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Sonntag, 16. Februar 2014
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fahfahrian, 19:56h
ZAPP!
„Ein Wahnsinn, der sich anschleicht, so etwas Verfolgendes, langsam Wirkendes, stelle ich mir vor.
Leise vor Allem sollte es sein. Nicht so ein Trampel, das bei jedem
verdammten Schritt die Erde wackeln lässt; dann kann ich’s auch gleich selbst machen.
Ach ja, und bevor ichs vergess, ham’ sie schon die Demo-Version von dieser
manisch-paranoiden Schizophrenie da, dieser neuen, wo man alles mit sich selbst machen kann....?
„Nein, Sir, leider noch nicht.“
„Halb so schlimm. Werde eh’ nochmals wiederkommen müssen wegen der Bestellung für meine Frau. Legen Sie mir die Demo auf jeden Fall zurück.“
„Selbstverständlich gerne, Sir.“
„Also, ...eh, traurig, ja traurig, sollte es auf keinen Fall sein. Sagen Sie
das Ihrem Designer. Sie kennen meine Frau und wissen, dass sie es dramatisch mag und wild und mit Riesenkulissen. Nur traurig nicht.“
„Wie wäre es mit einem blutgierigen Persönlichkeitssplitter, etwas ganz
unglaublich Rachedurstigem, von dem Ihre Frau niemals geahnt hätte, dass er IN IHR existiert? - Sir, wir hätten da zum Beispiel einige sehr interessante
Serienkiller-Essenzen m i t Taterinnerungen in Bild- und Tonspur, entsprechender Gefühlswelt innen und aussen, Geruch und Geschmack.
Hierzu könnten wir z.B. auch die passenden Personen und Orte implementieren, um dem Ganzen einen wirklich persönlichen Touch zu verleihen, wenn sie etwas Konkretes bevorzugen. Das wäre etwas kostenintensiver, aber eine Massanfertigung, ein wirkliches Unikat; und, unnötig zu sagen, ungleich wirkungsvoller, mit dieser Tiefe und Kraft personalisierter Erinnerungen....“
„Ja, genau darum geht es mir! - Ich will etwas Fremdes,- das sich als nicht fremd, vielleicht verdrängt oder verleugnet entpuppt, das sie lange Zeit nicht durchschaut!“
„Aber nein Sir, nein! - Selbstverständlich hat man ihnen UNS empfohlen,
weil sie das Besondere suchen. Und wenn ich von Erinnerungen spreche, sind es Erinnerungen, die ihre Frau dann spürt, an denen sie einen kleinen Teil hat, der zugleich schrecklich, erschreckend und verwerflich
ist, von dem sie aber unterschwellig 100%ig weiss, dass es i h r e
Erinnerungen sind. Wir benutzen das, um die Reisen unserer Kunden noch
intensiver zu machen.
Gestalterisch einfacher wäre es, -wie bei jedem billigen Video-Spiel-, die Rollen der Beteiligten abzugrenzen. Jeder hat seine eigene Gefühls- und Handlungswelt, die er weitestgehend beeinflussen kann bei solchen Kinderspielchen.
Was sie von uns erhalten, ist etwas gänzlich Anderes: Nicht nur der oder die Verfolger ihrer Frau erleben die z.B.Serienkiller-Erinnerungen als handlungssteuernd. Sie wird sich unterschwellig und beliebig ansteuerbar schuldig fühlen. Das Spektrum reicht hier von Mitschuld bis zum vollen Schuldanerkenntnis. Übrigens können Sie hier auch noch entscheiden, ob es sich um eine immer-gleiche, oder eine sich- verwandelnde, oder per Zufallsgenerator mehrere immer-gleiche oder sich-wandelnde Verfolger ihrer Frau handeln wird. Darauf können wir später, oder beim nächsten Termin kommen; sie können dies allerdings auch uns überlassen, indem sie sich dazu entscheiden, uns die Prüfung der Reizbarkeit ihrer Frau zu übertragen. Dies bieten wir als zusätzlichen Service an. Gerade bei der Gestaltung der ersten unserer Reisen ist dies auch unsere beste Empfehlung.
