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Freitag, 10. Juli 2015
Äpfel und Ziegen und Suzuki und der Dalai Lama und der Rezitator und der Dalai Lama und cozy unterwegs nach Auschwitz in dieser Weekend – Edition! Und: Die Besserung meiner Schmerzen hält an! Danke, good hearts! Danke, euch allen!
fahfahrian, 19:38h
Ich tat so gut wie nichts, außer aufstehen, duschen, anziehen und so weiter..., und es war gestern nicht einmal sehr spät beim Einschlafen, doch ich bin so hundemüde, good hearts! Hundemüde!
Nichts wird mich vor die Haustüre bringen, es sei denn, LittleE., wenn der Router doch so schnell geliefert werden würde.Doch das glaube ich nicht.
Ich schlief eben wieder ein. Zum wiederholten Mal. Was tun? Meine Erleuchtung wie einen Turbolader einsetzen und mit Gewalt Gas geben?
Dieses Verhalten, das man beruhigt als meiner Standards sehen kann, bot ich lange genug und weit darüber an; und statt eines Dankes oder auch nur meines Lohnes, wurde ich betrogen, ausgenutzt und letztlich entsorgt, ihr wisst schon, good hearts, wie dankbar ich den Leuten im Klinikum Rechts der Isar, das mich mit der Notoperation wieder auf diese Seite zerrte, weg von der Schippe, der Sense. Und das bringt mich dazu, euch auch heute in die schönen Ohren zu flüstern: „Hi, und herzlich willkommen auch, good hearts, ihr Lieben! Hi, Muchachos! Vaya con dios, Embryos! Und natürlich auch Happy Koma – Aroma! Scheiß’ auf Karma, her mit Parma! Willkommen, good hearts, bei dem einzigen Gläsernen Erleuchteten, den ich kenne! Hi und hallo denn, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann..., das garantiert kommt!“
Dieser Blog wird kurz, denn ich muss schlafen, dösen, ruhen und mein unerreichbares Zazen durch mein dilettantisches Praktizieren zum Lachen bringen! Ihr seht, ich habe einen Job! Ich bin ein Mann mit einem Auftrag, good hearts!
Die Verminderung meiner Schmerzen bleibt – Gott sei Dank – auch heute erhalten. Nur die Nachwirkung der Akupunktur und auch die Session bei unseren Pro - Bono – Senioren machten mich nun einmal völlig platt und leer. Zu erschöpft, um Gedanken weiter als eine oder zwei Instanzen zu verfolgen, bevor ich abgleite in irgendetwas anderes, eine Beobachterfunktion meistens, in denen ich – aber nur deshalb, weil es am wenigsten anstrengend ist für mich, wie ich herausfand – nun doch wieder mit meinen Siddhis spiele. Spielen ist dabei zu viel gesagt, ihr Guten! Entsprechend meiner voyeuristischen Anlagen beobachte ich. Und es ist mehr als interessant und lehrreich meiner Erfahrung nach, das zu tun. Man lernt eine Menge dabei, ohne das im Geringsten zu wollen oder gar etwas dafür zu tun, außer passiv wahrzunehmen. Ich kann es euch nur empfehlen, good hearts, ehrlich!
Ich lasse also rein praktisch gesehen zu, dass ich – natürlich vor Maya sitzend in unserem kleinen Dachzimmer – ein nicke, und innerlich immer weiter Richtung Alpha floate. Das ist der erste Schritt und sehr angenehm; so warm und ein klein-klein wenig wie bei sehr gutem Haschisch reiner Qualität. OK. Mhhmmm, lecker! Weiter geht es. Statt nun weiteres tiefer Fallen zuzulassen, und hier liegt der Trick, bleibe ich ganz einfach in diesen flachen Gewässern, so rund um Alpha herum, und interveniere nicht, sondern setze nur kleine,, nur winzige Kontrollimpulse kraft meines Willens um den Übergang in einen tieferen Schlafzustand zu verhindern. Dazu braucht es wenig Kraft, aber einige Übung, soweit ich es erlebte. Jetzt, schwebend auf etwa gleichbleibender „Höhe“, verharre ich nur in größtmöglicher Offenheit, deren Grundbedingung jedoch diese ist, dass sie nicht durch Anstrengung „produziert“ oder „forciert“ wird, denn, verfolgt man solche Tendenzen ist man binnen Sekunden wieder hell wach; die größtmöglich Offenheit, und damit sozusagen das sich – Einlassen auf die mich umgebenden Informationen, ergibt sich als eine der vielfachen Konsequenzen, das ich als „mich gehen lassen“ in Worte fasse, good hearts.
In früheren Blogs sprachen wir des Öfteren schon davon, dass mein Freund und Mentor Suzuki großen Wert darauf legt, unsere Aufmerksamkeit um ein Zentrum der Energie herum zu konfigurieren, das uns Informationen darüber liefert:
was bereits gegangen ist !
Versus:
Der allgemein üblichen Zentrierung um solche Energiezentren, die Informationen darüber liefern,
was man alles loswerden möchte !
Ich „lasse mich gehen“ bedeutet für mich, dass ich dies mit allen Konsequenzen tue. In sicherer Schwebeposition in meiner Mitte fühle ich mich wie in einem Atom, einem Quark, wie ein Teilchen eines Teilchens eines Teilchens des winzigsten Teilchens deren Billionen - Unzahl einen einzigen Quark ausmachen, und, wo immer noch, wie überall in der Natur, nahezu ausschließlich … das Mysterium ist, was wir „Raum“ nennen, und von dem wir seit den Quanten wissen, dass dort Dinge gehen und kommen in einer Vielzahl, Geschwindigkeit, in alle Zeitrichtungen, auch vor und zurück, was unmöglich sein sollte, Geschehnisse auf der Ebene des sehr Kleinen, aus dem alles besteht, wie wir nicht vergessen sollten, Geschehnisse, die wir, wie Heisenberg bewies, nicht einmal vollständig wahrnehmen können, und die möglicherweise Regeln folgen, und das hoffen wir, um unser Tonal nicht zu verlieren und uns dem Nagual zu überlassen, meine lieben Freunde, doch abseits dieser Hoffnung, können wir derzeit zumindest wenig über diese Ordnungen, Mustern und Regeln sagen, außer, dass sie uns derzeit noch als chaotisch erscheinen und wir lediglich statistische Angaben machen; des Gesagten und etwas mehr gewahr zu sein und das für uns Menschen noch unbegreifliche Netzwerk in und um uns herum zu spüren, und es zulassen zu können, sich selbst sozusagen so weit zu „verdünnen“, dass der Range des Erfahrbaren sich ins Unendliche erweitert, in eines der Merkmale eines Wesens, dem die Erleuchtung gewährt wurde. Moderates „verdünnen“, das fühlt sich für mich als „mich gehen lassen“ an.
So, jetzt ist die Kraft weg, die Puste aus und der cozy müde!
Da ich mir am Wochenende frei nehmen und pausieren und ruhen möchte, sende ich euch heute zwei kleine, jedoch sehr gehaltvolle Kapitel meines Reiseberichtes „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz“.
Und jetzt?
Küsschen? Bussi – Bussi?
Habt einfach Spaß, ihr Guten und wenn nicht, dann tut wenigstens so, damit die Lieben um euch entspannen und euch doch wieder zum lachen bringen! Lacht und staunt und bitte, bitte – bitte seid doch so gut, und erfüllt mir meinen kleinen Wunsch, den ich euch wieder am Schluss vortrage, ok?
Jetzt auf nach Auschwitz!
Fahfahrian cozy's
Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz
Aleister
„Willkommen zurück! Hallo Waschmann!“
„Ich dachte mir, dass ich wiederkomme!“
„Aber sicher warst du dir nicht, eh?“
„Sicher. Sicherheit? Das ist ein Thema für sich.“
„Tut gut, nicht?“
„Die Planken unter meinem Arsch zu spüren, dass Auschwitz doch näher kommt, tut gut und nicht, weil es mir Angst macht manchmal, verstehst du, Dalai?“
„Und ob. Aleister war hier, während du schliefst. Suchte nach seiner Tochter. Wie immer. Ich glaube, der will mit dir reden. Wegen dem anderen Buch.“
„Scheiße. Copyright-Geschichten sogar hier.“
„Man sollte annehmen, du wärst wenigstens neugierig, ihn endlich persönlich kennen zu lernen. Immerhin bist du auf seinen Spuren gewandelt. Und nicht umsonst...“
„Ja, ja, ist ja alles recht. Es hat mir auch geholfen, wenigstens im Knast.“
„Nicht nur dort.“
„ Aber hauptsächlich. Geschissen drauf. Ich wollte, es wäre vorbei, Dalai! – Hey, das reimt sich sogar! – Vorbei – Dalai!“
„Was?“
„Alles. „
„Ist nicht dein Ernst.“
„Nein. Nur so ein Gefühl, das sich mir aufdrängt. Die Wechsel machen mir zu schaffen. Immer wieder hierher zurückzukehren und von hier wo anders hinzukommen und mich darauf einzustellen.“
„Was dem Fahfahrian noch nicht gelingt.“
„Nicht so, wie ich mir das vorstelle.“
„Nach Auschwitz zu reisen, kann sehr verwirrend sein, ich weiß das. Kein Grund zur Sorge. Alles wird sich richten.“
„Noch so ein Spruch, - Kieferbruch.“
„Wird es doch: Sich richten.“
„Entschuldige, Dalai. Ja, natürlich.“
„Dein Plan ist gestört.“
„Ja.“
„Wolltest hierher kommen, einige Dinge sagen, und ab wieder in die Freiheiten der realen Welt?“
„So ungefähr habe ich mir das vorgestellt.“
„Selbst der Lokführer kann nicht von der Strecke abweichen, mein Freund. Auf dem Weg zum Vergasen gibt es Regeln. Richtlinien.“
„Was verdammt, was soll das heute mit der Richterei? Richter. Urteile. Einrichtung. Recht?
Rechtsprechung. Alles richtet sich selbst ist so wahr, dass es weh tut. Ich mag es nicht hören.“
„Richtung ist auch ein schöner Gedanke, sogar für den Waschmann!“
„Gewiss, wenn man darauf steht, dass einem die Rübe und das Scheiß-Gelee im Schädel platzt und herumspritzt. Sicher. Sicher..., Shit, jetzt habe ich eh vergessen, was ich sagen...“
„Schreiben.“
„Meinetwegen –-schreiben wollte.“
„Alles wird sich richten.“
„Dann geht eine Menge drauf, Dalai. Gegen das große Richtfest ist Hiroshima und Nagasaki rein gar nichts.“
„Mit Bestimmtheit.“
„Reger Verkehr in der Seelenwanderdungszentrale, könnte ich mir vorstellen.“
„Wenn der Tag kommt.“
„Wenn denn.“
„Ja, ja.“
„Ja, ja.“
„Was gibt es Neues aus dem Irrenhaus draußen?“
„Kostenloses Rheuma für alle, wenn ich die Durchsage richtig verstanden habe.“
„Auch nicht schlecht.“
„Die lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen.“
„Ja, die sind gut drauf, mein Freund Waschmann; nur du machst mies!“
„Ja, ja.“
„Ja, ja.“
„Und dein Befinden, Dalai?“
„Abwechslungsreich. Wie du weißt, komme ich öfter zur Kur hierher. Mit der Zeit werden die anfänglich schwersten Anwendungen wertvoll.“
„Therapeutischer Erfolg?“
„So weit würde ich nicht gehen. Sekundärgewinn.“
„Aber immerhin Gewinn.“
„Im Nachtprogramm brachten sie diesen Film. Bemerkenswert, der alte Säufer. Mehr noch, was sie von ihm durchgelassen haben. „Der Wahnsinn dreht sich im Kreis auf den Spitzen der Lotosblüten..“
Ist das die Stelle, an der Bukowsky das Gedicht für einen Blick auf die Titten verkauft, Dalai?“
„Nein, das ist später.“
„Toller Film trotzdem. Schade, dass ich ihn verpasst habe.“
„Kommt alles wieder. Solltest weniger schlafen vielleicht.“
„Vielleicht.“
nekro impossibile
„Aufwachen, Waschmann! Der Nekrophile meldete sich, oder?“
„Ja, nicht nur der. Irgendwelche Arschlöcher von früher auch noch.“
„Auf dem schnellsten Weg wieder Schwierigkeiten zu bekommen!“
„Du sagst es. Scheiße, ich habe den Typen auf der Treppe abgefertigt.“
„Ohne Bedauern?“
„99% geheilt, Sir! Sicher wären ein paar Mark sehr gut, stünden technische Möglichkeiten offen könnte ich Fuß fassen und Arbeit haben.“
„Aber?“
„Scheiße bleibt Scheiße bleibt Scheiße.“
„Sehr gut erkannt, Fahfahrian.“
„Das will ich meinen. Nekrophilen – Man werde ich meinen Dank sagen. Für seinen Kaffee, die Zigaretten und, dass er mir zu überleben geholfen hat, war ich mir auch nicht zu fein.“
„Rückerstattung meinst du also.“
„Das ist meine Wahrheit. Ich wüsste nichts mitzuteilen, kann nicht helfen und habe nichts zu geben. Was also, als mein Danke in Form von Höflichkeit?“
„Guter Stil.“
„An den ich mich gewöhnen will.“
„Sonst Neuigkeiten?“
„Nichts. Zwiespälte allenfalls. Dass ich viel öfter hierher, zu dir müsste, um dieses Buch zu schreiben, um die Chance zu haben, in diesem anderen Traum von der Zeit des Überlebens, Leben und atmen zu können, weißt du.“
„Käufliches. Ich verstehe.“
„Dann verstehst du den Punkt, Dalai. Wer würde nach all diesem Scheiß noch verkaufen wollen, oder das wirklich können, frage ich mich selbst?“
„Und die Antwort?“
„Ich jedenfalls nicht. Dann geht die Rauferei los, wie dieses Buch wohl wird, was darin vorkommen soll und was nicht.“
„Wenn du hierher kommst?“
„Dann ist alles anders, sind alle Pläne und Absichten dahin. Irgendetwas geschieht, du sagst etwas, ich weiß plötzlich etwas oder vergesse. Das war es dann mit meiner ach so klugen Planung.“
„Typisch für den Weg nach Auschwitz.“
„Muss wohl so sein. Was wird am Ende sein?“
„Du fragst spät und nicht sehr präzise, Waschmann. Welches Ende meinst du?“
„Das Ende dieser Reise nach Auschwitz.“
„Ein Traum geht vorbei und ein Alptraum. Manche Schmetterlinge siehst du nie wieder, andere werden dich begleiten.“
„Schmetterlinge und Blondinen.“
„Alles und nichts.“
„Phantastischer Dichter.“
„Ein großer Mann.“
„Ob Bukowsky die Strecke gefahren ist auch? Was meinst du?“
„Dem Vernehmen nach hat er sich Treblinka oder Belsen entschieden. Einzelne Erschießung am selbst ausgehobenen Grab nach ausgiebiger Folter. Kein hässliches Nichts in der Masse. Er und Hemingway waren sich da einig.“
„Machomässig.“
„Sehr.“
„Ihn hätte ich gerne getroffen.“
„Er aber dich nicht. Du verträgst keinen Alkohol und redest zu viel.“
„Deswegen.“
„Die Wenigen und Unbekannten brauchen sich nicht zu begegnen.“
„Dann soll mir Aleister vom Leib bleiben. Scheiß Yoga. Der ganze Dreck...“
„Belüge dich doch nicht immerfort. Du weißt, dass das stimmig ist.“
„Ok, für den vielleicht, vielleicht auch noch für Gummimenschen und Schachfanatiker und Minigolfspieler. Kann ja alles sein.“
Jemand streichelt meinen Kopf. Ich sehe auf. Es ist Aleister Crowley, wütend und laut: „Undankbarer Bastard!“
„Leck mich, Aleister! Und nimm deine verdammten Pfoten weg!“
“Here we are!” Der Dalai klatscht begeistert in die Hände.
Aleister zieht mich an den Haaren hoch: „Und was meine Tochter betrifft...“
„Bin ich nicht interessiert, auch nur ein Wort zu hören, Mann. Wenn du jetzt bitte dein ranziges Photoplasma in die nächste Sphäre beamen würdest! Ich fahre nach Auschwitz und habe keine Zeit für deinen Quatsch.“
„DES LEBENS SINN, DER ARSCH IST HIN!“
„Da, schau dir dein Werk an! Jetzt hat der Rezitator Aleister das Genick gebrochen!“, sagt der Dalai vorwurfsvoll.
„Cool! Mir gefällt das!“
„COOLE SOCKEN,.. MPFM!!...Pimpf!“
„Jetzt lass ihn doch, Dalai! Der Rezitator hat immerhin ein gutes Werk vollbracht und diesen Mistkerl in die Stratosphäre befördert.“
„Deine Erleichterung in allen Ehren, aber das hör ich mir nicht an!“
„Mpfm!“
„Cool, Rezitator! Danke auch.“
Während der Rezitator nickend meinen Dank erwidert, kümmert sich der Dalai um die praktischen Aspekte unserer Situation.
„Wache! Wache! Wir hätten da etwas Hundefutter!“
„Äußerst verbunden, euer Kalamität. Ich bin Egon Wiener, Schäferhund in Menschenkörper und erlaube mir, mich daran zu bedienen.“
„Bitte nicht hier.“
„Erlaube mir mich zurückzuziehen, mitsamt dieses herrlich sehnigen Fleisches. Englisch, wenn ich nicht irre? Möchte jemand etwas abhaben?“
„Danke nein.“
„Ich bin satt.“
„Mpfm!“
„So denn. Melde gehorsamst Abtreten zur Zerfleischung.“
„So sei es.“
„Ab dafür!“
„Mpfm.“
„Das war das also mit Aleister.“
„Wenn der nicht wiederkommt?“
„Für den Moment stimme ich dir zu.“
„Mutiger Hund, Dalai. Ich hätte DEN nicht angerührt.“
„Hunger macht weniger wählerisch.“
„Auch wieder wahr. Die Landschaft kommt mir bekannt vor.“
„Kalabrien. Die Heimat der Redseligen.“
„Hoffentlich halten wir hier nicht an. Augen zu und durch, bitte.“
„Verbrachtest du nicht eine Zeit hier? Lass uns an deinen Vergnügungen teilhaben, bitte. Sei so nett, Fahfahrian!“
„Acht Monate, um genau zu sein. Voll beschallt und nieder gelabert. Über und über voll von dem Auswurf, der Kotze, dem Ausfluss, den Fäkalien, die manche Leute ihre Sprache nennen. Acht Monate. Dann brachten die diesen Typen an. König Labere Backe himself. Eine Maschinengewehrsalve von Gerede, die ab dann nicht mehr enden sollte bis zum Schluss. Kalabrien, Dalai, das ist das Land der Schmerzen, musst du wissen.“
„Auch ein großartiger Film.“
„Einer der Besten. Und meine Frau legt Wert darauf, dass ich das erwähne. Sie fand ihn. Wir sahen den Großen Lebowski gemeinsam das erste Mal. Ich wusste ihn nicht zu schätzen zuerst. Alles, was ich verstand, saß viel tiefer. Dass ich etwas Besonderes erlebt hatte, eine schmale, durchlässig – ungewisse Ahnung, und das „Vielleicht“, hier noch mehr entdecken zu können.“
„Das Land der Schmerzen.“
„Hier ist es das Land des Lachens für mich.“
„Weil Loser es schaffen? Ist das die Fahfahrian - Begründung? – Der Beginn einer neuen Theologie?“
„Ja. Und wenn? Der andere, eigentlich UNSER Film, „Der König der Fischer“, den natürlich auch meine Frau fand, sagt mir das Gleiche.“
„Was?“
„Alles wird gut.“
„Manchmal mit Vergasen. Und: „Es war kein Scheiß Picknick!“.“
„Das aus deinem Munde, Heiligkeit?“
„Ich zitiere nur.“
„Nein, das war es nicht. Verstehen geschieht meiner Meinung nach für jeden anders. Was diese beiden Filme für mich so unglaublich wertvoll macht, ist, dass nicht ich sie entdeckte, obwohl sie genau meine Sprache sprechen.“
„Frei Haus geliefert durch deine Frau.“
„Frei Hirn und schwer zu schlucken. Die Tatsache, dass das alles so ist. Dass es den Lieferservice gibt. Und meinen Dialekt.“
„Das stiehlt dir den Gedanken an Einzigartigkeit, was?“
„Das nagt ganz schön. Was sind meine Empfindungen wert, wenn irgendwelche Typen Filme machen können, die sie einfach anknipsen wie nichts?“
„Aber bei Coca-Cola macht dir das nichts aus.“
„Erwischt.“
„Njente Scheisspicknicko, mein italienischer Freund!“
„Trifft sich das nicht alles seltsam? Diese fette Frau in der Videothek am Anfang des Filmes, die den Typen so beängstigt, - meine Erfahrungen aus Kalabrien -, dass mein nekrophiler Freund Italiener war? – Wohin von hier aus?“
„Nirgends, fürchte ich. Deine Kraft ist aus. Leer. Du schläfst jetzt.“
Auch nicht schlecht. eh? Ihr verzeiht, verzeiht mir noch einmal ,good hearts, aber jetzt bin ich echt schon wieder zu erledigt, um zu erzählen, wie ich meinen Lehrer in der Schwarzen Magie (ungewollt, oder doch?) schier in den Wahnsinn trieb. Demnächst das „Grande Finale“in diesem Theater... versprochen, good hearts!
