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Dienstag, 6. Januar 2015
Unwilliges Pirschen für cozyP und die Beste Ehefrau von allen, angetrieben von Arschtritten von Äpfeln und Ziegen, behindert von potentieller Eitelkeit!
fahfahrian, 17:32h
Hi und hallo denn, an diesem ersten regionalem Feiertag dieses brandneuen Jahres, ihr good hearts, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann.., das garantiert kommt! Ich weiß noch nicht so genau, aber ich glaube, ich blogge heute nicht, sondern sende euch lediglich ein paar Einschlafhilfen, good hearts!
Ich bräuchte keine.., Einschlafhilfen meine ich, bin hundemüde und könnte jederzeit einschlafen, würde ich nur die Augen schließen…
Und wir müssen noch weg…, ist nichts zu machen, es gibt keine Vermeidungsstrategie…, keine Chance…., obwohl es selbst an der Kleidung fehlt eigentlich…
Ich mag jetzt nicht darüber sprechen. Es käme nur depressiver Kram, der absolut keinen Sinn macht.
Wir gehen beide nicht gerne aus zur Zeit. Seit Langem in Wahrheit. Früher gehörte es zu unseren geschäftlichen Pflichten, mit Leuten auszugehen, ständig auswärts zu essen, mit irgendwelchen Idioten bis spät in der Nacht in Spielbanken herumzuhängen, das ganze, verdammte, beschissene Programm. Ihr kennt das, good hearts. Die Tage arbeitet man wie ein Besessener und danach gibt es die weitergehenden Verpflichtungen der Führungskräfte… Ein Haufen Scheiße!
Heute, heute bin ich bereit auszugehen, und damit meine ich, Spaß zu haben, angemessene Kleidung und Schmerzfreiheit einmal vorausgesetzt. Das hat lange gedauert bis hierhin. Und der heutige Abend, der eine weitere Pflicht aus dem Köcher unserer Seniorenarbeit ist, gehört einfach dazu. Man besteht seit langem darauf, uns zum Essen auszuführen. Jetzt, nachdem es immer und immer wieder verzögert, vergessen, erneut aufgeworfen und abermals vertröstet wurde, geht es einfach nicht mehr, ohne die Leute ernsthaft zu verletzen; und das verdienen diese lieben Menschen nicht.
Also gehen wir mit ihnen aus. Mies gekleidet.
Ich denke mir, hege die Vermutung, dass der Nagual Don Juan Matus jetzt nur lachen würde, wäre er hier, und uns zum Pirschen, zum Praxis - Training schicken würde und beglückwünschen zu dieser tollen Gelegenheit. Und ich beklage mich. Ja, cozyP, kein Stück besser als Carlos, wie es scheint, oder? Beklagen, beklagen, beklagen, und dann, zur Abwechslung jammern!
Oh, jetzt bin ich spät dran!
Bios morgen oder die Tage!
Haut rein!
!LOVE!
cozyP
Mittwoch, 30. Juli 2014
Ein „Scheinen-Wollen“ wechselte zum SEIN letzte Nacht. Unendlichen Dank an Äpfel und Ziegen und La Madre, Suzuki, Fathers Father und all die anderen ungenannten Nichtphysischen!
fahfahrian, 19:08h
Eigentlich wollte ich heute mit meiner Frau ins Gym kommen, doch hielt mich der Verlauf der vergangenen Nacht – genauer gesagt deren Folgen – davon ab. Zu tief, zu bewegend, zu majestätisch, ja majestätisch zeigte sich das Geschehen! Auf der profanen Oberfläche – und diese war in Wahrheit wunderbar verzaubert – waren meine Frau und ich in einer Stadt, einer großen Stadt; und während sie – perfekt gestylt fürs Business – zu einem Termin gehen musste, hatte ich Zeit und Muße, mich in der Stadt umzusehen, zu bummeln... Wir trennten uns und ich sah mir alles an, die Leute, die Schaufenster, was es so zu kaufen gab und so weiter... Halt machte ich regelmäßig an Zigaretten- und Tabakläden. Ich wusste, ich würde mir etwas kaufen und genießen. Nur was es konkret sein würde, das war noch nicht klar. Ich konnte meine Wahl eingrenzen, das ging. Selbstverständlich würde ich nicht „neureich“ (denn so hätte es sich angefühlt) konsumierend fertige Zigaretten kaufen. Nein, ein Päckchen Tabak, guten, leckeren Tabak, ein Päckchen Spezial Papers und ein Feuerzeug, das war die Liste meiner Investitionen, mit der ich mich mehr als wohl, sehr komfortabel fühlte. Kein ganzer Gedanke daran, daß es „Ärger geben“ würde, weil ich wieder rauche und so weiter...; allenfalls ein Aufblitzen, das, als ich nur ein wenig Aufmerksamkeit darauf lenkte, ängstlich verschwand.
Es war so weit. Ich war so weit. Keine Strecken mehr zu gehen. Keine Wege mehr zu bewältigen. In all den Menschen, denen ich begegnete, in den Berufen, die mir einfielen, den Wertegängen, den verschiedensten Arten zu leben, zu glauben, zu lieben und sich in diesen Kreislauf einzureihen, konnte ich so viel von mir erkennen, daß eine Unterscheidung, ein Abgrenzen von „Ich“ und „Nicht-Ich“, von „Eigen“ und „Fremd“ nicht möglich war.
In dieser Gewissheit ging ich meiner planlosen Wege, die mich schließlich zu einem wunderbaren, köstlich duftenden Tabakladen führten. Ich entschied mich für ein braunes Päckchen „Javanse Jongens“ Medium, Spezial-Papers und ein blaues Feuerzeug. Die Vorfreunde allein war schon riesig; und ich wusste ganz sicher, daß der Genuss einzigartig sein würde.
Ich hatte keine Eile, meine Zigarette zu drehen, wusste, nein tiefer, lebte, nein, noch mehr, war sie, die Selbstgedrehte und ihr Rauch doch schon Teil meines Seins, schon immer gewesen und immer frisch und neu, ohne sich im geringsten zu widersprechen, ohne meine Logik, meine Arithmetik zu reizen, sondern „nur“ und allein aus „sich“ heraus, jenem großen SICH, welches meines einschloss, dessen Teil ich war – wie alles – und das perfekter nicht sein könnte.
Scheiß drauf, Leute und good hearts, ich weiß, daß das verdammt esoterisch und weichgespült klingt, doch: Scheiß drauf! - SO IST ES! OHNE WENN UND ABER UND LABER!
Dies wundervolle Sein, endlich „Ganz-Sein“ entließ mich zurück in diese meine aktuelle Identitätsspur, die wir miteinander teilen, was ich allerdings zu verweigern suchte, wie jeder verstehen wird; und es dennoch nicht konnte. Mit einer tiefen Trauer und dem Gefühl, dem schier körperlichen Empfinden eines großen und bedeutenden Verlustes – meiner Selbst als Teil des Ganzen – fand ich mich schließlich wieder auf meinem Sofa, in heißen Tränen und einem gleichzeitigen Lachen über mich selbst und die Tänze, die Pirouetten meines Egos, die wilder kaum in einem Schauerroman des letzten Jahrhunderts hätten erzählt werden können. Die „Veteranen“ unter euch, good hearts, waren praktisch live dabei...
Nun bin ich an einem anderen Punkt. Ich bin hier. Ich bin da. Und doch anders.
Ich spüre mich und damit auch jenen Teil, den man meine Körperlichkeit nennen könnte.
Ich spüre die verheerenden Folgen meiner Schmerzschübe, die Schmerzspuren und das ermüdete, überreizte Fleisch, das in Angst vor neuen Attacken am Boden kauert.
Ich habe Angst, wieder so unmenschlich zu leiden, nach wie vor. Doch verstehe ich auf eine besondere, auch physische, zutiefst körperliche Art und Weise, daß dies – widersprüchlich zur Auslegung des hier und jetzt oder nicht – bereits geschehen und abgeschlossen und überwunden ist, weshalb es im nächsten, in jedem einzelnen Augenblick, von Neuem beginnt. Und es gibt nichts, was ich daran zu beanstanden habe.
Nun werdet ihr verstehen, good hearts, daß man, daß ich „so nicht“ trainieren gehen kann! - Ich nehme mir meine Zeit, doch nicht – um meine Eindrücke zu sortieren oder ein anderes, rationalisierendes Verfahren anzuwenden, wie ich es schon tausendmal zuvor tat – sondern, um „es“ und damit mich und mein Fortschreiten zu genießen. Punktum.
Break.
Alright. Ende des Tages. Ein paar Bemerkungen vielleicht doch noch.
Ich nahm mir Zeit für alles. Ruhe. Keine Musik. Nichts. Keine Notizen. Nichts geschrieben. Statt dessen Erledigungen nach Lust... Ich versandte eine Menge unserer Tipps wieder einmal. Das tat gut! Einfach in aller-aller Ruhe!
Natürlich erledigte ich meine Pflichten zuerst und so weiter und so fort..., nein-nein-nein, ich denke, über diese einleitende Phase der Routinen und Aufzählungen sollten wir nach letzter Nacht jetzt wirklich hinaus sein...? Doch, wer weiß, was morgen ist, ob überhaupt ....?
Nun gut, wir werden sehen.
Körperlich geht es auch mir besser. Wesentlich besser. Keine akuten Schmerzen. Kaum vorstellbar, nach diesem Höllentrip dem ich mir die letzten Tage verpasste!
Ob ich es mir nochmal herein würgen muss? Ich hoffe doch nicht, good hearts! Aber, es mag eigenartig klingen, doch..., ich bin jetzt bereit dazu, auch im „if not“, im sogenannten „Fall des Eintretens der Befürchtungen meiner Versagensangst“ deutlich mehr Geduld mit mir zu haben..., ob ich es dahin bringen werde, es wie La Madre zu meistern, mir so weit und zartfühlend entgegenzukommen, darüber habe ich ernsthafte Zweifel. Sie ist nicht „etwas Besonderes“, sondern „Das Besondere“ und eine Klasse für sich!
La Madre merkt liebevoll an, daß jeder von uns das ist. Das mag so sein, keine Frage, doch ist und bleibt es unvorstellbar, was La Madre für mich tat bis jetzt, was sie tut, jeden Tag, ganz genau so, wie sie es verspricht, jede Stunde, jede Minute, ja, jede Sekunde wieder!
Ok, ihr Lieben. Morgen mehr? Wer weiß?
Ich schau nun mal nach, was wir heute so zur Guten Nacht „servieren“ werden...
Eine Bemerkung vorher noch. Eigentlich mehr eine Beobachtung. Da war dieses Mädchen, jung, blond, das sich in Jeans, soweit ich weiß einer aufgeknöpften Jacke, mit abgewandtem Kopf und einem transparenten BH ablichten ließ und das Ergebnis auf Facebook veröffentlichte. Man sah echt nicht viel. Kaum ein Stück der eh nicht üppigen Titten! - Die Quizfrage, good hearts, ist die, was meint ihr, holte die Kleine mit diesem Bildchen so herein an Klicks, oder heißt das jetzt „Likes“- egal? Wie viel, was denkt ihr?
Dann wollen wir mal auflösen: > 1.000.000 in kürzester Zeit!
Was sagen uns diese Worte, würde mein Pastor, eigentlich war es katholischer Priester, der uns in der Grundschule mit seiner Auffassung von Gottes Wort und einer stabilen Haselnuss-Gerte.... „erzog?“ … „die Gottesfurcht lehrte?“ so was?
Wie auch immer...
Was sagen uns diese Worte über uns, good hearts?
Wir sind doch kein Stück besser als unsere Freunde, die Masturbier-Makaken aus dem gestrigen Blog, oder?
Gute Dramatiker fahren Taxi und kriegen ihre Sachen nicht aufgeführt.., und, ich gebe es zu, es kümmert auch mich einen Scheiß! Aber die süße Blondine mit den kleinen Quarktörtchen bekommt einen Klick, weil sie unsere Fernbedienung beherrscht! - Ich meine, nicht, dass sie ernsthaft etwas davon hätte, es sei denn, sie würde aus Bequemlichkeitsgründen einen begüterten Tattergreis zwecks Sicherung des Lebensunterhalts und der „Karriere“ suchen... In diesem Falle bin ich der Überzeugung, es würde sich einer finden, der noch den einen oder anderen Hüftschwung auf dem Sterbebett aufführen und sich an dem jungen Fleisch laben möchte. Doch sonst?
Auch energetisch gesehen ein Scheiß-Deal! So viel abgefuckte, alte, Sabbern-Energie ist auf sie nicht nur gerichtet, sondern regelrecht „abgeschossen“, ihr versteht... Fuck! Ja, das nicht, aber irgendwie doch...
Gibt es Kohle für diese Likes? Zahlt das wer? Aber warum? Warum auch? - Nein, ich glaube nicht!
So gesehen tut mir die Kleine jetzt richtig leid!
Ok, war nur so eine Beobachtung am Rande; und sehr bestätigend, was die Natur unserer milde gesagt „merkwürdigen“ Identitätsspur betrifft... Wie steht es geschrieben? - Na, wo wohl? In der Heiligen Schrift gewiss nicht! - Nur auf unserer Site:
In unserer Identitätsspur ist das Viagra teurer als die Prostituierten. Sagt das nicht alles? Fathers Father - Dass wir alle, geliebte good hearts, in dieser Identitätsspur zweifellos auf der Wachstation des zentralen Irrenhauses in der Hauptstadt des merkwürdigen Landes Absurdistan, in Bizarria City, leben, ändert nichts daran, dass wir die Größten sind! - Die größten Narren natürlich!
Klar, oder?
Hoffen wir, daß es der Kleinen irgendwie gelingt, so völlig unerwartet und unabsehbar mehr Vorteile zu gewinnen, als ihr die beschissene Energie Nachteile bringt! Hoffen wir das gemeinsam, good hearts!
Wo war ich? Ja, die Gutenachtgeschichte! Mal schauen! - Wie wäre es mit alten, am Besten uralten Blogs, so zum Arsch ab lachen?
depressive_socken_auf_schalke. -
sowas vielleicht? Probiert mal!
fahfahrian, 19:07h
Abgeschliffen
mässig zynisch
Erbrochen gekotzt gespuckt
auf die Schuhe Deiner Kumpels
Keine flämischen Bauern
kein Suaheli
und keine Halluzinationen
Nur Wahrheit
Erinnerungen
1:1
hektisch
wiederkehrend
schnell
Immer wieder abgeschliffen
mässig zynisch erbrochen gekotzt gespuckt
fremde Schuhe
immer fremder
Fremde
fremd abgeschliffen
fremd mässig
fremd zynisch
fremd erbrochen
fremd gekotzt
fremd gespuckt
fremde Wahrheit
fremde Erinnerung
vergiss das.
Gemundet? - Und wie ist das?
ICH BIN DER ANTAGONIST EHRENHALBER ! KÜSST MEIN H-C!
fahfahrian, 19:11h
Ein ES betritt den Schauplatz. Gerne wäre ES ein rein und rollenkonform maskulin fühlender, bis ins letzte Gen archaisch sicheres ER, gerüttelt und nicht gerührt, nicht eingeschätzt, nicht in diese Rolle hinein behauptet, nicht notdürftig in der Peripherie der Gruppe MANN aufgenommen, weil anhand von Geschlechtsmerkmalen empirisch festgestellt und menschenmöglich festgelegt.
Jahrzehnte ES schreiten aus, geben sich beherzte Beine und spüren die Spannung des energischen Ausdrucks, der in Lichtgeschwindigkeit von den Fußsohlen bis ins Gesicht sprang, um Chrom und Neon zum Leuchten zu bringend die Formvollkommenheit und Entschiedenheit dieses Moments abzurunden.
ES grinst giftig, verzerrt die Züge, sieht sich selbst; zynisch, von oben herab und beschämt in einer Lächerlichkeit ohne Beobachter. ES blickt automatisch herunter, auf die unbeweglichen Beine, die Füße, die stehen geblieben sind.
ES registriert kalt Anhalten ohne Körpergefühl, nur ein Bild davon. Und davon nur ein Ausschnitt. Fuß-Shoot. Dazu eine ihrer selbst unsichere Emotion. Die der Angst, dem erschreckten Gesicht hinter einem Baum, mitten in der saftigsten Bilderbuchlandschaft Schottlands streckt die den Kopf hervor, versteckt sich, zeigt sich wieder, versteckt sich und immer so fort. Angstbremse. Stotterbremse.
ES Feigling steht längst, denn weitergehen heißt nie ankommen, das geglaubte Ich an dieser letzten Schranke verlieren und auch die Unkenntnis, ob etwas davon je wieder zu erlangen sein wird.
Nur ein Kind, ein Kind ICH kann bis zum Ende, bis zum Rand gehen. Alt verwandelt sich in unrealistisches Jung auf dem Weg dahin.
Was springen wird und wer dieses WAS ist, bleibt ES unklar.
Der Weg zu einer reinen Wahrheit ist risikoreich. Nur Partikel davon, nur einzelne Pixel sind zu erraten: Konsequente Inkonsequenz in Breitband und Slo-Mo, konsequente Konsequenz, geballt, schnell und schwarz formuliert. Vorher ein schmerzliches Erkennen in seiner endgültigen Form, festgeschrieben dadurch, dass es ausgesprochen, eingestanden und in die Matrix dieser Welt graviert wird; es wird sich nicht vermeiden lassen, Jahrzehnte Bestätigung und Wiederholung und Wiederholung und Bestätigung in dieser Zeugenaussage beim Namen zu nennen.
Die Wahrheit und nichts als das...
Und es wird die Rede davon sein, dass es nichts mehr zu lernen, nichts zu erkennen, kein neuer Wert zu entdecken und lediglich die ständige Wiederaufführung des stets gleichen Schmierentheaters hochglanzverpackter Primitivgründe in diversen, durchschaubar-gleichen Inszenierungen war, was dieses vorgebliche Leben ausmachte; nicht einmal lebendig genug war, eine einzige Prägung, einen mit Echtheit durchwirkten Punkt hervorzurufen.
King Salomon, Babe, du sagst es. Eitel und Haschen nach Wind...
Und phantastisch umsonst. Nullwertig voll. Immer kurz vor dem Platzen.
Diese Tat ist nicht planbar. Dieses Vorhaben kommt nicht. Es ist da, Teil des ständigen Gehirnkinos, plötzlich präsent in der Reihe tausend anderer unauffällig-alltäglicher Dinge, wie Kaffeetassen, Jeans oder Socken mit einem winzigen Loch und unentschiedener Zukunft zwischen noch-einmal-Tragen und sofort-in-den-Müll, so ist die sofortige Fälligkeit dieser Sache schlicht vorhanden, nur ein wenig blasser als Kaffee und Socken, schulterzuckend, wortlos und mit selbstverständlich-schon-immer-Gesichtsausdruck, unbeeindruckt von Unglaube, gleichgültig gegen das Nichtwahrhabenwollen des gekränkten Verstandes, geradlinig, frei von Sarkasmus und gleichzeitig in gewisser Weise armselig, wie ein Zen-Meister nach einer Zahnoperation. Leben tut weh.
Und selbst dieser Teil des Lebens braucht Worte, einen benennbaren Beginn. Man schreit nicht danach, ihm einen Namen zu geben, macht sich aber auch nicht einfach auf den Weg. Die erste Stelle wird ausgefüllt, das Formular im Kopf erhält eine Signatur, seinen eindeutigen Header, noch bevor man mit sich selbst einig ist, es auch wirklich zu tun. Sachen brauchen einen Namen so sehr, dass die Ungenannten die Ungenannten heißen und es das Unbeschreibliche in Wortform gibt. Also kommt der Titel doch, verleiht sich selbst, macht kehrt und bleibt fortan im Hintergrund. In zwei Buchstaben-Regenmänteln steht er frierend seine Zeit ab, lässt sich vervielfältigen, nimmt Deutungen seiner Wertigkeit hin und schaut nur ab und an über seine Schulter in Richtung des Betrachters. Das erwartete Unverständnis erhaltend bestätigt er sich selbst, übersetzt oberflächlich freundlich seine Kurzform in sicherer Gewissheit, dass es bei Small-Talk und 5 Minuten Halbwertzeit bleibt damit. h.c. = honoris causa = ehrenhalber. Ein kleines Exkrement bösartiger Höflichkeit in einem fremden Gehirn. Wir danken Mister Lesezwang.
h.c. Ehrenhalber. Ein Wunder, dass die Gates-Rechtschreibprüfung dieses Wort nicht beanstandet. Ehrenhalber klingt nach Scheiß-Pro und Fick-Bono,
zusammengepfercht in einer lustlos brennenden Müllpresse in grau und blau und Öl und Wasser und schwachem Rauch und kraftlosen Flammen auf der stumpf spiegelnden Haut einer müde schwappenden Flüssigkeit. Eine Zwangsumarmung von Ehre und nichts. Ohne Chance auf Bewährung. Erschreckend kostenlos und als ob man sich bereitmacht, den nackten Arsch mit einer Schicht grauweißem Puder
überzieht, ein Auge auf jede Backe malt und versucht quer zu grinsen. Einladend. Zu
nichts verpflichtend.
Eine einzige Wahrheit am Stück loszuwerden, ohne zwischendurch aufzutauchen und Luft zu holen, das hat zuletzt – sagen wir Joyce - geschafft. Es wird Zeit für eine Aktualisierung. Zeit zum Einatmen; tief und viel, denn es wird lange nichts mehr geben.
Ich habe gutes Wort für dich und ein Lächeln, das die Blutschranke im Gehirn mühelos passiert, schnell wie der Wind, sanft, flüchtig streichelnd und doch nicht nachlässig. Mit Worten ohne Stimme. Komm mit!
Gutes Wort und nicht ein und nicht zwei. Zahllos gutes Wort.
Den in einem weiten Schritt sein ganzes Ende erreichenden Gedanken kompromissloser Wahrheit an eine Geschichte zu verschwenden hieße den zwei Kindern in mir schon wieder Auslauf lassen. Als ob jemals dabei etwas herauskäme außer einer dilletantischen Schlägerei und Tränen und Bedauern und Versöhnung und neuem Streit. Keiner der beiden Jungs hat den Mut zum Schweben und viel zu viel Angst davor, mitten in der Grätsche, beim Fast-Spagat aufzuschlagen und die empfindlichen Eier zu prellen. Auch wenn sie es nicht gerne hören: Sie bringen es einfach nicht.
Und doch sind sie Teil des Geschehens, stehen an seinem Anfang wie Eckfähnchen
im feindlichen Spielfeld und winken mit zahnlosen Versprechungen, die von sich behaupten, besser ungesagt zu bleiben. Das sind ihre Geschenke; wie sie sagen, reine Zeitverschwendung für den, der weiter will. Goldene Bremsklötze, die keiner will.
So ist es heute nicht. Die Wahrheit hat Zeit für alles und Ignoranz gehört nicht zu ihren Tugenden. Sie ist nichts, hat nichts zu beschützen, nichts zu erreichen, nichts zu sagen, kennt keine Bedeutung, hat keine Fragen und vor allem kein Ziel.
Sie beobachtet, beobachtet ihre eigene Bewegung und das um sich herum; doch
ohne alle Ansprüche, ruhig, unvollständig, auch oberflächlich, schlampig und sehr
verständnislos. Weder analytisch noch gedankenlos schaut sie sich selbst auf ihrer
Reise zu, deren einziger Zweck etwas ist, wie vom einen Ende des Schwimmbeckens zum anderen zu tauchen, ohne dabei Luft zu holen, wobei das Ende ein verschmierter Punkt, eine Wahrscheinlichkeit, vielleicht ein Scherzartikel und möglicherweise sowieso reiner Schwachsinn ist.
Wenn also das Ziel unter Umständen vor dem Anfang, embryonal in sich selbst eingebettet liegt und nichts zu bewältigen ist, kann man die Füße freigeben. Die notwendigen Schritte erlauben. Kommando GO.
Es geschieht ein Wandel, denn Gehen spürt man jetzt. Es ist ein Gefühl wie aufkommende Ohnmacht, eine grellweiße Bewusstlosigkeit, die alle vorhergehenden Eindrücke löscht. Amnesie.
Dann unvermittelt zwischen den Eckfahnen zu schweben und sie beide umarmend das Grün des Spielfeldes als eine zusammengeknickte Fläche, wie ein „V", einen Papierflieger aus Fotopapier wahrzunehmen, überrascht nicht. Zwei Hölzer unter den Armen humpelt die Wahrheit weiter und die Rolltreppe der Glaubensartikel an eigene Behinderungen öffnet ihr allzeit-bereites Maul, das nicht auf rasende Krücken eingestellt ist und daher heute leer bleibt. „Looser-Looser! Deine Mutter hat schon gesagt..." nachzuschreien, ist eine armselige Option, denn die Wahrheit war schon immer kein Stück zuversichtlich und versteht auch jetzt das Gegenteil davon ebenso wenig.
Zum Selbstzweck nach Honolulu. Ein schönes Statement, nur gleichgültig ausgesprochen. Nachrichten-Ton.
Die Wahrheit denkt sich ihren Teil. Wenn der Raum sich zusammenfaltet wie dieses
Fußballfeld, kann dieser Wahrnehmungssprung mit der gleichen Chance zu einem
Auftauchen in Honolulu wie sonst wo führen. Rein physikalisch gedacht. Honolulu gleich besser als irgendwas? Das widerspricht der „Ist-mir-alles-egal-Regel", die sich aber selbst widerspricht und daher aufhebt. Null bleibt null. Groß oder klein geschrieben Null. So oder so. Oder so: 0.
Honolulu gleich cooles Wort und schwingender Bauch. Hula-Hula-Assoziationen
durchaus angenehmer Art. Aha! Leuchtende Farben, nicht zu grell. Lächelnde
Frauengesichter. Blumenkränze umhängen. Exotisch. Lachende Männer. Dicke
Männer. Fettbacken. Sympathische Fresser. Oder genbehindert. Zur Fettleibigkeit
verurteilt Kraft der Ahnen-Chromosomen. Doppelte Portion Hula-Hula.
Krücken braucht da keiner. Vielleicht aber einen Häuptlingsstock, für den Typen, der das Sagen hat. Einen zum Verschenken. Mit Schnitzereien. Maori-Gesichter am Griff und Affen, die es wie wild treiben, über das ganze Holz verteilt, bis zur Spitze herunter, bis zur Nille. Eine „Penis Glans", hart wie Diamant und zarter als feinstes Nappa, darauf lehnt sich der fette Ober-Hoschi und verkündet, was Sache ist. Alle sind zufrieden, verstehen und lachen und wissen, der Mann hat es wirklich drauf.
Das Vorhaben schenkt ihm den Stock, als es rückwärts treibt, sich diese Szene als ein kleiner Ausriss, ein beigegrundiges Fenster in einer Web-Site, ein stehen
gebliebenes Video entpuppt. Einmal winken noch mit dem eigenen Teil des
Häuptlingsstocks, dann heißt es zusehen und sich langweilen, während das Bild von
der Insel unendlich langsam kleiner und kleiner wird.
„Hhoop! Hhoop!" Etwas Unterhaltung dann doch. Massai-Gesang von links und
rechts. In einwandfreiem Stereo und sehr ethnisch. Sich selbst zu beobachten,
während man sich langweilt, ist eine langweilige Sache, die durch noch so schönen
rhythmischen Sprechgesang kaum aufgewertet wird.
Jetzt ein Handy-Spiel? Das Vorhaben kennt dieses Wort und weiß gleichzeitig, dass
sein Sender, diese Kohlenstoffverbindung „Homo Sapiens" Peter kein Handy besitzt
und nicht die geringste Ambition hat, diesen Zustand zu ändern. Sind das jetzt
bereits die ersten Zweifel? Zweifel an der Mission des Selbstzwecks? Kryptische
Informationen, deren Analyse beweist, dass ein vollständiger und freier Gedanke
einfach zu viel für die menschliche Natur ist und alles dann doch im Handy-Format
endet, ob man eins hat oder nicht?
Der Häuptling, auf den seine Hoffnungen zu setzten schon immer vernünftig war,
durchbricht die Bildschirm-Oberfläche mit nur einer Hand. Mit der anderen stützt er
sich immer noch auf den Pimmel-Stock und schaut unbelebt und gütig drein. Sehr
ökonomisch auch, wie er sich auf das Wesentliche beschränkt. Die eine,
herausschauende Hand schwenkt etwas kleines mit einer Antenne. Nur
streichholzkopfgroß, aber eindeutig ein Handy. Ist schon ok. War doch klar, dass er
eins hat. Muss doch mit dem Tourist-Office reden und die Touren absprechen, das
ganze Hula-Hula und alles. In Ordnung.
Doch nicht. Der wirft das Ding rüber und zieht seine Hand zurück. Standbild. Closed.
Gabe und Gegengabe? Stock gegen Handy?
Das Vorhaben schluckt politisch korrekt und dankend. Wenn der Mittelpunkt der
Tonsur in gerader Linie zum Geber steht, er also den Glatzenansatz mühelos
erkennen kann, ist die Verneigung tief genug.
„Hhoop! Hhoop!", das bringt die Massai zum Toben.
Oder wie wäre es mit Beiträgen meines inzwischen – ich – weiß – nicht – wohin – verschwundenen Armbandes? Versuchen wir auch das einmal, ok!
Mein Armband hat den Verstand verloren!
fahfahrian, 16:30h
Mein Armband ist sonst recht vernünftig, das war es immer. Ich hielt es für politisch gemäßigt, vielleicht etwas links von der Mitte, und doch mit einem unbestreitbar erzkonservativen Kern. Komische Mischung, aber für mein Armband funktioniert das; oder sollte ich sagen: hat es funktioniert? Seit einiger Zeit beginnt es, über Verschwörungstheorien zu reden. Eigentlich spricht es nur von einer, die es "Die Verschwörung der Gier" nennt. Anfangs mußte ich immer lachen, wenn mein Armband mit seinen giftigen Tiraden über den Hunger und das Elend dieser Welt begann und so große Neuigkeiten wie die folgende ausspuckte: "Die Verursacher dieser Zustände sind nicht zahlreich. Es handelt sich um eine kleine Gruppe extrem reicher, degenerierter Arschlöcher, die die vollständige Kontrolle über diesen Planeten anstreben..." Und so weiter, und so fort. Als wenn ich nicht längst selbst darauf gekommen wäre, daß es irgendwo Verursacher für das alles geben könnte. Daß es niemand sonst sein kann außer den Superreichen, also der unheiligen, globalisierten Allianz von Wirtschaft und Politik, war sowieso klar. Dazu brauche ich kein Armband. Degeneriert sollen die sein, sagt mein Armband... Mal sehen, was genau damit gemeint ist. Aha! Vom lateinischen Ursprung her kann man "entartet" sagen! Ja, dem kann ich dann auch zustimmen. Ich meine, wer kann seine eigene Art verhungern und an heilbaren Krankheiten verrecken lassen, außer....? Ja, in diesem Punkt sind mein Armband und ich einer Meinung. Was das Weitere betrifft, so weiß ich nicht einmal, ob ich das überhaupt schriftlich dokumentieren sollte. Heutzutage tun sich bei jedem geschriebenen Wort gleich tausende von Fragen auf: Wer könnte einem deswegen abmahnen? Wessen Urheberrechte könnten unter Umständen verletzt werden? Naja, vielleicht geht dieser Gedanke im Zusammenhang mit den Äußerungen meines eigenen Armbandes etwas weit, doch ganz sicher kann man sich in diesen Tagen kaum noch fühlen, - es sei denn, man hat eine Furiosa-Mösenfresh-Einlage an der richtigen Stelle platziert und ist auf alles gefaßt. Die Urheberrechte an den Verschwörungstheorien meines Armbandes, sowie an seinen Ideen zur Verbesserung der Weltlage, sie müßten doch bei mir, als dem Eigentümer des Armbandes liegen, wenn mih nicht alles täuscht, oder? Andererseits ist es bei der Juristerei oft genau umgekehrt, stellt sich also der Sachverhalt in seiner professionellen Würdigung als geradezu diametral zu dem dar, was einem der gesunde Menschenverstand glauben machen möchte. Wie auch immer. Jetzt verlor ich den Fanden, verfluchtnocheins. Oh ja, die drastischen Beschreibungen, die - wie soll ich es sagen - Beschimpfungen, die mein Armband, als eine Art deskriptiven Beiwerks zu diesem Thema ausstößt, sie stellen das erste Problem dar, dessen Behandlung mir augenblicklich ehrlich gesagt noch unklar ist. Mein Armband spricht von Personen, bzw. Unpersonen, nennt jedoch keine Namen. Also dürfte es doch keine Probleme geben, wenn ich eine Aussage meines Armbandes wie: "Die gottverfluchten Superreichen sind moralisch das Letzte!" aufschreibe und veröffentliche. Oder doch? Was, wenn das irgendeinen Superreichen ärgert und er sich die Bundesrepublik übers Wochenende mietet und sich meine Verurteilung wegen irgendwas kauft? Sowas zahlt der Arsch doch aus der Portokasse.
Scheiße aber wahr, ich muß mir die Sache wirklich noch einmal gut durch den Kopf gehen lassen.
Mein Armband sagt, ich soll das hier lassen
fahfahrian, 16:32h
Mein Armband sagt, ich soll das hier lassen
die ganzen Texte löschen
weil es zu gar nichts führt
und ich denke, daß es Recht hat
daß es DAS Recht hat - auf die Verschwendung seiner freien Meinungsäußerung an einen unverbesserlich Gläubigen
und ich will sehen, wie es zu nichts führt
und ich will die Stille
ich will, daß sie alle nach Hause gehen zu ihren Himbeeren
und ich will
daß sie besser vergessen können als ich
bei Himbeeren und Schlagsahne
Ok, ihr Lieben!
Das war das heutige – MEHRSCHICHTIGE TORTEN- Betthupferl-Stückchen, gefüllt wie immer mir Kopy Luwaak Kack-Kaqck.
Das war dennoch das heutige Betthupferl-Stückchen, gefüllt wie immer mir Kopy Luwaak Kack-Kaqck aus „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz!“ - UND ES WIRD WEITERHIN JEDEN TAG HÄRTER! Versprochen.
Wow-wow-wow! Nicht so schnell, meine Guten…, einen Moment. Und eines noch. Auch heute. Ja, heute schon wieder! Wiederholung! Wiederholung, das auch noch?
JA, schon! Betrachtet es als eure Geheime beste Blumenvase oder Zazen für helles Getreide und zieht es euch verdammt noch mal rein! Los geht’s!
Und ihr wisst, ihr faulen Weißbrote, ihr Weichlinge und Simulanten – Ärsche, dass ich in dieser Sache keine Ruhe gebe! Niemals!
Also, zieht euch mein Palaver rein und lasst mich euch die Leviten lesen täglich, oder kommt endlich auf die Füße und erhebt eure Ärsche, ihr Weicheier!
Hier also nun, zum wiederholten Mal meine Bitte! Bitte – bitte – bitte !