Sehen Sie das bitte ähnlich an wie das Massnehmen bei Ihrem Schneider oder Schuhmacher. Die Form wird hinterlegt, und so kann immer wieder davon ausgehend Neues geschaffen werden, das den individuellen Bedürfnissen entspricht.“
„Offen gesagt wird mir jetzt alles ein wenig viel.“
„Ich verstehe, Sir. Würden Sie gerne sterben und etwas Kraft schöpfen
auf angenehmste Weise, bevor wir unser Gespräch fortsetzen?“
„Schaden könnte das nicht. Freddy erzählte mir von dieser Maya-Nummer,
bei der sie dir das Herz rausreissen und du wirklich noch einen Abgang
hast dabei.“
„Eine sehr gute Wahl, Sir. In weniger als 5 Minuten werden sie sich wie
neu geboren fühlen. Ausserdem empfiehlt es sich, gerade für sie, dies zu erproben, Sir. Sie werden finden, dass es dabei um das Gleiche geht, was wir gerade ansprachen; wir setzten auch hier diese Gefühlsebenen der macht- und hilflosen Mitschuld ein. Wenn sie darauf achten möchten, wie nahe sie sich ihrem Killer fühlen, und doch nichts zu tun in der Lage sind,-so etwas wie sich selbst-, aufzuhalten, kommen Sie dem sehr nahe, was wir zuvor erwähnten.Hier ist ihre Schnittstelle, die sie bitte in ihre linke Hand nehmen wollen, damit sich das System für Sie optimal einstellt. Das dauert nur einen Augenblick, Sir.“
BEEP!
„Schon erledigt, Sir! Wenn Sie mir nun erlauben, den Überträger am kleinen
Finger ihrer linken Hand anzubringen. Danke, Sir. Ihr Sessel wird sich nun,
während der einleitenden Entspannungs-Sequenz, ihren Bedürfnissen anpassen. Bitte bringen Sie Ihren Körper in die angenehmste Lage; und geniessen Sie die kleine Reise! Viel Vergnügen, Sir!“
„Wow! - Was für eine Achterbahn! - Ich glaube fast, ich habe mich nass gemacht...! Wow! - Freddy hat echt nicht zuviel versprochen!“
„Danke, dass Sie mit unserer Intro zufrieden sind, Sir!
Feuchtigkeitsentwicklung sollte Ihnen nicht peinlich sein, Sir. Wenn Sie es
wünschen, werde ich Leila und Kate herbeirufen. Mit dem allergrössten Vergnügen und ihren Zungen werden die beiden sie wieder frisch machen, während wir unsere Konversation weiterführen.“
„Das wäre sehr nett.“
„Leila, Kate!“
„Ich denke, ich weiss jetzt, was sie meinen! Phantastisch! Ich brachte mich um, und konnte es nicht verhindern, ich war Mann und Frau gleichzeitig, aber immer noch mehr Mann als Frau,- Scheisse, ich wollte nicht sterben und hatte unfassbare Lust, mir mein Scheiss-Herz herauszureissen.Wow!“
„Diese Teilung der Erfahrungsebenen wäre auch für ihre Frau möglich, länger andauernd selbstverständlich, in schleichender Weise, wie sie einleitend andeuteten, Sir.“
„Oh ja, ja, ja, ja! - Ist doch irre, dieses Gefühl irgendwie verantwortlich und es doch wieder nicht zu sein. Schliesslich tut man das alles mit sich selbst und das wieder auch nicht. Mir fehlen einfach die Worte!“
„Schuld und Unschuld nennen das unsere Designer, Sir. Oft erinnern sie mich an Baarkeeper, die dies und jenes in ihre Mixbecher bringen und etwas servieren, was nicht mehr klar einzuordnen, aber gerade wegen diesem Kitzeln der Ungewissheit so reizvoll ist.“
„Hmmmh! Stimmt. Schuldig fühlte ich mich schon ein wenig. Aber nur wenig, ganz wenig eigentlich, weil ich ja nichts machen konnte. Dann aber doch, weil ich e s machen wollte irgendwo, so, als diese Frau, diese irre Frau über mir: UND DER GEILSTE MOMENT WAR DER, ALS ICH GLEICHZEITIG MEIN HERZ IN DER HAND FÜHLTE, WIE ICH ES HERAUSRISS, UND WIE ES AUS MIR HERAUSGERISSEN WURDE U N D MEINEN SCHWANZ, DIE EXPLOSION IN MEINEN EIERN, WIE MIR EINER ABGING! - W A H N S I N N I G !”
„Daran erkennen Sie unseren Standart, die Qualität unserer Arbeit, Sir. Wir
garantieren Erfahrungen 1:1, d.h. volle körperliche Reaktion bei maximaler Sicherheit und bequemster Handhabung. Für ihre Frau wird es sein, als ob sie sich wissentlich und unkontrollierbar selbst verfolgt und quält.