Dann lasst uns lautlos singen. Stimmt in euren Goldenen Herzen ein, wenn ihr Lust habt:
„Ich denke, unsere Gesellschaft wird geführt von geisteskranken Menschen mit wahnsinnigen Zielen, ich denke, wir werden von Wahnsinnigen regiert für wahnsinnige Zwecke. Ich denke, sie sind alle verrückt.
Aber ich werde wahrscheinlich als wahnsinnig weggesperrt werden, weil ich es gesagt habe. Das ist das Verrückte daran. Findest du nicht auch?“
und
Außerdem bin ich dafür, dass man die Eulen – Anbeter vom Planeten Erde abschiebt zu den Außerirdischen Dunklen Mächten, nach deren getrockneter Scheiße und Popel die Sippschaft sowieso hoffnungslos süchtig ist!
Ok, und außer die Drecksäcke von Eulen – Anbetern und ihrem Verein verarschen und abschieben, gibt es noch etwas zu erledigen.... Jetzt tut nicht so, ihr Gurken! Ihr wisst, was zu tun ist.
Ihr kennt meine immer-immer-immer – gleiche Bitte, das ihr lieben good hearts anderen etwas zu essen schenkt, eine Decke, Klamotten, Spielzeug, etwas Geld, was auch immer-immer-immer..............................
…....................... oder einfach etwas von eurer Energie.
Das geht so:
Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
Macht das 9 Atemzyklen lang
Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Lasst es zu, dass euch das klar und bewusst wird, und genießt, wie euer Erstrahlen alles verwandelt in Momente des Glücks und der Erfüllung, good hearts! Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts! LOVE!
Ich bin jetzt weg von diesen Worten und sehr wohl sehr nah und in der Welt, und für euch da, sind wir alle gemeinsam, La Madre, Suzuki, Der Alte Meister ANZ, Fathers Father, die Ungenannten, die Süßesten der Süßen, meine unglaubliche JJ, wie auch ich, der Fahfahrian cozy!
!LOVE!
!LOVE!!!LOVE!
Suzuki & cozy
Nichts wird mich vor die Haustüre bringen, es sei denn, LittleE., wenn der Router doch so schnell geliefert werden würde.Doch das glaube ich nicht.
Ich schlief eben wieder ein. Zum wiederholten Mal. Was tun? Meine Erleuchtung wie einen Turbolader einsetzen und mit Gewalt Gas geben?
Dieses Verhalten, das man beruhigt als meiner Standards sehen kann, bot ich lange genug und weit darüber an; und statt eines Dankes oder auch nur meines Lohnes, wurde ich betrogen, ausgenutzt und letztlich entsorgt, ihr wisst schon, good hearts, wie dankbar ich den Leuten im Klinikum Rechts der Isar, das mich mit der Notoperation wieder auf diese Seite zerrte, weg von der Schippe, der Sense. Und das bringt mich dazu, euch auch heute in die schönen Ohren zu flüstern: „Hi, und herzlich willkommen auch, good hearts, ihr Lieben! Hi, Muchachos! Vaya con dios, Embryos! Und natürlich auch Happy Koma – Aroma! Scheiß’ auf Karma, her mit Parma! Willkommen, good hearts, bei dem einzigen Gläsernen Erleuchteten, den ich kenne! Hi und hallo denn, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann..., das garantiert kommt!“
Dieser Blog wird kurz, denn ich muss schlafen, dösen, ruhen und mein unerreichbares Zazen durch mein dilettantisches Praktizieren zum Lachen bringen! Ihr seht, ich habe einen Job! Ich bin ein Mann mit einem Auftrag, good hearts!
Die Verminderung meiner Schmerzen bleibt – Gott sei Dank – auch heute erhalten. Nur die Nachwirkung der Akupunktur und auch die Session bei unseren Pro - Bono – Senioren machten mich nun einmal völlig platt und leer. Zu erschöpft, um Gedanken weiter als eine oder zwei Instanzen zu verfolgen, bevor ich abgleite in irgendetwas anderes, eine Beobachterfunktion meistens, in denen ich – aber nur deshalb, weil es am wenigsten anstrengend ist für mich, wie ich herausfand – nun doch wieder mit meinen Siddhis spiele. Spielen ist dabei zu viel gesagt, ihr Guten! Entsprechend meiner voyeuristischen Anlagen beobachte ich. Und es ist mehr als interessant und lehrreich meiner Erfahrung nach, das zu tun. Man lernt eine Menge dabei, ohne das im Geringsten zu wollen oder gar etwas dafür zu tun, außer passiv wahrzunehmen. Ich kann es euch nur empfehlen, good hearts, ehrlich!
Ich lasse also rein praktisch gesehen zu, dass ich – natürlich vor Maya sitzend in unserem kleinen Dachzimmer – ein nicke, und innerlich immer weiter Richtung Alpha floate. Das ist der erste Schritt und sehr angenehm; so warm und ein klein-klein wenig wie bei sehr gutem Haschisch reiner Qualität. OK. Mhhmmm, lecker! Weiter geht es. Statt nun weiteres tiefer Fallen zuzulassen, und hier liegt der Trick, bleibe ich ganz einfach in diesen flachen Gewässern, so rund um Alpha herum, und interveniere nicht, sondern setze nur kleine,, nur winzige Kontrollimpulse kraft meines Willens um den Übergang in einen tieferen Schlafzustand zu verhindern. Dazu braucht es wenig Kraft, aber einige Übung, soweit ich es erlebte. Jetzt, schwebend auf etwa gleichbleibender „Höhe“, verharre ich nur in größtmöglicher Offenheit, deren Grundbedingung jedoch diese ist, dass sie nicht durch Anstrengung „produziert“ oder „forciert“ wird, denn, verfolgt man solche Tendenzen ist man binnen Sekunden wieder hell wach; die größtmöglich Offenheit, und damit sozusagen das sich – Einlassen auf die mich umgebenden Informationen, ergibt sich als eine der vielfachen Konsequenzen, das ich als „mich gehen lassen“ in Worte fasse, good hearts.
In früheren Blogs sprachen wir des Öfteren schon davon, dass mein Freund und Mentor Suzuki großen Wert darauf legt, unsere Aufmerksamkeit um ein Zentrum der Energie herum zu konfigurieren, das uns Informationen darüber liefert:
was bereits gegangen ist !
Versus:
Der allgemein üblichen Zentrierung um solche Energiezentren, die Informationen darüber liefern,
was man alles loswerden möchte !
Ich „lasse mich gehen“ bedeutet für mich, dass ich dies mit allen Konsequenzen tue. In sicherer Schwebeposition in meiner Mitte fühle ich mich wie in einem Atom, einem Quark, wie ein Teilchen eines Teilchens eines Teilchens des winzigsten Teilchens deren Billionen - Unzahl einen einzigen Quark ausmachen, und, wo immer noch, wie überall in der Natur, nahezu ausschließlich … das Mysterium ist, was wir „Raum“ nennen, und von dem wir seit den Quanten wissen, dass dort Dinge gehen und kommen in einer Vielzahl, Geschwindigkeit, in alle Zeitrichtungen, auch vor und zurück, was unmöglich sein sollte, Geschehnisse auf der Ebene des sehr Kleinen, aus dem alles besteht, wie wir nicht vergessen sollten, Geschehnisse, die wir, wie Heisenberg bewies, nicht einmal vollständig wahrnehmen können, und die möglicherweise Regeln folgen, und das hoffen wir, um unser Tonal nicht zu verlieren und uns dem Nagual zu überlassen, meine lieben Freunde, doch abseits dieser Hoffnung, können wir derzeit zumindest wenig über diese Ordnungen, Mustern und Regeln sagen, außer, dass sie uns derzeit noch als chaotisch erscheinen und wir lediglich statistische Angaben machen; des Gesagten und etwas mehr gewahr zu sein und das für uns Menschen noch unbegreifliche Netzwerk in und um uns herum zu spüren, und es zulassen zu können, sich selbst sozusagen so weit zu „verdünnen“, dass der Range des Erfahrbaren sich ins Unendliche erweitert, in eines der Merkmale eines Wesens, dem die Erleuchtung gewährt wurde. Moderates „verdünnen“, das fühlt sich für mich als „mich gehen lassen“ an.
So, jetzt ist die Kraft weg, die Puste aus und der cozy müde!
Da ich mir am Wochenende frei nehmen und pausieren und ruhen möchte, sende ich euch heute zwei kleine, jedoch sehr gehaltvolle Kapitel meines Reiseberichtes „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz“.
Und jetzt?
Küsschen? Bussi – Bussi?
Habt einfach Spaß, ihr Guten und wenn nicht, dann tut wenigstens so, damit die Lieben um euch entspannen und euch doch wieder zum lachen bringen! Lacht und staunt und bitte, bitte – bitte seid doch so gut, und erfüllt mir meinen kleinen Wunsch, den ich euch wieder am Schluss vortrage, ok?
Jetzt auf nach Auschwitz!
Fahfahrian cozy's
Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz
Aleister
„Willkommen zurück! Hallo Waschmann!“
„Ich dachte mir, dass ich wiederkomme!“
„Aber sicher warst du dir nicht, eh?“
„Sicher. Sicherheit? Das ist ein Thema für sich.“
„Tut gut, nicht?“
„Die Planken unter meinem Arsch zu spüren, dass Auschwitz doch näher kommt, tut gut und nicht, weil es mir Angst macht manchmal, verstehst du, Dalai?“
„Und ob. Aleister war hier, während du schliefst. Suchte nach seiner Tochter. Wie immer. Ich glaube, der will mit dir reden. Wegen dem anderen Buch.“
„Scheiße. Copyright-Geschichten sogar hier.“
„Man sollte annehmen, du wärst wenigstens neugierig, ihn endlich persönlich kennen zu lernen. Immerhin bist du auf seinen Spuren gewandelt. Und nicht umsonst...“
„Ja, ja, ist ja alles recht. Es hat mir auch geholfen, wenigstens im Knast.“
„Nicht nur dort.“
„ Aber hauptsächlich. Geschissen drauf. Ich wollte, es wäre vorbei, Dalai! – Hey, das reimt sich sogar! – Vorbei – Dalai!“
„Was?“
„Alles. „
„Ist nicht dein Ernst.“
„Nein. Nur so ein Gefühl, das sich mir aufdrängt. Die Wechsel machen mir zu schaffen. Immer wieder hierher zurückzukehren und von hier wo anders hinzukommen und mich darauf einzustellen.“
„Was dem Fahfahrian noch nicht gelingt.“
„Nicht so, wie ich mir das vorstelle.“
„Nach Auschwitz zu reisen, kann sehr verwirrend sein, ich weiß das. Kein Grund zur Sorge. Alles wird sich richten.“
„Noch so ein Spruch, - Kieferbruch.“
„Wird es doch: Sich richten.“
„Entschuldige, Dalai. Ja, natürlich.“
„Dein Plan ist gestört.“
„Ja.“
„Wolltest hierher kommen, einige Dinge sagen, und ab wieder in die Freiheiten der realen Welt?“
„So ungefähr habe ich mir das vorgestellt.“
„Selbst der Lokführer kann nicht von der Strecke abweichen, mein Freund. Auf dem Weg zum Vergasen gibt es Regeln. Richtlinien.“
„Was verdammt, was soll das heute mit der Richterei? Richter. Urteile. Einrichtung. Recht?
Rechtsprechung. Alles richtet sich selbst ist so wahr, dass es weh tut. Ich mag es nicht hören.“
„Richtung ist auch ein schöner Gedanke, sogar für den Waschmann!“
„Gewiss, wenn man darauf steht, dass einem die Rübe und das Scheiß-Gelee im Schädel platzt und herumspritzt. Sicher. Sicher..., Shit, jetzt habe ich eh vergessen, was ich sagen...“
„Schreiben.“
„Meinetwegen –-schreiben wollte.“
„Alles wird sich richten.“
„Dann geht eine Menge drauf, Dalai. Gegen das große Richtfest ist Hiroshima und Nagasaki rein gar nichts.“
„Mit Bestimmtheit.“
„Reger Verkehr in der Seelenwanderdungszentrale, könnte ich mir vorstellen.“
„Wenn der Tag kommt.“
„Wenn denn.“
„Ja, ja.“
„Ja, ja.“
„Was gibt es Neues aus dem Irrenhaus draußen?“
„Kostenloses Rheuma für alle, wenn ich die Durchsage richtig verstanden habe.“
„Auch nicht schlecht.“
„Die lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen.“
„Ja, die sind gut drauf, mein Freund Waschmann; nur du machst mies!“
„Ja, ja.“
„Ja, ja.“
„Und dein Befinden, Dalai?“
„Abwechslungsreich. Wie du weißt, komme ich öfter zur Kur hierher. Mit der Zeit werden die anfänglich schwersten Anwendungen wertvoll.“
„Therapeutischer Erfolg?“
„So weit würde ich nicht gehen. Sekundärgewinn.“
„Aber immerhin Gewinn.“
„Im Nachtprogramm brachten sie diesen Film. Bemerkenswert, der alte Säufer. Mehr noch, was sie von ihm durchgelassen haben. „Der Wahnsinn dreht sich im Kreis auf den Spitzen der Lotosblüten..“
Ist das die Stelle, an der Bukowsky das Gedicht für einen Blick auf die Titten verkauft, Dalai?“
„Nein, das ist später.“
„Toller Film trotzdem. Schade, dass ich ihn verpasst habe.“
„Kommt alles wieder. Solltest weniger schlafen vielleicht.“
„Vielleicht.“
nekro impossibile
„Aufwachen, Waschmann! Der Nekrophile meldete sich, oder?“
„Ja, nicht nur der. Irgendwelche Arschlöcher von früher auch noch.“
„Auf dem schnellsten Weg wieder Schwierigkeiten zu bekommen!“
„Du sagst es. Scheiße, ich habe den Typen auf der Treppe abgefertigt.“
„Ohne Bedauern?“
„99% geheilt, Sir! Sicher wären ein paar Mark sehr gut, stünden technische Möglichkeiten offen könnte ich Fuß fassen und Arbeit haben.“
„Aber?“
„Scheiße bleibt Scheiße bleibt Scheiße.“
„Sehr gut erkannt, Fahfahrian.“
„Das will ich meinen. Nekrophilen – Man werde ich meinen Dank sagen. Für seinen Kaffee, die Zigaretten und, dass er mir zu überleben geholfen hat, war ich mir auch nicht zu fein.“
„Rückerstattung meinst du also.“
„Das ist meine Wahrheit. Ich wüsste nichts mitzuteilen, kann nicht helfen und habe nichts zu geben. Was also, als mein Danke in Form von Höflichkeit?“
„Guter Stil.“
„An den ich mich gewöhnen will.“
„Sonst Neuigkeiten?“
„Nichts. Zwiespälte allenfalls. Dass ich viel öfter hierher, zu dir müsste, um dieses Buch zu schreiben, um die Chance zu haben, in diesem anderen Traum von der Zeit des Überlebens, Leben und atmen zu können, weißt du.“
„Käufliches. Ich verstehe.“
„Dann verstehst du den Punkt, Dalai. Wer würde nach all diesem Scheiß noch verkaufen wollen, oder das wirklich können, frage ich mich selbst?“
„Und die Antwort?“
„Ich jedenfalls nicht. Dann geht die Rauferei los, wie dieses Buch wohl wird, was darin vorkommen soll und was nicht.“
„Wenn du hierher kommst?“
„Dann ist alles anders, sind alle Pläne und Absichten dahin. Irgendetwas geschieht, du sagst etwas, ich weiß plötzlich etwas oder vergesse. Das war es dann mit meiner ach so klugen Planung.“
„Typisch für den Weg nach Auschwitz.“
„Muss wohl so sein. Was wird am Ende sein?“
„Du fragst spät und nicht sehr präzise, Waschmann. Welches Ende meinst du?“
„Das Ende dieser Reise nach Auschwitz.“
„Ein Traum geht vorbei und ein Alptraum. Manche Schmetterlinge siehst du nie wieder, andere werden dich begleiten.“
„Schmetterlinge und Blondinen.“
„Alles und nichts.“
„Phantastischer Dichter.“
„Ein großer Mann.“
„Ob Bukowsky die Strecke gefahren ist auch? Was meinst du?“
„Dem Vernehmen nach hat er sich Treblinka oder Belsen entschieden. Einzelne Erschießung am selbst ausgehobenen Grab nach ausgiebiger Folter. Kein hässliches Nichts in der Masse. Er und Hemingway waren sich da einig.“
„Machomässig.“
„Sehr.“
„Ihn hätte ich gerne getroffen.“
„Er aber dich nicht. Du verträgst keinen Alkohol und redest zu viel.“
„Deswegen.“
„Die Wenigen und Unbekannten brauchen sich nicht zu begegnen.“
„Dann soll mir Aleister vom Leib bleiben. Scheiß Yoga. Der ganze Dreck...“
„Belüge dich doch nicht immerfort. Du weißt, dass das stimmig ist.“
„Ok, für den vielleicht, vielleicht auch noch für Gummimenschen und Schachfanatiker und Minigolfspieler. Kann ja alles sein.“
Jemand streichelt meinen Kopf. Ich sehe auf. Es ist Aleister Crowley, wütend und laut: „Undankbarer Bastard!“
„Leck mich, Aleister! Und nimm deine verdammten Pfoten weg!“
“Here we are!” Der Dalai klatscht begeistert in die Hände.
Aleister zieht mich an den Haaren hoch: „Und was meine Tochter betrifft...“
„Bin ich nicht interessiert, auch nur ein Wort zu hören, Mann. Wenn du jetzt bitte dein ranziges Photoplasma in die nächste Sphäre beamen würdest! Ich fahre nach Auschwitz und habe keine Zeit für deinen Quatsch.“
„DES LEBENS SINN, DER ARSCH IST HIN!“
„Da, schau dir dein Werk an! Jetzt hat der Rezitator Aleister das Genick gebrochen!“, sagt der Dalai vorwurfsvoll.
„Cool! Mir gefällt das!“
„COOLE SOCKEN,.. MPFM!!...Pimpf!“
„Jetzt lass ihn doch, Dalai! Der Rezitator hat immerhin ein gutes Werk vollbracht und diesen Mistkerl in die Stratosphäre befördert.“
„Deine Erleichterung in allen Ehren, aber das hör ich mir nicht an!“
„Mpfm!“
„Cool, Rezitator! Danke auch.“
Während der Rezitator nickend meinen Dank erwidert, kümmert sich der Dalai um die praktischen Aspekte unserer Situation.
„Wache! Wache! Wir hätten da etwas Hundefutter!“
„Äußerst verbunden, euer Kalamität. Ich bin Egon Wiener, Schäferhund in Menschenkörper und erlaube mir, mich daran zu bedienen.“
„Bitte nicht hier.“
„Erlaube mir mich zurückzuziehen, mitsamt dieses herrlich sehnigen Fleisches. Englisch, wenn ich nicht irre? Möchte jemand etwas abhaben?“
„Danke nein.“
„Ich bin satt.“
„Mpfm!“
„So denn. Melde gehorsamst Abtreten zur Zerfleischung.“
„So sei es.“
„Ab dafür!“
„Mpfm.“
„Das war das also mit Aleister.“
„Wenn der nicht wiederkommt?“
„Für den Moment stimme ich dir zu.“
„Mutiger Hund, Dalai. Ich hätte DEN nicht angerührt.“
„Hunger macht weniger wählerisch.“
„Auch wieder wahr. Die Landschaft kommt mir bekannt vor.“
„Kalabrien. Die Heimat der Redseligen.“
„Hoffentlich halten wir hier nicht an. Augen zu und durch, bitte.“
„Verbrachtest du nicht eine Zeit hier? Lass uns an deinen Vergnügungen teilhaben, bitte. Sei so nett, Fahfahrian!“
„Acht Monate, um genau zu sein. Voll beschallt und nieder gelabert. Über und über voll von dem Auswurf, der Kotze, dem Ausfluss, den Fäkalien, die manche Leute ihre Sprache nennen. Acht Monate. Dann brachten die diesen Typen an. König Labere Backe himself. Eine Maschinengewehrsalve von Gerede, die ab dann nicht mehr enden sollte bis zum Schluss. Kalabrien, Dalai, das ist das Land der Schmerzen, musst du wissen.“
„Auch ein großartiger Film.“
„Einer der Besten. Und meine Frau legt Wert darauf, dass ich das erwähne. Sie fand ihn. Wir sahen den Großen Lebowski gemeinsam das erste Mal. Ich wusste ihn nicht zu schätzen zuerst. Alles, was ich verstand, saß viel tiefer. Dass ich etwas Besonderes erlebt hatte, eine schmale, durchlässig – ungewisse Ahnung, und das „Vielleicht“, hier noch mehr entdecken zu können.“
„Das Land der Schmerzen.“
„Hier ist es das Land des Lachens für mich.“
„Weil Loser es schaffen? Ist das die Fahfahrian - Begründung? – Der Beginn einer neuen Theologie?“
„Ja. Und wenn? Der andere, eigentlich UNSER Film, „Der König der Fischer“, den natürlich auch meine Frau fand, sagt mir das Gleiche.“
„Was?“
„Alles wird gut.“
„Manchmal mit Vergasen. Und: „Es war kein Scheiß Picknick!“.“
„Das aus deinem Munde, Heiligkeit?“
„Ich zitiere nur.“
„Nein, das war es nicht. Verstehen geschieht meiner Meinung nach für jeden anders. Was diese beiden Filme für mich so unglaublich wertvoll macht, ist, dass nicht ich sie entdeckte, obwohl sie genau meine Sprache sprechen.“
„Frei Haus geliefert durch deine Frau.“
„Frei Hirn und schwer zu schlucken. Die Tatsache, dass das alles so ist. Dass es den Lieferservice gibt. Und meinen Dialekt.“
„Das stiehlt dir den Gedanken an Einzigartigkeit, was?“
„Das nagt ganz schön. Was sind meine Empfindungen wert, wenn irgendwelche Typen Filme machen können, die sie einfach anknipsen wie nichts?“
„Aber bei Coca-Cola macht dir das nichts aus.“
„Erwischt.“
„Njente Scheisspicknicko, mein italienischer Freund!“
„Trifft sich das nicht alles seltsam? Diese fette Frau in der Videothek am Anfang des Filmes, die den Typen so beängstigt, - meine Erfahrungen aus Kalabrien -, dass mein nekrophiler Freund Italiener war? – Wohin von hier aus?“
„Nirgends, fürchte ich. Deine Kraft ist aus. Leer. Du schläfst jetzt.“
Auch nicht schlecht. eh? Ihr verzeiht, verzeiht mir noch einmal ,good hearts, aber jetzt bin ich echt schon wieder zu erledigt, um zu erzählen, wie ich meinen Lehrer in der Schwarzen Magie (ungewollt, oder doch?) schier in den Wahnsinn trieb. Demnächst das „Grande Finale“in diesem Theater... versprochen, good hearts!