Ein persönliches, sozusagen „cozyP-Anliegen“: Wenn ihr die Mittel nicht habt, jemand essen zu geben und/oder euch nicht traut, es euch zu komisch vorkommt und so weiter und so fort…, dann macht bitte folgendes:
· Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
· Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
· Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
· Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
· Macht das 9 Atemzyklen lang
· Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
· Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Die Verleugnung des Lichts zerreißt den Körper. Man tut sich Unglaubliches an, indem man sich dazu entscheidet, in dieser Welt absurder Halluzinationen zu leben!
Entschließt euch, eure Natur als tanzender Lichtpunkt nicht nur zu akzeptieren, sondern ihrer fühlbar gewahr zu werden; es wird einer der besten Entschlüsse eures Seins sein!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Und dann noch das, an was Suzuki und ich euch gerne erinnern (und immer-immer-wieder, solange es die Vorderzähne aushalten, natürlich):
Genießt das Sein, good hearts, genießt es, mahnt auch Suzuki. Einen sehr sinnlichen, so extrem genussfähigen, grob stofflichen Körper zu haben, das kommt in Wahrheit nicht so oft vor, wie man sich das denken und wünschen würde, merken wir an dieser Stelle an! - Also nehmt die Gelegenheiten wahr! Es gibt derer unendlich viele an jedem Tag; solange ihr noch einen Arsch aus Fleisch und Blut habt!
Ich wünsche euch, wir wünschen euch, also La Madre, Suzuki, Fathers Father, die Ungenannten, der Alte Meister ANZ, die Süßesten der Süßen, S., und natürlich die Beste Ehefrau von Allen, JJ & cozyP wie immer, wir wünschen euch jetzt einen multiplen Orgasmus im Hirn und dem Geschlecht nach dem anderen, und eine schöne und glücklich machende Überraschung nach der anderen, und denkt daran:
Heute im Angebot: Arsch lecken, rasieren und beide Waden mit dem Teppichklopfer klopfen, eine Obstpresse, drei Knoblauchpressen aus purem Gold, alles zusammen mit Kefir und…, und vier Kilo Frühkartoffeln für 3.999 Euro 99 – Greift zu, ihr Narren! Greift zu!
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Zieht euch das rein und genießt diese einmalige – und, da dürft ihr sicher sein, Anale Grande Woche, also macht die Nippel scharf und hebt die Glieder, deckt euch mit Gleitgel ein, und benutzt es auch, ihr Gurken, good hearts! Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts!
Schlaft gut und träumt süß, ihr Mächte und Gewalten, ihr Saat des Himmels, die ihr wahrhaftig seid! CU, ihr lieben good hearts!
Bis die Tage!
!LOVE!
cozyP
Ich bräuchte keine.., Einschlafhilfen meine ich, bin hundemüde und könnte jederzeit einschlafen, würde ich nur die Augen schließen…
Und wir müssen noch weg…, ist nichts zu machen, es gibt keine Vermeidungsstrategie…, keine Chance…., obwohl es selbst an der Kleidung fehlt eigentlich…
Ich mag jetzt nicht darüber sprechen. Es käme nur depressiver Kram, der absolut keinen Sinn macht.
Wir gehen beide nicht gerne aus zur Zeit. Seit Langem in Wahrheit. Früher gehörte es zu unseren geschäftlichen Pflichten, mit Leuten auszugehen, ständig auswärts zu essen, mit irgendwelchen Idioten bis spät in der Nacht in Spielbanken herumzuhängen, das ganze, verdammte, beschissene Programm. Ihr kennt das, good hearts. Die Tage arbeitet man wie ein Besessener und danach gibt es die weitergehenden Verpflichtungen der Führungskräfte… Ein Haufen Scheiße!
Heute, heute bin ich bereit auszugehen, und damit meine ich, Spaß zu haben, angemessene Kleidung und Schmerzfreiheit einmal vorausgesetzt. Das hat lange gedauert bis hierhin. Und der heutige Abend, der eine weitere Pflicht aus dem Köcher unserer Seniorenarbeit ist, gehört einfach dazu. Man besteht seit langem darauf, uns zum Essen auszuführen. Jetzt, nachdem es immer und immer wieder verzögert, vergessen, erneut aufgeworfen und abermals vertröstet wurde, geht es einfach nicht mehr, ohne die Leute ernsthaft zu verletzen; und das verdienen diese lieben Menschen nicht.
Also gehen wir mit ihnen aus. Mies gekleidet.
Ich denke mir, hege die Vermutung, dass der Nagual Don Juan Matus jetzt nur lachen würde, wäre er hier, und uns zum Pirschen, zum Praxis - Training schicken würde und beglückwünschen zu dieser tollen Gelegenheit. Und ich beklage mich. Ja, cozyP, kein Stück besser als Carlos, wie es scheint, oder? Beklagen, beklagen, beklagen, und dann, zur Abwechslung jammern!
Oh, jetzt bin ich spät dran!
Bios morgen oder die Tage!
Haut rein!
!LOVE!
cozyP
Mittwoch, 30. Juli 2014
Ein „Scheinen-Wollen“ wechselte zum SEIN letzte Nacht. Unendlichen Dank an Äpfel und Ziegen und La Madre, Suzuki, Fathers Father und all die anderen ungenannten Nichtphysischen!
fahfahrian, 19:08h
Eigentlich wollte ich heute mit meiner Frau ins Gym kommen, doch hielt mich der Verlauf der vergangenen Nacht – genauer gesagt deren Folgen – davon ab. Zu tief, zu bewegend, zu majestätisch, ja majestätisch zeigte sich das Geschehen! Auf der profanen Oberfläche – und diese war in Wahrheit wunderbar verzaubert – waren meine Frau und ich in einer Stadt, einer großen Stadt; und während sie – perfekt gestylt fürs Business – zu einem Termin gehen musste, hatte ich Zeit und Muße, mich in der Stadt umzusehen, zu bummeln... Wir trennten uns und ich sah mir alles an, die Leute, die Schaufenster, was es so zu kaufen gab und so weiter... Halt machte ich regelmäßig an Zigaretten- und Tabakläden. Ich wusste, ich würde mir etwas kaufen und genießen. Nur was es konkret sein würde, das war noch nicht klar. Ich konnte meine Wahl eingrenzen, das ging. Selbstverständlich würde ich nicht „neureich“ (denn so hätte es sich angefühlt) konsumierend fertige Zigaretten kaufen. Nein, ein Päckchen Tabak, guten, leckeren Tabak, ein Päckchen Spezial Papers und ein Feuerzeug, das war die Liste meiner Investitionen, mit der ich mich mehr als wohl, sehr komfortabel fühlte. Kein ganzer Gedanke daran, daß es „Ärger geben“ würde, weil ich wieder rauche und so weiter...; allenfalls ein Aufblitzen, das, als ich nur ein wenig Aufmerksamkeit darauf lenkte, ängstlich verschwand.
Es war so weit. Ich war so weit. Keine Strecken mehr zu gehen. Keine Wege mehr zu bewältigen. In all den Menschen, denen ich begegnete, in den Berufen, die mir einfielen, den Wertegängen, den verschiedensten Arten zu leben, zu glauben, zu lieben und sich in diesen Kreislauf einzureihen, konnte ich so viel von mir erkennen, daß eine Unterscheidung, ein Abgrenzen von „Ich“ und „Nicht-Ich“, von „Eigen“ und „Fremd“ nicht möglich war.
In dieser Gewissheit ging ich meiner planlosen Wege, die mich schließlich zu einem wunderbaren, köstlich duftenden Tabakladen führten. Ich entschied mich für ein braunes Päckchen „Javanse Jongens“ Medium, Spezial-Papers und ein blaues Feuerzeug. Die Vorfreunde allein war schon riesig; und ich wusste ganz sicher, daß der Genuss einzigartig sein würde.
Ich hatte keine Eile, meine Zigarette zu drehen, wusste, nein tiefer, lebte, nein, noch mehr, war sie, die Selbstgedrehte und ihr Rauch doch schon Teil meines Seins, schon immer gewesen und immer frisch und neu, ohne sich im geringsten zu widersprechen, ohne meine Logik, meine Arithmetik zu reizen, sondern „nur“ und allein aus „sich“ heraus, jenem großen SICH, welches meines einschloss, dessen Teil ich war – wie alles – und das perfekter nicht sein könnte.
Scheiß drauf, Leute und good hearts, ich weiß, daß das verdammt esoterisch und weichgespült klingt, doch: Scheiß drauf! - SO IST ES! OHNE WENN UND ABER UND LABER!
Dies wundervolle Sein, endlich „Ganz-Sein“ entließ mich zurück in diese meine aktuelle Identitätsspur, die wir miteinander teilen, was ich allerdings zu verweigern suchte, wie jeder verstehen wird; und es dennoch nicht konnte. Mit einer tiefen Trauer und dem Gefühl, dem schier körperlichen Empfinden eines großen und bedeutenden Verlustes – meiner Selbst als Teil des Ganzen – fand ich mich schließlich wieder auf meinem Sofa, in heißen Tränen und einem gleichzeitigen Lachen über mich selbst und die Tänze, die Pirouetten meines Egos, die wilder kaum in einem Schauerroman des letzten Jahrhunderts hätten erzählt werden können. Die „Veteranen“ unter euch, good hearts, waren praktisch live dabei...
Nun bin ich an einem anderen Punkt. Ich bin hier. Ich bin da. Und doch anders.
Ich spüre mich und damit auch jenen Teil, den man meine Körperlichkeit nennen könnte.
Ich spüre die verheerenden Folgen meiner Schmerzschübe, die Schmerzspuren und das ermüdete, überreizte Fleisch, das in Angst vor neuen Attacken am Boden kauert.
Ich habe Angst, wieder so unmenschlich zu leiden, nach wie vor. Doch verstehe ich auf eine besondere, auch physische, zutiefst körperliche Art und Weise, daß dies – widersprüchlich zur Auslegung des hier und jetzt oder nicht – bereits geschehen und abgeschlossen und überwunden ist, weshalb es im nächsten, in jedem einzelnen Augenblick, von Neuem beginnt. Und es gibt nichts, was ich daran zu beanstanden habe.
Nun werdet ihr verstehen, good hearts, daß man, daß ich „so nicht“ trainieren gehen kann! - Ich nehme mir meine Zeit, doch nicht – um meine Eindrücke zu sortieren oder ein anderes, rationalisierendes Verfahren anzuwenden, wie ich es schon tausendmal zuvor tat – sondern, um „es“ und damit mich und mein Fortschreiten zu genießen. Punktum.
Break.
Alright. Ende des Tages. Ein paar Bemerkungen vielleicht doch noch.
Ich nahm mir Zeit für alles. Ruhe. Keine Musik. Nichts. Keine Notizen. Nichts geschrieben. Statt dessen Erledigungen nach Lust... Ich versandte eine Menge unserer Tipps wieder einmal. Das tat gut! Einfach in aller-aller Ruhe!
Natürlich erledigte ich meine Pflichten zuerst und so weiter und so fort..., nein-nein-nein, ich denke, über diese einleitende Phase der Routinen und Aufzählungen sollten wir nach letzter Nacht jetzt wirklich hinaus sein...? Doch, wer weiß, was morgen ist, ob überhaupt ....?
Nun gut, wir werden sehen.
Körperlich geht es auch mir besser. Wesentlich besser. Keine akuten Schmerzen. Kaum vorstellbar, nach diesem Höllentrip dem ich mir die letzten Tage verpasste!
Ob ich es mir nochmal herein würgen muss? Ich hoffe doch nicht, good hearts! Aber, es mag eigenartig klingen, doch..., ich bin jetzt bereit dazu, auch im „if not“, im sogenannten „Fall des Eintretens der Befürchtungen meiner Versagensangst“ deutlich mehr Geduld mit mir zu haben..., ob ich es dahin bringen werde, es wie La Madre zu meistern, mir so weit und zartfühlend entgegenzukommen, darüber habe ich ernsthafte Zweifel. Sie ist nicht „etwas Besonderes“, sondern „Das Besondere“ und eine Klasse für sich!
La Madre merkt liebevoll an, daß jeder von uns das ist. Das mag so sein, keine Frage, doch ist und bleibt es unvorstellbar, was La Madre für mich tat bis jetzt, was sie tut, jeden Tag, ganz genau so, wie sie es verspricht, jede Stunde, jede Minute, ja, jede Sekunde wieder!
Ok, ihr Lieben. Morgen mehr? Wer weiß?
Ich schau nun mal nach, was wir heute so zur Guten Nacht „servieren“ werden...
Eine Bemerkung vorher noch. Eigentlich mehr eine Beobachtung. Da war dieses Mädchen, jung, blond, das sich in Jeans, soweit ich weiß einer aufgeknöpften Jacke, mit abgewandtem Kopf und einem transparenten BH ablichten ließ und das Ergebnis auf Facebook veröffentlichte. Man sah echt nicht viel. Kaum ein Stück der eh nicht üppigen Titten! - Die Quizfrage, good hearts, ist die, was meint ihr, holte die Kleine mit diesem Bildchen so herein an Klicks, oder heißt das jetzt „Likes“- egal? Wie viel, was denkt ihr?
Dann wollen wir mal auflösen: > 1.000.000 in kürzester Zeit!
Was sagen uns diese Worte, würde mein Pastor, eigentlich war es katholischer Priester, der uns in der Grundschule mit seiner Auffassung von Gottes Wort und einer stabilen Haselnuss-Gerte.... „erzog?“ … „die Gottesfurcht lehrte?“ so was?
Wie auch immer...
Was sagen uns diese Worte über uns, good hearts?
Wir sind doch kein Stück besser als unsere Freunde, die Masturbier-Makaken aus dem gestrigen Blog, oder?
Gute Dramatiker fahren Taxi und kriegen ihre Sachen nicht aufgeführt.., und, ich gebe es zu, es kümmert auch mich einen Scheiß! Aber die süße Blondine mit den kleinen Quarktörtchen bekommt einen Klick, weil sie unsere Fernbedienung beherrscht! - Ich meine, nicht, dass sie ernsthaft etwas davon hätte, es sei denn, sie würde aus Bequemlichkeitsgründen einen begüterten Tattergreis zwecks Sicherung des Lebensunterhalts und der „Karriere“ suchen... In diesem Falle bin ich der Überzeugung, es würde sich einer finden, der noch den einen oder anderen Hüftschwung auf dem Sterbebett aufführen und sich an dem jungen Fleisch laben möchte. Doch sonst?
Auch energetisch gesehen ein Scheiß-Deal! So viel abgefuckte, alte, Sabbern-Energie ist auf sie nicht nur gerichtet, sondern regelrecht „abgeschossen“, ihr versteht... Fuck! Ja, das nicht, aber irgendwie doch...
Gibt es Kohle für diese Likes? Zahlt das wer? Aber warum? Warum auch? - Nein, ich glaube nicht!
So gesehen tut mir die Kleine jetzt richtig leid!
Ok, war nur so eine Beobachtung am Rande; und sehr bestätigend, was die Natur unserer milde gesagt „merkwürdigen“ Identitätsspur betrifft... Wie steht es geschrieben? - Na, wo wohl? In der Heiligen Schrift gewiss nicht! - Nur auf unserer Site:
In unserer Identitätsspur ist das Viagra teurer als die Prostituierten. Sagt das nicht alles? Fathers Father - Dass wir alle, geliebte good hearts, in dieser Identitätsspur zweifellos auf der Wachstation des zentralen Irrenhauses in der Hauptstadt des merkwürdigen Landes Absurdistan, in Bizarria City, leben, ändert nichts daran, dass wir die Größten sind! - Die größten Narren natürlich!
Klar, oder?
Hoffen wir, daß es der Kleinen irgendwie gelingt, so völlig unerwartet und unabsehbar mehr Vorteile zu gewinnen, als ihr die beschissene Energie Nachteile bringt! Hoffen wir das gemeinsam, good hearts!
Wo war ich? Ja, die Gutenachtgeschichte! Mal schauen! - Wie wäre es mit alten, am Besten uralten Blogs, so zum Arsch ab lachen?
depressive_socken_auf_schalke. -
sowas vielleicht? Probiert mal!
fahfahrian, 19:07h
Abgeschliffen
mässig zynisch
Erbrochen gekotzt gespuckt
auf die Schuhe Deiner Kumpels
Keine flämischen Bauern
kein Suaheli
und keine Halluzinationen
Nur Wahrheit
Erinnerungen
1:1
hektisch
wiederkehrend
schnell
Immer wieder abgeschliffen
mässig zynisch erbrochen gekotzt gespuckt
fremde Schuhe
immer fremder
Fremde
fremd abgeschliffen
fremd mässig
fremd zynisch
fremd erbrochen
fremd gekotzt
fremd gespuckt
fremde Wahrheit
fremde Erinnerung
vergiss das.
Gemundet? - Und wie ist das?
ICH BIN DER ANTAGONIST EHRENHALBER ! KÜSST MEIN H-C!
fahfahrian, 19:11h
Ein ES betritt den Schauplatz. Gerne wäre ES ein rein und rollenkonform maskulin fühlender, bis ins letzte Gen archaisch sicheres ER, gerüttelt und nicht gerührt, nicht eingeschätzt, nicht in diese Rolle hinein behauptet, nicht notdürftig in der Peripherie der Gruppe MANN aufgenommen, weil anhand von Geschlechtsmerkmalen empirisch festgestellt und menschenmöglich festgelegt.
Jahrzehnte ES schreiten aus, geben sich beherzte Beine und spüren die Spannung des energischen Ausdrucks, der in Lichtgeschwindigkeit von den Fußsohlen bis ins Gesicht sprang, um Chrom und Neon zum Leuchten zu bringend die Formvollkommenheit und Entschiedenheit dieses Moments abzurunden.
ES grinst giftig, verzerrt die Züge, sieht sich selbst; zynisch, von oben herab und beschämt in einer Lächerlichkeit ohne Beobachter. ES blickt automatisch herunter, auf die unbeweglichen Beine, die Füße, die stehen geblieben sind.
ES registriert kalt Anhalten ohne Körpergefühl, nur ein Bild davon. Und davon nur ein Ausschnitt. Fuß-Shoot. Dazu eine ihrer selbst unsichere Emotion. Die der Angst, dem erschreckten Gesicht hinter einem Baum, mitten in der saftigsten Bilderbuchlandschaft Schottlands streckt die den Kopf hervor, versteckt sich, zeigt sich wieder, versteckt sich und immer so fort. Angstbremse. Stotterbremse.
ES Feigling steht längst, denn weitergehen heißt nie ankommen, das geglaubte Ich an dieser letzten Schranke verlieren und auch die Unkenntnis, ob etwas davon je wieder zu erlangen sein wird.
Nur ein Kind, ein Kind ICH kann bis zum Ende, bis zum Rand gehen. Alt verwandelt sich in unrealistisches Jung auf dem Weg dahin.
Was springen wird und wer dieses WAS ist, bleibt ES unklar.
Der Weg zu einer reinen Wahrheit ist risikoreich. Nur Partikel davon, nur einzelne Pixel sind zu erraten: Konsequente Inkonsequenz in Breitband und Slo-Mo, konsequente Konsequenz, geballt, schnell und schwarz formuliert. Vorher ein schmerzliches Erkennen in seiner endgültigen Form, festgeschrieben dadurch, dass es ausgesprochen, eingestanden und in die Matrix dieser Welt graviert wird; es wird sich nicht vermeiden lassen, Jahrzehnte Bestätigung und Wiederholung und Wiederholung und Bestätigung in dieser Zeugenaussage beim Namen zu nennen.
Die Wahrheit und nichts als das...
Und es wird die Rede davon sein, dass es nichts mehr zu lernen, nichts zu erkennen, kein neuer Wert zu entdecken und lediglich die ständige Wiederaufführung des stets gleichen Schmierentheaters hochglanzverpackter Primitivgründe in diversen, durchschaubar-gleichen Inszenierungen war, was dieses vorgebliche Leben ausmachte; nicht einmal lebendig genug war, eine einzige Prägung, einen mit Echtheit durchwirkten Punkt hervorzurufen.
King Salomon, Babe, du sagst es. Eitel und Haschen nach Wind...
Und phantastisch umsonst. Nullwertig voll. Immer kurz vor dem Platzen.
Diese Tat ist nicht planbar. Dieses Vorhaben kommt nicht. Es ist da, Teil des ständigen Gehirnkinos, plötzlich präsent in der Reihe tausend anderer unauffällig-alltäglicher Dinge, wie Kaffeetassen, Jeans oder Socken mit einem winzigen Loch und unentschiedener Zukunft zwischen noch-einmal-Tragen und sofort-in-den-Müll, so ist die sofortige Fälligkeit dieser Sache schlicht vorhanden, nur ein wenig blasser als Kaffee und Socken, schulterzuckend, wortlos und mit selbstverständlich-schon-immer-Gesichtsausdruck, unbeeindruckt von Unglaube, gleichgültig gegen das Nichtwahrhabenwollen des gekränkten Verstandes, geradlinig, frei von Sarkasmus und gleichzeitig in gewisser Weise armselig, wie ein Zen-Meister nach einer Zahnoperation. Leben tut weh.
Und selbst dieser Teil des Lebens braucht Worte, einen benennbaren Beginn. Man schreit nicht danach, ihm einen Namen zu geben, macht sich aber auch nicht einfach auf den Weg. Die erste Stelle wird ausgefüllt, das Formular im Kopf erhält eine Signatur, seinen eindeutigen Header, noch bevor man mit sich selbst einig ist, es auch wirklich zu tun. Sachen brauchen einen Namen so sehr, dass die Ungenannten die Ungenannten heißen und es das Unbeschreibliche in Wortform gibt. Also kommt der Titel doch, verleiht sich selbst, macht kehrt und bleibt fortan im Hintergrund. In zwei Buchstaben-Regenmänteln steht er frierend seine Zeit ab, lässt sich vervielfältigen, nimmt Deutungen seiner Wertigkeit hin und schaut nur ab und an über seine Schulter in Richtung des Betrachters. Das erwartete Unverständnis erhaltend bestätigt er sich selbst, übersetzt oberflächlich freundlich seine Kurzform in sicherer Gewissheit, dass es bei Small-Talk und 5 Minuten Halbwertzeit bleibt damit. h.c. = honoris causa = ehrenhalber. Ein kleines Exkrement bösartiger Höflichkeit in einem fremden Gehirn. Wir danken Mister Lesezwang.
h.c. Ehrenhalber. Ein Wunder, dass die Gates-Rechtschreibprüfung dieses Wort nicht beanstandet. Ehrenhalber klingt nach Scheiß-Pro und Fick-Bono,
zusammengepfercht in einer lustlos brennenden Müllpresse in grau und blau und Öl und Wasser und schwachem Rauch und kraftlosen Flammen auf der stumpf spiegelnden Haut einer müde schwappenden Flüssigkeit. Eine Zwangsumarmung von Ehre und nichts. Ohne Chance auf Bewährung. Erschreckend kostenlos und als ob man sich bereitmacht, den nackten Arsch mit einer Schicht grauweißem Puder
überzieht, ein Auge auf jede Backe malt und versucht quer zu grinsen. Einladend. Zu
nichts verpflichtend.
Eine einzige Wahrheit am Stück loszuwerden, ohne zwischendurch aufzutauchen und Luft zu holen, das hat zuletzt – sagen wir Joyce - geschafft. Es wird Zeit für eine Aktualisierung. Zeit zum Einatmen; tief und viel, denn es wird lange nichts mehr geben.
Ich habe gutes Wort für dich und ein Lächeln, das die Blutschranke im Gehirn mühelos passiert, schnell wie der Wind, sanft, flüchtig streichelnd und doch nicht nachlässig. Mit Worten ohne Stimme. Komm mit!
Gutes Wort und nicht ein und nicht zwei. Zahllos gutes Wort.
Den in einem weiten Schritt sein ganzes Ende erreichenden Gedanken kompromissloser Wahrheit an eine Geschichte zu verschwenden hieße den zwei Kindern in mir schon wieder Auslauf lassen. Als ob jemals dabei etwas herauskäme außer einer dilletantischen Schlägerei und Tränen und Bedauern und Versöhnung und neuem Streit. Keiner der beiden Jungs hat den Mut zum Schweben und viel zu viel Angst davor, mitten in der Grätsche, beim Fast-Spagat aufzuschlagen und die empfindlichen Eier zu prellen. Auch wenn sie es nicht gerne hören: Sie bringen es einfach nicht.
Und doch sind sie Teil des Geschehens, stehen an seinem Anfang wie Eckfähnchen
im feindlichen Spielfeld und winken mit zahnlosen Versprechungen, die von sich behaupten, besser ungesagt zu bleiben. Das sind ihre Geschenke; wie sie sagen, reine Zeitverschwendung für den, der weiter will. Goldene Bremsklötze, die keiner will.
So ist es heute nicht. Die Wahrheit hat Zeit für alles und Ignoranz gehört nicht zu ihren Tugenden. Sie ist nichts, hat nichts zu beschützen, nichts zu erreichen, nichts zu sagen, kennt keine Bedeutung, hat keine Fragen und vor allem kein Ziel.
Sie beobachtet, beobachtet ihre eigene Bewegung und das um sich herum; doch
ohne alle Ansprüche, ruhig, unvollständig, auch oberflächlich, schlampig und sehr
verständnislos. Weder analytisch noch gedankenlos schaut sie sich selbst auf ihrer
Reise zu, deren einziger Zweck etwas ist, wie vom einen Ende des Schwimmbeckens zum anderen zu tauchen, ohne dabei Luft zu holen, wobei das Ende ein verschmierter Punkt, eine Wahrscheinlichkeit, vielleicht ein Scherzartikel und möglicherweise sowieso reiner Schwachsinn ist.
Wenn also das Ziel unter Umständen vor dem Anfang, embryonal in sich selbst eingebettet liegt und nichts zu bewältigen ist, kann man die Füße freigeben. Die notwendigen Schritte erlauben. Kommando GO.
Es geschieht ein Wandel, denn Gehen spürt man jetzt. Es ist ein Gefühl wie aufkommende Ohnmacht, eine grellweiße Bewusstlosigkeit, die alle vorhergehenden Eindrücke löscht. Amnesie.
Dann unvermittelt zwischen den Eckfahnen zu schweben und sie beide umarmend das Grün des Spielfeldes als eine zusammengeknickte Fläche, wie ein „V", einen Papierflieger aus Fotopapier wahrzunehmen, überrascht nicht. Zwei Hölzer unter den Armen humpelt die Wahrheit weiter und die Rolltreppe der Glaubensartikel an eigene Behinderungen öffnet ihr allzeit-bereites Maul, das nicht auf rasende Krücken eingestellt ist und daher heute leer bleibt. „Looser-Looser! Deine Mutter hat schon gesagt..." nachzuschreien, ist eine armselige Option, denn die Wahrheit war schon immer kein Stück zuversichtlich und versteht auch jetzt das Gegenteil davon ebenso wenig.
Zum Selbstzweck nach Honolulu. Ein schönes Statement, nur gleichgültig ausgesprochen. Nachrichten-Ton.
Die Wahrheit denkt sich ihren Teil. Wenn der Raum sich zusammenfaltet wie dieses
Fußballfeld, kann dieser Wahrnehmungssprung mit der gleichen Chance zu einem
Auftauchen in Honolulu wie sonst wo führen. Rein physikalisch gedacht. Honolulu gleich besser als irgendwas? Das widerspricht der „Ist-mir-alles-egal-Regel", die sich aber selbst widerspricht und daher aufhebt. Null bleibt null. Groß oder klein geschrieben Null. So oder so. Oder so: 0.
Honolulu gleich cooles Wort und schwingender Bauch. Hula-Hula-Assoziationen
durchaus angenehmer Art. Aha! Leuchtende Farben, nicht zu grell. Lächelnde
Frauengesichter. Blumenkränze umhängen. Exotisch. Lachende Männer. Dicke
Männer. Fettbacken. Sympathische Fresser. Oder genbehindert. Zur Fettleibigkeit
verurteilt Kraft der Ahnen-Chromosomen. Doppelte Portion Hula-Hula.
Krücken braucht da keiner. Vielleicht aber einen Häuptlingsstock, für den Typen, der das Sagen hat. Einen zum Verschenken. Mit Schnitzereien. Maori-Gesichter am Griff und Affen, die es wie wild treiben, über das ganze Holz verteilt, bis zur Spitze herunter, bis zur Nille. Eine „Penis Glans", hart wie Diamant und zarter als feinstes Nappa, darauf lehnt sich der fette Ober-Hoschi und verkündet, was Sache ist. Alle sind zufrieden, verstehen und lachen und wissen, der Mann hat es wirklich drauf.
Das Vorhaben schenkt ihm den Stock, als es rückwärts treibt, sich diese Szene als ein kleiner Ausriss, ein beigegrundiges Fenster in einer Web-Site, ein stehen
gebliebenes Video entpuppt. Einmal winken noch mit dem eigenen Teil des
Häuptlingsstocks, dann heißt es zusehen und sich langweilen, während das Bild von
der Insel unendlich langsam kleiner und kleiner wird.
„Hhoop! Hhoop!" Etwas Unterhaltung dann doch. Massai-Gesang von links und
rechts. In einwandfreiem Stereo und sehr ethnisch. Sich selbst zu beobachten,
während man sich langweilt, ist eine langweilige Sache, die durch noch so schönen
rhythmischen Sprechgesang kaum aufgewertet wird.
Jetzt ein Handy-Spiel? Das Vorhaben kennt dieses Wort und weiß gleichzeitig, dass
sein Sender, diese Kohlenstoffverbindung „Homo Sapiens" Peter kein Handy besitzt
und nicht die geringste Ambition hat, diesen Zustand zu ändern. Sind das jetzt
bereits die ersten Zweifel? Zweifel an der Mission des Selbstzwecks? Kryptische
Informationen, deren Analyse beweist, dass ein vollständiger und freier Gedanke
einfach zu viel für die menschliche Natur ist und alles dann doch im Handy-Format
endet, ob man eins hat oder nicht?
Der Häuptling, auf den seine Hoffnungen zu setzten schon immer vernünftig war,
durchbricht die Bildschirm-Oberfläche mit nur einer Hand. Mit der anderen stützt er
sich immer noch auf den Pimmel-Stock und schaut unbelebt und gütig drein. Sehr
ökonomisch auch, wie er sich auf das Wesentliche beschränkt. Die eine,
herausschauende Hand schwenkt etwas kleines mit einer Antenne. Nur
streichholzkopfgroß, aber eindeutig ein Handy. Ist schon ok. War doch klar, dass er
eins hat. Muss doch mit dem Tourist-Office reden und die Touren absprechen, das
ganze Hula-Hula und alles. In Ordnung.
Doch nicht. Der wirft das Ding rüber und zieht seine Hand zurück. Standbild. Closed.
Gabe und Gegengabe? Stock gegen Handy?
Das Vorhaben schluckt politisch korrekt und dankend. Wenn der Mittelpunkt der
Tonsur in gerader Linie zum Geber steht, er also den Glatzenansatz mühelos
erkennen kann, ist die Verneigung tief genug.
„Hhoop! Hhoop!", das bringt die Massai zum Toben.
Oder wie wäre es mit Beiträgen meines inzwischen – ich – weiß – nicht – wohin – verschwundenen Armbandes? Versuchen wir auch das einmal, ok!
Mein Armband hat den Verstand verloren!
fahfahrian, 16:30h
Mein Armband ist sonst recht vernünftig, das war es immer. Ich hielt es für politisch gemäßigt, vielleicht etwas links von der Mitte, und doch mit einem unbestreitbar erzkonservativen Kern. Komische Mischung, aber für mein Armband funktioniert das; oder sollte ich sagen: hat es funktioniert? Seit einiger Zeit beginnt es, über Verschwörungstheorien zu reden. Eigentlich spricht es nur von einer, die es "Die Verschwörung der Gier" nennt. Anfangs mußte ich immer lachen, wenn mein Armband mit seinen giftigen Tiraden über den Hunger und das Elend dieser Welt begann und so große Neuigkeiten wie die folgende ausspuckte: "Die Verursacher dieser Zustände sind nicht zahlreich. Es handelt sich um eine kleine Gruppe extrem reicher, degenerierter Arschlöcher, die die vollständige Kontrolle über diesen Planeten anstreben..." Und so weiter, und so fort. Als wenn ich nicht längst selbst darauf gekommen wäre, daß es irgendwo Verursacher für das alles geben könnte. Daß es niemand sonst sein kann außer den Superreichen, also der unheiligen, globalisierten Allianz von Wirtschaft und Politik, war sowieso klar. Dazu brauche ich kein Armband. Degeneriert sollen die sein, sagt mein Armband... Mal sehen, was genau damit gemeint ist. Aha! Vom lateinischen Ursprung her kann man "entartet" sagen! Ja, dem kann ich dann auch zustimmen. Ich meine, wer kann seine eigene Art verhungern und an heilbaren Krankheiten verrecken lassen, außer....? Ja, in diesem Punkt sind mein Armband und ich einer Meinung. Was das Weitere betrifft, so weiß ich nicht einmal, ob ich das überhaupt schriftlich dokumentieren sollte. Heutzutage tun sich bei jedem geschriebenen Wort gleich tausende von Fragen auf: Wer könnte einem deswegen abmahnen? Wessen Urheberrechte könnten unter Umständen verletzt werden? Naja, vielleicht geht dieser Gedanke im Zusammenhang mit den Äußerungen meines eigenen Armbandes etwas weit, doch ganz sicher kann man sich in diesen Tagen kaum noch fühlen, - es sei denn, man hat eine Furiosa-Mösenfresh-Einlage an der richtigen Stelle platziert und ist auf alles gefaßt. Die Urheberrechte an den Verschwörungstheorien meines Armbandes, sowie an seinen Ideen zur Verbesserung der Weltlage, sie müßten doch bei mir, als dem Eigentümer des Armbandes liegen, wenn mih nicht alles täuscht, oder? Andererseits ist es bei der Juristerei oft genau umgekehrt, stellt sich also der Sachverhalt in seiner professionellen Würdigung als geradezu diametral zu dem dar, was einem der gesunde Menschenverstand glauben machen möchte. Wie auch immer. Jetzt verlor ich den Fanden, verfluchtnocheins. Oh ja, die drastischen Beschreibungen, die - wie soll ich es sagen - Beschimpfungen, die mein Armband, als eine Art deskriptiven Beiwerks zu diesem Thema ausstößt, sie stellen das erste Problem dar, dessen Behandlung mir augenblicklich ehrlich gesagt noch unklar ist. Mein Armband spricht von Personen, bzw. Unpersonen, nennt jedoch keine Namen. Also dürfte es doch keine Probleme geben, wenn ich eine Aussage meines Armbandes wie: "Die gottverfluchten Superreichen sind moralisch das Letzte!" aufschreibe und veröffentliche. Oder doch? Was, wenn das irgendeinen Superreichen ärgert und er sich die Bundesrepublik übers Wochenende mietet und sich meine Verurteilung wegen irgendwas kauft? Sowas zahlt der Arsch doch aus der Portokasse.