Sich selbst wird sie verantwortlich machen zum Teil, und Versuche unternehmen, die neuen Pseudo-Erinnerungen einzuordnen, was selbstverständlich zum Scheitern verurteilt ist. Ein grandioses Finale würde sich empfehlen; Zeitreisen in der Art der Realerfahrungen psychotischer Sterbender könnten dies beispielsweise abrunden; Begegnungen mit relevanten Persönlichkeiten der Zeitgeschichte, aus Mythologie, Dichtung und Theologie, die jeweils kleine Puzzle-Steinchen liefern, die dann zusammengefügt werden....,- ihre Frau wird selbstverständlich annehmen, dies selbst bewältigt, - die Bedeutung aus eigener Kraft gefunden zu haben-, und sich einfach grossartig fühlen. Und einzigartig. Sehr einzigartig, Sir.“
„Mhhm?“
„Soll Leila damit fortfahren, ihren Schwanz zu blasen, Sir? Mir scheint,
Sir wünschen zu kommen?“
„Ja, ok. Das Andere soll meine Eier lecken dabei. Reden sie weiter.“
„Dies umzusetzen, eine derart persönliche Reise zu gestalten, bedarf es des ....“
„Oh, Sir. Ging es zu schnell? Wünschen Sir Bestrafung der Beiden?“
„Nein, nein, ist schon ok. Tut mir nur leid wegen ihres Kleides.“
„Leila und Kate werden das in Ordnung bringen.“
„Sir, wenn nun dieser Grundentwurf der Reise ihrer Frau ihre Zustimmung findet, darf ich mir erlauben, ihnen dringend empfehlen, das Massnehmen in Betracht zu ziehen, um dieses Geschenk wirklich unvergesslich und wahrhaft einzigartig zu machen. Unsere Mitarbeiter gehen absolut dezent, maximal unauffällig und verschwiegen vor; niemals würden wir gestatten, auch nur den Funken einer Ahnung aufkommen zu lassen.“
„Dann gehen wir’s an. Mich haben sie überzeugt.“
„Wir danken ihnen für ihr Vertrauen, Sir und werden sie es wissen lassen, sobald wir auf Basis des Massnehmens erste konkrete Entwürfe entwickelten, von denen wir hoffen, dass sie ihren weiteren Beifall finden werden. Ich würde es als eine Auszeichnung empfinden, ihnen auch weiterhin in dieser wundervollen Angelegenheit zur Verfügung zu stehen.“
„Ich denke, wir verstehen uns. Freddiy sagte, sie seien die Beste. Also lassen wir es dabei. Ja, ich will sie.“
„Danke, Sir. Ich will alles tun, Ihr Vertrauen zu rechtfertigen.
Mittels dieser Nummer hier erreichen sie mich jederzeit.
Ich danke ihnen auch im Namen unserer Gesellschaft und darf sie
als unseren Kunden im Kreis der Wenigen und Unbekannten begrüssen.“
„Ein Wahnsinn, der sich anschleicht, so etwas Verfolgendes, langsam Wirkendes, stelle ich mir vor.
Leise vor Allem sollte es sein. Nicht so ein Trampel, das bei jedem
verdammten Schritt die Erde wackeln lässt; dann kann ich’s auch gleich selbst machen.
Ach ja, und bevor ichs vergess, ham’ sie schon die Demo-Version von dieser
manisch-paranoiden Schizophrenie da, dieser neuen, wo man alles mit sich selbst machen kann....?
„Nein, Sir, leider noch nicht.“
„Halb so schlimm. Werde eh’ nochmals wiederkommen müssen wegen der Bestellung für meine Frau. Legen Sie mir die Demo auf jeden Fall zurück.“
„Selbstverständlich gerne, Sir.“
„Also, ...eh, traurig, ja traurig, sollte es auf keinen Fall sein. Sagen Sie
das Ihrem Designer. Sie kennen meine Frau und wissen, dass sie es dramatisch mag und wild und mit Riesenkulissen. Nur traurig nicht.“
„Wie wäre es mit einem blutgierigen Persönlichkeitssplitter, etwas ganz
unglaublich Rachedurstigem, von dem Ihre Frau niemals geahnt hätte, dass er IN IHR existiert? - Sir, wir hätten da zum Beispiel einige sehr interessante
Serienkiller-Essenzen m i t Taterinnerungen in Bild- und Tonspur, entsprechender Gefühlswelt innen und aussen, Geruch und Geschmack.
Hierzu könnten wir z.B. auch die passenden Personen und Orte implementieren, um dem Ganzen einen wirklich persönlichen Touch zu verleihen, wenn sie etwas Konkretes bevorzugen. Das wäre etwas kostenintensiver, aber eine Massanfertigung, ein wirkliches Unikat; und, unnötig zu sagen, ungleich wirkungsvoller, mit dieser Tiefe und Kraft personalisierter Erinnerungen....“
„Ja, genau darum geht es mir! - Ich will etwas Fremdes,- das sich als nicht fremd, vielleicht verdrängt oder verleugnet entpuppt, das sie lange Zeit nicht durchschaut!“
„Aber nein Sir, nein! - Selbstverständlich hat man ihnen UNS empfohlen,
weil sie das Besondere suchen. Und wenn ich von Erinnerungen spreche, sind es Erinnerungen, die ihre Frau dann spürt, an denen sie einen kleinen Teil hat, der zugleich schrecklich, erschreckend und verwerflich
ist, von dem sie aber unterschwellig 100%ig weiss, dass es i h r e
Erinnerungen sind. Wir benutzen das, um die Reisen unserer Kunden noch
intensiver zu machen.