Dann lasst uns lautlos singen. Stimmt in euren Goldenen Herzen ein, wenn ihr Lust habt:
„Ich denke, unsere Gesellschaft wird geführt von geisteskranken Menschen mit wahnsinnigen Zielen, ich denke, wir werden von Wahnsinnigen regiert für wahnsinnige Zwecke. Ich denke, sie sind alle verrückt.
Aber ich werde wahrscheinlich als wahnsinnig weggesperrt werden, weil ich es gesagt habe. Das ist das Verrückte daran. Findest du nicht auch?“
und
Außerdem bin ich dafür, dass man die Eulen – Anbeter vom Planeten Erde abschiebt zu den Außerirdischen Dunklen Mächten, nach deren getrockneter Scheiße und Popel die Sippschaft sowieso hoffnungslos süchtig ist!
Ok, und außer die Drecksäcke von Eulen – Anbetern und ihrem Verein verarschen und abschieben, gibt es noch etwas zu erledigen.... Jetzt tut nicht so, ihr Gurken! Ihr wisst, was zu tun ist.
Ihr kennt meine immer-immer-immer – gleiche Bitte, das ihr lieben good hearts anderen etwas zu essen schenkt, eine Decke, Klamotten, Spielzeug, etwas Geld, was auch immer-immer-immer..............................
…....................... oder einfach etwas von eurer Energie.
Das geht so:
Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
Macht das 9 Atemzyklen lang
Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Lasst es zu, dass euch das klar und bewusst wird, und genießt, wie euer Erstrahlen alles verwandelt in Momente des Glücks und der Erfüllung, good hearts! Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts! LOVE!
Ich bin jetzt weg von diesen Worten und sehr wohl sehr nah und in der Welt, und für euch da, sind wir alle gemeinsam, La Madre, Suzuki, Der Alte Meister ANZ, Fathers Father, die Ungenannten, die Süßesten der Süßen, meine unglaubliche JJ, wie auch ich, der Fahfahrian cozy!
!LOVE!
!LOVE!!!LOVE!
Suzuki & cozy
... link
Fahfahrian cozy's Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz Warnhinweise:
fahfahrian, 16:28h
Fahfahrian cozy's
Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz
Warnhinweise:
Stellen Sie ihre eigenen Interessen weit vor Fragen und Neugier.
Fragen Sie niemals nach der Halbwertzeit einer Wahrheit.
Folgen Sie dem Impuls des ältesten Teils ihres Gehirns, wenn er Sie dazu auffordert, sich mit diesen Buchstaben den Hintern zu wischen.
Irgendjemand hat diese Ausgabe gekauft und bezahlt. Damit ist alles in Ordnung.
Der Deal ist bereits gelaufen. Verstehen Sie?
Oder brauchen Sie es deutlicher noch?
Ok. Wenn die Nutte bezahlt ist, muss man sich nicht auch noch anstecken.
Sich den Arsch lecken zu lassen, ist gefährlich genug, denn es gibt Tröpfcheninfektionen.
Weit gefährlicher noch – wenn auch geiler - ist das Eindringen.
Kondome zerreißen je eher, umso enger das Loch ist. Und das hier, dieses Fickloch, es ist enger als eng; es ist die jungfräuliche Arschmöse eines ungeborenen Alptraums.
Sie sind gewarnt.
Jeder Austausch kann tödlich sein.
Und es gibt geile Todeserfahrungen.
Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz
Warnhinweise:
Stellen Sie ihre eigenen Interessen weit vor Fragen und Neugier.
Fragen Sie niemals nach der Halbwertzeit einer Wahrheit.
Folgen Sie dem Impuls des ältesten Teils ihres Gehirns, wenn er Sie dazu auffordert, sich mit diesen Buchstaben den Hintern zu wischen.
Irgendjemand hat diese Ausgabe gekauft und bezahlt. Damit ist alles in Ordnung.
Der Deal ist bereits gelaufen. Verstehen Sie?
Oder brauchen Sie es deutlicher noch?
Ok. Wenn die Nutte bezahlt ist, muss man sich nicht auch noch anstecken.
Sich den Arsch lecken zu lassen, ist gefährlich genug, denn es gibt Tröpfcheninfektionen.
Weit gefährlicher noch – wenn auch geiler - ist das Eindringen.
Kondome zerreißen je eher, umso enger das Loch ist. Und das hier, dieses Fickloch, es ist enger als eng; es ist die jungfräuliche Arschmöse eines ungeborenen Alptraums.
Sie sind gewarnt.
Jeder Austausch kann tödlich sein.
Und es gibt geile Todeserfahrungen.
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Fahfahrian cozy's Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz Das Delikt der versuchten Richtigstellung @ Wahrheit am Arsch
fahfahrian, 16:03h
Fahfahrian cozy's
Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz
Das Delikt der versuchten Richtigstellung @ Wahrheit am Arsch
„Du warst eingeschlafen?“
„Ich möchte aufhören mit den merkwürdigen Umschreibungen, Dalai.
Nein, ich habe 2 Tage nicht geschrieben und versucht, mich in dieser Zeit auszuruhen. Notwendiges der Realität musste erledigt werden. Ruhe brauchte ich...
Ich war an dem Punkt, dieses Schreiben, dieses Buch, oder was immer es geben soll, aufzugeben. Mich zum Schweigen zu zwingen, um zu Überleben.
Ich habe das Gefühl, mit diesen, mit MEINEN Erinnerungen noch nicht umgehen zu können, empfinde auch, nicht damit umgehen zu wollen, vielmehr das Verlangen, brennendes-brennendes Verlangen, VERGESSEN zu erlangen.
Und es gibt noch viel mehr, was mich stört.
Einen Moment dieser kurzen Zeit an der guten Luft. Und die Sonne schien. Helles Licht. Ich saß auf der Erde, an die Außenwand der Kirche gelehnt. Da dachte ich an mein Leben. Ich konnte nicht ausweichen vor dem Irrsinn, wie ich mich immer abgestrampelt hatte und wie wenig, wenn überhaupt einmal, ich etwas für mich erreichte.
Mein Entschluss in diesem Augenblick war, falls ich das hier überleben würde, zu leben. Dieser Entschluss bedeutete für mich den Ausschluss des Abstrampelns. Und des Irrsinns.
Der Irrsinn, die Facetten des Wahnsinnes, die ich in meiner Zeit auf dieser Welt sah, mögen exotisch und bizarr und unglaublich sein, diese Phänomene an sich mögen durchaus betrachtenswert, interessant, sogar unterhaltsam angesehen werden, - für mich ist Schluss damit.
Das habe ich in den zwei Tagen Pause verstanden.
Wie ich jetzt weiterschreiben soll, ist mir unklar. Es wird nicht machbar sein, etwas zu erzählen, ohne mein Leben zu berühren. Darin, dass mein Leben bisher unverbrüchlich verbunden war mit Wahnsinn, mit Geschichten, Personen, Umständen, mit Mischungen aus allem Möglichen, die einen einfach total fertig machen, zermürben, zerfressen und etwas zurücklassen, das nur noch Vergessen sucht.
Damals, bei diesem Ausruhen wusste ich etwas sehr Wichtiges für mich, das ich jetzt oft am Vergessen bin. Und das, obwohl ich mir den Schwur gab, DAS zu verinnerlichen!
Es ist etwas vom L E B E N.
Wie viel es wert ist, seinen Arsch dahin pflanzen zu können, wohin ihn der eigene Wille befiehlt, Türen öffnen und schließen, Räume betreten und verlassen zu können, wie man das möchte.
Darauf zurück sehend frage ich mich, was aus mir geworden ist. Ein Volltrottel von Ritter, der danach trachtet, mit Windmühlen zu kämpfen? – Ein William Lee, dessen Protagonisten den Orgasmus-Genickbruch zelebrieren und sich mangels innerer Organe von Honig ernähren? – Ein weiterer Abkömmling der Gattung Bukowsky, der jedoch keinen Alkohol mag und verträgt? – Ein Abklatsch von irgendwas?
Dafür habe ich nicht überlebt, mein Freund Dalai Lama. Mit Gewissheit nicht.
Dir zu begegnen, war so wirklich. So wichtig. Ich suchte wirklich den Aufenthaltsort deines derzeitigen Körpers und schrieb dir dahin meinen unbeholfenen Brief mit mehr Dank und Fragen als sonst etwas.
Du besuchtest mich zu einem Zeitpunkt, als mich die Eindrücke der Vergangenheit erdrückten, mir sogar am Tage die Luft abschnürten und ich das reale Gefühl des Vergessenwerdens empfand.
Das ist es für mich, wie unsere Fahrt begann. Dass es nach Auschwitz ging,dass der blasse Mönch uns gegenüber saß, so erlebte ich es.
Am Morgen danach, in dieser Welt, aus der heraus die Buchstaben geworfen werden, ging es mir ehrlich besser. Klarer, mir näher als lange, fühlte ich mich. Besser atmen konnte ich.
Nun aber kehrte der Schrecken, wenn auch schwächer als damals, wieder zurück. Und ich habe Angst.
Angst vor der Angst.
Vor dem Zwiegespräch mit dir. Davor, wohin das alles führt.
So einfach stellte ich es mir anfangs vor, dies zu schreiben. Genussvoll befreiend meinte ich. Manchmal ist es das auch. Manchmal.
Tempel, Friedhöfe, Leichenhallen, Drogen, irre Rituelle Szenarien, lebende Tote und tote Lebende, Schlachthöfe und schreiende Urnen, das blutig stinkende kosmische Irrenhaus, und die tausend begleitenden Geschichten, alles klingt lächerlich einfach, so billig profan an der Oberfläche. Banal.
Wenn es aber wirklich mein Leben war, wenn es mein Gelerntes ist, stößt du Türen dabei auf, die vielleicht besser geschlossen bleiben sollten. Darum drehen sich meine Befürchtungen.
Andererseits habe ich nicht mehr zu geben. Teil meiner Entscheidung bei meinem Moment der Stille mit dem Rücken zur Kirche war, nichts mehr vorzuspiegeln und einfach ich zu sein. Will ich das in diesen Tagen, in dieser Zeit leben, kann ich nur erzählen. Schrecklich wirr auch noch, wie ich fürchte. Warum zum Geier kann ich nicht einen Bestseller schreiben, den man gerne am Strand, in der Bahn, nur so nebenbei liest? In einem Film, den ich sehr mag, nennt das der Schauspieler „Nudelsalat und eine gute Zeit“. Warum nicht darüber? Nein, bei mir darf es dann schon das Vergasen sein, falle ich von Slang zu Slang, muss ich Klang und Melodie von Sprachen benutzen, denen ich selbst nicht mehr ausgesetzt sein möchte. Und von Dingen berichten, die Menschenaugen besser nicht sehen.“
„Oder vielleicht doch. Aus sicherer Entfernung!“
„Was spricht da jetzt aus mir? Wie haben wir, die multiplen Trottel, das nun wieder hingekriegt? Der Sprecher aus der Gruppe der Helfersyndrome mit Peace – Zeichen um den Hals? Bullshit.“
„Unwahrheit?“
„Nein, Dalai.“
„Wenn jemand ganz oben auf einem sehr hohen Berg war, der fast unmöglich zu erklimmen weit entfernt ist, macht er vielleicht einen Film oder schreibt ein Buch und vermittelt Eindrücke.“
„Aus der Nähe des Himmels.“
„Hey, aufwachen, Waschmann cozy! - Einen Überblick!“
„Ich habe nichts Solches. War ich in der Nähe des Himmels?“
„Das musst du dich selbst fragen.“
„Edles, Schönheit und Hoffnung weiterzugeben, halte ich für sehr sinnvoll, Dalai.“
„Das kann ich nur unterstützen.“
„Also müsste ich doch schweigen?“
„Nicht Jeder wird an Achttausendern und Transzendentaler Meditation, an Religion überhaupt, an Gott und Fragen wie diesen so einfach interessiert sein. Früher einmal hast du die Leute überschätzt mit dem Voraussetzen deiner Einschätzung nach dem Vorhandensein von „guten“ Motiven. Heute solltest du sie nicht unterschätzen darin, eher zeitgemäße Wege der Wahrheitsfindung gehen zu wollen.“
„Was hat das damit zu tun?“
„Muss jetzt ich dir etwas darüber sagen, dass die Mehrheit weiß, dass sie permanent belogen und betrogen wird von Werbung, Wirtschaft und Politik? Besteht nicht der Zynismus, der Reichsparteitag vor der Auspeitschung des kleinen Mannes darin, seine BLÖD-Zeitung zu kaufen, sich täglich hin zur Erträglichkeit zu sedieren und weiter zu machen, weil es sonst nichts Wahrnehmbares für ihn gibt?“
„Für die will ich nicht schreiben, Dalai!“
„Das wirst du dir nicht aussuchen können, kleiner Freund.“
„KLEIN?“
„So klein wie wir alle angesichts...“
„Sag jetzt ja nicht das G – Wort!“
„Dem Angesichts Gottes, Waschmann cozy! – DEM ANGESICHT GOTTES!“
„Scheiße.“
„Valide, wenn du den Leuten sagst, dass du damit zustimmst.“
„Zustimmung.“
„Noch etwas zu deinem Vorgehen. Wenn deine Leitungen durchzubrennen drohen, ist das ein Hinweis darauf, vielleicht die Richtung zu ändern. Bedachtest du das?“
„Nein. Wie sollte ich das wissen, Dalai? Woher nehmen?“
„Überaus selbst mitleidig.“
„Expertenlevel gilt dabei für mich.“
„Beherzige den Rat, den du mit der Kirche im Rücken fandest. In eine noch ungewisse – aus deiner Sicht auch angstbesetzte – Zukunft projiziert, wird er dir wenig nützen. Beherzige ihn also jetzt. Mit dem Werk deiner Finger. Der Wahl deiner Gedanken. Gib dir Freiheit. Dein Körper hat sie bereits erhalten, erlebt Freiheit jedoch noch nicht, solange dein Geist sich in Ketten glaubt. Von innen nach außen, lautet der Weg.“
„Ein lauter Weg!?!“
„Das müsste dir gefallen, mein Freund Wort – Junkie! Laut im Sinne von Lauterkeit, Ehrlichkeit, was die Kongruenz von aufrechter Haltung innen und außen einschließt, ja bedingt, sowie laut für die Lautstärke des Gelächters, der Fröhlichkeit, des Humors, das die monotonen Gesänge der Traurigkeit übertönt. Kennst du das nicht, wie ansteckend Lachen sein kann ? Wie ein Buschfeuer, schnell aufflammend und alles erfassend! Wenn die Zeit der Trauer vergangen ist, werden Viele noch das gewohnte Schwarz tragen. Nur, weil es Gewohnheit ist. Weil sie vergaßen, dass es all’ die anderen Farben gibt. Trauermiene, entstehend aus Trauergedanken und Trauergefühle erschaffend, sind ihnen vertrauter als das Leben selbst geworden in der Zeit. Es braucht einiges Lachen, sie anzustecken. Zuerst werden sie nur ungläubig schauen, verschämt grinsen, zurückzukehren versuchen nach Schwarz und Kalt, bis sie kichern, lachen, einstimmen können.“
„Wow! Der Dalai bringt mir jetzt was bei!”
“Wolf!“
„Harter Stoff.“
„Ist dir zu einfach. Klingt dir zu gesund, eh? Es ist eines der Probleme mit dir und deinem Zustand. Die Idee, dich nur noch schwarz zu kleiden, hast du schon aufgegeben außen, oder?“
„Ja, das schon.“
„Innen?“
„Bin ich mir unsicher.“
„Weißt du warum?“
„Es ist Unsicherheit. Angst, wieder einmal den Kurs zu wechseln und unter Umständen noch mehr kaputt zu machen....“
„Waschmanns ewiges „Bla bla bla!“ Du langweilst. Redundanz!“
„Stimmt. Richtig.“
„ Als du an der Kirche saßest, genau zu dieser Sekunde, als dir klar war, wie du leben möchtest, WOLLTEST DU DA ETWAS BESONDERES SEIN?“
„Nein.“
„Bist du da sicher?“
„Eindeutig.“
„Dann versuch das heute bitte auch nicht mehr. Lebe dich, wie du dich schreibst, und schreibe dich, wie du dich lebst.“
„Prima Instruktion. Da dank ich auch schön, Heiligkeit; und so überaus praktisch!“
„Fanden wir den Humor etwa wieder?“
„Schon möglich.“
„Ehrlichkeit, Waschmann!“
„Tut gut.“
„Ist einfach einfacher so.“
„Keine Verrenkungen mehr, Dalai? Meinst du so was?“
„Dafür gibt es Athleten. Gummimenschen.“
„Ich also eher nicht.“
„Total ungeeignet. Bist du jetzt traurig?“
„Nur, wenn ich das Buch ändern muss. Es sind immerhin um die 100 Seiten bisher.“
„Keine Veranlassung. Jedes Wort wahr.“
„Ehrlich?“
„Ehrlich, Waschmann. Man würde es nicht zulassen.“
„„Man.“ Dieses Wort brachte mich seit jeher auf die Palme!“
„Kann ich gut verstehen.“
„Wie auch nicht. Würde ich solange herumschwirren und wäre ein Lehrer...“
„Dann?“
„Wüsste ich hoffentlich etwas; Dalai. Du erweckst so den Eindruck...“
„Hoffentlich ist das Wort. Es geht weniger um mich, oder für was oder wen du mich hältst hier. Um weiterzukommen, werden wir uns mit dem „Man“ arrangieren müssen. Irgendwelche Vorschläge?“
„Ein Gebet wüsste ich gerne, Dalai.
Das würde ich gerne schreiben. Nur wirken müsste es.
Ein Gebet, das alles wegnimmt.“
„Schmerzen wegnimmt.“
„Alle erinnerten“
„gegenwärtigen“
„zukünftigen“
„möglichen“
„Schmerzen.“
„Schmerzen.“
„Wir haben es gesprochen.“
„Oft schon, Dalai. Aber trotzdem hatte ich die zwei vergangenen Tage, in denen ich nicht schrieb, das Gefühl zu verrecken. Zu verbrennen. Überzuschnappen, verrückt zu werden. Vielleicht brauchen wir ein neues Gebet.“
„Wenn du ein Besseres weißt?“
„Nicht für mich. Nicht für diese Welt.“
„Für deine Welt jetzt. Die besser wird. Aus der Du erwächst.“
„Kann sein. Heute fühle ich mich jedenfalls besser. Klarer. Doch nicht klar genug, zu weit entfernt von diesem Gebet, Dalai.“
Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz
Das Delikt der versuchten Richtigstellung @ Wahrheit am Arsch
„Du warst eingeschlafen?“
„Ich möchte aufhören mit den merkwürdigen Umschreibungen, Dalai.
Nein, ich habe 2 Tage nicht geschrieben und versucht, mich in dieser Zeit auszuruhen. Notwendiges der Realität musste erledigt werden. Ruhe brauchte ich...
Ich war an dem Punkt, dieses Schreiben, dieses Buch, oder was immer es geben soll, aufzugeben. Mich zum Schweigen zu zwingen, um zu Überleben.
Ich habe das Gefühl, mit diesen, mit MEINEN Erinnerungen noch nicht umgehen zu können, empfinde auch, nicht damit umgehen zu wollen, vielmehr das Verlangen, brennendes-brennendes Verlangen, VERGESSEN zu erlangen.
Und es gibt noch viel mehr, was mich stört.
