. Andere meinen, dies sei alles Schwachsinn, nur auf die Lage des Kitzlers selbst und dessen Ausbildung, dessen Sensibilität käme es an, was auch die Orgasmusfähigkeit bei Penetration erklärt, die manchmal vorhanden, zumeist jedoch nicht möglich ist aus ebendiesen Gründen.
Tantra, Schmantra, erotische Massage, kosmische Einflüsse, Mond und
Übele Eigenerfahrungen fügen den Rest zur vollkommenen Desorientierung hinzu.
Wir haben weitere 2 Einheiten erfolgreich ausgelastet.

...kann das bei mir funktionieren?
Ende der Strecke, denn die Überlegung dahin erfordert mehr als die EINE, verbleibende Einheit, weil Vergleichsoperationen zwischen Realerfahrungen, Vertrauen oder Misstrauen in die erhaltenen und gespeicherten Informationen, Wägungen, also Wahrscheinlichkeitsrechnungen hinsichtlich der Bereitschaft von Partnern, eigenem Mut, usw., usf. erforderlich sind....


OVERLOAD!!!!! BEEEEP!!!


„CHAMÄLEON ULTRA beauty black, saugt alles aus der ***e, bevor es überhaupt entsteht! Und ist unsichtbar, sogar im Dunkeln!“, tönt es da gerade aus der Propaganda – Abteilung.

Es gibt nichts zu tun, ausser den Dreck zu kaufen, die Partei zu wählen, die Meinung zu vertreten, die im Zustand des überladenen Bewusstseins eingeschleust wird! Das arme Hirn hat keine Wahl, keine andere Möglichkeit, diese Informationen anders zu verarbeiten als im Befehlsmodus.
Und wehe, der nicht kaufen, wählen, mitmachen, mitreden kann! – Schlechtes Gewissen, Unwohlsein und das stetig wachsende Gefühl der Ausgrenzung, des „nicht-normal-Seins“ ist die unausbleibliche Folge.

„Sie haben uns ganz schön am Arsch!“, würde der Geisteskranke behaupten.

„Sicher“, sagt der Fahfahrian. „Sicher“.

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