Scheiße aber wahr, ich muß mir die Sache wirklich noch einmal gut durch den Kopf gehen lassen.
Mein Armband sagt, ich soll das hier lassen
fahfahrian, 16:32h
Mein Armband sagt, ich soll das hier lassen
die ganzen Texte löschen
weil es zu gar nichts führt
und ich denke, daß es Recht hat
daß es DAS Recht hat - auf die Verschwendung seiner freien Meinungsäußerung an einen unverbesserlich Gläubigen
und ich will sehen, wie es zu nichts führt
und ich will die Stille
ich will, daß sie alle nach Hause gehen zu ihren Himbeeren
und ich will
daß sie besser vergessen können als ich
bei Himbeeren und Schlagsahne
Ok, ihr Lieben!
Das war das heutige – MEHRSCHICHTIGE TORTEN- Betthupferl-Stückchen, gefüllt wie immer mir Kopy Luwaak Kack-Kaqck.
Das war dennoch das heutige Betthupferl-Stückchen, gefüllt wie immer mir Kopy Luwaak Kack-Kaqck aus „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz!“ - UND ES WIRD WEITERHIN JEDEN TAG HÄRTER! Versprochen.
Wow-wow-wow! Nicht so schnell, meine Guten…, einen Moment. Und eines noch. Auch heute. Ja, heute schon wieder! Wiederholung! Wiederholung, das auch noch?
JA, schon! Betrachtet es als eure Geheime beste Blumenvase oder Zazen für helles Getreide und zieht es euch verdammt noch mal rein! Los geht’s!
Und ihr wisst, ihr faulen Weißbrote, ihr Weichlinge und Simulanten – Ärsche, dass ich in dieser Sache keine Ruhe gebe! Niemals!
Also, zieht euch mein Palaver rein und lasst mich euch die Leviten lesen täglich, oder kommt endlich auf die Füße und erhebt eure Ärsche, ihr Weicheier!
Hier also nun, zum wiederholten Mal meine Bitte! Bitte – bitte – bitte !
Ein persönliches, sozusagen „cozyP-Anliegen“: Wenn ihr die Mittel nicht habt, jemand essen zu geben und/oder euch nicht traut, es euch zu komisch vorkommt und so weiter und so fort…, dann macht bitte folgendes:
· Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
· Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
· Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
· Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
· Macht das 9 Atemzyklen lang
· Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
· Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Die Verleugnung des Lichts zerreißt den Körper. Man tut sich Unglaubliches an, indem man sich dazu entscheidet, in dieser Welt absurder Halluzinationen zu leben!
Entschließt euch, eure Natur als tanzender Lichtpunkt nicht nur zu akzeptieren, sondern ihrer fühlbar gewahr zu werden; es wird einer der besten Entschlüsse eures Seins sein!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Und dann noch das, an was Suzuki und ich euch gerne erinnern (und immer-immer-wieder, solange es die Vorderzähne aushalten, natürlich):
Genießt das Sein, good hearts, genießt es, mahnt auch Suzuki. Einen sehr sinnlichen, so extrem genussfähigen, grob stofflichen Körper zu haben, das kommt in Wahrheit nicht so oft vor, wie man sich das denken und wünschen würde, merken wir an dieser Stelle an! - Also nehmt die Gelegenheiten wahr! Es gibt derer unendlich viele an jedem Tag; solange ihr noch einen Arsch aus Fleisch und Blut habt!
Ich wünsche euch, wir wünschen euch, also La Madre, Suzuki, Fathers Father, die Ungenannten, der Alte Meister ANZ, die Süßesten der Süßen, S., und natürlich die Beste Ehefrau von Allen, JJ & cozyP wie immer, wir wünschen euch jetzt einen multiplen Orgasmus im Hirn und dem Geschlecht nach dem anderen, und eine schöne und glücklich machende Überraschung nach der anderen, und denkt daran:
Heute im Angebot: Arsch lecken, rasieren und beide Waden mit dem Teppichklopfer klopfen, eine Obstpresse, drei Knoblauchpressen aus purem Gold, alles zusammen mit Kefir und…, und vier Kilo Frühkartoffeln für 3.999 Euro 99 – Greift zu, ihr Narren! Greift zu!
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Zieht euch das rein und genießt diese einmalige – und, da dürft ihr sicher sein, Anale Grande Woche, also macht die Nippel scharf und hebt die Glieder, deckt euch mit Gleitgel ein, und benutzt es auch, ihr Gurken, good hearts! Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts!
Schlaft gut und träumt süß, ihr Mächte und Gewalten, ihr Saat des Himmels, die ihr wahrhaftig seid! CU, ihr lieben good hearts!
Bis die Tage!
!LOVE!
cozyP
... link
Montag, 5. Januar 2015
Die gescheiterte Versuchung der Gewalt, die mir das Mark aussaugte und mich heute – gestützt von Äpfeln und Ziegen – mit nur halb offenen Augen durch den Tag taumeln ließ; gleichwie: Ein großer Sieg für cozyP!
fahfahrian, 18:31h
Man wurde dort hin geschickt, um sich auszutoben.
Und ich mag Florence absolut nicht, wenn sie Schlager singt. Gestern hörte ich ihre Kommerz – Musik auf der Begleitspur eines Filmes, und ich hätte kotzen können! Süßlicher Dreck, verwechselbar, geeignet für Kaufhäuser und Aufzüge…, angepasst, angepasst, angepasst.
Traurig. Sehr traurig.
Ich Glücklicher, ich lernte ihre Musik in der wahrscheinlich einzigen Form hören, die auch hörenswert ist kennen, kennen und lieben. Vom Rest will ich nichts wissen. To much information! Way to much!
Ach ja, dieser Abenteuerspielplatz für Superhelden, von dem ich zuerst sprach. Man wurde in der Tat dort hin geschickt, um sich auszutoben.
Stellt euch vor, einen riesenhaften Planeten, voll mit Schrott, abgewirtschafteten Gebäuden und Fabriken, gigantischer Moderner Kunst, die man im Kopf nicht mehr aushalten konnte, sinnlos angeordneten Quadern aus Beton und Metall ohne Ende.
Jeder, der dort hin kam, durfte dort alles machen. Alles. Total die Sau rauslassen. Total.
Ich sah mich erst einmal etwas um, fand aber nichts interessantes. Dann auf einmal doch. Es waren so etwa 50 Meter hohe Betonblöcke, angeordnet wie Dominosteine, die mich auf eine Idee brachten, auf eine naheliegende zugegebenermaßen.
Also hüpfte ich hoch, Kraft meiner Superkräfte, die ich wie selbstverständlich benutzte, und gab mir alle Mühe, diesen Betonklotz möglichst kraftvoll umzustoßen, auf dass er den nächsten umstößt und so weiter… Ich brachte das Ding zum wackeln, aber auch nicht mehr. Meine Superkräfte reichten nicht aus. Ich wollte schon aufgeben, als ein paar sympathisch langhaarige Wikinger mit Hörner – Helmen angeflogen kamen, die die Misslichkeit meiner Lage ohne Worte verstanden und sofort mit anpackten. Mit gemeinsamer Anstrengung schafften wir es, den Domino – Effekt auszulösen, der mir vorgeschwebt war. Die Wikinger – Typen machten keine großen Worte, wofür ich sie sofort noch etwas mehr mochte, wir lachten, und sie flogen weiter. Adios!
Nach dieser kleinen Zerstörungstat hatte ich eigentlich schon keine Lust mehr. Ich wusste, ich könnte alles herumwerfen, abbrennen, mit Säure übergießen und Atombomben drüber…und so weiter und so fort, und es krachte und donnerte und blitzte und schepperte auch allerorten, doch fragte ich mich nur: „Warum?“
Da es darauf keine stichhaltige Antwort gab, machte ich mir Gedanken darüber, wo ich die Superheld – Klamotten und das Superkraft – Equipment abgeben könnte, um mich dann aus dem Staub zu machen, weg von den Gewalt - Irren, mich zu anderen, für mich passenderen Gestörten zu trollen, solchen, die berauschende Substanzen einnehmen, mit dem klar umrissenen Ziel, sich zu berauschen, high und stoned zu sein, auch um die überwältigende Schwerkraft des fehlenden Selbstvertrauens, das beim Freien Tanzen hindert, zu überwinden, und ganz einfach, so schlicht und einfach Spaß zu haben und gute Feelings und Lachen!
Diese an sich gute Absicht brachte mich in die Scheiße! In die Scheiße, good hearts, ja, in die Scheiße!
Ich fand nämlich den verdammten Ausgang nicht!
So verbrachte ich also die Nacht, anstatt mich mit anderen Weicheiern zu vergnügen, bei den „harten Typen“ und jagte lustlos dies oder jenes in die Luft, wenn ich dahinter den Ausgang vermutete.
Das war meine Nacht. Mein ewig langer Aufenthalt auf dieser auch noch sehr – sehr anstrengenden Identitätsspur. Als meine Frau Versuche unternahm, mich zu wecken, klappte das kaum. Ich war zu müde. Zu müde einfach.
Ok. Ende. Ich mag nicht mehr. Bin dauernd am Gähnen. Ich war nicht der fröhlichste cozyP und „nicht einfach in der Haltung“ wegen meiner übermäßigen Müdigkeit und Erschöpfung, good hearts. Die Beste Ehefrau von allen hatte es heute nicht leicht mit mir.
Trotzdem machte sie Generalüberholung mit Ölwechsel mit mir, schnitt mir also Haare und Nägel und so weiter und so fort, so dass ich am Ende sogar menschenähnliche Züge entwickelte. Übermorgen geht es wieder ab ins Krankenhaus für die letzten 6 Tage. Die Zeit vergeht!
So kurz meine persönlichste Einleitung heute war, so lange dürft ihr euch an unseren Gutenachtgeschichten ergötzen, good hearts, ihr Lieben!
Bleibt sauber, auch wenn ihr 34 oder 23 Mal am Tag duschen müsst!
Haut rein !
!LOVE!
cozyP
Montag, 28. Juli 2014
Negativ – Nachlese. Kaum sichtbare Äpfel und Ziegen, die viel Mitgefühl haben mit mir.
fahfahrian, 18:49h
Hi und hallo, good hearts, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann.., das garantiert kommt! Eine Schilderung des Tages gestern wäre eine Schilderung unerträglicher Schmerzen. Lassen wir das. Heute so ziemlich das Gleiche. Sollen wir deswegen alles bloggen lassen? Scheiß-Schmerzen!
Was gibt es Neues? Keine Ahnung, aber auch keine Lust über Körperteile und Befindlichkeiten auch noch zu schreiben, da diese sich doch bereits permanent so aufdringlich in die Mitte des Bewusstseins, meines verschissenen Bewusstseins, dränge..., mit Macht! If worst cames to worst...? Sagt man nicht so? - So hatte ich heute auch noch das anstrengende Vergnügens eines Besuchs von P., meinem alten Lagergenossen, der sich allerdings, das muss man sagen, als äußerst ertragreich erwies, nachdem ich wichtige Informationen für mein tagtägliches Wohlergehen erhielt von ihm. Sonst war P., wie P. immer ist, ihr kennt das schon, good hearts, und mich regt es kaum mehr auf..., ich tu halt nur so, um ihm das Schweigen zu erleichtern, oder gebe seiner kleinen Dampflok noch ein paar Schaufeln Kohle, daß er so richtig ausflippen und sich austoben kann, was sich heute in Grenzen hielt – sehr zu meinem Erstaunen – da er so lange im Exil und fort und weg und nicht mehr da war, mein guter Kamerad... Heute war es ok, daß er mich besuchte, um nicht zu sagen, daß es mir gelegen kam... Ein P.- Besuch war ohnehin überfällig, also, warum nicht heute, wo mein Bewusstsein sowieso nur teilweise hier ist und teilweise – zu großen Teilen – in absurden Welten des Pochens und der Hitze, des Gefühls, zerfetzt zu werden, in Fragmenten, silbern und bunt schillernden Fetzen meiner Traumvisionen? So traf es sich einmal gut. Ich gab hier Feuer, rückte da zurück, und wieder ist es einmal ein treffendes Gleichnis meines alten Freundes und Dichterfürsten Charles B., der „ von lustlosen Zügen und Gegenzügen“ spricht. Irgendwann war auch das vorbei und ich war so müde wie zuvor. Auch an meinen Schmerzen hatte es nichts verändert. P. macht halt in Fassaden, der alte Angeber! Er ist ein sympathischer, kleiner Hochstapler, der augenzwinkernd zugibt, dass er auch keine blasse Ahnung hat, und, – wie alles andere – genauso unterschiedslos und unersetzlich einzigartig – einfach ein Ausdruck seines natürlichen Lebens, seines Seins ist! - Wenn auch ein manchmal wirklich nervenaufreibender! - Mein kleiner Meerrettich!
Ja, in meiner Nacht ging es hoch her, als wir – unseren kürzlich aufgestellten Rekord abermals brechend – noch früher zu Bett gingen und ich alsbald in wilde und absurde Traumgeschichten glitt. Es war so eine Art Photoshop-Welt mit Ebenen und Transparenz und ganz-ganz viel Sonnenlicht, und Silberfolie und halb verhungerten Hanfpflanzen und nackten Yoga-Meisterinnen (kein sehr erbauender Anblick, diese Knochengestelle mit ohne Titten) und engen, aber freundlichen Treppen und bunten, oft tiefblauen Wänden und Leuten, die ebenso wenig Plan zu haben schienen wie ich und wie wild gewordene Ameisen durcheinander wuselten, und dann blickte ich für einen Moment durch, wusste wieder, wohin ich zur Arbeit, wann zur Prüfung, wo ich einziehen würde, wo man gut und günstig zu Abend essen kann, welcher Dealer nicht zu arg streckt und wann man ihn wo erreicht, wann meine Lieblingsnutte Geburtstag hat und so weiter und so fort, das Sammelsurium eben, das man als kleiner Angestellter so braucht, um durch die Welt zu kommen..., dann, es ging Schlag auf Schlag, war alles wieder weg und ich glaubte mit selbst nicht mehr die Story vom „kleinen Angestellten“..., - statt dessen zweifelte ich ernsthaft daran, daß ich überhaupt existiere..., es ging mir so..., etwa in die Richtung, wie das Mädchen in „Million Dollar Hotel“, denn ich war eine Vorstellung, ein Plan, ein Projekt, von dem es nicht sicher war, ob man es je verwirklicht. Anstrengende Sache, good hearts, ihr Lieben!
Das alles kommt von meiner fatale Neigung zu Arschloch-Identitätsspuren. Wenn es einen Planeten der Arschlöcher gibt – und in unserer Identitätsspur spricht einiges dafür, wenn wir ehrlich sind – bin ich vermutlich der König dort! Ich meine, ich war auch diesmal nicht böse, so als kleiner Angestellter, sondern eher unauffällig, still, introvertiert, wie ein Serienmörder bei der Verpuppung, nur, daß ich keiner war und nie einer werden würde... Ich war tatsächlich so drauf, dass ich der älteren Lady, der Nachbarin, GERNE die Einkäufe hoch trug und so weiter... Mir genügte das, was ich hatte, ich strebte nicht einmal nach mehr. Ernsthaft! Ein bisschen Dope, ein Trip dann und wann, ein bisschen Sex hier und da bei einer netten Nutte, und sich nicht den Arsch aufreißen und niemand den Arsch küssen, sondern einfach nur mitlaufen und unbeachtet bleiben, so hieß es in dieser Identitätsspur für mich, das war meine Devise! Naja, dann mischte sich alles wieder, wie in einem riesigen Mixer, kam es mir vor, und die Dinge gerieten nicht nur durcheinander, sondern ineinander, in ein intensives Miteinander, ähnlich einer Legierung... Ab und an gab es auch Auftritte von „Gaststars“ wie meiner hiesigen Mutter, der Zwiebelbäuerin und meinem Vater, dem enteigneten bulgarischen Großgrundbesetzer, doch ich hatte ehrlich gesagt nicht genug gute Laune, um diese Leute..., nein, ich meine, dies Typen, diese bizarren, aus dem kosmischen Irrenhaus entsprungenen Gestalten, heute Nacht in meiner Traumwelt zu dulden! Ich erinnere mich, herum geschweift zu sein, mich darüber amüsiert zu haben, immer wieder Elemente aus „sich wiederholenden Träumen meinerseits“, also, nennen wir es beim Namen, eigenen Identitätsspuren, zu entdecken und sozusagen „mit ihnen Kontakt zu machen( ja, yes, ring a bell? - Ja, mit meinen Siddhis! - Endlich durften die auch mal etwas leisten!) Ich „berührte“ also energetisch diese Elemente, das waren auch große Sachen, zum Beispiel einmal ein Bahnhof, auf dem ich oft herumlungere, weil..., lustig aber wahr, ich in diesem Falle auf einer relativ instabilen Identitätsspur bin, die nicht sehr „klebt, klebrig, anziehend“ ist, und ich oft vergesse, wer oder was ich bin und herumirre und versuche, mich durch die Örtlichkeiten wieder „zu erinnern“ was überhaupt los ist, wer ich bin, was das alles also soll (gute Frage, btw) und so weiter und dann wieder in eine andere Identitätsspur hereinrutsche und, je nachdem, wie viel Gravitation dort gegeben ist, dort bleibe, oder weiter reise, oder zurück, oder in die Arschmöse eines Kamels oder die einer Ameise gerate, wo es dem vernehmen nach auch nicht so übel sein soll, und das Sein do seinen Lauf nimmt und das alles, ihr wisst schon, good hearts, ihr Lieben! Seid nicht so zimperlich und prätentiös heute, denn meine Laune (ein launischer Erleuchteter – OMG – what a Shame!) ist nur unwesentlich besser als mein körperliches Befinden, und das ist heute seit dem erwachen, nein vorher schon, UNTERIRDISCH!
Dieses Herumreisen gefällt mir nicht besonders. Nicht wirklich. Ich sehe es dennoch relativ gern, und erlebe es ebenso bereitwillig (beide Wahrnehmungspositionen, dissoziiert und assoziiert), eine Zeit der „kleine Angestellte“ zu sein! Das plätschert so dahin dann, bis es mir irgendwann langweilig wird, und ich mich nach anderen Möglichkeiten umzusehen beginne. Wenn „die Reise losgeht“, ist es, wie in anderen meiner Identitätsspuren beim Sterben. Es „zieht an“, wie der Speed in „Berliner Weißen mit Schuss“-LSD-Trips vor so vielen Jahren...., ich lass die Zahl besser weg..., ja da ist so ein starkes Beschleunigungsgefühl, daß ich meine, jetzt aus dem Sessel, aus diesem Körper, aus dieser Welt gerissen und weggeschleudert zu werden mit Mach 5 oder 10 oder 100.000, dann verschwimmt alles zu einem Milchsuppe-Strudel, in dessen Mittelpunkt ich hinein rase. So-was alles. Das Phänomen erinnert mich an Richard, einen genialen Fettsack, dem ich mit meinen Lizenzgebühren so manches finanzierte, was es aber wert war, denn der Typ ist ehrlich lustig und genial und den guten Seiten des Lebens gegenüber mehr als aufgeschlossen, genau wie ich; nun ja, also, einer seiner Sprüche war immer der: „Hitting him with this kind of change!“, was er im psychotherapeutischen Kontext meinte, sich aber beim Üben auch so anfühlte, wie meine Reisen oder meine Tode. Ihr versteht das schwer? Na, dann macht mal so was wie die NLP – Swish – Technik (Google bringt über 4.000 Hits, also)...! Aber das alles war einmal und ich denke, ich bin zwischenzeitlich oft genug gestorben und habe beim Sterben zugesehen. Ernsthaft.
Fassen wir zusammen: Ich hatte mir viel vorgenommen; besonders für unsere Erleuchtungssite www.g-cook.com, doch erreichte ich...., bei Licht besehen, so gut wie nichts! Wir versuchten alles gegen meine Schmerzen, von Radfahren bis einmassieren von Franzbranntwein, Schmerzmitteln en masse, und so weiter und so fort... Schade, ich hätte so gerne den den aktuellen Blog in deutscher Sprache aufgebaut und hochgeladen; doch das, was ich „produzierte“ in meinem Schmerzwahn, waren mehr Fehler als alles andere..., Shit! Schmerzen sind manchmal auch zielführend, wusstet ihr das good hearts, ihr Lieben? - Doch, im Ernst! Der von mir hoch geschätzte Thomas d. Q. begegnete, angetrieben von den Qualen starker Schmerzen, dem Opium, und damit seiner größten Geliebten für eine Lebensspanne. Was sie mir bringen, meine irrsinnigen Schmerzen? Widerstand. „Widerstand“ lautet das Wort, das mir dazu einfällt. So etwas wie „elementarer Widerstand“. Elementar deshalb, weil außer Schmerzfreiheit nichts mehr übrig ist, was ich nicht frei und seiner Wege gehen ließ. Kein Begehren. Kein Verlangen. Glaubt mir, good hearts, ihr Lieben, daß ich mir nicht mehr einbilde „es weit gebracht“ zu haben und wie ihr verstehe, daß das Loslassen nur zwangsläufig und daher auch loszulassen ist... Und damit sind wir auch bei der Beantwortung meiner täglichen Frage, was heute an meiner Erleuchtung am Schönsten ist! - Dass sie verhindert, daß ich die Schmerzzustände als „normal“ einordne und damit dauerhaft akzeptiere! Ein – wenn auch kleiner – für mich doch sehr wichtiger Unterschied! Erleuchtet sein bedeutet ganz konkret heute für mich, daß dieser Moment der Veränderung noch immer und für immer alles überstrahlt, wie weit ich auch – notgedrungen – folgen muß in die Tiefen und Abgründe des Leidens. Klingt nach Selbstmitleid, ich weiß; ist jedoch nur ein Stück Bestandsaufnahme. Wir, wir alle, die wir uns hierher, in diese Identitätsspur gebeamt haben, sind schon auf Haufen handverlesener Irrer, irrer Abenteurer!
Ok, ihr Lieben, das wars von cozyP für heute. Ein Haufen Bullshit ohne große Erfolgsmeldungen, wobei einige (unter anderem ein Koch und sehr speziell Erleuchteter, den ich sehr schätze) die Meinung vertreten, daß das alles insgesamt und im Ganzen sei, ich jedoch auf dem Standpunkt stehe, daß das eine einseitige und für meinen Geschmack weitaus „zu physische“ Sichtweise ist! Natürlich sind wir häufig frustriert, solange wir Körper bewohnen! - Ohne diese Downside wären all die Upsides, die zu genießen wir uns auch absolut nicht zu schade sind - undenkbar und nicht möglich! Und natürlich schreit unser Fleisch permanent nach seinem Recht, nach seinen „Ansprüchen“ und so weiter und so fort..., doch..., tut es das nicht immer, wie viel oder welche Qualitäten wir ihm auch geben, was immer wir offerieren? - Eine der Lehren aus diesem Irrenhaus, in das freiwillig zu begeben wir verrückter Weise den Mut aufbrachten, besteht doch genau darin, daß Up- und Downside verbunden sind und bleiben..., denkt nur an die Partikel Paare, die – wie weit man sie örtlich auch trennt – immer zeitgleich das Gleiche veranstalten..., alles klar? Ich bin sehr erschöpft und mag jetzt nicht von Bell und Einstein und Rosen anfangen, nicht ewig die gleiche Heisenberg – Geschichten, doch..., Hand aufs Herz, good hearts, ihr Lieben..., was trieb uns her?
Mit dieser – möglicherweise bangen – Frage lasse ich euch allein – nein, das tun wir natürlich nie, merkt Suzuki an – wünschen wir euch einen ganz hervorragenden , einen betäubend ekstatischen und selbstverständlich schmerzfreien Abend, und eine – alle denkbaren Erwartungen übertreffende – Nacht, good hearts, ihr Lieben!
!LOVE!
cozyP
Hier dann auch eure Gutenachtgeschichte! Auf geht’s „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz!“
Have fun!
[KING.exe{cutable}] König ausführbar möglich zu zerschneiden
Mit dem Rücken an die Tür, eingepasst in den Rundbogen der Kirche, einer abgerundeten Tür, die abgeschlossen direkt zum Altar führt, ist der Stein und das Holz meine Aufmerksamkeit, der Ort, von dem ich die Welt betrachte,
richtig. richtig.
Ohne Macht, die Welt draußen in diesem Augenblick jemals zu erreichen, verstehe ich, was etwas wert ist; und was nicht;
Leben.
Aaron pflegt diesen Umgang nicht. Das Ersticken ist ihm lieber als das Gewirr der verschiedenen Sprachen, die Buntheit der Eindrücke, die keine Chance zur Entfaltung haben auf diesen Wegen dämonisch uneins und doch synchronisiert im Kreis und wieder im Kreis, den getuschelten Unterhaltungen, den hasserfüllten Blicken, den Profilierungsversuchen derer, die noch Hoffnung haben, ihren Druck irgendwie loszuwerden.
Das Tier ist gegangen. Man ließ es gehen. Und es will vergessen. Ängstlich, dass Aarons Ruf es doch noch erreicht, meint es Momente essen zu können.
Wie Rauschgift. Nur..., es ist und bleibt so: es wirkt nichts. Keine Dämmerung, keine Betäubung. Nichts.
Aarons Unsterblichkeit bedrückt das Tier. Wahrscheinlich, so wägt es ab, könnte Aaron den Tod des Tiers überleben und seine Seele einfangen. Unbestreitbares Recht könnte es so fügen, dass das Morden irgendwann beginnt auch nach dem Tod; dass Ursache nicht länger ein blinder Druck, aufwendig gefangengehalten im tiefgekühlten Kessel bleibt....
Heißes Blut und das Folgen des Körpers, das Einstimmen in den dauernden Schrei tief innen, geführt vom goldenen Zepter des Rechts, dem silbernen Dolch genannt „SEIN“; ebenso wahllos, irrsinnig und unberechenbar wie der Abschaum, der ihn schuf.
Den Kreis zu schliessen.
Aaron verneint. Ein angestrengter Blick nach weit oben, in die linke Ecke der Möglichkeiten des An – und Verkaufs unerreichbarer Stille sagt nichts, nur weiß und blau, dass es Wolkenhimmel gibt.
Das Tier möchte ihn fressen; allen Himmel, alle Wolken zerfetzen; Herunterschlingen und zurückkehren zu Aarons Füssen. Lob erwartend.
Dass es vorbei sein möge.
10 Minuten an einem Sommerabend. Der ganze Tanz der Teufel steht bevor.
In einem dieser Augenblicke könnte Aaron seine Meinung ändern, fürchtet das Tier.
Den Weg, seinen Augen ein durchsichtiges Lächeln mitzugeben, haben beide heute erlernt.
Wenn es gelänge, bedeutungslose Freude zu teilen?
Einig darin, dass Bedeutung nicht möglich ist, ohne sie mit Blut aufzukochen in dieser Welt, ist es der Bruchteil eines gemeinsamen Rückens, der die Rundbogentür berührt, die verschlossen den Weg zum Altar weist, der Ausgangspunkt entschiedener Ablehnung des sich aufdrängenden Verstehens.
In Länge, Breite und Höhe des Planeten eine Partikel, messbar in Länge, Breite und Höhe des Gefängnisses, darin ein Körnchen, bestimmt durch Länge, Breite und Höhe des Hofes für die Gefangenen, darin ein Nichts, in einem Schädel dümpelnd, in Flüssigkeit schwabbelnd und grau, lang, breit, hoch, mit einem spezifischen Gewicht. Dort Bedeutung?
Bedeutungslose, aber gemeinsame Freude, diese Einigkeit.
„High 5“ darauf, es zu unterlassen, „Down 5“ für die Gewissheit um die Bananenschalen der täglichen Eitelkeiten, und wie herrlich man doch auf dem Arsch landet.
Freunde?
Gute Bekannte. Kriegskameraden. Man hatte sie einander vorgestellt.
ER selbst. Der größte, fein sinnigste und effektivste Serienkiller überhaupt,
„Mister Macht – in – Menschenhänden“.
Der KING.
Niemals verurteilt, unerreicht und perfekt aktualisiert. In Echtzeit natürlich.
Der KING.
Gut verteilt, so dass in jeder Ader ein wenig von ihm pocht. Früher einmal, vor Zeiten und Zeiten, mag es noch lauernd gewesen sein, wie der KING da wartete.
Heute ist der Nachwuchs gesichert.
Unentdeckt. Unerkannt.
Eine Menge „Un“ beansprucht der KING für sich.
Wer die offizielle Fraktion nicht mag, darf sich als Bediensteter seiner unzähligen Geschäftsstellen austoben. Militärs, Sekten, Parteien, Beamte, Angestellte, oder einfach der nette Typ von nebenan, der seiner dreijährigen Tochter die Fotze aufmacht mit einem Schraubenzieher, während seine Frau, sozial angepasst, unauffällig, eine ganz stinknormale Angestellte im mittleren Dienst, das Ganze filmt und sie einen geilen Fick darauf haben. - Ist das nicht der Typ, der da lachend steht und mit einem anderen Kinderficker scherzt? – SO nahe? – SO geschützt?
Bedeutungslos! – Lautsprecher - Synapsen müsste man haben!
„Ach ja? Ist dem denn so? Tatsächlich?“
Aaron und das Tier sind sich einig. Zerfetzen ist zu wenig.
Deswegen wahrscheinlich die vorzeitige Entlassung.
Bedeutungslos! – Nein, sonst würde es noch nicht so wehtun. Unisono.
10 Minuten mit dem Typ alleine, wünscht sich das Tier.
10 Minuten zu viel, urteilt Aaron.
Wird der KING bedeutungslos, wenn man ihn vergisst?
Aaron weiß das nicht. Nur sein Körper schüttelt sich, um das abzuwerfen.
Das Tier ist heiß, Kraft fließt durch seine Muskeln, es spürt seine Krallen und weiß, dass es keine Grenze gibt, sobald man ihm nur einmal Blut, nur einmal Fleisch gibt. Jetzt wünscht es sich Aarons Befehl herbei. Es ist bereit.
Es spürt das beste seiner Gefühle.
Nie wird der KING sterben und nichts tut ihm weh. Vergessen wie Bewusstsein, mutiert aus der Perversion sich im Urschlamm gegenseitig killender Amöben, zerbrochen an der Zweiheit alles Geschaffenen, ist der KING nicht aufzuhalten. Nie und niemals auszuschließen.
Das Tier möchte ihn fressen.
Aaron lacht. Ja, das würde dem KING gefallen.
Das Tier möchte ihn nicht mehr fressen.
Das war das heutige – ich gebe es zu „etwas merkwürdige“ - Betthupferl-Stückchen, gefüllt wie immer mir Kopy Luwaak Kack-Kaqck aus „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz!“
Dienstag, 29. Juli 2014
Äpfel und Ziegen stehen uns zur Seite. Ohne sie wären wir tot. Wir werden trotzdem versuchen zu vermeiden. Wir werden nicht drum herum reden, sondern dazu stehen. Wir werden heute versuchen zu vermeiden. Wir werden heute nicht viel von heute sprechen. Es wäre nur eine Schilderung unerträglicher Schmerzen. Und deren Überwindung. Und dem besiegt werden davon. Und von deren Überwindung. Und so weiter. Und so fort. Ein Tagewerk, ein verficktes! Alles das kennen wir nun gut genug. Und besser. Aus den vergangenen, lasst mich nachsehen..., 228 Tagen bloggen..., wow, wie die Zeit vergeht!
fahfahrian, 18:22h
Was gibt es dann zu besprechen, wenn nicht das heute Geschehene? - Mir geht oft durch den Kopf, wie sehr der elektronische Übersetzer unsere Texte doch regelrecht zerfetzt..., und ich kann mir kaum vorstellen, was am Ende, in der Zielsprache verbleibt noch, vom ursprünglich Gesagten. Suzuki findet das ziemlich cool und passend, weil hierdurch auch zugleich mein Pathos und viel von den gefühlsbedingten (klingt wie Kondom-Werbung, oder) Anteilen ausgeschieden werden, meint er... „Ausgeschieden“, naja, auch ein schöner Name!
Heute kommt nicht viel, good hearts, ihr Lieben, denn ich bin ehrlich erledigt! Neben dem schieren Durchhalten stand heute ein enorm wichtiger Termin außerhalb an. Dank der vielen Hilfe (vielen-vielen Dank an alle Äpfel und Ziegen auch von hier aus!) lief alles super und anstandslos, doch kostete es einfach jede Partikel Kraft.., und einiges mehr...
Auch Hölle in der Nacht, meiner Nacht voller ausgesprochen gemeiner Identitätsspuren mit viel Arschloch-Identitäten meinerseits und Ärger und Auseinandersetzungen und bla-bla-bla..., ihr könnt euch den Rest denken, oder? Mir ging es wie einem 100jährigen Mann, dessen Geschichte ich letztens sah: Jeder, aber auch wirklich jeder schrie mich verdammt nochmal an! - Und sie alle hatten das Recht dazu, denn ich wiederum hatte es in jeder einzelnen Situation vermasselt und verschissen regelrecht! So ging das weiter und weiter, ohne Ende. Ich war einfach immer der Arsch, immer der Schuldige, immer das Schwein..., bis lange danach, als ich die Schnauze so richtig voll davon hatte..., aber auch da gab es noch neue Storys mit neuen armen Unschuldigen, denen ich Gott-weiß-was angetan hatte! Und direkt nach dem Aufstehen Schmerz. Volle Kanne. Ansatzlos sofort auf 100% und darüber hinaus. Ok.