Einen Moment dieser kurzen Zeit an der guten Luft. Und die Sonne schien. Helles Licht. Ich saß auf der Erde, an die Außenwand der Kirche gelehnt. Da dachte ich an mein Leben. Ich konnte nicht ausweichen vor dem Irrsinn, wie ich mich immer abgestrampelt hatte und wie wenig, wenn überhaupt einmal, ich etwas für mich erreichte.
Mein Entschluss in diesem Augenblick war, falls ich das hier überleben würde, zu leben. Dieser Entschluss bedeutete für mich den Ausschluss des Abstrampelns. Und des Irrsinns.
Der Irrsinn, die Facetten des Wahnsinnes, die ich in meiner Zeit auf dieser Welt sah, mögen exotisch und bizarr und unglaublich sein, diese Phänomene an sich mögen durchaus betrachtenswert, interessant, sogar unterhaltsam angesehen werden, - für mich ist Schluss damit.
Das habe ich in den zwei Tagen Pause verstanden.
Wie ich jetzt weiterschreiben soll, ist mir unklar. Es wird nicht machbar sein, etwas zu erzählen, ohne mein Leben zu berühren. Darin, dass mein Leben bisher unverbrüchlich verbunden war mit Wahnsinn, mit Geschichten, Personen, Umständen, mit Mischungen aus allem Möglichen, die einen einfach total fertig machen, zermürben, zerfressen und etwas zurücklassen, das nur noch Vergessen sucht.
Damals, bei diesem Ausruhen wusste ich etwas sehr Wichtiges für mich, das ich jetzt oft am Vergessen bin. Und das, obwohl ich mir den Schwur gab, DAS zu verinnerlichen!
Es ist etwas vom L E B E N.
Wie viel es wert ist, seinen Arsch dahin pflanzen zu können, wohin ihn der eigene Wille befiehlt, Türen öffnen und schließen, Räume betreten und verlassen zu können, wie man das möchte.
Darauf zurück sehend frage ich mich, was aus mir geworden ist. Ein Volltrottel von Ritter, der danach trachtet, mit Windmühlen zu kämpfen? – Ein William Lee, dessen Protagonisten den Orgasmus-Genickbruch zelebrieren und sich mangels innerer Organe von Honig ernähren? – Ein weiterer Abkömmling der Gattung Bukowsky, der jedoch keinen Alkohol mag und verträgt? – Ein Abklatsch von irgendwas?
Dafür habe ich nicht überlebt, mein Freund Dalai Lama. Mit Gewissheit nicht.
Dir zu begegnen, war so wirklich. So wichtig. Ich suchte wirklich den Aufenthaltsort deines derzeitigen Körpers und schrieb dir dahin meinen unbeholfenen Brief mit mehr Dank und Fragen als sonst etwas.
Du besuchtest mich zu einem Zeitpunkt, als mich die Eindrücke der Vergangenheit erdrückten, mir sogar am Tage die Luft abschnürten und ich das reale Gefühl des Vergessenwerdens empfand.
Das ist es für mich, wie unsere Fahrt begann. Dass es nach Auschwitz ging,dass der blasse Mönch uns gegenüber saß, so erlebte ich es.
Am Morgen danach, in dieser Welt, aus der heraus die Buchstaben geworfen werden, ging es mir ehrlich besser. Klarer, mir näher als lange, fühlte ich mich. Besser atmen konnte ich.
Nun aber kehrte der Schrecken, wenn auch schwächer als damals, wieder zurück. Und ich habe Angst.
Angst vor der Angst.
Vor dem Zwiegespräch mit dir. Davor, wohin das alles führt.
So einfach stellte ich es mir anfangs vor, dies zu schreiben. Genussvoll befreiend meinte ich. Manchmal ist es das auch. Manchmal.
Tempel, Friedhöfe, Leichenhallen, Drogen, irre Rituelle Szenarien, lebende Tote und tote Lebende, Schlachthöfe und schreiende Urnen, das blutig stinkende kosmische Irrenhaus, und die tausend begleitenden Geschichten, alles klingt lächerlich einfach, so billig profan an der Oberfläche. Banal.
Wenn es aber wirklich mein Leben war, wenn es mein Gelerntes ist, stößt du Türen dabei auf, die vielleicht besser geschlossen bleiben sollten. Darum drehen sich meine Befürchtungen.
Andererseits habe ich nicht mehr zu geben. Teil meiner Entscheidung bei meinem Moment der Stille mit dem Rücken zur Kirche war, nichts mehr vorzuspiegeln und einfach ich zu sein. Will ich das in diesen Tagen, in dieser Zeit leben, kann ich nur erzählen. Schrecklich wirr auch noch, wie ich fürchte. Warum zum Geier kann ich nicht einen Bestseller schreiben, den man gerne am Strand, in der Bahn, nur so nebenbei liest? In einem Film, den ich sehr mag, nennt das der Schauspieler „Nudelsalat und eine gute Zeit“. Warum nicht darüber? Nein, bei mir darf es dann schon das Vergasen sein, falle ich von Slang zu Slang, muss ich Klang und Melodie von Sprachen benutzen, denen ich selbst nicht mehr ausgesetzt sein möchte. Und von Dingen berichten, die Menschenaugen besser nicht sehen.“
„Oder vielleicht doch. Aus sicherer Entfernung!“
„Was spricht da jetzt aus mir? Wie haben wir, die multiplen Trottel, das nun wieder hingekriegt? Der Sprecher aus der Gruppe der Helfersyndrome mit Peace – Zeichen um den Hals? Bullshit.“
„Unwahrheit?“
„Nein, Dalai.“
„Wenn jemand ganz oben auf einem sehr hohen Berg war, der fast unmöglich zu erklimmen weit entfernt ist, macht er vielleicht einen Film oder schreibt ein Buch und vermittelt Eindrücke.“
„Aus der Nähe des Himmels.“
„Hey, aufwachen, Waschmann cozy! - Einen Überblick!“
„Ich habe nichts Solches. War ich in der Nähe des Himmels?“
„Das musst du dich selbst fragen.“
„Edles, Schönheit und Hoffnung weiterzugeben, halte ich für sehr sinnvoll, Dalai.“
„Das kann ich nur unterstützen.“
„Also müsste ich doch schweigen?“
„Nicht Jeder wird an Achttausendern und Transzendentaler Meditation, an Religion überhaupt, an Gott und Fragen wie diesen so einfach interessiert sein. Früher einmal hast du die Leute überschätzt mit dem Voraussetzen deiner Einschätzung nach dem Vorhandensein von „guten“ Motiven. Heute solltest du sie nicht unterschätzen darin, eher zeitgemäße Wege der Wahrheitsfindung gehen zu wollen.“
„Was hat das damit zu tun?“
„Muss jetzt ich dir etwas darüber sagen, dass die Mehrheit weiß, dass sie permanent belogen und betrogen wird von Werbung, Wirtschaft und Politik? Besteht nicht der Zynismus, der Reichsparteitag vor der Auspeitschung des kleinen Mannes darin, seine BLÖD-Zeitung zu kaufen, sich täglich hin zur Erträglichkeit zu sedieren und weiter zu machen, weil es sonst nichts Wahrnehmbares für ihn gibt?“
„Für die will ich nicht schreiben, Dalai!“
„Das wirst du dir nicht aussuchen können, kleiner Freund.“
„KLEIN?“
„So klein wie wir alle angesichts...“
„Sag jetzt ja nicht das G – Wort!“
„Dem Angesichts Gottes, Waschmann cozy! – DEM ANGESICHT GOTTES!“
„Scheiße.“
„Valide, wenn du den Leuten sagst, dass du damit zustimmst.“
„Zustimmung.“
„Noch etwas zu deinem Vorgehen. Wenn deine Leitungen durchzubrennen drohen, ist das ein Hinweis darauf, vielleicht die Richtung zu ändern. Bedachtest du das?“
„Nein. Wie sollte ich das wissen, Dalai? Woher nehmen?“
„Überaus selbst mitleidig.“
„Expertenlevel gilt dabei für mich.“
„Beherzige den Rat, den du mit der Kirche im Rücken fandest. In eine noch ungewisse – aus deiner Sicht auch angstbesetzte – Zukunft projiziert, wird er dir wenig nützen. Beherzige ihn also jetzt. Mit dem Werk deiner Finger. Der Wahl deiner Gedanken. Gib dir Freiheit. Dein Körper hat sie bereits erhalten, erlebt Freiheit jedoch noch nicht, solange dein Geist sich in Ketten glaubt. Von innen nach außen, lautet der Weg.“
„Ein lauter Weg!?!“
„Das müsste dir gefallen, mein Freund Wort – Junkie! Laut im Sinne von Lauterkeit, Ehrlichkeit, was die Kongruenz von aufrechter Haltung innen und außen einschließt, ja bedingt, sowie laut für die Lautstärke des Gelächters, der Fröhlichkeit, des Humors, das die monotonen Gesänge der Traurigkeit übertönt. Kennst du das nicht, wie ansteckend Lachen sein kann ? Wie ein Buschfeuer, schnell aufflammend und alles erfassend! Wenn die Zeit der Trauer vergangen ist, werden Viele noch das gewohnte Schwarz tragen. Nur, weil es Gewohnheit ist. Weil sie vergaßen, dass es all’ die anderen Farben gibt. Trauermiene, entstehend aus Trauergedanken und Trauergefühle erschaffend, sind ihnen vertrauter als das Leben selbst geworden in der Zeit. Es braucht einiges Lachen, sie anzustecken. Zuerst werden sie nur ungläubig schauen, verschämt grinsen, zurückzukehren versuchen nach Schwarz und Kalt, bis sie kichern, lachen, einstimmen können.“
„Wow! Der Dalai bringt mir jetzt was bei!”
“Wolf!“
„Harter Stoff.“
„Ist dir zu einfach. Klingt dir zu gesund, eh? Es ist eines der Probleme mit dir und deinem Zustand. Die Idee, dich nur noch schwarz zu kleiden, hast du schon aufgegeben außen, oder?“
„Ja, das schon.“
„Innen?“
„Bin ich mir unsicher.“
„Weißt du warum?“
„Es ist Unsicherheit. Angst, wieder einmal den Kurs zu wechseln und unter Umständen noch mehr kaputt zu machen....“
„Waschmanns ewiges „Bla bla bla!“ Du langweilst. Redundanz!“
„Stimmt. Richtig.“
„ Als du an der Kirche saßest, genau zu dieser Sekunde, als dir klar war, wie du leben möchtest, WOLLTEST DU DA ETWAS BESONDERES SEIN?“
„Nein.“
„Bist du da sicher?“
„Eindeutig.“
„Dann versuch das heute bitte auch nicht mehr. Lebe dich, wie du dich schreibst, und schreibe dich, wie du dich lebst.“
„Prima Instruktion. Da dank ich auch schön, Heiligkeit; und so überaus praktisch!“
„Fanden wir den Humor etwa wieder?“
„Schon möglich.“
„Ehrlichkeit, Waschmann!“
„Tut gut.“
„Ist einfach einfacher so.“
„Keine Verrenkungen mehr, Dalai? Meinst du so was?“
„Dafür gibt es Athleten. Gummimenschen.“
„Ich also eher nicht.“
„Total ungeeignet. Bist du jetzt traurig?“
„Nur, wenn ich das Buch ändern muss. Es sind immerhin um die 100 Seiten bisher.“
„Keine Veranlassung. Jedes Wort wahr.“
„Ehrlich?“
„Ehrlich, Waschmann. Man würde es nicht zulassen.“
„„Man.“ Dieses Wort brachte mich seit jeher auf die Palme!“
„Kann ich gut verstehen.“
„Wie auch nicht. Würde ich solange herumschwirren und wäre ein Lehrer...“
„Dann?“
„Wüsste ich hoffentlich etwas; Dalai. Du erweckst so den Eindruck...“
„Hoffentlich ist das Wort. Es geht weniger um mich, oder für was oder wen du mich hältst hier. Um weiterzukommen, werden wir uns mit dem „Man“ arrangieren müssen. Irgendwelche Vorschläge?“
„Ein Gebet wüsste ich gerne, Dalai.
Das würde ich gerne schreiben. Nur wirken müsste es.
Ein Gebet, das alles wegnimmt.“
„Schmerzen wegnimmt.“
„Alle erinnerten“
„gegenwärtigen“
„zukünftigen“
„möglichen“
„Schmerzen.“
„Schmerzen.“
„Wir haben es gesprochen.“
„Oft schon, Dalai. Aber trotzdem hatte ich die zwei vergangenen Tage, in denen ich nicht schrieb, das Gefühl zu verrecken. Zu verbrennen. Überzuschnappen, verrückt zu werden. Vielleicht brauchen wir ein neues Gebet.“
„Wenn du ein Besseres weißt?“
„Nicht für mich. Nicht für diese Welt.“
„Für deine Welt jetzt. Die besser wird. Aus der Du erwächst.“
„Kann sein. Heute fühle ich mich jedenfalls besser. Klarer. Doch nicht klar genug, zu weit entfernt von diesem Gebet, Dalai.“
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Sondermeldung an alle good hearts! g-cook.com ist NOCH IMMER OFFLINE! Äpfel und Ziegen bekräftigen: Eulen – Anbeter können unsere Server zerstören und unseren Facebook – Account stilllegen, doch wir werden niemals damit aufhören, sie anzuklagen!
fahfahrian, 13:34h
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Äpfel und Ziegen bekräftigen: Eulen – Anbeter können unsere Server zerstören und unseren Facebook – Account stilllegen, doch wir werden niemals damit aufhören, sie anzuklagen!
Hi und hallo, good hearts! Durch die massiven Schäden, die sich dieser Tage „völlig zufälliger Weise“ auf unserer Erleuchtungssite www.g-cook.com (alle betreffenden Server unseres Providers inklusive der Spiegel – Laufwerke wurden irreparabel zerstört) und unseres Facebook Accounts „einstellten“ zeigte man nur einmal mehr, wie weit dieser Mob geht, um seine Ankläger zu schädigen!
Also wiederholen wir hier nochmals und immer-immer-immer wieder!
Außerdem bin ich dafür, dass man die Eulen - Anbeter vom Planeten Erde abschiebt zu den Außerirdischen Dunklen Mächten, nach deren getrockneter Scheiße und Popel die Sippschaft sowieso hoffnungslos süchtig ist!
Blogs und Energiebilder erhaltet Ihr weiterhin in den anderen sozialen Netzwerken und Blog – Foren!
https://twitter.com/hashtag/cozyp
http://fahfahrian.blog.de/
http://cozyp.tumblr.com/
https://plus.google.com/113948087566770464557/posts
Außerdem bin ich dafür, dass man die Eulen - Anbeter vom Planeten Erde abschiebt zu den Außerirdischen Dunklen Mächten, nach deren getrockneter Scheiße und Popel die Sippschaft sowieso hoffnungslos süchtig ist!
Bis später!
!LOVE!
cozy
Äpfel und Ziegen bekräftigen: Eulen – Anbeter können unsere Server zerstören und unseren Facebook – Account stilllegen, doch wir werden niemals damit aufhören, sie anzuklagen!
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Donnerstag, 9. Juli 2015
Äpfel und Ziegen freuen sich wie die Verrückten, dass es mir besser geht, und Suzuki und Moishe tanzen mit mir! - Und, etwas aus: „Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz!“ - Das Delikt der versuchten Richtigstellung @ Wahrheit am Arsch
fahfahrian, 21:49h
Sich selbst erklärende..., nein, ihren Inhalt erklärende Lebensmittel-Verpackungen, die uns ein nettes Jingle singen, wenn wir sie berühren! Irgendwie eine gute Idee, doch nicht zu Ende gedacht, cozy, leider – leider!
Wäre das in Lärm im Supermarkt! Aua! Super – GAU! Und damit Hi, und herzlich willkommen auch, good hearts, ihr Lieben! Hi, Muchachos! Vaya con dios, Embryos! Und natürlich auch Happy Koma – Aroma! Scheiß’ auf Karma, her mit Parma! Willkommen, good hearts, bei dem einzigen Gläsernen Erleuchteten, den ich kenne! Hi und hallo denn, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann..., das garantiert kommt!
Als ich heute so auf der Liege des Behandlungszimmers lag, good hearts, auf meinem eigens mitgebrachten und, wie ich überzeugt bin, absolut NICHT ZUFÄLLIG roten und goldenem Handtuch, mit über 20 Nadeln in mir, verteilt auf meine Knie, meine Beine, meine Arme und mein rechtes Ohr, bemerkte ich, dass ich ganz offenbar mein Zazen nicht aufgetankt hatte, weshalb es nur gereizte Anlasser – Impulse nervige herausstieß und schmollte.
Nun gut, sagte ich mir, dann mache ich statt gar nichts heute einfach mal überhaupt nichts, während der „Einwirkzeit“ der Akupunkturnadeln, die bei meinem Arzt 20 Minuten beträgt.
Das beruhigte mich. Natürlich juckte es mir in den Fingern, den Unterschied zwischen gar nichts und überhaupt nichts herauszufiltern, um eine monumentale Abhandlung darüber zu schreiben, die nicht nur das Denken der Menschen, sondern die ganze Welt verändert; und mir neben großem Reichtum und mächtigem Prestige, auch noch den Verlust jeden Rests von Wohlverhalten und Konformitätsdrang herausoperieren würde. OMG!
OMG oder nicht OMG, ich ließ es jucken und gab mich der Betrachtung hin, die Suzuki vor langer, ja, gefühlt, sehr – sehr langer Zeit herausfordernd empfohlen hatte: „Dem Inhalt im Loch des Kopfes des Lachens“, dem anzunähern für mich einer Entemotionalisierung gleich kam, wobei auch sämtliches „Ich – Verständnis“ auf der Strecke blieb. Damit, dass ich nicht da war, nicht war und nicht nicht … ihr werdet euch an unsere gestrige Erörterung erinnern, good hearts...
… Es gibt Identitätsspuren, in denen die Meinung vorherrscht, dass das entschiedene Bestreiten der eigenen Existenz und deren konsequente Leugnung ein erster Schritt zur Erkenntnis des Ganzen und ein wirksames Mittel auf hoher See und vor Gericht sei, was in unserer Identitätsspur relativ selten …
so fand ich für mich, jedoch ohne mich heraus, dass er für mich/ohne mich sehr – sehr cool ist, selbst die Leugnung auf Grund von mangelnder Anwesenheit loszulassen...
und so fiel das alles
es fiel
langsam
wie eine winzige Feder
nirgends hin
herrlich!
Pendelnd
Tonal
Nagual
...und zurück die genussvolle Fahrt, ins unvermeidliche, in diese Identitätsspur hier und jetzt...
...und doch entspannt...weil mit erträglichem Schmerz...
Ja, so ließ es sich leben, gespickt wie ein Wild – Braten, gebettet auf Rot und Gold, fokussiert auf etwas, für das es kein Problem ist, mit Heisenberg und Schrödinger in die brodelnde Quanten – Kiste zu steigen, und einen Elf dimensionalen Dreier zumachen, bei dem der gewinnt, der als Erster kommt... Fokussiert auf das, was nicht sein kann, ein exotisches Abstraktum, dessen Puls meine Fontanelle wie die Membran eines Lautsprechers vibrieren und meine Vorderzähne im Arsch Klavier spielen lässt, etwas Wunder – Wunderbarem, dessen Name
die Abwesenheit von unerträglichem Schmerz
ist.
Wie alle Veteranen in der Szene der Schmerzpatienten bin ich verdreht und verkorkst, und selbst meine Erleuchtung änderte nichts daran, dass ich die Welt aus dieser „ereignisorientierten“ Perspektive sehe, die Schmerzen in der Stärke, die jeden „Normalen“ das heißt Nicht – Schmerzpatienten zum Wahnsinn treiben würden, als … ja, leider … mit der Zeit als gegeben annehmen. Wie man so schön sagt, in der edlen Zunft der Mathematik: „es sei gegeben...“
Für mich ist seit mehr als einem Jahrzehnt Schmerz dieser Art gegeben, aus mehreren verschiedenen Quellen und neuralgischen Punkten meines Körpers, als „Andenken“ an meine Zeit in der Zwangsarbeit. Und bei allen Vorbehalten die das Gebrannte Kind, das mein Menschenkörper ist, in sich, um sich und vor sich her trägt, wie Transparente eine nicht enden wollenden Demonstration gegen den Terror und die Willkür, die das behauptet „Normal“ und „Alltag“ und „selbstverständlich“ zu sein, fühlte mich heute wie gestern auch schon dem Leben näher...
...und entspannt...weil mit erträglichem Schmerz...
Die Kraft, um es in schlichte toltekischen Worte zu kleiden und – jedenfalls jetzt noch nicht – ausfällig zu werden, die Kraft, von der der Nagual Don Juan Matus sagte, dass sie alles Leben und Sterben bestimme, diese Power arbeitet nachweislich präzise. So auch heute, denn, kaum hatte ich meine zweite Schmerzakupunktur erhalten, und noch auf dem Nachhauseweg war, meldete sich LittleE., einer der führenden Computer – Rebellen aus unserem Pro – Bono – Senioren – Club. Diejenigen unter euch, die uns etwas länger kennen, kennen auch LittleE. und seine Frau, Ms. Funbags, mit der unerhörten Oberweite.