Gestalterisch einfacher wäre es, -wie bei jedem billigen Video-Spiel-, die Rollen der Beteiligten abzugrenzen. Jeder hat seine eigene Gefühls- und Handlungswelt, die er weitestgehend beeinflussen kann bei solchen Kinderspielchen.
Was sie von uns erhalten, ist etwas gänzlich Anderes: Nicht nur der oder die Verfolger ihrer Frau erleben die z.B.Serienkiller-Erinnerungen als handlungssteuernd. Sie wird sich unterschwellig und beliebig ansteuerbar schuldig fühlen. Das Spektrum reicht hier von Mitschuld bis zum vollen Schuldanerkenntnis. Übrigens können Sie hier auch noch entscheiden, ob es sich um eine immer-gleiche, oder eine sich- verwandelnde, oder per Zufallsgenerator mehrere immer-gleiche oder sich-wandelnde Verfolger ihrer Frau handeln wird. Darauf können wir später, oder beim nächsten Termin kommen; sie können dies allerdings auch uns überlassen, indem sie sich dazu entscheiden, uns die Prüfung der Reizbarkeit ihrer Frau zu übertragen. Dies bieten wir als zusätzlichen Service an. Gerade bei der Gestaltung der ersten unserer Reisen ist dies auch unsere beste Empfehlung.
Sehen Sie das bitte ähnlich an wie das Massnehmen bei Ihrem Schneider oder Schuhmacher. Die Form wird hinterlegt, und so kann immer wieder davon ausgehend Neues geschaffen werden, das den individuellen Bedürfnissen entspricht.“
„Offen gesagt wird mir jetzt alles ein wenig viel.“
„Ich verstehe, Sir. Würden Sie gerne sterben und etwas Kraft schöpfen
auf angenehmste Weise, bevor wir unser Gespräch fortsetzen?“
„Schaden könnte das nicht. Freddy erzählte mir von dieser Maya-Nummer,
bei der sie dir das Herz rausreissen und du wirklich noch einen Abgang
hast dabei.“
„Eine sehr gute Wahl, Sir. In weniger als 5 Minuten werden sie sich wie
neu geboren fühlen. Ausserdem empfiehlt es sich, gerade für sie, dies zu erproben, Sir. Sie werden finden, dass es dabei um das Gleiche geht, was wir gerade ansprachen; wir setzten auch hier diese Gefühlsebenen der macht- und hilflosen Mitschuld ein. Wenn sie darauf achten möchten, wie nahe sie sich ihrem Killer fühlen, und doch nichts zu tun in der Lage sind,-so etwas wie sich selbst-, aufzuhalten, kommen Sie dem sehr nahe, was wir zuvor erwähnten.Hier ist ihre Schnittstelle, die sie bitte in ihre linke Hand nehmen wollen, damit sich das System für Sie optimal einstellt. Das dauert nur einen Augenblick, Sir.“
BEEP!
„Schon erledigt, Sir! Wenn Sie mir nun erlauben, den Überträger am kleinen
Finger ihrer linken Hand anzubringen. Danke, Sir. Ihr Sessel wird sich nun,
während der einleitenden Entspannungs-Sequenz, ihren Bedürfnissen anpassen. Bitte bringen Sie Ihren Körper in die angenehmste Lage; und geniessen Sie die kleine Reise! Viel Vergnügen, Sir!“
„Wow! - Was für eine Achterbahn! - Ich glaube fast, ich habe mich nass gemacht...! Wow! - Freddy hat echt nicht zuviel versprochen!“
„Danke, dass Sie mit unserer Intro zufrieden sind, Sir!