Als ich so auf meinem treuen Sofa saß, mit den Nachbeben meiner Spurwechsel in meiner Birne und den sich aufbauenden Schmerzwellen im Körper..., ja, ich war wenig motiviert, irgend etwas zu beginnen. Meine Erleuchtung? Meine Siddhis? Was nützte mir das alles jetzt? War ich nicht, bin ich nicht ein einfaches armes Arschloch wie alle anderen?Oh ja, ja Sir, und doch nicht! Ich meine, die Nacht prügelt die Scheiße aus dem wehrloseren Schlafbewusstsein und der Tag gibt dir den Rest mit glühenden Kneifzangen überall in deinem Körper..., aber, was dich vom Rest der Arschlöcher unterscheidet, ist einfach die Tatsache, daß du das Licht nicht nur gesehen, sondern verdammt nochmal gespürt hast! Und diese Sicherheit, dieses Fallnetz, das kann dir keiner nehmen! - So einfach ist das! - Deine Schmerzen werden nicht weniger dadurch, vielleicht ist es eher umgekehrt und durch das, was die Tolteken „Das Entfachen der Aufmerksamkeit“ nannten, bist du um vieles empfänglicher – und somit auch empfindlicher als zuvor. Du bist wacher und irgendwie realistischer, ja realistischer, wenn du einen Blister Schmerzmittel schluckst, weißt du um die Wahrscheinlichkeiten, die sich um deinen Magen und die karge Hoffnung auf etwas Betäubung drehen..., aber, Shit, du lachst! - Und das, dein Lachen, das meinst du im ernst! - Auch wenn dich die nächste Schmerzwelle „wieder dahinrafft“ und du innerlich“weinst wie ein Mädchen“. Also, good hearts, ihr Lieben, ihr kennt mein Spielchen..., die tägliche Beantwortung der Frage: „Was ist heute das Schönste an deiner Erleuchtung?“ - Heute ist es die Distanz, die jetzt einfach gegeben, einfach vorhanden ist, und die sich wunderlicher Weise auf „mich und mich“ bezieht. Ich stehe meinen Leiden gegenüber wie ein sehr waches und mündiges Opfer einem Serienmörder, der sein Ding durchzieht: Ich habe keinen Zweifel, daß mein Opponent nicht bis zum Äußersten geht und mich sehr wahrscheinlich auch noch hier und da überrascht, was mehr Schmerz als augenblicklich vorstellbar bedeuten mag. Allerdings verstehe ich auch, daß ich es bin, der meinen scheinbaren Antagonisten benutzt, um – oberflächlich gesagt - „Dinge zu lernen“, oder – mit etwas mehr Tiefenstruktur – meine energetische Konfiguration nachhaltig zu ändern. Aua-aua tut uns weh, ihr Kindlein! - Und genauso mir! - Doch wollen wir nicht dem Irrtum verfallen, jemand oder etwas anderes täte uns all dies an! Der glühende Schwanz, der mit den Widerhaken, mit dem wir die Arschmöse unserer Seele bearbeiten, er ist, like it or not, der höchst eigene!
So von mir selbst gepimpert betrat ich das Heute. Natürlich erledigte ich meine Pflichten, doch mehr aus dem Grunde, daß mir nichts anderes übrig blieb, als daß ich tapfer gewesen wäre...
Alles ging Gott-sei-Dank gut und lief bestens, doch das sagte ich bereit, nicht?
Da gestern das Internet permanent stehen blieb, oder war es die gute Oma Maya, unsere betagte Computer-Dame..., gleich, aus welchem Grunde, es war einfach nicht möglich, die internationalen Blogs abzuschicken..., also versuchte ich es heute wieder. Obwohl ich nicht alles mit bekam, denke ich, es wird draußen sein. Sonst tat ich nur das Dringlichste. Meine Pflichten eben. Arbeit an unserer Site war nicht drin. Ich traute mir selbst zu wenig. Kaum hacke ich eine Stunde schmerzbedingt unkonzentriert herum, habe ich einen Tag lang nachzubessern, weil ich so viele Bugs produzierte... Es war auch wenig Zeit, weil ich in die Stadt mußte und der Termin Zeit in Anspruch nahm und so weiter und so fort.
Ok. Nun stehen wir am Ende eines – gemessen am Schmerzaufkommen – lehrreichen Tages, in mehr Hoffnung als Gewissheit, auch tatsächlich etwas kapiert zu haben, good hearts, ihr Lieben!
Ich mag jetzt auch nicht mehr plaudern, sondern suche euch meine Affengeschichte raus, die euch heute zur Guten Nacht geleiten soll.
Das wars! Dass ich euch nur das Beste wünsche, ist eh klar! - Seid euch unserer (La Madre, Suzuki, Fathers Father, meine Wenigkeit und die der vielen-vielen Ungenannten Nichtphysischen) Liebe gewiss, denn nichts ist sicherer!
Ich geh jetzt die Affen suchen!
Gefunden! Have fun!
es aej si - The Stoned Ape Company
fahfahrian, 18:01h
„Stille in Harrolds?“
„Was?“
„Stille in Harrolds! So als Frage. Mit Fragezeichen, Pfeife!“
„Was?“
„So beginnt die Geschichte. Mit dieser Frage. Hör einfach zu, Cherry, ok?“
„Ok, Jerry!“
„Kannst anfangen, Jerry! Ist doch logisch, dass da jemand gefragt hat, ob es im Kaufhaus still ist!“
„Schau, Cherry, der Jerrie hat das verstanden...“
„Klar doch, Jerry. Leg los!“
„Aber Cherry muss das auch kapieren...“
„Hab ich doch! Hab ich doch! Könntest du jetzt bitte anfangen, Jerry?“
„Ok, dann noch mal vom Anfang. Also, ich lese jetzt vor. Zum letzten mal. Konzentriert euch!“
„Kaum zu glauben...“
„Wegen einem Wort macht der so ein Geschiss!“
„Schnauze, Cherry! Klappe halten, Jerrie! Jetzt geht es los!“
(Brummel)
(Grunz)
!!Die Geschichte in Ihrer vollen Länge ging in Rauch auf!!
„Na, was haltet ihr davon? Ist das eine Batanane?“
„Blöde Geschichte!“
„Langweilig! Langweilig und absehbar, wenn du mich fragst, Jerry!“
„Ist doch wahr. Das gibt wieder so ne Sex-Kiste, oder Jerry?“
„Was hast du gegen Sex, Cherry?“
„Nur weil ich ein Affe bin, heisst das noch lange nicht...“
„Ich bin auch ein Affe! Und ich Affe habe das geschrieben, diese affenscharfe Story! Für jeden, der nicht so krankhaft prüde ist, wie du, Cherry, ist das erstklassiger Stoff! 1st Quality! Eine Super-Batanane! Was sagst du, Jerrie?“
„Jetzt...“
„Ja, Qual – E – T ! Ausserirdischer Sado-Maso-Scheiss!“
„Sei mal still, Cherry und lass mich was sagen. Und du, Jerry, mach mal langsam. Erst mal sind wir alle Wix-Affen, also braucht sich wegen Sex keiner auf den Schlips getreten zu fühlen...“
„Das ist politisch nicht korrekt, Jerrie!“
„Und wenn er sonst nur Scheisse labert, da hat er recht, Mann!“
„Dürfte ich auch mal zu Ende reden, ihr hohen Herren?“
„Aber nicht so!“
„Wix-Affen wollen wir nicht mehr hören!“
„Ok-ok. Unsere Abstammung geht auf direkter Linie zu John, dem grossen Mastur-Makaken zurück. So weit korrekt, die Herren?“
„Schon besser!“
„Klingt doch gleich ganz anders als Wix-Affe!“
„Schön, dass ihr zufrieden seid. Kann mir jemand sagen, was von unserem Urvater John überliefert ist? Vielleicht du, Jerry?“
„127 Mal am Tag.“
„127 Mal was?“
„Gewixt.“
„Aha! Hast du das gehört, Cherry? Jerry sagte das W-Wort!“
„Na und? Das ist Geschichte. Wir sind heute weiter. Nicht mehr so wild, eben kultivierter, ruhiger...“
„Ja, wir lassen die Sachen langsam angehen. Cool, verstehst du, Jerrie, cool!“
„So cool, dass du jetzt schon wieder deinen Stecken schüttelst?“
„Würg die Gürk, wie der Türke sagt...“
„Das ist politisch nicht korrekt!“
„Cherry!“
„Jerry!“
„Jerrie!“
(uni sono) „Was?“
“ICH BIN DIE STIMME VON JOHN MASTURMAK, DEM KÖNIG DER BERGE, HERRN DER TÄLER, BEHERRSCHER DER ENDGÜLTIGEN BATANANE!“
„Und?“
„Macht der ein Fass auf!“
„Schön für dich, Alter!“
“ICH BIN DIE STIMME VON JOHN MASTURMAK, DEM KÖNIG DER BERGE, HERRN DER TÄLER, BEHERRSCHER DER ENDGÜLTIGEN BATANANE!“
„Du bist die, mit dem Sprung in der Platte, hä?“
„Du wiederholst dich!“
„Schön für dich, Alter!“
“ICH BIN DIE STIMME VON JOHN MASTURMAK, DEM KÖNIG DER BERGE, HERRN DER TÄLER, BEHERRSCHER DER ENDGÜLTIGEN BATANANE!“
„Och nööö!“
„Mach so was nicht!“
„Schön für dich, Alter!“
„BATANANE ENDGÜLTIGEN DER BEHERRSCHER TÄLER DER HERRN BERGE DER KÖNIG DEM MASTURMAK JOHN VON STIMME DIE ICH BIN!“
„Was will der göttliche Dröhner, Jerry?“
„Frag mich was leichteres, Cherry!“
„Schön für dich, Alter!“
(John SCHWEIGT – Er onaniert still, was die anderen nicht wissen.)
„Und was ist jetzt?“
„Der sagt nix mehr!“
„Haben wir den beleidigt?“
„Verdammt, mach was Uralt-Affe! Die Ruhe drückt mir die Ohren raus!“
„Wix-Affe! Wix-Affe! Wix-Affe!“
„Cherry!“
„Cherry!“
„’Tschuldigung, ich dachte nur, das hilft...“
„Spastiker!“
„Affenarsch!“
„Fotzenjodler!“
„Also das, das geht jetzt zu weit!“
„Ok, ich nehms zurück! Entschuldigung, Cherry.“
„Ist schon gut.“
(John KOMMT zu schnell und VERSCHWINDET vor lauter Schreck) Der Vakuum-Knall wirft alle auf den Arsch.
„Äh?“
„Um was geht’s jetzt?“
„Da war so n Affengott oder so was.“
„Echt jetzt? Affengott? Der war hier?“
„Nicht so richtig.., denk ich. Aber irgendwie doch...“
„Abgefahren.“
„Kannst du laut sagen.“
„Und können wir...“
„Oder ham wir noch was zum rauchen?“
„Hilft das gegen Affen?“
„Bestimmt nicht.“
„Ich dreh uns was.“
„Gute Idee.“
„Cool!“
„Da war doch was mit einem Buch?“
„Jetzt, wo du das sagst...“
„Da waren auch Affen...“
„Shit! Heilige Scheisse.., genau! Der Buchladen...“
„Verdammt...“
„Was haben wir da gesucht?“
„Bücher vermutlich?“
„Dumme Sau!“
„Haha! Ich weiss ehrlich nicht. Selbst wenn ich könnte. Pffffffffft! Ich müsste ganz bestimmt nicht. Versteht ihr?“
„Was? Gib den Joint rüber. Du hast echt genug.“
„Hahahahaha! Wenn ich..., pfffffffft, lesen müsste, dann könnte ich nicht, weil die Buchstaben gähnen und nicht stillhalten, verstehst du? Die machen den Mund auf und dann kommt dieser Nebel raus und das warme Wasser läuft über die Seiten.., dann schwupp-wupp, strecken sie sich aus und schwimmen weg wie Wasserschlangen, pfffffffft. Die gehen dann irgendwohin, die Buchstabenfäden, so nach oben links.., dann sind sie weg, hähähähähä!“
„Krieg dich wieder ein und gib uns auch was zu rauchen. Danke. Pfffffffft! Bow-wow-wow, das geht rein! Pfffffffft! Bow-wow-wow! Das glaub ich jetzt nicht, aber.., - Sajonara! Begrüssen machen glücklich in die himmlische Zeit! – sagt so ein kleiner gelber Typ in meinem Kopf. So ein Japaner... Nimm du das Zeug, Cherry. Das knallt!“
„Pfffffffffft, danke! Ohhhhh!“
„Alles klar?“
„There were seven Spanish Batananas,
at the altar of the sun…”
“Kenn ich, den Schmalz!”
“…they were prayin' for the apes,
in the valley of the gun.”
“Hahahaha! Schon wieder Affen! Hahahaha!“
“Nix mit Affen!
If they take me back to the bookstore,
they won't take me back a-live.”
“Buchladen.., genau.., gefährlich-gefährlich, das Ding! Hahahaha!“
“And seven spanish Batananas, took a-nother Batanana home.”
“Mach weiter!”
“Yo, den Refrain!”
„KOMMT GUT!“ (sogar John ist begeistert)
„There were seven Spanish Batananas,
at the altar of the sun,
they were prayin' for the apes,
in the valley of the gun.”
“Ich liebe die Scheisse!”
„Nur etwas sentimental.“
SCHLUCHZ!
“I gu magaggel maggel!”
“Jetzt wird’s spannend!”
„High Noon!“
„MAHLZEIT!“
“And seven spanish Batananas, took a-nother Batanana home.
There were seven Spanish Batananas!”
“Ape-Ape! – Hurra!”
“Ape-Ape! – Hurra!”
« APE-APE ! – HURRA ! »
“JERRY!”
“JERRIE!”
“CHERRY!”
(uni sono) “Was?”
“ICH BIN WEG!” (das Vakuum wirft alle auf den Arsch)
„Was ich noch erzählen wollte...“
„Schon wieder so eine Scheiss-Geschichte?“
„Nööö, die ist vom Abnehmen...“
„Gewichtsreduktion?“
„Die kenn ich schon!“
„Was für ein Hohn!“
„Leck doch mein Melanom!“
„Oben auf dem Kölner-Dom!“
„Chromosom!“
„Abombentom!“
„Verlierst du endlich dein Gewicht...“
„Geht dir auf ein Licht...“
„Bist nicht mehr länger ein Wicht...“
„Keine Angst vor Gicht...“
„Schnauze-Scchnauze-Schnauze! – Sonst gibt’s was auf die Plauze!“
„Ok.“
„Verpfeif dich doch!“
„Da war also dieser Mann.“
„Und der war fett?“
„Ist ja ganz was neues...“
„Klar war der fett. Ich meine, warum sonst sollte er abnehmen wollen?“
„Könnte was an der Waffel haben? So in Richtung geisteskrank.“
„Ja, könnte sein, dass er nicht ganz dicht ist. Aber DER war ok im Kopf. Nur fett. Sehr fett halt. Und da hat er sich überlegt...“
„Fette können denken?“
„Schnauze jetzt! Da hat er sich überlegt, wie er sich selbst verarschen kann, weil er sich ja sowieso verarscht mit dem Fett und so. Und...“
„Was?“
„Zum Fickscheissarschdreck?“
„So was auch. Lasst mich doch mal ausreden, dann versteht ihr das gleich. Als er abnehmen wollte, konnte er das nicht, weil er sich immer selbst verarschte. Da bekam er Hunger, unwiderstehliches Verlangen auf Süssigkeiten, fühlte sich elend, konnte seine Diät nicht einhalten, keinen Sport machen, nichts!“
„Aha!“
„Klar!“
„Sag ich doch! Nach der 253ten Diät etwa, oder 112tausendsten, ging ihm langsam ein Licht auf!“
„Und das Licht sagte?“
„Mit klarer Stimme sprach das Licht ganz oben, als wäre es an der Innenseite seiner Schädeldecke angeschraubt, dass er – wenn er weiss, dass er sich sowieso verarscht - , sich doch SO verarschen soll, dass er dabei Gewicht verliert.“
„Jetzt...“
„Genau!“
„Hu-hu-hu-hu!“ (Schluchz)
„Warum fängst du jetzt an zu weinen?“
„Weil, bu-hu-hu, der bestimmt trainiert, und das so schmerzhaft ist!“
„Was?“
„Ja! Ja-ja, bu-hu, ganz bestimmt verliebt er sich in eine Eisenstange, so eine sexy glänzende, verchromte, und dann will er ihr nahe sein und pfählt sich selbst...“
„Ganz langsam und grauenhaft...“
„Weil das zuerst niemand merkt...“
„Und das Eisen vom Arsch hoch wandert...“
„Bis er erstickt!“
„Ja, krepiert!“
„Seine letzten Worte...“
„TIEF GENUGKRRRRRGGGHHHH!“
(Kreisch/Lach – total Ape-mässig und dreistimmig)
„Ich piss mich an!“
„Ich wird nicht mehr!“
„HAHAHAHAHAHAHAHA! – Dann kommt der grosse Elektro-Schmecktro-Magneto-Superhero! – Und saugt die Scheisse aus dem Kopf!“
„Zwangsbelüftung für die Birne!“
„Bringt die Kühle an die Hirne!“
„Aber.., aber abgenommen hat er dann nicht! Oder doch?“
„Naja, so’n bisschen Flüssigkeit, ein paar Fetzen Hirn und etwas Schädeldecke...“
„Könnte schon sein.“
„Wollt ihr jetzt vielleicht endlich meine Scheiss-Geschichte hören?“
„Eigentlich ein.“
„Kommt mir nicht so wichtig vor.“
„Fehlt irgendwie der transzendentale Faktor, wenn du verstehst...“
„Verstehst du’s denn?“
„Nee, keine Ahnung.“
„Eben.“
„Also.“
„Dann können wir genauso gut noch ein paar Götter ärgern.“
„Ja-ja-ja! Bitte-bitte, lasst uns heute diesen Italiener holen! Der mit den Ess-Stäbchen in den Haaren. Numbio, Nudel, oder wie der heisst.“
„Meinst du, der leiht uns dann auch nur noch einmal sein Auto?“
„Hat der überhaupt eins?“
„Nicht mehr..“
„Nicht mehr, seit wir es geschrottet haben!“
„War das der, der seine Füsse um Entschuldigung gebeten hat?“
„Nachdem wir ihm drüber gefahren sind...“
„Mit seinem Auto!“
„So ganz richtig ist das auch nicht!“
„Doch!“
„Und wie!“
„Neee-nee, wir haben’s zurückgenommen!“
„Echt?“
„So cool sind wir?“
„Ja! Klar doch! Als wir mit dem Hinterreifen drüber waren, haben wir’s uns überlegt und sind drauf gekommen, dass das doch nicht so eine gute Idee ist...“
„Ja-ja, dann sind wir wieder rückwärts gefahren und haben uns entschuldigt!“
„Ganz genau! Und der Kerl hat nur noch mehr geschrieen und geschimpft, der undankbare Hund!“
„Dann, dann kam der Zorn des Gähn über ihn und streckte ihn hernieder...“
„Und mein Schraubenschlüssel!“
„GRÖSSE 48 ACHTKANT!“
„Das glaubst aUber!“
„StaUbsaUger!“
„HaUbschraUber!“
„Nur Ficken ist schöner!“
„Aber wieso die Füsse?“
„Frag mich!“
„Aber wieso?“
„Bist du Franzose?“
„Aber du kennst mich doch...“
„Weil du die Sätze mit –aber- beginnst!“
„Scheiss drauf!“
„Scheiss drauf 2! – Was sag’ ich.., 4, VIER mindestens!“
„Geh’n wir jetzt spielen oder nicht?“
„Mann, ich glaub, wir sind verflucht stoned.“
„So sollten wir nicht raus gehen.“
„Ausserdem ist Sommer! Da sehen die Leute besser. Ich mein’, überlegt doch mal, kein Schneesturm und so...“
„Da hat man klare Sicht.“
„Und siehst so ziemlich alles.“
„Sollte man sich schon überlegen...“
„Bevor man raus geht.“
„Zum Beispiel.“
„Die schauen dich an und sehen alles. Bist nackt bis auf die Knochen.“
„Meine armen Knochen...“
„Das geht die gar nichts an, die Säcke!“
„Unverschämtheit.“
„Also ich bleib da.“
„Die sollen ihre eigenen Knochen röntgen, die Penner!“
„Ich bleib zu Hause und dröhn mir nen Kaffe rein.“
„Oder nen Tee.“
„Mit Einlage?“
„Hat jemand noch Kaulquappen?“
„Die kleinen Opioide?“
„Opi war schon dumm.“
„Omi noch viel dummer.“
„Enkelchen ein Hummer.“
„Pffffft, mein Mund ist so trocken. Deiner auch?“
„Entsetzlich.“
„Müssen dringend was saufen!“
„Recht hast!“
„Recht, dass es kracht!“
Das war das heutige – AFFIGE - Betthupferl-Stückchen, gefüllt wie immer mir Kopy Luwaak Kack-Kaqck.
Nein! Wer sagt das? Der Arsch des Schreckens!
Das war dennoch das heutige Betthupferl-Stückchen, gefüllt wie immer mir Kopy Luwaak Kack-Kaqck aus „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz!“ - UND ES WIRD WEITERHIN JEDEN TAG HÄRTER! Versprochen.
Wow-wow-wow! Nicht so schnell, meine Guten…, einen Moment. Und eines noch. Auch heute. Ja, heute schon wieder! Wiederholung! Wiederholung, das auch noch?
JA, schon! Betrachtet es als eure Geheime beste Blumenvase oder Zazen für helles Getreide und zieht es euch verdammt noch mal rein! Los geht’s!
Und ihr wisst, ihr faulen Weißbrote, ihr Weichlinge und Simulanten – Ärsche, dass ich in dieser Sache keine Ruhe gebe! Niemals!
Also, zieht euch mein Palaver rein und lasst mich euch die Leviten lesen täglich, oder kommt endlich auf die Füße und erhebt eure Ärsche, ihr Weicheier!
Hier also nun, zum wiederholten Mal meine Bitte! Bitte – bitte – bitte !
Ein persönliches, sozusagen „cozyP-Anliegen“: Wenn ihr die Mittel nicht habt, jemand essen zu geben und/oder euch nicht traut, es euch zu komisch vorkommt und so weiter und so fort…, dann macht bitte folgendes:
· Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
· Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
· Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
· Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
· Macht das 9 Atemzyklen lang
· Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
· Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Die Verleugnung des Lichts zerreißt den Körper. Man tut sich Unglaubliches an, indem man sich dazu entscheidet, in dieser Welt absurder Halluzinationen zu leben!
Entschließt euch, eure Natur als tanzender Lichtpunkt nicht nur zu akzeptieren, sondern ihrer fühlbar gewahr zu werden; es wird einer der besten Entschlüsse eures Seins sein!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Und dann noch das, an was Suzuki und ich euch gerne erinnern (und immer-immer-wieder, solange es die Vorderzähne aushalten, natürlich):
Genießt das Sein, good hearts, genießt es, mahnt auch Suzuki. Einen sehr sinnlichen, so extrem genussfähigen, grob stofflichen Körper zu haben, das kommt in Wahrheit nicht so oft vor, wie man sich das denken und wünschen würde, merken wir an dieser Stelle an! - Also nehmt die Gelegenheiten wahr! Es gibt derer unendlich viele an jedem Tag; solange ihr noch einen Arsch aus Fleisch und Blut habt!
Ich wünsche euch, wir wünschen euch, also La Madre, Suzuki, Fathers Father, die Ungenannten, der Alte Meister ANZ, die Süßesten der Süßen, S., und natürlich die Beste Ehefrau von Allen, JJ & cozyP wie immer, wir wünschen euch jetzt einen multiplen Orgasmus im Hirn und dem Geschlecht nach dem anderen, und eine schöne und glücklich machende Überraschung nach der anderen, und denkt daran:
Heute im Angebot: Arsch lecken, rasieren und beide Waden mit dem Teppichklopfer klopfen, eine Obstpresse, drei Knoblauchpressen aus purem Gold, alles zusammen mit Kefir und…, und vier Kilo Frühkartoffeln für 3.999 Euro 99 – Greift zu, ihr Narren! Greift zu!
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Zieht euch das rein und genießt diese einmalige – und, da dürft ihr sicher sein, Anale Grande Woche, also macht die Nippel scharf und hebt die Glieder, deckt euch mit Gleitgel ein, und benutzt es auch, ihr Gurken, good hearts! Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts!
Schlaft gut und träumt süß, ihr Mächte und Gewalten, ihr Saat des Himmels, die ihr wahrhaftig seid! CU, ihr lieben good hearts!
Bis die Tage!
!LOVE!
cozyP
Und ich mag Florence absolut nicht, wenn sie Schlager singt. Gestern hörte ich ihre Kommerz – Musik auf der Begleitspur eines Filmes, und ich hätte kotzen können! Süßlicher Dreck, verwechselbar, geeignet für Kaufhäuser und Aufzüge…, angepasst, angepasst, angepasst.
Traurig. Sehr traurig.
Ich Glücklicher, ich lernte ihre Musik in der wahrscheinlich einzigen Form hören, die auch hörenswert ist kennen, kennen und lieben. Vom Rest will ich nichts wissen. To much information! Way to much!
Ach ja, dieser Abenteuerspielplatz für Superhelden, von dem ich zuerst sprach. Man wurde in der Tat dort hin geschickt, um sich auszutoben.
Stellt euch vor, einen riesenhaften Planeten, voll mit Schrott, abgewirtschafteten Gebäuden und Fabriken, gigantischer Moderner Kunst, die man im Kopf nicht mehr aushalten konnte, sinnlos angeordneten Quadern aus Beton und Metall ohne Ende.
Jeder, der dort hin kam, durfte dort alles machen. Alles. Total die Sau rauslassen. Total.
Ich sah mich erst einmal etwas um, fand aber nichts interessantes. Dann auf einmal doch. Es waren so etwa 50 Meter hohe Betonblöcke, angeordnet wie Dominosteine, die mich auf eine Idee brachten, auf eine naheliegende zugegebenermaßen.
Also hüpfte ich hoch, Kraft meiner Superkräfte, die ich wie selbstverständlich benutzte, und gab mir alle Mühe, diesen Betonklotz möglichst kraftvoll umzustoßen, auf dass er den nächsten umstößt und so weiter… Ich brachte das Ding zum wackeln, aber auch nicht mehr. Meine Superkräfte reichten nicht aus. Ich wollte schon aufgeben, als ein paar sympathisch langhaarige Wikinger mit Hörner – Helmen angeflogen kamen, die die Misslichkeit meiner Lage ohne Worte verstanden und sofort mit anpackten. Mit gemeinsamer Anstrengung schafften wir es, den Domino – Effekt auszulösen, der mir vorgeschwebt war. Die Wikinger – Typen machten keine großen Worte, wofür ich sie sofort noch etwas mehr mochte, wir lachten, und sie flogen weiter. Adios!
Nach dieser kleinen Zerstörungstat hatte ich eigentlich schon keine Lust mehr. Ich wusste, ich könnte alles herumwerfen, abbrennen, mit Säure übergießen und Atombomben drüber…und so weiter und so fort, und es krachte und donnerte und blitzte und schepperte auch allerorten, doch fragte ich mich nur: „Warum?“
Da es darauf keine stichhaltige Antwort gab, machte ich mir Gedanken darüber, wo ich die Superheld – Klamotten und das Superkraft – Equipment abgeben könnte, um mich dann aus dem Staub zu machen, weg von den Gewalt - Irren, mich zu anderen, für mich passenderen Gestörten zu trollen, solchen, die berauschende Substanzen einnehmen, mit dem klar umrissenen Ziel, sich zu berauschen, high und stoned zu sein, auch um die überwältigende Schwerkraft des fehlenden Selbstvertrauens, das beim Freien Tanzen hindert, zu überwinden, und ganz einfach, so schlicht und einfach Spaß zu haben und gute Feelings und Lachen!
Diese an sich gute Absicht brachte mich in die Scheiße! In die Scheiße, good hearts, ja, in die Scheiße!
Ich fand nämlich den verdammten Ausgang nicht!
So verbrachte ich also die Nacht, anstatt mich mit anderen Weicheiern zu vergnügen, bei den „harten Typen“ und jagte lustlos dies oder jenes in die Luft, wenn ich dahinter den Ausgang vermutete.
Das war meine Nacht. Mein ewig langer Aufenthalt auf dieser auch noch sehr – sehr anstrengenden Identitätsspur. Als meine Frau Versuche unternahm, mich zu wecken, klappte das kaum. Ich war zu müde. Zu müde einfach.
Ok. Ende. Ich mag nicht mehr. Bin dauernd am Gähnen. Ich war nicht der fröhlichste cozyP und „nicht einfach in der Haltung“ wegen meiner übermäßigen Müdigkeit und Erschöpfung, good hearts. Die Beste Ehefrau von allen hatte es heute nicht leicht mit mir.
Trotzdem machte sie Generalüberholung mit Ölwechsel mit mir, schnitt mir also Haare und Nägel und so weiter und so fort, so dass ich am Ende sogar menschenähnliche Züge entwickelte. Übermorgen geht es wieder ab ins Krankenhaus für die letzten 6 Tage. Die Zeit vergeht!
So kurz meine persönlichste Einleitung heute war, so lange dürft ihr euch an unseren Gutenachtgeschichten ergötzen, good hearts, ihr Lieben!
Bleibt sauber, auch wenn ihr 34 oder 23 Mal am Tag duschen müsst!
Haut rein !
!LOVE!
cozyP
Montag, 28. Juli 2014
Negativ – Nachlese. Kaum sichtbare Äpfel und Ziegen, die viel Mitgefühl haben mit mir.
fahfahrian, 18:49h
Hi und hallo, good hearts, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann.., das garantiert kommt! Eine Schilderung des Tages gestern wäre eine Schilderung unerträglicher Schmerzen. Lassen wir das. Heute so ziemlich das Gleiche. Sollen wir deswegen alles bloggen lassen? Scheiß-Schmerzen!
Was gibt es Neues? Keine Ahnung, aber auch keine Lust über Körperteile und Befindlichkeiten auch noch zu schreiben, da diese sich doch bereits permanent so aufdringlich in die Mitte des Bewusstseins, meines verschissenen Bewusstseins, dränge..., mit Macht! If worst cames to worst...? Sagt man nicht so? - So hatte ich heute auch noch das anstrengende Vergnügens eines Besuchs von P., meinem alten Lagergenossen, der sich allerdings, das muss man sagen, als äußerst ertragreich erwies, nachdem ich wichtige Informationen für mein tagtägliches Wohlergehen erhielt von ihm. Sonst war P., wie P. immer ist, ihr kennt das schon, good hearts, und mich regt es kaum mehr auf..., ich tu halt nur so, um ihm das Schweigen zu erleichtern, oder gebe seiner kleinen Dampflok noch ein paar Schaufeln Kohle, daß er so richtig ausflippen und sich austoben kann, was sich heute in Grenzen hielt – sehr zu meinem Erstaunen – da er so lange im Exil und fort und weg und nicht mehr da war, mein guter Kamerad... Heute war es ok, daß er mich besuchte, um nicht zu sagen, daß es mir gelegen kam... Ein P.- Besuch war ohnehin überfällig, also, warum nicht heute, wo mein Bewusstsein sowieso nur teilweise hier ist und teilweise – zu großen Teilen – in absurden Welten des Pochens und der Hitze, des Gefühls, zerfetzt zu werden, in Fragmenten, silbern und bunt schillernden Fetzen meiner Traumvisionen? So traf es sich einmal gut. Ich gab hier Feuer, rückte da zurück, und wieder ist es einmal ein treffendes Gleichnis meines alten Freundes und Dichterfürsten Charles B., der „ von lustlosen Zügen und Gegenzügen“ spricht. Irgendwann war auch das vorbei und ich war so müde wie zuvor. Auch an meinen Schmerzen hatte es nichts verändert. P. macht halt in Fassaden, der alte Angeber! Er ist ein sympathischer, kleiner Hochstapler, der augenzwinkernd zugibt, dass er auch keine blasse Ahnung hat, und, – wie alles andere – genauso unterschiedslos und unersetzlich einzigartig – einfach ein Ausdruck seines natürlichen Lebens, seines Seins ist! - Wenn auch ein manchmal wirklich nervenaufreibender! - Mein kleiner Meerrettich!
Ja, in meiner Nacht ging es hoch her, als wir – unseren kürzlich aufgestellten Rekord abermals brechend – noch früher zu Bett gingen und ich alsbald in wilde und absurde Traumgeschichten glitt. Es war so eine Art Photoshop-Welt mit Ebenen und Transparenz und ganz-ganz viel Sonnenlicht, und Silberfolie und halb verhungerten Hanfpflanzen und nackten Yoga-Meisterinnen (kein sehr erbauender Anblick, diese Knochengestelle mit ohne Titten) und engen, aber freundlichen Treppen und bunten, oft tiefblauen Wänden und Leuten, die ebenso wenig Plan zu haben schienen wie ich und wie wild gewordene Ameisen durcheinander wuselten, und dann blickte ich für einen Moment durch, wusste wieder, wohin ich zur Arbeit, wann zur Prüfung, wo ich einziehen würde, wo man gut und günstig zu Abend essen kann, welcher Dealer nicht zu arg streckt und wann man ihn wo erreicht, wann meine Lieblingsnutte Geburtstag hat und so weiter und so fort, das Sammelsurium eben, das man als kleiner Angestellter so braucht, um durch die Welt zu kommen..., dann, es ging Schlag auf Schlag, war alles wieder weg und ich glaubte mit selbst nicht mehr die Story vom „kleinen Angestellten“..., - statt dessen zweifelte ich ernsthaft daran, daß ich überhaupt existiere..., es ging mir so..., etwa in die Richtung, wie das Mädchen in „Million Dollar Hotel“, denn ich war eine Vorstellung, ein Plan, ein Projekt, von dem es nicht sicher war, ob man es je verwirklicht. Anstrengende Sache, good hearts, ihr Lieben!
Das alles kommt von meiner fatale Neigung zu Arschloch-Identitätsspuren. Wenn es einen Planeten der Arschlöcher gibt – und in unserer Identitätsspur spricht einiges dafür, wenn wir ehrlich sind – bin ich vermutlich der König dort! Ich meine, ich war auch diesmal nicht böse, so als kleiner Angestellter, sondern eher unauffällig, still, introvertiert, wie ein Serienmörder bei der Verpuppung, nur, daß ich keiner war und nie einer werden würde... Ich war tatsächlich so drauf, dass ich der älteren Lady, der Nachbarin, GERNE die Einkäufe hoch trug und so weiter... Mir genügte das, was ich hatte, ich strebte nicht einmal nach mehr. Ernsthaft! Ein bisschen Dope, ein Trip dann und wann, ein bisschen Sex hier und da bei einer netten Nutte, und sich nicht den Arsch aufreißen und niemand den Arsch küssen, sondern einfach nur mitlaufen und unbeachtet bleiben, so hieß es in dieser Identitätsspur für mich, das war meine Devise! Naja, dann mischte sich alles wieder, wie in einem riesigen Mixer, kam es mir vor, und die Dinge gerieten nicht nur durcheinander, sondern ineinander, in ein intensives Miteinander, ähnlich einer Legierung... Ab und an gab es auch Auftritte von „Gaststars“ wie meiner hiesigen Mutter, der Zwiebelbäuerin und meinem Vater, dem enteigneten bulgarischen Großgrundbesetzer, doch ich hatte ehrlich gesagt nicht genug gute Laune, um diese Leute..., nein, ich meine, dies Typen, diese bizarren, aus dem kosmischen Irrenhaus entsprungenen Gestalten, heute Nacht in meiner Traumwelt zu dulden! Ich erinnere mich, herum geschweift zu sein, mich darüber amüsiert zu haben, immer wieder Elemente aus „sich wiederholenden Träumen meinerseits“, also, nennen wir es beim Namen, eigenen Identitätsspuren, zu entdecken und sozusagen „mit ihnen Kontakt zu machen( ja, yes, ring a bell? - Ja, mit meinen Siddhis! - Endlich durften die auch mal etwas leisten!) Ich „berührte“ also energetisch diese Elemente, das waren auch große Sachen, zum Beispiel einmal ein Bahnhof, auf dem ich oft herumlungere, weil..., lustig aber wahr, ich in diesem Falle auf einer relativ instabilen Identitätsspur bin, die nicht sehr „klebt, klebrig, anziehend“ ist, und ich oft vergesse, wer oder was ich bin und herumirre und versuche, mich durch die Örtlichkeiten wieder „zu erinnern“ was überhaupt los ist, wer ich bin, was das alles also soll (gute Frage, btw) und so weiter und dann wieder in eine andere Identitätsspur hereinrutsche und, je nachdem, wie viel Gravitation dort gegeben ist, dort bleibe, oder weiter reise, oder zurück, oder in die Arschmöse eines Kamels oder die einer Ameise gerate, wo es dem vernehmen nach auch nicht so übel sein soll, und das Sein do seinen Lauf nimmt und das alles, ihr wisst schon, good hearts, ihr Lieben! Seid nicht so zimperlich und prätentiös heute, denn meine Laune (ein launischer Erleuchteter – OMG – what a Shame!) ist nur unwesentlich besser als mein körperliches Befinden, und das ist heute seit dem erwachen, nein vorher schon, UNTERIRDISCH!