Gott sei Dank zurück aus dem Krankenhaus und wieder mit natürlicher Ausscheidung gesegnet nach diesen Jahren der Plagen und Operationen, ist er auch wieder am Computer zu Gange. Was das bedeutet, das wissen alle Veteranen unter euch, good hearts:
Schrecken – Entsetzen – Panik und Verwüstung en Gros!
Nun schaffte es dieses auf seine Weise äußerst begabte 70 Plus – Paar endlich, dem Router eine Lektion zu erteilen, die er niemals vergessen würde! Um es kurz zu machen, das Ding ist im Arsch und nicht mehr zu retten! Totalschaden!
Wie schaffen es zwei harmlos drein blickende Senioren, dieses Maß von Heimtücke und Grausamkeit aufzubauen, dazu die Sachkenntnis, um Derartiges zu bewirken, was auch wirklich guten Hackern nicht oft gelingt?
Es war, good hearts, ist, und bleibt mir ein Geheimnis!
Unsere Sprachregelung ist wie gehabt und verläuft nach folgendem Muster:
Wie kann ich helfen? (cozy)
„Auf einmal hat sich das Internet gelöscht und das Telefon geht auch nicht mehr!“ (beide unisono)
Und wie ist das gekommen? (cozy)
Ich habe nichts gemacht! (LittleE.)
ICH habe nichts gemacht (Ms. Funbags)
Aha! Und... (cozy)
Wir haben überhaupt nichts gemacht und es war alles wie immer! (beide unisono)
„Auf einmal hat sich das Internet gelöscht und das Telefon geht auch nicht mehr!“ (beide unisono)
Naja, dann schauen wir mal nach. Sind die Rechner an? (cozy)
So in etwa, good hearts, verläuft das Entree, unser Rituelles Vorspiel.
Da es mir nun etwas besser geht, sandte man, also die Kraft, die weiter oben genannte, mich auf die Mission, unsere Computer – Chaoten zu beglücken und ihnen beizustehen in schlimmer Zeit. Mein Beistand allein reichte jedoch dieses Mal nicht zur Beseitigung sämtlicher Schäden aus! Die Rechner waren zu retten und nach einiger „Putzarbeit“ auch wieder fähig, tiefer zu atmen und schneller zu laufen; und das sogar stabil. Für unseren Freund Router jedoch kam jede Hilfe zu spät. Er hatte seine still fleißige Freude am Netzwerken bereits ausgehaucht und war auf der Suche, nach einer besseren Welt, in der das „es“, der Gegenstand und die Wonne aller seiner erotischen Phantasien so schnell ging, dass „es“ immer soweit war! Farewell, mein Alter! Best of Luck!
Ich handelte mit zagen und zaudern und betonen der Behinderung von LittleE. Noch einen guten Bestandskunden- Rabatt von 50% mit seinem Provider für das neue Gerät aus, wir plauderten noch ein wenig, und schon waren wir (meine Frau, die bekanntlich Beste von allen, war mit, um sich um Ms. Funbags zu kümmern) weg.
Sobald das neue Gerät eintrifft, gehe ich wieder hin. War cool bei den beiden. Hat Spaß gemacht!
Und jetzt? Überraschung! Die unerwartete Belohnung für allen und jedes!
Fahfahrian cozy's
Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz
Das Delikt der versuchten Richtigstellung @ Wahrheit am Arsch
„Du warst eingeschlafen?“
„Ich möchte aufhören mit den merkwürdigen Umschreibungen, Dalai.
Nein, ich habe 2 Tage nicht geschrieben und versucht, mich in dieser Zeit auszuruhen. Notwendiges der Realität musste erledigt werden. Ruhe brauchte ich...
Ich war an dem Punkt, dieses Schreiben, dieses Buch, oder was immer es geben soll, aufzugeben. Mich zum Schweigen zu zwingen, um zu Überleben.
Ich habe das Gefühl, mit diesen, mit MEINEN Erinnerungen noch nicht umgehen zu können, empfinde auch, nicht damit umgehen zu wollen, vielmehr das Verlangen, brennendes-brennendes Verlangen, VERGESSEN zu erlangen.
Und es gibt noch viel mehr, was mich stört.
Einen Moment dieser kurzen Zeit an der guten Luft. Und die Sonne schien. Helles Licht. Ich saß auf der Erde, an die Außenwand der Kirche gelehnt. Da dachte ich an mein Leben. Ich konnte nicht ausweichen vor dem Irrsinn, wie ich mich immer abgestrampelt hatte und wie wenig, wenn überhaupt einmal, ich etwas für mich erreichte.
Mein Entschluss in diesem Augenblick war, falls ich das hier überleben würde, zu leben. Dieser Entschluss bedeutete für mich den Ausschluss des Abstrampelns. Und des Irrsinns.
Der Irrsinn, die Facetten des Wahnsinnes, die ich in meiner Zeit auf dieser Welt sah, mögen exotisch und bizarr und unglaublich sein, diese Phänomene an sich mögen durchaus betrachtenswert, interessant, sogar unterhaltsam angesehen werden, - für mich ist Schluss damit.
Das habe ich in den zwei Tagen Pause verstanden.
Wie ich jetzt weiterschreiben soll, ist mir unklar. Es wird nicht machbar sein, etwas zu erzählen, ohne mein Leben zu berühren. Darin, dass mein Leben bisher unverbrüchlich verbunden war mit Wahnsinn, mit Geschichten, Personen, Umständen, mit Mischungen aus allem Möglichen, die einen einfach total fertig machen, zermürben, zerfressen und etwas zurücklassen, das nur noch Vergessen sucht.
Damals, bei diesem Ausruhen wusste ich etwas sehr Wichtiges für mich, das ich jetzt oft am Vergessen bin. Und das, obwohl ich mir den Schwur gab, DAS zu verinnerlichen!
Es ist etwas vom L E B E N.
Wie viel es wert ist, seinen Arsch dahin pflanzen zu können, wohin ihn der eigene Wille befiehlt, Türen öffnen und schließen, Räume betreten und verlassen zu können, wie man das möchte.
Darauf zurück sehend frage ich mich, was aus mir geworden ist. Ein Volltrottel von Ritter, der danach trachtet, mit Windmühlen zu kämpfen? – Ein William Lee, dessen Protagonisten den Orgasmus-Genickbruch zelebrieren und sich mangels innerer Organe von Honig ernähren? – Ein weiterer Abkömmling der Gattung Bukowsky, der jedoch keinen Alkohol mag und verträgt? – Ein Abklatsch von irgendwas?
Dafür habe ich nicht überlebt, mein Freund Dalai Lama. Mit Gewissheit nicht.
Dir zu begegnen, war so wirklich. So wichtig. Ich suchte wirklich den Aufenthaltsort deines derzeitigen Körpers und schrieb dir dahin meinen unbeholfenen Brief mit mehr Dank und Fragen als sonst etwas.
Du besuchtest mich zu einem Zeitpunkt, als mich die Eindrücke der Vergangenheit erdrückten, mir sogar am Tage die Luft abschnürten und ich das reale Gefühl des Vergessenwerdens empfand.
Das ist es für mich, wie unsere Fahrt begann. Dass es nach Auschwitz ging,dass der blasse Mönch uns gegenüber saß, so erlebte ich es.
Am Morgen danach, in dieser Welt, aus der heraus die Buchstaben geworfen werden, ging es mir ehrlich besser. Klarer, mir näher als lange, fühlte ich mich. Besser atmen konnte ich.
Nun aber kehrte der Schrecken, wenn auch schwächer als damals, wieder zurück. Und ich habe Angst.
Angst vor der Angst.
Vor dem Zwiegespräch mit dir. Davor, wohin das alles führt.
So einfach stellte ich es mir anfangs vor, dies zu schreiben. Genussvoll befreiend meinte ich. Manchmal ist es das auch. Manchmal.
Tempel, Friedhöfe, Leichenhallen, Drogen, irre Rituelle Szenarien, lebende Tote und tote Lebende, Schlachthöfe und schreiende Urnen, das blutig stinkende kosmische Irrenhaus, und die tausend begleitenden Geschichten, alles klingt lächerlich einfach, so billig profan an der Oberfläche. Banal.
Wenn es aber wirklich mein Leben war, wenn es mein Gelerntes ist, stößt du Türen dabei auf, die vielleicht besser geschlossen bleiben sollten. Darum drehen sich meine Befürchtungen.
Andererseits habe ich nicht mehr zu geben. Teil meiner Entscheidung bei meinem Moment der Stille mit dem Rücken zur Kirche war, nichts mehr vorzuspiegeln und einfach ich zu sein. Will ich das in diesen Tagen, in dieser Zeit leben, kann ich nur erzählen. Schrecklich wirr auch noch, wie ich fürchte. Warum zum Geier kann ich nicht einen Bestseller schreiben, den man gerne am Strand, in der Bahn, nur so nebenbei liest? In einem Film, den ich sehr mag, nennt das der Schauspieler „Nudelsalat und eine gute Zeit“. Warum nicht darüber? Nein, bei mir darf es dann schon das Vergasen sein, falle ich von Slang zu Slang, muss ich Klang und Melodie von Sprachen benutzen, denen ich selbst nicht mehr ausgesetzt sein möchte. Und von Dingen berichten, die Menschenaugen besser nicht sehen.“
„Oder vielleicht doch. Aus sicherer Entfernung!“
„Was spricht da jetzt aus mir? Wie haben wir, die multiplen Trottel, das nun wieder hingekriegt? Der Sprecher aus der Gruppe der Helfersyndrome mit Peace – Zeichen um den Hals? Bullshit.“
„Unwahrheit?“
„Nein, Dalai.“
„Wenn jemand ganz oben auf einem sehr hohen Berg war, der fast unmöglich zu erklimmen weit entfernt ist, macht er vielleicht einen Film oder schreibt ein Buch und vermittelt Eindrücke.“
„Aus der Nähe des Himmels.“
„Hey, aufwachen, Waschmann cozy! - Einen Überblick!“
„Ich habe nichts Solches. War ich in der Nähe des Himmels?“
„Das musst du dich selbst fragen.“
„Edles, Schönheit und Hoffnung weiterzugeben, halte ich für sehr sinnvoll, Dalai.“
„Das kann ich nur unterstützen.“
„Also müsste ich doch schweigen?“
„Nicht Jeder wird an Achttausendern und Transzendentaler Meditation, an Religion überhaupt, an Gott und Fragen wie diesen so einfach interessiert sein. Früher einmal hast du die Leute überschätzt mit dem Voraussetzen deiner Einschätzung nach dem Vorhandensein von „guten“ Motiven. Heute solltest du sie nicht unterschätzen darin, eher zeitgemäße Wege der Wahrheitsfindung gehen zu wollen.“
„Was hat das damit zu tun?“
„Muss jetzt ich dir etwas darüber sagen, dass die Mehrheit weiß, dass sie permanent belogen und betrogen wird von Werbung, Wirtschaft und Politik? Besteht nicht der Zynismus, der Reichsparteitag vor der Auspeitschung des kleinen Mannes darin, seine BLÖD-Zeitung zu kaufen, sich täglich hin zur Erträglichkeit zu sedieren und weiter zu machen, weil es sonst nichts Wahrnehmbares für ihn gibt?“
„Für die will ich nicht schreiben, Dalai!“
„Das wirst du dir nicht aussuchen können, kleiner Freund.“
„KLEIN?“
„So klein wie wir alle angesichts...“
„Sag jetzt ja nicht das G – Wort!“
„Dem Angesichts Gottes, Waschmann cozy! – DEM ANGESICHT GOTTES!“
„Scheiße.“
„Valide, wenn du den Leuten sagst, dass du damit zustimmst.“
„Zustimmung.“
„Noch etwas zu deinem Vorgehen. Wenn deine Leitungen durchzubrennen drohen, ist das ein Hinweis darauf, vielleicht die Richtung zu ändern. Bedachtest du das?“
„Nein. Wie sollte ich das wissen, Dalai? Woher nehmen?“
„Überaus selbst mitleidig.“
„Expertenlevel gilt dabei für mich.“
„Beherzige den Rat, den du mit der Kirche im Rücken fandest. In eine noch ungewisse – aus deiner Sicht auch angstbesetzte – Zukunft projiziert, wird er dir wenig nützen. Beherzige ihn also jetzt. Mit dem Werk deiner Finger. Der Wahl deiner Gedanken. Gib dir Freiheit. Dein Körper hat sie bereits erhalten, erlebt Freiheit jedoch noch nicht, solange dein Geist sich in Ketten glaubt. Von innen nach außen, lautet der Weg.“
„Ein lauter Weg!?!“
„Das müsste dir gefallen, mein Freund Wort – Junkie! Laut im Sinne von Lauterkeit, Ehrlichkeit, was die Kongruenz von aufrechter Haltung innen und außen einschließt, ja bedingt, sowie laut für die Lautstärke des Gelächters, der Fröhlichkeit, des Humors, das die monotonen Gesänge der Traurigkeit übertönt. Kennst du das nicht, wie ansteckend Lachen sein kann ? Wie ein Buschfeuer, schnell aufflammend und alles erfassend! Wenn die Zeit der Trauer vergangen ist, werden Viele noch das gewohnte Schwarz tragen. Nur, weil es Gewohnheit ist. Weil sie vergaßen, dass es all’ die anderen Farben gibt. Trauermiene, entstehend aus Trauergedanken und Trauergefühle erschaffend, sind ihnen vertrauter als das Leben selbst geworden in der Zeit. Es braucht einiges Lachen, sie anzustecken. Zuerst werden sie nur ungläubig schauen, verschämt grinsen, zurückzukehren versuchen nach Schwarz und Kalt, bis sie kichern, lachen, einstimmen können.“
„Wow! Der Dalai bringt mir jetzt was bei!”
“Wolf!“
„Harter Stoff.“
„Ist dir zu einfach. Klingt dir zu gesund, eh? Es ist eines der Probleme mit dir und deinem Zustand. Die Idee, dich nur noch schwarz zu kleiden, hast du schon aufgegeben außen, oder?“
„Ja, das schon.“
„Innen?“
„Bin ich mir unsicher.“
„Weißt du warum?“
„Es ist Unsicherheit. Angst, wieder einmal den Kurs zu wechseln und unter Umständen noch mehr kaputt zu machen....“
„Waschmanns ewiges „Bla bla bla!“ Du langweilst. Redundanz!“
„Stimmt. Richtig.“
„ Als du an der Kirche saßest, genau zu dieser Sekunde, als dir klar war, wie du leben möchtest, WOLLTEST DU DA ETWAS BESONDERES SEIN?“
„Nein.“
„Bist du da sicher?“
„Eindeutig.“
„Dann versuch das heute bitte auch nicht mehr. Lebe dich, wie du dich schreibst, und schreibe dich, wie du dich lebst.“
„Prima Instruktion. Da dank ich auch schön, Heiligkeit; und so überaus praktisch!“
„Fanden wir den Humor etwa wieder?“
„Schon möglich.“
„Ehrlichkeit, Waschmann!“
„Tut gut.“
„Ist einfach einfacher so.“
„Keine Verrenkungen mehr, Dalai? Meinst du so was?“
„Dafür gibt es Athleten. Gummimenschen.“
„Ich also eher nicht.“
„Total ungeeignet. Bist du jetzt traurig?“
„Nur, wenn ich das Buch ändern muss. Es sind immerhin um die 100 Seiten bisher.“
„Keine Veranlassung. Jedes Wort wahr.“
„Ehrlich?“
„Ehrlich, Waschmann. Man würde es nicht zulassen.“
„„Man.“ Dieses Wort brachte mich seit jeher auf die Palme!“
„Kann ich gut verstehen.“
„Wie auch nicht. Würde ich solange herumschwirren und wäre ein Lehrer...“
„Dann?“
„Wüsste ich hoffentlich etwas; Dalai. Du erweckst so den Eindruck...“
„Hoffentlich ist das Wort. Es geht weniger um mich, oder für was oder wen du mich hältst hier. Um weiterzukommen, werden wir uns mit dem „Man“ arrangieren müssen. Irgendwelche Vorschläge?“
„Ein Gebet wüsste ich gerne, Dalai.
Das würde ich gerne schreiben. Nur wirken müsste es.
Ein Gebet, das alles wegnimmt.“
„Schmerzen wegnimmt.“
„Alle erinnerten“
„gegenwärtigen“
„zukünftigen“
„möglichen“
„Schmerzen.“
„Schmerzen.“
„Wir haben es gesprochen.“
„Oft schon, Dalai. Aber trotzdem hatte ich die zwei vergangenen Tage, in denen ich nicht schrieb, das Gefühl zu verrecken. Zu verbrennen. Überzuschnappen, verrückt zu werden. Vielleicht brauchen wir ein neues Gebet.“
„Wenn du ein Besseres weißt?“
„Nicht für mich. Nicht für diese Welt.“
„Für deine Welt jetzt. Die besser wird. Aus der Du erwächst.“
„Kann sein. Heute fühle ich mich jedenfalls besser. Klarer. Doch nicht klar genug, zu weit entfernt von diesem Gebet, Dalai.“
WOW, Irrer Trip, eh? Ihr verzeiht, verzeiht mir noch einmal ,good hearts, aber jetzt bin ich echt schon wieder zu erledigt, um zu erzählen, wie ich meinen Lehrer in der Schwarzen Magie (ungewollt, oder doch?) schier in den Wahnsinn trieb. Demnächst das „Grande Finale“in diesem Theater... versprochen, good hearts!
Dann lasst uns lautlos singen. Stimmt in euren Goldenen Herzen ein, wenn ihr Lust habt:
„Ich denke, unsere Gesellschaft wird geführt von geisteskranken Menschen mit wahnsinnigen Zielen, ich denke, wir werden von Wahnsinnigen regiert für wahnsinnige Zwecke. Ich denke, sie sind alle verrückt.
Aber ich werde wahrscheinlich als wahnsinnig weggesperrt werden, weil ich es gesagt habe. Das ist das Verrückte daran. Findest du nicht auch?“
und
Außerdem bin ich dafür, dass man die Eulen – Anbeter vom Planeten Erde abschiebt zu den Außerirdischen Dunklen Mächten, nach deren getrockneter Scheiße und Popel die Sippschaft sowieso hoffnungslos süchtig ist!
Ok, und außer die Drecksäcke von Eulen – Anbetern und ihrem Verein verarschen und abschieben, gibt es noch etwas zu erledigen.... Jetzt tut nicht so, ihr Gurken! Ihr wisst, was zu tun ist.
Ihr kennt meine immer-immer-immer – gleiche Bitte, das ihr lieben good hearts anderen etwas zu essen schenkt, eine Decke, Klamotten, Spielzeug, etwas Geld, was auch immer-immer-immer..............................
…....................... oder einfach etwas von eurer Energie.
Das geht so:
Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
Macht das 9 Atemzyklen lang
Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Lasst es zu, dass euch das klar und bewusst wird, und genießt, wie euer Erstrahlen alles verwandelt in Momente des Glücks und der Erfüllung, good hearts! Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts! LOVE!
Ich bin jetzt weg von diesen Worten und sehr wohl sehr nah und in der Welt, und für euch da, sind wir alle gemeinsam, La Madre, Suzuki, Der Alte Meister ANZ, Fathers Father, die Ungenannten, die Süßesten der Süßen, meine unglaubliche JJ, wie auch ich, der Fahfahrian cozy!
!LOVE!
!LOVE!!!LOVE!
Suzuki & cozy
Wäre das in Lärm im Supermarkt! Aua! Super – GAU! Und damit Hi, und herzlich willkommen auch, good hearts, ihr Lieben! Hi, Muchachos! Vaya con dios, Embryos! Und natürlich auch Happy Koma – Aroma! Scheiß’ auf Karma, her mit Parma! Willkommen, good hearts, bei dem einzigen Gläsernen Erleuchteten, den ich kenne! Hi und hallo denn, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann..., das garantiert kommt!
Als ich heute so auf der Liege des Behandlungszimmers lag, good hearts, auf meinem eigens mitgebrachten und, wie ich überzeugt bin, absolut NICHT ZUFÄLLIG roten und goldenem Handtuch, mit über 20 Nadeln in mir, verteilt auf meine Knie, meine Beine, meine Arme und mein rechtes Ohr, bemerkte ich, dass ich ganz offenbar mein Zazen nicht aufgetankt hatte, weshalb es nur gereizte Anlasser – Impulse nervige herausstieß und schmollte.
Nun gut, sagte ich mir, dann mache ich statt gar nichts heute einfach mal überhaupt nichts, während der „Einwirkzeit“ der Akupunkturnadeln, die bei meinem Arzt 20 Minuten beträgt.
Das beruhigte mich. Natürlich juckte es mir in den Fingern, den Unterschied zwischen gar nichts und überhaupt nichts herauszufiltern, um eine monumentale Abhandlung darüber zu schreiben, die nicht nur das Denken der Menschen, sondern die ganze Welt verändert; und mir neben großem Reichtum und mächtigem Prestige, auch noch den Verlust jeden Rests von Wohlverhalten und Konformitätsdrang herausoperieren würde. OMG!