Feuchtigkeitsentwicklung sollte Ihnen nicht peinlich sein, Sir. Wenn Sie es
wünschen, werde ich Leila und Kate herbeirufen. Mit dem allergrössten Vergnügen und ihren Zungen werden die beiden sie wieder frisch machen, während wir unsere Konversation weiterführen.“
„Das wäre sehr nett.“
„Leila, Kate!“
„Ich denke, ich weiss jetzt, was sie meinen! Phantastisch! Ich brachte mich um, und konnte es nicht verhindern, ich war Mann und Frau gleichzeitig, aber immer noch mehr Mann als Frau,- Scheisse, ich wollte nicht sterben und hatte unfassbare Lust, mir mein Scheiss-Herz herauszureissen.Wow!“
„Diese Teilung der Erfahrungsebenen wäre auch für ihre Frau möglich, länger andauernd selbstverständlich, in schleichender Weise, wie sie einleitend andeuteten, Sir.“
„Oh ja, ja, ja, ja! - Ist doch irre, dieses Gefühl irgendwie verantwortlich und es doch wieder nicht zu sein. Schliesslich tut man das alles mit sich selbst und das wieder auch nicht. Mir fehlen einfach die Worte!“
„Schuld und Unschuld nennen das unsere Designer, Sir. Oft erinnern sie mich an Baarkeeper, die dies und jenes in ihre Mixbecher bringen und etwas servieren, was nicht mehr klar einzuordnen, aber gerade wegen diesem Kitzeln der Ungewissheit so reizvoll ist.“
„Hmmmh! Stimmt. Schuldig fühlte ich mich schon ein wenig. Aber nur wenig, ganz wenig eigentlich, weil ich ja nichts machen konnte. Dann aber doch, weil ich e s machen wollte irgendwo, so, als diese Frau, diese irre Frau über mir: UND DER GEILSTE MOMENT WAR DER, ALS ICH GLEICHZEITIG MEIN HERZ IN DER HAND FÜHLTE, WIE ICH ES HERAUSRISS, UND WIE ES AUS MIR HERAUSGERISSEN WURDE U N D MEINEN SCHWANZ, DIE EXPLOSION IN MEINEN EIERN, WIE MIR EINER ABGING! - W A H N S I N N I G !”
„Daran erkennen Sie unseren Standart, die Qualität unserer Arbeit, Sir. Wir
garantieren Erfahrungen 1:1, d.h. volle körperliche Reaktion bei maximaler Sicherheit und bequemster Handhabung. Für ihre Frau wird es sein, als ob sie sich wissentlich und unkontrollierbar selbst verfolgt und quält.
Sich selbst wird sie verantwortlich machen zum Teil, und Versuche unternehmen, die neuen Pseudo-Erinnerungen einzuordnen, was selbstverständlich zum Scheitern verurteilt ist. Ein grandioses Finale würde sich empfehlen; Zeitreisen in der Art der Realerfahrungen psychotischer Sterbender könnten dies beispielsweise abrunden; Begegnungen mit relevanten Persönlichkeiten der Zeitgeschichte, aus Mythologie, Dichtung und Theologie, die jeweils kleine Puzzle-Steinchen liefern, die dann zusammengefügt werden....,- ihre Frau wird selbstverständlich annehmen, dies selbst bewältigt, - die Bedeutung aus eigener Kraft gefunden zu haben-, und sich einfach grossartig fühlen. Und einzigartig. Sehr einzigartig, Sir.“
„Mhhm?“
„Soll Leila damit fortfahren, ihren Schwanz zu blasen, Sir? Mir scheint,
Sir wünschen zu kommen?“
„Ja, ok. Das Andere soll meine Eier lecken dabei. Reden sie weiter.“
„Dies umzusetzen, eine derart persönliche Reise zu gestalten, bedarf es des ....“
„Oh, Sir. Ging es zu schnell? Wünschen Sir Bestrafung der Beiden?“
„Nein, nein, ist schon ok. Tut mir nur leid wegen ihres Kleides.“
„Leila und Kate werden das in Ordnung bringen.“
„Sir, wenn nun dieser Grundentwurf der Reise ihrer Frau ihre Zustimmung findet, darf ich mir erlauben, ihnen dringend empfehlen, das Massnehmen in Betracht zu ziehen, um dieses Geschenk wirklich unvergesslich und wahrhaft einzigartig zu machen. Unsere Mitarbeiter gehen absolut dezent, maximal unauffällig und verschwiegen vor; niemals würden wir gestatten, auch nur den Funken einer Ahnung aufkommen zu lassen.“
„Dann gehen wir’s an. Mich haben sie überzeugt.“
„Wir danken ihnen für ihr Vertrauen, Sir und werden sie es wissen lassen, sobald wir auf Basis des Massnehmens erste konkrete Entwürfe entwickelten, von denen wir hoffen, dass sie ihren weiteren Beifall finden werden. Ich würde es als eine Auszeichnung empfinden, ihnen auch weiterhin in dieser wundervollen Angelegenheit zur Verfügung zu stehen.“
„Ich denke, wir verstehen uns. Freddiy sagte, sie seien die Beste. Also lassen wir es dabei. Ja, ich will sie.“
„Danke, Sir. Ich will alles tun, Ihr Vertrauen zu rechtfertigen.
Mittels dieser Nummer hier erreichen sie mich jederzeit.
Ich danke ihnen auch im Namen unserer Gesellschaft und darf sie
als unseren Kunden im Kreis der Wenigen und Unbekannten begrüssen.“
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Und noch ein alter Song, ein paar Zeilen halt, die besser ungesungen bleiben. Also! Happy KomaAroma wie immer!
fahfahrian, 18:33h
Chorus: WAR!