Dieses Herumreisen gefällt mir nicht besonders. Nicht wirklich. Ich sehe es dennoch relativ gern, und erlebe es ebenso bereitwillig (beide Wahrnehmungspositionen, dissoziiert und assoziiert), eine Zeit der „kleine Angestellte“ zu sein! Das plätschert so dahin dann, bis es mir irgendwann langweilig wird, und ich mich nach anderen Möglichkeiten umzusehen beginne. Wenn „die Reise losgeht“, ist es, wie in anderen meiner Identitätsspuren beim Sterben. Es „zieht an“, wie der Speed in „Berliner Weißen mit Schuss“-LSD-Trips vor so vielen Jahren...., ich lass die Zahl besser weg..., ja da ist so ein starkes Beschleunigungsgefühl, daß ich meine, jetzt aus dem Sessel, aus diesem Körper, aus dieser Welt gerissen und weggeschleudert zu werden mit Mach 5 oder 10 oder 100.000, dann verschwimmt alles zu einem Milchsuppe-Strudel, in dessen Mittelpunkt ich hinein rase. So-was alles. Das Phänomen erinnert mich an Richard, einen genialen Fettsack, dem ich mit meinen Lizenzgebühren so manches finanzierte, was es aber wert war, denn der Typ ist ehrlich lustig und genial und den guten Seiten des Lebens gegenüber mehr als aufgeschlossen, genau wie ich; nun ja, also, einer seiner Sprüche war immer der: „Hitting him with this kind of change!“, was er im psychotherapeutischen Kontext meinte, sich aber beim Üben auch so anfühlte, wie meine Reisen oder meine Tode. Ihr versteht das schwer? Na, dann macht mal so was wie die NLP – Swish – Technik (Google bringt über 4.000 Hits, also)...! Aber das alles war einmal und ich denke, ich bin zwischenzeitlich oft genug gestorben und habe beim Sterben zugesehen. Ernsthaft.
Fassen wir zusammen: Ich hatte mir viel vorgenommen; besonders für unsere Erleuchtungssite www.g-cook.com, doch erreichte ich...., bei Licht besehen, so gut wie nichts! Wir versuchten alles gegen meine Schmerzen, von Radfahren bis einmassieren von Franzbranntwein, Schmerzmitteln en masse, und so weiter und so fort... Schade, ich hätte so gerne den den aktuellen Blog in deutscher Sprache aufgebaut und hochgeladen; doch das, was ich „produzierte“ in meinem Schmerzwahn, waren mehr Fehler als alles andere..., Shit! Schmerzen sind manchmal auch zielführend, wusstet ihr das good hearts, ihr Lieben? - Doch, im Ernst! Der von mir hoch geschätzte Thomas d. Q. begegnete, angetrieben von den Qualen starker Schmerzen, dem Opium, und damit seiner größten Geliebten für eine Lebensspanne. Was sie mir bringen, meine irrsinnigen Schmerzen? Widerstand. „Widerstand“ lautet das Wort, das mir dazu einfällt. So etwas wie „elementarer Widerstand“. Elementar deshalb, weil außer Schmerzfreiheit nichts mehr übrig ist, was ich nicht frei und seiner Wege gehen ließ. Kein Begehren. Kein Verlangen. Glaubt mir, good hearts, ihr Lieben, daß ich mir nicht mehr einbilde „es weit gebracht“ zu haben und wie ihr verstehe, daß das Loslassen nur zwangsläufig und daher auch loszulassen ist... Und damit sind wir auch bei der Beantwortung meiner täglichen Frage, was heute an meiner Erleuchtung am Schönsten ist! - Dass sie verhindert, daß ich die Schmerzzustände als „normal“ einordne und damit dauerhaft akzeptiere! Ein – wenn auch kleiner – für mich doch sehr wichtiger Unterschied! Erleuchtet sein bedeutet ganz konkret heute für mich, daß dieser Moment der Veränderung noch immer und für immer alles überstrahlt, wie weit ich auch – notgedrungen – folgen muß in die Tiefen und Abgründe des Leidens. Klingt nach Selbstmitleid, ich weiß; ist jedoch nur ein Stück Bestandsaufnahme. Wir, wir alle, die wir uns hierher, in diese Identitätsspur gebeamt haben, sind schon auf Haufen handverlesener Irrer, irrer Abenteurer!
Ok, ihr Lieben, das wars von cozyP für heute. Ein Haufen Bullshit ohne große Erfolgsmeldungen, wobei einige (unter anderem ein Koch und sehr speziell Erleuchteter, den ich sehr schätze) die Meinung vertreten, daß das alles insgesamt und im Ganzen sei, ich jedoch auf dem Standpunkt stehe, daß das eine einseitige und für meinen Geschmack weitaus „zu physische“ Sichtweise ist! Natürlich sind wir häufig frustriert, solange wir Körper bewohnen! - Ohne diese Downside wären all die Upsides, die zu genießen wir uns auch absolut nicht zu schade sind - undenkbar und nicht möglich! Und natürlich schreit unser Fleisch permanent nach seinem Recht, nach seinen „Ansprüchen“ und so weiter und so fort..., doch..., tut es das nicht immer, wie viel oder welche Qualitäten wir ihm auch geben, was immer wir offerieren? - Eine der Lehren aus diesem Irrenhaus, in das freiwillig zu begeben wir verrückter Weise den Mut aufbrachten, besteht doch genau darin, daß Up- und Downside verbunden sind und bleiben..., denkt nur an die Partikel Paare, die – wie weit man sie örtlich auch trennt – immer zeitgleich das Gleiche veranstalten..., alles klar? Ich bin sehr erschöpft und mag jetzt nicht von Bell und Einstein und Rosen anfangen, nicht ewig die gleiche Heisenberg – Geschichten, doch..., Hand aufs Herz, good hearts, ihr Lieben..., was trieb uns her?
Mit dieser – möglicherweise bangen – Frage lasse ich euch allein – nein, das tun wir natürlich nie, merkt Suzuki an – wünschen wir euch einen ganz hervorragenden , einen betäubend ekstatischen und selbstverständlich schmerzfreien Abend, und eine – alle denkbaren Erwartungen übertreffende – Nacht, good hearts, ihr Lieben!
!LOVE!
cozyP
Hier dann auch eure Gutenachtgeschichte! Auf geht’s „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz!“
Have fun!
[KING.exe{cutable}] König ausführbar möglich zu zerschneiden
Mit dem Rücken an die Tür, eingepasst in den Rundbogen der Kirche, einer abgerundeten Tür, die abgeschlossen direkt zum Altar führt, ist der Stein und das Holz meine Aufmerksamkeit, der Ort, von dem ich die Welt betrachte,
richtig. richtig.
Ohne Macht, die Welt draußen in diesem Augenblick jemals zu erreichen, verstehe ich, was etwas wert ist; und was nicht;
Leben.
Aaron pflegt diesen Umgang nicht. Das Ersticken ist ihm lieber als das Gewirr der verschiedenen Sprachen, die Buntheit der Eindrücke, die keine Chance zur Entfaltung haben auf diesen Wegen dämonisch uneins und doch synchronisiert im Kreis und wieder im Kreis, den getuschelten Unterhaltungen, den hasserfüllten Blicken, den Profilierungsversuchen derer, die noch Hoffnung haben, ihren Druck irgendwie loszuwerden.
Das Tier ist gegangen. Man ließ es gehen. Und es will vergessen. Ängstlich, dass Aarons Ruf es doch noch erreicht, meint es Momente essen zu können.
Wie Rauschgift. Nur..., es ist und bleibt so: es wirkt nichts. Keine Dämmerung, keine Betäubung. Nichts.
Aarons Unsterblichkeit bedrückt das Tier. Wahrscheinlich, so wägt es ab, könnte Aaron den Tod des Tiers überleben und seine Seele einfangen. Unbestreitbares Recht könnte es so fügen, dass das Morden irgendwann beginnt auch nach dem Tod; dass Ursache nicht länger ein blinder Druck, aufwendig gefangengehalten im tiefgekühlten Kessel bleibt....
Heißes Blut und das Folgen des Körpers, das Einstimmen in den dauernden Schrei tief innen, geführt vom goldenen Zepter des Rechts, dem silbernen Dolch genannt „SEIN“; ebenso wahllos, irrsinnig und unberechenbar wie der Abschaum, der ihn schuf.
Den Kreis zu schliessen.
Aaron verneint. Ein angestrengter Blick nach weit oben, in die linke Ecke der Möglichkeiten des An – und Verkaufs unerreichbarer Stille sagt nichts, nur weiß und blau, dass es Wolkenhimmel gibt.
Das Tier möchte ihn fressen; allen Himmel, alle Wolken zerfetzen; Herunterschlingen und zurückkehren zu Aarons Füssen. Lob erwartend.
Dass es vorbei sein möge.
10 Minuten an einem Sommerabend. Der ganze Tanz der Teufel steht bevor.
In einem dieser Augenblicke könnte Aaron seine Meinung ändern, fürchtet das Tier.
Den Weg, seinen Augen ein durchsichtiges Lächeln mitzugeben, haben beide heute erlernt.
Wenn es gelänge, bedeutungslose Freude zu teilen?
Einig darin, dass Bedeutung nicht möglich ist, ohne sie mit Blut aufzukochen in dieser Welt, ist es der Bruchteil eines gemeinsamen Rückens, der die Rundbogentür berührt, die verschlossen den Weg zum Altar weist, der Ausgangspunkt entschiedener Ablehnung des sich aufdrängenden Verstehens.
In Länge, Breite und Höhe des Planeten eine Partikel, messbar in Länge, Breite und Höhe des Gefängnisses, darin ein Körnchen, bestimmt durch Länge, Breite und Höhe des Hofes für die Gefangenen, darin ein Nichts, in einem Schädel dümpelnd, in Flüssigkeit schwabbelnd und grau, lang, breit, hoch, mit einem spezifischen Gewicht. Dort Bedeutung?
Bedeutungslose, aber gemeinsame Freude, diese Einigkeit.
„High 5“ darauf, es zu unterlassen, „Down 5“ für die Gewissheit um die Bananenschalen der täglichen Eitelkeiten, und wie herrlich man doch auf dem Arsch landet.
Freunde?
Gute Bekannte. Kriegskameraden. Man hatte sie einander vorgestellt.
ER selbst. Der größte, fein sinnigste und effektivste Serienkiller überhaupt,
„Mister Macht – in – Menschenhänden“.
Der KING.
Niemals verurteilt, unerreicht und perfekt aktualisiert. In Echtzeit natürlich.
Der KING.
Gut verteilt, so dass in jeder Ader ein wenig von ihm pocht. Früher einmal, vor Zeiten und Zeiten, mag es noch lauernd gewesen sein, wie der KING da wartete.
Heute ist der Nachwuchs gesichert.
Unentdeckt. Unerkannt.
Eine Menge „Un“ beansprucht der KING für sich.
Wer die offizielle Fraktion nicht mag, darf sich als Bediensteter seiner unzähligen Geschäftsstellen austoben. Militärs, Sekten, Parteien, Beamte, Angestellte, oder einfach der nette Typ von nebenan, der seiner dreijährigen Tochter die Fotze aufmacht mit einem Schraubenzieher, während seine Frau, sozial angepasst, unauffällig, eine ganz stinknormale Angestellte im mittleren Dienst, das Ganze filmt und sie einen geilen Fick darauf haben. - Ist das nicht der Typ, der da lachend steht und mit einem anderen Kinderficker scherzt? – SO nahe? – SO geschützt?
Bedeutungslos! – Lautsprecher - Synapsen müsste man haben!
„Ach ja? Ist dem denn so? Tatsächlich?“
Aaron und das Tier sind sich einig. Zerfetzen ist zu wenig.
Deswegen wahrscheinlich die vorzeitige Entlassung.
Bedeutungslos! – Nein, sonst würde es noch nicht so wehtun. Unisono.
10 Minuten mit dem Typ alleine, wünscht sich das Tier.
10 Minuten zu viel, urteilt Aaron.
Wird der KING bedeutungslos, wenn man ihn vergisst?
Aaron weiß das nicht. Nur sein Körper schüttelt sich, um das abzuwerfen.
Das Tier ist heiß, Kraft fließt durch seine Muskeln, es spürt seine Krallen und weiß, dass es keine Grenze gibt, sobald man ihm nur einmal Blut, nur einmal Fleisch gibt. Jetzt wünscht es sich Aarons Befehl herbei. Es ist bereit.
Es spürt das beste seiner Gefühle.
Nie wird der KING sterben und nichts tut ihm weh. Vergessen wie Bewusstsein, mutiert aus der Perversion sich im Urschlamm gegenseitig killender Amöben, zerbrochen an der Zweiheit alles Geschaffenen, ist der KING nicht aufzuhalten. Nie und niemals auszuschließen.
Das Tier möchte ihn fressen.
Aaron lacht. Ja, das würde dem KING gefallen.
Das Tier möchte ihn nicht mehr fressen.
Das war das heutige – ich gebe es zu „etwas merkwürdige“ - Betthupferl-Stückchen, gefüllt wie immer mir Kopy Luwaak Kack-Kaqck aus „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz!“
Dienstag, 29. Juli 2014
Äpfel und Ziegen stehen uns zur Seite. Ohne sie wären wir tot. Wir werden trotzdem versuchen zu vermeiden. Wir werden nicht drum herum reden, sondern dazu stehen. Wir werden heute versuchen zu vermeiden. Wir werden heute nicht viel von heute sprechen. Es wäre nur eine Schilderung unerträglicher Schmerzen. Und deren Überwindung. Und dem besiegt werden davon. Und von deren Überwindung. Und so weiter. Und so fort. Ein Tagewerk, ein verficktes! Alles das kennen wir nun gut genug. Und besser. Aus den vergangenen, lasst mich nachsehen..., 228 Tagen bloggen..., wow, wie die Zeit vergeht!
fahfahrian, 18:22h
Was gibt es dann zu besprechen, wenn nicht das heute Geschehene? - Mir geht oft durch den Kopf, wie sehr der elektronische Übersetzer unsere Texte doch regelrecht zerfetzt..., und ich kann mir kaum vorstellen, was am Ende, in der Zielsprache verbleibt noch, vom ursprünglich Gesagten. Suzuki findet das ziemlich cool und passend, weil hierdurch auch zugleich mein Pathos und viel von den gefühlsbedingten (klingt wie Kondom-Werbung, oder) Anteilen ausgeschieden werden, meint er... „Ausgeschieden“, naja, auch ein schöner Name!
Heute kommt nicht viel, good hearts, ihr Lieben, denn ich bin ehrlich erledigt! Neben dem schieren Durchhalten stand heute ein enorm wichtiger Termin außerhalb an. Dank der vielen Hilfe (vielen-vielen Dank an alle Äpfel und Ziegen auch von hier aus!) lief alles super und anstandslos, doch kostete es einfach jede Partikel Kraft.., und einiges mehr...
Auch Hölle in der Nacht, meiner Nacht voller ausgesprochen gemeiner Identitätsspuren mit viel Arschloch-Identitäten meinerseits und Ärger und Auseinandersetzungen und bla-bla-bla..., ihr könnt euch den Rest denken, oder? Mir ging es wie einem 100jährigen Mann, dessen Geschichte ich letztens sah: Jeder, aber auch wirklich jeder schrie mich verdammt nochmal an! - Und sie alle hatten das Recht dazu, denn ich wiederum hatte es in jeder einzelnen Situation vermasselt und verschissen regelrecht! So ging das weiter und weiter, ohne Ende. Ich war einfach immer der Arsch, immer der Schuldige, immer das Schwein..., bis lange danach, als ich die Schnauze so richtig voll davon hatte..., aber auch da gab es noch neue Storys mit neuen armen Unschuldigen, denen ich Gott-weiß-was angetan hatte! Und direkt nach dem Aufstehen Schmerz. Volle Kanne. Ansatzlos sofort auf 100% und darüber hinaus. Ok.
Als ich so auf meinem treuen Sofa saß, mit den Nachbeben meiner Spurwechsel in meiner Birne und den sich aufbauenden Schmerzwellen im Körper..., ja, ich war wenig motiviert, irgend etwas zu beginnen. Meine Erleuchtung? Meine Siddhis? Was nützte mir das alles jetzt? War ich nicht, bin ich nicht ein einfaches armes Arschloch wie alle anderen?Oh ja, ja Sir, und doch nicht! Ich meine, die Nacht prügelt die Scheiße aus dem wehrloseren Schlafbewusstsein und der Tag gibt dir den Rest mit glühenden Kneifzangen überall in deinem Körper..., aber, was dich vom Rest der Arschlöcher unterscheidet, ist einfach die Tatsache, daß du das Licht nicht nur gesehen, sondern verdammt nochmal gespürt hast! Und diese Sicherheit, dieses Fallnetz, das kann dir keiner nehmen! - So einfach ist das! - Deine Schmerzen werden nicht weniger dadurch, vielleicht ist es eher umgekehrt und durch das, was die Tolteken „Das Entfachen der Aufmerksamkeit“ nannten, bist du um vieles empfänglicher – und somit auch empfindlicher als zuvor. Du bist wacher und irgendwie realistischer, ja realistischer, wenn du einen Blister Schmerzmittel schluckst, weißt du um die Wahrscheinlichkeiten, die sich um deinen Magen und die karge Hoffnung auf etwas Betäubung drehen..., aber, Shit, du lachst! - Und das, dein Lachen, das meinst du im ernst! - Auch wenn dich die nächste Schmerzwelle „wieder dahinrafft“ und du innerlich“weinst wie ein Mädchen“. Also, good hearts, ihr Lieben, ihr kennt mein Spielchen..., die tägliche Beantwortung der Frage: „Was ist heute das Schönste an deiner Erleuchtung?“ - Heute ist es die Distanz, die jetzt einfach gegeben, einfach vorhanden ist, und die sich wunderlicher Weise auf „mich und mich“ bezieht. Ich stehe meinen Leiden gegenüber wie ein sehr waches und mündiges Opfer einem Serienmörder, der sein Ding durchzieht: Ich habe keinen Zweifel, daß mein Opponent nicht bis zum Äußersten geht und mich sehr wahrscheinlich auch noch hier und da überrascht, was mehr Schmerz als augenblicklich vorstellbar bedeuten mag. Allerdings verstehe ich auch, daß ich es bin, der meinen scheinbaren Antagonisten benutzt, um – oberflächlich gesagt - „Dinge zu lernen“, oder – mit etwas mehr Tiefenstruktur – meine energetische Konfiguration nachhaltig zu ändern. Aua-aua tut uns weh, ihr Kindlein! - Und genauso mir! - Doch wollen wir nicht dem Irrtum verfallen, jemand oder etwas anderes täte uns all dies an! Der glühende Schwanz, der mit den Widerhaken, mit dem wir die Arschmöse unserer Seele bearbeiten, er ist, like it or not, der höchst eigene!
So von mir selbst gepimpert betrat ich das Heute. Natürlich erledigte ich meine Pflichten, doch mehr aus dem Grunde, daß mir nichts anderes übrig blieb, als daß ich tapfer gewesen wäre...
Alles ging Gott-sei-Dank gut und lief bestens, doch das sagte ich bereit, nicht?
Da gestern das Internet permanent stehen blieb, oder war es die gute Oma Maya, unsere betagte Computer-Dame..., gleich, aus welchem Grunde, es war einfach nicht möglich, die internationalen Blogs abzuschicken..., also versuchte ich es heute wieder. Obwohl ich nicht alles mit bekam, denke ich, es wird draußen sein. Sonst tat ich nur das Dringlichste. Meine Pflichten eben. Arbeit an unserer Site war nicht drin. Ich traute mir selbst zu wenig. Kaum hacke ich eine Stunde schmerzbedingt unkonzentriert herum, habe ich einen Tag lang nachzubessern, weil ich so viele Bugs produzierte... Es war auch wenig Zeit, weil ich in die Stadt mußte und der Termin Zeit in Anspruch nahm und so weiter und so fort.
Ok. Nun stehen wir am Ende eines – gemessen am Schmerzaufkommen – lehrreichen Tages, in mehr Hoffnung als Gewissheit, auch tatsächlich etwas kapiert zu haben, good hearts, ihr Lieben!
Ich mag jetzt auch nicht mehr plaudern, sondern suche euch meine Affengeschichte raus, die euch heute zur Guten Nacht geleiten soll.
Das wars! Dass ich euch nur das Beste wünsche, ist eh klar! - Seid euch unserer (La Madre, Suzuki, Fathers Father, meine Wenigkeit und die der vielen-vielen Ungenannten Nichtphysischen) Liebe gewiss, denn nichts ist sicherer!
Ich geh jetzt die Affen suchen!
Gefunden! Have fun!
es aej si - The Stoned Ape Company
fahfahrian, 18:01h
„Stille in Harrolds?“
„Was?“
„Stille in Harrolds! So als Frage. Mit Fragezeichen, Pfeife!“
„Was?“
„So beginnt die Geschichte. Mit dieser Frage. Hör einfach zu, Cherry, ok?“
„Ok, Jerry!“
„Kannst anfangen, Jerry! Ist doch logisch, dass da jemand gefragt hat, ob es im Kaufhaus still ist!“
„Schau, Cherry, der Jerrie hat das verstanden...“
„Klar doch, Jerry. Leg los!“
„Aber Cherry muss das auch kapieren...“
„Hab ich doch! Hab ich doch! Könntest du jetzt bitte anfangen, Jerry?“
„Ok, dann noch mal vom Anfang. Also, ich lese jetzt vor. Zum letzten mal. Konzentriert euch!“
„Kaum zu glauben...“
„Wegen einem Wort macht der so ein Geschiss!“
„Schnauze, Cherry! Klappe halten, Jerrie! Jetzt geht es los!“
(Brummel)
(Grunz)
!!Die Geschichte in Ihrer vollen Länge ging in Rauch auf!!
„Na, was haltet ihr davon? Ist das eine Batanane?“
„Blöde Geschichte!“
„Langweilig! Langweilig und absehbar, wenn du mich fragst, Jerry!“
„Ist doch wahr. Das gibt wieder so ne Sex-Kiste, oder Jerry?“
„Was hast du gegen Sex, Cherry?“
„Nur weil ich ein Affe bin, heisst das noch lange nicht...“
„Ich bin auch ein Affe! Und ich Affe habe das geschrieben, diese affenscharfe Story! Für jeden, der nicht so krankhaft prüde ist, wie du, Cherry, ist das erstklassiger Stoff! 1st Quality! Eine Super-Batanane! Was sagst du, Jerrie?“
„Jetzt...“
„Ja, Qual – E – T ! Ausserirdischer Sado-Maso-Scheiss!“
„Sei mal still, Cherry und lass mich was sagen. Und du, Jerry, mach mal langsam. Erst mal sind wir alle Wix-Affen, also braucht sich wegen Sex keiner auf den Schlips getreten zu fühlen...“
„Das ist politisch nicht korrekt, Jerrie!“
„Und wenn er sonst nur Scheisse labert, da hat er recht, Mann!“
„Dürfte ich auch mal zu Ende reden, ihr hohen Herren?“
„Aber nicht so!“
„Wix-Affen wollen wir nicht mehr hören!“
„Ok-ok. Unsere Abstammung geht auf direkter Linie zu John, dem grossen Mastur-Makaken zurück. So weit korrekt, die Herren?“
„Schon besser!“
„Klingt doch gleich ganz anders als Wix-Affe!“
„Schön, dass ihr zufrieden seid. Kann mir jemand sagen, was von unserem Urvater John überliefert ist? Vielleicht du, Jerry?“
„127 Mal am Tag.“
„127 Mal was?“
„Gewixt.“
„Aha! Hast du das gehört, Cherry? Jerry sagte das W-Wort!“
„Na und? Das ist Geschichte. Wir sind heute weiter. Nicht mehr so wild, eben kultivierter, ruhiger...“
„Ja, wir lassen die Sachen langsam angehen. Cool, verstehst du, Jerrie, cool!“
„So cool, dass du jetzt schon wieder deinen Stecken schüttelst?“
„Würg die Gürk, wie der Türke sagt...“
„Das ist politisch nicht korrekt!“
„Cherry!“
„Jerry!“
„Jerrie!“
(uni sono) „Was?“
“ICH BIN DIE STIMME VON JOHN MASTURMAK, DEM KÖNIG DER BERGE, HERRN DER TÄLER, BEHERRSCHER DER ENDGÜLTIGEN BATANANE!“
„Und?“
„Macht der ein Fass auf!“
„Schön für dich, Alter!“
“ICH BIN DIE STIMME VON JOHN MASTURMAK, DEM KÖNIG DER BERGE, HERRN DER TÄLER, BEHERRSCHER DER ENDGÜLTIGEN BATANANE!“
„Du bist die, mit dem Sprung in der Platte, hä?“
„Du wiederholst dich!“
„Schön für dich, Alter!“
“ICH BIN DIE STIMME VON JOHN MASTURMAK, DEM KÖNIG DER BERGE, HERRN DER TÄLER, BEHERRSCHER DER ENDGÜLTIGEN BATANANE!“
„Och nööö!“
„Mach so was nicht!“
„Schön für dich, Alter!“
„BATANANE ENDGÜLTIGEN DER BEHERRSCHER TÄLER DER HERRN BERGE DER KÖNIG DEM MASTURMAK JOHN VON STIMME DIE ICH BIN!“
„Was will der göttliche Dröhner, Jerry?“
„Frag mich was leichteres, Cherry!“
„Schön für dich, Alter!“
(John SCHWEIGT – Er onaniert still, was die anderen nicht wissen.)
„Und was ist jetzt?“
„Der sagt nix mehr!“
„Haben wir den beleidigt?“
„Verdammt, mach was Uralt-Affe! Die Ruhe drückt mir die Ohren raus!“
„Wix-Affe! Wix-Affe! Wix-Affe!“
„Cherry!“
„Cherry!“
„’Tschuldigung, ich dachte nur, das hilft...“
„Spastiker!“
„Affenarsch!“
„Fotzenjodler!“
„Also das, das geht jetzt zu weit!“
„Ok, ich nehms zurück! Entschuldigung, Cherry.“
„Ist schon gut.“
(John KOMMT zu schnell und VERSCHWINDET vor lauter Schreck) Der Vakuum-Knall wirft alle auf den Arsch.
„Äh?“
„Um was geht’s jetzt?“
„Da war so n Affengott oder so was.“
„Echt jetzt? Affengott? Der war hier?“
„Nicht so richtig.., denk ich. Aber irgendwie doch...“
„Abgefahren.“
„Kannst du laut sagen.“
„Und können wir...“
„Oder ham wir noch was zum rauchen?“
„Hilft das gegen Affen?“
„Bestimmt nicht.“
„Ich dreh uns was.“
„Gute Idee.“
„Cool!“
„Da war doch was mit einem Buch?“
„Jetzt, wo du das sagst...“
„Da waren auch Affen...“
„Shit! Heilige Scheisse.., genau! Der Buchladen...“
„Verdammt...“
„Was haben wir da gesucht?“
„Bücher vermutlich?“
„Dumme Sau!“
„Haha! Ich weiss ehrlich nicht. Selbst wenn ich könnte. Pffffffffft! Ich müsste ganz bestimmt nicht. Versteht ihr?“
„Was? Gib den Joint rüber. Du hast echt genug.“
„Hahahahaha! Wenn ich..., pfffffffft, lesen müsste, dann könnte ich nicht, weil die Buchstaben gähnen und nicht stillhalten, verstehst du? Die machen den Mund auf und dann kommt dieser Nebel raus und das warme Wasser läuft über die Seiten.., dann schwupp-wupp, strecken sie sich aus und schwimmen weg wie Wasserschlangen, pfffffffft. Die gehen dann irgendwohin, die Buchstabenfäden, so nach oben links.., dann sind sie weg, hähähähähä!“
„Krieg dich wieder ein und gib uns auch was zu rauchen. Danke. Pfffffffft! Bow-wow-wow, das geht rein! Pfffffffft! Bow-wow-wow! Das glaub ich jetzt nicht, aber.., - Sajonara! Begrüssen machen glücklich in die himmlische Zeit! – sagt so ein kleiner gelber Typ in meinem Kopf. So ein Japaner... Nimm du das Zeug, Cherry. Das knallt!“
„Pfffffffffft, danke! Ohhhhh!“
„Alles klar?“
„There were seven Spanish Batananas,
at the altar of the sun…”
“Kenn ich, den Schmalz!”
“…they were prayin' for the apes,
in the valley of the gun.”
“Hahahaha! Schon wieder Affen! Hahahaha!“
“Nix mit Affen!
If they take me back to the bookstore,
they won't take me back a-live.”
“Buchladen.., genau.., gefährlich-gefährlich, das Ding! Hahahaha!“
“And seven spanish Batananas, took a-nother Batanana home.”
“Mach weiter!”
“Yo, den Refrain!”
„KOMMT GUT!“ (sogar John ist begeistert)
„There were seven Spanish Batananas,
at the altar of the sun,
they were prayin' for the apes,
in the valley of the gun.”
“Ich liebe die Scheisse!”
„Nur etwas sentimental.“
SCHLUCHZ!
“I gu magaggel maggel!”
“Jetzt wird’s spannend!”
„High Noon!“
„MAHLZEIT!“
“And seven spanish Batananas, took a-nother Batanana home.
There were seven Spanish Batananas!”
“Ape-Ape! – Hurra!”
“Ape-Ape! – Hurra!”
« APE-APE ! – HURRA ! »
“JERRY!”
“JERRIE!”
“CHERRY!”
(uni sono) “Was?”
“ICH BIN WEG!” (das Vakuum wirft alle auf den Arsch)
„Was ich noch erzählen wollte...“
„Schon wieder so eine Scheiss-Geschichte?“
„Nööö, die ist vom Abnehmen...“
„Gewichtsreduktion?“
„Die kenn ich schon!“
„Was für ein Hohn!“
„Leck doch mein Melanom!“
„Oben auf dem Kölner-Dom!“
„Chromosom!“
„Abombentom!“
„Verlierst du endlich dein Gewicht...“
„Geht dir auf ein Licht...“
„Bist nicht mehr länger ein Wicht...“
„Keine Angst vor Gicht...“
„Schnauze-Scchnauze-Schnauze! – Sonst gibt’s was auf die Plauze!“
„Ok.“
„Verpfeif dich doch!“
„Da war also dieser Mann.“
„Und der war fett?“
„Ist ja ganz was neues...“
„Klar war der fett. Ich meine, warum sonst sollte er abnehmen wollen?“
„Könnte was an der Waffel haben? So in Richtung geisteskrank.“
„Ja, könnte sein, dass er nicht ganz dicht ist. Aber DER war ok im Kopf. Nur fett. Sehr fett halt. Und da hat er sich überlegt...“
„Fette können denken?“
„Schnauze jetzt! Da hat er sich überlegt, wie er sich selbst verarschen kann, weil er sich ja sowieso verarscht mit dem Fett und so. Und...“
„Was?“
„Zum Fickscheissarschdreck?“
„So was auch. Lasst mich doch mal ausreden, dann versteht ihr das gleich. Als er abnehmen wollte, konnte er das nicht, weil er sich immer selbst verarschte. Da bekam er Hunger, unwiderstehliches Verlangen auf Süssigkeiten, fühlte sich elend, konnte seine Diät nicht einhalten, keinen Sport machen, nichts!“
„Aha!“
„Klar!“
„Sag ich doch! Nach der 253ten Diät etwa, oder 112tausendsten, ging ihm langsam ein Licht auf!“
„Und das Licht sagte?“
„Mit klarer Stimme sprach das Licht ganz oben, als wäre es an der Innenseite seiner Schädeldecke angeschraubt, dass er – wenn er weiss, dass er sich sowieso verarscht - , sich doch SO verarschen soll, dass er dabei Gewicht verliert.“
„Jetzt...“
„Genau!“
„Hu-hu-hu-hu!“ (Schluchz)
„Warum fängst du jetzt an zu weinen?“
„Weil, bu-hu-hu, der bestimmt trainiert, und das so schmerzhaft ist!“
„Was?“
„Ja! Ja-ja, bu-hu, ganz bestimmt verliebt er sich in eine Eisenstange, so eine sexy glänzende, verchromte, und dann will er ihr nahe sein und pfählt sich selbst...“
„Ganz langsam und grauenhaft...“
„Weil das zuerst niemand merkt...“
„Und das Eisen vom Arsch hoch wandert...“
„Bis er erstickt!“
„Ja, krepiert!“
„Seine letzten Worte...“
„TIEF GENUGKRRRRRGGGHHHH!“
(Kreisch/Lach – total Ape-mässig und dreistimmig)
„Ich piss mich an!“
„Ich wird nicht mehr!“
„HAHAHAHAHAHAHAHA! – Dann kommt der grosse Elektro-Schmecktro-Magneto-Superhero! – Und saugt die Scheisse aus dem Kopf!“
„Zwangsbelüftung für die Birne!“
„Bringt die Kühle an die Hirne!“
„Aber.., aber abgenommen hat er dann nicht! Oder doch?“
„Naja, so’n bisschen Flüssigkeit, ein paar Fetzen Hirn und etwas Schädeldecke...“
„Könnte schon sein.“
„Wollt ihr jetzt vielleicht endlich meine Scheiss-Geschichte hören?“
„Eigentlich ein.“
„Kommt mir nicht so wichtig vor.“
„Fehlt irgendwie der transzendentale Faktor, wenn du verstehst...“
„Verstehst du’s denn?“
„Nee, keine Ahnung.“
„Eben.“
„Also.“
„Dann können wir genauso gut noch ein paar Götter ärgern.“
„Ja-ja-ja! Bitte-bitte, lasst uns heute diesen Italiener holen! Der mit den Ess-Stäbchen in den Haaren. Numbio, Nudel, oder wie der heisst.“
„Meinst du, der leiht uns dann auch nur noch einmal sein Auto?“
„Hat der überhaupt eins?“
„Nicht mehr..“
„Nicht mehr, seit wir es geschrottet haben!“
„War das der, der seine Füsse um Entschuldigung gebeten hat?“
„Nachdem wir ihm drüber gefahren sind...“
„Mit seinem Auto!“
„So ganz richtig ist das auch nicht!“
„Doch!“
„Und wie!“
„Neee-nee, wir haben’s zurückgenommen!“
„Echt?“
„So cool sind wir?“
„Ja! Klar doch! Als wir mit dem Hinterreifen drüber waren, haben wir’s uns überlegt und sind drauf gekommen, dass das doch nicht so eine gute Idee ist...“
„Ja-ja, dann sind wir wieder rückwärts gefahren und haben uns entschuldigt!“
„Ganz genau! Und der Kerl hat nur noch mehr geschrieen und geschimpft, der undankbare Hund!“
„Dann, dann kam der Zorn des Gähn über ihn und streckte ihn hernieder...“
„Und mein Schraubenschlüssel!“
„GRÖSSE 48 ACHTKANT!“
„Das glaubst aUber!“
„StaUbsaUger!“
„HaUbschraUber!“
„Nur Ficken ist schöner!“
„Aber wieso die Füsse?“
„Frag mich!“
„Aber wieso?“
„Bist du Franzose?“
„Aber du kennst mich doch...“
„Weil du die Sätze mit –aber- beginnst!“
„Scheiss drauf!“
„Scheiss drauf 2! – Was sag’ ich.., 4, VIER mindestens!“
„Geh’n wir jetzt spielen oder nicht?“
„Mann, ich glaub, wir sind verflucht stoned.“
„So sollten wir nicht raus gehen.“
„Ausserdem ist Sommer! Da sehen die Leute besser. Ich mein’, überlegt doch mal, kein Schneesturm und so...“
„Da hat man klare Sicht.“
„Und siehst so ziemlich alles.“
„Sollte man sich schon überlegen...“
„Bevor man raus geht.“
„Zum Beispiel.“
„Die schauen dich an und sehen alles. Bist nackt bis auf die Knochen.“
„Meine armen Knochen...“
„Das geht die gar nichts an, die Säcke!“
„Unverschämtheit.“
„Also ich bleib da.“
„Die sollen ihre eigenen Knochen röntgen, die Penner!“
„Ich bleib zu Hause und dröhn mir nen Kaffe rein.“
„Oder nen Tee.“
„Mit Einlage?“
„Hat jemand noch Kaulquappen?“
„Die kleinen Opioide?“
„Opi war schon dumm.“
„Omi noch viel dummer.“
„Enkelchen ein Hummer.“
„Pffffft, mein Mund ist so trocken. Deiner auch?“
„Entsetzlich.“
„Müssen dringend was saufen!“
„Recht hast!“
„Recht, dass es kracht!“
Das war das heutige – AFFIGE - Betthupferl-Stückchen, gefüllt wie immer mir Kopy Luwaak Kack-Kaqck.