OMG oder nicht OMG, ich ließ es jucken und gab mich der Betrachtung hin, die Suzuki vor langer, ja, gefühlt, sehr – sehr langer Zeit herausfordernd empfohlen hatte: „Dem Inhalt im Loch des Kopfes des Lachens“, dem anzunähern für mich einer Entemotionalisierung gleich kam, wobei auch sämtliches „Ich – Verständnis“ auf der Strecke blieb. Damit, dass ich nicht da war, nicht war und nicht nicht … ihr werdet euch an unsere gestrige Erörterung erinnern, good hearts...
… Es gibt Identitätsspuren, in denen die Meinung vorherrscht, dass das entschiedene Bestreiten der eigenen Existenz und deren konsequente Leugnung ein erster Schritt zur Erkenntnis des Ganzen und ein wirksames Mittel auf hoher See und vor Gericht sei, was in unserer Identitätsspur relativ selten …
so fand ich für mich, jedoch ohne mich heraus, dass er für mich/ohne mich sehr – sehr cool ist, selbst die Leugnung auf Grund von mangelnder Anwesenheit loszulassen...
und so fiel das alles
es fiel
langsam
wie eine winzige Feder
nirgends hin
herrlich!
Pendelnd
Tonal
Nagual
...und zurück die genussvolle Fahrt, ins unvermeidliche, in diese Identitätsspur hier und jetzt...
...und doch entspannt...weil mit erträglichem Schmerz...
Ja, so ließ es sich leben, gespickt wie ein Wild – Braten, gebettet auf Rot und Gold, fokussiert auf etwas, für das es kein Problem ist, mit Heisenberg und Schrödinger in die brodelnde Quanten – Kiste zu steigen, und einen Elf dimensionalen Dreier zumachen, bei dem der gewinnt, der als Erster kommt... Fokussiert auf das, was nicht sein kann, ein exotisches Abstraktum, dessen Puls meine Fontanelle wie die Membran eines Lautsprechers vibrieren und meine Vorderzähne im Arsch Klavier spielen lässt, etwas Wunder – Wunderbarem, dessen Name
die Abwesenheit von unerträglichem Schmerz
ist.
Wie alle Veteranen in der Szene der Schmerzpatienten bin ich verdreht und verkorkst, und selbst meine Erleuchtung änderte nichts daran, dass ich die Welt aus dieser „ereignisorientierten“ Perspektive sehe, die Schmerzen in der Stärke, die jeden „Normalen“ das heißt Nicht – Schmerzpatienten zum Wahnsinn treiben würden, als … ja, leider … mit der Zeit als gegeben annehmen. Wie man so schön sagt, in der edlen Zunft der Mathematik: „es sei gegeben...“
Für mich ist seit mehr als einem Jahrzehnt Schmerz dieser Art gegeben, aus mehreren verschiedenen Quellen und neuralgischen Punkten meines Körpers, als „Andenken“ an meine Zeit in der Zwangsarbeit. Und bei allen Vorbehalten die das Gebrannte Kind, das mein Menschenkörper ist, in sich, um sich und vor sich her trägt, wie Transparente eine nicht enden wollenden Demonstration gegen den Terror und die Willkür, die das behauptet „Normal“ und „Alltag“ und „selbstverständlich“ zu sein, fühlte mich heute wie gestern auch schon dem Leben näher...
...und entspannt...weil mit erträglichem Schmerz...
Die Kraft, um es in schlichte toltekischen Worte zu kleiden und – jedenfalls jetzt noch nicht – ausfällig zu werden, die Kraft, von der der Nagual Don Juan Matus sagte, dass sie alles Leben und Sterben bestimme, diese Power arbeitet nachweislich präzise. So auch heute, denn, kaum hatte ich meine zweite Schmerzakupunktur erhalten, und noch auf dem Nachhauseweg war, meldete sich LittleE., einer der führenden Computer – Rebellen aus unserem Pro – Bono – Senioren – Club. Diejenigen unter euch, die uns etwas länger kennen, kennen auch LittleE. und seine Frau, Ms. Funbags, mit der unerhörten Oberweite.
Gott sei Dank zurück aus dem Krankenhaus und wieder mit natürlicher Ausscheidung gesegnet nach diesen Jahren der Plagen und Operationen, ist er auch wieder am Computer zu Gange. Was das bedeutet, das wissen alle Veteranen unter euch, good hearts:
Schrecken – Entsetzen – Panik und Verwüstung en Gros!
Nun schaffte es dieses auf seine Weise äußerst begabte 70 Plus – Paar endlich, dem Router eine Lektion zu erteilen, die er niemals vergessen würde! Um es kurz zu machen, das Ding ist im Arsch und nicht mehr zu retten! Totalschaden!
Wie schaffen es zwei harmlos drein blickende Senioren, dieses Maß von Heimtücke und Grausamkeit aufzubauen, dazu die Sachkenntnis, um Derartiges zu bewirken, was auch wirklich guten Hackern nicht oft gelingt?
Es war, good hearts, ist, und bleibt mir ein Geheimnis!
Unsere Sprachregelung ist wie gehabt und verläuft nach folgendem Muster:
Wie kann ich helfen? (cozy)
„Auf einmal hat sich das Internet gelöscht und das Telefon geht auch nicht mehr!“ (beide unisono)
Und wie ist das gekommen? (cozy)
Ich habe nichts gemacht! (LittleE.)
ICH habe nichts gemacht (Ms. Funbags)
Aha! Und... (cozy)
Wir haben überhaupt nichts gemacht und es war alles wie immer! (beide unisono)
„Auf einmal hat sich das Internet gelöscht und das Telefon geht auch nicht mehr!“ (beide unisono)
Naja, dann schauen wir mal nach. Sind die Rechner an? (cozy)
So in etwa, good hearts, verläuft das Entree, unser Rituelles Vorspiel.
Da es mir nun etwas besser geht, sandte man, also die Kraft, die weiter oben genannte, mich auf die Mission, unsere Computer – Chaoten zu beglücken und ihnen beizustehen in schlimmer Zeit. Mein Beistand allein reichte jedoch dieses Mal nicht zur Beseitigung sämtlicher Schäden aus! Die Rechner waren zu retten und nach einiger „Putzarbeit“ auch wieder fähig, tiefer zu atmen und schneller zu laufen; und das sogar stabil. Für unseren Freund Router jedoch kam jede Hilfe zu spät. Er hatte seine still fleißige Freude am Netzwerken bereits ausgehaucht und war auf der Suche, nach einer besseren Welt, in der das „es“, der Gegenstand und die Wonne aller seiner erotischen Phantasien so schnell ging, dass „es“ immer soweit war! Farewell, mein Alter! Best of Luck!
Ich handelte mit zagen und zaudern und betonen der Behinderung von LittleE. Noch einen guten Bestandskunden- Rabatt von 50% mit seinem Provider für das neue Gerät aus, wir plauderten noch ein wenig, und schon waren wir (meine Frau, die bekanntlich Beste von allen, war mit, um sich um Ms. Funbags zu kümmern) weg.
Sobald das neue Gerät eintrifft, gehe ich wieder hin. War cool bei den beiden. Hat Spaß gemacht!
Und jetzt? Überraschung! Die unerwartete Belohnung für allen und jedes!
Fahfahrian cozy's
Mit dem Dalai Lama nach Auschwitz
Das Delikt der versuchten Richtigstellung @ Wahrheit am Arsch
„Du warst eingeschlafen?“
„Ich möchte aufhören mit den merkwürdigen Umschreibungen, Dalai.
Nein, ich habe 2 Tage nicht geschrieben und versucht, mich in dieser Zeit auszuruhen. Notwendiges der Realität musste erledigt werden. Ruhe brauchte ich...
Ich war an dem Punkt, dieses Schreiben, dieses Buch, oder was immer es geben soll, aufzugeben. Mich zum Schweigen zu zwingen, um zu Überleben.
Ich habe das Gefühl, mit diesen, mit MEINEN Erinnerungen noch nicht umgehen zu können, empfinde auch, nicht damit umgehen zu wollen, vielmehr das Verlangen, brennendes-brennendes Verlangen, VERGESSEN zu erlangen.
Und es gibt noch viel mehr, was mich stört.
Einen Moment dieser kurzen Zeit an der guten Luft. Und die Sonne schien. Helles Licht. Ich saß auf der Erde, an die Außenwand der Kirche gelehnt. Da dachte ich an mein Leben. Ich konnte nicht ausweichen vor dem Irrsinn, wie ich mich immer abgestrampelt hatte und wie wenig, wenn überhaupt einmal, ich etwas für mich erreichte.
Mein Entschluss in diesem Augenblick war, falls ich das hier überleben würde, zu leben. Dieser Entschluss bedeutete für mich den Ausschluss des Abstrampelns. Und des Irrsinns.
Der Irrsinn, die Facetten des Wahnsinnes, die ich in meiner Zeit auf dieser Welt sah, mögen exotisch und bizarr und unglaublich sein, diese Phänomene an sich mögen durchaus betrachtenswert, interessant, sogar unterhaltsam angesehen werden, - für mich ist Schluss damit.
Das habe ich in den zwei Tagen Pause verstanden.
Wie ich jetzt weiterschreiben soll, ist mir unklar. Es wird nicht machbar sein, etwas zu erzählen, ohne mein Leben zu berühren. Darin, dass mein Leben bisher unverbrüchlich verbunden war mit Wahnsinn, mit Geschichten, Personen, Umständen, mit Mischungen aus allem Möglichen, die einen einfach total fertig machen, zermürben, zerfressen und etwas zurücklassen, das nur noch Vergessen sucht.
Damals, bei diesem Ausruhen wusste ich etwas sehr Wichtiges für mich, das ich jetzt oft am Vergessen bin. Und das, obwohl ich mir den Schwur gab, DAS zu verinnerlichen!
Es ist etwas vom L E B E N.
Wie viel es wert ist, seinen Arsch dahin pflanzen zu können, wohin ihn der eigene Wille befiehlt, Türen öffnen und schließen, Räume betreten und verlassen zu können, wie man das möchte.
Darauf zurück sehend frage ich mich, was aus mir geworden ist. Ein Volltrottel von Ritter, der danach trachtet, mit Windmühlen zu kämpfen? – Ein William Lee, dessen Protagonisten den Orgasmus-Genickbruch zelebrieren und sich mangels innerer Organe von Honig ernähren? – Ein weiterer Abkömmling der Gattung Bukowsky, der jedoch keinen Alkohol mag und verträgt? – Ein Abklatsch von irgendwas?
Dafür habe ich nicht überlebt, mein Freund Dalai Lama. Mit Gewissheit nicht.
Dir zu begegnen, war so wirklich. So wichtig. Ich suchte wirklich den Aufenthaltsort deines derzeitigen Körpers und schrieb dir dahin meinen unbeholfenen Brief mit mehr Dank und Fragen als sonst etwas.
Du besuchtest mich zu einem Zeitpunkt, als mich die Eindrücke der Vergangenheit erdrückten, mir sogar am Tage die Luft abschnürten und ich das reale Gefühl des Vergessenwerdens empfand.
Das ist es für mich, wie unsere Fahrt begann. Dass es nach Auschwitz ging,dass der blasse Mönch uns gegenüber saß, so erlebte ich es.
Am Morgen danach, in dieser Welt, aus der heraus die Buchstaben geworfen werden, ging es mir ehrlich besser. Klarer, mir näher als lange, fühlte ich mich. Besser atmen konnte ich.
Nun aber kehrte der Schrecken, wenn auch schwächer als damals, wieder zurück. Und ich habe Angst.
Angst vor der Angst.
Vor dem Zwiegespräch mit dir. Davor, wohin das alles führt.
So einfach stellte ich es mir anfangs vor, dies zu schreiben. Genussvoll befreiend meinte ich. Manchmal ist es das auch. Manchmal.
Tempel, Friedhöfe, Leichenhallen, Drogen, irre Rituelle Szenarien, lebende Tote und tote Lebende, Schlachthöfe und schreiende Urnen, das blutig stinkende kosmische Irrenhaus, und die tausend begleitenden Geschichten, alles klingt lächerlich einfach, so billig profan an der Oberfläche. Banal.
Wenn es aber wirklich mein Leben war, wenn es mein Gelerntes ist, stößt du Türen dabei auf, die vielleicht besser geschlossen bleiben sollten. Darum drehen sich meine Befürchtungen.
Andererseits habe ich nicht mehr zu geben. Teil meiner Entscheidung bei meinem Moment der Stille mit dem Rücken zur Kirche war, nichts mehr vorzuspiegeln und einfach ich zu sein. Will ich das in diesen Tagen, in dieser Zeit leben, kann ich nur erzählen. Schrecklich wirr auch noch, wie ich fürchte. Warum zum Geier kann ich nicht einen Bestseller schreiben, den man gerne am Strand, in der Bahn, nur so nebenbei liest? In einem Film, den ich sehr mag, nennt das der Schauspieler „Nudelsalat und eine gute Zeit“. Warum nicht darüber? Nein, bei mir darf es dann schon das Vergasen sein, falle ich von Slang zu Slang, muss ich Klang und Melodie von Sprachen benutzen, denen ich selbst nicht mehr ausgesetzt sein möchte. Und von Dingen berichten, die Menschenaugen besser nicht sehen.“
„Oder vielleicht doch. Aus sicherer Entfernung!“
„Was spricht da jetzt aus mir? Wie haben wir, die multiplen Trottel, das nun wieder hingekriegt? Der Sprecher aus der Gruppe der Helfersyndrome mit Peace – Zeichen um den Hals? Bullshit.“
„Unwahrheit?“
„Nein, Dalai.“
„Wenn jemand ganz oben auf einem sehr hohen Berg war, der fast unmöglich zu erklimmen weit entfernt ist, macht er vielleicht einen Film oder schreibt ein Buch und vermittelt Eindrücke.“
„Aus der Nähe des Himmels.“
„Hey, aufwachen, Waschmann cozy! - Einen Überblick!“
„Ich habe nichts Solches. War ich in der Nähe des Himmels?“
„Das musst du dich selbst fragen.“
„Edles, Schönheit und Hoffnung weiterzugeben, halte ich für sehr sinnvoll, Dalai.“
„Das kann ich nur unterstützen.“
„Also müsste ich doch schweigen?“
„Nicht Jeder wird an Achttausendern und Transzendentaler Meditation, an Religion überhaupt, an Gott und Fragen wie diesen so einfach interessiert sein. Früher einmal hast du die Leute überschätzt mit dem Voraussetzen deiner Einschätzung nach dem Vorhandensein von „guten“ Motiven. Heute solltest du sie nicht unterschätzen darin, eher zeitgemäße Wege der Wahrheitsfindung gehen zu wollen.“
„Was hat das damit zu tun?“
„Muss jetzt ich dir etwas darüber sagen, dass die Mehrheit weiß, dass sie permanent belogen und betrogen wird von Werbung, Wirtschaft und Politik? Besteht nicht der Zynismus, der Reichsparteitag vor der Auspeitschung des kleinen Mannes darin, seine BLÖD-Zeitung zu kaufen, sich täglich hin zur Erträglichkeit zu sedieren und weiter zu machen, weil es sonst nichts Wahrnehmbares für ihn gibt?“
„Für die will ich nicht schreiben, Dalai!“
„Das wirst du dir nicht aussuchen können, kleiner Freund.“
„KLEIN?“
„So klein wie wir alle angesichts...“
„Sag jetzt ja nicht das G – Wort!“
„Dem Angesichts Gottes, Waschmann cozy! – DEM ANGESICHT GOTTES!“
„Scheiße.“
„Valide, wenn du den Leuten sagst, dass du damit zustimmst.“
„Zustimmung.“
„Noch etwas zu deinem Vorgehen. Wenn deine Leitungen durchzubrennen drohen, ist das ein Hinweis darauf, vielleicht die Richtung zu ändern. Bedachtest du das?“
„Nein. Wie sollte ich das wissen, Dalai? Woher nehmen?“
„Überaus selbst mitleidig.“
„Expertenlevel gilt dabei für mich.“
„Beherzige den Rat, den du mit der Kirche im Rücken fandest. In eine noch ungewisse – aus deiner Sicht auch angstbesetzte – Zukunft projiziert, wird er dir wenig nützen. Beherzige ihn also jetzt. Mit dem Werk deiner Finger. Der Wahl deiner Gedanken. Gib dir Freiheit. Dein Körper hat sie bereits erhalten, erlebt Freiheit jedoch noch nicht, solange dein Geist sich in Ketten glaubt. Von innen nach außen, lautet der Weg.“
„Ein lauter Weg!?!“
„Das müsste dir gefallen, mein Freund Wort – Junkie! Laut im Sinne von Lauterkeit, Ehrlichkeit, was die Kongruenz von aufrechter Haltung innen und außen einschließt, ja bedingt, sowie laut für die Lautstärke des Gelächters, der Fröhlichkeit, des Humors, das die monotonen Gesänge der Traurigkeit übertönt. Kennst du das nicht, wie ansteckend Lachen sein kann ? Wie ein Buschfeuer, schnell aufflammend und alles erfassend! Wenn die Zeit der Trauer vergangen ist, werden Viele noch das gewohnte Schwarz tragen. Nur, weil es Gewohnheit ist. Weil sie vergaßen, dass es all’ die anderen Farben gibt. Trauermiene, entstehend aus Trauergedanken und Trauergefühle erschaffend, sind ihnen vertrauter als das Leben selbst geworden in der Zeit. Es braucht einiges Lachen, sie anzustecken. Zuerst werden sie nur ungläubig schauen, verschämt grinsen, zurückzukehren versuchen nach Schwarz und Kalt, bis sie kichern, lachen, einstimmen können.“
„Wow! Der Dalai bringt mir jetzt was bei!”
“Wolf!“
„Harter Stoff.“
„Ist dir zu einfach. Klingt dir zu gesund, eh? Es ist eines der Probleme mit dir und deinem Zustand. Die Idee, dich nur noch schwarz zu kleiden, hast du schon aufgegeben außen, oder?“
„Ja, das schon.“
„Innen?“
„Bin ich mir unsicher.“
„Weißt du warum?“
„Es ist Unsicherheit. Angst, wieder einmal den Kurs zu wechseln und unter Umständen noch mehr kaputt zu machen....“
„Waschmanns ewiges „Bla bla bla!“ Du langweilst. Redundanz!“
„Stimmt. Richtig.“
„ Als du an der Kirche saßest, genau zu dieser Sekunde, als dir klar war, wie du leben möchtest, WOLLTEST DU DA ETWAS BESONDERES SEIN?“
„Nein.“
„Bist du da sicher?“
„Eindeutig.“
„Dann versuch das heute bitte auch nicht mehr. Lebe dich, wie du dich schreibst, und schreibe dich, wie du dich lebst.“
„Prima Instruktion. Da dank ich auch schön, Heiligkeit; und so überaus praktisch!“
„Fanden wir den Humor etwa wieder?“
„Schon möglich.“
„Ehrlichkeit, Waschmann!“
„Tut gut.“
„Ist einfach einfacher so.“
„Keine Verrenkungen mehr, Dalai? Meinst du so was?“
„Dafür gibt es Athleten. Gummimenschen.“
„Ich also eher nicht.“
„Total ungeeignet. Bist du jetzt traurig?“
„Nur, wenn ich das Buch ändern muss. Es sind immerhin um die 100 Seiten bisher.“
„Keine Veranlassung. Jedes Wort wahr.“
„Ehrlich?“
„Ehrlich, Waschmann. Man würde es nicht zulassen.“
„„Man.“ Dieses Wort brachte mich seit jeher auf die Palme!“
„Kann ich gut verstehen.“
„Wie auch nicht. Würde ich solange herumschwirren und wäre ein Lehrer...“
„Dann?“
„Wüsste ich hoffentlich etwas; Dalai. Du erweckst so den Eindruck...“
„Hoffentlich ist das Wort. Es geht weniger um mich, oder für was oder wen du mich hältst hier. Um weiterzukommen, werden wir uns mit dem „Man“ arrangieren müssen. Irgendwelche Vorschläge?“
„Ein Gebet wüsste ich gerne, Dalai.
Das würde ich gerne schreiben. Nur wirken müsste es.
Ein Gebet, das alles wegnimmt.“
„Schmerzen wegnimmt.“
„Alle erinnerten“
„gegenwärtigen“
„zukünftigen“
„möglichen“
„Schmerzen.“
„Schmerzen.“
„Wir haben es gesprochen.“
„Oft schon, Dalai. Aber trotzdem hatte ich die zwei vergangenen Tage, in denen ich nicht schrieb, das Gefühl zu verrecken. Zu verbrennen. Überzuschnappen, verrückt zu werden. Vielleicht brauchen wir ein neues Gebet.“
„Wenn du ein Besseres weißt?“
„Nicht für mich. Nicht für diese Welt.“
„Für deine Welt jetzt. Die besser wird. Aus der Du erwächst.“
„Kann sein. Heute fühle ich mich jedenfalls besser. Klarer. Doch nicht klar genug, zu weit entfernt von diesem Gebet, Dalai.“
WOW, Irrer Trip, eh? Ihr verzeiht, verzeiht mir noch einmal ,good hearts, aber jetzt bin ich echt schon wieder zu erledigt, um zu erzählen, wie ich meinen Lehrer in der Schwarzen Magie (ungewollt, oder doch?) schier in den Wahnsinn trieb. Demnächst das „Grande Finale“in diesem Theater... versprochen, good hearts!