Solo-Voice: He’s got some wonderful Attractions!
Chorus: WAR!
Solo-Voice: Is THE Place for Fun and Action!
Chorus: WAR!
Solo-Voice: Is THE Answer to your Questions! – You will love it more and more!
Chorus: WAR!
Ehrlich?
Solo-Voice: He’s got some wonderful Attractions!
Chorus: WAR!
Solo-Voice: Is THE Place for Fun and Action!
Chorus: WAR!
Solo-Voice: Is THE Answer to your Questions! – You will love it more and more!
Chorus: WAR!
Ehrlich?
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Samstag, 15. Februar 2014
Du sagst: „Steck‘ das Ding endlich da rein!“ und es hat so rein überhaupt keinen erotischen Unterton, nicht den Furz einer Schwingung. Strohtrocken.
fahfahrian, 18:32h
Du hättest genauso gut „Schattenmorellen“ sagen können, oder „Strafgesetzbuch“. Sprechen wir von meinem Schwanz? Ich weiß nicht. Ich bin mir nicht sicher. Im Verlauf meines Lebens hattest du so viele Gesichter, so viele Stimmen, so viele Arten, mir unglaubliche Schmerzen zu bereiten, und dann wieder rasende Freude, Freuden, - Momente, bei denen du spürst, dass sie Brandeisen sind, die nie-nie wieder, wirklich nie wieder kommen und, kaum dass du erstaunt-erschreckt-erfreut hin fühltest, schon fast Vergangenheit und Narben, vergiftet von unaufhaltsam immer wieder aufflammender Sehnsucht waren. Naja. Ziemlich pathetische Worte für das kleine Einmaleins der Drogen-Leute. Das erste, euphorische Mal kommt nie wieder. Man weiß das. Man ist sich dessen bewusst, und jagt ihm trotzdem sein Leben lang hinterher… Ich will nicht von Drogen reden und nicht von meinem Ding und dem Ganzen… Das Leben macht mir zu schaffen, die Vielfalt seiner Gesichter, wie es so unmäßig und fast schon angeberisch mit Schönheit und Perfektion um sich wirft, mit Größe und Komplexität, deren nähere Betrachtung einen in den Wahnsinn hunderter Jahre der stillen Hinfühlsehung ziehen kann. Sowas alles. Was ich wo reinstecke und ob ich es endlich tue oder es letztendlich vorziehe, genau das zu lassen, hat recht wenig Bedeutung, gemessen an dem Gold, dem Purpurrot und dem gleißenden Weiß der Vollkommenheit; und dem sanften, strahlenden Weiß der Madre und ihrem königlichen Blau. Du verstehst meine Codes? Bilde dir nur nicht zu viel ein. Ich verstehe selbst die meiste Zeit nicht, von was ich da rede und wer bitteschön das sein soll, der das schreibt, und wer dann der, der das liest und sich diese Fragen stellt. Ich werde jetzt in die Welt der Handelnden zurückkehren und dich genießen, erotischer Unterton hin oder her; das Eigentliche an der Sache findet eh nur im Kopf statt. Bei mir zumindest ist das so. Und mehr brauche ich eigentlich nicht zu wissen, damit es mir gelingt, das hier, dich und mich und unser Tun und Nehmen und Geben, vielleicht etwas näher an die Wahrhaftigkeit einer Wolke zu bringen, oder die Selbstverständlichkeit eines Regenbogens. Ein Stückchen näher. Das wäre schon viel wert. Nennen wir es den Tagesbefehl.
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Donnerstag, 13. Februar 2014
Das ist eins für Teilzeitbuddhisten, für Leute wie mich, für Möchtegern-Nacktsurfer, für Leute wie mich, und natürlich für Dich, weil Du morgen Geburtstag hast!