Nein! Wer sagt das? Der Arsch des Schreckens!
Das war dennoch das heutige Betthupferl-Stückchen, gefüllt wie immer mir Kopy Luwaak Kack-Kaqck aus „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz!“ - UND ES WIRD WEITERHIN JEDEN TAG HÄRTER! Versprochen.
Wow-wow-wow! Nicht so schnell, meine Guten…, einen Moment. Und eines noch. Auch heute. Ja, heute schon wieder! Wiederholung! Wiederholung, das auch noch?
JA, schon! Betrachtet es als eure Geheime beste Blumenvase oder Zazen für helles Getreide und zieht es euch verdammt noch mal rein! Los geht’s!
Und ihr wisst, ihr faulen Weißbrote, ihr Weichlinge und Simulanten – Ärsche, dass ich in dieser Sache keine Ruhe gebe! Niemals!
Also, zieht euch mein Palaver rein und lasst mich euch die Leviten lesen täglich, oder kommt endlich auf die Füße und erhebt eure Ärsche, ihr Weicheier!
Hier also nun, zum wiederholten Mal meine Bitte! Bitte – bitte – bitte !
Ein persönliches, sozusagen „cozyP-Anliegen“: Wenn ihr die Mittel nicht habt, jemand essen zu geben und/oder euch nicht traut, es euch zu komisch vorkommt und so weiter und so fort…, dann macht bitte folgendes:
· Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
· Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
· Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
· Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
· Macht das 9 Atemzyklen lang
· Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
· Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Die Verleugnung des Lichts zerreißt den Körper. Man tut sich Unglaubliches an, indem man sich dazu entscheidet, in dieser Welt absurder Halluzinationen zu leben!
Entschließt euch, eure Natur als tanzender Lichtpunkt nicht nur zu akzeptieren, sondern ihrer fühlbar gewahr zu werden; es wird einer der besten Entschlüsse eures Seins sein!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Und dann noch das, an was Suzuki und ich euch gerne erinnern (und immer-immer-wieder, solange es die Vorderzähne aushalten, natürlich):
Genießt das Sein, good hearts, genießt es, mahnt auch Suzuki. Einen sehr sinnlichen, so extrem genussfähigen, grob stofflichen Körper zu haben, das kommt in Wahrheit nicht so oft vor, wie man sich das denken und wünschen würde, merken wir an dieser Stelle an! - Also nehmt die Gelegenheiten wahr! Es gibt derer unendlich viele an jedem Tag; solange ihr noch einen Arsch aus Fleisch und Blut habt!
Ich wünsche euch, wir wünschen euch, also La Madre, Suzuki, Fathers Father, die Ungenannten, der Alte Meister ANZ, die Süßesten der Süßen, S., und natürlich die Beste Ehefrau von Allen, JJ & cozyP wie immer, wir wünschen euch jetzt einen multiplen Orgasmus im Hirn und dem Geschlecht nach dem anderen, und eine schöne und glücklich machende Überraschung nach der anderen, und denkt daran:
Heute im Angebot: Arsch lecken, rasieren und beide Waden mit dem Teppichklopfer klopfen, eine Obstpresse, drei Knoblauchpressen aus purem Gold, alles zusammen mit Kefir und…, und vier Kilo Frühkartoffeln für 3.999 Euro 99 – Greift zu, ihr Narren! Greift zu!
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Zieht euch das rein und genießt diese einmalige – und, da dürft ihr sicher sein, Anale Grande Woche, also macht die Nippel scharf und hebt die Glieder, deckt euch mit Gleitgel ein, und benutzt es auch, ihr Gurken, good hearts! Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts!
Schlaft gut und träumt süß, ihr Mächte und Gewalten, ihr Saat des Himmels, die ihr wahrhaftig seid! CU, ihr lieben good hearts!
Bis die Tage!
!LOVE!
cozyP
... link
Sonntag, 4. Januar 2015
Heute ohne große Vorreden zur Gute Nacht Geschichte, vorgelesen von Äpfeln und Ziegen und Suzuki und cozyP und La Madre und Fathers Father…, von uns allen, der gesamten Gang gechantet, und gebrabbelt, wie im schönsten Zen - Kloster mit der Akustik der Mailänder Scala!
fahfahrian, 18:21h
Hi und hallo denn, an diesem ersten Sonntag dieses brandneuen Jahres, ihr good hearts, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann.., das garantiert kommt! Ich blogge heute nicht, sondern sende euch ein paar Einschlafhilfen, good hearts!
Dann legen wir mal los:
Diese Einfügungen kamen heute auf die Startseite unserer Erleuchtungssite – www.g-cook.com
Each - even the smallest particles - is so complex that it can never be fully understood. Suzuki
Chaque - même les plus petites particules - est si complexe qu'il ne peut jamais être entièrement comprise. Suzuki
Cada - incluso las partículas más pequeñas - es tan complejo que no puede ser plenamente comprendido. Suzuki
Kaku - demo saishō no ryūshi ga - sore wa kanzen ni wa rikai suru koto wa dekimasen koto o hijō ni fukuzatsudearu. Suzuki
Jedes – noch so kleine Teilchen – ist dermaßen komplex, dass es niemals ganz verstanden werden kann. Suzuki
Měi yīgè - jíshǐ shì zuìxiǎo de lìzǐ - shì rúcǐ de fùzá, yǐ zhìyú bùnéng wánquán lǐjiě. Língmù
How to become a really hard guy? - Do it the way he, Master Tony Macaroni sewn tattered linen in a madhouse. cozyP
Comment devenir un gars vraiment difficile? - Faites-la façon dont il, Maître Tony Macaroni cousu linge lambeaux dans une maison de fous. cozyP
Cómo llegar a ser un tipo muy duro? - Hacerlo de la manera que él, el Maestro Tony Macaroni cose la ropa hecha jirones en un manicomio. cozyP
Dono yō ni hontōni hādona otoko ni naruniha? - Sore wa kare ga, masutātonīmakaroni wa maddohausu de borobororinen o nui-tsuke hōhō de okonau. cozyP
Wie wird man ein richtig Harter Typ? - Mach's wie er: Meister Tony Macaroni näht zerschlissene Bettwäsche im Irrenhaus. cozyP
Rúhé chéngwéi yīgè zhēnzhèng de yìng jiāhuo? - Zuò dào zhè yīdiǎn, tā shīfu tuōní tōngxīnfěn fèng pòlàn de yàmá zài fēngrényuàn de fāngshì. CozyP
The most courageous attitude, the anticipation of the complete victory, is the most natural, and the only one that is present to us. cozyP
L'attitude la plus courageuse, l'anticipation de la victoire complète, est la plus naturelle, et la seule qui est présente à nous. cozyP
La actitud más valiente, la anticipación de la victoria completa, es la más natural, y la única que se nos hace presente. cozyP
Mottomo yūkan'na taido wa, kanzen'na shōri o mikoshi wa, mottomo shizen'na, to watashitachi ni sonzai shite iru yuiitsu no monodesu. cozyP
Die mutigste Haltung, jene der Vorfreude auf den vollständigen Sieg, ist die natürlichste, und die einzige, die uns ansteht. cozyP
Zuì yǒnggǎn de tàidù, wánquán shènglì de qídài, shì zuì zìrán de, yěshì wéiyī yīgè cúnzài yú wǒmen. cozyP
Das heutige Energiebild ist: „all here and alive… like you?“
Ihr könnt es euch bei g+, Tumblr, Facebook oder Twitter abholen wie immer.
Die heutige Gutenachtgeschichte ist mehrteilig und schmückt sich mit einem wortgewaltigen Titel! Oh, ihr zittert schon? - Schon verstanden! – Es folgt also dennoch das heutige Betthupferl-Stückchen, Tagesnotizen, und, obwohl man es sich nicht verdienen kann, Unfassbares, gefüllt wie immer mir Kopy Luwaak Kack-Kaqck aus „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz!“
Have fun!
!LOVE!
cozyP
Samstag, 26. Juli 2014
Ist Transformationsgrammatik eigentlich Rebirthing für Worte? Hat man einmal seinen Chomsky im Kopf..., weiß man nicht so recht, ob man den Einlass bedauern soll oder nicht! "Der Schwanz entscheidet! - Doch der schreit und schreit nur nach Viagra immer!" - Ein toller Beitrag von Äpfeln und Ziegen für meinen heutigen Header! "Weil du immer so geschwollene Scheiße redest!", lautet die Urteilsbegründung. Äpfel und Ziegen haben vermutlich Recht. Das haben die eigentlich immer. Aufgeblasene Scheiße im Header verbiegt ganz einfach das ganze Erlebnis. "Hammer im Arsch, fühle den Barsch!"- Wäre das besser?
fahfahrian, 19:06h
Diese verdammten Kinder! Ich ließ mich - wider besseres Wissen - zum Fahrradfahren in die Stadt überreden. Meine Frau, ein Kind dieser Zeit und Gläubige der Heilkraft von Bewegung, Sport und Sauna und so weiter und so fort..., sie meint es nur gut, ist eh klar..., nur tut "es" mir nicht immer gut! Ich bin kein Schwerarbeiter in körperlicher Hinsicht, kein Schlosser oder Landwirt oder weiß-ich-was und verspürte noch nie den Drang, meinen Arsch über Gebühr zu bewegen! Diese Kinder flippen aus, wenn Männer solche Rallye streifen am Bauch haben, die 6packs, heißen die so? Ja, wie die Dosenpackungen. Spam? Interessante Verbindung! Egal. Ich hatte nie Iowas. Ich machte natürlich allen angepassten Modesport der geistig Armen, man fand mich auf dem Tennisplatz, dem Squash-Court, auf der Skipiste und wo überall noch es hoffentlich teuer war, seinen "Body" zu stählen...; also glaubt mir, ich kenne das; den ganzen Shit! Aber alles, was ich an meinem Körper einmal - und das auch nur für eine kurze Zeit - veränderte, waren die Bizeps. Das in mindestens 6 oder mehr Jahren Gym! Hut ab! Respekt! - Meistens hatte ich dennoch Übergewicht, dann war ich wieder krank und mußte pausieren, es war ein ewiger Tanz hin und her! Meine Frau wurde von Kindheit an auf Sportbegeisterung getrimmt, eine sportliche Familie voller Tennis- und Skilehrer und was weiß ich noch alles. Man impfte ihr Fußball ein und - ich vermute das und will nicht fragen - ich denke auch Begeisterung an anderen Sportveranstaltungen der für mich weniger angenehmen Natur. Man brachte ihr bei, die Scheiße zu glauben, ohne daß es je funktionierte! 700.000 Diäten und Kuren und Mist und Scheiße, die sie alle schon kannte, als sie mich vor mehr als 22 Jahren kennen lernte. Wie ihr jetzt schon wieder grinst, good hearts, ihr Lieben! - Ja, aber ja, natürlich hatte ich die Freude und das Vergnügen, von all diesen Erkenntnissen zu profitieren bei meinen 700.000 Diäten in den nächsten Jahren bis jetzt! Der Erfolg von alledem steht mir nicht nur ins Gesicht geschrieben, Charles B., mein Held und Dichterfürst, sah sich als Affe, bei mir ist es eher dieses Michelin-Männchen, dessen Ähnlichkeit mit meiner Statur sich aufdrängt... Ich entschied mich für die Sprachregelung: "Ich habe eine traditionelle Figur.", eine Leihgabe aus einer in rührender Weise unterfinanzierten Detektiv-Serie über einen Lady-Detektive in Afrika, deren DVDs ich mir irgendwann besorgen werde... Die schwarze, wohlbeleibte Lady (ich fand sie sexy!), sagte das oft: "Ich habe eine traditionelle Figur.", wenn sie sich selbst beschrieb. Die Zwiebelbauern-Sippe, aus welcher meine weibliche Gengeberin stammt, war ziemlich fett. Die Bulgaren eher lang. 2,14 Meter, der Großvater väterlicherseits; 2,01 Meter der männliche Gengeber. Pech mit den Genen, oder? - Das hätte auch anders ausgehen können! - Ist es ja auch; nur auf anderen Identitätsspuren, die ich leider augenblicklich nicht dauerhaft erreichen kann! So ist das alles..., in dieser wirklich bizarren Identitätsspur! - Ich weiß, ihr kriegt euren Teil auch ab, keine Frage, good hearts, ihr Lieben!
Heute nun präsentierte mir der kosmische, oder war es der komische Oberkellner, die Rechnung für vergangene Woche, das heißt für Pflichterfüllung in großem Umfang und damit für die Fortschritte auf unserer Erleuchtungssite - www.g-cook.com -. Das sind dann einfach Schmerzen vom erwachen an und es geht genauso weiter. Müdigkeit natürlich auch. Erschöpfung. Die Befriedigung über die Erfüllung der vielen Pflichten ist nur sehr hart zu erkaufen; das ist sie für uns alle, merkt Suzuki nachdenklich an.
Ich wollte heute nur nicht vor die Tür gehen, nachdem das Wetter wieder nicht gut genug für unseren Ausflug an den See war, zum kostenlosen Badevergnügen für meine Frau und liegen und dösen und schlafen für mich. Ich wollte nur still sitzen, oder liegen besser. Nur nicht bewegen! Scheiß-Genick, das bei jeder verfluchten Mikrobewegung das heiße Toben anfängt! Scheiß-Beine, die einfach nur schmerzen und keine Ruhe geben!
Diese verdammten Kinder auch! - Und ich alter Trottel stimmte schließlich zu und kleidete mich an und stieg auf mein rotes Fahrrad. Die Scheiß-Hölle brach los! Die Schmerzen waren nicht zum Aushalten!
Dann gab es ein wenig Ablenkung in Form unserer Pro-Bono-Arbeit, eine Computerwartung, die allerdings auch nicht so positiv und schön lief, weil die Hardware einen entschiedenen Strich durch die Rechnung, meine Rechnung, machte.
Genug des Gezeter! - Ich halte mein Versprechen!Jetzt! Jeden Tag finde ich heraus, was das aktuell Schönste an meiner Erleuchtung ist, damit ich beruhigt bin und versichert, dass der ganze Scheiß sich lohnte über die letzten 40 Jahre hin. Also heute auch! Ok. Here we go!
Das heute so Schöne an meiner Erleuchtung ist, daß ich die Scheiße (siehe Header und so weiter) zwar noch immer im Hirn habe, und es auch noch zu "Wortmeldungen" kommt, sogar in den Blogs und so weiter, aber dass mir der ganze Kram endlich ABSOLUT NICHTS MEHR BEDEUTET! - Ich kann nur jedem empfehlen, die Verschwörungstheorie seiner Wahl in schöne Pappe einzupacken, eine Röhre zu formen, und..., naja, ist eh schon logisch, sich natürlich in den Arsch zu schieben. Außer einer winzigen Menge an Analsadisten, die wir für unseren Zweck unberücksichtigt lassen können, werden alle übereinstimmen, daß dieses Erlebnis absolut nicht erhebend, keineswegs erotisch und außerdem, was heißt hier außerdem..., ZUERST EINMAL SCHEISS WEH TUT!
Ok, und den Müll veranstalten wir Tag für Tag mit unserem Hirn! Das besagt, dass uns unsere Arschmöse, die kleine, wertvolle Rosette, mehr wert ist.... Hammer, oder? Naja, dies nur am Rande.
Habe ich irgendwelche abgehobenen Sachen zu sagen, irgendwas "Tiefsinniges", zum Meditieren darüber, oder um sich einen abzuschütteln, oder - natürlich sind wir für Gleichberechtigung - der kleinen Klitoris mit dem Schrubber den Rest zu geben? - Irgendwas? - Suzuki sagt, ich hätte dieses Kontingent nicht nur erfüllt, sondern seit Jahren bei weitem überzogen! Ja, ich weiß, meine Trance-Induktionen waren legendär! - Dir armen-armen Übungspartner und andere Opfer in den Ausbildungen, Kursen, Seminaren und Supervisionen und ....wem ich alles mein so hart, so brutal verdientes Geld aufdrängte ........., shut up, cozyP...., jedenfalls weiß ich schon, wo ich "mein Pulver verschossen" habe. Suzuki hat Recht. Wieder einmal.
Ja, ihr Lieben, zu erleben gab es heute wenig. Doch! Doch! - Das Aufstehen war cool! Ich besuchte meine Frau im Schlafzimmer, wir alberten und hatten eine schöne Zeit der Nähe und dösten noch etwas... wirklich cool! Und gestern Abend gingen wir schon sehr-sehr früh schlafen. Kaum zu glauben! Rekord! Aber es zerlegte uns beide dermaßen, dass es das Beste und einzig Richtige war. Für mich gab es...., ja, ich gestehe, keine Literatur, sondern ein wenig "Jedermann"; auch, weil mein Freund Suzuki es so gerne mag, wenn die Schauspieler wie Spielleute durch Salzburg ziehen und musizieren; ich aber auch. Ist so schön!
Aber die Nacht! Die Scheiß-verdammte Nacht! Wieder eine Idioten-Identitätsspur! Ich war in Südamerika, vermutlich Argentinien, ja,ziemlich sicher Argentinien. Ich war Dichter. Meine Sachen waren richtig gut. Aber ich war ein Arschloch! Und was für eins! Ich war brav und "arrangierte" mich mit der Militärdiktatur, den ganzen perversen, beschissenen Mächtigen, und "hielt mich zurück", um meine Privilegien weiter zu genießen, was in der Praxis Schweigen heiß zu all den Morden und Folter und Schweinereien, die kaum zu beschreiben waren! Ich hielt mich an meine Kunst, hatte mehrere Familien, vier oder fünf Heiraten und einen Haufen Kinder mit jeder Frau und konnte mir selbst immer sagen, daß ich für die alle zu sorgen habe und deshalb Kompromisse eingehen mußte.... Bla-bla-bla... Ich war ein Lutscher. Ein Versager ohne jede Zivilcourage! Ich war angepasster als angepasst und fühlte mich "ach so anders". Meine Art, mich selbst zu belügen war perfekt! Ich kaufte mir meistens die Scheiße wirklich selbst ab! Ein Scheiß Parasit war ich!- Aber ich durfte schreiben und davon leben..., was für jeden Künstler, da bin ich absolut sicher, ein Paradies für sich selbst ausmacht..., und entsprechend verlockend, ja, verführerisch ist... Ich unterlag jener Versuchung jedenfalls total! Ich ließ meine Seele pausenlos in den Arsch ficken und sog die Anerkennung und die Preise und die Lobreden ein und bekam einfach nicht genug davon! Eine Schmeißfliege ich Dichter dort! Ein Kollaborateur, der das Talent, das ich natürlich im Übermaß hatte, nicht verdiente! Ich war ein Günstling, auch ein Stück Schmuck für die Mächtigen.., denn man konnte mit mir angeben..., und auch das ließ ich zu..., einfach alles!
Nach dieser traurigen Aufzählung nun die Nacht zuvor. Ratet mal! Ich war FROSCHFRESSER! Ja, ich war Froschfresser! Scheinbar wurde es langsam zu viel mit meinen Spöttereien und "ich mußte zur Ordnung gerufen werden"... MEINE Identitätsspur als Froschfresser! Es war nicht besonders, dieses Leben, eigentlich weder gut noch schlecht, ich war Buchhalter; Sachbearbeiter oder so was Harmloses, hatte eine kleine Familie, ein kleines Leben, war gutmütig und so weiter und so fort.... Meine Frau betrog mich, und ich verachtete sie dafür, ganz nach französischer Art..., remember - Der diskrete Charme der Bourgeoisie... naja, so was...., weil sie mich ja auch verachtete, und wir sprachen uns mit "Sie" an und die ganze, aufgesetzte Scheiße! Ich hatte mit Mitte 30 kaum mehr Haare auf dem Kopf, so einen lächerlichen Haarkranz, ausgedünnt und kaum vorhanden! Ich war groß, schlank, nein, eher dünn, nervös..., gutmütig bis zum geht-nicht-mehr, eine arme-arme Sau!
Beide Nächte könnte man beruhigt den sprichwörtlichen "Hasen" geben, wenn man ihnen übel wollte..., nein, ich doch eher nicht!Hasen sind viel zu cool!
Ich habe, wie es scheint, mehr noch, wie es sich erweist, ein Faible dafür, ein Arschloch zu sein, so scheint es mir. Die Identitätsspuren, die dieses "Kennzeichen" aufweisen, häufen und häufen sich....!
Und jetzt? Naja, ich bin wach, die Identitätsspuren, die anderen, das Sein als Arschloch, als angepasstes Stück pseudointellektueller Scheiße, als Frösche fressender Versager, als Buddha, als Frosch, als Spatz, als Körnchen kosmischen Staubs, als Licht, als süßer Duft der Auflösung, als alles Kommende und alles Vergangene und ewiges Jetzt, es ist alles gelaufen und vorbei und kommt und geht und ist perfekt, wie wir wissen! Erleuchtung bedeutet möglicherweise (für Narren wie mich zum Beispiel) ganz konkret in dieser, der für uns gegebenen, wirklich sehr merkwürdigen Identitätsspur, sein Sein als Kosmisches Arschloch zu...., was jetzt eigentlich..., transderivational wird hier nicht ausreichen...(jajaja, die Äpfel und Ziegen und ihre Bedenken bei Fremdworten, ist schon klar) also.... sein Sein als Kosmisches Arschloch zu... transzendieren, genau!
Ich transzendiere nun - neben meinem Arschloch - Sein - auch meine sonstigen Überbleibsel - zum Veröffentlichen und Versenden unserer Tipps und das war es dann auch für heute, good hearts, ihr Lieben!
Lasst es euch gut gehen, good hearts, ihr Lieben!
!LOVE!
cozyP
Und die Gutenachtgeschichte? - Die sollt ihr natürlich haben, good hearts, ihr Lieben!
Auch heute wieder geht es auf und ab "Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz". Have Fun!
[Konventionen]
Wie viel Zeit ist vergangen? Ein Tag, zwei Tage? Mir kommt es lange vor. War ich weg? Irgendwo muss ich gewesen sein. Etwas getan haben. Rückschluss, weil jetzt etwas anders ist. Aber noch nicht richtig. Ein Gefühl, als hätte ich die Hälfte einer Aufgabe erfüllt.
„Kann schnell gehen, Fah, nicht?“
„Kommt mir so vor.“
„Ein Schritt bedeutet aber noch nichts, solange er nicht vollzogen ist.“
Da hat sie recht. Ich habe mich abgestoßen, bin in einer Bewegung drin, aber noch nicht angekommen. Habe keinen Stand im Moment. Bin daher auch unsicher. Ich komme mir sehr angreifbar, empfindlich unsicher vor. Ein leichter Stoß von der Seite, ein Lüftchen, wie es der Sensei, mein Judo – Meister zu sagen pflegte, schon würde ich flach liegen. Im Training ließ er uns immer die Bewegungen in Zeitlupe durchführen, um sie ganz genau zu studieren und ihre Schwachpunkte zu erkennen; den empfindlichsten Punkt darin zu finden, an dem man das Gleichgewicht des Gegners am Leichtesten brechen und die Kraft seiner Bewegung aufnehmend einen Angriff starten kann. Es funktionierte immer gleich, war leicht zu erlernen, wenn das Grundprinzip einmal saß. Am schwächsten Punkt der Bewegung die Energie, die sowieso unterwegs war, die der Gegner schon investiert hatte, einfach geringfügig umlenken. Den Rest besorgte die Schwerkraft: Kugelig. Gibt es dieses Wort? Als Kind war es mein Begriff davon, was da geschah. Kugelig. Je kugeliger, umso besser. Ganz rund war ein Gegner mit noch so hohen Gürteln und drei Köpfe größer als ich zu bezwingen. Kugelig und weich. Das gelang mir nicht oft. An Anderen, die begabter waren als ich, konnte ich es dauernd sehen. Die trainierten mit den Großen, den fast schon Erwachsenen, obwohl sie nicht viel älter waren als ich. Ihre ganze Familie machte Judo. Zwei der Großen waren ihre Brüder. Die beiden Kleinen, die auch in meiner Gruppe waren, als ich dazu kam, waren wirklich sehr gut. Einer der beiden großen Brüder brachte es im Sport recht weit. Kam bis zur deutschen Meisterschaft. Die Kleinen hatten es jedenfalls wirklich drauf. Keine Chance, wenn ich einmal gegen einen antreten musste.
Kugelig und weich. Ja, genau im richtigen Augenblick schnell.
Das sollte ich vielleicht jetzt auch sein. Mitten in der Bewegung, wenn du dieses Gefühl spürst, verabschiede deinen Arsch oder gib Vollgas, um auf die Beine zu kommen. Das sollte ich mir sagen.
„Du magst Zeremonien, Fah? Schon immer, ist es nicht so?“
„Der Dojo, die improvisierte Trainingsumgebung, die eigentlich eine Sporthalle einer anderen Schule war, war für mich der einzige Ort, an dem es Regeln gab. Sicher.
Es war ein gutes Gefühl, da hinzukommen. Alles, sogar der Aufbau der Matten teile, die in einem kleinen Nebenraum aneinander gelehnt waren, musste möglichst still geschehen. So war die Ordnung. Man ließ den Teil der Matte nicht fallen, sondern legte ihn vorsichtig ab. Später, beim Beginn des eigentlichen Trainings, wurde sich auch zur Matte verneigt. Sie war ein Teil des Ganzen. Auch wenn ich nicht verstand, wieso das alles so war, gefiel es mir einfach. Unduldsamkeit wurde erkannt und geahndet. Verstöße gegen die Zeremonie genauso. Wer Wut zeigte, bei einem Kampf oder beim Üben jemand absichtlich verletzte, zu viel Quatsch machte, durfte sich darauf freuen, mit einem Partner, der etwa sein Gewicht hatte auf dem Rücken und barfuß seine Runden um das gegenüberliegende Schulgebäude zu drehen. Im Laufschritt. Der Meisterschüler überwachte das. Dann ging es zurück. Partner absetzen, Füße waschen, vor der Meister treten. Der sah mir in die Augen und wusste Bescheid. Noch mal 10 Runden. Da war noch Wut. Meine Verbeugung war nicht echt. Ich habe es nie erlebt, dass er mich oder einen Anderen zu Unrecht bestrafte. Die Zeremonie war OK für mich. Für viele Andere wieder nicht. Die kamen ein paar Mal zum Training, waren angemeldet und bald nicht mehr wieder. Die Sache mit dem schnellen Lernen, wie man Andere fertig macht, ging hier nicht auf. Ich mochte meinen Meister sehr gerne. Weißt du, er war in Japan gewesen, um die höheren Grade zu machen. Sonst ein ganz einfacher Mann....“
„Japan wiederholt sich, findest du nicht?“
„Tom. Vielleicht waren sich die Beiden gar nicht so unähnlich, wenn ich es mir jetzt überlege. Seltsamer Gedanke, dieser Vergleich. Komisch, dass ich bis jetzt noch nicht darauf gekommen bin.“
„Gibt es Gemeinsames? Findest du etwas?“
„Viel. Eine ganze Menge. Still. Beherrscht. Humorvoll. Gewaltlos und jederzeit bereit zur Verteidigung. Stärke, die von selbst ausstrahlt..“
„Du bist ja ein richtiger Fan, Fah!“
„Komm, verarsche mich nicht!“
„Dann komm du zum Wesentlichen!“
„Glaube. Tom und mein Meister hatten Glauben in sich.“
„Und?“
„Opfer. Sie brachten beide Opfer. Große sogar. Tom musste sehr lange seine Heimat verlassen.“
„Das wissen wir alles schon.“
„Mein Meister hatte einmal einen Schüler; vielleicht seinen Besten. Der wurde sehr erfolgreich. Gegen den sahen die großen Brüder, von denen ich sprach, blass aus.
Als abzusehen war, dass der Junge, den er von Anfang an unterrichtete, so gut wird, gab er ihn ab an einen anderen Meister. In einen Dojo der Reichen. Das war hart für meinen Meister. Vize – Weltmeister wurde sein Schüler schließlich. Und mein Meister war nicht dabei. Er hatte nichts mehr damit zu tun. Dieser Schüler, inzwischen ein junger Mann, ließ sich einmal sehen bei uns, war umringt von den Kids und schüttelte meinem Meister die Hand. Es hatte etwas Herablassendes, etwas Gönnerisches, wie er diese Geste ausführte.“
„Und es war gegen das Zeremoniell.“
„Ja, das störte mich am Meisten. Eine tiefe Verbeugung wäre das Mindeste gewesen. Ich glaube, das hat meinen Meister schwer getroffen. Er arbeitete umsonst mit uns Kindern und den anderen Gruppen. Der Mitgliedsbeitrag war so bemessen, dass es sogar den Familien aus den Slums, wo auch ich herkam, möglich war, ihre Kinder da hinzuschicken. Das Geld, das so zusammenkam, reichte nicht einmal für geringfügige Reparaturen, ein Stück Matte aus. Wir setzten sie immer so zusammen, dass die Ecken die zerschlissenen Teile enthielten, weil dort die geringste Gefahr bestand. Wie er das machte, uns zu Wettkämpfen zu fahren, den Bus zu organisieren, wussten wir nur andeutungsweise. Geschäftsleute aus der Stadt förderten unseren Verein. Er ging sammeln. Von unseren Eltern war nichts zu erwarten. Was da war, wurde versoffen.“
„Sag’ es! Sprich’ es aus!“
„Er wusste Bescheid. Keine Fragen, wenn ich einmal nicht kam und danach noch Blutergüsse hatte. Einmal war er bei mir zu Hause sogar. Ich war total überrascht, als ich vom Spielen in die Wohnung kam und er am Tisch saß. Der Bulgare gegenüber, Mutti geschäftig am Spülbecken. Scheiße, das bulgarische Arschloch pisste da regelmäßig hinein, und später wurde dort Geschirr gewaschen. Weil er zu faul war, die drei Treppen herunter zu gehen, wo die Außentoiletten waren.“
„Oder zu betrunken.“
„Stock voll. Fast jeden Tag. Bullshit! Ich stand wie gelähmt in der Küche. Mein Meister hier. Ich schämte mich. Bis dahin hatte er die Typen, meine Eltern, und das Drecksloch, in dem ich lebte, noch nicht gesehen. Mich hatte das erste Mal einfach einer mitgenommen, der sowieso hinging; ein Schüler. Offizielle Anmeldung und so was war nicht. Der Bulgare hörte von einem anderen Suffkopf, dass er seine Bälge jetzt dahin schickt, damit man Männer aus ihnen macht, also musste ich auch hin. Schluss. Es dauerte keinen Monat, da war der weg, der mich hingebracht hatte. Schlägereien wurden nicht geduldet, also schmiss er die Sache. Ich bekam einen Zettel mit, den die Eltern zu unterschreiben hatten, musste einen Kimono haben und los ging das.
Und jetzt saß mein Meister auf dieser verschissenen Eckbank, unter der ich soviel Zeit verbrachte, wenn die Spinner wieder tollwütig wurden, wenn sie abgefüllt waren und mich zusammen droschen. Ob es ein Vorwand war, weiß ich nicht. Normalerweise sagten wir den Eltern, dass am Wochenende oder dann und dann eine Fahrt ist zu einem Wettkampf. Die nickten ab.“
„Sie kamen nicht hin.“
„Meine nie. Außer beim Anprobieren sah mich nicht einmal meine Mutter im Kimono. Der Bulgare sowieso nicht. Andere Eltern kamen manchmal. Aber selten. Die Oberschicht der Slumbewohner, die Scheiße brocken, die oben schwimmen. Von denen manchmal jemand, der sich die Kämpfe ansah.“
„Hast du mit deinem Meister gesprochen an diesem Tag, als er bei dir zu hause war?“
„Nein. Bist du verrückt? An den Tisch heranzutreten, während irgendein Gelaber lief, hieß sich eine einfangen. Eine ins Gesicht. Ich stand da und hielt die Klappe.“
„Aber du hast...“
„Volle Nabelschau, ha? JA, ICH HABE MICH VERBEUGT.“
„Und?“
„Der Bulgare saß mit dem Rücken zu mir und konnte es nicht sehen. Nur am angedeuteten Nicken des Meisters in meine Richtung konnte er einen Gruß erkennen; hätte er vielleicht etwas erkennen können. Doch der nicht. Die Bewegungen meines Meisters waren minimal. Mit der Zeit lernte ich sie zu lesen. Ich konnte es sehen, wenn er sich bewegen wollte, so ein – zwei Augenblicke vorher. Erst sah er nur die Gruppe an. Ganz am Anfang jeden Trainings saß man sich still gegenüber. Sein Blick streifte über die Schüler, die Kimonos und Gürtel. Es war ein kleiner Kontrollblick und unheimlich schnell. Sein Meisterschüler sollte erkennen und anweisen. Doch auch der musste kontrolliert werden, ob er alles sieht. Das Meiste lief mit Blickkontakt. Wenn der Blick lange genug auf dir lag, du Augenkontakt schufst und ein unmerkliches Nicken sahst, wusstest du, dass etwas nicht stimmt. Schnelles Überprüfen der Haltung und der Klamotten. Breite Knie, offener, nicht ganz sauber gebundener Gürtel, es konnte nicht viel sein. Wenn der Blick weiterging und nicht mehr zurückkam passte alles.