Dann lasst uns lautlos singen. Stimmt in euren Goldenen Herzen ein, wenn ihr Lust habt:
„Ich denke, unsere Gesellschaft wird geführt von geisteskranken Menschen mit wahnsinnigen Zielen, ich denke, wir werden von Wahnsinnigen regiert für wahnsinnige Zwecke. Ich denke, sie sind alle verrückt.
Aber ich werde wahrscheinlich als wahnsinnig weggesperrt werden, weil ich es gesagt habe. Das ist das Verrückte daran. Findest du nicht auch?“
und
Außerdem bin ich dafür, dass man die Eulen – Anbeter vom Planeten Erde abschiebt zu den Außerirdischen Dunklen Mächten, nach deren getrockneter Scheiße und Popel die Sippschaft sowieso hoffnungslos süchtig ist!
Ok, und außer die Drecksäcke von Eulen – Anbetern und ihrem Verein verarschen und abschieben, gibt es noch etwas zu erledigen.... Jetzt tut nicht so, ihr Gurken! Ihr wisst, was zu tun ist.
Ihr kennt meine immer-immer-immer – gleiche Bitte, das ihr lieben good hearts anderen etwas zu essen schenkt, eine Decke, Klamotten, Spielzeug, etwas Geld, was auch immer-immer-immer..............................
…....................... oder einfach etwas von eurer Energie.
Das geht so:
Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
Macht das 9 Atemzyklen lang
Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Lasst es zu, dass euch das klar und bewusst wird, und genießt, wie euer Erstrahlen alles verwandelt in Momente des Glücks und der Erfüllung, good hearts! Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts! LOVE!
Ich bin jetzt weg von diesen Worten und sehr wohl sehr nah und in der Welt, und für euch da, sind wir alle gemeinsam, La Madre, Suzuki, Der Alte Meister ANZ, Fathers Father, die Ungenannten, die Süßesten der Süßen, meine unglaubliche JJ, wie auch ich, der Fahfahrian cozy!
!LOVE!
!LOVE!!!LOVE!
Suzuki & cozy
... link
Mittwoch, 8. Juli 2015
Äpfel und Ziegen genießen mit mir die Linderung meiner Schmerzen, während wir an Eulen – Anbeter denken, und uns brutzelnde Grillhähnchen nicht aus dem Kopf gehen! - Meine Schwarzen Lehrjahre..., das passt alles ganz gut!
fahfahrian, 21:39h
Und damit heiße ich euch willkommen und herzlich willkommen, good hearts, ihr Lieben!
Hi, und herzlich willkommen auch, good hearts, ihr Lieben! Hi, Muchachos! Vaya con dios, Embryos! Und natürlich auch Happy Koma – Aroma! Scheiß’ auf Karma, her mit Parma! Willkommen, good hearts, bei dem einzigen Gläsernen Erleuchteten, den ich kenne! Hi und hallo denn, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann..., das garantiert kommt!
Nach der Wirkung der ersten Akupunktur zu urteilen, gibt es Hoffnung! Brutal, nicht? Was gibt es, das verführerischer ist, als die gute Hoffnung, good hearts?
Lasst uns deswegen nicht ausflippen, die Bandagen tragen und und soweit zu schonen, wie es möglich ist.
Ich gestehe die „versuchte Pflichterfüllung“ in einigen Fällen, konnte jedoch meine Taten nicht ausführen. „Man“, also vermutlich Äpfel und Ziegen und de alte, verrückte japanische Holzkopf mit ohne Körper Suzuki, verstellte mir äußerst erfolgreich und mit einer Effizienz, die mich an genau diese Opponenten denken lassen, den Weg, mich zu sehr anzustrengen. Coole Therapeuten, oder?
Das Schlaflabor meldete sich. Ende des Monats soll ich zwei Nächte dort verbringen. Cool, doch, woher das Fahrgeld? Wir werden sehen. Nicht zu viel, cozy! Jetzt heißt es, sich erholen, und, seiner masochistischen Ader Vorschub zu leisten, indem man sich ständig Sorgen macht, ist auch nicht wirklich zielführend!
Zappa singt mir momentan sein „oh, no“, was wesentlich mehr Sinn macht, als alle meine materiellen Bedenken und Sorgen macht, und er hat recht, wenn er singt, dass er einfach nicht glauben kann, dass ich ein solcher Narr bin! Und: Oh doch, das bin ich! Und klar, bin ich erleuchtet! Und: Das widerspricht sich nicht! Nicht im geringsten!
Suzuki ging, als er noch körperlich hier weilte, einfach davon aus, dass die Leute erleuchtet seien und freute sich daran. Er schenkte mir mit der Erläuterung, der Lehrgesprächen zu diesem Thema, so etwas, wie einen Master – Trick der Erleuchteten, denn, wie es sich zeigte, hat man (und wer auch immer-immer-immer, Hauptsache erleuchtet) hat man sehr viel Freude!
Suzuki sagte mir auch, es bestünde überhaupt keine Veranlassung, später ernüchtert, oder gar enttäuscht zu sein, wenn der kaum vermeidliche Moment eintritt, und die Person ihren Mund aufmacht, was … so ziemlich immer … dazu führe, dass man seine Meinung ändern müsse dahingehend, dass diese Person augenblicklich eindeutig nicht erleuchtet ist, aber gewiss dahin kommen wird, es zu sein, und dass sie vermag, so hofft man weiter, die Reise dahin zu genießen!
Welch ein Schlüssel! Big One!
Macht euch nichts daraus, wenn es jetzt nicht gleich „Bling“ macht und euch ein Kerzenleuchter aufgeht! Suzuki spricht über ein Jahr darüber mit mir altem Esel, und ich bin immer noch dabei, die Konsequenzen dessen auszuloten!
Es ist bei mir so, wie bei allen Dicken Dingern, ob nun Relativität, Quanten, Wahrscheinlichkeitswellen, oder die in meinem Fall so schwer „zu fassenden“ Materiewellen des 7. Herzogs … die ganze Schachtel voller Bullshit eben, die jetzt zwar beantwortet sind durch meine Erleuchtung, jedoch nun umso fesselnder im Umgang anmuten, da „ich sie durchdringe“ auf meine cozy – Art, gemütlich und … gemessenen Tempos … andere könnten sagen: langsam.
Weniger Schmerzen zu haben, das erlebe ich heute, wie einen Trip, und mein Körper ist misstrauisch und wartet „bewaffnet“ oder, besser gesagt, gewappnet ab, was nun sein wird...
Extreme Schmerzen verändern nicht nur die Software, sondern auch die Hardware, das verdammte Hirn. Sie machen etwas anderes aus dir, etwas geschieht unmerklich, etwas nicht mehr Umkehrbares, wenn du so da liegst, ein halbtotes Säugetier mit bebenden Flanken und glutheißem Atem und unwillkürlich fließenden Tränen...
Nachdem ich, wie sollte ich auch nicht, das Eine oder Andere von Moishe über Körperarbeit lernte, verstehe ich die Verformungen, die Krümmungen und Spannungsmuster meines geplagten Körpers. Tolle Erkenntnis, nicht? Ich gebe euch recht, good hearts, unter dem Einfluss extremer Schmerzen ist das nämlich alles einen Scheißdreck wert und sonst nichts. Doch heute..., heute zum Beispiel lernte ich den Schulter – Tanz, und ich bin begierig, mehr zu erfahren!
Bevor wir uns jetzt noch rosa Küsschen zuwerfen und die Eier schaukeln vor Vergnügen, kommen wir zum Praktischen, also der Tatsache, dass unser Provider, der arme Teufel (Hi Dad! Alles aufrecht! Mir geht es besser! Hoffe dir ebenso! Muss jetzt los!) der arme Mann, der diesen Computerladen und noch einen zusätzlichen Job hat, um über die Runden zu kommen, noch immer am arbeiten ist, nachdem er schon die letzte Nacht durchmachte! Und dann der Schaden! Alles im Arsch! Verdammte Eulen – Anbeter!
Reden wir über anderes, das mehr Spaß macht! Ja, ich habe was!
Es gibt Identitätsspuren, in denen die Meinung vorherrscht, dass das entschiedene Bestreiten der eigenen Existenz und deren konsequente Leugnung ein erster Schritt zur Erkenntnis des Ganzen und ein wirksames Mittel auf hoher See und vor Gericht sei, was in unserer Identitätsspur relativ selten (in Wahrheit so selten, dass man es in statistischer Hinsicht ignorieren kann) der Fall ist und als exotisch gilt, obwohl unser hier und jetzt bei Licht besehen doch eindeutig in die Top Ten der schwach sinnigsten Erfindungen seit dem ferngesteuerten Nasenbohrer gehört.
Was will uns der erleuchtete Blogger cozy hiermit sagen, so werden sich Generationen zu Glatzen und zum Schwitzen neigender, mondsüchtiger Schwachköpfe fragen...; und ich will nicht, dass sie ins Grübeln kommen und am Ende noch Intelligenz entwickeln, die sie dann doch nur Dinge sehen zu Schlüssen kommen lassen würden, die sie deprimieren!
Kurz, ich will nicht schuldig sein, am Massenselbstmord zahlloser Doktoranden und Minigolfspieler!
Die Erklärung, die ich nur widerwillig und unter dem Gesichtspunkt meines inneren Friedens und Seelenheils, mit dem Sein (das mich im Übrigen im Mondschein besuchen und mit mir Rabattmarken – Heftchen tauschen kann) die also mit Krethi und Plethi, Kretern und Philistern, und selbstverständlich auch den so sehr nach Vorhäuten lüsternen Feldgottheiten teile, sie lautet:
sexuell prononciert
Alles klar? Ok?
Zum heutigen Schluss erzähle ich endlich doch noch wie versprochen von meiner Lehrzeit in der Schwarzen Magie. Wie ich meinen Lehrer zum Ausflippen brachte... Ihr wisst schon, good hearts, das was ich versprach!
Ich denke erst einmal, dass diese ganze Scheiße mit der ´Verschwiegenheit stark damit zusammenhängt, dass Vieles, das in der Rituellen Magie jeder Couleur einfach peinlich ist! Ja, so einfach!
Es gibt haufenweise Entsetzliches auch, aber damit kommen die Typen schon viel eher herüber, weil es hart ist und Macho mäßig und Bullshit!
Mein Lehrer war kein sehr glücklicher Mann. Klar, werdet ihr sagen, mit dem Verweis auf die Farbe seiner Magie! Ich sage, dass dem nur teilweise so war. Was nämlich fast jeder „Laie“ (die vornehmen Pinkel und die Snobs in der Szene nennen sie „die Profanen“, die verfickten Angeber!), also, was nämlich fast jeder Laie, der sich nicht mit dem Praktizieren von Magie beschäftigt, einfach zu übersehen geneigt ist, dass es sich bei den Praktizierenden um stinknormale Menschen handelt mehr oder minder. Gut, man könnte diskutieren, ob jemand, der immer wieder sein Lebens auf das Spiel setzt, um schließlich zu wissen, wie das Sein funktioniert, und ob es nicht viel mehr richtig ist, dass dieser Mensch eine Schraube locker hat, aber das führt zu weit, meine Guten; viel zu weit!
Seine Mutter, eine gewaltige Germanin, blond, mächtig gebaut, so um die ein Meter Neunzig groß, zupackend und auch große LKW fahrend, wenn Not am Manne war, sie hatte von einem kleinen LKW des ihr Angetrauten, diese riesige Spedition aufgebaut, sie regelrecht aus dem Boden gestampft. Ihr Ehemann blieb auf der Strecke und verwandelte sich in einen der vielen Fahrer, der lediglich das Vorrecht hatte, seinen geliebten, alten Truck zu behalten und einfache Touren zu bekommen.
Er lebte das Fahrer – Leben, sie das der Geschäftsfrau.
Der Sohn nun, mein Lehrer, wurde weitergegeben zum Umsorgen und Erziehen, da niemand Zeit für ihn hatte. Personal regelte das. So kam die Lehrerin meines Lehrers zu ihrem Schüler und Nachfolger.
Mein Lehrer wurde schon früh in der Tradition dieser Richtung erzogen und geprägt, was es ihm später einfach machte, es zu einigem Ruhm und einer ganzen Menge Macht zu bringen. Sein zur Traurigkeit neigendes Wesen entsprang einer zwiespältigen Zugewandtheit zu beiden seinen Elternteilen. Er bewunderte das Spartanische, für das sein Vater stand, nicht weniger als die Durchschlagskraft und Skrupellosigkeit seiner Mutter; für sich selbst jedoch, lehnte er beides ab.
Die Vermehrung von Geld interessierte ihn nicht, allenfalls die dazu notwendigen Manipulationen und Machtspielchen, an denen er aber auch, ich erlebte es mit, sehr schnell den Genuss, jedes Quäntchen Freude, und schließlich alles Interesse verlor, und sie genauso fallen ließ wie alles, was er im Moment nicht mehr brauchte.
Arbeit und Disziplin und Einfachheit beeindruckte ihn aus … sagen wir …. energetisch – hygienischen Gründen; und er liebte die Absolutheit des Reinen Lichts, wie alles Sein sie liebt, doch glaubte er sie verloren, oder derart weit entfernt, dass es ihm die Mühe nicht wert, weil unrealistisch wäre, es auch nur zu versuchen.
Ich mochte ihn, weil er wirklich den krassesten Humor hatte, der ihn in die Lage versetzte, über alles und jeden zu lachen; ich mochte ihn, weil er sich nie in den Vordergrund drängte und - wie ich – gerne aus einer überblickenden Position blieb; ich mochte ihn, weil er sich nicht mochte und doch mochte und …, der vielleicht wichtigste Punkt: Ich mochte ihn, weil er zusammen brach!
Er war mir gegenüber nie ein Schauspieler. Da waren immer 100%er, mit denen man klar zu kommen hatte. Ich konnte es nicht immer und machte mich dann aus dem Staub. Nun, ich war schon immer ich.
Als Lehrling darf man zuschauen. Ok. Und gleichgültig, in welche Richtung des Lehrers geht, davon sieht man nun einmal am meisten. Schicksal ist das. … rien ne va plus, denn die Kugel ist zu klein zum Ficken! Bei mir war es dann also, der Schule seiner Lehrerin entsprechend... Nekromantie. Nicht das Ästhetisch Ansprechendste, doch ich erfuhr inzwischen anderes, das dass alles zur Kindergartenparty macht! Ist so!
Wenn man Drogenerfahrungen der heftigen Art hat, funktioniert die „Gute Alte Schule“, dieses Schüler – Lehrer – Ding, nicht wie früher. Ich war viel gewöhnt und alles Mögliche, das unmöglich ist zu sehen, das kostete mich zu den damaligen Kursen 7 oder 8 Deutsche Mark, je nachdem, was da war, für 12 bis 16 Stunden. Dementsprechend nahm ich die Demonstrationen der Magie mit einiger Gelassenheit zur Kenntnis. Ehrlich, Leute, wer einmal einen wirklich schlechten „Green Monster“ oder einen von den beinharten „Berliner Weiße mit Schuß“ erwischt hatte, der kannte sich aus im Durchhalten und Bekämpfen! Und so einer war ich! Meinem Lehrer machte das wenig aus, da auch er konsumierte, und nicht zu knapp und auch beides gerne vermischte, wobei es ihm oft scheißegal war, warum dies oder jenes jetzt so oder so läuft, ob es von den Drogen kommt oder doch den Beschwörungen, und wir beide recht cool unser Ding verfolgten. Unser Ding! Here we are!
Was ist es also, das ominöse „Ding“ der Magier?
Meines war es jedenfalls NICHT! Ich wollte DIE WAHRHEIT! Und ich bestand auf EINER VERSION! Da kannte ich nichts!
Mein Lehrer lachte sich den Arsch ab, wenn ich das Debattieren deswegen anfing und provozierte mich gerne, damit ich dumme Volksreden schwinge und alle unterhalte.
Das Ding, das der normale Magier anstrebt, ist, sorry für die Enttäuschung, good hearts, es ist nichts als ein Deal! - Ein Geschäft! Und noch eins und noch eins und noch eins und immer größer und... Was zum Fick – Teufel unterscheidet dann die Magier von den Börsianern oder anderen Abzockern?
Ich bedauere die nächste, unspektakuläre Antwort, good hearts! Schon wieder!
Der Unterschied ist der der Zielgruppe. Die Einen versuchen, Lebewesen mit Körpern abzuzocken, die anderen versuchen Lebewesen ohne Körper abzuzocken.
Ihr schüttelt mit dem Kopf? Was habt ihr erwartet? Scheiß – Altruisten?
In dieser Identitätsspur sind diese … laut Heisenberg ist es zwingend erforderlich, dass es welche gäbe … in dieser Identitätsspur sind sie … schwer zu finden, sagen wir es so.
Mein Lehrer lehrte ich also, Deals zu machen. Lehrte ist eigentlich zu viel gesagt...
Er, versuchte es...
Nun, Leute, wer unseren gestrigen Blog nicht las, der ist jetzt im Nachteil. Shit -happens!
Das ging alles ganz gut, der gesamte zeremonielle Krempel, das Beschwören, die ganze Litanei, und da die Typen, mit denen du in der Schwarzen Magie arbeitest, … sagen wir …, auch nicht die Größten Leuchten sind (sonst hätten sie wahrscheinlich einen besseren Beruf und andere Perspektiven, denke ich), und Zusagen machten und sich festlegten, und nun auch lächerlich viele Dinge einfach so und so tun müssen, statt frei wählen zu können, mussten sie anmarschieren und hatten eine Art „Anwesenheitspflicht“, auch wenn ich es probierte!
Ab dann wurde es schwierig. Keine Sau, mein Lehrer nicht, seine Lehrerin nicht, ich schon gar nicht, also niemand begriff, was zum Teufel (Hi Dad, mach dir einen coolen Abend, ich versuche es auch!) DA LOS WAR!
Die Typen erschienen, hörten sich alles an, soweit sie mussten und machten dann die Fliege! Sie schoben ab! Sie gingen wer weiß wo hin! Sie waren fort und weg und nicht mehr da!
Die wollten einfach keine Geschäfte mit mir machen!
Ich konnte sie sogar reizen, mich ein wenig außerhalb des Schutzes aufhalten, … gut, ihre Mägen knurrten, denn ein Pfund Fleisch von meinem Fleisch, das ist schon was, aber … so verdammt schwer bekömmlich!
Es war ein Theater des Absurden!
Ich tat, wie mir gesagt, das Minimum an Reaktion erfolgte, die Gegenseite ließ sich reizen, aber nur ein wenig, und … wir zählten es laut ab von „10 auf 0“ abwärts, wie an Silvester, und das war es dann auch schon! Und es ließ sich beliebig wiederholen!
Alle begannen, an ihren Schwarzen Kunst zu zweifeln, und bestätigten sich dann wieder in eigenen Versuchen ohne mich, bei denen alles glatt ging.
Ich machte die Leute wahnsinnig! So wahnsinnig, dass mein Lehrer auf die Idee kam, ein wirklich gefährlich Ungetüm herauszufordern, an das selbst er sich nicht getraut hatte bis jetzt. Er hatte gespielt damit, sie gereizt... Ja, es war eine „sie“, was die Sache rundum knackiger machte für mich!
Jeder im Geschäft kennt die Scheiße, man muss seinen Kram zusammen suchen und beschaffen, auf Zeit und Ort und Vorbereitungen achten, also absolvierten wir das..., und eines nachts ging es los!
Wir machten die Lady so sauer, dass sie mit Verstärkung anrückte, was uns normaler Weise den verdammten Arsch gekostet hätte, doch … , doch es geschah nichts! Der Lady – Verein hatte einen Wutanfall nach dem anderen, schrie, tobte, drohte und alles... und kam uns doch auf einen Meter nicht nahe!
Mein Lehrer war fasziniert! Dann... Ihr verzeiht, verzeiht mir noch einmal ,good hearts, aber jetzt bin ich echt schon wieder zu erledigt, um zu erzählen, wie ich meinen Lehrer in der Schwarzen Magie (ungewollt, oder doch?) schier in den Wahnsinn trieb. Demnächst das „Grande Finale“in diesem Theater... versprochen, good hearts!
Dann lasst uns lautlos singen. Stimmt in euren Goldenen Herzen ein, wenn ihr Lust habt:
„Ich denke, unsere Gesellschaft wird geführt von geisteskranken Menschen mit wahnsinnigen Zielen, ich denke, wir werden von Wahnsinnigen regiert für wahnsinnige Zwecke. Ich denke, sie sind alle verrückt.
Aber ich werde wahrscheinlich als wahnsinnig weggesperrt werden, weil ich es gesagt habe. Das ist das Verrückte daran. Findest du nicht auch?“
und
Außerdem bin ich dafür, dass man die Eulen – Anbeter vom Planeten Erde abschiebt zu den Außerirdischen Dunklen Mächten, nach deren getrockneter Scheiße und Popel die Sippschaft sowieso hoffnungslos süchtig ist!
Ok, und außer die Drecksäcke von Eulen – Anbetern und ihrem Verein verarschen und abschieben, gibt es noch etwas zu erledigen.... Jetzt tut nicht so, ihr Gurken! Ihr wisst, was zu tun ist.
Ihr kennt meine immer-immer-immer – gleiche Bitte, das ihr lieben good hearts anderen etwas zu essen schenkt, eine Decke, Klamotten, Spielzeug, etwas Geld, was auch immer-immer-immer..............................