fahfahrian, 19:10h
Selbstverständlich bin‘s ich wieder, denn wer sonst käme auf die bescheuerte Idee mit Ohrenschmerzen Worte aus sich herauszupressen. Ich bin wie eine Scheißzahnpastatube, die glauben will, dass in ihr, in ihren Eingeweiden, flüssiges Gold und sowas wie die „Bestätigung des Richtigseins“ auf Dich wartet. Mein Glauben rinnt mit dem Rest meiner glühend-zuckenden, halb erledigten Nerven über die Hälfte meines Gesichts, von dem ich mehr als einmal glaubte, dass ein Kaninchen drin wohnt, oder Stecknadeln und Notizzettel. Was wollte ich sagen? Etwas von Schwertlilien und Seneca, oder war es Ovid? – Der Irre, der von seinem LSD-Trip nicht mehr herunter kam, redet seit 20 Jahren nichts anderes… Unwichtig. Oder doch wichtig, weil resident und ganz oben im Speicher ansässig, resistent, sich festfressend und überaus erwünschter, als manche Normalität. Ich kühle mein Ohr und mein Gesicht mit Eis, und der Schmerz weicht zurück, wie ein getretener Hund. Aber er kehrt zurück, sofort wieder, nach der Schrecksekunde, wie ein „Mehr“, eine Rotte, ein ganzes Rudel Wölfe. Und er schnappt nach mir, schnappt und erwischt sein Teil an meinem schuldigen Fleisch, meinem Tribut an die Erbsünde, an die ich nur an ungeraden Tagen zwischen 6 und 9 Uhr glaube. Die Schwertlilien wieder, ja die Schwertlilien; ich weiß verdammt nochmal im Moment nicht mal genau, wie die Dinger aussehen. Aber ich erinnere mich an das Gesicht dieses Typen, dieses jungen Mannes mit Vollbart, der kurz zuvor im Topmanagement eines Chemiekonzerns war, bevor er auf seinem Trip hängenblieb. So fiebrig, so erhitzt, so glänzende, huschende, fliehende und gleichzeitig sehnsüchtige braune Augen, wie ich sie seitdem nie mehr sah. Und er redete und er redete, redete immer das Gleiche, von Schwertlilien und irgendwelchen Altertumshoschis; seine Worte drehten sich wie wild im Kreis, so dass es einem schwindlig wurde. Helfen konnte man nicht, selbst wenn man blieb und zuhörte. Er brabbelte einfach weiter, ohne Unterlass, auch wenn man ging. Warum ich Dir das erzähle? Ob das eine gute Geburtstagsgeschichte ist? – Sagen wir, dass wir die Geschichte, die verpisste Kultur oder irgendeinen metallischen Hilfsmanitu darüber entscheiden lassen, was meinst du? Ich hab keine Ahnung, was aus dem Typ wurde, ob er je wieder runter kam, oder heute nach von den Schwertlilien labert. Ich glaube weder das Eine, noch das Andere. Für mich hängt der Typ in so einem Quantenzustand irgendwo in den Unwahrscheinlichkeiten fest und ich habe das Gefühl, dass es ihm gut dort geht, dass das irgendwie das Beste ist. Nicht sehr realistisch? Ich bitte Dich! Manchmal wählen die Leute auf sehr verrückte, bizarre Weise einen Ausweg in sowas wie Freiheit. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Sicher. Sehr sicher. Vielleicht war das der einzige Weg für ihn raus aus der Tretmühle und den schmierigen Geschäftemachereien, dem Mord an der Umwelt, kommenden Generationen und so weiter und so fort… Vielleicht hatte er ein Gewissen. Vielleicht, und vielleicht war er so weit, sich an einen besseren Ort zurückzuziehen, zu den Schwertlilien, wieder vielleicht. Mir gefällt der Gedanke, dass es seine innere Wahl war und nicht der Stoff, das armselige Rauschgift. Wenn er nichts war in seinem Wahn, wo war er doch beeindruckend. Unaufhaltsam. Energisch. Ambitioniert. Entschieden, ja entschieden.
Gott, oder wen man sonst dafür haftbar oder verantwortlich machen könnte, die letzte Instanz möge uns eine Unwahrscheinlichkeit geben, die unser Gewissen nicht drückt, sonst…
Sonst fangen wir vielleicht an zu brabbeln, zu brabbeln von unseren Schwertlilien!
Happy Birthday, my Love. God bless You!
Gott, oder wen man sonst dafür haftbar oder verantwortlich machen könnte, die letzte Instanz möge uns eine Unwahrscheinlichkeit geben, die unser Gewissen nicht drückt, sonst…
Sonst fangen wir vielleicht an zu brabbeln, zu brabbeln von unseren Schwertlilien!
Happy Birthday, my Love. God bless You!
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Happy Birthday, Helga!
fahfahrian, 09:24h
Ein Jahr ist vergangen, ein weiteres und ein wichtiges, mein Liebling!
Mit vollerem Herzen denn je sage ich Dir jetzt gerade wortlos, wie die übrigen 24 Stunden jeden Tags und jeder Nacht, und einem Kuss von genau der Sanftheit, an die zu glauben uns beiden so oft und immer noch zu oft zu glauben so schwerfällt, so sage ich Dir, dass, dass ich Dich liebe natürlich... und wie auch nicht? Dass ich verrückt nach Dir bin, mehr und immer etwas mehr, für jeden Tag, für jede Stunde, für jedes dieser harten und lehrreichen Jahre, die wir Seite an Seite durchkämpften… Happy Birthday, Helga, mein Schatz, das singe ich natürlich für Dich, mit mehr Herz als Klang und einem ratlosen mir gemäßen großen Schuss Asperger, der versucht, wie immer erfolglos, Dein Gesicht zu entschlüssel, und herauszufinden, ob es Dir denn gefällt? Der Rest meiner kleinen Ansprache handelt irgendwann an einem Punkt der Unvermeidlichkeit auch, ja leider auch, von… von meinen leeren Taschen und all den Rosenfeldern voller Pracht, die Dir zu Füßen zu legen mir ein Herzensbedürfnis ist, die aber, einmal mehr, so fürchte ich, in diesem Jahr – sagen wir „virtuell“ –bleiben müssen, obwohl sie andererseits wirklich da sind, Kraft meines Fühlens, das sich nach Dir ausrichtet.