So was gab es für den Bulgaren glaube ich nicht. Der Mistkerl machte sich nicht die Mühe, sich umzudrehen. Mutti am verpissten Spülbecken sah mich entgeistert an und machte weiter. Mein Meister verabschiedete sich dann. Mein Mitgliedsausweis lag auf dem Tisch. Der Bulgare drehte sich dann doch um, statt wenigstens die zwei Schritte zur Tür mitzugehen. Mir kam das Kotzen. Von seinem Rücken verdeckt und jetzt sichtbar die Flasche Chantre – Weinbrand auf dem Tisch. Halbleer. Und sein Lieblingsgläschen, ein grosses Schnapsglas mit Goldrand und geschliffenen Verzierungen. Hemmungslose Drecksau! Am Liebsten hätte ich ihm den Schädel eingeschlagen dafür! Er konnte nicht einmal warten mit Saufen, bis mein Meister weg war. Wahrscheinlich war das Arschloch noch stolz darauf, sein Sonntagsgedeck aufzulegen, diesen Scheiß – Schnaps und das elendige Glas...“
„Gab es Ärger?“
„Nicht diesen Abend. Mir wurde gesagt, dass ich am Wochenende kämpfen gehe und um diese Zeit an der Turnhalle sein muss. Sonst nichts. Die beiden Biester verhielten sich verdächtig still. Ich traute ihnen nicht, schlang irgendwas als Abendbrot herunter und machte mich früh ab ins Bett. Die Utensilien auf dem Tisch, Schnaps und das Glas, das machte mich zu nervös. Und herausfordern wollte ich es nicht. Schnaps war besonders übel, weil Mammilein den nicht so vertrug und er sie noch bestialischer machte. Da gab es kein Halten mehr. Ich rechnete mir Chancen dahingehend aus, dass es einen Tierkampf geben würde, sie sich wieder ineinander verbissen; und ich einiger maßen glimpflich davon kommen könnte, wenn ich toter Mann im Bett spielte.“
„Du hattest kein Bett.“
„Das Sofa des ansonsten unbenutzten Wohnzimmers war mein Bett. Ich hatte kein Zimmer, kein Bett, nichts. Das Wohnzimmer war gerade so lange wie das Sofa. Ein breiterer Flur, von dem aus es ins Schlafzimmer der Bestien ging.“
„Sie mussten da durch.“
„Oh ja, das musste die. Knackpunkt. Wieder die Sache mir der Bewegung, mit dem empfindlichsten Punkt des fehlenden Gleichgewichtes. Flüchtete Mammi ins Schlafzimmer und verschloss die Tür, war ich geliefert, denn greifbar und vorhanden.
Dann ging es mit mir weiter. Meistens schaffte sie es nicht soweit. Der Bulgare hatte sie regelmäßig spätestens beim Öffnen der Wohnzimmertür am Wickel. Da half nur noch „toter Mann“, um nicht mit hereingezogen zu werden. Sehr sicher war es dort nicht.
Meine lieben Eltern blieben an diesem speziellen Abend so ruhig, dass ich nicht einschlafen konnte. Streiterei, Geplärre, Vorwürfe, Geld, und wenn das Kind nicht wäre, dein Sohn, das Geschwalle war mein natürlicher Hintergrund, meine Kulisse; jetzt hörte man den Fernseher und ab und zu einen Kommentar dazu. Es war die Hölle.“
„Magst du Windspiele?“
„Seit heute ja. Ich weiß nur nicht, bei wem ich mich dafür bedanken muss. Ich möchte gerne..“
„Wenn ein solches Windspiel musiziert, kannst du es hören und Andere auch. Dadurch, dass Andere mithören, verlierst du nichts, Fah.“
„Ich wusste nichts davon, als ich das Buch öffnete. Jetzt war oder bin ich auch im Waggon bei den Anderen auf dem Weg nach Auschwitz und wir machen Spaß. Hier bei dir sehe ich, was daran lustig ist, wenn die mich Handelsvertreter nennen. Eigentlich müsste ich jetzt dahin, auf den Weg nach Auschwitz und lachen. Aber ich will noch hier sein. Oder jetzt sein. Oder früher. Weil das Andere im Geschriebenen später ist.“
„Ich verstehe dein Problem, Fah. Weggehen lassen kann ich dich dennoch nicht. Trotzdem wir jetzt unser Windspiel gefunden haben, wünsche ich mir von dir noch einige Geschenke. Du weißt doch noch, wer ich bin?“
„ND.“
„Also erhalte ich was?“
„Meine Zweifel. Ich weiß nicht wie. Ich will sie dir so gerne geben.“
„Erzähle mir von deinen Geschichten, Fah.“
„Willst du meine Geschichten, ND? – Ich bin voll davon. War ich schon immer.“
„So ungefähr läuft es. Der Geschichtenerzähler muss nicht unbedingt der brillante Analytiker sein. Zu seinen Freiheiten gehört es, in seinen Geschichten zu leben und zu sterben.“
„Bin ich ein Geschichtenerzähler, ND?“
„Warst du jemals etwas Anderes, Fah? Nur, dass du die Geschichten anderer Leute verbreitetest. Das erklärt auch deinen Ekel.“
„Meine Geschichten sind ekelig. Ich bin ekelig.“
„Solange du zweifelst bist du widerlich, stinkst und klebrig...
Also, lassen wir doch die Geschichten über Geschichten, während du zweifelst. Kommt dir das nicht bekannt vor? Sind wir hier nicht im wahren Schminke zimmer deiner kleinen Eitelkeiten? Keine Metakommunikation jetzt! Eine Geschichte vom Tanzen wünsche ich mir von dir. Jetzt, Fah!“
„Tanzen. Wunder Punkt. Ich kann es nicht. Ich kann es super. Ich bin plump. Schon immer gewesen und noch mehr geworden in meinen Bewegungen. Tanzen und ich.....!
Ich war nie in einer Tanzschule. Hatte aber einmal einen privaten Tanzlehrer, Willy Mason, „Mas“, nannten sie ihn, einen Bahamian. Irgendwas zwischen 50 und 60 Jahre alt konnte der tanzen wie ein Wahnsinniger. Alles. Schön. Anmutig, immer im Rhythmus. Einen Bauch, einen ansehnlichen Schwimmring hatte er auch, aber das spielte keine Rolle. Ein Super – Tänzer. Und der Ficker der Nutte meines Bosses. Von dem wollte sie es immer haben. Willy besorgte es ihr für Geld, soweit ich es verstand. Er war viel zu klug, hatte viel zu viel Tiefe, um sich mit dieser Kuh wirklich einzulassen. Aber Geld brauchte er immer. Er hatte so gut wie nichts. Lange Zeit bevor ich ihn kennen lernte, hatte er einen großen Fehler gemacht, der die Vorzeichen für den Rest gab. Einer der Vertreter der Kolumbianer auf den Bahamas, der sich mit der Anlage von deren Geld, Immobilien, Bankgeschäften und all so was beschäftigte, wurde bei einem Aufenthalt in den Staaten verhaftet. Mas war einer seiner engsten Vertrauten. Als sein Boss dann für 8 Jahre ins Gefängnis ging, machte man Mas zu seinem Stellvertreter für die Zeit. So wurde es erzählt. Ich glaube das auch. Die Kolumbianer haben niemals jemand beschissen, nicht dieses Kartell, das weiß dort Jeder. Egal. Mas machte den Job. Griff in die Kasse und lebte nicht schlecht. Keiner nahm ihm das übel. Bis zu einem gewissen Punkt, da wurde Mas nämlich leider zu gierig, größenwahnsinnig oder weiß – ich – was und schnappte sich entschieden zu viel vom Geld seiner Leute. Unter normalen Umständen hätte das seinen Tod bedeutet. Jeder kannte die Regel. Angeschnitten und verfüttert. Dazu gibt es auf Grand Bahama eine Ecke, eine Bucht, in der die Haie daran gewöhnt sind, gefüttert zu werden. Nichts mit kolumbianischer Krawatte oder so was. Scheiß. Die Regel galt. Mas war nicht nur schon immer ein begnadeter Tänzer, sondern fickte auch buchstäblich alles, was sich nicht rechtzeitig retten konnte. Von daher rührten auch seine Geldprobleme. 7 Ehefrauen waren es, als ich es hörte, und unzählige Verhältnisse. Eines der Kinder, ein kleines Mädchen, hatte es gesundheitlich sehr schwer erwischt. Mit der Wirbelsäule etwas Kompliziertes. Entscheidung zwischen Rollstuhl, verrecken und unsäglichen Schmerzen; wirklich so schlimm. Willy griff also zusätzlich zu seinem mehr als aufwendigen Lebensstil in die „Kollekte“ und organisierte die beste nur denkbare medizinische Versorgung für das Kind. Die Kolumbianer erhielten zuerst Kenntnis vom Diebstahl, der Unterschlagung und waren schon mitten im Vollzug, als der Rest der Geschichte aufkam. Nun waren es Kolumbianer, echte Machos. Männer. Und das meine ich für diesen Fall im besten Sinne, ND! SIE saßen nämlich jetzt echt in der Scheiße!
Einerseits war die Disziplin zu wahren und ein Exempel zu statuieren, andererseits hatte Mas die Riesensumme nicht für sich genommen, sondern für sein Kind, das im Sterben lag, gelähmt bleiben würde oder leben. Es müssen kluge Köpfe und gute Menschen gewesen sein, die die Entscheidung fällten, Mas plakativ Busse tun zu lassen, ohne ihn zu killen.
Mas wurde Losverkäufer. Für die tägliche Lotterie. Das ist so ziemlich der letzte und mieseste Job, den es überhaupt gibt. Kaum genug zum Überleben und Herumrennen den ganzen Tag und die halbe Nacht. Die Bahamians lieben ihre Lotterie, die selbstverständlich illegal ist. Ein Dollar meine ich mich zu erinnern, ist der Einsatz. Von diesem Tag an arbeitete Mas sich den Arsch ab, ohne Auto, mit einem Zimmer in den Slums und nichts als seinen billigsten Klamotten und dem blanken Überleben. Für die Tochter wurde gesorgt. Weiterhin alle Arztrechnungen bezahlt. Da fehlte nichts. Und die besten Behandlungsmethoden blieben auch bestehen. Das Mädchen überlebte. Es lernte gehen sogar. Ich sah sie ein paar Mal. Ihr Gang wat hinkend und sah sehr anstrengend aus. Aber ein Lachen hatte dieses Mädchen! Ja, strahlend! Und Mas lernte sich zu arrangieren. Keiner fragte nach Rückzahlung, keiner wollte etwas von ihm, außerhalb der Pflichten seines Jobs. Als der Mann, dessen Vertreter er hätte sein sollen, wieder freigelassen wurde und zurückkehrte, gab man ihm Mas als einfachen Arbeiter für alles. Straßenarbeit jeder Art. Mas akzeptierte den Tausch. Traurig war er manchmal, wenn er die tollen Häuser, schicke Autos, gute Kleidung sah. Er sprach wenig. Wenn seine Tochter, diese Tochter erschien, war er überglücklich! Das hatte sich gelohnt. Um dieser Tochter und auch seinen anderen Kindern Geschenke machen zu können, gab er nicht nur Tanzunterricht, sondern fickte auch die Nutte vom Boss. Offiziell war das so geregelt, dass er ihr Hausmeister war, also auf Wohnung und Auto achtete, wenn die Nutte nicht da war. Mas dachte sich nicht viel dabei. Er konnte das gut und hakte die Nutte ab. Die war dann wieder ein paar Tage gesättigt und besorgte es Boss besser. Also machte der Boss, mein damaliger Boss wiederum weniger Aufstände, und es ging mir besser. Zum Tanzunterricht, den ich wollte, kam es nicht. Boss und Nutte führten ein ganz besonders Drama in mehreren Akten auf, so dass Mas und ich alle Hände damit zu tun hatten, die Katastrophen einzudämmen. Aber eigentlich wolltest du doch etwas über Tanzen hören.“
„Erzähl ruhig weiter, die Geschichte gefällt mir.“
„Tanzen. Trotzdem muss etwas dran sein. Am Akt des Tanzens an sich. Abgesehen einmal von dem üblichen Müll der Balzrituale und Annäherungsgeschichten. Oder? Oder es ist wirklich nur das. Verdächtig auch, dass Tanz und Religion und Spirituelles gerne
zusammengebracht werden. Ist doch seltsam. Ob ich jetzt die Techno – Freaks, wie immer die sich nennen, oder die traditionellen Puten Schieber, die mit den Standard – Tänzen anschaue, alle zeigen sie etwas her. Gute Bewegungen, oder was sie dafür halten, ihren Körper und den Rest der Mode. Ja, Tanzen. Seit über 20 Jahren höre ich immer wieder, es wäre schön und so was von toll. Meistens von Frauen. Wollen die alle auf Tuchfühlung gehen, oder den öffentlichen Beweis ihres Teenager – Körpers abliefern, obwohl sie schon doppelt so alt sind? Was meinst du, ND?“
„Fragen wir sie! Wie wäre das, sagen wir, zehn Stück davon einer genussvollen Befragung zu unterziehen? Rührt sich da nichts in deiner Hose?“
„Jede Menge zu sagen, das wäre untertrieben. Alles, was ich habe ist dabei. Schade nur, dass ich die Antworten bereits kenne.“
„Wie lauten sie?“
„Universal, wie bei fast Allem. Lächerlich ist das. Und wahrscheinlich eine Sache, die ich wieder nur aussprechen muss. Weil du es eh weißt. Kontakt, Spaß, Marktbeobachtung, eher hilflose Mittel in Ermangelung von Besserem. Den kleinen Schlitz, die Titten, heute spricht man ja von „Body“, den Körper halt für den nächsten Fick, eine Zeit von „Fun“, Lebensabschnittspartnerschaft in der Sprache heute hörte ich schon dafür, oder aber das ganze Paket längerfristig an den Meistbietenden zu verhökern. Und wenn der Deal schon gelaufen ist, den eigenen Marktwert zu checken. Das nennen sie Selbstbestätigung dann.“
„Richtig üble Sachen? Findest du sie übel?“
„Nein, keineswegs. Hilflos, plump, in aller Regel lächerlich aussehend auch noch. Ich meine, heute haben wir TV und dort Zugang zu den Girls, die das richtig können. Mit ein paar mal Drücken auf die Fernbedienung ist schon etwas da. Commercials überall. Naja, die machen das berufsmäßig. Daher besser. Perfekter. Wenigstens e t w a s Timing. Wenn die Schneekönigin vom Alpenball oder die Arztfrau im Tennisclub Gas gibt und die Ergebnisse ihrer mehrjährigen Bemühungen im Fitness – Studio und der plastischen Chirurgie vorführt beim diesjährigen Fest, kommt das noch bei den Senioren und den Jungfickern an, doch viel mehr ist da nicht. Dieser Tage war „Love – Parade“, diese Veranstaltung in Berlin. Überall wurde also getanzt. Junges Publikum auch, soweit OK. Bei diesem „Bumm – Bumm – Bumm – Rhythmus“ ist auch nicht viel falsch zu machen. Ich sah etwas Berichterstattung davon. Weißt du was? Ich musste lachen. OK, falsche Zeit für mich sowieso. Die Mädels im Biafra – Look, diese ausgehungerten Sahel – Zone – Models sind jetzt en vogue. Nichts zu machen. Da sind Titten eher selten. Aber die, die hängen diese winzigen Fleischklößchen auch noch ins Freie und wackeln mit den knochigen Ärschen, stampfen herum. Hey!! Problemlos wären die zum Sauerkraut stampfen oder bei der Weinherstellung zu gebrauchen gewesen. Zu mehr aber auch nicht. Stunden- und tagelang läuft diese Scheiße. Die halten das durch, genügend Speed oder Ecstasy im Rücken, an gesoffen oder was. Und zu was? Weil sie etwas wollen! Mir braucht keiner von wegen unmotiviertem Handeln kommen. Mir nicht. Irgendwo muss der Motivschlüssel liegen. Ja, jetzt wiederhole ich mich. Den hatten wir schon.“
„Du meinst, das ist alles?“
„Meine ich nicht. Über dieses Tanz – Phänomen wäre aus meiner Sicht ein eigenes Buch zu schreiben, das besser keiner liest. Meine persönlichen Erfahrungen isoliert, mein Verständnis bzw. Unverständnis davon würde ausreichen für die paar hundert Seiten.“
Ok-ok, das war nicht einfach, good hearts! Aber, ihr macht das schon! - Das war dennoch das heutige Betthupferl-Stückchen, gefüllt wie immer mir Kopy Luwaak Kack-Kaqck aus „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz!“ - UND ES WIRD WEITERHIN JEDEN TAG HÄRTER! Versprochen.
Wow-wow-wow! Nicht so schnell, meine Guten…, einen Moment. Und eines noch. Auch heute. Ja, heute schon wieder! Wiederholung! Wiederholung, das auch noch?
JA, schon! Betrachtet es als eure Geheime beste Blumenvase oder Zazen für helles Getreide und zieht es euch verdammt noch mal rein! Los geht’s!
Und ihr wisst, ihr faulen Weißbrote, ihr Weichlinge und Simulanten – Ärsche, dass ich in dieser Sache keine Ruhe gebe! Niemals!
Also, zieht euch mein Palaver rein und lasst mich euch die Leviten lesen täglich, oder kommt endlich auf die Füße und erhebt eure Ärsche, ihr Weicheier!
Hier also nun, zum wiederholten Mal meine Bitte! Bitte – bitte – bitte !
Ein persönliches, sozusagen „cozyP-Anliegen“: Wenn ihr die Mittel nicht habt, jemand essen zu geben und/oder euch nicht traut, es euch zu komisch vorkommt und so weiter und so fort…, dann macht bitte folgendes:
· Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
· Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
· Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
· Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
· Macht das 9 Atemzyklen lang
· Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
· Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Die Verleugnung des Lichts zerreißt den Körper. Man tut sich Unglaubliches an, indem man sich dazu entscheidet, in dieser Welt absurder Halluzinationen zu leben!
Entschließt euch, eure Natur als tanzender Lichtpunkt nicht nur zu akzeptieren, sondern ihrer fühlbar gewahr zu werden; es wird einer der besten Entschlüsse eures Seins sein!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Und dann noch das, an was Suzuki und ich euch gerne erinnern (und immer-immer-wieder, solange es die Vorderzähne aushalten, natürlich):
Genießt das Sein, good hearts, genießt es, mahnt auch Suzuki. Einen sehr sinnlichen, so extrem genussfähigen, grob stofflichen Körper zu haben, das kommt in Wahrheit nicht so oft vor, wie man sich das denken und wünschen würde, merken wir an dieser Stelle an! - Also nehmt die Gelegenheiten wahr! Es gibt derer unendlich viele an jedem Tag; solange ihr noch einen Arsch aus Fleisch und Blut habt!
Ich wünsche euch, wir wünschen euch, also La Madre, Suzuki, Fathers Father, die Ungenannten, der Alte Meister ANZ, die Süßesten der Süßen, S., und natürlich die Beste Ehefrau von Allen, JJ & cozyP wie immer, wir wünschen euch jetzt einen multiplen Orgasmus im Hirn und dem Geschlecht nach dem anderen, und eine schöne und glücklich machende Überraschung nach der anderen, und denkt daran:
Heute im Angebot: Arsch lecken, rasieren und Ohren mit Palmolive massieren, ein Staubsauger, drei Bettlaken aus hautfreundlichem Gummi, alles zusammen mit Buttermilch und…, und jeder Menge 87 Kirschen für 3.999 Euro 99 – Greift zu, ihr Narren! Greift zu!
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Zieht euch das rein und genießt diese einmalige – und, da dürft ihr sicher sein, Anale Grande Woche, also macht die Nippel scharf und hebt die Glieder, deckt euch mit Gleitgel ein, und benutzt es auch, ihr Gurken, good hearts! Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts!
Schlaft gut und träumt süß, ihr Mächte und Gewalten, ihr Saat des Himmels, die ihr wahrhaftig seid! CU, ihr lieben good hearts!
Bis die Tage!
!LOVE!
cozyP
Dann legen wir mal los:
Diese Einfügungen kamen heute auf die Startseite unserer Erleuchtungssite – www.g-cook.com
Each - even the smallest particles - is so complex that it can never be fully understood. Suzuki
Chaque - même les plus petites particules - est si complexe qu'il ne peut jamais être entièrement comprise. Suzuki
Cada - incluso las partículas más pequeñas - es tan complejo que no puede ser plenamente comprendido. Suzuki
Kaku - demo saishō no ryūshi ga - sore wa kanzen ni wa rikai suru koto wa dekimasen koto o hijō ni fukuzatsudearu. Suzuki
Jedes – noch so kleine Teilchen – ist dermaßen komplex, dass es niemals ganz verstanden werden kann. Suzuki
Měi yīgè - jíshǐ shì zuìxiǎo de lìzǐ - shì rúcǐ de fùzá, yǐ zhìyú bùnéng wánquán lǐjiě. Língmù
How to become a really hard guy? - Do it the way he, Master Tony Macaroni sewn tattered linen in a madhouse. cozyP
Comment devenir un gars vraiment difficile? - Faites-la façon dont il, Maître Tony Macaroni cousu linge lambeaux dans une maison de fous. cozyP
Cómo llegar a ser un tipo muy duro? - Hacerlo de la manera que él, el Maestro Tony Macaroni cose la ropa hecha jirones en un manicomio. cozyP
Dono yō ni hontōni hādona otoko ni naruniha? - Sore wa kare ga, masutātonīmakaroni wa maddohausu de borobororinen o nui-tsuke hōhō de okonau. cozyP
Wie wird man ein richtig Harter Typ? - Mach's wie er: Meister Tony Macaroni näht zerschlissene Bettwäsche im Irrenhaus. cozyP
Rúhé chéngwéi yīgè zhēnzhèng de yìng jiāhuo? - Zuò dào zhè yīdiǎn, tā shīfu tuōní tōngxīnfěn fèng pòlàn de yàmá zài fēngrényuàn de fāngshì. CozyP
The most courageous attitude, the anticipation of the complete victory, is the most natural, and the only one that is present to us. cozyP
L'attitude la plus courageuse, l'anticipation de la victoire complète, est la plus naturelle, et la seule qui est présente à nous. cozyP
La actitud más valiente, la anticipación de la victoria completa, es la más natural, y la única que se nos hace presente. cozyP
Mottomo yūkan'na taido wa, kanzen'na shōri o mikoshi wa, mottomo shizen'na, to watashitachi ni sonzai shite iru yuiitsu no monodesu. cozyP
Die mutigste Haltung, jene der Vorfreude auf den vollständigen Sieg, ist die natürlichste, und die einzige, die uns ansteht. cozyP
Zuì yǒnggǎn de tàidù, wánquán shènglì de qídài, shì zuì zìrán de, yěshì wéiyī yīgè cúnzài yú wǒmen. cozyP
Das heutige Energiebild ist: „all here and alive… like you?“
Ihr könnt es euch bei g+, Tumblr, Facebook oder Twitter abholen wie immer.
Die heutige Gutenachtgeschichte ist mehrteilig und schmückt sich mit einem wortgewaltigen Titel! Oh, ihr zittert schon? - Schon verstanden! – Es folgt also dennoch das heutige Betthupferl-Stückchen, Tagesnotizen, und, obwohl man es sich nicht verdienen kann, Unfassbares, gefüllt wie immer mir Kopy Luwaak Kack-Kaqck aus „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz!“
Have fun!
!LOVE!
cozyP
Samstag, 26. Juli 2014
Ist Transformationsgrammatik eigentlich Rebirthing für Worte? Hat man einmal seinen Chomsky im Kopf..., weiß man nicht so recht, ob man den Einlass bedauern soll oder nicht! "Der Schwanz entscheidet! - Doch der schreit und schreit nur nach Viagra immer!" - Ein toller Beitrag von Äpfeln und Ziegen für meinen heutigen Header! "Weil du immer so geschwollene Scheiße redest!", lautet die Urteilsbegründung. Äpfel und Ziegen haben vermutlich Recht. Das haben die eigentlich immer. Aufgeblasene Scheiße im Header verbiegt ganz einfach das ganze Erlebnis. "Hammer im Arsch, fühle den Barsch!"- Wäre das besser?
fahfahrian, 19:06h
Diese verdammten Kinder! Ich ließ mich - wider besseres Wissen - zum Fahrradfahren in die Stadt überreden. Meine Frau, ein Kind dieser Zeit und Gläubige der Heilkraft von Bewegung, Sport und Sauna und so weiter und so fort..., sie meint es nur gut, ist eh klar..., nur tut "es" mir nicht immer gut! Ich bin kein Schwerarbeiter in körperlicher Hinsicht, kein Schlosser oder Landwirt oder weiß-ich-was und verspürte noch nie den Drang, meinen Arsch über Gebühr zu bewegen! Diese Kinder flippen aus, wenn Männer solche Rallye streifen am Bauch haben, die 6packs, heißen die so? Ja, wie die Dosenpackungen. Spam? Interessante Verbindung! Egal. Ich hatte nie Iowas. Ich machte natürlich allen angepassten Modesport der geistig Armen, man fand mich auf dem Tennisplatz, dem Squash-Court, auf der Skipiste und wo überall noch es hoffentlich teuer war, seinen "Body" zu stählen...; also glaubt mir, ich kenne das; den ganzen Shit! Aber alles, was ich an meinem Körper einmal - und das auch nur für eine kurze Zeit - veränderte, waren die Bizeps. Das in mindestens 6 oder mehr Jahren Gym! Hut ab! Respekt! - Meistens hatte ich dennoch Übergewicht, dann war ich wieder krank und mußte pausieren, es war ein ewiger Tanz hin und her! Meine Frau wurde von Kindheit an auf Sportbegeisterung getrimmt, eine sportliche Familie voller Tennis- und Skilehrer und was weiß ich noch alles. Man impfte ihr Fußball ein und - ich vermute das und will nicht fragen - ich denke auch Begeisterung an anderen Sportveranstaltungen der für mich weniger angenehmen Natur. Man brachte ihr bei, die Scheiße zu glauben, ohne daß es je funktionierte! 700.000 Diäten und Kuren und Mist und Scheiße, die sie alle schon kannte, als sie mich vor mehr als 22 Jahren kennen lernte. Wie ihr jetzt schon wieder grinst, good hearts, ihr Lieben! - Ja, aber ja, natürlich hatte ich die Freude und das Vergnügen, von all diesen Erkenntnissen zu profitieren bei meinen 700.000 Diäten in den nächsten Jahren bis jetzt! Der Erfolg von alledem steht mir nicht nur ins Gesicht geschrieben, Charles B., mein Held und Dichterfürst, sah sich als Affe, bei mir ist es eher dieses Michelin-Männchen, dessen Ähnlichkeit mit meiner Statur sich aufdrängt... Ich entschied mich für die Sprachregelung: "Ich habe eine traditionelle Figur.", eine Leihgabe aus einer in rührender Weise unterfinanzierten Detektiv-Serie über einen Lady-Detektive in Afrika, deren DVDs ich mir irgendwann besorgen werde... Die schwarze, wohlbeleibte Lady (ich fand sie sexy!), sagte das oft: "Ich habe eine traditionelle Figur.", wenn sie sich selbst beschrieb. Die Zwiebelbauern-Sippe, aus welcher meine weibliche Gengeberin stammt, war ziemlich fett. Die Bulgaren eher lang. 2,14 Meter, der Großvater väterlicherseits; 2,01 Meter der männliche Gengeber. Pech mit den Genen, oder? - Das hätte auch anders ausgehen können! - Ist es ja auch; nur auf anderen Identitätsspuren, die ich leider augenblicklich nicht dauerhaft erreichen kann! So ist das alles..., in dieser wirklich bizarren Identitätsspur! - Ich weiß, ihr kriegt euren Teil auch ab, keine Frage, good hearts, ihr Lieben!
Heute nun präsentierte mir der kosmische, oder war es der komische Oberkellner, die Rechnung für vergangene Woche, das heißt für Pflichterfüllung in großem Umfang und damit für die Fortschritte auf unserer Erleuchtungssite - www.g-cook.com -. Das sind dann einfach Schmerzen vom erwachen an und es geht genauso weiter. Müdigkeit natürlich auch. Erschöpfung. Die Befriedigung über die Erfüllung der vielen Pflichten ist nur sehr hart zu erkaufen; das ist sie für uns alle, merkt Suzuki nachdenklich an.
Ich wollte heute nur nicht vor die Tür gehen, nachdem das Wetter wieder nicht gut genug für unseren Ausflug an den See war, zum kostenlosen Badevergnügen für meine Frau und liegen und dösen und schlafen für mich. Ich wollte nur still sitzen, oder liegen besser. Nur nicht bewegen! Scheiß-Genick, das bei jeder verfluchten Mikrobewegung das heiße Toben anfängt! Scheiß-Beine, die einfach nur schmerzen und keine Ruhe geben!
Diese verdammten Kinder auch! - Und ich alter Trottel stimmte schließlich zu und kleidete mich an und stieg auf mein rotes Fahrrad. Die Scheiß-Hölle brach los! Die Schmerzen waren nicht zum Aushalten!
Dann gab es ein wenig Ablenkung in Form unserer Pro-Bono-Arbeit, eine Computerwartung, die allerdings auch nicht so positiv und schön lief, weil die Hardware einen entschiedenen Strich durch die Rechnung, meine Rechnung, machte.
Genug des Gezeter! - Ich halte mein Versprechen!Jetzt! Jeden Tag finde ich heraus, was das aktuell Schönste an meiner Erleuchtung ist, damit ich beruhigt bin und versichert, dass der ganze Scheiß sich lohnte über die letzten 40 Jahre hin. Also heute auch! Ok. Here we go!
Das heute so Schöne an meiner Erleuchtung ist, daß ich die Scheiße (siehe Header und so weiter) zwar noch immer im Hirn habe, und es auch noch zu "Wortmeldungen" kommt, sogar in den Blogs und so weiter, aber dass mir der ganze Kram endlich ABSOLUT NICHTS MEHR BEDEUTET! - Ich kann nur jedem empfehlen, die Verschwörungstheorie seiner Wahl in schöne Pappe einzupacken, eine Röhre zu formen, und..., naja, ist eh schon logisch, sich natürlich in den Arsch zu schieben. Außer einer winzigen Menge an Analsadisten, die wir für unseren Zweck unberücksichtigt lassen können, werden alle übereinstimmen, daß dieses Erlebnis absolut nicht erhebend, keineswegs erotisch und außerdem, was heißt hier außerdem..., ZUERST EINMAL SCHEISS WEH TUT!
Ok, und den Müll veranstalten wir Tag für Tag mit unserem Hirn! Das besagt, dass uns unsere Arschmöse, die kleine, wertvolle Rosette, mehr wert ist.... Hammer, oder? Naja, dies nur am Rande.
Habe ich irgendwelche abgehobenen Sachen zu sagen, irgendwas "Tiefsinniges", zum Meditieren darüber, oder um sich einen abzuschütteln, oder - natürlich sind wir für Gleichberechtigung - der kleinen Klitoris mit dem Schrubber den Rest zu geben? - Irgendwas? - Suzuki sagt, ich hätte dieses Kontingent nicht nur erfüllt, sondern seit Jahren bei weitem überzogen! Ja, ich weiß, meine Trance-Induktionen waren legendär! - Dir armen-armen Übungspartner und andere Opfer in den Ausbildungen, Kursen, Seminaren und Supervisionen und ....wem ich alles mein so hart, so brutal verdientes Geld aufdrängte ........., shut up, cozyP...., jedenfalls weiß ich schon, wo ich "mein Pulver verschossen" habe. Suzuki hat Recht. Wieder einmal.
Ja, ihr Lieben, zu erleben gab es heute wenig. Doch! Doch! - Das Aufstehen war cool! Ich besuchte meine Frau im Schlafzimmer, wir alberten und hatten eine schöne Zeit der Nähe und dösten noch etwas... wirklich cool! Und gestern Abend gingen wir schon sehr-sehr früh schlafen. Kaum zu glauben! Rekord! Aber es zerlegte uns beide dermaßen, dass es das Beste und einzig Richtige war. Für mich gab es...., ja, ich gestehe, keine Literatur, sondern ein wenig "Jedermann"; auch, weil mein Freund Suzuki es so gerne mag, wenn die Schauspieler wie Spielleute durch Salzburg ziehen und musizieren; ich aber auch. Ist so schön!
Aber die Nacht! Die Scheiß-verdammte Nacht! Wieder eine Idioten-Identitätsspur! Ich war in Südamerika, vermutlich Argentinien, ja,ziemlich sicher Argentinien. Ich war Dichter. Meine Sachen waren richtig gut. Aber ich war ein Arschloch! Und was für eins! Ich war brav und "arrangierte" mich mit der Militärdiktatur, den ganzen perversen, beschissenen Mächtigen, und "hielt mich zurück", um meine Privilegien weiter zu genießen, was in der Praxis Schweigen heiß zu all den Morden und Folter und Schweinereien, die kaum zu beschreiben waren! Ich hielt mich an meine Kunst, hatte mehrere Familien, vier oder fünf Heiraten und einen Haufen Kinder mit jeder Frau und konnte mir selbst immer sagen, daß ich für die alle zu sorgen habe und deshalb Kompromisse eingehen mußte.... Bla-bla-bla... Ich war ein Lutscher. Ein Versager ohne jede Zivilcourage! Ich war angepasster als angepasst und fühlte mich "ach so anders". Meine Art, mich selbst zu belügen war perfekt! Ich kaufte mir meistens die Scheiße wirklich selbst ab! Ein Scheiß Parasit war ich!- Aber ich durfte schreiben und davon leben..., was für jeden Künstler, da bin ich absolut sicher, ein Paradies für sich selbst ausmacht..., und entsprechend verlockend, ja, verführerisch ist... Ich unterlag jener Versuchung jedenfalls total! Ich ließ meine Seele pausenlos in den Arsch ficken und sog die Anerkennung und die Preise und die Lobreden ein und bekam einfach nicht genug davon! Eine Schmeißfliege ich Dichter dort! Ein Kollaborateur, der das Talent, das ich natürlich im Übermaß hatte, nicht verdiente! Ich war ein Günstling, auch ein Stück Schmuck für die Mächtigen.., denn man konnte mit mir angeben..., und auch das ließ ich zu..., einfach alles!