…....................... oder einfach etwas von eurer Energie.
Das geht so:
Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
Macht das 9 Atemzyklen lang
Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Lasst es zu, dass euch das klar und bewusst wird, und genießt, wie euer Erstrahlen alles verwandelt in Momente des Glücks und der Erfüllung, good hearts! Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts! LOVE!
Ich bin jetzt weg von diesen Worten und sehr wohl sehr nah und in der Welt, und für euch da, sind wir alle gemeinsam, La Madre, Suzuki, Der Alte Meister ANZ, Fathers Father, die Ungenannten, die Süßesten der Süßen, meine unglaubliche JJ, wie auch ich, der Fahfahrian cozy!
!LOVE!
!LOVE!!!LOVE!
Suzuki & cozy
Hi, und herzlich willkommen auch, good hearts, ihr Lieben! Hi, Muchachos! Vaya con dios, Embryos! Und natürlich auch Happy Koma – Aroma! Scheiß’ auf Karma, her mit Parma! Willkommen, good hearts, bei dem einzigen Gläsernen Erleuchteten, den ich kenne! Hi und hallo denn, ihr lieben, ihr frisch Erleuchteten, ob gestern, heute, oder in einem früheren dann..., das garantiert kommt!
Nach der Wirkung der ersten Akupunktur zu urteilen, gibt es Hoffnung! Brutal, nicht? Was gibt es, das verführerischer ist, als die gute Hoffnung, good hearts?
Lasst uns deswegen nicht ausflippen, die Bandagen tragen und und soweit zu schonen, wie es möglich ist.
Ich gestehe die „versuchte Pflichterfüllung“ in einigen Fällen, konnte jedoch meine Taten nicht ausführen. „Man“, also vermutlich Äpfel und Ziegen und de alte, verrückte japanische Holzkopf mit ohne Körper Suzuki, verstellte mir äußerst erfolgreich und mit einer Effizienz, die mich an genau diese Opponenten denken lassen, den Weg, mich zu sehr anzustrengen. Coole Therapeuten, oder?
Das Schlaflabor meldete sich. Ende des Monats soll ich zwei Nächte dort verbringen. Cool, doch, woher das Fahrgeld? Wir werden sehen. Nicht zu viel, cozy! Jetzt heißt es, sich erholen, und, seiner masochistischen Ader Vorschub zu leisten, indem man sich ständig Sorgen macht, ist auch nicht wirklich zielführend!
Zappa singt mir momentan sein „oh, no“, was wesentlich mehr Sinn macht, als alle meine materiellen Bedenken und Sorgen macht, und er hat recht, wenn er singt, dass er einfach nicht glauben kann, dass ich ein solcher Narr bin! Und: Oh doch, das bin ich! Und klar, bin ich erleuchtet! Und: Das widerspricht sich nicht! Nicht im geringsten!
Suzuki ging, als er noch körperlich hier weilte, einfach davon aus, dass die Leute erleuchtet seien und freute sich daran. Er schenkte mir mit der Erläuterung, der Lehrgesprächen zu diesem Thema, so etwas, wie einen Master – Trick der Erleuchteten, denn, wie es sich zeigte, hat man (und wer auch immer-immer-immer, Hauptsache erleuchtet) hat man sehr viel Freude!
Suzuki sagte mir auch, es bestünde überhaupt keine Veranlassung, später ernüchtert, oder gar enttäuscht zu sein, wenn der kaum vermeidliche Moment eintritt, und die Person ihren Mund aufmacht, was … so ziemlich immer … dazu führe, dass man seine Meinung ändern müsse dahingehend, dass diese Person augenblicklich eindeutig nicht erleuchtet ist, aber gewiss dahin kommen wird, es zu sein, und dass sie vermag, so hofft man weiter, die Reise dahin zu genießen!
Welch ein Schlüssel! Big One!
Macht euch nichts daraus, wenn es jetzt nicht gleich „Bling“ macht und euch ein Kerzenleuchter aufgeht! Suzuki spricht über ein Jahr darüber mit mir altem Esel, und ich bin immer noch dabei, die Konsequenzen dessen auszuloten!
Es ist bei mir so, wie bei allen Dicken Dingern, ob nun Relativität, Quanten, Wahrscheinlichkeitswellen, oder die in meinem Fall so schwer „zu fassenden“ Materiewellen des 7. Herzogs … die ganze Schachtel voller Bullshit eben, die jetzt zwar beantwortet sind durch meine Erleuchtung, jedoch nun umso fesselnder im Umgang anmuten, da „ich sie durchdringe“ auf meine cozy – Art, gemütlich und … gemessenen Tempos … andere könnten sagen: langsam.
Weniger Schmerzen zu haben, das erlebe ich heute, wie einen Trip, und mein Körper ist misstrauisch und wartet „bewaffnet“ oder, besser gesagt, gewappnet ab, was nun sein wird...
Extreme Schmerzen verändern nicht nur die Software, sondern auch die Hardware, das verdammte Hirn. Sie machen etwas anderes aus dir, etwas geschieht unmerklich, etwas nicht mehr Umkehrbares, wenn du so da liegst, ein halbtotes Säugetier mit bebenden Flanken und glutheißem Atem und unwillkürlich fließenden Tränen...
Nachdem ich, wie sollte ich auch nicht, das Eine oder Andere von Moishe über Körperarbeit lernte, verstehe ich die Verformungen, die Krümmungen und Spannungsmuster meines geplagten Körpers. Tolle Erkenntnis, nicht? Ich gebe euch recht, good hearts, unter dem Einfluss extremer Schmerzen ist das nämlich alles einen Scheißdreck wert und sonst nichts. Doch heute..., heute zum Beispiel lernte ich den Schulter – Tanz, und ich bin begierig, mehr zu erfahren!
Bevor wir uns jetzt noch rosa Küsschen zuwerfen und die Eier schaukeln vor Vergnügen, kommen wir zum Praktischen, also der Tatsache, dass unser Provider, der arme Teufel (Hi Dad! Alles aufrecht! Mir geht es besser! Hoffe dir ebenso! Muss jetzt los!) der arme Mann, der diesen Computerladen und noch einen zusätzlichen Job hat, um über die Runden zu kommen, noch immer am arbeiten ist, nachdem er schon die letzte Nacht durchmachte! Und dann der Schaden! Alles im Arsch! Verdammte Eulen – Anbeter!
Reden wir über anderes, das mehr Spaß macht! Ja, ich habe was!
Es gibt Identitätsspuren, in denen die Meinung vorherrscht, dass das entschiedene Bestreiten der eigenen Existenz und deren konsequente Leugnung ein erster Schritt zur Erkenntnis des Ganzen und ein wirksames Mittel auf hoher See und vor Gericht sei, was in unserer Identitätsspur relativ selten (in Wahrheit so selten, dass man es in statistischer Hinsicht ignorieren kann) der Fall ist und als exotisch gilt, obwohl unser hier und jetzt bei Licht besehen doch eindeutig in die Top Ten der schwach sinnigsten Erfindungen seit dem ferngesteuerten Nasenbohrer gehört.
Was will uns der erleuchtete Blogger cozy hiermit sagen, so werden sich Generationen zu Glatzen und zum Schwitzen neigender, mondsüchtiger Schwachköpfe fragen...; und ich will nicht, dass sie ins Grübeln kommen und am Ende noch Intelligenz entwickeln, die sie dann doch nur Dinge sehen zu Schlüssen kommen lassen würden, die sie deprimieren!
Kurz, ich will nicht schuldig sein, am Massenselbstmord zahlloser Doktoranden und Minigolfspieler!
Die Erklärung, die ich nur widerwillig und unter dem Gesichtspunkt meines inneren Friedens und Seelenheils, mit dem Sein (das mich im Übrigen im Mondschein besuchen und mit mir Rabattmarken – Heftchen tauschen kann) die also mit Krethi und Plethi, Kretern und Philistern, und selbstverständlich auch den so sehr nach Vorhäuten lüsternen Feldgottheiten teile, sie lautet:
sexuell prononciert
Alles klar? Ok?
Zum heutigen Schluss erzähle ich endlich doch noch wie versprochen von meiner Lehrzeit in der Schwarzen Magie. Wie ich meinen Lehrer zum Ausflippen brachte... Ihr wisst schon, good hearts, das was ich versprach!
Ich denke erst einmal, dass diese ganze Scheiße mit der ´Verschwiegenheit stark damit zusammenhängt, dass Vieles, das in der Rituellen Magie jeder Couleur einfach peinlich ist! Ja, so einfach!
Es gibt haufenweise Entsetzliches auch, aber damit kommen die Typen schon viel eher herüber, weil es hart ist und Macho mäßig und Bullshit!
Mein Lehrer war kein sehr glücklicher Mann. Klar, werdet ihr sagen, mit dem Verweis auf die Farbe seiner Magie! Ich sage, dass dem nur teilweise so war. Was nämlich fast jeder „Laie“ (die vornehmen Pinkel und die Snobs in der Szene nennen sie „die Profanen“, die verfickten Angeber!), also, was nämlich fast jeder Laie, der sich nicht mit dem Praktizieren von Magie beschäftigt, einfach zu übersehen geneigt ist, dass es sich bei den Praktizierenden um stinknormale Menschen handelt mehr oder minder. Gut, man könnte diskutieren, ob jemand, der immer wieder sein Lebens auf das Spiel setzt, um schließlich zu wissen, wie das Sein funktioniert, und ob es nicht viel mehr richtig ist, dass dieser Mensch eine Schraube locker hat, aber das führt zu weit, meine Guten; viel zu weit!
Seine Mutter, eine gewaltige Germanin, blond, mächtig gebaut, so um die ein Meter Neunzig groß, zupackend und auch große LKW fahrend, wenn Not am Manne war, sie hatte von einem kleinen LKW des ihr Angetrauten, diese riesige Spedition aufgebaut, sie regelrecht aus dem Boden gestampft. Ihr Ehemann blieb auf der Strecke und verwandelte sich in einen der vielen Fahrer, der lediglich das Vorrecht hatte, seinen geliebten, alten Truck zu behalten und einfache Touren zu bekommen.
Er lebte das Fahrer – Leben, sie das der Geschäftsfrau.
Der Sohn nun, mein Lehrer, wurde weitergegeben zum Umsorgen und Erziehen, da niemand Zeit für ihn hatte. Personal regelte das. So kam die Lehrerin meines Lehrers zu ihrem Schüler und Nachfolger.
Mein Lehrer wurde schon früh in der Tradition dieser Richtung erzogen und geprägt, was es ihm später einfach machte, es zu einigem Ruhm und einer ganzen Menge Macht zu bringen. Sein zur Traurigkeit neigendes Wesen entsprang einer zwiespältigen Zugewandtheit zu beiden seinen Elternteilen. Er bewunderte das Spartanische, für das sein Vater stand, nicht weniger als die Durchschlagskraft und Skrupellosigkeit seiner Mutter; für sich selbst jedoch, lehnte er beides ab.
Die Vermehrung von Geld interessierte ihn nicht, allenfalls die dazu notwendigen Manipulationen und Machtspielchen, an denen er aber auch, ich erlebte es mit, sehr schnell den Genuss, jedes Quäntchen Freude, und schließlich alles Interesse verlor, und sie genauso fallen ließ wie alles, was er im Moment nicht mehr brauchte.
Arbeit und Disziplin und Einfachheit beeindruckte ihn aus … sagen wir …. energetisch – hygienischen Gründen; und er liebte die Absolutheit des Reinen Lichts, wie alles Sein sie liebt, doch glaubte er sie verloren, oder derart weit entfernt, dass es ihm die Mühe nicht wert, weil unrealistisch wäre, es auch nur zu versuchen.
Ich mochte ihn, weil er wirklich den krassesten Humor hatte, der ihn in die Lage versetzte, über alles und jeden zu lachen; ich mochte ihn, weil er sich nie in den Vordergrund drängte und - wie ich – gerne aus einer überblickenden Position blieb; ich mochte ihn, weil er sich nicht mochte und doch mochte und …, der vielleicht wichtigste Punkt: Ich mochte ihn, weil er zusammen brach!
Er war mir gegenüber nie ein Schauspieler. Da waren immer 100%er, mit denen man klar zu kommen hatte. Ich konnte es nicht immer und machte mich dann aus dem Staub. Nun, ich war schon immer ich.
Als Lehrling darf man zuschauen. Ok. Und gleichgültig, in welche Richtung des Lehrers geht, davon sieht man nun einmal am meisten. Schicksal ist das. … rien ne va plus, denn die Kugel ist zu klein zum Ficken! Bei mir war es dann also, der Schule seiner Lehrerin entsprechend... Nekromantie. Nicht das Ästhetisch Ansprechendste, doch ich erfuhr inzwischen anderes, das dass alles zur Kindergartenparty macht! Ist so!
Wenn man Drogenerfahrungen der heftigen Art hat, funktioniert die „Gute Alte Schule“, dieses Schüler – Lehrer – Ding, nicht wie früher. Ich war viel gewöhnt und alles Mögliche, das unmöglich ist zu sehen, das kostete mich zu den damaligen Kursen 7 oder 8 Deutsche Mark, je nachdem, was da war, für 12 bis 16 Stunden. Dementsprechend nahm ich die Demonstrationen der Magie mit einiger Gelassenheit zur Kenntnis. Ehrlich, Leute, wer einmal einen wirklich schlechten „Green Monster“ oder einen von den beinharten „Berliner Weiße mit Schuß“ erwischt hatte, der kannte sich aus im Durchhalten und Bekämpfen! Und so einer war ich! Meinem Lehrer machte das wenig aus, da auch er konsumierte, und nicht zu knapp und auch beides gerne vermischte, wobei es ihm oft scheißegal war, warum dies oder jenes jetzt so oder so läuft, ob es von den Drogen kommt oder doch den Beschwörungen, und wir beide recht cool unser Ding verfolgten. Unser Ding! Here we are!
Was ist es also, das ominöse „Ding“ der Magier?
Meines war es jedenfalls NICHT! Ich wollte DIE WAHRHEIT! Und ich bestand auf EINER VERSION! Da kannte ich nichts!
Mein Lehrer lachte sich den Arsch ab, wenn ich das Debattieren deswegen anfing und provozierte mich gerne, damit ich dumme Volksreden schwinge und alle unterhalte.
Das Ding, das der normale Magier anstrebt, ist, sorry für die Enttäuschung, good hearts, es ist nichts als ein Deal! - Ein Geschäft! Und noch eins und noch eins und noch eins und immer größer und... Was zum Fick – Teufel unterscheidet dann die Magier von den Börsianern oder anderen Abzockern?
Ich bedauere die nächste, unspektakuläre Antwort, good hearts! Schon wieder!
Der Unterschied ist der der Zielgruppe. Die Einen versuchen, Lebewesen mit Körpern abzuzocken, die anderen versuchen Lebewesen ohne Körper abzuzocken.
Ihr schüttelt mit dem Kopf? Was habt ihr erwartet? Scheiß – Altruisten?
In dieser Identitätsspur sind diese … laut Heisenberg ist es zwingend erforderlich, dass es welche gäbe … in dieser Identitätsspur sind sie … schwer zu finden, sagen wir es so.
Mein Lehrer lehrte ich also, Deals zu machen. Lehrte ist eigentlich zu viel gesagt...
Er, versuchte es...
Nun, Leute, wer unseren gestrigen Blog nicht las, der ist jetzt im Nachteil. Shit -happens!
Das ging alles ganz gut, der gesamte zeremonielle Krempel, das Beschwören, die ganze Litanei, und da die Typen, mit denen du in der Schwarzen Magie arbeitest, … sagen wir …, auch nicht die Größten Leuchten sind (sonst hätten sie wahrscheinlich einen besseren Beruf und andere Perspektiven, denke ich), und Zusagen machten und sich festlegten, und nun auch lächerlich viele Dinge einfach so und so tun müssen, statt frei wählen zu können, mussten sie anmarschieren und hatten eine Art „Anwesenheitspflicht“, auch wenn ich es probierte!
Ab dann wurde es schwierig. Keine Sau, mein Lehrer nicht, seine Lehrerin nicht, ich schon gar nicht, also niemand begriff, was zum Teufel (Hi Dad, mach dir einen coolen Abend, ich versuche es auch!) DA LOS WAR!
Die Typen erschienen, hörten sich alles an, soweit sie mussten und machten dann die Fliege! Sie schoben ab! Sie gingen wer weiß wo hin! Sie waren fort und weg und nicht mehr da!
Die wollten einfach keine Geschäfte mit mir machen!
Ich konnte sie sogar reizen, mich ein wenig außerhalb des Schutzes aufhalten, … gut, ihre Mägen knurrten, denn ein Pfund Fleisch von meinem Fleisch, das ist schon was, aber … so verdammt schwer bekömmlich!
Es war ein Theater des Absurden!
Ich tat, wie mir gesagt, das Minimum an Reaktion erfolgte, die Gegenseite ließ sich reizen, aber nur ein wenig, und … wir zählten es laut ab von „10 auf 0“ abwärts, wie an Silvester, und das war es dann auch schon! Und es ließ sich beliebig wiederholen!
Alle begannen, an ihren Schwarzen Kunst zu zweifeln, und bestätigten sich dann wieder in eigenen Versuchen ohne mich, bei denen alles glatt ging.
Ich machte die Leute wahnsinnig! So wahnsinnig, dass mein Lehrer auf die Idee kam, ein wirklich gefährlich Ungetüm herauszufordern, an das selbst er sich nicht getraut hatte bis jetzt. Er hatte gespielt damit, sie gereizt... Ja, es war eine „sie“, was die Sache rundum knackiger machte für mich!
Jeder im Geschäft kennt die Scheiße, man muss seinen Kram zusammen suchen und beschaffen, auf Zeit und Ort und Vorbereitungen achten, also absolvierten wir das..., und eines nachts ging es los!
Wir machten die Lady so sauer, dass sie mit Verstärkung anrückte, was uns normaler Weise den verdammten Arsch gekostet hätte, doch … , doch es geschah nichts! Der Lady – Verein hatte einen Wutanfall nach dem anderen, schrie, tobte, drohte und alles... und kam uns doch auf einen Meter nicht nahe!
Mein Lehrer war fasziniert! Dann... Ihr verzeiht, verzeiht mir noch einmal ,good hearts, aber jetzt bin ich echt schon wieder zu erledigt, um zu erzählen, wie ich meinen Lehrer in der Schwarzen Magie (ungewollt, oder doch?) schier in den Wahnsinn trieb. Demnächst das „Grande Finale“in diesem Theater... versprochen, good hearts!
Dann lasst uns lautlos singen. Stimmt in euren Goldenen Herzen ein, wenn ihr Lust habt:
„Ich denke, unsere Gesellschaft wird geführt von geisteskranken Menschen mit wahnsinnigen Zielen, ich denke, wir werden von Wahnsinnigen regiert für wahnsinnige Zwecke. Ich denke, sie sind alle verrückt.
Aber ich werde wahrscheinlich als wahnsinnig weggesperrt werden, weil ich es gesagt habe. Das ist das Verrückte daran. Findest du nicht auch?“
und
Außerdem bin ich dafür, dass man die Eulen – Anbeter vom Planeten Erde abschiebt zu den Außerirdischen Dunklen Mächten, nach deren getrockneter Scheiße und Popel die Sippschaft sowieso hoffnungslos süchtig ist!
Ok, und außer die Drecksäcke von Eulen – Anbetern und ihrem Verein verarschen und abschieben, gibt es noch etwas zu erledigen.... Jetzt tut nicht so, ihr Gurken! Ihr wisst, was zu tun ist.
Ihr kennt meine immer-immer-immer – gleiche Bitte, das ihr lieben good hearts anderen etwas zu essen schenkt, eine Decke, Klamotten, Spielzeug, etwas Geld, was auch immer-immer-immer..............................
…....................... oder einfach etwas von eurer Energie.
Das geht so:
Bewegt euren Arsch zum nächsten Hospiz, Krankenhaus, Senioren- oder Kinderheim
Bleibt in der Nähe des Gebäudes/ der Gebäude
Steht aufrecht, atmet tief ein und aus
Öffnet eure Handflächen und strahlt heilende und erneuernde Energie zu den Menschen dort
Macht das 9 Atemzyklen lang
Bewegt euren Arsch zum Ort eurer Wahl
Verrichtet dort das Tun eurer Wahl
Ihr werdet überrascht sein, wie gut es euch geht und wie sich euer Körper freut!
Alles wird besser als nur gut - es wird phantastisch! Lasst es zu, dass euch das klar und bewusst wird, und genießt, wie euer Erstrahlen alles verwandelt in Momente des Glücks und der Erfüllung, good hearts! Wir wünschen euch allen einen wundervollen, traumhaft schönen Moment nach dem anderen, mit allem, was euch Spaß macht, ihr coolen, lässigen good hearts! LOVE!
Ich bin jetzt weg von diesen Worten und sehr wohl sehr nah und in der Welt, und für euch da, sind wir alle gemeinsam, La Madre, Suzuki, Der Alte Meister ANZ, Fathers Father, die Ungenannten, die Süßesten der Süßen, meine unglaubliche JJ, wie auch ich, der Fahfahrian cozy!
!LOVE!
!LOVE!!!LOVE!
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