Weit sind wir gekommen und viel haben wir überwunden, auf unserem Weg ins Hier und vor allem ins Jetzt, das umso mehr UNSER Jetzt wurde, je näher wir uns zu kommen erlaubten.
Was aus der ausgeflippten Sternenprinzessin und dem echt erleuchteten Krieger werden wird? Wir haben das einzigartige und unbezahlbare Privileg, es nicht nur herauszufinden, sondern Schritt für Schritt darüber zu entscheiden, welche Qualität wir erleben, welche Tugenden wir fördern und entwickeln und wie weit wir uns zu Liebe und Mitgefühl, den in Wahrheit einzig der Rede werten Energieprinzipien, in unserem Leben bekennen, indem wir sie jeden Tag aufs Neue und wie unser Freund und Gönner Suzuki „Jedes Mal neu und jedes Mal zum ersten Mal“ genießen, als tragenden und unverzichtbaren Teil unseres Erwachens, des Erinnerns an unsere Vollkommenheit und Heiligkeit.
Happy Birthday, Helga! Happy Birthday, wer oder was immer du bist, sein magst oder zu sein bestimmt bist oder träumst oder mehr oder weniger wahrscheinlich auf Deinem alles erkundenden Weg sein wirst oder warst.
Happy Birthday, Du!
Der Fahfahrian liebt Dich!
Mit vollerem Herzen denn je sage ich Dir jetzt gerade wortlos, wie die übrigen 24 Stunden jeden Tags und jeder Nacht, und einem Kuss von genau der Sanftheit, an die zu glauben uns beiden so oft und immer noch zu oft zu glauben so schwerfällt, so sage ich Dir, dass, dass ich Dich liebe natürlich... und wie auch nicht? Dass ich verrückt nach Dir bin, mehr und immer etwas mehr, für jeden Tag, für jede Stunde, für jedes dieser harten und lehrreichen Jahre, die wir Seite an Seite durchkämpften… Happy Birthday, Helga, mein Schatz, das singe ich natürlich für Dich, mit mehr Herz als Klang und einem ratlosen mir gemäßen großen Schuss Asperger, der versucht, wie immer erfolglos, Dein Gesicht zu entschlüssel, und herauszufinden, ob es Dir denn gefällt? Der Rest meiner kleinen Ansprache handelt irgendwann an einem Punkt der Unvermeidlichkeit auch, ja leider auch, von… von meinen leeren Taschen und all den Rosenfeldern voller Pracht, die Dir zu Füßen zu legen mir ein Herzensbedürfnis ist, die aber, einmal mehr, so fürchte ich, in diesem Jahr – sagen wir „virtuell“ –bleiben müssen, obwohl sie andererseits wirklich da sind, Kraft meines Fühlens, das sich nach Dir ausrichtet.
Weit sind wir gekommen und viel haben wir überwunden, auf unserem Weg ins Hier und vor allem ins Jetzt, das umso mehr UNSER Jetzt wurde, je näher wir uns zu kommen erlaubten.
Was aus der ausgeflippten Sternenprinzessin und dem echt erleuchteten Krieger werden wird? Wir haben das einzigartige und unbezahlbare Privileg, es nicht nur herauszufinden, sondern Schritt für Schritt darüber zu entscheiden, welche Qualität wir erleben, welche Tugenden wir fördern und entwickeln und wie weit wir uns zu Liebe und Mitgefühl, den in Wahrheit einzig der Rede werten Energieprinzipien, in unserem Leben bekennen, indem wir sie jeden Tag aufs Neue und wie unser Freund und Gönner Suzuki „Jedes Mal neu und jedes Mal zum ersten Mal“ genießen, als tragenden und unverzichtbaren Teil unseres Erwachens, des Erinnerns an unsere Vollkommenheit und Heiligkeit.
Happy Birthday, Helga! Happy Birthday, wer oder was immer du bist, sein magst oder zu sein bestimmt bist oder träumst oder mehr oder weniger wahrscheinlich auf Deinem alles erkundenden Weg sein wirst oder warst.
Happy Birthday, Du!
Der Fahfahrian liebt Dich!
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