Nach dieser traurigen Aufzählung nun die Nacht zuvor. Ratet mal! Ich war FROSCHFRESSER! Ja, ich war Froschfresser! Scheinbar wurde es langsam zu viel mit meinen Spöttereien und "ich mußte zur Ordnung gerufen werden"... MEINE Identitätsspur als Froschfresser! Es war nicht besonders, dieses Leben, eigentlich weder gut noch schlecht, ich war Buchhalter; Sachbearbeiter oder so was Harmloses, hatte eine kleine Familie, ein kleines Leben, war gutmütig und so weiter und so fort.... Meine Frau betrog mich, und ich verachtete sie dafür, ganz nach französischer Art..., remember - Der diskrete Charme der Bourgeoisie... naja, so was...., weil sie mich ja auch verachtete, und wir sprachen uns mit "Sie" an und die ganze, aufgesetzte Scheiße! Ich hatte mit Mitte 30 kaum mehr Haare auf dem Kopf, so einen lächerlichen Haarkranz, ausgedünnt und kaum vorhanden! Ich war groß, schlank, nein, eher dünn, nervös..., gutmütig bis zum geht-nicht-mehr, eine arme-arme Sau!
Beide Nächte könnte man beruhigt den sprichwörtlichen "Hasen" geben, wenn man ihnen übel wollte..., nein, ich doch eher nicht!Hasen sind viel zu cool!
Ich habe, wie es scheint, mehr noch, wie es sich erweist, ein Faible dafür, ein Arschloch zu sein, so scheint es mir. Die Identitätsspuren, die dieses "Kennzeichen" aufweisen, häufen und häufen sich....!
Und jetzt? Naja, ich bin wach, die Identitätsspuren, die anderen, das Sein als Arschloch, als angepasstes Stück pseudointellektueller Scheiße, als Frösche fressender Versager, als Buddha, als Frosch, als Spatz, als Körnchen kosmischen Staubs, als Licht, als süßer Duft der Auflösung, als alles Kommende und alles Vergangene und ewiges Jetzt, es ist alles gelaufen und vorbei und kommt und geht und ist perfekt, wie wir wissen! Erleuchtung bedeutet möglicherweise (für Narren wie mich zum Beispiel) ganz konkret in dieser, der für uns gegebenen, wirklich sehr merkwürdigen Identitätsspur, sein Sein als Kosmisches Arschloch zu...., was jetzt eigentlich..., transderivational wird hier nicht ausreichen...(jajaja, die Äpfel und Ziegen und ihre Bedenken bei Fremdworten, ist schon klar) also.... sein Sein als Kosmisches Arschloch zu... transzendieren, genau!
Ich transzendiere nun - neben meinem Arschloch - Sein - auch meine sonstigen Überbleibsel - zum Veröffentlichen und Versenden unserer Tipps und das war es dann auch für heute, good hearts, ihr Lieben!
Lasst es euch gut gehen, good hearts, ihr Lieben!
!LOVE!
cozyP
Und die Gutenachtgeschichte? - Die sollt ihr natürlich haben, good hearts, ihr Lieben!
Auch heute wieder geht es auf und ab "Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz". Have Fun!
[Konventionen]
Wie viel Zeit ist vergangen? Ein Tag, zwei Tage? Mir kommt es lange vor. War ich weg? Irgendwo muss ich gewesen sein. Etwas getan haben. Rückschluss, weil jetzt etwas anders ist. Aber noch nicht richtig. Ein Gefühl, als hätte ich die Hälfte einer Aufgabe erfüllt.
„Kann schnell gehen, Fah, nicht?“
„Kommt mir so vor.“
„Ein Schritt bedeutet aber noch nichts, solange er nicht vollzogen ist.“
Da hat sie recht. Ich habe mich abgestoßen, bin in einer Bewegung drin, aber noch nicht angekommen. Habe keinen Stand im Moment. Bin daher auch unsicher. Ich komme mir sehr angreifbar, empfindlich unsicher vor. Ein leichter Stoß von der Seite, ein Lüftchen, wie es der Sensei, mein Judo – Meister zu sagen pflegte, schon würde ich flach liegen. Im Training ließ er uns immer die Bewegungen in Zeitlupe durchführen, um sie ganz genau zu studieren und ihre Schwachpunkte zu erkennen; den empfindlichsten Punkt darin zu finden, an dem man das Gleichgewicht des Gegners am Leichtesten brechen und die Kraft seiner Bewegung aufnehmend einen Angriff starten kann. Es funktionierte immer gleich, war leicht zu erlernen, wenn das Grundprinzip einmal saß. Am schwächsten Punkt der Bewegung die Energie, die sowieso unterwegs war, die der Gegner schon investiert hatte, einfach geringfügig umlenken. Den Rest besorgte die Schwerkraft: Kugelig. Gibt es dieses Wort? Als Kind war es mein Begriff davon, was da geschah. Kugelig. Je kugeliger, umso besser. Ganz rund war ein Gegner mit noch so hohen Gürteln und drei Köpfe größer als ich zu bezwingen. Kugelig und weich. Das gelang mir nicht oft. An Anderen, die begabter waren als ich, konnte ich es dauernd sehen. Die trainierten mit den Großen, den fast schon Erwachsenen, obwohl sie nicht viel älter waren als ich. Ihre ganze Familie machte Judo. Zwei der Großen waren ihre Brüder. Die beiden Kleinen, die auch in meiner Gruppe waren, als ich dazu kam, waren wirklich sehr gut. Einer der beiden großen Brüder brachte es im Sport recht weit. Kam bis zur deutschen Meisterschaft. Die Kleinen hatten es jedenfalls wirklich drauf. Keine Chance, wenn ich einmal gegen einen antreten musste.
Kugelig und weich. Ja, genau im richtigen Augenblick schnell.
Das sollte ich vielleicht jetzt auch sein. Mitten in der Bewegung, wenn du dieses Gefühl spürst, verabschiede deinen Arsch oder gib Vollgas, um auf die Beine zu kommen. Das sollte ich mir sagen.
„Du magst Zeremonien, Fah? Schon immer, ist es nicht so?“
„Der Dojo, die improvisierte Trainingsumgebung, die eigentlich eine Sporthalle einer anderen Schule war, war für mich der einzige Ort, an dem es Regeln gab. Sicher.
Es war ein gutes Gefühl, da hinzukommen. Alles, sogar der Aufbau der Matten teile, die in einem kleinen Nebenraum aneinander gelehnt waren, musste möglichst still geschehen. So war die Ordnung. Man ließ den Teil der Matte nicht fallen, sondern legte ihn vorsichtig ab. Später, beim Beginn des eigentlichen Trainings, wurde sich auch zur Matte verneigt. Sie war ein Teil des Ganzen. Auch wenn ich nicht verstand, wieso das alles so war, gefiel es mir einfach. Unduldsamkeit wurde erkannt und geahndet. Verstöße gegen die Zeremonie genauso. Wer Wut zeigte, bei einem Kampf oder beim Üben jemand absichtlich verletzte, zu viel Quatsch machte, durfte sich darauf freuen, mit einem Partner, der etwa sein Gewicht hatte auf dem Rücken und barfuß seine Runden um das gegenüberliegende Schulgebäude zu drehen. Im Laufschritt. Der Meisterschüler überwachte das. Dann ging es zurück. Partner absetzen, Füße waschen, vor der Meister treten. Der sah mir in die Augen und wusste Bescheid. Noch mal 10 Runden. Da war noch Wut. Meine Verbeugung war nicht echt. Ich habe es nie erlebt, dass er mich oder einen Anderen zu Unrecht bestrafte. Die Zeremonie war OK für mich. Für viele Andere wieder nicht. Die kamen ein paar Mal zum Training, waren angemeldet und bald nicht mehr wieder. Die Sache mit dem schnellen Lernen, wie man Andere fertig macht, ging hier nicht auf. Ich mochte meinen Meister sehr gerne. Weißt du, er war in Japan gewesen, um die höheren Grade zu machen. Sonst ein ganz einfacher Mann....“
„Japan wiederholt sich, findest du nicht?“
„Tom. Vielleicht waren sich die Beiden gar nicht so unähnlich, wenn ich es mir jetzt überlege. Seltsamer Gedanke, dieser Vergleich. Komisch, dass ich bis jetzt noch nicht darauf gekommen bin.“
„Gibt es Gemeinsames? Findest du etwas?“
„Viel. Eine ganze Menge. Still. Beherrscht. Humorvoll. Gewaltlos und jederzeit bereit zur Verteidigung. Stärke, die von selbst ausstrahlt..“
„Du bist ja ein richtiger Fan, Fah!“
„Komm, verarsche mich nicht!“
„Dann komm du zum Wesentlichen!“
„Glaube. Tom und mein Meister hatten Glauben in sich.“
„Und?“
„Opfer. Sie brachten beide Opfer. Große sogar. Tom musste sehr lange seine Heimat verlassen.“
„Das wissen wir alles schon.“
„Mein Meister hatte einmal einen Schüler; vielleicht seinen Besten. Der wurde sehr erfolgreich. Gegen den sahen die großen Brüder, von denen ich sprach, blass aus.
Als abzusehen war, dass der Junge, den er von Anfang an unterrichtete, so gut wird, gab er ihn ab an einen anderen Meister. In einen Dojo der Reichen. Das war hart für meinen Meister. Vize – Weltmeister wurde sein Schüler schließlich. Und mein Meister war nicht dabei. Er hatte nichts mehr damit zu tun. Dieser Schüler, inzwischen ein junger Mann, ließ sich einmal sehen bei uns, war umringt von den Kids und schüttelte meinem Meister die Hand. Es hatte etwas Herablassendes, etwas Gönnerisches, wie er diese Geste ausführte.“
„Und es war gegen das Zeremoniell.“
„Ja, das störte mich am Meisten. Eine tiefe Verbeugung wäre das Mindeste gewesen. Ich glaube, das hat meinen Meister schwer getroffen. Er arbeitete umsonst mit uns Kindern und den anderen Gruppen. Der Mitgliedsbeitrag war so bemessen, dass es sogar den Familien aus den Slums, wo auch ich herkam, möglich war, ihre Kinder da hinzuschicken. Das Geld, das so zusammenkam, reichte nicht einmal für geringfügige Reparaturen, ein Stück Matte aus. Wir setzten sie immer so zusammen, dass die Ecken die zerschlissenen Teile enthielten, weil dort die geringste Gefahr bestand. Wie er das machte, uns zu Wettkämpfen zu fahren, den Bus zu organisieren, wussten wir nur andeutungsweise. Geschäftsleute aus der Stadt förderten unseren Verein. Er ging sammeln. Von unseren Eltern war nichts zu erwarten. Was da war, wurde versoffen.“
„Sag’ es! Sprich’ es aus!“
„Er wusste Bescheid. Keine Fragen, wenn ich einmal nicht kam und danach noch Blutergüsse hatte. Einmal war er bei mir zu Hause sogar. Ich war total überrascht, als ich vom Spielen in die Wohnung kam und er am Tisch saß. Der Bulgare gegenüber, Mutti geschäftig am Spülbecken. Scheiße, das bulgarische Arschloch pisste da regelmäßig hinein, und später wurde dort Geschirr gewaschen. Weil er zu faul war, die drei Treppen herunter zu gehen, wo die Außentoiletten waren.“
„Oder zu betrunken.“
„Stock voll. Fast jeden Tag. Bullshit! Ich stand wie gelähmt in der Küche. Mein Meister hier. Ich schämte mich. Bis dahin hatte er die Typen, meine Eltern, und das Drecksloch, in dem ich lebte, noch nicht gesehen. Mich hatte das erste Mal einfach einer mitgenommen, der sowieso hinging; ein Schüler. Offizielle Anmeldung und so was war nicht. Der Bulgare hörte von einem anderen Suffkopf, dass er seine Bälge jetzt dahin schickt, damit man Männer aus ihnen macht, also musste ich auch hin. Schluss. Es dauerte keinen Monat, da war der weg, der mich hingebracht hatte. Schlägereien wurden nicht geduldet, also schmiss er die Sache. Ich bekam einen Zettel mit, den die Eltern zu unterschreiben hatten, musste einen Kimono haben und los ging das.
Und jetzt saß mein Meister auf dieser verschissenen Eckbank, unter der ich soviel Zeit verbrachte, wenn die Spinner wieder tollwütig wurden, wenn sie abgefüllt waren und mich zusammen droschen. Ob es ein Vorwand war, weiß ich nicht. Normalerweise sagten wir den Eltern, dass am Wochenende oder dann und dann eine Fahrt ist zu einem Wettkampf. Die nickten ab.“
„Sie kamen nicht hin.“
„Meine nie. Außer beim Anprobieren sah mich nicht einmal meine Mutter im Kimono. Der Bulgare sowieso nicht. Andere Eltern kamen manchmal. Aber selten. Die Oberschicht der Slumbewohner, die Scheiße brocken, die oben schwimmen. Von denen manchmal jemand, der sich die Kämpfe ansah.“
„Hast du mit deinem Meister gesprochen an diesem Tag, als er bei dir zu hause war?“
„Nein. Bist du verrückt? An den Tisch heranzutreten, während irgendein Gelaber lief, hieß sich eine einfangen. Eine ins Gesicht. Ich stand da und hielt die Klappe.“
„Aber du hast...“
„Volle Nabelschau, ha? JA, ICH HABE MICH VERBEUGT.“
„Und?“
„Der Bulgare saß mit dem Rücken zu mir und konnte es nicht sehen. Nur am angedeuteten Nicken des Meisters in meine Richtung konnte er einen Gruß erkennen; hätte er vielleicht etwas erkennen können. Doch der nicht. Die Bewegungen meines Meisters waren minimal. Mit der Zeit lernte ich sie zu lesen. Ich konnte es sehen, wenn er sich bewegen wollte, so ein – zwei Augenblicke vorher. Erst sah er nur die Gruppe an. Ganz am Anfang jeden Trainings saß man sich still gegenüber. Sein Blick streifte über die Schüler, die Kimonos und Gürtel. Es war ein kleiner Kontrollblick und unheimlich schnell. Sein Meisterschüler sollte erkennen und anweisen. Doch auch der musste kontrolliert werden, ob er alles sieht. Das Meiste lief mit Blickkontakt. Wenn der Blick lange genug auf dir lag, du Augenkontakt schufst und ein unmerkliches Nicken sahst, wusstest du, dass etwas nicht stimmt. Schnelles Überprüfen der Haltung und der Klamotten. Breite Knie, offener, nicht ganz sauber gebundener Gürtel, es konnte nicht viel sein. Wenn der Blick weiterging und nicht mehr zurückkam passte alles.
So was gab es für den Bulgaren glaube ich nicht. Der Mistkerl machte sich nicht die Mühe, sich umzudrehen. Mutti am verpissten Spülbecken sah mich entgeistert an und machte weiter. Mein Meister verabschiedete sich dann. Mein Mitgliedsausweis lag auf dem Tisch. Der Bulgare drehte sich dann doch um, statt wenigstens die zwei Schritte zur Tür mitzugehen. Mir kam das Kotzen. Von seinem Rücken verdeckt und jetzt sichtbar die Flasche Chantre – Weinbrand auf dem Tisch. Halbleer. Und sein Lieblingsgläschen, ein grosses Schnapsglas mit Goldrand und geschliffenen Verzierungen. Hemmungslose Drecksau! Am Liebsten hätte ich ihm den Schädel eingeschlagen dafür! Er konnte nicht einmal warten mit Saufen, bis mein Meister weg war. Wahrscheinlich war das Arschloch noch stolz darauf, sein Sonntagsgedeck aufzulegen, diesen Scheiß – Schnaps und das elendige Glas...“
„Gab es Ärger?“
„Nicht diesen Abend. Mir wurde gesagt, dass ich am Wochenende kämpfen gehe und um diese Zeit an der Turnhalle sein muss. Sonst nichts. Die beiden Biester verhielten sich verdächtig still. Ich traute ihnen nicht, schlang irgendwas als Abendbrot herunter und machte mich früh ab ins Bett. Die Utensilien auf dem Tisch, Schnaps und das Glas, das machte mich zu nervös. Und herausfordern wollte ich es nicht. Schnaps war besonders übel, weil Mammilein den nicht so vertrug und er sie noch bestialischer machte. Da gab es kein Halten mehr. Ich rechnete mir Chancen dahingehend aus, dass es einen Tierkampf geben würde, sie sich wieder ineinander verbissen; und ich einiger maßen glimpflich davon kommen könnte, wenn ich toter Mann im Bett spielte.“
„Du hattest kein Bett.“
„Das Sofa des ansonsten unbenutzten Wohnzimmers war mein Bett. Ich hatte kein Zimmer, kein Bett, nichts. Das Wohnzimmer war gerade so lange wie das Sofa. Ein breiterer Flur, von dem aus es ins Schlafzimmer der Bestien ging.“
„Sie mussten da durch.“
„Oh ja, das musste die. Knackpunkt. Wieder die Sache mir der Bewegung, mit dem empfindlichsten Punkt des fehlenden Gleichgewichtes. Flüchtete Mammi ins Schlafzimmer und verschloss die Tür, war ich geliefert, denn greifbar und vorhanden.
Dann ging es mit mir weiter. Meistens schaffte sie es nicht soweit. Der Bulgare hatte sie regelmäßig spätestens beim Öffnen der Wohnzimmertür am Wickel. Da half nur noch „toter Mann“, um nicht mit hereingezogen zu werden. Sehr sicher war es dort nicht.
Meine lieben Eltern blieben an diesem speziellen Abend so ruhig, dass ich nicht einschlafen konnte. Streiterei, Geplärre, Vorwürfe, Geld, und wenn das Kind nicht wäre, dein Sohn, das Geschwalle war mein natürlicher Hintergrund, meine Kulisse; jetzt hörte man den Fernseher und ab und zu einen Kommentar dazu. Es war die Hölle.“
„Magst du Windspiele?“
„Seit heute ja. Ich weiß nur nicht, bei wem ich mich dafür bedanken muss. Ich möchte gerne..“
„Wenn ein solches Windspiel musiziert, kannst du es hören und Andere auch. Dadurch, dass Andere mithören, verlierst du nichts, Fah.“
„Ich wusste nichts davon, als ich das Buch öffnete. Jetzt war oder bin ich auch im Waggon bei den Anderen auf dem Weg nach Auschwitz und wir machen Spaß. Hier bei dir sehe ich, was daran lustig ist, wenn die mich Handelsvertreter nennen. Eigentlich müsste ich jetzt dahin, auf den Weg nach Auschwitz und lachen. Aber ich will noch hier sein. Oder jetzt sein. Oder früher. Weil das Andere im Geschriebenen später ist.“
„Ich verstehe dein Problem, Fah. Weggehen lassen kann ich dich dennoch nicht. Trotzdem wir jetzt unser Windspiel gefunden haben, wünsche ich mir von dir noch einige Geschenke. Du weißt doch noch, wer ich bin?“
„ND.“
„Also erhalte ich was?“
„Meine Zweifel. Ich weiß nicht wie. Ich will sie dir so gerne geben.“
„Erzähle mir von deinen Geschichten, Fah.“
„Willst du meine Geschichten, ND? – Ich bin voll davon. War ich schon immer.“
„So ungefähr läuft es. Der Geschichtenerzähler muss nicht unbedingt der brillante Analytiker sein. Zu seinen Freiheiten gehört es, in seinen Geschichten zu leben und zu sterben.“
„Bin ich ein Geschichtenerzähler, ND?“
„Warst du jemals etwas Anderes, Fah? Nur, dass du die Geschichten anderer Leute verbreitetest. Das erklärt auch deinen Ekel.“
„Meine Geschichten sind ekelig. Ich bin ekelig.“
„Solange du zweifelst bist du widerlich, stinkst und klebrig...
Also, lassen wir doch die Geschichten über Geschichten, während du zweifelst. Kommt dir das nicht bekannt vor? Sind wir hier nicht im wahren Schminke zimmer deiner kleinen Eitelkeiten? Keine Metakommunikation jetzt! Eine Geschichte vom Tanzen wünsche ich mir von dir. Jetzt, Fah!“
„Tanzen. Wunder Punkt. Ich kann es nicht. Ich kann es super. Ich bin plump. Schon immer gewesen und noch mehr geworden in meinen Bewegungen. Tanzen und ich.....!
Ich war nie in einer Tanzschule. Hatte aber einmal einen privaten Tanzlehrer, Willy Mason, „Mas“, nannten sie ihn, einen Bahamian. Irgendwas zwischen 50 und 60 Jahre alt konnte der tanzen wie ein Wahnsinniger. Alles. Schön. Anmutig, immer im Rhythmus. Einen Bauch, einen ansehnlichen Schwimmring hatte er auch, aber das spielte keine Rolle. Ein Super – Tänzer. Und der Ficker der Nutte meines Bosses. Von dem wollte sie es immer haben. Willy besorgte es ihr für Geld, soweit ich es verstand. Er war viel zu klug, hatte viel zu viel Tiefe, um sich mit dieser Kuh wirklich einzulassen. Aber Geld brauchte er immer. Er hatte so gut wie nichts. Lange Zeit bevor ich ihn kennen lernte, hatte er einen großen Fehler gemacht, der die Vorzeichen für den Rest gab. Einer der Vertreter der Kolumbianer auf den Bahamas, der sich mit der Anlage von deren Geld, Immobilien, Bankgeschäften und all so was beschäftigte, wurde bei einem Aufenthalt in den Staaten verhaftet. Mas war einer seiner engsten Vertrauten. Als sein Boss dann für 8 Jahre ins Gefängnis ging, machte man Mas zu seinem Stellvertreter für die Zeit. So wurde es erzählt. Ich glaube das auch. Die Kolumbianer haben niemals jemand beschissen, nicht dieses Kartell, das weiß dort Jeder. Egal. Mas machte den Job. Griff in die Kasse und lebte nicht schlecht. Keiner nahm ihm das übel. Bis zu einem gewissen Punkt, da wurde Mas nämlich leider zu gierig, größenwahnsinnig oder weiß – ich – was und schnappte sich entschieden zu viel vom Geld seiner Leute. Unter normalen Umständen hätte das seinen Tod bedeutet. Jeder kannte die Regel. Angeschnitten und verfüttert. Dazu gibt es auf Grand Bahama eine Ecke, eine Bucht, in der die Haie daran gewöhnt sind, gefüttert zu werden. Nichts mit kolumbianischer Krawatte oder so was. Scheiß. Die Regel galt. Mas war nicht nur schon immer ein begnadeter Tänzer, sondern fickte auch buchstäblich alles, was sich nicht rechtzeitig retten konnte. Von daher rührten auch seine Geldprobleme. 7 Ehefrauen waren es, als ich es hörte, und unzählige Verhältnisse. Eines der Kinder, ein kleines Mädchen, hatte es gesundheitlich sehr schwer erwischt. Mit der Wirbelsäule etwas Kompliziertes. Entscheidung zwischen Rollstuhl, verrecken und unsäglichen Schmerzen; wirklich so schlimm. Willy griff also zusätzlich zu seinem mehr als aufwendigen Lebensstil in die „Kollekte“ und organisierte die beste nur denkbare medizinische Versorgung für das Kind. Die Kolumbianer erhielten zuerst Kenntnis vom Diebstahl, der Unterschlagung und waren schon mitten im Vollzug, als der Rest der Geschichte aufkam. Nun waren es Kolumbianer, echte Machos. Männer. Und das meine ich für diesen Fall im besten Sinne, ND! SIE saßen nämlich jetzt echt in der Scheiße!
Einerseits war die Disziplin zu wahren und ein Exempel zu statuieren, andererseits hatte Mas die Riesensumme nicht für sich genommen, sondern für sein Kind, das im Sterben lag, gelähmt bleiben würde oder leben. Es müssen kluge Köpfe und gute Menschen gewesen sein, die die Entscheidung fällten, Mas plakativ Busse tun zu lassen, ohne ihn zu killen.
Mas wurde Losverkäufer. Für die tägliche Lotterie. Das ist so ziemlich der letzte und mieseste Job, den es überhaupt gibt. Kaum genug zum Überleben und Herumrennen den ganzen Tag und die halbe Nacht. Die Bahamians lieben ihre Lotterie, die selbstverständlich illegal ist. Ein Dollar meine ich mich zu erinnern, ist der Einsatz. Von diesem Tag an arbeitete Mas sich den Arsch ab, ohne Auto, mit einem Zimmer in den Slums und nichts als seinen billigsten Klamotten und dem blanken Überleben. Für die Tochter wurde gesorgt. Weiterhin alle Arztrechnungen bezahlt. Da fehlte nichts. Und die besten Behandlungsmethoden blieben auch bestehen. Das Mädchen überlebte. Es lernte gehen sogar. Ich sah sie ein paar Mal. Ihr Gang wat hinkend und sah sehr anstrengend aus. Aber ein Lachen hatte dieses Mädchen! Ja, strahlend! Und Mas lernte sich zu arrangieren. Keiner fragte nach Rückzahlung, keiner wollte etwas von ihm, außerhalb der Pflichten seines Jobs. Als der Mann, dessen Vertreter er hätte sein sollen, wieder freigelassen wurde und zurückkehrte, gab man ihm Mas als einfachen Arbeiter für alles. Straßenarbeit jeder Art. Mas akzeptierte den Tausch. Traurig war er manchmal, wenn er die tollen Häuser, schicke Autos, gute Kleidung sah. Er sprach wenig. Wenn seine Tochter, diese Tochter erschien, war er überglücklich! Das hatte sich gelohnt. Um dieser Tochter und auch seinen anderen Kindern Geschenke machen zu können, gab er nicht nur Tanzunterricht, sondern fickte auch die Nutte vom Boss. Offiziell war das so geregelt, dass er ihr Hausmeister war, also auf Wohnung und Auto achtete, wenn die Nutte nicht da war. Mas dachte sich nicht viel dabei. Er konnte das gut und hakte die Nutte ab. Die war dann wieder ein paar Tage gesättigt und besorgte es Boss besser. Also machte der Boss, mein damaliger Boss wiederum weniger Aufstände, und es ging mir besser. Zum Tanzunterricht, den ich wollte, kam es nicht. Boss und Nutte führten ein ganz besonders Drama in mehreren Akten auf, so dass Mas und ich alle Hände damit zu tun hatten, die Katastrophen einzudämmen. Aber eigentlich wolltest du doch etwas über Tanzen hören.“
„Erzähl ruhig weiter, die Geschichte gefällt mir.“
„Tanzen. Trotzdem muss etwas dran sein. Am Akt des Tanzens an sich. Abgesehen einmal von dem üblichen Müll der Balzrituale und Annäherungsgeschichten. Oder? Oder es ist wirklich nur das. Verdächtig auch, dass Tanz und Religion und Spirituelles gerne
zusammengebracht werden. Ist doch seltsam. Ob ich jetzt die Techno – Freaks, wie immer die sich nennen, oder die traditionellen Puten Schieber, die mit den Standard – Tänzen anschaue, alle zeigen sie etwas her. Gute Bewegungen, oder was sie dafür halten, ihren Körper und den Rest der Mode. Ja, Tanzen. Seit über 20 Jahren höre ich immer wieder, es wäre schön und so was von toll. Meistens von Frauen. Wollen die alle auf Tuchfühlung gehen, oder den öffentlichen Beweis ihres Teenager – Körpers abliefern, obwohl sie schon doppelt so alt sind? Was meinst du, ND?“
„Fragen wir sie! Wie wäre das, sagen wir, zehn Stück davon einer genussvollen Befragung zu unterziehen? Rührt sich da nichts in deiner Hose?“
„Jede Menge zu sagen, das wäre untertrieben. Alles, was ich habe ist dabei. Schade nur, dass ich die Antworten bereits kenne.“
„Wie lauten sie?“
„Universal, wie bei fast Allem. Lächerlich ist das. Und wahrscheinlich eine Sache, die ich wieder nur aussprechen muss. Weil du es eh weißt. Kontakt, Spaß, Marktbeobachtung, eher hilflose Mittel in Ermangelung von Besserem. Den kleinen Schlitz, die Titten, heute spricht man ja von „Body“, den Körper halt für den nächsten Fick, eine Zeit von „Fun“, Lebensabschnittspartnerschaft in der Sprache heute hörte ich schon dafür, oder aber das ganze Paket längerfristig an den Meistbietenden zu verhökern. Und wenn der Deal schon gelaufen ist, den eigenen Marktwert zu checken. Das nennen sie Selbstbestätigung dann.“
„Richtig üble Sachen? Findest du sie übel?“
„Nein, keineswegs. Hilflos, plump, in aller Regel lächerlich aussehend auch noch. Ich meine, heute haben wir TV und dort Zugang zu den Girls, die das richtig können. Mit ein paar mal Drücken auf die Fernbedienung ist schon etwas da. Commercials überall. Naja, die machen das berufsmäßig. Daher besser. Perfekter. Wenigstens e t w a s Timing. Wenn die Schneekönigin vom Alpenball oder die Arztfrau im Tennisclub Gas gibt und die Ergebnisse ihrer mehrjährigen Bemühungen im Fitness – Studio und der plastischen Chirurgie vorführt beim diesjährigen Fest, kommt das noch bei den Senioren und den Jungfickern an, doch viel mehr ist da nicht. Dieser Tage war „Love – Parade“, diese Veranstaltung in Berlin. Überall wurde also getanzt. Junges Publikum auch, soweit OK. Bei diesem „Bumm – Bumm – Bumm – Rhythmus“ ist auch nicht viel falsch zu machen. Ich sah etwas Berichterstattung davon. Weißt du was? Ich musste lachen. OK, falsche Zeit für mich sowieso. Die Mädels im Biafra – Look, diese ausgehungerten Sahel – Zone – Models sind jetzt en vogue. Nichts zu machen. Da sind Titten eher selten. Aber die, die hängen diese winzigen Fleischklößchen auch noch ins Freie und wackeln mit den knochigen Ärschen, stampfen herum. Hey!! Problemlos wären die zum Sauerkraut stampfen oder bei der Weinherstellung zu gebrauchen gewesen. Zu mehr aber auch nicht. Stunden- und tagelang läuft diese Scheiße. Die halten das durch, genügend Speed oder Ecstasy im Rücken, an gesoffen oder was. Und zu was? Weil sie etwas wollen! Mir braucht keiner von wegen unmotiviertem Handeln kommen. Mir nicht. Irgendwo muss der Motivschlüssel liegen. Ja, jetzt wiederhole ich mich. Den hatten wir schon.“
„Du meinst, das ist alles?“
„Meine ich nicht. Über dieses Tanz – Phänomen wäre aus meiner Sicht ein eigenes Buch zu schreiben, das besser keiner liest. Meine persönlichen Erfahrungen isoliert, mein Verständnis bzw. Unverständnis davon würde ausreichen für die paar hundert Seiten.“
Ok-ok, das war nicht einfach, good hearts! Aber, ihr macht das schon! - Das war dennoch das heutige Betthupferl-Stückchen, gefüllt wie immer mir Kopy Luwaak Kack-Kaqck aus „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz!“ - UND ES WIRD WEITERHIN JEDEN TAG HÄRTER! Versprochen.
Wow-wow-wow! Nicht so schnell, meine Guten…, einen Moment. Und eines noch. Auch heute. Ja, heute schon wieder! Wiederholung! Wiederholung, das auch noch?
JA, schon! Betrachtet es als eure Geheime beste Blumenvase oder Zazen für helles Getreide und zieht es euch verdammt noch mal rein! Los geht’s!
Und ihr wisst, ihr faulen Weißbrote, ihr Weichlinge und Simulanten – Ärsche, dass ich in dieser Sache keine Ruhe gebe! Niemals!
Also, zieht euch mein Palaver rein und lasst mich euch die Leviten lesen täglich, oder kommt endlich auf die Füße und erhebt eure Ärsche, ihr Weicheier!
Hier also nun, zum wiederholten Mal meine Bitte! Bitte – bitte – bitte !
Ein persönliches, sozusagen „cozyP-Anliegen“: Wenn ihr die Mittel nicht habt, jemand essen zu geben und/oder euch nicht traut, es euch zu komisch vorkommt und so weiter und so fort…, dann macht bitte folgendes:
· Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
· Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
· Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
· Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
· Macht das 9 Atemzyklen lang
· Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
· Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Die Verleugnung des Lichts zerreißt den Körper. Man tut sich Unglaubliches an, indem man sich dazu entscheidet, in dieser Welt absurder Halluzinationen zu leben!
Entschließt euch, eure Natur als tanzender Lichtpunkt nicht nur zu akzeptieren, sondern ihrer fühlbar gewahr zu werden; es wird einer der besten Entschlüsse eures Seins sein!
Wir sind nur Reflexe, nur tanzende Lichtpunkte auf einer gegebenen Struktur, der Textur des Seins.
Und dann noch das, an was Suzuki und ich euch gerne erinnern (und immer-immer-wieder, solange es die Vorderzähne aushalten, natürlich):
Genießt das Sein, good hearts, genießt es, mahnt auch Suzuki. Einen sehr sinnlichen, so extrem genussfähigen, grob stofflichen Körper zu haben, das kommt in Wahrheit nicht so oft vor, wie man sich das denken und wünschen würde, merken wir an dieser Stelle an! - Also nehmt die Gelegenheiten wahr! Es gibt derer unendlich viele an jedem Tag; solange ihr noch einen Arsch aus Fleisch und Blut habt!
Ich wünsche euch, wir wünschen euch, also La Madre, Suzuki, Fathers Father, die Ungenannten, der Alte Meister ANZ, die Süßesten der Süßen, S., und natürlich die Beste Ehefrau von Allen, JJ & cozyP wie immer, wir wünschen euch jetzt einen multiplen Orgasmus im Hirn und dem Geschlecht nach dem anderen, und eine schöne und glücklich machende Überraschung nach der anderen, und denkt daran:
Heute im Angebot: Arsch lecken, rasieren und Ohren mit Palmolive massieren, ein Staubsauger, drei Bettlaken aus hautfreundlichem Gummi, alles zusammen mit Buttermilch und…, und jeder Menge 87 Kirschen für 3.999 Euro 99 – Greift zu, ihr Narren! Greift zu!
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Zieht euch das rein und genießt diese einmalige – und, da dürft ihr sicher sein, Anale Grande Woche, also macht die Nippel scharf und hebt die Glieder, deckt euch mit Gleitgel ein, und benutzt es auch, ihr Gurken, good hearts! Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts!
Schlaft gut und träumt süß, ihr Mächte und Gewalten, ihr Saat des Himmels, die ihr wahrhaftig seid! CU, ihr lieben good hearts!
Bis die Tage!
!LOVE!
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